Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Weihbischof Bischof feiert „Gottesdienst der Nationen“

München, 23. September 2021. Gemeinsam mit Priestern verschiedener Muttersprachen feiert Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, am Sonntag, 3. Oktober, um 16 Uhr in der Theatinerkirche St. Kajetan (Theatinerstraße 22) den traditionellen „Gottesdienst der Nationen“. Die Heilige Messe findet anlässlich der Interkulturellen Woche statt und steht wie diese heuer unter dem Motto „#offen geht“, das zu Begegnungen, neuen Perspektiven und Freundschaften aufruft. Jährlich nehmen daran Gläubige aus den muttersprachigen Gemeinden des Erzbistums teil, die Gottesdienste, Seelsorge und Gemeindeaktivitäten in 20 Sprachen von Kroatisch und Polnisch über Italienisch und Französisch bis hin zu Arabisch und Vietnamesisch anbieten. Der Jugendchor und die jungen Musikerinnen und Musiker der Kroatischen Katholischen Gemeinde München unter Leitung von Schwester Nikolina Bilic gestalten die Messe musikalisch. Aufgrund des geltenden Infektionsschutzkonzeptes ist das Platzangebot begrenzt auf 120 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher.

13. Münchner Orgelherbst in der Jesuitenkirche St. Michael

München, 22. September 2021. Zum 13. Mal findet von Sonntag, 3. Oktober, bis Sonntag, 17. Oktober, in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) der „Münchner Orgelherbst“ statt. Der Münchner Orgelherbst steht unter der künstlerischen Leitung von Michaelsorganist Peter Kofler, die Schirmherrschaft hat P. Provinzial Bernhard Bürgler SJ übernommen. Alle Termine und die detaillierten Konzertprogramme sind online abrufbar unter https://www.muenchner-orgelherbst.de. Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet sein. 

Kardinal Marx feiert Gottesdienst anlässlich des 200. Jahrestags der Erhebung der Frauenkirche zum Dom

München, 21. September 2021. Anlässlich des 200. Jahrestags der Erhebung der Münchner Frauenkirche zur Kathedrale feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr einen Dankgottesdienst im Dom zu Unserer Lieben Frau. Grund für die Erhebung der Kirche war die Errichtung des Erzbistums München und Freising im Zuge der Neuordnung der bayerischen Bistümer, die im Jahr 1821 vollzogen wurde. An dem Gottesdienst werden neben Vertretern der bayerischen (Erz-)Bistümer auch Vertreter des Erzbistums Salzburg und des Landes Salzburg teilnehmen. Es gilt das Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste, das unter anderem einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen sowie das Tragen einer medizinischen Mund- und Nasenbedeckung, außer am Platz, vorsieht. Der Gottesdienst wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal der Erzdiözese zeitgleich ins Internet übertragen.

Diakonweihe von sieben Männern

Kardinal Marx weiht sieben Männer zu Diakonen

München, 20. September 2021. Sieben Männer weiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 2. Oktober, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom zu Diakonen. Vier der Männer werden hauptberuflich als Diakone arbeiten, die anderen werden den Dienst nebenberuflich ausüben.   August Bauer (41), verheiratet und Vater von vier Kindern, lebt in Marzling und ist Versicherungskaufmann und Mesner. Er wird als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Erdinger Moos tätig sein. Walter Eberwein (51) lebt in Kirchseeon und ist Elektrotechnikingenieur. Der verheiratete Vater von drei Kindern soll künftig als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarrei Kirchseeon-St. Joseph eingesetzt werden. Michael Koch (55) ist Maschinenbauingenieur und lebt mit seiner Frau und einem Kind in Bergkirchen. Er ist als nebenberuflicher Diakon im Pfarrverband Bergkirchen vorgesehen. Wolfgang Krauß (50) ist Fachinformatiker und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Oberschleißheim.

Verbindung von neuer Volksmusik und Glauben

München, 17. September 2021. Bekannte Volkssängerinnen und Volkssänger aus Hörfunk und Fernsehen sowie von der „Oiden Wiesn“ des Münchner Oktoberfestes gestalten von 21. September bis 23. November in der Reihe „ImPuls um 7“ immer dienstags die Andachten in der Pfarrkirche St. Korbinian, Valleystraße 24, in München-Untersendling mit. „Die Künstlerinnen und Künstler geben mit ihren Liedern und deren inhaltlichen Aussagen den thematischen Impuls für die Andacht, der dann weiter aufgegriffen wird“, erklärt Andrea-Elisabeth Lutz, Kulturmanagerin der Erzdiözese München und Freising, das neue Format der Impuls-Reihe und ergänzt: „Nachdem bereits Lichtkünstler, Tänzer und klassische Musiker die Andachten in St. Korbinian mitgestaltet haben, freuen wir uns jetzt über die musikalischen Beiträge aus der neuen Volksmusikszene, die mit dem Ausfall des Oktoberfestes und von weiteren Herbstfesten zu kämpfen hat.“ Die Erzdiözese setzt damit die kontinuierliche Unterstützung von Künstlerinnen und Künstler aus der Musik- und Kulturszene mit Blick auf die Pandemielage fort.

„BankVerbindung“ lädt in Freising zu Begegnungen ein

München, 16. September 2021. Mit dem Patrozinium von St. Lantpert in Freising am Sonntag, 19. September, wird der Stadtraum um ein Kunstprojekt reicher. Entwickelt von dem Architekten-Trio Stiftung Freizeit, bereichern bunte Sitzmodule den öffentlichen Raum, die sich mit Steckscharnieren auf immer neue Weise kombinieren lassen. Je nach Positionierung entstehen individuelle Ruhepole im Stadtraum, Dialoginseln oder gemeinsame Austauschplattformen.   Das Projekt „BankVerbindung“ ist im Rahmen einer Kooperation des Fachbereichs Stadtpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat München und der Pfarrei St. Lantpert entstanden. Es will Begegnungen und Verbindungen zwischen verschiedenen Menschen, Kulturen, Meinungen und Orientierungen in der Stadt und der entstehenden Stadtkirche Freising herstellen. Daher werden die farbigen Bänke nicht nur im kirchlichen Umfeld, sondern auch an verschiedenen Orten der Stadt Freising stehen. Eröffnet wird die Kunstaktion am Sonntag, 19. September, um 12 Uhr auf dem Kirchplatz mit Clubmusik.   Die Feierlichkeiten für das Patrozinium beginnen am Samstag, 18.

Vom dunklen Kapitel einer Pflegeanstalt bis zur Widerstandsfähigkeit eines Marienliedes

München, 15. September 2021. Der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising lädt nach einem corona-bedingten Wechsel auf reine Online-Formate wieder zu Präsenzveranstaltungen ein. Das Programm reicht von einer wissenschaftlichen Betrachtung zur Rolle der Pflegeanstalt der Franziskanerinnen von Schönbrunn im „Euthanasie“-Programm des Nationalsozialismus über Briefe Johannes Neuhäuslers an Kardinal Faulhaber aus dem Konzentrationslager bis hin zur Betrachtung eines Marienliedes zwischen Frömmigkeitsstrategie und Volksfrömmigkeit. Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr im Pfarrsaal des Münchner Liebfrauendoms, Eingang am Frauenplatz auf der Nordseite des Doms, und sind kostenlos. Nach dem sogenannten „3G“-Grundsatz (§ 3 14. BayIfSMV) kann nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen Zugang gewährt werden. Eine medizinischer Mund-Nasenbedeckung sowie das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern sind verpflichtend.

„Wer nur um sich selbst kreist, wird nicht befreit“

München, 14. September 2021. Kardinal Reinhard Marx hat auch mit Blick auf gesellschaftliche wie kirchliche Debatten auf das „Lebensgesetz Jesu“ verwiesen, das im Kreuz sichtbar werde: „Wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren, wer es verliert um Jesu willen, wer sich öffnet, wer der neue Mensch wird, wer den alten Adam hinter sich lässt in der Kraft der Gnade Gottes, der wird Wege eröffnen in die Zukunft, in die Lebensfülle, in die Hoffnung“, so der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst zum Abschluss des Frauendreißigers am Fest Kreuzerhöhung, Dienstag, 14. September, in der Wallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen in München. Der Frauendreißiger beginnt traditionell am Fest Mariä Himmelfahrt, 15. August, und wird mit täglichen Gottesdiensten, Andachten und Rosenkranzgebeten bis zum Fest Kreuzerhöhung begangen. 

Virtueller Abend zur Vorbereitung auf Weltmissionssonntag

München, 10. September 2021. Zur Vorbereitung auf den Weltmissionssonntag, der in diesem Jahr den Senegal als Beispielland thematisiert, findet am Mittwoch, 15. September, von 19 bis 21 Uhr eine internationale Online-Veranstaltung statt. Unter dem Titel „Évry-München-Thiès“ wird das interreligiöse Zusammenleben aus Perspektive der drei Länder Frankreich, Deutschland und Senegal beleuchtet.   Referenten sind auf französischer Seite der Verantwortliche des Rates der Muslime von Massy, Mahmoud Ismail, und Marie-Thérèse Blanc vom diözesanen Dienst für die Beziehungen zu den Muslimen aus Massy. Aus Deutschland zugeschaltet werden die Religionspädagogin und Vizedirektorin der islamischen Gemeinde Penzberg, Gönül Yerli, und Andreas Renz, Fachbereichsleiter für den Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München. Teilnehmer aus dem Senegal sind der pensionierte Arabischlehrer und Referent Oustaz Cisse und Raymond Faye, Mitglied der Kommission „Islamisch-christlicher Dialog“ und des Diözesanrates von Thiès.

Münchner Dom erweitert Gottesdienstangebot

München, 12. September 2021. Der Münchner Dom zu unserer Lieben Frau erweitert ab Sonntag, 19. September, sein Gottesdienstangebot für die Gläubigen um eine werktägliche Frühmesse und eine tägliche Vesper. Die derzeit täglich stattfindende Heilige Messe am Abend wird künftig eine Stunde später, um 18.30 statt um 17.30 Uhr, stattfinden. „Das erleichtert unter anderem Berufstätigen, den Gottesdienst nach Feierabend mitzufeiern“, erläutert Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl. Davor können Gläubige regelmäßig um 17.30 Uhr die neu eingeführte Vesper besuchen. „Wir stärken mit diesem Angebot den Stellenwert des Abendgebets als wichtigen Bestandteil der Tageszeitenliturgie. Die Vesper ist eine Einladung zur Reflexion des Tags und stimmt auf die Heilige Messe ein“, sagt Franzl.

Orientierungshilfe zum Beten im multireligiösen Kontext

München, 9. September 2021. Angesichts der zunehmenden religiösen Pluralität und damit verbundener Unsicherheiten hat die Diözesankommission für Ökumene in der Erzdiözese München und Freising eine Orientierungshilfe zum Beten im multireligiösen Kontext erarbeitet, die theologische Orientierung und konkrete Anregungen geben will. „Unsere Gesellschaft ist vielfältig und wandelt sich beständig; das betrifft auch die Religionen und den Glauben der Menschen“, schreibt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Vorwort der Broschüre. Besonders in Kindergärten und Schulen, aber auch im Pfarreileben, bei Gedenkgottesdiensten oder Einweihungen kämen zunehmend Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher und kultureller Prägung zusammen, die Freud und Leid, Hoffnungen und Ängste teilten. „In den letzten Jahren ist an vielen Orten eine Praxis gemeinsamen Feierns und Betens gewachsen, doch vielfach bestehen immer noch und wieder Unsicherheiten, ob dies auch kirchlich erwünscht ist und in welcher Form dies angemessen geschehen kann.

Diözesaner Ärztetag zu Chancen und Risiken von Robotik in der Patientenversorgung

München, 8. September 2021. „Robotik und Autonomie – Chancen und Risiken für eine gute Patientenversorgung“ lautet das Thema des 11. Diözesanen Ärztetages der Erzdiözese München und Freising, der am Mittwoch, 15. September, ab 14.30 Uhr virtuell stattfindet. Die Erzdiözese veranstaltet das Symposium in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München. Im Anschluss an das Symposium feiert der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, um 17.45 Uhr einen Gottesdienst in der Münchner Basilika St. Bonifaz (Karlstraße 34). Der Gottesdienst wird zeitgleich per Stream unter https://www.youtube.com/c/AbteiStBonifaz/videos übertragen. Ein Klick auf die mit „Live“ gekennzeichnete Kachel leitet direkt zum Gottesdienst.

Kardinal Marx weiht Krankenwohnung für Obdachlose ein

München, 8. September 2021. Mit der Einweihung durch Kardinal Reinhard Marx öffnet eine Krankenwohnung des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) in Sendling offiziell ihre Türen für obdachlose Menschen, die eine medizinische Versorgung benötigen. Der Erzbischof von München und Freising betont zu diesem Anlass: „Unser karitativer Auftrag als Kirche gilt besonders denen, die zwar in unserer Mitte leben, aber aufgrund schwieriger Schicksale an den Rand geraten und auf Hilfe angewiesen sind.“ Über die Institution hinaus seien Christinnen und Christen aufgerufen, „auf die Not ihrer Mitmenschen zu schauen und konkret zu fragen, wie wir Leiden lindern können“. Neben materieller sei es wichtig, die Bedürftigen spüren zu lassen, „da ist jemand, der nimmt mich wahr, denkt an mich und macht mir Mut, mein Leben neu anzunehmen“. In der Arbeit des katholischen Männerfürsorgevereins werde dieser Ansatz spürbar. Die Erzdiözese München und Freising finanziert das Projekt für drei Jahre mit rund 430.000 Euro. Medienvertretende sind nach der Einweihung eingeladen zum   Pressegespräch am Dienstag, 14.

Erzdiözese finanziert „Krisenwohnung“ für weibliche Opfer häuslicher Gewalt

München-Berchtesgadener Land, 9. September 2021. Als Schutzraum für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt werden, finanziert die Erzdiözese München und Freising eine „Krisenwohnung“ im Berchtesgadener Land mit 100.000 Euro. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Südostbayern hat mit dem Betrag eine Unterkunft mit Beratungsangebot für bedrohte Frauen und deren Kinder eingerichtet. Das Angebot steht ab sofort zur Verfügung. Der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, betont: „Als Kirche möchten wir einen Beitrag leisten, damit Schutzbedürftige einen Zufluchtsort vor körperlicher und psychischer Gewalt erhalten. Die ‚Krisenwohnung‘ kann für Frauen und ihre Kinder die Basis für einen Neubeginn in ein besseres Leben sein.“

„Grundlage für eine katholische Spiritualität der Synodalität“

München, 7. September 2021. Zu dem am Dienstag, 7. September, vom Vatikan veröffentlichten Vorbereitungsdokument der Bischofssynode „Für eine Synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ erklärt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx:   „Die Texte zur Vorbereitung der Bischofssynode 2023 zum Thema: ,Für eine Synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung‘ atmen den Geist des offenen Weges in die Zukunft. Der Grundtext und das ,Vademecum‘ sind wirklich gute Grundlagen für eine katholische Spiritualität der Synodalität.   Ich sehe viele Gemeinsamkeiten mit dem Synodalen Weg bei uns und denke, dass sich die Prozesse gut ergänzen können. Klar ist für mich: Der Weg der Weltkirche geht hin auf eine ,Synodale Kirche‘. Dieser Schritt wird nicht mehr zurückgenommen, auch wenn die Bischofssynode 2023 zu Ende ist.   Synodalität ist sicher auch ein intensiver, nicht einfacher Lernweg für alle – hier bei uns und weltweit. Die katholische Kirche ist in Bewegung und die Bischöfe sind besonders gefordert, sich immer mehr als Bischöfe in einer ,Synodalen Kirche‘ zu verstehen.

Turmkapelle in Maria Ramersdorf neu gestaltet

München, 8. September 2021. Nach der umfangreichen Innenrenovierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf wurde nun auch die Turmkapelle an der Westseite des Gebäudes neu gestaltet. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg feiert aus diesem Anlass am Sonntag, 12. September, um 18 Uhr ein Pontifikalamt mit Segnung der neuen Kapelle. Maria Ramersdorf zählt zu den bekanntesten Wallfahrtskirchen im Erzbistum München und Freising.   Bislang vor allem als Lagerstätte von Kunstgegenständen genutzt, verwandelte die Münchner Künstlerin Susanne Wagner, die schon die neuen liturgische Orte für die Kirche entwarf, den im Kern spätmittelalterlichen schlichten Raum der Turmkapelle wieder in einen Ort der Andacht. Aus übereinander geschichteten Metallzylindern unterschiedlicher Längen schuf sie eine Bildwand mit reliefartigem Profil. Die 161 Zylinder sind vorne bündig mit farbigen Glasscheiben geschlossen, in die teilweise Marienvotive oder Kreuze eingearbeitet sind. Die Farbfolge reicht von violetten Scheiben im unteren Bereich über Rot und Orange bis zu leuchtend gelben. Aus dem Dunkel und damit sinnbildlich der Reue soll so der Blick ins Licht und in die Herrlichkeit als Zeichen der christlichen Auferstehungshoffnung wandern.

Erneutes Impfangebot im Pfarrsaal des Münchner Doms

   München, 7. September 2021. Erneut ermöglicht die Metropolitan- und Pfarrkirchenstiftung des Münchner Liebfrauendoms am Samstag, 11. September, von 10 bis 17 Uhr in ihrem Pfarrsaal Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Einige der Termine sind reserviert für Personen, die sich bei einem ersten Impftermin Mitte August haben impfen lassen. Dennoch sind spontane Impfungen möglich. Die Impfaktion, bei der Vakzine der Hersteller BioNtech sowie Johnson und Johnson angeboten werden, erfolgt in Zusammenarbeit mit dem mobilen Impfteam des Münchner Impfzentrums und einer in der Nähe gelegenen Arztpraxis. Das niederschwellige Angebot soll insbesondere auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Impfung ermöglichen. Eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig, sofern vorhanden, sollte ein Impfausweis mitgebracht werden. Eine medizinische Mund- und Nasenbedeckung ist erforderlich. (hs)

Kardinal Marx: „Der Priester soll ein Mann des Trostes sein“

München, 4. September 2021. Für die Menschen die unzerstörbare Hoffnung auf Rettung und damit den wahren Trost erfahrbar zu machen, dass ihr Leiden von Gott durch Jesus von Nazareth „mitgelitten wird, wirklich, in allen Fasern“, ist laut Kardinal Reinhard Marx Aufgabe des Priesters. „Der Priester soll ein Mann des Trostes sein, aber nicht, indem er alle auf sich konzentriert, sondern indem er Bote und Zeichen des Trostes ist in der Eucharistie“, betonte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 4. September, dem Fest „Maria Mutter des Trostes“, beim feierlichen Gottesdienst am Freialtar der Wallfahrtskirche Maria Eich in Planegg, bei dem er Bruder Christian Rentsch OSA das Sakrament der Priesterweihe spendete. Die Eucharistie als der Ort, an dem das priesterliche Leben in besonderer Weise konzentriert sei, mache sichtbar, was ein Priester sein solle: „Vorsteher der Gemeinde, aber dann doch in der klaren Orientierung an dem Weg, den Jesus geht, der bei uns zu Tisch ist, aber als einer, der bedient, der nach unten geht.“

„Menschenwürde ist zentraler Orientierungspunkt“

München, 3. September 2021. Angesichts der zahlreichen Herausforderungen und Problemlagen, die in diesen Tagen viele als überfordernd und unübersichtlich empfänden, betont Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung der Menschenwürde als zentralen Orientierungspunkt: „Es gibt einen Orientierungspunkt, den das Christentum stark macht: Das ist die Würde des Menschen. Es ist so grundlegend, dass es beinahe naiv klingt, sich darauf zu beziehen, aber es kann wohl nicht oft genug gesagt werden“, so der Erzbischof von München und Freising in seinem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 4. September, gesendet wird.

Erzdiözese spendet 30.000 Euro für Erdbeben-Opfer in Haiti

München, 27. August 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 30.000 Euro die Menschen in Haiti nach den schweren Erdbeben, die zahlreiche Menschenleben gefordert und tausende Häuser zerstört haben. Mit der Spende, die über Caritas International an Partner vor Ort gegeben wird, können Nahrung und Trinkwasser, Zelte und medizinische Erstversorgung finanziert werden. Die Caritas ermöglicht außerdem mit einem „Cash-for-Work“-Programm Menschen aus den betroffenen Gebieten, die durch das Beben arbeitslos wurden, ein sofortiges Einkommen und beteiligt sie an Aufräumarbeiten und am Wiederaufbau. Darüber hinaus bringt sie obdachlos gewordene Menschen in Notunterkünften unter.

Erzdiözese finanziert WLAN-Koordinationsstelle für Geflüchtete

München, 20. August 2021. Die Erzdiözese München und Freising finanziert mit jährlich 56.000 Euro aus ihrem Flüchtlingsfonds die Stelle einer technischen WLAN-Koordinatorin, die für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften den Zugang zum Internet verbessern soll. Am 1. August hat die 39-jährige Diana Seidel, Kauffrau für Büromanagement und zuletzt tätig bei einem Softwarehersteller, die auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle beim Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck angetreten. Ihre Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit zwischen Helferkreisen, den Verwaltungen der Flüchtlingseinrichtungen und den ehrenamtlichen Helfern des Vereins Refugees Online e. V. zu koordinieren und die Ehrenamtlichen zu unterstützen, das WLAN betriebsfähig zu halten. Unter der Telefon-Hotline 08105 39 98 961 nimmt sie aus dem gesamten Erzbistum Anfragen von Gemeinschaftsunterkünften entgegen, die noch keinen funktionierenden Internetanschluss haben.

Kardinal Marx gratuliert Alois Baumgartner zum 80. Geburtstag

München, 19. August 2021. Kardinal Reinhard Marx gratuliert dem Ehrenvorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Alois Baumgartner, zu dessen 80. Geburtstag am Sonntag, 22. August. Marx würdigt Baumgartner als „selbstbewussten Repräsentanten der Räte und Verbände in unserer Erzdiözese und weit darüber hinaus“. Der Jubilar habe „das Christstein immer als Politisch-Sein verstanden“ und „im Kontext der Katholischen Soziallehre das gesellschaftliche und kirchliche Leben leidenschaftlich, aber auch kritisch geprägt und andere zu Engagement motiviert“. Während seines Wirkens als Diözesanratsvorsitzender habe sich Baumgartner insbesondere für die Belange der Familien und für eine solidarische Gesellschaft eingesetzt.

Erzdiözese unterstützt Malteser Integrationsdienst

München, 18. August 2021. Mit einer Überbrückungsfinanzierung in Höhe von 75.000 Euro hilft die Erzdiözese München und Freising, zwei Projekte des Malteser Integrationsdienstes in München und im Berchtesgadener Land zu sichern. Mehr als 480 Geflüchtete konnten dort in den vergangenen Jahren durch ehrenamtliche Mentoren unterstützt werden. Der Malteser Hilfsdienst ist seit 2016 an den beiden Standorten fest etabliert, mehr als 130 Ehrenamtliche sind aktiv.
 
In München liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit auf Job-Mentoring. Die Geflüchteten werden dabei unterstützt, einen Berufswunsch zu entwickeln, und werden bei Arbeitssuche und Bewerbung unterstützt. Zudem können sie ihre EDV- und Sprachkenntnisse in Kursen verbessern. Im Berchtesgadener Land konnten Familienpatenschaften und integrative Projekttage etabliert werden. (uq)
 

Neue Website lädt zur „Reise durch die Bibel“ ein

München, 12. August 2021. Eine neue Website der Erzdiözese München und Freising lädt dazu ein, sich auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Bibel zu machen. Auf 14 Etappen werden Interessierte unter www.reise-durch-die-bibel.de an zentrale Texte aus dem Alten und dem Neuen Testament herangeführt. Jede Etappe orientiert sich an drei Fragen: Wann und in welcher Situation ist der biblische Text entstanden? Was wollte dieser den Menschen damals sagen? Und welche Bedeutung hat er für uns heute?

Mariä Himmelfahrt erinnert an Schöpfungsverantwortung

München, 15. August 2021. Nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx geht von dem Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, auch Mariä Himmelfahrt genannt, eine Mahnung zur Schöpfungsverantwortung aus. „Das Fest hat auch die Botschaft, die Schöpfung als kostbare Gabe Gottes zu sehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntagvormittag bei einem Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. „Gott hat uns diesen Raum gegeben als Ausdruck der Gottesebenbildlichkeit.“ Deswegen sei es „sehr wichtig, wie wir mit unserem Leben, unserem Leib und der Schöpfung umgehen“.
 
Kardinal Marx dankte der Dompfarrei, dass sie zwei Tage lang ihren Pfarrsaal für Impfungen gegen Corona zur Verfügung gestellt hatte. „Impfen ist die Möglichkeit, auf die Gesundheit aller zu achten“, sagte Marx. „Die Sorge um Gesundheit, den Leib und das Wohl aller, hat mit Glaube zu tun“, unterstrich er. (uq)
 

Dompfarrei gibt Raum für niederschwelliges Impfangebot

München, 13. August 2021. Im Rahmen einer Impfaktion im Pfarrsaal des Münchner Liebfrauendoms hat Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl die Notwendigkeit des gemeinsamen Einsatzes gegen das Coronavirus betont. Die Pandemie weiter einzudämmen, „um Erkrankungen und Tod, aber auch schwere gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen durch Lockdown-Maßnahmen zu verhindern“, sei dringend notwendig, „vor allem mit Blick auf Menschen in ohnehin schwierigen Lebenslagen“, sagte Franzl am Freitag, 13. August, bei der Eröffnung der zweitägigen Aktion, mit der besonders auch Menschen in prekären Lebenssituationen angesprochen werden sollen. Mit dem Angebot am Dom trage Kirche „solidarisch dazu bei, dass alle Menschen, die dies wollen, den Impfschutz vor dem Virus erhalten können, um sich und andere zu schützen“. Die Metropolitan- und Pfarrkirchenstiftung des Doms wolle „den Erfolg der bundesweiten Impfkampagne unterstützen, indem wir an diesem zentralen Ort ein niederschwelliges Angebot schaffen“.

Impfaktion im Pfarrsaal des Münchner Doms

Ein niedrigschwelliges Impfangebot für alle Interessierten, insbesondere auch für Menschen in prekären Lebenssituationen, ermöglicht die Metropolitan- und Pfarrkirchenstiftung des Münchner Liebfrauendoms, indem sie am Freitag, 13. August, und Samstag, 14. August, ihren Pfarrsaal vorübergehend zum Impfzentrum umwidmet. Die Impfaktion erfolgt in Zusammenarbeit mit dem mobilen Impfteam des Münchner Impfzentrums und einer in der Nähe gelegenen Arztpraxis. Menschen in schwierigen Lebenssituationen, Obdachlose oder auch Migrantinnen und Migranten werden über das Angebot von den katholischen Verbänden und Einrichtungen informiert. Die Impfungen gegen SARS-CoV-2 werden am Freitag von 13 Uhr bis 17 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 17 Uhr angeboten. Eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig, sofern vorhanden, sollte ein Impfausweis mitgebracht werden.

Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

München, 9. August 2021. Mit feierlichen Gottesdiensten und Kräutersegnungen begehen Katholiken am Sonntag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Es wird auch Mariä Himmelfahrt oder Frauentag genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten. Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising feiern an diesem Tag auch ihr Patrozinium.

Landeskomitee fordert mehr Synodalität und Demokratie in der Kirche

München, 2. August 2021. Synodale und demokratische Formen der Entscheidungsfindung und Mitbestimmungsmöglichkeit auf möglichst viele Bereiche kirchlichen Handelns auszuweiten, das fordert das Präsidium des Landeskomitees der Katholiken in Bayern in einer Stellungnahme zum Synodalen Weg der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.   „Entscheidungsfindungen müssen bereits in den Pfarrgemeinden, Seelsorgegemeinschaften und Dekanaten, aber auch in den Diözesen sowie auf den interdiözesanen Ebenen möglichst breit angebahnt werden. Nur wenn die Bischöfe und alle verantwortlichen Führungskräfte bereit sind, auch die Gremien des Laienapostolats, Verbände, freie Initiativen und letztlich alle Gläubigen an Planungen, Entscheidungen und Handlungen der Kirche maßgeblich zu beteiligen, kann Partizipation gemäß dem Prinzip der tätigen Teilhabe („participatio actuosa“) gelingen“, schreiben die Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Laien in ihrer Stellungnahme, die den Titel „Gemeinsam auf dem Weg“ trägt. Sie regen an, die „Machtbalance eines freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats“ auch kirchlich aufzugreifen und die „im öffentlichen System bewährte Gewaltenteilung mit Legislative, Exekutive und Judikative“ auch in der Kirche einzuführen.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 2. August 2021. Im Erzbistum München und Freising werden Leitungsstellen neu besetzt. Gegliedert nach Dekanaten in der jeweiligen Seelsorgsregion des Erzbistums:     Seelsorgsregion Süd   Dekanat Wasserburg Pfarrverband Schnaitsee Ab 1. August: Pfarrer Mario Friedl, 54; bisher Leiter des Pfarrverbands Königsdorf-Beuerberg     Dekanat Chiemsee Pfarrverband Bad Endorf und Pfarrverband Westliches Chiemseeufer Ab 1. September: Pfarrer und Domkapitular Daniel Reichel, 45; zusätzlich zur Leitung der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen; befristete Übernahme der Leitungsaufgabe bis zur regulären Wiederbesetzung der Leitungsstelle. Der bisherige Leiter der Pfarrverbände Bad Endorf und Westliches Chiemseeufer, Pfarrer Klaus Hofstetter, ist vom 1. September an zuständig für den Bereich Berufungspastoral im Ressort Personal des Erzbischöflichen Ordinariats München.

Landeskomitee trauert um Pater Hagenkord

München, 27. Juli 2021. Das Präsidium des Landeskomitees der Katholiken in Bayern zeigt sich tief betroffen von der Nachricht über den Tod von Pater Bernd Hagenkord SJ. „Das Landeskomitee war seit einiger Zeit dem bisherigen Geistlichen Begleiter des Synodalen Weges und früheren deutschsprachigen Leiter von Radio Vatikan verbunden“, erinnert der Vorsitzende des Landeskomitees, Joachim Unterländer. Noch im April habe Pater Hagenkord trotz seiner Erkrankung aktiv an der Vollversammlung des Landeskomitees teilgenommen, in der es um die Unterstützung und Umsetzung des kirchlichen Reformprozesses, gerade auch in Bayern, gegangen sei. Vor drei Jahren habe eine Delegation des Landeskomitees bei ihm in Rom einen „spannenden Einblick“ in die Medienarbeit des Vatikans gewinnen können.

„Authentischer Vermittler der katholischen Kirche“

München, 26. Juli 2021. Mit großer Trauer ist im Erzbistum München und Freising die Nachricht vom Tod von Pater Bernd Hagenkord SJ aufgenommen worden. „Ich bin tief erschüttert und voller Trauer, aber auch erfüllt von großem Dank für all das Gute, das Pater Hagenkord gewirkt hat, gerade zuletzt auch als Geistlicher Begleiter beim Synodalen Weg“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Unter Marx als Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz war der Reformprozess der katholischen Kirche 2019 gestartet worden.

Stolberg: „Judentum hat unsere Kultur und Gesellschaft wesentlich geprägt und bereichert"

München, 25. Juli 2021. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg würdigt die Bedeutung von 1.700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland. „Über so viele Jahrhunderte hat das Judentum unsere Kultur und Gesellschaft wesentlich geprägt und bereichert, mehr als den meisten Menschen hierzulande bewusst ist“, sagt der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München am Sonntag, 25. Juli, im Rahmen eines Konzerts des Violinisten Daniel Hope, das von der liberalen jüdischen Gemeinde „Beth Shalom“ in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising in der Münchner Pfarrkirche Herz Jesu veranstaltet wird.

Marx: „Bilder aus Katastrophengebieten haben mir zugesetzt“

München, 24. Juli 2021. Kardinal Reinhard Marx hat seine Verbundenheit und sein Mitgefühl mit allen Menschen ausgedrückt, die von der schweren Unwetterkatastrophe betroffen sind: „Immer wieder sind die Bilder aus den Katastrophengebieten Deutschlands erschreckend. Mir hat das besonders zugesetzt, weil ich die Orte fast alle kenne, die im Fernsehen auftauchen“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt beim Gedächtnisgottesdienst anlässlich des 45. Todestages seines Vorgängers Kardinal Julius Döpfner am Samstag, 24. Juli, im Münchner Liebfrauendom.

Marx: „Sage neu Ja zu meinem Dienst als Erzbischof“

München, 23. Juli. Nach seinem angebotenen Amtsverzicht und dem Antwortbrief von Papst Franziskus sagt Kardinal Reinhard Marx in einem Hirtenwort „neu Ja zu meinem Dienst als Erzbischof von München und Freising“. In dem Schreiben an die Gläubigen, das am kommenden Wochenende in den Pfarreien bekannt gemacht wird, betont Marx zugleich: „Meinen Dienst als Bischof verstehe ich nicht als ein Amt, das mir gehört und das ich verteidigen muss, sondern als einen Auftrag für die Menschen in diesem Erzbistum und als Dienst an der Einheit der Kirche.“ Keinesfalls werde er „einfach weitermachen, als sei nichts geschehen“, so Marx. Mit Blick auf die Gründe für seinen angebotenen Amtsverzicht stellt er fest: „Einschneidend bleibt für mich die Erkenntnis, dass im Raum der Kirche so viele Menschen Unheil und Leid erfahren haben und nach wie vor daran schwer tragen.“

Erzdiözese informiert über Gesamtstrategieprozess

München, 21. Juli 2021. Mit zwei virtuellen Veranstaltungen informiert die Erzdiözese München und Freising über den aktuellen Stand in ihrem Gesamtstrategieprozess. Alle Interessierten sind eingeladen, sich am Dienstag, 27. Juli, um 19 Uhr oder am Mittwoch, 28. Juli, um 10 Uhr einen eigenen Eindruck von Ziel und Arbeitsweise dieses zukunftsgerichteten Projekts zu machen.   Dazu informieren Generalvikar Christoph Klingan und weitere Mitwirkende im Strategieprozess. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Erzdiözese zu Schwerpunktsetzungen kommen und die vorhandenen Ressourcen so einsetzen kann, dass sie möglichst viel Wirkung entfalten. Zudem werden das weitere Vorgehen im Prozess und die möglichen nächsten Schritte nach seinem Abschluss zum Jahresende 2021 skizziert. Vertreterinnen und Vertreter aus den Arbeitsgruppen des Gesamtstrategieprozesses berichten in den virtuellen Veranstaltungen von ihren Diskussionen und Überlegungen. Es können auch Fragen gestellt werden.   Die Termine am Dienstag, 27. Juli, um 19 Uhr (Zugangslink: www.

Mit Bergexerzitien Nöte und Täler des Alltags überwinden

München, 21. Juli 2021. Die neue Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ lädt dazu ein, Berge als Kraft- und Glaubensorte zu entdecken. Einmal im Jahr, eine ganze Woche lang, ziehe er sich in die Einsamkeit der Berge zurück, erzählt Bernhard Kellner, Leiter der Stabsstelle Kommunikation im Erzbischöflichen Ordinariat und bekennender Bergfex. „In der Großstadt München fällt es mir oft schwer, Stille und Frieden zu finden“, gesteht er. „Lärm und Hektik, Stress und Konflikte im Job, in der Familie, im Freundeskreis, unsere Sorgen, Nöte und Pflichten in den Tälern des Alltags. Manchmal schwirrt mir davon regelrecht der Kopf.“

Erzdiözese spendet 300.000 Euro für Flutopfer

München, 20. Juli 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt die Opfer der Hochwasser-Katastrophe auf dem Gebiet des Erzbistums sowie in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit 300.000 Euro. Am Dienstag gab die Ordinariatskonferenz die Spende frei. Der Beitrag geht zur Hälfte an den Caritasverband der Erzdiözese, der den Flutopfern bereits eine Soforthilfe in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt hatte. Die übrigen 150.000 Euro gehen an Caritas International für Westdeutschland. Als internationales Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes leistet Caritas International nicht nur weltweite Katastrophenhilfe, sondern unterstützt in Notsituationen wie dieser auch die Hilfe der Caritas in Deutschland. Die Spende soll insbesondere Menschen helfen, die ohnehin schon am Rande der Gesellschaft leben oder nun über Nacht in existenzielle Not geraten und nicht beispielsweise durch Versicherungen abgesichert sind.

Marx feiert Gedächtnisgottesdienst für Kardinal Döpfner

München, 19. Juli 2021. Anlässlich des 45. Todestages des letztverstorbenen Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Julius Döpfner, feiert Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 24. Juli, um 17.30 Uhr einen Gedächtnisgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Döpfner war von 1961 bis 1976 Erzbischof von München und Freising. Nach der Bischofsmesse zieht Kardinal Marx mit dem Liturgischen Dienst in die Krypta zu den Gräbern seiner verstorbenen Amtsvorgänger, um dieser im stillen Gebet zu gedenken. Die gesamte Feier wird online übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal des Erzbistums.

Marx: „Missbrauch ist Verrat an Jesu Botschaft. Das System Kirche hat versagt – auch persönlich bitte ich um Entschuldigung“

Garching an der Alz, 17. Juli 2021. Kardinal Reinhard Marx hat sich bei einem Besuch des Pfarrverbands Garching-Engelsberg für das Versagen der Institution Kirche im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt persönlich entschuldigt. „Dass ein Pfarrer, der des Missbrauchs überführt war, bei Ihnen eingesetzt war, ist eine Katastrophe und ich entschuldige mich. Das System Kirche hat versagt. Auch persönlich bitte ich um Entschuldigung; auch nach 2010 hätte vieles besser laufen können“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einer Andacht, die im Anschluss an Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Pfarrverbands Garching-Engelsberg am Samstag, 17. Juli, in Garching an der Alz stattfanden. Es ging bei diesen Gesprächen um die Aufarbeitung von Verletzungen, die im Pfarrverband im Zusammenhang mit den Missbrauchstaten erfolgt sind. Kardinal Marx sagte den Pfarreivertreterinnen und -vertretern weitere Unterstützung zu und würdigte die Rolle der Initiative Sauerteig, die sich vor Ort bei der Auseinandersetzung mit dem Thema engagiere.

Kardinal Marx: Sozialer Zusammenhalt ist Zukunftsaufgabe

München, 17. Juli 2021. Kardinal Reinhard Marx sieht im gesellschaftlichen Zusammenhalt eine wichtige Zukunftsaufgabe. „Wir müssen uns immer wieder darum bemühen, Menschen zu integrieren und Teilhabemöglichkeiten für alle zu schaffen“, sagte er am Samstagvormittag auf einer Podiumsdiskussion beim Jugendkongress „München 2040“. „Wir dürfen nicht einfach hinnehmen, dass sich die Ränder verfestigen.“   Lebensfreundliche, wohnliche Städte seien „eines der großen Themen der Sozialethik der Zukunft“, sagte Marx, der früher selbst Sozialethik gelehrt hatte. „Es ist wirklich gut, dass der BDKJ das Thema anbietet.“ Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend in der Region München setzte bei der Zukunftskonferenz 70 verschiedene Angebote auf die Agenda, um über München in 20 Jahren zu diskutieren. „Es ist ein Auftrag für unsere Jugendverbände, Jugendliche aller Kulturen und Religionen zusammenzuführen“, ermunterte Marx diese, dem Beispiel des BDKJ zu folgen.   Nach Ansicht des Erzbischofs von München und Freising hat die soziale Ungleichheit in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen.

„Lernraum, der eigenverantwortliches Handeln stärkt“

München, 15. Juli 2021. Die Erzdiözese München und Freising begrüßt den offiziellen Start im „Münchner Haus der Schülerinnen und Schüler“ in Räumen der katholischen Bischof-Arbeo-Stiftung an der Brienner Straße. Bei einem Festakt anlässlich der Eröffnung am Donnerstag, 15. Juli, betonte Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat München und Mitglied im Stiftungsrat, die neuen Räume sollten ermöglichten, „dass sich die Schülerinnen und Schüler vernetzen, gemeinsame Projekte entwickeln, organisieren und durchführen“. So solle „ein echter Lernraum entstehen, der gerade auch das eigenverantwortliche Handeln stärkt“. In dem Haus erhalten unter anderem das Münchner Schülerbüro und die Stadtschülervertretung Räumlichkeiten, auch soll es Jugendlichen für Gruppenarbeiten und unterschiedliche Projekte offenstehen. Die Bischof-Arbeo-Stiftung hat als Vermieterin viele Impulse der an der Findungsphase beteiligten Schülerinnen und Schüler mit Blick auf Raum- und Grünflächengestaltung umgesetzt, um den Standort bestmöglich zu gestalten.

Marx: „Schulfach Religion erschließt Weite des Horizonts Gottes“

München, 15. Juli 2021. Kardinal Reinhard Marx wendet sich zum Ende eines besonderen Schuljahres erstmals an die Lehrerinnen und Lehrer für katholischen Religionsunterricht aller Schularten und wie in den vergangenen Jahren auch an alle katholischen Schulabsolventen im Erzbistum München und Freising, die in diesen Tagen ihre Schulzeit erfolgreich beenden. Nach Einschätzung des Münchner Erzbischofs werden „die Schulen zu den Orten gehören, wo die Auswirkungen in der akuten Krisen-Phase und noch lange darüber hinaus besonders intensiv“ zu spüren sein werden.

Zahl der Katholiken im Erzbistum geht weiter zurück

München, 14. Juli 2021. Die Corona-Pandemie hinterlässt in der kirchlichen Statistik ihre Spuren. Trauungen und Taufen, aber auch Erstkommunionen und Firmungen fanden 2020 weitaus seltener statt als üblich. Von März bis Mai 2020 durften keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden, seither gelten strenge Beschränkungen. Erstkommunion- oder Firmvorbereitung waren in Präsenz nicht möglich. Zudem verringerte sich aufgrund der Pandemie die Zuwanderung in den Großraum München, die in den vergangenen Jahren den Rückgang der Katholikenzahl etwas abschwächen konnte. 2020 sank die Zahl der Katholiken weiter. Zum 31. Dezember 2020 lebten auf dem Gebiet des Erzbistums rund 1,610 Katholiken in der Erzdiözese München (2019: 1,645 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 42 Prozent (2019: 43 Prozent) entspricht. Das geht aus den „Eckdaten des kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2020“ hervor, die am Mittwoch, 14. Juli, durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht wurden.

Kardinal Marx besucht Pfarrverband Garching-Engelsberg

München, 14. Juli 2021. Im Rahmen der Aufarbeitung von Verletzungen, die 2010 das Bekanntwerden von Missbrauchsfällen und die neuerliche Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit in dem Pfarrverband Garching-Engelsberg auslöste, besucht Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 17. Juli, die oberbayerische Gemeinde Garching an der Alz. Der Erzbischof von München und Freising tauscht sich im geschützten Rahmen mit Vertreterinnen und Vertretern des Pfarrverbands, der Gemeinde und der örtlichen Initiative „Sauerteig“ aus. Im Anschluss informieren Kardinal Marx, Katja Neudecker, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Engelsberg, sowie Rosi Mittermeier von der Initiative „Sauerteig“ Medienvertreter in einem

Ausgezeichnete Umweltbildung

München, 14. Juli 2021 Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat der Abteilung Umwelt des Erzbischöflichen Ordinariats München am Montag, 12. Juli, das Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ verliehen. Die Abteilung Umwelt wird damit als einer von sieben neuen Trägern des Siegels für hochwertige Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltbildung geehrt. Bereits seit Jahresbeginn darf die Abteilung Umwelt das Qualitätssiegel verwenden, aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fand die offizielle Verleihung erst jetzt statt. Das Siegel wird für drei Jahre verliehen, dann kann eine Rezertifizierung erfolgen.

Wechsel an Leitungsstellen in den kommenden Monaten

München, 12. Juli 2021. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising vier Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgeregionen des Erzbistums:     Seelsorgeregion München   Dekanat München-Innenstadt Pfarrei München-St. Bonifaz Ab 1. Dezember: Pater Lukas Essendorfer OSB, 48. Der bisherige Leiter der Pfarrei München-St. Bonifaz, Pfarradministrator Pater Korbinian Linsenmann OSB, wechselt in das Kloster Andechs.   Dekanat München-Giesing Pfarrei München-Maria Heil der Kranken (Krankenhauspfarrei Rechts der Isar) Ab 1. August: Pastoralreferentin Claudia Zierer, 55, als Pfarrbeauftragte und Pfarrer Ulrich Babinsky, 62, als priesterlicher Leiter der Seelsorge.     Seelsorgeregion Süd   Dekanat Miesbach Pfarrverband Gmund-Bad Wiessee Ab 1.

Große Wertschätzung für Dienst in der Liturgie

München, 10. Juli 2021. Wie bedeutsam der Dienst der Gottesdienstbeauftragten im Erzbistum ist, betonte Kardinal Reinhard Marx bei einem Diözesantag für die Ehrenamtlichen, die Wort-Gottes-Feiern in ihrer Pfarrei leiten. „Ich danke allen Frauen und Männern, die sich als Gottesdienstbeauftragte dafür einsetzen, dass das liturgische Leben in den Pfarrgemeinden lebendig ist. Ihr Dienst in Unterstützung der Seelsorger und Seelsorgerinnen ist für die Pfarrei und die Gemeinschaft wichtig und wertvoll“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Veranstaltung, zu der die Diözesankommission für Liturgie und Kirchenmusik am Samstag, 10. Juli, per Videokonferenz eingeladen hatte. Kardinal Marx richtete sich mit einer kurzen Ansprache an die Gottesdienstbeauftragten – früher wurden sie als Wortgottesdienstleiterinnen und Wortgottesdienstleiter bezeichnet – und hielt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam ein Mittagsgebet.

Kollegiale Leitungsteams werden verstetigt

München, 9. Juli 2021. Der Einsatz kollegialer Teams aus Haupt- und Ehrenamtlichen zur Leitung von Seelsorgeeinheiten hat sich in zwei Pilotprojekten im Erzbistum München und Freising bewährt. Aufgrund der guten Erfahrungen werden die 2019 eingeführten Leitungsmodelle im Pfarrverband Geisenhausen (Seelsorgsregion Nord) und im Pfarrverband Feldkirchen-Höhenrain-Laus (Seelsorgsregion Süd) verstetigt und können bei einer geeigneten Situation vor Ort auch in anderen Pfarrverbänden angewandt werden. Weihbischof Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar der Seelsorgsregion Nord, und Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar der Seelsorgsregion Süd im Erzbistum München und Freising, dankten allen, die sich an der Konzeption und Umsetzung des Pilotprojekts beteiligt haben: Diese Teams seien „keine Lückenbüßer für den Priestermangel, sondern setzen durch das Einbringen ihrer Charismen neue und wertvolle Akzente“ und seien „eine Bereicherung im Sinne der Erfüllung des gemeinsamen kirchlichen Auftrags aller Getauften“.

Marx: „Freiräume nutzen, die kirchliche Schulen haben“

München, 8. Juli 2021. Bei einem Austausch per Videokonferenz am Mittwoch, 7. Juli, hat Kardinal Reinhard Marx Leiterinnen und Leitern Erzbischöflicher Schulen im Erzbistum München und Freising für den großen Einsatz der Lehrenden während der Corona-Pandemie gedankt. Die Schulleitungen betonten dabei, dass die Herausforderungen des Distanzunterrichts in den vergangenen Monaten an ihren Schulen gut bewältigt werden konnten, nicht zuletzt durch innovative Konzepte sowie aufgrund der guten Ausstattung und des hohen Engagements der Lehrkräfte. Marx bestätigte die Schulleitungen in ihrem Ansatz und ermutigte sie, „auch weiter die Freiräume zu nutzen, die unsere kirchlichen Schulen haben“, mit Blick auf schulartübergreifende Kooperationen, Schulseelsorge und ein enges soziales Miteinander, aber auch eine gute digitale Ausstattung und effiziente Entscheidungswege. Zugleich teilt der Erzbischof von München und Freising die Notwendigkeit das Anliegen, stets zu fragen: „Wie steht es um die Schülerinnen und Schüler, denen die Zeit der Corona-Pandemie besonders schwergefallen ist?“ Wo „Ungleichheiten stärker werden“, so Marx, gelte für katholische Schulen ein besonderer Auftrag, dem entgegenzuwirken.