Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Trotz Corona Notleidende in der Welt nicht vergessen

München, 5. März 2021. Kardinal Reinhard Marx sieht in der Irak-Reise von Papst Franziskus und damit dem ersten Besuch eines Papstes in dem Land überhaupt ein wichtiges Signal gerade in der Corona-Zeit. „Bei all unseren nationalen und europäischen Überlegungen in der Corona-Krise beachten wir ein Land wie Irak viel zu wenig, in dem die Menschen aber große Not leiden und unsere Solidarität brauchen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 6. März, gesendet wird. Schon durch die Ankündigung seiner Reise in den Irak schaffe Papst Franziskus Aufmerksamkeit für ein Land, in dem die Menschen besonders leiden. 

Erzdiözese unterstützt internationale Studierende

München, 5. März 2021. Die Erzdiözese München und Freising stellt jährlich etwa 280.000 Euro für die Unterstützung internationaler Studierender bereit, die an Hochschulen im Bereich der Erzdiözese immatrikuliert sind. Damit werden etwa 35 Stipendien sowie die Beratungsstelle „Brücke“ des diözesanen Caritasverbands finanziert. „Unser Anliegen als Kirche ist es, internationalen Austausch und Begegnung zu ermöglichen und gleichzeitig junge Menschen bei einem Studium zu unterstützen, das ihnen in ihrem Heimatland häufig verwehrt bleibt, nicht zuletzt, weil sie fliehen mussten“, erklärt Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising.

Marx unterstützt Buchprojekt gegen Gewalt an Kindern

München, 4. März 2020. Bei einem Treffen im Erzbischöflichen Palais hat Kardinal Reinhard Marx am Donnerstag, 4. März, das Buch „Nur ein Stein – und doch so bewegend“ vom Ehepaar Monika und Johannes Heibel entgegengenommen. Der Herausgeber, der auch Vorsitzender des Vereins „Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“ ist, dokumentiert mit dem Buch eine Aktion, die dazu ermahnt, Kindern kein Leid anzutun und ergangenes Leid lückenlos aufzuklären. Kardinal Marx hat die Realisierung des Buchprojekts finanziell gefördert und teilt das Anliegen der Initiative, zur Verantwortung für den Schutz von Kindern zu mahnen.

„Sonntagsschutz ist kein Relikt, sondern ein starkes Zeichen“

München, 3. März 2021. Kardinal Reinhard Marx hat zur Eröffnung des Jubiläumsjahres „1.700 Jahre freier Sonntag“ die Bedeutung des Einsatzes für diesen besonderen Ruhetag gewürdigt: „Der Schutz des freien Sonntags ist mir wichtig, weil er nicht nur ein kulturelles Relikt aus der Vergangenheit ist, sondern ein starkes Zeichen, dass wir wirklich unsere Arbeitswelt, unsere Lebenswelt einmal in der Woche unterbrechen.“ Der Sonntag sei „im wirklich tiefen Sinne eine Unterbrechung, die uns aufmerksam macht für die großen Möglichkeiten des menschlichen Lebens“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Video-Grußwort, das am Mittwoch, 3. März, bei einem Online-Festakt der kirchlich-gewerkschaftlichen „Allianz für den freien Sonntag“ zum Jubiläumsjahr eingespielt wurde. „Dabei geht es nicht nur um eine Pause, um sich zu erholen und dann wieder an die Arbeit zu gehen“, ergänzt Marx, „sondern es geht darum zu begreifen, dass wir nicht nur Arbeit sind und Geldverdienen und Konsum, dass es andere Dimensionen des Lebens gibt. Dafür stehen wir Christen in besonderer Weise ein.

„Kirche als Frauen gleichberechtigt mitgestalten“

München, 3. März 2021. Im Vorfeld des Weltgebetstages am Freitag, 5. März, und des Weltfrauentages am Montag, 8. März, steht die Münchner Dreifaltigkeitskirche als Drehort der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ exemplarisch für das fundamentale Wirken der Frauen in der katholischen Kirche. Das prächtige Glaubenszeugnis sei ein Symbol dafür, dass es sich „zu allen Zeiten bewährt hat, auf Frauen zu bauen und mit den Frauen zu bauen“, betont Katharina Dötsch, Gleichstellungsbeauftragte des Erzbischöflichen Ordinariats München. Mit Blick auf den Weltfrauentag stelle sich jedoch die Frage, worauf die Frauen in der katholischen Kirche bauten, vor allem beim Thema Partizipation: „Wir Frauen bauen darauf, dass wir diese Kirche gleichberechtigt mitgestalten können. Mit all unseren Charismen, deutlich sichtbar und auch in wichtigen Positionen“, so Dötsch.

Brücken schlagen zwischen Christentum und Judentum

München, 2. März 2021. Die Erzdiözese München und Freising beteiligt sich mit einer Fülle von Veranstaltungen an dem Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Beginnend mit der jährlich stattfindenden „Woche der Brüderlichkeit“ von Sonntag, 7. März, bis Sonntag, 14. März, bei der die Erzdiözese als Zuschussgeber und Kooperationspartner agiert, sollen das ganze Jahr über vertiefte Einblicke in den jüdischen Glauben und das christlich-jüdische Verhältnis gegeben werden. Neben vielen Parallelen zum Christentum laden die Unterschiede zum Reflektieren der eigenen Glaubenspraxis ein.

Landeskomitee zu 1700 Jahren Sonntagsschutz: „Der Sonntag sichert die Würde des Menschen“

München, 1. März 2021. Anlässlich 1700 Jahren Sonntagsschutz warnt das Landeskomitee der Katholiken in Bayern davor, „die Sonntagsruhe als gemeinsames Kulturgut und als sicheren Rahmen für familiären Zusammenhalt zu gefährden“. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Landeskatholikenausschuss in Niedersachsen betonen die Laien: „Der Sonntag sichert die Würde des Menschen, indem er sich der Expansion wirtschaftlicher Verwertungsinteressen widersetzt.“ Sie rufen zugleich alle politisch und gesellschaftlich verantwortlichen Akteure dazu auf, „diesen Schutz der menschlichen Würde als wertvollen Schatz zu begreifen“. Eine verlässliche Strukturierung der Zeit und verbindliche Rituale seien „überlebensnotwendig – gerade auch in Zeiten der Coronapandemie“. Der Schutz des Sonntags wurde im Jahr 321 von Kaiser Konstantin begründet.

Wider die Gleichgültigkeit: Marx erinnert an Corona-Tote

München, 27. Februar 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, für die Verstorbenen der Corona-Pandemie zu beten. Er hoffe, „dass wir durch diese Krise auch merken, welche Kräfte in einer Gesellschaft sind, wenn die guten und die engagierten Menschen zusammenstehen – und dazu wollen wir als Christen gehören“, so der Erzbischof von München und Freising bei einem Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen der Pandemie am Samstagabend im Münchner Liebfrauendom. Der Gottesdienst war Teil einer Initiative des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE): In jedem Mitgliedsland werden an einem bestimmten Tag in der Fastenzeit Gedenkgottesdienste für die Toten der Pandemie gefeiert, in Deutschland war dies am Samstag, 27. Februar.

Befragung: Kirchliche Angebote sind wichtig für die Gesellschaft

München, 26. Februar 2021. Die Menschen im Erzbistum München und Freising halten kirchliche Angebote für wichtig, sowohl für das eigene Leben als auch für die Gesellschaft. Gleichzeitig schätzen sie die Kompetenz der katholischen Kirche als Anbieterin überwiegend als hoch ein. Das hat eine Befragung der Erzdiözese im Rahmen ihres Gesamtstrategieprozesses ergeben, bei der insgesamt rund 10.000 Fragebögen beantwortet wurden. Die Auswertung der Ergebnisse kann unter www.erzbistum-muenchen.de/strategieprozess/befragung abgerufen werden.

Weltgebetstag mit Texten aus Vanuatu: „Worauf bauen wir?“

München, 26. Februar 2021. Gläubige aller christlichen Konfessionen begehen am Freitag, 5. März, im Erzbistum München und Freising den diesjährigen Weltgebetstag. Die Gebete, Texte und Lieder für die Gottesdienste wurden in diesem Jahr von christlichen Frauen aus dem Pazifikstaat Vanuatu unter dem Titel „Worauf bauen wir?“ vorbereitet. Mit dieser Frage beziehen sie sich auf das Gleichnis vom Hausbau im Matthäusevangelium (Matthäus 7,24-27) und wollen dazu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles christliche Handeln sein sollen. 

7 x Zuversicht: Hoffnung im Mittelpunkt der Fastenzeit

München, 22. Februar 2021. In einer Textreihe unter der Überschrift „7 x Zuversicht“ schreiben engagierte Christinnen und Christen aus dem Erzbistum München und Freising mutmachende Impulse in der Fastenzeit. „Was gibt mir Zuversicht – was schenkt mir Hoffnung?“ ist die Leitfrage, der sie sich jeden Sonntag bis hin zum Ostersonntag auf der Website sowie den Social-Media-Kanälen des Erzbistums widmen.   Im ersten Beitrag, der bereits veröffentlicht ist, schreibt Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising: „Hoffnung auf langersehnte menschliche Kontakte machen mir in dieser verrückten Pandemiezeit die verschiedenen Vakzine, die Erfolge der Medizin, die lobenswerte Selbstdisziplin und die Solidarität von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.“ Es sei, so Tremmel, durchaus heilsam, dass durch die Corona-Pandemie einige Selbstverständlichkeiten weggebrochen seien. Er wisse sie nun umso mehr zu schätzen. Die „schmerzlich vermisste Gemeinschaft im Glauben“ etwa lasse sich „nur sehr bedingt durch virtuelle Formate ersetzen“.

Kardinal Marx feiert Gottesdienst für Corona-Tote

München, 22. Februar 2021. Einen Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen der Corona-Pandemie zelebriert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 27. Februar, um 17.30 Uhr im München Liebfrauendom. Der Gottesdienst wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream übertragen. Er ist Teil einer Initiative des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE): In jedem Mitgliedsland werden an einem bestimmten Tag in der Fastenzeit Gedenkgottesdienste für die Toten der Pandemie gefeiert, in Deutschland am Samstag, 27. Februar.

„Taufe ist nicht das Ende des Weges, sondern der Anfang“

München, 21. Februar 2021. Kardinal Reinhard Marx hat mit 21 Erwachsenen im Liebfrauendom einen Gottesdient zu deren Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, Firmung und Eucharistie gefeiert. „Die Treue Gottes ist etwas, worauf wir uns verlassen können“, sicherte Marx den Taufbewerberinnen und -bewerbern zu. „Wenn jemand Christ wird, dann macht er nicht etwas Nebensächliches, sondern dann gibt er sein ganzes Leben in eine neue Perspektive. Leib und Seele, Himmel und Erde – es gibt eine neue Wirklichkeit“, so der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Nachmittag des Sonntag, 21. Februar.

Kardinal Marx: Als „Familie Gottes“ füreinander da sein

München, 19. Februar 2021. Mit Beginn der Fastenzeit ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, sich Gedanken zu machen, was sich durch die Zeit der Pandemie verändert hat und welcher Auftrag sich für die Zeit nach Corona daraus ableitet. „Was haben wir gelernt?“ und „Was dürfen wir nicht vergessen?“, fragt der Erzbischof von München und Freising in einem Hirtenbrief, der am ersten Fastensonntag in den Gottesdiensten verlesen wird. Wichtig seien vor allem drei Impulse: „das Gedenken an die Toten, die Aufmerksamkeit für die Familien und die Feier des Gottesdienstes“. „Ich möchte Sie einladen, darüber in den Pfarreien nachzudenken und sich jetzt auf den Weg zu machen, die ,Nach-Corona-Zeit‘ gut zu gestalten“, so Kardinal Marx

Erzdiözese unterstützt Wohnungsangebot für Obdachlose

München/Oberschleißheim, 19. Februar 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt den Katholischen Männerfürsorgeverein München (KMFV) beim Ausbau des Hauses St. Benno in Oberschleißheim. Hierdurch werden dringend benötigte stationäre Wohnplätze für ältere wohnungslose Menschen geschaffen. „Im Haus St. Benno können Seniorinnen und Senioren in Würde leben und die Unterstützung erhalten, die sie dazu benötigen. Als Kirche unterstützen wir den Ausbau dieser Einrichtung, weil wir solidarisch an der Seite derer stehen möchten, die mit ihren Nöten zu oft aus dem Blick geraten“, betont der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan. 

Domberg-Akademie macht Erwachsenenbildung digital

München, 18. Februar 2021. In digitaler Form bietet die Domberg-Akademie als Einrichtung für Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising ein Corona-konformes Veranstaltungsprogramm an. Dabei stehen Themen aus Bibel, Kirche und Gesellschaft auf dem Plan. So schildern am Dienstag, 23. Februar, ab 19.30 Uhr unter dem Titel „Ist der Synodale Weg noch auf dem Weg?“ Delegierte aus der Erzdiözese wie Weihbischof Wolfgang Bischof ihre Eindrücke. Die Frage „Was sind eigentlich Grundrechte?“ steht am Donnerstag, 25. Februar, ab 19.30 Uhr im Rahmen der Online-Diskussionsreihe "Corona-Demokratie" im Fokus. 

Kardinal Marx: Kulturschaffende sind unverzichtbar

München, 17. Februar 2021. Kardinal Reinhard Marx hat beim „Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler“ auf die unverzichtbare Bedeutung der Kulturschaffenden hingewiesen. „Ich möchte gerade in diesen Pandemie-Zeiten im Gottesdienst unterstreichen, wie wichtig Künstlerinnen und Künstler für die ganze Gesellschaft und auch für die Kirche sind“, sagte der Erzbischof von München und Freising, am Mittwochabend bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. „Bitten wir darum, dass diese schwierigen Zeiten bald zu Ende sind.“ Der Gottesdienst stand unter dem Leitgedanken „Verwandlung – Transformation“. Kulturschaffende gehören aufgrund der Veranstaltungsverbote zum Schutz vor Corona zu den von der Pandemie existenziell am stärksten betroffenen Berufsgruppen.

Aschermittwoch: Auf das schauen, was den Tod überdauert

München, 17. Februar 2021. Zu Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit am Aschermittwoch führt Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg die Zuschauer der Videoreihe „Mittwochsminuten“ in die Pfarrkirche St. Ursula in München-Schwabing. Im Kircheninneren erläutert er die zentrale geistliche Bedeutung des Tages und spendet das Aschekreuz. Außerdem gewährt er einen Blick hinter die Kulissen und beantwortet die Frage: „Woher kommt eigentlich die Asche, die dabei verwendet wird?“ Die neue Folge der Mittwochsminuten wird am 17. Februar 2021 ausgespielt.

St. Maximilian wird zur Schadstoff-Sanierung gesperrt

München, 17. Februar 2021. Als erster wichtiger Schritt bei der geplanten Sanierung der Pfarrkirche St. Maximilian im Münchner Glockenbachviertel wird das Gebäude von Schadstoffen befreit. Dafür wird die Kirche ab Montag, 22. Februar, für voraussichtlich acht Monate gesperrt. In dieser Zeit werden teilweise mit Asbest belastetes Dämmmaterial aus künstlichen Mineralfasern im Dachstuhl und asbesthaltiger Dichtungsbelag in Teilen des Daches entsorgt. Solange die Schadstoffe im Material gebunden sind, besteht keine Gefährdung für die Besucher. Erst beim Ausbau sind besondere Sicherheitsvorkehrungen nötig. Um jegliches Risiko zu meiden, wird die Kirche während der Arbeiten für Besucher gesperrt.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 15. Februar 2021. Im Erzbistum München und Freising werden Leitungsstellen neu besetzt. Gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:   Seelsorgsregion München   Dekanat Pasing Pfarrei Gauting-St. Benedikt Ab 1. September: Dekan und Pfarrer Georg Lindl, 56; bisher Leiter der Stadtkirche Traunstein und Dekan des Dekanats Traunstein, wird Pfarrer der Pfarrei Gauting-St. Benedikt.   Seelsorgsregion Süd   Dekanat Traunstein Pfarrei Inzell-St. Michael Ab 1. Juni: Pfarrvikar Thomas Weinzierl, 36, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Velden, wird Leiter der Pfarrei Inzell-St. Michael.   Dekanat Bad Tölz Pfarrverband Königsdorf-Beuerberg Ab 1. Mai: Pfarrer Mario Friedl, 54, verlässt den Pfarrverband und tritt in eine Sabbatzeit ein.   Dekanat Miesbach Pfarrverband Gmund-Bad Wiessee Ab 1.

Kardinal Marx: „Klöster sind Orte, wo Gott sich finden lässt“

München, 13. Februar 2021. Anlässlich der Weihe von Schwester Francesca Šimuniová zur Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Venio hat Kardinal Reinhard Marx den Wert der Klöster betont als „Orte, wo Gott sich finden lässt“. Diese Räume offen zu halten „in dieser turbulenten Welt, in dieser beunruhigenden, umbrechenden Zeit auch für die Kirche, ist ganz wichtig“, sagte der Erzbischof von München und Freising. Bei dem Weihegottesdienst in der Nymphenburger Kapelle der Abtei dankte Marx allen Ordensleuten für ihren Dienst und wünschte der neuen Äbtissin Gottes Segen „für diese wichtige Berufung, mit Ihrer Gemeinschaft dieses Kloster zu prägen, zu gestalten und damit ein wichtiges Zeichen zu setzen für die Gegenwart Gottes in unserer Welt“.

„Alte und Sterbende müssen immer im Blick der Kirche sein“

München, 12. Februar 2021. Bei einem Videogespräch mit Leiterinnen und Leitern von katholischen Seniorenheimen im Erzbistum München und Freising hat Kardinal Reinhard Marx allen gedankt, die für alte Menschen Dienst tun. „Was immer auch an Herausforderungen kommt, wir werden die Alten und auch die Sterbenden nicht vergessen. Sie werden und müssen immer im Blick der Kirche sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei dem digitalen Treffen am Donnerstag, 11. Februar. Mit Blick auf die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen müssten Schlüsse aus der Coronakrise gezogen werden: „Wie wünschen wir uns Altenheime in Zukunft? Was lernen wir für Bewohnerorientierung, Inklusion, angemessene Palliativversorgung, aber auch Digitalisierung und Kommunikation?“, so Marx. An dem Gespräch nahmen neben den Heimleitungen und einem Bereichsleiter auch Generalvikar Christoph Klingan und Amtschefin Stephanie Herrmann sowie die kommissarische Leiterin des Ressorts Caritas und Beratung der Erzdiözese, Andrea Thiele, teil. 

200 Jahre Erzbistum München und Freising

München, 12. Februar 2021. Die Erzdiözese München und Freising gedenkt heuer der 1821 erfolgten Neuordnung der bayerischen (Erz-)Bistümer nach der Säkularisation von 1803 und begeht damit ihr 200-jähriges Bestehen. Das Bistum Freising wurde damals zum Erzbistum München und Freising und veränderte sich so weitreichend in seiner geografischen Ausdehnung und organisatorischen Struktur. Den Auftakt des Jubiläums bildet eine innovative Online-Ausstellung zum geschichtlichen Hintergrund, die ab Freitag, 12. Februar, auf der Website www.erzbistum-muenchen.de/online-ausstellung-200-jahre-erzbistum besucht werden kann. Im Laufe des Jahres sind weitere (Online-)Veranstaltungen und Gottesdienste geplant. Zum Abschluss des Jubiläums feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Dazu eingeladen werden auch Vertreter der Erzdiözese Salzburg.

„Aschermittwoch der Künstler“ im Zeichen von Corona

München, 10. Februar 2021. Kardinal Reinhard Marx feiert am 17. Februar um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom mit Kulturschaffenden den „Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler“. Der Gottesdienst steht unter dem Leitgedanken „Verwandlung – Transformation“. Kulturschaffende gehören aufgrund der Veranstaltungsverbote zum Schutz vor Corona zu den von der Pandemie existenziell am stärksten betroffenen Berufsgruppen. Der Gottesdienst wird zeitgleich im Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. Die musikalische Einstimmung beginnt um 17 Uhr. 

Online-Angebote und Segensgottesdienste zum Valentinstag

München, 8. Februar 2021. Zahlreiche spirituelle Impulse laden Paare anlässlich des Valentinstags, am Sonntag, 14. Februar, dazu sein, sich gegenseitig zu bestärken und ihre Liebe zueinander zu feiern. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen zum Schutz vor Corona hat die Abteilung Ehe- und Familienpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat neue Online-Angebote entwickelt. Die Anregungen samt Musikeinlagen, um den Valentinstag zu Hause zu feiern, lassen sich unter https://www.erzbistum-muenchen.de/erwachsene/valentinstag-impulse-fuer-paare abrufen. Ebenso sind Bausteine für einen Hausgottesdienst eingestellt unter www.erzbistum-muenchen.de/im-blick/coronavirus/hausgottesdienste. 

Kardinal Marx weiht neue Äbtissin der Abtei Venio

München, 8. Februar 2021. Kardinal Reinhard Marx weiht am Samstag, 13. Februar, Sr. Francesca Šimuniová OSB zur Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Venio, die in München und Prag beheimatet ist. Die Weihe durch den Erzbischof von München und Freising findet im Rahmen eines Pontifikalamts um 10 Uhr in der Münchner Kapelle des Konvents statt, bedingt durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona im engsten Kreis der Gemeinschaft. Francesca Šimuniová folgt auf Sr. Carmen Tatschmurat, die die Gemeinschaft seit 2010 zuerst als Priorin und dann ab 2013 als erste Äbtissin leitete.

Landeskomitee fordert von Politik mehr Einsatz für die Bildung

München, 4. Februar 2021. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern fordert die Staatsregierung und das bayerische Kultusministerium auf, umgehend für eine Verbesserung der Situation für Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Mit Blick auf die Entwicklungen seit Beginn der Corona-Pandemie äußern die katholischen Laien ihre Sorge, „dass die Unterschiede zwischen den Wissensständen der Schülerinnen und Schüler in den vergleichbaren Jahrgangsstufen und Schularten immer tiefgreifender und die Wissenslücken immer größer werden“. Seit Jahren sei versäumt worden, „die nötige digitale Infrastruktur bayernweit an allen Schularten aufzubauen“, heißt es in einer nun veröffentlichten Stellungnahme. Die Laien legen ein Elf-Punkte-Programm mit Forderungen vor, das vollständig unter https://www.landeskomitee.de eingesehen werden kann.

Gottesdienste „dahoam“: Mit Kindern Zeit für Gott und Glaube finden

München, 3. Februar 2021. In der Corona-Pandemie hat die Kinderpastoral der Erzdiözese München und Freising das neue Format „Gottesdienste dahoam“ für Familien mit Kindern entwickelt. Es sei „eine Idee, wie Familien den Alltag außen vor lassen und gemeinsam zu Hause Zeit für unseren Glauben und Gott haben“, so Stefanie Penker von der Kinderpastoral in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 3. Februar, erscheint. Gerade in Zeiten des verlängerten Lockdowns zeige sich die besondere Relevanz von seelsorgerischen Formaten, die die Gläubigen auch im engsten Familienkreis nutzen können. „Für den Gottesdienst in den eigenen vier Wänden braucht es nicht viel. Die Familien nehmen zur Gestaltung der Feier die Dinge her, die sie zu Hause haben“, sagt Penker.

Erzdiözese spendet 100.000 Euro für Geflüchtete in Bosnien

München, 3. Februar 2021. Die Erzdiözese München und Freising spendet für Geflüchtete in Bosnien 100.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds. Kardinal Reinhard Marx kritisiert die unzumutbaren Bedingungen, unter denen Geflüchtete vor der Außengrenze der Europäischen Union ausharren müssen: „Die Menschen dort sind in größter Not. Als Kirche wollen wir schnell helfen, damit sie einigermaßen über den Winter kommen. Die Situation dort bleibt aus humanitärer Sicht beschämend.“ Mit der Summe, die Caritas Österreich für die Hilfe vor Ort zur Verfügung gestellt wird, werden Lebensmittel, Decken, Schlafsäcke und Kleidung, medizinische Hilfen sowie Stromaggregate und Heizungen finanziert.

Kardinal Marx: Leben ist Gabe und Aufgabe

München, 2. Februar 2021. Kardinal Reinhard Marx hat zum Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, vor falsch verstandener menschlicher Autonomie gewarnt. In der seit einigen Monaten "durchaus heftig" geführten öffentlichen Debatte über assistierten Suizid werde die Autonomie "so ins Zentrum gerückt, dass man denken könnte, dass ein assistierter Suizid ein besonderer Ausdruck davon sein könnte", warnte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 2. Februar, in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom.

„Wünsche mir, dass Heilige Schrift stärker gelesen wird“

München, 31. Januar 2021. Anlässlich des Sonntags des Wortes Gottes hat Kardinal Marx dazu aufgerufen, „dass die Heilige Schrift wieder stärker gelesen wird“ und „dass in der Kirche die Leidenschaft, die Liebe zum Wort Gottes noch lebendiger wird“. Jesus habe Gottes Wort stets befreien wollen „von denen, die es einmauern in Sätze, in Schablonen, in Traditionen“. Um es zu verstehen und zu verhindern, „dass die Heilige Schrift benutzt werden kann zum Gegeneinander“, sei wichtig, „dass wir in sie eintauchen und dass wir verstehen, was das Wort Gottes uns sagen will“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einer Vesper im Münchner Liebfrauendom am Sonntag, 31. Januar.

Gottesdienst zu Lichtmess im Münchner Liebfrauendom

München, 29. Januar 2021. Zum Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, feiert Kardinal Reinhard Marx am Dienstag, 2. Februar, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, der zeitgleich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream ins Internet übertragen wird. Zu Beginn des Gottesdienstes werden die Kerzen gesegnet, die Lichterprozession muss in diesem Jahr aus Gründen des Infektionsschutzes leider entfallen.

Katholische (Erz-)Bistümer unterstützen Seenotrettung

München/Paderborn/Trier, 28. Januar 2020. Die deutsche Hilfsorganisation zur Seenotrettung Sea-Eye wird mit insgesamt 125.000 Euro von den drei katholischen (Erz-)Bistümern München und Freising, Paderborn sowie Trier unterstützt. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, spendet 50.000 Euro aus den Haushaltsmitteln, die ihm aus dem Etat der Erzdiözese für soziale, caritative und weltkirchliche Zwecke bereitstehen, um zügig und unbürokratisch zu helfen. Für das Bistum Trier stellt Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg 25.000 Euro aus den Rücklagen seines Budgets zur Verfügung. Weitere 50.000 Euro aus dem Etat für pastorale Sonderaktivitäten des Generalvikars steuert für das Erzbistum Paderborn Generalvikar Alfons Hardt bei.

Vesper mit Kardinal Marx am Sonntag des Wortes Gottes

München, 27. Januar 2021. Anlässlich des Sonntags des Wortes Gottes feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 31. Januar, um 17 Uhr eine Vesper im Münchner Liebfrauendom. Den Sonntag des Wortes Gottes hat Papst Franziskus 2019 eingeführt, um das Interesse an der Heiligen Schrift zu stärken und das Nachdenken über sie zu fördern. In Deutschland wird der Tag am letzten Sonntag im Januar begangen, zusammen mit dem ökumenischen Bibelsonntag, an dem katholische, evangelische, orthodoxe und freikirchliche Gemeinden das Wort Gottes feiern. Der Gottesdienst kann live im Internet verfolgt werden unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. 

Steigende Nachfrage bei Online- und Telefonseelsorge

München, 22. Januar 2021. Die Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising präsentiert sich und ihre Angebote bei einem Online-Informationsabend am Dienstag, 26. Januar 2021 von 18 bis 20 Uhr auf der Münchner Freiwilligenmesse, die in diesem Jahr rein digital stattfindet. Die Telefonseelsorge bietet neben Gesprächen per Telefon unter der Nummer 0800 1110222 auch Online-Beratungen via E-Mail oder Chat an. Gerade diese Online-Angebote werden immer stärker nachgefragt. Gründe hierfür sind zum einen der große Beratungsbedarf während der Corona-Pandemie und zum anderen, dass jüngere Hilfesuchende wie Schülerinnen, Schüler und Studierende weniger gern telefonieren. Die am häufigsten angesprochenen Themen in den vergangenen neun Monaten waren „Corona“, „Einsamkeit“, „Ängste“ und „depressive Stimmungen“. Die Telefonseelsorge fungiere „als eine Art Seismograf für gesellschaftliche Entwicklungen“, sagt Tobias Lehner, Mitarbeiter der Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising. In Gesprächen werde etwa von einer Zunahme an familiärer Gewalt im Verlauf der Corona-Pandemie berichtet, weist Lehner auf ein Thema hin, das, „erst allmählich Eingang in den öffentlichen Diskurs findet.

„Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“

München, 21. Januar 2021. Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen betonen Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt in einer gemeinsamen Videobotschaft die Kraft des Gebets. „Das Gebet öffnet uns, vernetzt uns untereinander, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“, sagt der Erzbischof von München und Freising. Damit werde deutlich, „dass die Christen verbunden sind, dass sie eins sind und um eine größere Einheit weiter ringen“. Landesbischof Bedford-Strohm erinnert daran, dass dabei die Ökumene sehr wichtig sei: „Wir brauchen Versöhnung, wir brauchen Einheit, wir brauchen Kraft. Wie könnten wir uns diese Kraft nach Konfessionen geteilt schenken lassen? Es ist der eine Herr Jesus Christus, der uns diese Kraft schenkt“.

Marx: „Polizeiseelsorge ist Dienst am Gemeinwesen“

München, 20. Januar 2021. Die Polizeiseelsorge der Kirche ist nach Kardinal Reinhard Marx „Dienst am Gemeinwesen“, da sie Polizistinnen und Polizisten unterstütze, wenn diese „Trost und Kraft brauchen in schwierigen Situationen“. Einsatzkräfte müssten bei ihrem Auftrag bestärkt werden, „Polizei zu sein in einem Rechtsstaat, einer Demokratie, in einem Gemeinwesen, das die Freiheit, das Leben und die Würde des Einzelnen schützt und dagegen vorgeht, wenn all das gefährdet wird“. Marx dankte der Polizei „und allen, die in der Polizeiseelsorge mit an ihrer Seite sind“, bei einem Gottesdienst zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Bayerischen Polizeiseelsorge am Mittwoch, 20. Januar, im Münchner Liebfrauendom. Der Tag ist zugleich Gedenktag des Heiligen Sebastian, Schutzpatron der Polizei.

Trost spenden mit den Ritualen der Kirche

München, 20. Januar 2021. Von berührenden Begegnungen der „Einsatzgruppe Seelsorge für Menschen mit COVID-19“ der Erzdiözese München und Freising erzählt die neue Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“. Seit April 2020 besuchen die rund 50 Frauen und Männer der Truppe Personen in Quarantäne und an COVID-19-Erkrankte zuhause oder in Einrichtungen wie Altenheimen, um ihnen seelsorglich beizustehen. Auch für die Angehörigen sind sie wichtige Ansprechpartner. „Sie leisten dadurch einen wirklich Not wendenden Dienst“, erläutert in dem Film Thomas Hagen, Leiter der Hauptabteilung Lebensumstände und Lebenswelten des Erzbischöflichen Ordinariats München und Leiter der Einsatzgruppe. „Ich möchte werben für die Dienste, die unsere Gruppe anbietet, weil wir gerade in diesen Zeiten diesen Trost und diesen Zuspruch dringend nötig haben“, ergänzt Daniel Lerch, Pfarrer in den Pfarreien Heilig Geist und St. Peter in München und erfahrenes Mitglied der Einsatzgruppe. Die Videos der „Mittwochsminuten“ erscheinen jeden zweiten Mittwoch ab 12 Uhr im Internet unter

Erzdiözese spendet 50.000 Euro für Erdbeben-Opfer

München, 20. Januar 2021. Nach Spendensammlungen und der Organisation von Hilfstransporten in die von dem Erdbeben in Kroatien betroffenen Gebiete durch die kroatische katholische Gemeinde in München unterstützt auch die Erzdiözese München und Freising die Versorgung der notleidenden Menschen in der Region. Mit 50.000 Euro aus dem Katastrophenfonds werden Essenskonserven, Hygieneartikel, Container und Zelte sowie deren technische Ausstattung etwa mit Heizungen und Stromaggregaten finanziert. 
 
Bei dem Erdbeben Ende Dezember waren sieben Menschen ums Leben gekommen. Danach gab es weitere Nachbeben. Das Zentrum der Erdstöße lag im Gebiet um die Städte Petrinja und Sisak, allein in Petrinja wurden 5.000 Gebäude unbewohnbar. Die Gegend war eines der Kampfgebiete während des Jugoslawienkrieges in den 1990er Jahren und gilt als eine der ärmsten Regionen des Landes. Tausende Einwohner stehen nun vor dem Nichts. Die Erzdiözese möchte mit ihrer Spende einen Beitrag zur Hilfe für die betroffenen Menschen leisten. (uq)
 

Gottesdienst zur Gebetswoche auf Pfingsten verschoben

München, 18. Januar 2021. Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage haben sich die Verantwortlichen der beiden großen Kirchen darauf verständigt, den zentralen Gottesdienst im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen in diesem Jahr am Pfingstsamstag, 22. Mai, zu feiern. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Kardinal Reinhard Marx und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt wenden sich in einem gemeinsamen Video an die Gläubigen, das ab Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr unter www.bayern-evangelisch.de/gebetswoche-einheit-der-christen-gemeinsam-online-beten sowie unter www.erzbistum-muenchen.de/einheit-christen abrufbar ist, und laden zum Gebet ein. An diesem Termin hätte der Gottesdienst stattfinden sollen. 

Abschluss des Jubiläumsjahres 100 Jahre Polizeiseelsorge

München, 15. Januar 2021. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Bayerischen Polizeiseelsorge feiert Kardinal Reinhard Marx am Mittwoch, 20. Januar, um 17.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Der Gottesdienst am Gedenktag des Heiligen Sebastian, Schutzpatron der Polizei, wird live im Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. Am Gottesdienst werden vor Ort auch dreißig Polizistinnen und Polizisten sowie einige Polizeiseesorgerinnen und -seelsorger teilnehmen.

Erzdiözese unterstützt "Projekt IntegrationsBrücke" mit 100.000 Euro

München, 12. Januar 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt das „Projekt IntegrationsBrücke“ (PIB) der diözesanen Caritas mit je 50.000 Euro für die Jahre 2021 und 2022. Die Initiative begleitet im Stadtgebiet München vor allem neuzugewanderte EU-Bürger und deren Angehörige beim Umgang mit psychischen Problemen, Kommunikationsproblemen und migrationsspezifischen Belastungen. Ziel ist, die Kenntnisse über das hiesige psychosoziale Versorgungssystem zu verbessern und so auch eine bessere Nutzung der vorhandenen Angebote zu ermöglichen. Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising sieht im PIB eine unterstützenswerte Initiative, da es im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe dazu beitrage, dass „psychosozial belastete Familien mehr Zugang zu Bildungs- und Förderangeboten sowie insgesamt bessere Voraussetzungen für ihr Zurechtfinden in unserer Gesellschaft erhalten“.

Abschied vom ehemaligen Generalvikar Robert Simon

München, 11. Januar 2021. Mit einem Requiem im Münchner Liebfrauendom hat das Erzbistum München und Freising am Montag, 11. Januar, von seinem ehemaligen Generalvikar Robert Simon Abschied genommen. Kardinal Reinhard Marx würdigte den Verstorbenen, der „ganz und gar ein Mann der Kirche und ein Mann des Zweiten Vatikanischen Konzils“ gewesen sei. „In beidem hat er große Zeichen gesetzt“, betonte der Erzbischof von München und Freising und versicherte, „die Zeichen, die er gesetzt hat, werden nicht vergessen sein“. Als Leiter des Erzbischöflichen Ordinariats habe Robert Simon über Jahrzehnte Verwaltung im besten Sinne ermöglicht, „das heißt: Ordentlich mit den Gütern umgehen, ordentlich mit Personen umgehen, die Kirche auf den Weg zu bringen“, so Marx. Bezugnehmend auf das Zweite Vaticanum versicherte er zudem, „das ist die Linie, die noch lange nicht ausgeschöpft ist für die Zukunft der Kirche“.

Kinder für Kinder: Digitaler Dreikönigssegen im „Lockdown“

München/Erding, 5. Januar 2021. Per Video überbringen Kinder aus dem Erzbistum München und Freising in der Reihe „Mittwochsminuten“ den Dreikönigssegen und rufen zu Spenden für das Hilfswerk „Die Sternsinger“ auf. Denn die 63. Aktion Dreikönigssingen wird in Corona-Zeiten in veränderter Form durchgeführt. So besuchen auch die zwei Mädchen und zwei Buben aus dem Erdinger Stadtteil Eichenkofen, die in traditionelle Sternsingergewänder gekleidet in dem kurzen Film zu sehen sind, heuer die Menschen in ihrer Pfarrgemeinde nicht zu Hause. Sie verteilen aber Aufkleber mit dem traditionellen Segenswunsch „C + M + B“ für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) und einen Spendenaufruf in die Briefkästen. Rosemarie Abendroth, die seit zehn Jahren ehrenamtlich Sternsingergruppen aus St. Ägidius Eichenkofen begleitet, bittet im Video: „Spenden Sie für die armen Kinder der Welt!“ Die einzelnen Folgen der Videoreihe „Mittwochsminuten“ erscheinen in der Weihnachtszeit jeden Mittwoch ab 12 Uhr im Internet unter

Ehemaliger Generalvikar Robert Simon ist verstorben

München, 4. Januar 2021. Der langjährige frühere Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising Robert Simon ist tot. Er verstarb am Samstag, 2. Januar, im Alter von 83 Jahren in München. Simon hatte fast 20 Jahre lang die Verwaltung der Erzdiözese geleitet, zunächst als Generalvikar und damit ständiger Vertreter von Erzbischof Kardinal Friedrich Wetter und anschließend als Generalvikar von dessen Nachfolger Reinhard Marx. Kardinal Marx feiert das Requiem für Robert Simon am Montag, 11. Januar, um 10.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Eine Anmeldung zur Teilnahme an dem Gottesdienst ist ab Donnerstag, 7. Januar, per E-Mail an dompfarramt@muenchner-dom.de möglich, es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Die Beerdigung findet aufgrund der aktuellen Pandemie-Bestimmungen in engstem Kreise statt.

„Bitten Gottesmutter um Fürsprache für ganze Menschheit“

München, 1. Januar 2021. Anlässlich des Hochfests der Gottesmutter Maria hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, „sich selbst und das neue Jahr unter den Schutz Mariens zu stellen“ und den besonderen Schutz der Gottesmutter erbeten. „Das ist etwas, was gerade uns hier in München – wo wir den Dom zu Unserer Lieben Frau haben und die Gottesmutter unsere Patronin ist – aufgetragen ist“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 1. Januar, im Münchner Liebfrauendom. „Wir gehen als Welt einen schwierigen Weg. Umso mehr bitten wir die Gottesmutter, dass sie Fürsprache hält für die ganze Menschheit. Dass sie durch diese Krisen hindurch den Menschen Mut macht“, so Marx. Das Weihegebet des Kardinals an die Gottesmutter kann heruntergeladen werden unter https://www.erzbistum-muenchen.de/kardinal-marx/weihegebet-an-die-gottesmutter.

Kardinal Marx: „Das konkrete Leben in den Blick nehmen“

München, 30. Dezember 2020. Bei seiner Jahresschlusspredigt ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, neben den Zahlen zum Verlauf der Corona-Pandemie die Schicksale der Menschen in den Blick zu nehmen. Obwohl die groß angelegte Impf-Aktion begonnen habe, gelte: „Die Krise ist noch nicht vorüber. Aber die abstrakten Zahlen sagen uns eigentlich wenig über das, was diese Krise für viele Menschen bedeutet“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript am Silvesterabend, Donnerstag, 31. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. „Erst wenn wir das konkrete Leben in den Blick nehmen, die persönliche Lebensgeschichte, einen Todesfall im Familienkreis, eine schwere Erkrankung an Covid-19 bei einem guten Freund“, dann werde erfahrbar, „dass es hier wirklich um Leben und Tod geht, um persönliche Schicksale, um Hoffen und Bangen, Sehnsucht und Angst“, so Marx. Nur das konkrete Leben „öffnet uns die Augen für die Realität und die Wahrheit“.

Marx rät zu Lehren aus Corona: „Worauf kommt es an?“

München, 1. Januar 2021. Zum Jahresbeginn ruft Kardinal Reinhard Marx zum Nachdenken auf, „wie unser Leben in der Zeit nach Corona werden soll“. Zwar dürfe die Pandemie nicht schöngeredet werden, „aber wir können – und ich meine, wir sollten – aus dieser Erfahrung unbedingt lernen, persönlich und als Gesellschaft: Was ist uns wichtig im Leben? Worauf kommt es an? Kann ich mit plötzlichen Veränderungen meines Lebens umgehen?“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 2. Januar, gesendet wird.

„Gott geht mit uns, was immer das Jahr 2021 bringen wird“

München, 30. Dezember 2020. In einem Rückblick zum Jahresende lädt Weihbischof Wolfgang Bischof zum Nachdenken über die Ereignisse von 2020 ein. In der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 30. Dezember, ausgespielt wird, spricht der Weihbischof die Begleiterscheinungen an, die die Pandemie den Menschen gebracht hat: „ein Zurückgezogensein“, auch „ein wenig Hoffnungslosigkeit“. Doch, so findet Bischof, zu den Folgen gehörten auch Lichtblicke. In seiner Rückschau freut er sich mit allen, die für die Kirche tätig sind, darüber, „wieviel Kreativität aufgebracht wurde, dass Ostern gefeiert werden konnte“.

Aufruf zur Mitwirkung in Betroffenenbeirat der Erzdiözese München und Freising

München, 29. Dezember 2020. In der Erzdiözese München und Freising wird künftig auch in institutionalisierter Form eine kontinuierliche Beteiligung von Betroffenen in den Bereichen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt erfolgen. Dazu wird eigens ein Betroffenenbeirat eingerichtet, wie es die „Gemeinsame Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und der Deutschen Bischofskonferenz vorsieht.