Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Priesterweihe mit Kardinal Marx in Freising

Kardinal Reinhard Marx spendet einem Diakon die Priesterweihe bei einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 29. Juni, 9 Uhr, im Freisinger Mariendom. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Domchor und Dombläsern unter der Leitung von Matthias Egger. Sie bringen Werke unter anderem von Hans Leo Hassler, Franz Liszt und Max Eham zur Aufführung. Die Orgel spielt Benedikt Celler. Bei der um 14.30 Uhr ebenfalls im Freisinger Mariendom beginnenden Vesper mit dem neu geweihten Priester wird die Sankt-Peter-und-Pauls-Vesper von Max Eham erklingen. Die Priesterweihe wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live im Internet übertragen.

Kardinal Marx feiert Gottesdienst zu Opernfestspielen

Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 23. Juni, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 6). Unter der musikalischen Leitung von Azim Karimov kommen die Missa sancta Nr. 1 Es-Dur, die sogenannte Freischütz-Messe, von Carl Maria von Weber und der Entr’acte Nr. 3 B-Dur aus „Rosamunde“ von Franz Schubert zur Aufführung. Die Komposition „Kiewer Rus“ für Klavierduo von Ruslan Kaschirzev feiert deutsche Erstaufführung.

„Das Thema Aufarbeitung ist und bleibt wichtig“

Seinen „großen Respekt“ hat Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der zweiten Radreise von Missbrauchsbetroffenen aus dem Erzbistum München und Freising entgegengebracht.

Gebet um friedliche Fußball-EM und gutes Miteinander

Zum Gebet für eine friedliche Fußball-Europameisterschaft hat Generalvikar Christoph Klingan eingeladen. In einem Grußwort zu Beginn des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes zur Fußball-EM der Männer in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael begrüßte Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising und zuständig für die Seelsorgsregion München, am Freitagmorgen, 14. Juni, Offizielle, Verantwortliche der Fußballverbände, insbesondere aber die Nationalteams und ihre Fans aus nah und fern in der „Weltstadt mit Herz“.

Gedenkstele in Maitenbeth erinnert an Missbrauchsbetroffene

Bei einer Andacht mit dem Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und Pfarrer Marek Kalinka, Leiter des Pfarrverbands Rechtmehring-Maitenbeth, wird am Sonntag, 16. Juni, um 15 Uhr eine Stele in Form eines gebrochenen Herzens zum Andenken an die Opfer von sexuellem Missbrauch in Maitenbeth (Dekanat Mühldorf am Inn) eingeweiht. An der Andacht werden Missbrauchsbetroffene teilnehmen, die sich am Sonntag von München auf eine Radtour durch das Erzbistum aufmachen. Das maßgeblich von der Erzdiözese München und Freising finanzierte Kunstwerk mit dem Titel „Broken Heart“ wurde von dem örtlichen Metallkünstler Peter Schwenk geschaffen und stellt diesem zufolge „ein gebrochenes Herz dar, aus dem eine Blume der Hoffnung herauswächst“. Generalvikar Klingan sagt mit Blick auf das Kunstwerk und den dort angebrachten Hinweis auf einen früheren, vor vielen Jahren bereits verstorbenen Ortspfarrer als Missbrauchstäter: „Es geht angesichts des sexuellen Missbrauchs im Raum der Kirche, auf den hier verwiesen wird, darum, nicht wegzusehen, nicht zu verbergen, nicht totzuschweigen. Vielmehr gilt es wahrzunehmen, was geschehen ist, und es in aller Klarheit auch anzusprechen um der Betroffenen willen und mit dem klaren Ziel, solche Taten künftig bestmöglich zu verhindern.“ Pfarrer Kalinka betont: „Wir können natürlich nichts ungeschehen machen, aber wir können ein Solidaritätszeichen setzen. Es war für mich wichtig, das Kunstwerk gemeinsam mit den Betroffenen zu realisieren. Es soll eine Mahnung für alle sein.“

Kardinal: Bayerisches Konkordat ein „Erfolgsrezept“

Anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Bayerischen Konkordats hat Kardinal Reinhard Marx das traditionell gute Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und dem Freistaat hervorgehoben. „Bereits der Abschluss vor 100 Jahren geht auf die guten Beziehungen zwischen Staat und Kirche zurück“, sagte der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 11. Juni, bei einem Festakt mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und Spitzenvertretern aus Staat, Kirche und Gesellschaft in der Katholischen Akademie in München. „Ich danke für die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Freistaat Bayern und der Kirche“, so der Kardinal. Der 1924 zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat geschlossene Vertrag ist bis heute wesentliche Grundlage für das Verhältnis von Staat und katholischer Kirche in Bayern, sein Inhalt ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen.

„Ein Ort, wo alle Menschen eingeladen sind, in Freiheit Gott zu suchen“

Als einen Ort, „wo alle Menschen eingeladen sind, in Freiheit Gott zu suchen“, hat Kardinal Reinhard Marx das Seminar- und Tagungszentrum der Erzdiözese München und Freising auf dem Freisinger Domberg anlässlich der Grundsteinlegung für ein neues Gästehaus am Dienstag, 11. Juni, bezeichnet. Freiheit, die in Form des Wahlspruchs des Erzbischofs, „Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“, dem Grundstein des neuen Gebäudes symbolisch eingeprägt ist, ist nach Ansicht von Marx „die Grundlage der Menschenwürde“. Der Freisinger Domberg solle ein Ort sein, „wo das eingeübt wird“. Deshalb sei im Rahmen der Weiterentwicklung und Neugestaltung des Dombergs entscheidend, „nicht nur ein Gebäude hinzusetzen, sondern auch, dass hier inhaltlich etwas geschieht“. Ein neues Gebäude biete immer zugleich die Chance, „zu überlegen: Sind wir auch inhaltlich auf der richtigen Spur? Wie bauen wir die lebendigen Steine auf?“, so Marx. Der Kardinal unterstrich: „Wir verändern uns. Aber wir sind auch in Zukunft präsent!“

Kardinal Marx: „Als Kirche müssen wir klar gegen jeden Nationalismus sein“

Nach der Wahl des Europäischen Parlaments hat Kardinal Reinhard Marx die Dringlichkeit nationenübergreifender Zusammenarbeit betont. „Die großen globalen Herausforderungen können nur gelöst werden, wenn Länder zusammenarbeiten. Jede Tendenz zu mehr Nationalismus, zu einem Verharren auf rein nationalen Interessen, steht dem entgegen“, so der Erzbischof von München und Freising. Das gelte für Fragen der Migration, bei der Verhinderung und Lösung kriegerischer Konflikte sowie für die Bewahrung der Schöpfung angesichts der globalen Erwärmung. „Um die Demokratie, die Freiheit und unsere Lebensgrundlagen zu bewahren, brauchen wir Projekte der Verständigung wie die Europäische Union“, sagte Marx. „Als Kirche müssen wir deshalb klar gegen jeden Nationalismus sein“, so der Erzbischof von München und Freising am Dienstagabend, 10. Juni, im Rahmen der Konferenz der Pastoralkommission des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen in München.

Missbrauchsbetroffene fahren mit dem Rad durch das Erzbistum

Vom Münchner Domplatz bricht am Sonntag, 16. Juni, gegen 9.30 Uhr eine Gruppe von Missbrauchsbetroffenen sowie Begleiterinnen und Begleitern zu einer Radreise durch den Südosten des Erzbistums München und Freising auf. Verabschiedet wird die Gruppe in München vom Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, der Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München, Stephanie Herrmann, sowie Dompfarrer Klaus Peter Franzl. Bevor die Fahrt am Freitag, 21. Juni, wieder zurück nach München führt, feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour am Donnerstag, 20. Juni, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Sixtus in Schliersee zum Abschluss einen Gottesdienst und tauscht sich anschließend mit ihnen im vertraulichen Rahmen aus.

Kardinal Marx: Kirche ist für die gesamte Stadtgesellschaft da

Kardinal Reinhard Marx hat deutlich gemacht, dass die Kirche für alle Menschen da ist, nicht nur für Katholikinnen und Katholiken. In seiner Predigt beim Festgottesdienst zu Ehren des Münchner Stadtpatrons, des Heiligen Benno von Meißen, sagte er, dass er nicht „Erzbischof der Katholiken“ sei, sondern sich als „Erzbischof von München“ als für alle zuständig empfinde. Die Einrichtungen der Kirche seien „ein Angebot an die ganze Stadt“, so Marx. „Die Kirchen in den Stadtteilen läuten sonntags und machen damit kund allen Menschen: Gott existiert, er lebt mitten in dieser Stadt, ihr seid willkommen, kommt her!“

„Wo Menschen sich entfalten können, ist der Geist Gottes“

Liebe muss nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx die Grundlage von Erziehung und Bildung in Schule und Familie sein. „Mit ihr werden pädagogische Kräfte frei, junge Menschen können sich entwickeln. Mit ihrer Hilfe werden wir auch mit den großen Herausforderungen der Zukunft fertig“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitagnachmittag bei einem Festgottesdienst zum 450-jährigen Bestehen des Studienseminars Albertinum und zum 200-jährigen Bestehen des Ludwigsgymnasiums in der Pfarrkirche St. Philippus im Münchener Stadtbezirk Sendling-Westpark. Pädagogik bedeute auch, so Marx, miteinander in einen Prozess des Lernens, des Sich-Begegnens und des Nachdenkens zu treten und gemeinsam herauszufinden: „Wie kann ich mich entwickeln?“

Festakt zu 100 Jahren Bayerisches Konkordat

Anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Bayerischen Konkordats laden Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, und der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder zu einem Festakt ein. Am Dienstag, 11. Juni, um 16 Uhr, würdigen sie in der Katholischen Akademie in München, Mandlstraße 23, die Unterzeichnung des Staats-Kirchen-Vertrags zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Bayern vor 100 Jahren. Der 1924 geschlossene Vertrag ist bis heute wesentliche Grundlage für das Verhältnis von Staat und katholischer Kirche in Bayern, sein Inhalt ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen.

Kardinal Marx legt Grundstein für Gästehaus auf Freisinger Domberg

Den Grundstein für das neue Gästehaus des Seminar- und Tagungszentrums der Erzdiözese München und Freising auf dem Freisinger Domberg legt Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Dienstag, 11. Juni, um 11 Uhr. Der Neubau ersetzt den ehemaligen, 2022 abgerissenen Anbau an die Residenz aus den 1960er Jahren. Das neue Gebäude nach Plänen des Berliner Architekturbüros Bruno Fioretti Marquez bietet Platz für bis zu 115 Übernachtungsgäste in 46 Zimmern, darunter auch Familien- und mehrere barrierefreie Zimmer, und umfasst zwei Untergeschosse sowie drei oberirdische Geschosse mit einer Bruttogesamtfläche von gut 5600 Quadratmeter.

Bennofest: Gottesdienste, Gemeinschaft, Musik und Tanz

Der Heilige Benno, der Münchner Stadtpatron, steht im Mittelpunkt des Bennofestes, das mit feierlichen Gottesdiensten am Sonntag, 9. Juni, im Münchner Liebfrauendom und einer breiten Palette an unterhaltsamen, informativen und interaktiven Angeboten am Samstag, 8. Juni, und Sonntag, 9. Juni, begangen wird.

Kardinal Marx: Europawahl ein „kostbares Gut“

Kardinal Reinhard Marx ruft dazu auf, das Wahlrecht zur Europawahl wahrzunehmen und damit dem „kostbaren und rechtlich gesicherten Gut“ gerecht zu werden, in Deutschland auch als europäische Bürgerinnen und Bürger frei wählen zu können. „Das Europäische Parlament ist das einzige übernationale wirkmächtige Parlament der Welt“, erinnert der Erzbischof von München und Freising in einem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Sonntag, 2. Juni, gesendet wird. „Das sollten wir nicht für selbstverständlich halten, sondern dazu beitragen, dass dieses Parlament und damit die Europäische Union auch in der Zukunft auf den Werten aufbauen können, die gerade auch durch das christliche Menschen- und Gottesbild geprägt sind.“

Kardinal Marx: Feiern wie Fronleichnam wichtige Zäsur

Kardinal Reinhard Marx hat zu Fronleichnam auf die Bedeutung von Liturgie und Eucharistie für die ganze Gesellschaft verwiesen. „Die wahre Freiheit ist der Ort, wo wir Gott begegnen“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt beim angesichts der unsicheren Witterung vom Münchner Marienplatz in den Liebfrauendom verlegten Festgottesdienst.

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„Demokratiefibel“ ermutigt zu Engagement gegen Rechts

Anlässlich des 75. Geburtstags des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland hat der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising eine „Demokratiefibel“ herausgegeben, die aufzeigt, warum und wie Kirche sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen muss. Unter dem Titel „Christ:in sein heißt politisch sein“ enthält die Publikation neben zahlreichen Beiträgen zum gesellschaftspolitischen Auftrag aller Gläubigen, zum christlichen Bezug des Grundgesetzes oder zu Migration auch konkrete Anregungen und Argumentationshilfen, um demokratiefeindlichen Parolen entgegenzutreten. Die Fibel wird am gemeinsamen Stand der Erzdiözese München und Freising und des Diözesanrats beim Katholikentag von 29. Mai bis 2. Juni auf dem Domplatz in Erfurt vorgestellt. Die Publikation ist ab sofort in der Gesamtausgabe wie auch in einer handlichen „to-go-Version“ für den Praxisgebrauch sowohl digital als auch in Print verfügbar.

Kardinal Marx trifft Großerzbischof von Kiew

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat am Mittwochnachmittag, 22. Mai, den Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, und Mitglieder der Ständigen Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche getroffen. Darunter waren Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch für Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, sowie Bischöfe aus den USA, Polen und der Ukraine.

Fronleichnamsprozession zieht durch München

Tausende Gläubige werden zum Fronleichnamsfest in München erwartet. Um 9 Uhr beginnt am Donnerstag, 30. Mai, auf dem Münchner Marienplatz mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, ein Festgottesdienst. Die anschließende Prozession führt vom Marienplatz über die Residenzstraße zur Ludwigskirche zum Segensaltar bei St. Ludwig und über die Ludwig-, Theatiner- und Weinstraße zurück zum Marienplatz. Dort wird der eucharistische Segen gespendet.

Erste konstituierende Sitzung des Synodalen Gremiums

Das neu eingerichtete Synodale Gremium im Erzbistum München und Freising ist unter dem Vorsitz des Erzbischofs, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 18. Mai, zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung im Erzbischöflichen Palais in München zusammengetreten. Mit der Gründung des Gremiums hat die Erzdiözese München und Freising einen verlässlichen Ort der synodalen Beratung und Abstimmung auf diözesaner Ebene geschaffen. Das Gremium möchte im Rahmen des von Papst Franziskus initiierten synodalen Prozesses in der Weltkirche und des Synodalen Weges in Deutschland beraten, bei welchen der dort verhandelten Themen mit konkreten Schritten im Erzbistum München und Freising die Verkündigung des Evangeliums gestärkt werden kann.

Marx: Christinnen und Christen sollten „Zeuginnen und Zeugen der Hoffnung“ sein

Kardinal Reinhard Marx hat zum Hochfest Pfingsten an den Auftrag aller Christinnen und Christen erinnert, „Zeuginnen und Zeugen der Hoffnung zu sein, nicht die Resignation der Welt zu verdoppeln und zu beklagen, wie schlimm die Verhältnisse sind“. Es gelte, „aufzustehen, und zu sagen: Nein, die Hoffnungslosigkeit, der Tod und die Verzweiflung“ sowie die Kriege und jene, die Gewalt ausübten, „haben nicht das letzte Wort“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Pfingstmontag, 20. Mai, in der Pfarrkirche Heilig Kreuz im Münchner Stadtteil Giesing. Der Festgottesdienst wurde vom Bayerischen Rundfunk in das Fernsehprogramm der ARD und über den Radiosender Bayern 1 übertragen.

Hilfe für Vertriebene in Flüchtlingscamp im Irak

Die Erzdiözese München und Freising spendet 100.000 Euro für Nahrungsmittelhilfen und Maßnahmen zur psychosozialen Unterstützung für Vertriebene im Bzebiz-Camp im Irak. „In diesem offiziell geschlossenen Flüchtlingscamp leben rund 2.000 Familien in Zelten sowie in einfachen Lehm- oder Holzhütten. Sie haben keine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mit unserer Spende unterstützen wir als Erzdiözese München und Freising zahlreiche Maßnahmen, mit denen wir zur Deckung der Grundbedürfnisse beitragen und der Perspektivlosigkeit im Camp entgegensteuern wollen“, sagt Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising.

Synodales Gremium im Erzbistum nimmt Arbeit auf

Synodalität gemeinsam stärken: Die Erzdiözese München und Freising geht den nächsten Schritt auf dem Weg zu mehr Synodalität. Am Samstag, 18. Mai, tritt das neu eingerichtete Synodale Gremium im Erzbistum zu seiner ersten konstituierenden Sitzung im Erzbischöflichen Palais in München zusammen. Unter dem Vorsitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, soll auf diözesaner Ebene ein verlässlicher Ort der synodalen Beratung und Abstimmung geschaffen werden. Der Rat aus überwiegend gewählten Gremienvertretern und -vertreterinnen und der Diözesanleitung spricht mit dem Erzbischof über grundlegende Themen, welche die gesamte Erzdiözese betreffen, und erarbeitet für ihn Vorschläge für Beschlüsse zur Umsetzung. Zunächst werden Themen des Synodalen Wegs behandelt. Kardinal Marx betont in der Einladung, dass man mit der Gründung des Synodalen Gremiums im Erzbistum an eine fruchtbar gelebte Synodalität anknüpfe: „Wir beginnen hier nicht von vorne und dürfen dankbar sein für einen reichen Schatz synodaler Erfahrungen, sei es in den Räten, den Verbänden, aber auch in den Ordensgemeinschaften. Persönlich erlebe ich dies als stärkend und bereichernd in meinem bischöflichen Dienst.“

"In einer Zeit der Polarisierung brauchen wir Orte der Zusammenkunft, der Versöhnung, der Schöpfung"

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und der bayerische Landesbischof Christian Kopp haben am Mittwoch, 15. Mai, den Segen für die Landesgartenschau und den ökumenischen Kirchenort „Holy Garden“ gespendet. „In einer Zeit der Polarisierung brauchen wir Orte der Zusammenkunft, der Versöhnung, der Schöpfung“, sagte Marx bei der Eröffnung der Schau bei München. „Auch die Landesgartenschau kann ein solcher Ort sein.“ Kopp sprach vom Garten als einem „ganz tief biblischen Bild“ und und einem Ort vielfältiger Möglichkeiten.

Von Schlupflöchern, Erleuchtung und dunklem Klosterbier

Zu Berggottesdiensten und zum Besuch besonderer Orte lädt der Gästebrief 2024 des Erzbistums München und Freising ein. Kurzweilig wird dazu ein buntes Angebot von Legenden, Hintergründen, Historischem und Aktuellem präsentiert. Die Broschüre informiert zudem über Sonntagsgottesdienste in München und bietet spirituelle Impulse an. Das 48-seitige Heft, das in Kirchen, Fremdenverkehrsbüros und Hotels ausliegt, richtet sich zwar in erster Linie an Menschen, die Urlaub oder einen Ausflug machen, ist aber mit dem ein oder anderen Geheimtipp auch für Einheimische ein Gewinn.

„Sonn- und Feiertage stärken den Zusammenhalt“

Die beiden christlichen Kirchen in Bayern warnen gemeinsam vor einer Aufweichung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Vor dem Hintergrund einer von CSU und Freien Wählern in ihrer Koalitionsvereinbarung verabredeten Neuregelung des Ladenschlusses in Bayern bekräftigten sie die Bedeutung der Sonn- und Feiertage für das gesellschaftliche Zusammenleben und die religiöse Praxis.

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Wahlaufruf der Katholischen Laien: „Nie wieder ist jetzt!“

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern hat einen Aufruf zur Europawahl veröffentlicht. Gerichtet an die Wählerinnen und Wähler fordert das Laiengremium zu einer „Wahlentscheidung für eine demokratische Partei“ auf, die deutlich mache, „dass rechtsextreme Parteien und rechtsradikale Gruppierungen, antisemitische Gesinnungen, spaltende Tendenzen und menschenverachtende Haltungen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“. Eine Stimme für die Partei „Alternative für Deutschland (AfD)“ ist aus Sicht des Landeskomitees keine Option: „Die Haltungen der AfD sind mit den Werten und dem Auftrag Jesu an die Menschen nicht vereinbar, Kandidatinnen und Kandidaten der AfD damit nicht wählbar.“ Die Geschichte lehre uns, wie gefährlich Fremdenfeindlichkeit, Hass und Ausgrenzung seien, so das Landeskomitee, das bekundet: „Nie wieder ist jetzt!“

Religionen begegnen sich in der Kunst der Kalligraphie

Über die Ästhetik der arabischen Schrift will die Ausstellung „Einander sehen“ in der ehemaligen Karmeliterkirche (Karmeliterstraße 1) in München zu einem interkulturellen wie interreligiösen Dialog anregen. Den Schwerpunkt der von der Erzdiözese München und Freising unter jüdischer wie muslimischer Beteiligung ausgerichteten Schau bilden kalligraphisch gestaltete Texte aus Tora, Neuem Testament und Koran auf Holztafeln, Papier und Glas, die zu einer Auseinandersetzung mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den heiligen Texten der drei abrahamitischen Religionen einladen. Kalligraphisch-bildnerisch umgesetzte Texte von großen Dichtern und Mystikern wie Goethe, Schiller, Rilke und Mansur al-Halladsch in arabischer Übersetzung und auch in Originalschrift stellen ein weiteres wesentliches Element der Schau dar. Sie sind Zeugnisse einer langen Geschichte der kulturellen Begegnung von Orient und Okzident und eine Inspiration, dieses Gespräch auch in unseren Tagen fortzuführen.

"Populismus und Rassismus deutlich entgegentreten“

Kardinal Reinhard Marx fordert in einer Reihe von Radiobeiträgen anlässlich des 75. Jahrestags des Grundgesetzes, sich für ein demokratisches Europa einzusetzen und „dem Populismus, Nationalismus und Rassismus unserer Tage deutlich entgegenzutreten“. Ob das Grundgesetz sich als wirksam erweise, hänge davon ab, dass sich die Bürgerinnen und Bürger entsprechend engagierten, so Marx: „Denn unsere Demokratie lebt von der Mitwirkung durch das Volk. Es liegt an uns, Europa mit Leben zu erfüllen und darin der obersten Maxime Rechnung zu tragen: dem Schutz der Menschenwürde und der Freiheit für alle.“ Der Erzbischof von München und Freising würdigt in sechs „Morgenandachten“, die von heute, Montag, 13. Mai, bis Samstag, 18. Mai, jeweils 6.35 Uhr, im Deutschlandfunk ausgestrahlt werden, dass das Grundgesetz individuelle Freiheitsrechte und den Schutz der Menschenwürde vor staatlicher Willkür garantiere. „Das ist die Grundlegung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die unser Gemeinwesen prägt und die wir gegen alle demokratiefeindlichen Versuche stärken werden!“ Kardinal Marx widmet sich in den „Morgenandachten“ der Entstehung des Grundgesetzes im Kontext der Nachkriegsordnung, dem christlichen Menschenbild, der Freiheit, dem Vertrauen in Europa, der Gerechtigkeit und der freien Ausübung der Religion.

Bilderbuch „Korbinian und der Bär“ zum Bistumsjubiläum

Kardinal Reinhard Marx und Weihbischof Wolfgang Bischof haben am Donnerstag, 9. Mai, die ersten Exemplare eines Bilderbuches in Empfang genommen, das anlässlich des Bistumsjubiläums die wohl bekannteste Heiligenlegende über den Bistumsgründer erzählt, der vor 1.300 Jahren in Freising angekommen ist. Unter dem Titel „Korbinian und der Bär“ können Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter in die Welt des Mittelalters eintauchen und erfahren, was es mit dem Korbiniansbären auf sich hat, der im Stadtwappen von Freising zu sehen ist. Im Don-Bosco-Verlag ist das Werk am Freitag, 10. Mai, als Mini-Bilderbuch erschienen, ab Mittwoch, 15. Mai, ist es zudem als gebundenes Buch des österreichischen Vermes-Verlags erhältlich.

Feierliche Gottesdienste zum Pfingstfest

Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christinnen und Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 19. Mai, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.

„Frauen sind längst auch auf dem Domberg auf dem Vormarsch“

Zur Eröffnung der Sonderausstellung der Freisinger Domkirchenstiftung und des Diözesanmuseums „724 – Männer. Macht. Geschichten.“ haben der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München, Stephanie Herrmann, die männlich geprägte Geschichte des Freisinger Dombergs kritisch reflektiert und zugleich auf die Öffnung dieses Orts in der Gegenwart verwiesen: „Frauen sind längst auch auf dem Domberg auf dem Vormarsch: Die neben dem Diözesanmuseum errichtete Kapelle Mary’s Mantle der Künstlerin Kiki Smith ist jetzt schon ein Besuchermagnet und setzt ein sichtbares Zeichen. Den Lichthof des Diözesanmuseums prägt die Künstlerin Berlinde de Bruyckere mit ihrer eigens dafür geschaffenen Skulptur Arcangelo“, sagte Amtschefin Herrmann am Donnerstag, 9. Mai, auf dem Freisinger Domberg. Sie sei sich sicher, so Herrmann, „dass nicht erst bei der Ausstellung zur 1.400-Jahr-Feier von Frauen erzählt wird, die den Domberg prägen. Und damit meinen wir nicht nur die Gottesmutter, die immerhin als Patronin des Doms seit Jahrhunderten über den Männern wacht.“

Blühende Basilika, zeitgenössische Kunstwerke und mehr als 700 Veranstaltungen

Mit der aus Blühpflanzen wachsenden Basilika „Holy Garden“ als kirchlichem Ort, acht Kunstwerken und mehr als 700 Veranstaltungen beteiligen sich der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München und die Erzdiözese München und Freising an der Bayerischen Landesgartenschau in Kirchheim bei München. Das kirchliche Programm von 15. Mai bis 6. Oktober steht, angelehnt an das Leitwort der Landesgartenschau, unter dem Motto „zusammen blühen – wachsen – glauben“. Den Segen für die Landesgartenschau und den ökumenischen Kirchenort spenden Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und der bayerische Landesbischof Christian Kopp am Eröffnungstag.

Vivaldi-Orgeltour in der „Langen Nacht der Musik“

Mit einer Orgeltour beteiligt sich das Erzbistum München und Freising an der Münchner „Langen Nacht der Musik“ am Samstag, 11. Mai. Die halbstündigen Orgelkonzerte mit jeweils einer „Jahreszeit“ von Vivaldi und weiteren Orgelwerken werden in acht Kirchen jeweils um 20.30 Uhr, 21.30 Uhr und 22.30 Uhr aufgeführt. Um 23.45 Uhr spielen die Organistinnen und Organisten ein gemeinsames Abschlusskonzert in St. Margaret. Um von Kirche zu Kirche zu kommen, stehen die Shuttlebusse der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG zur Verfügung. Sie fahren die Haltestellen auf vier verschiedenen Bustouren im 10-Minuten-Takt an, für die Fahrt zur Herz-Jesu-Kirche bietet der Omnibus-Club München einen Sondershuttle an.

Kardinal Marx lädt dazu ein, „heute zur Geschichte des Christentums in Bayern beizutragen“

Anlässlich der Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung auf dem Freisinger Domberg hat Kardinal Reinhard Marx dazu eingeladen, 1300 Jahre nach Ankunft des Heiligen Korbinian in Freising an der weiteren Entwicklung des Glaubens in Bayern mitzuwirken. Er hoffe, dass viele Menschen durch den Besuch der Ausstellung „gestärkt werden, heute ihren Teil zur Geschichte des Christentums in Bayern beizutragen“, so der Erzbischof von München und Freising am Montag, 6. Mai, laut Manuskript in seinem Grußwort zur Eröffnung der Schau, die unter Titel „Tassilo, Korbinian und der Bär. Bayern im frühen Mittelalter“ in den Räumen des Freisinger Diözesanmuseums gezeigt wird.

Premierenfahrt auf den Freisinger Domberg

Premiere auf dem Freisinger Domberg: Zehn Monate nach Baubeginn und termingerecht vor Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung fand am Freitag, 3. Mai, die erste offizielle Fahrt des neu errichteten Schrägaufzugs statt. Damit sind die Freisinger Innenstadt und der Domberg barrierefrei verbunden, zugleich werden der Domberg und seine Umgebung vom Individualverkehr entlastet.

Sonderausstellung präsentiert verborgene und neu renovierte Räume auf dem Freisinger Domberg

Das Diözesanmuseum und die Domkirchenstiftung Freising präsentieren im Rahmen der Sonderausstellung „724. Männer. Macht. Geschichten.“ verborgene und neu renovierte Räume auf dem Freisinger Domberg. So sind die Krypta und die Maximilianskapelle nach aufwändigen Renovierungsarbeiten erstmals wieder zugänglich. Daneben werden auch Räume gezeigt, die von der Öffentlichkeit bislang nicht besucht werden konnten. Illustriert wird auch die wechselvolle Geschichte des Bistums zwischen geistlicher und weltlicher Macht. Der Rundgang ergänzt die Bayerische Landesausstellung „Tassilo, Korbinian und der Bär. Bayern im frühen Mittelalter“, die in den Räumen des Diözesanmuseums gezeigt wird. Der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, werden die Sonderausstellung am 9. Mai, 12 Uhr, feierlich eröffnen.

Marx: Abgestuftes Lebensrecht für Ungeborene inakzeptabel

Kardinal Reinhard Marx fordert, den „mühsam errungenen Kompromiss“ zum Schwangerschaftsabbruch aufrechtzuerhalten und kündigt den Widerstand der katholischen Kirche gegen eine Neuregelung an, die „den Schutz des ungeborenen Lebens noch einmal kleiner werden“ lasse. Der Erzbischof von München und Freising bezog am Mittwochabend im Münchner Liebfrauendom in seiner Predigt bei einer feierlichen Maiandacht klar Position: „Ein abgestuftes Lebensrecht für Ungeborenen, wie könnte das akzeptabel sein? Auf keinen Fall!“

Familienfest und digitale Schnitzeljagd zum Bistumsjubiläum

Ein Fest für Familien und Kinder feiert die Erzdiözese München und Freising anlässlich des Bistumsjubiläums „1300 Jahre Korbinian in Freising“ am Donnerstag, 9. Mai, im Rahmen des Freisinger „uferlos“-Festivals.

Missbrauchsbetroffene fahren mit dem Rad durch das Erzbistum

Eine Gruppe von Missbrauchsbetroffenen sowie Begleiterinnen und Begleitern bricht am Sonntag, 16. Juni, in München zu einer Radreise durch das Erzbistum München und Freising auf.

Gläubige begehen Marienmonat Mai

Zum Beginn des Marienmonats Mai feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 1. Mai, 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom eine feierliche Maiandacht, die mit Marianischen Motetten und Liedsätzen unter der musikalischen Leitung von Domkantor Benedikt Celler von Domchor und Dombläsern gestaltet wird. Bereits um 10 Uhr morgens feiert Domvikar Manfred Maurer den Festgottesdienst zum Hochfest Maria Patrona Bavariae, an dem die Gottesmutter als Schutzfrau Bayerns verehrt wird. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Capella Cathedralis, Solisten und das Domorchester unter der musikalischen Leitung von Dommusikassistent Vinzenz Doering mit Joseph Haydns Missa brevis in F, die auch als „Jugendmesse“ bekannt ist.

„Tauferinnerung heißt neu Ja sagen zum Bleiben bei ihm“

Kardinal Reinhard Marx lädt dazu ein, das Sakrament der Taufe als Ankerpunkt eines modernen Lebens zu begreifen. Der Mensch sei seit jeher hin- und hergerissen zwischen nomadischen Aufbrüchen und sesshaft zu sein, sagte er am Sonntag bei einem Gottesdienst zur Tauferinnerung in der Münchner Jugendkirche in der Preysingstraße.

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Katholische Laien: Zukunft katholischer Verbände in Gefahr

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern warnt davor, dass den katholischen Verbänden das Geld ausgeht. In einer Stellungnahme, die am Freitag im Nachgang der Frühjahrsvollversammlung des obersten Laiengremiums des Freistaats veröffentlicht wurde, heißt es, die Gesellschaft sei ärmer ohne die Verbände. Viele Angebote und Hilfeleistungen, etwa Beratungsstellen, gäbe es ohne sie nicht. Die Fachkompetenz der Landesverbände sei „geschätzt und hochangesehen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“, führt das Landeskomitee in der am Samstag, 19. April, im Tagungshaus Schoss Hirschberg im oberbayerischen Beilngries beschlossenen Erklärung aus. Inzwischen sei die Arbeit der Verbände jedoch in Gefahr, da Mitgliedsbeiträge zurückgingen und sich die Nullrunden bei den Zuschüssen des kirchlichen Überdiözesanen Fonds (ÜDF) durch die Inflation und steigende Kosten wie Kürzungen auswirkten.

Kardinal Marx: „Religionsunterricht leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie“

Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung des Religionsunterrichts für die Gesellschaft betont. „Der Religionsunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Als Individuen sind wir nicht nur uns selbst verpflichtet, sondern auch der Gemeinschaft, in der wir leben. Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler diese Haltung im Religionsunterricht verankert sehen wollen“, erklärte der Erzbischof von München und Freising beim ersten „Tag des Religionsunterrichts: Reli weiter-denken“ in der Katholischen Akademie in München am Dienstagnachmittag, 23. April.

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Katholische Laien: Demokratie stärken, Armut bekämpfen

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern sieht die „Stärkung der Demokratie“ als eine seiner zentralen Aufgaben. Zwar seien die Herausforderungen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung gewaltig, „aber nur mit der Verwirklichung der Demokratie lässt sich die Zukunft auch aus der Sicht der katholischen Laien menschenwürdig gestalten“, sagte der Vorsitzende der Laienorganisation, Joachim Unterländer, am Freitag, 19. April, bei der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees in Beilngries (Landkreis Eichstätt). „Demokratiefeinde haben in der Arbeit des Laienkatholizismus keinen Platz“, bekannte Unterländer und begrüßte, dass sich wie das Landeskomitee auch die bayerischen Bischöfe in diesem Sinne positioniert haben.

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Diözesanrat lädt Engagierte zu Ehrenamtsfest ein

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising lädt im Jubiläumsjahr „1300 Jahre Korbinian in Freising“ Ehrenamtliche zu einem Fest am Samstag, 13. Juli, ein. „Der Einsatz von Ehrenamtlichen, die Glaube und Kirche unermüdlich mit Leben füllen, ist aus unserer Erzdiözese nicht wegzudenken“, so der Vorsitzende des Diözesanrats, Armin Schalk. Ehrenamtliche seien eine „tragende Säule“ der vielseitigen Arbeit in allen kirchlichen Grundaufträgen: Diakonie, Liturgie, Verkündigung und Gemeinschaft. „Sie sind es, die die Botschaft des Evangeliums durch ihre Tätigkeit in die Welt hinaustragen, die hinsehen, zuhören und mitfühlen und die Kirche durch ihren Einsatz in Pfarreien, Verbänden, Räten, und vielem mehr mitgestalten.“

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Landeskomitee der Katholiken tagt zum Thema Armut

Die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern widmen sich auf ihrer Frühjahrsvollversammlung am Freitag und Samstag, 19. und 20. April, in Beilgries (Landkreis Eichstätt, Diözese Eichstätt) dem Thema „(K)ein Armutszeugnis. Mit Wertschätzung und Prävention gegen Armut“. Vorab sind Medienvertreterinnen und -vertreter eingeladen zu einer  
Digitalen Pressekonferenz am Donnerstag, 18. April, um 11 Uhr

Kardinal Marx warnt vor nationalistischer Interessenspolitik

Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, dass sich Geopolitik wieder verwandeln könnte „in eine Interessenspolitik nationalistischer Art, befeuert von Ideologien und falsch verstandenen Religionen“. Wenn das geschehe, „dann können wir unser Thema Weltklima und gemeinsames Haus schnell vergessen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 11. April, im ecuadorianischen Quito in einem Vortrag unter dem Titel „Von Laudato si zu Fratelli tutti – Impulse von Papst Franziskus für unsere Zeit“.

Neue Dekanate feiern Errichtungsgottesdienste

Die Errichtung der 18 neuen Dekanate der Erzdiözese München und Freising wird in den kommenden Monaten mit feierlichen Gottesdiensten begangen. Den Auftakt macht am Sonntag, 14. April, in der Pfarrkirche St. Wilhelm in Oberschleißheim um 17.00 Uhr das Dekanat München-Nordwest. Generalvikar Christoph Klingan, derzeit auch zuständig für die Seelsorgsregion München, feiert den Gottesdienst gemeinsam mit Dekan Ulrich Kampe.

Im Dom 1300 Jahren Bistumsgeschichte begegnen

Mit einer Publikation, Führungen und einer Ausstellung macht die Dompfarrei Zu Unserer Lieben Frau Bistumsgeschichte aus den vergangenen 1300 Jahren im Münchner Dom erfahrbar. Die Angebote sind Teil des Bistumsjubiläums „1300 Jahre Korbinian“, das in diesem Jahr in der gesamten Erzdiözese gefeiert wird im Gedenken an ihren Hauptheiligen.