Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

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Ökumenisch spazieren gehen

Ökumenisch spazieren gehen

Die ökumenische Aktion „Schaut hin - Was gibt Halt“ (wir berichteten) startet in den zweiten Reiseabschnitt „Zwischenhalt - Ökumenisch Spazieren gehen“. Dazu kann jetzt kostenlos ein schön gestaltetes Kartenset in gedruckter Version oder als digitale Version fürs Smartphone oder zum Selbstausdrucken als Download mit einer Mail an oekumene@eomuc.de bestellt werden. Es enthält eine Anleitung, drei Fragekarten mit Gesprächsimpulsen und ein Gebet, um sich auszutauschen, wie wir in diesen unsicheren Zeiten Halt finden. Viele haben in der letzten Zeit das Spazierengehen für sich entdeckt. Es ist eines der wenigen Dinge, das coronakonform immer möglich ist. Raus zu gehen ist für viele wichtig, um den Kopf frei zu bekommen, den manchmal schweren Gedanken ein wenig zu entkommen und auch mal wieder etwas anderes als die eigenen vier Wände zu sehen. Und es war und ist eine der wenigen Möglichkeiten, stärkende Gemeinschaft zu erleben. Gerade in Krisenzeiten tut es gut zu spüren, mit all den Fragen und Unklarheiten nicht allein zu sein. Gemeinschaft, so klein sie auch sein mag, gibt gerade jetzt Halt.

Strategieprozess der Erzdiözese München und Freising

Besetzung der Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese

München, 25. März 2021. Rund 90 Personen wirken in den sechs Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising mit. Die Männer und Frauen repräsentieren die Vielfalt der Erzdiözese und bringen ihre Kompetenz und Erfahrung aus Theorie und Praxis in unterschiedlichen Bezügen ein. Vertreten sind Haupt- und Ehrenamtliche, Menschen, die selbst kirchliche Angebote wahrnehmen sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Inhalten. Die Mitwirkenden stellen sich unter www.erzbistum-muenchen.de/strategieprozess/arbeitsgruppen mit einem kurzen Steckbrief selbst vor.

Roter Faden - PGR-Stammtisch - online

Online-Stammtisch mit Pfarrgemeinderäten

Unter dem Motto "Den Faden wieder aufnehmen" lädt der Diözesanrat Pfarrgemeinderäte zu einem Online-Stammtisch ein. Neben viel Zeit für Austausch wird es einen inhaltlichen Impuls geben. Termine: Mi 24.03.2021 | Do 15.04.2021 | Mo 10.05.2021 | jeweils von 19:30 - 21:00 Uhr.

Synodaler Weg: „Glaubwürdiges Ringen um den richtigen Weg“

München, 13. März 2021. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat die Relevanz des Synodalen Wegs betont. Bei dessen Auftakt habe er mit Blick auf die Zukunft der Kirche „echtes, glaubwürdiges Ringen um den richtigen Weg bei sehr unterschiedlichen Menschen erlebt“, sagte Tremmel bei der erstmals online durchgeführten Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 13. März. Auch wenn eine „laute Minderheit“ beim Synodalen Weg versuche, „den Takt und die Melodie zu torpedieren“, wisse die überwiegende Mehrheit um „die Notwendigkeit, jetzt positive Richtungsänderungen vorzunehmen und die Kirche um der Menschen willen endlich in die Moderne zu führen“, so Tremmel. 

Bedeutung der Resilienz in der Krise

"Raus aus der Komfortzone!"

Bedeutung der Resilienz in der Krise
Interview mit Martin Schneider im Magazin der Pfarrei St. Johann Baptist Gröbenzell (Ostern 2021).

Diözesanrat tagt zu Lehren aus Coronakrise

München, 8. März 2021. Mit Lehren aus der Coronakrise im Erzbistum München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 13. März, ab 10 Uhr bei seiner Frühjahrsvollversammlung, die erstmals digital als Videokonferenz stattfindet. Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „Erzbistum in der Coronakrise – Rückblick und Ausblick“ kommen rund 160 Teilnehmende aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden zusammen. Ab 14 Uhr berichten der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx im Liebfrauendom einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung, der auch live per Stream unter www.erzbistum-muenchen.de/stream übertragen wird.

Hans Tremmel

Was gibt mir Zuversicht, was schenkt mir Hoffnung?

Hoffnung auf langersehnte menschliche Kontakte machen mir in dieser verrückten Pandemiezeit die verschiedenen Vakzine, die Erfolge der Medizin, die lobenswerte Selbstdisziplin und die Solidarität von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Zuversichtlich sehe ich der eigenen Impfung entgegen, die mir privat, beruflich und auch ehrenamtlich manches wieder möglich macht, was aktuell fehlt oder nur unter erschwerten Bedingungen realisierbar ist. Es war durchaus heilsam, dass einige Selbstverständlichkeiten weggebrochen sind, weil ich sie jetzt umso mehr zu schätzen weiß. Die schmerzlich vermisste Gemeinschaft im Glauben lässt sich nur sehr bedingt durch virtuelle Formate ersetzen. Besonders freue ich mich auf spontane und unbeschwerte Begegnungen im Familien- und Freundeskreis.

Strategieprozess: Arbeitsgruppen starten wegen Corona-Pandemie erst im April

Aufgrund der Corona-Pandemie finden im Gesamtstrategieprozess seit Ende des vergangenen Jahres alle Treffen virtuell statt. Die Analysephase des Projektes ist fast abgeschlossen, als nächstes steht die Erarbeitung des strategischen Leitbilds in sechs Arbeitsgruppen an. Für die Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen, in denen Haupt- und Ehrenamtliche und Personen aus unterschiedlichen Bereichen mitarbeiten, sind die persönliche Begegnung und der direkte Austausch sehr wichtig. Daher hat sich der Lenkungskreis entschieden, die Arbeit der Arbeitsgruppen erst nach den Osterferien aufzunehmen - wenn Präsenzveranstaltungen mit entsprechenden Hygienemaßnahmen voraussichtlich wieder möglich sein werden.

Kirche in der Pandemie „lernfähig, innovativ und kreativ“

München, 18. Dezember 2020. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, sorgt sich um die Zukunft des Synodalen Wegs. In einem Brief an die Pfarrgemeinderäte der Erzdiözese schreibt Tremmel bezugnehmend auf die Corona-Pandemie, „der so vielversprechend begonnene Synodale Weg wurde durch das Virus ausgebremst und läuft Gefahr, gänzlich ins Stocken zu geraten“. Dazu trügen, „irritierende Papiere und Äußerungen“ bei, so Tremmel, der selbst vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), dem er angehört, in die Synodalversammlung entsandt ist. Dabei sei der Grund für diesen gemeinsamen Weg drängender denn je. „Angesichts der systematischen Verbrechen und der sexualisierten Gewalt in der Kirche ist noch längeres Zuwarten und Beharren auf dem Status Quo inakzeptabel.“ Die Corona-Krise sei nicht die einzige Bewährungsprobe für die Kirche.

Katharina Maier: Gerade jetzt sich als Ehrenamtliche*r engagieren

Wegen der Folgen der Corona-Pandemie steht den Pfarreien im Erzbistum eine ungewöhnliche Advents- und Weihnachtszeit bevor. Es gilt, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, wie die Vorbereitungszeit auf Weihnachten und die Festtage unter Corona-Bedingungen begangen werden können. Ein Gespräch mit Katharina Maier, stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats, über die Rolle der Ehrenamtlichen in der Corona-Zeit, die Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen und darüber, warum Menschen sich in der Kirche engagieren. [Weitere Infos]

Die Erzdiözese München und Freising bittet Sie um Ihre Meinung

In einer Gesellschaft, die sich rasant verändert, möchte die Erzdiözese weiterhin bestmöglich für die Menschen da sein und den kirchlichen Auftrag erfüllen. Eine Online-Befragung soll dabei helfen, besser zu verstehen, welche Angebote sich die Menschen von der Kirche wünschen und wie sie die vorhandenen Angebote bewertenNehmen Sie an der Befragung bis zum 6. Dezember unter www.erzbistum-strategieprozess.de teil.

Alle Daten werden anonymisiert und streng vertraulich behandelt. Die Auswertung der Ergebnisse wird im Februar 2021 veröffentlicht. Die Befragung ist Teil des Gesamtstrategieprozesses der Erzdiözese München und Freising, in dem sie Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln erarbeitetRückfragen bitte an strategieprozess@eomuc.deVielen Dank für Ihre Unterstützung!

ZdK-Präsident Sternberg: Nur gemeinsam können wir die Infektionswelle stoppen

ZdK-Präsident Sternberg zu Corona-Situation
„Es kommt jetzt auf die Disziplin aller Bürgerinnen und Bürger an. Als ZdK unterstützen wir nachdrücklich die von den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin vereinbarten Maßnahmen. Besonders im Blick auf das Offenhalten von Kindergärten und Schulen sind sie angemessen. Aber nur wenn wir in großer Solidarität zusammenzustehen und die eigene Verantwortung für den Schutz des Nächsten wahrnehmen, wird es gelingen, weitere, tiefer eingreifende Einschnitte zu vermeiden. Insbesondre den Kindern und Eltern, aber auch den kranken und älteren Menschen, sind wir in dieser Situation besonders verpflichtet. Es geht jetzt um den größtmöglichen Schutz des Lebens aller Menschen und um die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.“

"Die Zeit, mutig voranzuschreiten, ist jetzt". Stellungnahme anlässlich von 5 Jahre Laudato Si'

München, 26. Mai 2020. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising sieht in der Coronakrise enormes Veränderungspotenzial. „Die Pandemie kann zur treibenden Kraft für Reformen in der Ernährung und in der Agrarpolitik werden“, betont Josef Fuchs, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Ökologie und Globale Verantwortung des Diözesanrats, in einer vor Pfingsten veröffentlichten Stellungnahme. „Das Virus deckt schonungslos all die Widersprüche, Schwächen und Verwundbarkeiten auf, die wir im privaten, kirchlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Alltag nicht wahrhaben wollen oder können. Am wichtigsten ist jetzt: Ein ‚Weiter so‘ wie vor der Krise darf es nicht geben.“

Diözesanrat unterstützt Petition „Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation“

Der Vorstand des Diözesanrats hat beschlossen, die u.a. vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern initiierte Petition „Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation“ zu unterstützen. Somit ist der Diözesanrat jetzt eine von mehr als 170 Organisationen, die die im Bayerischen Landtag eingereichte Petition unterzeichnet haben. Zu den Initiatoren gehören neben dem Landeskomitee die Jesuitenmission in Nürnberg, der BUND Naturschutz in Bayern, Fridays for Future sowie die Evangelische Jugend in Bayern. Jede und jede kann die Petition auch als Privatperson unterstützen [weiter]. [Weitere Informationen zur Petition]. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hatte bereits im Juni eine ausführliche Stellungnahme zur sozial-ökologischen Transformation verabschiedet [weiter].

Papst Franziskus' neue Enzyklika und die sozial-ökologische Transformation

Papst Franziskus hat eine neue Enzyklika geschrieben und alle Welt streitet nun, was sie konkret bedeutet und welches Potenzial sie für das Vorantreiben der sozial-ökologischen Transformation hat. Die Antort ist: Der Papst wagt eine klassische Utopie und  entwirft Leitlinien für eine bessere Welt. Ein online in den Stimmen der Zeit veröffentlichter Beitrag von Martin Kirschner, Markus Vogt und Jörg Alt SJ bestätigt diesen Eindruck. Ebenso hat Jörg Alt SJ eine „jugendgerechte“ Kurzfassung geschrieben mit dem Titel „Ist der Papst ein Friday? Papst Franziskus' neue Enzyklika Fratelli tutti und die Diskussion darüber.“ Diese ist zum Download eingestellt auf der Bayernplan-Website.

Corona: Was können Pfarrgemeinden aus der Krise lernen? (Online-Veranstaltung)

Online-Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Domberg-Akademie. Termine jeweils von 19.30 – 21.00 Uhr.Do 22. Oktober 2020 | Gott im Lockdown. Die Gemeinde der Zukunft in Zeiten des Übergangs. Mit Prof. Paul M. Zulehner, Pastoraltheologe, Wien Do 05. November 2020 | Auswege. Digitale Klerikalisierung vermeiden – neue Gottesdienstformen erproben. Mit Prof. Benedikt Kranemann, Liturgiewissenschaftler, Universität Erfurt Do 19. November 2020 | Fülle in der Leere. Anstöße der OrdensFrauen für MenschenWürde. Mit Sr. Susanne Schneider MC, München Jetzt anmelden unter info@domberg-akademie.de. Sie erhalten vor dem Veranstaltungstermin eine kurze technische Anleitung und einen Link, mit dem Sie ohne eigenes Benutzerkonto in den Kursraum gelangen. Wir verwenden für die Durchführung die Videokonferenz-Software „zoom“.Corona ist Krise und Chance zugleich. Wie in einem Brennglas hat die Pandemie die Stärken und Schwächen der Seelsorge vor Ort offenbart.

Diözesanrat will Strategieprozess der Erzdiözese mitgestalten

München, 10. Oktober 2020. Der Diözesanrat der Katholiken will den Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising engagiert mitgestalten. Bei der ersten von vier regionalen Informationsveranstaltungen am Freitagabend, 9. Oktober, in Rosenheim nutzten rund 30 Vertreter und Vertreterinnen aus Pfarrgemeinderäten und Verbänden die Möglichkeit, sich inhaltlich einzubringen und Anregungen zu Zielen und Inhalten des Prozesses zu geben.   In einer Plenumsdiskussion mit Generalvikar Christoph Klingan und Diözesanratsvorsitzendem Hans Tremmel riefen Mitglieder des Diözesanrats beispielsweise dazu auf, verstärkt auf die Menschen zuzugehen: „Müssen wir nicht neue Wege einschlagen? Wie erreichen wir die Menschen, wie nehmen wir Kontakt auf? Wir müssen wach werden, wir brauchen einen Aufbruch!“ Ein wichtiges Thema war die Förderung des Ehrenamtes: „Wir brauchen mehr Wertschätzung, wir brauchen bessere Fortbildungs- und Fördermöglichkeiten.“ Strukturen müssten so gestaltet werden, dass sie Engagement ermöglichten, Ehrenamtliche in Verantwortung brächten und die Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden erleichterten.

Gottesdienst zum Abschluss der Teilversammlungen zum Gesamtstrategieprozess

Zum Abschluss der Veranstaltungen zum Strategieprozess feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 17. Oktober, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Gottesdienst mit den Delegierten des Diözesanrats. Der Gottesdienst wird per Live-Stream übertragen. Alle Mitglieder in den Räten und Verbänden sind eingeladen, auf diese Weise mit dabei zu sein.

Die Live-Übertragung kann unter www.erzbistum-muenchen.de/stream abgerufen werden. Eine reine Tonübertragung ist zudem im Münchner Kirchenradio über das Digitalradio DAB+ oder unter www.muenchner-kirchenradio.de zu hören.

Der Synodale Weg – wirklich ein Weg aus der Krise?

Ausgelöst durch den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche haben die deutschen Bischöfe und das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) den Synodalen Weg initiiert. Am Dienstag, 22.9.2020, kommen Mitglieder aus den vier Synodalforen nach München, St. Bonifaz (19.00 bis 21.00 Uhr). Wir sprechen mit ihnen über Hindernisse und mögliche Sackgassen und fragen: Führt der synodale Weg die Kirche aus der Krise oder nur noch tiefer hinein? Auf dem Podium sitzen: Prof. Dr. Julia Knop (Forum: „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“), Dr. Edgar Büttner (Forum „Priesterliche Existenz heute“), Dr. Martina Kreidler-Kos (Forum „Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“), Prof. Dr. Dorothea Sattler (Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“).

Umfangreiches Angebot: Fortbildungen für Ehrenamtliche

Im Herbst bietet der Diözesanrat vielfältige Fortbildungen für Ehrenamtliche an. Das Spektrum reicht von Kraftabenden für Pfarrgemeinde über eine Einführung in die Gestaltung von digitalen Sitzungen bis hin zu Rhetorikschulungen. Mehr dazu im Newsletter des Diözesanrats vom 8. September 2020 [weiter]

Realitätsfern und ungewollt innovativ

Das Vatikan-Dokument zu Pfarreireformen hat viele enttäuscht. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, spricht von einer „abenteuerlichen Realitätsferne“. Drei Punkte sollen hier herausgegriffen werden.Erstens: Engagierte Laien Das Papier ist „eine starke Bremse der Motivation und Wertschätzung der Dienste von Laien“. Diese Einschätzung stammt von dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode. Zugleich fragt er, „wie wir unter solchen Bedingungen neue engagierte Christen finden sollen.“ Wie realitätsblind die Perspektive der Kleruskongregation ist, bringt ein Pfarrgemeinderatsmitglied auf der Facebook-Seite des Diözesanrats zum Ausdruck: „Man kann vieles verordnen, all dies wird aber von der Realität (Personalsituation, Wunsch nach anderen Formen von Gottesdiensten) eingeholt. In vielen Gemeinden stellt sich das christliche beziehungsweise kirchliche Leben jetzt doch schon anders da. Wo wären die vielen Aktionen, wenn sich die Ehrenamtlichen zurückziehen würden.

Glaubensgemeinschaft in der Sommer-Pause

Der Sommer mit seinen langen warmen Tagen und der Möglichkeit, ins Freie zu gehen oder die Kirchentüren weit offen zu halten, eröffnet uns viele Möglichkeiten, miteinander Gottesdienste und Andachten in unterschiedlichsten Formen zu feiern oder Spiritualität zu leben. Nutzen Sie in Ihren Pfarrgemeinden die Kirchen, Kapellen, Wegkreuze oder andere besondere spirituelle Orte, aber auch öffentliche Plätze und besondere Orte in der Natur, z.B. am Fluss, See, Weiher oder im Wald. Nutzen Sie aber auch nicht alltägliche Orte für einladende einfache Formen, um miteinander das Wort Gottes zu teilen, gemeinsam zu beten und sich den Segen Gottes zuzusprechen. Dies könnte z. B. bei Bäumen sein, die anlässlich einer Primiz oder Firmung gepflanzt wurden. Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen und probieren Sie vor Ort Ihre Ideen aus, Sie, und die Menschen die sie erreichen, können nur gewinnen. Oder anders formuliert: die Zeit, mutig voranzuschreiten ist jetzt – bringen Sie Ihre Gemeinde vor Ort zum Blühen und in Schwung!

"Spannend, was man als Laie alles kann"

In einer Umfrage hat der Diözesanrat die Rätearbeit in Zeiten von Corona beleuchtet. Der Link zur digitalen Teilnahme wurde am 20. Mai 2020 an alle Pfarrgemeinderatsvorsitzenden verschickt. Umfrageschluss war am 27. Mai 2020. Ein Großteil der Antworten wurde zwischen 20. und 22. Mai getätigt. Insgesamt antworteten knapp 300 Personen (ca. 37%). Mittlerweile wurde die Umfrage ausgewertet.

[Zur Auswertung und den Ergebnissen]

Gemeinde leiten in Zeiten von Corona

Ab sofort (d. h. seit dem 02.06.2020) sind Präsenzsitzungen von Pfarrgemeinderäten oder Kirchenverwaltungen wieder möglich (siehe Schreiben des Generalvikars und der Amtschefin vom 02.06.2020). Weiterhin gilt, dass mittels der Sitzungsorganisation dem Interesse an der Vermeidung von Ansteckungen bei allen Gremiensitzungen Rechnung zu tragen ist:

[Weiter]

„Ohne Ehrenamtliche keine Kirche“

Auf jeden hauptamtlichen Mitarbeiter des Erzbistums München und Freising kommen rund 8 ehrenamtlich tätige Personen. Mehr als 120.000 sind es, die in ihrer Freizeit in den Verbänden und Pfarreien aktiv sind. „Ohne Ehrenamtliche gäbe es keine Kirche“, sagt Katharina Maier. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats und sieht die Kirche vor großen Aufgaben, um Ehrenamtlichen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen.

[Beitrag in den Münchner Kirchennachrichten]

[Radiointerview mit Generalvikar Klingan und Katharina Maier zum Thema Ehrenamt, ab 15:26 min kommt Katharina Maier zu Wort]

Marx und Tremmel danken den Ehrenamtlichen

München, 30. April 2020. In einem gemeinsamen Brief würdigen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, alle Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche engagieren: „In dieser Zeit der Bedrängnis leisten erfreulich viele Menschen Großartiges und wachsen in ihren Aufgaben und ihrer Pflichterfüllung tagtäglich über sich hinaus“, heißt es in dem Schreiben von Donnerstag, 30. April. Während „furchteinflößende Bilder unser Denken zu bestimmen drohen“, sei es wichtig, „Glaube, Hoffnung und Liebe in dieser Krisensituation erfahrbar zu machen“ und so „das Heilshandeln Gottes in konkreten Taten spürbar werden zu lassen“.