Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Vesper mit Kardinal Marx am Sonntag des Wortes Gottes

München, 27. Januar 2021. Anlässlich des Sonntags des Wortes Gottes feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 31. Januar, um 17 Uhr eine Vesper im Münchner Liebfrauendom. Den Sonntag des Wortes Gottes hat Papst Franziskus 2019 eingeführt, um das Interesse an der Heiligen Schrift zu stärken und das Nachdenken über sie zu fördern. In Deutschland wird der Tag am letzten Sonntag im Januar begangen, zusammen mit dem ökumenischen Bibelsonntag, an dem katholische, evangelische, orthodoxe und freikirchliche Gemeinden das Wort Gottes feiern. Der Gottesdienst kann live im Internet verfolgt werden unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. 

Steigende Nachfrage bei Online- und Telefonseelsorge

München, 22. Januar 2021. Die Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising präsentiert sich und ihre Angebote bei einem Online-Informationsabend am Dienstag, 26. Januar 2021 von 18 bis 20 Uhr auf der Münchner Freiwilligenmesse, die in diesem Jahr rein digital stattfindet. Die Telefonseelsorge bietet neben Gesprächen per Telefon unter der Nummer 0800 1110222 auch Online-Beratungen via E-Mail oder Chat an. Gerade diese Online-Angebote werden immer stärker nachgefragt. Gründe hierfür sind zum einen der große Beratungsbedarf während der Corona-Pandemie und zum anderen, dass jüngere Hilfesuchende wie Schülerinnen, Schüler und Studierende weniger gern telefonieren. Die am häufigsten angesprochenen Themen in den vergangenen neun Monaten waren „Corona“, „Einsamkeit“, „Ängste“ und „depressive Stimmungen“. Die Telefonseelsorge fungiere „als eine Art Seismograf für gesellschaftliche Entwicklungen“, sagt Tobias Lehner, Mitarbeiter der Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising. In Gesprächen werde etwa von einer Zunahme an familiärer Gewalt im Verlauf der Corona-Pandemie berichtet, weist Lehner auf ein Thema hin, das, „erst allmählich Eingang in den öffentlichen Diskurs findet.

„Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“

München, 21. Januar 2021. Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen betonen Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt in einer gemeinsamen Videobotschaft die Kraft des Gebets. „Das Gebet öffnet uns, vernetzt uns untereinander, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“, sagt der Erzbischof von München und Freising. Damit werde deutlich, „dass die Christen verbunden sind, dass sie eins sind und um eine größere Einheit weiter ringen“. Landesbischof Bedford-Strohm erinnert daran, dass dabei die Ökumene sehr wichtig sei: „Wir brauchen Versöhnung, wir brauchen Einheit, wir brauchen Kraft. Wie könnten wir uns diese Kraft nach Konfessionen geteilt schenken lassen? Es ist der eine Herr Jesus Christus, der uns diese Kraft schenkt“.

Marx: „Polizeiseelsorge ist Dienst am Gemeinwesen“

München, 20. Januar 2021. Die Polizeiseelsorge der Kirche ist nach Kardinal Reinhard Marx „Dienst am Gemeinwesen“, da sie Polizistinnen und Polizisten unterstütze, wenn diese „Trost und Kraft brauchen in schwierigen Situationen“. Einsatzkräfte müssten bei ihrem Auftrag bestärkt werden, „Polizei zu sein in einem Rechtsstaat, einer Demokratie, in einem Gemeinwesen, das die Freiheit, das Leben und die Würde des Einzelnen schützt und dagegen vorgeht, wenn all das gefährdet wird“. Marx dankte der Polizei „und allen, die in der Polizeiseelsorge mit an ihrer Seite sind“, bei einem Gottesdienst zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Bayerischen Polizeiseelsorge am Mittwoch, 20. Januar, im Münchner Liebfrauendom. Der Tag ist zugleich Gedenktag des Heiligen Sebastian, Schutzpatron der Polizei.

Trost spenden mit den Ritualen der Kirche

München, 20. Januar 2021. Von berührenden Begegnungen der „Einsatzgruppe Seelsorge für Menschen mit COVID-19“ der Erzdiözese München und Freising erzählt die neue Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“. Seit April 2020 besuchen die rund 50 Frauen und Männer der Truppe Personen in Quarantäne und an COVID-19-Erkrankte zuhause oder in Einrichtungen wie Altenheimen, um ihnen seelsorglich beizustehen. Auch für die Angehörigen sind sie wichtige Ansprechpartner. „Sie leisten dadurch einen wirklich Not wendenden Dienst“, erläutert in dem Film Thomas Hagen, Leiter der Hauptabteilung Lebensumstände und Lebenswelten des Erzbischöflichen Ordinariats München und Leiter der Einsatzgruppe. „Ich möchte werben für die Dienste, die unsere Gruppe anbietet, weil wir gerade in diesen Zeiten diesen Trost und diesen Zuspruch dringend nötig haben“, ergänzt Daniel Lerch, Pfarrer in den Pfarreien Heilig Geist und St. Peter in München und erfahrenes Mitglied der Einsatzgruppe. Die Videos der „Mittwochsminuten“ erscheinen jeden zweiten Mittwoch ab 12 Uhr im Internet unter

Erzdiözese spendet 50.000 Euro für Erdbeben-Opfer

München, 20. Januar 2021. Nach Spendensammlungen und der Organisation von Hilfstransporten in die von dem Erdbeben in Kroatien betroffenen Gebiete durch die kroatische katholische Gemeinde in München unterstützt auch die Erzdiözese München und Freising die Versorgung der notleidenden Menschen in der Region. Mit 50.000 Euro aus dem Katastrophenfonds werden Essenskonserven, Hygieneartikel, Container und Zelte sowie deren technische Ausstattung etwa mit Heizungen und Stromaggregaten finanziert. 
 
Bei dem Erdbeben Ende Dezember waren sieben Menschen ums Leben gekommen. Danach gab es weitere Nachbeben. Das Zentrum der Erdstöße lag im Gebiet um die Städte Petrinja und Sisak, allein in Petrinja wurden 5.000 Gebäude unbewohnbar. Die Gegend war eines der Kampfgebiete während des Jugoslawienkrieges in den 1990er Jahren und gilt als eine der ärmsten Regionen des Landes. Tausende Einwohner stehen nun vor dem Nichts. Die Erzdiözese möchte mit ihrer Spende einen Beitrag zur Hilfe für die betroffenen Menschen leisten. (uq)
 

Gottesdienst zur Gebetswoche auf Pfingsten verschoben

München, 18. Januar 2021. Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage haben sich die Verantwortlichen der beiden großen Kirchen darauf verständigt, den zentralen Gottesdienst im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen in diesem Jahr am Pfingstsamstag, 22. Mai, zu feiern. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Kardinal Reinhard Marx und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt wenden sich in einem gemeinsamen Video an die Gläubigen, das ab Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr unter www.bayern-evangelisch.de/gebetswoche-einheit-der-christen-gemeinsam-online-beten sowie unter www.erzbistum-muenchen.de/einheit-christen abrufbar ist, und laden zum Gebet ein. An diesem Termin hätte der Gottesdienst stattfinden sollen. 

Abschluss des Jubiläumsjahres 100 Jahre Polizeiseelsorge

München, 15. Januar 2021. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Bayerischen Polizeiseelsorge feiert Kardinal Reinhard Marx am Mittwoch, 20. Januar, um 17.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Der Gottesdienst am Gedenktag des Heiligen Sebastian, Schutzpatron der Polizei, wird live im Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. Am Gottesdienst werden vor Ort auch dreißig Polizistinnen und Polizisten sowie einige Polizeiseesorgerinnen und -seelsorger teilnehmen.

Erzdiözese unterstützt "Projekt IntegrationsBrücke" mit 100.000 Euro

München, 12. Januar 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt das „Projekt IntegrationsBrücke“ (PIB) der diözesanen Caritas mit je 50.000 Euro für die Jahre 2021 und 2022. Die Initiative begleitet im Stadtgebiet München vor allem neuzugewanderte EU-Bürger und deren Angehörige beim Umgang mit psychischen Problemen, Kommunikationsproblemen und migrationsspezifischen Belastungen. Ziel ist, die Kenntnisse über das hiesige psychosoziale Versorgungssystem zu verbessern und so auch eine bessere Nutzung der vorhandenen Angebote zu ermöglichen. Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising sieht im PIB eine unterstützenswerte Initiative, da es im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe dazu beitrage, dass „psychosozial belastete Familien mehr Zugang zu Bildungs- und Förderangeboten sowie insgesamt bessere Voraussetzungen für ihr Zurechtfinden in unserer Gesellschaft erhalten“.

Abschied vom ehemaligen Generalvikar Robert Simon

München, 11. Januar 2021. Mit einem Requiem im Münchner Liebfrauendom hat das Erzbistum München und Freising am Montag, 11. Januar, von seinem ehemaligen Generalvikar Robert Simon Abschied genommen. Kardinal Reinhard Marx würdigte den Verstorbenen, der „ganz und gar ein Mann der Kirche und ein Mann des Zweiten Vatikanischen Konzils“ gewesen sei. „In beidem hat er große Zeichen gesetzt“, betonte der Erzbischof von München und Freising und versicherte, „die Zeichen, die er gesetzt hat, werden nicht vergessen sein“. Als Leiter des Erzbischöflichen Ordinariats habe Robert Simon über Jahrzehnte Verwaltung im besten Sinne ermöglicht, „das heißt: Ordentlich mit den Gütern umgehen, ordentlich mit Personen umgehen, die Kirche auf den Weg zu bringen“, so Marx. Bezugnehmend auf das Zweite Vaticanum versicherte er zudem, „das ist die Linie, die noch lange nicht ausgeschöpft ist für die Zukunft der Kirche“.

Kinder für Kinder: Digitaler Dreikönigssegen im „Lockdown“

München/Erding, 5. Januar 2021. Per Video überbringen Kinder aus dem Erzbistum München und Freising in der Reihe „Mittwochsminuten“ den Dreikönigssegen und rufen zu Spenden für das Hilfswerk „Die Sternsinger“ auf. Denn die 63. Aktion Dreikönigssingen wird in Corona-Zeiten in veränderter Form durchgeführt. So besuchen auch die zwei Mädchen und zwei Buben aus dem Erdinger Stadtteil Eichenkofen, die in traditionelle Sternsingergewänder gekleidet in dem kurzen Film zu sehen sind, heuer die Menschen in ihrer Pfarrgemeinde nicht zu Hause. Sie verteilen aber Aufkleber mit dem traditionellen Segenswunsch „C + M + B“ für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) und einen Spendenaufruf in die Briefkästen. Rosemarie Abendroth, die seit zehn Jahren ehrenamtlich Sternsingergruppen aus St. Ägidius Eichenkofen begleitet, bittet im Video: „Spenden Sie für die armen Kinder der Welt!“ Die einzelnen Folgen der Videoreihe „Mittwochsminuten“ erscheinen in der Weihnachtszeit jeden Mittwoch ab 12 Uhr im Internet unter

Ehemaliger Generalvikar Robert Simon ist verstorben

München, 4. Januar 2021. Der langjährige frühere Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising Robert Simon ist tot. Er verstarb am Samstag, 2. Januar, im Alter von 83 Jahren in München. Simon hatte fast 20 Jahre lang die Verwaltung der Erzdiözese geleitet, zunächst als Generalvikar und damit ständiger Vertreter von Erzbischof Kardinal Friedrich Wetter und anschließend als Generalvikar von dessen Nachfolger Reinhard Marx. Kardinal Marx feiert das Requiem für Robert Simon am Montag, 11. Januar, um 10.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Eine Anmeldung zur Teilnahme an dem Gottesdienst ist ab Donnerstag, 7. Januar, per E-Mail an dompfarramt@muenchner-dom.de möglich, es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Die Beerdigung findet aufgrund der aktuellen Pandemie-Bestimmungen in engstem Kreise statt.

„Bitten Gottesmutter um Fürsprache für ganze Menschheit“

München, 1. Januar 2021. Anlässlich des Hochfests der Gottesmutter Maria hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, „sich selbst und das neue Jahr unter den Schutz Mariens zu stellen“ und den besonderen Schutz der Gottesmutter erbeten. „Das ist etwas, was gerade uns hier in München – wo wir den Dom zu Unserer Lieben Frau haben und die Gottesmutter unsere Patronin ist – aufgetragen ist“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 1. Januar, im Münchner Liebfrauendom. „Wir gehen als Welt einen schwierigen Weg. Umso mehr bitten wir die Gottesmutter, dass sie Fürsprache hält für die ganze Menschheit. Dass sie durch diese Krisen hindurch den Menschen Mut macht“, so Marx. Das Weihegebet des Kardinals an die Gottesmutter kann heruntergeladen werden unter https://www.erzbistum-muenchen.de/kardinal-marx/weihegebet-an-die-gottesmutter.

Kardinal Marx: „Das konkrete Leben in den Blick nehmen“

München, 30. Dezember 2020. Bei seiner Jahresschlusspredigt ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, neben den Zahlen zum Verlauf der Corona-Pandemie die Schicksale der Menschen in den Blick zu nehmen. Obwohl die groß angelegte Impf-Aktion begonnen habe, gelte: „Die Krise ist noch nicht vorüber. Aber die abstrakten Zahlen sagen uns eigentlich wenig über das, was diese Krise für viele Menschen bedeutet“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript am Silvesterabend, Donnerstag, 31. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. „Erst wenn wir das konkrete Leben in den Blick nehmen, die persönliche Lebensgeschichte, einen Todesfall im Familienkreis, eine schwere Erkrankung an Covid-19 bei einem guten Freund“, dann werde erfahrbar, „dass es hier wirklich um Leben und Tod geht, um persönliche Schicksale, um Hoffen und Bangen, Sehnsucht und Angst“, so Marx. Nur das konkrete Leben „öffnet uns die Augen für die Realität und die Wahrheit“.

Marx rät zu Lehren aus Corona: „Worauf kommt es an?“

München, 1. Januar 2021. Zum Jahresbeginn ruft Kardinal Reinhard Marx zum Nachdenken auf, „wie unser Leben in der Zeit nach Corona werden soll“. Zwar dürfe die Pandemie nicht schöngeredet werden, „aber wir können – und ich meine, wir sollten – aus dieser Erfahrung unbedingt lernen, persönlich und als Gesellschaft: Was ist uns wichtig im Leben? Worauf kommt es an? Kann ich mit plötzlichen Veränderungen meines Lebens umgehen?“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 2. Januar, gesendet wird.

„Gott geht mit uns, was immer das Jahr 2021 bringen wird“

München, 30. Dezember 2020. In einem Rückblick zum Jahresende lädt Weihbischof Wolfgang Bischof zum Nachdenken über die Ereignisse von 2020 ein. In der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 30. Dezember, ausgespielt wird, spricht der Weihbischof die Begleiterscheinungen an, die die Pandemie den Menschen gebracht hat: „ein Zurückgezogensein“, auch „ein wenig Hoffnungslosigkeit“. Doch, so findet Bischof, zu den Folgen gehörten auch Lichtblicke. In seiner Rückschau freut er sich mit allen, die für die Kirche tätig sind, darüber, „wieviel Kreativität aufgebracht wurde, dass Ostern gefeiert werden konnte“.

Aufruf zur Mitwirkung in Betroffenenbeirat der Erzdiözese München und Freising

München, 29. Dezember 2020. In der Erzdiözese München und Freising wird künftig auch in institutionalisierter Form eine kontinuierliche Beteiligung von Betroffenen in den Bereichen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt erfolgen. Dazu wird eigens ein Betroffenenbeirat eingerichtet, wie es die „Gemeinsame Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und der Deutschen Bischofskonferenz vorsieht.

Weihbischof Haßlberger eröffnet 63. Sternsingeraktion

München, 28. Dezember 2020. Weihbischof Bernhard Haßlberger feiert die diözesane Eröffnung des Sternsingens für das Erzbistum München und Freising im Münchner Liebfrauendom am Sonntag, 3. Januar 2021, um 10 Uhr. Die Feier kann unter www.erzbistum-muenchen.de/stream per Livestream mitverfolgt werden. Die 63. Aktion Dreikönigssingen wird in Corona-Zeiten in veränderter Form durchgeführt. Im Erzbistum München und Freising werden die Sternsingergruppen über den Jahreswechsel nicht, wie sonst üblich, von Haustür zu Haustür unterwegs sein. Stattdessen soll, um Infektionsgefahren zu minimieren, kontaktloses Sternsingen mit alternativen Aktionsformen den Dreikönigssegen in die Häuser bringen. Damit dies gelingt, läuft die Aktion des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ ausnahmsweise bis zum 2. Februar 2021.

Weihnachten als „gemeinsames Zeugnis aller Christen

München-Haidhausen, 24. Dezember 2020. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx haben auf die verbindende Kraft des Glaubens während der Pandemie hingewiesen. „Gerade in der Corona-Zeit ist es wichtig, den Glauben an den menschgewordenen Gott zu verkünden und in unsere Gesellschaft hineinzutragen. Und es ist wichtig, das gemeinsam zu tun. Denn diese Botschaft ist das gemeinsame Zeugnis aller Christen“, sagte der Erzbischof von München und Freising an Heiligabend bei einem Weihnachtsgottesdienst in der Jugendkirche „Vom guten Hirten“. „Mitten in der Müdigkeit,“ so der Landesbischof, „mitten in den Fragen, mitten in den Ängsten, mitten in der Einsamkeit, mitten in der Leere, mitten in der Unsicherheit, mittendrin ist Weihnachten geworden. Mittendrin wird Gott Mensch. Mitten in all unserem Chaos sprechen die Engel: Fürchtet Euch nicht!“

„Gott ist zu Hause mitten in unserer Welt, gerade jetzt“

München, 23. Dezember 2020. Die Weihnachtsbotschaft kündet laut Kardinal Reinhard Marx von einer „radikalen Verbindung von Himmel und Erde“. Gott „ist zu Hause mitten in unserer Welt, gerade jetzt in der Corona-Zeit“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, im Münchner Liebfrauendom: „Er ist da: auf den Intensivstationen und in den Pflegeheimen, er ist zu Hause bei den Obdachlosen, bei denen auf der Flucht und bei den Kindern auf der Insel Lesbos“. Genauso sei Gott auch gegenwärtig „bei uns zu Hause, wenn in diesem Jahr in einem kleineren Kreis Weihnachten gefeiert wird, wenn Familien um einen Tisch herumsitzen. Er ist da, wo gerade in diesem Jahr viele Menschen einsam und allein sind, und vielleicht nur für sich selbst leise ein ,Stille Nacht‘ singen. Er ist bei uns, bei mir zu Hause, bis in die Stunde des Todes hinein.“

Marx feiert Gottesdienste in Justizvollzugsanstalt Stadelheim

München, 22. Dezember 2020. Kardinal Reinhard Marx hat am Dienstag, 22. Dezember, in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim Gottesdienste mit Gefangenen gefeiert. Am Vormittag hielt er eine Andacht im Innenhof der Frauenabteilung, an der Frauen verschiedener Konfessionen und Religionen teilnahmen. Um die wegen der Corona-Pandemie gebotenen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, feierte ein Teil der Gefangenen die Andacht von Fenstern aus mit, nur einige Frauen waren selbst im Innenhof. Mittags feierte Kardinal Marx zwei Gottesdienste in der Anstaltskirche der Männerabteilung. Neben Kardinal Marx wirkten die Fachbereichsleiterin Justizvollzug im Erzbischöflichen Ordinariat München, Sonja Eichelbaum, sowie Pfarrer Felix Walter, evangelischer Gefangenenseelsorger, an den Gottesdiensten mit. Die musikalische Gestaltung übernahmen Clemens Haudum und Theresa Förg. (glx)

Kardinal Marx spricht Senioren zu Weihnachten Trost zu

München, 22. Dezember 2020. In einem Schreiben spricht der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den Seniorinnen und Senioren im Erzbistum Worte der Ermutigung zu. „Jesus selbst als Kind in der Krippe ist unser Trost, die lebendige Nähe Gottes, auch und gerade in diesen schweren Zeiten“, so Marx. „Wenn wir uns ihm öffnen, ihn bei uns einlassen und uns ihm zuwenden, erfahren wir: Er ist da und bleibt bei uns.“Marx erinnerte an die erfolglose Herbergssuche der Heiligen Familie und die Futterkrippe als Geburtsstätte, die im Widerspruch zur Sehnsucht nach Geborgenheit stehe. „Wenn wir in diesem Jahr Weihnachten feiern, sind wir der Situation der Heiligen Familie vielleicht näher als in den vergangenen Jahrzehnten.“ Der Kardinal ergänzt: „Viele von Ihnen kennen aus dem eigenen Erleben Weihnachtsfeste, die nach Jahren des Krieges und der Vertreibung mit vielen Entbehrungen verbunden waren. Die Pandemie in diesem Jahr verschont zwar die Steine unserer Häuser, aber Begegnungen werden durch das Virus erschwert oder gar unmöglich. Trotz der großen Anstrengungen unserer Gesellschaft fühlen sich viele Menschen ungeschützt der Bedrohung ausgesetzt.

Sternsingeraktion soll kontaktlos stattfinden

München, 22. Dezember 2020. Die 63. Aktion Dreikönigssingen wird in Corona-Zeiten in veränderter Form durchgeführt. Im Erzbistum München und Freising werden die Sternsingergruppen über den Jahreswechsel nicht, wie sonst üblich, von Haustür zu Haustür unterwegs sein. Stattdessen soll, um Infektionsgefahren zu minimieren, kontaktloses Sternsingen mit alternativen Aktionsformen den Dreikönigssegen in die Häuser bringen. Damit dies gelingt, läuft die Aktion des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ ausnahmsweise bis zum 2. Februar 2021. Weihbischof Bernhard Haßlberger feiert die diözesane Eröffnung des Sternsingens für das Erzbistum München und Freising im Münchner Liebfrauendom am Sonntag, 3. Januar 2021, um 10 Uhr. Die Feier kann unter www.erzbistum-muenchen.de/stream per Livestream mitverfolgt werden.

Marx würdigt Essensausgabe für Bedürftige in St. Anton

München, 21. Dezember 2020. Kardinal Reinhard Marx würdigt das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der diözesanen Caritas, die über den Winter eine Essensausgabe für Bedürftige in der Kirche St. Anton in der Isarvorstadt betreiben. Da aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Infektionsschutzmaßnahmen einige Einrichtungen schließen mussten oder nun weniger Bedürftige versorgen können, ist erstmals in einer Kirche eine Essensausgabe eingerichtet worden. Am Montag, 21. Dezember, hat der Erzbischof von München und Freising sich vor Ort in St. Anton mit Engagierten ausgetauscht und ihnen gedankt. Marx schloss ausdrücklich auch den Pfarradministrator von St. Anton, Bruder Bernd Kober OFMCap, sowie dessen Pfarrei, die ihre Kirche zur Verfügung stellt, in den Dank ein.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 21. Dezember 2020. Ab dem 1. Februar und ab dem 1. März 2021 werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in der Seelsorgeregion München neu besetzt. Die Neubesetzungen erfolgen im Dekanat Pasing:
 
Pfarrei Gauting-St. Benedikt
Ab 1. Februar:
Pfarrer Stefan Scheifele-Anzengruber, 53, bisher Interims-Leiter des Pfarrverbands Geretsried, wird bis zur regulären Wiederbesetzung der Stelle als Interims-Leiter eingesetzt. Die Stelle wird ausgeschrieben.
 
Pfarrverband Pasing
Ab 1. März:
Jugendpfarrer Alois Emslander, 36, bisher mit einer halben Stelle geistlicher Verbandsleiter des Diözesanverbands der Katholischen Landjugendbewegung München und Freising und mit einer halben Stelle Pfarrvikar in der Pfarrei München-Christkönig.

Kardinal Marx entzündet Adventskerzen als Hoffnungszeichen

München, 19. Dezember 2020. Als Zeichen der Hoffnung in der Coronakrise hat Kardinal Reinhard Marx an den Vorabenden der Adventssonntage auf dem Balkon seines Bischofshauses, des Palais Holnstein, je eine Kerze entzündet. Bei den kurzen, lichtbringenden Andachten wurde der Erzbischof von München und Freising teilweise von Blasmusikern mit adventlichen Melodien begleitet. Ein kurzes Video vom Entzünden des ersten Lichts ist auf dem Youtube-Kanal der Erzdiözese zu sehen.

Ökumenisches Glockenläuten an Heiligabend um 22 Uhr

München, 18. Dezember 2020. In katholischen und evangelischen Gemeinden in ganz Bayern werden am Heiligen Abend um 22 Uhr die Kirchenglocken läuten. Darauf verständigten sich die bayerischen Bistümer und die evangelische Landeskirche in Bayern vor dem Hintergrund, dass aufgrund der Ausgangssperre die traditionell um 22 Uhr oder später beginnenden Christmetten und Christvespern entfallen oder vorverlegt werden müssen. „Gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie wollen wir gemeinsam ein Zeichen der Hoffnung setzen. Gott ist Mensch geworden für alle Menschen, so die ermutigende Botschaft von Weihnachten, die wir mit der ganzen Gesellschaft teilen wollen“, sagt Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz. „Auch wenn wir zu dieser Zeit nicht in den Kirchen zusammen sein können, so sind wir doch alle in der Weihnachtsfreude verbunden. Christus ist geboren! Er führt uns auch als Kirchen zusammen“, erklärt Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: „Das gemeinsame Glockenläuten wird ein kraftvolles Zeichen sein: Die Weihnachtskraft ist stärker als alle Bedrängnisse, die das Virus in uns auslösen kann.

Kirche in der Pandemie „lernfähig, innovativ und kreativ“

München, 18. Dezember 2020. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, sorgt sich um die Zukunft des Synodalen Wegs. In einem Brief an die Pfarrgemeinderäte der Erzdiözese schreibt Tremmel bezugnehmend auf die Corona-Pandemie, „der so vielversprechend begonnene Synodale Weg wurde durch das Virus ausgebremst und läuft Gefahr, gänzlich ins Stocken zu geraten“. Dazu trügen, „irritierende Papiere und Äußerungen“ bei, so Tremmel, der selbst vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), dem er angehört, in die Synodalversammlung entsandt ist. Dabei sei der Grund für diesen gemeinsamen Weg drängender denn je. „Angesichts der systematischen Verbrechen und der sexualisierten Gewalt in der Kirche ist noch längeres Zuwarten und Beharren auf dem Status Quo inakzeptabel.“ Die Corona-Krise sei nicht die einzige Bewährungsprobe für die Kirche.

Arbeitsfelder für Gesamtstrategieprozess festgelegt

München, 17. Dezember 2020. In ihrem Gesamtstrategieprozess will sich die Erzdiözese München und Freising schwerpunktmäßig mit sechs Feldern kirchlichen Handelns befassen. Im Mittelpunkt steht die Seelsorge unter dem Leitbegriff „Kirche vor Ort“, die Thema zweier Arbeitsgruppen sein wird. Zusätzlich wurden die Schwerpunkte „Bildung“, „Caritatives Handeln“, „Kunst, Musik & Kultur“ sowie „Kirche im Dialog & in Kooperation“ definiert. Für jedes der sechs Arbeitsfelder wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit Fragen der Wirksamkeit der vielfältigen kirchlichen Angebote auseinandersetzt und unter anderem strategische Ziele für die unterschiedlichen kirchlichen Handlungsfelder erarbeitet.

Marx und Bedford-Strohm feiern ökumenischen Weihnachtsgottesdienst in Jugendkirche „Vom guten Hirten“

München-Haidhausen, 17. Dezember 2020. Der ökumenische Weihnachtsgottesdienst mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx an Heiligabend um 16 Uhr wird in der Jugendkirche „Vom guten Hirten“ in München-Haidhausen stattfinden und live im Internet übertragen. Die Gläubigen sind herzlich eingeladen, den Gottesdienst unter www.erzbistum-muenchen.de/stream oder www.bayern-evangelisch.de/livestream-oekumenischer-gottesdienst-heiligabend mitzufeiern. Die Feier steht unter dem Leitwort „Fürchtet Euch nicht!“ und wird musikalisch von einem Solistenquartett der evangelischen St. Matthäuskirche unter der Leitung von Benedikt Haag sowie einem Ensemble der Dombläser unter der Leitung von Peter Gasser mitgestaltet. Aufgrund des Infektionsschutzkonzepts für Gottesdienste ist die Teilnehmendenzahl sehr begrenzt, sodass vor Ort nur die Mitwirkenden mit Angehörigen und einige Repräsentanten der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in München den Gottesdienst mitfeiern können.

Weihnachtsgottesdienste in aktueller Situation

München, 16. Dezember 2020. Die Katholikinnen und Katholiken in München und im gesamten Erzbistum München und Freising feiern die Geburt Jesu Christi. Den herausfordernden Umständen, unter denen die Weihnachtsfeierlichkeiten heuer stattfinden, begegnen Gläubige und Pfarrgemeinden mit besonderer Umsicht und oft kreativen Angeboten. So finden etwa Gottesdienste im Freien oder im Videokonferenzformat statt. Viele Gottesdienste werden live im Internet übertragen, zudem stellt die Erzdiözese Vorlagen zur Feier von Gottesdiensten in der häuslichen Gemeinschaft zur Verfügung. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten bei allen Präsenzveranstaltungen strenge Hygieneauflagen wie Mindestabstände und Maskenpflicht sowie das Verbot von Gemeindegesang. Aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre werden, soweit möglich, die Gottesdienste am Heiligen Abend vorverlegt, so dass die Gläubigen entsprechend der staatlichen Vorgaben um 21 Uhr wieder zuhause sein können.

Wir finden auch neue Wege, um mit den Kindern zu kommunizieren“

München, 16. Dezember 2020. In der aktuellen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die noch vor dem jetzt angeordneten Lockdown gedreht wurde und am Mittwoch, 16. Dezember, erscheint, kommen eine Mitarbeiterin des Kinderhauses „Schatzkiste“ in Albaching (Landkreis Rosenheim) und der Vater eines Kindergartenkindes zu Wort. „Die momentane Lage ist für uns alle schwierig: jeden Tag neue Maßnahmen, jeden Tag müssen wir uns anders auf unsere Arbeit einstellen“, so Kinderpflegerin Daniela Baumann.

Erzdiözese spendet 130.000 Euro für Hurrikan-Opfer

München, 16. Dezember 2020. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 130.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds die Erstversorgung von Menschen und den Wiederaufbau in Honduras nach dem Hurrikan „Eta“. Dieser hatte im November in Zentralamerika und Mexiko ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Ganze Dörfer wurden durch Überschwemmungen und Erdrutsche zerstört, riesige landwirtschaftliche Anbauflächen und damit die Lebensgrundlage vieler Menschen wurden vernichtet. 1,8 Millionen Honduraner sind betroffen, 37.000 Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden, mehr als 200 starben. Mit der Spende hilft Caritas International Menschen im Department Cortés im Nordwesten des Landes und damit in der Region in Honduras, in der am meisten Schäden entstanden. 8.000 Menschen sollen mit Lebensmittelpaketen, Hygienekits und Kleidung erstversorgt werden. Zudem sollen kleinere Reparaturen der Häuser ermöglicht werden.

Erzdiözese spendet 80.000 Euro für „Humanitäre Korridore“

München, 16. Dezember 2020. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 80.000 Euro das Projekt „Humanitäre Korridore“ der Gemeinschaft Sant’Egidio. Die Initiative widmet sich unter anderem der Rettung besonders vulnerabler Menschen aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln. Ziel ist, 300 Menschen, vor allem Kinder, Alte und Kranke und Menschen mit Behinderung, aus den Lagern auf das italienische Festland zu bringen, wo sie von Ehrenamtlichen der Gemeinschaft betreut werden können. Die Betreuung umfasst die Versorgung mit dem Grundbedarf wie Wohnraum, Kleidung, Essen und medizinische Hilfe, aber auch Integrationsangebote wie Sprachkurse, Rechtsberatung und Hilfe bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.

Stellungnahme der bayerischen Bischöfe zur Ausgangssperre an Heiligabend

München, 15. Dezember 2020. Die katholischen (Erz-)Bischöfe von München und Freising, Bamberg, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg und Würzburg haben sich am Dienstag, 15. Dezember, in einer Telefonkonferenz über die Folgen der angekündigten Ausgangssperre in Bayern von 21 bis 5 Uhr auch für die Christmetten an Heiligabend intensiv ausgetauscht. Gemeinsam erklären der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick, der Augsburger Bischof Bertram Meier, der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke OSB, der Passauer Bischof Stefan Oster SDB, der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und der Würzburger Bischof Franz Jung:

Erzdiözese unterstützt Essensausgabe in St. Anton mit 120.000 Euro

München, 14. Dezember 2020. Um über den Winter die Versorgung armer und armutsgefährdeter Münchnerinnen und Münchner mit warmen Speisen zu verbessern, finanziert die Erzdiözese München und Freising mit 120.000 Euro eine Essensausgabe in der Kirche St. Anton in der Isarvorstadt. Im Rahmen des neuen Angebots, das von der diözesanen Caritas organisiert wird, können bis April 2021 täglich bis zu 50 Mittagessen kostenlos ausgegeben werden. „Als Kirche stehen wir an der Seite der Bedürftigen und möchten auch mit diesem Angebot Menschen unterstützen, die unter  schwierigen Bedingungen leben und deren Situation sich durch die aktuelle Krise noch verschärft hat.“, erläutert der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, die Hilfsaktion. Solche konkreten Hilfen könnten „in dieser Zeit ein Hoffnungszeichen für die Menschen sein“.

„Friedenslicht aus Bethlehem“ kommt nach München

München, 11. Dezember 2020. Pfadfinderinnen und Pfadfinder bringen das „Friedenslicht aus Bethlehem“ am dritten Adventswochenende nach München. Zum Schutz vor Corona ist eine Mitfeier des Aussendungsgottesdienstes in der Pfarrkirche Mariahilf  am Sonntag, 13. Dezember, ab 15.30 Uhr nur virtuell möglich, Informationen zu Streaming-Möglichkeiten werden unter www.friedenslicht-muenchen.de eingestellt. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, leitet die ökumenische Feier mit dem evangelisch-lutherischen Regionalbischof Christian Kopp und dem griechisch-orthodoxen Archimandrit Peter Klitsch. Das Friedenslicht wird jedes Jahr im November von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und anschließend nach Wien gebracht. Von dort aus verteilen es Pfadfinderinnen und Pfadfinder in die Städte und Dörfer Europas.

Erzdiözese unterstützt Asyl- und Sozialarbeit

München, 10. Dezember 2020. Die Erzdiözese München und Freising engagiert sich im Bereich Asyl- und Sozialarbeit mit jährlich rund drei Millionen Euro und unterstützt darüber hinaus eine Vielzahl von Initiativen. „Viele Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten sind in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie besonders betroffen“, erläutert der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan. „Beratungen konnten nur eingeschränkt stattfinden, Integrationsmaßnahmen und Familiennachzüge waren nicht möglich. Wegen fehlender digitaler Ausstattung konnten die Kinder und Auszubildenden oft nicht an den Bildungsangeboten teilnehmen und oft waren und sind die Gemeinschaftsunterkünfte wegen Quarantänemaßnahmen geschlossen.“ Klingan betont: „Die katholische Kirche ist auch in dieser Zeit für die Menschen da und unterstützt die Beratung und Projekte, die die Integration der Menschen fördern.“

Erzdiözese unterstützt Geschenkaktionen für Bedürftige

München, 9. Dezember 2020. Die Erzdiözese München und Freising und Kardinal Reinhard Marx beteiligen sich an verschiedenen Weihnachtsaktionen für Bedürftige. „Mit der Unterstützung von Geschenken setzt die katholische Kirche ein Zeichen der Solidarität und bringt zum Ausdruck, dass arme Menschen nicht vergessen sind“, begründet der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, das Engagement. „In der kalten Jahreszeit haben es Menschen ohne ein festes Zuhause besonders schwer. Zusätzliche Probleme verursacht die Corona-Pandemie, da viele Hilfseinrichtungen und Essensausgabestellen nicht oder nur bedingt geöffnet sind.“

Marx: „Auf Not der Menschen in der Umgebung schauen“

München, 9. Dezember 2020. Mit Blick auf die Situation Obdachloser insbesondere in der Adventszeit ruft Kardinal Reinhard Marx zum Hinsehen und zu Solidarität auf. „Schauen Sie in Ihre Umgebung: Wo ist jemand, der eine Not hat? Materieller Art oder der ein Wort der Zuversicht und der Hoffnung braucht. Das wäre etwas, das wir einander im Advent schenken können“, ermuntert der Erzbischof von München und Freising in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 9. Dezember, erscheint. In dem kurzen Video besucht der Kardinal den Pastoralreferenten Norbert Trischler und hilft dem Seelsorger für Obdachlosen- und Wohnungslosenpastoral beim Vorbereiten von Nikolaus-Päckchen für Bedürftige in München. Mit der Aktion, so Trischler, „wollen wir unseren Freunden auf der Straße, den obdachlosen Menschen, eine Freude machen und ihnen Anteil geben am Fest des Heiligen Nikolaus, der ja auch ganz speziell für die Armen da war“.

„Gott wirkt, wo Würde des Menschen verteidigt wird“

München, 8. Dezember 2020. Das Reich Gottes werde sichtbar, „wo die Würde des Menschen verteidigt wird, wo Leben geschützt wird, wo Menschen sich aufopfern, wo der Friede geschaffen und Versöhnung ermöglicht wird“, sagte Kardinal Reinhard Marx bei einer Predigt zum Patronatsfest des Münchner Liebfrauendoms am Dienstag, 8. Dezember. Damit zusammenhängend sei das Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens, das an diesem Tag gefeiert wird, kein abstrakter Anlass für Träumerei, sondern „ein Fest, bei dem wir sagen: Gott handelt in der Geschichte und der Himmel berührt die Erde“, so der Erzbischof von München und Freising.

Andachtsreihe in Heilig-Geist-Kirche mit Videoarbeit

München, 8. Dezember 2020. Am Sonntag, 13. Dezember 2020 feiert Pfarrer Daniel Lerch in der Münchner Heilig-Geist-Kirche am Viktualienmarkt um 17 Uhr einen adventlichen Gottesdienst als Auftakt einer Andachtsreihe, in deren Mittelpunkt die Videoarbeit „AT HOME“ der Münchner Künstlerin Monika Huber steht. Pastoralreferent Ulrich Schäfert vom Fachbereich Kunstpastoral des Erzbischöflichen Ordinariats München wird im Rahmen einer Bildbetrachtung über die Installation im Austausch mit der Künstlerin sprechen.

Kein Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst im Englischen Garten in München

München, 8. Dezember 2020. Der für Heilig Abend geplante ökumenische Weihnachtsgottesdienst mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx wird nicht, wie bisher geplant, im Englischen Garten stattfinden. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen wird der Gottesdienst aufgrund einer zu erwartenden sehr hohen Teilnehmerzahl abgesagt. Die ökumenische Vorbereitungsgruppe arbeitet derzeit an einem alternativen Konzept. (jm/ck)

Kardinal Marx: „Gott ist bei uns zu Hause“

München, 5. Dezember 2020. In einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 5. Dezember, 33 erwachsenen Bewerbern das Sakrament der Firmung gespendet. Damit sei „die große Heimkehr Gottes zu seinem Volk verbunden“, sagte der Kardinal in seiner Predigt. „Gott geht mit uns, er verschanzt sich nicht in einem Tempel, sondern ist überall, wo Menschen sind, zu Hause. Besonders da, wo Leidende, Arme und Kranke sind.“

Menschen in Trier zeigten „echte Mitmenschlichkeit“

München, 4. Dezember 2020. Als Zeichen „echter Mitmenschlichkeit“ würdigt Kardinal Reinhard Marx die Hilfsbereitschaft zahlreicher Menschen für die Opfer der Amokfahrt in Trier. Nach dem schrecklichen Anschlag, der ihn als ehemaligen Bischof von Trier besonders berührt habe, sei berichtet worden, „dass viele Passanten den Opfern und Verletzten unmittelbar beigestanden haben, so dass niemand alleine und hilflos gewesen sei“. In einer solchen Situation sei das „alles andere als selbstverständlich“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 5. Dezember, gesendet wird.

Kardinal Marx gründet Stiftung für Betroffene sexuellen Missbrauchs im Raum der Kirche

München, 4. Dezember 2020. Mit der Gründung einer gemeinnützigen Stiftung will Kardinal Reinhard Marx Menschen helfen, die von sexuellem Missbrauch im Bereich der katholischen Kirche betroffen sind, und ihnen einen Weg zu Heilung und Versöhnung eröffnen. Die Stiftung trägt den Namen „Spes et Salus“ („Hoffnung und Heil“). Sie soll nach dem Verständnis des Kardinals das Engagement der Kirche in der Prävention sowie in der Aufarbeitung und Anerkennung des Leids ergänzen.

Landeskomitee würdigt kirchliche Friedensarbeit

München, 3. Dezember 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern dankt den katholischen Hilfswerken und Diözesen, die das Kirchenjahr 2020 bundesweit unter das Leitmotiv „Frieden leben – Partner für die Eine Welt“ gestellt haben, für ihren Einsatz in der Friedensarbeit. Erstmals habe es ein Motto und „gemeinsames Dach“ gegeben, „unter dem sich die Kampagnen aller Hilfswerke wiederfinden konnten – ein mutiger Schritt in der Zeit von geringer werdenden Ressourcen in Gemeinden und Diözesen, hin zu einer klaren Fokussierung“, loben die katholischen Laien in einer Stellungnahme und betonen: „Gemeinsam mit den Verbänden und den vielen Ehren- und Hauptamtlichen in den Gemeinden und Diözesen leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Frieden in unseren Gesellschaften – lokal, national und global.“

Inklusion heißt „Berührungsängste abbauen“

München, 2. Dezember 2020. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung wünscht sich der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, „dass Berührungsängste zwischen den Menschen mit und ohne Behinderung abgebaut werden“. In der neuen Folge der Reihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 2. Dezember, erscheint, betont Klingan: „Wenn es zwei Menschen trotz aller Unterschiede gelingt, sich gegenseitig in den Blick zu nehmen und füreinander zu öffnen, dann können beide gewinnen.“ In dem Video spricht er mit Gerhardt Hueck, Pastoralreferent und einer von vier Schwerbehindertenvertreterinnen und -vertretern der Erzdiözese. Gegen „Barrieren im Kopf“ empfiehlt Hueck das Lesen der Bibel, denn „viele Stellen in den Evangelien zeigen Möglichkeiten zur Inklusion auf.“

Gesamtsanierung von St. Oswald Traunstein abgeschlossen

Traunstein, 2. Dezember 2020. Mit der Weihe des neuen Altars durch Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 13. Dezember, um 10 Uhr findet die 2016 begonnene Gesamtsanierung der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein ihren Abschluss. Medienvertreter sind eingeladen zu einem   Pressegespräch am Freitag, 11. Dezember, um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Oswald Stadtplatz 7, 83278 Traunstein.   Es informieren Stadtpfarrer Georg Lindl, der Leiter der Hauptabteilung Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat München, Norbert Jocher, und Diözesanbaumeister Hanns-Martin Römisch.   Die Traunsteiner Kirche, deren Anfänge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, ist eine der besonders bedeutenden Kirchen im Südosten des Erzbistums München und Freising und erlangte auch durch den emeritierten Papst Benedikt XVI. kirchengeschichtliche Bedeutung. In Traunstein war er im Studienseminar und feierte in St. Oswald mit der Primiz seine erste Heilige Messe. Bei ihrer Gesamtsanierung wurde die Kirche unter Wahrung ihres Äußeren umfassend erneuert.

Kardinal Marx betet für Opfer der Amokfahrt in Trier

München, 1. Dezember 2020. Nachdem in der Fußgängerzone von Trier ein Auto mehrere Menschen angefahren und teils tödlich verletzt hat, äußert sich Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising:
 
„Ich bin zutiefst erschrocken über die Nachricht, dass in Trier bei einer Amokfahrt Menschen getötet und verletzt wurden. Als ehemaliger Bischof von Trier bewegt und schockiert mich das ganz besonders, und ich bin den Menschen in Trier eng verbunden im Gebet. Ich bete für die Toten und für die Verletzten, für ihre Angehörigen und Freunde – und für alle Menschen in Trier und Umgebung, die mit dieser entsetzlichen Tat in ihrer unmittelbaren Nähe konfrontiert sind.“ (ps)