Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Kardinal Marx trifft Großerzbischof von Kiew

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat am Mittwochnachmittag, 22. Mai, den Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, und Mitglieder der Ständigen Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche getroffen. Darunter waren Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch für Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, sowie Bischöfe aus den USA, Polen und der Ukraine.

Fronleichnamsprozession zieht durch München

Tausende Gläubige werden zum Fronleichnamsfest in München erwartet. Um 9 Uhr beginnt am Donnerstag, 30. Mai, auf dem Münchner Marienplatz mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, ein Festgottesdienst. Die anschließende Prozession führt vom Marienplatz über die Residenzstraße zur Ludwigskirche zum Segensaltar bei St. Ludwig und über die Ludwig-, Theatiner- und Weinstraße zurück zum Marienplatz. Dort wird der eucharistische Segen gespendet.

Erste konstituierende Sitzung des Synodalen Gremiums

Das neu eingerichtete Synodale Gremium im Erzbistum München und Freising ist unter dem Vorsitz des Erzbischofs, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 18. Mai, zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung im Erzbischöflichen Palais in München zusammengetreten. Mit der Gründung des Gremiums hat die Erzdiözese München und Freising einen verlässlichen Ort der synodalen Beratung und Abstimmung auf diözesaner Ebene geschaffen. Das Gremium möchte im Rahmen des von Papst Franziskus initiierten synodalen Prozesses in der Weltkirche und des Synodalen Weges in Deutschland beraten, bei welchen der dort verhandelten Themen mit konkreten Schritten im Erzbistum München und Freising die Verkündigung des Evangeliums gestärkt werden kann.

Marx: Christinnen und Christen sollten „Zeuginnen und Zeugen der Hoffnung“ sein

Kardinal Reinhard Marx hat zum Hochfest Pfingsten an den Auftrag aller Christinnen und Christen erinnert, „Zeuginnen und Zeugen der Hoffnung zu sein, nicht die Resignation der Welt zu verdoppeln und zu beklagen, wie schlimm die Verhältnisse sind“. Es gelte, „aufzustehen, und zu sagen: Nein, die Hoffnungslosigkeit, der Tod und die Verzweiflung“ sowie die Kriege und jene, die Gewalt ausübten, „haben nicht das letzte Wort“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Pfingstmontag, 20. Mai, in der Pfarrkirche Heilig Kreuz im Münchner Stadtteil Giesing. Der Festgottesdienst wurde vom Bayerischen Rundfunk in das Fernsehprogramm der ARD und über den Radiosender Bayern 1 übertragen.

Hilfe für Vertriebene in Flüchtlingscamp im Irak

Die Erzdiözese München und Freising spendet 100.000 Euro für Nahrungsmittelhilfen und Maßnahmen zur psychosozialen Unterstützung für Vertriebene im Bzebiz-Camp im Irak. „In diesem offiziell geschlossenen Flüchtlingscamp leben rund 2.000 Familien in Zelten sowie in einfachen Lehm- oder Holzhütten. Sie haben keine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mit unserer Spende unterstützen wir als Erzdiözese München und Freising zahlreiche Maßnahmen, mit denen wir zur Deckung der Grundbedürfnisse beitragen und der Perspektivlosigkeit im Camp entgegensteuern wollen“, sagt Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising.

Synodales Gremium im Erzbistum nimmt Arbeit auf

Synodalität gemeinsam stärken: Die Erzdiözese München und Freising geht den nächsten Schritt auf dem Weg zu mehr Synodalität. Am Samstag, 18. Mai, tritt das neu eingerichtete Synodale Gremium im Erzbistum zu seiner ersten konstituierenden Sitzung im Erzbischöflichen Palais in München zusammen. Unter dem Vorsitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, soll auf diözesaner Ebene ein verlässlicher Ort der synodalen Beratung und Abstimmung geschaffen werden. Der Rat aus überwiegend gewählten Gremienvertretern und -vertreterinnen und der Diözesanleitung spricht mit dem Erzbischof über grundlegende Themen, welche die gesamte Erzdiözese betreffen, und erarbeitet für ihn Vorschläge für Beschlüsse zur Umsetzung. Zunächst werden Themen des Synodalen Wegs behandelt. Kardinal Marx betont in der Einladung, dass man mit der Gründung des Synodalen Gremiums im Erzbistum an eine fruchtbar gelebte Synodalität anknüpfe: „Wir beginnen hier nicht von vorne und dürfen dankbar sein für einen reichen Schatz synodaler Erfahrungen, sei es in den Räten, den Verbänden, aber auch in den Ordensgemeinschaften. Persönlich erlebe ich dies als stärkend und bereichernd in meinem bischöflichen Dienst.“

"In einer Zeit der Polarisierung brauchen wir Orte der Zusammenkunft, der Versöhnung, der Schöpfung"

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und der bayerische Landesbischof Christian Kopp haben am Mittwoch, 15. Mai, den Segen für die Landesgartenschau und den ökumenischen Kirchenort „Holy Garden“ gespendet. „In einer Zeit der Polarisierung brauchen wir Orte der Zusammenkunft, der Versöhnung, der Schöpfung“, sagte Marx bei der Eröffnung der Schau bei München. „Auch die Landesgartenschau kann ein solcher Ort sein.“ Kopp sprach vom Garten als einem „ganz tief biblischen Bild“ und und einem Ort vielfältiger Möglichkeiten.

Von Schlupflöchern, Erleuchtung und dunklem Klosterbier

Zu Berggottesdiensten und zum Besuch besonderer Orte lädt der Gästebrief 2024 des Erzbistums München und Freising ein. Kurzweilig wird dazu ein buntes Angebot von Legenden, Hintergründen, Historischem und Aktuellem präsentiert. Die Broschüre informiert zudem über Sonntagsgottesdienste in München und bietet spirituelle Impulse an. Das 48-seitige Heft, das in Kirchen, Fremdenverkehrsbüros und Hotels ausliegt, richtet sich zwar in erster Linie an Menschen, die Urlaub oder einen Ausflug machen, ist aber mit dem ein oder anderen Geheimtipp auch für Einheimische ein Gewinn.

„Sonn- und Feiertage stärken den Zusammenhalt“

Die beiden christlichen Kirchen in Bayern warnen gemeinsam vor einer Aufweichung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Vor dem Hintergrund einer von CSU und Freien Wählern in ihrer Koalitionsvereinbarung verabredeten Neuregelung des Ladenschlusses in Bayern bekräftigten sie die Bedeutung der Sonn- und Feiertage für das gesellschaftliche Zusammenleben und die religiöse Praxis.

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Wahlaufruf der Katholischen Laien: „Nie wieder ist jetzt!“

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern hat einen Aufruf zur Europawahl veröffentlicht. Gerichtet an die Wählerinnen und Wähler fordert das Laiengremium zu einer „Wahlentscheidung für eine demokratische Partei“ auf, die deutlich mache, „dass rechtsextreme Parteien und rechtsradikale Gruppierungen, antisemitische Gesinnungen, spaltende Tendenzen und menschenverachtende Haltungen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“. Eine Stimme für die Partei „Alternative für Deutschland (AfD)“ ist aus Sicht des Landeskomitees keine Option: „Die Haltungen der AfD sind mit den Werten und dem Auftrag Jesu an die Menschen nicht vereinbar, Kandidatinnen und Kandidaten der AfD damit nicht wählbar.“ Die Geschichte lehre uns, wie gefährlich Fremdenfeindlichkeit, Hass und Ausgrenzung seien, so das Landeskomitee, das bekundet: „Nie wieder ist jetzt!“

Religionen begegnen sich in der Kunst der Kalligraphie

Über die Ästhetik der arabischen Schrift will die Ausstellung „Einander sehen“ in der ehemaligen Karmeliterkirche (Karmeliterstraße 1) in München zu einem interkulturellen wie interreligiösen Dialog anregen. Den Schwerpunkt der von der Erzdiözese München und Freising unter jüdischer wie muslimischer Beteiligung ausgerichteten Schau bilden kalligraphisch gestaltete Texte aus Tora, Neuem Testament und Koran auf Holztafeln, Papier und Glas, die zu einer Auseinandersetzung mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den heiligen Texten der drei abrahamitischen Religionen einladen. Kalligraphisch-bildnerisch umgesetzte Texte von großen Dichtern und Mystikern wie Goethe, Schiller, Rilke und Mansur al-Halladsch in arabischer Übersetzung und auch in Originalschrift stellen ein weiteres wesentliches Element der Schau dar. Sie sind Zeugnisse einer langen Geschichte der kulturellen Begegnung von Orient und Okzident und eine Inspiration, dieses Gespräch auch in unseren Tagen fortzuführen.

"Populismus und Rassismus deutlich entgegentreten“

Kardinal Reinhard Marx fordert in einer Reihe von Radiobeiträgen anlässlich des 75. Jahrestags des Grundgesetzes, sich für ein demokratisches Europa einzusetzen und „dem Populismus, Nationalismus und Rassismus unserer Tage deutlich entgegenzutreten“. Ob das Grundgesetz sich als wirksam erweise, hänge davon ab, dass sich die Bürgerinnen und Bürger entsprechend engagierten, so Marx: „Denn unsere Demokratie lebt von der Mitwirkung durch das Volk. Es liegt an uns, Europa mit Leben zu erfüllen und darin der obersten Maxime Rechnung zu tragen: dem Schutz der Menschenwürde und der Freiheit für alle.“ Der Erzbischof von München und Freising würdigt in sechs „Morgenandachten“, die von heute, Montag, 13. Mai, bis Samstag, 18. Mai, jeweils 6.35 Uhr, im Deutschlandfunk ausgestrahlt werden, dass das Grundgesetz individuelle Freiheitsrechte und den Schutz der Menschenwürde vor staatlicher Willkür garantiere. „Das ist die Grundlegung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die unser Gemeinwesen prägt und die wir gegen alle demokratiefeindlichen Versuche stärken werden!“ Kardinal Marx widmet sich in den „Morgenandachten“ der Entstehung des Grundgesetzes im Kontext der Nachkriegsordnung, dem christlichen Menschenbild, der Freiheit, dem Vertrauen in Europa, der Gerechtigkeit und der freien Ausübung der Religion.

Bilderbuch „Korbinian und der Bär“ zum Bistumsjubiläum

Kardinal Reinhard Marx und Weihbischof Wolfgang Bischof haben am Donnerstag, 9. Mai, die ersten Exemplare eines Bilderbuches in Empfang genommen, das anlässlich des Bistumsjubiläums die wohl bekannteste Heiligenlegende über den Bistumsgründer erzählt, der vor 1.300 Jahren in Freising angekommen ist. Unter dem Titel „Korbinian und der Bär“ können Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter in die Welt des Mittelalters eintauchen und erfahren, was es mit dem Korbiniansbären auf sich hat, der im Stadtwappen von Freising zu sehen ist. Im Don-Bosco-Verlag ist das Werk am Freitag, 10. Mai, als Mini-Bilderbuch erschienen, ab Mittwoch, 15. Mai, ist es zudem als gebundenes Buch des österreichischen Vermes-Verlags erhältlich.

Feierliche Gottesdienste zum Pfingstfest

Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christinnen und Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 19. Mai, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.

„Frauen sind längst auch auf dem Domberg auf dem Vormarsch“

Zur Eröffnung der Sonderausstellung der Freisinger Domkirchenstiftung und des Diözesanmuseums „724 – Männer. Macht. Geschichten.“ haben der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München, Stephanie Herrmann, die männlich geprägte Geschichte des Freisinger Dombergs kritisch reflektiert und zugleich auf die Öffnung dieses Orts in der Gegenwart verwiesen: „Frauen sind längst auch auf dem Domberg auf dem Vormarsch: Die neben dem Diözesanmuseum errichtete Kapelle Mary’s Mantle der Künstlerin Kiki Smith ist jetzt schon ein Besuchermagnet und setzt ein sichtbares Zeichen. Den Lichthof des Diözesanmuseums prägt die Künstlerin Berlinde de Bruyckere mit ihrer eigens dafür geschaffenen Skulptur Arcangelo“, sagte Amtschefin Herrmann am Donnerstag, 9. Mai, auf dem Freisinger Domberg. Sie sei sich sicher, so Herrmann, „dass nicht erst bei der Ausstellung zur 1.400-Jahr-Feier von Frauen erzählt wird, die den Domberg prägen. Und damit meinen wir nicht nur die Gottesmutter, die immerhin als Patronin des Doms seit Jahrhunderten über den Männern wacht.“

Blühende Basilika, zeitgenössische Kunstwerke und mehr als 700 Veranstaltungen

Mit der aus Blühpflanzen wachsenden Basilika „Holy Garden“ als kirchlichem Ort, acht Kunstwerken und mehr als 700 Veranstaltungen beteiligen sich der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München und die Erzdiözese München und Freising an der Bayerischen Landesgartenschau in Kirchheim bei München. Das kirchliche Programm von 15. Mai bis 6. Oktober steht, angelehnt an das Leitwort der Landesgartenschau, unter dem Motto „zusammen blühen – wachsen – glauben“. Den Segen für die Landesgartenschau und den ökumenischen Kirchenort spenden Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und der bayerische Landesbischof Christian Kopp am Eröffnungstag.

Vivaldi-Orgeltour in der „Langen Nacht der Musik“

Mit einer Orgeltour beteiligt sich das Erzbistum München und Freising an der Münchner „Langen Nacht der Musik“ am Samstag, 11. Mai. Die halbstündigen Orgelkonzerte mit jeweils einer „Jahreszeit“ von Vivaldi und weiteren Orgelwerken werden in acht Kirchen jeweils um 20.30 Uhr, 21.30 Uhr und 22.30 Uhr aufgeführt. Um 23.45 Uhr spielen die Organistinnen und Organisten ein gemeinsames Abschlusskonzert in St. Margaret. Um von Kirche zu Kirche zu kommen, stehen die Shuttlebusse der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG zur Verfügung. Sie fahren die Haltestellen auf vier verschiedenen Bustouren im 10-Minuten-Takt an, für die Fahrt zur Herz-Jesu-Kirche bietet der Omnibus-Club München einen Sondershuttle an.

Kardinal Marx lädt dazu ein, „heute zur Geschichte des Christentums in Bayern beizutragen“

Anlässlich der Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung auf dem Freisinger Domberg hat Kardinal Reinhard Marx dazu eingeladen, 1300 Jahre nach Ankunft des Heiligen Korbinian in Freising an der weiteren Entwicklung des Glaubens in Bayern mitzuwirken. Er hoffe, dass viele Menschen durch den Besuch der Ausstellung „gestärkt werden, heute ihren Teil zur Geschichte des Christentums in Bayern beizutragen“, so der Erzbischof von München und Freising am Montag, 6. Mai, laut Manuskript in seinem Grußwort zur Eröffnung der Schau, die unter Titel „Tassilo, Korbinian und der Bär. Bayern im frühen Mittelalter“ in den Räumen des Freisinger Diözesanmuseums gezeigt wird.

Premierenfahrt auf den Freisinger Domberg

Premiere auf dem Freisinger Domberg: Zehn Monate nach Baubeginn und termingerecht vor Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung fand am Freitag, 3. Mai, die erste offizielle Fahrt des neu errichteten Schrägaufzugs statt. Damit sind die Freisinger Innenstadt und der Domberg barrierefrei verbunden, zugleich werden der Domberg und seine Umgebung vom Individualverkehr entlastet.

Sonderausstellung präsentiert verborgene und neu renovierte Räume auf dem Freisinger Domberg

Das Diözesanmuseum und die Domkirchenstiftung Freising präsentieren im Rahmen der Sonderausstellung „724. Männer. Macht. Geschichten.“ verborgene und neu renovierte Räume auf dem Freisinger Domberg. So sind die Krypta und die Maximilianskapelle nach aufwändigen Renovierungsarbeiten erstmals wieder zugänglich. Daneben werden auch Räume gezeigt, die von der Öffentlichkeit bislang nicht besucht werden konnten. Illustriert wird auch die wechselvolle Geschichte des Bistums zwischen geistlicher und weltlicher Macht. Der Rundgang ergänzt die Bayerische Landesausstellung „Tassilo, Korbinian und der Bär. Bayern im frühen Mittelalter“, die in den Räumen des Diözesanmuseums gezeigt wird. Der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, werden die Sonderausstellung am 9. Mai, 12 Uhr, feierlich eröffnen.

Marx: Abgestuftes Lebensrecht für Ungeborene inakzeptabel

Kardinal Reinhard Marx fordert, den „mühsam errungenen Kompromiss“ zum Schwangerschaftsabbruch aufrechtzuerhalten und kündigt den Widerstand der katholischen Kirche gegen eine Neuregelung an, die „den Schutz des ungeborenen Lebens noch einmal kleiner werden“ lasse. Der Erzbischof von München und Freising bezog am Mittwochabend im Münchner Liebfrauendom in seiner Predigt bei einer feierlichen Maiandacht klar Position: „Ein abgestuftes Lebensrecht für Ungeborenen, wie könnte das akzeptabel sein? Auf keinen Fall!“

Familienfest und digitale Schnitzeljagd zum Bistumsjubiläum

Ein Fest für Familien und Kinder feiert die Erzdiözese München und Freising anlässlich des Bistumsjubiläums „1300 Jahre Korbinian in Freising“ am Donnerstag, 9. Mai, im Rahmen des Freisinger „uferlos“-Festivals.

Missbrauchsbetroffene fahren mit dem Rad durch das Erzbistum

Eine Gruppe von Missbrauchsbetroffenen sowie Begleiterinnen und Begleitern bricht am Sonntag, 16. Juni, in München zu einer Radreise durch das Erzbistum München und Freising auf.

Gläubige begehen Marienmonat Mai

Zum Beginn des Marienmonats Mai feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 1. Mai, 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom eine feierliche Maiandacht, die mit Marianischen Motetten und Liedsätzen unter der musikalischen Leitung von Domkantor Benedikt Celler von Domchor und Dombläsern gestaltet wird. Bereits um 10 Uhr morgens feiert Domvikar Manfred Maurer den Festgottesdienst zum Hochfest Maria Patrona Bavariae, an dem die Gottesmutter als Schutzfrau Bayerns verehrt wird. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Capella Cathedralis, Solisten und das Domorchester unter der musikalischen Leitung von Dommusikassistent Vinzenz Doering mit Joseph Haydns Missa brevis in F, die auch als „Jugendmesse“ bekannt ist.

„Tauferinnerung heißt neu Ja sagen zum Bleiben bei ihm“

Kardinal Reinhard Marx lädt dazu ein, das Sakrament der Taufe als Ankerpunkt eines modernen Lebens zu begreifen. Der Mensch sei seit jeher hin- und hergerissen zwischen nomadischen Aufbrüchen und sesshaft zu sein, sagte er am Sonntag bei einem Gottesdienst zur Tauferinnerung in der Münchner Jugendkirche in der Preysingstraße.

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Katholische Laien: Zukunft katholischer Verbände in Gefahr

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern warnt davor, dass den katholischen Verbänden das Geld ausgeht. In einer Stellungnahme, die am Freitag im Nachgang der Frühjahrsvollversammlung des obersten Laiengremiums des Freistaats veröffentlicht wurde, heißt es, die Gesellschaft sei ärmer ohne die Verbände. Viele Angebote und Hilfeleistungen, etwa Beratungsstellen, gäbe es ohne sie nicht. Die Fachkompetenz der Landesverbände sei „geschätzt und hochangesehen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“, führt das Landeskomitee in der am Samstag, 19. April, im Tagungshaus Schoss Hirschberg im oberbayerischen Beilngries beschlossenen Erklärung aus. Inzwischen sei die Arbeit der Verbände jedoch in Gefahr, da Mitgliedsbeiträge zurückgingen und sich die Nullrunden bei den Zuschüssen des kirchlichen Überdiözesanen Fonds (ÜDF) durch die Inflation und steigende Kosten wie Kürzungen auswirkten.

Kardinal Marx: „Religionsunterricht leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie“

Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung des Religionsunterrichts für die Gesellschaft betont. „Der Religionsunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Als Individuen sind wir nicht nur uns selbst verpflichtet, sondern auch der Gemeinschaft, in der wir leben. Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler diese Haltung im Religionsunterricht verankert sehen wollen“, erklärte der Erzbischof von München und Freising beim ersten „Tag des Religionsunterrichts: Reli weiter-denken“ in der Katholischen Akademie in München am Dienstagnachmittag, 23. April.

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Katholische Laien: Demokratie stärken, Armut bekämpfen

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern sieht die „Stärkung der Demokratie“ als eine seiner zentralen Aufgaben. Zwar seien die Herausforderungen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung gewaltig, „aber nur mit der Verwirklichung der Demokratie lässt sich die Zukunft auch aus der Sicht der katholischen Laien menschenwürdig gestalten“, sagte der Vorsitzende der Laienorganisation, Joachim Unterländer, am Freitag, 19. April, bei der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees in Beilngries (Landkreis Eichstätt). „Demokratiefeinde haben in der Arbeit des Laienkatholizismus keinen Platz“, bekannte Unterländer und begrüßte, dass sich wie das Landeskomitee auch die bayerischen Bischöfe in diesem Sinne positioniert haben.

Logo Diözesanrat

Diözesanrat lädt Engagierte zu Ehrenamtsfest ein

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising lädt im Jubiläumsjahr „1300 Jahre Korbinian in Freising“ Ehrenamtliche zu einem Fest am Samstag, 13. Juli, ein. „Der Einsatz von Ehrenamtlichen, die Glaube und Kirche unermüdlich mit Leben füllen, ist aus unserer Erzdiözese nicht wegzudenken“, so der Vorsitzende des Diözesanrats, Armin Schalk. Ehrenamtliche seien eine „tragende Säule“ der vielseitigen Arbeit in allen kirchlichen Grundaufträgen: Diakonie, Liturgie, Verkündigung und Gemeinschaft. „Sie sind es, die die Botschaft des Evangeliums durch ihre Tätigkeit in die Welt hinaustragen, die hinsehen, zuhören und mitfühlen und die Kirche durch ihren Einsatz in Pfarreien, Verbänden, Räten, und vielem mehr mitgestalten.“

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Landeskomitee der Katholiken tagt zum Thema Armut

Die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern widmen sich auf ihrer Frühjahrsvollversammlung am Freitag und Samstag, 19. und 20. April, in Beilgries (Landkreis Eichstätt, Diözese Eichstätt) dem Thema „(K)ein Armutszeugnis. Mit Wertschätzung und Prävention gegen Armut“. Vorab sind Medienvertreterinnen und -vertreter eingeladen zu einer  
Digitalen Pressekonferenz am Donnerstag, 18. April, um 11 Uhr

Kardinal Marx warnt vor nationalistischer Interessenspolitik

Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, dass sich Geopolitik wieder verwandeln könnte „in eine Interessenspolitik nationalistischer Art, befeuert von Ideologien und falsch verstandenen Religionen“. Wenn das geschehe, „dann können wir unser Thema Weltklima und gemeinsames Haus schnell vergessen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 11. April, im ecuadorianischen Quito in einem Vortrag unter dem Titel „Von Laudato si zu Fratelli tutti – Impulse von Papst Franziskus für unsere Zeit“.

Neue Dekanate feiern Errichtungsgottesdienste

Die Errichtung der 18 neuen Dekanate der Erzdiözese München und Freising wird in den kommenden Monaten mit feierlichen Gottesdiensten begangen. Den Auftakt macht am Sonntag, 14. April, in der Pfarrkirche St. Wilhelm in Oberschleißheim um 17.00 Uhr das Dekanat München-Nordwest. Generalvikar Christoph Klingan, derzeit auch zuständig für die Seelsorgsregion München, feiert den Gottesdienst gemeinsam mit Dekan Ulrich Kampe.

Im Dom 1300 Jahren Bistumsgeschichte begegnen

Mit einer Publikation, Führungen und einer Ausstellung macht die Dompfarrei Zu Unserer Lieben Frau Bistumsgeschichte aus den vergangenen 1300 Jahren im Münchner Dom erfahrbar. Die Angebote sind Teil des Bistumsjubiläums „1300 Jahre Korbinian“, das in diesem Jahr in der gesamten Erzdiözese gefeiert wird im Gedenken an ihren Hauptheiligen.

Kardinal Marx besucht von Gewalt erschüttertes Ecuador

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, besucht zusammen mit einer diözesanen Delegation von Dienstag, 9. April, bis Mittwoch, 17. April, das südamerikanische Ecuador, das seit mehr als sechs Jahrzehnten das Partnerland der Erzdiözese München und Freising ist. Im Mittelpunkt der Reise stehen Orte und Projekte in einem oft problematischen sozialen Umfeld. Die Erzdiözese München und Freising setzt damit ein Zeichen der Solidarität und fortwährenden Unterstützung, auch in schwierigen Zeiten. Neben der angespannten gesellschaftlichen Lage steht der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen für Mensch, Umwelt und Natur im Sinne der Schöpfungsverantwortung im Fokus des Programms.

Marx warnt vor „populistischer Nutzung von Socialmedia“

Kardinal Reinhard Marx ist in Sorge um die Medienkompetenz in Deutschland und mahnt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zweifel und Vertrauen an. In einem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Sonntag, 7. April, gesendet wird, warnt der Erzbischof von München und Freising vor der „Leichtgläubigkeit, mit der vermeintlichen Quellen vertraut wird, die eher die eigene Sicht der Dinge verstärken und die eigenen ‚Echokammern‘ bedienen“. Zugleich warnt Marx vor einem „pauschalen Zweifel“.

Ostern ist Hoffnungszeichen gegen Krieg, Hass und Polarisierung

Kardinal Reinhard Marx ruft Christinnen und Christen dazu auf, sich dem Wiederaufflammen überwunden geglaubter gesellschaftlicher Gefahren mit Mut und Hoffnung entgegenzustellen. „Das Reich Gottes ist erkennbar, wo Mut zur Zukunft gelebt wird und nicht nostalgische Träumereien der Vergangenheit gepflegt werden“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt in der Osternacht am Samstagabend, 30. März, im Münchner Liebfrauendom.

„Ein Zeichen unserer Solidarität mit der Ukraine“

Als „Zeichen unserer Solidarität mit der Ukraine“ hat Kardinal Reinhard Marx am Gründonnerstag zwölf Männern und Frauen aus dem von Russland angegriffenen Staat die Füße gewaschen und zur „Gebetsgemeinschaft“ für einen gerechten Frieden aufgerufen: „Bitten wir darum, dass den Menschen bald dieser gerechte Friede geschenkt wird, der nicht demjenigen Recht gibt, der Gewalt und Terror gegen andere ausübt!“, so der Erzbischof von München und Freising zu Beginn der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag, 28. März, im Münchner Liebfrauendom.

„Es gibt keine Christen erster und zweiter Klasse“

Kardinal Marx hat hervorgehoben, dass alle Gläubigen in den Sakramenten eine Sendung erfahren. „Es gibt keine Christen erster und zweiter Klasse. Es gibt nur ein priesterliches Gottesvolk“, erklärte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zur Chrisammesse im Münchner Liebfrauendom.

„Es ist ein Skandal, wenn Religionen zum Unfrieden beitragen“

Kardinal Reinhard Marx warnt vor einer weiteren Instrumentalisierung von Religion in politischen Konflikten weltweit. „Es ist ein Skandal, wenn Religionen zum Unfrieden beitragen“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt zur Feier vom Leiden und Sterben Christi am Nachmittag des Karfreitags, 29. März, im Münchner Liebfrauendom.

„Wir wissen ihn nun geborgen in der ewigen Heimat“

Weihbischof Franz Dietl ist am Dienstag, 26. März, im Kreuzgang des Freisinger Mariendoms beigesetzt worden. Zuvor hatte Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, das Requiem für den langjährigen Bischofsvikar der Seelsorgsregion Süd des Erzbistums gefeiert. Dietl habe „seinen Dienst in unserem Erzbistum ‚Ex toto corde‘ getan, ‚mit ganzem Herzen‘, wie es sein Leitwort war, leidenschaftlich, traditionsbewusst, meinungsstark, kantig“, sagte der Kardinal. „Er war offen und den Menschen zugewandt, er hat sich eingelassen auf Diskussionen und sich immer wieder auf die Firmungen gefreut.“

Erzbistum trauert um Weihbischof Franz Dietl

Der langjährige Bischofsvikar der Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising Weihbischof Franz Dietl ist am 22. März im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing gestorben. Dietl wirkte mehr als ein Jahrzehnt als Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd. Er wurde von den Gläubigen für seinen unermüdlichen Einsatz für die Verkündigung des Evangeliums, sein Engagement für eine zeitgemäße Seelsorge sowie seine zugewandte und meinungsstarke Art geschätzt.

„Gewalt und Waffen bringen keinen gerechten Frieden“

Kardinal Reinhard Marx fordert Schritte für einen „nachhaltigen, gerechten Frieden“ im Heiligen Land. Dieser könne nur möglich werden, „wenn alle Beteiligten den Weg zu Gesprächen suchen und die internationale Staatengemeinschaft dazu einen Rahmen setzt“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in der Predigt am Palmsonntag, 24. März, im Münchner Liebfrauendom. „Noch mehr Waffen, noch mehr Gewalt werden als solche den Frieden nicht bringen, sondern im schlimmsten Fall die Vorbereitung für den nächsten Krieg und die nächsten Gewaltausbrüche sein“, so Marx.

Feier des Palmsonntags und der Kar- und Ostertage

Den Palmsonntag, die Kar- und Ostertage als Höhepunkt des Kirchenjahres feiern die Gläubigen im Erzbistum München und Freising mit festlichen Gottesdiensten. Von Gründonnerstag, 28. März, bis Ostersonntag, 31. April, gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die im Mittelpunkt des christlichen Glaubens stehen.

Kardinal Marx: „Der Blick auf das Kreuz ist der größte Trost des christlichen Lebens“

Am Papstsonntag hat Kardinal Reinhard Marx an die aus seiner Sicht zentrale Botschaft des Johannesevangeliums erinnert: „Dass am Kreuz sichtbar wird, wer Gott für uns ist“. Es gehe nicht darum, sich vorzustellen, wie Jesu Stimme geklungen oder er ausgesehen haben könnte, so Marx. Jesus sehen, heiße „seinen Kreuzestod erkennen“.

Marx: „Kampf um Gesellschaft der verantwortlichen Freiheit“

Kardinal Reinhard Marx hat zivilgesellschaftliches Engagement als grundlegend für die Gesellschaft gewürdigt. „Unsere Gesellschaft wird keine Zukunft haben, die Demokratie wird keine Zukunft haben, wenn die Menschen nur das tun, wozu sie rechtlich verpflichtet sind. Wir leben davon, dass wir mehr tun, in der Familie, in der Gemeinschaft, in der Kultur, im Miteinander, in der Hinwendung zu den Menschen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend im Alten Rathaus in München in der Laudatio zur Verleihung des Julius-Itzel-Preises. Ausgezeichnet wurde Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio.

Katholikenrat wählt neue Einzelpersönlichkeiten

Die Wahl der neuen Einzelpersönlichkeiten in die Vollversammlung sowie eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung sind die beiden bestimmenden Themen bei der Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrats der Region München am Freitag, 15. März, ab 15.30 Uhr in den Räumlichkeiten von missio München im Haus der Weltkirche (Pettenkoferstr. 26-28).

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Erzdiözese plant Einrichtung eines Synodalen Gremiums

Die Erzdiözese München und Freising geht konkrete Schritte zur Einrichtung eines Synodalen Gremiums. Am Samstag, 9. März, diskutierte der Diözesanrat der Katholiken bei seiner Frühjahrsvollversammlung in Bruckmühl, Landkreis Rosenheim, über das Vorhaben und bekräftigte den aktuellen Stand der Planungen durch einen Beschluss der rund 170 Delegierten. Das geplante Synodale Gremium setzt sich aus Vertretern bestehender Gremien, insbesondere der kirchenrechtlich vorgesehenen, zusammen. Es soll insbesondere bei grundsätzlichen Themen mit Bedeutung für die gesamte Erzdiözese, bei denen es unterschiedliche Sichtweisen gibt, diese verschiedenen Perspektiven auch in den direkten Austausch bringen. Ziel ist, durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit den relevanten Themen zu einer möglichst einmütigen Sichtweise zu finden.

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Hans Tremmel ist Ehrenvorsitzender des Diözesanrats

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel zu seinem Ehrenvorsitzenden ernannt. Er würdigt ihn damit für zwölf Jahre an der Spitze des obersten Laiengremiums der Erzdiözese. Der Ehrenvorsitz wurde Tremmel im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 9. März 2024, in Bruckmühl, Landkreis Rosenheim, verliehen.

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Schalk: katholische Soziallehre auch für KI tragfähig

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising verabschiedet auf der jährlichen Frühjahrsvollversammlung 2024 ein Beschlusspapier zu den ethischen Dimensionen der Künstlichen Intelligenz aus der Perspektive der katholischen Laien. Dem vorangegangen war eine rege Diskussion mit über 170 Mitgliedern des Diözesanrats und geladenen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. „KI wirft ethische Fragen in vielen Bereichen auf“, heißt es im Beschluss. „Im Sinne der Solidarität ist zu gewährleisten, dass der Einsatz von KI nicht bedenkliche Exklusionsmechanismen in Gang setzt oder verstärkt.“

„Die christliche Prägung unseres Landes spürbar gemacht“

„Gott wird konkret in Personen, die von ihm sprechen, die sein Zeugnis in ihr Leben hineingetragen haben und es in ihrer praktischen Politik, in ihrer Lebensgestaltung sichtbar werden lassen. Dann spüren wir etwas von der christlichen Prägung unseres Landes“, würdigte Kardinal Reinhard Marx den verstorbenen Alois Glück. Der Erzbischof von München und Freising feierte am Samstag, 9. März, im Münchner Liebfrauendom ein Pontifikalrequiem für den ehemaligen Präsidenten des Bayerischen Landtags und ehemaligen Vorsitzenden des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.