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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Tausende Jugendliche pilgern zum Freisinger Domberg

München/Freising, 11. November 2019. Mehrere tausend Jugendliche pilgern am Samstag, 16. November, bei der Jugendkorbinianswallfahrt zum Domberg nach Freising. Um 16 Uhr beginnt im Freisinger Mariendom ein Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Die Messe wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live übertragen. Dabei wird das Lied „Brennen, damit das Leben leuchtet“ uraufgeführt, das die Liedermacherin Kathi Stimmer-Salzeder zusammen mit ihrer Schwester Theresa Hartinger komponiert hat. Anschließend ziehen die Teilnehmer in einem Festzug durch die Stadt bis zum Freisinger Festplatz in der Luitpoldanlage, wo um 18 Uhr das Jugendkorbinian-Festival beginnt.

Kardinal Marx fordert neue Fortschrittsidee

München, 9. November 2019. Eine neue Fortschrittsidee, die neben der Ökologie auch „Kultur, Identität, das eigene Selbstbewusstsein und die Würde des Menschen“ mit einbezieht und nicht auf Gewinnmaximierung als „einziges Movens der Gesellschaft“ ausgelegt ist, forderte Kardinal Reinhard Marx bei einem internationalen Kongress zu „integraler Ökologie im digitalen Zeitalter“. Es brauche eine stärkere Übereinkunft darüber, was unter Fortschritt zu verstehen sei, ergänzte der Erzbischof von München und Freising bei seinem Vortrag am Samstag, 9. November, in der Hochschule für Philosophie München. Die Systemdebatte sei noch nicht abgeschlossen. Denn auch in Deutschland spüre er „eine Unruhe – politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich“. Selbst 30 Jahre nach dem Mauerfall, dessen Jahrestag heute in Deutschland begangen werde, habe es keine Entwicklung hin zur Stabilität gegeben, stellte der Kardinal fest.

Feminismus in Gesellschaft und Kirche

München, 8. November 2019. Wie eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Gesellschaft und Kirche erreicht werden kann, danach fragt ein Studientag am Mittwoch, 13. November, unter dem Motto „Feminismus – noch ein Zeichen der Zeit?“. Die Veranstaltung im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried in München, Forst-Kasten-Allee 103, beginnt um 9.30 Uhr mit Vorträgen namhafter Expertinnen. Unter anderem spricht Margit Eckholt, Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Universität Osnabrück, zum „alten und neuen“ Feminismus und macht „Anmerkungen zur Frauenfrage in der katholischen Kirche in internationaler Perspektive“. Nachmittags gestalten die Referentinnen Workshops, Professor Eckholt zum Thema „Eine ,Frauensynode‘ einberufen? – ein Vorschlag der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika“. Geleitet wird der Studientag von Wiltrud Huml, Leiterin des Fachbereichs Frauenseelsorge im Erzbischöflichen Ordinariat München, und Claudia Pfrang, Direktorin der Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising.

Weltreligionen mit allen Sinnen entdecken

Rosenheim, 8. November 2019. Zu einer Entdeckungsreise mit allen Sinnen durch die fünf Weltreligionen lädt das Bildungswerk Rosenheim in seine Räumlichkeiten in der Pettenkoferstraße 5 ab Mittwoch, 13. November, ein. Eröffnet wird die Schau „Religionen der Welt“ um 18 Uhr mit einer Vernissage. Bis 30. November lässt sich kreativ, interaktiv und vor allem barrierefrei erkunden, wie Anhänger von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus im Alltag ihre Religion leben und Hilfe durch ihren Glauben erfahren. Gegenstände können ertastet, Klappen geöffnet und Deckel gehoben werden. Die wichtigsten Texte sind in Leichter Sprache übersetzt, Menschen mit Sehbehinderung können Informationen über einen Hörstift abrufen. Besucher mit Hörschädigungen bekommen ein Angebot mit Gebärdenvideos, zudem sind alle zehn Stationen für Rollstuhlfahrende zugänglich.

Landeskomitee befasst sich mit Demokratie in Bayern

München, 8. November 2019. Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung am Freitag und Samstag, 15. und 16. November, in Bamberg befassen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern mit dem Thema „Demokratie braucht Menschen und Werte – Bayern soll in guter Verfassung bleiben“. Die Tagung nimmt Bezug auf die erste Verfassung des Freistaats Bayern, die vor 100 Jahren, am 15. September 1919, in Kraft trat, nachdem sie in Bamberg vom Bayerischen Landtag verabschiedet worden war. Barbara Zehnpfennig, Politikwissenschaftlerin an der Universität Passau, hält einen Impulsvortrag. Der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick, diskutiert mit den Teilnehmern der Vollversammlung und feiert mit ihnen einen Gottesdienst.

Künstlerin Sonya Schönberger spürt dem Glauben nach

München, 8. November 2019. Dem Glauben hat die Berliner Künstlerin Sonya Schönberger zwei Monate lang im Pfarrverband Altschwabing in München nachgespürt. Auf Basis der dabei geführten, sehr persönlichen Gespräche mit Mitgliedern der Pfarrgemeinden St. Ursula und St. Sylvester hat Schönberger Texte für eine performative Lesung am Freitag, 15. November, um 19.30 Uhr in St. Ursula (Kaiserplatz 1) verfasst. Die Schauspieler Julia Cortis und Peter Veit tragen die Aussagen vor. Sie stehen, so individuell sie auch sind, in ihrer Gesamtheit doch stellvertretend für gläubige Christen und den Geist, den die Künstlerin während ihres Aufenthalts erlebt hat. Der Abend wird musikalisch begleitet von Martin Schwingshandl und Leon Lorenz.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Kompetenzzentrum für Demokratie und Menschenwürde wird ausgebaut   Die katholische Kirche in Bayern verstärkt ihr Engagement gegen Extremismus und Populismus. Im Frühjahr 2018 hatte die Freisinger Bischofskonferenz das Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde an den Standorten Freising und Nürnberg zunächst befristet auf zwei Jahre gegründet. Mit der Arbeit in diesen Kompetenzzentren soll rassistischen, antisemitischen, menschenverachtenden, rechts- und linksextremistischen Tendenzen deutlich entgegen getreten werden. Das Kompetenzzentrum hat sich in den eineinhalb Jahren seiner Existenz einen exzellenten Ruf erarbeitet. Es unterstützt im Besonderen Katholikinnen und Katholiken in Bayern mit seiner Arbeit, indem es ihre Kompetenzen für das Eintreten für Demokratie und Menschenwürde stärkt. Drei Handlungsfelder stehen im Mittelpunkt: Veranstalten und bilden – Vernetzen und erweitern – Vermitteln und beraten.   Aufgrund der Vielzahl der Anfragen aus dem kirchlichen, aber auch außerkirchlichen Bereich haben die bayerischen Bischöfe beschlossen, die Stellen an beiden Standorten aufzustocken und das Zentrum unbefristet fortzuführen.

Gottesdienst für getrennt Lebende und Geschiedene

München, 7. November 2019. Ein ökumenischer Gottesdienst für getrennt Lebende und Geschiedene findet am Freitag, 15. November, um 18 Uhr in der evangelischen Kirche St. Markus in München, Gabelsberger Straße 6, statt. Die Trennung von einst geliebten Menschen sei für viele eine schmerzliche Erfahrung, heißt es in der Ankündigung. In der liturgischen Feier könnten sich Betroffene „mit diesem speziellen Teil ihrer Lebensgeschichte auseinandersetzen, heilsame Rituale erfahren und ihr Leben unter den Segen Gottes stellen“. Auch Freunde und Angehörige sind zu dem Gottesdienst eingeladen. Während der Feier wird eine Kinderbetreuung angeboten. Veranstaltet wird der Gottesdienst, der unter dem Motto „Wenn Wege sich trennen“ steht, von der Fachstelle für Alleinerziehende im Erzbischöflichen Ordinariat München in Zusammenarbeit mit der evangelischen Fachstelle für alleinerziehende Frauen und Männer, dem evangelischen Beratungszentrum sowie der katholischen Pfarrei St. Michael und der evangelischen Kirchengemeinde St. Markus.

In drei Stunden zum Nikolaus-Diplom

Landshut/Freising, 6. November 2019. Bei Schulungen im November bereiten sich jeweils rund zehn Nikolausdarsteller auf ihre Einsätze in Familien und Einrichtungen vor. In der Katholischen Jugendstelle Landshut, Äußere Regensburger Straße 29, findet am Samstag, 9. November, um 14 Uhr ein Kurs statt. In der Katholischen Jugendstelle Freising, Rindermarkt 5, beginnt eine Schulung am Donnerstag, 14. November, um 19 Uhr. Am Ende der jeweils dreistündigen Veranstaltung erhalten die künftigen Nikoläuse ein Nikolaus-Diplom.

Vortrag zu spirituellem Missbrauch in der katholischen Kirche

München, 6. November 2019. Einen Vortrag zum Thema „Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche“ hält am Montag, 11. November, die Theologin, Philosophin und Autorin Doris Wagner-Reisinger. Die Veranstaltung im Pfarrsaal der Pfarrei St. Margaret in München-Sendling, Margaretenplatz 5c, beginnt um 19.30 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag sind die Besucher zum Austausch mit der Referentin eingeladen. Durch den Abend führen Pastoralreferent Erich Hornstein aus dem Pfarrverband Sendling und Georg Schmidtner, Leiter des Fachbereichs Stadtpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat München. Der Eintritt ist frei.

Päpstliche Orden für 13 Frauen und Männer

München, 6. November 2019. 13 Frauen und Männer werden für ihr Wirken im Erzbistum München und Freising und darüber hinaus mit päpstlichen Orden ausgezeichnet. Den Gregoriusorden, einen der höchsten päpstlichen Auszeichnungen für Laien, erhalten unter anderen Alois Glück, Johannes Singhammer und Christa Stewens. Kardinal Reinhard Marx überreicht die Auszeichnungen im Rahmen eines Festakts am Sonntag, 10. November, um 18 Uhr im Saal der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, in München.

Martinszug durch die Münchner Innenstadt

München, 4. November 2019. Mit einem Laternenzug in der Münchner Innenstadt erinnern Kinder und Erwachsene am Montag, 11. November, um 17 Uhr an den Heiligen Martin. Nach einer Begrüßung durch den Leiter der Dompfarrei, Domkapitular Hans-Georg Platschek, gestalten unter dem Motto „Teilen wie St. Martin“ Jugendliche von der Katholischen Jungen Gemeinde München und Freising auf dem Marienplatz ein Martinsspiel. Anschließend führt der Zug über Weinstraße, Schäfflerstraße, Löwengrube, Maxburgstraße und Ettstraße zur Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße. Er wird angeführt von einem Reiter und begleitet vom Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg. In der Jesuitenkirche findet eine Andacht mit Kirchenrektor Pater Karl Kern statt, im Anschluss gibt es Kakao und Martinsgebäck für die Kinder. Alle gesammelten Spenden kommen einem Projekt von missio München zugute, das Straßenjungen in der philippinischen Region Metro Manila eine Anlaufstelle und Schutz vor Ausbeutung bietet.

Deutsches Requiem von Brahms im Liebfrauendom

München, 4. November 2019. Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms präsentiert die Münchner Dommusik bei ihrem Konzert am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz musizieren der Domchor, die Junge Domkantorei und das Domorchester. Als Solisten wirken Susanne Bernhard (Sopran) und Christian Hilz (Bariton) mit.   „Ein deutsches Requiem" von Brahms wurde vor 150 Jahren, im Jahr 1869, zum ersten Mal aufgeführt. Von dieser ersten Aufführung bis heute übe das „grandiose Werk, das in der Musikgeschichte eine singuläre Stellung hat, eine ganz besondere Faszination auf Zuhörerinnen und Zuhörer wie Mitwirkende“ aus, heißt es in der Ankündigung. Das Requiem ist keine Totenmesse im klassischen Sinn, sondern eine vom Komponisten selbst gewählte Zusammenstellung aus Bibelstellen, die vor allem den Hinterbliebenen Trost schenken sollen. „Dies erlaubte Brahms eine große Freiheit in der musikalischen Gestaltung, welche sowohl traditionelle wie ganz neue Kompositionsweisen der Romantik des 19. Jahrhunderts in sich vereinigt“, so die Ankündigung.

Allerheiligen und Allerseelen: Gedenken an Verstorbene

München, 28. Oktober 2019. Am Hochfest Allerheiligen, Freitag, 1. November, gedenken Katholiken aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden. Das Fest Allerseelen am Samstag, 2. November, ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Vielerorts versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um besonders ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken.   Im Münchner Liebfrauendom hält Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger an Allerheiligen, Freitag, 1. November, um 10 Uhr ein Pontifikalamt. Die Capella Cathedralis gestaltet den Gottesdienst unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz mit der Missa „O quam gloriosum est regnum“ von Tomás Luis de Victoria.   Das Bayerische Fernsehen überträgt in der ARD von 10 Uhr bis 11 Uhr einen Gottesdienst aus der Basilika Sankt Bonifaz. Zelebrant ist Abt Johannes Eckert. Es singen die Vocalsolisten von Sankt Bonifaz. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Martin Fleckenstein erklingt unter anderem die Missa in a-Moll von Pompeo Cannicciari.

Segen für die Oberammergauer Passionsspiele

München, 30. Oktober 2019. Vertreter der Passionsspiele und der Gemeinde Oberammergau treffen am Dienstag, 5. November, um 12 Uhr im Erzbischöflichen Palais in München, Kardinal-Faulhaber-Straße 7, den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, um gemeinsam den Segen für die Passionsspiele 2020 zu erbitten. Spielleiter Christian Stückl wird zu Beginn den Passionstext vorstellen. Medienvertreter sind zur (Bild)Berichterstattung über die Vorstellung des Passionstextes sowie über einen anschließenden kurzen Austausch eingeladen.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München, 30. Oktober 2019. Die bayerischen Bischöfe treffen von Dienstag, 5. November, bis Donnerstag, 7. November, zur Herbstvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in München zusammen. Gegenstand der Beratungen im Kardinal-Wendel-Haus sind unter anderem die katholischen Hochschulen in Bayern, die Amazonas-Synode, Demokratie und Populismus sowie der Überdiözesane Fonds Bayern. Jahresabschluss und Lagebericht dieses Fonds, aus dem überdiözesane Aufgaben sowie die Unterstützung überdiözesan tätiger kirchlicher Rechtsträger, Dienststellen und Einrichtungen in Bayern finanziert werden, werden im Rahmen der Herbstvollversammlung erstmals öffentlich vorgestellt.

Flächen zukunftsorientiert nutzen

Erdweg, 29. Oktober 2019. Mit „intelligenter Flächenplanung“ beschäftigen sich Politiker und Pfarrgemeinderäte bei der kommunalpolitischen Tagung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Freitag, 8. November. Die Studientagung in der Katholischen Landvolkshochschule (KLVHS) Petersberg in Erdweg (Landkreis Dachau), Petersberg 2, beginnt um 16 Uhr mit einem Impulsvortrag von Sören Schöbel-Rutschmann, Professor für Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume an der Technischen Universität München. Er spricht zum Thema „Neuer Umgang mit dem knappen Gut Fläche“. Der Experte wird unter anderem Chancen und Grenzen der Verdichtung im kommunalen Innenraum aufzeigen. Dabei wird Schöbel-Rutschmann insbesondere auf die ökologische und soziale Wirksamkeit von Flächen eingehen und mit den Tagungsteilnehmern Gerechtigkeitsfragen diskutieren.

„Es geht um die Rettung der Welt“

München, 29. Oktober 2019. Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, die am vergangenen Sonntag im Vatikan abgeschlossene Amazonas-Synode für eigene Interessen zu instrumentalisieren. „Da geht es endlich einmal um die Rettung, um das Überleben der Welt, und in unseren Zeitungen steht nur: ,Wann wird endlich der Zölibat abgeschafft?‘“, betonte er mit Blick auf die drängenden ökologischen Probleme in der Amazonas-Region, die bei der Sonderversammlung auch im Zusammenhang globaler Verantwortung für die Schöpfung diskutiert worden waren. Er sei „ein wenig unglücklich“ über die Diskussion und Resonanz auf die Synode hier in Deutschland gewesen, stellte der Erzbischof von München und Freising bei einem Podium mit dem Titel „Amazonien-Synode aus erster Hand“ am Montagabend, 28. Oktober, in München in der Katholischen Akademie in Bayern fest. „Es ging auch auf der Synode nicht um die Abschaffung des Zölibats, das wird nicht geschehen“, stellte er klar.

„Die Ehe kann ein großer Schatz für die Gesellschaft sein“

München, 27. Oktober 2019. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat die Ehe als wichtige Säule der Gesellschaft bezeichnet. „Die Ehe kann ein großer Schatz für die ganze Gesellschaft sein“, sagte Marx in seiner Predigt beim Gottesdienst zum Fest der Ehejubilare im Münchner Liebfrauendom am Sonntag, 27. Oktober. Die Zukunft der Gesellschaft, der Menschheit und der Kirche ruhe darauf, dass „Menschen zueinander sagen, wir beide gehören zusammen“, erklärte der Kardinal. „Wir können nur wirklich überleben, eine Zukunft haben, wenn wir uns aufeinander verlassen können, wenn unser Ja-Wort ein Ja-Wort bleibt.“

Katholische Laien gegen Besteuerung von Weiterbildung

München, 22. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, wendet sich gegen den Wegfall der Umsatzsteuerbefreiung für allgemeine Weiterbildung, der im Zuge eines von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurfs zur Förderung der Elektromobilität geplant ist. Unterländer äußert sich in einem gemeinsamen Schreiben mit dem Vorsitzenden des Landeskatholikenausschusses Niedersachen, Claus-Dieter Paschek, an Bundesfinanzminister Olaf Scholz, das gleichlautend von Unterländer an den bayerischen Kultusminister Michael Piazolo gesandt wurde. In dem Brief kritisiert der Landeskomitee-Vorsitzende die geplanten Änderungen bei der Besteuerung nichtberuflicher Weiterbildungsmaßnahmen als „kontraproduktiv“. Die Erwachsenenbildung stelle eine „wesentliche Säule in der Bildungslandschaft Deutschlands“ dar. Besonders für die Qualifikation von Ehrenamtlichen, von deren Einsatz die Gesellschaft in hohem Maß profitiere, seien Weiterbildungsmaßnahmen unerlässlich.

Neues Angebot: Segensfeier für Schwangere

München, 21. Oktober 2019. Schwangere jeder Konfession und Religion sind am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr in München erstmals zu einer besonderen Segensfeier eingeladen. Das Angebot in der katholischen Familienbildungsstätte „Haus der Familie“, Machtlfingerstraße 5, richtet sich auch an die Partner, Angehörigen und Freundinnen der Frauen. Die Andacht ist schlicht gehalten mit meditativen Texten und Liedern sowie Musik für Klavier und Solo-Gesang. Zum Schluss besteht die Möglichkeit zum Einzelsegen, bei dem die Frauen ihre persönlichen Anliegen und die ihrer Angehörigen einbringen können. Wer möchte, kann anschließend zum geselligen Austausch bleiben.

Kardinal Marx segnet Ehepaare im Münchner Dom

München, 21. Oktober 2019. Danken für ihre Ehe wollen am Sonntag, 27. Oktober, rund 750 Paare beim Fest der Ehejubilare mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in München. Bei einem Festgottesdienst um 10 Uhr im Liebfrauendom segnen Kardinal Marx und weitere Geistliche die Besucherinnen und Besucher. Diese nehmen anschließend an einem Mittagessen und einem Begegnungsprogramm teil.   Zum Ehepaarfest eingeladen sind besonders Eheleute aus dem Erzbistum, die in diesem Jahr einen besonderen Hochzeitstag feiern. Etwa 60 der anwesenden Paare feiern 2019 Silberhochzeit, sind also seit 25 Jahren verheiratet. Mehr als 300 Paare feiern nach 50 Ehejahren Goldene Hochzeit, 180 Paare nach 60 Jahren Diamantene Hochzeit. 18 Paare können auf 65 Ehejahre zurückblicken, also Eiserne Hochzeit begehen. Das am längsten verheiratete Paar blickt auf 70 gemeinsame Jahre zurück, begeht also Gnadenhochzeit. Für das Ehepaarfest waren mehr als 900 Anmeldungen eingegangen. Weil es im Dom und beim Essen nur in begrenzter Zahl Sitzplätze gibt, wurden bei der Platzreservierung Langverheiratete und Paare mit rundem Ehejubiläum bevorzugt sowie Paare mit besonderem Ehejubiläum, die in den vergangenen Jahren noch nicht an einem Ehepaarfest des Erzbistums teilgenommen hatten.

Geistliche Gemeinschaften laden zu Begegnungstag ein

München, 21. Oktober 2019. Bei einem Tag des vertieften Kennenlernens begegnen Vertreter der Geistlichen Gemeinschaften und Initiativen im Erzbistum München und Freising am Samstag, 26. Oktober, in der Münchner Innenstadt Verantwortlichen aus orthodoxen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden. Unter dem Leitspruch „Heute muss ich bei dir zu Gast sein“ (Lk 19,5) tauschen sich die Teilnehmer zunächst im Karmelitersaal aus. Anschließend wollen sie ab 15 Uhr in der Fußgängerzone öffentlich Zeugnis von ihrem Glauben ablegen und suchen dazu die Begegnung mit Passanten. Neben musikalischen Darbietungen werden Bibelkärtchen als Schlüsselworte verschenkt. Zudem ergeht die Einladung, in der Krypta der Bürgersaalkirche an kurzen Meditationen teilzunehmen.

Pater-Rupert-Mayer-Medaille für Aubinger Nachbarschaftshilfe

München, 17. Oktober 2019. Die Pater-Rupert-Mayer-Medaille 2019 des Katholikenrats der Region München geht an Monika Götz, Gründerin und erste Vorsitzende des Vereins Aubinger Nachbarschaftshilfe. Seit 2009 habe sich Götz „durch viele intensive Gespräche und Aktionen unermüdlich dafür eingesetzt, die vorhandenen Sozialkreise der Pfarreien des Münchner Westens und die bestehende ökumenische Nachbarschaftshilfe zu vernetzen“, so Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats. Durch diese engagierte Vorarbeit sei mit den Kooperationspartnern ein Konzept erstellt und die Nachbarschaftshilfe 2012 gegründet worden. Der Katholikenrat zeichnet mit Götz eine Initiative aus, die darauf schaue, was die Menschen konkret brauchten, und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter in vorbildlicher Weise schule und begleite, wie es in der Begründung heißt. Die Pater-Rupert-Mayer-Medaille wird im Rahmen des Jahresempfangs des Katholikenrats verliehen am Montag, 21. Oktober. Rund 320 ehrenamtlich Engagierte sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft werden dazu erwartet.

Heilig Kreuz Giesing feiert neue Kirchenfenster

München, 17. Oktober 2019. Auf Basis von mehr als 1.000 Röntgen-Thoraxaufnahmen hat der Künstler Christoph Brech fünf Chor- und zwei Oratorienfenster für die Heilig-Kreuz-Kirche im Münchner Stadtteil Giesing geschaffen. Anlässlich der Fertigstellung der neuen Fenster findet am Sonntag, 20. Oktober, um 9.30 Uhr in Heilig Kreuz ein Festgottesdienst statt. Rainer Hepler, Pfarrer für Kunstpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat, predigt. Anschließend gibt es einen Stehempfang. Um 15 Uhr tauscht sich Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, bei einem Künstlergespräch mit Brech über die neuen Kirchenfenster aus.

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

München/Mühldorf/Bad Reichenhall, 17. Oktober 2019. Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lädt zu Abendveranstaltungen ein, bei denen sich Interessierte über die einjährige, kostenlose Ausbildung informieren können. In der Dienststelle München (Landwehrstraße 66) findet je ein Infoabend am Donnerstag, 24. Oktober, und am Dienstag, 12. November, statt. Die Dienststelle Mühldorf (Kaiser-Ludwig-Straße 15) bietet am Montag, 18. November, und am Mittwoch, 4. Dezember, Informationsabende an. In Bad Reichenhall (Bahnhofstraße 22) finden am Montag, 25. November, und am Montag, 9. Dezember, Veranstaltungen statt. Alle Informationsabende beginnen um 18.30 Uhr.

Erzbistum stellt neue Fenster in Heilig Kreuz Giesing vor

München, 10. Oktober 2019. Auf Basis von mehr als 1.000 Röntgen-Thoraxaufnahmen hat der Künstler Christoph Brech fünf Chor- und zwei Oratorienfenster für die Heilig-Kreuz-Kirche im Münchner Stadtteil Giesing geschaffen. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zu einem   Presserundgang am Donnerstag, 17. Oktober, um 10.45 Uhr in der Kirche Heilig Kreuz, Gietlstraße 2, in München-Giesing.   Es informieren der Leiter der Hauptabteilung Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat, Norbert Jocher, der Pfarrer von Heilig Kreuz, Monsignore Engelbert Dirnberger, der Gestalter der Fenster, Christoph Brech, und Katja Zukic von der Glasmanufaktur Gustav van Treeck.   Brech hat die Fenster mit hunderten Paaren von Lungenflügeln gestaltet, die mit den Engelsflügeln im Hochaltar korrespondieren. Die mit blauer Farbe auf hellblau gefärbtes Glas gedruckten und gebrannten Thoraxaufnahmen, viele davon von Gemeindemitgliedern gestiftet, wirken schwebend, leicht und durchlässig. „Der Mensch beginnt sein Leben mit dem ersten Atemzug und beendet es mit dem letzten“, erläutert Brech sein künstlerisches Konzept.

Grundsteinlegung für Franziskus-Grundschule

München, 16. Oktober 2019. Der Grundstein für das Schulgebäude der neuen Erzbischöflichen Franziskus-Grundschule in München-Haidhausen wird am Montag, 21. Oktober, gelegt. Peter Beer, der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, wird den Grundstein zuvor segnen. Bereits mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 hatte die Schule in Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising ihren Betrieb aufgenommen. Die zwei Ersten Klassen mit insgesamt 35 Schülern sind aktuell in einer modernen Containerlandschaft untergebracht. Der im August dieses Jahres begonnene Neubau auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums soll bis 2021 fertiggestellt werden und bietet dann Platz für rund 200 Schülerinnen und Schüler.

Bilder für Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrum vorab zu sehen

München / Pullach, 15. Oktober 2019. Die Münchner Künstlerin Anja Verbeek von Loewis hat für den 2017 eröffneten Erweiterungsbau des diözesanen Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrums in Pullach bei München Werke zum Thema Schöpfungsverantwortung geschaffen. Die Bilder sind vorab bei einer Ausstellung deutscher und albanischer Künstler mit dem Titel „TIA MUC Klima“ zu sehen. Die Schau wird am Freitag, 18. Oktober, um 19 Uhr in München in der Halle 50 der Domagkateliers, Margarete-Schütte-Lihotzky-Straße 30, eröffnet. Die Vernissage beginnt mit einer 15-minütigen Performance „Momentmalerei – Cycle of life“ von Verbeek von Loewis und ihrem 13-jährigen Sohn Frederick am Klavier. Die für das Schulzentrum angefertigten Werke und die dafür verwendeten Naturmaterialien können im benachbarten Atelier der Künstlerin besichtigt werden. In der Halle 50 präsentieren mit Anja Verbeek von Loewis auch Judith Grassl, Alketa Ramaj, Dritan Hyska und Donika Çina Kunstwerke zum Thema Klimawandel. Die Ausstellung ist an den Samstagen und Sonntagen, 19. und 20. sowie 26.

Neue Gemeindereferenten im Erzbistum

München/Rosenheim, 14. Oktober 2019. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Christkönig in Rosenheim, Kardinal-Faulhaber-Platz 10, sendet Weihbischof Wolfgang Bischof am Samstag, 19. Oktober, um 10 Uhr vier neue Gemeindereferentinnen und -referenten für das Erzbistum München und Freising aus. Die drei Frauen und der Mann werden in der Seelsorge in Pfarrverbänden des Erzbistums tätig sein, beispielsweise in der Jugend- oder Seniorenarbeit, in der Gestaltung von Gottesdiensten oder im Religionsunterricht.

Installationen und Tänzer bei „Langer Nacht der Museen“

München, 14. Oktober 2019. Bei der 20. „Langen Nacht der Münchner Museen“ am Samstag, 19. Oktober, von 19 Uhr bis 2 Uhr öffnen auch zahlreiche Kirchen in der Stadt ihre Pforten. Auf die Suche nach Engeln können Besucher der Heilig Geist-Kirche (Prälat-Miller-Weg 1), in St. Maximilian (Deutingerstraße 4) und St. Ludwig (Ludwigstraße 20) gehen. Philipp Geists Lichtkunst-Videoinstallation „Unter Flügeln“ lässt in der Heilig Geist-Kirche scheinbar aus dem Nichts Engel auftauchen. In St. Maximilian werden in einer interaktiven Lichtinstallation sowie bei einer Tanzperformance Werte wie Zusammenleben und Familie thematisiert. Lichtpunkte, Texte und Porträts mischen sich in St. Ludwig zur Installation „Angels“, die ebenfalls von einer Tanzperformance begleitet wird.

Diözesanratsvorsitzender kritisiert Polarisierung in Kirche

München, 12. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, kritisiert mit Blick auf den „Synodalen Weg“ und die Amazonien-Synode die zunehmende Polarisierung in der Kirche. „Die einen fordern zu schnell zu viel und gefährden deshalb leichtfertig die Einheit. Die anderen aber steuern durch ideologische Nichtbewegung oder besser durch ihre No-Deal-Strategie auf eine faktische Trennung von vielen Gläubigen zu. Ich halte beides für falsch“, betonte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München. Bei den anstehenden Diskussionen dürfe die Messlatte nicht übertrieben hoch gehängt, andererseits dürften die damit verbundenen Chancen und Hoffnungen auch nicht „im vorauseilenden Gehorsam“ kleingeredet werden. „Wir sollten ruhig, konsequent und ergebnisoffen dranbleiben, bewusst an der Seite unseres Erzbischofs“, rief Tremmel die katholischen Laien auf.

„Strategieprozess gemeinsam angehen“

München, 12. Oktober 2019. Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen die Kirche stehe, hat der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, vor einem Lagerdenken gewarnt. „Es geht nur gemeinsam. Deswegen ist es wichtig, dass wir den neuen Strategieprozess gemeinsam angehen“, sagte Beer bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 12. Oktober, in München.   „Wir müssen nicht alle gleich sein, aber wir können im Umgang mit Unterschieden der Welt zeigen, was es heißt, gläubige Menschen zu sein“, betonte Beer. Der scheidende Generalvikar, der zum Jahreswechsel an seinen Nachfolger und derzeitigen Stellvertreter Christoph Klingan übergibt, blickte auf zehn Jahre in seinem Amt zurück, die vor allem auch von dem Missbrauchsskandal und dessen Aufarbeitung geprägt gewesen seien: „Und es gab immer wieder neue Einschläge.“ Auch im Blick nach vorne sei nicht zu erwarten, „dass die Zeiten einfacher werden“. Als Herausforderungen nannte Beer Rückgänge bei den finanziellen Ressourcen oder die Frage nach der Gewinnung neuer Fachkräfte.

Konsequent gegen Antisemitismus vorgehen

München, 12. Oktober 2019. Mit Blick auf den Anschlag in Halle an der Saale ruft der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising die Verantwortlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, noch konsequenter gegen Antisemitismus vorzugehen sowie gegen jede Art rassistisch motivierter Gewalt und die Abwertung von vermeintlichen Minderheiten. „Wir erwarten, dass die Räte, die katholischen Verbände und die Orden Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und jedwede gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit thematisieren und aufarbeiten“, fordert das Laiengremium in einem Antrag, den es bei seiner Vollversammlung am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München einstimmig verabschiedet hat.

Austausch katholischer Laien aus Bayern und Niedersachsen

München, 11. Oktober 2019. Die Vorstände des Landeskomitees der Katholiken in Bayern und des Landeskatholikenausschusses Niedersachsen haben sich zum ersten Mal zu einem offiziellen gemeinsamen Gedankenaustausch getroffen. Beim Treffen der beiden Gremien des katholischen Laienapostolats auf Bundesländerebene ging es um Themen des „Synodalen Weges“, die aktuellen Kirchenaustrittszahlen und ihre Folgen, die drohende Umsatzsteuerpflicht für Angebote der Erwachsenenbildung sowie darum, länderübergreifende Themen auszuloten, die man künftig gemeinsam verfolgen möchte.

Kardinal Marx zum Anschlag in Halle an der Saale

München, 9. Oktober 2019. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erklärt zum heutigen Anschlag in Halle an der Saale (9. Oktober 2019):

„Ich bin entsetzt und erschüttert über den feigen Anschlag von Halle. Unser Mitgefühl gilt den Todesopfern, ihren Angehörigen und den Verletzten. Die Täter hatten offensichtlich gezielt die Synagoge von Halle ausgesucht, um am höchsten jüdischen Feiertag Blut zu vergießen. Wir stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Antisemitismus oder gar blinde Gewalt dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Wir sind den Juden in unserem Land, unseren Schwestern und Brüdern, gerade in diesen Stunden eng im Gebet verbunden.“

Studientag zu kreativen Perspektiven in Tourismus und Kirche

München/Seeon, 11. Oktober 2019. Mit kreativen Perspektiven für Tourismus und Kirche beschäftigen sich Seelsorger, Tourismusexperten, Künstler und Kulturschaffende bei einem Studientag am Donnerstag, 17. Oktober, um 9.15 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon, Landkreis Traunstein. Es sei ein „kreativer Spagat“, der Kirche und Tourismus eine, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung: Es gelte, das Alte wertzuschätzen und Neues zu wagen. Der Zugang über die Kunst „legt eine Spur zu völlig neuen Möglichkeiten“. In Impulsvorträgen und Gesprächen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen, wie sie Kreativität entfalten können, um diese für eigene Projekte und Ideen zu nutzen.

Religionsvertreter gedenken in München der Opfer des Anschlags von Halle an der Saale

München, 10. Oktober 2019. Das für den heutigen Donnerstag, 10. Oktober, in München geplante Friedensgebet des Rats der Religionen gedenkt im Besonderen der Opfer des gestrigen Anschlags von Halle an der Saale. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass diese Gewalt und dieser Hass uns alle angehen“, erklärt Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München: „Anschläge wie dieser sind Angriffe auf die gesamte Zivilgesellschaft. Mit unseren jüdischen Brüdern und Schwestern sind wir eng verbunden und stehen solidarisch an ihrer Seite.“

Monsignore Franzl entwickelt Münchner City-Pastoral weiter

München, 10. Oktober 2019. Kardinal Reinhard Marx hat Monsignore Klaus Peter Franzl mit der Profilierung der Innenstadt-Pastoral in München beauftragt. Franzl (54), aktuell Leiter des Ressorts Personal im Erzbischöflichen Ordinariat München, wird von Sommer 2020 an zuständig sein für die Seelsorge innerhalb des Münchner Altstadtrings rund um die Münchner Dompfarrei sowie die Pfarreien St. Peter und Heilig Geist.   „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, sagt Franzl: „In einer dynamischen und bedeutenden Metropole wie München die Menschen mit unserer Botschaft zu erreichen, ist eine große, spannende Herausforderung, vor der ich zugleich großen Respekt habe.“ Es sei wichtig, „auch neue Wege zu gehen, um den Menschen mit ihren vielfältigen Anliegen vor Ort in der richtigen Form zu begegnen“, erklärt er. Nach 20 Jahren in der Verwaltung freue er sich, wieder „unmittelbar in der Seelsorge zu wirken und hier neue Konzepte zu erarbeiten“, so Franzl.   Franzl leitet seit 1. Januar 2012 das Ressort Personal im Erzbischöflichen Ordinariat München.

Erzbistum spendet für neue Spielgeräte

Eurasburg-Beuerberg, 9. Oktober 2019. Die mit neuen Spielgeräten ausgestatteten Spielplätze an den beiden Standorten der Grundschule Eurasburg-Beuerberg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, erhalten am Freitag, 11. Oktober, um 9 Uhr den kirchlichen Segen. Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, wird die Segnung auf dem Schulgelände im Ortsteil Beuerberg, Pfarranger 1, vornehmen. Der Generalvikar sowie Moritz Sappl, Erster Bürgermeister von Eurasburg, sprechen zudem Grußworte. Schülerinnen und Schüler gestalten die Feierstunde mit Liedern. Die Erweiterung der beiden öffentlich zugänglichen Spielplätze wurde zu gleichen Teilen aus den Spenden finanziert, die das Erzbistum München und Freising im Rahmen einer seiner Jahresempfänge dem Projekt hatte zukommen lassen, sowie von der Gemeinde Eurasburg. Entstanden ist die Idee zu dem Projekt im Zuge der Entwicklung des 2014 von der Erzdiözese übernommenen ehemaligen Salesianerinnen-Klosters Beuerberg und der damit verbundenen engen Kooperation mit der Kommune.

Erzbistum spendet 200.000 Euro für Ebola-Gebiete

München, 8. Oktober 2019. Das Erzbistum München und Freising unterstützt mit rund 200.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds die Menschen in den von der Ebola-Seuche befallenen Gebieten in der Demokratischen Republik Kongo. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 8. Oktober, beschlossen. Die Summe wird dem Hilfswerk Caritas International vorrangig für ein Präventionsprojekt zur Verfügung gestellt.   Im Osten der Republik erleben die Menschen laut Caritas International den schwersten Ebola-Ausbruch in der Geschichte. Bisher gebe es circa 3.000 Ebola-Fälle, rund 2.000 der mit dem Virus infizierten Menschen seien gestorben. Mit Aufklärungsarbeit über Ursachen, Gefahren und Ansteckungswege arbeiten Caritas International und ihre lokalen Partner an der Eindämmung der Seuche. Caritas International kooperiert dazu mit der Caritas Kongo und zahlreichen anderen Akteuren. Bereits vom Virus befallene Personen werden von medizinischen Organisationen behandelt. Die Caritas und ihre Partner konzentrieren sich auf Aufklärungsarbeit und hygienische Maßnahmen.   Beispielsweise organisiert die Caritas Veranstaltungen in den Dörfern und Gemeinden, um die Menschen zu informieren.

Bischofssynode 2019 in Rom – Sonderversammlung für Amazonien

Bonn/Rom, 7. Oktober 2019. Auf der Bischofssynode in Rom hat am Montag, 7. Oktober 2019, Kardinal Reinhard Marx, Mitglied des Kardinalsrates und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, zum Instrumentum laboris gesprochen. Wir dokumentieren seinen Redebeitrag vor der Synode:   1. Das Instrumentum laboris beschreibt die Zerstörung Amazoniens: „Massives Fällen von Bäumen, Ausrottung des Tropenwaldes durch vorsätzliche Waldbrände, Ausdehnung von Agrarflächen und Monokulturen sind die Ursachen für die gegenwärtigen Ungleichgewichte des Klimas in der Region, aber wirken sich offensichtlich auch auf das Weltklima aus, und zwar in den sich häufenden katastrophalen Dürren und Überschwemmungen planetarischen Ausmaßes.“ (IL 54) Diese Zerstörung der Natur widerspricht fundamental dem christlichen Verständnis von Schöpfungsverantwortung.   2. Amazonien ist als „Lunge der Welt“ von großer Bedeutung für das Weltklima und mit seiner Artenvielfalt auch ein wertvolles Naturerbe. Die außergewöhnliche Artenvielfalt ist nicht nur für den Menschen nützlich, etwa in der Medizin, sondern jede Art hat einen Eigenwert.

Diözesanrat: Bezahlbaren Wohnraum fördern

München, 7. Oktober 2019. Wie Politik, Kirche und Gesellschaft bezahlbaren Wohnraum fördern können, nimmt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising bei seiner Herbstvollversammlung in den Blick. Dazu diskutieren unter dem Motto „Menschenwürdiges Wohnen – die neue soziale Frage“ rund 150 Teilnehmer aus Pfarreien, Verbänden und Gesellschaft am Samstag, 12. Oktober, ab 9 Uhr im Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Auf dem Programm stehen außerdem um 14 Uhr Arbeitsberichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel und von Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising. Um 18 Uhr feiern die Teilnehmer mit dem Generalvikar einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Wolfgang (St.-Wolfgangs-Platz 8a).

Innovations-Werkstatt für Seelsorger in München

München, 7. Oktober 2019. Zum Ideenaustausch mit Kreativen laden der Fachbereich Stadtpastoral in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bildungszentrum Freising und der Abteilung für Fort- und Weiterbildung ein. Am Freitag, 11. Oktober, von 14 Uhr bis 19 Uhr sind Seelsorger aus der Erzdiözese aufgerufen, sich bei einer Innovations-Werkstatt in der Giesinger Brauerei (Martin-Luther-Straße 2) „neue Craft-Räume zu eröffnen“. Davon ausgehend soll es regelmäßige Treffen in den Seelsorgsregionen geben, um die kreativen Impulse umzusetzen und sich weiter auszutauschen.

„Die ganze Welt auf die Klimafrage aufmerksam machen“

München, 5. Oktober 2019. Mit Blick auf die Bischofssynode für Amazonien, die vom 6. bis 27. Oktober im Vatikan stattfindet, betont Kardinal Reinhard Marx, dass sich die Kirche in der „umfassenden und ganzheitlichen Sorge für die Schöpfung“, wie sie Papst Franziskus schon in seinem Schreiben „Laudato si‘“ ganz oben „auf die Agenda“ gesetzt habe, auch mit „Fridays for Future“ verbunden fühle. „Ich bin den Jugendlichen und Kindern dankbar, dass sie es mit ihrer Unermüdlichkeit geschafft haben, wirklich die ganz Welt auf die Dringlichkeit der Klimafrage aufmerksam zu machen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem am 5. Oktober ausgestrahlten Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks.

Friedensgebet der Religionen in München

München, 4. Oktober 2019. Unter dem Motto „Zusammen leben – zusammen wachsen“ veranstaltet der Rat der Religionen in München am Donnerstag,  10. Oktober, um 19 Uhr am Jakobsplatz ein gemeinsames Gebet. Die Religionsgemeinschaften wollen damit ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben in der Landeshauptstadt setzen.

Auf der Suche nach Engeln

München, 2. Oktober 2019. Auf die Suche nach Engeln machen sich zehn Pfarreien in und um München bei Kulturveranstaltungen noch bis Mitte Dezember. Unter dem Titel „ÜberEngel“ finden seit Mitte September mehr als 40 Installationen, Ausstellungen, Performances, Konzerte und Vorträge statt. „Es scheint ein einvernehmliches, geheimes und gemeinschaftliches Wissen über Engel zu geben, das viele unterschiedliche Menschen miteinander teilen und das sie verbindet“, heißt es im Programmheft. Diesem Wissen wollten die Veranstalter der Reihe auf den Grund gehen. Beteiligt sind Künstlerinnen und Künstler, haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kindergärten, Schulen, Seniorenkreisen und Chören.

Pilotprojekt: Zweites Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen nimmt seine Arbeit auf

München/Feldkirchen-Westerham, 26. September 2019. Im Pfarrverband Feldkirchen-Höhenrain-Laus (Landkreis Rosenheim) nimmt ein Leitungsteam aus Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen seine Arbeit auf. Das Team ist das zweite von drei Teams, die im Erzbistum München und Freising im Rahmen eines Pilotprojekts die Leitung eines Pfarrverbands übernehmen sollen. Bei einem Gottesdienst am Sonntag, 6. Oktober, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Laurentius in Feldkirchen-Westerham werden die drei hauptamtlichen und vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd, offiziell beauftragt. Bereits seit April ist ein Team im Rahmen des diözesanen Pilotprojekts im Pfarrverband Geisenhausen (Landkreis Landshut) im Einsatz.

Konzerte und Gottesdienste beim Münchner Orgelherbst

München, 1. Oktober 2019. Ein internationales Orgelfestival findet von Sonntag, 6. Oktober, bis Sonntag, 20. Oktober, in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone statt. Beim Eröffnungskonzert des elften „Münchner Orgelherbsts“ um 16 Uhr spielt Peter Kofler, Organist von St. Michael, Werke von Bach, darunter das Concerto C-Dur „Grosso Mogul“ und die „Sinfonia“ aus der Kantate „Wir danken dir Gott, wir danken dir“. Erstmals enthält das Programm ein Konzert mit Orgelführung speziell für Kinder.

Leitende Ministerialrätin Stephanie Herrmann wird Amtschefin im Ordinariat

München, 1. Oktober 2019. Ab dem 1. Januar 2020 tritt eine weit gehende Veränderung auf der Leitungsebene des Erzbischöflichen Ordinariats München in Kraft. Die promovierte Juristin Stephanie Herrmann (52) wird ab diesem Zeitpunkt als Amtschefin in erster Linie die operative Verwaltungstätigkeit leiten. Der neue Generalvikar Christoph Klingan (41) wird sich vorrangig um die strategischen, inhaltlichen und theologischen Fragen kümmern. Dies gab der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Montagabend 30. September, bei einer Klausurtagung der Ordinariatskonferenz und des Bischofsrates in München bekannt.