Archiv Pressemitteilungen

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Forstenrieder Pfarreien prüfen in Pilotprojekt die Zukunft ihrer Immobilien

München, 1. März 2024. Im Bereich des ehemaligen Dekanats Forstenried, seit Januar Teil des neu gegründeten Dekanats München-Südwest, wird in den kommenden zwei Jahren entschieden, welche der dortigen kirchlichen Gebäude für die Seelsorge zukünftig noch benötigt werden. Nach dem Dekanat Berchtesgaden entwickelt damit der zweite pastorale Raum in der Erzdiözese München und Freising infolge des Gesamtstrategieprozesses „Wirkung entfalten und Kirche gestalten“ auf Basis vorab festgelegter, pastoraler Schwerpunkte in einem Pilotprojekt ein strategisches Immobilienportfolio. „Angesichts abnehmender Ressourcen werden wir weniger Gebäude pastoral nutzen können. Wir müssen uns also gemeinsam fragen, welche Gebäude zur Erfüllung unseres kirchlichen Auftrags unabdingbar sind und wie wir sie langfristig erhalten können“, sagte der Hauptverantwortliche und Dekan des Dekanats München-Südwest, Franz von Lüninck, am Donnerstagabend, 29. Februar, bei einer Auftaktveranstaltung in der Pfarrgemeinde St. Ansgar in München-Solln vor rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

„Werteorientierte Geradlinigkeit und inspirierendes Engagement“

München, 26. Februar 2024. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising trauert um eine ihrer prägenden Figuren im Laienapostolat: Alois Glück, von 2009 bis 2015 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, ist heute Morgen im Alter von 84 Jahren verstorben.   Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken würdigt Glück für „seine werteorientierte Gradlinigkeit und inspirierendes Engagement“. Sein Glaube sei für den überzeugten Katholiken die „Basis jeglichen Engagements“ gewesen. Glück habe auf seinem Lebens- und Berufsweg stets eine „dialogorientierte Haltung und den Wunsch, anderen auf Augenhöhe zu begegnen, sie dabei ernstzunehmen und mitzunehmen“, praktiziert. In seiner politischen Arbeit habe er, so Schalk, „ein besonderes Augenmerk auf die Bedeutung der katholischen Soziallehre“ gelegt. Bis zuletzt habe Glück seine Erfahrung, sein Wissen und sein Herzblut in die Arbeit des Laienapostolats eingebracht, erklärte Schalk. Alois Glücks unermüdliches Engagement für die Gemeinschaft und seinen Glauben hat nicht nur dauerhafte Spuren im Diözesanrat hinterlassen, sondern auch in den Herzen der Menschen in ganz Bayern.

Katholische Laien in Bayern trauern um Alois Glück

München, 26. Februar 2024. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern trauert um sein früheres Mitglied der Vollversammlung, Alois Glück. Der CSU-Politiker war von 1993 bis 2013 als berufene Persönlichkeit Teil des Gremiums und „hat so wichtige inhaltliche Impulse für die Laienarbeit in Bayern gesetzt“, wie sich der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, erinnert. Zudem erhielt Glück im Jahr 2006 als Erster die Franz-Eser-Medaille, die von der Zeitschrift des Landeskomitees, „Gemeinde creativ“, für herausragendes Engagement im Bereich des katholischen Laienapostolats verliehen wird.

„Ein Brückenbauer im besten Sinne des Wortes“

München, 26. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx würdigt den am Montagmorgen verstorbenen Alois Glück als „einen tiefgläubigen Menschen, dem, fest verwurzelt in seiner Heimat, der Ausgleich und der Gemeinsinn in der Gesellschaft immer ein Herzensanliegen waren. Dem verschrieb er sich Zeit seines Lebens als Politiker wie als vielfältig aktiver Christ“. Für Glück sei es immer selbstverständlich gewesen, „die einzelnen Positionen in gleicher Weise zu Wort kommen zu lassen, zwischen ihnen zu vermitteln und für alle Seiten tragfähige und nachhaltige Lösungen zu finden – was gerade in unserer Zeit nötiger denn je zu sein scheint“, erklärt der Erzbischof von München und Freising. Glück habe entscheidend an „einer neuen Gesprächskultur auch in der katholischen Kirche Deutschlands“ mitgewirkt, so der Kardinal. Mit seiner einfühlsamen Art und zugleich klaren Haltung habe er geholfen, Spannungen und Konflikte durch Dialog zu überwinden. „Alois Glück war ein Brückenbauer in der Kirche wie in der Gesellschaft im besten Sinne des Wortes“, sagt Marx.

Weltgebetstag zum Thema Frieden

München, 26. Februar 2024. Frauen aller christlichen Konfessionen laden in mehr als 150 Ländern der Erde für Freitag, 1. März, zum Weltgebetstag unter dem Motto „…durch das Band des Friedens“ ein, so auch im Erzbistum München und Freising. Vielerorts treffen sich Gläubige am Abend zu Wortgottesdienstfeiern und kommen im Anschluss zur Begegnung in Pfarrheimen und Pfarrsälen zusammen. Die Gottesdienstordnung sowie ergänzende Materialien hat dieses Jahr ein Komitee von palästinensischen Christinnen erarbeitet.

Marx: „Taufe ist Schlüssel zur Orientierung in der Welt“

München, 24. Februar 2024. Kardinal Marx hat anlässlich eines Treffens mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Weltjugendtags 2023 die Relevanz der Taufe für junge Menschen in einer immer unübersichtlicheren Welt hervorgehoben. „Die Taufe ist der Schlüssel zur Orientierung in der Welt“, sagte er in seiner Predigt während des Gottesdienstes in der Jugendkirche im Kirchlichen Zentrum in München.   Die meisten Menschen erinnerten sich nicht an ihre Taufe, so Kardinal Marx. Es sei jedoch wichtig, gerade für junge Menschen, die auf der Suche nach Orientierung seien, die Bedeutung dieses Ereignisses nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wir alle brauchen einen Schlüssel, um diese unübersichtliche Welt zu verstehen und nicht von den vielen Ereignissen und Informationen der modernen Welt niedergedrückt zu werden.“ Mit der Taufe „öffnet sich der Himmel, wir sehen eine andere Dimension der Möglichkeiten, neue Horizonte“. Das sei zum einen, so der Erzbischof von München und Freising, dass „Gott uns nicht im Stich lässt und Vater aller Menschen ist“, dass „Christus uns zur Seite steht“ und dass „wir an eine schöpferische Kraft glauben, die in der Welt wirkt, die uns weiterbringt und der wir uns anschließen können“.

„Tag der Archive“: Originalquellen geben Einblick in 1300 Jahre Bistumsgeschichte

München, 23. Februar 2024. Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising ermöglichen am bundesweiten „Tag der Archive“ am Samstag, 2. März, fundierte Einblicke in 1300 Jahre Bistumsgeschichte anhand von Führungen, einer Online-Ausstellung und der neuen Publikation „von Korbinian bis heute“. 2024 erinnert die Erzdiözese mit einem Jubiläumsjahr an die Ankunft des heiligen Korbinian, Hauptpatron des Erzbistums, in Freising vor 1300 Jahren.

„Getaufte sind Botschafter der Liebe Gottes zu allen Menschen“

München, 16. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx warnt in seinem Fastenhirtenwort zu Beginn der österlichen Bußzeit vor den Gefährdungen der offenen Gesellschaft und verweist auf die einigende Kraft der Taufe. Ohne das in der Taufe zum Ausdruck kommende Bekenntnis, dass alle Menschen gleich an Würde seien und niemand über dem anderen stehe, „ist eine Gesellschaft in Gefahr, nur noch in Einzel- oder Gruppeninteressen zu denken und Gegensätze zu vertiefen“, zeigt sich der Erzbischof von München und Freising überzeugt.

Kardinal Marx: Kreuz am Aschermittwoch ein „Ja zur Herkunft“

München, 14. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx hat am Mittwochabend, 14. Februar, zum Beginn der österlichen Bußzeit im Münchner Liebfrauendom mit Kulturschaffenden den „Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler“ gefeiert. „Wenn wir uns mit dem Staub der Erde bestreuen lassen, sagen wir Ja zu unserer Herkunft“, sagte der Erzbischof von München und Freising mit Blick auf die Arbeit „Erde zu Erde…“ der Künstlerin Madeleine Dietz im Altarraum. Getrocknete, aufgeschichtete Erdstücke, die nach unten auf den Treppenstufen zu loser Erde zerkrümeln, verbergen noch bis Freitag, 15. März, fast vollständig den Altar und symbolisieren den Kreislauf des Lebens. Die dafür verwendete Lehmerde kam in diesem Jahr auch für die traditionelle Aschenauflegung während des Gottesdienstes zum Einsatz. Dietz zeichnete Marx damit als erste ein Kreuz auf die Stirn.

Marx ruft angesichts von Krieg und Gewalt zur „richtigen Mischung aus Entschlossenheit und Besonnenheit“ auf

München, 12. Februar 2024. Mit Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz kommendes Wochenende ruft Kardinal Reinhard Marx angesichts „zunehmender Gewalteskalationen, in die sich die Weltgemeinschaft verstrickt“, zur „richtigen Mischung aus Entschlossenheit und Besonnenheit“ auf: „Entschlossenheit, um die Werte der Menschenwürde, der Freiheit und der Demokratie wirksam zu verteidigen und dabei solidarisch zusammenzustehen, und Besonnenheit und diplomatische Klugheit, um kollektive Feindbilder und Eskalationen zu vermeiden und zu überwinden“, erklärte der Erzbischof von München und Freising in einem auf Englisch gehaltenen Grußwort zum Beginn der Konferenz „Challenges of Russian War against Ukraine and Ethical Principles of Sustainable Peace in Europe“. Das Symposium wurde von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), der Katholischen Universität der Ukraine Lwiw und der University of Notre Dame (Indiana, USA) am Montag, 12. Februar, an der LMU ausgerichtet. Zum Auftakt hielt Kardinal Marx mit Bischof Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, ein ökumenisches Friedensgebet in der Kapelle des Georgianums.

Beten für den Frieden anlässlich der Sicherheitskonferenz

München, 9. Februar 2024. Eine Vielzahl von Gebetsimpulsen veranstalten Kirchen und kirchliche Organisationen anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz. „Das Gebet für den Frieden ist gerade in diesen Zeiten des Krieges in der Ukraine, im Nahen Osten und weltweiter politischer Instabilitäten von großer Bedeutung“, erklärt Generalvikar Christoph Klingan.  Er danke daher allen, die sich an den zahlreichen Gebetsinitiativen in der Erzdiözese beteiligen, um so „während der Münchner Sicherheitskonferenz ein klares Zeichen für Frieden und Dialog zu setzen“.

Neue Impulse zur Fastenzeit

München, 8. Februar 2023. In der am Aschermittwoch, 14. Februar, beginnenden Fastenzeit stellen Katholikinnen und Katholiken Reflexion und Umkehr in den Mittelpunkt der Vorbereitung auf das Osterfest. „Unterwegs in eine neue (Oster-)Zeit“ ist das Vorwort der Internetseiten zur Fasten- und Osterzeit 2024 in München und dem Erzbistum München und Freising überschrieben. „Eine andere Zeit, die uns zunächst in die tiefste Dunkelheit und Trauer führt, ist angebrochen: Wir sind hineingenommen in die Kar- und Ostertage“, heißt es dort. Unter www.ostern-in-muenchen.de bieten die Seiten eine Übersicht über Gottesdienste, Konzerte, Veranstaltungen und Beichtgelegenheiten im Erzbistum von Beginn der Fastenzeit an bis zum „Weißen Sonntag“, der in der katholischen Kirche als „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“ heuer am 7. April gefeiert wird.

Kardinal Marx feiert „Aschermittwoch der Künstler“

Erde als Ursprung und Ende allen irdischen Lebens steht im Mittelpunkt des diesjährigen Gottesdienstes zum „Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler“, den der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 14. Februar, um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom feiert. Einen künstlerischen Akzent im Gottesdienst setzt die Arbeit „Erde zu Erde…“ der Künstlerin Madeleine Dietz. Getrocknete, vor den Altar geschichtete Erdstücke lösen sich nach unten auf den Treppenstufen in lose Erde auf. Diese Art Mauer verstellt und verhüllt den Weg zum Altar und macht es für die liturgischen Dienste erforderlich, neue Wege zu gehen.

Valentinstagssegen für Paare und Singles in der Erzdiözese

München, 6. Februar 2024. Den Valentinstag am Mittwoch, 14. Februar, nehmen zahlreiche Pfarreien im Erzbistum München und Freising zum Anlass, Paare und Suchende zu besonderen Gottesdiensten, Segensfeiern und Veranstaltungen einzuladen. Rund um den Tag des Heiligen Valentin, des Patrons der Liebenden, ist so Gelegenheit, Gott für gelingende Beziehungen zu danken oder um seine Hilfe in Partnerschaft und Ehe zu bitten. Vielerorts gibt es ökumenische Angebote, auf Wunsch können Paare auch in ihren Pfarreien individuell einen Segen anlässlich des Valentinstags erhalten.

Marx: „Jesus führt die Menschen in die Freiheit“

München, 2. Februar 2024. „Jesus führt die Menschen in die Freiheit, nicht in die Abhängigkeit, nicht in die Unterwerfung, nicht in die Enge – in die verantwortliche Freiheit.“ Diese Überzeugung stellte Kardinal Reinhard Marx ins Zentrum seiner Predigt am Abend des Fests Darstellung des Herrn, das traditionell Mariä Lichtmess genannt wird. Zu Beginn des Gottesdienstes im Münchner Liebfrauendom waren Kerzen geweiht worden, eine Lichterprozession schloss sich an.

Katholische Laien trauern um Bernhard Sutor

München, 2. Februar 2024. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern trauert um seinen früheren Vorsitzenden Bernhard Sutor. Der Politikwissenschaftler und Sozialethiker starb am Mittwoch, 31. Januar, im Alter von 93 Jahren in Eichstätt. Sutor stand dem Laiengremium von 1993 bis 2001 vor.   Joachim Unterländer, Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, würdigt seinen Vorgänger als „Person von herausragender Bedeutung für das Laienapostolat in Bayern“. Sutor habe das Landeskomitee „inhaltlich fundiert und mit seiner wissenschaftlichen Kompetenz begleitet, mitgestaltet und weiterentwickelt“. Dem Verstorbenen sei „sowohl die unverzichtbare Arbeit des Laienapostolats in Bayern wie auch das der katholischen Verbände wichtig“ gewesen. „Als wissenschaftlicher und praktischer Verfechter der katholischen Soziallehre konnte er den Menschen in der Kirche und Politik wichtige Impulse geben“, so Unterländer.   Der amtierende Landeskomitee-Vorsitzende hebt Sutors Einsatz für die Soziale Marktwirtschaft hervor, die maßgeblich durch christlich-soziale Ideen und Kräfte geprägt worden sei.

Priesterrat der Erzdiözese neu konstituiert

München, 2. Februar 2024. Der neu zusammengesetzte Priesterrat der Erzdiözese München und Freising hat sich nach seiner Wahl im November vergangenen Jahres am Donnerstag, 1. Februar, im Priesterseminar in München unter Vorsitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Zu seinem Sprecher wählte das Gremium, den Leiter des Pfarrverbands St. Clemens und St. Vinzenz in München, Pfarrer Wendelin Lechner. Zu stellvertretenden Sprechern wurden Pfarrer Stephan Rauscher, Leiter des Pfarrverbands Holledau, sowie Pfarrer Stefan Fischbacher, Leiter der Pfarrverbände Waakirchen und Gmund-Bad Wiessee, gewählt.

Kardinal Marx: „Armut ist nicht als gegeben hinzunehmen“

München, 2. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx hält es für geboten, dass Menschen unabhängig von ihrem Einkommen und ihrem sozialen Status in ihrer Würde wahrgenommen werden. In einem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 3. Februar, gesendet wird, erklärt der Erzbischof von München und Freising, dass eine Gesellschaft sich daran messen lassen müsse, wie sie mit Menschen in Armut umgehe. „Ob wir es als Gesellschaft ernst meinen mit der Forderung nach der gleichen Würde aller Menschen, wird man daran erkennen, wie wir Menschen integrieren, die von Armut betroffen sind.“

Kardinal Marx trifft Caritas-Aufsichtsratsmitglieder

München, 2. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx hat hochrangige Mitglieder des diözesanen Caritasverbandes empfangen. Anlass waren personelle Veränderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates des Caritasverbandes. Der Erzbischof von München und Freising dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern Birgit Kuhn und Ronald Kühn für ihr Engagement und begrüßte Julian Jaksch und Jürgen Urban neu in dem Gremium. Ebenfalls anwesend waren der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Richard Stefke, sowie die verbleibenden Aufsichtsratsmitglieder Karin Wimmer, Pater Alfons Friedrich SDB, Joachim Unterländer, Birgit Schaufler und Diane Gössing. An dem Termin nahmen zudem Diözesancaritasdirektor Hermann Sollfrank und die beiden Vorstände des Diözesancaritasverbands, Gabriele Stark-Angermeier und Thomas Schwarz, teil.

Gottesdienst zu Lichtmess im Münchner Liebfrauendom

München, 29. Januar 2024. Das Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, begehen Katholikinnen und Katholiken am Freitag, 2. Februar, mit feierlichen Gottesdiensten, Kerzenweihen und Lichterprozessionen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, gestaltet von den Domsingknaben und der Mädchenkantorei unter der Leitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler mit der Missa de Angelis und Gesängen zu Lichtmess. Zu Beginn des Gottesdienstes werden die Kerzen geweiht, eine Lichterprozession schließt sich an.

Kardinal Marx: „Arme, Kranke und Sterbende nicht allein lassen“

München, 26. Januar 2024. Kardinal Reinhard Marx hat im Rahmen eines Gottesdienstes anlässlich der feierlichen Amtsübergabe an den neuen Landes-Caritasdirektor in Bayern, Domkapitular Andreas Magg, die Rolle der Caritas für die Gesellschaft hervorgehoben: „Wir wollen eine Gesellschaft, in der Arme, Kranke und Sterbende nicht allein gelassen werden“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Freitag, 26. Januar, in der Pfarrkirche St. Johann Baptist in München. Domkapitular Magg übernimmt die Aufgabe von Prälat Bernhard Piendl, der für zwölf Jahre Landes-Caritasdirektor in Bayern war.

„Keine Einsparungen bei der Wertevermittlung!“

München, 26. Januar 2024. Zu dem Vorschlag, zugunsten von mehr Deutsch- und Mathematikunterricht eine Kürzung beim Stundenkontingent für den Religionsunterricht zur Disposition zu stellen, den die bayerische Ministerin für Unterricht und Kultus, Anna Stolz, laut Medienberichten gestern im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags eingebracht hat, nimmt Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, wie folgt Stellung:

Kardinal Marx: „Armutsüberwindung gehört zur Grundphilosophie des christlichen Glaubens“

München, 24. Januar 2024. Kardinal Reinhard Marx hat zu mehr sozialem Zusammenhalt aufgerufen, um „in einer Gesellschaft wie der unseren, die grundsätzlich reich ist, Armut zu überwinden“. Armut dürfe „nicht als ein gegebenes Schicksal“ hingenommen werden, ihre Überwindung gehöre „zur Grundphilosophie des christlichen Glaubens, aber auch eines modernen Sozialstaates“, so Marx. „Keiner ist überflüssig. Deswegen müssen wir alles tun, um Menschen aus der Armut herauszuführen und ihnen so ein Leben zu ermöglichen, das selbstbestimmter ist. Dazu gehören Bildung und Arbeit und menschliche Begegnung“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 24. Januar, in der Katholischen Akademie in Bayern im Rahmen der dritten Katholischen Armutskonferenz.

Ökumenische Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen

München, 24. Januar 2024. Im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen haben sich am Dienstagabend, 23. Januar, der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, Marc Edington, Bischof der Episkopalen Kirche Europas, Christian Kopp, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, sowie der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern zur Zukunft des Christentums in Europa ausgetauscht.

Ökumenische Feier zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

 München, 18. Januar 2024. Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst begehen Münchner Christinnen und Christen aller Konfessionen am Mittwoch, 24. Januar, um 19 Uhr im Liebfrauendom in München die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert den Gottesdienst zusammen mit dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Christian Kopp, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt, Mark D.W. Edington von der Episcopal Church in Europe und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern. Die Predigt hält Christian Kopp. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Munich English Choir und dem Choir of the Church of the Ascension unter der Leitung von Hyon Jin Cho. Der Gottesdienst wird ins Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

Aufruf zur Mitwirkung in Betroffenenbeirat der Erzdiözese München und Freising

München, 28. Dezember 2023. Nach drei Jahren intensiver Arbeit läuft die erste Arbeitsperiode des Betroffenenbeirates der Erzdiözese München und Freising zum 31. März 2024 ab. Um auch weiterhin eine kontinuierliche Beteiligung von Betroffenen in den Bereichen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt zu gewährleisten, ruft die Erzdiözese Betroffene erneut zur Mitwirkung im Betroffenenbeirat auf. Aufgabe des Betroffenenbeirats ist die kritische Begleitung der Weiterentwicklung des Umgangs mit Fragen der sexualisierten Gewalt sowohl hinsichtlich der diözesanen Aufarbeitung, der Maßnahmen der Prävention als auch im Bereich der Intervention aus Sicht der Betroffenen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, ermutigt Betroffene aus dem Zuständigkeitsbereich der Erzdiözese zur Mitwirkung im Betroffenenbeirat. „Wir hoffen sehr, dass auch weiterhin Betroffene bereit sind, hier mitzuarbeiten. Uns ist wichtig, im Dialog mit ihnen unsere Bemühungen in diesem Bereich voranzutreiben. Diese Ausrichtung auf die Betroffenen ist etwas, was ich persönlich und wir als Kirche in den vergangenen Jahren lernen mussten und woran wir weiterarbeiten müssen.

Marx: „Es wird nicht, wie es war, aber es wird neue Möglichkeiten geben, das zu tun, was uns aufgetragen ist“

München, 7. Januar 2024. Als „besonderen Augenblick in der Geschichte unseres Erzbistums“ hat Kardinal Reinhard Marx die zum Jahreswechsel in Kraft getretene Dekanatsreform gewürdigt. Der Erzbischof von München und Freising sagte am Sonntagnachmittag im Münchner Liebfrauendom beim Gottesdienst zur Einführung der neuen Dekane, wer die Botschaft von der Menschwerdung Gottes verkünde, müsse sich „immer neu vergewissern, nicht jammern und klagen, zurückblicken, sondern mit Neugierde und Offenheit hinschauen auf das, was uns heute der Geist sagt“. Dabei sei „Strukturveränderung wie jetzt die neuen Dekanate oder die neue Vollmacht, die neue Aufgabe der Dekane, ein Element“. Er bekannte: „Wir brauchen das immer wieder.“

Kardinal Marx: „Die Kraft kommt aus dem Gebet“

München, 31. Dezember 2023. Kardinal Reinhard Marx hat im Rahmen seiner Predigt zum Jahresende am Sonntag, 31. Dezember, im Münchner Liebfrauendom Christinnen und Christen dazu aufgerufen, sich für die Demokratie einzusetzen. Der Erzbischof von München und Freising erinnerte die Anwesenden daran, dass die Stärke dafür im Glauben zu finden sei: „Die Kraft kommt aus dem Gebet.“ Kardinal Marx äußerte, dass er „in großer Sorge in das kommende Jahr“ hineingehe. Da seien zum einen die Kriege „vor unserer Haustüre“, aber auch die Gefahr, die von autoritärem Denken, Populistinnen und Populisten sowie Verschwörungstheoretikerinnen und -theoretikern für die Demokratien ausgehe – in Europa, aber auch weltweit: „Ich bin außerordentlich beunruhigt darüber.“ Gleichzeitig beschäftige ihn die Kirchenmitgliedschaftsstudie der Evangelischen Kirche in Deutschland 2023, die deutlich gezeigt habe, dass die Menschen sich zwar zunehmend soziales Engagement von der Kirche wünschten, die Bedeutung der Glaubenspraxis, der Gottesdienste und des Gebets, jedoch immer geringer schätzten.

Gottesdienste, Andachten und Konzerte zum Jahreswechsel

München, 27. Dezember 2023. Mit Gottesdiensten, Andachten und Konzerten begehen die Münchner Katholikinnen und Katholiken den Jahreswechsel. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hält am Silvestertag, Sonntag, 31. Dezember, um 17 Uhr im Münchner Liebfrauendom die traditionelle Jahresschlusspredigt, die auch in die Jesuitenkirche St. Michael sowie unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live im Internet übertragen wird und feiert anschließend in der Jesuitenkirche die Jahresabschlussandacht mit dem feierlichen Te Deum und der Spende des Pontifikalsegens. Im Liebfrauendom feiert Weihbischof Wolfgang Bischof nach der Predigt die Jahresschlussandacht, anschließend beginnt um 18 Uhr die Eucharistiefeier zum Jahresabschluss, der Dompfarrer Klaus Peter Franzl vorsteht. In der Jesuitenkirche feiert Pater Benedikt Lautenbacher SJ die Jahresschlussmesse ebenfalls beginnend um 18 Uhr mit anschließender Anbetung des Allerheiligsten bis Mitternacht und dem Segen zum Neuen Jahr. Zahlreiche weitere Münchner Pfarreien laden am Silvesterabend zu Gottesdiensten oder Andachten zum Jahresschluss ein.

Weihbischof Bischof eröffnet in Freising Sternsingeraktion

München/Freising, 21. Dezember 2023. Mit gut 200 als Königinnen und Könige verkleideten Kindern und Jugendlichen feiert Weihbischof Wolfgang Bischof am Mittwoch, 27. Dezember, in Freising die diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion 2024. Um 11 Uhr beginnt der Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg (Marienplatz). Im Anschluss ziehen die Sternsingergruppen, die aus dem ganzen Erzbistum München und Freising kommen, mit ihren festlichen Gewändern, Kronen und Sternen durch die Freisinger Innenstadt.

Kardinal Marx: „Gerade jetzt in Freude Weihnachten feiern“

München, 22. Dezember 2023. Kardinal Reinhard Marx ruft dazu auf, gerade jetzt, in Zeiten von Krieg und Krisen, Weihnachten zu feiern. Das Fest erinnere „uns an einige Grundsätze, ohne die wir die Probleme der Welt nicht lösen und ein gutes Miteinander nicht nachhaltig aufbauen können“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend, Sonntag, 24. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. Marx stellt das Feiern der Weihnacht damit in den Gegensatz zu „einfachen Antworten“, Verschwörungserzählungen und Schuldzuweisungen.   „Es vergeht kein Tag, an dem uns nicht Bilder von Krieg und Gewalt niederdrücken und verzweifeln lassen“, so Marx. Angesichts dessen und weiterer Krisen mache sich in der Bevölkerung Verunsicherung breit. Der Blick auf die Zukunft sei „für viele Menschen verdüstert und unsicherer als je zuvor“, sagt der Erzbischof von München und Freising. Viele zweifelten daran, ob die Verantwortlichen in der Politik in der Lage seien, „die großen Herausforderungen in der Welt – Krieg und Frieden, Klimawandel, Migrationsbewegungen, Polarisierung in den Gesellschaften“ zu lösen.

Gemeinsames Bekenntnis von Freistaat und Kirche zur Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

München, 19. Dezember 2023. Nach einem Treffen von Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Freisinger Bischofskonferenz sowie der Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, darunter der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, am Montag, 18. Dezember, in München erklären das Staatsministerium und die Freisinger Bischofskonferenz:

Neue Frauenkommission im Erzbistum München und Freising

München, 19. Dezember 2023. Zwölf Frauen aus kirchlichen Institutionen, Verbänden und Organisationen bilden die neue Frauenkommission des Erzbistums München und Freising. Ordinariatsdirektorin Dr. Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, hat den Vorsitz der Kommission übernommen. Ihre Stellvertreterin ist Katharina Dötsch, Gleichstellungsbeauftragte im Ordinariat.   Zudem gehören dem Gremium an: ·         Sabine Friedrich-Steger, Religionslehrerin im Kirchendienst und Mitglied des Sprecherrates der Religionslehrer/innen i.K. an Grund-, Mittel- und Förderschulen ·         Kathrin Forst, Mitglied des Diözesanrats ·         Irmgard Huber, Fachbereichsleiterin Frauenseelsorge im Erzbischöflichen Ordinariat München ·         Sr. Dr. Franziska Mitterer, Noviziatsleiterin und Präventionsbeauftragte der Schwestern vom Hl. Kreuz ·         Prof.

Katholikinnen und Katholiken feiern die Geburt Jesu Christi

München, 18. Dezember 2023. Mit festlichen Gottesdiensten gedenken die Katholikinnen und Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising der Geburt Jesu Christi, beginnend am Heiligen Abend, Sonntag, 24. Dezember, mit Christmetten. Am Weihnachtstag, Montag, 25. Dezember, werden unter anderem Hochämter und Vespern gefeiert, so auch am Fest des Heiligen Stephanus, Dienstag, 26. Dezember. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest Taufe des Herrn am Sonntag, 7. Januar 2024.

Marx: „Ihr habt nicht die Macht über unsere Herzen“

München, 17. Dezember 2023. Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung von Friedens-Narrativen hervorgehoben. „In diesem Jahr haben wir mit besonderer Sehnsucht das Friedenslicht erwartet“, bekannte der Erzbischof von München und Freising am Sonntagnachmittag beim Gottesdienst zur Aussendung des Friedenslichts aus Betlehem im Münchner Liebfrauendom. Der Dom war bis auf den letzten Platz besetzt, vor allem von Kindern und Jugendlichen, die der internationalen Pfadfinderbewegung angehören.

Kardinal Marx trifft engagierte Helfer im Landkreis München

München, 15. Dezember 2023. Sein traditioneller vorweihnachtlicher Besuch führt Kardinal Reinhard Marx am Donnerstag, 21. Dezember, in die Pfarrei St. Magdalena in Ottobrunn, Ottostraße 102. Dort wird der Erzbischof von München und Freising mit engagierten Helferinnen und Helfern zusammentreffen und sich ein Bild von den zahlreichen Unterstützungsangeboten machen, mit denen die Caritas im Landkreis München zusammen mit vielen Ehrenamtlichen und in Kooperation mit der Pfarrei bedürftigen Menschen hilft. Unter anderem findet in Räumen der Pfarrei St. Magdalena einmal die Woche eine Lebensmittelausgabe statt. Auch die Asylberatung der Caritas in Ottobrunn wird von einem engagierten Helferkreis unterstützt, der sich rund um die Pfarrei gebildet hat. An dem Besuch nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Pfarrei, der Erzdiözese und der Caritas teil, darunter Diözesan-Caritasdirektor Hermann Sollfrank, sowie Vertreter der örtlichen Politik.

"Friedenslicht aus Betlehem“ kommt nach München

München, 11. Dezember 2023. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das „Friedenslicht aus Betlehem“ am dritten Adventssonntag, 17. Dezember, nach München. Bei einem ökumenischen Jugendgottesdienst wird das Licht um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hält die Predigt und leitet die Feier mit dem evangelisch-lutherischen Landesbischof Christian Kopp und dem griechisch-orthodoxen bischöflichen Vikar in Bayern, Archimandrit Peter Klitsch.

Marx: „Habt Mut zu einem Neuanfang“

München, 8. Dezember 2023. Anlässlich des Patronatsfests des Münchner Liebfrauendoms hat Kardinal Reinhard Marx betont, „dass der Zauber eines Neuanfangs großen Mut braucht, um das Alte und Überholte hinter sich zu lassen“. Genau dazu wolle das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, welches die Katholiken am 8. Dezember feiern, „uns einladen, um mit der Jungfrau Maria einen zauberhaften Anfang zu wagen, in dem wir uns für die neue Schöpfung öffnen, in der mit Jesus von Nazareth ein neuer Adam auf die Welt kommt,“ sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Freitag, 8. Dezember. 

Dekanatsreform für eine „bestmögliche Seelsorge“ vor Ort

München, 8. Dezember 2023. Eine stärkere mittlere Ebene, die Seelsorge vor Ort fördert und vernetzt, will die Erzdiözese München und Freising mit der Dekanatsreform schaffen, die zum 1. Januar 2024 in Kraft tritt. Ziel ist die „bestmögliche Seelsorge in den Pfarreien und den weiteren Orten und Räumen pastoralen Handelns“, wie es im Dekanatsstatut festgelegt ist, das den Rahmen für die neue Struktur und Arbeitsweise definiert. Die aktuell 40 Dekanate der Erzdiözese werden dazu in künftig 18 neu strukturiert. Die Dekane als Leiter der Dekanate werden Personalverantwortung übernehmen und von einem Dekanatsteam unterstützt, in dem Hauptamtliche wie auch eine ehrenamtliche Vertretung aus dem Dekanatsrat gleichberechtigt mitwirken. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, wird die neuen Dekane bei einer Vesper am Sonntag, 7. Januar, um 17.00 Uhr im Münchner Liebfrauen Dom in ihr Amt einführen.

Erzdiözese will Inklusion weiter stärken

München, 4. Dezember 2023. Im Rahmen einer Feierstunde mit Staatsministerin Ulrike Scharf und der ehemaligen Staatsministerin Christa Stewens haben der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, die Schwerbehindertenvertretung der Erzdiözese und die Mitarbeitervertretung im Erzbischöflichen Ordinariat am Montag, 4. Dezember, die weiterentwickelte, gemeinsam erarbeitete Inklusionsvereinbarung für das Erzbischöfliche Ordinariat vorgestellt.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Politische Situation in Bayern nach der Landtagswahl   Bei ihrer Herbstvollversammlung haben die bayerischen Bischöfe die politische Situation in Bayern nach der Landtagswahl im Oktober thematisiert. Sie zeigten sich erschrocken über ein Erstarken politischer Kräfte, die menschenverachtende Positionen vertreten, und appellieren an die Regierenden und an alle Parteien des demokratischen Spektrums, Populisten und Extremisten entschieden entgegenzutreten. Gegenüber Rechtsextremisten müsse eine klare Grenze gezogen werden. Die Bischöfe machten zudem deutlich, dass es für Christen nicht akzeptabel sei, Parteien zu wählen, die nationalistische, rassistische oder antisemitische Meinungen verbreiten oder in ihren Reihen dulden. Die Bischöfe können nicht erkennen, wie jemand mit einer solchen Gesinnung Verantwortung in der Kirche übernehmen könnte. Sie sind besorgt um die Demokratie, da es Parteien gebe, welche die freiheitliche Grundordnung nutzten, um diese letztlich abzuschaffen. Zu diesen Parteien müsse die Alternative für Deutschland gezählt werden. Die Beobachtung der Partei durch das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz mache deutlich, dass es begründeten Anlass gebe zu der Annahme, dass die AfD verfassungsfeindlich sei.

Geistlich, musikalisch, kulturell: Advent in München

München, 28. November 2023. Zu einem vielfältigen geistlichen, musikalischen und kulturellen Angebot lädt die katholische Kirche in München in der Adventszeit ein. Die Hauptgottesdienste zu den Adventssonntagen im Münchner Liebfrauendom werden jeweils um 10 Uhr gefeiert, diese sind auch musikalisch besonders gestaltet. So zelebriert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Sonntag, 3. Dezember, die Messe zum 1. Advent; unter der musikalischen Leitung von Domkantor Benedikt Celler singt die Capella Cathedralis die Missa super „Il me suffit“ von Orlando di Lasso. Die Bischofsmesse zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria wird am Freitag, 8. Dezember, von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, gefeiert. Die Capella Cathedralis und die Renaissance-Dombläser tragen zum Dompatrozinium unter Cellers Leitung die Missa „Puisque j’ai perdu“ von di Lasso vor. Das Adventssingen der Domsingschule am Sonntag, 10. Dezember, beginnt um 15 Uhr im Liebfrauendom. Unter Leitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler präsentieren Domsingknaben, Mädchenkantorei, junge Domkantorei, Instrumentalisten und Dombläser adventliche Lieder zum Mitsingen, Chorsätze und Motetten sowie Texte.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München, 27. November 2023. Die bayerischen Bischöfe treffen von Mittwoch, 29. November, bis Donnerstag, 30. November, zur Herbstvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in München zusammen. Gegenstand der Beratungen im Kardinal-Wendel-Haus sind unter anderem die politische Situation in Bayern nach der Landtagswahl, die Hochschullandschaft und der Religionsunterricht.   Zum Abschluss informieren der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, und der Leiter des Katholischen Büros Bayern, Matthias Belafi, die Vertreter der Presse über die Beratungen in einer    Pressekonferenz am Donnerstag, 30. November, um 13 Uhr im Kardinal-Wendel-Haus, Mandlstraße 23, München.                 In der Freisinger Bischofskonferenz sind die sieben bayerischen Erzdiözesen und Diözesen Bamberg, München und Freising, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg und Würzburg sowie das Bistum Speyer vertreten.

Kardinal Marx: „Kommt zur Taufe“

Freising, 25. November 2023. Kardinal Reinhard Marx hat im Rahmen des Korbiniansfestes auf dem Freisinger Domberg die Bedeutung der Taufe hervorgehoben, die „nicht ein einmaliger Akt am Anfang unseres Lebens war, sondern Kraftquelle ist in alle menschlichen Lebensbereiche hinein“. Am Beginn des Pontifikalamtes im Mariendom am Samstag, 25. November, das einen Auftakt bildete für das bevorstehende Bistumsjubiläum „1.300 Jahre Korbinian in Freising“, stand eine Tauferneuerung. In seiner Predigt erinnerte Marx an die Ankunft des Heiligen Korbinian in Freising, wo dieser das Evangelium verkündet und getauft habe. „Deswegen soll in diesem Jubiläumsjahr die Erneuerung der Taufe Bayerns im Blickfeld stehen“, so Marx. Dabei gelte es auch, den gelebten Glauben öffentlich zu zeigen und „deutlich zu machen, dass die Begegnung mit dem Glauben das Leben kräftigt und die Hoffnung, die Heilung geschenkt werden kann“, sagte der Erzbischof.

„Wesentlich sind die Gespräche mit den Betroffenen“

Eichenau, 24. November 2023. Anlässlich des Gebetstags für Betroffene sexuellen Missbrauchs hat Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung der persönlichen Begegnung mit Betroffenen hervorgehoben: „Wesentlich sind die Gespräche mit den Betroffenen – die haben mich verändert. Das ist ein wichtiger Abend heute“, so der Erzbischof von München und Freising bei einer Begegnung mit Missbrauchsbetroffenen und Mitgliedern des Pfarrverbands Eichenau-Alling am Freitagabend, 24. November, in Eichenau, Landkreis Fürstenfeldbruck. Zuvor wirkte der Kardinal an einer Andacht in der Pfarrkirche Zu den Heiligen Schutzengeln mit. Zu Andacht und Begegnung, an der auch der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, sowie die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, teilnahmen, hatte der Betroffenenbeirat der Erzdiözese und der Pfarrverband Eichenau-Alling eingeladen.

Marx: „Nicht erdrücken lassen von Krisen“

München, 22. November 2023. Kardinal Reinhard Marx hat das Potenzial der christlichen Hoffnung in Zeiten großer Verunsicherung betont. Sie trage dazu bei, dass junge Menschen „sich nicht erdrücken lassen von den Krisen, die jetzt stark sind“. Diese bedeuteten nicht, „dass das Leben deshalb vorüber oder sinnlos ist“. Die junge Generation müsse ermutigt werden, ihr Leben vielmehr „als einmalige Chance zu verstehen und es mit Mut und Zuversicht anzugehen“. Kirche könne mit ihren Angeboten dazu beitragen, dass niemand den großen Herausforderungen des Lebens allein begegnen müsse: „Niemand ist eine Insel. Um Mut zu finden, brauche ich Menschen, die an meiner Seite sind“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 22. November, im Rahmen eines Fachtags unter dem Titel „Was kommt noch? Kinder und Jugendliche in Zeiten der Verunsicherung“ auf dem Campus der Katholischen Stiftungshochschule in München.

Korbiniansmedaillen für ehrenamtlich Engagierte

München/Freising, 22. November 2023. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Erzbistum zeichnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, verdiente Gläubige im Rahmen des Korbiniansfestes aus. Die Korbiniansmedaillen werden am Samstag, 25. November, im Rahmen des um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienstes im Freisinger Mariendom verliehen. Geehrt werden Persönlichkeiten aus allen Seelsorgsregionen des Erzbistums, Männer und Frauen sowie unterschiedliche Generationen. 2023 wird die Korbiniansmedaille an folgende Personen verliehen:

Katholikenrat thematisiert Herausforderungen der Bildungspolitik

München, 20. November 2023. Der Katholikenrat der Region München thematisiert bei seiner bevorstehenden Herbstvollversammlung „Aktuelle Herausforderungen der Bildungspolitik …“. Die rund 50 Teilnehmenden der Vollversammlung blicken am Freitag, 24. November, im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried in München (Forst-Kasten-Allee 103) auf die Situation des Bildungssystems im Kontext voranschreitender Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz. Das Wesen des Bildungsauftrags der Kirche wird ebenso thematisiert wie neue Möglichkeiten und Herausforderungen für Bildungsträger und die Arbeit in den Pfarreien. Um 16 Uhr beginnt die Vollversammlung offiziell mit der Begrüßung durch die Vorsitzende des Katholikenrats, Hiltrud Schönheit.

Andacht zum Gebetstag für Missbrauchsbetroffene

München, 20. November 2023. Anlässlich des Gebetstags für Betroffene sexuellen Missbrauchs laden der Betroffenenbeirat der Erzdiözese München und Freising und der Pfarrverband Eichenau-Alling für Freitag, 24. November, 18 Uhr zu einer Andacht in die Pfarrkirche Zu den Heiligen Schutzengeln und zu einem anschließenden Austausch im Pfarrheim in Eichenau (Landkreis Fürstenfeldbruck), Hauptstraße 2, ein. Zu den Mitwirkenden zählt neben Mitgliedern des Betroffenenbeirats sowie Hauptamtlichen und Gremienmitgliedern der Pfarrei auch der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Ebenso werden der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, sowie die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, vor Ort sein.

„Wir denken uns die Menschen nie als Einzelne nebeneinander“

München, 18. November 2023. Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung menschlicher Beziehungen für das Menschsein an sich hervorgehoben. Das Spezifische des christlichen Menschenbildes sei: „Wir denken uns die Menschen nie als Einzelne nebeneinander“, so der Erzbischof von München und Freising in einer Gesprächspredigt, bei der er im Festgottesdienst zur traditionellen Jugendkorbinianswallfahrt mit zwei Vertretern und einer Vertreterin der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) über das Christusbekenntnis Petri und die Zusage Jesu, von denen das Matthäusevangelium berichtet, sprach. „Wir denken immer ‚ich und du und wir‘, weil wir sonst gar nicht ‚ich‘ sein könnten“, so Marx.