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Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

Suche in den Meldungen des Diözesanrats (ab Mai 2016)

Tremmel: "Gemeinsam Kirche leben - trotz Sicherheitsabstand"

München, 24. März 2020. Kreative Formen der Nähe zum Mitmenschen zu entwickeln, um in der aktuellen Krise „vorbildhaft zu zeigen, wie wir trotz Sicherheitsabstand miteinander beten, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Kirche leben können“ – dazu ruft der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, Christinnen und Christen auf. In den Pfarrgemeinden und katholischen Verbänden gebe es viele, die mit Telefonaten, E-Mails und in anderen Medien mit fantasievollen Angeboten den sozialen Kontakt sicherstellten. Gerade auch die katholischen Laien und ehrenamtlich Engagierten hätten in dieser schweren Bewährungsprobe einen unverzichtbaren Beitrag zu leisten für die Gesellschaft und könnten die Nähe Gottes erfahrbar machen, betont Tremmel in einem Schreiben an Pfarrgemeinderäte und Verbände. Die Kirche lebe nicht alleine aus der Liturgie, sondern auch „aus der lebendigen Verkündigung der frohen Botschaft und der tätigen Nächstenliebe“ – vor allem jetzt, wo viele verunsichert oder in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien.

Beispiele und Ideen: "Gemeinsam Kirche sein" in Zeiten von Corona

Jede und jeder von uns ist in unterschiedlichem Maße von der Corona-Krise konkret betroffen. Jede und jeder kann aber auch etwas zur Lösung beitragen. Der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auf unseren Internetseiten sammeln wir unter www.dioezesanrat-muenchen.de/corona Beispiele und Ideen, wie in Zeiten von Corona "Gemeinsam Kirche sein" möglich ist. Auf diese Weise wollen wir dazu ermuntern, Ähnliches im eigenen Umfeld auszuprobieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns von weiteren anregenden Beispielen und Ideen berichten - entweder durch eine Mail oder über unsere Facebook-Seite.

Absage aller Veranstaltungen des Diözesanrats bis 19. April 2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Corona-Virus werden ALLE Veranstaltungen, Meetings, Besprechungen des Diözesanrats abgesagt. Dies betrifft alle Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien (19. April 2020).
 
Die Kommunikation wird weiterhin über die Geschäftsstelle möglich sein, auch wenn die Mitarbeiter*innen aus dem Home-Office heraus arbeiten.
Sie erreichen uns per Email. Eine Rufumleitung dürfen wir aus technischen Gründen nicht einrichten.

Kommunalwahl am Sonntag: Votum für christliche Werte - Gegen Populismus und Extremismus

Der Diözesanrat der Katholiken ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 15. März, ihre Stimme abzugeben und jene zu wählen, die sich für ein friedliches Miteinander aller Menschen, für Arme und Benachteiligte und für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Dies ist auch der Sinn der Diözesanrats-Aktion „Kommunalpolitik ohne Christen ist wie ein Dorf ohne Kirchturm“. Prüfen Sie, auf welcher Wertebasis die Kandidat*innen stehen. Da das bayerische Wahlrecht die Möglichkeit bietet, Kandidaten*innen verschiedener Listen zu wählen (panaschieren) sowie Kandidaten*innen zwischen einer und drei Stimmen zu geben (kumulieren), können die Wähler*innen sehr persönliche Akzente setzen und engagierten Christen*innen den Rücken stärken – unabhängig auf welcher Liste sie kandidieren.

Erzbistum sagt alle öffentlichen Gottesdienste ab

Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 3. April.   Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dieser Schritt das kirchliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Dies erfolgt vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlungen des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese. Eine Entscheidung über die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen wird zu gegebener Zeit mit Blick auf die aktuelle Lage getroffen. Kardinal Marx wendet sich in einer Videobotschaft an die Gläubigen: „Das ist nicht das Ende des Gebets“. Die Videobotschaft ist auf der Homepage der Erzdiözese zu sehen.  Von Sonntag, 15. März, an wird bis auf weiteres täglich ein Gottesdienst aus der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms live im Internet und im Radio übertragen, jeweils sonntags um 10 Uhr sowie montags bis samstags um 17.

Absage der Frühjahrsvollversammlung am 14.03.2020 in Mühldorf

Der Geschäftsführende Vorstand des Diözesanrats hat in Absprache mit der Amtschefin Frau Dr. Herrmann und mit Herrn Generalvikar Klingan beschlossen, die Frühjahrsvollversammlung, die am 14. März in Mühldorf stattfinden sollte, abzusagen. Das zuständige Gesundheitsamt Mühldorf am Inn hat aufgrund der Coronaepedemie empfohlen, keine Veranstaltung durchzuführen, bei der zahlreiche Personen aus verschiedenen Landkreisen in einem geschlossenen Raum zusammenkommen.

Kein Nachruf!

Der Verzicht von Reinhard Kardinal Marx auf eine erneute Kandidatur zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat uns alle überrascht. Als Diözesanrat bedauern wir auf der einen Seite seine Entscheidung, weil er dieses Amt aus unserer Sicht hervorragend ausgeübt hat. In der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, in der erhitzten Flüchtlings-Debatte, in der immer drängender werdenden ökologischen Frage und in der ökumenischen Zusammenarbeit hat er nachhaltige und unmissverständliche Akzente gesetzt. Den dringend anstehenden kirchlichen Reformprozess mit dem „Synodalen Weg“ trotz großer Bedenken einer Minderheit ohne Gegenstimmen in der Deutschen Bischofskonferenz verabschiedet zu haben, ist wesentlich sein Verdienst. Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken und die breite Einbindung verschiedener Strömungen innerhalb des Volkes Gottes für dieses Projekt trägt unverkennbar seine Handschrift. Er hat den schwierigen Balanceakt, die widerstreitenden Kräfte zusammenzuhalten und an einem Tisch zu versammeln, sehr gut gemeistert. Auch die immer wieder notwendige Vermittlung mit Rom ist ihm in dieser Funktion erstaunlich gut gelungen.

Bezahlbarer Wohnraum für alle: Leitlinien aus christlicher Perspektive

München, 13. Dezember 2019. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising fordert von Kommunen, Kirche und Privatpersonen die konsequente Förderung von bezahlbarem Wohnraum. Die Bewältigung dieser Aufgabe werde zunehmend zur „drängenden sozialen Frage unserer Zeit“. In einer Erklärung, die an politische, kirchliche und gesellschaftliche Vertreter verschickt wurde, ruft der Vorstand des Gremiums die Gemeinden auf, dies als öffentliche Aufgabe wahrzunehmen. Von den kirchlichen Akteuren wird in dem Papier eine Selbstverpflichtung und ein klares Bekenntnis zur Schaffung von bezahlbarem und ökologisch-nachhaltigem Wohnraum verlangt. Die Entscheidung des katholischen Siedlungswerks München, die Mieten für die eigenen 3.000 Wohnungen für mindestens drei Jahre nicht mehr anzuheben, bezeichnet das Gremium als „einen wichtigen symbolträchtigen Schritt“. Auch Privatpersonen sollen laut Diözesanrat ihre Ansprüche und ihre Verantwortung überprüfen und zum Beispiel Nachverdichtungsprojekte nicht blockieren.

Elf Teilnehmer aus dem Erzbistum bei erstem Treffen des Synodalen Wegs

München, 27. Januar 2020. Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Erzbistum München und Freising fahren zur ersten Synodalversammlung des Synodalen Wegs, die vom Donnerstag, 30. Januar, bis Samstag, 1. Februar, in Frankfurt stattfindet. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und gleichzeitig Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hofft, „dass der Synodale Weg die Katholiken in Deutschland zusammenführt und dass ein Geist des offenen Dialogs herrschen wird“. Dabei werde es unterschiedliche Positionen geben, „und wahrscheinlich auch ein Ringen – aber mit der Zuversicht, dass wir als Schwestern und Brüder zusammengehören und dass wir hinterher einmütiger sein werden“, so Marx. Der auf rund zwei Jahre angelegte Prozess wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken gemeinsam getragen und soll Reformen in den Bereichen Macht, Sexualmoral, priesterliche Lebensformen und Frauen in der Kirche anstoßen.

„Antisemitismus schadet der gesamten Gesellschaft“

München, 24. Januar 2020. „Unsere Solidarität im Kampf gegen jeglichen Antisemitismus, ob in Form roher Gewalt, Hassreden oder Respektlosigkeiten gegenüber religiösen Riten und Gebräuchen“, hat Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern laut Redemanuskript bei einer Kundgebung am Freitag, 24. Januar, auf dem Münchner Jakobsplatz ausgesprochen. Zu der Veranstaltung hatte das Bündnis „München ist bunt“, in dem der Katholikenrat Mitglied ist, ursprünglich als Gegendemonstration zu einer mittlerweile abgesagten Kundgebung der Pegida-Bewegung eingeladen. „Der Antisemitismus schadet der gesamten Gesellschaft“, warnte Schönheit in ihrer Ansprache. „Seien Sie versichert, liebe jüdische Gemeinschaft, wir stehen an Ihrer Seite in dem Bewusstsein, dass wir alle nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, dass wir deshalb alle gleich sind und alle die gleichen Rechte haben, aber auch die gleichen Pflichten in der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit füreinander“, ergänzte die Katholikenratsvorsitzende.

Sagen Sie Ihre Meinung!

Mit Beginn des sogenannten Synodalen Weges am 1. Dezember 2019 ist auch die Internetseite www.synodalerweg.de aktiv. Sie bietet allen Interessierten verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung. Zum Beispiel gibt es die Rubrik „Ihre Stimme zum Synodalen Weg“. Dort können zu den verschiedenen Foren des Synodalen Weges eigene Überlegungen, Meinungen und Beratungsvorschläge in ein Frageformular eingetragen werden. Die Fragen können bis zum 23. Januar 2020 beantwortet werden. Die Antworten werden ausgewertet und fließen in die Beratung der Synodalversammlung und der Foren ein. Insgesamt gibt es vier Synodalforen. Sie bearbeiten die Themen „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“, „Priesterliche Existenz heute“, „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ und „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“.

Mutig auf Gottes Geist vertrauen: Tolle Diskussion mit Sr. Birgit Weiler über die Amazonassynode

Sr. Birgit Weiler strahlt eine beeindruckende innere Stärke aus, wenn sie von der Amazonas-Synode erzählt, die vom 6. bis zum 27. Oktober 2019 im Vatikan stattfand. Als eine von 35 Frauen nahm sie daran teil. Seit fast drei Jahrzehnten lebt sie in Peru und kämpft gemeinsam mit Indigenen für deren Rechte. Auf einer Veranstaltung der Stiftung Bildungszentrum, von Misereor Bayern, der Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat und des Diözesanrats der Katholiken schilderte die Ordensfrau die Hintergründe der Synode. Um zwei Themen kreisen ihre Ausführungen: die extreme ökologische Bedrohung des Amazonasgebiets und der pastorale Notstand. Die meisten Christen bekommen einen Priester nur drei Mal im Jahr zu Gesicht. Deshalb sollen verheiratete Geistliche erlaubt sein und Frauen mehr Leitungsrechte in den Pfarreien erhalten. So steht es im Abschlussdokument der Synode. 

Diözesanrat trauert um Georg Walser

Der Tod von Georg Walser trifft auch den Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising. Als Online-Redakteur des St. Michaelsbundes hat Georg Walser seit Ende der 1990er Jahre unzähligen Ehrenamtlichen in den Pfarreien und Verbänden die ersten Schritte für die Erstellung einer Homepage beigebracht. Auch der Diözesanrat der Katholiken verdankt ihm viel. Wenn er für die Erzdiözese den Internetauftritt geplant und relauncht hat, hat er im Vorfeld immer unsere Meinung eingeholt. Es ist auch seinem Einsatz zu verdanken, dass wir auf der Startseite des Internetauftritts der Erzdiözese aufgeführt und nicht irgendwo unter ferner liefen zu finden sind. Als Anhänger des Zweiten Vatikanischen Konzils war ihm dies auch persönlich ein Anliegen. Immer wieder hat er uns ermuntert und unterstützt, unseren Newsletter weiter zu entwickeln. Mit Georg Walser ist ein einzigartiger, liebevoller und begeisternder Mensch gestorben. Sein Einsatz, seine Achtsamkeit, seine Erfahrung und seine Flexibilität werden uns fehlen. Wir wünschen Ihm Geborgenheit in Gottes guten Händen und seiner Frau guten Beistand und tröstende Menschen an ihrer Seite.

„Nur gemeinsam kann es gelingen“

Hans Tremmel hat aus Anlass des hundersten Jubiläums des Klerusverbandes an das Leitmotiv "Gemeinsam Kirche sein" erinnert. Eine zentrale Herausfordeurng sieht er in der Frage, wie die Vielfalt und die Kompetenz des ganzen Gottesvolkes in den unterschiedlichen Gremien repräsentiert wer­den.

Ökosoziale Aufbrüche – welche Impulse bringt die Amazonassynode?

Kooperationsveranstaltung von Bildungszentrum Erzdiözese München und Freising, Misereor Bayern, Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat, Diözesanrat der Katholiken Mo 13. Januar 2020, 19– 21 Uhr, Pfarrzentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, 80333 München Fast 5 Jahre nach der kämpferischen Enzyklika Laudato Si wurde mit der Amazonas-Synode ein weiterer starker Impuls für mehr Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit gesetzt. Doch was folgt nun aus dem ambitionierten Abschlussbericht? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Kirche weltweit und vor Ort? Wie kann die Synode genutzt werden um sozial-ökologische Belange in den Pfarrgemeinden voranzutreiben? Kann die Synode eine ähnliche Durchschlagskraft wie die Enzyklika Laudato Si entfalten und was bräuchte es dazu?   Diese Fragen diskutieren wir mit Sr. Birgit Weiler, die seit fast drei Jahrzehnten in Peru lebt und gemeinsam mit Indigenen für deren Rechte kämpft. Sie nahm selbst an der Amazonas-Synode teil und wird an diesem Abend Einblicke hinter die Kulissen der Synode und Ausblicke auf das Veränderungspotential der Abschlussberichts geben.

Geistliche Vorbereitungsphase beginnt am ersten Advent

München, 21. November 2019. Am ersten Adventssonntag, 1. Dezember, beginnt die geistliche Vorbereitungsphase für den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland. In den Domkirchen werden an diesem Tag eigene Synodalkerzen entzündet. Im Münchner Liebfrauendom geschieht dies bei einem Gottesdienst um 10 Uhr. Die Synodalkerze werden dort der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Karin Kortmann, und Diözesanratsmitglied Joachim Unterländer entzünden. Unterländer wird auch ein Gebet für den Synodalen Weg sprechen. Cordula Brechmann aus dem Diözesanrat wird Fürbitten vortragen. Brechmann und Unterländer gehören als Delegierte des Diözesanrats dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an. Die Deutsche Bischofskonferenz hat ein Gebet für den Synodalen Weg herausgegeben, das in den Gemeinden am ersten Adventssonntag gebetet werden kann. Das Gebet, die

Delegierter des Diözesanrats für Synodalen Weg steht fest

München, 25. November 2019. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising ist mit seinem Vorsitzenden, Hans Tremmel, in der Delegation des Zentralkomitees der deutschen Katholiken für den Synodalen Weg der Kirche in Deutschland vertreten. Die deutschlandweit insgesamt 69 Delegierten des höchsten deutschen Laiengremiums wurden bei dessen Vollversammlung am Freitag und Samstag, 22. und 23. November, in Bonn bestätigt. Die im Zentralkomitee vertretenen Diözesanräte hatten jeweils eines der von ihnen in die Vollversammlung entsandten Mitglieder für die Delegation benannt. Mit den Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern geistlicher Dienste und kirchlicher Ämter werden die 69 Delegierten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken der Synodalversammlung angehören, dem obersten Organ des Synodalen Weges. Die Synodalversammlung wird erstmals am 30. Januar 2020 in Frankfurt am Main tagen.

Weg der Umkehr und der Erneuerung: Marx und Sternberg schreiben Brief an die Gläubigen in Deutschland

Der Synodale Weg der Kirche in Deutschland soll ein „Weg der Umkehr und der Erneuerung sein, der dazu dient, einen Aufbruch im Lichte des Evangeliums zu wagen und dabei über die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Zeit zu sprechen und Antworten auf drängende Fragen der Kirche zu finden“, so schreiben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des ZdK, Prof. Dr. Thomas Sternberg, in einem Brief an die Katholikinnen und Katholiken in Deutschland. Marx und Sternberg laden dazu ein, sich aktiv am Synodalen Weg zu beteiligen. Die Internetseite www.synodalerweg.de wird ab dem ersten Advent freigeschaltet und konkrete Formen der Partizipation anbieten. [Pressemitteilung] | [Wortlaut des Briefs]

Verbindlicher Weg: Satzung und Themen

Nach ausführlicher Debatte stimmte die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am Freitag, dem 22. November 2019, der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem ZdK-Hauptausschuss erarbeiteten Fassung der Satzung des Synodalen Weges zu. Für die inhaltliche Arbeit des Synodalen Weges werden vier Synodalforen eingerichtet. Sie erarbeiten die Vorlagen für die Synodalversammlung. Bisher gab es vier Foren, die vorbereitend für den Synodalen Weg gearbeitet haben („Macht, Partizipation, Gewaltenteilung“, „Sexualmoral“, Priesterliche Lebensform“ und „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“). Die Synodalforen führen diese Themen fort und heißen künftig „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilhabe und Teilhabe am Sendungsauftrag“, „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“, „Priesterliche Existenz heute“ und „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“.

Diözesanrat fordert Auseinandersetzung mit Klimawandel

München, 27. November 2019. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising ruft alle Pfarrgemeinderäte, katholischen Verbände und Initiativen dazu auf, sich mit den Forderungen auseinanderzusetzen, die der Klima- und Umweltschutz an die Menschheit stelle. „Notwendig ist nichts Geringeres als ein umfassender Kulturwandel, eine grundlegende Änderung der heute vorherrschenden Art und Weise, wie produziert und konsumiert wird“, betont Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel in Anlehnung an Worte aus der Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus. „Wir bitten daher alle kirchlichen Organisationen, ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken und zu ,Churches for Future‘ zu werden“, ergänzt Tremmel. „Churches for Future“ ist eine Initiative des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit in Anlehnung an die „Fridays for Future“-Bewegung. Auch jenseits dieser Initiative setzten sich viele Jugend- und Erwachsenenverbände, Orden, Pfarreien und kirchliche Gruppen bereits heute – und teilweise schon seit Jahrzehnten – für die Bewahrung der Schöpfung ein, erinnert der Vorsitzende, „wir müssen aber noch besser werden“.

Konsequent gegen Antisemitismus vorgehen

München, 12. Oktober 2019. Mit Blick auf den Anschlag in Halle an der Saale ruft der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising die Verantwortlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, noch konsequenter gegen Antisemitismus vorzugehen sowie gegen jede Art rassistisch motivierter Gewalt und die Abwertung von vermeintlichen Minderheiten. „Wir erwarten, dass die Räte, die katholischen Verbände und die Orden Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und jedwede gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit thematisieren und aufarbeiten“, fordert das Laiengremium in einem Antrag, den es bei seiner Vollversammlung am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München einstimmig verabschiedet hat.

Diözesanrat fordert Einführung kirchlicher Verwaltungsgerichtsbarkeit

München, 12. Oktober 2019. In einem weiteren Antrag hat die Vollversammlung des Diözesanrats mehrheitlich beschlossen, Kardinal Reinhard Marx zu bitten, „sich für die baldige Einführung einer Verwaltungsgerichtsbarkeit auf der Grundlage der von der Würzburger Synode 1975 mit sehr großer Mehrheit beschlossenen Kirchlichen Verwaltungsgerichtordnung (KVGO) für den Bereich der Katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland einzusetzen“. Sollte sich dafür in der Deutschen Bischofskonferenz keine Mehrheit finden, heißt es ergänzend im Antragstext, so wenigstens für den Bereich der Freisinger Bischofskonferenz, zumindest aber für den Bereich der Erzdiözese München und Freising.

Tremmel kritisiert Polarisierung in Kirche

München, 12. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, kritisiert mit Blick auf den „Synodalen Weg“ und die Amazonien-Synode die zunehmende Polarisierung in der Kirche. „Die einen fordern zu schnell zu viel und gefährden deshalb leichtfertig die Einheit. Die anderen aber steuern durch ideologische Nichtbewegung oder besser durch ihre No-Deal-Strategie auf eine faktische Trennung von vielen Gläubigen zu. Ich halte beides für falsch“, betonte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München. Bei den anstehenden Diskussionen dürfe die Messlatte nicht übertrieben hoch gehängt, andererseits dürften die damit verbundenen Chancen und Hoffnungen auch nicht „im vorauseilenden Gehorsam“ kleingeredet werden. „Wir sollten ruhig, konsequent und ergebnisoffen dranbleiben, bewusst an der Seite unseres Erzbischofs“, rief Tremmel die katholischen Laien auf.

Zeichen gegen Antisemitismus: Einladung zur Menschenkette

Nach dem antisemitistischen Anschlag in Halle an der Saale rufen unser Erzbistum als Mitglied des Bayerischen Bündnisses für Toleranz, der Diözesanrat der Katholiken München und Freising und der Katholikenrat der Region München dazu auf, ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenverachtung zu setzen. Ihr könnt Euch heute um 17.30 Uhr an der Menschenkette um die Synagoge am Münchner Jakobsplatz beteiligen!

Herbstvollversammlung: Bezahlbaren Wohnraum fördern

München, 7. Oktober 2019. Wie Politik, Kirche und Gesellschaft bezahlbaren Wohnraum fördern können, nimmt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising bei seiner Herbstvollversammlung in den Blick. Dazu diskutieren unter dem Motto „Menschenwürdiges Wohnen – die neue soziale Frage“ rund 150 Teilnehmer aus Pfarreien, Verbänden und Gesellschaft am Samstag, 12. Oktober, ab 9 Uhr im Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Auf dem Programm stehen außerdem um 14 Uhr Arbeitsberichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel und von Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising. Um 18 Uhr feiern die Teilnehmer mit dem Generalvikar einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Wolfgang (St.-Wolfgangs-Platz 8a).

Tremmel zu künftiger Amtschefin des Ordinariats: „Idee von ,Gemeinsam Kirche sein‘ mit Leben füllen“

München, 1. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, erklärt zur Entscheidung für Stephanie Herrmann als künftiger Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München:  Die Entscheidung, Frau Dr. Stephanie Herrmann zur künftigen Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats zu ernennen, begrüße ich nachdrücklich. Dass die am besten für diese herausragende Aufgabe geeignete Person eine Frau ist, freut mich natürlich ganz besonders. Gerade in der gegenwärtigen Situation, in der wir uns aufmachen, gemeinsam den „synodalen Weg“ zu gehen, ist es ein wichtiges Zeichen, dass bereits jetzt verantwortungsvolle Entscheidungspositionen in unserem Erzbistum für kompetente Laien und insbesondere für Frauen offenstehen.   So freue ich mich sehr darauf, die gute Zusammenarbeit, die mit dem künftigen Generalvikar Klingan bereits begonnen hat, nun auch mit Frau Dr. Herrmann weiterzuentwickeln. Ich darf beiden die volle Unterstützung des Diözesanrats zusichern.

Petra Sigrist neue Geschäftsführerin für die Region Nord

Petra Sigrist ist seit 1. September 2019 beim Diözesanrat der Katholiken die neue Geschäftsführerin für die Seelsorgsregion Nord. Petra Sigrist ist 38 Jahre alt und kommt aus Egenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Als langjähriges PGR-Mitglied, seit 2006 ist sie Pfarrgemeinderatsvorsitzende in der Pfarrei St. Leodegar Egenhofen (Pfarrverband Glonnauer Land), kennt sie die Räte-Arbeit aus eigener Erfahrung. Zudem ist sie als Lektorin, Kommunionhelferin, Mesnerin und in den örtlichen Vereinen ehrenamtlich aktiv. Beruflich hat sie als Sozialversicherungsfachangestellte gearbeitet und hat Fortbildungen zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen und zur Betriebswirtin (IHK) erfolgreich abgeschlossen. Petra Sigrist freut sich darauf, für die unterschiedlichen Ebenen der Rätearbeit Ansprechpartnerin zu sein und die Arbeit der kirchlich engagierten Ehrenamtlichen begleiten und unterstützen zu können.

Churches For Future?

Die #FridaysForFuture-Jugend übergibt der Kirche am Freitag, 13. September 2019, einen Forderungskatalog. Ab 14 Uhr in der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, in München-Schwabing.
[Programm und Anmeldung]