Archiv Pressemitteilungen

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Gottesdienst zu Lichtmess im Münchner Liebfrauendom

München, 27. Januar 2023. Das Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, begehen Katholikinnen und Katholiken am Donnerstag, 2. Februar, mit feierlichen Gottesdiensten, Kerzenweihen und Lichterprozessionen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, gestaltet von den Domsingknaben, der Mädchenkantorei und Nachwuchschören unter der Leitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler mit der Missa de Angelis und Gesängen zu Lichtmess. Zu Beginn des Gottesdienstes werden die Kerzen geweiht, eine Lichterprozession schließt sich an.



Missbrauchsbetroffene pilgern mit dem Fahrrad nach Rom

München, 23. Januar 2023. Noch bis Mittwoch, 15. Februar, können sich Betroffene sexuellen Missbrauchs für eine Radpilgerreise von München nach Rom anmelden. Unter dem Motto „Wir brechen auf! Kirche, bist du dabei?“ führt die Reise von Samstag, 6. Mai, bis Mittwoch, 17. Mai 2023, mit dem Fahrrad von München nach Rom. Den Abschluss der Reise bildet eine Audienz mit Papst Franziskus. Die Missbrauchsbetroffenen setzen sich auf der Radpilgerreise mit sexualisierter Gewalt im Raum der Kirche auseinander, werben für ein neues Bewusstsein und stoßen Veränderungen im Umgang mit Betroffenen sowie in der Aufarbeitung an. So wird die Pilgergruppe am Montagabend, 8. Mai, in Bozen durch Ivo Muser, Bischof von Bozen-Brixen, und Eugen Runggaldier, Generalvikar der Diözese Bozen-Brixen, empfangen. Geplant ist ein intensiver Austausch zu Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt.

„Dass wir an den Menschen denken“: Marx und Bedford-Strohm fordern Einsatz für Waffenruhe und Kampf gegen Rassismus

München, 19. Januar 2023. Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst haben Christinnen und Christen aller Konfessionen am Mittwochabend, 18. Januar, in St. Matthäus München die Gebetswoche für die Einheit der Christen gefeiert. Der Evangelisch-Lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm feierte den Gottesdienst gemeinsam mit dem römisch-katholischen Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt, Superintendent Markus Jung von der Evangelisch-Methodistischen Kirche und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern. In seiner Predigt hob Kardinal Marx die Gottesebenbildlichkeit des Menschen hervor. In Betlehem leuchte die „biblische Revolution“ auf, „dass Gott in seinem Sohn an die Seite des Menschen tritt, selbst Mensch wird und damit deutlich macht, wo er gefunden werden will“, so Marx. Die „Berufung zum Christsein“ sei wiederum, an Jesu Seite zu treten, seine Gotteserfahrung zu teilen und in der Welt zu entdecken: „Wo Menschen sich begegnen, wo das große Mahl gefeiert wird, wo die Sünder Vergebung erfahren, wo Kranke aufgerichtet werden, da ist das Reich Gottes mitten unter euch!

Kardinal Marx dankt allen Betroffenen, „dass sie geredet haben und weiter reden“

München, 18. Januar 2023. Kardinal Reinhard Marx hat allen Missbrauchsbetroffenen gedankt, „dass sie geredet haben und weiter reden“. Der Mut und die Bereitschaft der Betroffenen, Erlebtes zu thematisieren, sei unabdingbar für die Fortschritte, die im Bereich der Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch im kirchlichen Bereich bislang erzielt worden seien und weiter erzielt werden müssen, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Podiumsgespräch unter dem Titel „Von Aufarbeitung und Reformbemühungen: Was haben die Kirchen und ihre Verantwortlichen für die Zukunft gelernt?“. Zwar sei es weiter ein langwieriger Prozess, die Kirche zu erneuern: „Aber ohne Kampf, ohne Einsatz, ohne dass wir uns jetzt engagieren“, ohne intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Missbrauch und den Gremien, die die Anliegen der Betroffenen durchsetzen, „werden wir das nicht erreichen“, so Marx am Dienstagabend, 17. Januar, in der Katholischen Akademie in München.

Kardinal Reinhard Marx: „Wir wollen an der Seite der Betroffenen stehen“

München, 17. Januar 2023. Bei einer Pressekonferenz ein Jahr nach Veröffentlichung des zweiten externen Gutachtens zu sexuellem Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising hat Kardinal Reinhard Marx betont, wie entscheidend Bedürfnisse und Belange der Betroffenen für Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch seien. „Wir wollen an der Seite der Betroffenen stehen – dass wir das in unserem Erzbistum behaupten dürfen und mit Taten belegen können, war ein Prozess und bleibt eine Aufgabe“, so der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 17. Januar, in der Katholischen Akademie in München.

Ökumenische Feier zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

München, 11. Januar 2023. Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst begehen Münchner Christen aller Konfessionen am Mittwoch, 18. Januar, um 19 Uhr in der Münchner St. Matthäuskirche die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der Evangelisch-Lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm feiert den Gottesdienst gemeinsam mit dem römisch-katholischen Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt, Superintendent Markus Jung von der Evangelisch-Methodistischen Kirche und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern. Die Predigt hält Kardinal Marx. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom African Choir der Peace Church United Methodist und dem Gospelchor Gospel ’n‘ Soul. Der Gottesdienst wird zeitgleich ins Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream und www.youtube.com/@st.

Ein Jahr neues Missbrauchsgutachten: Erzdiözese nimmt Stellung

München, 22.12.2022. Ein Jahr nach Veröffentlichung des neuen externen Gutachtens zu sexuellem Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising nimmt die Erzdiözese Stellung. Es wird insbesondere auch berichtet werden, was in der Folge in den vergangenen zwölf Monaten auf den Weg gebracht wurde. Medienvertreter sind eingeladen zu einer Pressekonferenz mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Christoph Klingan, Generalvikar des Erzbischofs, sowie Stephanie Herrmann, Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats,

Kardinal Marx: Benedikt XVI. war tief verwurzelt wie ein Baum

Rom/München, 5. Januar 2023. Kardinal Reinhard Marx hat den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. bei einer Gedenkvesper in Rom als beispielhaft gewürdigt. Benedikt XVI. sei „tief verwurzelt“ in der Tradition gewesen wie ein Baum, der sich neugierig nach oben verzweige. „Tief verwurzelt in der Tradition und offen für Neues: Das ist ein Bild auch für die Kirche und die Christenheit“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag, 5. Januar, in Santa Maria dell’Anima, der Kirche der deutschsprachigen Katholiken in Rom.

Kardinal Marx ruft zu weltweiter Solidarität auf

München, 5. Januar 2023. Kardinal Reinhard Marx ruft zu weltweiter Solidarität auf. Die „Tendenz zur Isolation, zu stärkeren Nationalismen und Grenzen“ mache klar, „dass der entscheidende Faktor für das Überleben der Menschheit und zugleich für die aktive Bewahrung der Schöpfung im Gemeinwohl, im Gemeinsamen zu finden“ sei, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 7. Januar, gesendet wird, und schließt daraus: „Gerade als Christ sage ich: Not tut die Solidarität weltweit!“

Kardinal Marx erinnert an „Gottsucher“ Benedikt XVI.

München, 3. Januar 2023. Kardinal Reinhard Marx hat den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. bei einem Requiem im Münchner Liebfrauendom als „Gottsucher“ und „leidenschaftlichen Theologen“ gewürdigt. Am Dienstagabend, 3. Januar, schloss der Erzbischof von München und Freising auch alle Kritiker in das Gebet ein. „Ich will alle einladen zum Gebet heute, auch die, die im Raum der Kirche Missbrauch und Leid erfahren haben“, sagte Marx im Beisein von vielen Gläubigen sowie Gästen aus Ökumene, Politik, Gesellschaft und Kultur.

Delegation der Erzdiözese reist zu Beisetzung von Benedikt XVI. nach Rom

München, 3. Januar 2023. Angeführt von Kardinal Reinhard Marx reist eine rund 30-köpfige Delegation der Erzdiözese München und Freising zu den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. am Donnerstag, 5. Januar, nach Rom. Mit dabei sind auch Vertreterinnen und Vertreter des Domkapitels, der Leitung des Erzbischöflichen Ordinariats sowie des Diözesanrats der Katholiken. Die Gruppe wird sich für die Reise der Delegation der bayerischen Staatsregierung anschließen.

Requiem für Benedikt XVI. im Münchner Liebfrauendom

München, 1. Januar 2023. Für den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag, 3. Januar 2023, um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom ein feierliches Requiem. Mit dem Gottesdienst gedenkt die Erzdiözese München und Freising des emeritierten Papstes und würdigt auch sein Wirken im Amt des Erzbischofs von München und Freising, das er als Kardinal Joseph Ratzinger von 1977 bis 1982 innehatte. Das Requiem wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live übertragen. Die im Liebfrauendom ursprünglich für 20 Uhr geplante Orgel-Soiree entfällt.

„Vordenker in vielen Bereichen der katholischen Theologie“

München, 31. Dezember 2022. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern zeigt sich „tief betroffen“ über den Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI., der am Samstag, 31. Dezember, im Alter von 95 Jahren in Rom verstorben ist. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, würdigt Benedikt XVI. als einen „Vordenker in vielen Bereichen der katholischen Theologie“. Das Landeskomitee werde dem „bayerischen Papst“, der seiner Heimat stets verbunden geblieben sei, „ein ehrendes Gedenken bewahren“. Die Würdigung im Wortlaut:

„Das ‚bayerische Herz‘ hat aufgehört zu schlagen“

München, 31.12.2022. Armin Schalk, Vorsitzender der Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, bringt seine aufrichtige Anteilnahme angesichts des Todes des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zum Ausdruck: „‚Mein Herz schlägt bayrisch‘: Mit diesen Worten hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. mehrfach die Verbundenheit zu seiner oberbayerischen Heimat zum Ausdruck gebracht. Jetzt hat das ‚bayerische Herz‘ in Rom aufgehört zu schlagen. Die Katholiken in der Erzdiözese München und Freising trauern um Joseph Ratzinger und sagen ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ für sein Wirken im Erzbistum und in der Weltkirche.“

Pressestatement zum Tod von Benedikt XVI.

Kardinal Reinhard Marx würdigt den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. bei einem   Pressetermin am Samstag, 31. Dezember, um 14 Uhr im Palais Holnstein, Kardinal-Faulhaber-Straße 7, 80333 München     Im Münchner Liebfrauendom findet am Samstag, 31. Dezember, um 12 Uhr ein Totengebet für Benedikt XVI. statt, das unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live übertragen wird. Unter www.erzbistum-muenchen.de/benediktxvi stehen ein Gebet und Fürbitten für den verstorbenen emeritierten Papst zur Verfügung.   Als Zeichen der Trauer erklingt von allen Kirchtürmen der Erzdiözese ein 15-minütiges Trauergeläut zur nächstmöglichen vollen Stunde nach der Todesnachricht. Am 1., 2. und 3. Januar und damit am ersten, zweiten und dritten Tag nach der Bekanntgabe des Todes wird das Trauergeläut, sofern nicht gerade ein Gottesdienst stattfindet, jeweils um 16 Uhr wiederholt.

Erzbistum trauert um emeritierten Papst und ehemaligen Erzbischof von München und Freising Benedikt XVI.

München, 31. Dezember 2022 Das Erzbistum München und Freising trauert um den emeritierten Papst und ehemaligen Münchner Erzbischof Benedikt XVI., der am 31. Dezember 2022 im Alter von 95 Jahren in Rom gestorben ist. Der aus dem oberbayerischen Marktl stammende Joseph Ratzinger hatte das Erzbistum von Mai 1977 bis Februar 1982 geleitet. Als Papst hatte er acht Jahre lang das höchste Amt in der katholischen Kirche inne. Mit seinem Denken hat er Kirche und Theologie nachhaltig geprägt. Sein Wort fand weltweit Aufmerksamkeit auch bei Angehörigen anderer Religionen, in Politik und Gesellschaft.

Marx: „Bringen wir uns kraftvoll mit unserer Hoffnung ein“

München, 31. Dezember 2022. Zum Jahreswechsel betont Kardinal Marx, dass Kirche, Staat und Gesellschaft Krisen nur überwinden können, „wenn sie ein gemeinsames ‚Narrativ‘ der Hoffnung miteinander teilen“. Sie sollten sich „nicht durch die vielen Probleme und Krisen niederdrücken lassen, sondern zusammenstehen im Kleinen und im Großen, aufeinander achten, miteinander teilen und kraftvoll nach neuen Wegen suchen“. Die Hoffnung müsse größer sein als die Sorgen, mit denen viele in das neue Jahr 2023 gingen, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Silvesterpredigt am Samstag, 31. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. „Für diese gemeinsame Hoffnung tragen wir als gläubige Menschen eine besondere Verantwortung“ sagt Marx und appelliert: „Verdoppeln wir durch unser Klagen nicht die Beschwernisse der Krisen, sondern bringen wir uns kraftvoll mit unserer Hoffnung ein in die Gesellschaft und in die Kirche.“

Gebetsanliegen für jeden Monat des Jahres 2023

München, 30. Dezember 2022. Einen neuen Impuls für die weltweite Tradition des Gebetsapostolats setzt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mit der Veröffentlichung von Gebetsanliegen für jeden Monat des Jahres 2023. In einem Faltblatt sind die Gebetsanliegen des Papstes sowie des Erzbischofs zu finden. Die Anliegen dienen der Ergänzung der Fürbitten im Gemeindegottesdienst, aber auch der individuellen täglichen Gebetspraxis aller Gläubigen. „Das Apostolat aller Getauften verwirklicht sich zunächst durch ein vertieftes Leben aus dem Glauben“, so Kardinal Marx in einem Begleitschreiben an die diözesanen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge. Wesentlicher Bestandteil sei hierbei das Gebet, besonders das fürbittende Gebet, führt er aus. „Der Dienst des Gebetes ist getragen von der Verantwortung der Christen füreinander und von der Überzeugung, mithelfen zu können bei der Entdeckung und Ausbreitung des Reiches Gottes, das in Christus angebrochen ist.“

Kardinal Marx: „Seid Botinnen und Boten einer besseren Welt“

Bad Tölz, 28. Dezember 2022. Frieden, Solidarität und eine Bewältigung der drängenden Probleme der Menschheit seien „nur gemeinsam, nicht gegeneinander“ zu erreichen. „Deswegen ist es wichtig, dass ihr ein Zeichen gebt: Wir gehen zusammen“, sagte Kardinal Reinhard Marx den rund 200 als Königinnen und Könige verkleideten Kinder und Jugendlichen, mit denen er am Mittwoch, 28. Dezember, in Bad Tölz die diözesane Aktion Dreikönigssingen 2023 eröffnete. In seiner Predigt bei dem Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt rief Marx die Sternsingergruppen und deren Begleiter zum Nachdenken darüber auf, „wie es euch und den Kindern, die jetzt in der Welt sind, in 50 Jahren gehen wird. Was geschieht dann? Haben sie eine Lebensgrundlage, eine Zukunft? Ist Friede oder Krieg? Daran müssen wir arbeiten“, so der Kardinal. Die Sternsingerinnen und Sternsinger, die sich gemeinsam für die Besserung der Situation von Kindern in anderen Teilen der Welt einsetzten, nannte der Erzbischof von München und Freising „Botinnen und Boten einer besseren Welt“.

Gottesdienste, Andachten und Konzerte zum Jahreswechsel

München, 27. Dezember 2022. Mit Gottesdiensten, Andachten und Konzerten begehen die Münchner Katholiken den Jahreswechsel. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hält am Silvestertag, Samstag, 31. Dezember, um 17 Uhr im Münchner Liebfrauendom die traditionelle Jahresschlusspredigt, die auch in die Jesuitenkirche St. Michael übertragen wird. Anschließend feiert im Liebfrauendom Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger eine Andacht mit Musik für Bläser und Orgel. Predigt und Andacht werden unter www.erzbistum-muenchen.de/stream zeitgleich im Internet übertragen. In St. Michael spendet Kardinal Marx im Anschluss an die Übertragung seiner Jahresschlusspredigt den Pontifikalsegen, musikalisch gestaltet mit Musik für Pauke und Orgel. Anschließend findet bis Mitternacht eine Anbetung statt. Zahlreiche weitere Münchner Pfarreien laden am Silvesterabend zu Gottesdiensten oder Andachten zum Jahresschluss ein.

Weihnachten ist das Fundament unserer Zivilisation

München, 23. Dezember 2022. Nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx ist „Weihnachten das Fundament unserer Zivilisation“. Diese These möge zugespitzt sein, doch mit der Weihnachtsbotschaft, dass Gott „der Bruder aller Menschen geworden ist im Kind von Bethlehem“, werde verdeutlicht, dass „alle Menschen Brüder und Schwestern“ sind, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend, Freitag, 24. Dezember, im Münchner Liebfrauendom.

Jesuitenkirche in Landshut soll 2025 wiedereröffnet werden

München, 21. Dezember 2022. Nach der statischen Sanierung der seit August 2007 geschlossenen ehemaligen Jesuitenkirche St. Ignatius in Landshut zeichnet sich ein Zeithorizont für deren Wiedereröffnung ab. Ziel ist es, dass von 2025 an wieder Gottesdienste in der Jesuitenkirche gefeiert werden können und auch das einzigartige Heilige Grab dort wieder seinen Platz findet.   Voraussetzung für eine möglichst zeitnahe Wiedereröffnung der Jesuitenkirche war eine Grundsatzentscheidung der Kirchenverwaltung St. Martin, sich auf notwendige Baumaßnahmen zu fokussieren und auf nicht unbedingt erforderliche Schritte zu verzichten. Umgesetzt werden nun die Befestigung hohl liegender Stuckteile im Gewölbe, die Erneuerung maroder Elektroanlagen, der Wiedereinbau der Böden und des Gestühls sowie der Wiedereinbau der Seitenaltäre und der künstlerischen Ausstattung, die in diesem Zuge eine Reinigung und Konservierung erhalten sollen. Eine erste grobe Kostenschätzung liegt bei circa 4,71 Millionen Euro. Mit einem Sicherheitszuschlag von 20 Prozent wäre von rund sechs Millionen Euro auszugehen.

Kardinal Marx eröffnet in Bad Tölz 65. Sternsingeraktion

München/Bad Tölz, 20. Dezember 2022. Mit mehreren hundert als Königinnen und Könige verkleideten Kindern und Jugendlichen feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 28. Dezember, in Bad Tölz die diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion 2023. Um 11 Uhr beginnt der Aussendungsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Frauenfreithof 1). Im Anschluss ziehen die Sternsingergruppen, die aus dem ganzen Erzbistum München und Freising kommen, mit ihren festlichen Gewändern, Kronen und Sternen durch die Tölzer Innenstadt zum Pfarrheim Franzmühle (Salzstraße 1).

„Danke für Ihre Treue, danke für Ihr Engagement“

München, 20. Dezember 2022. Kardinal Reinhard Marx hat den langjährigen Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, gewürdigt und ihm für sein Engagement gedankt. Tremmel habe als Diözesanratsvorsitzender „in hervorragender Weise“ mitgewirkt und mitgestaltet aus der Überzeugung, dass Kirche nicht da sei, „um den Status Quo zu bewahren“, sondern um „ein Instrument der Veränderung zu sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einer Vesper zur Verabschiedung Tremmels im Münchner Liebfrauendom am Montag, 19. Dezember 2022: Er habe auch in schweren Zeiten mit darum gerungen, den rechten Weg zu finden, „um Christus zu bezeugen“. Hans Tremmel (59) war bis Oktober 2022 für zwölf Jahre Vorsitzender des Diözesanrats der Erzdiözese.

Katholiken feiern die Geburt Jesu Christi

München, 19. Dezember 2022. Mit festlichen Gottesdiensten gedenken die Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising an Weihnachten der Geburt Jesu Christi. Die Feier des Hochfestes der Geburt des Herrn beginnt bereits am Heiligen Abend, Samstag, 24. Dezember, mit Christmetten. Am Tag des Hochfestes selbst, Sonntag, 25. Dezember, laden die Pfarreien zu Gottesdiensten ein. Auch am Fest des Heiligen Stephanus, Montag, 26. Dezember, kommen die Gläubigen zu zahlreichen Gottesdiensten zusammen. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest der Taufe des Herrn am Sonntag, 8. Januar 2023.

Vorweihnachtlicher Besuch im Adelgundenheim

München, 15. Dezember 2022. Sein traditioneller vorweihnachtlicher Besuch führt Kardinal Reinhard Marx in diesem Jahr in das Münchner Erziehungshilfezentrum Adelgundenheim (Hochstraße 47): Am Dienstag, 20. Dezember, um 14 Uhr trifft der Erzbischof von München und Freising mit Kindern und Jugendlichen, die in den Einrichtungen des Zentrums leben, sowie Mitarbeitenden zusammen, um sich mit ihnen auszutauschen und sich über die Arbeit des Erziehungshilfezentrums zu informieren. Anlässlich seines Besuches unterstützt Kardinal Marx die Einrichtung mit einer Spende, mit der spezielle, in den vergangenen Pandemiejahren stark eingeschränkte Freizeitaktivitäten oder therapeutische Maßnahmen für die Kinder und Jugendlichen finanziert werden. Zusätzlich soll ein Ausgleichsangebot für die ebenfalls durch die Pandemie stark geforderten Mitarbeitenden ermöglicht werden.

Kardinal Marx ordnet Seelsorgsregionen neu zu

München, 14. Dezember 2022. Erzbischof Reinhard Kardinal Marx ordnet die Zuständigkeiten für die drei Seelsorgsregionen im Erzbistum München und Freising neu. Ab dem Ostersonntag kommenden Jahres, 9. April 2023, übernimmt Weihbischof Wolfgang Bischof, derzeit Bischofsvikar für die Region Süd, die Region Nord. Er folgt in dieser Funktion auf Weihbischof Bernhard Haßlberger, der in den Ruhestand eintritt. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, aktuell zuständig für die Region München, übernimmt die Aufgabe in der Region Süd des Erzbistums. Für die Region München wird bis auf Weiteres der Generalvikar des Erzbischofs, Christoph Klingan, die entsprechende Verantwortung mit wahrnehmen. Die Bischofsvikare sind in der jeweiligen Region hauptsächlich zuständig für die pastorale Planung und konkrete Fragen der pastoralen Situation, die Visitationen und die Firmspendung.

Erzdiözese gibt 4,6 Millionen Euro für Menschen in Not

München, 13. Dezember 2022. Die Erzdiözese München und Freising stellt 4,6 Millionen Euro für Menschen bereit, die angesichts der Energiepreiskrise und stark steigender Lebenskosten von Not und Armut betroffen oder bedroht sind. Die Mittel stammen aus Kirchensteuer-Mehreinnahmen, die sich aus der im September ausgezahlten Energiepreispauschale an einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige ergeben. Der Betrag soll anteilig für diözesane Hilfsfonds, die Beratungsdienste des Diözesancaritasverbands sowie einen vorübergehenden Unterstützungsfonds Beratungsdienste im Kontext von Armut, Wohnen und Energiepreis verwandt werden.


„Erster Schritt zum Frieden in der Welt ist Friede im eigenen Herzen“

München, 8. Dezember 2022. Kardinal Reinhard Marx widmet sich in einem Brief zu Weihnachten an die Seniorinnen und Senioren in der Erzdiözese München und Freising Betrachtungen zum Frieden unter dem Leitgedanken des Wortes aus dem Buch Jesaja: „Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende.“ In der Bibel stehe für „Friede“ das hebräische Wort „Shalom“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Brief und erläutert, mit diesem Wort sei im Alten Testament ein Zustand gemeint, der keine Wünsche offenlasse: „Ein Zustand vollkommener Zufriedenheit. Ein Zustand in Gesundheit, Sicherheit und ohne Krieg (worüber wir in diesen Zeiten schon dankbar wären).“

Missbrauchsbetroffene pilgern mit dem Fahrrad nach Rom

München, 7. Dezember 2022. Unter dem Motto „Wir brechen auf! Kirche, bist du dabei?“ pilgern Betroffene sexuellen Missbrauchs von Samstag, 6. Mai, bis Mittwoch, 17. Mai 2023, mit dem Fahrrad von München nach Rom. Den Abschluss der Reise bildet eine Audienz mit Papst Franziskus. Die Missbrauchsbetroffenen setzen sich auf der Radpilgerreise mit sexualisierter Gewalt im Raum der Kirche auseinander, werben für ein neues Bewusstsein und stoßen Veränderungen im Umgang mit Betroffenen sowie in der Aufarbeitung an.

Kardinal Marx feiert Gottesdienst zum Abschluss des Jubiläumsjahres zu 60 Jahren Ecuador-Partnerschaft

München, 6. Dezember 2022. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Samstag, 10. Dezember, um 18 Uhr, ein Pontifikalamt im Münchner Liebfrauendom zum Abschluss des Jubiläumsjahres anlässlich des 60-jährigen Bestehens der diözesanen Ecuador-Partnerschaft. Der Gottesdienst, den die Gruppe „Tequiba“ musikalisch mitgestaltet, wird zeitgleich im Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

„Friedenslicht aus Betlehem“ kommt nach München

München, 5. Dezember 2022. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das „Friedenslicht aus Betlehem“ am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, nach München. Bei einem ökumenischen Jugendgottesdienst wird das Licht um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd, Weihbischof Wolfgang Bischof, leitet die Feier mit dem evangelisch-lutherischen Regionalbischof in München und Oberbayern, Christian Kopp, und dem griechisch-orthodoxen bischöflichen Vikar in Bayern, Archimandrit Peter Klitsch. Der Gottesdienst wird als Livestream übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. Weitere Orte, an denen das Licht empfangen werden kann, sowie weitere Informationen zur Aktion Friedenslicht sind unter www.friedenslicht-muenchen.de einsehbar.

Erzdiözese schafft trauerpastorales Zentrum in München

München, 2. Dezember 2022. Mit dem „Haus am Ostfriedhof“ schafft die Erzdiözese München und Freising ein trauerpastorales Zentrum in München, das ab dem Frühjahr 2024 Trauernden und Ratsuchenden offenstehen soll. Am Eingang des Friedhofs an der St.-Martin-Straße gelegen, bietet es Seelsorge, Bildung und Gastronomie unter einem Dach. „Mit dem Trauerpastoralen Zentrum wollen wir an einem in München zentralen Ort von Leid, Tod und Trauer sicht- und wahrnehmbar für die Menschen präsent sein und ihnen ein seelsorgliches Angebot machen“, sagt Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising. Die Unterstützung der Menschen in Zeiten der Trauer und des Abschieds sei „eine wichtige Aufgabe von Kirche, die es gilt, auch künftig in zeitgemäßer Weise nahe bei den Menschen zu erfüllen “, so Klingan. Das „Haus am Ostfriedhof“ sei mit seinem ganzheitlichen Konzept ein dieser Hinsicht „neuer und starker Akzent, der deutlich macht, dass wir uns als Kirche hier auch nicht zurückziehen werden, sondern einen Schwerpunkt unseres Handelns sehen“   Als Ort der Begegnung sowie als spirituelles und informatives Zentrum der Trauerpastoral angelegt, wird das „Haus am Ostfriedhof“ allen Menschen – gleich welcher Religion oder Konfession – offenstehen.

Neuer Leiter des Katholischen Büros Bayern

München, 1. Dezember 2022. Erstmals wird ein Nicht-Priester Leiter des Katholischen Büros Bayern. Die bayerischen Bischöfe berufen den promovierten Politologen Matthias Belafi (45) zum 1. März 2023 an die Spitze der Verbindungsstelle der katholischen Kirche zu Politik und Gesellschaft.   Belafi folgt in dieser Funktion auf den Münchner Prälaten Lorenz Wolf, der nach 13 Jahren im Amt von den Bischöfen auf eigene Bitte hin Ende März entpflichtet worden war. Seitdem führt die Juristin Bettina Nickel das Katholische Büro kommissarisch.   Matthias Belafi leitet in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf seit 2018 das Referat „Kontakte zu Kirchen, jüdischen Kultusgemeinden und sonstigen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, Religionsverfassungsrecht“. Davor war er mehr als zehn Jahre lang im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn als Geschäftsführer der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen mit der bundes- und europapolitischen Positionierung der deutschen Bischöfe befasst. Nach dem Studium in Bonn und München war er als Forschungsassistent an der Ludwig-Maximilians-Universität tätig.

Erzdiözese unterstützt Vertriebene in Kamerun

München, 28. November 2022. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt Caritas International mit einer Spende von 200.000 Euro zur Verbesserung der Situation von Vertriebenen und Geflüchteten in den anglophonen Gebieten Kameruns. Das Geld aus dem Katastrophenfonds der Erzdiözese fließt in Nahrungsmittelhilfen, Ausbildungsangebote und Kleinkredite für Frauen in den besonders schwer betroffenen Gebieten in den drei Diözesen Bamenda, Mamfe und Kumbo.

Sankt Nikolaus besucht das Werksviertel und Obdachlose

München, 28. November 2022. Am Sonntag, 4. Dezember, 15 Uhr, besucht Sankt Nikolaus den Zauberhaften Weihnachtsmarkt im Münchner Werksviertel in der Nähe des Ostbahnhofs. Bei der Aktion des Fachbereichs Stadtpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat lädt die katholische Kirche zum gemeinsamen adventlichen Singen ein, musikalisch unterstützt von den Münchner Dombläsern. Die Stadtpastoral kündigt an, dass der heilige Bischof aus Myra aus seinem Leben erzählt und die ein oder andere Überraschung im Gepäck hat.

Worten, Gefühlen, inneren Bildern zu Corona Raum geben

München, 24. November 2022. Mit einer interaktiven künstlerischen Intervention unter dem Titel „GED(A/E)NKEN“, den der Fachbereich Stadtpastoral des Erzbischöflichen Ordinariats gemeinsam mit der „Stiftung Freizeit“ aus Berlin entwickelt hat, soll unausgesprochenen Worten und Gefühlen sowie inneren Bildern, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, ein eigener Raum gegeben werden. Die Intervention wird am Samstag, 26. November, um 18 Uhr in der Kirche St. Georg in Freising im Rahmen einer Corona-Kerzennacht des örtlichen Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) eröffnet. Dort wird sie bis zum dritten Adventssonntag, 18. Dezember, bleiben. Im Anschluss zieht sie als Wanderinstallation durch Pfarreien und Institutionen in der Erzdiözese München und Freising und wird im ersten Halbjahr 2023 unter anderem in Kirchen in München, Geisenhausen und Unterschleißheim, aber auch im Münchner Klinikum rechts der Isar Station machen.

Krippenweg im Liebfrauendom lädt zur inneren Einkehr

München, 24. November 2022. Während der Advents- und Weihnachtszeit führt in diesem Jahr erstmalig ein Krippenweg durch den Münchner Liebfrauendom. Unter dem Leitwort „Sichere Begleitung in unsicherer Zeit“ präsentieren die Citypastoral München und der Verein Münchner Krippenfreunde zwischen Samstag, 26. November, und Sonntag, 8. Januar, neben der Jahres- und Weihnachtskrippe eine Vielzahl an weiteren Krippen im Dom zu Unserer Lieben Frau. Die offizielle Eröffnung findet am 26. November um 18 Uhr im Rahmen einer feierlichen Vesper mit Adventskranzsegnung im Dom statt. Vorab sind Journalistinnen und Journalisten eingeladen zu einem

Philosophie des Geistes

Jahrhundertfund zu berühmtem Philosophen Hegel

München/Bamberg/Jena, 24. November 2022. Der Fund bisher nicht ausgewerteter Vorlesungs­mitschriften in der Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising eröffnet neue Zugänge zum Denken des berühmten Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831). Verschiedene Teile von Hegels Philosophie sind zumeist nur durch Vorlesungsmitschriften dokumentiert, die somit herausgehobene Bedeutung für Hegels Einsichten besitzen und Einblicke in sein Philosophieren als „work in progress“ erlauben. Der Hegel-Biograph Professor Klaus Vieweg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena fand in der Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising fünf Archivkartons mit eng beschriebenen Kladden und Papieren, die seit fast 200 Jahren von der Forschung nicht näher betrachtet wurden. Vieweg zeigt sich begeistert: „Eine solche höchst überraschende und glückliche Entdeckung gelingt wohl nur einmal im Leben und ist vergleichbar mit dem Fund einer neuen Mozart-Partitur.“

Generalvikar Klingan: „Den Betroffenen zur Seite stehen“

München/Unterwössen, 23. November 2022. Im Rahmen eines Begegnungsabends anlässlich des von Papst Franziskus angeregten Gebetstags für Opfer sexuellen Missbrauchs hat Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, betont, für ihn sei entscheidend, „den Betroffenen zur Seite zu stehen und alles zu tun, dass im Raum der Kirche kein Platz mehr ist für Missbrauch, für sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und selbstverständlich auch nicht gegenüber Erwachsenen“. Er sei als „Mitbetender und Zuhörender“ zu dem Wortgottesdienst und der anschließenden Begegnung gekommen, sagte Klingan bei der Veranstaltung am Mittwochabend, 23. November, in Unterwössen, Landkreis Traunstein. Der Gottesdienst wurde in der Unterwössener Pfarrkirche St. Martin gefeiert, in der sich ein von Holzbildhauer Andreas Kuhnlein gestalteter Andachtsraum befindet. Kuhnlein zeigt in der ehemaligen Läutstube des Glockenturms Szenen von Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung Christi, begleitende Texte an den Wänden stellen Bezüge zum Thema Missbrauch her. „Die Leitung der Erzdiözese München und Freising blickt mit großem Respekt auf das, was hier geschaffen wurde“, versicherte Klingan.

Advent in München mit Domkonzert und Kunst-Andacht

München, 22. November 2022. Ein vielfältiges musikalisches, geistliches und kulturelles Angebot macht die katholische Kirche in München für die Advents- und Weihnachtszeit. Am Sonntag, 4. Dezember, findet um 15 Uhr das traditionelle Adventssingen der Domsingschule im Münchner Liebfrauendom statt. Auf dem Programm stehen Chorsätze und Motetten zum Advent sowie Adventslieder zum Mitsingen. Es musizieren Domsingknaben, Mädchenkantorei, Junge Domkantorei, ein Instrumentalensemble sowie Bastian Fuchs und Michael Erdmann (Orgel) unter Gesamtleitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler. Der Eintritt ist frei – eine Spende zugunsten der kirchenmusikalischen Nachwuchsarbeit der wird Domsingschule erbeten.

Daheim Gottesdienst feiern: „Von Gott geht aller Friede aus“

München, 21. November 2022. „Von Gott geht aller Friede aus“, schreibt Kardinal Reinhard Marx in seinem Geleitwort zur neuen Broschüre für zwei Hausgottesdienste zum Adventsbeginn und am Heiligen Abend. „Wir hatten seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehofft, wir könnten in Europa in Frieden mit unseren Nachbarn zusammenleben“, so der Erzbischof von München und Freising. Bezugnehmend auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine schreibt er: „Dass dies nicht selbstverständlich ist, das mussten wir in diesem Jahr feststellen.“ Umso mehr brauche das friedliche Zusammenleben in Europa und auch darüber hinaus „all unsere Kraft, all unser Engagement“, appelliert Marx. Er erinnert daran, dass die Adventszeit „mit dem kraftvollen Bild, dass die Schwerter in Pflugscharen und die Lanzen zu Winzermessern umgeschmiedet werden“ beginnt.

„Wir haben die Augen offen“

Freising, 19. November 2022. Kardinal Reinhard Marx hat bei der Korbinianswallfahrt auf dem Freisinger Domberg die Kirche dazu aufgerufen, sich zu öffnen und nach vorne zu schauen: „Evangelisierung ist erst dann möglich, wenn wir wirklich der Überzeugung sind, wir haben etwas für die Zukunft zu sagen, und zwar für alle Menschen, nicht nur für uns.“ Gesellschaft und Kirchen befänden sich in einer Umbruchszeit, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Predigt am Samstag, 19. November, im Mariendom: „Wir haben jetzt zu leben, die Augen aufzumachen, unseren Verstand zu aktivieren und auf das Christusereignis zu schauen. Mit ihm sind wir unterwegs und wollen mit seinen Augen auf die Welt schauen.“

Landeskomitee dringt auf sozial-ökologische Transformation

Leitershofen, 19. November 2022. Nach Ansicht des Landeskomitees der Katholiken in Bayern kann den Herausforderungen durch den Klimawandel nur im Zuge einer sozial-ökologischen Transformation begegnet werden. In der Diskussion um Klimagerechtigkeit und Verbesserungen des Klimaschutzes dürften soziale Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit nicht verloren gehen, mahnte der Vorsitzende der Laienorganisation, Joachim Unterländer, in seinem Bericht bei der Herbstvollversammlung des Landeskomitees am Samstag in Leitershofen bei Augsburg. „Wir werden uns dazu sowohl in der politischen Diskussion als auch innerkirchlich weiterhin massiv einbringen.“

Landeskomitee fordert gemeinsame Klimastrategie

Leitershofen, 19. November 2022. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern dringt im Kampf gegen den Klimawandel auf eine verstärkte Zusammenarbeit. Wolle die katholische Kirche in Bayern aktiv Gestaltende sein, müsse sie „in ihrem gesamten Verantwortungs­bereich die Querschnittsaufgabe Klimaneutralität zur gemeinsam verantworteten, klug koordinierten Chefsache machen“, heißt es in einem von der obersten bayerischen Laienorganisation am Samstag bei ihrer Herbstvollversammlung in Leitershofen bei Augsburg gefassten Beschluss. Mittlerweile könne jede bayerische Diözese auf eine „ganze Reihe beeindruckender Leuchtturmprojekte“ verweisen. Doch um dem Anspruch gerecht zu werden, entschlossen, transparent und solidarisch zu handeln, müsse „das Zukunftsversprechen dieser Einzelbeispiele nun flächendeckend Realität werden“.

Korbiniansmedaillen für ehrenamtlich Engagierte

München/Freising, 16. November 2022. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Erzbistum zeichnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Rahmen des Korbiniansfestes verdiente Gläubige aus. Die Korbiniansmedaillen werden am Samstag, 19. November, im Rahmen des um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienstes im Freisinger Mariendom verliehen.   Therese Albert, 83 Jahre, ist seit Jahrzehnten Lektorin der Pfarrei St. Jakobus Aufham (Gemeinde Anger, Landkreis Berchtesgadener Land). 1976 wurde sie von Kardinal Julius Döpfner als Kommunionhelferin beauftragt. 1976 bis 2002 war sie Mitglied des Pfarrgemeinderats. Sie ist Firmhelferin und hat sich bei unzähligen Pfarrfesten, Hilfsaktionen und Basaren, der Gestaltung von Seniorennachmittagen und Seniorenausflügen und vielem mehr engagiert. Ein großes Anliegen ihrerseits waren die Geburtstagsbesuche der Jubilare sowie das Krankenhausbesuchsteam der Pfarrei St. Jakobus.   Werner Attenberger, 76 Jahre, war von 2008 bis 2017 Vorsitzender des Diözesanverbands München und Freising des Kolpingwerkes, engagierte sich als stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising und ist Vorstandsmitglied des Katholikenrats der Region München.