Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Marx: „Weg in neue Epoche der kirchlichen Wirklichkeit“

München, 17. Oktober 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, einen „Weg zu gehen in eine neue Epoche der kirchlichen Wirklichkeit, mit Mut, mit einem Blick nach vorne, aber auch nicht auszublenden, was war“. Zugleich warnte Marx davor, die aktuelle kirchliche Krise von der Reformdebatte zu trennen: „Viele denken, dass wir natürlich administrativ alles tun müssten, um bessere Wege zu finden, aber das habe nichts mit der Reform der Kirche zu tun. Da bin ich dezidiert anderer Meinung“, betonte der Erzbischof von München und Freising bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf sein weiteres Wirken als Erzbischof stellte Marx fest: „Ich möchte mit großer Freude, mit Zuversicht mit Ihnen zusammen weiterarbeiten an einer Kirche, die Zukunft hat“.

Diözesanratsvorsitzender Tremmel nach Synodalversammlung „positiv überrascht“

München, 16. Oktober 2021. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat mit Blick auf den deutschlandweiten Synodalen Weg betont, es gebe „keine Alternative zur konsequenten Aufarbeitung systemischer und institutioneller Mängel und darauf aufbauend zu einer Neuausrichtung kirchlicher Strukturen“. Bei der zweiten Synodalversammlung, die am 2. Oktober in Frankfurt endete, sei er „sehr positiv überrascht worden“. Dort sei etwa in einer Offenheit über die katholische Sexuallehre beraten worden, „wie sie noch vor wenigen Jahren manchem meiner Kolleginnen und Kollegen die Lehrbefugnis gekostet hätte“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf den von Papst Franziskus eröffneten weltweiten synodalen Prozess schlug Tremmel eine „katholische Drei-G-Regel“ vor: „getauft, gefirmt, geweiht“. So sollten „alle mitreden und mitentscheiden dürfen, was alle betrifft. Denn wir sind gemeinsam als Volk Gottes unterwegs – geweihte Kleriker und mündige Laien“.

Diözesanrat wählt Vertreter aus Gesellschaft und Politik

München, 16. Oktober 2021. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat am Samstag, 16. Oktober, bei seiner Herbstvollversammlung in München 20 Einzelpersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gewählt. Im Rahmen einer Nachwahl für den Vorstand wählte das Gremium außerdem Alma Thoma (35) vom Sozialdienst katholischer Frauen als Vertreterin aus den katholischen Diözesan-Organisationen des Laienapostolats. Thoma folgt auf Felicitas Freifrau von Weichs. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, dankte allen Gewählten für ihre Bereitschaft zum Engagement und würdigte zugleich alle, die bislang Verantwortung übernommen oder sich zur Wahl gestellt haben.

Landeskomitee fordert bezahlte Freistellung für Weiterbildung

München, 14. Oktober 2021. Delegierte des Bündnisses „Bildungszeit für Beschäftigte in Bayern“ haben sich am Donnerstag, 14. Oktober, mit dem Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, und dem CSU-Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner getroffen, um für Beschäftigte eine gesetzliche bezahlte Bildungsfreistellung für die berufliche, politische und die Weiterbildung für das Ehrenamt an fünf Tagen im Jahr zu fordern. Dem Bündnis gehören 24 bayerische Verbände aus den verschiedensten Ehrenamts-Bereichen an, so auch das Landeskomitee der Katholiken in Bayern. An dem Gespräch nahmen, stellvertretend für das Bündnis, die Spitzen von DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) Bayern, KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) Bayern, Sozialverband VdK Bayern, Bayerischer Trachtenverband, Bayerischer Jugendring und dem Landeskomitee der Katholiken teil.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Schwangerschaftsberatung in der Pandemie   Die kirchlichen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen des Sozialdienstes katholischer Frauen und der Caritas in Bayern bieten landesweit seit 2001 ein verlässliches, vielseitiges und professionelles Angebot, für das die Bischöfe sehr dankbar sind.  Es beinhaltet neben Beratungen zur Schwangerschaft etwa Begleitung nach der Geburt (zum Beispiel bei Schreibabys, Schwierigkeiten beim Stillen), Beratung bei der anonymen Geburt, Fragen der Pränataldiagnostik. Der Zugang wird als niederschwellig empfunden und die sonst vorhandene Scham, nach finanzieller Hilfe zu fragen, entfällt. Die finanzielle Unterstützung fungiert dabei oft als Türöffner für weitere, häufig psychosoziale Hilfen. Dies zeigt sich auch in der Statistik: Im Zeitraum von 20 Jahren (2001 – 2020) konnte der Bereich rund 380.000 Ratsuchende in etwa 700.000 Kontakten unterstützen. Mit sexualpädagogischen Gruppenangeboten wurden mehr als 150.000 Personen erreicht.   Während der Corona-Pandemie haben sich vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen deutlich gezeigt, mit deren Ursprüngen und Folgen die katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen schon lange zu tun haben.

Neuer Sitz der Bäuerlichen Familienberatung

München, 13. Oktober 2021. Die Bäuerliche Familienberatung der Erzdiözese München und Freising befindet sich bereits seit 1. April am neuen Dienstsitz in Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim). Am kommenden Dienstag, 19. Oktober, wird Peter Bartlechner, der Leiter der Beratungsstelle, die Räumlichkeiten im Rahmen einer Eröffnungsfeier mit Segnung offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Dabei erläutert er kurz die Bedeutung der Bäuerlichen Familienberatung. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, wird ein Grußwort sprechen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen zur   Eröffnung mit anschließendem Pressegespräch am Dienstag, 19. Oktober, 9 Uhr, im Pfarrhof St. Laurentius, Münchner Straße 1, 83620 Feldkirchen-Westerham.   Im Büro der Bäuerlichen Familienberatung gehen pro Woche durchschnittlich fünf bis sechs Beratungsanfragen aus dem Umfeld der Landwirtschaft ein. Die Probleme sind vielschichtig: Im Mittelpunkt stehen häufig Paar- und Generationenkonflikte, komplexe Hofübergabesituationen, aber auch körperliche und psychische Überlastung und wirtschaftliche Existenzängste.

Erzdiözese bezuschusst genossenschaftliches Wohnen

München, 13. Oktober 2021. Mit Hilfe einer Sozialpädagogin und dem Erwerb von Anteilen versucht der Katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA München, Migrantinnen und Migranten in genossenschaftliche Wohnverhältnisse zu bringen. Die Erzdiözese München und Freising bezuschusst das Projekt mit dem Namen „Zuhause ankommen“ mit rund 58.000 Euro. „Menschen mit geringem Einkommen haben es auf dem Münchner Wohnungsmarkt sehr schwer. Migranten  haben bei der Wohnungsvergabe bei manchem Vermieter von vornherein keine Chance“, begründet Generalvikar Christoph Klingan das Engagement. Vor allem Frauen, alleinerziehende Frauen mit Kindern und Familien mit Kindern sollen über das Programm ein Zuhause finden.

„Pandemie hat außerordentliche Bedeutung der Kitas gezeigt“

München, 12. Oktober 2021. Bei einem Videogespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Kindertagesstätten im Erzbistum München und Freising sowie Fachexpertinnen aus dem Erzbischöflichen Ordinariat München hat Kardinal Reinhard Marx den Erzieherinnen und Erziehern für Ihren Einsatz für die Kinder und Eltern gedankt. „Die Pandemie hat uns gezeigt, wie enorm wichtig Kindertagesstätten für Kinder, Eltern und Familien sind“ und zwar insbesondere, weil „dort den Kindern geholfen wird auf ihrem Weg, zu Persönlichkeiten heranzureifen. Ohne eine Gruppe, ohne eine Gemeinschaft ist das nicht möglich“, sagte Marx. Der Erzbischof betonte am vergangenen Freitag, wie relevant „der Kita-Besuch gerade auch für die Kinder aus einem schwierigeren Umfeld ist, um weiter voranzukommen“. Die Pandemie habe das nochmals verstärkt. An dem Gespräch nahm auch Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung der Erzdiözese, teil. Die Ressortleiterin betonte die besondere Bedeutung der Notbetreuung und die pädagogische Zuwendung der Erzieherinnen und Erzieher zu den Kindern, insbesondere nachdem diese nach den Lockdown-Phasen in ihre Einrichtung zurückkommen konnten: „Die Kitas haben die Familien mit einem weiten Herzen begleitet, wo immer es möglich war.

Diözesanrat tagt zu 200 Jahren Erzbistum

München, 11. Oktober 2021. Mit dem 200-jährigen Bestehen des Erzbistums München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, ab 9 Uhr bei seiner Herbstvollversammlung im Münchner Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „200 Jahre Erzbistum sind noch nicht genug!“ kommen mehr als 120 Teilnehmende aus den Dekanatsräten und Verbänden zusammen. Ab 14.30 Uhr berichten der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel, der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Wolfgang Haidhausen einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung. Zugleich eröffnet der Gottesdienst die diözesane Phase des synodalen Prozesses auf dem Weg zur Weltbischofssynode 2023, den Papst Franziskus ausgerufen hat.

Neue Videoinstallation in St. Paul München

München, 5. Oktober 2021. Mit der Videoarbeit „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ in der Pfarrkirche St. Paul im Münchner Bahnhofsviertel findet eine Trilogie von Stefan Hunstein ihren Abschluss. Ging es im ersten Teil um Männerportraits und im zweiten um Kinder, gehen in Hunsteins jüngstem Werk unterschiedliche Frauenbilder jeden Alters und jeglicher Herkunft in einem endlosen Zyklus auseinander hervor. Rainer Hepler von der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising und Stefan Hunstein präsentieren diese bei einem

Gemeindereferentinnen Conny Doppelberger, Julia Eder und Marlene Goldbrunner und Gemeindereferent Christopher Martin

Vier neue Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten

München/Deisenhofen, 11. Oktober 2021. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Deisenhofen, Landkreis München, sendet Weihbischof Bernhard Haßlberger am Samstag, 16. Oktober, um 10 Uhr vier neue Gemeindereferentinnen und -referenten für das Erzbistum München und Freising aus. Die Aussendungsfeier in der Pfarrkirche (Ödenpullacher Straße) steht unter dem Leitwort „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ aus dem Timotheusbrief. Die gesamte Feier wird online übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal des Erzbistums.

„Shadowlight“ setzt Zeichen gegen Kindesmissbrauch

München, 11. Oktober 2021. Das Kulturmanagement der Erzdiözese München und Freising bringt im Rahmen der Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 16. Oktober, in der Pfarrkirche St. Korbinian in Sendling das Projekt „Shadowlight“ zur Aufführung. Das Werk ist ein künstlerischer Appell für entschiedenes Vorgehen gegen Missbrauch an Kindern. Es handelt sich um eine Videokunst-Installation von Philipp Geist, verbunden mit einer Tanzchoreografie von Pedro Dias sowie Lesungen von Texten von Agnes Wich, die als Kind selbst von Missbrauch betroffen war. An den Lesungen im Rahmen der Aufführung nimmt auch Peter Beer teil, Professor am Institut für "Interdisciplinary Studies on Human Dignity and Care" (IADC) der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Das rund 20-minütige Stück wird an dem Abend um 18, 20 und 22 Uhr aufgeführt, bei der letzten Aufführung nur mit Installation und Tanz. Im Anschluss an die ersten beiden Darbietungen findet ein Podiumsgespräch mit Agnes Wich, Philipp Geist, Pedro Dias, Elisabeth Lutz vom Kulturmanagement der Erzdiözese sowie Peter Beer statt.

Kardinal Marx würdigt Arbeit der Pfarrhaushälterinnen

München, 6. Oktober 2021. Kardinal Reinhard Marx hat die Pfarrhaushälterinnen in der Erzdiözese München und Freising anlässlich des 100-jährigen Bestehens ihres Vereins für ihre Arbeit gewürdigt. Dank ihnen würden die Pfarrhäuser ein gutes Beispiel abgeben für zwei Tugenden: Gastfreundschaft und die Barmherzigkeit Gottes, sagte Marx am Mittwoch bei einem Festgottesdienst in der Kirche St. Sylvester in München-Schwabing. Einen Pfarrhaushalt zu bestellen bedeute nämlich weit mehr als nur Essen und Trinken zu bereiten, so der Kardinal, „aber Essen und Trinken sind eine Lebensgrundlage, und es ist wichtig, dass sie in guter Weise geregelt ist“. Und so sei er „dankbar, dass es dieses Konzept noch gibt“.

Kardinal Marx weiht Ludwigskolleg ein

München, 29. September 2021. Mit der Einweihung und Segnung des Ludwigskollegs durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, wird das Studierendenwohnheim nach einer umfassenden Renovierung offiziell wieder eröffnet. Zu diesem Anlass betont Marx die Relevanz kirchlichen Engagements für studentisches Wohnen: „Bildungsgerechtigkeit zu ermöglichen heißt auch, bezahlbaren Wohnraum für Studentinnen und Studenten anzubieten.“ Ein Studium „sollte kein Luxus sein, den sich nur wenige leisten können“. Die Plätze des Ludwigskollegs werden daher an unterstützungsbedürftige Studierende aller Fachrichtungen vergeben, darunter stets auch Nichtchristen und  junge Menschen aus dem Ausland.

„Leuchtturm der Bildung und Pädagogik“

Traunstein, 5. Oktober 2021. Anlässlich der Einweihung der „KinderGärtnerei“ St. Oswald in Traunstein hat Kardinal Reinhard Marx die Relevanz kirchlichen Engagements für Bildung betont. So trage Kirche bei, dass „Kinder wirklich verantwortliche, reiche Persönlichkeiten werden“. Die KinderGärtnerei mache Traunstein „zu einem kleinen Leuchtturm für das, was Bildung und Pädagogik bedeuten“, sagte der Erzbischof von München und Freising. Der neue Kindergarten ermögliche wie der umgebende Campus St. Michael, dass „Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufatmen, weit werden, Bildung erfahren und Persönlichkeiten werden“, und setze „auf hohem Niveau ein Zeichen für die Zukunft“. Er hoffe, so Marx, „dass dieser Ort Ausstrahlung hat“ und unter Bildungseinrichtungen zum Austausch und zur Frage anregt: „Gibt es Neuigkeiten aus Traunstein?“

Kalligraphie von Shadid Alam

Kalligraphie als Brücke zwischen Orient und Okzident

München, 4. Oktober 2021. Über die Ästhetik der arabischen Schrift will die Ausstellung „Gott ist schön“ in der ehemaligen Karmeliterkirche (Karmeliterstraße 1) in München zu einem interkulturellen wie interreligiösen Dialog anregen. Den Schwerpunkt bilden kalligraphisch gestaltete Texte aus Thora, Neuem Testament und Koran auf großen Holztafeln, die zu einer Auseinandersetzung mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den heiligen Texten der drei abrahamitischen Religionen einladen. Kalligraphisch-bildnerisch umgesetzte Texte von großen Dichtern und Mystikern wie Goethe, Rilke, Hölderlin und Mansur Halladsch in arabischer Übersetzung und auch in Originalschrift stellen ein weiteres wesentliches Element der Schau dar. Sie sind Zeugnisse einer langen Geschichte der kulturellen Begegnung von Orient und Okzident und eine Inspiration, dieses Gespräch auch in unseren Tagen fortzuführen.

„Die Seelsorge der Zukunft ist eine Pastoral der Freundschaft“

München, 20. September 2021. Die Zukunft der Seelsorge liegt nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx in einer „Pastoral der Freundschaft“. Bei allen Überlegungen zu künftigen Seelsorgekonzepten müsse die Frage im Mittelpunkt stehen: „Wie behalten wir die Nähe zu den Menschen?“, so der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 2. Oktober, im Münchner Liebfrauendom bei einem feierlichen Gottesdienst, in dessen Rahmen er sieben Männer zu Diakonen weihte.

Ehrenamt am Hörer: Telefonseelsorge informiert über Mitarbeit

Mühldorf/Bad Reichenhall/München, 1. Oktober 2021. Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lädt zu Abendveranstaltungen ein, bei denen sich Interessierte über die einjährige, kostenlose Ausbildung und Möglichkeiten des Engagements informieren können. Die Dienststelle Mühldorf bietet am Freitag, 15. Oktober, 18.30 Uhr einen Informationsabend im Pfarrsaal von St. Peter und Paul, Kaiser-Ludwig-Straße 15, an. In Bad Reichenhall findet der Infoabend am Mittwoch, 27. Oktober um 18 Uhr in der Dienststelle der Telefonseelsorge, Bahnhofstraße 22, statt. Aus Infektionsschutzgründen ist eine Anmeldung erforderlich, sie kann per E-Mail an telefonseelsorge@eomuc.de oder telefonisch unter 089/2137-74270 erfolgen.

Hermann Sollfrank tritt Dienst als Diözesan-Caritasdirektor an

München, 1. Oktober 2021. Hermann Sollfrank (57) tritt am heutigen Freitag, 1. Oktober, seinen Dienst als Direktor des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising an. Erzbischof Kardinal Reinhard Marx würdigt Sollfrank, der in seiner Person „Erfahrung in sozialen Themen und wissenschaftliche Perspektive vereint. Damit kann er in seinem neuen Amt zum Wohl der Menschen beitragen, vor allem auch derer, die manchmal aus dem Blick geraten“. Marx wünscht Sollfrank „Erfolg und Freude bei der Aufgabe, die Caritas in Zeiten eines vielschichtigen gesellschaftlichen Wandels segensreich wirken zu lassen. Sie repräsentiert einen maßgeblichen Teil der Kirche und ist ein wichtiger Bereich ihres Handelns, der hineinwirkt in die Gesellschaft bis hin an ihre Ränder.“ Es sei bleibender Auftrag, „im Sinne des Leitmotivs unserer Diözesancaritas jederzeit nah am Nächsten zu sein“. Zuletzt war Hermann Sollfrank seit Oktober 2014 Präsident der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) München. Er tritt die Nachfolge von Georg Falterbaum an, der seit 2018 im Amt war.

Kirchengeschichte aus verschiedenen Perspektiven

München, 30. September 2021. Das Archiv des Erzbistums München und Freising beteiligt sich an der Blogparade zum diesjährigen Deutschen Historikertag. In zwei Blogbeiträgen setzen sich Archivmitarbeiter mit der so genannten „Sendlinger Mordweihnacht“ und Kardinal Michael von Faulhaber, dessen Rolle in der NS-Zeit umstritten ist, auseinander. Der 53. Deutsche Historikertag findet von Dienstag bis Freitag, 5. bis 8. Oktober, in München statt und steht unter dem Leitthema „Deutungskämpfe“. Das Archiv des Erzbistums ist eines von zwölf Münchner Archiven, die den Historikertag mit Präsentationen aus ihren Beständen begleiten. Seit dem 20. September werden die Beiträge der Archive nach und nach online in Form von Blogbeiträgen veröffentlicht. 

Rosenkranzandachten im Oktober

München, 30. September 2021. In zahlreichen katholischen Gemeinden kommen im Rosenkranzmonat Oktober Gläubige zu regelmäßigen Andachten zusammen, die die Gottesmutter Maria in den Mittelpunkt stellen. Auch an der Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz wird traditionell der Oktoberrosenkranz gefeiert: Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising, betet am Mittwoch, 13. Oktober, um 19 Uhr den Rosenkranz an der Mariensäule, bei ungünstiger Witterung in der Pfarrkirche St. Peter in der Münchner Altstadt. Die Rosenkranzandacht erinnert auch an das Sonnenwunder von Fátima am 13. Oktober 1917. Der Überlieferung nach soll damals die Sonne am Himmel getanzt und sich schließlich auf die Erde zubewegt haben. Bereits am Dienstag, 5. Oktober, um 18 Uhr betet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in St. Peter den güldenen Rosenkranz. Am Sonntag, 17. Oktober, betet der Kardinal um 17 Uhr den Oktoberrosenkranz in der Wallfahrtskirche Maria Ettenberg in Marktschellenberg, Landkreis Berchtesgadener Land.

Friedensgebet der Religionen in München

München, 30. September 2021. Unter dem Motto „Gemeinsam Hoffnung bezeugen“ veranstaltet der Rat der Religionen in München am Donnerstag, 7. Oktober, um 19 Uhr auf dem Sankt-Jakobs-Platz in München ein gemeinsames Gebet. Die Religionsgemeinschaften wollen damit ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben in der Landeshauptstadt setzen.   Neben Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising, und Stadtdekan Bernhard Liess, Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk München, nehmen an dem Gebet teil: Rabbiner Steven Langnas und Kantor Nicola David von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Vertreter der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom, Vertreter des Muslimrats München, Imam Belmin Mehic vom Münchner Forum für Islam, Archimandrit Petros Klitsch für die Orthodoxen Kirchen, Abuna Deuscoros von der koptischen Gemeinde, Heinz Roiger für die Deutsche Buddhistische Union, ein Vertreter der Aleviten sowie Baha‘i-Gemeinde München.

„Aus der Krise mit dem Blick von unten her, von denen, die die Last tragen“

München/Frankfurt am Main, 30. September 2021. Im Anschluss an die Überlegungen des Jesuitenpaters und Sozialwissenschaftlers Oswald von Nell-Breuning hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, zur Überwindung der gegenwärtigen Krisen die Perspektive der Benachteiligten und an den Rand Gedrängten einzunehmen: „Wenn wir aus der Krise kommen wollen, dann müssen wir von unten her, von denen, die die Lasten, die Folgen und die Kosten tragen, aufs Ganze schauen, nicht von oben her“, so der Erzbischof von München und Freising bei seinem Vortrag „Solidarisch aus der Krise kommen – Impulse aus dem Denken von Oswald von Nell-Breuning“ am Mittwochabend, 29. September. Marx sprach im Rahmen einer Tagung zu Ehren des 1991 verstorbenen Verfechters der Katholischen Soziallehre in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

Kardinal Marx weiht „KinderGärtnerei“ St. Oswald ein

Traunstein, 28. September 2021. Mit der Einweihung der „KinderGärtnerei“ St. Oswald durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx nimmt die Neugestaltung des „Campus St. Michael“ in Traunstein weiter Form an. Der künftige Campus als ganzheitlicher Bildungsstandort richtet sich mit seinen Angeboten an Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien. Er wird in Anlehnung an die Papst-Enzyklika „Laudato si“ Schwerpunkte auf Persönlichkeitsbildung, Nachhaltigkeit und Schöpfungsspiritualität legen. Dazu passend verfolgt der in Holzbauweise angelegte Kindergarten als KinderGärtnerei ein naturpädagogisches Konzept zum ganzheitlichen Lernen im Kontakt mit der Natur. Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind eingeladen zur

Klosterkirche Frauenwörth wegen Reinigungsarbeiten kurzzeitig geschlossen

München, 27. September 2021. Aufgrund von restauratorischen Reinigungsarbeiten in der Klosterkirche der Benediktinerinnenabtei Frauenwörth auf der Insel Frauenchiemsee muss das Gotteshaus für einige Tage geschlossen bleiben. Von Mittwoch, 29. September, bis Freitag, 1. Oktober, sowie von Montag, 4. Oktober, bis spätestens Freitag, 8. Oktober, kann die Kirche daher nicht besucht werden. In dieser Zeit werden Flächen am Hochaltar, der Orgelempore sowie Wand- und Gewölbeflächen in schonender Weise gesäubert.

Marx: „So leben, dass wir allen etwas sagen können“

München, 26. September 2021. 200 Jahre nach der Neuordnung der Bayerischen (Erz-)Bistümer hat Kardinal Reinhard Marx zu „Mut zu Neuem“ aufgerufen: „Nicht hängen an der Vergangenheit. Sich nicht verkrampft an Traditionen festkrallen, die überlebt sind.“ In einer Gesellschaft, die pluraler und bunter werde, sei für die Wirksamkeit der Kirche wichtig, „ob wir bereit sind, unseren Auftrag wahrzunehmen“. Christentum, Glaube und Kirche würden wichtige Bezugspunkte für die Gesellschaft bleiben, „wenn wir so leben, dass wir allen etwas sagen können“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst im Dom zu Unserer Lieben Frau am Sonntag, 26. September. Bei der Feier wurde der Neuordnung der bayerischen Bistümer 1821 gedacht, im Zuge derer das Erzbistum München und Freising errichtet und die Frauenkirche zur Kathedrale wurde.

Weihbischof Bischof feiert „Gottesdienst der Nationen“

München, 23. September 2021. Gemeinsam mit Priestern verschiedener Muttersprachen feiert Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, am Sonntag, 3. Oktober, um 16 Uhr in der Theatinerkirche St. Kajetan (Theatinerstraße 22) den traditionellen „Gottesdienst der Nationen“. Die Heilige Messe findet anlässlich der Interkulturellen Woche statt und steht wie diese heuer unter dem Motto „#offen geht“, das zu Begegnungen, neuen Perspektiven und Freundschaften aufruft. Jährlich nehmen daran Gläubige aus den muttersprachigen Gemeinden des Erzbistums teil, die Gottesdienste, Seelsorge und Gemeindeaktivitäten in 20 Sprachen von Kroatisch und Polnisch über Italienisch und Französisch bis hin zu Arabisch und Vietnamesisch anbieten. Der Jugendchor und die jungen Musikerinnen und Musiker der Kroatischen Katholischen Gemeinde München unter Leitung von Schwester Nikolina Bilic gestalten die Messe musikalisch. Aufgrund des geltenden Infektionsschutzkonzeptes ist das Platzangebot begrenzt auf 120 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher.

13. Münchner Orgelherbst in der Jesuitenkirche St. Michael

München, 22. September 2021. Zum 13. Mal findet von Sonntag, 3. Oktober, bis Sonntag, 17. Oktober, in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) der „Münchner Orgelherbst“ statt. Der Münchner Orgelherbst steht unter der künstlerischen Leitung von Michaelsorganist Peter Kofler, die Schirmherrschaft hat P. Provinzial Bernhard Bürgler SJ übernommen. Alle Termine und die detaillierten Konzertprogramme sind online abrufbar unter https://www.muenchner-orgelherbst.de. Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet sein. 

Kardinal Marx feiert Gottesdienst anlässlich des 200. Jahrestags der Erhebung der Frauenkirche zum Dom

München, 21. September 2021. Anlässlich des 200. Jahrestags der Erhebung der Münchner Frauenkirche zur Kathedrale feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr einen Dankgottesdienst im Dom zu Unserer Lieben Frau. Grund für die Erhebung der Kirche war die Errichtung des Erzbistums München und Freising im Zuge der Neuordnung der bayerischen Bistümer, die im Jahr 1821 vollzogen wurde. An dem Gottesdienst werden neben Vertretern der bayerischen (Erz-)Bistümer auch Vertreter des Erzbistums Salzburg und des Landes Salzburg teilnehmen. Es gilt das Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste, das unter anderem einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen sowie das Tragen einer medizinischen Mund- und Nasenbedeckung, außer am Platz, vorsieht. Der Gottesdienst wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal der Erzdiözese zeitgleich ins Internet übertragen.

Diakonweihe von sieben Männern

Kardinal Marx weiht sieben Männer zu Diakonen

München, 20. September 2021. Sieben Männer weiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 2. Oktober, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom zu Diakonen. Vier der Männer werden hauptberuflich als Diakone arbeiten, die anderen werden den Dienst nebenberuflich ausüben.   August Bauer (41), verheiratet und Vater von vier Kindern, lebt in Marzling und ist Versicherungskaufmann und Mesner. Er wird als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Erdinger Moos tätig sein. Walter Eberwein (51) lebt in Kirchseeon und ist Elektrotechnikingenieur. Der verheiratete Vater von drei Kindern soll künftig als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarrei Kirchseeon-St. Joseph eingesetzt werden. Michael Koch (55) ist Maschinenbauingenieur und lebt mit seiner Frau und einem Kind in Bergkirchen. Er ist als nebenberuflicher Diakon im Pfarrverband Bergkirchen vorgesehen. Wolfgang Krauß (50) ist Fachinformatiker und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Oberschleißheim.

Verbindung von neuer Volksmusik und Glauben

München, 17. September 2021. Bekannte Volkssängerinnen und Volkssänger aus Hörfunk und Fernsehen sowie von der „Oiden Wiesn“ des Münchner Oktoberfestes gestalten von 21. September bis 23. November in der Reihe „ImPuls um 7“ immer dienstags die Andachten in der Pfarrkirche St. Korbinian, Valleystraße 24, in München-Untersendling mit. „Die Künstlerinnen und Künstler geben mit ihren Liedern und deren inhaltlichen Aussagen den thematischen Impuls für die Andacht, der dann weiter aufgegriffen wird“, erklärt Andrea-Elisabeth Lutz, Kulturmanagerin der Erzdiözese München und Freising, das neue Format der Impuls-Reihe und ergänzt: „Nachdem bereits Lichtkünstler, Tänzer und klassische Musiker die Andachten in St. Korbinian mitgestaltet haben, freuen wir uns jetzt über die musikalischen Beiträge aus der neuen Volksmusikszene, die mit dem Ausfall des Oktoberfestes und von weiteren Herbstfesten zu kämpfen hat.“ Die Erzdiözese setzt damit die kontinuierliche Unterstützung von Künstlerinnen und Künstler aus der Musik- und Kulturszene mit Blick auf die Pandemielage fort.

„BankVerbindung“ lädt in Freising zu Begegnungen ein

München, 16. September 2021. Mit dem Patrozinium von St. Lantpert in Freising am Sonntag, 19. September, wird der Stadtraum um ein Kunstprojekt reicher. Entwickelt von dem Architekten-Trio Stiftung Freizeit, bereichern bunte Sitzmodule den öffentlichen Raum, die sich mit Steckscharnieren auf immer neue Weise kombinieren lassen. Je nach Positionierung entstehen individuelle Ruhepole im Stadtraum, Dialoginseln oder gemeinsame Austauschplattformen.   Das Projekt „BankVerbindung“ ist im Rahmen einer Kooperation des Fachbereichs Stadtpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat München und der Pfarrei St. Lantpert entstanden. Es will Begegnungen und Verbindungen zwischen verschiedenen Menschen, Kulturen, Meinungen und Orientierungen in der Stadt und der entstehenden Stadtkirche Freising herstellen. Daher werden die farbigen Bänke nicht nur im kirchlichen Umfeld, sondern auch an verschiedenen Orten der Stadt Freising stehen. Eröffnet wird die Kunstaktion am Sonntag, 19. September, um 12 Uhr auf dem Kirchplatz mit Clubmusik.   Die Feierlichkeiten für das Patrozinium beginnen am Samstag, 18.

Vom dunklen Kapitel einer Pflegeanstalt bis zur Widerstandsfähigkeit eines Marienliedes

München, 15. September 2021. Der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising lädt nach einem corona-bedingten Wechsel auf reine Online-Formate wieder zu Präsenzveranstaltungen ein. Das Programm reicht von einer wissenschaftlichen Betrachtung zur Rolle der Pflegeanstalt der Franziskanerinnen von Schönbrunn im „Euthanasie“-Programm des Nationalsozialismus über Briefe Johannes Neuhäuslers an Kardinal Faulhaber aus dem Konzentrationslager bis hin zur Betrachtung eines Marienliedes zwischen Frömmigkeitsstrategie und Volksfrömmigkeit. Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr im Pfarrsaal des Münchner Liebfrauendoms, Eingang am Frauenplatz auf der Nordseite des Doms, und sind kostenlos. Nach dem sogenannten „3G“-Grundsatz (§ 3 14. BayIfSMV) kann nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen Zugang gewährt werden. Eine medizinischer Mund-Nasenbedeckung sowie das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern sind verpflichtend.

„Wer nur um sich selbst kreist, wird nicht befreit“

München, 14. September 2021. Kardinal Reinhard Marx hat auch mit Blick auf gesellschaftliche wie kirchliche Debatten auf das „Lebensgesetz Jesu“ verwiesen, das im Kreuz sichtbar werde: „Wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren, wer es verliert um Jesu willen, wer sich öffnet, wer der neue Mensch wird, wer den alten Adam hinter sich lässt in der Kraft der Gnade Gottes, der wird Wege eröffnen in die Zukunft, in die Lebensfülle, in die Hoffnung“, so der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst zum Abschluss des Frauendreißigers am Fest Kreuzerhöhung, Dienstag, 14. September, in der Wallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen in München. Der Frauendreißiger beginnt traditionell am Fest Mariä Himmelfahrt, 15. August, und wird mit täglichen Gottesdiensten, Andachten und Rosenkranzgebeten bis zum Fest Kreuzerhöhung begangen. 

Virtueller Abend zur Vorbereitung auf Weltmissionssonntag

München, 10. September 2021. Zur Vorbereitung auf den Weltmissionssonntag, der in diesem Jahr den Senegal als Beispielland thematisiert, findet am Mittwoch, 15. September, von 19 bis 21 Uhr eine internationale Online-Veranstaltung statt. Unter dem Titel „Évry-München-Thiès“ wird das interreligiöse Zusammenleben aus Perspektive der drei Länder Frankreich, Deutschland und Senegal beleuchtet.   Referenten sind auf französischer Seite der Verantwortliche des Rates der Muslime von Massy, Mahmoud Ismail, und Marie-Thérèse Blanc vom diözesanen Dienst für die Beziehungen zu den Muslimen aus Massy. Aus Deutschland zugeschaltet werden die Religionspädagogin und Vizedirektorin der islamischen Gemeinde Penzberg, Gönül Yerli, und Andreas Renz, Fachbereichsleiter für den Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München. Teilnehmer aus dem Senegal sind der pensionierte Arabischlehrer und Referent Oustaz Cisse und Raymond Faye, Mitglied der Kommission „Islamisch-christlicher Dialog“ und des Diözesanrates von Thiès.

Münchner Dom erweitert Gottesdienstangebot

München, 12. September 2021. Der Münchner Dom zu unserer Lieben Frau erweitert ab Sonntag, 19. September, sein Gottesdienstangebot für die Gläubigen um eine werktägliche Frühmesse und eine tägliche Vesper. Die derzeit täglich stattfindende Heilige Messe am Abend wird künftig eine Stunde später, um 18.30 statt um 17.30 Uhr, stattfinden. „Das erleichtert unter anderem Berufstätigen, den Gottesdienst nach Feierabend mitzufeiern“, erläutert Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl. Davor können Gläubige regelmäßig um 17.30 Uhr die neu eingeführte Vesper besuchen. „Wir stärken mit diesem Angebot den Stellenwert des Abendgebets als wichtigen Bestandteil der Tageszeitenliturgie. Die Vesper ist eine Einladung zur Reflexion des Tags und stimmt auf die Heilige Messe ein“, sagt Franzl.

Orientierungshilfe zum Beten im multireligiösen Kontext

München, 9. September 2021. Angesichts der zunehmenden religiösen Pluralität und damit verbundener Unsicherheiten hat die Diözesankommission für Ökumene in der Erzdiözese München und Freising eine Orientierungshilfe zum Beten im multireligiösen Kontext erarbeitet, die theologische Orientierung und konkrete Anregungen geben will. „Unsere Gesellschaft ist vielfältig und wandelt sich beständig; das betrifft auch die Religionen und den Glauben der Menschen“, schreibt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Vorwort der Broschüre. Besonders in Kindergärten und Schulen, aber auch im Pfarreileben, bei Gedenkgottesdiensten oder Einweihungen kämen zunehmend Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher und kultureller Prägung zusammen, die Freud und Leid, Hoffnungen und Ängste teilten. „In den letzten Jahren ist an vielen Orten eine Praxis gemeinsamen Feierns und Betens gewachsen, doch vielfach bestehen immer noch und wieder Unsicherheiten, ob dies auch kirchlich erwünscht ist und in welcher Form dies angemessen geschehen kann.

Diözesaner Ärztetag zu Chancen und Risiken von Robotik in der Patientenversorgung

München, 8. September 2021. „Robotik und Autonomie – Chancen und Risiken für eine gute Patientenversorgung“ lautet das Thema des 11. Diözesanen Ärztetages der Erzdiözese München und Freising, der am Mittwoch, 15. September, ab 14.30 Uhr virtuell stattfindet. Die Erzdiözese veranstaltet das Symposium in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München. Im Anschluss an das Symposium feiert der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, um 17.45 Uhr einen Gottesdienst in der Münchner Basilika St. Bonifaz (Karlstraße 34). Der Gottesdienst wird zeitgleich per Stream unter https://www.youtube.com/c/AbteiStBonifaz/videos übertragen. Ein Klick auf die mit „Live“ gekennzeichnete Kachel leitet direkt zum Gottesdienst.

Kardinal Marx weiht Krankenwohnung für Obdachlose ein

München, 8. September 2021. Mit der Einweihung durch Kardinal Reinhard Marx öffnet eine Krankenwohnung des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) in Sendling offiziell ihre Türen für obdachlose Menschen, die eine medizinische Versorgung benötigen. Der Erzbischof von München und Freising betont zu diesem Anlass: „Unser karitativer Auftrag als Kirche gilt besonders denen, die zwar in unserer Mitte leben, aber aufgrund schwieriger Schicksale an den Rand geraten und auf Hilfe angewiesen sind.“ Über die Institution hinaus seien Christinnen und Christen aufgerufen, „auf die Not ihrer Mitmenschen zu schauen und konkret zu fragen, wie wir Leiden lindern können“. Neben materieller sei es wichtig, die Bedürftigen spüren zu lassen, „da ist jemand, der nimmt mich wahr, denkt an mich und macht mir Mut, mein Leben neu anzunehmen“. In der Arbeit des katholischen Männerfürsorgevereins werde dieser Ansatz spürbar. Die Erzdiözese München und Freising finanziert das Projekt für drei Jahre mit rund 430.000 Euro. Medienvertretende sind nach der Einweihung eingeladen zum   Pressegespräch am Dienstag, 14.

Erzdiözese finanziert „Krisenwohnung“ für weibliche Opfer häuslicher Gewalt

München-Berchtesgadener Land, 9. September 2021. Als Schutzraum für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt werden, finanziert die Erzdiözese München und Freising eine „Krisenwohnung“ im Berchtesgadener Land mit 100.000 Euro. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Südostbayern hat mit dem Betrag eine Unterkunft mit Beratungsangebot für bedrohte Frauen und deren Kinder eingerichtet. Das Angebot steht ab sofort zur Verfügung. Der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, betont: „Als Kirche möchten wir einen Beitrag leisten, damit Schutzbedürftige einen Zufluchtsort vor körperlicher und psychischer Gewalt erhalten. Die ‚Krisenwohnung‘ kann für Frauen und ihre Kinder die Basis für einen Neubeginn in ein besseres Leben sein.“

„Grundlage für eine katholische Spiritualität der Synodalität“

München, 7. September 2021. Zu dem am Dienstag, 7. September, vom Vatikan veröffentlichten Vorbereitungsdokument der Bischofssynode „Für eine Synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ erklärt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx:   „Die Texte zur Vorbereitung der Bischofssynode 2023 zum Thema: ,Für eine Synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung‘ atmen den Geist des offenen Weges in die Zukunft. Der Grundtext und das ,Vademecum‘ sind wirklich gute Grundlagen für eine katholische Spiritualität der Synodalität.   Ich sehe viele Gemeinsamkeiten mit dem Synodalen Weg bei uns und denke, dass sich die Prozesse gut ergänzen können. Klar ist für mich: Der Weg der Weltkirche geht hin auf eine ,Synodale Kirche‘. Dieser Schritt wird nicht mehr zurückgenommen, auch wenn die Bischofssynode 2023 zu Ende ist.   Synodalität ist sicher auch ein intensiver, nicht einfacher Lernweg für alle – hier bei uns und weltweit. Die katholische Kirche ist in Bewegung und die Bischöfe sind besonders gefordert, sich immer mehr als Bischöfe in einer ,Synodalen Kirche‘ zu verstehen.

Turmkapelle in Maria Ramersdorf neu gestaltet

München, 8. September 2021. Nach der umfangreichen Innenrenovierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf wurde nun auch die Turmkapelle an der Westseite des Gebäudes neu gestaltet. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg feiert aus diesem Anlass am Sonntag, 12. September, um 18 Uhr ein Pontifikalamt mit Segnung der neuen Kapelle. Maria Ramersdorf zählt zu den bekanntesten Wallfahrtskirchen im Erzbistum München und Freising.   Bislang vor allem als Lagerstätte von Kunstgegenständen genutzt, verwandelte die Münchner Künstlerin Susanne Wagner, die schon die neuen liturgische Orte für die Kirche entwarf, den im Kern spätmittelalterlichen schlichten Raum der Turmkapelle wieder in einen Ort der Andacht. Aus übereinander geschichteten Metallzylindern unterschiedlicher Längen schuf sie eine Bildwand mit reliefartigem Profil. Die 161 Zylinder sind vorne bündig mit farbigen Glasscheiben geschlossen, in die teilweise Marienvotive oder Kreuze eingearbeitet sind. Die Farbfolge reicht von violetten Scheiben im unteren Bereich über Rot und Orange bis zu leuchtend gelben. Aus dem Dunkel und damit sinnbildlich der Reue soll so der Blick ins Licht und in die Herrlichkeit als Zeichen der christlichen Auferstehungshoffnung wandern.

Erneutes Impfangebot im Pfarrsaal des Münchner Doms

   München, 7. September 2021. Erneut ermöglicht die Metropolitan- und Pfarrkirchenstiftung des Münchner Liebfrauendoms am Samstag, 11. September, von 10 bis 17 Uhr in ihrem Pfarrsaal Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Einige der Termine sind reserviert für Personen, die sich bei einem ersten Impftermin Mitte August haben impfen lassen. Dennoch sind spontane Impfungen möglich. Die Impfaktion, bei der Vakzine der Hersteller BioNtech sowie Johnson und Johnson angeboten werden, erfolgt in Zusammenarbeit mit dem mobilen Impfteam des Münchner Impfzentrums und einer in der Nähe gelegenen Arztpraxis. Das niederschwellige Angebot soll insbesondere auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Impfung ermöglichen. Eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig, sofern vorhanden, sollte ein Impfausweis mitgebracht werden. Eine medizinische Mund- und Nasenbedeckung ist erforderlich. (hs)

Kardinal Marx: „Der Priester soll ein Mann des Trostes sein“

München, 4. September 2021. Für die Menschen die unzerstörbare Hoffnung auf Rettung und damit den wahren Trost erfahrbar zu machen, dass ihr Leiden von Gott durch Jesus von Nazareth „mitgelitten wird, wirklich, in allen Fasern“, ist laut Kardinal Reinhard Marx Aufgabe des Priesters. „Der Priester soll ein Mann des Trostes sein, aber nicht, indem er alle auf sich konzentriert, sondern indem er Bote und Zeichen des Trostes ist in der Eucharistie“, betonte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 4. September, dem Fest „Maria Mutter des Trostes“, beim feierlichen Gottesdienst am Freialtar der Wallfahrtskirche Maria Eich in Planegg, bei dem er Bruder Christian Rentsch OSA das Sakrament der Priesterweihe spendete. Die Eucharistie als der Ort, an dem das priesterliche Leben in besonderer Weise konzentriert sei, mache sichtbar, was ein Priester sein solle: „Vorsteher der Gemeinde, aber dann doch in der klaren Orientierung an dem Weg, den Jesus geht, der bei uns zu Tisch ist, aber als einer, der bedient, der nach unten geht.“

„Menschenwürde ist zentraler Orientierungspunkt“

München, 3. September 2021. Angesichts der zahlreichen Herausforderungen und Problemlagen, die in diesen Tagen viele als überfordernd und unübersichtlich empfänden, betont Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung der Menschenwürde als zentralen Orientierungspunkt: „Es gibt einen Orientierungspunkt, den das Christentum stark macht: Das ist die Würde des Menschen. Es ist so grundlegend, dass es beinahe naiv klingt, sich darauf zu beziehen, aber es kann wohl nicht oft genug gesagt werden“, so der Erzbischof von München und Freising in seinem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 4. September, gesendet wird.

Erzdiözese spendet 30.000 Euro für Erdbeben-Opfer in Haiti

München, 27. August 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 30.000 Euro die Menschen in Haiti nach den schweren Erdbeben, die zahlreiche Menschenleben gefordert und tausende Häuser zerstört haben. Mit der Spende, die über Caritas International an Partner vor Ort gegeben wird, können Nahrung und Trinkwasser, Zelte und medizinische Erstversorgung finanziert werden. Die Caritas ermöglicht außerdem mit einem „Cash-for-Work“-Programm Menschen aus den betroffenen Gebieten, die durch das Beben arbeitslos wurden, ein sofortiges Einkommen und beteiligt sie an Aufräumarbeiten und am Wiederaufbau. Darüber hinaus bringt sie obdachlos gewordene Menschen in Notunterkünften unter.

Erzdiözese finanziert WLAN-Koordinationsstelle für Geflüchtete

München, 20. August 2021. Die Erzdiözese München und Freising finanziert mit jährlich 56.000 Euro aus ihrem Flüchtlingsfonds die Stelle einer technischen WLAN-Koordinatorin, die für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften den Zugang zum Internet verbessern soll. Am 1. August hat die 39-jährige Diana Seidel, Kauffrau für Büromanagement und zuletzt tätig bei einem Softwarehersteller, die auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle beim Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck angetreten. Ihre Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit zwischen Helferkreisen, den Verwaltungen der Flüchtlingseinrichtungen und den ehrenamtlichen Helfern des Vereins Refugees Online e. V. zu koordinieren und die Ehrenamtlichen zu unterstützen, das WLAN betriebsfähig zu halten. Unter der Telefon-Hotline 08105 39 98 961 nimmt sie aus dem gesamten Erzbistum Anfragen von Gemeinschaftsunterkünften entgegen, die noch keinen funktionierenden Internetanschluss haben.

Kardinal Marx gratuliert Alois Baumgartner zum 80. Geburtstag

München, 19. August 2021. Kardinal Reinhard Marx gratuliert dem Ehrenvorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Alois Baumgartner, zu dessen 80. Geburtstag am Sonntag, 22. August. Marx würdigt Baumgartner als „selbstbewussten Repräsentanten der Räte und Verbände in unserer Erzdiözese und weit darüber hinaus“. Der Jubilar habe „das Christstein immer als Politisch-Sein verstanden“ und „im Kontext der Katholischen Soziallehre das gesellschaftliche und kirchliche Leben leidenschaftlich, aber auch kritisch geprägt und andere zu Engagement motiviert“. Während seines Wirkens als Diözesanratsvorsitzender habe sich Baumgartner insbesondere für die Belange der Familien und für eine solidarische Gesellschaft eingesetzt.

Erzdiözese unterstützt Malteser Integrationsdienst

München, 18. August 2021. Mit einer Überbrückungsfinanzierung in Höhe von 75.000 Euro hilft die Erzdiözese München und Freising, zwei Projekte des Malteser Integrationsdienstes in München und im Berchtesgadener Land zu sichern. Mehr als 480 Geflüchtete konnten dort in den vergangenen Jahren durch ehrenamtliche Mentoren unterstützt werden. Der Malteser Hilfsdienst ist seit 2016 an den beiden Standorten fest etabliert, mehr als 130 Ehrenamtliche sind aktiv.
 
In München liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit auf Job-Mentoring. Die Geflüchteten werden dabei unterstützt, einen Berufswunsch zu entwickeln, und werden bei Arbeitssuche und Bewerbung unterstützt. Zudem können sie ihre EDV- und Sprachkenntnisse in Kursen verbessern. Im Berchtesgadener Land konnten Familienpatenschaften und integrative Projekttage etabliert werden. (uq)