Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

Suche in den Meldungen des Diözesanrats (ab Mai 2016)

ZdK unterstützt Impfaufruf des Papstes

Papst Franziskus hat am Weltgesundheitstag seinen Appell zu Corona-Impfungen erneuert. „Wir alle sind aufgerufen, die Pandemie zu bekämpfen. In diesem Kampf stellen die Impfstoffe ein wesentliches Instrument dar“, heißt es in einem Tweet des Papstes. Die Impfstoffe gäben Hoffnung, die Pandemie zu beenden, jedoch nur, wenn diese allen zur Verfügung stünden und wenn alle zusammenarbeiteten. Auch Prof. Dr. Hans Tremmel stellte als Vorsitzender des Diözesanrates den Antrag an das ZdK, den Impfaufruf des Papstes zu unterstützen. [Weiter]

„Die Zeit des Wartens ist vorbei“ – ZdK-Präsidentin Stetter-Karp fordert Impfsolidarität

Impfpflicht - ja oder nein? Für Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ist das keine Frage mehr. „Wir werden als Gesellschaft unsere Freiheit nur zurückgewinnen, wenn wir solidarisch sind. Solidarität heißt in der Corona-Pandemie, sich impfen zu lassen. Die bislang freie individuelle Entscheidung muss nun durch einen klaren politischen Beschluss flankiert werden. Wir brauchen die Impfpflicht – jetzt.“ [Weiter]

ZdK Vollversammlung: Irme Stetter-Karp ist die neue Präsidentin des ZdK

Mit großer Mehrheit ist Dr. Irme Stetter-Karp zur neuen Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt worden. Sie erhielt 149 von 190 Stimmen. Sie folgt damit Prof. Thomas Sternberg nach, der nach sechs Jahren Amtszeit nicht erneut kandidiert hatte. [Weiter]

Birgit Mock, Claudia Nothelle, Wolfgang Klose und Thomas Söding als Vizepräsident*innen des ZdK gewählt

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat zwei neue Vizepräsidentinnen und zwei Vizepräsidenten. Gewählt wurden auf der heutigen Vollversammlung in Berlin Birgit Mock, Claudia Nothelle, Wolfgang Klose und Thomas Söding. Karin Kortmann, Dr. Claudia Lücking-Michel und Dr. Christoph Braß kandidierten nicht erneut zur Vizepräsidentschaft. [Weiter]

Prof. Tremmel

Tremmel nach Synodalversammlung „positiv überrascht“

München, 16. Oktober 2021. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat mit Blick auf den deutschlandweiten Synodalen Weg betont, es gebe „keine Alternative zur konsequenten Aufarbeitung systemischer und institutioneller Mängel und darauf aufbauend zu einer Neuausrichtung kirchlicher Strukturen“. Bei der zweiten Synodalversammlung, die am 2. Oktober in Frankfurt endete, sei er „sehr positiv überrascht worden“. Dort sei etwa in einer Offenheit über die katholische Sexuallehre beraten worden, „wie sie noch vor wenigen Jahren manchem meiner Kolleginnen und Kollegen die Lehrbefugnis gekostet hätte“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf den von Papst Franziskus eröffneten weltweiten synodalen Prozess schlug Tremmel eine „katholische Drei-G-Regel“ vor: „getauft, gefirmt, geweiht“. So sollten „alle mitreden und mitentscheiden dürfen, was alle betrifft. Denn wir sind gemeinsam als Volk Gottes unterwegs – geweihte Kleriker und mündige Laien“.

Einzelpersonen

Diözesanrat wählt Vertreter aus Gesellschaft und Politik

München, 16. Oktober 2021. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat am Samstag, 16. Oktober, bei seiner Herbstvollversammlung in München 20 Einzelpersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gewählt. Im Rahmen einer Nachwahl für den Vorstand wählte das Gremium außerdem Alma Thoma (35) vom Sozialdienst katholischer Frauen als Vertreterin aus den katholischen Diözesan-Organisationen des Laienapostolats. Thoma folgt auf Felicitas Freifrau von Weichs. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, dankte allen Gewählten für ihre Bereitschaft zum Engagement und würdigte zugleich alle, die bislang Verantwortung übernommen oder sich zur Wahl gestellt haben.

Diözesanrat tagt zu 200 Jahren Erzbistum

München, 11. Oktober 2021. Mit dem 200-jährigen Bestehen des Erzbistums München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, ab 9 Uhr bei seiner Herbstvollversammlung im Münchner Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „200 Jahre Erzbistum sind noch nicht genug!“ kommen mehr als 120 Teilnehmende aus den Dekanatsräten und Verbänden zusammen. Ab 14.30 Uhr berichten der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel, der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Wolfgang Haidhausen einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung. Zugleich eröffnet der Gottesdienst die diözesane Phase des synodalen Prozesses auf dem Weg zur Weltbischofssynode 2023, den Papst Franziskus ausgerufen hat.

Votum für Idee eines bundesweiten Synodalen Rates

Die Delegierten der Synodalversammlung haben sich grundsätzlich für die Idee der Einrichtung eines Synodalen Rates ausgesprochen. In dem Gremium sollen Bischöfe und Laien gemeinsam die Umsetzung der Ergebnisse des Synodalen Wegs evaluieren und weiterführende Strategien entwickeln. Der Münchner Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel ist zögerlich, denn mit den Pfarrgemeinderäten, Diözesan- und Dekanatsräten wie auch dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken seien bereits gute Strukturen vorhanden. Man müsste genau hinschauen, welche Vorteile eine neue Struktur bietet, sagte er „mk online“. Im Hinblick auf den Arbeitsaufwand sieht er das Vorhaben kritisch: „Die Menschen, die in diesen Räten arbeiten, hätten nicht beliebig viel Zeit.“ Etwaige Dopplungen würden Synergien mindern, die wir brauchen. Außerdem wäre seiner Meinung nach, die Frage zu klären, inwieweit die Räte dann noch autonom sind: „Es hat manchmal schon Vorteile, dass ein Pfarrgemeinderat, ohne beim Pfarrer nachfragen zu müssen, sein Ding macht“. [mk-online]

Tremmel zum Synodalen Weg: Aufgeben gilt nicht

Im Münchner Merkur vom 1. Oktober 2021 wird der Diözesanratsvorsitzende zum Synodalen Weg befragt. Die zweite Versammlung des Reformprozesse findet seit Donnerstag, 30. September in Frankfurt statt. Wenn wieder nichts entschieden oder wenigstens auf den Weg gebracht würde, „obwohl wir die Zeichen der Zeit längst erkannt haben“, so Tremmel. Gerade im Hinblick auf die Opfer von sexualisierter Gewalt fände er das „entsetzlich“. Allem Frust zum Trotz will Tremmel nicht von der letzten Chance für die katholische Kirche sprechen. Diese Formulierung hält er für überhöht. „Aber meine persönliche Frustrationstoleranz ist endlich. Dafür habe ich mich in den letzten Jahren in zu vielen Prozessen mit enormem Zeitaufwand und einer Menge Herzblut engagiert.“

Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung und die Gestaltung der Zukunft setzen

Die Abteilung Umwelt des erzbischöflichen Ordinariates ruft dazu auf, am Freitag, den 24. September, auf die Straße zu gehen und sich am globalen Klimaaktionstag zu beteiligen. Die Abteilung Umwelt lädt Sie herzlich ein um 11:30 Uhr nach St. Michael (Fußgängerzone) zu einer ökumenischen Andacht zu kommen und im Anschluss gemeinsam den Weg zum Königsplatz anzutreten, wo um 12 Uhr die Klimademo beginnt. [Weiter]

Prof. Dr. Alois Baumgartner

Ehrenvorsitzender Alois Baumgartner feiert 80. Geburtstag

München, 19. August 2021. Kardinal Reinhard Marx gratuliert dem Ehrenvorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Alois Baumgartner, zu dessen 80. Geburtstag am Sonntag, 22. August. Marx würdigt Baumgartner als „selbstbewussten Repräsentanten der Räte und Verbände in unserer Erzdiözese und weit darüber hinaus“. Der Jubilar habe „das Christstein immer als Politisch-Sein verstanden“ und „im Kontext der Katholischen Soziallehre das gesellschaftliche und kirchliche Leben leidenschaftlich, aber auch kritisch geprägt und andere zu Engagement motiviert“. Während seines Wirkens als Diözesanratsvorsitzender habe sich Baumgartner insbesondere für die Belange der Familien und für eine solidarische Gesellschaft eingesetzt.

Kardinal Marx und Prof. Hans Tremmel

Marx und Tremmel rufen zu Pfarrgemeinderatswahlen auf

München, 2. Juli 2021. Unter dem Motto „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“ finden am Sonntag, 20. März 2022, die Pfarrgemeinderatswahlen in der Erzdiözese München und Freising statt. In einem gemeinsamen Brief rufen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, zur Beteiligung an den Wahlen auf. Das bayernweite Motto der Kampagne motiviere, „mit einem weiten Blick unserer christlichen Botschaft klug, mutig und hoffnungsfroh zu handeln und so gemeinsam Kirche und Gesellschaft zu gestalten“, heißt es in dem Brief. Zudem sei es ein Appell, „neue und kreative Formen des kirchlichen Zusammenlebens zu entdecken und weiterzuentwickeln“, so Marx und Tremmel. Eine wichtige Neuerung bei den Pfarrgemeinderatswahlen im kommenden März ist die Möglichkeit der Wahlberechtigten, ihre Stimme auch online abzugeben. 

Max Loayza Navarrete unterzeichnet im Jahr 2012 zusammen mit Prof. Dr. Hans Tremmel den Freundschaftsvertraghat

Nachruf auf Max Loayza Navarrete: Wir verlieren einen guten Freund

Der Diözesanrat der Katholiken, die diözesanen Partnerschaftsgruppen und die Verantwortlichen des Erzbistums mit Kardinal Marx an der Spitze haben mit großer Bestürzung und Anteilnahme die Nachricht aufgenommen, dass der ehemalige Präsident des Nationalen Laienrates Ecuadors (CELCA), Max Loayza Navarrete, in der vergangenen Woche plötzlich und unerwartet im Alter von 58 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben ist. Max Loayza war ein kluger, humorvoller, spiritueller und herzlicher Mensch, der unsere Partnerschaft mit seiner besonderen Persönlichkeit enorm bereicherte. „Corazon“ war der Schlüsselbegriff, der über alle Sprachbarrieren hinweg die Begegnungen zwischen uns geprägt hat. Sein Herz schlug für die Kirche Jesu Christi, für seine Familie und zu einem nicht geringen Teil eben auch für die Beziehung der Kirche von Ecuador zur Erzdiözese München und Freising. Dass sein Herz nun nicht mehr schlägt, macht uns sehr, sehr traurig. Wir sind sicher, dass dieses Herz in Gott seine Ruhe gefunden hat und dass der Herr ihm das Gute vergilt, das er in seinem irdischen Leben getan hat. Alle, die ihn kennenlernen durften, werden ihn vermissen.

Pfarrgemeinderatswahl 2022

Pfarrgemeinderatswahl 2022

Die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen finden statt am Sonntag, 20. März 2022. Das Motto ist: „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“ NEU wird sein: Die Stimmabgabe wird wahlweise auch online möglich sein. Alle Wahlberechtigten erhalten eine Wahlbenachrichtigung mit den Zugangsdaten. Eine Allgemeine Briefwahl findet 2022 nicht statt. Es wird in jeder Pfarrei aber auch möglich sein, in einem Wahllokal seine Stimmen abzugeben oder die Briefwahlunterlagen anzufordern. Wir ermutigen Sie bereits jetzt, Menschen zu einem ehrenamtliches Engagement in den demokratischen Strukturen Ihrer Pfarrgemeinde zu motivieren. Wir wissen, dass dies aktuell sehr schwierig ist. Auch deshalb werden wir Sie wieder wie gewohnt unterstützen. Nähere Informationen und Arbeitshilfen folgen zeitnah. Die Amtszeit der Pfarrgemeinderäte beträgt vier Jahre. Gewählt werden kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist. Wählen kann, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist. 

PGR-Wahl-Info Nr. 02 und 03 sind verfügbar (September 2021)

Alles zur Wahlvorbereitung, zum Aufspüren von Mitmacher:innen und zur Wahlorganisation finden Sie in den PGR-Wahl-Infos Nr. 02 und 03:Tipps und Hinweise, wie Sie Menschen motivieren können, sich im Pfarrgemeinderat zu engagieren, siehe Info 02. Infos zur Durchführung der PGR-Wahl, vor allem der Online-Wahl siehe Info 03. [Weiter]

PGR-Wahl-Info Nr. 01 (Juni 2021)

[PGR-Wahl-Info Nr. 01 | PDF]Die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen finden statt am Sonntag, 20. März 2022. Das Motto ist: „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“ NEU wird sein: Die Stimmabgabe wird wahlweise auch online möglich sein. Alle Wahlberechtigten erhalten eine Wahlbenachrichtigung mit den Zugangsdaten. Eine Allgemeine Briefwahl findet 2022 nicht statt. Es wird in jeder Pfarrei aber auch möglich sein, in einem Wahllokal seine Stimmen abzugeben oder die Briefwahlunterlagen anzufordern. Wir ermutigen Sie bereits jetzt, Menschen zu einem ehrenamtliches Engagement in den demokratischen Strukturen Ihrer Pfarrgemeinde zu motivieren. Wir wissen, dass dies aktuell sehr schwierig ist. Auch deshalb werden wir Sie wieder wie gewohnt unterstützen. Nähere Informationen und Arbeitshilfen folgen zeitnah. Die Amtszeit der Pfarrgemeinderäte beträgt vier Jahre. Gewählt werden kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist.

Kardinal Marx und Prof. Hans Tremmel

Tremmel: „Gerade jetzt brauchen wir Kardinal Marx“

München, 4. Juni 2021. Dass Kardinal Reinhard Marx Papst Franziskus seinen Amtsverzicht angeboten hat, bezeichnet der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, als „ein sehr starkes, ein ehrliches, ein konsequentes und glaubwürdiges Zeichen“. Zugleich verbindet Tremmel damit die Hoffnung, dass Papst Franziskus den Erzbischof von München und Freising gerade jetzt nicht aus der aktuellen Verantwortung entlasse, da dieser nach wie vor weit über das Bistum hinaus eine enorm wichtige Aufgabe wahrzunehmen habe. „Gerade jetzt brauchen wir Kardinal Marx für den Synodalen Weg, weshalb ich das Angebot schon auch kritisch und ambivalent sehe“, betont der Diözesanratsvorsitzende. Im Wortlaut erklärt Tremmel:

ZdK-Präsident Thomas Sternberg „tief erschüttert“ über Rücktrittsangebot des Münchner Kardinals

04.06.2021. „Es geht der Falsche“, sagt Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).  Dass der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, in einem Brief an Papst Franziskus erklärt habe, „Mitverantwortung für die Katastrophe des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten“ tragen zu wollen, sei ehrenwert. Es zeige aber auch, „in welch tiefer Krise die Kirche“ stecke. Marx sei immer ein verlässlicher Partner des ZdK gewesen. „Der von ihm mit ins Leben gerufene Synodale Weg ist der einzige gangbare, um die zarte Pflanze Vertrauen zu pflegen.“

Unterländer: "Das katholische Bayern braucht Kardinal Marx"

München, 5. Juni 2021. Nachdem Kardinal Reinhard Marx Papst Franziskus seinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising angeboten hat, erklärt der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer: Mit großem Bedauern habe ich als Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern die Mitteilung von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zur Kenntnis genommen, Papst Franziskus seinen Rücktritt vom Amt des Erzbischofs von München und Freising anzubieten. Es ist aber auch ein starkes persönliches Zeichen der Mahnung, dass sich die Aufarbeitung nicht nur auf eine Verbesserung der Verwaltung reduzieren darf. Die engagierten Ehrenamtlichen in der katholischen Kirche haben mit Kardinal Marx in großer Offenheit und gegenseitigem Respekt hervorragend zusammengearbeitet und hoffen auch in Zukunft auf sein Wirken in Kirche, Gesellschaft und Staat. Er verkündet in einzigartiger Weise das Evangelium und ist ein herausragender, unverzichtbarer Vertreter der Kirche, wenn es nun um die Realisierung von systemischen Veränderungen geht. Zugleich setzt er mit diesem Schritt aber auch ein sehr wichtiges Zeichen dafür, dass Weiterentwicklung und Aufarbeitung in der katholischen Kirche nicht stehen bleiben dürfen und die Lebenswirklichkeit der Menschen dabei berücksichtigt werden muss.

Verbände übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft

Verbände übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft

München, 28. April 2021. In Kirche und Gesellschaft Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen, darauf kommt es den katholischen Verbänden in der Erzdiözese München und Freising an. „In der Größe und Vielfalt eines Verbandes können wir etwas erreichen“, ist Uschi Gröppmair, ehrenamtliches Mitglied im Diözesanvorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) München-Freising und kfd Dekanatsleiterin im Dekanat Erding, überzeugt. Auch Alexander Klug, Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese, betont in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ den Wert katholischer Verbände: „Katholisch, politisch, aktiv. Frei nach diesem Motto befähigen unsere Verbände Menschen dazu, zukunftsfähig unsere Kirche und Gesellschaft mitzugestalten.“

Ökumenischer Kirchentag

Digitale und dezentrale Beteiligung am 3. Ökumenischen Kirchentag

Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) am 13.-16. Mai findet statt. Nur andersdigital und dezentralUnter den gegenwärtigen Beschränkungen ist es damit möglich, sich am 3. ÖKT zu beteiligen und ökumenische Gemeinschaft im Großen wie auch vor Ort gewinnbringend und bereichernd zu erleben. Einige Ideen und Anregungen, wie dies vor Ort gelingen kann, finden Sie auf der Homepage unserer diözesanen Aktion „Schaut hin – was gibt Halt?“ [Weiter]

Ökumenisch spazieren gehen

Ökumenisch spazieren gehen

Die ökumenische Aktion „Schaut hin - Was gibt Halt“ (wir berichteten) startet in den zweiten Reiseabschnitt „Zwischenhalt - Ökumenisch Spazieren gehen“. Dazu kann jetzt kostenlos ein schön gestaltetes Kartenset in gedruckter Version oder als digitale Version fürs Smartphone oder zum Selbstausdrucken als Download mit einer Mail an oekumene@eomuc.de bestellt werden. Es enthält eine Anleitung, drei Fragekarten mit Gesprächsimpulsen und ein Gebet, um sich auszutauschen, wie wir in diesen unsicheren Zeiten Halt finden. Viele haben in der letzten Zeit das Spazierengehen für sich entdeckt. Es ist eines der wenigen Dinge, das coronakonform immer möglich ist. Raus zu gehen ist für viele wichtig, um den Kopf frei zu bekommen, den manchmal schweren Gedanken ein wenig zu entkommen und auch mal wieder etwas anderes als die eigenen vier Wände zu sehen. Und es war und ist eine der wenigen Möglichkeiten, stärkende Gemeinschaft zu erleben. Gerade in Krisenzeiten tut es gut zu spüren, mit all den Fragen und Unklarheiten nicht allein zu sein. Gemeinschaft, so klein sie auch sein mag, gibt gerade jetzt Halt.

Strategieprozess der Erzdiözese München und Freising

Besetzung der Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese

München, 25. März 2021. Rund 90 Personen wirken in den sechs Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising mit. Die Männer und Frauen repräsentieren die Vielfalt der Erzdiözese und bringen ihre Kompetenz und Erfahrung aus Theorie und Praxis in unterschiedlichen Bezügen ein. Vertreten sind Haupt- und Ehrenamtliche, Menschen, die selbst kirchliche Angebote wahrnehmen sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Inhalten. Die Mitwirkenden stellen sich unter www.erzbistum-muenchen.de/strategieprozess/arbeitsgruppen mit einem kurzen Steckbrief selbst vor.

Roter Faden - PGR-Stammtisch - online

Online-Stammtisch mit Pfarrgemeinderäten

Unter dem Motto "Den Faden wieder aufnehmen" lädt der Diözesanrat Pfarrgemeinderäte zu einem Online-Stammtisch ein. Neben viel Zeit für Austausch wird es einen inhaltlichen Impuls geben. Termine: Mi 24.03.2021 | Do 15.04.2021 | Mo 10.05.2021 | jeweils von 19:30 - 21:00 Uhr.

Synodaler Weg: „Glaubwürdiges Ringen um den richtigen Weg“

München, 13. März 2021. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat die Relevanz des Synodalen Wegs betont. Bei dessen Auftakt habe er mit Blick auf die Zukunft der Kirche „echtes, glaubwürdiges Ringen um den richtigen Weg bei sehr unterschiedlichen Menschen erlebt“, sagte Tremmel bei der erstmals online durchgeführten Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 13. März. Auch wenn eine „laute Minderheit“ beim Synodalen Weg versuche, „den Takt und die Melodie zu torpedieren“, wisse die überwiegende Mehrheit um „die Notwendigkeit, jetzt positive Richtungsänderungen vorzunehmen und die Kirche um der Menschen willen endlich in die Moderne zu führen“, so Tremmel. 

Bedeutung der Resilienz in der Krise

"Raus aus der Komfortzone!"

Bedeutung der Resilienz in der Krise
Interview mit Martin Schneider im Magazin der Pfarrei St. Johann Baptist Gröbenzell (Ostern 2021).

Diözesanrat tagt zu Lehren aus Coronakrise

München, 8. März 2021. Mit Lehren aus der Coronakrise im Erzbistum München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 13. März, ab 10 Uhr bei seiner Frühjahrsvollversammlung, die erstmals digital als Videokonferenz stattfindet. Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „Erzbistum in der Coronakrise – Rückblick und Ausblick“ kommen rund 160 Teilnehmende aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden zusammen. Ab 14 Uhr berichten der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx im Liebfrauendom einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung, der auch live per Stream unter www.erzbistum-muenchen.de/stream übertragen wird.


Hans Tremmel

Was gibt mir Zuversicht, was schenkt mir Hoffnung?

Hoffnung auf langersehnte menschliche Kontakte machen mir in dieser verrückten Pandemiezeit die verschiedenen Vakzine, die Erfolge der Medizin, die lobenswerte Selbstdisziplin und die Solidarität von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Zuversichtlich sehe ich der eigenen Impfung entgegen, die mir privat, beruflich und auch ehrenamtlich manches wieder möglich macht, was aktuell fehlt oder nur unter erschwerten Bedingungen realisierbar ist. Es war durchaus heilsam, dass einige Selbstverständlichkeiten weggebrochen sind, weil ich sie jetzt umso mehr zu schätzen weiß. Die schmerzlich vermisste Gemeinschaft im Glauben lässt sich nur sehr bedingt durch virtuelle Formate ersetzen. Besonders freue ich mich auf spontane und unbeschwerte Begegnungen im Familien- und Freundeskreis.