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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Betriebsseelsorger ans Bundesarbeitsgericht berufen

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat Christian Bindl (55), Leiter der Betriebsseelsorge im Erzbischöflichen Ordinariat der Erzdiözese München und Freising, ab 1. September zum ehrenamtlichen Arbeitsrichter berufen. Vorgeschlagen für das Amt wurde Bindl von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB).   Für die kommenden fünf Jahre vertritt Bindl, der seit zehn Jahren Betriebsseelsorger ist, die Arbeitnehmerseite am höchsten Gericht der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit und damit einem der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik. Aufgabe des Bundesarbeitsgerichts ist die Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung auf dem Gebiet des Arbeitsrechts sowie die Fortbildung des Rechts in den Bereichen, in denen der Gesetzgeber unbewusst keine abschließenden Regelungen geschaffen oder die nähere Ausgestaltung des Rechts bewusst den Gerichten überlassen hat.   Bindl, der auch Sprecher der Bundeskommission für Betriebsseelsorge ist, betätigt sich schon seit acht Jahren als ehrenamtlicher Richter, vier davon am Arbeitsgericht München und vier am Landesarbeitsgericht München.

Marx bleibt Koordinator des Vatikanischen Wirtschaftsrats

Papst Franziskus hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, erneut  zum Koordinator des Päpstlichen Rats für die wirtschaftlichen Angelegenheiten berufen. Marx leitet den so genannten Vatikanischen Wirtschaftsrat bereits seit dessen Gründung im Jahr 2014.  Der Wirtschaftsrat hat die Aufgabe, die Durchführung der wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls aufmerksam zu verfolgen und über die Strukturen und die administrativen und finanziellen Aktivitäten der Behörden der Römischen Kurie, der mit dem Heiligen Stuhl verbundenen Einrichtungen und des Staates der Vatikanstadt zu wachen. Der Wirtschaftsrat besteht aus fünfzehn Mitgliedern – acht werden aus den Kardinälen und Bischöfen ausgewählt, um die Universalität der Kirche widerzuspiegeln, und sieben sind Laien, Expertinnen und Experten aus verschiedenen Nationen, die über Finanzkompetenz und anerkannte Professionalität verfügen.  Erstmals sind jetzt auch sechs Frauen in das Gremium berufen worden, darunter zwei aus Deutschland: Die Düsseldorfer Juraprofessorin Charlotte Kreuter-Kirchhof, Expertin für öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht, und die Berliner Finanzspezialistin Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, bringen ihre Expertise künftig in das Gremium ein.

Marx: Coronakrise rückt Wohl aller Menschen in den Blick

München, 31. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx mahnt, bei der Suche nach einem Impfstoff zur Bekämpfung der Coronapandemie das Wohl aller im Blick zu behalten. „Die Coronapandemie hat uns ganz deutlich gemacht, dass Globalisierung bis ins kleinste Detail hinein bedeutet: Alles hängt mit allem zusammen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 1.  August, gesendet wird. „Vielleicht haben wir weltweit noch nie so sehr verstanden, was es heißt, eine Menschheitsfamilie zu sein.“

Ferienangebote und Schulprogramm im Kloster Beuerberg

München/Beuerberg, 31. Juli 2020. Mit einem bunten Strauß an Programmangeboten heißt das Kloster Beuerberg große und kleine Besucherinnen und Besucher während der Ferienzeit willkommen. Immer angelehnt an das Motto der laufenden Ausstellung „Tugendreich“ dreht sich in den vom Diözesanmuseum angebotenen Kursen alles um Werte, so auch beim Basteln von Heldencollagen am Samstag, 15. August, oder am Samstag, 29. August, beim Animationsfilm-Workshop – schließlich wurden Filme schon immer dafür genutzt, Geschichten über Tugenden und Laster zu erzählen. „Mit Bedacht und Duldsamkeit“ werden am Samstag, 8. August, Klosterarbeiten angefertigt und jeden Feriensonntag Sauerteigbrote in der Klosterbackstube gebacken. Auch im Klostergarten lässt sich anhand der duftenden Blumen, des nahrhaften Obstes und Gemüse, der Heilkräuter und sogar der Giftpflanzen bis heute viel über Tugenden und Laster lernen, so bei der Führung durch das „Paradiesgärtlein“ am Sonntag, 2. August.

Weltweites Interesse an bayerischen Kirchenarchivalien

München, 29. Juli 2020. Vor einem Jahr startete das Archiv des Erzbistum München und Freising sein umfangreiches Online-Angebot mit Findbüchern, die über vorhandenes Aktenmaterial informieren, Forschungsanleitungen und digitalisierten Archivalien. Ein Jahr später ist die Bilanz überaus positiv: Rund 38.000 Nutzer haben das Digitale Archiv des Erzbistums mehr als 200.000 Mal aufgerufen. Die Zahl der Archivnutzer hat sich damit gegenüber der Zeit, als der Lesesaal in der Münchner Innenstadt noch ausschließlich persönlich aufgesucht werden musste, mehr als verzehnfacht – den virtuellen Lesesaal besuchen jetzt pro Tag ebenso viele Interessierte wie früher im Monat den realen. Zugriffe von allen fünf Kontinenten sind inzwischen verzeichnet. Nach den Nutzern aus Deutschland, die mit über 30.000 deutlich an der Spitze liegen, kommen die meisten aus Österreich (2.750) und den USA (1.600). „Sogar aus China und Australien nutzen Interessenten unser Digitales Archiv. Viele von ihnen suchen in den historischen Pfarrmatrikeln wohl nach ihren bayerischen Vorfahren“, vermutet Archivleiter Michael Volpert, der das Digitale Archiv konzipiert hat und dessen weiteren Ausbau betreut.

„Ein Mensch und Politiker, für den das christliche Menschenbild leitend war“

München 26. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx würdigt den verstorbenen früheren SPD-Vorsitzenden Hans-Jochen Vogel als einen Menschen und Politiker, für „dessen Handeln das christliche Menschenbild leitend gewesen“ sei und dessen politisches Engagement auch von seiner Glaubensüberzeugung getragen war: „Es war nicht unbedingt selbstverständlich, wie Hans-Jochen Vogel als Sozialdemokrat sein Katholisch-Sein und seine damit verbundenen moralischen Grundsätze öffentlich bekannte und lebte.“ In besonderer Weise habe er als Bundesminister der Justiz in einer der dunkelsten Stunden der Bundesrepublik Deutschland Verantwortung getragen, als der Terror der RAF die Gesellschaft bedrohte.

Marx: Erfahrungen der Ortskirche aufnehmen

München, 24. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx hat ein stärkeres Aufeinanderhören in der Kirche eingefordert und die Entstehung der vatikanischen Instruktion der Kleruskongregation „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ kritisiert. „Es ist schon etwas merkwürdig, wenn ein Dokument von Rom kommt, ohne dass jemals mit uns darüber gesprochen wurde – ist das ein Miteinander von Universal- und Teilkirche, wie man sich das wünscht? Eigentlich nicht“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt beim Gedächtnisgottesdienst anlässlich des 44. Todestages seines Vorgängers Kardinal Julius Döpfner am Freitagabend, 24. Juli, im Münchner Liebfrauendom.

In Krisenzeiten an besonderen Orten Kraft schöpfen

München, 22. Juli 2020. Mit einem Impuls aus dem Kloster Maria Eich verabschiedet sich die Videoreihe „Mittwochsminuten“ in die Sommerpause. „Ja, manchmal braucht es diese Kraft von oben, die an manchen Orten in besonderer Weise erfahrbar und spürbar ist“, ist Pater Matthäus Klein überzeugt, der als Prior die Gemeinschaft der Augustinermönche in Planegg (Landkreis München) leitet. „Gerade in dieser Zeit der Coronakrise kommen immer wieder Menschen hierher nach Maria Eich, um hier neue Kraft zu schöpfen.“

Erzdiözese verstärkt Coronahilfe im In- und Ausland

München, 22. Juli 2020. Die Erzdiözese München und Freising verstärkt ihre Hilfen für infolge der Coronapandemie notleidende Menschen im In- und Ausland. Menschen aus der Erzdiözese werden mit 100.000 Euro unterstützt, weitere 100.000 Euro gehen an Menschen in Somalia.   In der Erzdiözese sind von der Krise insbesondere Menschen betroffen, die ihre Arbeit verloren haben. Vor allem Menschen in ohnehin prekären Lebensverhältnissen wie Wohnungslose, aber auch Alleinerziehende, Migranten, Kranke oder Menschen mit Behinderung sind in existenzielle Not geraten. 65.000 Euro werden nach den Kriterien des diözesanen Allgemeinen Notlagenfonds vergeben, also als einmalige finanzielle Zuwendungen an bedürftige Menschen. Antragsberechtigt sind Pfarreien und soziale Beratungsstellen. 20.000 Euro gehen an die Katholische Bahnhofsmission und 15.000 Euro an die Schwestern und Brüder vom Heiligen Benedikt Labre, die mit ihrem Teebus „Möwe Jonathan“ in München obdachlose Menschen versorgen. Beide Hilfsorganisationen in der bayerischen Landeshauptstadt verzeichnen infolge der Coronapandemie deutlich mehr Nachfrage, bei der Bahnhofsmission hat sich diese im Mai sogar verdoppelt auf 18.

Marx feiert Gedächtnisgottesdienst für Kardinal Döpfner

München, 20. Juli 2020. Anlässlich des 44. Todestages des letztverstorbenen Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Julius Döpfner, feiert Kardinal Reinhard Marx am Freitag, 24. Juli, um 17.30 Uhr einen Gedächtnisgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Döpfner war von 1961 bis 1976 Erzbischof von München und Freising. Nach der Bischofsmesse zieht Kardinal Marx mit dem Liturgischen Dienst in die Krypta zu den Gräbern seiner verstorbenen Amtsvorgänger, um dieser im stillen Gebet zu gedenken. Die gesamte Feier wird online übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal des Erzbistums.

Ein Bärenzahn und andere historische Kostbarkeiten

Freising/München, 17. Juli 2020. Kunstliebhaber und historisch Interessierte können sich über ein neues digitales Angebot freuen: Das Diözesanmuseum Freising hat eine dreiteilige Podcastreihe erstellt, die unter dem Titel „Archäologen im Himmel“ Funde und Erkenntnisse in den Blick nimmt, die bei der aktuellen Sanierung des derzeit geschlossenen Gebäudes des Diözesanmuseums gewonnen wurden. In den Folgen der Serie befragt die Journalistin Katja Volkmer Experten auf dem Domberg vor Ort über die bei den Arbeiten zutage geförderten archäologischen Überraschungen und deren kunsthistorische Bedeutung. Die drei jeweils rund 15 Minuten langen Audio-Beiträge können auch unabhängig von der Reihenfolge angehört werden.

Kardinal Marx versichert Zentralrat der Juden Unterstützung

München, 17. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx sagt dem Zentralrat der Juden in Deutschland anlässlich des 70. Jahrestages seiner Gründung seine Unterstützung im Kampf gegen Judenfeindlichkeit zu. „Und ich versichere Ihnen abermals, dass wir als Christen an Ihrer Seite stehen werden, wenn Juden in welcher Form auch immer angegriffen werden“, unterstreicht der Erzbischof von München und Freising in einem Gratulationsschreiben an den Präsidenten des Zentralrates der Juden, Josef Schuster. „Wir sind nicht nur als Bürger, sondern auch als Christen verpflichtet, antijüdischen Vorurteilen zu widersprechen und gegen antijüdische Angriffe aufzustehen. Wir dürfen und werden nicht noch einmal wegschauen!“

Neue „Paaradies“-App belebt Beziehungen

München, 16. Juli 2020. Anregungen für eine gelingende Paarbeziehung gibt die neue App „Paaradies“, die Interessierte ab sofort kostenlos im App-Store von Apple oder im Google Play Store herunterladen können. Die neue App und die dazugehörige Webseite www.damit-die-liebe-bleibt.de, die im Mai online gegangen ist, sind realisiert worden vom Institut für Kommunikationstherapie, einer Forschungseinrichtung der Erzdiözese München und Freising. Das Projekt hilft Paaren, an ihrer Beziehung zu arbeiten: Sie sollen mit Übungen und vertiefenden Informationen unter anderem dazu angeregt werden, regelmäßig Zeit in Gespräche zu investieren und so ihre Paarkommunikation zu verbessern.

Kardinal Marx: „Nah am Menschen, heißt nah bei Christus sein“

München, 15. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx hat bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Mittwoch, 15. Juli, allen Helfenden, die sich während der Coronapandemie für andere engagierten, gedankt. Mit Bezug auf das Motto der Caritas im Erzbistum München und Freising, „nah am Nächsten“, sagte er an die Mitarbeitenden der Caritas gewandt, die zu dem Gottesdienst eingeladen waren: „Nah am Menschen zu sein, heißt, nah bei Christus zu sein.“ Das „Social Distancing“, das ein „Leitwort der letzten Monate geworden ist und es wohl auch noch bleiben wird“, benannte Marx als „das absolute Gegenteil zu diesem Motto“. Die Coronapandemie bedeute, „wir können vielleicht nicht so nah sein, wie wir möchten. Und doch müssen wir es“, so der  Erzbischof von München und Freising.

Marx an Schulabsolventen: Verbindung zum Glauben nicht verlieren

München, 14. Juli 2020. Einen Brief vom Kardinal erhalten die katholischen Schüler und Schülerinnen im Erzbistum München und Freising, die dieser Tage mit dem Abitur, dem Mittelschul- oder Realschulabschluss die Schule verlassen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, gratuliert darin den Jugendlichen, die angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in einer persönlichen Prüfungs- und Umbruchsituation besonders gefordert sind.

Fahrzeugsegnung in St. Maximilian in München

München, 13. Juli 2020. Für einen sicheren Start in die Ferien lädt die St.-Christophorus-Bruderschaft München auch in diesem Jahr wieder alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu ein, sich und ihren Fahrzeugen Gottes Segen erteilen zu lassen. Dazu feiert Pfarrer Rainer Schießler am Sonntag, 19. Juli, einen Festgottesdienst in der Münchner Pfarrkirche St. Maximilian, Auenstraße 1. Aufgrund der durch die Coronapandemie notwendigen Schutzbestimmungen weicht die Gestaltung von der der Vorjahre ab: Um 10.30 Uhr beginnt die Segnung der Fahrzeuge, die sich in der Wittelsbacher Straße aufgestellt haben. Im Anschluss findet die Heilige Messe mit einer reduzierten Zahl an Gläubigen und unter Einhaltung der notwendigen Mindestabstände im Kirchenraum statt. Am Ende des Gottesdienstes segnet Pfarrer Schießler Fahrzeuge von Kindern, mit denen sie am Straßenverkehr teilnehmen. Rund 250 Fahrräder, Autos, Motorräder, Nutzfahrzeuge und andere Gefährte wurden in vergangenen Jahren bei der traditionellen Fahrzeugsegnung  gezählt.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

München, 13. Juli 2020. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in fünf Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:     Seelsorgsregion München   Dekanat Ottobrunn Pfarrverband Aying-Helfendorf Ab 1. September: Pfarrvikar Manuel Kleinhans, 36, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Fürstenfeld   Dekanat Ottobrunn Pfarrverband Höhenkirchen Ab 1. Oktober: Pfarrvikar Manuel Kleinhans, 36, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Fürstenfeld     Seelsorgsregion Nord   Dekanat Geisenhausen Pfarrverband Steinzell Ab 1. Oktober: Pfarrer Konrad Eder, 51, bisher Leiter des Pfarrverbands Aschheim-Feldkirchen     Seelsorgsregion Süd   Dekanat Rosenheim Pfarrverband Großkarolinenfeld Ab 1.

„Sakramente schenken Kraft zum Hören und Verstehen“

München, 11. Juli 2020. Elf Erwachsene hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 11. Juli, in einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in München getauft und zwei weitere gefirmt. In seiner Predigt betonte Marx die Bedeutung der Sakramente der Taufe und der Firmung in dem Sinne, „dass uns Christen durch die Begegnung mit dem lebendigen Gott die Kraft geschenkt wird zur Unterscheidung, zum Hören und zum Verstehen sowie zum Auseinanderhalten von Gut und Böse, Falsch und Richtig“. Die Sakramente bedeuteten aber keinen Abschluss oder eine Vollendung im Glauben, so Marx, sondern es sei „wie eine Liebesbeziehung, die eine Bekräftigung erfährt und die von Gott her endgültig besetzt ist“.

Streams aus dem Münchner Dom: 1,3 Millionen Reichweite

München, 13. Juli 2020. Die täglichen Streams aus dem Münchner Liebfrauendom haben seit Beginn der Coronakrise eine Reichweite von rund 1,3 Millionen erzielt. Seit Sonntag, 15. März, wird täglich mindestens ein Gottesdienst aus der Kathedrale live auf der Homepage und den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising übertragen, der in der Regel von einem Mitglied des Domkapitels gefeiert wird. Insgesamt sind das 125 Streams. In diesen vier Monaten erreichten Werktagsgottesdienste durchschnittlich rund 7.500 Menschen, Sonntagsgottesdienste etwa 13.500 Menschen, Gottesdienste zu Feiertagen oder besonderen Anlässen teilweise noch deutlich mehr.

Webinar zu Rassismus und App mit Gedenkfunktion

München, 10. Juli 2020. Während der Corona-Krise haben die Einrichtungen der Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising neue digitale Bildungsangebote entwickelt und bestehende Online-Aktivitäten ausgebaut. Die in den vergangenen Monaten entstandenen Konzepte und Kompetenzen sollen auch unabhängig von der Krise genutzt werden und in die Programmplanung einfließen.   Die Domberg-Akademie der Erzdiözese mit Sitz in Freising bietet unter anderem ein Webinar zur Geschichte des Rassismus an. In dem Online-Kurs mit dem Titel „Eine Geschichte der Abwertung – Streifzug durch einhundert Jahre Rassismus und der Widerstand dagegen“ werden auch die aktuellen "Black Lives Matter"-Proteste Thema sein. Eine Fortbildung zur Biografiearbeit beginnt im Oktober. Der Kurs für Personen, die ehrenamtlich oder beruflich mit Gruppen arbeiten wollen, wird sowohl digital als auch analog umgesetzt.   Zahlreiche Kurse der Katholischen Erwachsenenbildung, die bisher als Präsenzveranstaltungen durchgeführt wurden, finden zurzeit ausschließlich oder teilweise online statt.

„Coronakrise verschärft Ungleichheiten“

München, 10. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, dass sich durch die Coronakrise die sozialen Spannungen in der Gesellschaft verschärfen werden. „Die Ungleichheiten werden nicht kleiner werden, sie werden größer werden – sie waren vorher schon groß“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 9. Juli, in der Katholischen Akademie in München. Der Austausch mit Akademiedirektor Achim Budde war die erste öffentliche Diskussionsveranstaltung des Kardinals seit Beginn der Coronakrise.

Kardinal feiert mit Caritas-Mitarbeitern Gottesdienst

München, 8. Juli 2020. Als Wertschätzung für ihre außerordentlichen Leistungen in der Coronazeit feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 15. Juli, um 9 Uhr mit Mitarbeitern der Caritas aus dem ganzen Erzbistum einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Die wegen der Pandemie stark reduzierte Anzahl von Plätzen im Dom ist für Vertreter aus allen Geschäftsbereichen und der Zentrale der Caritas reserviert. Eingeladen wurden Mitarbeiter aus den Beratungszentren, von Altenheimen, ambulanten Pflegediensten, Behinderten- und Kinderbetreuungs­einrichtungen. Eine Mitfeier ist zeitgleich per Live-Stream im Internet möglich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. (uq)

Im Urlaub Kraft für Leib und Seele tanken

München, 8. Juli 2020. Weihbischof Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising, sieht in der Besinnung auf den Glauben eine wichtige Kraft- und Ruhequelle. „Mitten in dieser Welt ruft Jesus uns zu: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch Ruhe verschaffen“, erinnert Haßlberger in einem Videobeitrag aus der Serie „Mittwochsminuten“.
 
Angesichts der bevorstehenden Urlaubszeit wünscht er darin den Zusehenden, dass sie in den Ferien „immer wieder auch etwas spüren von dieser Ruhe, von dieser Gelassenheit, die daher kommt, dass Gott unser Leben hält und trägt. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete, eine erholsame Zeit für Leib und Seele.“
 
Jeden zweiten Mittwoch werden die Videos der Impulsreihe ab 12 Uhr im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising veröffentlicht. (uq)

Kardinal Marx tauft zwölf Erwachsene in St. Michael

München, 7. Juli 2020. Zwölf Erwachsene empfangen am Samstag, 11. Juli, um 18 Uhr von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie, zwei weitere Erwachsenen werden gefirmt. Der feierliche Gottesdienst findet in der Jesuitenkirche St. Michael in München (Neuhauser Straße 6, Fußgängerzone) statt. Nach aktuell geltenden Bestimmungen zum Schutz vor Corona müssen Mund und Nase beim Gang durch die Kirche abseits des Sitzplatzes bedeckt sein, auch beim lauten Mitsingen und -beten wird darum gebeten. Aktuell können in St. Michael rund 150 Personen unter Einhaltung des erforderlichen Abstands von 1,5 Metern an Gottesdiensten teilnehmen.

Erzdiözese startet im Herbst einen Strategieprozess

München, 2. Juli 2020. Vor dem Hintergrund der ständig fortschreitenden Transformation gesellschaftlicher Zusammenhänge steht die Kirche in einer großen Umbruchsituation. Die Erzdiözese München und Freising wird sich in einem Strategieprozess den Veränderungen stellen. „Kirche hat Zukunft. So wollen wir uns auch für die Zukunft aufstellen und mit einer positiven Haltung weiter vorangehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag 30. Juni, bei einer Klausurtagung mit führenden Vertretern der Erzdiözese in München. „Wir tun das, weil wir einen Auftrag haben, der von Jesus Christus kommt: Das Reich Gottes zu verkünden und Menschen zu helfen, dass sie zur wahren Freiheit, zum wahren Glück finden.“

Kardinal Marx würdigt verstorbenen Georg Ratzinger

München 01. Juli 2020. Zum Tod von Prälat Georg Ratzinger erklärt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx:
 
„Als Erzbischof seines Heimatbistums fühle ich mich dem verstorbenen Georg Ratzinger  und auch seinem Bruder, die 1951 im Dom zu Freising geweiht wurden, sehr verbunden.

In dieser Situation fühle ich mich besonders dem Papst emeritus nahe, der seinen Bruder verloren hat. Mit seinem Besuch in Regensburg hat er ein Zeichen echter christlicher Nächstenliebe gesetzt.

Prälat Georg Ratzinger hat den größten Teil seins priesterlichen Lebens in Regensburg verbracht. Besonders hat er die Kirchenmusik als Ausdruck des Gotteslobs gepflegt und vorangebracht.

Die Verbindung zu seinem Heimatbistum war ihm immer sehr wichtig. Im Erzbistum München und Freising sind wir mit dem Verstorbenen und auch mit dem emeritierten Papst besonders verbunden.“ (kel)

Online-Format frischt religiöses Wissen auf

München, 2. Juli 2020. Religionswissen auffrischen und theologische Begriffe wie Auferstehung, Heil oder Segen in verständlicher, kompakter Weise erfahrbar machen – so lautet das Konzept des neuen Social-Media-Videoformat „Reli-Reloaded“ des Erzbistums München und Freising. Es richtet sich gleichermaßen an Erwachsene, die ihr Wissen um religiöse Begriffe erneuern und reflektieren möchten, wie auch an Schülerinnen und Schüler. In den von der Coronapandemie geprägten vergangenen Monaten haben Religionslehrkräfte kreative Wege eingeschlagen, um ihren Klassen trotz geschlossener Schulen religiöse Inhalte anzubieten. Hier schließt das neu entwickelte Format an.

Selbstbestimmungsrecht für Menschen mit Behinderung wahren

München, 30. Juni 2020. Aus der Sicht des Landeskomitees der Katholiken in Bayern widerspricht der Entwurf des Intensiv- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes, das vor der zweiten Lesung im Bundestag steht, der UN-Behindertenrechtskonvention. Der aktuelle Entwurf des Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation sei trotz bereits einiger vorgenommener Änderungen laut dem Vorsitzenden des Landeskomitees, Joachim Unterländer, „weder mit der Katholischen Soziallehre noch mit einen christlich-biblischen Menschenbild vereinbar“, da er „das Selbstbestimmungsrecht für Menschen mit Behinderung beschneidet“.

Kardinal Marx weiht zwei junge Männer zu Priestern

München, 27. Juni 2020. Kardinal Reinhard Marx hat bei der Priesterweihe im Münchner Liebfrauendom an das Wesen des Priesterseins erinnert: „Entscheidend ist, dass ihr Zeuge und Werkzeug des Reiches Gottes seid.“ Das solle bei allem priesterlichen Handeln die Grundlage bilden, riet der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 27. Juni, in seiner Predigt den zwei Weihekandidaten. Bei diesem Reich, das die Kirche zu verkünden habe, handle es sich nicht um „eine zukünftige Welt, die nach dem Tode da ist, sondern um die Erfahrung, dass wir nicht allein sind und die geheimnisvolle Wirklichkeit Gottes einbricht in unsere menschliche Wirklichkeit, unsere Zeit und unser Leben.“

Erzbistum initiiert Kunstprojekt gegen Kindesmissbrauch

München, 26. Juni 2020. Einen künstlerischen Appell für entschiedenes Vorgehen gegen Missbrauch an Kindern setzt das Kulturmanagement des Erzbistums München und Freising. Das Projekt „Shadowlight“ bildet mit Lichtkunst, Tanz und Lesungen das Thema Missbrauch ab – auch aus der Perspektive einer Frau, die selbst davon betroffen war. Das rund 20-minütige Stück wird in der letzten Juniwoche in der Heilig-Geist-Kirche in München als Video aufgezeichnet und steht nach seiner Fertigstellung für Tagungen, Seminare und Vorträge im Kontext von Aufklärung und Prävention zur Verfügung. Eine öffentliche Aufführung von Teilen des Stücks ist, abhängig von der Entwicklung der offiziellen Auflagen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens, bei der „Langen Nacht der Musik“ am 17. Oktober in München geplant. Das Projekt wird Medienvertretern live vorgeführt bei einem

Zahl der Katholiken im Erzbistum geht weiter leicht zurück

München, 26. Juni 2020. Die Zahl der Katholiken im Erzbistum München und Freising geht weiter leicht zurück. Zum 31. Dezember 2019 lebten auf dem Gebiet des Erzbistums rund 1,645 Millionen Katholiken (2018: 1,674 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 43 Prozent (2018: 44 Prozent) entspricht. Die Zahl der Katholiken ist damit um 1,7 Prozent (2018: 1,2 Prozent) zurückgegangen. Die hohe Zahl der Kirchenaustritte wird durch die Zuwanderung in das Gebiet des Erzbistums teilweise ausgeglichen. Die Zahlen der Trauungen, Taufen, Erstkommunionen und Firmungen sind ebenfalls zurückgegangen. Das geht aus den „Eckdaten des Kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2019“ hervor, die am Freitag, 26. Juni, durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht wurden.

Gottesdienst zum 150. Geburtstag Ellen Ammanns

München, 26. Juni 2020. Mit einem Gottesdienst in der Münchner Kirche St. Stephan (Stephansplatz, 80337 München) wird am Mittwoch, 1. Juli, der Politikerin und Gründerin vielfältiger gesellschaftlicher Institutionen, Ellen Ammann, gedacht. Zuvor findet auf dem anliegenden Alten Südfriedhof eine Kranzniederlegung mit Gedenken am Grab statt. Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd im Erzbistum München und Freising, spricht dabei ein Gebet, in dem auch das Anliegen der von Ammann initiierten Institutionen um die Eröffnung der Überprüfung einer möglichen Seligsprechung aufgegriffen wird. An den Gedenkfeierlichkeiten nehmen Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Innenminister Joachim Herrmann teil.

Bayern sozial und ökologisch noch besser aufstellen

München, 25. Juni 2020. Mit einer gemeinsamen Petition an den Bayerischen Landtag will das Landeskomitee der Katholiken in Bayern in Kooperation mit zahlreichen weiteren gesellschaftlichen Akteuren erreichen, dass sich das öffentliche Leben noch stärker an sozialen und ökologischen Kriterien ausrichtet als das bislang der Fall ist. Der Landtag als die parlamentarische Vertretung der Bevölkerung und als Gesetzgeber soll die Bayerische Staatsregierung dazu animieren, dass „ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt“ wird, heißt es in der Petition.

Aus Krisenzeiten auch gute Erfahrungen mitnehmen

München, 24. Juni 2020. Das Engagement und die Kreativität vieler Lehrkräfte während der Coronakrise – weit über die Stoffvermittlung hinaus – hat Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, in einem Videobeitrag hervorgehoben. In dem Clip aus der Serie „Mittwochsminuten“ würdigt sie „Schule als Ort des Lernens, aber auch der Gemeinschaft, der Begegnung und Erziehung“. Jeden zweiten Mittwoch werden die Videos der Impuls-Reihe ab 12 Uhr im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising veröffentlicht.

Studierendenwohnheim Paulinum wird geschlossen / Standortprüfung für studentisches Wohnen mit Kindern

München, 24. Juni 2020. Das Studierendenwohnheim Paulinum an der Rambergstraße 6 in der Münchner Maxvorstadt, das sich in der Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising befindet, wird im Frühjahr 2021, zum Ende des Wintersemesters, geschlossen, da es nicht mehr den aktuellen baulichen Erfordernissen genügt. Die Erzdiözese prüft, ob es saniert werden kann oder einem Neubau Platz machen wird. Dies teilte das Erzbischöfliche Ordinariat den Bewohnerinnen und Bewohnern bei einem Informationsgespräch am Dienstagabend mit. Aktuell leben in dem Haus rund 50 Studierende. Sofern sie ihr Studium nicht in diesem oder dem nächsten Semester abschließen, wird die Erzdiözese für deren weitere Unterbringung Sorge tragen. Das Gebäude in der Rambergstraße, das nach der nach dem früheren Trägerverein „Paulinum“ genannt wird, kann ohne größere Maßnahmen nicht mehr dauerhaft genutzt werden, auch der Brandschutz ist nichtmehr dauerhaft im erforderlichen Ausmaß gewährleistet.

Kardinal Marx weiht zwei Priester

München, 16. Juni 2020. Bei einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom weiht der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 27. Juni, um 9 Uhr zwei Männer zu Priestern. Die für die drei Seelsorgsregionen der Erzdiözese zuständigen Bischofsvikare, Weihbischof Wolfgang Bischof (Süd), Weihbischof Bernhard Haßlberger (Nord) und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg (München), nehmen an dem Gottesdienst teil. Solisten der Capella Cathedralis unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz gestalten die Festmesse mit Kantorengesängen und Liedsätzen zum Gotteslob.

Weihbischof sendet fünf Pastoralreferenten aus

München, 15. Juni 2020. Bei einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Matthäus (Eduard-Spranger-Str. 48) in München am Samstag, 20. Juni, um 10 Uhr werden fünf Pastoralreferentinnen und –referenten in ihren Dienst ausgesandt. Die Feier mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg steht unter dem Leitwort „Von Herzen freue ich mich am Herrn. Jeder der sie sieht, wird sie erkennen?!“ nach einer Stelle aus dem Buch Jesaja. Die vier Frauen und ein Mann, die ausgesandt werden, haben ihr Studium und ihre praktische Ausbildung in Pfarreien oder Pfarrverbänden, den sogenannten Pastoralkurs, abgeschlossen und arbeiten nun in Pfarreien und Pfarrverbänden des Erzbistums als Seelsorger. Im Anschluss an den Gottesdienst sind die Gäste zu einem Stehempfang eingeladen.

Texte zu Frauen in Leitungspositionen und Ökumene

Bonn/München, 12. Juni 2020. Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat in seiner Schriftenreihe „Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz" zwei Texte des ehemaligen Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, herausgegeben. Ein Beitrag thematisiert die Beteiligung von Frauen in kirchlichen Leitungspositionen. „In diesem Feld sind Veränderungen dringlich und müssen weiter vorangetrieben werden. Wir sprechen viel von einer neuen Sozialgestalt der Kirche. An keinem anderen Punkt wird das in unserer Zeit deutlicher als in dieser Frage", sagt Kardinal Marx anlässlich der Veröffentlichung der Schriften. Erst vor wenigen Tagen schloss ein weiterer Kurs des Programms „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf" ab, das der Steigerung des Anteils von Frauen in Leitungspositionen in der katholischen Kirche dient und vom Hildegards-Verein in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz für die (Erz-)Bistümer durchgeführt wird. Der zweite Beitrag widmet sich der Ökumene. Kardinal Marx: „Nicht nur – oder vielleicht gerade – in unserem Kulturraum können wir uns eine Zukunft des Christentums nicht vorstellen ohne ökumenische Verbundenheit.

Kardinal Marx: Religion zeigt Notwendigkeit von Unterbrechungen

München, 11. Juni 2020. Die Einschränkungen infolge der Coronapandemie können nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx dabei helfen, den Blick für den Wert von Religion und öffentlichen Glaubensbezeugungen zu schärfen. „Durch das Bekenntnis zur Wirklichkeit Gottes, die sich auch und gerade ausdrückt in einem Kult, in der sakramentalen Feier, in einer heiligen Handlung, wird unser Alltag durchbrochen, werden die Dinge der Welt nicht einfach fortgesetzt, geht es nicht um Nützlichkeit und Berechnung und persönliches Wohlergehen und Erfolg, um materiellen Gewinn und Verlust, sondern um eine neue Welt, eine neue Schöpfung“, sagt der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag laut Redemanuskript bei der Fronleichnamsfeier im Münchner Liebfrauendom. Es gehe um eine „neue Wirklichkeit, die ganz anders ist und von daher unsere Welt, unseren Alltag, unsere Vorstellungen noch einmal in einem anderen Licht anstrahlt, in einen neuen Horizont hineinstellt“.

Gottesdienste zu Ehren des Heiligen Benno

München, 10. Juni 2020. Zu Gottesdiensten im Gedenken an den Heiligen Benno, den Stadtpatron Münchens, laden Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrates der Region München, für Sonntag, 14. Juni, ein. Der Weihbischof wird den Festgottesdienst um 10 Uhr und die Vesper um 17 Uhr im Liebfrauendom feiern. Das zweitägige Bennofest, bei dem sich im Rahmen des Stadtgründungsfestes katholische Pfarreien, Verbände und Organisationen mit Informationsständen und einem Bühnenprogramm präsentieren, muss hingegen wegen der aktuellen Auflagen entfallen. „Leider geht es uns wie vielen im Moment: Wir mussten Geburtstagsfeiern absagen, Erstkommunion- und Firmungsfeiern. Nichts ging mehr“, drückt Schönheit ihr Bedauern aus. „In den Gottesdiensten wollen wir den Heiligen Benno um seine Fürsprache bitten in Zeiten der Coronapandemie“, ermutigt der Weihbischof mit der Katholikenratsvorsitzenden in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“. Künftig jeden zweiten Mittwoch werden die Videos der Impuls-Reihe ab 12 Uhr im Internet unter

Aus „Stiftung Bildungszentrum“ wird „Domberg-Akademie“

München/Freising, 9. Juni 2020. Aus der „Stiftung Bildungszentrum“ wird die „Domberg-Akademie“: Die Einrichtung der katholischen Erwachsenenbildung der Erzdiözese München und Freising erhält einen neuen Namen und will anknüpfend an ihr bisheriges Wirken, „Menschen mit ihren Angeboten weiterhin inspirieren, neu zu denken, neu zu glauben und neu zu gestalten“, schreibt Direktorin Claudia Pfrang in einem Begleittext zur Neuausrichtung. Mit innovativen Formaten sollten neue Zielgruppen erreicht werden: „Dazu braucht es mehr denn je die Vernetzung unterschiedlicher Bildungsakteure und gesellschaftlicher Gruppen“, so Pfrang. Um die künftigen Angebote im Dialog zu gestalten, werden bis Ende Juli Interviews mit Seminarteilnehmern, Kooperationspartnern sowie Personen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens geführt. Auf der Internetseite www.domberg-akademie.de können Interessierte sich umfassend informieren und beteiligen.

Marx: Trotz „Social Distancing“ Gemeinschaft stärken

München, 5. Juni 2020. Vor dem Dreifaltigkeitssonntag lenkt Kardinal Reinhard Marx den Blick auf den „Geist der Dreifaltigkeit“, der auch der „Geist des christlichen Menschenbildes“ sei, „den wir als Christen in diese Gesellschaft einbringen können“. In diesem Bewusstsein „können wir das Gemeinschaftliche stärken, gerade in Zeiten von ,Social Distancing‘ und Abstandsregeln“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 6.  Juni, gesendet wird. Die „geteilte Sorge füreinander“ schaffe ein neues Miteinander und „unsere geteilten Krisen-Erfahrungen können den Blick dafür schärfen, das Leben in einem umfassenderen Sinn zu sehen und in der Balance von Ich und Wir zu entfalten“.

Würdigung für Helferinnen und Helfer an Fronleichnam

München, 4. Juni 2020. Mit einem Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom begeht das Erzbistum München und Freising in diesem Jahr das Hochfest Fronleichnam. Wegen der Coronapandemie kann die traditionelle große Prozession mit tausenden Gläubigen nicht stattfinden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 11. Juni, um 10 Uhr ein Pontifikalamt, das im Internet per Stream übertragen wird. Nach der Eucharistiefeier wird Marx in einer kleinen Sakramentsprozession vor die Domportale treten und die Stadt segnen.

Kardinal Marx: Coronakrise zeigt wirklich Wichtiges im Leben

München, 3. Juni 2020. Kardinal Reinhard Marx sieht in der Coronakrise die Chance, den Blick für die wahren Prioritäten im Leben zu schärfen. „Und gerade an Pfingsten wird uns dazu ja die Kraft des Geistes geschenkt, dass wir versuchen im Geist des Evangeliums zu erspüren, worauf es wirklich ankommt“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Pfingstbrief an die Gläubigen: „der Respekt vor jedem Menschenleben, die Einheit der Menschheitsfamilie, die Sorge um die Schwachen und Kranken, die Hoffnung angesichts des Sterbens, die Feier des unzerstörbaren Lebens in der Heiligen Messe angesichts von Sterben und Tod“.

Kardinal Marx: „Weg der Kirche geht weiter“

München, 30. Mai 2020. Kardinal Reinhard Marx sieht in der trotz der Coronapandemie am Samstag im Münchner Liebfrauendom gefeierten Diakonenweihe ein wichtiges Symbol. „Es ist ein Zeichen: Der Weg der Kirche geht weiter – auch unter widrigen Umstände.“ Er habe lange gezögert, die Diakonenweihe zu feiern, sagte der Erzbischof von München und Freising. „Ich weiß, wie viele gerne gekommen wären.“ So waren die rund 70 Sitzplätze im Dom Angehörigen der Weihekandidaten vorbehalten, eine Mitfeier war aber zeitgleich im Internet möglich. „Wir sind eine Gemeinde, der eine Leib Christi“, betonte denn auch Marx.

Kardinal Marx ruft zu „respektvoller Kommunikation“ auf

München, 31. Mai 2020. Zu Pfingsten ruft Kardinal Reinhard Marx in der gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit der Corona-Pandemie und den Weg aus dem „Lockdown“ dazu auf, „eine wirklich authentische, respektvolle Kommunikation miteinander zu versuchen, einander grundsätzlich Vertrauen zu schenken“. Christen müssten hier Vorbilder sein: In Krisen wie dieser „hat die Kirche sicher nicht die Aufgabe, die Angst der Menschen zu vergrößern, Misstrauen zu säen, Spaltungen zu vertiefen“, mahnt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt am Pfingstsonntag, 31. Mai, im Münchner Liebfrauendom. Im Gegenteil sei es die Aufgabe, „zu helfen, dass in allem Ringen, Fragen und Suchen, Diskutieren und Streiten die Fähigkeit aufeinander zu hören, die Kraft des Vertrauens und das gemeinsame Ziel – das Heil aller Menschen – nicht aus dem Blick geraten“.

Bischof: „Polizeibeamte setzen ihre Gesundheit für uns ein“

München, 27. Mai 2020. Allen Polizistinnen und Polizisten hat Weihbischof Wolfgang Bischof für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt: „Sie setzen ihr Leben, ihre Gesundheit für uns ein“, sagte der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, der auch Beauftragter deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge ist. Den Einsatzkräften wünsche er in Zeiten der Unsicherheit, „dass sie erfahren, dass Gott ihr Schild ist und sie begleitet in ihren Fragen“, so Bischof in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht.

Homeschooling für Kinder Alleinerziehender verbessern: Erzbistum stellt 18.000 Euro für Laptop-Käufe zur Verfügung

München, 27. Mai 2020. Mit 18.000 Euro hat die Erzdiözese München und Freising seit Mitte Mai Alleinerziehende dabei unterstützt, Laptops für schulpflichtige Kinder anzuschaffen. Der Fachbereich Alleinerziehendenseelsorge hatte das Hilfsangebot nach Bekanntwerden der Schulschließungen seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Diakonische Aufgaben entwickelt. Insgesamt haben bislang 45 Mütter und ein Vater das Angebot angenommen, vierzehn Alleinerziehende haben den Antrag für jeweils zwei Kinder gestellt.

Diözesanrat: Coronakrise kann wichtige Reformen anstoßen

München, 26. Mai 2020. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising sieht in der Coronakrise enormes Veränderungspotenzial. „Die Pandemie kann zur treibenden Kraft für Reformen in der Ernährung und in der Agrarpolitik werden“, betont Josef Fuchs, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Ökologie und Globale Verantwortung des Diözesanrats, in einer vor Pfingsten veröffentlichten Stellungnahme. „Das Virus deckt schonungslos all die Widersprüche, Schwächen und Verwundbarkeiten auf, die wir im privaten, kirchlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Alltag nicht wahrhaben wollen oder können. Am wichtigsten ist jetzt: Ein ‚Weiter so‘ wie vor der Krise darf es nicht geben.“

Gottesdienst mit Kardinal Marx zum Pfingstfest

München, 25. Mai 2020. Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 31. Mai, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.