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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Wenn ein Schüler stirbt – kirchliche Experten geben Hilfestellung bei Notfällen in der Schule

Heilsbronn/München, 20. März 2019. Der Suizid eines Schülers, ein schwerer Unfall beim Schulfest – Notfälle in der Schule sind eine große Belastung für die gesamte Schulfamilie. Es gilt, sich darauf vorzubereiten. Ganz praktische Hilfestellung leistet hier das „Notfallhandbuch Schule“, welches bereits 2006 im Auftrag der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern und des Katholischen Schulkommissariats der bayerischen Diözesen erschienen ist. Dieses Handbuch wurde nun konzeptionell und inhaltlich von einem ökumenischen Redaktionsteam der beiden kirchlichen Unterstützungssysteme von Schulen in akuten Krisen KiS (Krisenseelsorge im Schulbereich) und NOSIS (Notfallseelsorge in Schulen) völlig neu überarbeitet und gestaltet. Zudem ergänzen es weitere Expertinnen und Experten mit Texten zum Hintergrundwissen, da die verstärkte Beschäftigung mit dem Thema „Krisenbewältigung an Schulen“ und die damit erweiterte fachliche Expertise in den vergangenen zwölf  Jahren eine Neubearbeitung notwendig gemacht hat. Das neue „Notfallhandbuch Schule“ bündelt die Erfahrungen und neuen Erkenntnisse und setzt einen aktuellen Standard.

Gästebrief lädt zu Bergmessen und Gottesdiensten ein

München, 19. März 2019. Zu Sonntagsgottesdiensten und Berggottesdiensten in den Sommermonaten lädt der Gästebrief 2019 des Erzbistums München und Freising ein. Die 48-seitige Broschüre, die sich vor allem an Urlauber und Ausflügler richtet, verzeichnet auch Sonntagsgottesdienste in rund 20 Sprachen in München sowie Beratungsangebote. Der reich bebilderte Gästebrief stellt unter den Überschriften „Berg“, „Tal“ und „Kultur“ eine Auswahl besonderer Orte im Erzbistum vor und versammelt dazu biblische und besinnliche Texte sowie Gebete. Auf einer neuen Online-Plattform unter www.gaestebrief.de, die die Broschüre ergänzt, können alle Bergmessen und Gottesdienste im Erzbistum abgerufen werden.

Gebetszeiten für Erneuerung der Kirche

München, 15. März 2019. Mit Blick auf sexuellen Missbrauch und den Missbrauch von Macht in der katholischen Kirche ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, bei der Erneuerung der Kirche vom Gebet, dem Blick auf das Evangelium und der Begegnung mit Jesus Christus auszugehen. Der Erzbischof von München und Freising lädt die Gläubigen am Beginn der Fastenzeit zu drei Gebetszeiten in der Münchner Bürgersaalkirche (Neuhauser Straße 14, Fußgängerzone) ein.

Gesprächsforen: Heimat gemeinsam gestalten

München, 19. März 2019. Im Gespräch bleiben und gemeinsam Heimat gestalten, obwohl die Polarisierung in der öffentlichen Debatte zunimmt und Lebensentwürfe vielfältiger werden – dazu möchte die Kirche einen Beitrag leisten. Auf Initiative von Kardinal Reinhard Marx lädt das Erzbistum München und Freising deshalb zu einer Reihe von Gesprächsforen ein, bei denen sich Experten sowie Vertreter aus Kirche und Gesellschaft miteinander und mit den Gästen austauschen: Wie können die Bewohner eines Dorfes oder eines Stadtteils Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede fruchtbar machen? Wie lässt sich die gemeinsame Lebenswelt gestalten? Welchen Beitrag kann Kirche dazu leisten?

Mühldorf: Über Heimat ins Gespräch kommen

Mühldorf, 18. März 2019. Im Gespräch bleiben und gemeinsam Heimat gestalten, obwohl die Polarisierung in der öffentlichen Debatte zunimmt und Lebensentwürfe vielfältiger werden – dazu möchte die Kirche einen Beitrag leisten. Deshalb lädt das Erzbistum München und Freising alle Interessierten zu einer Reihe von Gesprächsforen ein, die am Freitag, 22. März, um 19 Uhr mit einer Veranstaltung im Haberkasten in Mühldorf (Fragnergasse 3) fortgesetzt wird. Andreas Schwarz, Professor für Politikwissenschaften in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München, hält einen Einstiegsimpuls, in dem er sich mit dem Begriff „Heimat“ auseinandersetzt: Wie kann Austausch ermöglicht und Raum sowie Zeit für Kontroversen geschaffen werden? Wo sind gesellschaftlichen Akteuren Grenzen gesetzt? Wie lässt sich Heimat erschaffen?

Altarweihe in Bad Aibling mit Kardinal Reinhard Marx

München, 18. März 2019. Bei einem Festgottesdienst am Samstag, 23. März, um 10 Uhr weiht der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den neuen Altar der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bad Aibling, Landkreis Rosenheim. Mit der Neugestaltung der liturgischen Orte durch den Bildhauer Toni Stegmayer wurde die im Herbst 2015 begonnene Gesamtrenovierung des Gotteshauses abgeschlossen.   Den neuen Altar gestaltete der aus Kiefersfelden stammende Künstler als Gefüge von vier aufeinander liegenden Platten aus hellgrauem Kalkstein. Die unterste Platte greift mit ihrer quadratischen Form den schachbrettartig gemusterten Boden auf und ist diagonal darauf ausgerichtet. Die folgenden rechteckigen Platten sind jeweils größer und stärker als die darunter liegende. Sie drehen dabei von ihrer Lage her ein und münden in eine rechteckige Tischplatte. Den Ambo konzipierte Stegmayer als im Gegensatz zum Altar betont zurückhaltende, schlanke Stele mit einer metallenen Auflage. Der Taufort wurde unter die Westempore verlegt und unter Einbeziehung des gotischen Taufsteins neu gestaltet, wobei Taufstein und Altar als sakramentale Orte in einen sichtbaren Dialog miteinander treten.

Umfangreiches Programm zum Heiligen Grab in Aschau

Aschau/Chiemgau, 16. März 2019. Mit einem umfangreichen Gottesdienst- und Veranstaltungsprogramm begleitet die Gemeinde Aschau im Chiemgau die Aufstellung ihres Heiligen Grabes in der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“, eine der bedeutendsten und umfangreichsten Anlagen dieser Art, die nach mehr als 60 Jahren und einer umfassenden Restaurierung erstmals wieder zu sehen ist. Zur Eröffnung ist am Samstag, 16. März, ein ökumenischer Gottesdienst mit einer Fastenpredigt der evangelischen Dekanin Hanna Wirth gefeiert worden. Am Sonntag, 24. März, um 10 Uhr feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in Aschau einen Festgottesdienst, zu dem die Missa brevis von Jacob de Haan erklingt.

„Eine Frau zwischen Emanzipation und Tradition“

München, 19. März 2019. Das Lebenswerk der Politikerin und Wegbereiterin der modernen Sozialarbeit Ellen Ammann (1870–1932) würdigt die Frauenseelsorge der Erzdiözese München und Freising bei einer Veranstaltung und einem Gottesdienst in der Jugendkirche, Preysingstraße 85, in München am Sonntag, 24. März, um 17.30 Uhr. Im Rahmen der Veranstaltung ist eine Ausstellung zu sehen, die in Texten und Bildern das Leben und Werk Ellen Ammanns zeigt.

Erzbistum informiert über kirchliche Stiftungen

München, 19. März 2019. Über Möglichkeiten, Gestaltung und Ziele kirchlicher Stiftungen informiert das Stiftungszentrum der Erzdiözese München und Freising bei einer Veranstaltung im Rahmen des Münchner Stiftungsfrühlings an ihrem Sitz im ehemaligen Kloster Beuerberg, Gemeinde Eurasburg (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen), Königsdorfer Straße 2, am Donnerstagabend, 28. März, um 19 Uhr.   Der Leiter des Stiftungszentrums, Stefan Fritz, informiert über die Gestaltungsmittel kirchlicher Stiftungen und beantwortet Fragen wie: Wann und wie können Privatleute eine kirchliche Stiftung errichten? Was sind die Besonderheiten und wie modern ist diese jahrhundertealte Stiftungsform? Wie können zentrale und auch persönliche Aspekte des Glaubens wie Nächstenliebe, Seelsorge, Verkündigung oder Bildung über Generationen hinweg bewahrt werden? Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten an dem Abend auch einen Einblick in die jüngst abgeschlossene Arbeit des Restaurators Thomas Hacklberger, der die barocke Fassadengestaltung im Innenhof des Klosters Beuerberg restauriert hat.

Marx: „Kirche muss aufräumen und Ballast abwerfen“

München, 17. März 2019. Kardinal Reinhard Marx hält es für unumgänglich, dass die katholische Kirche ihre Traditionen kontinuierlich überprüft und erneuert. Es sei notwendig, dass „Reformen passieren“, sagte der Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz bei einem Gottesdienst am Sonntag, 17. März, im Münchner Liebfrauendom anlässlich des sechsten Jahrestags der Wahl von Papst Franziskus. „Es ist wichtig aufzuräumen, auch das anzuschauen, was den Glauben verdunkelt“, erklärte Marx. Falsche Werte wie Klerikalismus und Hochmut, die den Menschen den Blick auf den Kern der Kirche und auf das Evangelium verstellten, müssten beiseite geräumt werden, müssten „zu Ende gehen“, die Kirche müsse den „Ballast abwerfen“.

Kardinal Marx: Ausblendung von Konfliktthemen war Fehler

Oberschleißheim, 16. März 2019. Aus Sicht von Kardinal Reinhard Marx ist es ein Fehler gewesen, in den vergangenen Jahren Konfliktthemen wie Sexualmoral, Auswahl des Klerus und Zölibat sowie Ausübung und Missbrauch von Macht in den Diskussionen der Verantwortungsträger in der kirchlichen Hierarchie auszublenden. „Diesen Punkten wollten wir immer ausweichen, auch im Dialogprozess der deutschen Bischöfe, aber es geht nicht. Wir müssen frei werden, Ballast abwerfen, der uns hindert, in die Zukunft zu gehen", sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. März, in Oberschleißheim. Für den von den deutschen Bischöfen bei der Vollversammlung in Lingen beschlossenen synodalen Weg sei es „ein wichtiger Schritt, eine Lehrentwicklung der Kirche für möglich zu halten".

Diözesanratsvorsitzender Tremmel begrüßt synodalen Weg

Oberschleißheim, 16. März 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat den von der Deutschen Bischofskonferenz beschlossenen synodalen Weg begrüßt. „Dass sich die Bischofskonferenz die Geschwindigkeit der längst überfälligen Reformprozesse nicht länger von Rom und von der Weltkirche diktieren lässt, ist offensichtlich das Ergebnis echter, nachhaltiger Einsicht", sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. März, in Oberschleißheim: „Wir können hierzulande tatsächlich nicht mehr abwarten, ob der Riese sich überhaupt und in welchem Tempo bewegen will." Sollte am Ende des Prozesses aber lediglich ein „Bittbrieflein nach Rom" stehen, wäre das zu wenig, warnte Tremmel.

Generalvikar: Jetzt Weichen für die Zukunft stellen

Oberschleißheim, 16. März 2019. Mit Blick auf geringer werdende personelle und finanzielle Ressourcen hat der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, dazu aufgerufen, jetzt entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. „Wir sind nicht nur für uns verantwortlich, sondern auch für die nach uns", sagte Beer bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. März, in Oberschleißheim.

„Weg zur Erneuerung und Freiheit im Gebet gehen“

München, 15. März 2019. Mit Blick auf sexuellen und geistlichen Missbrauch in der katholischen Kirche hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, im Gebet den Weg zur Erneuerung und Freiheit zu gehen, und davor gewarnt, das Gebet „durch Vorschriften zu verdunkeln“. Das Gebet sei „ein Weg zur Freiheit. Kein anderer bestimmt mein Beten“, so der Erzbischof von München und Freising am Freitagabend, 15. März, in der Münchner Bürgersaalkirche bei einer Gebetszeit.

Kardinal Marx: „Arme sollen selbstverständlich dazugehören“

München, 17. März 2019. In der Caritas, der Liebe, gehe es nicht allein um Wohltätigkeit oder freiwillige Dienste, hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in einer Rundfunkansprache am 17. März, 10.35 bis 11 Uhr, im Radioprogramm Bayern 1 erläutert. Diese ist in der Katholischen Morgenfeier anlässlich des Caritas-Sonntag und zur Caritas-Frühjahrssammlung gesendet worden. Vielmehr sollten die Armen selbstverständlich dazugehören und ein unersetzlicher Teil des Zusammenlebens in der Welt und im kirchlichen Miteinander sein. Es gehe darum, „die Liebe vor dem Markt zu bewahren, die Armen nicht zu Objekten unserer Hilfsbereitschaft zu machen, die Zuwendung nicht zum Tauschgeschäft unseres schlechten Gewissens verkommen zu lassen“, so Marx.

Entwarnung nach verdächtigem Postfund im Ordinariat

München, 14. März 2019. Im Erzbischöflichen Ordinariat München ist am Donnerstag, 14. März, eine verdächtige Postsendung eingegangen, die einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei in dem in der Münchner Innenstadt (Kapellenstraße 4) gelegenen Dienstgebäude zur Folge hatte. Eine Beschäftigte in der Poststelle musste sich erbrechen, als sie eine Briefsendung öffnete. Bei dem Einsatz stellte sich heraus, dass keine gesundheitliche Gefahr bestand. Vier kirchliche Beschäftigte wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte gaben das Gebäude wieder frei. Die Briefsendung enthielt den verwesten Kadaver einer Maus. (kel)

Diözesanrat tagt zur Zukunft der Erzdiözese

München/Oberschleißheim, 11. März 2019. Mit der zukünftigen Entwicklung der Erzdiözese München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken bei seiner Frühjahrsvollversammlung am Samstag, 16. März, ab 9 Uhr im Bürgerzentrum Oberschleißheim (Theodor-Heuss-Straße 29). Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „Quo vadis, Erzdiözese?“ kommen rund 170 Teilnehmer aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden zusammen. Ab 15.30 Uhr berichten der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen. Um 18 Uhr feiert Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Wilhelm (Theodor-Heuss-Straße 25) einen Gottesdienst mit den Vollversammlungsteilnehmern sowie der Pfarrgemeinde.

Holzkirchen: Josefspiel mit Jugendlichen zum ersten Weihetag

Holzkirchen, 11. März 2019. Den ersten Weihetag der neuerbauten Kirche St. Josef in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, feiert die Pfarrei mit der Aufführung eines Theaterprojekts über das Leben ihres Patrons, des Heiligen Josef. Von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. März, ist „Die Dornen Isais“ bei freiem Eintritt in der Pfarrkirche, St.-Josef-Straße 14, zu sehen, am Freitag und Samstag jeweils um 20 Uhr, am Sonntag um 19 Uhr.   Die Pfarrjugend bringt das Josefspiel auf die Bühne, rund 60 Jugendliche und junge Erwachsene unter anderem aus der Katholischen Jungen Gemeinde, von den Pfadfindern sowie Ministrantinnen und Ministranten wirken mit. Die jungen Leute haben sich in der Erarbeitung des Stücks mit Josef befasst, der einer der wichtigsten Heiligen im Christentum ist, in der Bibel aber nur wenige Male erwähnt wird. Das Stück stellt ihn in den Mittelpunkt, im Gegensatz zu den meisten anderen Erzählungen über die Geburt Jesu. Es thematisiert auch seine Zweifel am Glauben und an seiner Verlobten und späteren Frau Maria.   Autor und Regisseur ist Cornelius Heuten, Pfadfinder aus Holzkirchen sowie Student der Theaterwissenschaft und Theologie.

Traunstein: Über Heimat ins Gespräch kommen

Traunstein, 13. März 2019. Im Gespräch bleiben und gemeinsam Heimat gestalten, obwohl die Polarisierung in der öffentlichen Debatte zunimmt und Lebensentwürfe vielfältiger werden – dazu möchte die Kirche einen Beitrag leisten. Deshalb lädt das Erzbistum München und Freising zu einer Reihe von Gesprächsforen ein, die am Dienstag, 19. März, um 19 Uhr mit einer Veranstaltung im Campus St. Michael in Traunstein (Kardinal-Faulhaber-Straße 6) eröffnet wird. Gregor Maria Hoff, Professor für Fundamentaltheologie und Ökumene an der Universität Salzburg, hält einen Einstiegsimpuls, in dem er sich mit dem Begriff „Heimat“ auseinandersetzt: Wie verhalten sich Kirche und Heimat zueinander? Wie kann Beheimatung ermöglicht werden, ohne Menschen auszuschließen?

Rosenheim: Ausstellung zu den fünf Weltreligionen

Rosenheim, 14. März 2019. Eine Ausstellung zu den fünf Weltreligionen, die alle Sinne anspricht und besonders auch für Menschen mit Behinderung geeignet ist, bietet in den kommenden Wochen das Bildungszentrum St. Nikolaus in Rosenheim (Pettenkoferstraße 5). Eröffnet wurde sie am Mittwoch, 13. März, um 18 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage. Die Kuratorin Regina Elisabeth Georg hat Informationen zur Schau gegeben, die Trommelgruppe „Herzschlag“ unter der Leitung von Helga Neugebauer brachte Musik aus verschiedenen Kulturen zu Gehör.

Vom Faulhaber-Tagebuch bis zu Döpfners Stasiakte

München, 6. März 2019. Von Kardinal Michael von Faulhabers Tagebuchaufzeichnungen im Jahr 1945 über die Stasiakte Kardinal Julius Döpfners bis hin zu einer historischen Auseinandersetzung mit der Priesterausbildung in der Erzdiözese München und Freising nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil reicht das diesjährige Programm des Vereins für Diözesangeschichte von München und Freising.   Am Dienstag, 19. März, setzt sich Philip Gahn vom Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster mit dem Tagebuch Kardinal von Faulhabers, Erzbischof von München und Freising von 1917 bis 1952, aus dem Jahr 1945 auseinander. Der Jahrgang beschreibt die Geschehnisse der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs und die Situation der Bevölkerung nach der Kapitulation im Mai. Bei den Einträgen in der zweiten Jahreshälfte stehen die Entnazifizierungsverfahren, Konflikte mit Besatzungsbehörden und der politische und gesellschaftliche Wiederaufbau im Vordergrund. Das Tagebuch ist seit 14. Februar online zugänglich unter www.

Heiliges Grab in Aschau nach 60 Jahren wieder zu sehen

Aschau/Chiemgau, 7. März 2019. Nach mehr als 60 Jahren wird eines der bedeutendsten und umfangreichsten Heiligen Gräber in Bayern erstmals wieder aufgebaut: Die frisch restaurierte, farbenprächtige Anlage ist in der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ in Aschau im Chiemgau zu sehen. Ab dem zweiten Fastensamstag, 16. März, laden Gottesdienste, ein zweiteiliges Auferstehungsspiel, Konzerte und Führungen zur Andacht am Heiligen Grab und zur Auseinandersetzung mit der Leidensgeschichte Jesu Christi ein.

Marx: Fastenzeit für Veränderungen in der Kirche nutzen

München, 10. März 2019. Mit Blick auf sexuellen Missbrauch und Machtmissbrauch in der katholischen Kirche fordert Kardinal Reinhard Marx, die Fastenzeit zu nutzen, um grundlegende Veränderungen anzustoßen. „Es geht hier nicht einfach um einige kirchenpolitische Maßnahmen, sondern um einen Weg der Erneuerung, der allerdings auch mutig die Themen anpackt, die von den Gläubigen eingebracht werden und die sich auch durch die Diskussionen der letzten Monate als wichtig für den Weg in die Zukunft herausgestellt haben“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit, der am Samstag und Sonntag, 9. und 10. März, in den Gottesdiensten im Erzbistum verlesen worden ist.

Kardinal Reinhard Marx ruft zu Umkehr in der Kirche auf

München, 8. März 2019. Kardinal Reinhard Marx hat mit Blick auf den sexuellen Missbrauch und den Missbrauch von Macht in der Kirche zu Erneuerung und Umkehr aufgerufen: „Wie kann es sein, dass Kirche, die Zeichen des Reiches Gottes sein soll, etwas ist, was Menschen ablehnen, was sie verärgert, was sie unfrei macht, was ihnen Gewalt antut, was sie in die Enge führt, in die Angst?“, so der Erzbischof von München und Freising am Freitagabend, 8. März, in der Münchner Bürgersaalkirche bei einer Gebetszeit.

Kardinal Marx feiert mit 30 Erwachsenen ihre Taufzulassung

München, 6. März 2019. Rund 30 Erwachsene feiern am Sonntag, 10. März, um 14.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom ihre Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, leitet den Gottesdienst, der von der Frauenschola des Domchors musikalisch gestaltet wird. Während des Gottesdienstes werden die Taufbewerber mit Namen aufgerufen und durch Handauflegung gesegnet.

Katholische Laien rufen zur Beteiligung an Europawahl auf

München, 8. März 2019. Die Vorsitzenden der bayerischen Diözesanräte und das Landeskomitee der Katholiken in Bayern rufen gemeinsam zur Beteiligung an der Europawahl am 26. Mai auf: „Die europäische Einigung ist eine Erfolgsgeschichte – und ein Prozess, der längst nicht abgeschlossen ist“, heißt es in dem Wahlaufruf. Mit der Wahl seien „alle dazu aufgerufen, diese Erfolgsgeschichte von Frieden und Freiheit fortzuschreiben. Als Christinnen und Christen dürfen wir in dieser Verantwortungsübernahme nicht abseits stehen“, betonen die Laienvertreter.

Kardinal Marx: „Höchste Zeit“ für Erneuerung der Kirche

München, 6. März 2019. In seiner Predigt zum Aschermittwoch hat Kardinal Reinhard Marx verstärkte gemeinsame Anstrengungen bei der Erneuerung der Kirche gefordert. Mit Blick auf sexuellen Missbrauch und den Missbrauch von Macht sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, es sei „höchste Zeit“ für Solidarität und Miteinander auf dem „neuen Weg der Kirche“. Kardinal Marx sprach beim Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“ am Mittwoch, 6. März, im Münchner Liebfrauendom.

Hände waschen bei „Aschermittwoch der Künstler“

München, 28. Februar 2019. Das Thema Reinigung steht im Mittelpunkt des diesjährigen Gottesdienstes zum „Aschermittwoch der Künstler“, den der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 6. März, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feiert. Im hinteren Eingangsbereich des Doms wird die Arbeit „Waschende Hände“ des Künstlerduos „Empfangshalle“ zu sehen sein: In einer Waschstation können sich jeweils zwei Menschen gegenseitig unter fließendem Wasser die Hände waschen. Der Vorgang wird mit einer Kamera gefilmt und auf einem Bildschirm sowie zeitweise auf den Leinwänden in den Seitenschiffen des Doms gezeigt.

2.000 Gottesdienste zur Fastenzeit in München

München, 5. März 2019. Die am Aschermittwoch, 6. März, beginnende Fastenzeit gestalten Katholiken in München mit besonderen Predigtreihen, Konzerten und zahlreichen weiteren geistlichen Angeboten. Mehr als 2.000 Gottesdienste und Veranstaltungen in der Innenstadt listet eine Internetseite des Erzbistums München und Freising auf, die unter www.fastenzeit-in-muenchen.de sowie unter www.ostern-in-muenchen.de erreichbar ist. Die Angebote, die neben der Fastenzeit die Ostertage umfassen und bis zum Weißen Sonntag, 28. April, reichen, können nach Stichworten, Pfarreinamen, Postleitzahlen und Zeiträumen durchsucht werden.

Ausstellung und Fastenpredigtreihe in Moosach

München, 27. Februar 2019. Die Sieben Tugenden sind Leitmotiv einer Ausstellung und einer Fastenpredigtreihe in der Pfarrei St. Martin in München-Moosach, Leipziger Straße 11.   Der Fürther Künstler Walter Gerstung hat zu den Sieben Tugenden sieben Objektkästen erstellt. Die Kunstinstallation soll Fragen aufwerfen: Taugen die Tugenden als Konzept für einen guten Umgang miteinander? Was bedeuten Tugenden für das Leben heute? Die Einzelkunstwerke werden in der Fastenzeit in der Pfarrkirche St. Martin nacheinander vorgestellt. Ab dem Passionssonntag, 7. April, sind alle Objekte täglich von 16 bis 19 Uhr in der Pfarrkirche zu sehen.   Zum Auftakt der zugehörigen Predigtreihe in der Pfarrkirche St. Martin spricht Pfarrer Martin Cambensy am Aschermittwoch, 6. März, 19 Uhr, über die Kardinaltugend „Glaube“. Die „Hoffnung“ steht im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrvikar Björn Wagner am zweiten Sonntag der Fastenzeit (Vorabendmesse am Samstag, 16. März, 18 Uhr, Sonntagsmessen am 17. März, 10.30 Uhr und 19 Uhr). Über die „Liebe“ predigt erneut Cambensy am Vorabend des Josefstags (Montag, 18.

Bayerischer Holzbaupreis für Kirche St. Josef in Holzkirchen

München, 28. Februar 2019. Die neuerbaute Kirche St. Josef in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, ist mit einem Sonderpreis des Bayerischen Holzbaupreises 2018 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte die „außergewöhnliche Formensprache und Materialität“ des Gebäudes sowie die „beeindruckende räumliche Qualität“. Vertreter der Pfarrei St. Josef und des Erzbischöflichen Ordinariats München sowie der Münchner Architekt Eberhard Wimmer, der die Kirche entworfen hat, nahmen die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung am Donnerstag, 28. Februar, in München von Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, entgegen.

Zwei neue Domvikare in München

München, 26. Februar 2019. Diözesanjugendpfarrer Richard Greul und Monsignore Alexander Hoffmann, zuständig für die muttersprachlichen Gemeinden in der Erzdiözese, sind neue Domvikare am Münchner Liebfrauendom. Am Dienstag, 26. Februar, feierte Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger dort eine Kapitelsmesse, im Anschluss wurden die beiden Domvikare von Domdekan Lorenz Wolf in ihr neues Amt eingeführt.   Diözesanjugendpfarrer Richard Greul (41) ist seit 2017 Leiter des Erzbischöflichen Jugendamtes und Präses des Bundes der deutschen katholischen Jugend im Erzbistum. Zuvor war er Landjugendpfarrer bei der Katholischen Landjugendbewegung München und Freising sowie Jugendpfarrer an den Katholischen Jugendstellen Freising und Landshut. 2010 wurde der aus Erding stammende Greul in Freising zum Priester geweiht.   Monsignore Alexander Hoffmann (60) ist seit 2016 für die muttersprachlichen Gemeinden im Erzbistum zuständig, die Gottesdienste, Seelsorge und Gemeindeleben in rund 30 Sprachen für Gläubige nichtdeutscher Muttersprache anbieten.

Architekturpreis für neue Kirche Sel. Rupert Mayer in Poing

München, 25. Februar 2019. Das Kirchenzentrum Sel. Rupert Mayer in Poing, Landkreis Ebersberg, hat den diesjährigen Preis des Landesverbands Bayern des Bunds Deutscher Architekten (BDA) in der Kategorie „Besondere Bauten“ erhalten. Der skulpturale Kirchenbau positioniere sich „eigenständig und dank seiner großen Öffnungen zugleich einladend“, stellt die Jury in ihrer Würdigung fest und hebt besonders die Atmosphäre hervor, „die dem In-die-Höhe-Streben historischer Sakralbauten vergleichbar ist“. Das Gebäude besteche „durch seine subtile Symbolik und Kargheit, die den Besucher zwingt, sich mit sich selbst zu befassen“, heißt es in der Würdigung weiter: „Diese Kirche muss man aushalten können.“

Kardinal Marx zum Abschluss der Internationalen Kinderschutz-Konferenz im Vatikan

Rom/Bonn, 24. Februar 2019. Zum Abschluss der Internationalen Konferenz „Protection of the minors“ erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 24. Februar:„Die von Papst Franziskus einberufene Konferenz aller Vorsitzenden der nationalen Bischofskonferenzen weltweit, die vom 21. bis 24. Februar 2019 im Vatikan stattgefunden hat, darf als einzigartig bezeichnet werden. Nie zuvor hat es ein Treffen dieser Art und zu diesem Thema – dem Schutz Minderjähriger vor sexuellem Missbrauch – gegeben. Die Vorträge und Diskussionen wurden in großer Offenheit und gegenseitigem Vertrauen geführt. Deutlich wurde, dass die Bereitschaft  besteht, die anstehenden Fragen beim Thema sexueller Missbrauch Minderjähriger anzugehen und zwar quer über alle Kontinente. Gerade deshalb ziehe ich eine positive Bilanz dieser Tage.Natürlich – und das habe ich stets im Vorfeld gesagt – kann ein solches Treffen keinen rasch zusammengestellten Maßnahmenkatalog verabschieden. Vor allem ging es zunächst um den gemeinsamen, ehrlichen und realistischen Blick auf den sexuellen Missbrauch Minderjähriger in der Kirche, der eine schreckliche weltweite Realität ist.

Kardinal Marx spricht auf der Internationalen Konferenz „On the Protection of Minors in the Church“ im Vatikan

Rom/Bonn, 23. Februar 2019. Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Verwaltungsvorgängen in der Kirche hat am Samstag, 23. Februar, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gefordert. Bei der von Papst Franziskus einberufenen Internationalen Konferenz „On the Protection of Minors in the Church“, die seit Donnerstag, 21. Februar, im Vatikan tagt und an der alle Vorsitzenden der Bischofskonferenzen weltweit teilnehmen, betonte Kardinal Marx: „Menschen, die mit einer transparenten Verwaltung zu tun haben, können Fehler und Irrtümer im Verwaltungshandeln aufdecken und sich dagegen wehren.“ Das sei insbesondere wegen der negativen Erfahrungen im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen wichtig.

Gottesdienst zum Welttag der Kranken in St. Michael

München, 13. Februar 2019. Anlässlich des Welttags der Kranken beginnt am Mittwoch, 20. Februar, um 18 Uhr ein Gottesdienst in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael (Fußgängerzone, Neuhauser Straße 6) mit Kranken und ihren Angehörigen sowie Medizinern, Therapeuten und Pflegekräften. Pfarrer Gregor Mahr, Leiter der katholischen Klinikseelsorge der München Klinik Harlaching, feiert die Messe unter dem Leitwort „Den Menschen sehen können“.

Musikalischer Nachwuchs für den Liebfrauendom gesucht

München, 19. Februar 2019. Die Münchner Domsingschule sucht Mädchen und Buben ab dem Grundschulalter, die eine fundierte Gesangsausbildung erhalten und die Gottesdienste im Liebfrauendom musikalisch mitgestalten möchten. Am Samstag, 23. Februar, ab 14.30 Uhr lädt die Domsingschule zu einem Infonachmittag in ihre Räume im Münchner Albertinum ein (Westendstraße 300, am Westpark, in der Nähe des Eingangs zum Rosengarten).

Laienkomitee fordert familiengerechte Arbeitszeiten

München, 19. Februar 2019. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, fordert, familiäre Belange von Arbeitnehmern nicht wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen. Er äußert sich in einem Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), der gleichlautend dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gesandt wurde. Die beiden sind Vorsitzende der Koalitionsparteien der bayerischen Landesregierung. In dem Schreiben macht Unterländer die Bedenken des Landeskomitees gegen die im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien getroffene Vereinbarung für mehr Arbeitszeitflexibilisierung deutlich. Es dürfe „kein Einfallstor für eine generelle Aufweichung der Arbeitszeiten entstehen“, so Unterländer. Eine Änderung der Arbeitszeit müsse einen entsprechenden Tarifvertrag voraussetzen. „Stabilität und Planbarkeit“ seien für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer und deren Familien von Interesse. „Für die Lebenssituation der Beschäftigten und ihrer Angehörigen ist dies geradezu von maßgeblicher Bedeutung“, betont der Landeskomitee-Vorsitzende.

Gottesdienste und Segen zum Valentinstag

München, 7. Februar 2019. Den Valentinstag am Donnerstag, 14. Februar, nehmen zahlreiche Pfarreien im Erzbistum München und Freising zum Anlass, die Gläubigen zu besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen. Rund um den Tag des Heiligen Valentin, des Patrons der Liebenden, ist so Gelegenheit, Gott für gelingende Beziehungen zu danken oder um seine Hilfe in Partnerschaft und Ehe zu bitten. Vielerorts können sich Paare auch segnen lassen.   Am Donnerstag, 14. Februar, um 18 Uhr beginnt in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Innenstadt ein Gottesdienst mit Einzelsegen für alle Menschen in Beziehung unter dem Motto „Die Liebe – eine Flamme Gottes“. Pater Karl Kern SJ hält die Predigt, der Chor „Cantio Nova“ von St. Michael übernimmt die musikalische Gestaltung. In der Pfarrkirche St. Theresia in Neuhausen (Dom-Pedro-Straße 41) findet am Sonntag, 17. Februar, um 11 Uhr ein Gottesdienst mit Textimpulsen, Gesang und Einzelsegnung unter dem Leitwort „Fass dir ein Herz“ statt. Im Anschluss sind die Besucher zu „Herzhaftem und Herztorte“ im alten Pfarrsaal (Fuetererstraße 21) eingeladen.

Tagebuch Kardinal Faulhabers aus dem Jahr 1945 online

München, 7. Februar 2019. Seit 2015 werden die Tagebücher von Kardinal Michael von Faulhaber, Erzbischof von München und Freising von 1917 bis 1952, online veröffentlicht – jetzt erscheinen die Einträge aus dem Jahr 1945. Das Tagebuch aus diesem Jahr wird ab 14. Februar vollständig auf der Internetseite des Faulhaber-Online-Editionsprojekts www.faulhaber-edition.de zugänglich sein.   An dem Projekt beteiligte Wissenschaftler stellen am Donnerstag, 14. Februar, um 19 Uhr in der Katholischen Akademie in München, Mandlstraße 23, ihre Arbeit und neue Erkenntnisse aus dem Tagebuch Faulhabers von 1945 vor. Der Jahrgang beschreibt die Geschehnisse der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs und die Situation der Bevölkerung nach der Kapitulation im Mai. Bei den Einträgen in der zweiten Jahreshälfte stehen die Entnazifizierungsverfahren, Konflikte mit Besatzungsbehörden und der politische und gesellschaftliche Wiederaufbau im Vordergrund. Mitwirkende bei der Veranstaltung sind Franziska Nicolay-Fischbach und Moritz Fischer vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin sowie Philipp Gahn und Raphael Hülsbömer von der Universität Münster.

Erzbistum spendet 100.000 Euro für Opfer von Tsunamikatastrophe in Indonesien

München, 22. Januar 2019. Das Erzbistum München und Freising spendet 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds für die Tsunamiopfer in Indonesien. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 22. Januar, beschlossen. Jeweils die Hälfte der Summe wird dem Hilfswerk Misereor und dem Hilfswerk Caritas International zur Verfügung gestellt. Die beiden katholischen Organisationen haben bereits mit der Nothilfe begonnen.   Nachdem Ende September vergangenen Jahres ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami Teile der indonesischen Insel Sulawesi heimgesucht hatten, traf kurz vor Weihnachten nach einem Vulkanausbruch ein weiterer Tsunami innerhalb von wenigen Monaten den südostasiatischen Inselstaat. Die Flutwelle tötete im Dezember mindestens 429 Menschen, 1500 wurden verletzt, Tausende Menschen verloren ihr Zuhause. Besonders betroffen sind die Küstenstreifen von Pandeglang, Serang und Süd-Lampung.   Sowohl Caritas International als auch Misereor sind in Indonesien bereits gut vernetzt und haben seit langem Kontakte zu Hilfsorganisationen im Land. Akut benötigt werden Lebensmittel, Trinkwasser, medizinische und psychosziale Hilfe, Zelte, Decken oder Planen.

„Kirchen sollen Orte der Hoffnung für alle Menschen sein“

München, 9. Februar 2019. Kirchen sollen „Orte der Hoffnung“ für alle Menschen sein. Das betonte Kardinal Reinhard Marx in seiner Predigt beim Festgottesdienst mit Weihe der neuen Kirche St. Jakobus in München-Neuperlach am Samstag, 9. Februar. „Nur dann haben wir die Berechtigung, eine Kirche zu bauen, wenn sie ein Signal, ein Zeichen, für den ganzen Stadtteil ist“, erklärte der Erzbischof von München und Freising. Die neue Kirche „gehört allen, sie ist für alle da“ und sei für „alle, die hier wohnen, für Gläubige und Ungläubige, Suchende, Verzweifelte ein Ort der Hoffnung“.

„Schulter an Schulter im Zeugnis für den einen Gott“

München, 3. Februar 2019. Am Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, hat Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung des christlich-jüdischen Dialogs betont. „Schulter an Schulter gehen wir im Zeugnis für den einen Gott, und deswegen braucht es auch für die Zukunft dieses Miteinander“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend, 2. Februar, in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom. Er betonte die „große Geschichte des Judentums, des Volkes Israel: Es ist unsere Geschichte. Wen wir das nicht erkennen, haben wir nicht verstanden, was geschehen ist, haben wir auch Jesus und seinen Weg nicht verstanden.“

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen nicht allein lassen

München, 8. Februar 2019. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, die steigende Zahl von Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen nicht allein zu lassen. „Eine Gesellschaft, in der Menschen ausgeschlossen sind, nicht mehr dabei sind, wenn sie dement sind, krank, behindert, nicht mehr arbeitsfähig – das ist nicht die Gesellschaft, die wir haben wollen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Eröffnung der Ausstellung „… weil du mich berührst“ in der ehemaligen Karmeliterkirche in München am Freitag, 8. Februar. Gesellschaft wie Kirche müssten sich fragen, was getan werden könne, um die Herausforderung Demenz menschlich zu bewältigen. Dabei könne nicht alles „durch Rechtsansprüche und Geld gelöst werden“, so Kardinal Marx: „Eine Berührung, Liebe, Zeit, die verschenkt wird – all das ist ein Überschuss, von dem eine Gesellschaft aber auch lebt, und das liegt im Wesentlichen in der Familie. Deshalb ist es wichtig, dass wir den Familien, den Angehörigen, in besonderer Weise zur Seite stehen.“

Freisinger Lukasbild bei Ausstellung in Venedig

München/Freising/Venedig, 13. Februar 2019. Das sogenannte Freisinger Lukasbild ist noch bis Faschingsdienstag, 5. März, in einer Ausstellung in der Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig zu sehen. Die Schau des Diözesanmuseums Freising in Kooperation mit der italienischen Nationalbibliothek zeigt darüber hinaus Objekte, die mit der Geschichte der byzantinischen Marienikone in Verbindung stehen. Zur Eröffnung feierte Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Sonntag, 25. November 2018, um 10.30 Uhr einen Gottesdienst in der Basilica di San Marco.

„Ort des suchenden Denkens und Fragens“

München, 9. Februar 2019. Zur Einführung des neuen Direktors der Katholischen Akademie in München, Achim Budde, hat Kardinal Reinhard Marx deren Bedeutung als „Ort des Denkens“ betont, „des suchenden Denkens und Fragens, der Irritation, nicht des abschließenden Ergebnisses, sondern des Aufwühlens neuer Fragen“. Die Akademie werde eine gute Zukunft haben, „wenn wir uns dem Anspruch des Denkens in seiner ganzen Breite stellen und wenn wir ohne Angst als Kirche den Mut haben, von der Welt denken zu lernen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einer Abendveranstaltung am Freitag, 8. Februar.

„Zerrissen zwischen Liebe, Trauer, Wut und Ohnmacht“

München, 1. Februar 2019. Einblicke in das Leben und die Gefühle von Angehörigen von Menschen mit Demenz gibt eine Ausstellung, die Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Freitag, 8. Februar, um 14 Uhr in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, in München eröffnet. Die Münchener Künstlerin Karolin Bräg entwickelte für die Ausstellung „… weil du mich berührst“ aus Gesprächen mit betroffenen Angehörigen eine fünfseitige Stele mit Fotos und Zitaten.

Kardinal Marx weiht St.-Jakobus-Kirche in Neuperlach

München, 7. Februar 2019. Die neue St.-Jakobus-Kirche in München-Neuperlach weiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes am Samstag, 9. Februar, um 15 Uhr.   Das vom Architekturbüro Andreas Hlawaczek geplante Gebäude mit Kirche, deren Raumschale und Ausstattung von dem Künstlerpaar Lutzenberger & Lutzenberger gestaltet wurden, ersetzt das 1974 gebaute Pfarrzentrum mit Kirche, das wegen baulicher Mängel abgerissen werden musste und an dessen ursprünglichem Standort im Herbst 2015 eine neugebaute Kindertagesstätte eröffnet wurde. Auf dem Grundstück des alten Kindergartens wurde im Frühjahr 2016 mit den Arbeiten für die neue Kirche mit pfarrlichen Räumen begonnen.   Neben der künstlerischen Gestaltung wurde bei dem barrierefreien Neubau ein besonderes Augenmerk auf Ökologie und Nachhaltigkeit gelegt: So übertrifft die Ausführung der Gebäudehülle die gesetzlichen Auflagen der Energieeinsparverordnung um rund 20 Prozent, das Gebäude ist an das örtliche Fernwärmenetz angeschlossen, verfügt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, eine optimierte natürliche Belichtung und ein Dach mit extensiver Begrünung.

Fort- und Weiterbildung der Erzdiözese feiert 50-jähriges Bestehen

Freising, 28. Januar 2019. Die Fort- und Weiterbildung Freising feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Die katholische Einrichtung zur kirchlichen Mitarbeiterbildung am Freisinger Domberg begeht das Jubiläum mit einem Festgottesdienst am Mittwoch, 6. Februar, um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg (Rindermarkt 10) in Freising. Als Zelebrant und Festprediger wird Erzabt Wolfgang Öxler OSB aus Sankt Ottilien erwartet. Anschließend ist ein Wiedersehen von aktuellen und ehemaligen Lehrenden und Teilnehmenden der Bildungsangebote geplant. Am Donnerstag, 7. Februar, beginnt um 9 Uhr eine Jubiläumsfortbildung im Pallotti Haus Freising (Pallottinerstraße 2). Ulrich Müller, Professor am Institut für Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, referiert zum Thema „Blick nach vorne: Formate und Trends kirchlicher Mitarbeiterfortbildung in der Diskussion“.

„Christen und Juden gehören zusammen“

München, 4. Februar 2019. Angesichts von wachsendem Fanatismus und Antisemitismus und mit Blick auf das Holocaustgedenken mahnt Kardinal Reinhard Marx die enge Verbundenheit von Juden und Christen an: „Wir Christen können unseren Glauben nicht verstehen ohne die Schriften des Alten Testamentes, ohne das gelebte Judentum. Gerade in der Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung der Juden im Nationalsozialismus und in der Wahrnehmung des Fanatismus und Antisemitismus unserer Zeit, gilt es, dass wir als Christen solidarisch sind mit unseren jüdischen Geschwistern“, betont der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 2. Februar, gesendet wurde.