Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

Suche in den Meldungen des Diözesanrats (ab Mai 2016)
Prof. Dr. Alois Baumgartner

Ehrenvorsitzender Alois Baumgartner feiert 80. Geburtstag

München, 19. August 2021. Kardinal Reinhard Marx gratuliert dem Ehrenvorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Alois Baumgartner, zu dessen 80. Geburtstag am Sonntag, 22. August. Marx würdigt Baumgartner als „selbstbewussten Repräsentanten der Räte und Verbände in unserer Erzdiözese und weit darüber hinaus“. Der Jubilar habe „das Christstein immer als Politisch-Sein verstanden“ und „im Kontext der Katholischen Soziallehre das gesellschaftliche und kirchliche Leben leidenschaftlich, aber auch kritisch geprägt und andere zu Engagement motiviert“. Während seines Wirkens als Diözesanratsvorsitzender habe sich Baumgartner insbesondere für die Belange der Familien und für eine solidarische Gesellschaft eingesetzt.

Kardinal Marx und Prof. Hans Tremmel

Marx und Tremmel rufen zu Pfarrgemeinderatswahlen auf

München, 2. Juli 2021. Unter dem Motto „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“ finden am Sonntag, 20. März 2022, die Pfarrgemeinderatswahlen in der Erzdiözese München und Freising statt. In einem gemeinsamen Brief rufen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, zur Beteiligung an den Wahlen auf. Das bayernweite Motto der Kampagne motiviere, „mit einem weiten Blick unserer christlichen Botschaft klug, mutig und hoffnungsfroh zu handeln und so gemeinsam Kirche und Gesellschaft zu gestalten“, heißt es in dem Brief. Zudem sei es ein Appell, „neue und kreative Formen des kirchlichen Zusammenlebens zu entdecken und weiterzuentwickeln“, so Marx und Tremmel. Eine wichtige Neuerung bei den Pfarrgemeinderatswahlen im kommenden März ist die Möglichkeit der Wahlberechtigten, ihre Stimme auch online abzugeben. 

Max Loayza Navarrete unterzeichnet im Jahr 2012 zusammen mit Prof. Dr. Hans Tremmel den Freundschaftsvertraghat

Nachruf auf Max Loayza Navarrete: Wir verlieren einen guten Freund

Der Diözesanrat der Katholiken, die diözesanen Partnerschaftsgruppen und die Verantwortlichen des Erzbistums mit Kardinal Marx an der Spitze haben mit großer Bestürzung und Anteilnahme die Nachricht aufgenommen, dass der ehemalige Präsident des Nationalen Laienrates Ecuadors (CELCA), Max Loayza Navarrete, in der vergangenen Woche plötzlich und unerwartet im Alter von 58 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben ist. Max Loayza war ein kluger, humorvoller, spiritueller und herzlicher Mensch, der unsere Partnerschaft mit seiner besonderen Persönlichkeit enorm bereicherte. „Corazon“ war der Schlüsselbegriff, der über alle Sprachbarrieren hinweg die Begegnungen zwischen uns geprägt hat. Sein Herz schlug für die Kirche Jesu Christi, für seine Familie und zu einem nicht geringen Teil eben auch für die Beziehung der Kirche von Ecuador zur Erzdiözese München und Freising. Dass sein Herz nun nicht mehr schlägt, macht uns sehr, sehr traurig. Wir sind sicher, dass dieses Herz in Gott seine Ruhe gefunden hat und dass der Herr ihm das Gute vergilt, das er in seinem irdischen Leben getan hat. Alle, die ihn kennenlernen durften, werden ihn vermissen.

Pfarrgemeinderatswahl 2022

Pfarrgemeinderatswahl 2022

Die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen finden statt am Sonntag, 20. März 2022. Das Motto ist: „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“ NEU wird sein: Die Stimmabgabe wird wahlweise auch online möglich sein. Alle Wahlberechtigten erhalten eine Wahlbenachrichtigung mit den Zugangsdaten. Eine Allgemeine Briefwahl findet 2022 nicht statt. Es wird in jeder Pfarrei aber auch möglich sein, in einem Wahllokal seine Stimmen abzugeben oder die Briefwahlunterlagen anzufordern. Wir ermutigen Sie bereits jetzt, Menschen zu einem ehrenamtliches Engagement in den demokratischen Strukturen Ihrer Pfarrgemeinde zu motivieren. Wir wissen, dass dies aktuell sehr schwierig ist. Auch deshalb werden wir Sie wieder wie gewohnt unterstützen. Nähere Informationen und Arbeitshilfen folgen zeitnah. Die Amtszeit der Pfarrgemeinderäte beträgt vier Jahre. Gewählt werden kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist. Wählen kann, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist. 

PGR-Wahl-Info Nr. 02 und 03 sind verfügbar (September 2021)

Alles zur Wahlvorbereitung, zum Aufspüren von Mitmacher:innen und zur Wahlorganisation finden Sie in den PGR-Wahl-Infos Nr. 02 und 03:Tipps und Hinweise, wie Sie Menschen motivieren können, sich im Pfarrgemeinderat zu engagieren, siehe Info 02. Infos zur Durchführung der PGR-Wahl, vor allem der Online-Wahl siehe Info 03. [Weiter]

PGR-Wahl-Info Nr. 01 (Juni 2021)

[PGR-Wahl-Info Nr. 01 | PDF]Die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen finden statt am Sonntag, 20. März 2022. Das Motto ist: „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“ NEU wird sein: Die Stimmabgabe wird wahlweise auch online möglich sein. Alle Wahlberechtigten erhalten eine Wahlbenachrichtigung mit den Zugangsdaten. Eine Allgemeine Briefwahl findet 2022 nicht statt. Es wird in jeder Pfarrei aber auch möglich sein, in einem Wahllokal seine Stimmen abzugeben oder die Briefwahlunterlagen anzufordern. Wir ermutigen Sie bereits jetzt, Menschen zu einem ehrenamtliches Engagement in den demokratischen Strukturen Ihrer Pfarrgemeinde zu motivieren. Wir wissen, dass dies aktuell sehr schwierig ist. Auch deshalb werden wir Sie wieder wie gewohnt unterstützen. Nähere Informationen und Arbeitshilfen folgen zeitnah. Die Amtszeit der Pfarrgemeinderäte beträgt vier Jahre. Gewählt werden kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist.

Kardinal Marx und Prof. Hans Tremmel

Tremmel: „Gerade jetzt brauchen wir Kardinal Marx“

München, 4. Juni 2021. Dass Kardinal Reinhard Marx Papst Franziskus seinen Amtsverzicht angeboten hat, bezeichnet der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, als „ein sehr starkes, ein ehrliches, ein konsequentes und glaubwürdiges Zeichen“. Zugleich verbindet Tremmel damit die Hoffnung, dass Papst Franziskus den Erzbischof von München und Freising gerade jetzt nicht aus der aktuellen Verantwortung entlasse, da dieser nach wie vor weit über das Bistum hinaus eine enorm wichtige Aufgabe wahrzunehmen habe. „Gerade jetzt brauchen wir Kardinal Marx für den Synodalen Weg, weshalb ich das Angebot schon auch kritisch und ambivalent sehe“, betont der Diözesanratsvorsitzende. Im Wortlaut erklärt Tremmel:

ZdK-Präsident Thomas Sternberg „tief erschüttert“ über Rücktrittsangebot des Münchner Kardinals

04.06.2021. „Es geht der Falsche“, sagt Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).  Dass der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, in einem Brief an Papst Franziskus erklärt habe, „Mitverantwortung für die Katastrophe des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten“ tragen zu wollen, sei ehrenwert. Es zeige aber auch, „in welch tiefer Krise die Kirche“ stecke. Marx sei immer ein verlässlicher Partner des ZdK gewesen. „Der von ihm mit ins Leben gerufene Synodale Weg ist der einzige gangbare, um die zarte Pflanze Vertrauen zu pflegen.“

Unterländer: "Das katholische Bayern braucht Kardinal Marx"

München, 5. Juni 2021. Nachdem Kardinal Reinhard Marx Papst Franziskus seinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising angeboten hat, erklärt der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer: Mit großem Bedauern habe ich als Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern die Mitteilung von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zur Kenntnis genommen, Papst Franziskus seinen Rücktritt vom Amt des Erzbischofs von München und Freising anzubieten. Es ist aber auch ein starkes persönliches Zeichen der Mahnung, dass sich die Aufarbeitung nicht nur auf eine Verbesserung der Verwaltung reduzieren darf. Die engagierten Ehrenamtlichen in der katholischen Kirche haben mit Kardinal Marx in großer Offenheit und gegenseitigem Respekt hervorragend zusammengearbeitet und hoffen auch in Zukunft auf sein Wirken in Kirche, Gesellschaft und Staat. Er verkündet in einzigartiger Weise das Evangelium und ist ein herausragender, unverzichtbarer Vertreter der Kirche, wenn es nun um die Realisierung von systemischen Veränderungen geht. Zugleich setzt er mit diesem Schritt aber auch ein sehr wichtiges Zeichen dafür, dass Weiterentwicklung und Aufarbeitung in der katholischen Kirche nicht stehen bleiben dürfen und die Lebenswirklichkeit der Menschen dabei berücksichtigt werden muss.

Verbände übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft

Verbände übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft

München, 28. April 2021. In Kirche und Gesellschaft Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen, darauf kommt es den katholischen Verbänden in der Erzdiözese München und Freising an. „In der Größe und Vielfalt eines Verbandes können wir etwas erreichen“, ist Uschi Gröppmair, ehrenamtliches Mitglied im Diözesanvorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) München-Freising und kfd Dekanatsleiterin im Dekanat Erding, überzeugt. Auch Alexander Klug, Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese, betont in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ den Wert katholischer Verbände: „Katholisch, politisch, aktiv. Frei nach diesem Motto befähigen unsere Verbände Menschen dazu, zukunftsfähig unsere Kirche und Gesellschaft mitzugestalten.“

Ökumenischer Kirchentag

Digitale und dezentrale Beteiligung am 3. Ökumenischen Kirchentag

Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) am 13.-16. Mai findet statt. Nur andersdigital und dezentralUnter den gegenwärtigen Beschränkungen ist es damit möglich, sich am 3. ÖKT zu beteiligen und ökumenische Gemeinschaft im Großen wie auch vor Ort gewinnbringend und bereichernd zu erleben. Einige Ideen und Anregungen, wie dies vor Ort gelingen kann, finden Sie auf der Homepage unserer diözesanen Aktion „Schaut hin – was gibt Halt?“ [Weiter]

Ökumenisch spazieren gehen

Ökumenisch spazieren gehen

Die ökumenische Aktion „Schaut hin - Was gibt Halt“ (wir berichteten) startet in den zweiten Reiseabschnitt „Zwischenhalt - Ökumenisch Spazieren gehen“. Dazu kann jetzt kostenlos ein schön gestaltetes Kartenset in gedruckter Version oder als digitale Version fürs Smartphone oder zum Selbstausdrucken als Download mit einer Mail an oekumene@eomuc.de bestellt werden. Es enthält eine Anleitung, drei Fragekarten mit Gesprächsimpulsen und ein Gebet, um sich auszutauschen, wie wir in diesen unsicheren Zeiten Halt finden. Viele haben in der letzten Zeit das Spazierengehen für sich entdeckt. Es ist eines der wenigen Dinge, das coronakonform immer möglich ist. Raus zu gehen ist für viele wichtig, um den Kopf frei zu bekommen, den manchmal schweren Gedanken ein wenig zu entkommen und auch mal wieder etwas anderes als die eigenen vier Wände zu sehen. Und es war und ist eine der wenigen Möglichkeiten, stärkende Gemeinschaft zu erleben. Gerade in Krisenzeiten tut es gut zu spüren, mit all den Fragen und Unklarheiten nicht allein zu sein. Gemeinschaft, so klein sie auch sein mag, gibt gerade jetzt Halt.

Strategieprozess der Erzdiözese München und Freising

Besetzung der Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese

München, 25. März 2021. Rund 90 Personen wirken in den sechs Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising mit. Die Männer und Frauen repräsentieren die Vielfalt der Erzdiözese und bringen ihre Kompetenz und Erfahrung aus Theorie und Praxis in unterschiedlichen Bezügen ein. Vertreten sind Haupt- und Ehrenamtliche, Menschen, die selbst kirchliche Angebote wahrnehmen sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Inhalten. Die Mitwirkenden stellen sich unter www.erzbistum-muenchen.de/strategieprozess/arbeitsgruppen mit einem kurzen Steckbrief selbst vor.

Roter Faden - PGR-Stammtisch - online

Online-Stammtisch mit Pfarrgemeinderäten

Unter dem Motto "Den Faden wieder aufnehmen" lädt der Diözesanrat Pfarrgemeinderäte zu einem Online-Stammtisch ein. Neben viel Zeit für Austausch wird es einen inhaltlichen Impuls geben. Termine: Mi 24.03.2021 | Do 15.04.2021 | Mo 10.05.2021 | jeweils von 19:30 - 21:00 Uhr.

Synodaler Weg: „Glaubwürdiges Ringen um den richtigen Weg“

München, 13. März 2021. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat die Relevanz des Synodalen Wegs betont. Bei dessen Auftakt habe er mit Blick auf die Zukunft der Kirche „echtes, glaubwürdiges Ringen um den richtigen Weg bei sehr unterschiedlichen Menschen erlebt“, sagte Tremmel bei der erstmals online durchgeführten Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 13. März. Auch wenn eine „laute Minderheit“ beim Synodalen Weg versuche, „den Takt und die Melodie zu torpedieren“, wisse die überwiegende Mehrheit um „die Notwendigkeit, jetzt positive Richtungsänderungen vorzunehmen und die Kirche um der Menschen willen endlich in die Moderne zu führen“, so Tremmel. 

Bedeutung der Resilienz in der Krise

"Raus aus der Komfortzone!"

Bedeutung der Resilienz in der Krise
Interview mit Martin Schneider im Magazin der Pfarrei St. Johann Baptist Gröbenzell (Ostern 2021).

Diözesanrat tagt zu Lehren aus Coronakrise

München, 8. März 2021. Mit Lehren aus der Coronakrise im Erzbistum München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 13. März, ab 10 Uhr bei seiner Frühjahrsvollversammlung, die erstmals digital als Videokonferenz stattfindet. Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „Erzbistum in der Coronakrise – Rückblick und Ausblick“ kommen rund 160 Teilnehmende aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden zusammen. Ab 14 Uhr berichten der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx im Liebfrauendom einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung, der auch live per Stream unter www.erzbistum-muenchen.de/stream übertragen wird.

Hans Tremmel

Was gibt mir Zuversicht, was schenkt mir Hoffnung?

Hoffnung auf langersehnte menschliche Kontakte machen mir in dieser verrückten Pandemiezeit die verschiedenen Vakzine, die Erfolge der Medizin, die lobenswerte Selbstdisziplin und die Solidarität von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Zuversichtlich sehe ich der eigenen Impfung entgegen, die mir privat, beruflich und auch ehrenamtlich manches wieder möglich macht, was aktuell fehlt oder nur unter erschwerten Bedingungen realisierbar ist. Es war durchaus heilsam, dass einige Selbstverständlichkeiten weggebrochen sind, weil ich sie jetzt umso mehr zu schätzen weiß. Die schmerzlich vermisste Gemeinschaft im Glauben lässt sich nur sehr bedingt durch virtuelle Formate ersetzen. Besonders freue ich mich auf spontane und unbeschwerte Begegnungen im Familien- und Freundeskreis.

Strategieprozess: Arbeitsgruppen starten wegen Corona-Pandemie erst im April

Aufgrund der Corona-Pandemie finden im Gesamtstrategieprozess seit Ende des vergangenen Jahres alle Treffen virtuell statt. Die Analysephase des Projektes ist fast abgeschlossen, als nächstes steht die Erarbeitung des strategischen Leitbilds in sechs Arbeitsgruppen an. Für die Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen, in denen Haupt- und Ehrenamtliche und Personen aus unterschiedlichen Bereichen mitarbeiten, sind die persönliche Begegnung und der direkte Austausch sehr wichtig. Daher hat sich der Lenkungskreis entschieden, die Arbeit der Arbeitsgruppen erst nach den Osterferien aufzunehmen - wenn Präsenzveranstaltungen mit entsprechenden Hygienemaßnahmen voraussichtlich wieder möglich sein werden.

Kirche in der Pandemie „lernfähig, innovativ und kreativ“

München, 18. Dezember 2020. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, sorgt sich um die Zukunft des Synodalen Wegs. In einem Brief an die Pfarrgemeinderäte der Erzdiözese schreibt Tremmel bezugnehmend auf die Corona-Pandemie, „der so vielversprechend begonnene Synodale Weg wurde durch das Virus ausgebremst und läuft Gefahr, gänzlich ins Stocken zu geraten“. Dazu trügen, „irritierende Papiere und Äußerungen“ bei, so Tremmel, der selbst vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), dem er angehört, in die Synodalversammlung entsandt ist. Dabei sei der Grund für diesen gemeinsamen Weg drängender denn je. „Angesichts der systematischen Verbrechen und der sexualisierten Gewalt in der Kirche ist noch längeres Zuwarten und Beharren auf dem Status Quo inakzeptabel.“ Die Corona-Krise sei nicht die einzige Bewährungsprobe für die Kirche.

Katharina Maier: Gerade jetzt sich als Ehrenamtliche*r engagieren

Wegen der Folgen der Corona-Pandemie steht den Pfarreien im Erzbistum eine ungewöhnliche Advents- und Weihnachtszeit bevor. Es gilt, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, wie die Vorbereitungszeit auf Weihnachten und die Festtage unter Corona-Bedingungen begangen werden können. Ein Gespräch mit Katharina Maier, stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats, über die Rolle der Ehrenamtlichen in der Corona-Zeit, die Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen und darüber, warum Menschen sich in der Kirche engagieren. [Weitere Infos]

Die Erzdiözese München und Freising bittet Sie um Ihre Meinung

In einer Gesellschaft, die sich rasant verändert, möchte die Erzdiözese weiterhin bestmöglich für die Menschen da sein und den kirchlichen Auftrag erfüllen. Eine Online-Befragung soll dabei helfen, besser zu verstehen, welche Angebote sich die Menschen von der Kirche wünschen und wie sie die vorhandenen Angebote bewertenNehmen Sie an der Befragung bis zum 6. Dezember unter www.erzbistum-strategieprozess.de teil.

Alle Daten werden anonymisiert und streng vertraulich behandelt. Die Auswertung der Ergebnisse wird im Februar 2021 veröffentlicht. Die Befragung ist Teil des Gesamtstrategieprozesses der Erzdiözese München und Freising, in dem sie Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln erarbeitetRückfragen bitte an strategieprozess@eomuc.deVielen Dank für Ihre Unterstützung!

ZdK-Präsident Sternberg: Nur gemeinsam können wir die Infektionswelle stoppen

ZdK-Präsident Sternberg zu Corona-Situation
„Es kommt jetzt auf die Disziplin aller Bürgerinnen und Bürger an. Als ZdK unterstützen wir nachdrücklich die von den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin vereinbarten Maßnahmen. Besonders im Blick auf das Offenhalten von Kindergärten und Schulen sind sie angemessen. Aber nur wenn wir in großer Solidarität zusammenzustehen und die eigene Verantwortung für den Schutz des Nächsten wahrnehmen, wird es gelingen, weitere, tiefer eingreifende Einschnitte zu vermeiden. Insbesondre den Kindern und Eltern, aber auch den kranken und älteren Menschen, sind wir in dieser Situation besonders verpflichtet. Es geht jetzt um den größtmöglichen Schutz des Lebens aller Menschen und um die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.“

"Die Zeit, mutig voranzuschreiten, ist jetzt". Stellungnahme anlässlich von 5 Jahre Laudato Si'

München, 26. Mai 2020. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising sieht in der Coronakrise enormes Veränderungspotenzial. „Die Pandemie kann zur treibenden Kraft für Reformen in der Ernährung und in der Agrarpolitik werden“, betont Josef Fuchs, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Ökologie und Globale Verantwortung des Diözesanrats, in einer vor Pfingsten veröffentlichten Stellungnahme. „Das Virus deckt schonungslos all die Widersprüche, Schwächen und Verwundbarkeiten auf, die wir im privaten, kirchlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Alltag nicht wahrhaben wollen oder können. Am wichtigsten ist jetzt: Ein ‚Weiter so‘ wie vor der Krise darf es nicht geben.“

Diözesanrat unterstützt Petition „Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation“

Der Vorstand des Diözesanrats hat beschlossen, die u.a. vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern initiierte Petition „Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation“ zu unterstützen. Somit ist der Diözesanrat jetzt eine von mehr als 170 Organisationen, die die im Bayerischen Landtag eingereichte Petition unterzeichnet haben. Zu den Initiatoren gehören neben dem Landeskomitee die Jesuitenmission in Nürnberg, der BUND Naturschutz in Bayern, Fridays for Future sowie die Evangelische Jugend in Bayern. Jede und jede kann die Petition auch als Privatperson unterstützen [weiter]. [Weitere Informationen zur Petition]. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hatte bereits im Juni eine ausführliche Stellungnahme zur sozial-ökologischen Transformation verabschiedet [weiter].

Papst Franziskus' neue Enzyklika und die sozial-ökologische Transformation

Papst Franziskus hat eine neue Enzyklika geschrieben und alle Welt streitet nun, was sie konkret bedeutet und welches Potenzial sie für das Vorantreiben der sozial-ökologischen Transformation hat. Die Antort ist: Der Papst wagt eine klassische Utopie und  entwirft Leitlinien für eine bessere Welt. Ein online in den Stimmen der Zeit veröffentlichter Beitrag von Martin Kirschner, Markus Vogt und Jörg Alt SJ bestätigt diesen Eindruck. Ebenso hat Jörg Alt SJ eine „jugendgerechte“ Kurzfassung geschrieben mit dem Titel „Ist der Papst ein Friday? Papst Franziskus' neue Enzyklika Fratelli tutti und die Diskussion darüber.“ Diese ist zum Download eingestellt auf der Bayernplan-Website.

Corona: Was können Pfarrgemeinden aus der Krise lernen? (Online-Veranstaltung)

Online-Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Domberg-Akademie. Termine jeweils von 19.30 – 21.00 Uhr.Do 22. Oktober 2020 | Gott im Lockdown. Die Gemeinde der Zukunft in Zeiten des Übergangs. Mit Prof. Paul M. Zulehner, Pastoraltheologe, Wien Do 05. November 2020 | Auswege. Digitale Klerikalisierung vermeiden – neue Gottesdienstformen erproben. Mit Prof. Benedikt Kranemann, Liturgiewissenschaftler, Universität Erfurt Do 19. November 2020 | Fülle in der Leere. Anstöße der OrdensFrauen für MenschenWürde. Mit Sr. Susanne Schneider MC, München Jetzt anmelden unter info@domberg-akademie.de. Sie erhalten vor dem Veranstaltungstermin eine kurze technische Anleitung und einen Link, mit dem Sie ohne eigenes Benutzerkonto in den Kursraum gelangen. Wir verwenden für die Durchführung die Videokonferenz-Software „zoom“.Corona ist Krise und Chance zugleich. Wie in einem Brennglas hat die Pandemie die Stärken und Schwächen der Seelsorge vor Ort offenbart.