Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Kardinal Marx feiert Gottesdienst zum Abschluss des Jubiläumsjahres zu 60 Jahren Ecuador-Partnerschaft

München, 6. Dezember 2022. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Samstag, 10. Dezember, um 18 Uhr, ein Pontifikalamt im Münchner Liebfrauendom zum Abschluss des Jubiläumsjahres anlässlich des 60-jährigen Bestehens der diözesanen Ecuador-Partnerschaft. Der Gottesdienst, den die Gruppe „Tequiba“ musikalisch mitgestaltet, wird zeitgleich im Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

„Friedenslicht aus Betlehem“ kommt nach München

München, 5. Dezember 2022. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das „Friedenslicht aus Betlehem“ am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, nach München. Bei einem ökumenischen Jugendgottesdienst wird das Licht um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd, Weihbischof Wolfgang Bischof, leitet die Feier mit dem evangelisch-lutherischen Regionalbischof in München und Oberbayern, Christian Kopp, und dem griechisch-orthodoxen bischöflichen Vikar in Bayern, Archimandrit Peter Klitsch. Der Gottesdienst wird als Livestream übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. Weitere Orte, an denen das Licht empfangen werden kann, sowie weitere Informationen zur Aktion Friedenslicht sind unter www.friedenslicht-muenchen.de einsehbar.

Erzdiözese schafft trauerpastorales Zentrum in München

München, 2. Dezember 2022. Mit dem „Haus am Ostfriedhof“ schafft die Erzdiözese München und Freising ein trauerpastorales Zentrum in München, das ab dem Frühjahr 2024 Trauernden und Ratsuchenden offenstehen soll. Am Eingang des Friedhofs an der St.-Martin-Straße gelegen, bietet es Seelsorge, Bildung und Gastronomie unter einem Dach. „Mit dem Trauerpastoralen Zentrum wollen wir an einem in München zentralen Ort von Leid, Tod und Trauer sicht- und wahrnehmbar für die Menschen präsent sein und ihnen ein seelsorgliches Angebot machen“, sagt Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising. Die Unterstützung der Menschen in Zeiten der Trauer und des Abschieds sei „eine wichtige Aufgabe von Kirche, die es gilt, auch künftig in zeitgemäßer Weise nahe bei den Menschen zu erfüllen “, so Klingan. Das „Haus am Ostfriedhof“ sei mit seinem ganzheitlichen Konzept ein dieser Hinsicht „neuer und starker Akzent, der deutlich macht, dass wir uns als Kirche hier auch nicht zurückziehen werden, sondern einen Schwerpunkt unseres Handelns sehen“   Als Ort der Begegnung sowie als spirituelles und informatives Zentrum der Trauerpastoral angelegt, wird das „Haus am Ostfriedhof“ allen Menschen – gleich welcher Religion oder Konfession – offenstehen.

Neuer Leiter des Katholischen Büros Bayern

München, 1. Dezember 2022. Erstmals wird ein Nicht-Priester Leiter des Katholischen Büros Bayern. Die bayerischen Bischöfe berufen den promovierten Politologen Matthias Belafi (45) zum 1. März 2023 an die Spitze der Verbindungsstelle der katholischen Kirche zu Politik und Gesellschaft.   Belafi folgt in dieser Funktion auf den Münchner Prälaten Lorenz Wolf, der nach 13 Jahren im Amt von den Bischöfen auf eigene Bitte hin Ende März entpflichtet worden war. Seitdem führt die Juristin Bettina Nickel das Katholische Büro kommissarisch.   Matthias Belafi leitet in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf seit 2018 das Referat „Kontakte zu Kirchen, jüdischen Kultusgemeinden und sonstigen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, Religionsverfassungsrecht“. Davor war er mehr als zehn Jahre lang im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn als Geschäftsführer der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen mit der bundes- und europapolitischen Positionierung der deutschen Bischöfe befasst. Nach dem Studium in Bonn und München war er als Forschungsassistent an der Ludwig-Maximilians-Universität tätig.

Erzdiözese unterstützt Vertriebene in Kamerun

München, 28. November 2022. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt Caritas International mit einer Spende von 200.000 Euro zur Verbesserung der Situation von Vertriebenen und Geflüchteten in den anglophonen Gebieten Kameruns. Das Geld aus dem Katastrophenfonds der Erzdiözese fließt in Nahrungsmittelhilfen, Ausbildungsangebote und Kleinkredite für Frauen in den besonders schwer betroffenen Gebieten in den drei Diözesen Bamenda, Mamfe und Kumbo.

Sankt Nikolaus besucht das Werksviertel und Obdachlose

München, 28. November 2022. Am Sonntag, 4. Dezember, 15 Uhr, besucht Sankt Nikolaus den Zauberhaften Weihnachtsmarkt im Münchner Werksviertel in der Nähe des Ostbahnhofs. Bei der Aktion des Fachbereichs Stadtpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat lädt die katholische Kirche zum gemeinsamen adventlichen Singen ein, musikalisch unterstützt von den Münchner Dombläsern. Die Stadtpastoral kündigt an, dass der heilige Bischof aus Myra aus seinem Leben erzählt und die ein oder andere Überraschung im Gepäck hat.

Worten, Gefühlen, inneren Bildern zu Corona Raum geben

München, 24. November 2022. Mit einer interaktiven künstlerischen Intervention unter dem Titel „GED(A/E)NKEN“, den der Fachbereich Stadtpastoral des Erzbischöflichen Ordinariats gemeinsam mit der „Stiftung Freizeit“ aus Berlin entwickelt hat, soll unausgesprochenen Worten und Gefühlen sowie inneren Bildern, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, ein eigener Raum gegeben werden. Die Intervention wird am Samstag, 26. November, um 18 Uhr in der Kirche St. Georg in Freising im Rahmen einer Corona-Kerzennacht des örtlichen Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) eröffnet. Dort wird sie bis zum dritten Adventssonntag, 18. Dezember, bleiben. Im Anschluss zieht sie als Wanderinstallation durch Pfarreien und Institutionen in der Erzdiözese München und Freising und wird im ersten Halbjahr 2023 unter anderem in Kirchen in München, Geisenhausen und Unterschleißheim, aber auch im Münchner Klinikum rechts der Isar Station machen.

Krippenweg im Liebfrauendom lädt zur inneren Einkehr

München, 24. November 2022. Während der Advents- und Weihnachtszeit führt in diesem Jahr erstmalig ein Krippenweg durch den Münchner Liebfrauendom. Unter dem Leitwort „Sichere Begleitung in unsicherer Zeit“ präsentieren die Citypastoral München und der Verein Münchner Krippenfreunde zwischen Samstag, 26. November, und Sonntag, 8. Januar, neben der Jahres- und Weihnachtskrippe eine Vielzahl an weiteren Krippen im Dom zu Unserer Lieben Frau. Die offizielle Eröffnung findet am 26. November um 18 Uhr im Rahmen einer feierlichen Vesper mit Adventskranzsegnung im Dom statt. Vorab sind Journalistinnen und Journalisten eingeladen zu einem

Philosophie des Geistes

Jahrhundertfund zu berühmtem Philosophen Hegel

München/Bamberg/Jena, 24. November 2022. Der Fund bisher nicht ausgewerteter Vorlesungs­mitschriften in der Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising eröffnet neue Zugänge zum Denken des berühmten Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831). Verschiedene Teile von Hegels Philosophie sind zumeist nur durch Vorlesungsmitschriften dokumentiert, die somit herausgehobene Bedeutung für Hegels Einsichten besitzen und Einblicke in sein Philosophieren als „work in progress“ erlauben. Der Hegel-Biograph Professor Klaus Vieweg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena fand in der Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising fünf Archivkartons mit eng beschriebenen Kladden und Papieren, die seit fast 200 Jahren von der Forschung nicht näher betrachtet wurden. Vieweg zeigt sich begeistert: „Eine solche höchst überraschende und glückliche Entdeckung gelingt wohl nur einmal im Leben und ist vergleichbar mit dem Fund einer neuen Mozart-Partitur.“

Generalvikar Klingan: „Den Betroffenen zur Seite stehen“

München/Unterwössen, 23. November 2022. Im Rahmen eines Begegnungsabends anlässlich des von Papst Franziskus angeregten Gebetstags für Opfer sexuellen Missbrauchs hat Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, betont, für ihn sei entscheidend, „den Betroffenen zur Seite zu stehen und alles zu tun, dass im Raum der Kirche kein Platz mehr ist für Missbrauch, für sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und selbstverständlich auch nicht gegenüber Erwachsenen“. Er sei als „Mitbetender und Zuhörender“ zu dem Wortgottesdienst und der anschließenden Begegnung gekommen, sagte Klingan bei der Veranstaltung am Mittwochabend, 23. November, in Unterwössen, Landkreis Traunstein. Der Gottesdienst wurde in der Unterwössener Pfarrkirche St. Martin gefeiert, in der sich ein von Holzbildhauer Andreas Kuhnlein gestalteter Andachtsraum befindet. Kuhnlein zeigt in der ehemaligen Läutstube des Glockenturms Szenen von Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung Christi, begleitende Texte an den Wänden stellen Bezüge zum Thema Missbrauch her. „Die Leitung der Erzdiözese München und Freising blickt mit großem Respekt auf das, was hier geschaffen wurde“, versicherte Klingan.

Advent in München mit Domkonzert und Kunst-Andacht

München, 22. November 2022. Ein vielfältiges musikalisches, geistliches und kulturelles Angebot macht die katholische Kirche in München für die Advents- und Weihnachtszeit. Am Sonntag, 4. Dezember, findet um 15 Uhr das traditionelle Adventssingen der Domsingschule im Münchner Liebfrauendom statt. Auf dem Programm stehen Chorsätze und Motetten zum Advent sowie Adventslieder zum Mitsingen. Es musizieren Domsingknaben, Mädchenkantorei, Junge Domkantorei, ein Instrumentalensemble sowie Bastian Fuchs und Michael Erdmann (Orgel) unter Gesamtleitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler. Der Eintritt ist frei – eine Spende zugunsten der kirchenmusikalischen Nachwuchsarbeit der wird Domsingschule erbeten.

Daheim Gottesdienst feiern: „Von Gott geht aller Friede aus“

München, 21. November 2022. „Von Gott geht aller Friede aus“, schreibt Kardinal Reinhard Marx in seinem Geleitwort zur neuen Broschüre für zwei Hausgottesdienste zum Adventsbeginn und am Heiligen Abend. „Wir hatten seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehofft, wir könnten in Europa in Frieden mit unseren Nachbarn zusammenleben“, so der Erzbischof von München und Freising. Bezugnehmend auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine schreibt er: „Dass dies nicht selbstverständlich ist, das mussten wir in diesem Jahr feststellen.“ Umso mehr brauche das friedliche Zusammenleben in Europa und auch darüber hinaus „all unsere Kraft, all unser Engagement“, appelliert Marx. Er erinnert daran, dass die Adventszeit „mit dem kraftvollen Bild, dass die Schwerter in Pflugscharen und die Lanzen zu Winzermessern umgeschmiedet werden“ beginnt.

„Wir haben die Augen offen“

Freising, 19. November 2022. Kardinal Reinhard Marx hat bei der Korbinianswallfahrt auf dem Freisinger Domberg die Kirche dazu aufgerufen, sich zu öffnen und nach vorne zu schauen: „Evangelisierung ist erst dann möglich, wenn wir wirklich der Überzeugung sind, wir haben etwas für die Zukunft zu sagen, und zwar für alle Menschen, nicht nur für uns.“ Gesellschaft und Kirchen befänden sich in einer Umbruchszeit, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Predigt am Samstag, 19. November, im Mariendom: „Wir haben jetzt zu leben, die Augen aufzumachen, unseren Verstand zu aktivieren und auf das Christusereignis zu schauen. Mit ihm sind wir unterwegs und wollen mit seinen Augen auf die Welt schauen.“

Landeskomitee dringt auf sozial-ökologische Transformation

Leitershofen, 19. November 2022. Nach Ansicht des Landeskomitees der Katholiken in Bayern kann den Herausforderungen durch den Klimawandel nur im Zuge einer sozial-ökologischen Transformation begegnet werden. In der Diskussion um Klimagerechtigkeit und Verbesserungen des Klimaschutzes dürften soziale Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit nicht verloren gehen, mahnte der Vorsitzende der Laienorganisation, Joachim Unterländer, in seinem Bericht bei der Herbstvollversammlung des Landeskomitees am Samstag in Leitershofen bei Augsburg. „Wir werden uns dazu sowohl in der politischen Diskussion als auch innerkirchlich weiterhin massiv einbringen.“

Landeskomitee fordert gemeinsame Klimastrategie

Leitershofen, 19. November 2022. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern dringt im Kampf gegen den Klimawandel auf eine verstärkte Zusammenarbeit. Wolle die katholische Kirche in Bayern aktiv Gestaltende sein, müsse sie „in ihrem gesamten Verantwortungs­bereich die Querschnittsaufgabe Klimaneutralität zur gemeinsam verantworteten, klug koordinierten Chefsache machen“, heißt es in einem von der obersten bayerischen Laienorganisation am Samstag bei ihrer Herbstvollversammlung in Leitershofen bei Augsburg gefassten Beschluss. Mittlerweile könne jede bayerische Diözese auf eine „ganze Reihe beeindruckender Leuchtturmprojekte“ verweisen. Doch um dem Anspruch gerecht zu werden, entschlossen, transparent und solidarisch zu handeln, müsse „das Zukunftsversprechen dieser Einzelbeispiele nun flächendeckend Realität werden“.

Korbiniansmedaillen für ehrenamtlich Engagierte

München/Freising, 16. November 2022. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Erzbistum zeichnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Rahmen des Korbiniansfestes verdiente Gläubige aus. Die Korbiniansmedaillen werden am Samstag, 19. November, im Rahmen des um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienstes im Freisinger Mariendom verliehen.   Therese Albert, 83 Jahre, ist seit Jahrzehnten Lektorin der Pfarrei St. Jakobus Aufham (Gemeinde Anger, Landkreis Berchtesgadener Land). 1976 wurde sie von Kardinal Julius Döpfner als Kommunionhelferin beauftragt. 1976 bis 2002 war sie Mitglied des Pfarrgemeinderats. Sie ist Firmhelferin und hat sich bei unzähligen Pfarrfesten, Hilfsaktionen und Basaren, der Gestaltung von Seniorennachmittagen und Seniorenausflügen und vielem mehr engagiert. Ein großes Anliegen ihrerseits waren die Geburtstagsbesuche der Jubilare sowie das Krankenhausbesuchsteam der Pfarrei St. Jakobus.   Werner Attenberger, 76 Jahre, war von 2008 bis 2017 Vorsitzender des Diözesanverbands München und Freising des Kolpingwerkes, engagierte sich als stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising und ist Vorstandsmitglied des Katholikenrats der Region München.

Dommusik lädt zu Konzert in Liebfrauendom ein

München, 15. November 2022. Die Münchner Dommusik meldet sich nach der Corona-Zwangspause zu ihrem traditionellen großen Herbstkonzert am Sonntag, 20. November, um 17 Uhr mit Werken von Josef Gabriel Rheinberger und Felix Mendelssohn Bartholdy zurück. Unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz musizieren der Domchor, die Junge Domkantorei, das Domorchester und Domorganist Ruben Sturm. Als Solisten wirken Heidi Baumgartner (Sopran) und Ruben Sturm (Orgel).

Kardinal Marx äußert Verständnis für Klimaproteste

Freising, 12. November 2022. Kardinal Reinhard Marx hat Verständnis dafür geäußert, dass junge Menschen den Rahmen des rechtsstaatlich Möglichen „sehr weit ausschöpfen“, um „sichtbar zu machen, dass wir an einem Wendepunkt stehen“. Die Worte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, António Guterres, „Wir stehen am Rande des Abgrunds“, mit denen dieser die internationale Gemeinschaft zum Auftakt der UN-Vollversammlung zu mehr gemeinsamen Engagement gegen die Klimakrise aufgefordert hatte, nannte der Erzbischof von München und Freising eine „sehr starke, mich bewegende Botschaft“. Er äußerte sich am Samstag, 12. November, in der Predigt im Festgottesdienst zur traditionellen Jugendkorbinianswallfahrt.

Gottesdienste und Begegnung zu Ehren des Heiligen Korbinian

München/Freising, 11. November 2022. Mit Gottesdiensten auf dem Freisinger Domberg und einem Begegnungs- und Bildungsprogramm begeht die Erzdiözese München und Freising von Samstag, 12. November, bis Samstag, 19. November, die Korbinianswallfahrt zu Ehren ihres Bistumspatrons, des Heiligen Korbinian. Den Höhepunkt bildet der Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 19. November, um 10 Uhr, in dessen Rahmen auch die Korbiniansmedaillen für besonderes ehrenamtliches Engagement verliehen werden. Am selben Tag findet um 15 Uhr die Korbiniansvesper statt, bei der allen Kindern ein besonderer Segen zugesprochen wird. Zwischen Gottesdienst und Vesper gibt es ein gemeinsames Mittagessen. Um 13.30 Uhr starten verschiedene Angebote: Das wiedereröffnete Diözesanmuseum bietet eine Führung für Erwachsene sowie eine Führung für Familien an; zudem findet eine Führung im Mariendom statt.

Landeskomitee befasst sich mit sozial-ökologischer Transformation

München, 11. November 2022. Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung am Freitag und Samstag, 18. und 19. November, in Stadtbergen bei Augsburg (Bistum Augsburg) widmen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern dem Thema „Entschlossen, solidarisch, transparent: Klimaverantwortung klar benennen und wahrnehmen“. Vorab sind Medienvertreterinnen und -Vertreter eingeladen zu einer   Digitalen Pressekonferenzam Donnerstag, 17. November, um 11 Uhr.   Für das Landeskomitee nehmen der Vorsitzende, Joachim Unterländer, und weitere Mitglieder des Präsidiums teil.   Die Vollversammlung beginnt am Freitag um 14 Uhr im Exerzitienhaus Leitershofen, Krippackerstraße 6, mit einer Einführung in das Tagungsthema sowie einem geistlichen Wort durch Pater Alfons Friedrich SDB. Auf der Tagesordnung stehen ab 14.30 Uhr die Vorstellung des Konzepts für Klimaneutralität im Bistum Augsburg durch den dortigen Klimaschutzmanager Max Markmiller und ein Impulsreferat vom Präsidenten der Hochschule für Philosophie München, Johannes Wallacher, wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Abschied Erzbischof Ludwig Schick   Zum Auftakt ihrer Herbstvollversammlung verabschiedeten die bayerischen Bischöfe Erzbischof Ludwig Schick, dessen Rücktrittsgesuch Papst Franziskus am Allerheiligentag, 1. November, angenommen hatte. Die Mitglieder der Freisinger Bischofskonferenz würdigen die Verdienste des ehemaligen Erzbischofs von Bamberg sowie stellvertretenden Vorsitzenden der Freisinger Bischofskonferenz und danken ihm für fast ein Vierteljahrhundert Wirken als Bischof, davon 20 Jahre als Erzbischof von Bamberg, und für sein Engagement im Rahmen der Freisinger Bischofkonferenz.   Sein Dienst nahm vor allem die Menschen an den Rändern der Gesellschaft in den Blick. Christi Auftrag an die Kirche ließ er Wirklichkeit werden, indem er sich sowohl in seinem Erzbistum als auch auf weltkirchlicher Ebene den Menschen in Not zuwandte. Der weltweite missionarische Einsatz und die Verbesserung der Situation von Christinnen, Christen und Menschen aller Glaubensrichtungen waren dem ehemaligen Vorsitzenden der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz immer ein Anliegen.

Heilig-Geist-Kirche zeigt Ikonen gegen Krieg in der Ukraine

München, 8. November 2022. Mit einer Ausstellung unter dem Titel „Ikonen gegen den Krieg“ in der Münchner Heilig-Geist-Kirche am Viktualienmarkt drücken Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine ihre Emotionen angesichts des russischen Angriffs aus. Die Ausstellung, die am Mittwoch, 9. November, beginnt, zeigt unter anderem Werke des ukrainischen Künstlerpaars Oleksandr Klymenko und Sofia Atlantova. Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen in der ostukrainischen Donbass-Region im Jahr 2014 bilden sie Heiligen- und Gottesdarstellungen auf den Deckeln und Böden von Munitionskisten ab. So verwandeln sie diese in Mahnmale gegen den Krieg.

Erzdiözese gibt 900.000 Euro für von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen

München, 8. November 2022. Die Erzdiözese München und Freising stellt 900.000 Euro zur Verfügung, um Menschen zu unterstützen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Ein Großteil davon fließt in einen Wohnungsnotfallfonds, der ab sofort zur Verfügung steht. Aus dem Fonds werden Einzelfallhilfen vergeben für Menschen, die akut von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Für die Koordination und Vergabe von Wohnungen der Erzdiözese an Menschen in existenziellen finanziellen Notlagen wurde zudem eine Stelle für eine Sozialpädagogin geschaffen. Diese begleitet die Vergaben und steht als Ansprechpartnerin für die Menschen, die Unterstützung erfahren, sowie für etwaiges Konfliktmanagement in Hausgemeinschaften zur Verfügung. Bei der Umsetzung der Hilfsangebote kooperiert die Erzdiözese eng mit dem Katholischen Männerfürsorgeverein München (kmfv).

Katholikenrat thematisiert Relevanz von Kirche für Stadt und Gesellschaft

München, 7. November 2022. Angesichts steigender Austrittszahlen und kirchlicher wie gesellschaftlicher Veränderungen thematisiert der Katholikenrat der Region München die heutige Relevanz von Kirche im gesellschaftlichen und urbanen Kontext. Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung befassen sich die rund 50 Teilnehmenden der Herbstvollversammlung des Katholikenrats am Freitag, 11. November, im Pfarrheim St. Quirin in Aubing (Ubostraße 5) mit der Frage, „Welchen Mehrwert bietet Kirche (noch?) der Stadt bzw. Stadtgesellschaft?“. Um 16.30 Uhr beginnt die Vollversammlung offiziell mit einem geistlichen Impuls in der Pfarrkirche St. Quirin. Vorher besteht für die Teilnehmenden bereits ab 16 Uhr die Möglichkeit, sich im Pfarrheim anzumelden und die Tagungsunterlagen zu erhalten.

Marx: „Beten hilft immer“

München, 4. November 2022. Angesichts der Krisen und Not, die zahlreiche Menschen erführen, betont Kardinal Reinhard Marx die helfende Kraft des Gebets. Zwar sei fraglich, ob Beten den Lauf der Welt verändere oder Gott dazu bewege, einzugreifen und alles zu verändern. „Und doch bin ich überzeugt: Beten hilft immer“, so Marx. Statt formulierter Gebete sei da „manchmal nur ein Stoßgebet, ein Seufzer, ein innerer Schrei“, doch immer im Vertrauen darauf, „dass Gott mein Beten hört und ich glaube: Er ist da, ich bin nicht allein“, beschreibt Marx in seinem Manuskript für einen Radiobeitrag zur Sendereihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 5. November, gesendet wird.

Martinszug durch die Münchner Innenstadt

München, 4. November 2022. Mit einem Laternenzug in der Münchner Innenstadt erinnern Kinder und Erwachsene am Freitag, 11. November, um 16.30 Uhr an den Heiligen Martin. Nach einer Begrüßung durch Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl gestalten unter dem Motto „Teilen wie St. Martin“ Jugendliche von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) München und Freising gemeinsam mit der Münchner Dommusik ein Martinsspiel auf dem Frauenplatz vor dem Hauptportal des Domes. Anschließend führt der Martinszug der Münchner Innenstadtpfarreien entlang der Löwengrube und Ettstraße zur Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße. Der Zug wird angeführt von der Kjg und begleitet von Dompfarrer Monsignore Franzl und Jesuitenpater Martin Stark SJ. In der Jesuitenkirche findet eine Andacht mit Pater Stark statt, im Anschluss gibt es Kinderpunsch und Martinsgebäck für die Kinder. Bei schlechtem Wetter muss der Martinszug leider entfallen, am Dom und in St. Michael werden in diesem Fall süße Martinsgänse an die Kinder verteilt.

Kardinal Marx: Gott aushalten, wie er uns aushält

München, 3. November 2022. Kardinal Reinhard Marx hat Christinnen und Christen dazu aufgerufen, „wie Hiob unsere Hoffnung aufrechtzuerhalten“, dass nach Tod und Finsternis der Blick „in den Abgrund der Liebe Gottes“ folge. In dieser Hoffnung „wollen wir als Gemeinschaft mit Christus unseren Weg gehen und Gott, der uns manchmal fremd ist, aushalten, so wie er uns aushält“, sagte Marx an Allerseelen, Mittwoch, 2. November, im Münchner Liebfrauendom bei einem Requiem für die verstorbenen Bischöfe und Erzbischöfe des alten Bistums Freising und der Erzdiözese München und Freising.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München, 2. November 2022. Die bayerischen Bischöfe treffen von Dienstag, 8. November, bis Donnerstag, 10. November, zur Herbstvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in München zusammen. Gegenstand der Beratungen im Kardinal-Wendel-Haus sind unter anderem Ökumene, Jugendarbeit, Schulen und Religionsunterricht, die katholischen Hochschulen in Bayern sowie die finanzielle Situation der bayerischen (Erz‑)Diözesen und des Überdiözesanen Fonds, aus dem bayernweite gemeinsame Aufgaben sowie die Unterstützung überdiözesan tätiger kirchlicher Rechtsträger, Dienststellen und Einrichtungen in Bayern finanziert werden.

Katholische Laien sagen Erzbischof Schick „herzliches Vergelt‘s Gott“

München, 2. November 2022. Anlässlich des Rücktritts des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick am Allerheiligentag zeigt sich der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, überrascht. In einer aktuellen Stellungnahme würdigt Unterländer zugleich das Wirken Schicks, der „den Laien und ihrer Arbeit in Bayern stets äußerst positiv gegenübergestanden“ und „den Räten und Verbänden große Wertschätzung und Anerkennung entgegengebracht“ habe. Für die erfahrene Unterstützung in den vergangenen mehr als zwanzig Jahren übermittelt der Vorsitzende des Landeskomitees ein „herzliches Vergelt’s Gott“.


Marx: Allerheiligen erlaubt „anderen Blick auf die Geschichte“

München, 1. November 2022. Anlässlich des Hochfests Allerheiligen hat Kardinal Reinhard Marx zu einer Orientierung an den Prinzipien aus Jesu Bergpredigt aufgerufen, die deutlich mache, „dass die Armen ihren Platz haben, dass Versöhnung geschenkt wird, dass Gerechtigkeit angestrebt werden kann“. Gerade jetzt sei diese Botschaft wichtig, „wo wir in einer Situation sind, in der – stärker vielleicht als je zuvor – von Krisen die Rede ist, von Polarisierung, Nationalismus, Kriegen, wo neue Spaltungen entstehen“, so Marx. An Allerheiligen gehe es nicht nur um die Heiligen der katholischen Kirche, sondern „um den Blick Gottes auf alle Menschen, die – wissend oder unwissend – in der Spur des Mannes gegangen sind, der uns die Bergpredigt geschenkt hat“. Die Kirche müsse auf diesem Weg „Zeichen und Werkzeug des Reiches Gottes sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Dienstag, 1. November, in der Pfarrkirche Herz Jesu im Münchner Stadtteil Neuhausen. Der Festgottesdienst wurde vom Bayerischen Rundfunk in das Fernsehprogramm der ARD und über den Radiosender Bayern 1 übertragen.


Kardinal Marx gratuliert Charlotte Knobloch zum 90. Geburtstag

München, 26. Oktober 2022. Kardinal Reinhard Marx gratuliert Charlotte Knobloch, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde in München und Oberbayern (IKG), zu deren 90. Geburtstag am Samstag, 29. Oktober. In seinem Glückwunschschreiben an die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland würdigt der Erzbischof von München und Freising das jahrzehntelange Engagement Knoblochs für den jüdisch-christlichen Dialog und ihren Einsatz für Versöhnung. „Versöhnung ist ohne Erinnerung und Aufarbeitung der Geschichte nicht möglich“, so Marx, der Knobloch „für das unerschütterliche Vertrauen“ dankt, das sie „in die Kirchen und die christlichen Dialogpartner gesetzt“ habe und immer wieder setze.

Katholische Laien stellen mobiles Arbeiten auf Prüfstand

München, 25. Oktober 2022. In einer aktuellen Stellungnahme fordert das Landeskomitee der Katholiken in Bayern mehr Entscheidungsfreiheit für Beschäftigte bei der Frage, ob sie im so genannten Home-Office oder an ihrem regulären Arbeitsort arbeiten möchten. Zahlreichen Vorteilen stünden „Nachteile im gleichen Umfang entgegen“, weshalb es „den Beschäftigten selbst überlassen sein“ müsse, ob sie, „die grundsätzliche Möglichkeit dazu vorausgesetzt“, mobil arbeiten möchten. In den Monaten der Pandemie, die einen „besonderen Boom des Home-Office“ ausgelöst habe, sei die Arbeit von Zuhause als potenzielle Maßnahme für ein autonomeres Arbeiten „bei zahlreichen Beschäftigten entzaubert“ worden, stellt das Landeskomitee fest.

ARD-Fernsehgottesdienst mit Kardinal Marx an Allerheiligen

München, 25. Oktober 2022. Am Hochfest Allerheiligen, Dienstag, 1. November, gedenken Katholiken aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden. Das Fest Allerseelen am Mittwoch, 2. November, ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Vielerorts versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um besonders ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken.

Erzdiözese ruft zur Meldung möglicher Missbrauchstaten auf

München, 24. Oktober 2022. Im Rahmen einer im August 2022 veröffentlichten, von der Deutschen Bischofskonferenz und der Bischöflichen Aktion Adveniat beauftragten unabhängigen Studie über Akten der Koordinationsstelle Fidei Donum gab es Hinweise, dass sich ein Priester, der von Oktober 1984 bis September 1986 als Pfarradministrator in Garching an der Alz gewirkt hat, gegenüber Kindern und Jugendlichen sexuell übergriffig verhalten haben soll. Die Übergriffe sollen sich Ende der 1960er Jahre in der Diözese Eichstätt ereignet haben, in der der Priester tätig war. Der Erzdiözese München und Freising liegen bis heute keine Hinweise vor, dass dieser Priester sich auch in Garching an der Alz übergriffig verhalten haben könnte. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden.

Korbinianswallfahrt der Erzdiözese München und Freising

München/Freising, 24. Oktober 2022. Mit einem Fotoprojekt unter dem Leitwort „heute.morgen.anders“ und dem Aufruf zu persönlichen Wallfahrten beginnt in der Erzdiözese München und Freising die Vorbereitung auf die Korbinianswallfahrt, die Mitte November zu Ehren des Bistumspatrons auf den Freisinger Domberg führt.   Das Fotoprojekt orientiert sich am Motto der Korbinianswallfahrt „heute.morgen.anders“. Es greift die Erfahrungen der Veränderung auf, die viele Menschen aktuell herausfordern, sei es durch die Corona-Pandemie, den Krieg in der Ukraine oder die Situation der Kirche. Das Motto soll dazu ermutigen, nach dem Beispiel des Heiligen Korbinian echte Begegnung zuzulassen und Veränderung gemeinsam zu gestalten. Hier setzt das Fotoprojekt an: Die Gläubigen sind aufgerufen, mit der Kamera oder dem Smartphone festzuhalten, wie Veränderung für sie aussieht, welche Motive oder Situationen für sie deutlich machen, dass Veränderung geschieht, und was ihnen dabei Hoffnung macht. Die Fotos können unter www.korbinianswallfahrt.

Installation, Andachten und Gespräche zum Thema Umgang mit Tod und Beerdigungskultur

München, 24. Oktober 2022. „Was bleibt, wenn man geht?“, ist das Kunstprojekt „Verlassenschaften“ der Münchner Performance-Künstlerin Ruth Geiersberger überschrieben, mit dem sie in einem mobilen „Beichtstuhl“ sowie an verschiedenen Orten der Stadt zum Nachdenken über die Unvermeidbarkeit des Todes einlädt. Ausgehend von diesen Gesprächen, die Geiersberger in der Nähe der Kirche St. Paul an der Theresienwiese geführt hat, entsteht ein Kurzfilm, der als Video-Klang-Installation zu sehen sein wird. Die Vernissage von „Verlassenschaften“ mit einer konzertanten Andacht findet am Sonntag, 6. November, um 20.15 Uhr im Rahmen der Andachtsreihe „TatOrtZeit“ in St. Paul statt.

Marx: „Möchte, dass Kirche auf der Seite der Freiheit steht“

München, 20. Oktober 2022. Kardinal Reinhard Marx hat die versöhnende und verbindende Kraft von Kirche und Religion im Kontext einer modernen Gesellschaft betont. Vor dem Hintergrund vielfacher globaler Krisen und Auseinandersetzungen „möchte ich, dass die Kirche auf der Seite der Freiheit steht, auf der Seite der Menschenrechte, der Geschwisterlichkeit aller Menschen“, so Marx. Mit ihrer Präsenz auf allen Kontinenten könne und müsse die katholische Kirche zu Verständigung beitragen, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag, 20. Oktober, im Rahmen der Tagung „Normative Foundations of Open Societies“. Die internationale Konferenz wurde von der Katholischen (KU) Universität Eichstätt-Ingolstadt in Ingolstadt organisiert anlässlich des 550-jährigen Gründungsjubiläums der ersten Universität in Bayern. Kardinal Marx, der zugleich Magnus Cancellarius der KU Eichstätt-Ingolstadt ist, nahm teil an einem Podiumsgespräch zur Frage „Braucht die moderne Gesellschaft noch Religion?“.

Kostenfreies Coaching zur Klärung des Berufs- und Lebensweges

München, 19. Oktober 2022. Die Erzdiözese München und Freising bietet künftig für Menschen in ihrem Gebiet ein kostenfreies Coaching für die Klärung von deren eigenen Berufs- und Lebenswegen an. In den vergangenen Jahren wurden in der Erzdiözese dafür 22 Coaches ausgebildet, die für Interessierte zur Verfügung stehen. Mithilfe der Methode Berufungscoaching WaVe, die in Österreich entwickelt wurde, unterstützen die Coaches bei der Erkundung von Fähigkeiten und Talenten sowie bei der Benennung der Vision für das eigene Leben. Dabei geht es nicht nur um eine mögliche Berufung im engeren Sinn, zum Beispiel zu einer seelsorglichen Aufgabe, sondern ganz allgemein um Zukunft und Ziele in beruflicher, aber auch persönlicher Hinsicht.

„Kunst und Kirche gehören eng zusammen“

München, 19. Oktober 2022. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Regionalbischof im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis München, Christian Kopp, haben beim ersten Ökumenischen Kunstempfang in der Katholischen Akademie in Bayern die engen Bande zwischen Kirche und Kunst gewürdigt. „Kunst und Kirche gehören eng zusammen, schon seit Jahrhunderten“, sagte Kopp am Dienstagabend. „Mit unserem ökumenischen Kunstempfang wollen wir gemeinsam den Kunstschaffenden unsere Wertschätzung zeigen. Ich freue mich, dass das 2022 zum ersten Mal ökumenisch geschieht.“

Diözesanrat fordert Einsatz gegen Predigtverbot für nicht geweihte Seelsorger

Ohlstadt, 15. Oktober 2022. Der Vorstand des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising soll sich dafür einsetzen, „dass Kardinal Reinhard Marx auch nicht geweihte Seelsorgerinnen und Seelsorger mit dem Predigtdienst in Eucharistiefeiern beauftragt“. Dies haben die 170 Delegierten mehrheitlich bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, am Samstag, 15. Oktober, beschlossen und damit einen Antrag angenommen, den der Dekanatsratsvorsitzende von Dorfen, Balthasar Nußrainer, eingebracht hatte. Bisher gelte ein Predigtverbot für nicht geweihte Seelsorgerinnen und Seelsorger, wenn ein Kleriker anwesend sei. Aus Sicht des Antragstellers widerspreche das dem Geist des Zweiten Vatikanums, von dem die Botschaft ausgegangen sei, „dass alle Getauften und Gefirmten ermächtigt sind, das Wort Gottes zu verkündigen“.

„Wir können Räume eröffnen, um Christus zu entdecken“

München, 15. Oktober 2022. Bei einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, vier neue Gemeindereferentinnen für das Erzbistum München und Freising ausgesendet. In seiner Predigt erinnerte der Kardinal am Samstag daran, dass die Kraft des Gebetes der „Kernpunkt des seelsorglichen Lebens“ sei. Dies sei ein „wesentlicher Auftrag“, sowohl an die Kandidatinnen selbst als auch in ihrer Arbeit im Auftrag für die Menschen.

Armin Schalk neuer Diözesanratsvorsitzender

Ohlstadt, 14. Oktober 2022. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Armin Schalk zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vollversammlung des obersten Laiengremiums der Erzdiözese in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, wählten ihn am Freitag, 14. Oktober, ins Amt. Schalk setzte sich mit 64 zu 49 Stimmen gegen Hiltrud Schönheit durch. Der neue Vorsitzende ist Diplom-Ingenieur für Physikalische Technik und Leiter der deutschen Niederlassung einer weltweit tätigen mittelständischen Unternehmensgruppe im Hochtechnologiesektor. Ehrenamtlich engagiert sich der 55-Jährige seit dem Jahr 2010 als stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrates für die Region Nord und wirkt seit 1995 unter anderem als Lektor, Kommunionhelfer und Wortgottesdienstleiter in seiner Heimatpfarrei Forstern-Tading. Der bisherige Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel (58) ist nach zwölf Jahren im Amt bei der diesjährigen Wahl nicht wieder angetreten.

Kardinal Marx: „Danke für den Dienst an der Einheit“

Ohlstadt, 14. Oktober 2022. Den „Dienst an der Einheit“ hat Kardinal Reinhard Marx als wichtigen Auftrag sowohl für einen Bischof wie auch für die kirchlichen Laiengremien benannt. „Wir müssen zusammenbleiben, das wird in den letzten Jahren immer deutlicher, denn Polarisierungen und Spannungen in Gesellschaft und Kirche nehmen zu“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese am Freitag, 14. Oktober, in Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. In der eigenen Arbeit und auch auf dem Synodalen Weg gelte es daher, „Polarisierungen zu vermeiden und Brücken zu bauen, auch wenn wir verschiedenen Richtungen haben, damit möglichst viele mitgehen können.“

Hans Tremmel: „Es war mir Pflicht und Ehre“

Ohlstadt, 14. Oktober 2022. Nach zwölf Jahren als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel bei der Vollversammlung des Laiengremiums am Freitag, 14. Oktober, in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, seine Amtszeit offiziell beendet: „Es war mir Pflicht und Ehre“, so Tremmel. In drei Amtszeiten als Vorsitzender habe er Menschen kennengelernt, „die sich trotz aller Widerstände der Botschaft Jesu Christi verpflichtet wissen, die mit hoher Kompetenz, mit unermüdlicher Energie und Geduld konstruktiv an Themen, Aufgaben und Texten arbeiten. Von ihnen habe ich viel gelernt“, sagte Tremmel in seinem Bericht an die Vollversammlung. Er stellte aber auch die Mühen des „Gremienkatholizismus“ heraus: „In diese ehrenamtliche Arbeit fließt Energie, Nerven, Herzblut, Kompetenz, Geld und nicht zuletzt ganz viel Lebenszeit. Wer es als Ehrenamtlicher ernst nimmt, wird bisweilen an seine Grenzen kommen.“

Katholikenrat lädt zum Jahresempfang

München, 13. Oktober 2022. Nach zwei Jahren coronabedingter Unterbrechung lädt der Katholikenrat der Region München am Dienstag, 18. Oktober, wieder zum Jahresempfang ein. Zum Auftakt feiert David Theil, Pfarrer des Pfarrverbands Altschwabing und Dekan des Dekanates München-Innenstadt, um 17 Uhr mit den Gästen des Jahresempfangs einen Gottesdienst in der Bürgersaalkirche (Neuhauser Straße 14). Um 18.30 Uhr beginnt der Festakt im Saal des Alten Rathauses (Marienplatz 15). Die Bürgermeisterin a. D. und Ehrenbürgerin der Landeshauptstadt München, Christine Strobl, hält einen Festvortrag. Musikalisch gestaltet wird der Empfang vom Monaco Swing Trio.

„Der Grund unseres Daseins ist nicht die Nacht, die Angst“ – 50 Jahre Krisen- und Beratungsstelle Münchner Insel

München, 13. Oktober 2022. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, haben anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Münchner Insel die Bedeutung dieser ökumenischen Krisen- und Lebensberatungsstelle gewürdigt. Bei einem ökumenischen Festgottesdienst gestern Nachmittag in der evangelischen St. Markuskirche sagte Kardinal Marx: „Die Münchner Insel ist keine politische Veranstaltung und doch ist sie eine. Denn die großen Stürme wirken sich auch im Leben der Menschen aus, ihre Ängste und Sorgen, bis hin zu der Frage, dass wir uns wieder Gedanken machen müssen, ob wir warm durch den Winter kommen.“ Landesbischof Bedford-Strohm unterstrich: „Die aktuelle Weltsituation macht auch viele von uns sehr unruhig und bringt Unsicherheit in den Alltag des Lebens und verstärkt die Sehnsucht nach einer ruhigen Insel, wo wir Kraft schöpfen können.“

Ökumenischer Kunstempfang in der Katholischen Akademie

München, 11. Oktober 2022. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Regionalbischof im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis München, Christian Kopp, laden gemeinsam mit Akademiedirektor Achim Budde Künstlerinnen und Künstler am Dienstag, 18. Oktober 2022, um 19 Uhr zum ersten Ökumenischen Kunstempfang in die Katholische Akademie in Bayern (Mandlstraße 23). Der Abend steht unter dem Motto „Lebensmittel Kunst“, angelehnt an den Ausspruch des österreichischen Bischofs Hermann Glettler, der einmal gesagt hatte: „Für mich ist Kunst ein Lebensmittel.“

„Tage Neuer Kirchenmusik“ in Bayern

München, 11. Oktober 2022. Kardinal Reinhard Marx eröffnet mit einem feierlichen Pontifikalamt am Sonntag, 16. Oktober, um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom für die Erzdiözese München und Freising die „Tage Neuer Kirchenmusik 2022“, die vom 15. bis 30. Oktober in den bayerischen Bistümern unter dem Motto „Offenbarungen“ stattfinden. Bei dem Auftaktgottesdienst werden Werke von Ståle Kleiberg (*1958) aus Norwegen und Vytautas Miškinis (*1954) aus Litauen neben Kompositionen von Urmas Sisask (*1960) aus Estland und Pēteris Vasks (*1946) aus Lettland ebenso zur Aufführung gebracht wie von Ruben Sturm, dem Münchner Domorganisten. Er wird die Festmesse zusammen mit dem Domchor München und der Capella Cathedralis unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz musikalisch gestalten.