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Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

Suche in den Meldungen des Diözesanrats (ab Mai 2016)

Churches For Future?

Die #FridaysForFuture-Jugend übergibt der Kirche am Freitag, 13. September 2019, einen Forderungskatalog. Ab 14 Uhr in der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, in München-Schwabing.
[Programm und Anmeldung]

Kardinal Marx äußert sich zur Laienpredigt

München, 20. Juli 2019. Kardinal Reinhard Marx hat sich dafür ausgesprochen, die Weiterbildung von Lektorinnen und Lektoren im Erzbistum auszubauen. „Das Wort Gottes vorzutragen gehört zu den wichtigsten Dingen, die wir in der Kirche tun“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim diözesanen Tag der Lektorinnen und Lektoren in München am Samstag, 20. Juli. Lektorin oder Lektor sei „eine  besondere Berufung“, für die gewisse Qualifikationen nötig seien. Daher sei es wichtig, die Ehrenamtlichen für ihren Dienst zu schulen und ihnen bei Bedarf Unterstützung anzubieten, erklärte Marx in einem Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Den anwesenden Frauen und Männern dankte der Kardinal für ihren Dienst.

Kardinal Marx hält Hearing zur Zukunft des Erzbistums ab

München, 18. Juli 2019. Gemeinsam mit Kardinal Reinhard Marx haben sich 50 Vertreterinnen und -vertreter  aller wichtigen Gremien im Erzbistum München und Freising über den Stand von zentralen pastoralen Entwicklungsprojekten informiert. Bei dem vom Erzbischof von München und Freising einberufenen Hearing im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried sprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwochabend, 17. Juli, dreieinhalb Stunden lang über Themen wie die Entwicklung einer Personalstrategie für das Jahr 2030, ein Profil der Pastoral und Pastoralkonzepte, die Dekanatsreform, Leitungsmodelle für Pfarrverbände, Fragen der Dienst- und Fachaufsicht sowie über die Zusammenarbeit von Ordinariat und Bischofsvikaren.

Zeitzeugen des Konzils übergeben Staffelstab

Vor acht Jahren begann der Diözesanrat persönliche Erinnerungen an das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) zu sammeln.  Daraus entstand ein Sachbereichsgremium, das mit vielen Ideen und Aktionen dazu beitrug, dass die Konzilsimpulse und Beschlüsse der Würzburger Synode neu reflektiert, aufgegriffen und umgesetzt wurden. Die Resonanz aus dem ganzen deutschsprachigen Raum war groß. Im Juli trafen sich die Zeitzeug*innen und jüngere Konzilsbegeisterte zu einem letzten offiziellen Treffen. Eindrucksvoll übergaben seit Mitte der 1960er Jahren in den Räten und Verbänden engagierte Männer und Frauen an die jüngere Generation den Staffelstab. Der Auftrag an sie: die vor 50 Jahren begonnene Erneuerung der Kirche tatkräftig fortsetzen – ganz im Sinne des Mottos „Fertig sind wir noch lange nicht“.

Bildunterschrift:
v. l. Konrad Kronast, Dr. Walter Bayerlein, Dr. Gotthard Dobmeier, Johanna Dobmeier, Barbara Schmidt, Dr. Martin Schneider, Prof. Dr. Hans Tremmel, Klaus Schex, Georg Rieß, Rita Spangler, Prof. Dr. Alois Baumgartner, Bernhard Utters, Veronika Weidner

Tremmel: Einsatz für Menschenwürde statt Blick in die Schlafzimmer

München, 3. Juli 2019. Der Münchner Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel hat davor gewarnt, sich als Kirche aus dem gesellschaftlichen Diskurs zurückzuziehen. Statt sich „nach wie vor“ für die „Schlafzimmer von reifen und eigenverantwortlich handelnden Erwachsenen“ zu interessieren, „sollte die Kirche für Erleuchtung sorgen, wo die Würde der Menschen wirklich zur Disposition steht“, sagte er beim Jahresempfang des Erzbistums München und Freising am Mittwoch, 3. Juli, in München. So sollten aus christlicher Sicht „Organspenden weiterhin ein Geschenk des autonomen Subjekts sein“; der menschliche Körper dürfe „auch bei noch so hehren Zielen nicht in die Verfügungsgewalt des Staates geraten“. Einmischung aus der Perspektive des Glaubens sei gefragt, „wenn die Pränatal-Untersuchung des Blutes der Schwangeren Gefahr läuft, zu einem Abtreibungs-Automatismus zu verkommen, so dass im Fall der Behinderung des Kindes die werdende Mutter sich am Ende rechtfertigen muss, falls sie ihr Kind trotz Trisomie 21 austragen will“, so Tremmel.

Diözesaner Nachhaltigkeitstag "verantworten.verändern"

Samstag, 6. Juli, findet im Kirchlichen Zentrum in der Preysingstraße in München der zweite Diözesane Nachhaltigkeitstag unter dem Motto "verantworten.verändern" statt. Bitte bis spätestens Freitag, 28. Juni 2019 anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Zu Beginn referiert Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Danach befassen sich parallel stattfindende Fachforen aus verschiedenen thematischen Blickwinkeln mit der Materie Nachhaltigkeit. Nachmittags ist Zeit zur Vernetzung und zum Austausch. Parallel finden praxisbezogene Workshops statt. Der Nachhaltigkeitstag ist eine Kooperationsveranstaltung von Stiftung Bildungszentrum Freising, Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat, Katholische Erwachsenenbildung München und Freising e. V., Diözesanrat der Katholiken und Erzbischöflichem Jugendamt. Programm und Anmeldung unter https://stiftung-bildungszentrum.

Katholische Laien rufen zur Beteiligung an Europawahl auf

München, 8. März 2019. Die Vorsitzenden der bayerischen Diözesanräte und das Landeskomitee der Katholiken in Bayern rufen gemeinsam zur Beteiligung an der Europawahl am 26. Mai auf: „Die europäische Einigung ist eine Erfolgsgeschichte – und ein Prozess, der längst nicht abgeschlossen ist“, heißt es in dem Wahlaufruf. Mit der Wahl seien „alle dazu aufgerufen, diese Erfolgsgeschichte von Frieden und Freiheit fortzuschreiben. Als Christinnen und Christen dürfen wir in dieser Verantwortungsübernahme nicht abseits stehen“, betonen die Laienvertreter.

Europa - christlich?

Nachschrift eines frei gehaltenen Vortrags von Prof. Dr. Hans Maier am 22. März 2019 für die Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrates der Region München

Tremmel zu neuem Generalvikar: „Können sehr guten und konstruktiven Weg weitergehen“

München, 15. Mai 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, erklärt zum Wechsel des Generalvikars im Erzbischöflichen Ordinariat München:  Die Entscheidung von Kardinal Marx, Pfarrer Christoph Klingan zum künftigen Generalvikar zu ernennen, begrüße ich nachdrücklich, auch wenn ich der Pfarrei in Poing noch einige Zeit mit ihrem relativ neuen Pfarrer gegönnt hätte. Da ich Pfarrer Klingan bereits aus seiner früheren Tätigkeit bei unserem Erzbischof als äußerst netten und kompetenten Menschen kenne, freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm. Sie wird sicherlich von großer persönlicher Sympathie und von hoher fachlicher Wertschätzung geprägt sein.   Das Motto Gemeinsam Kirche sein müssen wir Laien mit ihm nicht erst neu erfinden, wir können es von Anfang an engagiert leben und für unsere Erzdiözese und darüber hinaus gemeinsam weiterentwickeln. Mit Christoph Klingan kann der Diözesanrat zweifellos den sehr guten und konstruktiven Weg weitergehen, den wir mit Generalvikar Beer gewohnt sind.

Fest der Räte: Mit Schwung in die Zukunft

Seit einem halben Jahrhundert gestalten Pfarrgemeinderäte und andere demokratisch gewählte Gremien die Kirche mit. Zum Abschluss des Jubiläums gab es am 30. März 2019 unter dem Motto „Wir geben Gottes Schwung weiter“ ein großes "Fest der Räte". 1.200 Gläubige nahmen daran teil. Tagsüber gab es rund 100 Bildungs-, Begegnungs- und Kulturangebote, bevor das Fest um 17 Uhr mit einem Gottesdienst im Liebfrauendom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, abgeschlossen wurde.

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1.200 Katholiken feiern in der Münchner Innenstadt

München, 25. März 2019. Rund 1.200 Katholiken und Katholikinnen kommen am Samstag, 30. März, in der Münchner Innenstadt zusammen und feiern den 50. Jahrestag der Einrichtung von Laiengremien wie Pfarrgemeinderäten im Erzbistum München und Freising. Der Tag unter dem Leitwort „Wir geben Gottes Schwung weiter“ beginnt um 10 Uhr mit einer Auftaktandacht im Liebfrauendom. Tagsüber gibt es rund 100 Bildungs-, Begegnungs- und Kulturangebote, bevor das Fest um 17 Uhr mit einem Gottesdienst im Liebfrauendom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, abgeschlossen wird.

Diözesanratsvorsitzender Tremmel begrüßt synodalen Weg

Oberschleißheim, 16. März 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat den von der Deutschen Bischofskonferenz beschlossenen synodalen Weg begrüßt. „Dass sich die Bischofskonferenz die Geschwindigkeit der längst überfälligen Reformprozesse nicht länger von Rom und von der Weltkirche diktieren lässt, ist offensichtlich das Ergebnis echter, nachhaltiger Einsicht", sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. März, in Oberschleißheim: „Wir können hierzulande tatsächlich nicht mehr abwarten, ob der Riese sich überhaupt und in welchem Tempo bewegen will." Sollte am Ende des Prozesses aber lediglich ein „Bittbrieflein nach Rom" stehen, wäre das zu wenig, warnte Tremmel.

Diözesanrat tagt zur Zukunft der Erzdiözese

München/Oberschleißheim, 11. März 2019. Mit der zukünftigen Entwicklung der Erzdiözese München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken bei seiner Frühjahrsvollversammlung am Samstag, 16. März, ab 9 Uhr im Bürgerzentrum Oberschleißheim (Theodor-Heuss-Straße 29). Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „Quo vadis, Erzdiözese?“ kommen rund 170 Teilnehmer aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden zusammen. Ab 15.30 Uhr berichten der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen. Um 18 Uhr feiert Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Wilhelm (Theodor-Heuss-Straße 25) einen Gottesdienst mit den Vollversammlungsteilnehmern sowie der Pfarrgemeinde.

Tremmel: Begeistert sein

Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese, Prof. Dr. Hans Tremmel, engagiert sich seit 45 Jahren in der Kirche. Warum er dies tut und was ihm besonders am Herzen liegt, auf diese Fragen gibt Tremmel Antwort in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Gemeinde creativ.

Hilfe für Insekten – Rettet die Bienen!

Ja, es stimmt leider: Aufgrund der menschlichen Aktivitäten sind wir mitten im sechsten Massenaussterben. Das hat die Welt in der Erdgeschichte zwar bereits fünfmal überstanden – die Frage ist allerdings, ob nicht wir diesmal selber zu den Opfern gehören werden. In unseren Breiten sind die großflächige Agrarindustrie (nicht aber der Kleinbiobauer!) sowie die Flächenversiegelung als zentrale Faktoren dieser Katastrophe erkannt.Es geht nicht bloß um die Honigbiene, so wichtig dieses Insekt für die Befruchtung von Agrar- und Obstkulturen auch ist. Fast 500 Wildbienenarten, Schmetterlinge, viele Käfer, Schwebfliegen et cetera ergänzen das Bestäubungsportfolio, und die übrigen, fast 40.000 (!) Insektenarten Deutschlands sind für das Funktionieren unserer Ökosysteme ebenfalls unverzichtbar.Glücklicherweise haben Insekten hohe Vermehrungsraten: Wenn es also gelingt, wieder günstige Lebensverhältnisse zu schaffen, können sich eingebrochene Populationen häufig schnell wieder etablieren. Dazu sind private wie kirchliche Flächen geeignet. Denken Sie als Privatperson oder als Pfarrgemeinderat daher darüber nach, ob nicht beispielsweise aus ihrem Rasen eine Blumenwiese, aus der sterilen und giftigen Thujenmauer eine Blühhecke, aus dem versiegelten Parkplatz eine wasserdurchlässige Grünfläche oder aus dem Garagen- oder Hallendach ein Trockenbiotop entstehen kann.

Ehemaliger Pressesprecher Winfried Röhmel gestorben

München, 2. Januar 2019. Winfried Röhmel, langjähriger Pressesprecher des Erzbischöflichen Ordinariats München, ist am Dienstag, 1. Januar, im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, würdigt Röhmel als „prägende Gestalt“ für die öffentliche Wahrnehmung der Kirche im Erzbistum und ist ihm dankbar für den langjährigen und engagierten Dienst wie auch die Begleitung seiner ersten Schritte als Erzbischof von München und Freising. Auch Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, ist dankbar für den Einsatz von Winfried Röhmel: „Er war dem Diözesanrat und dem Engagement der katholischen Laien eng verbunden, insbesondere auch meinem Vorgänger, dem Ehrenvorsitzenden Alois Baumgartner.“ 

Geschäftsführung für die Region Nord gesucht

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising sucht zum 01.05.2019 eine Geschäftsführung für die Region Nord. Bewerbungen werden bis spätestens 31.01.2019 an das Referat Personalwesen erbeten. Wir bitten Sie, geeignete Personen auf diese spannende und abwechslungsreiche Stelle hinzuweisen bzw. sich selbst zu bewerben, wenn Sie die Aufgabe anspricht. Die ehrenamtliche Arbeit des Diözesanrates braucht kompetente und motivierte hauptamtliche Mit- und Zuarbeit. Die Beratung, Fortbildung und Begleitung der Pfarrgemeinde-, Dekanats- und Kreiskatholikenräte gehört zu den zentralen Aufgaben des Diözesanrates.
[Stellenausschreibung | PDF]

Seminar: Facebook, Instagram & Co.

Am Freitag, 14.12.2018, laden wir ein zur Fortbildung "Facebook, Instagram & Co." Themen sind: Welche Social-Media-Angebote gibt es? Welche Zielgruppe erreichen Sie dort? Wo lohnt es sich für Sie aktiv zu werden? Welcher Aufwand ist damit verbunden? Was sind gelungene Beispiele aus dem kirchlichen Bereich? Praxisteil: Tipps und Tricks für das Fotografieren und Filmen mit dem Handy - bitte bringen Sie hierfür Ihr Smartphone mit. Ort: Kath. Landvolkshochschule Petersberg, 16.00 bis 20.00 Uhr

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Kolumnen und Reden von Tremmel in Buchform veröffentlicht

Der St. Michaelsbund hat die Kolumnen und Reden von Prof. Dr. Hans Tremmel unter dem Titel "Bedenkenswert" systematisch geordnet in Buchform veröffentlicht. Tremmels Texte bieten in verständlicher Sprache Ethik und Theologie für die notwendigen Diskussionen unserer Zeit an. Mit einer Prise Humor, viel Herzblut sowie reicher Berufs-, Ehrenamts- und Alltagserfahrung regt er zum Weiterdenken an. Der Band eignet sich genauso zum Stöbern wie zur thematischen Stichwort-Suche mit Hilfe des Registers oder zum Durchlesen an einem Stück. Sehr gut geeignet als Präsent für ehrenamtlich Engagierte.

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Fortbildungsangebote für PGR-Mitglieder

Für die Pfarrgemeinderäte bietet der Diözesanart weitere Fortbildungen an: drei Module rund um das Thema "Öffentlichkeitsarbeit" und das Seminar "Auf den Kopf gestellt und quergedacht - Kreativität und Projektmanagement im PGR"         

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Kommunalpolitische Studientagungen 2018: #zsmmn leben: Auf dem Weg zu einer lebendigen Kommune

Freitag/Samstag 30.11.2018 und 01.12.2018 in Traunstein, Haus St. Rupert
"Es fehlt an Orten, an denen Bürger gemeinsam die Erfahrung machen, ihre Lebenswelt politisch mitgestalten zu können, anstatt Wandel immer nur passiv oder sogar ohnmächtig zu erleben“, so der Philosoph und Journalist Jürgen Wiebicke. Die alljährlich stattfindenden kommunalpolitischen Studientagungen wollen so ein Ort sein. Die Ausgangsfrage ist dieses Jahr: Wie können wir in unseren Gemeinden einen Zusammenhalt fördern, der nicht ausgrenzt, sondern sich durch eine lebendige Debattentkultur und einen zivilisierten Umgang mit Vielfalt auszeichnet?

Neuer Vorstand des Diözesanrats gewählt

Der Diözesanrat hat bei seiner Vollversammlung am Freitag und Samstag, 12. und 13. Oktober, in Ohlstadt einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorsitzender wurde Hans Tremmel (54) im Amt bestätigt. Tremmel ist Professor für Theologie und Ethik in den Studiengängen Soziale Arbeit sowie Religionspädagogik am Campus Benediktbeuern der Katholischen Stiftungshochschule München. Zudem leitet er an der Hochschule die Theologische Zusatzausbildung und den Studiengang des Pastoralkurses für Ständige Diakone in Bayern. Tremmel ist bereits seit dem Jahr 2010 Vorsitzender des Diözesanrats. Insbesondere das gesellschaftspolitische Engagement der katholischen Laien sei ihm als Sozialethiker ein „Herzensanliegen", sagte der neue Diözesanratsvorsitzende.

Tremmel fordert „endlich ehrliche Debatte“ zum Missbrauch

Ohlstadt, 12. Oktober 2018. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat davor gewarnt, beim Thema Missbrauch in der katholischen Kirche „einfach zur Tagesordnung überzugehen“. Es brauche „endlich eine ehrliche Debatte“, unter anderem „eine ergebnisoffene Diskussion um den Zölibat und um veränderte zeitgemäße Kriterien für den Priesterberuf“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Laiengremiums am Freitag, 12. Oktober, in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Es gehe auch um „eine echte Beteiligung von Frauen und Laien“ an Entscheidungsprozessen und „eine glaubwürdige, menschenfreundliche Sexualmoral mit einem realistischen Bild von Homosexualität generell und von schwulen Priestern im Besonderen“. Kirche müsse „auf der Seite der Opfer“ stehen.

Diözesanrat fordert stärkere Einbindung in Personalstrategie 2030

Die Vollversammlung des Diözesanrats hat am 13. Oktober 2018 mit großer Mehrheit einen Antrag des BDKJ zur Personalstrategie 2030 beschlossen. Darin wird von der Bistumsleitung eine aktive Einbindung in zukunftsweisende Gestaltungsprozesse des Erzbistums gefordert. Dies gelte insbesondere für die pastorale Reaktion auf Transformationsprozesse und für die Personalstrategie 2030.

Diözesanrat beim Korbiniansfest in Évry

Zum diesjährigen Korbiniansfest in Évry reiste die Diözesanrat-Delegation (Dr. Herbert Schneider, Marie-Hélène Picat-Fischer, Martin Holtzem, Emma Hiedl, die auch die Partnerschaftsgruppe Freising-Arpajon organisierte) mit dem TGV nach Paris. Erfreulicherweise fuhr auch eine Vertreterin der Pfadfinderschaft St. Georg, Frau Beate Meyer, mit, denn unsere gemeinsamen inhaltlichen Überlegungen kreisten um das Thema „Jugend“. Wie schon einer eingespielten Tradition entsprechend, wurde unsere Delegation privat untergebracht, und das bedeutet naturgemäß immer intensive Begegnungen mit den Franzosen. In Évry hat sich aber sonst einiges geändert. Nicht nur dass seit fast einem Jahr der neue Bischof Michel Pansard im Amt ist, neu ist auch die personelle Zusammensetzung der „Commission Évry-Munich“. Insgesamt sind es vier Personen, welche die Begegnung dort organisieren („small, but beautiful“!). Bischof Pansard scheint dieser Arbeit eine gewisse Priorität geben zu wollen, weil er zwar die Commission neu berufen hat, bisher aber noch keinen (Quasi-)Diözesanrat. Inhaltlich war der Austausch im Bischofshaus in Évry am Samstag-Vormittag der „Jugend“ gewidmet.

Kardinal Marx bedankt sich beim Vorstand des Diözesanrats

Kardinal Reinhard Marx hat sich beim Vorstand des Diözesanrats für sein Engagement bedankt. Das Treffen fand zum Abschluss der Amtsperiode statt. Auf der Herbstvollversammlung am 12. und 13. Oktober wird der neue Vorstand gewählt. Bei dem Treffen gratulierte der Vorstand Kardinal Marx zu seinem 65. Geburtstag und wünschte ihm Gottes Segen, Gesundheit, Kraft und Freude für seine wichtigen Aufgaben in der Kirche.

Bildung gestaltet Gesellschaft – Podiumsdiskussion vor der Wahl

München, 6. September 2018. „Bildung gestaltet Gesellschaft. Herausforderungen für den neuen Landtag“ ist die Podiumsdiskussion überschrieben, in der sich Politiker und Politikerinnen von sieben Parteien am 20. September ab 18 Uhr in der Jugendkirche, Preysingstraße 85, München austauschen. Veranstaltet wird der Abend im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl, die am 14. Oktober stattfinden wird, von der Katholischen Erwachsenenbildung München und Freising, der Stiftung Bildungszentrum und dem Medienhaus Sankt Michaelsbund.
 
Teilnehmen werden für die CSU der ehemalige Staatsminister und Landtagsabgeordnete Thomas Goppel, der Spitzenkandidat der bayerischen Grünen und Fraktionsvorsitzende im Landtag Ludwig Hartmann, für die SPD die Landtagsabgeordnte Diana Stachowitz, für die Freien Wähler der Landtagsabgeordnete Michael Piazolo, für die AfD der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert sowie die Spitzenkandidaten von FDP und Linke Martin Hagen und Ates Gürpinar. (glx)

Diözesanrat warnt vor steigendem Flächenverbrauch

München, 27. Juli 2018. In seinem Impulspapier „Unser Boden – Fundament des Lebens“ kritisiert der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising den steigenden Flächenverbrauch in Bayern und ruft zu politischem und gesellschaftlichem Engagement für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Boden auf. „Für die Überlebensfähigkeit der Menschheit ist die Erhaltung des Bodens ein entscheidender Faktor“, heißt es in dem Text, der vom Sachbereich Ökologie und Globale Verantwortung des Diözesanrats erarbeitet wurde: „Beim Schutz des Bodens handelt es sich daher um eine ökologische Herausforderung, die mit der Bekämpfung des Klimawandels durchaus vergleichbar ist.“