Archiv Pressemitteilungen

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Katholische Laien: Demokratie stärken, Armut bekämpfen

Beilngries, 19. April 2024. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern sieht die „Stärkung der Demokratie“ als eine seiner zentralen Aufgaben. Zwar seien die Herausforderungen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung gewaltig, „aber nur mit der Verwirklichung der Demokratie lässt sich die Zukunft auch aus der Sicht der katholischen Laien menschenwürdig gestalten“, sagte der Vorsitzende der Laienorganisation, Joachim Unterländer, am Freitag, 19. April, bei der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees in Beilngries (Landkreis Eichstätt). „Demokratiefeinde haben in der Arbeit des Laienkatholizismus keinen Platz“, bekannte Unterländer und begrüßte, dass sich wie das Landeskomitee auch die bayerischen Bischöfe in diesem Sinne positioniert haben.

Diözesanrat lädt Engagierte zu Ehrenamtsfest ein

München, 15. April 2024. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising lädt im Jubiläumsjahr „1300 Jahre Korbinian in Freising“ Ehrenamtliche zu einem Fest am Samstag, 13. Juli, ein. „Der Einsatz von Ehrenamtlichen, die Glaube und Kirche unermüdlich mit Leben füllen, ist aus unserer Erzdiözese nicht wegzudenken“, so der Vorsitzende des Diözesanrats, Armin Schalk. Ehrenamtliche seien eine „tragende Säule“ der vielseitigen Arbeit in allen kirchlichen Grundaufträgen: Diakonie, Liturgie, Verkündigung und Gemeinschaft. „Sie sind es, die die Botschaft des Evangeliums durch ihre Tätigkeit in die Welt hinaustragen, die hinsehen, zuhören und mitfühlen und die Kirche durch ihren Einsatz in Pfarreien, Verbänden, Räten, und vielem mehr mitgestalten.“

Landeskomitee der Katholiken tagt zum Thema Armut

Die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern widmen sich auf ihrer Frühjahrsvollversammlung am Freitag und Samstag, 19. und 20. April, in Beilgries (Landkreis Eichstätt, Diözese Eichstätt) dem Thema „(K)ein Armutszeugnis. Mit Wertschätzung und Prävention gegen Armut“. Vorab sind Medienvertreterinnen und -vertreter eingeladen zu einer   Digitalen Pressekonferenz am Donnerstag, 18. April, um 11 Uhr.   Für das Landeskomitee nehmen der Vorsitzende, Joachim Unterländer, und weitere Präsidiumsmitglieder an der Pressekonferenz teil.   Die Vollversammlung im oberbayerischen Beilngries beginnt am Freitag um 14 Uhr im Tagungshaus Schloss Hirschberg (Hirschberg 70) in der Diözese Eichstätt mit einer Einführung durch den Vorsitzenden sowie einem Impuls durch den Geistlichen Beauftragten für das Landeskomitee, Pater Alfons Friedrich SDB.

Kardinal Marx warnt vor nationalistischer Interessenspolitik

München/Quito, 12. April 2024. Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, dass sich Geopolitik wieder verwandeln könnte „in eine Interessenspolitik nationalistischer Art, befeuert von Ideologien und falsch verstandenen Religionen“. Wenn das geschehe, „dann können wir unser Thema Weltklima und gemeinsames Haus schnell vergessen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 11. April, im ecuadorianischen Quito in einem Vortrag unter dem Titel „Von Laudato si zu Fratelli tutti – Impulse von Papst Franziskus für unsere Zeit“.

Neue Dekanate feiern Errichtungsgottesdienste

München, 12. April 2024. Die Errichtung der 18 neuen Dekanate der Erzdiözese München und Freising wird in den kommenden Monaten mit feierlichen Gottesdiensten begangen. Den Auftakt macht am Sonntag, 14. April, in der Pfarrkirche St. Wilhelm in Oberschleißheim um 17.00 Uhr das Dekanat München-Nordwest. Generalvikar Christoph Klingan, derzeit auch zuständig für die Seelsorgsregion München, feiert den Gottesdienst gemeinsam mit Dekan Ulrich Kampe.

Im Dom 1300 Jahren Bistumsgeschichte begegnen

München, 12. April 2024. Mit einer Publikation, Führungen und einer Ausstellung macht die Dompfarrei Zu Unserer Lieben Frau Bistumsgeschichte aus den vergangenen 1300 Jahren im Münchner Dom erfahrbar. Die Angebote sind Teil des Bistumsjubiläums „1300 Jahre Korbinian“, das in diesem Jahr in der gesamten Erzdiözese gefeiert wird im Gedenken an ihren Hauptheiligen. Journalistinnen und Journalisten sind eingeladen zu einer Auftaktveranstaltung am Freitag, 19. April, um 11 Uhr im Münchner Dom, Treffpunkt am Hauptportal.   Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl informiert in der Turmstube des Südturms über das Jubiläumsprogramm des Münchner Doms und stellt die Publikation „glauben leben – 1300 Jahre Korbinian“ vor. Das Heft ordnet auf 24 Seiten Kunstwerke entlang einer Tour durch den Münchner Dom in chronologischer Reihenfolge in den Kontext der Bistumsgeschichte ein. Dieser Rundgang ergänzt das bestehende breite Angebot an Kirchenführungen, die im Dom selbstständig – anhand thematischer Führungslinien – oder begleitet unternommen werden können.

Kardinal Marx besucht von Gewalt erschüttertes Ecuador

München, 08. April 2024. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, besucht zusammen mit einer diözesanen Delegation von Dienstag, 9. April, bis Mittwoch, 17. April, das südamerikanische Ecuador, das seit mehr als sechs Jahrzehnten das Partnerland der Erzdiözese München und Freising ist. Im Mittelpunkt der Reise stehen Orte und Projekte in einem oft problematischen sozialen Umfeld. Die Erzdiözese München und Freising setzt damit ein Zeichen der Solidarität und fortwährenden Unterstützung, auch in schwierigen Zeiten. Neben der angespannten gesellschaftlichen Lage steht der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen für Mensch, Umwelt und Natur im Sinne der Schöpfungsverantwortung im Fokus des Programms.

Marx warnt vor „populistischer Nutzung von Socialmedia“

München, 5. April 2024. Kardinal Reinhard Marx ist in Sorge um die Medienkompetenz in Deutschland und mahnt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zweifel und Vertrauen an. In einem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Sonntag, 7. April, gesendet wird, warnt der Erzbischof von München und Freising vor der „Leichtgläubigkeit, mit der vermeintlichen Quellen vertraut wird, die eher die eigene Sicht der Dinge verstärken und die eigenen ‚Echokammern‘ bedienen“. Zugleich warnt Marx vor einem „pauschalen Zweifel“.

Ostern ist Hoffnungszeichen gegen Krieg, Hass und Polarisierung

München, 28. März 2024. Kardinal Reinhard Marx ruft Christinnen und Christen dazu auf, sich dem Wiederaufflammen überwunden geglaubter gesellschaftlicher Gefahren mit Mut und Hoffnung entgegenzustellen. „Das Reich Gottes ist erkennbar, wo Mut zur Zukunft gelebt wird und nicht nostalgische Träumereien der Vergangenheit gepflegt werden“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt in der Osternacht am Samstagabend, 30. März, im Münchner Liebfrauendom.

„Ein Zeichen unserer Solidarität mit der Ukraine“

München, 28. März 2024. Als „Zeichen unserer Solidarität mit der Ukraine“ hat Kardinal Reinhard Marx am Gründonnerstag zwölf Männern und Frauen aus dem von Russland angegriffenen Staat die Füße gewaschen und zur „Gebetsgemeinschaft“ für einen gerechten Frieden aufgerufen: „Bitten wir darum, dass den Menschen bald dieser gerechte Friede geschenkt wird, der nicht demjenigen Recht gibt, der Gewalt und Terror gegen andere ausübt!“, so der Erzbischof von München und Freising zu Beginn der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag, 28. März, im Münchner Liebfrauendom.

„Es gibt keine Christen erster und zweiter Klasse“

München, 27. März 2024. Kardinal Marx hat hervorgehoben, dass alle Gläubigen in den Sakramenten eine Sendung erfahren. „Es gibt keine Christen erster und zweiter Klasse. Es gibt nur ein priesterliches Gottesvolk“, erklärte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zur Chrisammesse im Münchner Liebfrauendom. Die Salbung, die Gläubige bei den Sakramenten empfangen, wie etwa bei der Taufe, der Firmung und der Priesterweihe, sei ein Auftrag, im Sinne Jesu zu handeln. „Man kann nicht getauft, gefirmt oder Priester werden, ohne den Blick auf die Armen zu richten, auf die Wunden in der Welt und auf die Menschen in ihren Nöten“, erinnerte der Erzbischof von München und Freising. „Wenn wir das nicht tun, dann sind die Sakramente nichts wert, dann kreisen wir um uns selbst.“ Dieser Auftrag werde jedoch oft missverstanden. Es sei nicht richtig, die „Verbindung zwischen Christus und seiner Kirche zu leugnen, so dass die Kirche ein Traditionsverein wird und die Sakramente bloße Symbole“. Die Begegnung mit Christus in den Sakramenten müsse „im Mittelpunkt stehen.

„Es ist ein Skandal, wenn Religionen zum Unfrieden beitragen“

München, 27. März 2024. Kardinal Reinhard Marx warnt vor einer weiteren Instrumentalisierung von Religion in politischen Konflikten weltweit. „Es ist ein Skandal, wenn Religionen zum Unfrieden beitragen“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt zur Feier vom Leiden und Sterben Christi am Nachmittag des Karfreitags, 29. März, im Münchner Liebfrauendom.   In den Augen vieler Menschen, so Kardinal Marx, erschienen die Religionen heute „nicht mehr als Werkzeuge des Friedens“, die zum Dialog beitragen könnten, sondern „als Aggressionsverstärker und Polarisierer, die Menschen voneinander trennen“. Der Erzbischof bedauert, dass die ursprüngliche Hoffnung auf eine friedlichere Welt, die viele aus dem Dialog der Religionen geschöpft hätten, nicht erfüllt worden sei. In dieser neuen Realität gelte es auch, neue Wege für einen gemeinsamen Austausch zu finden: „Wir brauchen nicht nur einen Dialog des Lebens, des freundlichen Miteinanders, sondern auch ein offenes Gespräch über unsere Verschiedenheiten.“ Der interreligiöse Dialog brauche beides, „um weiterführend zu sein und zur Verständigung beizutragen“.

„Wir wissen ihn nun geborgen in der ewigen Heimat“

München, 26. März 2024. Weihbischof Franz Dietl ist am Dienstag, 26. März, im Kreuzgang des Freisinger Mariendoms beigesetzt worden. Zuvor hatte Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, das Requiem für den langjährigen Bischofsvikar der Seelsorgsregion Süd des Erzbistums gefeiert. Dietl habe „seinen Dienst in unserem Erzbistum ‚Ex toto corde‘ getan, ‚mit ganzem Herzen‘, wie es sein Leitwort war, leidenschaftlich, traditionsbewusst, meinungsstark, kantig“, sagte der Kardinal. „Er war offen und den Menschen zugewandt, er hat sich eingelassen auf Diskussionen und sich immer wieder auf die Firmungen gefreut.“

Erzbistum trauert um Weihbischof Franz Dietl

München, 22. März 2024. Der langjährige Bischofsvikar der Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising Weihbischof Franz Dietl ist am 22. März im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing gestorben. Dietl wirkte mehr als ein Jahrzehnt als Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd. Er wurde von den Gläubigen für seinen unermüdlichen Einsatz für die Verkündigung des Evangeliums, sein Engagement für eine zeitgemäße Seelsorge sowie seine zugewandte und meinungsstarke Art geschätzt.

„Gewalt und Waffen bringen keinen gerechten Frieden“

München, 22. März 2024. Kardinal Reinhard Marx fordert Schritte für einen „nachhaltigen, gerechten Frieden“ im Heiligen Land. Dieser könne nur möglich werden, „wenn alle Beteiligten den Weg zu Gesprächen suchen und die internationale Staatengemeinschaft dazu einen Rahmen setzt“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in der Predigt am Palmsonntag, 24. März, im Münchner Liebfrauendom. „Noch mehr Waffen, noch mehr Gewalt werden als solche den Frieden nicht bringen, sondern im schlimmsten Fall die Vorbereitung für den nächsten Krieg und die nächsten Gewaltausbrüche sein“, so Marx.

Feier des Palmsonntags und der Kar- und Ostertage

München, 18. März 2024. Den Palmsonntag, die Kar- und Ostertage als Höhepunkt des Kirchenjahres feiern die Gläubigen im Erzbistum München und Freising mit festlichen Gottesdiensten. Von Gründonnerstag, 28. März, bis Ostersonntag, 31. April, gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die im Mittelpunkt des christlichen Glaubens stehen.   In welcher Pfarrei welche Gottesdienste stattfinden, lässt sich über die Gottesdienst-Suche auf der Internetseite des Erzbistums München und Freising herausfinden unter www.erzbistum-muenchen.de/gottesdienste-veranstaltungen. Einen Überblick über Veranstaltungen in der Landeshauptstadt bietet zudem der Münchner Begleiter für die Fasten- und Osterzeit, der unter www.ostern-in-muenchen.de online ist. Der bundesweite Ökumenische Jugendkreuzweg 2024 unter dem Titel „Dein POV“ greift die in den sozialen Medien übliche Abkürzung für „Point of view“ auf und nimmt Bezug auf die vielfältigen Blickwinkel, aus denen junge Menschen die Welt wahrnehmen, Informationen dazu gibt es unter

Kardinal Marx: „Der Blick auf das Kreuz ist der größte Trost des christlichen Lebens“

München, 17. März 2024. Am Papstsonntag hat Kardinal Reinhard Marx an die aus seiner Sicht zentrale Botschaft des Johannesevangeliums erinnert: „Dass am Kreuz sichtbar wird, wer Gott für uns ist“. Es gehe nicht darum, sich vorzustellen, wie Jesu Stimme geklungen oder er ausgesehen haben könnte, so Marx. Jesus sehen, heiße „seinen Kreuzestod erkennen“. In dieser Stunde des Todes werde Gott „deutlich offenbar als ein Gott, der die Liebe ist“ und zeige sich, „wie weit Gott geht – bis zum Äußersten – um sich als Gott der Liebe zu offenbaren“, so Marx. Deshalb sei „der Blick auf das Kreuz der größte Trost des christlichen Lebens“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Sonntag, 17. März, im Münchner Liebfrauendom anlässlich des elften Jahrestags der Wahl von Papst Franziskus.

Marx: „Kampf um Gesellschaft der verantwortlichen Freiheit“

München, 17. März 2024. Kardinal Reinhard Marx hat zivilgesellschaftliches Engagement als grundlegend für die Gesellschaft gewürdigt. „Unsere Gesellschaft wird keine Zukunft haben, die Demokratie wird keine Zukunft haben, wenn die Menschen nur das tun, wozu sie rechtlich verpflichtet sind. Wir leben davon, dass wir mehr tun, in der Familie, in der Gemeinschaft, in der Kultur, im Miteinander, in der Hinwendung zu den Menschen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend im Alten Rathaus in München in der Laudatio zur Verleihung des Julius-Itzel-Preises. Ausgezeichnet wurde Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio.

Katholikenrat wählt neue Einzelpersönlichkeiten

München, 11. März 2024. Die Wahl der neuen Einzelpersönlichkeiten in die Vollversammlung sowie eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung sind die beiden bestimmenden Themen bei der Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrats der Region München am Freitag, 15. März, ab 15.30 Uhr in den Räumlichkeiten von missio München im Haus der Weltkirche (Pettenkoferstr. 26-28).   Laut Wahlordnung werden die Einzelpersönlichkeiten in der Regel für die Dauer von vier Jahren gewählt. Die Wahl findet üblicherweise zwei Jahre nach der Konstituierung der Vollversammlung statt. Somit geht mit dem Jahr 2024 die Amtszeit der derzeit amtierenden Einzelpersönlichkeiten dem Ende entgegen und Neuwahlen sind erforderlich.   Nach der Wahl der Einzelpersönlichkeiten soll ein kurzer Überblick über die aktuelle, alle zehn Jahre erscheinende Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der evangelischen Kirche in Deutschland gegeben werden. Erstmals wurde dafür ein repräsentativer Anteil der Bevölkerung befragt.

Erzdiözese plant Einrichtung eines Synodalen Gremiums

München, 9. März 2024. Die Erzdiözese München und Freising geht konkrete Schritte zur Einrichtung eines Synodalen Gremiums. Am Samstag, 9. März, diskutierte der Diözesanrat der Katholiken bei seiner Frühjahrsvollversammlung in Bruckmühl, Landkreis Rosenheim, über das Vorhaben und bekräftigte den aktuellen Stand der Planungen durch einen Beschluss der rund 170 Delegierten. Das geplante Synodale Gremium setzt sich aus Vertretern bestehender Gremien, insbesondere der kirchenrechtlich vorgesehenen, zusammen. Es soll insbesondere bei grundsätzlichen Themen mit Bedeutung für die gesamte Erzdiözese, bei denen es unterschiedliche Sichtweisen gibt, diese verschiedenen Perspektiven auch in den direkten Austausch bringen. Ziel ist, durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit den relevanten Themen zu einer möglichst einmütigen Sichtweise zu finden.

Hans Tremmel ist Ehrenvorsitzender des Diözesanrats

München, 9. März 2024. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel zu seinem Ehrenvorsitzenden ernannt. Er würdigt ihn damit für zwölf Jahre an der Spitze des obersten Laiengremiums der Erzdiözese. Der Ehrenvorsitz wurde Tremmel im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 9. März 2024, in Bruckmühl, Landkreis Rosenheim, verliehen.   In seiner Laudatio schilderte Monsignore Klaus Peter Franzl, Bischöflicher Beauftragter für den Diözesanrat, die Zusammenarbeit während der drei Amtszeiten des ehemaligen Diözesanratsvorsitzenden. Die öffentliche Wahrnehmung der katholischen Kirche habe sich in dieser Zeit, so Franzl, dramatisch verändert. Hans Tremmel habe sich davon jedoch nicht abschrecken lassen und sich stets dafür eingesetzt, „die verschiedenen Ereignisse und Situationen, die uns oft plötzlich herausgefordert haben, einzuordnen und einen Weg nach vorne aufzuzeigen“. Besonders engagiert sei Tremmel dabei, die Erneuerung der Kirche voranzutreiben. Auch zu kontroversen Themen habe Tremmel sich, so der Bischöfliche Beauftragte für den Diözesanrat, „klar positioniert, diejenigen, die rückwärtsgewandt denken in unserer Kirche kritisiert“ und dabei als „Freund klarer, deutlicher Worte“ die Vielfalt des Laienapostolats „und die enorme Kraft, die im ehrenamtlichen Engagement in unserer Kirche steckt, nicht nur aufgezeigt, sondern mit leuchtendem Beispiel demonstriert“.

Schalk: katholische Soziallehre auch für KI tragfähig

München, 9. März 2024. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising verabschiedet auf der jährlichen Frühjahrsvollversammlung 2024 ein Beschlusspapier zu den ethischen Dimensionen der Künstlichen Intelligenz aus der Perspektive der katholischen Laien. Dem vorangegangen war eine rege Diskussion mit über 170 Mitgliedern des Diözesanrats und geladenen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. „KI wirft ethische Fragen in vielen Bereichen auf“, heißt es im Beschluss. „Im Sinne der Solidarität ist zu gewährleisten, dass der Einsatz von KI nicht bedenkliche Exklusionsmechanismen in Gang setzt oder verstärkt.“

„Die christliche Prägung unseres Landes spürbar gemacht“

München, 9. März 2024. „Gott wird konkret in Personen, die von ihm sprechen, die sein Zeugnis in ihr Leben hineingetragen haben und es in ihrer praktischen Politik, in ihrer Lebensgestaltung sichtbar werden lassen. Dann spüren wir etwas von der christlichen Prägung unseres Landes“, würdigte Kardinal Reinhard Marx den verstorbenen Alois Glück. Der Erzbischof von München und Freising feierte am Samstag, 9. März, im Münchner Liebfrauendom ein Pontifikalrequiem für den ehemaligen Präsidenten des Bayerischen Landtags und ehemaligen Vorsitzenden des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. „Danke, lieber Alois Glück, für dein Lebenszeugnis, für dein Glaubenszeugnis, für deinen Dienst in der Kirche, in der Familie, in der Gesellschaft!“, so der Kardinal in seiner Predigt.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1.     Gesellschaftlicher Zusammenhalt   Im Rahmen ihrer Frühjahrsvollversammlung betonten die bayerischen Bischöfe die Unerlässlichkeit eines permanenten Engagements für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hass, Hetze, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus sind niemals tolerierbar, ihnen muss mit aller Konsequenz entgegengetreten werden. Eine wichtige Rolle nimmt in diesem Zusammenhang das Kompetenzzentrum für Demokratie und Menschenwürde (KDM) ein, mit dem die katholische Kirche in Bayern durch Bildungsarbeit ein klares Zeichen gegen Extremismus, Populismus und menschenverachtende Einstellungen setzt. Die Arbeit des Kompetenzzentrums war im zurückliegenden Jahr durch die vielfältigen politischen Krisen und durch den weiteren Aufstieg des Rechtsextremismus in Deutschland geprägt. Der starke Zulauf der Partei AfD in bundesweiten Wahlumfragen und bei der bayrischen Landtagswahl fällt laut Tätigkeitsbericht des KDM erstmals mit einer massiven Zunahme rechtsextremistischer Einstellungen zusammen, die auch zunehmend offen geäußert werden.

Dom zu Unserer Lieben Frau sucht musikalischen Nachwuchs

München, 5. März 2024. Die Münchner Domsingschule sucht Mädchen und Buben ab dem Grundschulalter, die eine fundierte Gesangsausbildung erhalten und die Gottesdienste im Liebfrauendom musikalisch mitgestalten möchten. Am Samstag, 9. März, lädt die Domsingschule von 14.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr zu einem Infonachmittag in ihre Räume im Albertinum ein (Westendstraße 300, am Westpark, in der Nähe des Eingangs zum Rosengarten). Während die Kinder gemeinsam ein erstes Lied einstudieren können, erhalten interessierte Eltern Informationen von den verantwortlichen Chorleitern. „Wir laden alle interessierten Kinder und Eltern ein, die Chorarbeit der Münchner Domsingschule aktiv kennenzulernen und sich von der gesanglichen Qualität, aber auch der guten Atmosphäre und dem bereichernden Miteinander in unseren Chören zu überzeugen“, so Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl.


Diözesanrat tagt zum Thema Künstliche Intelligenz

München, 4. März 2024. Mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) befasst sich der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising bei seiner Frühjahrsvollversammlung am Samstag, 9. März, ab 9 Uhr in der Kulturmühle in Bruckmühl (Bahnhofstraße 10), Landkreis Rosenheim. Unter dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt – KI verantwortungsvoll gestalten“ diskutieren dazu rund 170 Delegierte aus Dekanatsräten und Verbänden. Auf der Tagesordnung stehen außerdem ab 16.00 Uhr Berichte des Diözesanratsvorsitzenden Armin Schalk und des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Um 12 Uhr feiert Dekan Monsignore Schlichting mit den Delegierten einen Gottesdienst in der Pfarrkirche Herz Jesu (Kirchdorfer Straße 8) in Bruckmühl. Am Abend wird Hans Tremmel, von 2010 bis 2022 Diözesanratsvorsitzender, der Titel des Ehrenvorsitzenden des Diözesanrats verliehen.

Requiem für Alois Glück im Münchner Liebfrauendom

München, 4. März 2024. Ein Pontifikalrequiem für Alois Glück feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 9. März, um 11 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Glück, ehemaliger Präsident des Bayerischen Landtags, war von 2009 bis 2015 Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und starb am 26. Februar im Alter von 84 Jahren. Das Vokalensemble der Münchner Dommusik, das Bayerische Staatsorchester und die Sopranistin Eirin Rognerud von der Bayerischen Staatsoper gestalten unter der Leitung von Domkantor Benedikt Celler den Gottesdienst musikalisch mit Auszügen aus dem Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart. Der zweite Satz aus dem Klarinettenkonzert A-Dur von Mozart leitet über zu einem anschließenden Staatsakt im Dom mit Ansprachen der Landtagspräsidentin Ilse Aigner, des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, des CSU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek und der Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken Irme Stetter-Karp.   Von 8 Uhr bis 9.30 Uhr besteht im Dom die Möglichkeit, am Sarg von dem Verstorbenen still Abschied zu nehmen und sich in bereitliegende Kondolenzbücher einzutragen.

Forstenrieder Pfarreien prüfen in Pilotprojekt die Zukunft ihrer Immobilien

München, 1. März 2024. Im Bereich des ehemaligen Dekanats Forstenried, seit Januar Teil des neu gegründeten Dekanats München-Südwest, wird in den kommenden zwei Jahren entschieden, welche der dortigen kirchlichen Gebäude für die Seelsorge zukünftig noch benötigt werden. Nach dem Dekanat Berchtesgaden entwickelt damit der zweite pastorale Raum in der Erzdiözese München und Freising infolge des Gesamtstrategieprozesses „Wirkung entfalten und Kirche gestalten“ auf Basis vorab festgelegter, pastoraler Schwerpunkte in einem Pilotprojekt ein strategisches Immobilienportfolio. „Angesichts abnehmender Ressourcen werden wir weniger Gebäude pastoral nutzen können. Wir müssen uns also gemeinsam fragen, welche Gebäude zur Erfüllung unseres kirchlichen Auftrags unabdingbar sind und wie wir sie langfristig erhalten können“, sagte der Hauptverantwortliche und Dekan des Dekanats München-Südwest, Franz von Lüninck, am Donnerstagabend, 29. Februar, bei einer Auftaktveranstaltung in der Pfarrgemeinde St. Ansgar in München-Solln vor rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

„Werteorientierte Geradlinigkeit und inspirierendes Engagement“

München, 26. Februar 2024. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising trauert um eine ihrer prägenden Figuren im Laienapostolat: Alois Glück, von 2009 bis 2015 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, ist heute Morgen im Alter von 84 Jahren verstorben.   Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken würdigt Glück für „seine werteorientierte Gradlinigkeit und inspirierendes Engagement“. Sein Glaube sei für den überzeugten Katholiken die „Basis jeglichen Engagements“ gewesen. Glück habe auf seinem Lebens- und Berufsweg stets eine „dialogorientierte Haltung und den Wunsch, anderen auf Augenhöhe zu begegnen, sie dabei ernstzunehmen und mitzunehmen“, praktiziert. In seiner politischen Arbeit habe er, so Schalk, „ein besonderes Augenmerk auf die Bedeutung der katholischen Soziallehre“ gelegt. Bis zuletzt habe Glück seine Erfahrung, sein Wissen und sein Herzblut in die Arbeit des Laienapostolats eingebracht, erklärte Schalk. Alois Glücks unermüdliches Engagement für die Gemeinschaft und seinen Glauben hat nicht nur dauerhafte Spuren im Diözesanrat hinterlassen, sondern auch in den Herzen der Menschen in ganz Bayern.

Katholische Laien in Bayern trauern um Alois Glück

München, 26. Februar 2024. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern trauert um sein früheres Mitglied der Vollversammlung, Alois Glück. Der CSU-Politiker war von 1993 bis 2013 als berufene Persönlichkeit Teil des Gremiums und „hat so wichtige inhaltliche Impulse für die Laienarbeit in Bayern gesetzt“, wie sich der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, erinnert. Zudem erhielt Glück im Jahr 2006 als Erster die Franz-Eser-Medaille, die von der Zeitschrift des Landeskomitees, „Gemeinde creativ“, für herausragendes Engagement im Bereich des katholischen Laienapostolats verliehen wird.

„Ein Brückenbauer im besten Sinne des Wortes“

München, 26. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx würdigt den am Montagmorgen verstorbenen Alois Glück als „einen tiefgläubigen Menschen, dem, fest verwurzelt in seiner Heimat, der Ausgleich und der Gemeinsinn in der Gesellschaft immer ein Herzensanliegen waren. Dem verschrieb er sich Zeit seines Lebens als Politiker wie als vielfältig aktiver Christ“. Für Glück sei es immer selbstverständlich gewesen, „die einzelnen Positionen in gleicher Weise zu Wort kommen zu lassen, zwischen ihnen zu vermitteln und für alle Seiten tragfähige und nachhaltige Lösungen zu finden – was gerade in unserer Zeit nötiger denn je zu sein scheint“, erklärt der Erzbischof von München und Freising. Glück habe entscheidend an „einer neuen Gesprächskultur auch in der katholischen Kirche Deutschlands“ mitgewirkt, so der Kardinal. Mit seiner einfühlsamen Art und zugleich klaren Haltung habe er geholfen, Spannungen und Konflikte durch Dialog zu überwinden. „Alois Glück war ein Brückenbauer in der Kirche wie in der Gesellschaft im besten Sinne des Wortes“, sagt Marx.

Weltgebetstag zum Thema Frieden

München, 26. Februar 2024. Frauen aller christlichen Konfessionen laden in mehr als 150 Ländern der Erde für Freitag, 1. März, zum Weltgebetstag unter dem Motto „…durch das Band des Friedens“ ein, so auch im Erzbistum München und Freising. Vielerorts treffen sich Gläubige am Abend zu Wortgottesdienstfeiern und kommen im Anschluss zur Begegnung in Pfarrheimen und Pfarrsälen zusammen. Die Gottesdienstordnung sowie ergänzende Materialien hat dieses Jahr ein Komitee von palästinensischen Christinnen erarbeitet.

Marx: „Taufe ist Schlüssel zur Orientierung in der Welt“

München, 24. Februar 2024. Kardinal Marx hat anlässlich eines Treffens mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Weltjugendtags 2023 die Relevanz der Taufe für junge Menschen in einer immer unübersichtlicheren Welt hervorgehoben. „Die Taufe ist der Schlüssel zur Orientierung in der Welt“, sagte er in seiner Predigt während des Gottesdienstes in der Jugendkirche im Kirchlichen Zentrum in München.   Die meisten Menschen erinnerten sich nicht an ihre Taufe, so Kardinal Marx. Es sei jedoch wichtig, gerade für junge Menschen, die auf der Suche nach Orientierung seien, die Bedeutung dieses Ereignisses nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wir alle brauchen einen Schlüssel, um diese unübersichtliche Welt zu verstehen und nicht von den vielen Ereignissen und Informationen der modernen Welt niedergedrückt zu werden.“ Mit der Taufe „öffnet sich der Himmel, wir sehen eine andere Dimension der Möglichkeiten, neue Horizonte“. Das sei zum einen, so der Erzbischof von München und Freising, dass „Gott uns nicht im Stich lässt und Vater aller Menschen ist“, dass „Christus uns zur Seite steht“ und dass „wir an eine schöpferische Kraft glauben, die in der Welt wirkt, die uns weiterbringt und der wir uns anschließen können“.

„Tag der Archive“: Originalquellen geben Einblick in 1300 Jahre Bistumsgeschichte

München, 23. Februar 2024. Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising ermöglichen am bundesweiten „Tag der Archive“ am Samstag, 2. März, fundierte Einblicke in 1300 Jahre Bistumsgeschichte anhand von Führungen, einer Online-Ausstellung und der neuen Publikation „von Korbinian bis heute“. 2024 erinnert die Erzdiözese mit einem Jubiläumsjahr an die Ankunft des heiligen Korbinian, Hauptpatron des Erzbistums, in Freising vor 1300 Jahren.

„Getaufte sind Botschafter der Liebe Gottes zu allen Menschen“

München, 16. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx warnt in seinem Fastenhirtenwort zu Beginn der österlichen Bußzeit vor den Gefährdungen der offenen Gesellschaft und verweist auf die einigende Kraft der Taufe. Ohne das in der Taufe zum Ausdruck kommende Bekenntnis, dass alle Menschen gleich an Würde seien und niemand über dem anderen stehe, „ist eine Gesellschaft in Gefahr, nur noch in Einzel- oder Gruppeninteressen zu denken und Gegensätze zu vertiefen“, zeigt sich der Erzbischof von München und Freising überzeugt.

Kardinal Marx: Kreuz am Aschermittwoch ein „Ja zur Herkunft“

München, 14. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx hat am Mittwochabend, 14. Februar, zum Beginn der österlichen Bußzeit im Münchner Liebfrauendom mit Kulturschaffenden den „Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler“ gefeiert. „Wenn wir uns mit dem Staub der Erde bestreuen lassen, sagen wir Ja zu unserer Herkunft“, sagte der Erzbischof von München und Freising mit Blick auf die Arbeit „Erde zu Erde…“ der Künstlerin Madeleine Dietz im Altarraum. Getrocknete, aufgeschichtete Erdstücke, die nach unten auf den Treppenstufen zu loser Erde zerkrümeln, verbergen noch bis Freitag, 15. März, fast vollständig den Altar und symbolisieren den Kreislauf des Lebens. Die dafür verwendete Lehmerde kam in diesem Jahr auch für die traditionelle Aschenauflegung während des Gottesdienstes zum Einsatz. Dietz zeichnete Marx damit als erste ein Kreuz auf die Stirn.

Marx ruft angesichts von Krieg und Gewalt zur „richtigen Mischung aus Entschlossenheit und Besonnenheit“ auf

München, 12. Februar 2024. Mit Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz kommendes Wochenende ruft Kardinal Reinhard Marx angesichts „zunehmender Gewalteskalationen, in die sich die Weltgemeinschaft verstrickt“, zur „richtigen Mischung aus Entschlossenheit und Besonnenheit“ auf: „Entschlossenheit, um die Werte der Menschenwürde, der Freiheit und der Demokratie wirksam zu verteidigen und dabei solidarisch zusammenzustehen, und Besonnenheit und diplomatische Klugheit, um kollektive Feindbilder und Eskalationen zu vermeiden und zu überwinden“, erklärte der Erzbischof von München und Freising in einem auf Englisch gehaltenen Grußwort zum Beginn der Konferenz „Challenges of Russian War against Ukraine and Ethical Principles of Sustainable Peace in Europe“. Das Symposium wurde von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), der Katholischen Universität der Ukraine Lwiw und der University of Notre Dame (Indiana, USA) am Montag, 12. Februar, an der LMU ausgerichtet. Zum Auftakt hielt Kardinal Marx mit Bischof Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, ein ökumenisches Friedensgebet in der Kapelle des Georgianums.

Beten für den Frieden anlässlich der Sicherheitskonferenz

München, 9. Februar 2024. Eine Vielzahl von Gebetsimpulsen veranstalten Kirchen und kirchliche Organisationen anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz. „Das Gebet für den Frieden ist gerade in diesen Zeiten des Krieges in der Ukraine, im Nahen Osten und weltweiter politischer Instabilitäten von großer Bedeutung“, erklärt Generalvikar Christoph Klingan.  Er danke daher allen, die sich an den zahlreichen Gebetsinitiativen in der Erzdiözese beteiligen, um so „während der Münchner Sicherheitskonferenz ein klares Zeichen für Frieden und Dialog zu setzen“.

Neue Impulse zur Fastenzeit

München, 8. Februar 2024. In der am Aschermittwoch, 14. Februar, beginnenden Fastenzeit stellen Katholikinnen und Katholiken Reflexion und Umkehr in den Mittelpunkt der Vorbereitung auf das Osterfest. „Unterwegs in eine neue (Oster-)Zeit“ ist das Vorwort der Internetseiten zur Fasten- und Osterzeit 2024 in München und dem Erzbistum München und Freising überschrieben. „Eine andere Zeit, die uns zunächst in die tiefste Dunkelheit und Trauer führt, ist angebrochen: Wir sind hineingenommen in die Kar- und Ostertage“, heißt es dort. Unter www.ostern-in-muenchen.de bieten die Seiten eine Übersicht über Gottesdienste, Konzerte, Veranstaltungen und Beichtgelegenheiten im Erzbistum von Beginn der Fastenzeit an bis zum „Weißen Sonntag“, der in der katholischen Kirche als „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“ heuer am 7. April gefeiert wird.

Kardinal Marx feiert „Aschermittwoch der Künstler“

Erde als Ursprung und Ende allen irdischen Lebens steht im Mittelpunkt des diesjährigen Gottesdienstes zum „Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler“, den der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 14. Februar, um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom feiert. Einen künstlerischen Akzent im Gottesdienst setzt die Arbeit „Erde zu Erde…“ der Künstlerin Madeleine Dietz. Getrocknete, vor den Altar geschichtete Erdstücke lösen sich nach unten auf den Treppenstufen in lose Erde auf. Diese Art Mauer verstellt und verhüllt den Weg zum Altar und macht es für die liturgischen Dienste erforderlich, neue Wege zu gehen.

Valentinstagssegen für Paare und Singles in der Erzdiözese

München, 6. Februar 2024. Den Valentinstag am Mittwoch, 14. Februar, nehmen zahlreiche Pfarreien im Erzbistum München und Freising zum Anlass, Paare und Suchende zu besonderen Gottesdiensten, Segensfeiern und Veranstaltungen einzuladen. Rund um den Tag des Heiligen Valentin, des Patrons der Liebenden, ist so Gelegenheit, Gott für gelingende Beziehungen zu danken oder um seine Hilfe in Partnerschaft und Ehe zu bitten. Vielerorts gibt es ökumenische Angebote, auf Wunsch können Paare auch in ihren Pfarreien individuell einen Segen anlässlich des Valentinstags erhalten.

Marx: „Jesus führt die Menschen in die Freiheit“

München, 2. Februar 2024. „Jesus führt die Menschen in die Freiheit, nicht in die Abhängigkeit, nicht in die Unterwerfung, nicht in die Enge – in die verantwortliche Freiheit.“ Diese Überzeugung stellte Kardinal Reinhard Marx ins Zentrum seiner Predigt am Abend des Fests Darstellung des Herrn, das traditionell Mariä Lichtmess genannt wird. Zu Beginn des Gottesdienstes im Münchner Liebfrauendom waren Kerzen geweiht worden, eine Lichterprozession schloss sich an.

Katholische Laien trauern um Bernhard Sutor

München, 2. Februar 2024. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern trauert um seinen früheren Vorsitzenden Bernhard Sutor. Der Politikwissenschaftler und Sozialethiker starb am Mittwoch, 31. Januar, im Alter von 93 Jahren in Eichstätt. Sutor stand dem Laiengremium von 1993 bis 2001 vor.   Joachim Unterländer, Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, würdigt seinen Vorgänger als „Person von herausragender Bedeutung für das Laienapostolat in Bayern“. Sutor habe das Landeskomitee „inhaltlich fundiert und mit seiner wissenschaftlichen Kompetenz begleitet, mitgestaltet und weiterentwickelt“. Dem Verstorbenen sei „sowohl die unverzichtbare Arbeit des Laienapostolats in Bayern wie auch das der katholischen Verbände wichtig“ gewesen. „Als wissenschaftlicher und praktischer Verfechter der katholischen Soziallehre konnte er den Menschen in der Kirche und Politik wichtige Impulse geben“, so Unterländer.   Der amtierende Landeskomitee-Vorsitzende hebt Sutors Einsatz für die Soziale Marktwirtschaft hervor, die maßgeblich durch christlich-soziale Ideen und Kräfte geprägt worden sei.

Priesterrat der Erzdiözese neu konstituiert

München, 2. Februar 2024. Der neu zusammengesetzte Priesterrat der Erzdiözese München und Freising hat sich nach seiner Wahl im November vergangenen Jahres am Donnerstag, 1. Februar, im Priesterseminar in München unter Vorsitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Zu seinem Sprecher wählte das Gremium, den Leiter des Pfarrverbands St. Clemens und St. Vinzenz in München, Pfarrer Wendelin Lechner. Zu stellvertretenden Sprechern wurden Pfarrer Stephan Rauscher, Leiter des Pfarrverbands Holledau, sowie Pfarrer Stefan Fischbacher, Leiter der Pfarrverbände Waakirchen und Gmund-Bad Wiessee, gewählt.

Kardinal Marx: „Armut ist nicht als gegeben hinzunehmen“

München, 2. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx hält es für geboten, dass Menschen unabhängig von ihrem Einkommen und ihrem sozialen Status in ihrer Würde wahrgenommen werden. In einem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 3. Februar, gesendet wird, erklärt der Erzbischof von München und Freising, dass eine Gesellschaft sich daran messen lassen müsse, wie sie mit Menschen in Armut umgehe. „Ob wir es als Gesellschaft ernst meinen mit der Forderung nach der gleichen Würde aller Menschen, wird man daran erkennen, wie wir Menschen integrieren, die von Armut betroffen sind.“

Kardinal Marx trifft Caritas-Aufsichtsratsmitglieder

München, 2. Februar 2024. Kardinal Reinhard Marx hat hochrangige Mitglieder des diözesanen Caritasverbandes empfangen. Anlass waren personelle Veränderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates des Caritasverbandes. Der Erzbischof von München und Freising dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern Birgit Kuhn und Ronald Kühn für ihr Engagement und begrüßte Julian Jaksch und Jürgen Urban neu in dem Gremium. Ebenfalls anwesend waren der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Richard Stefke, sowie die verbleibenden Aufsichtsratsmitglieder Karin Wimmer, Pater Alfons Friedrich SDB, Joachim Unterländer, Birgit Schaufler und Diane Gössing. An dem Termin nahmen zudem Diözesancaritasdirektor Hermann Sollfrank und die beiden Vorstände des Diözesancaritasverbands, Gabriele Stark-Angermeier und Thomas Schwarz, teil.

Gottesdienst zu Lichtmess im Münchner Liebfrauendom

München, 29. Januar 2024. Das Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, begehen Katholikinnen und Katholiken am Freitag, 2. Februar, mit feierlichen Gottesdiensten, Kerzenweihen und Lichterprozessionen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, gestaltet von den Domsingknaben und der Mädchenkantorei unter der Leitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler mit der Missa de Angelis und Gesängen zu Lichtmess. Zu Beginn des Gottesdienstes werden die Kerzen geweiht, eine Lichterprozession schließt sich an.

Kardinal Marx: „Arme, Kranke und Sterbende nicht allein lassen“

München, 26. Januar 2024. Kardinal Reinhard Marx hat im Rahmen eines Gottesdienstes anlässlich der feierlichen Amtsübergabe an den neuen Landes-Caritasdirektor in Bayern, Domkapitular Andreas Magg, die Rolle der Caritas für die Gesellschaft hervorgehoben: „Wir wollen eine Gesellschaft, in der Arme, Kranke und Sterbende nicht allein gelassen werden“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Freitag, 26. Januar, in der Pfarrkirche St. Johann Baptist in München. Domkapitular Magg übernimmt die Aufgabe von Prälat Bernhard Piendl, der für zwölf Jahre Landes-Caritasdirektor in Bayern war.

„Keine Einsparungen bei der Wertevermittlung!“

München, 26. Januar 2024. Zu dem Vorschlag, zugunsten von mehr Deutsch- und Mathematikunterricht eine Kürzung beim Stundenkontingent für den Religionsunterricht zur Disposition zu stellen, den die bayerische Ministerin für Unterricht und Kultus, Anna Stolz, laut Medienberichten gestern im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags eingebracht hat, nimmt Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, wie folgt Stellung: