Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

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Papst Franziskus' neue Enzyklika und die sozial-ökologische Transformation

Papst Franziskus hat eine neue Enzyklika geschrieben und alle Welt streitet nun, was sie konkret bedeutet und welches Potenzial sie für das Vorantreiben der sozial-ökologischen Transformation hat. Die Antort ist: Der Papst wagt eine klassische Utopie und  entwirft Leitlinien für eine bessere Welt. Ein online in den Stimmen der Zeit veröffentlichter Beitrag von Martin Kirschner, Markus Vogt und Jörg Alt SJ bestätigt diesen Eindruck. Ebenso hat Jörg Alt SJ eine „jugendgerechte“ Kurzfassung geschrieben mit dem Titel „Ist der Papst ein Friday? Papst Franziskus' neue Enzyklika Fratelli tutti und die Diskussion darüber.“ Diese ist zum Download eingestellt auf der Bayernplan-Website.

Corona: Was können Pfarrgemeinden aus der Krise lernen? (Online-Veranstaltung)

Online-Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Domberg-Akademie. Termine jeweils von 19.30 – 21.00 Uhr.Do 22. Oktober 2020 | Gott im Lockdown. Die Gemeinde der Zukunft in Zeiten des Übergangs. Mit Prof. Paul M. Zulehner, Pastoraltheologe, Wien Do 05. November 2020 | Auswege. Digitale Klerikalisierung vermeiden – neue Gottesdienstformen erproben. Mit Prof. Benedikt Kranemann, Liturgiewissenschaftler, Universität Erfurt Do 19. November 2020 | Fülle in der Leere. Anstöße der OrdensFrauen für MenschenWürde. Mit Sr. Susanne Schneider MC, München Jetzt anmelden unter info@domberg-akademie.de. Sie erhalten vor dem Veranstaltungstermin eine kurze technische Anleitung und einen Link, mit dem Sie ohne eigenes Benutzerkonto in den Kursraum gelangen. Wir verwenden für die Durchführung die Videokonferenz-Software „zoom“.Corona ist Krise und Chance zugleich. Wie in einem Brennglas hat die Pandemie die Stärken und Schwächen der Seelsorge vor Ort offenbart.

Diözesanrat will Strategieprozess der Erzdiözese mitgestalten

München, 10. Oktober 2020. Der Diözesanrat der Katholiken will den Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising engagiert mitgestalten. Bei der ersten von vier regionalen Informationsveranstaltungen am Freitagabend, 9. Oktober, in Rosenheim nutzten rund 30 Vertreter und Vertreterinnen aus Pfarrgemeinderäten und Verbänden die Möglichkeit, sich inhaltlich einzubringen und Anregungen zu Zielen und Inhalten des Prozesses zu geben.   In einer Plenumsdiskussion mit Generalvikar Christoph Klingan und Diözesanratsvorsitzendem Hans Tremmel riefen Mitglieder des Diözesanrats beispielsweise dazu auf, verstärkt auf die Menschen zuzugehen: „Müssen wir nicht neue Wege einschlagen? Wie erreichen wir die Menschen, wie nehmen wir Kontakt auf? Wir müssen wach werden, wir brauchen einen Aufbruch!“ Ein wichtiges Thema war die Förderung des Ehrenamtes: „Wir brauchen mehr Wertschätzung, wir brauchen bessere Fortbildungs- und Fördermöglichkeiten.“ Strukturen müssten so gestaltet werden, dass sie Engagement ermöglichten, Ehrenamtliche in Verantwortung brächten und die Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden erleichterten.

Gottesdienst zum Abschluss der Teilversammlungen zum Gesamtstrategieprozess

Zum Abschluss der Veranstaltungen zum Strategieprozess feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 17. Oktober, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Gottesdienst mit den Delegierten des Diözesanrats. Der Gottesdienst wird per Live-Stream übertragen. Alle Mitglieder in den Räten und Verbänden sind eingeladen, auf diese Weise mit dabei zu sein.

Die Live-Übertragung kann unter www.erzbistum-muenchen.de/stream abgerufen werden. Eine reine Tonübertragung ist zudem im Münchner Kirchenradio über das Digitalradio DAB+ oder unter www.muenchner-kirchenradio.de zu hören.

Der Synodale Weg – wirklich ein Weg aus der Krise?

Ausgelöst durch den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche haben die deutschen Bischöfe und das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) den Synodalen Weg initiiert. Am Dienstag, 22.9.2020, kommen Mitglieder aus den vier Synodalforen nach München, St. Bonifaz (19.00 bis 21.00 Uhr). Wir sprechen mit ihnen über Hindernisse und mögliche Sackgassen und fragen: Führt der synodale Weg die Kirche aus der Krise oder nur noch tiefer hinein? Auf dem Podium sitzen: Prof. Dr. Julia Knop (Forum: „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“), Dr. Edgar Büttner (Forum „Priesterliche Existenz heute“), Dr. Martina Kreidler-Kos (Forum „Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“), Prof. Dr. Dorothea Sattler (Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“).

Diözesanrat unterstützt Petition „Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation“

Der Vorstand des Diözesanrats hat beschlossen, die u.a. vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern initiierte Petition „Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation“ zu unterstützen. Somit ist der Diözesanrat jetzt eine von mehr als 170 Organisationen, die die im Bayerischen Landtag eingereichte Petition unterzeichnet haben. Zu den Initiatoren gehören neben dem Landeskomitee die Jesuitenmission in Nürnberg, der BUND Naturschutz in Bayern, Fridays for Future sowie die Evangelische Jugend in Bayern. Jede und jede kann die Petition auch als Privatperson unterstützen [weiter]. [Weitere Informationen zur Petition]. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hatte bereits im Juni eine ausführliche Stellungnahme zur sozial-ökologischen Transformation verabschiedet [weiter].

"Die Zeit, mutig voranzuschreiten, ist jetzt". Stellungnahme anlässlich von 5 Jahre Laudato Si'

München, 26. Mai 2020. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising sieht in der Coronakrise enormes Veränderungspotenzial. „Die Pandemie kann zur treibenden Kraft für Reformen in der Ernährung und in der Agrarpolitik werden“, betont Josef Fuchs, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Ökologie und Globale Verantwortung des Diözesanrats, in einer vor Pfingsten veröffentlichten Stellungnahme. „Das Virus deckt schonungslos all die Widersprüche, Schwächen und Verwundbarkeiten auf, die wir im privaten, kirchlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Alltag nicht wahrhaben wollen oder können. Am wichtigsten ist jetzt: Ein ‚Weiter so‘ wie vor der Krise darf es nicht geben.“

Umfangreiches Angebot: Fortbildungen für Ehrenamtliche

Im Herbst bietet der Diözesanrat vielfältige Fortbildungen für Ehrenamtliche an. Das Spektrum reicht von Kraftabenden für Pfarrgemeinde über eine Einführung in die Gestaltung von digitalen Sitzungen bis hin zu Rhetorikschulungen. Mehr dazu im Newsletter des Diözesanrats vom 8. September 2020 [weiter]

Realitätsfern und ungewollt innovativ

Das Vatikan-Dokument zu Pfarreireformen hat viele enttäuscht. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, spricht von einer „abenteuerlichen Realitätsferne“. Drei Punkte sollen hier herausgegriffen werden.Erstens: Engagierte Laien Das Papier ist „eine starke Bremse der Motivation und Wertschätzung der Dienste von Laien“. Diese Einschätzung stammt von dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode. Zugleich fragt er, „wie wir unter solchen Bedingungen neue engagierte Christen finden sollen.“ Wie realitätsblind die Perspektive der Kleruskongregation ist, bringt ein Pfarrgemeinderatsmitglied auf der Facebook-Seite des Diözesanrats zum Ausdruck: „Man kann vieles verordnen, all dies wird aber von der Realität (Personalsituation, Wunsch nach anderen Formen von Gottesdiensten) eingeholt. In vielen Gemeinden stellt sich das christliche beziehungsweise kirchliche Leben jetzt doch schon anders da. Wo wären die vielen Aktionen, wenn sich die Ehrenamtlichen zurückziehen würden.

Glaubensgemeinschaft in der Sommer-Pause

Der Sommer mit seinen langen warmen Tagen und der Möglichkeit, ins Freie zu gehen oder die Kirchentüren weit offen zu halten, eröffnet uns viele Möglichkeiten, miteinander Gottesdienste und Andachten in unterschiedlichsten Formen zu feiern oder Spiritualität zu leben. Nutzen Sie in Ihren Pfarrgemeinden die Kirchen, Kapellen, Wegkreuze oder andere besondere spirituelle Orte, aber auch öffentliche Plätze und besondere Orte in der Natur, z.B. am Fluss, See, Weiher oder im Wald. Nutzen Sie aber auch nicht alltägliche Orte für einladende einfache Formen, um miteinander das Wort Gottes zu teilen, gemeinsam zu beten und sich den Segen Gottes zuzusprechen. Dies könnte z. B. bei Bäumen sein, die anlässlich einer Primiz oder Firmung gepflanzt wurden. Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen und probieren Sie vor Ort Ihre Ideen aus, Sie, und die Menschen die sie erreichen, können nur gewinnen. Oder anders formuliert: die Zeit, mutig voranzuschreiten ist jetzt – bringen Sie Ihre Gemeinde vor Ort zum Blühen und in Schwung!

"Spannend, was man als Laie alles kann"

In einer Umfrage hat der Diözesanrat die Rätearbeit in Zeiten von Corona beleuchtet. Der Link zur digitalen Teilnahme wurde am 20. Mai 2020 an alle Pfarrgemeinderatsvorsitzenden verschickt. Umfrageschluss war am 27. Mai 2020. Ein Großteil der Antworten wurde zwischen 20. und 22. Mai getätigt. Insgesamt antworteten knapp 300 Personen (ca. 37%). Mittlerweile wurde die Umfrage ausgewertet.

[Zur Auswertung und den Ergebnissen]

Gemeinde leiten in Zeiten von Corona

Ab sofort (d. h. seit dem 02.06.2020) sind Präsenzsitzungen von Pfarrgemeinderäten oder Kirchenverwaltungen wieder möglich (siehe Schreiben des Generalvikars und der Amtschefin vom 02.06.2020). Weiterhin gilt, dass mittels der Sitzungsorganisation dem Interesse an der Vermeidung von Ansteckungen bei allen Gremiensitzungen Rechnung zu tragen ist:

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„Ohne Ehrenamtliche keine Kirche“

Auf jeden hauptamtlichen Mitarbeiter des Erzbistums München und Freising kommen rund 8 ehrenamtlich tätige Personen. Mehr als 120.000 sind es, die in ihrer Freizeit in den Verbänden und Pfarreien aktiv sind. „Ohne Ehrenamtliche gäbe es keine Kirche“, sagt Katharina Maier. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats und sieht die Kirche vor großen Aufgaben, um Ehrenamtlichen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen.

[Beitrag in den Münchner Kirchennachrichten]

[Radiointerview mit Generalvikar Klingan und Katharina Maier zum Thema Ehrenamt, ab 15:26 min kommt Katharina Maier zu Wort]

Marx und Tremmel danken den Ehrenamtlichen

München, 30. April 2020. In einem gemeinsamen Brief würdigen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, alle Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche engagieren: „In dieser Zeit der Bedrängnis leisten erfreulich viele Menschen Großartiges und wachsen in ihren Aufgaben und ihrer Pflichterfüllung tagtäglich über sich hinaus“, heißt es in dem Schreiben von Donnerstag, 30. April. Während „furchteinflößende Bilder unser Denken zu bestimmen drohen“, sei es wichtig, „Glaube, Hoffnung und Liebe in dieser Krisensituation erfahrbar zu machen“ und so „das Heilshandeln Gottes in konkreten Taten spürbar werden zu lassen“.

„Den Druck aufnehmen, ohne zu zerbrechen“

Das Prinzip der Resilienz findet inzwischen in vielen Bereichen Anwendung. Ob Psychologie, Wirtschaft oder Ökologie – alle setzen auf die Macht der Widerstandskraft. Was das Wort genau bedeutet, ob sich Resilienz lernen lässt und welche Rolle der Glaube spielt, das erklärt im Interview Martin Schneider. Martin Schneider ist theologischer Grundsatzreferent des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising. Er forscht seit Jahren zu den theologischen und ethischen Dimensionen von Resilienz, unter anderem als Mitglied des inzwischen abgeschlossenen Forschungsprojekts ForChange.
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Tremmel: "Gemeinsam Kirche leben - trotz Sicherheitsabstand"

München, 24. März 2020. Kreative Formen der Nähe zum Mitmenschen zu entwickeln, um in der aktuellen Krise „vorbildhaft zu zeigen, wie wir trotz Sicherheitsabstand miteinander beten, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Kirche leben können“ – dazu ruft der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, Christinnen und Christen auf. In den Pfarrgemeinden und katholischen Verbänden gebe es viele, die mit Telefonaten, E-Mails und in anderen Medien mit fantasievollen Angeboten den sozialen Kontakt sicherstellten. Gerade auch die katholischen Laien und ehrenamtlich Engagierten hätten in dieser schweren Bewährungsprobe einen unverzichtbaren Beitrag zu leisten für die Gesellschaft und könnten die Nähe Gottes erfahrbar machen, betont Tremmel in einem Schreiben an Pfarrgemeinderäte und Verbände. Die Kirche lebe nicht alleine aus der Liturgie, sondern auch „aus der lebendigen Verkündigung der frohen Botschaft und der tätigen Nächstenliebe“ – vor allem jetzt, wo viele verunsichert oder in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien.

Öffentliche Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen möglich

München, 30. April 2020. Im Erzbistum München und Freising sind öffentliche Gottesdienste von  Montag, 4. Mai, an unter Auflagen wieder möglich, wie der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, in einem Dekret von Mittwoch, 29. April, festhält. Um das Infektionsrisiko unter den Gottesdienstbesuchern angesichts der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten und die staatlichen Vorgaben einzuhalten, hat die Erzdiözese ein Schutzkonzept erarbeitet und mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt. Dekret und Schutzkonzept wurden bereits an die Pfarreien im Erzbistum versandt. So kann es dort erstmalig seit dem 13. März wieder öffentliche Gottesdienste geben, an denen Gläubige unter bestimmten Voraussetzungen teilnehmen können. Kardinal Marx zeigte sich erfreut über diese positive Entwicklung: „Nach einer längeren Zeit ohne die gemeinsame Feier in den Kirchen ist dies für unsere Gemeinden ein wichtiger Schritt. Die Dankbarkeit darüber ist verbunden mit dem Bewusstsein, dass dies nur in guter Weise möglich ist, wenn alle Beteiligten entsprechend dem Schutzkonzept handeln und damit aufeinander Rücksicht nehmen.

Absage öffentlicher Gottesdienste bis einschließlich 3. Mai – weitere Perspektiven

Aus dem Schreiben von Generalvikar und Amtschefin vom 17. April 2020: „Der Bayerische Ministerpräsident hat in der Pressekonferenz am 16.04.2020 eine Ausnahme für Gottesdienste ab Mai für möglich angesehen, wenn Konzepte vorgelegt werden. So könnten dann mit einem beschränkten Personenkreis bei Einhaltung konkret definierter Abläufe und hygienischer Rahmenbedingungen tatsächlich wieder Gottesdienste stattfinden. Wenn dies möglich wird, was wir sehr hoffen, werden wir Ihnen die konkreten Voraussetzungen und wie Sie diese vor Ort umsetzen können, rechtzeitig mitteilen, damit Sie die erforderlichen Vorbereitungen treffen können. Vor diesem Hintergrund hat unser Erzbischof den genannten staatlichen Vorgaben folgend festgelegt, dass bis einschließlich 3. Mai keine öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum erlaubt sind.“

Weitere Infos finden Sie auf den Seiten der Erzdiözese zur Corona-Pandemie: www.erzbistum-muenchen.de/coronavirus

Impulse und Ideen für die Gestaltung der Kar- und Ostertage

Wir haben Ideen und Impulse gesammelt, wie Sie das Fest von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi in Ihren Wohnungen und Häusern feiern können. Schenken Sie sich in den Kar- und Ostertagen in Ihren Familien und Lebensgemeinschaften immer wieder Zeit. Beten Sie gemeinsam.

Trauen Sie sich dabei auch zu, eigene Formen zu wählen, die für Ihre persönliche Situation passen.

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Beispiele und Ideen: "Gemeinsam Kirche sein" in Zeiten von Corona

Jede und jeder von uns ist in unterschiedlichem Maße von der Corona-Krise konkret betroffen. Jede und jeder kann aber auch etwas zur Lösung beitragen. Der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auf unseren Internetseiten sammeln wir unter www.dioezesanrat-muenchen.de/corona Beispiele und Ideen, wie in Zeiten von Corona "Gemeinsam Kirche sein" möglich ist. Auf diese Weise wollen wir dazu ermuntern, Ähnliches im eigenen Umfeld auszuprobieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns von weiteren anregenden Beispielen und Ideen berichten - entweder durch eine Mail oder über unsere Facebook-Seite.

Absage aller Veranstaltungen des Diözesanrats bis 19. April 2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Corona-Virus werden ALLE Veranstaltungen, Meetings, Besprechungen des Diözesanrats abgesagt. Dies betrifft alle Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien (19. April 2020).
 
Die Kommunikation wird weiterhin über die Geschäftsstelle möglich sein, auch wenn die Mitarbeiter*innen aus dem Home-Office heraus arbeiten.
Sie erreichen uns per Email. Eine Rufumleitung dürfen wir aus technischen Gründen nicht einrichten.

Kommunalwahl am Sonntag: Votum für christliche Werte - Gegen Populismus und Extremismus

Der Diözesanrat der Katholiken ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 15. März, ihre Stimme abzugeben und jene zu wählen, die sich für ein friedliches Miteinander aller Menschen, für Arme und Benachteiligte und für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Dies ist auch der Sinn der Diözesanrats-Aktion „Kommunalpolitik ohne Christen ist wie ein Dorf ohne Kirchturm“. Prüfen Sie, auf welcher Wertebasis die Kandidat*innen stehen. Da das bayerische Wahlrecht die Möglichkeit bietet, Kandidaten*innen verschiedener Listen zu wählen (panaschieren) sowie Kandidaten*innen zwischen einer und drei Stimmen zu geben (kumulieren), können die Wähler*innen sehr persönliche Akzente setzen und engagierten Christen*innen den Rücken stärken – unabhängig auf welcher Liste sie kandidieren.

Erzbistum sagt alle öffentlichen Gottesdienste ab

Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 3. April.   Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dieser Schritt das kirchliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Dies erfolgt vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlungen des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese. Eine Entscheidung über die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen wird zu gegebener Zeit mit Blick auf die aktuelle Lage getroffen. Kardinal Marx wendet sich in einer Videobotschaft an die Gläubigen: „Das ist nicht das Ende des Gebets“. Die Videobotschaft ist auf der Homepage der Erzdiözese zu sehen.  Von Sonntag, 15. März, an wird bis auf weiteres täglich ein Gottesdienst aus der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms live im Internet und im Radio übertragen, jeweils sonntags um 10 Uhr sowie montags bis samstags um 17.

Absage der Frühjahrsvollversammlung am 14.03.2020 in Mühldorf

Der Geschäftsführende Vorstand des Diözesanrats hat in Absprache mit der Amtschefin Frau Dr. Herrmann und mit Herrn Generalvikar Klingan beschlossen, die Frühjahrsvollversammlung, die am 14. März in Mühldorf stattfinden sollte, abzusagen. Das zuständige Gesundheitsamt Mühldorf am Inn hat aufgrund der Coronaepedemie empfohlen, keine Veranstaltung durchzuführen, bei der zahlreiche Personen aus verschiedenen Landkreisen in einem geschlossenen Raum zusammenkommen.

Kein Nachruf!

Der Verzicht von Reinhard Kardinal Marx auf eine erneute Kandidatur zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat uns alle überrascht. Als Diözesanrat bedauern wir auf der einen Seite seine Entscheidung, weil er dieses Amt aus unserer Sicht hervorragend ausgeübt hat. In der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, in der erhitzten Flüchtlings-Debatte, in der immer drängender werdenden ökologischen Frage und in der ökumenischen Zusammenarbeit hat er nachhaltige und unmissverständliche Akzente gesetzt. Den dringend anstehenden kirchlichen Reformprozess mit dem „Synodalen Weg“ trotz großer Bedenken einer Minderheit ohne Gegenstimmen in der Deutschen Bischofskonferenz verabschiedet zu haben, ist wesentlich sein Verdienst. Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken und die breite Einbindung verschiedener Strömungen innerhalb des Volkes Gottes für dieses Projekt trägt unverkennbar seine Handschrift. Er hat den schwierigen Balanceakt, die widerstreitenden Kräfte zusammenzuhalten und an einem Tisch zu versammeln, sehr gut gemeistert. Auch die immer wieder notwendige Vermittlung mit Rom ist ihm in dieser Funktion erstaunlich gut gelungen.