Archiv Pressemitteilungen

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„Ort, wo Hoffnung aufgerichtet und Bildung ermöglicht wird“

München, 20. Mai 2022. Bei einem Festgottesdienst anlässlich der Amtseinführung von Birgit Schaufler als Präsidentin der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) hat Kardinal Reinhard Marx die KSH als Ort bezeichnet, „wo Hoffnung aufgerichtet und Bildung ermöglicht wird, wo Chancen für alle erspürt werden“. Die Katholische Stiftungshochschule befähige ihre Studierenden zudem, selbst Orte zu schaffen, „wo Menschen zueinander geführt werden, wo Religionen zusammensitzen können, wo ein Tisch bereitet ist, besonders für die Schwachen“. All das seien Zeichen für das Reich Gottes, das Jesus im Evangelium verkündet und das mit ihm auf Erden gekommen sei, sagte der Erzbischof von München und Freising, am Freitag, 20. Mai, in der Campuskirche des Kirchlichen Zentrums im Münchner Stadtteil Haidhausen.

"Katholikentag: Wie kann Kirche ihre Botschaft mitteilen?"

München/Stuttgart, 18. Mai 2022. Kardinal Reinhard Marx nimmt beim 102. Deutschen Katholikentag an einem Podium zur Kommunikation und medialen Vermittlung der kirchlichen Botschaft teil und kommt dabei ins Gespräch mit der Publizistin Beatrice von Weizsäcker, dem SWR-Intendanten Kai Gniffke und dem Medienwissenschaftler Philipp Gessler. Das Podium am Samstag, 28. Mai, 14 bis 15.30 Uhr in der Liederhalle, Ebene 3, Mozart-Saal, Berliner Platz 1-3, in Stuttgart, wird verantwortet von der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP), deren Vorsitzender, Joachim Frank, es moderiert. Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, ist Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, mithin „Medienbischof“.

„Das österliche Leben jetzt sichtbar machen“

München, 14. Mai 2022. Bei einem feierlichen Investiturgottesdienst im Münchner Liebfrauendom hat Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 14. Mai, acht neue Mitglieder in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. Dabei sagte der Erzbischof von München und Freising, der Großprior der Deutschen Statthalterei des Ordens ist, Aufgabe der Ordensmitglieder und aller Christen sei es, „das österliche Leben jetzt sichtbar zu machen und nicht allein auf die Ewigkeit zu verweisen.“ Die Predigt Jesu beziehe sich auf die Gegenwart: „Er spricht davon, was passiert, wenn der Himmel jetzt die Erde berührt. Was das Himmelreich bedeutet, jetzt, wenn wir uns um einen Tisch versammeln, wenn den Sündern vergeben wird, wenn Kranke geheilt werden.“ In diese Aufgabe seien alle Christen hineingerufen: „Jesus hat gesagt: Schaut – Gott ist da, der Himmel ist offen.“

„Die größte Geschichte aller Zeiten“

München, 14. Mai 2022. Die Passionsspiele Oberammergau zeigen laut Kardinal Reinhard Marx „die größte Geschichte aller Zeiten“. Sie seien „ein großes Geschenk“ für viele Menschen, sagte der Erzbischof von München und Freising bei dem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst für die Passionsspiele, den er gemeinsam mit dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Samstag, 14. Mai, im Oberammergauer Passionstheater feierte. Wer die Passionsspiele verfolge, sei „eingeladen, die Welt mit den Augen Jesu von Nazareth zu sehen und zu glauben, dass diese Blickrichtung hinweist auf Gott selbst“, sagte Kardinal Marx: „Schauen wir, was er sagt, wie er gelebt hat, dann bekommen wir eine Ahnung, was es bedeutet, wenn wir ‚Gott‘ sagen.“ Es gehe nicht nur um ein Spiel, sondern „eine Herausforderung, unser Leben danach auszurichten, zu sehen, wie passt meine Blickrichtung mit ihm zusammen“.

St. Paul als Teil von Ausstellungsprojekt „Auf der Suche…“

München, 12. Mai 2022. Mit einer Installation der taiwanesischen Künstlerin Charwei Tsai nimmt die Pfarrkirche St. Paul an dem Ausstellungsprojekt „Auf der Suche…“ teil. Von Sonntag, 15. Mai, an ist in der Kirche im Münchner Bahnhofsviertel eine Arbeit aus Tsais seit 2011 fortwährendem „Feather Project“ zu sehen. Die Installation besteht aus einem Berg beschrifteter Federn, die auf einem großen Spiegel mittig auf einer oktogonalen Sitz-Plattform ruhen. Die Texte auf den Federn sind Wünsche und Gebete, die von Besucherinnen und Besuchern der Kirche aufgeschrieben werden.

Landeskomitee will Sichtbarkeit sozialer Berufe steigern

München, 11. Mai 2022. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern setzt sich für eine konzertierte Aktion von Politik, Wirtschaft und Bildung ein, „um junge Menschen noch mehr für soziale Berufe zu begeistern und die nötigen Voraussetzungen dafür zu schaffen“. In einer nun veröffentlichten Stellungnahme stellen die katholischen Laien klar: „Unsere Gesellschaft und die Menschen leben nicht vom Geld allein, sondern auch von der menschlichen Zuwendung.“ Vor diesem Hintergrund schlägt das Landeskomitee eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen in Zukunft mehr Frauen und Männer für soziale Berufsfelder gewonnen werden könnten. Auch kirchliche Gemeinden und Verbände sollten in diesem Kontext „die Initiative ergreifen und junge Menschen gezielt ansprechen“.

Kardinal Marx: „Tage religiöser Orientierung“ eröffnen Räume

München, 10. Mai 2022. Kardinal Reinhard Marx hat anlässlich einer bundesweiten Konferenz zur Jugendpastoral daran appelliert, die jungen Menschen als gleichwertige Gesprächspartner zu betrachten. „Die Methode muss sein, Schülerinnen und Schülern, auch wenn sie viel jünger sind als wir, auf Augenhöhe zu begegnen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montag, 9. Mai, in seinem Grußwort zum Auftakt der bundesweiten Fachtagung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz zum Thema „Tage religiöser Orientierung“, die noch bis 11. Mai im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried stattfindet.

Kardinal Marx eröffnet St.-Irmengard-Schulen nach Generalsanierung neu

Garmisch-Partenkirchen, 9. Mai 2022. Nach dem Abschluss der Generalsanierung der Sankt-Irmengard-Schulen in Garmisch-Partenkirchen hält Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Donnerstag, 12. Mai, um 15 Uhr vor Ort eine Andacht mit Segensfeier im Rahmen eines Festakts zur Wiedereröffnung. Die Erzdiözese München und Freising hat die Schulen, in der ein Mädchengymnasium, eine Mädchenrealschule und eine Fachoberschule für Mädchen und Jungen beheimatet sind, umfassend für die Zukunft ausgestaltet. Im Zuge der Generalsanierung mit teilweisem Neubau der Gebäude sind moderne Räumlichkeiten geschaffen worden, die zeitgemäße Ausstattung mit hoher Aufenthaltsqualität und einem Ausblick auf die umliegende Alpenlandschaft vereinen. Eine große Aula mit Theaterbühne, eine unterirdische Turnhalle und neu ausgestattete naturwissenschaftliche Fachräume sind entstanden, wobei das Raumangebot um mehr als 2000 Quadratmeter erweitert wurde. Gleichzeitig wird durch die Generalsanierung der Energieverbrauch erheblich gesenkt.

Großer Begegnungsfeiertag für Familien auf dem Petersberg

München, 9. Mai 2022. Einen großen Begegnungsfeiertag für Familien veranstaltet die Familien- und Erwachsenenpastoral der Erzdiözese München und Freising zusammen mit der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg (KLVHS) an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 26. Mai, auf dem Petersberg in Erdweg bei Dachau. Unter dem Motto „Dem Himmel so nah“ sind Männer, Frauen und Paare mit und ohne Kinder dazu eingeladen, vormittags gemeinsam Gottesdienst zu feiern und nachmittags in ein vielfältiges kulturelles und spirituelles Angebot auf dem Gelände der KLVHS einzutauchen. Der Begegnungsfeiertag ist im Erzbistum die diözesane Hauptveranstaltung im von Papst Franziskus ausgerufenen „Aktionsjahr der Familie“.

Marx zu Waffenlieferungen: „Es gibt keine einfachen, keine richtigen und keine nur guten Entscheidungen“

München, 6. Mai 2022. In der aktuellen Diskussion um Waffenlieferungen an die Ukraine hat Kardinal Reinhard Marx gefordert, es müsse „auf allen möglichen Wegen versucht werden, die Waffen zum Schweigen zu bringen und zu reden“. Die Spirale der Gewalt und der Eskalation zwinge Europa dazu, über Waffenlieferungen zu entscheiden und damit zunächst das Ziel der Überwindung der Gewalt und des Friedens aufzugeben, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 7. Mai, gesendet wird. „Mir ist bewusst, wie schwer diese Entscheidungen für alle in Politik und Diplomatie sind“, so Marx. Sie trügen auch eine moralisch hohe Verantwortung in dieser Dilemma-Situation: „Es gibt keine einfachen, keine richtigen und keine nur guten Entscheidungen.“ Die Option auf ein Schweigen der Waffen und Gespräche dürfe nicht aufgegeben werden, „auch in der Hoffnung auf einen vielleicht noch brüchigen Frieden, der ja kommen muss“.

Historische „Kriegs- und Einmarschberichte“ online verfügbar

München, 5. Mai 2022. Mit der Online-Stellung der rund 560 „Kriegs- und Einmarschberichte“ von Geistlichen des Erzbistums München und Freising wird einer der wichtigsten Quellenbestände zum Ende des Zweiten Weltkrieges im südlichen Bayern wieder frei zugänglich. Die 2005 in Buchform erschienene Edition der Berichte aus dem Besitz des Archivs des Erzbistums ist seit langem vergriffen. Nun wird der komplette Text online gestellt.

Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Passionsspiele Oberammergau

München, 4. Mai 2022. Mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnen Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Heinrich-Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, am Samstag, 14. Mai, um 11 Uhr die 42. Passionsspiele Oberammergau im Passionstheater der Gemeinde. Kardinal und Landesbischof werden gemeinsam die Predigt halten. Den Gottesdienst mitgestalten wird der anglikanische Erzbischof Thabo Makgoba aus Südafrika. Zum Friedensgruß wird der Chor der Passionsspiele das israelische Lied „Shalom alechem“ anstimmen, das die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck bringt.

Ruben Sturm wird neuer Domorganist im Münchner Dom

München, 3. Mai 2022. Die Stelle des Domorganisten des Münchner Doms zu Unserer Lieben Frau wird zum 1. September neu besetzt. Ruben Sturm, derzeit Organist der Kathedrale des Bistums Rottenburg-Stuttgart sowie Professor an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese, folgt auf Domvikar Monsignore Hans Leitner, der diesen Dienst für 18 Jahre bis zum 1. Januar ausübte. „Ich danke Monsignore Leitner für sein herausragendes Wirken in fast zwei Jahrzehnten und freue mich, dass das sehr hohe Niveau an den Orgeln unserer Kathedrale von diesem renommierten Nachfolger fortgesetzt wird“, sagt Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl. Neben dem vielfältigen liturgischen Dienst an der Kathedralkirche der Erzdiözese München und Freising wird Ruben Sturm für die künstlerische Leitung der jährlich im Dom stattfindenden Orgelkonzertreihe sowie die Betreuung der Domorgeln mit ihren insgesamt 131 Registern und rund 10.000 Pfeifen zuständig sein. Bis September übernimmt der stellvertretende Domorganist Martin Welzel die Leitung über die Organistendienste.

„Zeitenwende betrifft auch die Kirche und die Rätearbeit“

Deggendorf, 29. April 2022. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, sieht „große Herausforderungen, die Glaubensfragen in einer säkularisierten Welt ebenso betreffen wie den Bedarf an österlichem Licht im Dunkel dieser Zeit“. So ruft das Landeskomitee anlässlich seiner Frühjahrsvollversammlung unter dem Motto „Zusammenhalten – zusammen gestalten“ auf zu einem „intensiven gesellschaftlichen Dialog“ im Freistaat Bayern und darüber hinaus, „der die Menschen einbindet und eine starke Wertegrundlage beinhaltet“. Diesen Dialog braucht es laut Unterländers Bericht am Freitag, 29. April, mit Blick auf innerkirchliche Debatten wie sie etwa durch das Münchner Missbrauchsgutachten ausgelöst wurden. Ebenso brauche es ihn im Umgang mit gesellschaftlichen Fragen zu Konsequenzen der Corona-Pandemie, zur ökosozialen Transformation und den Folgen des Klimawandels wie auch im Umgang mit Inflation und Gerechtigkeitsfragen. Das derzeit oft genannte Wort einer Zeitenwende betrifft damit laut dem Vorsitzenden des Landeskomitees auch die Rätearbeit in der Kirche.

Josef Rottenaicher erhält Franz-Eser-Medaille

München, 29. April 2022. Josef Rottenaicher, langjähriges Mitglied im Diözesanrat der Katholiken der Diözese Passau und ehemaliger Delegierter seines Diözesanrats im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), wird vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern mit der Franz-Eser-Medaille ausgezeichnet. Rottenaicher habe sich „über mehrere Jahrzehnte ehrenamtlich für das katholische Laienapostolat in seiner Heimatgemeinde Halsbach, in der Diözese Passau, in Bayern, in Deutschland und in Europa in außergewöhnlicher Weise engagiert und dabei wichtige Impulse gesetzt“, heißt es in der mit der Medaille verliehenen Urkunde, die Rottenaicher im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees in Deggendorf am Freitagabend, 29. April, erhält.

Landesbischof Bedford-Strohm und Kardinal Marx würdigen Bahnhofsmission

München, 29. April 2022. Die Bahnhofsmission München hat am Freitag, 29. April, in der Abtei St. Bonifaz in München ein Dankes-Fest anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens gefeiert. Im Zentrum stand ein Gottesdienst unter Leitung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx.   Das Jubiläum der Bahnhofsmission sei ein „großes Hoffnungszeichen“ in einer Zeit, die von Verunsicherung und innerer Erschöpfung angesichts des russischen Angriffskrieges geprägt sei, so Landesbischof Bedford-Strohm. Das Jubiläum zeige: „Wir sind menschlichem Leid, den Abgründen des Lebens, im persönlichen Bereich wie in der großen Politik, nicht hilflos ausgeliefert. Wir können einen Unterschied machen. So wie die vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten in der Bahnhofsmission einen Unterschied machen jeden Tag“. Die 160 Mitarbeitenden, darunter 140 Ehrenamtliche, „helfen in gemeinsamem ökumenischen Geist“. Zum Kerngeschäft der Kirche gehöre eine spirituelle Praxis, die nicht zu trennen sei von sozialem Engagement, betonte der Landesbischof.

Gottesdienste zum Weltgebetstag um Berufungen

München, 26. April 2022. Mit Gottesdiensten und Veranstaltungen unter dem Motto „In allem DU!“ begeht die Erzdiözese München und Freising den Weltgebetstag um geistliche Berufungen am Sonntag, 8. Mai, der junge Menschen ermutigen soll, einen Beruf in der Kirche in Erwägung zu ziehen.   Bereits am Sonntag, 1. Mai, segnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den neuen Raum der Berufungspastoral im Kirchlichen Zentrum in München-Haidhausen (Preysingstraße 93). Durch ihre Verortung im KorbiniansHaus der kirchlichen Jugendarbeit und in unmittelbarer Nähe zur Jugendkirche soll die Zusammenarbeit der Berufungspastoral mit dem Erzbischöflichen Jugendamt und den kirchlichen Jugendverbänden sowie den Schulen und Ausbildungsstätten im Kirchlichen Zentrum verstärkt werden. Um 18 Uhr laden Pfarrer Klaus Hofstetter und Schwester Erika Wimmer von der Berufungspastoral junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren zum Wort-des-Lebens-Treff ein, der monatlich Gelegenheit bietet, über Bibeltexte ins Gespräch zu kommen und sie als Orientierung für das eigene Leben zu nehmen.

Gläubige begehen Marienmonat Mai

München, 26. April 2022. Zum Beginn des Marienmonats Mai feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 1. Mai, um 18 Uhr die erste feierliche Maiandacht des Jahres im Münchner Liebfrauendom. Die vom Erzbischof von München und Freising geleitete Andacht wird von Domchor und Dombläsern unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz mit Marianischen Motetten und Liedsätzen gestaltet. Die Andacht wird im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live übertragen.

Wechsel in der Leitung des Pfarrverbands Haar

München, 25. April 2022. Der Pfarrverband Haar, Dekanat München-Trudering, erhält eine neue Leitung: Pater Gabriel Budau OFMConv (41), bisher Leiter des Pfarrverbands Chieming und des Pfarrverbands Hl. Franz von Assisi-Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf, wird zum 1. Oktober Pfarradministrator.
 
Der bisherige Leiter des Pfarrverbands Haar, Pfarrer Thomas Semel, übernimmt zum 1. Juni mit einem Stellenanteil die Leitung der Stabsstelle zur Beratung und Seelsorge für Missbrauchsbetroffene in der Erzdiözese München und Freising. Pfarrer Semel bleibt weiterhin bis 31. August 2022 Leiter des Pfarrverbands Haar.

Landeskomitee tagt zum Thema „Zusammenhalten – zusammen gestalten“

München, 25. April 2022. Im Rahmen ihrer Frühjahrsvollversammlung am Freitag und Samstag, 29. und 30. April, in Deggendorf (Bistum Regensburg) widmen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern dem Thema „Zusammenhalten – zusammen gestalten. Generationensolidarität in Kirche und Gesellschaft“. Vorab sind Medienvertreterinnen und -Vertreter eingeladen zu einer   Digitalen Pressekonferenz am Donnerstag, 28. April, um 11 Uhr.   Für das Landeskomitee nehmen der Vorsitzende, Joachim Unterländer, und Präsidiumsmitglied Monika Meier-Pojda teil. Meier-Pojda hat die Vorbereitungsgruppe für die Vollversammlung geleitet und verantwortet die Planung des inhaltlichen Teils.   Die Vollversammlung beginnt am Freitag um 14 Uhr im Stadthotel Deggendorf, Östlicher Stadtgraben 13, mit einer Einführung in das Tagungsthema sowie mit einem geistlichen Wort durch Prälat Walter Wakenhut.

Kirchen thematisieren Leben mit Demenz bei „Woche für das Leben“

München, 22.04.2022. Mit zwei ökumenischen Veranstaltungen beteiligen sich die katholische Erzdiözese München und Freising und der evangelische Kirchenkreis München-Oberbayern an der „Woche für das Leben“, die bundesweit vom 30. April bis 7. Mai 2022 stattfindet. Gemeinsam laden sie für Dienstag, 3. Mai 2022, zu einer Podiumsdiskussion mit dem bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, der Vorständin des Diözesan-Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising, Gabriele Stark-Angermeier, und der Leiterin der Fachstelle Spiritualität - Palliative Care - Ethik - Seelsorge der Diakonie München und Oberbayern, Dorothea Bergmann, ein.

Kardinal Marx: „Gerade jetzt Ostern feiern!“

München, 14. April 2022. Auch wenn es angesichts des Kriegs in der Ukraine schwerfalle, die Osterbotschaft zu verkünden, sei dies „doch nötiger als je zuvor“, sagt Kardinal Reinhard Marx laut Manuskript in seiner Predigt in der Osternacht am Samstagabend, 16. April, im Münchner Liebfrauendom. Als das „Fest der Auferstehung, das Fest des Aufstands Gottes gegen alle Mächte des Todes und der Gewalt, das Fest der Überwindung der Gewalt“ stelle Ostern die „wahre, wirkliche Zeitenwende“ dar, so der Erzbischof von München und Freising.

Kardinal Marx gratuliert Papst emeritus zum Geburtstag

München, 14. April 2022. Kardinal Reinhard Marx hat dem emeritierten Papst Benedikt XVI. persönlich und im Namen von dessen Heimatbistum Glück- und Segenswünsche zum 95. Geburtstag übermittelt. In einem Brief würdigte der Erzbischof von München und Freising Benedikts „unentwegtes Suchen, Denken, Ringen und Wirken im Horizont des absoluten Geheimnisses, das wir Gott nennen“.
 
Marx dankte Benedikt für dessen „großes theologisches Werk“ und sein Wirken. „Du hast vielen Menschen geholfen, ihren Weg im Glauben zu finden.“ In besonderer Erinnerung sei ihm, so der Kardinal, die Antwort des emeritierten Papstes auf „die Frage: Wie viele Wege gibt es zu Gott? Antwort: So viele, wie es Menschen gibt!“ Auch Benedikt gehe seinen „ganz eigenen Weg bis zur endgültigen Begegnung mit dem Herrn. Auf diesem Weg bleiben wir verbunden im Gebet.“ Benedikt XVI. feiert am Samstag, 16. April, seinen 95. Geburtstag. Im Auftrag des Kardinals wird dem emeritierten Papst dann ein Geschenkkorb mit guten Gaben aus der bayerischen Heimat überbracht. (uq)

Kardinal Marx: „Gerade jetzt Ostern feiern!“

München, 14. April 2022. Auch wenn es angesichts des Kriegs in der Ukraine schwerfalle, die Osterbotschaft zu verkünden, sei dies „doch nötiger als je zuvor“, sagt Kardinal Reinhard Marx laut Manuskript in seiner Predigt in der Osternacht am Samstagabend, 16. April, im Münchner Liebfrauendom. Als das „Fest der Auferstehung, das Fest des Aufstands Gottes gegen alle Mächte des Todes und der Gewalt, das Fest der Überwindung der Gewalt“ stelle Ostern die „wahre, wirkliche Zeitenwende“ dar, so der Erzbischof von München und Freising.

Marx fordert Verantwortliche der christlichen Kirchen auf, „mit einer Stimme das Ende der Gewalt“ zu fordern

München, 13. April 2022. Anlässlich des Karfreitags fordert Kardinal Reinhard Marx alle Verantwortlichen in den christlichen Kirchen und Gemeinschaften dazu auf, „mit einer Stimme das Ende der Gewalt“ zu fordern. Der Erzbischof von München und Freising nennt es „eine Perversion, dass auch Christen im Zeichen des Kreuzes Gewalt ausgeübt haben, dass im jetzigen Krieg getaufte Christen andere Christen umbringen und dafür noch durch Führer der Kirche Unterstützung erfahren“. In der Liturgie das Kreuz Christi zu verehren, sei „eine Verpflichtung auch zum Engagement gegen jede Form der Gewalt, ob in Worten oder Taten“, sagt der Erzbischof laut Manuskript bei der Feier vom Leiden und Sterben Christi, die er am Nachmittag des Karfreitags, 15. April, im Münchner Liebfrauendom feiert. Systeme und Zivilisationen sowie politische Herrschaften, die auf Gewalt aufgebaut seien, könnten „niemals christlich legitimiert werden“.

Gemeinsamer Friedensappell

München, 11. April 2022. Nach ihrem erstmaligen interkulturellen und interreligiösen Austausch haben das Landeskomitee der Katholiken in Bayern und die Islamische Gemeinde Penzberg gemeinsam den Willen zur friedlichen Koexistenz von Menschen mit unterschiedlichem religiösen, weltanschaulichen oder auch kulturellen Hintergrund bekräftigt: „Die in der Ukraine lebenden Menschen haben ein Recht darauf, in Ruhe und Frieden miteinander leben zu können. Jede aggressive und kriegerische Handlung ist auf der Stelle zu unterlassen“, heißt es in der vom Landeskomitee-Vorsitzenden Joachim Unterländer und Imam Benjam Idriz unterzeichneten Erklärung von Montag, 11. April. Darin wird auch allen Freiwilligen in den angrenzenden Ländern gedankt, „die nun Flüchtlinge aus der Ukraine, Frauen und Kinder sowie Ältere und Gebrechliche aufnehmen und versorgen. Besonders danken wir allen Hilfsorganisationen, gerade den religiösen Verbänden und Vereinigungen, aber auch allen privaten Hilfsprojekten, die in einer beispiellosen Kampagne bis an die Belastungsgrenze der zahlreichen Helfenden gegangen sind, um Lebensmittel, Kleidung und Unterkünfte sowie weitere Hilfsmaßnahmen zu organisieren.

Kardinal Marx sprachlos von „entfesselter Gewalt“ in Ukraine

München, 10. April 2022. Kardinal Reinhard Marx hat bei der Feier zum Palmsonntag am 10. April im Münchner Liebfrauendom insbesondere der Menschen in der Ukraine und angesichts des Kriegsgeschehens von dort Vertriebener gedacht. In der Ukraine herrsche „eine entfesselte Gewalt, die uns sprachlos macht“, sagte der Erzbischof von München und Freising. „Der Krieg geht von einem Land aus, das zutiefst christlich geprägt ist“, sagte Marx mit Blick auf Russland. „Wie ist das möglich? Das macht mich fassungslos.“

Kardinal Marx: „Steht auf gegen Gewalt!“

München, 9. April 2022. „Steht auf und setzt euch gegen Gewalt ein, gegen jede Unterdrückung!“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Vorabend des Palmsonntags, Samstag, 9. April, bei einem Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Joseph in München anlässlich des 37. Diözesanen Weltjugendtags. „Gewalt löst nie ein Problem, sie kann stoppen in äußerster Not, doch dann muss die Gewalt aufhören“, so Kardinal Marx. Auch die Passionsgeschichte Jesu sei eine gewalttätige Erzählung, doch zeige sie, „wie Gewalt überwunden wird, indem sie verwandelt wird, indem sie zum Zeichen der Liebe wird“. Daraus schöpften die Christen die Hoffnung, „dass Gott alle Gewalt der Welt in sich hineinzieht, in Christus, und in seinem Tod die Gewalt ein Ende findet, endgültig“, dies sei der „Aufstand Gottes gegen die Mächte des Todes“. Besonders mit Blick auf den Krieg in der Ukraine appellierte der Erzbischof an die jungen Gottesdienstbesucher: „Hier haben wir einen Auftrag, auch ihr als Jugendliche, den Flüchtlingen zu begegnen, ihnen zu helfen, ihnen diese Zuversicht zu schenken.

Wechsel in der Leitung der Pfarrei St. Franziskus in Neufahrn

München, 11. April 2022. Die Pfarrei St. Franziskus in Neufahrn, Dekanat Weihenstephan, erhält eine neue Leitung: Monsignore Peter Lederer (61), bisher Leiter der geplanten Stadtkirche Freising, wird zum 1. September neuer Pfarrer. (uq)

Verbundenheit und Gemeinschaft im Mittelpunkt

München, 11. April 2022. Kardinal Reinhard Marx hat in einem Brief zu Ostern an die Seniorinnen und Senioren in der Erzdiözese München und Freising die Bedeutung des Verbundenseins hervorgehoben. Das tatsächliche Zusammensein sei gerade in Corona-Zeiten schmerzlich vermisst worden, so der Erzbischof von München und Freising in dem Schreiben: „Miteinander reden, feiern, essen und trinken.“ Es sei eine allgemein-menschliche Erfahrung, dass das gemeinsame Mahl Ausdruck enger Verbundenheit und Gemeinschaft sei. Diese Urerfahrung habe auch das Judentum aufgenommen und religiös gedeutet, so Marx.

Kardinal Marx gegen Ungleichbehandlung von Flüchtlingen

München, 7. April 2022. Kardinal Reinhard Marx hat sich bei einer Begegnung mit Geflüchteten aus Sierra Leone im Münchner Westend gegen eine Ungleichbehandlung von Flüchtlingen ausgesprochen. „Es gibt keine verschiedenen Klassen von Flüchtlingen“, sagte der Erzbischof von München und Freising mit Blick auf die tausenden von Menschen aus der Ukraine, die angesichts des Kriegs in ihrem Land in Deutschland Zuflucht suchen. „Die anderen sind da etwas vergessen.“ Die Bilder aus der Ukraine seien „wirklich schrecklich, die können wir nicht vergessen“, sagte Marx. Hier sei Hilfe und Unterstützung für die Menschen gefordert. Umgekehrt dürfe darüber aber nicht das Leid in anderen Teilen der Welt vergessen werden.

Spiritualität auf dem Berg, im Tal und in der Stadt

München, 6. April 2022. Zu Berggottesdiensten und zum Besuch besonderer Orte lädt der Gästebrief 2022 des Erzbistums München und Freising ein. Die 48-seitige Broschüre informiert auch über Sonntagsgottesdienste in rund 20 Sprachen in München sowie Beratungsangebote. Das Heft richtet sich zwar in erster Linie an Menschen, die Urlaub oder einen Ausflug im Erzbistum machen, ist aber auch für Einheimische ein Gewinn, verzeichnet es doch zum Beispiel kaum bekannte Kapellen, Pilgerwege und fast vergessene Kulturorte.

Kardinal Marx trifft Flüchtlinge aus Sierra Leone

München, 5. April 2022. Kardinal Reinhard Marx besucht am Donnerstag, 7. April, um 15 Uhr im Münchner Stadtteil Westend Flüchtlinge aus Sierra Leone, die dort in einem Protestcamp am Georg-Freundorfer-Platz auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen. Nach dem presseöffentlichen Treffen am Georg-Freudenhofer-Platz findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine vertrauliche Begegnung zwischen dem Erzbischof von München und Freising und den Flüchtlingen in der Kirche St. Rupert statt. Dort will sich der Kardinal näher mit den Menschen austauschen. (uq)
 
 
Hinweis:
Medienschaffende, die von dem Treffen am Georg-Freundorfer-Platz berichten wollen, werden um Anmeldung gebeten unter pressestelle@erzbistum-muenchen.de oder 089/2137-1263.

Feier des Palmsonntags und der Kar- und Ostertage im Münchner Liebfrauendom

München, 4. April 2022. Den Palmsonntag, die Kar- und Ostertage als Höhepunkt des Kirchenjahres feiern die Gläubigen im Erzbistum München und Freising mit festlichen Gottesdiensten. Von Gründonnerstag, 14. April, bis Ostersonntag, 17. April, gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die im Mittelpunkt des christlichen Glaubens stehen. In welcher Pfarrei welche Gottesdienste stattfinden, lässt sich über die Gottesdienst-Suche auf der Homepage des Erzbistums München und Freising herausfinden unter www.erzbistum-muenchen.de/gottesdienste-veranstaltungen. Einen Überblick über Veranstaltungen in der Landeshauptstadt bietet zudem der Münchner Begleiter für die Fasten- und Osterzeit, zu finden unter www.ostern-in-muenchen.de. Spezielle Angebote für junge Menschen bündelt die Seite www.eja-muenchen.de/jugendgottesdienste. Der ökumenische Jugendkreuzweg (

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1.     Ukraine   Die Hilfe für Menschen, die unter den Folgen des Kriegs in der Ukraine leiden müssen, ist den bayerischen Bischöfen ein großes Anliegen. In Bayerns sieben (Erz-)Diözesen wurden oder werden insgesamt mehrere tausend Plätze zur Unterbringung von Geflüchteten geschaffen. In Bildungs- und Tagungshäusern, Priesterseminaren, Pfarrheimen, Pfarrhäusern oder in Wohnungen, die Kommunen zur Prüfung für eine Nutzung zur Unterbringung angeboten werden, finden Ukrainerinnen und Ukrainer sowie Bürger anderer Staaten, die aus der Ukraine fliehen mussten, eine Unterkunft. Vielfach sind in den Diözesen Sondermittel bereitgestellt, um über die regulären Mittel für Finanzhilfen zugunsten Bedürftiger hinaus aktiv zu werden. So kann beispielsweise eine personelle Verstärkung der caritativen Anlaufstellen und psychologischen Betreuungsangebote wie der Ehe-, Familien- und Lebensberatung und der Notfall- und Telefonseelsorge ermöglicht werden. Darüber hinaus werden finanzielle Hilfen an Hilfswerke gegeben, die direkt in der Ukraine oder in den anliegenden Ländern arbeiten.

Erzdiözese unterstützt Dürreopfer in Ostafrika

München, 29. März 2022. Die Erzdiözese München und Freising spendet 200.000 Euro, um die Situation der unter der Dürre in Kenia und Somalia leidenden Menschen zu verbessern. „Die Lage vieler Menschen ist dramatisch“, erläutert Generalvikar Christoph Klingan das Engagement der Erzdiözese. „Menschen und Nutztiere hungern, vielerorts wird das Wasser knapp. Die Kinder gehen teilweise nicht mehr zur Schule, weil ihre Eltern das Schulgeld nicht mehr bezahlen können. Hier wollen wir mit unserer Spende konkret helfen.“

Benefizkonzert für Ukraine im Münchner Liebfrauendom

München, 29. März 2022. Unter dem Motto „Gib Frieden, Herr“ findet im Münchner Liebfrauendom am Samstag, 2. April, um 18.30 Uhr ein Benefizkonzert für die Ukraine statt. Der Einlass beginnt um 18 Uhr. An dem Konzert, das musikalisch vom Chor „Pokrow“ der ukrainischen griechisch-katholischen Kathedrale in München, dem Domchor, der Jungen Domkantorei, dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie dem Tölzer Knabenchor und seinen Solisten gestaltet wird, nehmen Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Bohdan Dzyurakh, Bischof der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, teil. Das Programm umfasst unter anderem Werke von Heinrich Schütz, Arvo Pärt, Johannes Brahms, Kyrolo Stezenko oder Mykola Leontowytsch.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München, 28. März 2022. Die bayerischen Bischöfe treffen von Mittwoch, 30. März, bis Donnerstag, 31. März, zur Frühjahrsvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in Regensburg zusammen. Gegenstand der Beratungen im Priesterseminar sind unter anderem die Aufarbeitung und Prävention von sexuellem Missbrauch, die Situation der Flüchtlinge aus der Ukraine, Kirchenasyl, die katholischen Hochschulen in Bayern sowie das Engagement für Demokratie und Menschenwürde.

Prälat Wolf bittet um Entpflichtung von Ämtern

München, 28. März 2022. Prälat Lorenz Wolf hat um seine Entpflichtung als Leiter des Katholischen Büros Bayern sowie als Offizial im Konsistorium und Metropolitangericht München gebeten. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, dankte Wolf in seiner Antwort für „diese weitgehende und respektable Entscheidung, durch die Sie persönlich Verantwortung übernehmen in Bezug auf den Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs im Bereich der Erzdiözese“.

Mehr Frauen in Bayerns Pfarrgemeinderäte gewählt

München, 24. März 2022. Bei den Pfarrgemeinderatswahlen am vergangenen Sonntag, 20. März, haben bei einem Auszählungsstand von 92 Prozent insgesamt 596.502 Gläubige in den Pfarrgemeinden der sieben bayerischen (Erz-)Diözesen von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das entspricht laut einer Analyse des Landeskomitees der Katholiken in Bayern von Donnerstag, 24. März, einer bayernweiten Wahlbeteiligung von 12,75 Prozent. Es bedeutet zugleich einen Rückgang von 4,78 Prozentpunkten auf bayerischer Ebene gegenüber 2018. Insgesamt wurden 24.411 Mitglieder in die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt, davon 16.452 Frauen und 7.959 Männer. Positiv zu werten ist laut Landeskomitee der gestiegene Anteil an gewählten Frauen von bisher 62 Prozent auf nunmehr 67 Prozent. „Womit die Frauen nunmehr in den knapp 4.000 Pfarrgemeinderäten bayernweit die klare Mehrheit haben. Gleichzeitig stellt sich jedoch auch die Frage, warum sich offensichtlich immer weniger Männer eine Mitarbeit im Pfarrgemeinderat vorstellen können. Eine Ursachenforschung wäre hier angezeigt“.

Vesper im Liebfrauendom steht im Zeichen der Marienweihe für Russland und die Ukraine

München, 23. März 2022. Die Erzdiözese München und Freising folgt der Einladung von Papst Franziskus, die Menschheit, insbesondere die beiden Länder Russland und die Ukraine, dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen. Die Vesper zum Hochfest Verkündigung des Herrn im Münchner Liebfrauendom wird diesem Ereignis gewidmet. Sie findet am Freitag, 25. März, um 17.30 Uhr statt. In Vertretung des Erzbischofs Kardinal Reinhard Marx, der an diesem Tag nicht in München ist, wird Domkapitular Prälat Lorenz Kastenhofer der Vesper vorstehen. Auch ein Vertreter der Ukrainisch Griechisch-Katholischen Kirche wird an der Vesper teilnehmen.
 
Papst Franziskus wird angesichts des Kriegs in der Ukraine am kommenden Freitag um 17 Uhr im Petersdom, Rom, die beiden Länder Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen. Er hat die Bischöfe der Welt eingeladen, diese Weihe in ihren Diözesen ebenfalls zu vollziehen und so denjenigen beizustehen, die die Folgen des Konflikts an ihrem eigenen Leib zu spüren bekommen. (hs)

Kardinal Marx beim Infopoint für ukrainische Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof

München, 22. März 2022.  Um seine Solidarität mit Geflüchteten aus der Ukraine auszudrücken und ehren- wie hauptamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe zu würdigen, hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag, 22. März, den Caritas-Infopoint für ukrainische Flüchtlinge im Münchner Hauptbahnhof besucht. „Was immer wir als Kirche beitragen können, um den Geflüchteten aus der Ukraine zu helfen, das wollen wir tun“, sagte Kardinal Marx, der sich berührt und bestürzt von den Begegnungen mit den Flüchtlingen und den Berichten der Helfenden zeigte. „Wir stehen solidarisch an der Seite dieser Menschen, die vor einem entsetzlichen Krieg fliehen, die ihre Heimat verloren haben, die oft ihre Partner, Väter oder Söhne zurücklassen mussten.“

Friedensgebet für die Ukraine auf Münchner Marienplatz

München, 22. März 2022. Unter dem Motto „Wir beten um Frieden in der Ukraine“ veranstaltet der Rat der Religionen in München am Sonntag, 27. März, um 16 Uhr auf dem Münchner Marienplatz ein gemeinsames Gebet. Die Religionsgemeinschaften wollen damit ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine setzen und zur Solidarität mit den Menschen aufrufen, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen sind.   Neben Stadtdekan Bernhard Liess, Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk München, und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising, nimmt Bischof Bohdan Dzyurakh, ukrainische griechisch-katholische Kirche in Deutschland, am Gebet teil. Weitere Mitwirkende sind Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Alevitischen Gemeinde München, der liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom, des Muslimrats München, des Münchner Forums für Islam, der orthodoxen Kirchen, der koptischen Gemeinde, der Deutschen Buddhistischen Union, sowie der Baha‘i-Gemeinde München.

Kardinal Marx: „Missbrauch stellt das Gesamtsystem in Frage“

München, 21. März 2022. Für Kardinal Reinhard Marx ist „in den vergangenen Jahren noch deutlicher geworden“, dass sexueller Missbrauch im Raum der Kirche „das Gesamtsystem in Frage stellt“. Er wolle sich „als Bischof nicht aus der Verantwortung ziehen“, dennoch müsse sich „die Kirche als ganze dem Thema stellen“ und nach den systemischen Ursachen fragen, erklärte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gespräch mit Betroffenen im Rahmen der Veranstaltung „Betroffene hören“, zu der die Erzdiözese für Montagabend, 21. März, ins Münchner Künstlerhaus eingeladen hatte. Dabei stand die künstlerische und sachliche Auseinandersetzung mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche im Zentrum, insbesondere auch die zerstörerische Wirkung von Missbrauch auf den Glauben der Betroffenen und ihren Bezug zur Kirche als Glaubensgemeinschaft.

Katholikinnen und Katholiken haben Pfarrgemeinderäte gewählt

München, 21. März 2022. Bei den Pfarrgemeinderatswahlen in der Erzdiözese München und Freising sind am Sonntag, 20. März, in 718 Pfarreien jeweils Vertreterinnen und Vertreter für das ehrenamtliche Gremium gewählt worden. Unter dem Motto „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln“ haben 163.502 wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken insgesamt etwa 4.800 Pfarrgemeinderäte aus rund 6.200 Kandidatinnen und Kandidaten bestimmt.   Die durchschnittliche Beteiligung lag im Bezug auf die gesamte Erzdiözese bei 12,32 Prozent der Wahlberechtigten. Die Quote liegt über der des Jahres 2010 (11,1 Prozent), jedoch unter jenen der PGR-Wahlen 2014 (16,1) und 2018 (20 Prozent), bei denen die Allgemeine Briefwahl angeboten wurde. In diesem Jahr wurde die Allgemeine Briefwahl durch ein Online-Abstimmungsangebot ersetzt, um weiterhin auch Gläubige zu erreichen, die nicht regelmäßig an den Gottesdiensten teilnehmen. Das Angebot bestand in 622 Pfarrgemeinden und wurde von fast 100.000 Personen genutzt. Damit haben knapp zwei Drittel aller Wählenden von der Online-Wahl Gebrauch gemacht.

Südturm des Münchner Doms öffnet nach zehn Jahren

München, 21. März 2022. Der fast 100 Meter hohe Südturm des Münchner Liebfrauendoms wird nach zehn Jahren wieder für Besucher geöffnet und hält neben einem einmaligen Ausblick ein modernes, interaktives Medienangebot bereit. Ab Dienstag, 22. März, ist eine Besteigung möglich.   Vom höchsten Punkt der Münchner Innenstadt erhalten Besucherinnen und Besucher neben einer besonderen Sicht über die Landeshauptstadt und ihr Umland bis zu den Alpen auch Einblicke in die Geschichte des Liebfrauendoms. „Der Domturm ist nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern als Teil der Kathedrale zugleich ein spiritueller und ein historischer Ort. All das kommt hier zum Ausdruck“ sagt Monsignore Franzl.   Startpunkt einer 30-minütigen Turmbesteigung ist die Südkapelle des Liebfrauendoms, rechts hinter dessen Haupteingang. Der erste Weg führt durch eine schmale Wendeltreppe 86 Stufen hinauf in eine Zwischenebene unterhalb der Turmstube. Die Wartezeit bis zur Ankunft eines Aufzugs auf die höchste Ebene verkürzen Bildschirme mit historischen Eindrücken vom Dom im Wandel der Zeit: Unter anderem wird die Geschichte von Anton Adner erzählt, der im Jahr 1819 mit 114 Jahren den Turm zu Fuß bestiegen hat, und die Historie des ersten Fotos Deutschlands, das die Frauenkirche zum Motiv hat.

Kardinal Marx: Kirche muss Arme zuerst in den Blick nehmen

München, 17. März 2022. Kardinal Reinhard Marx fordert eine Erneuerung der Kirche durch eine Rückbesinnung auf ihre zentralen Werte. „Die Armen zuerst, sagt Jesus“, erinnerte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag, 17. März, bei einem Gottesdienst zur Amtseinführung von Caritasdirektor Hermann Sollfrank in der Kirche St. Wolfgang in München-Haidhausen. „Ohne Blick auf die Armen habt ihr überhaupt nichts verstanden.“

„Wir stehen gemeinsam an der Seite der Menschen aus der Ukraine“

München, 16. März 2022.   Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch, 16. März, haben die Erzdiözese München und Freising sowie der Diözesan-Caritasverband ihre Hilfen für Geflüchtete aus der Ukraine und Menschen in der Ukraine vorgestellt. „Wir stehen gemeinsam an der Seite der Menschen aus der Ukraine“, sagte Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese, die insbesondere Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung stellt und finanzielle Unterstützung leistet. Caritasdirektor Prof. Dr. Hermann Sollfrank betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und gesellschaftlichen Institutionen sei: „In guter partnerschaftlicher Kooperation zusammen mit den zahlreichen engagierten Bürgerinnen und Bürgern und ihrer Netzwerke sollten wir Zukunftsperspektiven für die geflüchteten Menschen schaffen können.“

Gemeinsame (hybride) Pressekonferenz von Caritas und Erzbischöflichem Ordinariat

München, 14. März 2022.  Es sind dramatische Stunden am Münchner Hauptbahnhof. Seit zwei Wochen unterhält die Caritas den Info-Point am Münchner Hauptbahnhof, wo täglich viele hundert Menschen aus der Ukraine ankommen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen sind. Hauptsächlich kommen Frauen mit Kindern und ältere Menschen an. Über die bisher geleisteten Hilfen berichten die Caritas-Vorstände Caritasdirektor Prof. Dr. Hermann Sollfrank und Gabriele Stark- Angermeier sowie Generalvikar Christoph Klingan und aus dem zuständigen Ressort im Erzbischöflichen Ordinariat Richard Stefke, ebenso wie sie über künftige Unterstützungsmaßnahmen für die geflüchteten Menschen in München und Oberbayern informieren, vor allem über die Bereitstellung von kirchlichem Wohnraum. Außerdem stehen für Fragen und Interviews haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der Caritas vom Info-Stand am Hauptbahnhof zur Verfügung, die über ihre Erfahrungen berichten.   Wir laden Sie daher sehr herzlich ein zu einer   Pressekonferenz am Mittwoch, 16.

Kardinal Marx: „Ich wünsche mir eine inklusive Kirche“

München, 13. März 2022. Mit Blick auf das Miteinander mit queeren Menschen in der Kirche hat Kardinal Reinhard Marx betont: „Ich wünsche mir eine inklusive Kirche. Eine Kirche, die alle einschließt, die den Weg Jesu gehen wollen.“ Denn auch die Predigt Jesu vom Reich Gottes sei eine inklusive Predigt. „Er spricht in besonderer Weise gegen die, die ausschließen“ und genau definierten wollten, wer dazugehöre und wer nicht, so Marx. „Er möchte alle einladen mit dem Primat der Liebe!“ Dies müsse ein Ziel vorgeben, „auch in der Verkündigung, im Miteinander verschiedener Gruppen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 13. März, in der Pfarrkirche St. Paul anlässlich 20 Jahren Queer-Gottesdienst München.