Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer. Zu den Aufgaben des Diözesanrats gehört es, das wirtschaftliche, familiäre, gesellschaftliche und politische Umfeld so mitzugestalten, dass der Mensch gedeihen und sich entfalten kann.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

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Synodaler Rat DRat 012023

Diözesanrat fordert in Stellungnahme Umsetzung eines Synodalen Rats

„Die in den letzten Wochen deutlich verschärfte Diskussion unter den deutschen Bischöfen über das weitere Vorgehen und die Umsetzung im Synodalen Weg in Deutschland sowie die Antworten bzw. Stellungnahmen aus Rom entwickeln sich zur Belastung aller (noch) in der katholischen Kirche Engagierten. Ehrenamtliche müssen sich bei Ihrer wertvollen Arbeit immer wieder rechtfertigen für das, was Teile der ‚Chefetage‘ der katholischen Kirche in Deutschland und in Rom hier veranstalten.

„Das ‚bayerische Herz‘ hat aufgehört zu schlagen“

München, 31.12.2022. Armin Schalk, Vorsitzender der Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, bringt seine aufrichtige Anteilnahme angesichts des Todes des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zum Ausdruck: „‚Mein Herz schlägt bayrisch‘: Mit diesen Worten hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. mehrfach die Verbundenheit zu seiner oberbayerischen Heimat zum Ausdruck gebracht. Jetzt hat das ‚bayerische Herz‘ in Rom aufgehört zu schlagen. Die Katholiken in der Erzdiözese München und Freising trauern um Joseph Ratzinger und sagen ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ für sein Wirken im Erzbistum und in der Weltkirche.“

Marquartsteiner Sternzeit 2022,
Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut in Marquartstein

Weihnachtsgruß des Diözesanrates

Weihnachten 2022   Liebe Verantwortliche in Räten und Verbänden, Weihnachten wird auf der ganzen Welt gefeiert in unterschiedlichen Kulturen. Auf dieses Fest möchten wir nicht verzichten, unabhängig von Konfession, Religion oder Weltanschauung. Die Tage vor Weihnachten sind etwas ganz Besonderes, voller Vorfreude und Erwartung. Es ist eine Zeit der Besinnung, des Friedens und der Hoffnung. Menschen treffen mit ihren Familien und Freunden zusammen. Trotz und gerade in Zeiten von Krisen und Krieg an vielen Orten der Erde ist diese Jahreszeit so wichtig. Die Geburt Jesu ist für uns Christen ein Grund, in allen Zeiten die Zuversicht und den Mut nicht zu verlieren. So halten wir durch unseren Glauben an Gott und seine Liebe und Barmherzigkeit fest zusammen. Oft wird die Geburt unseres Retters mit traditionellen Bräuchen verbunden. In ihnen kommt uns der lebendige Gott nahe. Darin liegt die Kraft, die uns sagt: Wir gehören zusammen. Das diesjährige Motiv zeigt einen Sternenhimmel aus der Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut in Marquartstein. Viele Menschen in der Pfarrei haben mit Fäden Sterne aufgereiht und in die Kirche gehängt.

Hans Tremmel wird verabschiedet

„Danke für Ihre Treue, danke für Ihr Engagement“

Kardinal Reinhard Marx hat den langjährigen Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, gewürdigt und ihm für sein Engagement gedankt. Tremmel habe als Diözesanratsvorsitzender „in hervorragender Weise“ mitgewirkt und mitgestaltet aus der Überzeugung, dass Kirche nicht da sei, „um den Status Quo zu bewahren“, sondern um „ein Instrument der Veränderung zu sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einer Vesper zur Verabschiedung Tremmels im Münchner Liebfrauendom am Montag, 19. Dezember 2022: Er habe auch in schweren Zeiten mit darum gerungen, den rechten Weg zu finden, „um Christus zu bezeugen“. Hans Tremmel (59) war bis Oktober 2022 für zwölf Jahre Vorsitzender des Diözesanrats der Erzdiözese.



Diözesanrat fordert Einsatz gegen Predigtverbot für nicht geweihte Seelsorger

Ohlstadt, 15. Oktober 2022. Der Vorstand des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising soll sich dafür einsetzen, „dass Kardinal Reinhard Marx auch nicht geweihte Seelsorgerinnen und Seelsorger mit dem Predigtdienst in Eucharistiefeiern beauftragt“. Dies haben die 170 Delegierten mehrheitlich bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, am Samstag, 15. Oktober, beschlossen und damit einen Antrag angenommen, den der Dekanatsratsvorsitzende von Dorfen, Balthasar Nußrainer, eingebracht hatte. Bisher gelte ein Predigtverbot für nicht geweihte Seelsorgerinnen und Seelsorger, wenn ein Kleriker anwesend sei. Aus Sicht des Antragstellers widerspreche das dem Geist des Zweiten Vatikanums, von dem die Botschaft ausgegangen sei, „dass alle Getauften und Gefirmten ermächtigt sind, das Wort Gottes zu verkündigen“.

Schalk_Armin_2022

Armin Schalk neuer Diözesanratsvorsitzender

Ohlstadt, 14. Oktober 2022. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Armin Schalk zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vollversammlung des obersten Laiengremiums der Erzdiözese in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, wählten ihn am Freitag, 14. Oktober, ins Amt. Schalk setzte sich mit 64 zu 49 Stimmen gegen Hiltrud Schönheit durch. Der neue Vorsitzende ist Diplom-Ingenieur für Physikalische Technik und Leiter der deutschen Niederlassung einer weltweit tätigen mittelständischen Unternehmensgruppe im Hochtechnologiesektor. Ehrenamtlich engagiert sich der 55-Jährige seit dem Jahr 2010 als stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrates für die Region Nord und wirkt seit 1995 unter anderem als Lektor, Kommunionhelfer und Wortgottesdienstleiter in seiner Heimatpfarrei Forstern-Tading. Der bisherige Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel (58) ist nach zwölf Jahren im Amt bei der diesjährigen Wahl nicht wieder angetreten.

Tremmel VV 2022

Prof. Dr. Hans Tremmel: Bericht zur Lage Herbstvollversammlung des Diözesanrates

Prof. Dr. Hans Tremmel Bericht zur Lage Herbstvollversammlung des Diözesanrates am 14.10.2022 in Ohlstadt [Es gilt das gesprochene Wort] Sehr geehrter Herr Kardinal, liebe Kolleginnen und Kollegen, in meinem Bericht zur Lage möchte ich heute vor allem die übergreifenden Diskussionsprozesse in Erinnerung rufen, die uns Laien in den letzten Jahren unterschiedlich stark beschäftigt haben und dies weiterhin tun. Das Projekt „Dem Glauben Zukunft geben“ haben viele noch in Erinnerung. 2010 bis 2015 fand als Reaktion auf die Veröffentlichungen der bis dato unvorstellbaren Verbrechen an Kindern im Raum der Kirche das Gesprächsforum „Im Heute glauben“ zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz statt. Für die Erzdiözese ist weiterhin der „Gesamtstrategieprozess“ von großer Bedeutung, über den der Generalvikar in den letzten Vollversammlungen berichtet hat und der nun in seine Umsetzungsphase geht. Seit 2019 befinden wir uns auf dem von der Bischofskonferenz und vom ZdK gemeinsam verantworteten und durch die MHG-Missbrauchsstudie angestoßenen „Synodalen Weg“.

Hans Tremmel: „Es war mir Pflicht und Ehre“

Ohlstadt, 14. Oktober 2022. Nach zwölf Jahren als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel bei der Vollversammlung des Laiengremiums am Freitag, 14. Oktober, in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, seine Amtszeit offiziell beendet: „Es war mir Pflicht und Ehre“, so Tremmel. In drei Amtszeiten als Vorsitzender habe er Menschen kennengelernt, „die sich trotz aller Widerstände der Botschaft Jesu Christi verpflichtet wissen, die mit hoher Kompetenz, mit unermüdlicher Energie und Geduld konstruktiv an Themen, Aufgaben und Texten arbeiten. Von ihnen habe ich viel gelernt“, sagte Tremmel in seinem Bericht an die Vollversammlung. Er stellte aber auch die Mühen des „Gremienkatholizismus“ heraus: „In diese ehrenamtliche Arbeit fließt Energie, Nerven, Herzblut, Kompetenz, Geld und nicht zuletzt ganz viel Lebenszeit. Wer es als Ehrenamtlicher ernst nimmt, wird bisweilen an seine Grenzen kommen.“

Diözesanrat wählt neuen Vorstand

München/Ohlstadt, 10. Oktober 2022. Bei seiner Vollversammlung am Freitag und Samstag, 14. und 15. Oktober, wählt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende, Hans Tremmel, tritt nach drei Amtszeiten nicht wieder an. Rund 170 Teilnehmende kommen nach den Pfarrgemeinderatswahlen im vorigen März zu dieser konstituierenden Vollversammlung des obersten Laiengremiums der Erzdiözese im Kolping Tagungshotel Alpenblick in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, zusammen. Gemeinsam mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, feiern sie Gottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche St. Laurentius. Der Generalvikar des Erzbischofs, Christoph Klingan, informiert am Samstag über die Dekanatsreform in der Erzdiözese.

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Urlaubsgrüße aus dem Diözesanrat

Liebe Mitglieder in den Räten und Verbänden,Dank Ihres Einsatzes können wir zu Recht behaupten, dass in dieser Kirche nach wie vor zahlreiche großartige Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten und einen enorm wertvollen Dienst an ihren Mitmenschen und an der Gesellschaft leisten.Als kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Weinberg des Herrn, als engagierte Seelsorgerinnen und Seelsorger, als authentische Zeuginnen und Zeugen der Botschaft Jesu tragen alle gemeinsam Verantwortung für eine bessere Welt und für eine menschenfreundlichere und attraktivere Kirche. In dieser Aufgabe wollen und dürfen wir nicht nachlassen. Wir werden weiterhin gebraucht, momentan vielleicht dringender denn je. Dafür benötigen wir viel persönliche Kraft, Geduld und Gottvertrauen.Und so wünsche ich Ihnen und Ihren Familien auch im Namen des Vorstands und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diözesanrats eine gesegnete Sommerpause, in der Sie sich von unangenehmen Strapazen und aktuellen Sorgen erholen können, in der Sie Abstand gewinnen von mancher Traurigkeit und unnötigem Ärger, in der Sie neue Freude an der Kirche und Hoffnung für die weiteren Wege schöpfen, in der Sie Zeit und Raum für sich, für Ihre Liebsten und auch Ruhe im Gebet finden.

Hans Tremmel: Rede zum Jahresempfang am 12. Juli 2022

Tremmel warnt davor, „Kompetenzen der Frauen zu ignorieren“. Mit Blick auf die Zukunft der Kirche hat sich der Münchner Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel mahnend geäußert. Er wolle, dass sie „vorne mitmarschiert, wenn es um Menschenrechte, um Gleichberechtigung von Mann und Frau, um faire und gerechte Strukturen geht“, so Tremmel. Angesichts der Situation kirchlicher Mitarbeitender und beim Thema Berufung warnte er davor, „die Charismen und Kompetenzen der Frauen zu ignorieren“. Hier finden Sie die Pressemitteilung des Erzbistums in voller Länge.


Pfarrgemeinderäte geben Gemeinde ein persönliches Gesicht

Kardinal Marx und Diözesanratsvorsitzender Tremmel danken Gewählten für ihr Engagement          München, 27. Mai 2022. In einem Schreiben haben Kardinal Reinhard Marx und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, den Pfarrgemeinderäten ihren Dank für deren Engagement ausgesprochen. „Erfreulicherweise haben Pfarrgemeinden in Ihnen erneut Menschen gefunden, die mitüberlegen, wie es mit der Gemeinschaft im Glauben weitergeht“, heißt es darin. „Sie wollen die künftigen Prozesse mitgestalten, gemeinsam die christlichen Wurzeln stärken und neue Wege beschreiten. Sie stehen inmitten der Gemeinde und geben ihr durch Ihr Engagement ein persönliches Gesicht.“   Nur in einer lebendigen Kirche lasse sich Solidarität und Geisteskraft finden, so dass die Botschaft Jesu Christ erfahrbar über die eigenen Grenzen hinausstrahle, schreiben der Erzbischof von München und Freising und der oberste Laienvertreter weiter.

Lebenshell erstrahlt das Kreuz

Ostergruß des Vorsitzenden Prof. Dr. Hans Tremmel

Liebe Verantwortliche in Räten und Verbänden, liebe Schwestern und Brüder,es klingt unsolidarisch, Auferstehung zu feiern, während anderswo Bomben fallen. In diesen Zeiten scheint auch rein gar nichts mehr über den Karfreitag hinauszuweisen, als ob alles nur noch die Leidenszeit eines Karfreitags wäre. Jesus hat in der Nacht zum Karfreitag all seine Ängste in Erwartung seiner schwersten Stunde bekannt, hat sie als ein Gebet formuliert und sie und seine ganze Person in die Hand seines Vaters gegeben. Der Engel am leeren Grab und der erste Kontakt mit dem Auferstandenen zeigen den Frauen und später den Jüngern die Überwindung dieser Angst vor dem Tod hin zur Zuversicht auf den von Gott verheißenen Frieden. Die Möglichkeit zum Frieden setzt eine geistig-moralische Entwicklung des Menschen voraus, für die unser christlicher Glaube befähigen und Kraft und Hoffnung schenken will. Es ist eine schöne Vision, keine Gewissheit, aber auch kein Irrglaube. Die Osterliturgie zeigt diesen Weg auf: Das Licht, das in das Dunkel der Kirche einzieht, langsam den ganzen Raum erfüllt und Christus in den Herzen der Menschen repräsentiert.

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Mit Geflüchteten aus der Ukraine gemeinsam Ostern feiern

Mit Geflüchteten aus der Ukraine gemeinsam Ostern feiern Mit den Geflüchteten aus der Ukraine gemeinsam Ostern zu feiern, kann gegenseitig Trost, Kraft und Halt geben. Erzählen Sie sich dabei auch gegenseitig von den Osterbräuchen und den Riten und Symbolen in der Liturgie und auch davon, was Sie an Ostern besonders berührt und was Sie im Glauben stärkt. Die Christen des Ostens feiern in diesem Jahr ihr Osterfest eine Woche nach unserem Ostertermin. So könnten Sie Osterfreude weitergeben und Menschen zusammenführen – vier Ideen Gemeinsam Palmbuschen binden und verschenken Gesegnete Palmbuschen erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem und sind in den katholischen Gemeinden bei uns auch eine traditionelle Segenshandlung im Frühjahr. Mit der Segnung der Palmzweige erbittet man Schutz für die Menschen, die Personen in den Familien, in den Häusern, den Höfen und auch Schutz für die Gebäude. Beziehen Sie die Geflüchteten in ein gemeinsames Palmbuschen-Binden ein und überlegen Sie gemeinsam, wie Sie die gesegneten Buschen verteilen oder an wen Sie diese verschenken wollen.

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Dank des Vorsitzenden Prof. Dr. Hans Tremmel zu den PGR-Wahlen 2022

An die Mitglieder der Wahlausschüsse und die Mitarbeiter:innen in den Pfarrgemeinden Sehr geehrte Damen und Herren,   es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen für Ihr Engagement in der Organisation und bei der Durchführung der Pfarrgemeinderatswahlen am 20. März 2022 und bei der Wahl der Gemeinderäte in den Muttersprachigen Gemeinden sehr herzlich zu danken. Nur durch den tatkräftigen Einsatz vieler Menschen konnten die Wahlen auch diesmal wieder erfolgreich gemeistert werden, obwohl die Rahmenbedingungen keineswegs ideal waren. Bitte leiten Sie meinen Dank und meine Grüße an alle beteiligten Personen weiter.   In Zeiten, in denen uns die Bedeutung von Demokratie und Freiheit ganz besonders bewusst wird, hat unser Engagement durchaus auch gesellschaftliche Relevanz. Nicht zuletzt zeigt die Wahl der Pfarrgemeinderäte, dass Mitbestimmung in der katholischen Kirche möglich und unverzichtbar ist. Umso wichtiger war es, dass alles gut vorbereitet und demokratischen Standards entsprechend durchgeführt wurde. Dies war nur möglich, weil sich in nahezu jeder Pfarrgemeinde Wahlausschüsse gebildet haben, die die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Realisierung der Wahl übernahmen.


Die Zukunft der Kirche gestalten

Was ehrenamtliches Engagement bewirken kann, können der Rosenheimer Dekanatsratsvorsitzende Paul Deutschenbaur und Leonhard Baumann, Mitglied im Vorstand des Dekanatsrats und Pfarrgemeinderatsvorsitzender von Pfaffenhofen am Inn, aus persönlicher Erfahrung beschreiben. Weiter

Katholikinnen und Katholiken haben Pfarrgemeinderäte gewählt

München, 21. März 2022. Bei den Pfarrgemeinderatswahlen in der Erzdiözese München und Freising sind am Sonntag, 20. März, in 718 Pfarreien jeweils Vertreterinnen und Vertreter für das ehrenamtliche Gremium gewählt worden. Unter dem Motto „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln“ haben 163.502 wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken insgesamt etwa 4.800 Pfarrgemeinderäte aus rund 6.200 Kandidatinnen und Kandidaten bestimmt. Die durchschnittliche Beteiligung lag im Bezug auf die gesamte Erzdiözese bei 12,32 Prozent der Wahlberechtigten. Die Quote liegt über der des Jahres 2010 (11,1 Prozent), jedoch unter jenen der PGR-Wahlen 2014 (16,1) und 2018 (20 Prozent), bei denen die Allgemeine Briefwahl angeboten wurde. In diesem Jahr wurde die Allgemeine Briefwahl durch ein Online-Abstimmungsangebot ersetzt, um weiterhin auch Gläubige zu erreichen, die nicht regelmäßig an den Gottesdiensten teilnehmen. Das Angebot bestand in 622 Pfarrgemeinden und wurde von fast 100.000 Personen genutzt. Damit haben knapp zwei Drittel aller Wählenden von der Online-Wahl Gebrauch gemacht. Detaillierte Wahlergebnisse sind unter 

Diözesanrat verurteilt „barbarischen Gewaltexzess“ in Ukraine

Moosburg, 12. März 2022. Der Diözesanrat der Katholiken hat bei seiner diesjährigen Frühjahrsvollversammlung am Samstag, 12. März, in Moosburg den „grausamen Angriffskrieg auf die Ukraine“ kritisiert. „Wir sind alle fassungslos“, sagte der Vorsitzende des Laiengremiums, Hans Tremmel. „Als Diözesanrat verurteilen wir diesen barbarischen Gewaltexzess auf das allerschärfste.“ Tremmel unterstrich, der Diözesanrat fördere Gebetsaktionen, Hilfeaufrufe und Unterstützungsangebote für die Geflüchteten durch seine Logistik und Mitglieder. Bei der Vollversammlung wurde eine Spendenbox für die Ukraine-Hilfe aufgestellt.

„In allem geht es um Haltungsveränderungen“

Moosburg, 12. März 2022. Bei der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 12. März, in Moosburg hat Kardinal Reinhard Marx für Reformen und eine Haltungsänderung in der Kirche geworben. „In allem geht es um Einstellungs- und Haltungsveränderungen gegenüber den Menschen“, sagte der Erzbischof von München und Freising. Das gelte auch gegenüber Betroffenen sexuellen Missbrauchs: „Nicht nur der Bischof ist aufgefordert, sich von den Betroffenen in Frage stellen zu lassen, sondern auch die anderen, die Priester, die Verantwortlichen, die Gremien. Dem müssen wir uns stellen und sehen, was das bedeutet.“ Das im Januar vorgestellte Gutachten zu Missbrauch in der Erzdiözese sei ein „wichtiger Baustein der Aufarbeitung“ und in seiner Konkretheit „heilsam“. Es habe unter anderem deutlich gemacht, „dass wir ganz anders auf die Betroffenen zugehen müssen“.

„Bereit, uns den aktuellen Herausforderungen zu stellen“

Moosburg, 12. März 2022. Bei der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 12. März, in Moosburg, hat der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, die Delegierten über den aktuellen Stand in der Ausgestaltung des Gesamtstrategieprozesses informiert. In dem Ende 2021 abgeschlossenen Prozess hatte die Erzdiözese Leitlinien und Ziele entwickelt, wie sie in den unterschiedlichen kirchlichen Handlungsfeldern trotz zurückgehender Ressourcen auch künftig bestmöglich für die Menschen da sein möchte. Fünf Ausgestaltungsprojekte sind in einem ersten Schritt daraus hervorgegangen: Wertschätzung und Unterstützung von freiwillig Engagierten und Ehrenamtlichen sollen verstärkt werden, indem das Ehrenamtsmanagement der Erzdiözese verbessert wird. Gemeinsam mit caritativen Verbänden und Trägern prüft die Erzdiözese, wie die finanziellen und personellen Mittel in der caritativen Arbeit mit größtmöglicher Wirksamkeit eingesetzt werden können. In der Haushaltsplanung der Erzdiözese sollen vorhandene Einsparziele künftig auf Grundlage einer Priorisierung der verschiedenen kirchlichen Angebote erreicht werden, die wiederum auf einer Einschätzung ihrer Wirkung beruht.

Diözesanrat tagt zum Thema Armut

München/Moosburg, 8. März 2022. Die diesjährige Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 12. März, ab 9 Uhr in der Stadthalle Moosburg steht unter dem Motto „Armut – Gerechtigkeit statt Almosen! Recht auf ein Leben in Würde für alle“. Ab 14 Uhr berichten der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen, darunter den Synodalen Weg und das kürzlich vorgestellte Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising. Um 18 Uhr feiert Kardinal Marx in der Kirche St. Kastulus einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung.

„Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine jetzt das oberste Gebot“: ZdK-Präsidentin würdigt EU-Einigung

Eine sehr gute Entscheidung“, nennt die Präsidentin des ZdK, Irme Stetter-Karp, die Einigung der EU-Staaten, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine schnell und unkompliziert aufzunehmen. „Das ist zur jetzigen Stunde das oberste Gebot. Der Massen-Exodus, ausgelöst durch die russische Invasion, ist nicht mehr aufzuhalten. Wir müssen den Menschen helfen, die völlig unverschuldet Opfer eines ungerechten, völkerrechtswidrigen Krieges geworden sind“, so die Präsidentin.Weiter

Landesbischof und Kardinal rufen zu Gebet für die Ukraine auf

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx rufen Christinnen und Christen auf, in Verbundenheit und Solidarität für die Menschen in der Ukraine zu beten, die derzeit unter Kampfhandlungen leiden. „Es sind Fassungslosigkeit, Trauer und Zorn, die mich bewegen. Dass der russische Präsident Putin den Angriffsbefehl gegen die Ukraine gegeben hat, ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts“, so der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Er denke „an alle in der Ukraine, deren Leben und Existenz jetzt gefährdet ist“.
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Tremmel: „Höchste Zeit, die Kirche von innen heraus umzugestalten“

An die ehrenamtlich Engagierten in den Pfarreien und Verbänden, insbesondere an die PGR-Vorsitzenden und Wahlausschuss-Vorsitzenden, zum Missbrauchsgutachten der Erzdiözese München und Freising Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schwestern und Brüder,   vieles von dem, was ich Ihnen jetzt schreibe, habe ich in den letzten beiden Wochen an verschiedener Stelle schon gesagt oder schriftlich formuliert. Auf unserer Homepage und in zahlreichen Zeitungen konnten Sie einiges davon bereits lesen. Mir ist aber dennoch wichtig, dass ich mich heute auch direkt an Sie wende, weil das Missbrauchsthema uns ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Weinberg des Herrn enorm aufwühlt und umtreibt. Außerdem möchte ich mit Ihnen einige speziell für Sie relevante Gedanken teilen.   Wie Sie bin ich bestürzt und entsetzt über die Inhalte des WSW-Gutachtens. Vor allem, wenn man die Taten in aller Abscheulichkeit selber dann noch einmal schwarz auf weiß nachliest, befällt einen das Grauen. Nicht nur als Theologe und Diözesanratsvorsitzender, sondern vor allem auch als Familienvater bin ich angewidert wegen der Verbrechen an Kindern und Minderjährigen.

Kardinal Marx: „Wir alle sind mitverantwortlich, dass das Evangelium weiter gelebt wird“

Erzbischof ruft in Brief an die Gläubigen zum Mitwirken in der Kirche auch in schwierigen Zeiten auf. 
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Wir trauern um Peter Gräsler

Herr Peter Gräsler ist am 17. Februar 2022 im Krankenhaus Rechts der Isar verstorben.
Herr Gräsler war 24 Jahre im Dienst beim Diözesanrat, von 1982 bis 1996 Geschäftsführer des Diözesanrats, anschließend bis 2006 Geschäftsführer der Region Süd.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, 3. März 2022, auf dem Kirchenfriedhof Unterföhring statt.
Hier sehen Sie die Traueranzeige