Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.
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Katharina Maier zum Strategieprozess
Strategieprozess der Erzdiözese München und Freising

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Synodaler Weg


PGR-Wahl 2022
Pfarrgemeinderatswahl 2021
PGR-Wahl-Info Nr. 01 (Juni 2021)

Prof. Tremmel

Tremmel nach Synodalversammlung „positiv überrascht“

Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat mit Blick auf den deutschlandweiten Synodalen Weg betont, es gebe „keine Alternative zur konsequenten Aufarbeitung systemischer und institutioneller Mängel und darauf aufbauend zu einer Neuausrichtung kirchlicher Strukturen“. Bei der zweiten Synodalversammlung, die am 2. Oktober in Frankfurt endete, sei er „sehr positiv überrascht worden“. Dort sei etwa in einer Offenheit über die katholische Sexuallehre beraten worden, „wie sie noch vor wenigen Jahren manchem meiner Kolleginnen und Kollegen die Lehrbefugnis gekostet hätte“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf den von Papst Franziskus eröffneten weltweiten synodalen Prozess schlug Tremmel eine „katholische Drei-G-Regel“ vor: „getauft, gefirmt, geweiht“. So sollten „alle mitreden und mitentscheiden dürfen, was alle betrifft. Denn wir sind gemeinsam als Volk Gottes unterwegs – geweihte Kleriker und mündige Laien“.

Einzelpersonen HVV 2021

Diözesanrat wählt Vertreter aus Gesellschaft und Politik

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat am Samstag, 16. Oktober, bei seiner Herbstvollversammlung in München 20 Einzelpersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gewählt. Im Rahmen einer Nachwahl für den Vorstand wählte das Gremium außerdem Alma Thoma (35) vom Sozialdienst katholischer Frauen als Vertreterin aus den katholischen Diözesan-Organisationen des Laienapostolats. Thoma folgt auf Felicitas Freifrau von Weichs. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, dankte allen Gewählten für ihre Bereitschaft zum Engagement und würdigte zugleich alle, die bislang Verantwortung übernommen oder sich zur Wahl gestellt haben.

Diözesanrat tagt zu 200 Jahren Erzbistum

Mit dem 200-jährigen Bestehen des Erzbistums München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, ab 9 Uhr bei seiner Herbstvollversammlung im Münchner Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „200 Jahre Erzbistum sind noch nicht genug!“ kommen mehr als 120 Teilnehmende aus den Dekanatsräten und Verbänden zusammen. Ab 14.30 Uhr berichten der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel, der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Wolfgang Haidhausen einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung. Zugleich eröffnet der Gottesdienst die diözesane Phase des synodalen Prozesses auf dem Weg zur Weltbischofssynode 2023, den Papst Franziskus ausgerufen hat.

Votum für Idee eines bundesweiten Synodalen Rates

Die Delegierten der Synodalversammlung haben sich grundsätzlich für die Idee der Einrichtung eines Synodalen Rates ausgesprochen. In dem Gremium sollen Bischöfe und Laien gemeinsam die Umsetzung der Ergebnisse des Synodalen Wegs evaluieren und weiterführende Strategien entwickeln. Der Münchner Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel ist zögerlich, denn mit den Pfarrgemeinderäten, Diözesan- und Dekanatsräten wie auch dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken seien bereits gute Strukturen vorhanden. Man müsste genau hinschauen, welche Vorteile eine neue Struktur bietet, sagte er „mk online“. Im Hinblick auf den Arbeitsaufwand sieht er das Vorhaben kritisch: „Die Menschen, die in diesen Räten arbeiten, hätten nicht beliebig viel Zeit.“ Etwaige Dopplungen würden Synergien mindern, die wir brauchen. Außerdem wäre seiner Meinung nach, die Frage zu klären, inwieweit die Räte dann noch autonom sind: „Es hat manchmal schon Vorteile, dass ein Pfarrgemeinderat, ohne beim Pfarrer nachfragen zu müssen, sein Ding macht“. [mk-online]

Tremmel zum Synodalen Weg: Aufgeben gilt nicht

Im Münchner Merkur vom 1. Oktober 2021 wird der Diözesanratsvorsitzende zum Synodalen Weg befragt. Die zweite Versammlung des Reformprozesse findet seit Donnerstag, 30. September in Frankfurt statt. Wenn wieder nichts entschieden oder wenigstens auf den Weg gebracht würde, „obwohl wir die Zeichen der Zeit längst erkannt haben“, so Tremmel. Gerade im Hinblick auf die Opfer von sexualisierter Gewalt fände er das „entsetzlich“. Allem Frust zum Trotz will Tremmel nicht von der letzten Chance für die katholische Kirche sprechen. Diese Formulierung hält er für überhöht. „Aber meine persönliche Frustrationstoleranz ist endlich. Dafür habe ich mich in den letzten Jahren in zu vielen Prozessen mit enormem Zeitaufwand und einer Menge Herzblut engagiert.“

PGR-Wahl-Info Nr. 02 und 03 sind verfügbar (September 2021)

Alles zur Wahlvorbereitung, zum Aufspüren von Mitmacher:innen und zur Wahlorganisation finden Sie in den PGR-Wahl-Infos Nr. 02 und 03:Tipps und Hinweise, wie Sie Menschen motivieren können, sich im Pfarrgemeinderat zu engagieren, siehe Info 02. Infos zur Durchführung der PGR-Wahl, vor allem der Online-Wahl siehe Info 03. [Weiter]


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