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Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

Suche in den Meldungen des Diözesanrats (ab Mai 2016)

„Antisemitismus schadet der gesamten Gesellschaft“

München, 24. Januar 2020. „Unsere Solidarität im Kampf gegen jeglichen Antisemitismus, ob in Form roher Gewalt, Hassreden oder Respektlosigkeiten gegenüber religiösen Riten und Gebräuchen“, hat Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern laut Redemanuskript bei einer Kundgebung am Freitag, 24. Januar, auf dem Münchner Jakobsplatz ausgesprochen. Zu der Veranstaltung hatte das Bündnis „München ist bunt“, in dem der Katholikenrat Mitglied ist, ursprünglich als Gegendemonstration zu einer mittlerweile abgesagten Kundgebung der Pegida-Bewegung eingeladen. „Der Antisemitismus schadet der gesamten Gesellschaft“, warnte Schönheit in ihrer Ansprache. „Seien Sie versichert, liebe jüdische Gemeinschaft, wir stehen an Ihrer Seite in dem Bewusstsein, dass wir alle nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, dass wir deshalb alle gleich sind und alle die gleichen Rechte haben, aber auch die gleichen Pflichten in der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit füreinander“, ergänzte die Katholikenratsvorsitzende.

Sagen Sie Ihre Meinung!

Mit Beginn des sogenannten Synodalen Weges am 1. Dezember 2019 ist auch die Internetseite www.synodalerweg.de aktiv. Sie bietet allen Interessierten verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung. Zum Beispiel gibt es die Rubrik „Ihre Stimme zum Synodalen Weg“. Dort können zu den verschiedenen Foren des Synodalen Weges eigene Überlegungen, Meinungen und Beratungsvorschläge in ein Frageformular eingetragen werden. Die Fragen können bis zum 23. Januar 2020 beantwortet werden. Die Antworten werden ausgewertet und fließen in die Beratung der Synodalversammlung und der Foren ein. Insgesamt gibt es vier Synodalforen. Sie bearbeiten die Themen „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“, „Priesterliche Existenz heute“, „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ und „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“.

Mutig auf Gottes Geist vertrauen: Tolle Diskussion mit Sr. Birgit Weiler über die Amazonassynode

Sr. Birgit Weiler strahlt eine beeindruckende innere Stärke aus, wenn sie von der Amazonas-Synode erzählt, die vom 6. bis zum 27. Oktober 2019 im Vatikan stattfand. Als eine von 35 Frauen nahm sie daran teil. Seit fast drei Jahrzehnten lebt sie in Peru und kämpft gemeinsam mit Indigenen für deren Rechte. Auf einer Veranstaltung der Stiftung Bildungszentrum, von Misereor Bayern, der Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat und des Diözesanrats der Katholiken schilderte die Ordensfrau die Hintergründe der Synode. Um zwei Themen kreisen ihre Ausführungen: die extreme ökologische Bedrohung des Amazonasgebiets und der pastorale Notstand. Die meisten Christen bekommen einen Priester nur drei Mal im Jahr zu Gesicht. Deshalb sollen verheiratete Geistliche erlaubt sein und Frauen mehr Leitungsrechte in den Pfarreien erhalten. So steht es im Abschlussdokument der Synode. 

Diözesanrat trauert um Georg Walser

Der Tod von Georg Walser trifft auch den Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising. Als Online-Redakteur des St. Michaelsbundes hat Georg Walser seit Ende der 1990er Jahre unzähligen Ehrenamtlichen in den Pfarreien und Verbänden die ersten Schritte für die Erstellung einer Homepage beigebracht. Auch der Diözesanrat der Katholiken verdankt ihm viel. Wenn er für die Erzdiözese den Internetauftritt geplant und relauncht hat, hat er im Vorfeld immer unsere Meinung eingeholt. Es ist auch seinem Einsatz zu verdanken, dass wir auf der Startseite des Internetauftritts der Erzdiözese aufgeführt und nicht irgendwo unter ferner liefen zu finden sind. Als Anhänger des Zweiten Vatikanischen Konzils war ihm dies auch persönlich ein Anliegen. Immer wieder hat er uns ermuntert und unterstützt, unseren Newsletter weiter zu entwickeln. Mit Georg Walser ist ein einzigartiger, liebevoller und begeisternder Mensch gestorben. Sein Einsatz, seine Achtsamkeit, seine Erfahrung und seine Flexibilität werden uns fehlen. Wir wünschen Ihm Geborgenheit in Gottes guten Händen und seiner Frau guten Beistand und tröstende Menschen an ihrer Seite.

Bezahlbarer Wohnraum für alle: Leitlinien und Handlungsmöglichkeiten aus christlicher Perspektive

München, 13. Dezember 2019. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising fordert von Kommunen, Kirche und Privatpersonen die konsequente Förderung von bezahlbarem Wohnraum. Die Bewältigung dieser Aufgabe werde zunehmend zur „drängenden sozialen Frage unserer Zeit“. In einer Erklärung, die an politische, kirchliche und gesellschaftliche Vertreter verschickt wurde, ruft der Vorstand des Gremiums die Gemeinden auf, dies als öffentliche Aufgabe wahrzunehmen. Von den kirchlichen Akteuren wird in dem Papier eine Selbstverpflichtung und ein klares Bekenntnis zur Schaffung von bezahlbarem und ökologisch-nachhaltigem Wohnraum verlangt. Die Entscheidung des katholischen Siedlungswerks München, die Mieten für die eigenen 3.000 Wohnungen für mindestens drei Jahre nicht mehr anzuheben, bezeichnet das Gremium als „einen wichtigen symbolträchtigen Schritt“. Auch Privatpersonen sollen laut Diözesanrat ihre Ansprüche und ihre Verantwortung überprüfen und zum Beispiel Nachverdichtungsprojekte nicht blockieren.

Tremmel: „Nur gemeinsam kann es gelingen“

Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, hat das hunderste Jubiläum des Klerusverbandes zum Anlass genommen, um an das Leitmotiv "Gemeinsam Kirche sein" zu erinnern. Um Gräben und Standesdenken zu überwinden, sei die synodale Ausrichtung der Kirche drängend. Eine zentrale Herausfordeurng sieht Tremmel in der Frage, wie die Vielfalt und die Kompetenz des ganzen Gottesvolkes sinnvoll in den unterschiedlichen Gremien repräsentiert wer­den können.

Ökosoziale Aufbrüche – welche Impulse bringt die Amazonassynode?

Kooperationsveranstaltung von Bildungszentrum Erzdiözese München und Freising, Misereor Bayern, Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat, Diözesanrat der Katholiken Mo 13. Januar 2020, 19– 21 Uhr, Pfarrzentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, 80333 München Fast 5 Jahre nach der kämpferischen Enzyklika Laudato Si wurde mit der Amazonas-Synode ein weiterer starker Impuls für mehr Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit gesetzt. Doch was folgt nun aus dem ambitionierten Abschlussbericht? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Kirche weltweit und vor Ort? Wie kann die Synode genutzt werden um sozial-ökologische Belange in den Pfarrgemeinden voranzutreiben? Kann die Synode eine ähnliche Durchschlagskraft wie die Enzyklika Laudato Si entfalten und was bräuchte es dazu?   Diese Fragen diskutieren wir mit Sr. Birgit Weiler, die seit fast drei Jahrzehnten in Peru lebt und gemeinsam mit Indigenen für deren Rechte kämpft. Sie nahm selbst an der Amazonas-Synode teil und wird an diesem Abend Einblicke hinter die Kulissen der Synode und Ausblicke auf das Veränderungspotential der Abschlussberichts geben.

Geistliche Vorbereitungsphase beginnt am ersten Advent

München, 21. November 2019. Am ersten Adventssonntag, 1. Dezember, beginnt die geistliche Vorbereitungsphase für den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland. In den Domkirchen werden an diesem Tag eigene Synodalkerzen entzündet. Im Münchner Liebfrauendom geschieht dies bei einem Gottesdienst um 10 Uhr. Die Synodalkerze werden dort der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Karin Kortmann, und Diözesanratsmitglied Joachim Unterländer entzünden. Unterländer wird auch ein Gebet für den Synodalen Weg sprechen. Cordula Brechmann aus dem Diözesanrat wird Fürbitten vortragen. Brechmann und Unterländer gehören als Delegierte des Diözesanrats dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an. Die Deutsche Bischofskonferenz hat ein Gebet für den Synodalen Weg herausgegeben, das in den Gemeinden am ersten Adventssonntag gebetet werden kann. Das Gebet, die

Delegierter des Diözesanrats für Synodalen Weg steht fest

München, 25. November 2019. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising ist mit seinem Vorsitzenden, Hans Tremmel, in der Delegation des Zentralkomitees der deutschen Katholiken für den Synodalen Weg der Kirche in Deutschland vertreten. Die deutschlandweit insgesamt 69 Delegierten des höchsten deutschen Laiengremiums wurden bei dessen Vollversammlung am Freitag und Samstag, 22. und 23. November, in Bonn bestätigt. Die im Zentralkomitee vertretenen Diözesanräte hatten jeweils eines der von ihnen in die Vollversammlung entsandten Mitglieder für die Delegation benannt. Mit den Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern geistlicher Dienste und kirchlicher Ämter werden die 69 Delegierten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken der Synodalversammlung angehören, dem obersten Organ des Synodalen Weges. Die Synodalversammlung wird erstmals am 30. Januar 2020 in Frankfurt am Main tagen.

Weg der Umkehr und der Erneuerung: Marx und Sternberg schreiben Brief an die Gläubigen in Deutschland

Der Synodale Weg der Kirche in Deutschland soll ein „Weg der Umkehr und der Erneuerung sein, der dazu dient, einen Aufbruch im Lichte des Evangeliums zu wagen und dabei über die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Zeit zu sprechen und Antworten auf drängende Fragen der Kirche zu finden“, so schreiben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des ZdK, Prof. Dr. Thomas Sternberg, in einem Brief an die Katholikinnen und Katholiken in Deutschland. Marx und Sternberg laden dazu ein, sich aktiv am Synodalen Weg zu beteiligen. Die Internetseite www.synodalerweg.de wird ab dem ersten Advent freigeschaltet und konkrete Formen der Partizipation anbieten. [Pressemitteilung] | [Wortlaut des Briefs]

Verbindlicher Weg: Satzung und Themen

Nach ausführlicher Debatte stimmte die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am Freitag, dem 22. November 2019, der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem ZdK-Hauptausschuss erarbeiteten Fassung der Satzung des Synodalen Weges zu. Für die inhaltliche Arbeit des Synodalen Weges werden vier Synodalforen eingerichtet. Sie erarbeiten die Vorlagen für die Synodalversammlung. Bisher gab es vier Foren, die vorbereitend für den Synodalen Weg gearbeitet haben („Macht, Partizipation, Gewaltenteilung“, „Sexualmoral“, Priesterliche Lebensform“ und „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“). Die Synodalforen führen diese Themen fort und heißen künftig „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilhabe und Teilhabe am Sendungsauftrag“, „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“, „Priesterliche Existenz heute“ und „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“.

Diözesanrat fordert Auseinandersetzung mit Klimawandel

München, 27. November 2019. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising ruft alle Pfarrgemeinderäte, katholischen Verbände und Initiativen dazu auf, sich mit den Forderungen auseinanderzusetzen, die der Klima- und Umweltschutz an die Menschheit stelle. „Notwendig ist nichts Geringeres als ein umfassender Kulturwandel, eine grundlegende Änderung der heute vorherrschenden Art und Weise, wie produziert und konsumiert wird“, betont Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel in Anlehnung an Worte aus der Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus. „Wir bitten daher alle kirchlichen Organisationen, ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken und zu ,Churches for Future‘ zu werden“, ergänzt Tremmel. „Churches for Future“ ist eine Initiative des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit in Anlehnung an die „Fridays for Future“-Bewegung. Auch jenseits dieser Initiative setzten sich viele Jugend- und Erwachsenenverbände, Orden, Pfarreien und kirchliche Gruppen bereits heute – und teilweise schon seit Jahrzehnten – für die Bewahrung der Schöpfung ein, erinnert der Vorsitzende, „wir müssen aber noch besser werden“.

Konsequent gegen Antisemitismus vorgehen

München, 12. Oktober 2019. Mit Blick auf den Anschlag in Halle an der Saale ruft der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising die Verantwortlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, noch konsequenter gegen Antisemitismus vorzugehen sowie gegen jede Art rassistisch motivierter Gewalt und die Abwertung von vermeintlichen Minderheiten. „Wir erwarten, dass die Räte, die katholischen Verbände und die Orden Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und jedwede gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit thematisieren und aufarbeiten“, fordert das Laiengremium in einem Antrag, den es bei seiner Vollversammlung am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München einstimmig verabschiedet hat.

Diözesanrat fordert Einführung kirchlicher Verwaltungsgerichtsbarkeit

München, 12. Oktober 2019. In einem weiteren Antrag hat die Vollversammlung des Diözesanrats mehrheitlich beschlossen, Kardinal Reinhard Marx zu bitten, „sich für die baldige Einführung einer Verwaltungsgerichtsbarkeit auf der Grundlage der von der Würzburger Synode 1975 mit sehr großer Mehrheit beschlossenen Kirchlichen Verwaltungsgerichtordnung (KVGO) für den Bereich der Katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland einzusetzen“. Sollte sich dafür in der Deutschen Bischofskonferenz keine Mehrheit finden, heißt es ergänzend im Antragstext, so wenigstens für den Bereich der Freisinger Bischofskonferenz, zumindest aber für den Bereich der Erzdiözese München und Freising.

Tremmel kritisiert Polarisierung in Kirche

München, 12. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, kritisiert mit Blick auf den „Synodalen Weg“ und die Amazonien-Synode die zunehmende Polarisierung in der Kirche. „Die einen fordern zu schnell zu viel und gefährden deshalb leichtfertig die Einheit. Die anderen aber steuern durch ideologische Nichtbewegung oder besser durch ihre No-Deal-Strategie auf eine faktische Trennung von vielen Gläubigen zu. Ich halte beides für falsch“, betonte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München. Bei den anstehenden Diskussionen dürfe die Messlatte nicht übertrieben hoch gehängt, andererseits dürften die damit verbundenen Chancen und Hoffnungen auch nicht „im vorauseilenden Gehorsam“ kleingeredet werden. „Wir sollten ruhig, konsequent und ergebnisoffen dranbleiben, bewusst an der Seite unseres Erzbischofs“, rief Tremmel die katholischen Laien auf.

Zeichen gegen Antisemitismus: Einladung zur Menschenkette

Nach dem antisemitistischen Anschlag in Halle an der Saale rufen unser Erzbistum als Mitglied des Bayerischen Bündnisses für Toleranz, der Diözesanrat der Katholiken München und Freising und der Katholikenrat der Region München dazu auf, ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenverachtung zu setzen. Ihr könnt Euch heute um 17.30 Uhr an der Menschenkette um die Synagoge am Münchner Jakobsplatz beteiligen!

Herbstvollversammlung: Bezahlbaren Wohnraum fördern

München, 7. Oktober 2019. Wie Politik, Kirche und Gesellschaft bezahlbaren Wohnraum fördern können, nimmt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising bei seiner Herbstvollversammlung in den Blick. Dazu diskutieren unter dem Motto „Menschenwürdiges Wohnen – die neue soziale Frage“ rund 150 Teilnehmer aus Pfarreien, Verbänden und Gesellschaft am Samstag, 12. Oktober, ab 9 Uhr im Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Auf dem Programm stehen außerdem um 14 Uhr Arbeitsberichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel und von Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising. Um 18 Uhr feiern die Teilnehmer mit dem Generalvikar einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Wolfgang (St.-Wolfgangs-Platz 8a).

Tremmel zu künftiger Amtschefin des Ordinariats: „Idee von ,Gemeinsam Kirche sein‘ mit Leben füllen“

München, 1. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, erklärt zur Entscheidung für Stephanie Herrmann als künftiger Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München:  Die Entscheidung, Frau Dr. Stephanie Herrmann zur künftigen Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats zu ernennen, begrüße ich nachdrücklich. Dass die am besten für diese herausragende Aufgabe geeignete Person eine Frau ist, freut mich natürlich ganz besonders. Gerade in der gegenwärtigen Situation, in der wir uns aufmachen, gemeinsam den „synodalen Weg“ zu gehen, ist es ein wichtiges Zeichen, dass bereits jetzt verantwortungsvolle Entscheidungspositionen in unserem Erzbistum für kompetente Laien und insbesondere für Frauen offenstehen.   So freue ich mich sehr darauf, die gute Zusammenarbeit, die mit dem künftigen Generalvikar Klingan bereits begonnen hat, nun auch mit Frau Dr. Herrmann weiterzuentwickeln. Ich darf beiden die volle Unterstützung des Diözesanrats zusichern.

Petra Sigrist neue Geschäftsführerin für die Region Nord

Petra Sigrist ist seit 1. September 2019 beim Diözesanrat der Katholiken die neue Geschäftsführerin für die Seelsorgsregion Nord. Petra Sigrist ist 38 Jahre alt und kommt aus Egenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Als langjähriges PGR-Mitglied, seit 2006 ist sie Pfarrgemeinderatsvorsitzende in der Pfarrei St. Leodegar Egenhofen (Pfarrverband Glonnauer Land), kennt sie die Räte-Arbeit aus eigener Erfahrung. Zudem ist sie als Lektorin, Kommunionhelferin, Mesnerin und in den örtlichen Vereinen ehrenamtlich aktiv. Beruflich hat sie als Sozialversicherungsfachangestellte gearbeitet und hat Fortbildungen zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen und zur Betriebswirtin (IHK) erfolgreich abgeschlossen. Petra Sigrist freut sich darauf, für die unterschiedlichen Ebenen der Rätearbeit Ansprechpartnerin zu sein und die Arbeit der kirchlich engagierten Ehrenamtlichen begleiten und unterstützen zu können.

Churches For Future?

Die #FridaysForFuture-Jugend übergibt der Kirche am Freitag, 13. September 2019, einen Forderungskatalog. Ab 14 Uhr in der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, in München-Schwabing.
[Programm und Anmeldung]

Kardinal Marx äußert sich zur Laienpredigt

München, 20. Juli 2019. Kardinal Reinhard Marx hat sich dafür ausgesprochen, die Weiterbildung von Lektorinnen und Lektoren im Erzbistum auszubauen. „Das Wort Gottes vorzutragen gehört zu den wichtigsten Dingen, die wir in der Kirche tun“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim diözesanen Tag der Lektorinnen und Lektoren in München am Samstag, 20. Juli. Lektorin oder Lektor sei „eine  besondere Berufung“, für die gewisse Qualifikationen nötig seien. Daher sei es wichtig, die Ehrenamtlichen für ihren Dienst zu schulen und ihnen bei Bedarf Unterstützung anzubieten, erklärte Marx in einem Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Den anwesenden Frauen und Männern dankte der Kardinal für ihren Dienst.

Kardinal Marx hält Hearing zur Zukunft des Erzbistums ab

München, 18. Juli 2019. Gemeinsam mit Kardinal Reinhard Marx haben sich 50 Vertreterinnen und -vertreter  aller wichtigen Gremien im Erzbistum München und Freising über den Stand von zentralen pastoralen Entwicklungsprojekten informiert. Bei dem vom Erzbischof von München und Freising einberufenen Hearing im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried sprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwochabend, 17. Juli, dreieinhalb Stunden lang über Themen wie die Entwicklung einer Personalstrategie für das Jahr 2030, ein Profil der Pastoral und Pastoralkonzepte, die Dekanatsreform, Leitungsmodelle für Pfarrverbände, Fragen der Dienst- und Fachaufsicht sowie über die Zusammenarbeit von Ordinariat und Bischofsvikaren.

Zeitzeugen des Konzils übergeben Staffelstab

Vor acht Jahren begann der Diözesanrat persönliche Erinnerungen an das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) zu sammeln.  Daraus entstand ein Sachbereichsgremium, das mit vielen Ideen und Aktionen dazu beitrug, dass die Konzilsimpulse und Beschlüsse der Würzburger Synode neu reflektiert, aufgegriffen und umgesetzt wurden. Die Resonanz aus dem ganzen deutschsprachigen Raum war groß. Im Juli trafen sich die Zeitzeug*innen und jüngere Konzilsbegeisterte zu einem letzten offiziellen Treffen. Eindrucksvoll übergaben seit Mitte der 1960er Jahren in den Räten und Verbänden engagierte Männer und Frauen an die jüngere Generation den Staffelstab. Der Auftrag an sie: die vor 50 Jahren begonnene Erneuerung der Kirche tatkräftig fortsetzen – ganz im Sinne des Mottos „Fertig sind wir noch lange nicht“.

Bildunterschrift:
v. l. Konrad Kronast, Dr. Walter Bayerlein, Dr. Gotthard Dobmeier, Johanna Dobmeier, Barbara Schmidt, Dr. Martin Schneider, Prof. Dr. Hans Tremmel, Klaus Schex, Georg Rieß, Rita Spangler, Prof. Dr. Alois Baumgartner, Bernhard Utters, Veronika Weidner

Tremmel: Einsatz für Menschenwürde statt Blick in die Schlafzimmer

München, 3. Juli 2019. Der Münchner Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel hat davor gewarnt, sich als Kirche aus dem gesellschaftlichen Diskurs zurückzuziehen. Statt sich „nach wie vor“ für die „Schlafzimmer von reifen und eigenverantwortlich handelnden Erwachsenen“ zu interessieren, „sollte die Kirche für Erleuchtung sorgen, wo die Würde der Menschen wirklich zur Disposition steht“, sagte er beim Jahresempfang des Erzbistums München und Freising am Mittwoch, 3. Juli, in München. So sollten aus christlicher Sicht „Organspenden weiterhin ein Geschenk des autonomen Subjekts sein“; der menschliche Körper dürfe „auch bei noch so hehren Zielen nicht in die Verfügungsgewalt des Staates geraten“. Einmischung aus der Perspektive des Glaubens sei gefragt, „wenn die Pränatal-Untersuchung des Blutes der Schwangeren Gefahr läuft, zu einem Abtreibungs-Automatismus zu verkommen, so dass im Fall der Behinderung des Kindes die werdende Mutter sich am Ende rechtfertigen muss, falls sie ihr Kind trotz Trisomie 21 austragen will“, so Tremmel.

Diözesaner Nachhaltigkeitstag "verantworten.verändern"

Samstag, 6. Juli, findet im Kirchlichen Zentrum in der Preysingstraße in München der zweite Diözesane Nachhaltigkeitstag unter dem Motto "verantworten.verändern" statt. Bitte bis spätestens Freitag, 28. Juni 2019 anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Zu Beginn referiert Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Danach befassen sich parallel stattfindende Fachforen aus verschiedenen thematischen Blickwinkeln mit der Materie Nachhaltigkeit. Nachmittags ist Zeit zur Vernetzung und zum Austausch. Parallel finden praxisbezogene Workshops statt. Der Nachhaltigkeitstag ist eine Kooperationsveranstaltung von Stiftung Bildungszentrum Freising, Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat, Katholische Erwachsenenbildung München und Freising e. V., Diözesanrat der Katholiken und Erzbischöflichem Jugendamt. Programm und Anmeldung unter https://stiftung-bildungszentrum.

Katholische Laien rufen zur Beteiligung an Europawahl auf

München, 8. März 2019. Die Vorsitzenden der bayerischen Diözesanräte und das Landeskomitee der Katholiken in Bayern rufen gemeinsam zur Beteiligung an der Europawahl am 26. Mai auf: „Die europäische Einigung ist eine Erfolgsgeschichte – und ein Prozess, der längst nicht abgeschlossen ist“, heißt es in dem Wahlaufruf. Mit der Wahl seien „alle dazu aufgerufen, diese Erfolgsgeschichte von Frieden und Freiheit fortzuschreiben. Als Christinnen und Christen dürfen wir in dieser Verantwortungsübernahme nicht abseits stehen“, betonen die Laienvertreter.

Europa - christlich?

Nachschrift eines frei gehaltenen Vortrags von Prof. Dr. Hans Maier am 22. März 2019 für die Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrates der Region München

Tremmel zu neuem Generalvikar: „Können sehr guten und konstruktiven Weg weitergehen“

München, 15. Mai 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, erklärt zum Wechsel des Generalvikars im Erzbischöflichen Ordinariat München:  Die Entscheidung von Kardinal Marx, Pfarrer Christoph Klingan zum künftigen Generalvikar zu ernennen, begrüße ich nachdrücklich, auch wenn ich der Pfarrei in Poing noch einige Zeit mit ihrem relativ neuen Pfarrer gegönnt hätte. Da ich Pfarrer Klingan bereits aus seiner früheren Tätigkeit bei unserem Erzbischof als äußerst netten und kompetenten Menschen kenne, freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm. Sie wird sicherlich von großer persönlicher Sympathie und von hoher fachlicher Wertschätzung geprägt sein.   Das Motto Gemeinsam Kirche sein müssen wir Laien mit ihm nicht erst neu erfinden, wir können es von Anfang an engagiert leben und für unsere Erzdiözese und darüber hinaus gemeinsam weiterentwickeln. Mit Christoph Klingan kann der Diözesanrat zweifellos den sehr guten und konstruktiven Weg weitergehen, den wir mit Generalvikar Beer gewohnt sind.

Fest der Räte: Mit Schwung in die Zukunft

Seit einem halben Jahrhundert gestalten Pfarrgemeinderäte und andere demokratisch gewählte Gremien die Kirche mit. Zum Abschluss des Jubiläums gab es am 30. März 2019 unter dem Motto „Wir geben Gottes Schwung weiter“ ein großes "Fest der Räte". 1.200 Gläubige nahmen daran teil. Tagsüber gab es rund 100 Bildungs-, Begegnungs- und Kulturangebote, bevor das Fest um 17 Uhr mit einem Gottesdienst im Liebfrauendom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, abgeschlossen wurde.

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1.200 Katholiken feiern in der Münchner Innenstadt

München, 25. März 2019. Rund 1.200 Katholiken und Katholikinnen kommen am Samstag, 30. März, in der Münchner Innenstadt zusammen und feiern den 50. Jahrestag der Einrichtung von Laiengremien wie Pfarrgemeinderäten im Erzbistum München und Freising. Der Tag unter dem Leitwort „Wir geben Gottes Schwung weiter“ beginnt um 10 Uhr mit einer Auftaktandacht im Liebfrauendom. Tagsüber gibt es rund 100 Bildungs-, Begegnungs- und Kulturangebote, bevor das Fest um 17 Uhr mit einem Gottesdienst im Liebfrauendom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, abgeschlossen wird.