Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Landeskomitee würdigt kirchliche Friedensarbeit

München, 3. Dezember 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern dankt den katholischen Hilfswerken und Diözesen, die das Kirchenjahr 2020 bundesweit unter das Leitmotiv „Frieden leben – Partner für die Eine Welt“ gestellt haben, für ihren Einsatz in der Friedensarbeit. Erstmals habe es ein Motto und „gemeinsames Dach“ gegeben, „unter dem sich die Kampagnen aller Hilfswerke wiederfinden konnten – ein mutiger Schritt in der Zeit von geringer werdenden Ressourcen in Gemeinden und Diözesen, hin zu einer klaren Fokussierung“, loben die katholischen Laien in einer Stellungnahme und betonen: „Gemeinsam mit den Verbänden und den vielen Ehren- und Hauptamtlichen in den Gemeinden und Diözesen leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Frieden in unseren Gesellschaften – lokal, national und global.“

Inklusion heißt „Berührungsängste abbauen“

München, 2. Dezember 2020. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung wünscht sich der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, „dass Berührungsängste zwischen den Menschen mit und ohne Behinderung abgebaut werden“. In der neuen Folge der Reihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 2. Dezember, erscheint, betont Klingan: „Wenn es zwei Menschen trotz aller Unterschiede gelingt, sich gegenseitig in den Blick zu nehmen und füreinander zu öffnen, dann können beide gewinnen.“ In dem Video spricht er mit Gerhardt Hueck, Pastoralreferent und einer von vier Schwerbehindertenvertreterinnen und -vertretern der Erzdiözese. Gegen „Barrieren im Kopf“ empfiehlt Hueck das Lesen der Bibel, denn „viele Stellen in den Evangelien zeigen Möglichkeiten zur Inklusion auf.“

Gesamtsanierung von St. Oswald Traunstein abgeschlossen

Traunstein, 2. Dezember 2020. Mit der Weihe des neuen Altars durch Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 13. Dezember, um 10 Uhr findet die 2016 begonnene Gesamtsanierung der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein ihren Abschluss. Medienvertreter sind eingeladen zu einem   Pressegespräch am Freitag, 11. Dezember, um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Oswald Stadtplatz 7, 83278 Traunstein.   Es informieren Stadtpfarrer Georg Lindl, der Leiter der Hauptabteilung Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat München, Norbert Jocher, und Diözesanbaumeister Hanns-Martin Römisch.   Die Traunsteiner Kirche, deren Anfänge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, ist eine der besonders bedeutenden Kirchen im Südosten des Erzbistums München und Freising und erlangte auch durch den emeritierten Papst Benedikt XVI. kirchengeschichtliche Bedeutung. In Traunstein war er im Studienseminar und feierte in St. Oswald mit der Primiz seine erste Heilige Messe. Bei ihrer Gesamtsanierung wurde die Kirche unter Wahrung ihres Äußeren umfassend erneuert.

Kardinal Marx betet für Opfer der Amokfahrt in Trier

München, 1. Dezember 2020. Nachdem in der Fußgängerzone von Trier ein Auto mehrere Menschen angefahren und teils tödlich verletzt hat, äußert sich Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising:
 
„Ich bin zutiefst erschrocken über die Nachricht, dass in Trier bei einer Amokfahrt Menschen getötet und verletzt wurden. Als ehemaliger Bischof von Trier bewegt und schockiert mich das ganz besonders, und ich bin den Menschen in Trier eng verbunden im Gebet. Ich bete für die Toten und für die Verletzten, für ihre Angehörigen und Freunde – und für alle Menschen in Trier und Umgebung, die mit dieser entsetzlichen Tat in ihrer unmittelbaren Nähe konfrontiert sind.“ (ps)

Erzdiözese spendet 200.000 Euro für Wiederaufbau in Mosambik

München, 1. Dezember 2020. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 200.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds den Wiederaufbau nach schweren Wirbelstürmen in Mosambik. Von dem Geld sollen 300 Häuser gebaut werden, in denen 3.000 Menschen leben können. Die Ordinariatskonferenz hat die Finanzhilfe am Dienstag, 1. Dezember, beschlossen. Die Summe wird Caritas International, dem weltweit tätigen Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Verfügung gestellt. Caritas International hilft über ihre Partnerorganisation Caritas Chimoio vor Ort.

Musikalische Adventsandachten im Münchner Dom

München, 1. Dezember 2020. Im Münchner Liebfrauendom treffen im Dezember wöchentlich adventliche und weihnachtliche Melodien und Gesang auf geistliche Impulse, Lesungen und Gebete von Dompfarrer Klaus Peter Franzl. Bei drei adventlichen Orgelandachten und dem Format „Mit M.U.T. in die Weihnachtszeit“, wobei die Abkürzung für „Musik und Text“ steht, werden Interessierte mit bekannten Stücken und neuen Betrachtungen auf Weihnachten hingeführt.

Erwachsenenfirmung in der Jesuitenkirche St. Michael

München, 30. November 2020. In einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone spendet am Samstag, 5. Dezember, um 18 Uhr der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, 33 erwachsenen Bewerbern das Sakrament der Firmung. Aufgrund des begrenzten Platzangebots zum Schutz vor Corona können nur die Bewerber sowie ihre Angehörigen und Paten die Messe mitfeiern. Die 20 Frauen und 13 Männer haben sich in der Glaubensorientierung der Erzdiözese München und Freising in St. Michael auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. An sieben Abenden setzten sie sich gemeinsam mit Pater Andreas Leblang SJ mit Themen wie der Gemeinschaft der Glaubenden, den Sakramenten sowie Schuld und Vergebung auseinander. Die Firmbewerberinnen und -bewerber sind zwischen 19 und 84 Jahre alt und stammen aus verschiedenen Ländern. Einige Bewerber erhalten nicht nur die Firmung, sondern konvertieren gleichzeitig oder vollziehen mit der Firmung den Wiedereintritt in die katholische Kirche. Die Glaubensorientierung der Erzdiözese München und Freising in St.

Neuer Film und Shop machen Liebfrauendom erlebbar

München, 30. November 2020. Der Münchner Liebfrauendom ist über zwei neue Angebote erlebbar: In dem Film „Domgeschichten“, der hier angesehen werden kann, zeigt Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl Orte der Kathedrale, die den Glauben anregen, und lädt zu einem Besuch ein. Am vergangenen Samstag, 28. November, hat Franzl zudem den neuen Domshop in der Südturmkapelle des Liebfrauendoms eröffnet und gesegnet. Dort finden Besucher künftig Informationen über die Frauenkirche. In dem Shop können außerdem Bücher und Zeitschriften mit thematischem Bezug, Souvenirs und religiöse Produkte wie Kerzen, Rosenkränze und Weihrauch sowie christlicher Festschmuck wie Weihnachtskugeln, kleine Krippen oder Keks-Stechformen in Domform gekauft werden. „So kann die Erinnerung an unsere Kathedrale durch ein schönes Andenken noch unterstrichen werden“, sagt der Dompfarrer. Sobald der Südturm nach seiner coronabedingten Schließung für den Publikumsverkehr wieder geöffnet werden darf, wird es im Domshop zudem Tickets für die Besteigung geben.

Vom Bastel-Krippenspiel bis zum „Seelenzuckerl“

München, 29. November 2020. Ein Krippenspiel zum Basteln und daheim Aufführen, adventliche Impulse von engagierten Christen oder ein Instagram-Mitmachkalender für junge Menschen: In vielen Stellen der Erzdiözese München und Freising wurden kreative Adventskalender entwickelt, um auf das Weihnachtsfest hinzuführen und die Vorfreude zu steigern. Digital verfügbar sind sie alle, aber einige regen besonders zur Aktivität außerhalb des virtuellen Raums an.

Online-Befragung zu kirchlichen Angeboten noch bis 6. Dezember

München, 27. November 2020. Rund 6.500 Menschen haben sich bereits an der Online-Befragung zu den Angeboten der Erzdiözese München und Freising beteiligt. Noch bis Sonntag, 6. Dezember, ist sie unter www.erzbistum-strategieprozess.de zugänglich. Bisher haben rund 3.300 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der Erzdiözese sowie rund 3.200 Gläubige und Interessierte die umfangreiche Befragung ausgefüllt. Diese schon hohe und noch weiter wachsende Zahl wird der Erzdiözese eine aussagekräftige und detaillierte Auswertung ermöglichen.

Lichtandachten setzen Zeichen der Hoffnung

München, 27. November 2020. Unter dem Leitwort „Kunst im Licht“ setzen bekannte Lichtkünstler in der Advents- und Weihnachtszeit ein Zeichen der Hoffnung in der Münchner Kirche St. Korbinian, Valleystraße 24, München-Untersendling. „Wir bringen so ein bisschen Licht in diesen dunklen Winter und setzen als Kirche ein Zeichen in diesem Advent.“, so Andrea-Elisabeth Lutz, Kulturmanagerin der Erzdiözese München und Freising. „Wir sehen auch die Not der Künstlerinnen und Künstler in Corona-Zeiten“, hebt Lutz hervor. An den Adventswochenenden, über Weihnachten und an Silvester werden in der Untersendlinger Kirche im Rahmen von besonders gestalteten Andachten Lichtinstallationen gezeigt, die – unter Beachtung der Infektionsschutzvorgaben – von Musik begleitet „Kunst im Licht“ darstellen. „Spirituell und inspirierend“ sollten die Installationen sein, so Lutz. Die Andachten finden an den Adventswochenenden und dem Weihnachtswochenende freitags, samstags und sonntags jeweils von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr und 19.

Nach Auflösung der Katholischen Integrierten Gemeinde in der Erzdiözese München und Freising: Beratung für Betroffene

München, 27. November 2020. Die Erzdiözese München und Freising bietet eine zentrale Beratung für ehemalige Mitglieder der Katholischen Integrierten Gemeinde in der Erzdiözese an: Betroffene des 1986 errichteten und mittlerweile aufgelösten öffentlichen kirchlichen Vereins können sich an Beratung-KIG@eomuc.de wenden. Als Gesprächspartner steht Monsignore Dr. Siegfried Kneißl, Leiter der Hauptabteilung Beratung im Erzbischöflichen Ordinariat München, zur Verfügung.

Marx: „Advent ist Einladung zur Aufmerksamkeit“

München, 27. November 2020. Mit Blick auf die Advents- und Weihnachtszeit ruft Kardinal Reinhard Marx zu Wachsamkeit und Aufmerksamkeit füreinander auf. Die „Corona-Zeit“, die seit fast einem Jahr andauere, stärke die Wahrnehmung: „Wir schauen auf die alten Menschen und auf alle, die allein leben. Wir sehen, wie viele Menschen sich um ihre Zukunft sorgen. Wir erkennen, wie wir selbst und andere an Leib und Seele verletzt werden können“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Hirtenwort, das am ersten Adventssonntag in den Gottesdiensten verlesen wird. Der Ruf Jesu sei „eine Einladung zur Aufmerksamkeit für das, was Gott in unserem Leben und in dieser Zeit wirkt“. Dazu gehöre der Blick auf die Mitmenschen, denn „es gibt keine Gottesverehrung, keine Gottesliebe ohne die Liebe zum Nächsten“, betont Marx. Er ruft zu einem „Netzwerk des Gebets“ auf, das auch beinhalte, „Zeichen des Miteinanders zu geben – vielleicht durch einen Brief oder eine Mail, ein Telefonat, durch Kontakte über die sozialen Medien“.

Antrittsbesuch des neuen Münchner Polizeipräsidenten bei Kardinal Marx

München, 26. November 2020. Der neue Münchner Polizeipräsident, Thomas Hampel, hat Kardinal Reinhard Marx einen Antrittsbesuch abgestattet. Er traf am Donnerstag, 26. November, mit dem Erzbischof von München und Freising in dessen Dienstsitz, dem Palais Holnstein in München, zusammen. Bei dem Treffen dankte Marx für die Arbeit aller Polizistinnen und Polizisten, die auch unter den erschwerten Bedingungen durch die Coronapandemie auf der Grundlage geltenden Rechts zum Erhalt von öffentlicher Sicherheit und Ordnung beitragen. (hs)

Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst in München geplant

München, 25. November 2020. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm wollen an Heiligabend unter dem Motto „Fürchtet euch nicht“ ein Zeichen der Hoffnung und des Trosts setzen und einen ökumenischen Weihnachtsgottesdienst in München feiern. Der Gottesdienst soll am 24. Dezember um 16 Uhr am Chinesischen Turm im Englischen Garten stattfinden, alle Planungen erfolgen aber unter dem Vorbehalt, dass die Entwicklung des Infektionsgeschehens und die dann aktuellen Vorgaben zum Infektionsschutz dies zulassen.  

Digitaler Adventsbegleiter stimmt auf Weihnachten ein

München, 25. November 2020. Der „Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München“, erscheint in diesem Jahr erstmals rein digital. Unter www.advent-in-muenchen.de werden Gottesdienste vom ersten Adventswochenende bis zu den Heiligen Drei Königen angekündigt und von passenden inhaltlichen Impulsen begleitet. Neben einem Such-Modul für Gottesdienste und Andachten in den katholischen Pfarreien der Münchner Innenstadt sind auch Informationen zu Krippen sowie Beratungs- und Hilfsangebote zu finden. Ein geistlicher Adventskalender hält täglich wechselnde Impulssprüche aus den Tageslesungen bereit.

Krippe in Münchner Liebfrauendom an neuem Ort

München, 24. November 2020. Alte und neue Krippen laden in der Adventszeit im Erzbistum München und Freising zu einer Entdeckungsreise ein. Größer und an einem attraktiveren Aufstellungsort als bislang wird die Szenerie um das Jesuskind im Münchner Liebfrauendom präsentiert: In der Kapelle Mariä Verkündigung an der Südwand statt wie bislang in der Nordturmkapelle stehen ab dem ersten Adventsonntag drei Mal zwei Meter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Anders als bislang durch ein Gittertor kann der Blick durch eine Glasscheibe ungestört über die Krippenlandschaft schweifen.

„Die elementaren Formen wiederentdecken“

München, 25. November 2020. Auch wenn die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit ungewohnt sein wird, ermuntert Weihbischof Bernhard Haßlberger in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 25. November, erscheint, sich auf die kommenden Wochen einzulassen. „Vielleicht singen Sie die schönen Advents- und Weihnachtslieder einmal selbst und zünden am Adventskranz im dunklen Wohnzimmer die Kerze an und spüren dann, wie sie leuchtet und wärmt. Und dann können Sie vielleicht erfahren, was das heißt, was wir feiern, dass in Jesus das Licht in die Welt gekommen ist – das Licht, das Liebe und Frieden bedeutet.“

„Nacht der Lichter“ zum Adventsbeginn

München, 24. November 2020. Eine „Nacht der Lichter“ mit Gebeten und Liedern aus Taizé findet am Freitag, 27. November, ab 19.30 Uhr in einer Kirche in Markt Schwaben sowie in vier Münchner Kirchen statt. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie findet dieses Jahr anstelle der traditionellen zentralen Veranstaltung im Münchner Liebfrauendom eine „Nacht der Lichter“ an verschiedenen Orten unter Einhaltung der Infektionsschutzkonzepte für Gottesdienste statt.. In der Margaretenkirche, Erdinger Straße 1 in Markt Schwaben, sowie in den Kirchen in München St. Benno, Ferdinand-Miller-Platz 1, Neuhausen, der Bethlehemskirche, Grünspechtstraße 13, Untermenzing, St. Paul, St.-Pauls-Platz 11, Westend, und der Stephanuskirche, Nibelungenstraße 51, Nymphenburg, werden insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene aus allen christlichen Konfessionen mit Liedern, Texten, Gebeten und in der Stille bei Kerzenlicht den Anfang des Advents feiern. Die „Nacht der Lichter“ wird von Ehrenamtlichen vorbereitet.

Von der Frauenrechtlerin bis zum Luzienhäuserl-Schwimmen

München, 23. November 2020. Das Digitale Archiv des Erzbistums München und Freising hat sein Angebot erneut wesentlich ausgeweitet. Ab sofort stehen rund 680.000 weitere Seiten an digitalisierten Unterlagen zu Pfarreien zur Online-Nutzung zur Verfügung, darunter das älteste Zeugnis über den in Fürstenfeldbruck bis heute geübten Brauch des Luzienhäuserl-Schwimmens. Ebenso sind die Findbücher, also die Aktenverzeichnisse zu Materialien über Ellen Ammann mit rund 200 Verzeichnungseinheiten sowie zu den Akten der Erzbischöflichen Finanzkammer mit rund 4.600 Einheiten jetzt per Internet recherchierbar.

Marx ruft zu Fürsorge auf und warnt vor Ideologien

München, 22. November 2020. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, die Corona-Krise zur Reflektion zu nutzen: „Corona ist nicht die Gerichtsstunde Gottes. Aber jede Zeit will uns auch aufmerksam machen auf das, was wirklich wichtig ist. Eine solche Zeit, die wir jetzt erleben, sollte uns aufmerksam machen, dass wir miteinander verbunden sind, dass die Schwachen in die Mitte gehören, dass wir die Alten und Kranken nicht übersehen, dass wir die Armut in der Welt nicht einfach wegdrücken und sagen, das interessiert uns nicht“, so der Erzbischof von München und Freising am Sonntagvormittag im Festgottesdienst zum Hochfest Christkönig. Die Patroziniumsmesse wurde im BR Fernsehen live aus der Pfarrkirche Christkönig in München-Nymphenburg übertragen.

Kardinal Marx: Corona-Krise als „kreative Pause“ nutzen

Freising, 21. November 2020. Kardinal Reinhard Marx hat die Kirche dazu aufgerufen, die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen und Unterbrechungen des täglichen Lebens als „kreative Pause“ zu nutzen. „Der Herr wird uns den Weg zeigen, dass wir zu Hause sind bei ihm und uns immer wieder auf den Weg machen“, sagte er in seiner Predigt beim Korbiniansfest am Samstag, 21. November, im Freisinger Mariendom. „Wir müssen Heimat und Geborgenheit zusammenbringen  mit Wagnis, der Neugier auf Neues und Aufbruch.“

Katholische Integrierte Gemeinde in der Erzdiözese aufgelöst

München, 20. November 2020. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat den öffentlichen kirchlichen Verein Katholische Integrierte Gemeinde in der Erzdiözese München und Freising aufgelöst. Der 1986 errichtete Verein besaß nach den der Erzdiözese vorliegenden Angaben zuletzt weder Leitungsorgane noch Mitglieder.   Die im Februar 2019 vom Erzbischof beauftragten Visitatoren haben unter www.erzbistum-muenchen.de/bericht-kig einen Bericht über ihre Arbeit veröffentlicht. Vor dem Hintergrund dieses Berichts prüft die Erzdiözese weitere Schritte zur Aufarbeitung der Geschichte und Arbeit der Katholischen Integrierten Gemeinde.   Kardinal Marx zeigt Verständnis für Menschen, die sich von dem Verein enttäuscht fühlen: „Ich bedaure sehr, dass ehemalige Mitglieder in der Auseinandersetzung mit der Katholischen Integrierten Gemeinde Leid erfahren mussten und die Verantwortlichen sich gegenüber den Visitatoren nicht als kooperationsbereit erwiesen haben. Der Bericht der Visitatoren verdeutlicht, dass nicht mangelnder Glaube oder einzelnes persönliches Versagen den Verein problematisch machten, sondern dass hier manche negativen Erfahrungen im Anspruch und in der Struktur der Katholischen Integrierten Gemeinde grundgelegt waren.

„Großes Engagement und fachlich hoch angesehen“

München, 17. November 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern würdig sein ehemaliges Mitglied, den verstorbenen Kirchenrechtler und Benediktinerpater Stephan Haering:Mit großer Bestürzung haben wir soeben vom plötzlichen Tod unseres Mitglieds P. Professor Dr. Stephan Haering OSB erfahren. Professor Haering gehörte dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern seit fast 20 Jahren als berufenes Einzelmitglied an. Er brachte sich in jeder Vollversammlung mit großem Engagement in die jeweiligen Debatten der Delegierten des katholischen Laienapostolats in Bayern ein. Seine kirchenrechtliche Expertise, die in Fachkreisen hoch anerkannt war, nahm das Landeskomitee erstmals in einer gemeinsamen Tagung des Katholischen Laienrates und der Katholischen Aktion Österreich sowie des Landeskomitees im Jahr 1999 in Anspruch, als es um das Verhältnis von „Amt und Rat“, also der Zusammenarbeit und Zuordnung der so genannten Amtskirche und des Engagements in Verbänden und Organen des Laienapostolats ging.In den Folgejahren engagierte sich P. Stephan Haering immer wieder auf Bitten des Landeskomitees mit fachlichen Stellungnahmen zur rechtlichen Frage des in Deutschland besonderen Charakters der Pfarrgemeinderäte als Gremien der Pastoralräte und zugleich als Organe des Laienapostolats.

„Beschämendes Schweigen der Kirchen bei Shoa“

München, 19. November 2020. Bei einer Gedenkveranstaltung im Münchner Stadtteil Milbertshofen-Am Hart haben Kardinal Reinhard Marx und der Evangelisch-Lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm an die erste Deportation von Münchner Juden am 20. November 1941 erinnert. „Das Schweigen, die Teilnahmlosigkeit, das Wegschauen der Bevölkerung und auch der Kirche sind von heute aus gesehen beschämend und unverzeihlich“, so der Erzbischof von München und Freising: „Ohne Zweifel müssen wir sagen: Auch die Kirche, voran die Bischöfe, sind durch Schweigen schuldig geworden.“ Landesbischof Bedford-Strohm sagte. „Voller Scham müssen wir heute feststellen, dass die Kirchenleitungen nicht bereit waren, sich dieser Deportation offiziell entgegen zu stellen und dagegen politisch aktiv zu werden.“ Zu der Gedenkveranstaltung hatten die Gemeinschaft Sant’Egidio und die Israelitische Kultusgemeinde eingeladen. Neben Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm sprachen auch Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Ursula Kalb und weitere Vertreter von Sant’Egidio sowie Vertreter der Stadt München.

Korbiniansmedaillen für vier ehrenamtlich Engagierte

München/Freising, 19. November 2020. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Erzdiözese zeichnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Rahmen des Korbiniansfestes vier verdiente Gläubige aus. Die Korbiniansmedaillen werden am Samstag, 21. November, im Rahmen des um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienstes im Freisinger Mariendom verliehen, der aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt zugänglich ist, aber unter www.korbiniansfest.de live übertragen wird.

Corona als Chance für ökosozialen Wandel

München, 17. November 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern sieht in der Corona-Pandemie die Chance, eine längst überfällige globale Transformation einzuleiten, wie sie Papst Franziskus in seiner vor fünf Jahren erschienen Enzyklika „Laudato Si‘“ beschrieben hat. „Das Virus hat die Schwächen unseres Wirtschaftens und unseres Lebensstils gnadenlos aufgedeckt“, zeigt sich die Laienorganisation überzeugt. „Jetzt ist die Zeit, mutig die Chance für Veränderungen zu ergreifen und Prozesse für eine globale Transformation einzuleiten.“

Fernsehgottesdienst mit Kardinal Marx zum Fest Christkönig

München, 17. November 2020. Der Gottesdienst zum Patrozinium der Pfarrkirche Christkönig, Notburgastraße 15, in München-Nymphenburg mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Sonntag, 22. November, ab 10 Uhr wird live im BR Fernsehen übertragen. Mit dem Hochfest Christkönig findet das Kirchenjahr seinen Abschluss. Musikalisch gestaltet wird der Festgottesdienst mit der Messe in C-Dur, der sogenannten Windhaager Messe für Alt-Solo, zwei Hörner und Orgel von Anton Bruckner. Eine Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort ist nicht mehr möglich, da aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Pfarrkirche nur eine stark begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht. (glx)
 

50 Jahre Ständiges Diakonat im Erzbistum

München, 16. November 2020. Kardinal Reinhard Marx hat den Ständigen Diakonen im Erzbistum München und Freising anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Ständigen Diakonats in der Erzdiözese seinen Dank ausgesprochen. Marx‘ Vorgänger, Erzbischof Julius Kardinal Döpfner, hatte am 22. November 1970 fünf im Glauben bewährte Männer zu Diakonen geweiht und damit den Ständigen Diakonat als eigenständiges Amt innerhalb des dreigliedrigen Weihesakramentes auch in der Erzdiözese München und Freising wiederhergestellt. „Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren täglichen Dienst für Christus und für unsere Mitmenschen, besonders für die Sorge für die Armen und Hilfsbedürftigen“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in einem Grußwort für die Zeitschrift „Diakon Anianus“, die noch in diesem Jahr erscheinen soll. Heute leisteten allein im Erzbistum 176 aktive Diakone ihren Dienst für die ihnen anvertrauten Menschen, „und auch viele der 118 Mitbrüder im Ruhestand sind immer noch eine große Stütze der Pastoral, zumeist in Pfarrverbänden und Pfarreien“.

Neuer Leiter für Pfarrverband im Dekanat München-Freimann

München, 16. November 2020. Dekan und Pfarrer Rolf Merkle (53) übernimmt ab 16. Januar 2021 die Leitung des Pfarrverbands St. Katharina v. Siena – Zu den hl. 14 Nothelfern im Dekanat München-Freimann. Merkle bleibt zugleich Leiter des Pfarrverbands Milbertshofen. (uq)

Kardinal Marx stellt Einrichtung von Jugendrat in Aussicht

Freising, 14. November 2020. Kardinal Reinhard Marx hat  für die Erzdiözese München und Freising die Einrichtung eines Jugendrats in Aussicht gestellt. „Ich verspreche es euch, im neuen Jahr, wenn Corona vorbei oder hoffentlich zumindest ein wenig überwunden ist, diesen Jugendrat zu organisieren, mit dem ich mich ein- oder zweimal jährlich treffe und der hilft, damit auch ich hören kann“, sagte er am Samstag, 14. November, an die jungen Menschen gerichtet, die zum Gottesdienst im Rahmen der Jugendkorbinianswallfahrt in den Freisinger Mariendom gekommen waren oder die Messe per Live-Stream verfolgten. Im allgegenwärtigen gesellschaftlichen und auch kirchlichen „Stimmengewirr“ bleibe vieles unerhört, daher sei ein „wirkliches Zuhören, ein aufeinander Lauschen“ gefragt, betonte der Erzbischof von München und Freising und nahm damit Bezug auf das diesjährige Motto von Jugendkorbinian „Unerhört!“.

„Den vielfältigen Verunsicherungen der Menschen stellen“

München, 14. November 2020. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, sieht in der Corona-Pandemie „die größte Nachkriegsherausforderung“ für die Weltgemeinschaft und damit auch für Gesellschaft und Kirche in Deutschland. Die Kirche müsse dabei „die Bedürfnisse gerade auch der Gläubigen nach Barmherzigkeit, nach lebendigem Engagement, nach praktizierendem Glauben in Offenheit, nach Transparenz und Dialog weiter entwickeln und leben“, fordert Unterländer in seinem Bericht bei der Herbstvollversammlung des Landeskomitees am Samstag, 14. November, die aufgrund der Pandemie als Videokonferenz stattfand. Gleichzeitig müsse man sich „gerade auch den finanziellen Herausforderungen für das Gemeinwesen und für die kirchlichen Strukturen sowie den vielfältigen Verunsicherungen für die Menschen“ stellen: „Die besondere Bedeutung des Laienapostolats und der niederschwelligen Verbändevielfalt darf ebenso wenig unter Corona leiden wie die soziale Kompetenz unserer kirchlichen, caritativen Angebote.“

Landeskomitee fordert Stärkung von Frauen in der Kirche

München, 14. November 2020. Laut dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern müssen Frauen noch stärker in kirchliche Entscheidungs- und Handlungsprozesse eingebunden werden. „Auch wenn sich innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren positive Entwicklungen feststellen lassen, sind Frauen von einer umfassenden Einbeziehung in Entscheidungsprozesse und einer Beteiligung an Führungsaufgaben bislang noch weit entfernt, von einem Zugang zu den geweihten Ämtern ganz zu schweigen“, stellen die katholischen Laien in einer Erklärung fest. Das Aufkommen von Bewegungen wie „Maria 2.0“ habe gezeigt, dass die bisher erzielten Fortschritte nicht ausreichten. „Es ist theologisch nicht hinreichend begründbar und grob fahrlässig, die Begabungen und Interessen von Frauen nicht besser zu berücksichtigen.“

Kunst, Gottesdienste und Musik zu Ehren des Hl. Korbinian

München/Freising, 13. November 2020. Zu Ehren des Bistumspatrons Korbinian hat der Künstler Henning von Gierke ein Korbiniansbild gemalt, das einen neuen Blick auf den Heiligen ermöglichen soll. Nach der Eucharistiefeier im Freisinger Mariendom wird die Installation unter dem Titel „Himmel, Glaube, Erde“ am Sonntag, 15. November, gegen 11.30 Uhr in Anwesenheit des Künstlers erstmals gezeigt. Bis zum Ende des Jahres ist die Installation dann täglich zwischen 10 Uhr und 17 Uhr zu sehen. Berufung, Weg und Vision des Hl. Korbinian werden im Inneren des Domes anhand eines Bild-Dialoges mit dem Hochaltarbild und der Architektur der Domkirche veranschaulicht. Die Bildwelten thematisieren die Auseinandersetzung mit Gewalt, der mit Frieden und Hoffnung begegnet wird.

Heiliger der „Nächstenliebe, Solidarität und Barmherzigkeit“

München, 11. November 2020. Die Ideale des Heiligen Martin seien angesichts der Herausforderungen der Corona-Monate besonders bedeutsam, unterstreichen Pfarrer Martin Cambensy und Religionspädagogin Monika Mehringer in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 11. November, erscheint. Auch wenn heuer wegen der Infektionsgefahr durch die Corona-Pandemie anders gefeiert werden müsse, seien die Prinzipien des Heiligen wie etwa „die Liebe zu den Menschen, die mit uns leben, sehr aktuell“, so die Leiterin der Kinderpastoral im Erzbistum München und Freising. Der Pfarrer von St. Martin in München-Moosach unterstreicht, der Martinstag sei Anlass, „über die christlichen Grundprinzipien der Nächstenliebe, Solidarität und Barmherzigkeit nachzudenken“. Die Videoreihe „Mittwochsminuten“ erscheint jeden zweiten Mittwoch ab 12 Uhr im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising.

Landeskomitee befasst sich mit Stellenwert von Frauen in Kirche und Gesellschaft

München, 9. November 2020. Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung am Samstag, 14. November, befassen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern unter dem Titel „Nur weil sie Frauen sind“ mit dem Stellenwert von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Aufgrund des Corona-Infektionsgeschehens findet die Vollversammlung erstmals digital als Videokonferenz statt. Zuvor findet amFreitag, 13. November, um 11 Uhr eine digitale Pressekonferenz statt.Joachim Unterländer, Vorsitzender des Landeskomitees, sowie Elfriede Schießleder, stellvertretende Vorsitzende, informieren Journalisten per Video über die Inhalte der Vollversammlung und beantworten Fragen. Um einen Link zur Teilnahme zu erhalten, werden Journalisten gebeten, sich unter pressestelle@eomuc.de anzumelden.Die Herbstvollversammlung des Landeskomitees nimmt Bezug auf die Kirchenlehrerin Teresa von Ávila und ihre Kritik am Stellenwert der Frau in Kirche und Gesellschaft. Sr. Sara Thiel CSR, Schwester vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) und Mitglied der Initiative „Ordensfrauen für Menschenwürde“, hält einen Impulsvortrag aus kirchlicher Perspektive.

Martinstag wird trotz Corona begangen

München, 5. November 2020. Mit Gottesdiensten und Feiern speziell für Kinder wird im Erzbistum München und Freising der Festtag des Heiligen Martin begangen. Die Kinderpastoral der Erzdiözese hat zudem eine Vorlage für eine Martinsandacht in den Kindertageseinrichtungen veröffentlicht, die heruntergeladen werden kann unter www.erzbistum-muenchen.de/kinderpastoral. In dem digitalen Andachtsheft wird die Verehrung des Heiligen lebendig mit Liedern, Geschichten und einem Martinsspiel, bei dem die Kinder pantomimisch sein Wirken nacherzählen. Traditionelle Laternenumzüge am Gedenktag des Heiligen Martin wie der in der Münchner Innenstadt oder in Freising müssen aufgrund der aktuellen Vorgaben zum Infektionsschutz in der Zeit der Corona-Pandemie leider entfallen.

Erzdiözese startet Online-Befragung zu kirchlichen Angeboten

München, 4. November 2020. In einer breit angelegten Online-Befragung möchte die Erzdiözese München und Freising herausfinden, welche Angebote sich die Menschen von der Kirche wünschen und wie sie die vorhandenen Angebote bewerten. Die Befragung ist Teil des Gesamtstrategieprozesses der Erzdiözese, in dem sie Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln erarbeitet. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Menschen, die im Erzbistum München und Freising kirchliche Angebote nutzen oder an diesen interessiert sind. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese sind ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen.

Kardinal Marx verurteilt Terroranschlag von Wien

München 03. November 2020. Mit Blick auf den Anschlag am Montagabend in der österreichischen Hauptstadt Wien drückt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sein tief empfundenes Mitgefühl mit den Opfern und ihren Angehörigen sowie mit der gesamten Wiener Stadtgesellschaft aus und verurteilt jeglichen Terror, insbesondere mit religiösem Vorwand. In einem Brief an den Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn schreibt Marx:

Kardinal Marx: „Alles tun, dass niemand allein bleibt“

München, 2. November 2020. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, in diesen Wochen „noch mehr aufeinander zu achten, besonders auf die Alten und die Einsamen. Wir wollen alles tun, dass niemand allein bleibt“. Vor allem Mit Blick auf die letzte Lebensphase von Menschen solle jeder dabei helfen, „dass im Rahmen der Schutzbestimmungen niemand alleine sterben muss“, sagte der Erzbischof von München und Freising an Allerseelen, Montag, 2. November. Aufeinander zu achten könne auch heißen, „ein Telefonat zu führen, einen Brief zu schreiben oder im Rahmen der Hygienevorschriften einen Besuch zu machen“, so Marx bei dem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Christen könnten besonders im Gebet ein solidarisches Zeichen der Gemeinschaft, Hoffnung und der Zuversicht senden, „sodass wir inmitten dieser Gesellschaft ein Licht entzünden“. Der Glaube mache auch mit Blick auf den letzten Weg über die Schwelle des Todes klar: „Wie gehen ihn nicht alleine. Wir gehen ihn mit Ihm! Das ist unsere Hoffnung.“ 

Kardinal Marx: „Weg an Jesu Seite erneuert die Kirche“

München, 1. November 2020. Kardinal Reinhard Marx hat zu einer steten Orientierung an Jesus Christus aufgerufen: „Nicht die Selbstbehauptung mit noch so schönen Argumenten erneuert die Kirche, nicht die Selbstbehauptung durch große Gebäude erneuert die Kirche, sondern der Weg an seiner Seite“, so der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst zum 75. Todestag des Jesuitenpaters Rupert Mayer am Sonntag, 1. November, in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael. Für den seligen Pater Rupert Mayer habe der Weg an Jesu Seite bedeutet, „St. Michael zu einem Schutzraum der Wahrheit zu machen über den Menschen und über die Würde des Menschen: In der Predigt, in der Verkündigung, in der Liturgie“. Mit Blick auf das Leben des Seligen müssten sich Gläubige auch heute fragen „Sind wir noch in Jesu Nähe? Oder sind wir längst auf unseren eigenen Wegen und haben wir längst unsere eigenen Projekte geplant und die Projekte, die ihm am Herzen lagen – das Reich Gottes – zu wenig beachtet?“

Ökumenisches Friedensgebet im Liebfrauendom

München, 30. Oktober 2020. Ein ökumenisches Friedensgebet auf Initiative der Armenischen Apostolischen Kirche rückt am Sonntag, 1. November, um 19 Uhr den Frieden in der Welt in den Mittelpunkt mit einem besonderen Augenmerk auf das Leid der Menschen in der Konfliktregion Bergkarabach. Das Gebet im Münchner Liebfrauendom wird von Bischof Serovpé Isakhanyan, Primas der Armenischen Apostolischen Kirche in Deutschland, geleitet. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, wie auch Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, wirken mit. Bei einer Schweigeminute wird der Situation der Menschen im Kaukasus gedacht sowie aller Opfer von Krieg und Unfrieden. Alle Gläubigen sind zu dem Gebet herzlich eingeladen. Aufgrund des geltenden Infektionsschutzkonzepts ist im Liebfrauendom allerdings nur eine sehr begrenzte Zahl an Plätzen für Mitbetende verfügbar. Alle Interessierten sind aber aufgerufen, sich von ihrem Aufenthaltsort aus an dem Gebet zu beteiligen. (hs)

Per Mobilgerät auf den Spuren von Geistlichen im KZ Dachau

München/Dachau, 30. Oktober 2020. Die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau hat eine Smartphone-App entwickelt, mit deren Hilfe man die Lebensdaten von 2.720 Geistlichen verschiedener Konfessionen und Religionen abrufen kann, die im Konzentrationslager Dachau von 1940 bis 1945 inhaftiert waren. In keinem anderen Lager wurden Geistliche in so großer Zahl gefangen gehalten. Finanziert wurde die App von der Erzdiözese München und Freising, die damit die Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt bewahren will. Neben der Einsicht in die Biographien der Geistlichen führt die App Besucherinnen und Besucher vor Ort oder virtuell auf zwei Rundgängen über das Gelände der KZ-Gedenkstätte. Die Gedenk-App mit dem Titel „Geistliche im KZ Dachau“ ist kostenlos über den App Store oder den Google Play Store erhältlich.

„Rituale können Trauernden helfen“

München, 28. Oktober 2020. Die kirchlichen Rituale in den Tagen um Allerheiligen können Trauernden in ihrem Schmerz helfen, erläutert Heidrun Oberleitner-Reitinger, Trauerbegleiterin und Leiterin des katholischen Bestattungsdienstes München, in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 28. Oktober, erscheint. „Im gemeinsamen Feiern verbinden wir uns untereinander. Wir, die Lebenden, und wir Lebenden mit den Verstorbenen, und diese Verbindung trägt und hält uns.“ Beim Gräberumgang an Allerheiligen werde für die Verstorbenen gebetet, sagt Oberleitner-Reitinger, im Gottesdienst an Allerseelen „werden die Namen aller Verstorbenen des letzten Jahres verlesen, weil wir glauben, dass jeder Mensch ein einzigartiges Geschöpf und nicht vergessen ist.“

Gedenkgottesdienst zum 75. Todestag Pater Rupert Mayers

München, 26. Oktober 2020. Zum 75. Todestag des Jesuitenpaters Rupert Mayer feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, an Allerheiligen, Sonntag, 1. November, um 9 Uhr einen Gedenkgottesdienst in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael, Neuhauser Straße 6. Die Messe wird online übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf der Facebook-Seite des Erzbistums. Es gelten die Vorgaben des Infektionsschutzkonzepts für Gottesdienste wie das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung abseits des Sitzplatzes und das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zu Menschen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

Allerheiligen und Allerseelen: Gedenken an Verstorbene

München, 29. Oktober 2020. Am Hochfest Allerheiligen, Sonntag, 1. November, gedenken Katholiken aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden. Das Fest Allerseelen am Montag, 2. November, ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Vielerorts versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken. In diesem Jahr wird darum gebeten, kommunale Regelungen zum Schutz vor Corona zu beachten und auch auf den Friedhöfen die Abstandsgebote einzuhalten. Gegebenenfalls können größere Versammlungen in den Pfarreien durch mehrere kürzere Andachten statt einer längeren vermieden werden. Wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht.

Erzdiözese legt Jahresabschluss 2019 und Haushalt 2020

München, 23. Oktober 2020. Die Erzdiözese München und Freising hat ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2019 und den Haushalt 2020 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Die Rechnungslegung erfolgte wie seit dem Jahr 2015 gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB).   „Vertraute Lebenswirklichkeiten verändern sich. Die Transformationsprozesse in allen gesellschaftlichen Bereichen beschleunigen sich in unserer Zeit rapide. Das fordert uns als Kirche heraus – ebenso wie die gesamte Gesellschaft“, sagte der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, bei der Finanzpressekonferenz in München am Freitag, 23. Oktober. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, gelte es, „jetzt aktiv zu gestalten, Entwicklungen zu ermöglichen, Innovationen anzustoßen“, so Klingan. Dazu habe die Erzdiözese einen Gesamtstrategieprozess in Gang gesetzt mit dem Ziel, „dass wir für uns inhaltliche Prioritäten formulieren, ein Leitbild entwickeln und dies mit den vorhandenen Ressourcen in Beziehung setzen, um verantwortliche Entscheidungen für ein wirksames Handeln der Kirche treffen zu können“.

Erzbistum feiert Korbiniansfest in neuer Form

München/Freising, 20. Oktober 2020. Die Erzdiözese München und Freising begeht ihr zentrales Fest zu Ehren des Bistumspatrons Korbinian auf dem Freisinger Domberg in diesem Jahr in neuer Form. Alle Gottesdienste rund um den Gedenktag des Heiligen am Freitag, 20. November, können im Livestream mitgefeiert werden. Zudem sind alle Gläubigen eingeladen, ab Dienstag, 20. Oktober, eine eigene Wallfahrt zu gestalten und so an selbst gewählten Orten im ganzen Erzbistum mit dem Heiligen Korbinian zu pilgern. Das Korbiniansfest steht im Jahr 2020 unter dem Motto „Wohin gehst du?“.

Erzdiözese stellt Jahresabschluss 2019 und Haushalt 2020 vor

München, 19. Oktober 2020. Die Erzdiözese München und Freising stellt ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2019 sowie den Haushalt 2020 vor. Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur

Pressekonferenz
am Freitag, 23. Oktober, um 10 Uhr
im Karmelitersaal in München, Karmeliterstraße 1.


Es informieren Generalvikar Christoph Klingan, Amtschefin Stephanie Herrmann und Finanzdirektor Markus Reif. (ck)


Hinweis:
Medienvertreter werden gebeten, sich zu der Pressekonferenz anzumelden unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de. Bitte beachten Sie, dass Sie vor Ort jeweils einen Mund-Nasen-Schutz tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu Umstehenden halten müssen.

Gott im Lockdown: Was Pfarreien aus der Krise lernen können

München, 19. Oktober 2020. „Corona: Was können Pfarrgemeinden aus der Krise lernen?“ So ist eine Veranstaltungsreihe überschrieben, die vom Diözesanrat der Katholiken gemeinsam mit der Domberg-Akademie der Erzdiözese München und Freising als Online-Angebot organisiert wird. An drei Donnerstagabenden wird reflektiert und diskutiert, wie Kirche in der Coronakrise nahe bei den Menschen sein kann, und wie in einer Zeit des Umbruchs innovative Potenziale freigesetzt werden können. Es stehen aber auch ganz konkrete Fragen im Fokus, etwa wie Gläubige ermächtigt werden, in Eigeninitiative neue Gottesdienstformen zu erproben, oder wie die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen gut gelingen kann.