Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer. Zu den Aufgaben des Diözesanrats gehört es, das wirtschaftliche, familiäre, gesellschaftliche und politische Umfeld so mitzugestalten, dass der Mensch gedeihen und sich entfalten kann.

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Kommunalwahl 2026

Neben der Pfarrgemeinderatswahl stehen in diesem Jahr, nur eine Woche später am 8.3.2026, die Kommunalwahlen in Bayern an. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Sie auch hier Position beziehen: gegen menschenverachtende Töne in der Politik und für demokratische Teilhabe.

Demokratie ist nichts Abstraktes. Demokratie lebt – hier und jetzt –, ganz besonders „vor Ort“, in unseren Gemeinden, in unseren Städten und Dörfern, dort, wo das tägliche Miteinander geschieht: Wie wir wohnen, wie wir unser Umfeld gestalten, wie wir füreinander Sorge tragen, das entscheidet sich in der Kommune. Gerade dort, im nahen Umfeld, wird deutlich, was Demokratie bedeutet – und was sie bewegen kann.
 
Deshalb bitte ich Sie: Werden Sie in Ihrem Umfeld Demokratie-Botschafter:in, werben Sie für die Wahrnehmung des Wahlrechts.
 
Unsere kürzlich erschienene Demokratiefibel macht deutlich: Glaube und Demokratie gehören zusammen. „Christ:in sein heißt politisch sein“ – dieser Satz ist kein frommes Lippenbekenntnis, sondern ein Auftrag. Demokratie, Menschenwürde, Solidarität – all das ist tief verwurzelt in unserer christlichen Tradition und in der Soziallehre der Kirche.
 
Gerade die Pfarreien können hier eine Brücke sein: Als verlässliche Partnerinnen der Kommunen, weil sie oft nah dran sind an brennenden Fragen – Wohnraum, Senioren- oder Jugendhilfe, Integration, Nachbarschaft, Gemeinschaft. Kirche und Kommune haben ein geteiltes Anliegen: Den gemeinsamen Lebensraum so zu gestalten, dass Menschen dort ein gutes Leben haben. Lassen Sie uns zeigen, dass Christ:innen sich für ein demokratisches Miteinander aus Überzeugung einbringen. 

Hier 
finden Sie Empfehlungen zur Wahl mit christlichem Blick.

Marx und Schalk

Wahlaufruf zu den Pfarrgemeinderatswahlen am 1. März 2026

Am 1. März 2026 wählen die Katholikinnen und Katholiken im Erzbistum München und Freising ihre neuen Pfarrgemeinderäte sowie die Gemeinderäte der muttersprachigen katholischen Gemeinden.

Diese Wahl ist weit mehr als ein organisatorischer Vorgang – sie ist ein konkreter Ausdruck von Mitverantwortung und kirchlicher Mitgestaltung.
Pfarrgemeinderäte sind Orte gelebter Synodalität. Sie stehen für eine Kirche, in der die Stimmen Vieler gehört, ernstgenommen und in gemeinsame Entscheidungen eingebunden werden. Es geht darum, miteinander zu gehen – einander zuzuhören, sich auszutauschen, gemeinsam Entscheidungen zu verantworten. Synodale Gremien wie die Pfarrgemeinderäte sind ein Geschenk für unsere Kirche: Sie ermöglichen Beteiligung, fördern das gemeinsame Wirken von Haupt- und Ehrenamtlichen und das Gespräch zwischen unterschiedlichen Generationen. Sie gestalten das geistliche, soziale und missionarische Profil der Gemeinden aktiv mit – in Verkündigung, Liturgie und Caritas. Synodalität erwächst aus dem Miteinander. Den Pfarrgemeinderäten kommt daher eine entscheidende Bedeutung für die Kirche insgesamt zu.

International Migrants Day

Schalk und Peteranderl für differenziertere Migrationsdebatte

München, 17. Dezember 2025. Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising und Franz-Xaver Peteranderl, Vorsitzender des Bayerischen Handwerkstages (BHT), appellieren anlässlich des „Internationalen Tags der Migranten“ an die Politik, Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sowie Medien, differenzierter mit dem Thema Migration umzugehen und werben dafür, in der öffentlichen Debatte gelungenen Beispielen für Integration mehr Raum zu geben. Neben den Menschen, die nach Deutschland kommen und sich hier ein neues Leben aufbauen, würden davon auch die Initiativen und Projekte von Zivilgesellschaft und Kirche, die diese Menschen entscheidend begleiten, profitieren. Diözesanrat und BHT treten dafür ein, Migration nicht als Problem zu sehen, sondern als Chance und Notwendigkeit.

Synodales Gremium

Vierte Sitzung des Synodalen Gremiums im Erzbistum München und Freising

München, 16. Dezember 2025. Das Synodale Gremium im Erzbistum München und Freising ist unter dem Vorsitz des Erzbischofs, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 29. November, zu seiner vierten Sitzung im Erzbischöflichen Palais in München zusammengekommen. Mit der Gründung des Gremiums hatte die Erzdiözese München und Freising im Mai 2024 einen verlässlichen Ort der synodalen Beratung und Abstimmung auf diözesaner Ebene geschaffen.
 
Bei der jüngsten Sitzung hat Kardinal Reinhard Marx das Gremium zum aktuellen Stand bei der Umsetzung der bereits beschlossenen Voten zur Traubefugnis für Laien und zur Predigt von Laien auch in der Eucharistiefeier informiert. Um eine Traubefugnis für Laien zu erwirken, hat sich der Erzbischof von München und Freising zwischenzeitlich mit einem Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewandt, da ein nächster Schritt in dieser Hinsicht durch die Bischofskonferenz erfolgen müsste. Zur Predigt von Laien besteht nach den Gesprächen von Vertretern der DBK mit Vertretern der Römischen Kurie im November noch Abstimmungsbedarf auf übergeordneter Ebene. Das Synodale Gremium hatte sich in seiner vorhergehenden Sitzung zudem geschlossen dafür ausgesprochen und dem Erzbischof empfohlen, im Erzbistum München und Freising im Bedarfsfall die Übernahme der Leitung von kirchlichen Trauerfeiern und Begräbnissen durch speziell hierzu befähigte Ehrenamtliche zu ermöglichen. Sie sollen dabei nicht den Dienst der Hauptamtlichen in diesem Feld ersetzen, sondern ergänzen, je nach den lokalen Möglichkeiten und dem Bedarf vor Ort. Zwischenzeitlich hat eine Arbeitsgruppe hierfür ein Ausbildungskonzept erarbeitet und weitere relevante Fragen für die Einführung dieses Dienstes geklärt. Im Laufe des kommenden Jahres soll dieses Modell dann eingeführt werden.

Schalk am Podium

Weihnachtsgruß des Vorsitzenden Armin Schalk

Liebe Engagierte in unseren Pfarrgemeinden, Räten und Verbänden, liebe Mitchristen, die Sie sich in dieser Zeit nach wie vor für unseren Glauben engagieren!

Im Advent schauen wir dankbar auf ein intensives Jahr zurück, in dem der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising viele wichtige Schritte gegangen ist – Schritte, die zeigen, dass wir in unserer Erzdiözese synodal unterwegs sind. Weihnachten erzählt uns von einem Gott, der sich auf den Weg zu uns macht, der hörend und suchend in echter Beziehung bei den Menschen ankommt. Genau diese Haltung prägt auch unsere gemeinsame Arbeit: Aufmerksam sein – hinhören – unterscheiden – gemeinsam handeln. Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Reform unserer Satzungen, die wir nach umfangreichen Beratungen und im Geist echter Mitverantwortung verabschieden konnten. Sie ist mehr als ein strukturelles Update. Sie öffnet Räume: für mehr Beteiligung, mehr Klarheit im Miteinander der Gremien, mehr gemeinsame Gestaltungskraft. Dass dieser Prozess möglich wurde, ist ein gemeinsamer Erfolg – getragen vom Vertrauen, dass der Heilige Geist auch heute in unseren Beratungen wirkt, wenn wir uns öffnen für das, was er uns zeigen will.

Schalk am Podium

Schalk: Positive Zeichen für synodale Kirche unter Leo XIV.

München, 11. Oktober 2025. Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising, sieht die Laienvertretung in ihrer Arbeit durch Papst Leo XIV. bekräftigt und motiviert. „Wir werten das päpstliche Lehrschreiben ,Dilexi te‘ als Zeichen, dass wir mit dem Diözesanrat auf dem richtigen Weg sind“, sagte Schalk bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 11. Oktober, im Salesianum in München. Im Rahmen der Herbstvollversammlung beschloss der Diözesanrat außerdem eine neue Rechtsgrundlage für die Katholikenräte.

FAMI Refugees welcome

Podium zu zehn Jahren katholischer Flüchtlingshilfe

München, 18. September 2025. Zehn Jahre katholischer Flüchtlingshilfe sind Anlass, zurück- und nach vorne zu blicken. Unter dem Motto „Erfolge sehen lernen. Ein Perspektivwechsel auf Flucht und Migration“ lädt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) sowie der Abteilung Flucht, Asyl, Migration, Integration (FAMI) des Erzbischöflichen Ordinariats München ein. Der Abend des Zuhörens, der Würdigung und des Austauschs mit Impulsvortrag, Podiumsgespräch und Empfang findet am Montag, 29. September, von 19.30 bis 21.30 Uhr im Karmelitersaal (Karmeliterstraße 1) in München statt.



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