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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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„Sakramente schenken Kraft zum Hören und Verstehen“

München, 11. Juli 2020. Elf Erwachsene hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 11. Juli, in einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in München getauft und zwei weitere gefirmt. In seiner Predigt betonte Marx die Bedeutung der Sakramente der Taufe und der Firmung in dem Sinne, „dass uns Christen durch die Begegnung mit dem lebendigen Gott die Kraft geschenkt wird zur Unterscheidung, zum Hören und zum Verstehen sowie zum Auseinanderhalten von Gut und Böse, Falsch und Richtig“. Die Sakramente bedeuteten aber keinen Abschluss oder eine Vollendung im Glauben, so Marx, sondern es sei „wie eine Liebesbeziehung, die eine Bekräftigung erfährt und die von Gott her endgültig besetzt ist“.

Webinar zu Rassismus und App mit Gedenkfunktion

München, 10. Juli 2020. Während der Corona-Krise haben die Einrichtungen der Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising neue digitale Bildungsangebote entwickelt und bestehende Online-Aktivitäten ausgebaut. Die in den vergangenen Monaten entstandenen Konzepte und Kompetenzen sollen auch unabhängig von der Krise genutzt werden und in die Programmplanung einfließen.   Die Domberg-Akademie der Erzdiözese mit Sitz in Freising bietet unter anderem ein Webinar zur Geschichte des Rassismus an. In dem Online-Kurs mit dem Titel „Eine Geschichte der Abwertung – Streifzug durch einhundert Jahre Rassismus und der Widerstand dagegen“ werden auch die aktuellen "Black Lives Matter"-Proteste Thema sein. Eine Fortbildung zur Biografiearbeit beginnt im Oktober. Der Kurs für Personen, die ehrenamtlich oder beruflich mit Gruppen arbeiten wollen, wird sowohl digital als auch analog umgesetzt.   Zahlreiche Kurse der Katholischen Erwachsenenbildung, die bisher als Präsenzveranstaltungen durchgeführt wurden, finden zurzeit ausschließlich oder teilweise online statt.

„Coronakrise verschärft Ungleichheiten“

München, 10. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, dass sich durch die Coronakrise die sozialen Spannungen in der Gesellschaft verschärfen werden. „Die Ungleichheiten werden nicht kleiner werden, sie werden größer werden – sie waren vorher schon groß“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 9. Juli, in der Katholischen Akademie in München. Der Austausch mit Akademiedirektor Achim Budde war die erste öffentliche Diskussionsveranstaltung des Kardinals seit Beginn der Coronakrise.

Kardinal feiert mit Caritas-Mitarbeitern Gottesdienst

München, 8. Juli 2020. Als Wertschätzung für ihre außerordentlichen Leistungen in der Coronazeit feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 15. Juli, um 9 Uhr mit Mitarbeitern der Caritas aus dem ganzen Erzbistum einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Die wegen der Pandemie stark reduzierte Anzahl von Plätzen im Dom ist für Vertreter aus allen Geschäftsbereichen und der Zentrale der Caritas reserviert. Eingeladen wurden Mitarbeiter aus den Beratungszentren, von Altenheimen, ambulanten Pflegediensten, Behinderten- und Kinderbetreuungs­einrichtungen. Eine Mitfeier ist zeitgleich per Live-Stream im Internet möglich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. (uq)

Im Urlaub Kraft für Leib und Seele tanken

München, 8. Juli 2020. Weihbischof Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising, sieht in der Besinnung auf den Glauben eine wichtige Kraft- und Ruhequelle. „Mitten in dieser Welt ruft Jesus uns zu: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch Ruhe verschaffen“, erinnert Haßlberger in einem Videobeitrag aus der Serie „Mittwochsminuten“.
 
Angesichts der bevorstehenden Urlaubszeit wünscht er darin den Zusehenden, dass sie in den Ferien „immer wieder auch etwas spüren von dieser Ruhe, von dieser Gelassenheit, die daher kommt, dass Gott unser Leben hält und trägt. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete, eine erholsame Zeit für Leib und Seele.“
 
Jeden zweiten Mittwoch werden die Videos der Impulsreihe ab 12 Uhr im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising veröffentlicht. (uq)

Kardinal Marx tauft zwölf Erwachsene in St. Michael

München, 7. Juli 2020. Zwölf Erwachsene empfangen am Samstag, 11. Juli, um 18 Uhr von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie, zwei weitere Erwachsenen werden gefirmt. Der feierliche Gottesdienst findet in der Jesuitenkirche St. Michael in München (Neuhauser Straße 6, Fußgängerzone) statt. Nach aktuell geltenden Bestimmungen zum Schutz vor Corona müssen Mund und Nase beim Gang durch die Kirche abseits des Sitzplatzes bedeckt sein, auch beim lauten Mitsingen und -beten wird darum gebeten. Aktuell können in St. Michael rund 150 Personen unter Einhaltung des erforderlichen Abstands von 1,5 Metern an Gottesdiensten teilnehmen.

Erzdiözese startet im Herbst einen Strategieprozess

München, 2. Juli 2020. Vor dem Hintergrund der ständig fortschreitenden Transformation gesellschaftlicher Zusammenhänge steht die Kirche in einer großen Umbruchsituation. Die Erzdiözese München und Freising wird sich in einem Strategieprozess den Veränderungen stellen. „Kirche hat Zukunft. So wollen wir uns auch für die Zukunft aufstellen und mit einer positiven Haltung weiter vorangehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag 30. Juni, bei einer Klausurtagung mit führenden Vertretern der Erzdiözese in München. „Wir tun das, weil wir einen Auftrag haben, der von Jesus Christus kommt: Das Reich Gottes zu verkünden und Menschen zu helfen, dass sie zur wahren Freiheit, zum wahren Glück finden.“

Kardinal Marx würdigt verstorbenen Georg Ratzinger

München 01. Juli 2020. Zum Tod von Prälat Georg Ratzinger erklärt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx:
 
„Als Erzbischof seines Heimatbistums fühle ich mich dem verstorbenen Georg Ratzinger  und auch seinem Bruder, die 1951 im Dom zu Freising geweiht wurden, sehr verbunden.

In dieser Situation fühle ich mich besonders dem Papst emeritus nahe, der seinen Bruder verloren hat. Mit seinem Besuch in Regensburg hat er ein Zeichen echter christlicher Nächstenliebe gesetzt.

Prälat Georg Ratzinger hat den größten Teil seins priesterlichen Lebens in Regensburg verbracht. Besonders hat er die Kirchenmusik als Ausdruck des Gotteslobs gepflegt und vorangebracht.

Die Verbindung zu seinem Heimatbistum war ihm immer sehr wichtig. Im Erzbistum München und Freising sind wir mit dem Verstorbenen und auch mit dem emeritierten Papst besonders verbunden.“ (kel)

Online-Format frischt religiöses Wissen auf

München, 2. Juli 2020. Religionswissen auffrischen und theologische Begriffe wie Auferstehung, Heil oder Segen in verständlicher, kompakter Weise erfahrbar machen – so lautet das Konzept des neuen Social-Media-Videoformat „Reli-Reloaded“ des Erzbistums München und Freising. Es richtet sich gleichermaßen an Erwachsene, die ihr Wissen um religiöse Begriffe erneuern und reflektieren möchten, wie auch an Schülerinnen und Schüler. In den von der Coronapandemie geprägten vergangenen Monaten haben Religionslehrkräfte kreative Wege eingeschlagen, um ihren Klassen trotz geschlossener Schulen religiöse Inhalte anzubieten. Hier schließt das neu entwickelte Format an.

Selbstbestimmungsrecht für Menschen mit Behinderung wahren

München, 30. Juni 2020. Aus der Sicht des Landeskomitees der Katholiken in Bayern widerspricht der Entwurf des Intensiv- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes, das vor der zweiten Lesung im Bundestag steht, der UN-Behindertenrechtskonvention. Der aktuelle Entwurf des Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation sei trotz bereits einiger vorgenommener Änderungen laut dem Vorsitzenden des Landeskomitees, Joachim Unterländer, „weder mit der Katholischen Soziallehre noch mit einen christlich-biblischen Menschenbild vereinbar“, da er „das Selbstbestimmungsrecht für Menschen mit Behinderung beschneidet“.

Kardinal Marx weiht zwei junge Männer zu Priestern

München, 27. Juni 2020. Kardinal Reinhard Marx hat bei der Priesterweihe im Münchner Liebfrauendom an das Wesen des Priesterseins erinnert: „Entscheidend ist, dass ihr Zeuge und Werkzeug des Reiches Gottes seid.“ Das solle bei allem priesterlichen Handeln die Grundlage bilden, riet der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 27. Juni, in seiner Predigt den zwei Weihekandidaten. Bei diesem Reich, das die Kirche zu verkünden habe, handle es sich nicht um „eine zukünftige Welt, die nach dem Tode da ist, sondern um die Erfahrung, dass wir nicht allein sind und die geheimnisvolle Wirklichkeit Gottes einbricht in unsere menschliche Wirklichkeit, unsere Zeit und unser Leben.“

Erzbistum initiiert Kunstprojekt gegen Kindesmissbrauch

München, 26. Juni 2020. Einen künstlerischen Appell für entschiedenes Vorgehen gegen Missbrauch an Kindern setzt das Kulturmanagement des Erzbistums München und Freising. Das Projekt „Shadowlight“ bildet mit Lichtkunst, Tanz und Lesungen das Thema Missbrauch ab – auch aus der Perspektive einer Frau, die selbst davon betroffen war. Das rund 20-minütige Stück wird in der letzten Juniwoche in der Heilig-Geist-Kirche in München als Video aufgezeichnet und steht nach seiner Fertigstellung für Tagungen, Seminare und Vorträge im Kontext von Aufklärung und Prävention zur Verfügung. Eine öffentliche Aufführung von Teilen des Stücks ist, abhängig von der Entwicklung der offiziellen Auflagen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens, bei der „Langen Nacht der Musik“ am 17. Oktober in München geplant. Das Projekt wird Medienvertretern live vorgeführt bei einem

Zahl der Katholiken im Erzbistum geht weiter leicht zurück

München, 26. Juni 2020. Die Zahl der Katholiken im Erzbistum München und Freising geht weiter leicht zurück. Zum 31. Dezember 2019 lebten auf dem Gebiet des Erzbistums rund 1,645 Millionen Katholiken (2018: 1,674 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 43 Prozent (2018: 44 Prozent) entspricht. Die Zahl der Katholiken ist damit um 1,7 Prozent (2018: 1,2 Prozent) zurückgegangen. Die hohe Zahl der Kirchenaustritte wird durch die Zuwanderung in das Gebiet des Erzbistums teilweise ausgeglichen. Die Zahlen der Trauungen, Taufen, Erstkommunionen und Firmungen sind ebenfalls zurückgegangen. Das geht aus den „Eckdaten des Kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2019“ hervor, die am Freitag, 26. Juni, durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht wurden.

Gottesdienst zum 150. Geburtstag Ellen Ammanns

München, 26. Juni 2020. Mit einem Gottesdienst in der Münchner Kirche St. Stephan (Stephansplatz, 80337 München) wird am Mittwoch, 1. Juli, der Politikerin und Gründerin vielfältiger gesellschaftlicher Institutionen, Ellen Ammann, gedacht. Zuvor findet auf dem anliegenden Alten Südfriedhof eine Kranzniederlegung mit Gedenken am Grab statt. Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd im Erzbistum München und Freising, spricht dabei ein Gebet, in dem auch das Anliegen der von Ammann initiierten Institutionen um die Eröffnung der Überprüfung einer möglichen Seligsprechung aufgegriffen wird. An den Gedenkfeierlichkeiten nehmen Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Innenminister Joachim Herrmann teil.

Bayern sozial und ökologisch noch besser aufstellen

München, 25. Juni 2020. Mit einer gemeinsamen Petition an den Bayerischen Landtag will das Landeskomitee der Katholiken in Bayern in Kooperation mit zahlreichen weiteren gesellschaftlichen Akteuren erreichen, dass sich das öffentliche Leben noch stärker an sozialen und ökologischen Kriterien ausrichtet als das bislang der Fall ist. Der Landtag als die parlamentarische Vertretung der Bevölkerung und als Gesetzgeber soll die Bayerische Staatsregierung dazu animieren, dass „ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt“ wird, heißt es in der Petition.

Aus Krisenzeiten auch gute Erfahrungen mitnehmen

München, 24. Juni 2020. Das Engagement und die Kreativität vieler Lehrkräfte während der Coronakrise – weit über die Stoffvermittlung hinaus – hat Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, in einem Videobeitrag hervorgehoben. In dem Clip aus der Serie „Mittwochsminuten“ würdigt sie „Schule als Ort des Lernens, aber auch der Gemeinschaft, der Begegnung und Erziehung“. Jeden zweiten Mittwoch werden die Videos der Impuls-Reihe ab 12 Uhr im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising veröffentlicht.

Studierendenwohnheim Paulinum wird geschlossen / Standortprüfung für studentisches Wohnen mit Kindern

München, 24. Juni 2020. Das Studierendenwohnheim Paulinum an der Rambergstraße 6 in der Münchner Maxvorstadt, das sich in der Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising befindet, wird im Frühjahr 2021, zum Ende des Wintersemesters, geschlossen, da es nicht mehr den aktuellen baulichen Erfordernissen genügt. Die Erzdiözese prüft, ob es saniert werden kann oder einem Neubau Platz machen wird. Dies teilte das Erzbischöfliche Ordinariat den Bewohnerinnen und Bewohnern bei einem Informationsgespräch am Dienstagabend mit. Aktuell leben in dem Haus rund 50 Studierende. Sofern sie ihr Studium nicht in diesem oder dem nächsten Semester abschließen, wird die Erzdiözese für deren weitere Unterbringung Sorge tragen. Das Gebäude in der Rambergstraße, das nach der nach dem früheren Trägerverein „Paulinum“ genannt wird, kann ohne größere Maßnahmen nicht mehr dauerhaft genutzt werden, auch der Brandschutz ist nichtmehr dauerhaft im erforderlichen Ausmaß gewährleistet.

Kardinal Marx weiht zwei Priester

München, 16. Juni 2020. Bei einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom weiht der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 27. Juni, um 9 Uhr zwei Männer zu Priestern. Die für die drei Seelsorgsregionen der Erzdiözese zuständigen Bischofsvikare, Weihbischof Wolfgang Bischof (Süd), Weihbischof Bernhard Haßlberger (Nord) und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg (München), nehmen an dem Gottesdienst teil. Solisten der Capella Cathedralis unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz gestalten die Festmesse mit Kantorengesängen und Liedsätzen zum Gotteslob.

Weihbischof sendet fünf Pastoralreferenten aus

München, 15. Juni 2020. Bei einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Matthäus (Eduard-Spranger-Str. 48) in München am Samstag, 20. Juni, um 10 Uhr werden fünf Pastoralreferentinnen und –referenten in ihren Dienst ausgesandt. Die Feier mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg steht unter dem Leitwort „Von Herzen freue ich mich am Herrn. Jeder der sie sieht, wird sie erkennen?!“ nach einer Stelle aus dem Buch Jesaja. Die vier Frauen und ein Mann, die ausgesandt werden, haben ihr Studium und ihre praktische Ausbildung in Pfarreien oder Pfarrverbänden, den sogenannten Pastoralkurs, abgeschlossen und arbeiten nun in Pfarreien und Pfarrverbänden des Erzbistums als Seelsorger. Im Anschluss an den Gottesdienst sind die Gäste zu einem Stehempfang eingeladen.

Texte zu Frauen in Leitungspositionen und Ökumene

Bonn/München, 12. Juni 2020. Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat in seiner Schriftenreihe „Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz" zwei Texte des ehemaligen Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, herausgegeben. Ein Beitrag thematisiert die Beteiligung von Frauen in kirchlichen Leitungspositionen. „In diesem Feld sind Veränderungen dringlich und müssen weiter vorangetrieben werden. Wir sprechen viel von einer neuen Sozialgestalt der Kirche. An keinem anderen Punkt wird das in unserer Zeit deutlicher als in dieser Frage", sagt Kardinal Marx anlässlich der Veröffentlichung der Schriften. Erst vor wenigen Tagen schloss ein weiterer Kurs des Programms „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf" ab, das der Steigerung des Anteils von Frauen in Leitungspositionen in der katholischen Kirche dient und vom Hildegards-Verein in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz für die (Erz-)Bistümer durchgeführt wird. Der zweite Beitrag widmet sich der Ökumene. Kardinal Marx: „Nicht nur – oder vielleicht gerade – in unserem Kulturraum können wir uns eine Zukunft des Christentums nicht vorstellen ohne ökumenische Verbundenheit.

Kardinal Marx: Religion zeigt Notwendigkeit von Unterbrechungen

München, 11. Juni 2020. Die Einschränkungen infolge der Coronapandemie können nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx dabei helfen, den Blick für den Wert von Religion und öffentlichen Glaubensbezeugungen zu schärfen. „Durch das Bekenntnis zur Wirklichkeit Gottes, die sich auch und gerade ausdrückt in einem Kult, in der sakramentalen Feier, in einer heiligen Handlung, wird unser Alltag durchbrochen, werden die Dinge der Welt nicht einfach fortgesetzt, geht es nicht um Nützlichkeit und Berechnung und persönliches Wohlergehen und Erfolg, um materiellen Gewinn und Verlust, sondern um eine neue Welt, eine neue Schöpfung“, sagt der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag laut Redemanuskript bei der Fronleichnamsfeier im Münchner Liebfrauendom. Es gehe um eine „neue Wirklichkeit, die ganz anders ist und von daher unsere Welt, unseren Alltag, unsere Vorstellungen noch einmal in einem anderen Licht anstrahlt, in einen neuen Horizont hineinstellt“.

Gottesdienste zu Ehren des Heiligen Benno

München, 10. Juni 2020. Zu Gottesdiensten im Gedenken an den Heiligen Benno, den Stadtpatron Münchens, laden Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrates der Region München, für Sonntag, 14. Juni, ein. Der Weihbischof wird den Festgottesdienst um 10 Uhr und die Vesper um 17 Uhr im Liebfrauendom feiern. Das zweitägige Bennofest, bei dem sich im Rahmen des Stadtgründungsfestes katholische Pfarreien, Verbände und Organisationen mit Informationsständen und einem Bühnenprogramm präsentieren, muss hingegen wegen der aktuellen Auflagen entfallen. „Leider geht es uns wie vielen im Moment: Wir mussten Geburtstagsfeiern absagen, Erstkommunion- und Firmungsfeiern. Nichts ging mehr“, drückt Schönheit ihr Bedauern aus. „In den Gottesdiensten wollen wir den Heiligen Benno um seine Fürsprache bitten in Zeiten der Coronapandemie“, ermutigt der Weihbischof mit der Katholikenratsvorsitzenden in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“. Künftig jeden zweiten Mittwoch werden die Videos der Impuls-Reihe ab 12 Uhr im Internet unter

Aus „Stiftung Bildungszentrum“ wird „Domberg-Akademie“

München/Freising, 9. Juni 2020. Aus der „Stiftung Bildungszentrum“ wird die „Domberg-Akademie“: Die Einrichtung der katholischen Erwachsenenbildung der Erzdiözese München und Freising erhält einen neuen Namen und will anknüpfend an ihr bisheriges Wirken, „Menschen mit ihren Angeboten weiterhin inspirieren, neu zu denken, neu zu glauben und neu zu gestalten“, schreibt Direktorin Claudia Pfrang in einem Begleittext zur Neuausrichtung. Mit innovativen Formaten sollten neue Zielgruppen erreicht werden: „Dazu braucht es mehr denn je die Vernetzung unterschiedlicher Bildungsakteure und gesellschaftlicher Gruppen“, so Pfrang. Um die künftigen Angebote im Dialog zu gestalten, werden bis Ende Juli Interviews mit Seminarteilnehmern, Kooperationspartnern sowie Personen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens geführt. Auf der Internetseite www.domberg-akademie.de können Interessierte sich umfassend informieren und beteiligen.

Marx: Trotz „Social Distancing“ Gemeinschaft stärken

München, 5. Juni 2020. Vor dem Dreifaltigkeitssonntag lenkt Kardinal Reinhard Marx den Blick auf den „Geist der Dreifaltigkeit“, der auch der „Geist des christlichen Menschenbildes“ sei, „den wir als Christen in diese Gesellschaft einbringen können“. In diesem Bewusstsein „können wir das Gemeinschaftliche stärken, gerade in Zeiten von ,Social Distancing‘ und Abstandsregeln“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 6.  Juni, gesendet wird. Die „geteilte Sorge füreinander“ schaffe ein neues Miteinander und „unsere geteilten Krisen-Erfahrungen können den Blick dafür schärfen, das Leben in einem umfassenderen Sinn zu sehen und in der Balance von Ich und Wir zu entfalten“.

Würdigung für Helferinnen und Helfer an Fronleichnam

München, 4. Juni 2020. Mit einem Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom begeht das Erzbistum München und Freising in diesem Jahr das Hochfest Fronleichnam. Wegen der Coronapandemie kann die traditionelle große Prozession mit tausenden Gläubigen nicht stattfinden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 11. Juni, um 10 Uhr ein Pontifikalamt, das im Internet per Stream übertragen wird. Nach der Eucharistiefeier wird Marx in einer kleinen Sakramentsprozession vor die Domportale treten und die Stadt segnen.

Kardinal Marx: Coronakrise zeigt wirklich Wichtiges im Leben

München, 3. Juni 2020. Kardinal Reinhard Marx sieht in der Coronakrise die Chance, den Blick für die wahren Prioritäten im Leben zu schärfen. „Und gerade an Pfingsten wird uns dazu ja die Kraft des Geistes geschenkt, dass wir versuchen im Geist des Evangeliums zu erspüren, worauf es wirklich ankommt“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Pfingstbrief an die Gläubigen: „der Respekt vor jedem Menschenleben, die Einheit der Menschheitsfamilie, die Sorge um die Schwachen und Kranken, die Hoffnung angesichts des Sterbens, die Feier des unzerstörbaren Lebens in der Heiligen Messe angesichts von Sterben und Tod“.

Kardinal Marx: „Weg der Kirche geht weiter“

München, 30. Mai 2020. Kardinal Reinhard Marx sieht in der trotz der Coronapandemie am Samstag im Münchner Liebfrauendom gefeierten Diakonenweihe ein wichtiges Symbol. „Es ist ein Zeichen: Der Weg der Kirche geht weiter – auch unter widrigen Umstände.“ Er habe lange gezögert, die Diakonenweihe zu feiern, sagte der Erzbischof von München und Freising. „Ich weiß, wie viele gerne gekommen wären.“ So waren die rund 70 Sitzplätze im Dom Angehörigen der Weihekandidaten vorbehalten, eine Mitfeier war aber zeitgleich im Internet möglich. „Wir sind eine Gemeinde, der eine Leib Christi“, betonte denn auch Marx.

Kardinal Marx ruft zu „respektvoller Kommunikation“ auf

München, 31. Mai 2020. Zu Pfingsten ruft Kardinal Reinhard Marx in der gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit der Corona-Pandemie und den Weg aus dem „Lockdown“ dazu auf, „eine wirklich authentische, respektvolle Kommunikation miteinander zu versuchen, einander grundsätzlich Vertrauen zu schenken“. Christen müssten hier Vorbilder sein: In Krisen wie dieser „hat die Kirche sicher nicht die Aufgabe, die Angst der Menschen zu vergrößern, Misstrauen zu säen, Spaltungen zu vertiefen“, mahnt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt am Pfingstsonntag, 31. Mai, im Münchner Liebfrauendom. Im Gegenteil sei es die Aufgabe, „zu helfen, dass in allem Ringen, Fragen und Suchen, Diskutieren und Streiten die Fähigkeit aufeinander zu hören, die Kraft des Vertrauens und das gemeinsame Ziel – das Heil aller Menschen – nicht aus dem Blick geraten“.

Bischof: „Polizeibeamte setzen ihre Gesundheit für uns ein“

München, 27. Mai 2020. Allen Polizistinnen und Polizisten hat Weihbischof Wolfgang Bischof für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt: „Sie setzen ihr Leben, ihre Gesundheit für uns ein“, sagte der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, der auch Beauftragter deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge ist. Den Einsatzkräften wünsche er in Zeiten der Unsicherheit, „dass sie erfahren, dass Gott ihr Schild ist und sie begleitet in ihren Fragen“, so Bischof in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht.

Homeschooling für Kinder Alleinerziehender verbessern: Erzbistum stellt 18.000 Euro für Laptop-Käufe zur Verfügung

München, 27. Mai 2020. Mit 18.000 Euro hat die Erzdiözese München und Freising seit Mitte Mai Alleinerziehende dabei unterstützt, Laptops für schulpflichtige Kinder anzuschaffen. Der Fachbereich Alleinerziehendenseelsorge hatte das Hilfsangebot nach Bekanntwerden der Schulschließungen seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Diakonische Aufgaben entwickelt. Insgesamt haben bislang 45 Mütter und ein Vater das Angebot angenommen, vierzehn Alleinerziehende haben den Antrag für jeweils zwei Kinder gestellt.

Diözesanrat: Coronakrise kann wichtige Reformen anstoßen

München, 26. Mai 2020. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising sieht in der Coronakrise enormes Veränderungspotenzial. „Die Pandemie kann zur treibenden Kraft für Reformen in der Ernährung und in der Agrarpolitik werden“, betont Josef Fuchs, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Ökologie und Globale Verantwortung des Diözesanrats, in einer vor Pfingsten veröffentlichten Stellungnahme. „Das Virus deckt schonungslos all die Widersprüche, Schwächen und Verwundbarkeiten auf, die wir im privaten, kirchlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Alltag nicht wahrhaben wollen oder können. Am wichtigsten ist jetzt: Ein ‚Weiter so‘ wie vor der Krise darf es nicht geben.“

Gottesdienst mit Kardinal Marx zum Pfingstfest

München, 25. Mai 2020. Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 31. Mai, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.

Neue Ausstellung „Tugendreich“ im Kloster Beuerberg

Beuerberg, 22. Mai 2020. Mit dem Thema „Tugendreich – Neue Zeiten. Alte Werte?“ befasst sich die fünfte Ausstellung im Kloster Beuerberg in Eurasburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, die von 30. Mai bis 1. November zu sehen ist. Exponate und interaktive Stationen vermitteln die Geschichte und verschiedene Facetten des Tugendbegriffs und laden zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema ein – auch vor dem Hintergrund der durch die Corona-Pandemie neu angestoßenen Frage, wie die Gesellschaft leben will.

Neues Buch von Kardinal Reinhard Marx

München, 22. Mai 2020. Freiheit gehört zum zentralen Vokabular der Neuzeit und der modernen Welt ebenso wie zur biblischen Tradition und zum Selbstverständnis des christlichen Glaubens, wie Kardinal Reinhard Marx auf den ersten Seiten seines neuen Buches festhält. Es trägt den Titel „Freiheit“ und erscheint am Montag, 25. Mai. Für den Autor selbst ist die Frage nach der Freiheit in der theologischen, gesellschaftlichen, politischen und philosophischen Diskussion ein Lebensthema. So lautet sein Bischofswort „Ubi spiritus Domini ibi libertas“ – wo der Geist des Herrn wirkt, ist Freiheit (2 Kor 3,17).  

Kardinal Marx weiht angehende Priester zu Diakonen

München, 22. Mai 2020. Kardinal Reinhard Marx weiht am Samstag, 30. Mai, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom fünf Männer zu Diakonen. Die Diakonenweihe beauftragt die Kandidaten zum Dienst am Altar, am Wort Gottes und zur Sorge für die Armen und Kranken. Die zukünftigen Priester versprechen damit die Ehelosigkeit, das Beten des Stundengebetes sowie den Gehorsam gegenüber dem Bischof. Die begrenzten Plätze im Dom sind nur für die Angehörigen der Weihekandidaten vorgesehen. Eine Mitfeier im Internet ist zeitgleich aber möglich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

„Eine Inspiration in dieser herausfordernden Zeit“

München, 20. Mai 2020. Als eine bedeutende Inspiration gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen hat Kardinal Reinhard Marx die vor fünf Jahren erschienene Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus gewürdigt: Er hoffe sehr, „dass diese Enzyklika, die auch ein Impuls ist für unser pastorales Leben und für unsere Pfarreien, nicht einfach zu den Akten gelegt wird, in die Schublade kommt, sondern auch für heute, in dieser herausfordernden Zeit, eine Inspiration ist“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Videobeitrag in der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 18. Mai 2020. Jeweils zum 1. September werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in zwei Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:
 
 
Seelsorgsregion Nord
 
Dekanat Mühldorf
Pfarrverband Töging-Erharting
Ab 1. September 2020:
Pfarrer Piotr Wandachowicz (53), bisher Pfarrvikar in der Stadtkirche Mühldorf und im Pfarrverband Töging-Erharting.
 
 
Seelsorgsregion Süd
 
Dekanat Wasserburg
Wasserburg-St. Jakob und Wasserburg-St. Konrad von Parzham
Ab 1. September 2020:
Pfarradministrator Bruno Bibinger (37), bisher Leiter des Pfarrverbands Tuntenhausen.

„Eine Inspiration für die Zukunft der Kirche“

München, 15. Mai 2020. Kardinal Reinhard Marx würdigt den Heiligen Papst Johannes  Paul II., der am Montag, 18. Mai, 100 Jahre alt geworden wäre, als „eine Inspiration für die Zukunft der Kirche“. In einem Video, das von Montag, 18. Mai, an auf der Homepage www.erzbistum-muenchen.de und den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese zu sehen ist, erklärt Marx, Johannes Paul II. habe zwei Punkte zusammengebracht, „die auch heute für uns als Kirche wichtig sind: Christus und der konkrete Mensch“. Der Kardinal verweist auf den „wunderbaren Satz“, den der Pontifex immer wieder formuliert habe: „Der Weg der Kirche ist der Mensch, der konkrete Mensch, nicht der ideale nur, den wir uns erträumen, sondern der konkrete Mensch in seinen sozialen, gesellschaftlichen politischen, religiösen Dimensionen.“

Neue Webseite gibt Tipps: „Damit die Liebe bleibt“

München, 14. Mai 2020. Informationen und Anregungen für eine gelingende Paarbeziehung finden Interessierte ab sofort unter www.damit-die-liebe-bleibt.de, dem neuen Webauftritt des Instituts für Kommunikationstherapie. Das Institut ist eine Forschungseinrichtung der Erzdiözese München und Freising. Die Internetseite ist Teil des Projekts „Paaradies“, das auch die Entwicklung einer umfangreichen App umfasst, die im Sommer veröffentlicht werden soll.

Firmung: Gott ist Fels, Burg und Retter

Freising, 13. Mai 2020. Weihbischof Bernhard Haßlberger hat in einer Videobotschaft an die Firmbewerberinnen und Firmbewerber des Erzbistums München und Freising an das Wirken des Bistumspatrons, des Heiligen Korbinian, erinnert und den Freisinger Dom als architektonisches Bild für das Sakrament der Firmung vorgestellt. Der Bau des Doms verbildliche alttestamentliche Psalmen: „Du, Herr, bist mein Fels, meine Burg, mein Retter – genau das soll ja bei der Firmung zum Ausdruck kommen“, so Haßlberger in dem Videobeitrag in der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht.

Ältester Priester der Erzdiözese München und Freising tot

München, 12. Mai 2020. Der älteste Priester der Erzdiözese München und Freising, Robert Berger, ist am Freitag, 8. Mai, im Alter von 102 Jahren verstorben. Der am 13. November 1917 in München geborene Geistliche wirkte mehr als ein Vierteljahrhundert, von 1957 bis zu seinem Ruhestand 1983, in der Pfarrei St. Bernhard in München-Ramersdorf. Ab 1968 war er zusätzlich Dekanstellvertreter des Dekanats München-Ramersdorf. 1948 war er in Rom zum Priester geweiht worden und war danach in den Pfarreien Heilig Geist in der Innenstadt und St. Sebastian in Schwabing tätig. 1983 trat Berger in den Ruhestand und lebte danach in Grünwald südlich von München. Er verstarb im Alten- und Pflegeheim St. Michael in München-Berg am Laim. (ck)

Marx fordert in Dachau „neues Miteinander“

München/Dachau, 6. Mai 2020. Auch wenn die aktuelle Coronakrise nicht mit den Schrecken des Zweiten Weltkriegs vergleichbar sei, könne man laut Kardinal Reinhard Marx von damals lernen: „Was danach geschehen ist, das neue Miteinander, die neue Solidarität, das ist auch heute immer wieder neu zu erkämpfen.“ Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 75 Jahren betont der Kardinal die Notwendigkeit, „aufeinander zu achten, jedes menschliche Leben zu schützen und für den Frieden und die Gerechtigkeit für alle Menschen und Völker einzutreten“. Für einen Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“ hat er die dortige KZ-Gedenkstätte besucht. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Grenzübergreifende Einblicke für Historiker und Familienforscher

München, 5. Mai 2020. Das Archiv des Erzbistums München und Freising baut sein digitales Archiv weiter aus und macht Unterlagen aus Kirchenbehörden, die vor der Neuordnung der bayerischen Bistümer der Erzdiözese Salzburg unterstanden, online nutzbar. In einem ersten Schritt können jetzt all diejenigen Salzburger Archivalien im Internet eingesehen werden, die mehrere Pfarreien oder pastorale Sachthemen betreffen. Dieser zunächst zur Verfügung gestellte Bestand „Salzburg“ umfasst 415 Nummern und beinhaltet unter anderem Visitationsprotokolle, Seelenstandsstatistiken und die Unterlagen der archidiakonalen Ehegerichte. Damit stehen der kirchen-, landes- und ortsgeschichtlichen Forschung wichtige Quellen zur Verfügung. Darüber hinaus sind aus dem Bestand der sehr umfangreichen Akten zu den einzelnen ehemals salzburgischen Pfarreien Findbücher für die Pfarreien mit den Anfangsbuchstaben A bis M verfügbar und die ersten bereits mit den digitalisierten Akten verknüpft. Bis Ende 2021 soll die Online-Präsentation das Ende des Alphabets erreichen. Dann folgen die Akten zu den aufgehobenen Klöstern und Stiften.

Trotz Teilnehmerbegrenzung: „Christus für alle Menschen da“

München, 4. Mai 2020. Nach 51 Tagen ohne öffentliche Gottesdienste im Erzbistum München und Freising hat Domdekan Lorenz Wolf am Montagabend, 4. Mai, mit 70 Gläubigen die Heilige Messe im Münchner Liebfrauendom gefeiert. Wer zuerst vor Ort war, wurde eingelassen. In seiner Predigt stellte Wolf klar, man solle bei einer Heiligen Messe mit begrenzter Teilnehmerzahl keine „Kriterien, wer auserwählt ist“, aufstellen oder „Privilegien in den Pfarreien“ zustande kommen lassen. Auch müssten „die sogenannten lauen Christen nicht den Frömmeren den Vortritt lassen“. Der Domdekan machte deutlich: „Christus ist für alle Menschen da. Nicht nur für die getauften Christen, nicht nur für die Katholiken, nicht nur für eine Kerngemeinde, nicht nur für besonders Erwählten, auch und schon gar nicht nur für die Priester und Bischöfe oder für den Papst.“

Ja zum Leben ist Grundmelodie der biblischen Botschaft

München, 1. Mai 2020. Zum Beginn des Marienmonats Mai hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, jedem menschlichen Leben aufmerksam und achtsam zu begegnen, „unabhängig von Religion, unabhängig von Geschlecht und Nationalität, ob krank oder gesund, alt oder jung: Leben wird nicht gegen Leben gestellt“. Die Gottesmutter Maria sei die „Patronin des Lebens“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitagabend, 1 Mai, bei einer Maiandacht im Münchner Liebfrauendom zu Ehren der Gottesmutter, die an diesem Tag besonders als Patrona Bavariae verehrt wird. Das Jawort zu jedem menschlichen Leben sei „eine Grundmelodie der ganzen biblischen Botschaft“.

Ehrenamtliche machen „Heilshandeln Gottes spürbar“

München, 30. April 2020. In einem gemeinsamen Brief würdigen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, alle Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche Engagieren: „In dieser Zeit der Bedrängnis leisten erfreulich viele Menschen Großartiges und wachsen in ihren Aufgaben und ihrer Pflichterfüllung tagtäglich über sich hinaus“, heißt es in dem Schreiben von Mittwoch, 29. April. Während „furchteinflößende Bilder unser Denken zu bestimmen drohen“, sei es wichtig, „Glaube, Hoffnung und Liebe in dieser Krisensituation erfahrbar zu machen“ und so „das Heilshandeln Gottes in konkreten Taten spürbar werden zu lassen“.

Öffentliche Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen möglich

München, 30. April 2020. Im Erzbistum München und Freising sind öffentliche Gottesdienste von  Montag, 4. Mai, an unter Auflagen wieder möglich, wie der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, in einem Dekret von Mittwoch, 29. April, festhält. Um das Infektionsrisiko unter den Gottesdienstbesuchern angesichts der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten und die staatlichen Vorgaben einzuhalten, hat die Erzdiözese ein Schutzkonzept erarbeitet und mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt. Dekret und Schutzkonzept wurden bereits an die Pfarreien im Erzbistum versandt. So kann es dort erstmalig seit dem 13. März wieder öffentliche Gottesdienste geben, an denen Gläubige unter bestimmten Voraussetzungen teilnehmen können. Kardinal Marx zeigte sich erfreut über diese positive Entwicklung: „Nach einer längeren Zeit ohne die gemeinsame Feier in den Kirchen ist dies für unsere Gemeinden ein wichtiger Schritt. Die Dankbarkeit darüber ist verbunden mit dem Bewusstsein, dass dies nur in guter Weise möglich ist, wenn alle Beteiligten entsprechend dem Schutzkonzept handeln und damit aufeinander Rücksicht nehmen.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 30. April 2020. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in sechs Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:   Seelsorgsregion München   Dekanat Innenstadt Pfarrverband Isarvorstadt Ab 1. Mai 2020: Pater Bernd Kober OFMCap (48), bisher Pfarrprovisor in der Stadtpfarrei zum Hl. Andreas in Salzburg.   Dekanat Trudering Zorneding-St. Martin Ab 1. Mai 2020: Dekan Pfarrer Josef Riedl (64) übernimmt diese Leitungsaufgabe zusätzlich zu seinen Anweisungen als Leiter der Pfarrei St. Sebastian, Ebersberg und des Pfarrverbands Steinhöring.    Seelsorgsregion Nord   Dekanat Dorfen Pfarrverband Dorfen Ab 1. September 2020: Pater Szczepan (Stephan) Matula CR (39), bisher Leiter des Pfarreienverbund Heilig Geist Bayreuth - St.

„Jeder Mensch hat die gleiche Würde – auch in der Krise“

München, 29. April 2020. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg warnt in der aktuellen Situation davor, in dem Bestreben, die Bevölkerung vor einer Infektion durch das Corona-Virus zu bewahren, die Würde der Menschen außer Acht zu lassen. „Es kann nicht sein, dass, um mein Leben zu schützen, andere Menschen gesellschaftlich hinten runter fallen. Jeder Mensch hat die gleiche Würde.“ Daher begrüße er, was Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit der von ihm zum Thema angestoßenen Diskussion habe bewirken wollen, so der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“. Für den kurzen Film hat er in München das Haus an der Pistorinistraße des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) besucht, in dem von Obdachlosigkeit bedrohte Männer wohnen, die besonders unter der Corona-Krise leiden. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter

Maiandacht mit Kardinal Marx zu Ehren der Patrona Bavariae

München, 27. April 2020. Kardinal Reinhard Marx wird am Festtag der Patrona Bavariae, an dem die Gottesmutter Maria als Schutzfrau Bayerns verehrt wird, eine Maiandacht im Münchner Liebfrauendom feiern. Am Freitag, 1. Mai, um 17.30 Uhr, hält der Erzbischof von München und Freising die Andacht aufgrund der Corona-Pandemie nicht-öffentlich, sie kann jedoch im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live angesehen und mitgefeiert werden. Der Gottesdienst wird unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz von vier Solisten der Capella Cathedralis musikalisch gestaltet. Teil der klassischen Maiandacht sind die Marienlitanei sowie die Aussetzung des Allerheiligsten zur Anbetung und anschließendem sakramentalen Segen.