Archiv Pressemitteilungen

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Unterländer als Vorsitzender des Landeskomitees bestätigt

München, 17. April 2021. Joachim Unterländer ist als Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern bestätigt worden. Die Mitgliederversammlung wählte den ehemaligen CSU-Landtagsabgeordneten am Samstag, 17. April, im Rahmen der online durchgeführten Frühjahrsvollversammlung mit 59 von 61 abgegebenen Stimmen für eine weitere Amtszeit bis 2025 an die Spitze der katholischen Laien im Freistaat. Unterländer steht dem Landeskomitee bereits seit 2017 vor, eine Gegenkandidatur gab es bei dieser Wahl nicht.

„Stellenwert von Glauben und Kirche hervorheben“

München, 17. April 2021. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, hat dazu aufgefordert, den „Stellenwert von Glauben und Kirche gerade in Zeiten der Corona-Pandemie“ immer wieder hervorzuheben. „Das Eintreten für das christliche Menschenbild in unbedingter Form“ müsse dabei „der dominierende Maßstab sein“. Es gebe „hinsichtlich der Grundwerte und auch der praktischen Umsetzung in Kirche und Politik in diesen Zeiten einen extrem hohen Handlungsbedarf“, sagte Unterländer In seinem Bericht bei der digital per Videokonferenz durchgeführten Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees am Samstag, 17. April. 

„Gemeinsam auf dem Weg“

München, 17. April 2021. Mit Blick auf den Synodalen Weg, aber auch darüber hinaus, fordert das Landeskomitee der Katholiken in Bayern mehr Partizipation für Laien in der Kirche. Entscheidungsfindungen müssten „in den Pfarrgemeinden, Seelsorgegemeinschaften und Dekanaten, aber auch in den Diözesen sowie auf den interdiözesanen Ebenen möglichst breit angebahnt werden“ und neben den hauptamtlich Beschäftigten seien „auch die Gremien des Laienapostolats, Verbände, freie Initiativen und letztlich alle Gläubigen an Planungen, Entscheidungen und Handlungen der Kirche maßgeblich zu beteiligen“, heißt es in einer auf der Frühjahrsvollversammlung der katholischen Laien debattierten Beschlussvorlage mit dem Titel „Gemeinsam auf dem Weg“. Der Entwurf wurde in seinem Kernanliegen einstimmig gutgeheißen, die Verabschiedung der Erklärung jedoch aus Zeitgründen vertagt.  

Beim Synodalen Weg „wachsam, aufmerksam, geduldig sein“

München, 17. April 2021. Anlässlich der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern hat Kardinal Reinhard Marx mit Blick auf den Synodalen Weg zu einem geistlichen und konstruktiven Miteinander aufgerufen: „Wir müssen wachsam, aufmerksam und geduldig sein“ sowie „in Ruhe auch denen zuhören, die andere Meinungen haben“, so Marx. „Wenn wir wirklich im Geist zusammen sind und uns aufeinander einlassen, dann wird am Ende nichts völlig Extremistisches von der einen oder anderen Seite eine Mehrheit finden“, betonte der Erzbischof von München und Freising bei der online durchgeführten Videokonferenz der katholischen Laien am Samstag, 17. April 2021.

Gedenken für Tote der Corona-Pandemie in der Erzdiözese

München, 16. April 2021. Mit Blick auf das bundesweite Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie am Sonntag, 18. April, finden am Wochenende in der Erzdiözese München und Freising zahlreiche Gottesdienste zum Totengedenken statt, angefangen mit einem ökumenischen Gottesdienst für die Trauernden in der Coronazeit im Freisinger Mariendom am heutigen Freitag, 16. April, um 19 Uhr. Der Gottesdienst unter dem Titel „Lebe wohl!“ wird im Internet live übertragen unter https://bit.ly/3dYUEBb. Ebenfalls am heutigen Freitag wird in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) bei der Abendmesse um 18 Uhr der Toten der Pandemie gedacht. In einem Buch, das täglich im Mittelgang der Kirche ausliegt, können Angehörige die Namen von Personen niederschreiben, die sie durch Corona verloren haben. Bei den freitäglichen Abendgottesdiensten in St. Michael wird das Buch jeweils an den Altar getragen und gemeinsam der Toten gedacht.

Wissenschaftliche Online-Tagung zu „200 Jahre Erzbistum“

München, 16. April 2021. Aus Infektionsschutzgründen angesichts der Corona-Pandemie ausschließlich online findet im Rahmen des Jubiläumsprogramms anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Erzbistums München und Freising von Donnerstag, 22. April, bis Freitag, 23. April, eine wissenschaftliche Tagung statt. Diese verspricht „zwei Tage voller spannender Geschichte“ mit „neuen Erkenntnissen, wie sich Glaube und kirchliches Leben in Zeiten der Umwälzungen entwickelten“. Veranstaltet wird sie vom Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit dem Verein für Diözesangeschichte von München und Freising, dem Archiv und der Bibliothek des Erzbistums sowie der Domberg-Akademie.

Aus österlicher Erfahrung neue Wege für die Kirche suchen

München, 16. April 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, aus der österlichen Erfahrung des Aufbruchs heraus neue Wege für die Zukunft der Kirche zu suchen: „Was bedeutet die Ostererfahrung jetzt, in dieser Stunde? Was sind die Prioritäten, was ist jetzt angezeigt?“ Um die österliche Erfahrung wirksam werden zu lassen, müsse „manches vielleicht vergehen und Neues entstehen können“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 15. April, bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Es gehe darum, „was jetzt Aufgabe der Kirche ist, nicht nur in nostalgischer Zurückwendung auf das, was früher war, und nicht in utopischer Vorwegnahme, was einmal sein wird“.

Antonius-Küche als „Ort der Hoffnung“ mit offener Tür

München, 14. April 2021. Mit Blick auf die tägliche Essensausgabe der Antonius-Küche in der Pfarrkirche St. Anton betont Bruder Bernd Kober, Leiter des Pfarrverbandes München-Isarvorstadt, die Bedeutung von offenen Türen kirchlicher Gemeinden für die Menschen, die „auf der Suche nach dem nächsten Weg in ihrem Leben sind“. In der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ verdeutlicht Kober: „Wir haben gerade Ostern gefeiert, ein Fest der Hoffnung, bei dem eine Tür aufgeht, die keiner vermutet hat. Es hat sich ein Weg gezeigt, wo kein Weg war.“ Die Antonius-Küche solle deshalb „ein Ort der Hoffnung sein“, der deutlich mache, „dass Türen aufgehen und der Weg des Lebens weitergeht.“

„Woche für das Leben“ nimmt Hospizarbeit in den Blick

München, 13. April 2021. Die diesjährige bundesweite ökumenische „Woche für das Leben“ stellt unter dem Motto „Leben im Sterben“ die Sorge um Schwerkranke und sterbende Menschen durch palliative und seelsorgliche Begleitung in den Mittelpunkt. Das Erzbistum München und Freising beteiligt sich daran mit Online-Angeboten sowie einer Video-Installation und einer künstlerisch gestalteten Andacht in der Münchner Pfarrkirche St. Paul im Bahnhofsviertel.

Kardinal Marx weiht Altar von St. Peter und Paul Beuerberg

München, 13. April 2021. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, weiht am Sonntag, 18. April, um 10 Uhr den neuen Altar der Pfarrkirche St. Peter und Paul im früheren Kloster Beuerberg im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen. Nach fast zehn Jahren endet damit die Gesamtrestaurierung und liturgische Neugestaltung der ehemaligen Augustinerchorherren-Stiftskirche. Der Gottesdienst findet pandemiebedingt und aus Platzgründen nichtöffentlich statt. Nach dem Gottesdienst besteht unter Einhaltung der in Kirchen angesichts der Corona-Pandemie geltenden Infektionsschutzbestimmungen die Möglichkeit, die renovierte Kirche zu besichtigen.

Landeskomitee nimmt den Synodalen Weg in den Blick

München, 12. April 2020. Im Rahmen ihrer Frühjahrsvollversammlung am Samstag, 17. April, befassen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern unter dem Titel „Gemeinsam auf dem Weg“ mit dem Synodalen Weg und widmen sich dabei auch der Frage nach angemessener Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements in der Kirche. Ausgehend von Impulsvorträgen setzen sich die Mitglieder mit dem Tagungsthema auseinander und diskutieren mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Am Nachmittag der Vollversammlung wählen die Laien einen neuen Vorsitzenden, drei Stellvertreter und die Verbändevertretungen für den Geschäftsführenden Ausschuss. Als Kandidat für den Vorsitz tritt der Amtsinhaber, Joachim Unterländer, wieder an. Zum Schutz vor Corona findet die Vollversammlung digital als Videokonferenz statt. Zuvor findet am

Kardinal Marx: „von den Wunden der Welt nicht abwenden“

München, 10. April 2021. Sechzehn Erwachsene und zwei Kinder hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Vorabend zum Weißen Sonntag, Samstag, 10. April, in einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in München getauft. Die erwachsenen Täuflinge erhielten zudem das Sakrament der Firmung und der Eucharistie. In seiner Predigt hob Marx hervor, dass wer Christin oder Christ sei, sich „von den Wunden der Welt nicht abwenden“ könne. „Einen unverwundeten Christus gibt es nicht, einen Christus, der nicht das Leid der Welt trägt, gibt es nicht“, so Marx. Christsein bedeute auch immer offen zu sein für die Begegnung mit den Armen, Getretenen, Unterdrückten. „Das ist ein Trost und eine Herausforderung“, betonte der Erzbischof von München und Freising. Es gelte jedoch als Christ in diesem Bewusstsein zu leben und Zeugnis zu geben.

Kardinal Marx: Scheinbar „tote Punkte“ als Wendepunkte begreifen

München, 1. April 2021. In seiner Osterbotschaft ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, trotz der krisenhaften Situation in Gesellschaft wie Kirche die „österliche Dynamik“ und damit verbundene Botschaft der Hoffnung nicht aus den Augen zu verlieren. Jesu Weg hinauf zum Hügel von Golgotha, der im Kreuz scheinbar an einem „toten Punkt“ endet, „wird zu einem wirklichen ‚Wendepunkt‘ und ermöglicht neues Leben, eine neue Hoffnung“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt in der Osternacht am Samstagabend, 3. April, im Münchner Liebfrauendom. „Die Botschaft vom Reich Gottes ist nicht zu Ende. Im Gegenteil. Sie hat durch den Tod Jesu und seine Auferstehung ihre eigentliche, endgültige Kraft bekommen.“

„Blick auf das Kreuz hilft, sich festzuhalten am Glauben“

München, 31. März 2020. Angesichts des Leids, das die Corona-Pandemie verursacht hat, ruft Kardinal Reinhard Marx an Karfreitag dazu auf, den Blick auf das Kreuz als „Haltepunkt“ zu richten. „Das Leiden und den Tod zu begreifen, zu erklären, zu verstehen“, werde laut Marx zwar nicht gelingen. „Aber der Blick auf das Kreuz hilft, sich festzuhalten am Glauben, dass Gott uns im Leiden und Sterben nicht allein lässt, dass im Kreuz seines Sohnes eine Hoffnung aufleuchtet, die niemand auf Erden uns sonst schenken kann“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript bei der Feier vom Leiden und Sterben Jesu, die er am Nachmittag des Karfreitag, 2. April, im Münchner Liebfrauendom feiert.

Kardinal Marx hofft auf ein Ostern von Christen und Juden

München, 1. April 2021. Kardinal Reinhard Marx träumt von einem gemeinsamen Osterfest aller Christen und Juden. „Wie sehr hoffe ich, dass wir in einer globalen Welt irgendwann doch einen gemeinsamen Ostertag haben werden“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend bei der Messe vom Letzten Abendmahl im Münchner Liebfrauendom. „Dann erst haben wir den gesamten Weg vor Augen, den Gott mit uns gemeinsam geht.“ Dass Ostern in diesem Jahr für Christen und Juden auf denselben Termin falle, sei „schön“. Allerdings seien die Orthodoxen „leider nicht“ dabei. Die orthodoxe Kirche feiert erst am 2. und 3. Mai Ostern.

„Sakramente sind Herzschlag, der die Kirche bewegt“

München, 31. März 2021. Kardinal Reinhard Marx hat in der Chrisam-Messe die Bedeutung der Feier der Sakramente betont: Sie gleiche dem Herzschlag, „der den ganzen Organismus der Kirche bewegt, damit sie sich in Nächstenliebe hingibt an die Welt“, so der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom am Mittwoch der Karwoche, 31. März. Gerade in der Coronakrise, in der sich die Menschen nach Nähe, Berührung und Gemeinschaft sowie einem Ende der notwendigen Beschränkungen sehnten, zeige sich das Gewicht der Sakramente als „Elemente der Berührung, durch die wir erfahren, dass dies nicht nur Theorie ist, sondern wirkliche Berührung unseres Leibes und unserer Seele“. In ihnen werde deutlich, dass „der Gott, den Jesus seinen Vater nennt, gerne unter den Menschen ist, sie berührt, ihnen nahe ist: Gott ist verrückt nach jedem Menschen.“

„Menschen, die verletzt sind, in den Blick nehmen“

München, 31. März 2021. Anlässlich der Kar- und Ostertage ruft Weihbischof Bernhard Haßlberger dazu auf, „die Menschen, die verletzt sind, in den Blick zu nehmen“. Allen, „die wir unter dem Kreuz stehen“, sei aufgetragen, zum „Versöhnen und Heilen“ beizutragen, betont der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese München und Freising in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 31. März, ausgespielt wird. 

Innovative Kar- und Osterangebote für junge Menschen

München, 30. März 2021. Ein „Jugendkreuzweg Dahoam“ mit Bildern von den Proben für die Passionsspiele Oberammergau und Podcasts mit Jesus-Darstellern der Passionsspiele sind nur zwei Beispiele für viele innovative und der aktuellen Situation angepasste Angebote, die jungen Menschen heuer an den Kar- und Ostertagen im Erzbistum München und Freising offen stehen. „Ostern 2021 findet statt – auch auf neue Weise! Dies gilt auch und insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene, die in den vergangenen Monaten mit vielfachen Belastungen leben mussten“, betont Diözesanjugendpfarrer Richard Greul. Die Jugendseelsorgerinnen und -seelsorger sowie die Jugendreferentinnen und -referenten des Erzbischöflichen Jugendamts (EJA) München und Freising hätten dafür viele passende Formate vorbereitet, so Greul. Darunter sind viele digitale Angebote und Aktivitäten, die sich allein oder zu zweit umsetzen lassen.

Kardinal Marx spricht Senioren zu Ostern Mut zu

München, 29. März 2021. Kardinal Reinhard Marx wendet sich angesichts des bevorstehenden Osterfestes in einem Schreiben an die Seniorinnen und Senioren im Erzbistum und damit an eine von den Corona-Einschränkungen wie auch den Gefahren durch die Krankheit besonders betroffene Gruppe. „Gehen Sie – vom Gott des Lebens berührt – weiter in Ihrem Leben, auch mit den ‚Corona-Lasten‘“, ermuntert der Erzbischof von München und Freising darin. „Diese Bewegung hin zur Zuversicht und Hoffnung wünsche ich Ihnen zu diesem Osterfest von Herzen.“

Kardinal Marx lädt zu intensiver Mitfeier der Karwoche ein

München, 27. März 2021. Zu Beginn der Karwoche hat Kardinal Reinhard Marx dazu eingeladen, die Kar- und Ostertage intensiv mitzufeiern und den Weg Jesu Christi durch Leiden, Tod und Auferstehung auch als Chance zur Erneuerung zu nutzen: „Der Glaube ist ein Weg durch den Tod hindurch“, ein Weg, um „durch den Tod das Leben zu finden“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Jugendgottesdienst in der Kirche St. Joseph in München-Schwabing am Vorabend des Palmsonntags, Samstag, 27. März.

Kardinal Marx betont zu Palmsonntag interreligiöse Bedeutung des Heiligen Landes

München, 26. März 2021. Kardinal Reinhard Marx erinnert die Gläubigen zu Palmsonntag an die religionsübergreifende Bedeutung des Heiligen Landes. Dieses sei, wie alle biblischen Länder, „ein Zeichen dafür, wie sehr Christen, Juden und Muslime verbunden sind und dass sie miteinander in die Zukunft gehen sollten“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript bei einem Gottesdienst im Liebfrauendom am Sonntag, 28. März, um 10 Uhr. Die Begegnung der Religionen, die auch Papst Franziskus ein besonderes Anliegen sei, „setzt einen starken Impuls für das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens, eine wichtige Ermutigung zu Beginn der Karwoche“.

Breite Mitwirkung an Strategieprozess der Erzdiözese

München, 25. März 2021. Rund 90 Personen wirken in den sechs Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising mit. Die Männer und Frauen repräsentieren die Vielfalt der Erzdiözese und bringen ihre Kompetenz und Erfahrung aus Theorie und Praxis in unterschiedlichen Bezügen ein. Vertreten sind Haupt- und Ehrenamtliche, Menschen, die selbst kirchliche Angebote wahrnehmen sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Inhalten. Die Mitwirkenden stellen sich unter www.erzbistum-muenchen.de/strategieprozess/arbeitsgruppen mit einem kurzen Steckbrief selbst vor.

„Inklusion darf nicht aus dem Blick geraten“

München, 26. März 2021. Mit Blick auf den Jahrestag der Inkraftsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März hat Kardinal Reinhard Marx zu besonderer Achtsamkeit für Menschen mit Behinderung aufgerufen. „Wir dürfen während und auch nach Corona nicht nachlassen und müssen verhindern, dass das Konzept der Inklusion aus dem Blick gerät oder geschwächt wird“, sagte der Erzbischof von München und Freising. Bei einem Videogespräch mit Leiterinnen und Leitern von katholischen Einrichtungen im Erzbistum, die zur Teilhabe und Inklusion beitragen, dankte Marx am Donnerstag, 25. März, für den Einsatz aller, die für Menschen mit Behinderungen Dienst tun.

Achtung, Aktualisierung: Feier des Palmsonntags und der Kar- und Ostertage im Münchner Liebfrauendom

München, 25. März 2021. Den Palmsonntag, die Kar- und Ostertage als Höhepunkt des Kirchenjahres feiern die Gläubigen im Erzbistum München und Freising mit festlichen Gottesdiensten. Von Gründonnerstag, 1. April, bis Ostersonntag, 4. April, gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die im Mittelpunkt des christlichen Glaubens stehen. Anders als im vergangenen Jahr können trotz der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste gefeiert werden, sie unterliegen allerdings strikten Zugangsbeschränkungen, Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Präsenzgottesdienste an Ostern

München, 25. März 2021. Nach Gesprächen zwischen der Bayerischen Staatsregierung und den christlichen Kirchen sowie dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinde besteht Einvernehmen, dass Präsenzgottesdienste im Rahmen der Vorgaben der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weiterhin uneingeschränkt zulässig bleiben. Einig war man sich auch, dass virtuelle beziehungsweise digitale Gottesdienstformate verstärkt angeboten werden sollen, wie dies schon an vielen Orten geschieht. Der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, zeigt sich erleichtert über die Einigung: „Ich bin froh und dankbar, dass wir an Ostern, unserem wichtigsten Fest und Kern unseres Glaubens, in diesem Jahr auch wieder gemeinsam Gottesdienste in Präsenz feiern können, wenn auch unter Einschränkungen. Es ist selbstverständlich, dass wir mit unseren bewährten Schutzkonzepten das Infektionsrisiko weiterhin so gering wie möglich halten.“ (ck)
 


Feier des Palmsonntags und der Kar- und Ostertage im Münchner Liebfrauendom

München, 22. März 2021. Den Palmsonntag, die Kar- und Ostertage als Höhepunkt des Kirchenjahres feiern die Gläubigen im Erzbistum München und Freising mit festlichen Gottesdiensten. Von Gründonnerstag, 1. April, bis Ostersonntag, 4. April, gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die im Mittelpunkt des christlichen Glaubens stehen. Anders als im vergangenen Jahr können trotz der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste gefeiert werden, sie unterliegen allerdings strikten Zugangsbeschränkungen, Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Kardinal Marx: Ewige Profess ein Zeichen der Hoffnung

München, 20. März 2021. Kardinal Reinhard Marx sieht in der Feier der Ewigen Profess von Sr. Margareta von den heiligen fünf Wunden OCD am Samstag im Karmelitinnenkloster St. Josef in Aufkirchen (Berg) im Dekanat Wolfratshausen ein „Zeichen der Hoffnung in turbulenten Zeiten“. Bedingt durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona fand die Feier im engsten Kreis der Gemeinschaft statt. Mit der Ewigen Profess bindet sich die Karmelitin auf Lebenszeit an ihre Ordensgemeinschaft und gelobt dafür Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Als kontemplative Gemeinschaften übernehmen die Karmelitinnen keine pastoralen oder karitativen Aufgaben nach außen, sondern sehen ihre Hauptaufgabe im absichtslosen Dasein vor Gott, das zugleich zum Mittragen der Nöte und Anliegen der Mitmenschen wird.

Gebärdensprache ermöglicht intensiven Zugang zur Bibel

München, 17. März 2021. Zum Abschluss des siebenjährigen Projektes „Bibeltexte in Deutscher Gebärdensprache“ der Erzdiözese München und Freising verdeutlichen die Protagonisten der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ den besonders intensiven Zugang zur Bibel, den die Gebärdensprache durch ihre Ausdrucksstärke und Visualität allen Menschen ermöglicht. Dies sei auch für hörende Menschen ein großer Gewinn, weil sie dank der Filme, die im Rahmen des Projekts „Bibeltexte in Deutscher Gebärdensprache“ entstanden sind, „erfahren und spüren können, wie gefühlsstark und lebendig der Bibeltext in Gebärdensprache dargestellt werden kann“, hebt Projektleiterin Angelika Sterr, Gemeindereferentin von der Seelsorge für gehörlose, schwerhörige und taubblinde Menschen der Erzdiözese, die Einzigartigkeit der Gebärdensprache hervor. Gedreht wurde die aktuelle Folge der „Mittwochsminuten“ in der Pfarrkirche St. Elisabeth in München-Haidhausen, in der regelmäßig gebärdensprachliche Gottesdienste angeboten werden.

Marx dankt Georg Falterbaum für Dienst als Caritasdirektor

München, 16. März 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dem scheidenden Direktor des Diözesancaritasverbands der Erzdiözese München und Freising, Georg Falterbaum, für dessen Wirken gedankt. Marx würdigte Falterbaum als „Anwalt für jene, die am Rand stehen, denen kaum Gehör geschenkt wird und für deren Sorgen und Nöte sich wenige interessieren“. Anlässlich der Verabschiedung des Caritasdirektors feierte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 16. März, einen Gottesdienst in der Münchner Kirche St. Sylvester. Georg Falterbaum gehörte fünf Jahre dem Vorstand des Diözesancaritasverbands an, davon zuletzt drei als Direktor.

Feier der Ewigen Profess mit Kardinal Marx in Aufkirchen

München, 15. März 2021. Kardinal Reinhard Marx feiert am Samstag, 20. März, um 10 Uhr die Heilige Messe zur Feier der Ewigen Profess von Sr. Margareta von den heiligen fünf Wunden OCD im Karmelitinnenkloster St. Josef in Aufkirchen (Berg) (Dekanat Wolfratshausen). Bedingt durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona findet die Feier im engsten Kreis der Gemeinschaft statt, eine Teilnahme zur Berichterstattung ist nicht möglich. Mit der Ewigen Profess bindet sich die Karmelitin auf Lebenszeit an ihre Ordensgemeinschaft und gelobt dafür Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam.

„Ein Zeichen für eine neue Epoche, die anbricht“

München, 14. März 2021. Das Pontifikat von Papst Franziskus ist für Kardinal Reinhard Marx ein starkes Zeichen für eine „neue Epoche, die ankommt, die anbricht“, für eine Zeit, da „wir uns von der Vergangenheit auch lösen, einen neuen Weg finden“. Angesichts der Umbrüche und der Herausforderungen, vor denen Kirche und Gesellschaft stünden, erscheine „dieses Zeugnis – wir haben es in diesen Wochen wieder im Irak erlebt – als ein wichtiges Zeugnis, was Kirche zu tun hat, wohin sie sich orientieren muss“, so der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Sonntag, 14. März, im Münchner Liebfrauendom anlässlich des achten Jahrestags der Wahl von Papst Franziskus.

Marx: „Suchen Sie die Gemeinschaft, wo aufgebaut wird“

München, 13. März 2021. Bei der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken hat Kardinal Reinhard Marx dazu angeregt, die Zukunft der Kirche reflektiert und konstruktiv mitzugestalten. „Suchen Sie die Gemeinschaft, wo aufgebaut wird. Durchaus kritisch, durchaus offen, aber doch in der Überzeugung: Wir feiern den lebendigen Gott in unserer Mitte.“ Trotz aller Krisen und schwerer Zeiten dürften „die Quellen der Freude nicht verschüttet“ werden, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der erstmals online durchgeführten Vollversammlung am Samstag, 13. März. 

Diözesanratsvorsitzender Tremmel wirbt für Synodalen Weg

München, 13. März 2021. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat die Relevanz des Synodalen Wegs betont. Bei dessen Auftakt habe er mit Blick auf die Zukunft der Kirche „echtes, glaubwürdiges Ringen um den richtigen Weg bei sehr unterschiedlichen Menschen erlebt“, sagte Tremmel bei der erstmals online durchgeführten Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 13. März. Auch wenn eine „laute Minderheit“ beim Synodalen Weg versuche, „den Takt und die Melodie zu torpedieren“, wisse die überwiegende Mehrheit um „die Notwendigkeit, jetzt positive Richtungsänderungen vorzunehmen und die Kirche um der Menschen willen endlich in die Moderne zu führen“, so Tremmel. 

Digitalisierungsschub durch Coronakrise

München, 12. März 2021. Der erste Lockdown der Coronakrise vor einem Jahr hat im Erzbistum München und Freising einen Digitalisierungsschub in Seelsorge, Bildung und Beratung ausgelöst. Das Online-Angebot für Gläubige und Interessierte wird stetig ausgebaut und ermöglicht trotz Kontaktbeschränkungen vielfältige Verbindungen und stetigen Dialog.   Seit Sonntag, 15. März 2020, wird täglich ein Gottesdienst aus dem Münchner Liebfrauendom ins Internet übertragen. Mittlerweile hat sich eine Online-Gemeinde gebildet: „Wenn ich die Gottesdienste ansehe, fühle ich mich stets zu Hause“, schreibt beispielsweise ein Nutzer auf Facebook. Die Reichweite der Gottesdienste summiert sich auf drei Millionen; zwischen 4.000 und 8.000 Menschen erreichen die Übertragungen an Werktagen, zwischen 10.000 und 15.000 an Sonn- und Feiertagen. Auch zahlreiche Pfarreien übertragen ihre Gottesdienste ins Internet und ermöglichen so die Mitfeier auch Gemeindemitgliedern, die wegen der Pandemie oder aus anderen Gründen nicht in Präsenz teilnehmen können oder wollen. Seelsorger und Seelsorgerinnen fanden in der Pandemie kreative Wege, um den Kontakt zu den Gläubigen zu halten – über Social Media oder digitale Veranstaltungen, aber auch auf klassischen Wegen über Telefon, durch Briefe oder durch eine besondere Gestaltung der Kirchenräume.

Laien starten Videoprojekt: „Miteinander.Füreinander.Da.Sein“

München, 12. März 2021. Unter dem Titel „Miteinander.Füreinander.Da.Sein“ hat das Landeskomitee der Katholiken in Bayern ein neues Videoprojekt gestartet. In kurzen Videoclips sprechen Mitglieder der Vollversammlung und der Sachausschüsse des Landeskomitees Themen rund um Solidarität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt an. Hintergrund für das Projekt ist die sich durch die Corona-Pandemie beschleunigende Spaltung der Gesellschaft: „Wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, dass Brüche in unserer Gesellschaft an vielen Stellen tiefer werden“, sagt der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer. Den Auftakt macht Adelheid Utters-Adam, Vorsitzende des Katholischen Verbands für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA Bayern. Sie schildert, wie es den Bahnhofsmissionen gelungen ist, trotz Abstand nahe bei den Menschen zu sein und wie viel Solidarität die Einrichtungen selbst erfahren haben.

Forderung nach Chancengleichheit für Sinti und Roma

München, 12. März 2021. Chancengleichheit und gerechte Wertschätzung für Sinti und Roma fordert Monsignore Rainer Boeck, Diözesanbeauftragter für Flucht, Asyl, Migration und Integration im Erzbistum München und Freising. So sei es unfair, wenn die Kinder aus Sinti- und Roma-Familien nachweislich „viel geringere Bildungschancen im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung haben. Da braucht es Förderung: keine exklusiven, sehr wohl aber explizite Maßnahmen“, betonte Boeck bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche Mariä Sieben Schmerzen in München-Hasenbergl anlässlich des 78. Jahrestags der Deportation von Münchner Sinti und Roma am 13. März 1943. An diesem Tag veranlasste die Münchner Polizei die Verschleppung von 130 Sinti und Roma in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1.     Corona-Krise   Die Pandemie und die mit ihr verbundenen Einschränkungen des täglichen Lebens werden von den Menschen im nunmehr zweiten Jahr als schwere Last empfunden. Wirtschaftliche Sorgen, persönliche Konflikte in den Familien, Einsamkeit oder vielfältige Ängste bedrücken viele. Alle Schichten und alle Generationen sind betroffen. Die katholische Kirche in Bayern steht mit ihrem vielfältigen Wirken an der Seite der Sterbenden, Trauernden und Verzweifelten.   Bald feiern die Gläubigen Ostern. Ein Fest der Freude und der Hoffnung. Den Bischöfen ist es wichtig, dass die Menschen wissen, dass die Kirche an den Kar- und Ostertagen da sein wird, um mit ihnen Gottesdienste zu feiern. Hier gelten nach wie vor die notwendigen strengen Hygieneregeln, welche die Pfarreien mit großem Engagement umsetzen; aber das Fest der Auferstehung Christi findet statt!   Kreativ ist die Kirche vor Ort und in der Jugendarbeit darin, neue geistliche und pädagogische Angebote in der Krise zu machen. Gerade die Jugendlichen mit ihren besonderen Bedürfnissen dürfen nicht nur als Schülerinnen und Schüler gesehen werden, sondern brauchen Perspektiven darüber hinaus.

Katholische Laien fordern Einsatz gegen prekäre Arbeit

München, 10. März 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern und der Landeskatholikenausschuss Niedersachsen fordern ein breit angelegtes Bündnis für gute Arbeit und Beschäftigung im Rahmen einer „Konzertierten Aktion“ von Arbeitgeberseite, Gewerkschaften und Politik. In einer gemeinsamen Stellungnahme werben die Laien für ein „weiterführendes Verbot von Werkarbeitsverträgen, die Aufhebung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen und sozialverträgliche Minijob-Lösungen“. Auch die öffentliche Hand müsse unter anderem im Wissenschaftsbereich „die Vielzahl von prekären Beschäftigungsverhältnissen in reguläre Arbeitsverhältnisse umwandeln, um den Beteiligten eine Perspektive für die Zukunft zu ermöglichen“.

Ehemaliges Kloster St. Sebastian wird Studierendenwohnheim

München/Rosenheim, 9. März 2021. Die Erzdiözese München und Freising gestaltet das Areal des ehemaligen Kapuzinerklosters St. Sebastian in Rosenheim zu einem Wohnheim für Studierende um. Bereits zum Sommersemester 2022 sollen die 60 entstehenden Wohnheimzimmer bezugsfertig sein und zu Preisen deutlich unterhalb der marktüblichen Miete angeboten werden. „Zur sozialen Gerechtigkeit und zur Bildungsgerechtigkeit gehört, dass Studierende, denen weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, geeigneten Wohnraum finden, um ihrem Studium gut nachgehen zu können. Dazu wollen wir als Kirche beitragen“, betont Generalvikar Christoph Klingan. Die Gesamtkosten für den Umbau des Klostergebäudes und den nachhaltig gestalteten Neubau betragen voraussichtlich 8,4 Millionen Euro; der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit 1,9 Millionen Euro.

Diözesanrat tagt zu Lehren aus Coronakrise

München, 8. März 2021. Mit Lehren aus der Coronakrise im Erzbistum München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 13. März, ab 10 Uhr bei seiner Frühjahrsvollversammlung, die erstmals digital als Videokonferenz stattfindet. Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „Erzbistum in der Coronakrise – Rückblick und Ausblick“ kommen rund 160 Teilnehmende aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden zusammen. Ab 14 Uhr berichten der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx im Liebfrauendom einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung, der auch live per Stream unter www.erzbistum-muenchen.de/stream übertragen wird.

Video-Serie mit Bibeltexten in Gebärdensprache komplett

München, 8. März 2021. Nach sieben Jahren ist das Projekt „Bibeltexte in Deutscher Gebärdensprache“ der Erzdiözese München und Freising nun abgeschlossen und bietet mit Videos zu einem Großteil der Texte der Sonn- und Feiertagslesungen einen bundesweit einmaligen Service für gehörlose und schwerhörige Menschen. Anlässlich des Projektabschlusses feiert Weihbischof Bernhard Haßlberger am Sonntag, 14. März, um 14 Uhr in der Jugendkirche Zum guten Hirten in München-Haidhausen (Preysingstraße 85) einen Gottesdienst mit Gebärdenübersetzung. Die Messe unter dem Motto „Das Herz für Gottes Wort öffnen“ wird auch per Stream ins Internet übertragen. Weitere Informationen zum Stream finden Sie auf der Website www.erzbistum-muenchen.de/hoergeschaedigte. Eine Teilnahme vor Ort ist nach vorheriger Anmeldung unter hoerbehindertenseelsorge@eomuc.de möglich.

„Kraftvolles Zeichen gegen Antisemitismus“

Stuttgart/München, 7. März 2021. Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung der Oberammergauer Passionsspiele für den Zusammenhalt von Juden und Christen betont. „Oberammergau ist in den letzten Jahrzehnten gleichsam zu einem ‚Labor‘ des christlich-jüdischen Dialogs geworden und damit ein kraftvolles Zeichen gegen Antisemitismus“, sagte der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in einer Laudatio zur Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille am Sonntag, 7. März, in Stuttgart. Ausgezeichnet wird Spielleiter Christian Stückl, der laut Marx dazu beitrage, den christlichen Glauben „ohne Antijudaismus zu verkünden und zu leben! Und: Nur wenn wir Jesus als Juden sehen und kennenlernen, können wir ihn verstehen.“

Trotz Corona Notleidende in der Welt nicht vergessen

München, 5. März 2021. Kardinal Reinhard Marx sieht in der Irak-Reise von Papst Franziskus und damit dem ersten Besuch eines Papstes in dem Land überhaupt ein wichtiges Signal gerade in der Corona-Zeit. „Bei all unseren nationalen und europäischen Überlegungen in der Corona-Krise beachten wir ein Land wie Irak viel zu wenig, in dem die Menschen aber große Not leiden und unsere Solidarität brauchen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 6. März, gesendet wird. Schon durch die Ankündigung seiner Reise in den Irak schaffe Papst Franziskus Aufmerksamkeit für ein Land, in dem die Menschen besonders leiden. 

Erzdiözese unterstützt internationale Studierende

München, 5. März 2021. Die Erzdiözese München und Freising stellt jährlich etwa 280.000 Euro für die Unterstützung internationaler Studierender bereit, die an Hochschulen im Bereich der Erzdiözese immatrikuliert sind. Damit werden etwa 35 Stipendien sowie die Beratungsstelle „Brücke“ des diözesanen Caritasverbands finanziert. „Unser Anliegen als Kirche ist es, internationalen Austausch und Begegnung zu ermöglichen und gleichzeitig junge Menschen bei einem Studium zu unterstützen, das ihnen in ihrem Heimatland häufig verwehrt bleibt, nicht zuletzt, weil sie fliehen mussten“, erklärt Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising.

Marx unterstützt Buchprojekt gegen Gewalt an Kindern

München, 4. März 2020. Bei einem Treffen im Erzbischöflichen Palais hat Kardinal Reinhard Marx am Donnerstag, 4. März, das Buch „Nur ein Stein – und doch so bewegend“ vom Ehepaar Monika und Johannes Heibel entgegengenommen. Der Herausgeber, der auch Vorsitzender des Vereins „Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“ ist, dokumentiert mit dem Buch eine Aktion, die dazu ermahnt, Kindern kein Leid anzutun und ergangenes Leid lückenlos aufzuklären. Kardinal Marx hat die Realisierung des Buchprojekts finanziell gefördert und teilt das Anliegen der Initiative, zur Verantwortung für den Schutz von Kindern zu mahnen.

„Sonntagsschutz ist kein Relikt, sondern ein starkes Zeichen“

München, 3. März 2021. Kardinal Reinhard Marx hat zur Eröffnung des Jubiläumsjahres „1.700 Jahre freier Sonntag“ die Bedeutung des Einsatzes für diesen besonderen Ruhetag gewürdigt: „Der Schutz des freien Sonntags ist mir wichtig, weil er nicht nur ein kulturelles Relikt aus der Vergangenheit ist, sondern ein starkes Zeichen, dass wir wirklich unsere Arbeitswelt, unsere Lebenswelt einmal in der Woche unterbrechen.“ Der Sonntag sei „im wirklich tiefen Sinne eine Unterbrechung, die uns aufmerksam macht für die großen Möglichkeiten des menschlichen Lebens“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Video-Grußwort, das am Mittwoch, 3. März, bei einem Online-Festakt der kirchlich-gewerkschaftlichen „Allianz für den freien Sonntag“ zum Jubiläumsjahr eingespielt wurde. „Dabei geht es nicht nur um eine Pause, um sich zu erholen und dann wieder an die Arbeit zu gehen“, ergänzt Marx, „sondern es geht darum zu begreifen, dass wir nicht nur Arbeit sind und Geldverdienen und Konsum, dass es andere Dimensionen des Lebens gibt. Dafür stehen wir Christen in besonderer Weise ein.

„Kirche als Frauen gleichberechtigt mitgestalten“

München, 3. März 2021. Im Vorfeld des Weltgebetstages am Freitag, 5. März, und des Weltfrauentages am Montag, 8. März, steht die Münchner Dreifaltigkeitskirche als Drehort der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ exemplarisch für das fundamentale Wirken der Frauen in der katholischen Kirche. Das prächtige Glaubenszeugnis sei ein Symbol dafür, dass es sich „zu allen Zeiten bewährt hat, auf Frauen zu bauen und mit den Frauen zu bauen“, betont Katharina Dötsch, Gleichstellungsbeauftragte des Erzbischöflichen Ordinariats München. Mit Blick auf den Weltfrauentag stelle sich jedoch die Frage, worauf die Frauen in der katholischen Kirche bauten, vor allem beim Thema Partizipation: „Wir Frauen bauen darauf, dass wir diese Kirche gleichberechtigt mitgestalten können. Mit all unseren Charismen, deutlich sichtbar und auch in wichtigen Positionen“, so Dötsch.

Brücken schlagen zwischen Christentum und Judentum

München, 2. März 2021. Die Erzdiözese München und Freising beteiligt sich mit einer Fülle von Veranstaltungen an dem Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Beginnend mit der jährlich stattfindenden „Woche der Brüderlichkeit“ von Sonntag, 7. März, bis Sonntag, 14. März, bei der die Erzdiözese als Zuschussgeber und Kooperationspartner agiert, sollen das ganze Jahr über vertiefte Einblicke in den jüdischen Glauben und das christlich-jüdische Verhältnis gegeben werden. Neben vielen Parallelen zum Christentum laden die Unterschiede zum Reflektieren der eigenen Glaubenspraxis ein.

Landeskomitee zu 1700 Jahren Sonntagsschutz: „Der Sonntag sichert die Würde des Menschen“

München, 1. März 2021. Anlässlich 1700 Jahren Sonntagsschutz warnt das Landeskomitee der Katholiken in Bayern davor, „die Sonntagsruhe als gemeinsames Kulturgut und als sicheren Rahmen für familiären Zusammenhalt zu gefährden“. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Landeskatholikenausschuss in Niedersachsen betonen die Laien: „Der Sonntag sichert die Würde des Menschen, indem er sich der Expansion wirtschaftlicher Verwertungsinteressen widersetzt.“ Sie rufen zugleich alle politisch und gesellschaftlich verantwortlichen Akteure dazu auf, „diesen Schutz der menschlichen Würde als wertvollen Schatz zu begreifen“. Eine verlässliche Strukturierung der Zeit und verbindliche Rituale seien „überlebensnotwendig – gerade auch in Zeiten der Coronapandemie“. Der Schutz des Sonntags wurde im Jahr 321 von Kaiser Konstantin begründet.

Wider die Gleichgültigkeit: Marx erinnert an Corona-Tote

München, 27. Februar 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, für die Verstorbenen der Corona-Pandemie zu beten. Er hoffe, „dass wir durch diese Krise auch merken, welche Kräfte in einer Gesellschaft sind, wenn die guten und die engagierten Menschen zusammenstehen – und dazu wollen wir als Christen gehören“, so der Erzbischof von München und Freising bei einem Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen der Pandemie am Samstagabend im Münchner Liebfrauendom. Der Gottesdienst war Teil einer Initiative des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE): In jedem Mitgliedsland werden an einem bestimmten Tag in der Fastenzeit Gedenkgottesdienste für die Toten der Pandemie gefeiert, in Deutschland war dies am Samstag, 27. Februar.