Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Statement von Kardinal Marx zur Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens

München, 19. Januar 2022. Nach der Veröffentlichung des externen Gutachtens zu sexuellem Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising durch die damit beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl gibt Kardinal Reinhard Marx ein kurzes Statement für Bild- und Tonaufnahmen ab. Fragen sind nicht vorgesehen.   Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen zum   Pressestatement am Donnerstag, 20. Januar, um 16.30 Uhr in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, in München.   Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen sind die Plätze begrenzt, bevorzugt akkreditiert werden deshalb Vertreterinnen und Vertreter der Bildberichterstattung. Die Veranstaltung wird zeitgleich ins Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.   Die Erzdiözese hat bis zur Veröffentlichung des Gutachtens keine Kenntnis über dessen Inhalte. Generalvikar Christoph Klingan und Amtschefin Stephanie Herrmann nehmen das Gutachten als Auftraggeber im Rahmen der öffentlichen Vorstellung durch die beauftragte Kanzlei am Donnerstagvormittag, 20.

Erzdiözese nimmt Stellung zu Missbrauchsgutachten

München, 13.01.2022. Das neue externe Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising, das von der Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl erstellt wurde und von der Kanzlei am Donnerstag, 20. Januar 2022, der Öffentlichkeit vorgestellt wird, erhält die Erzdiözese ebenso am 20. Januar erstmals zur Kenntnis. Nach einer ersten Prüfung nimmt die Erzdiözese zu dem Gutachten Stellung bei einer   Pressekonferenz am 27. Januar 2022 um 11 Uhr in der Katholischen Akademie in München, Mandlstraße 23.   Die Veranstaltung wird zeitgleich ins Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.   Das Gutachten wurde im Februar 2020 von der Erzdiözese bei der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl in Auftrag gegeben. Es soll auch benennen, ob die Verantwortlichen rechtliche Vorgaben sowie die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz erfüllten und angemessen im Umgang mit Verdachtsfällen und möglichen Tätern handelten.

Neue Anlaufstelle für Betroffene von sexuellem Missbrauch

München, 13. Januar 2022. Mit der Veröffentlichung des neuen externen Gutachtens zu sexuellem Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising, das von der Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) für den Donnerstag, 20. Januar 2022, angekündigt ist, nimmt eine neue Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene von sexuellem Missbrauch der Erzdiözese ihre Arbeit auf. Im Zentrum steht das Anliegen, Betroffenen, unkompliziert und niederschwellig Informationen zu geben und einfach ansprechbar zu sein. Die Mitarbeitenden sollen Betroffenen Gespräche anbieten und ihnen so die Möglichkeit geben, über ihre Leiderfahrungen zu sprechen, um emotionale Entlastung zu finden und Informationen über die vielfältigen und verschiedenen Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten zu erhalten – von seelsorglichem Beistand bis zur Unterstützung bei der Stellung von Anträgen bei der Unabhängigen Kommission zur Anerkennung des Leids.

Erzdiözese feiert 60 Jahre Partnerschaft mit Ecuador

München, 12. Januar 2022. Mit der Entzündung von vier eigens gestalteten Kerzen bei dem Mittags-Impuls „Atempause“ am Donnerstag, 13. Januar, um 12.30 Uhr in St. Michael beginnen die Feierlichkeiten zu 60 Jahren Partnerschaft zwischen dem Erzbistum München und Freising und Ecuador. Die vier in Ecuador gestalteten Kerzen wandern ein Jahr lang als Symbol der Verbundenheit durch das Erzbistum, umgekehrt sind vier hierzulande gestaltete Kerzen in Ecuador unterwegs.

Raphael Koller ist neuer Leiter der Telefonseelsorge Bad Reichenhall

Die Telefonseelsorge Bad Reichenhall hat einen neuen Leiter. Raphael Koller hat Mitte Dezember seinen Dienst in der südlichsten Telefonseelsorge-Stelle Deutschlands aufgenommen. Der 52-Jährige studierte Sozialpädagoge, Sozialmanager und Sozialtherapeut stammt aus Freilassing und hat unter anderem 18 Jahre bei der Caritas-Fachambulanz für Suchtkranke im Landkreis Berchtesgadener Land gearbeitet, die meiste Zeit in leitender Funktion.   Koller sieht in der neuen Stelle einige Parallelen zu seiner bisherigen Arbeit in der Hilfe für Suchtkranke und geht davon aus, dass er seine Erfahrung einsetzen kann, denn „neben der Suchterkrankung galt es auch dort vielfältige Problemlagen und Krisen zu begleiten“. Neu sei für Koller „die Niedrigschwelligkeit, dass wir bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr das ganze Jahr erreichbar sind. Anders ist auch die absolute Anonymität, die einen kurzfristigen Anruf leichter möglich macht.“ Im Rahmen seiner ersten Einsätze in der telefonischen Beratungsarbeit hat der 52-Jährige die Bandbreite der Themen „von der jungen Studentin, die aktuell mit ihrer Masterarbeit überfordert ist, bis zu dem Rentner der einsam ist und Ansprache sucht“ bereits unmittelbar erfahren.

Landesbischof Bedford-Strohm predigt im Liebfrauendom

München, 11. Januar 2022. Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst begehen Münchner Christen aller Konfessionen am Mittwoch, 19. Januar, um 19 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Predigt hält der evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der den Gottesdienst gemeinsam feiert mit dem römisch-katholischen Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt und Pfarrer Markus Zaia von der Assyrischen Kirche des Ostens. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von dem Chor der assyrischen Gemeinde Rabban Hurmiz in München. Der Gottesdienst wird zeitgleich ins Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream und www.bayern-evangelisch.de.

Corona-Impfaktion der Dompfarrei im Circus Krone

München, 11. Januar 2022. Erneut ermöglicht die Metropolitan- und Pfarrkirchenstiftung des Münchner Liebfrauendoms im Rahmen der City-Pastoral in der Münchner Innenstadt am Samstag, 15. Januar, von 9 bis 17 Uhr Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Die Impfaktion findet diesmal im Circus Krone (Marsstraße 43) statt und wird gemeinsam mit dem Diözesanverband der Malteser im Erzbistum München und Freising und Münchner Ärztinnen unter der Koordination der Medizinerin Barbara Buchali organisiert.

„TatOrtZeitAndacht“ in St. Paul widmet sich Rudolf Wachter

München, 10. Januar 2022. Anlässlich des Erscheinens einer Werkmonografie und eines Werkverzeichnisses zu Rudolf Wachter dreht sich bei der „TatOrtZeitAndacht“ am Sonntag, 16. Januar, um 20.15 Uhr alles um den 2011 verstorbenen Holzbildhauer. Nach einer kurzen Einführung durch den Leiter der Kunstpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat, Ulrich Schäfert, sprechen die Professoren Christoph Wagner (Universität Regensburg) und Andreas Kühne von der Bayerischen Akademie der Künste Grußworte. Daran schließen sich Reflexionen über das Werk von Rudolf Wachter als Auseinandersetzung mit der Schöpfung an. Die Schauspielerin und Stimmkünstlerin Bettina Ullrich liest und performt im Zusammenspiel mit Kirchenmusiker Peter Gerhartz an Tasteninstrumenten. Neben den fünf Reliefs „Stationen“ von Rudolf Wachter in der Apsis der Kirche wird an diesem Abend eine weitere Skulptur des Holzbildhauers, eine Bodenarbeit, zu sehen sein.

„Sternsinger sind Boten für das Leben“

München, 7. Januar 2022. In der aktuellen Diskussion um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fordert Kardinal Reinhard Marx „respektvolle Debatten, die einen Maßstab nicht unterlaufen und das ist der unbedingte Schutz jedes Lebens, der nicht verhandelbar ist und auch nicht unter Wert beworben werden darf“. Es sei keine Frage, „dass es Situationen geben kann, die für das Leben einer werdenden Mutter sehr schwierig sind“, umso wichtiger sei es, „als Gesellschaft auch in dieser Situation hellwach zu bleiben und solidarisch zu handeln, um das Leben von Mutter und Kind bewahren zu können“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 8. Januar, gesendet wird.

Bewusst machen, „wie kostbar unser Leben ist“

München, 30. Dezember 2021. Zum Jahreswechsel ruft Kardinal Reinhard Marx zu einer größeren Wertschätzung des Lebens auf. „Wäre es nicht ein großer Schritt nach vorn, wenn uns neu und intensiver bewusst würde, wie kostbar unser Leben und das Leben jedes Menschen ist?“, so der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Jahresschlusspredigt am Silvestertag, Freitag, 31. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. Wenn dieses Leben „nicht nur ein Geschenk für uns, sondern auch für kommende Generationen sein soll“, müsse „unser Verantwortungsgefühl für das gemeinsame Haus unserer Erde mit Blick auf den Klimawandel größer werden“. Marx warnt zugleich: „Lassen wir uns nicht gegeneinander aufhetzen, weder in unserem Land noch zwischen den Nationen!“ Es gelte, den Blick auf die Probleme der Weltgemeinschaft zu schärfen und „uns einzusetzen für das Leben aller, besonders der Schwachen, der Kranken, derer, die auf der Flucht sind, der Sterbenden, der misshandelten Kinder, der vergewaltigten Frauen“.

Gottesdienste, Andachten und Konzerte zum Jahreswechsel

München, 28. Dezember 2021. Mit Gottesdiensten, Andachten und Konzerten begehen die Münchner Katholiken den Jahreswechsel. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hält am Silvestertag, Freitag, 31. Dezember, um 17 Uhr im Münchner Liebfrauendom eine Jahresschlussandacht mit der traditionellen Jahresschlusspredigt. Zum Abschluss spendet Kardinal Marx den Pontifikalsegen. Die Predigt wird zeitgleich in die Jesuitenkirche St. Michael übertragen, die gesamte Andacht kann unter www.erzbistum-muenchen.de/stream im Internet mitverfolgt werden. Zahlreiche weitere Münchner Pfarreien laden am Silvesterabend zu Gottesdiensten oder Andachten zum Jahresschluss ein.

Sternsingeraktion unter Corona-Bedingungen

München, 27. Dezember 2021. Im Rahmen der 64. Aktion Dreikönigssingen bringen die Sternsinger im Erzbistum München und Freising den Segen in diesem Jahr auf unterschiedliche Weise zu den Menschen. Mancherorts, wie im Pfarrverband St. Clemens und St. Vinzenz in München-Neuhausen, sind sie von Haustür zu Haustür unterwegs, andernorts warten in den Kirchen Segenssprüche mit „C + M + B“ für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) darauf, mitgenommen zu werden. Im Pfarrverband Unterschleißheim werfen die Sternsinger in Alltagskleidung die Botschaften in die Briefkästen der Menschen ein. In St. Albert in München-Freimann wird hingegen zum Beispiel an verschiedenen festen Orten im Pfarrgebiet unter freiem Himmel gesungen.

„Gott ist keine Theorie, sondern konkretes Leben“

München, 23. Dezember 2021. Weihnachten bringt laut Kardinal Reinhard Marx ein besonderes Gottesbild ins Blickfeld: „Wenn wir von Gott reden, reden wir immer auch vom Menschen“ und von „einem Geheimnis, das mitten in unserem Leben geschieht und erfahrbar wird“. Die Geschichte von Bethlehem wolle erzählen, „Gott ist keine Theorie, sondern Gott ist konkretes Leben! Ein Kind, ein Gesicht, das uns anschaut“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend, Freitag, 24. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. Weihnachten rege an zu einer neuen „Suche danach, was Gott bedeutet“, nach „einer Kraftquelle, die uns Hoffnung gibt für unser Leben. Denn Hoffnung ist doch die wichtigste Ressource in dieser Zeit“, so Marx.

„Mit Gott kommt die Mitmenschlichkeit in die Welt“

München, 22. Dezember 2021. Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm rufen gemeinsam zu neuer Hoffnung im Licht der Weihnachtsbotschaft auf. Zugleich danken sie allen, „die sich jetzt gerade in dieser weihnachtlichen Zeit einsetzen für andere und für andere da sind“, die „auf den Intensivstationen arbeiten“ oder „ihren Dienst tun in den Impfstationen“ und überall, „wo viel Mühe aufgewandt wird, um diese krisenhafte Zeit miteinander zu gestalten“, sagt der Erzbischof von München und Freising im Rahmen einer ökumenischen Videobotschaft zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Landesbischof Bedford-Strohm erinnert daran, dass dieses Weihnachtsfest „für viele ein angespanntes, ein nervöses Weihnachten“ ist. Die kontroversen Diskussionen über das Impfen hätten zu Rissen „bis in die Familien hinein“ geführt.

Telefonseelsorge an Weihnachten und den Feiertagen rund um die Uhr erreichbar

München, 22. Dezember 2021. Die Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising ist auch über die Weihnachtstage und um den Jahreswechsel durchgehend für die Menschen erreichbar. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Dienststellen München, Bad Reichenhall und Mühldorf am Inn bieten rund um die Uhr Kontaktmöglichkeiten per Telefon, per E-Mail und in Form von Chat-Beratung an. „In diesem zweiten Corona-Winter gehen wir von einer schwierigen Weihnachtszeit für viele Menschen aus. Diese können sich jederzeit mit ihren Anliegen an uns wenden“, sagt Alexander Fischhold, Leiter der Telefonseelsorge der Erzdiözese.

Kardinal Reinhard Marx überreicht Prof. Birgit Schaufler die Ernennungsurkunde

Kardinal Marx empfängt KSH-Präsidentin Birgit Schaufler

München, 21. Dezember 2021. Anlässlich ihrer Wahl zur Präsidentin der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) hat Kardinal Reinhard Marx Birgit Schaufler am Montag, 20. Dezember, bei einem persönlichen Treffen in seinem Dienstsitz die Ernennungsurkunde überreicht. Der Erzbischof von München und Freising ist zugleich Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“, die Trägerin der KSH ist. Bei dem Treffen wünschte Marx der neuen Präsidentin „Gottes Segen, Freude und Erfolg bei der Leitung und Weiterentwicklung der KSH im Interesse der Wissenschaft und der Studierenden sowie von Kirche und Gesellschaft“. Birgit Schaufler ist die erste Frau in diesem Amt.

Weihnachtliche Lichtinstallation illuminiert St. Korbinian an Heiligabend und zum Jahreswechsel

München, 20. Dezember 2021. Eine weihnachtliche Lichtinstallation wird die Gottesdienste in der Münchner Kirche St. Korbinian (Valleystraße 24, Untersendling) am Heiligen Abend, sowie zu Silvester und Neujahr illuminieren. „Die Video-Installation unter dem Titel ‚Floating Fresco‘ lädt ein, an diesen besonderen Tagen innezuhalten und das Deckenfresko der Untersendlinger Kirche St. Korbinian während der Gottesdienste ganz neu zu erleben“, so Andrea-Elisabeth Lutz, Leiterin der Abteilung Kulturmanagement im Erzbischöflichen Ordinariat. Am Freitag, 24. Dezember, ist die Installation in den Christmetten um 17 und um 22.30 Uhr zu sehen. Zum Jahreswechsel scheint die Installation am Freitag, 31. Dezember, um 17 Uhr in der Heiligen Messe zum Jahresschluss sowie am 1. Januar 2022 um 18 Uhr beim Festgottesdienst des Pfarrverbands Sendling zu Neujahr.

Aufruf zur kreativen Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen

München, 17. Dezember 2021. Das Ressort Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat München geht in Pandemiezeiten mit einem Schreibwettbewerb in die Kreativ-Offensive. Dieser richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zwölf der insgesamt 135 Gymnasien im Erzbistum München und Freising. Das Motto des Schreibwettbewerbs sind die ersten Zeilen eines Hymnus von Friedrich Hölderlin: „Nah ist und schwer zu fassen der Gott“. Einsendeschluss des Schreibwettbewerbs ist der 7. März 2022. Zu gewinnen gibt es einen halbtägigen Workshop für kreatives Schreiben mit der Münchner Journalistin, Rezensentin und Herausgeberin Christine Knödler, der im Sommer 2022 stattfinden soll.

Katholikinnen und Katholiken feiern die Geburt Jesu Christi

München, 17. Dezember 2021 Mit festlichen Gottesdiensten feiern die Katholikinnen und Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising an Weihnachten die Geburt Jesu Christi, beginnend am Heiligen Abend, Freitag, 24. Dezember, mit den Christmetten. Am Tag des kirchlichen Hochfestes Geburt des Herrn, Samstag, 25. Dezember, laden die Pfarreien zu Festgottesdiensten ein. Auch am Fest des Heiligen Stephanus am Sonntag, 26. Dezember, kommen die Gläubigen zu feierlichen Gottesdiensten zusammen. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest der Taufe des Herrn am Sonntag, 9. Januar.

Kardinal Marx spricht Seniorinnen und Senioren Mut zu

München, 15. Dezember 2021. Kardinal Reinhard Marx hat den Seniorinnen und Senioren in der Erzdiözese anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes in einem Brief Mut zugesprochen. Der Erzbischof von München und Freising erinnert darin an die Gottesmutter und damit eine Frau, die ihr Leben in die Hände Gottes lege, eine Frau, die ganz und gar auf Gott vertraue. „In diesem Gottvertrauen kann sie uns Vorbild sein. Gerade auch in dieser schwierigen Zeit, die wir alle durchleben.“

Anlieferung von Abbruchbagger für Kardinal-Döpfner-Haus

München, 14. Dezember 2021. In Vorbereitung der geplanten Abbrucharbeiten am Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg wird am Dienstagabend, 14. Dezember, ein Abbruchbagger mit einem Schwerlast-LKW nach Freising transportiert. Der 80 Tonnen schwere Longfront-Abbruchbagger wird zunächst an der Ecke Bahnhofstraße/Brunnhausgasse auf einer für die Baustellen am Domberg reservierten Logistik-Fläche abgestellt, die als Anlieferungsfläche für Baumaterialien dient und nun als Abstellfläche für den Bagger gesichert wird. Das Abbruchgerät soll, so es das Wetter zulässt und trockene Straßenverhältnisse herrschen, am Donnerstag, 16. Dezember, auf den Domberg gefahren werden. Der Straßenbelag wird hierzu mit Schwerlast-Gummimatten geschützt, um Schäden zu vermeiden. Je nach Witterung muss ein späterer Termin für die Auffahrt auf den Domberg gewählt werden, wo der Bagger im Bereich des Kardinal-Döpfner-Hauses abgestellt wird. Standort und Anfahrt des Baggers sind mit der Stadt Freising abgestimmt. (ck)

„Die jetzige Zeitstunde verstehen und positiv annehmen“

München, 11. Dezember 2021. Mit Blick auf den Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising hat Kardinal Reinhard Marx darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, dass sich die Kirche an der Gegenwart orientiere: „Wir stellen uns der jetzigen Zeitstunde. Wir träumen nicht von einer Vergangenheit, die vergangen ist, und konstruieren keine Zukunft, die noch nicht da ist.“ Diese Gegenwart „müssen wir immer wieder verstehen und innerlich positiv annehmen, ohne Trauer, sondern mit Zuversicht, mit der Überzeugung, dass diese Stunde uns geschenkt ist und uns aufgetragen ist“, sagte der Erzbischof bei einem Gottesdienst mit Mitwirkenden zum Abschluss des Prozesses am Samstagnachmittag, 11. Dezember, im Münchner Liebfrauendom.

Kardinal Marx: „In ökumenischer Gemeinschaft Wunden der Geschichte heilen“

München, 10. Dezember 2021. Anlässlich der Verleihung des Ökumenischen Preises der Katholischen Akademie Bayern an die Internationale Nagelkreuzgemeinschaft hat Kardinal Reinhard Marx diese gewürdigt als eine Gemeinschaft, die „Erinnerung lebendig erhält, gerade auch im Gebet und in der Liturgie“ und zugleich „dazu beiträgt, in ökumenischer Gemeinschaft Wunden der Geschichte zu heilen“. Die Nagelkreuzgemeinschaft, deren Wurzeln im englischen Coventry liegen, trage „beispielhaft zur Versöhnung, zum Frieden und zur Überwindung von Hass und Konflikten bei“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Vorabend der Preisverleihung im Rahmen eines Friedensgebets in der Münchner St.-Barbara-Kirche. Mit ihrer „in christlicher Gemeinschaft gelebten Verschiedenheit“ sei die Vereinigung ein Vorbild für die gesamte Gesellschaft, so Marx. Die Preisverleihung findet am Samstag, 11. Dezember, in der Katholischen Akademie Bayern statt. Eine persönliche Teilnahme an der Veranstaltung ist pandemiebedingt nicht möglich. Sie kann aber ab 10 Uhr per Livestream unter

Kardinal Marx: Erreichbarkeit ein Schlüssel in der Seelsorge

München, 9. Dezember 2021. Kardinal Reinhard Marx hat sich in einem Gespräch einen Eindruck von der Arbeit der vier Beratungsdienste im Erzbischöflichen Ordinariat verschafft und den Mitarbeitenden für ihre Arbeit gedankt. Traditionell stattet der Erzbischof von München und Freising im Advent einer sozialen Einrichtung einen Besuch ab. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese Begegnung heuer in den virtuellen Raum verlagert.   „Gerade in der Corona-Zeit ist es wichtig, ein Auge auf die Peripherien zu werfen, wie der Papst sagt, da wo Menschen Hilfe und Nähe brauchen“, unterstrich der Kardinal bei der Videoschalte mit Vertreterinnen und Vertretern der Katholischen Telefonseelsorge, der Lebens- und Krisenberatungsstelle Münchner Insel, der Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie der Bäuerlichen Familienberatung. „Ich bin dankbar, dass Sie alle da sind“, sagte Marx stellvertretend an alle 106 in der Hauptabteilung Beratung im Erzbischöflichen Ordinariat angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die vielen Ehrenamtlichen gerichtet. „Wir sind für die Menschen da, das ist ein Leitmotiv – von den Beratungsdiensten wie der Kirche insgesamt.

Kardinal Marx: „Diese Kirche ist Einladung an alle Menschen“

München, 9. Dezember 2021. Anlässlich des Patronatsfests des Münchner Liebfrauendoms hat Kardinal Reinhard Marx daran erinnert, „dass wir mit dieser Kirche inmitten der Stadt eine Einladung aussprechen an alle Menschen“. Es sei Aufgabe der Seelsorgerinnen und Seelsorger am Dom und in der Innenstadt, „immer wieder zu überlegen, wie kann dieses Gebäude, das wir empfangen haben von unseren Vorfahren, auch heute noch diese große Einladung sein?“ Für jene, die im Dom Gottesdienste feiern wie für alle, die ihn besuchen, „als Erinnerung daran, dass Gott existiert, dass er da ist, uns sucht und auf uns wartet“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Mittwoch, 8. Dezember.

„Erste wichtige Schritte hin zu einer nachhaltigen strategischen Orientierung der Erzdiözese“

München, 9. Dezember 2021. Die Erzdiözese München und Freising hat in einem Gesamtstrategieprozess innerhalb von 15 Monaten Leitlinien und Ziele entwickelt, wie sie in den unterschiedlichen kirchlichen Handlungsfeldern trotz zurückgehender Ressourcen auch künftig bestmöglich für die Menschen da sein möchte. Es wurden Kriterien erarbeitet, auf deren Grundlage künftig wichtige Entscheidungen über personelle, finanzielle oder räumliche Ressourcen getroffen werden können, um den kirchlichen Auftrag gemäß dem Leitmotto des Gesamtstrategieprozesses „Wirkung entfalten + Kirche gestalten“ zu verwirklichen. Bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 9. Dezember, stellten der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und als Mitwirkende in einer der Arbeitsgruppen des Prozesses Pastoralreferentin Susanne Deininger die Ergebnisse des Gesamtstrategieprozesses vor.

Digitale Besinnungsangebote zur Weihnachtszeit

München, 8. Dezember 2021. Besinnliche Tage versprechen zwei Angebote der Bildungs- und Exerzitienhäuser Fürstenried in München und St. Rupert in Traunstein. Bei einem „Biblischen Wochenende“, an dem online teilgenommen werden kann, dreht sich in Traunstein am Freitag, 17. Dezember, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr, und Samstag, 18. Dezember, von 9 Uhr bis 12 Uhr alles um Weihnachten als Teil der Rettungsgeschichte Israels. So bedeute der Name Jesus übersetzt Rettung, ebenso sei Gott Israels Retter, heißt es in der Einladung. Die Weihnachtsevangelien erzählten Jesu Geburt als Fortsetzung der langen Rettungsgeschichte Israels. Sie laden uns den Veranstaltern zufolge ein, „auch unser Leben im Licht dieser Tradition zu deuten und uns auf das Weihnachtsfest einzustimmen“. Um eine Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung wird bis Dienstag, 14. Dezember, gebeten unter anmeldung@sankt-rupert.de. Spätestens am Tag vor der Veranstaltung wird der Teilnahme-Link zur Zoom-Konferenz verschickt.

„Friedenslicht aus Betlehem“ kommt nach München

München, 7. Dezember 2021. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das „Friedenslicht aus Betlehem“ am dritten Adventssonntag, 12. Dezember, nach München. Bei einem ökumenischen Jugendgottesdienst wird das Licht um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, leitet die Feier mit dem evangelisch-lutherischen Regionalbischof Christian Kopp und dem griechisch-orthodoxen bischöflichen Vikar in Bayern, Archimandrit Peter Klitsch. Für die Teilnahme am Gottesdienst ist eine Anmeldung erforderlich. Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden sich online unter www.friedenslicht-muenchen.de. Vor Ort gilt das Infektionsschutzkonzept für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising, darunter das Einhalten eines Abstandes von 1,5 Metern zueinander sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, außer am Platz. Der Gottesdienst wird als Livestream übertragen unter

Kardinal Marx: Im Herzen des Menschen wird die entscheidende Schlacht geschlagen

München, 5. Dezember 2021. Kardinal Reinhard Marx hat am Morgen des zweiten Adventssonntags die „Entdeckung des Subjekts“ im 16. Jahrhundert in den Mittelpunkt seiner Predigt gestellt, die er anlässlich des 100. Jahrestags der Rückkehr der Jesuiten in die Kirche St. Michael in der Münchner Innenstadt gehalten hat. „Im Herzen des Menschen“ werde „die entscheidende Schlacht geschlagen“, so der Erzbischof von München und Freising, „wohin es gehen soll, was ich erkenne, was mein Ziel ist, wohin ich mich ausrichte und was mein Beitrag ist für das große Projekt Gottes, das er mit der Welt, in der der Menschwerdung seines Sohnes aufgenommen hat.“

Erzdiözese stellt Ergebnisse ihres Strategieprozesses vor

München, 3. Dezember 2021. Zum Jahresende 2021 schließt die Erzdiözese München und Freising ihren Gesamtstrategieprozess ab, mit dem sie den ersten Schritt zur Entwicklung von Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln gegangen ist. Über die Ergebnisse informiert ein   Pressegespräch am Donnerstag, 9. Dezember, um 9 Uhr per Videokonferenz.   Bei dem Pressegespräch erläutern der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und weitere Mitwirkende des Strategieprozesses die Ergebnisse und geben einen Ausblick auf das weitere Vorgehen zu ihrer Ausgestaltung und Umsetzung. Um Anmeldung unter pressestelle@erzbistum-muenchen.de wird gebeten, der Zugangslink zur Videokonferenz wird dann zugesandt.   Einen Gottesdienst zum Abschluss des Gesamtstrategieprozesses feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 11. Dezember, um 16 Uhr im Münchner Liebfrauendom.

Kardinal Marx: „Nicht akzeptabel, dass Geflüchtete keine Chance haben, ihren Antrag auf Asyl zu stellen“

München, 2. Dezember 2021. Die Erzdiözese München und Freising spendet 50.000 Euro, um die Situation von Geflüchteten zu verbessern, die über die Grenze von Belarus nach Polen gelangt sind und dort unter schwierigen Bedingungen ausharren. Kardinal Reinhard Marx erklärt, es sei „nicht akzeptabel“, dass Geflüchtete, „ganz gleich, woher sie kommen und welche politischen Absichten im Hintergrund eine Rolle spielen, keine Chance haben, ihren Antrag auf Asyl zu stellen – in Polen oder auch in einem anderen Land der Europäischen Union“. Es widerspreche zudem rechtlichen Standards, „dass Hilfsorganisationen und freien Medien der Zugang zu den Menschen nur sehr eingeschränkt gewährt wird“, so der Erzbischof von München und Freising.

Nikolauspäckchen für wohnungslose Menschen in München

München, 1. Dezember 2021. Mitarbeiter der Obdachlosenseelsorge verteilen am Samstagabend, 4. Dezember, an bekannten Sammelplätzen von Wohnungslosen in der Münchner Altstadt sowie in Häusern für Obdachlose Nikolauspäckchen an Bedürftige. „Bischof Nikolaus hat ein großes Herz für arme Menschen gehabt. In seiner Nachfolge sollen nicht nur die Kinder beschenkt werden, sondern auch die wirklich Armen der Stadt. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir an diese Menschen denken“, sagt Obdachlosenseelsorger Norbert Trischler.

Kardinal Marx: Freude als „Begleiterscheinung der Liebe“ wichtig für die Zukunft der Kirche

München, 29. November 2021. Kardinal Reinhard Marx hat am Abend des ersten Adventssonntags die Freude am Herrn in den Mittelpunkt gestellt. „Durch die Gestalt Jesu von Nazareth, die noch einmal in der Hostie sichtbar wird, wird eine Nähe Gottes erfahrbar, die uns frei macht, zur Freude führt, zum Aufatmen. Weil er uns nicht als Fremder entgegenkommt, als einer, der von oben herab uns dirigiert und richtet, sondern von unten her uns in die Arme nimmt“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 28. November, im Münchner Liebfrauendom bei einer Vesper anlässlich der Verabschiedung als Dompropst und des 75. Geburtstags von Weihbischof Bernhard Haßlberger.

Generalvikar Christoph Klingan segnet den Dombergladen

Generalvikar Klingan weiht Domberginformation und Dombergladen im ehemaligen Marstallgebäude ein

München/Freising, 28. November 2021. Im Rahmen einer kleinen Segnungsfeier am Sonntag, 28. November, hat Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, die neue Domberginformation und den neuen Dombergladen im ehemaligen Marstallgebäude des Freisinger Dombergs ihrer Bestimmung übergeben. Klingan nannte die Räumlichkeiten, „einen wichtigen Baustein in der Weiterentwicklung des Freisinger Dombergs als einem sehr bedeutsamen, gleichermaßen geschichts- wie zukunftsträchtigen Ort der Erzdiözese“. Die Domberginformation und der neue Dombergladen mit seinem besonderen Sortiment wären ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Menschen am Domberg willkommen seien. Hier werde im Kleinen bereits greifbar, was das gesamte Areal um den Freisinger Mariendom als geistliches Zentrum und „Herzstück“ prägen sollte: „Begegnung, Inspiration, Information. So freuen wir uns heute über diese neu und attraktiv gestalteten Räume und ihre zentrale Verortung direkt am Domplatz“, so Generalvikar Klingan.

Neuausrichtung der Berufungspastoral in der Erzdiözese

München, 23. November 2021. Die Erzdiözese München und Freising richtet unter der Leitung von Pfarrer Klaus Hofstetter ihre Berufungspastoral neu aus. Dazu wurde eine eigene Stabsstelle im Ressort Personal des Erzbischöflichen Ordinariats eingerichtet, die mit ihren Angeboten besonders junge Menschen ansprechen möchte. Ziel ist sowohl die Ansprache von Menschen, die sich für einen kirchlichen Beruf interessieren, als auch die Unterstützung junger Menschen bei der Klärung ihres beruflichen und persönlichen Lebensweges im Allgemeinen. Geplant sind unter anderem eigene Veranstaltungen, der Aufbau eines Netzwerks mit Schulen sowie das verstärkte Angebot der persönlichen Begleitung.

Digitaler Adventsbegleiter stimmt auf Weihnachten ein

München, 25. November. Der „Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München“ bietet eine umfangreiche Zusammenstellung kirchlichen Lebens in der Landeshauptstadt. Unter www.advent-in-muenchen.de werden Gottesdienste vom ersten Adventswochenende bis zum Tag der Heiligen Drei Könige (6. Januar) angekündigt und von passenden inhaltlichen Impulsen begleitet. Neben einem Such-Modul für Gottesdienste und Andachten in den katholischen Pfarreien der Münchner Innenstadt sind auch Informationen zu Krippen sowie Beratungs- und Hilfsangebote zu finden. Ein geistlicher Adventskalender hält täglich wechselnde Impulsworteaus den Tageslesungen bereit.

Kardinal Marx feiert in St. Augustinus nach Sanierung

München, 22. November 2021. Zum Abschluss der Innensanierung der Kirche St. Augustinus in München-Trudering (St.-Augustinus-Straße 2) feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, dort am Sonntag, 28. November, um 9.30 Uhr ein Pontifikalamt. Das aus den 1950er Jahren stammende, von Georg Berlinger zeittypisch schlicht errichtete Gotteshaus war über die Sommermonate bis zum Herbst im Inneren mehreren pflegerischen und gestalterischen Maßnahmen unterzogen worden.

Zentraler Anlaufpunkt für Besucher des Freisinger Dombergs

München/Freising, 22. November 2021. In der neuen Domberginformation und dem neuen Dombergladen erhalten Besucher des Freisinger Dombergs künftig einen zentralen Anlaufpunkt. Die Räumlichkeiten im ehemaligen Marstallgebäude (Domberg 38/40) werden am Sonntag, 28. November, um 14 Uhr vom Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, gesegnet. Vor der offiziellen Eröffnung können sich Medienvertreter ein Bild machen im Rahmen eines

„Nacht der Lichter“ zum Adventsbeginn

München, 22. November 2020. Eine „Nacht der Lichter“ mit Gebeten und Liedern aus Taizé findet am Freitag, 26. November, ab 19.30 Uhr in Kirchen in und um München statt. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie findet dieses Jahr anstelle der traditionellen zentralen Veranstaltung im Münchner Liebfrauendom wieder eine „Nacht der Lichter“ an verschiedenen Orten unter Einhaltung der Infektionsschutzkonzepte für Gottesdienste statt. In St. Peter und Paul in Olching, Nöscherstraße 1, St. Margaret in Markt Schwaben, Erdinger Straße 1, sowie in den Münchner Gotteshäusern Carolinenkirche, Sarasatestraße 16, Obermenzing, Jerusalemkirche, Eichenstraße 18, Taufkirchen, und Stephanuskirche, Nibelungenstraße 51, Neuhausen-Nymphenburg (Achtung: Veranstaltung in St. Paul, St. Pauls-Platz 11, Westend ist abgesagt), werden insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene aus allen christlichen Konfessionen mit Liedern, Texten, Gebeten und in der Stille bei Kerzenlicht den Anfang des Advents feiern.

„Haltung zeigen gegen Antisemitismus“

München, 19. November 2021. Bei einer Gedenkveranstaltung im Münchner Stadtteil Milbertshofen-Am Hart haben Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Samstag, 20. November, an die erste Deportation von Münchner Juden vor genau 80 Jahren erinnert. Wer sich den „Greueln der Geschichte“ nicht stelle, der verschließe auch „die Augen vor den Aufgaben der Gegenwart“ und lasse zu, dass das Verdrängte wiederkehren könne, so der Erzbischof von München und Freising. „Die vermeintlich ,alten Geister‘ des Hasses und der Ausgrenzung sind doch immer noch und wieder präsent, manchmal in neuem Gewand, aber letztlich doch dieselben, wenn man an die antisemitischen Verschwörungstheorien denkt, die heute wieder verstärkt im Umlauf sind“, betonte Marx und forderte: „Diese ,alten Geister‘ müssen wir erkennen und verbannen, wenn nötig auch mit dem Strafrecht, vor allem aber durch unser eigenes Verhalten, unsere Zivilcourage, indem wir Stellung beziehen. Da ist in erster Linie eine Haltung von uns gefordert.“ Zu der Gedenkveranstaltung hatten die Stadt München, die Gemeinschaft Sant’Egidio und die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) eingeladen.

Kardinal Marx: „Gottes Heilwille ist unabänderlich“

München, 20. November 2021. Kardinal Reinhard Marx hat beim unter Coronabedingungen veranstalteten Korbiniansfest in Freising an die Botschaft der Hoffnung erinnert, die von Jesus ausgeht. „Gottes Heilwille ist unabänderlich und unerschütterlich und er steht zu seinem Wort“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag in seiner Predigt im Mariendom auf dem Domberg. „Die Nähe Gottes ist das, was uns stärkt.“   „Wieder feiern wir unter schweren, besonderen Umständen – wer hätte das vor einem Jahr gedacht“, sagte Marx mit Blick auf die Infektionslage. „Aber es ist schön, dass wir da sind und verbunden sind über die sozialen Kanäle und alle mit einbinden: die Kranken und die Pflegenden und die Sterbenden.“   Wenn Gott zusage, die Menschen aus allen Irrungen und aller Hilflosigkeit zu holen und sie neu zu sammeln, wie es in der Hirtenrede des Propheten Ezechiel heißt, dann geschehe dies mit einem besonderen Blick für die Schwachen und Mutlosen, so der Kardinal. „Natürlich können wir das immer wieder übertragen auf unser Leben.

Kardinal Marx nimmt nach Genesung wieder Termine wahr

München, 19. November 2021. Kardinal Reinhard Marx ist von einer Infektion mit dem Coronavirus mit leichten Symptomen genesen und wurde nachweislich negativ auf SARS-CoV-2 getestet. Das Ende der angeordneten Isolation wurde vom Gesundheitsreferat bestätigt.
 
Nach zweiwöchiger häuslicher Isolation nimmt der Erzbischof von München und Freising somit wieder an öffentlichen Terminen in Präsenz teil, beginnend mit dem Pontifikalamt anlässlich des diözesanen Korbiniansfestes, das Kardinal Marx am Samstag, 20. November, um 10 Uhr im Freisinger Mariendom feiert. (kbr)

Korbiniansmedaillen für ehrenamtlich Engagierte

München/Freising, 18. November 2020. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Erzdiözese zeichnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Rahmen des Korbiniansfestes verdiente Gläubige aus. Die Korbiniansmedaillen werden am Samstag, 20. November, im Rahmen des um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienstes im Freisinger Mariendom verliehen, der aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt zugänglich ist, aber unter www.korbiniansfest.de live übertragen wird. Neben langgedienten Ehrenamtlichen werden in diesem Jahr auch ein Jugend- und ein Projektvorschlag prämiert. Zudem wird stärker als bisher auf eine ausgewogene Verteilung zwischen den Geschlechtern und eine Berücksichtigung aller drei Seelsorgsregionen der Erzdiözese geachtet.

Landeskomitee startet Initiative für soziale Berufe

München, 18. November 2021. Soziale Berufe sind Bestandteil des sozialen Lebens im Freistaat Bayern und unverzichtbar für eine humane Gesellschaft, wie der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, betont. Dazu möchte das Landeskomitee eine konzertierte Aktion von Bildungseinrichtungen, Kirche, staatlichen Behörden, aber auch der Industrie starten, um wieder mehr junge Menschen vom Wert sozialer Arbeit für Gesellschaft und Wirtschaft zu überzeugen.

Andreas Renz als katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit wiedergewählt

München, 17. November 2021. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München hat ihre Spitze neu gewählt: Als katholischer Vorstand wurde Andreas Renz bestätigt. Der Theologe und Religionswissenschaftler leitet den Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München. Als zweiter katholischer Vorsitzender wurde der katholische Theologe und Pastoralreferent in Ruhe Johannes Rehm wiedergewählt. Eine weitere Amtszeit übernehmen auch der evangelische Vorstand Pfarrer Rainer Schübel sowie der jüdische Vorstand Abi Pitum. Neu in den Vorstand gewählt wurden die ehemalige evangelische Stadtdekanin Barbara Kittelberger und die zweite Vorsitzende der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom, Celeste Schuler.

„Kirchliche Positionen einbringen“

München, 13. November 2021. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, sieht die Pandemiebekämpfung, den Klimawandel, den Einsatz für soziale Gerechtigkeit sowie die Digitalisierung als zentrale Herausforderungen, „die kirchliches Handeln auf allen Ebenen verlangen“. Im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung etwa sei entscheidend, „dass auch die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen stärker in den Fokus genommen werden“. Zudem müssten „weltweite Antworten auf den Klimawandel“ gefunden werden, wobei sich die Chance ergebe „kirchliche Positionen an führender Stelle einzubringen“. Zur sozialen Gerechtigkeit sagte Unterländer, sie sei „für die Menschen aktueller denn je, wie auch die jüngste Bundestagswahl gezeigt hat“. Nicht zuletzt müsse auch bei den Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz gelten: „Diese im Sinne der Menschen zu begleiten, ist unsere Aufgabe“, so der Vorsitzende in seinem Bericht bei der digital veranstalteten Herbstvollversammlung des Laiengremiums am Samstag, 13. November.

Landeskomitee betont Wert funktionierenden Gesundheitswesens

München, 13. November 2021. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern betont die Bedeutung eines gerechten, leistungsfähigen und transparenten Gesundheitssystems. Zuletzt habe die Corona-Pandemie den „Wert eines funktionierenden Gesundheitswesens“ gezeigt, das den Menschen „nicht nur den Zugang zur Gesundheitsversorgung garantiert, sondern auch den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung mit den Ansprüchen und Freiheitsrechten jedes Menschen in Einklang bringt“, stellen die katholischen Laien in einer Erklärung fest. Vor diesem Hintergrund gehen sie „über das biomedizinische Verständnis von Gesundheit hinaus“ und greifen „wesentliche Aspekte eines umfassenden Gesundheitswesens nach den Prinzipien der katholischen Soziallehre auf“, um zu verdeutlichen: „Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit.“ Die katholischen Laien verabschiedeten die Erklärung bei ihrer digitalen Vollversammlung am Freitag und Samstag, 12. und 13. November, unter dem Titel „Gesundheit braucht mehr Mensch und weniger Markt“.

„Klare Perspektive für helfende Berufe“

München, 12. November 2021. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, fordert eine „klare Perspektive“ für alle Mitarbeitenden in medizinischen und pflegenden Berufen, etwa mit entsprechenden „Corona-Prämien ohne großen bürokratischen Aufwand“. Zwar sei man trotz einiger Probleme bislang verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen, dennoch bleibe „die Situation der Mitarbeitenden in allen Gesundheitsbereichen mehr als verbesserungsbedürftig“, so Unterländer in seiner Einführung zum Studienteil „Gesundheit braucht mehr Mensch und weniger Markt“ bei der digitalen Herbstvollversammlung des Landeskomitees am Freitag, 12. November.

„Betroffene hören“ wegen Pandemiesituation verschoben

München, 12. November 2021. Die für kommenden Mittwoch, 17. November, geplante Veranstaltung „Betroffene hören“ muss verschoben werden. Aus dem Kreis der unmittelbar an der Gestaltung des Abends beteiligten Personen wurde aufgrund der aktuellen Pandemiesituation in Bayern der Wunsch geäußert, die Veranstaltung im Münchner Künstlerhaus mit Gästen aus dem gesamten Erzbistum München und Freising und darüber hinaus aus Infektionsschutzgründen zu verschieben. Die Veranstaltung wird daher abgesagt. Gleichzeitig wurde mit den Beteiligten vereinbart, dass zu gegebener Zeit, wenn sich die Pandemiesituation wieder entspannt hat, ein neuer Termin für die Veranstaltung, die die künstlerische und sachliche Auseinandersetzung mit Missbrauch ins Zentrum rückt, gesucht wird. Die Erzdiözese bittet vor diesem Hintergrund um Verständnis für die Entscheidung. (ck)
 

Erzdiözese München und Freising feiert Korbinianswoche

München/Freising, 10. November 2021. Mit Gottesdiensten im Freisinger Mariendom, die auch per Livestream übertragen werden, persönlichen Wallfahrten und vielen weiteren Aktionen begehen die Gläubigen im Erzbistum München und Freising die Korbinianswoche rund um den Gedenktag ihres Bistumspatrons, des Heiligen Korbinian. Den Auftakt macht die Jugendkorbinianswallfahrt am Samstag, 13. November; den Höhepunkt der Korbinianswoche bildet der Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 20. November. Die Korbinianswoche steht im Jahr 2021 unter dem Motto „gestärkt.weiter.gehen“.