Archiv Pressemitteilungen

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Marx: „Jeder ist berufen“

München, 20. Mai 2018. Kardinal Reinhard Marx hat zu Pfingsten die Christen aufgerufen, den Geist Gottes in die Welt zu tragen. Gerade Christen, so Marx, sollten ein besonderes Gespür haben für den Umgang miteinander und den „Kriterien für den Geist Gottes“ folgen, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Pfingstpredigt im Münchner Liebfrauendom am Sonntag, 20. Mai. Falsche Werte wie Hass, Abgrenzung oder Urteile über andere sollten die Christen zurückweisen, so der Erzbischof. „Liebe, Langmut, Geduld und Verzeihung sind die Gaben des Heiligen Geistes.“

Drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht

München, 19. Mai 2018. Kardinal Reinhard Marx hat sich für eine charismenorientierte Pastoral stark gemacht. „Das bedeutet vor allem, dass wir selbst kritisch auf uns schauen: Was bringen wir mit?“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Diakonenweihe von drei Priesteramtskandidaten am Samstag, 19. Mai, im Münchner Liebfrauendom. „Aber nicht: So, das ist meine Begabung, und die will ich durchsetzen, da kann kommen, was will. Sondern: Wir fügen uns gemeinsam ein, mit den verschiedenen Gaben, die wir haben, und können so wirksam das Reich Gottes in unserer Welt bezeugen, jeder mit seiner Gabe.“

Christen feiern „Geburtstag der Kirche“

München, 14. Mai 2018. Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 20. Mai, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.

Drei Priesteramtskandidaten empfangen Diakonenweihe

München, 7. Mai 2018. Drei Priesteramtskandidaten empfangen am Samstag, 19. Mai, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Diakonenweihe und gehen damit einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg zum Priesteramt. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert den Festgottesdienst, zu dem Gläubige aus dem ganzen Erzbistum, insbesondere aus den Heimatpfarreien der Weihekandidaten, erwartet werden. Die Capella Cathedralis und die Münchner Dombläser unter der Leitung von Benedikt Celler gestalten den Gottesdienst mit der Stephanus-Messe von Max Eham. Die Diakonenweihe wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live ins Internet übertragen.

Kardinal Marx: Sorge über internationale Verlässlichkeit

München, 17. Mai 2018. Kardinal Reinhard Marx hat seine Sorge über die Verlässlichkeit internationaler Absprachen geäußert. Eine „große Herausforderung“ sei die Frage, „wie wir auf Weltebene, auf dieser größeren Verantwortungsebene in den nächsten Jahren überhaupt noch zusammenkommen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwochabend, 16. Mai, bei einer Veranstaltung in der Abtei St. Bonifaz in München. „Heute gilt: Jeder gegen jeden. Wir machen einen Deal, das heißt: Erst mal denke ich an mich, und wenn etwas übrig bleibt, kommst du auch ins Boot“, sagte Kardinal Marx. „Aber das ist keine Grundlage für ein Vertrauensverhältnis für die nächsten Generationen! Insofern müssen wir mit großer Sorge in die Zukunft schauen.“ Hier seien die politisch Verantwortlichen gefragt: „Es kann keine Gesamtentwicklung geben, ohne dass wir auf der Weltebene wenigstens Absprachen und Gemeinsamkeiten haben.“ Als Beispiel nannte der Erzbischof das Klimaabkommen von Paris, das „ein Durchbruch“ gewesen sei: „Das liegt in Scherben.

Ausstellung gibt Einblicke in Leben und Glauben der Ursulinen

Landshut, 14. Mai 2018. Die Ausstellung „Zugeneigt. Leben, Lernen, Glauben im Ursulinenkloster Landshut“ macht den Klausurbereich des ehemaligen Klosters erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Eröffnet wurde die Ausstellung mit geladenen Gästen am Samstag, 12. Mai, um 15 Uhr in der Turnhalle der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule, Heilig-Geist-Gasse 412, von Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Ordinariatsdirektorin Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, und Christoph Kürzeder, Direktor des Diözesanmuseums. Von Sonntag, 13. Mai, bis Sonntag, 11. November, lädt die Schau ein, einen Einblick in den Alltag der Ursulinen und die Glaubens- und Erziehungsideale des Ordens zu gewinnen.

Kardinal Marx regt Debatte über Botschaft des Kreuzes an

München, 30. April 2018  Kardinal Reinhard Marx hat im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, dass er sich „grundsätzlich über das Zeichen des Kreuzes im öffentlichen Raum“ freue. Insbesondere erinnerte er in diesem Zusammenhang an einen Antrittsbesuch im Landratsamt in München vor zehn Jahren, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  für diesen Anlass ein Kreuz gestaltet und aufgehängt hätten. „Ich habe es gesegnet. Das hat mich sehr berührt“, so der Erzbischof von München und Freising in dem Interview. Damals sei das Kreuz aufgehängt worden, weil es „offensichtlich ein gemeinsamer Wunsch“ der Mitarbeiter gewesen sei.

„Das Spiel beginnt!“ im Kloster Beuerberg

Beuerberg, 14. Mai 2018. Unter dem Motto „Das Spiel beginnt!“ lädt das Diözesanmuseum Freising ab Pfingstsonntag, 20. Mai, zum dritten Mal zu einer Ausstellung in das ehemalige Kloster Beuerberg in Eurasburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, ein. Zu sehen sind unter anderem die selbst gestalteten Spielkarten der Nonnen, die Kostüme, die die Salesianerinnen für Theateraufführungen an Festtagen nutzten, oder das Brettspiel „Reise in die Ewigkeit“, das den Schwestern Grundsätze christlicher Lebensführung vermittelte.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

München, 30. April 2018. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising mehrere Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:     - Seelsorgsregion München   Dekanat Ottobrunn Pfarrverband Sauerlach Pfarrer Josef Steinberger, 53, zum 1. November, bisher Leiter des Pfarrverbands Bruckberg-Gündlkofen.     - Seelsorgsregion Nord   Dekanat Moosburg Pfarrverband Hörgertshausen-Gammelsdorf Domkapitular Pfarrer Reinhold Föckersperger, 62, zum 1. Juli, er bleibt zugleich Leiter des Pfarrverbands Moosburg-Pfrombach.Dekanat Fürstenfeldbruck Pfarrverband Puchheim Pfarrer Andreas Lederer, 39, zum 15.

Konzertsaison der Dommusik Freising im Jahresüberblick

Freising, 22. Mai 2018. Die diesjährige Konzertsaison der Dommusik Freising umfasst eine Reihe von außergewöhnlichen musikalischen Darbietungen. Einen Schwerpunkt des Jahresprogramms bilden Werke des Komponisten und Freisinger Hofkapellmeisters Placidus von Camerloher, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Eröffnet wurde die Konzertsaison mit Passionsmusik für Soli, Chor und Instrumente von Jan Dismas Zelenka am 24. März im Freisinger Mariendom.

Theologie soll sich stärker an der Realität orientieren

München, 20. April 2018. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, sich in der Theologie verstärkt an der gesellschaftlichen Realität zu orientieren. „Manchmal denke ich, wir müssen in eine neue Epoche der Theologie eintreten, die solche Elemente stärker aufgreift: den Horizont der Welt, das gesellschaftliche Leben, die Zeichen der Zeit“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Donnerstagabend, 19. April, in der Hochschule für Philosophie in München. „Eine Theologie, die sich nicht der Zeit stellt, nicht nur dem Denken der Zeit, sondern auch dem Leben der Zeit, eine Theologie, die nicht im Horizont der Welt stattfindet, wäre überflüssig.“ Eine solche Theologie „könnte nicht nachhaltig sein, könnte nicht anschlussfähig sein, könnte dem Menschen von heute nichts sagen“.

Kardinal Marx: Kreuze stehen für christliches Menschenbild

München, 2. Mai 2018. In der Debatte um die Kreuzespflicht in bayerischen Landesbehörden hat Kardinal Reinhard Marx betont, Kreuze im öffentlichen Raum stünden für „die Ausrichtung an den Grundaussagen des christlichen Menschenbildes“ sowie „die Pflicht, im Sinne des Gekreuzigten, im Sinne des christlichen Menschenbildes zu arbeiten“. Das Kreuz solle zum Zeichen dafür gemacht werden, „dass diese Gesellschaft zusammenführt, dass sie integriert und dass sie sich neu vergewissert: Woher kommen wir? Auf welchem Fundament stehen wir?“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 2. Mai, in München. Kreuze im öffentlichen Raum seien für ihn deshalb Grund zur Freude: „Wenn wir dazu einladen, als Kirche und auch als Staat: ‚Erinnert euch dieser Grundlagen!‘, dann ist das eine wunderbare Gelegenheit, sich dieses christlichen Menschenbildes neu zu vergewissern.“ Die Einladung gehe „an Gläubige und Ungläubige, an Suchende und Fragende“, so Kardinal Marx.

Festgottesdienste und Brauchtum zu Christi Himmelfahrt

München, 4. Mai 2018. Mit feierlichen Gottesdiensten und traditionsreichem Brauchtum begehen die katholischen Pfarreien im Erzbistum München und Freising am Donnerstag, 10. Mai, das Hochfest Christi Himmelfahrt. Im Münchner Liebfrauendom feiert Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger um 10 Uhr einen Festgottesdienst, der von der Capella Cathedralis, dem Domorchester, dem Vokalensemble des Domchors und Solisten unter der Leitung von Emanuel Schmidt mit der Missa brevis in D von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet wird.

Pilotprojekte: Drei Pfarrverbände werden von Teams geleitet

München, 23. April 2018. Im Erzbistum München und Freising stehen nun die drei Pfarrverbände fest, in denen im Rahmen eines Pilotprojektes ein Team aus Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen die Leitung übernehmen soll. In der Seelsorgsregion München der Erzdiözese ist dies der Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz, in der Seelsorgsregion Süd der Pfarrverband Feldkirchen-Höhenrain-Laus (Landkreis Rosenheim), in der Seelsorgsregion Nord der Pfarrverband Geisenhausen (Landkreis Landshut). Über die drei Pilotprojekte können sich Medienvertreter informieren bei einem

Predigtreihe zu Romano Guardini in St. Ludwig

München, 7. Mai 2018. Mit einer Predigtreihe in der Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig (Ludwigstraße 22) würdigt das Erzbistum München und Freising in der Osterzeit den Religionsphilosophen Romano Guardini, einen der beiden Seligsprechungskandidaten des Erzbistums München und Freising, dessen Tod sich 2018 zum 50. Mal jährt. Eine Ansprache von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz eröffnete die Reihe am Sonntag, 8. April, im Gottesdienst um 11.30 Uhr. Die Philosophin und Guardini-Expertin befasste sich dabei mit dem Thema „Der Leib ist der Lieblingsweg der Gnade“.   Am Sonntag, 22. April, sprach Johannes Modesto, der das Seligsprechungsverfahren für Guardini als Postulator begleitet, über „Guardini und die Weiße Rose“. Am Sonntag, 29. April, predigte Markus Gottswinter, Pfarrer von St. Ludwig, zum Thema „Der österliche Sinn der Schwermut“. Weitere Prediger sind Pastoralreferent Thomas Hürten vom Fachbereich Homiletische und katechetische Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat München, Ludwig Mödl, emeritierter Professor für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Thomas Neuberger, Pfarrvikar in St.

Andachten und Gottesdienste im Marienmonat Mai

München/Freising, 26. April 2018. Im Mai, dem Marienmonat, wird die Gottesmutter Maria als Patrona Bavariae, Schutzfrau Bayerns, in den bayerischen Diözesen traditionell besonders verehrt. Die Gläubigen in den Pfarreien bitten in Andachten, Gottesdiensten und Wallfahrten um ihre Hilfe und Fürsprache.   In München wird der Marienmonat mit einem Maitriduum, drei festlichen Maiandachten, eröffnet. Am Dienstag, 1. Mai, um 18.30 Uhr hält Domvikar Christoph Huber im Liebfrauendom zum Thema „Quelle des Lichtes und des Lebens“ die erste Maiandacht. Sie wird vom Domchor unter der Leitung von Emanuel Schmidt mit marianischen Motetten und Liedsätzen gestaltet. Die zweite Maiandacht im Liebfrauendom hält Domvikar Huber am Mittwoch, 2. Mai, um 18.30 Uhr zum Thema „Quelle der Hoffnung und des Trostes“. Es singt der Polizeichor München.   Am Donnerstag, 3. Mai, um 19 Uhr beginnt an der Mariensäule auf dem Marienplatz die Stadtmaiandacht mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, der zum Thema „Quelle des Erbarmens und der Liebe“ predigt. Die Domsingknaben, die Junge Domkantorei und die Münchner Dombläser gestalten die Stadtmaiandacht unter der Leitung von Benedikt Celler musikalisch.

Kardinal Marx legt Grundstein für Stiftungshochschule

München, 2. Mai 2018. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat am Mittwoch, 2. Mai, um 15 Uhr den Grundstein für das neue Seminargebäude der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) im Kirchlichen Zentrum in München-Haidhausen (Preysingstraße 83) gelegt. Bis Ende 2019 sollen dort insgesamt 28 Hörsäle und Seminarräume entstehen, die sich auf vier Geschossen um ein offenes Foyer gruppieren. Dafür sowie für die Umstrukturierung des Marienhauses, eines weiteren Gebäudes der KSH, investiert das Erzbistum München und Freising rund 30 Millionen Euro.

Gretchen in St. Margaret

München, 22. Mai 2018. Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt sich das Erzbistum München und Freising am Faust-Festival in München von 23. Februar bis 29. Juli. In der Pfarrkirche St. Margaret, Margaretenplatz 1, in München-Sendling gestalten zehn Sendlinger Künstlerinnen und Künstler jeweils ein Kunstprojekt. Dazu wird ein geistlicher Impuls vorgetragen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils samstags um 17 Uhr, im Anschluss sind die Besucher zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Beteiligten eingeladen.

Erzbistum spendet 100.000 Euro für Menschen in Syrien

München, 25. April 2018. Das Erzbistum München und Freising spendet 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds für die Menschen in Syrien. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 24. April, beschlossen. Die Summe wird dem Hilfswerk Caritas International zur Verfügung gestellt und für die Versorgung mit Lebensmitteln, für die medizinische Versorgung sowie für Bildung und psychosoziale Unterstützung verwendet. Caritas International hilft über verschiedene Partnerorganisationen in den Städten und Regionen, die von Krieg und Gewalt besonders betroffen sind, wie Damaskus, Homs und Aleppo.

Kammeroratorium in deutscher Erstaufführung

München, 24. April 2018. Mit einem mehrstündigen Konzertprogramm in der Theatinerkirche St. Kajetan, Theatinerstraße 22, beteiligt sich das Erzbistum München und Freising an der Langen Nacht der Musik am Samstag, 28. April, in München. Der Trompeter Martin Hornbach eröffnet die Veranstaltung um 20 Uhr mit einer Fanfare von der Kanzel. Um 20.15 Uhr erklingt geistliche Musik von Antonio Vivaldi für Chor, Orchester und Solisten. Es singt die Vokalkapelle der Theatinerkirche. Um 21.15 Uhr beginnt das Kammeroratorium „Das unfassbare Leben des Heiligen Johannes“ von Jazzbassist Gustavo Brinholi für Harfe, Kontrabass, Bariton und Sopran. Das 2017 entstandene Werk wird erstmals in Deutschland aufgeführt.

Neuer Leiter für den Pfarrverband Puchheim

München, 23. April 2018. Der Pfarrverband Puchheim im Dekanat Fürstenfeldbruck bekommt einen neuen Leiter. Die Neubesetzung wurde in den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag, 21. und 22. April, in den betroffenen Pfarrverbänden bekannt gegeben.
 
 
Dekanat Fürstenfeldbruck
Pfarrverband Puchheim
Ab 15. September 2018:
Andreas Lederer, 39, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach

Unterländer betont Bedeutung ökumenischen Zusammenwirkens

Passau, 21. April 2018. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, hat dazu aufgerufen, das „Miteinander der Ökumene zu vertiefen“. Gerade in einer säkularen Welt „müssen wir alles tun, um die Ökumene zu stärken“, sagte Unterländer in seinem Bericht bei der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees am Samstag, 21. April, in Passau. Es müssten hier „mehr gesamtgesellschaftliche und weniger dogmatische Fragen“ in den Vordergrund rücken, so der Landeskomitee-Vorsitzende mit Blick auf die Auseinandersetzung um die pastorale Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz über konfessionsverschiedene Ehen: „Wir müssen das Miteinander im Alltag über die Kommunionsspendung hinaus stärken.“

Landeskomitee fordert Landeskirchensteuerrat

Passau, 21. April 2018. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern fordert die Einrichtung eines Landeskirchensteuerrats für „Entscheidungen über die Verwendung kirchlicher Gelder auf Landesebene im Rahmen des überdiözesanen Fonds“. Die Mitglieder dieses Rates müssten „sachkompetent und unabhängig sein“ und demokratisch gewählt werden, so die Mitglieder des katholischen Laiengremiums in einer auf ihrer Vollversammlung in Passau am Samstag, 21. April, beschlossenen Stellungnahme, die auf einen Antrag des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Eichstätt zurückgeht.

Wechsel in der Leitung des Katholischen Schulwerks Bayern

München, 27. April 2018. Am 1. August 2018 tritt der bisherige Direktor des Katholischen Schulwerkes in Bayern, Andreas Hatzung, nach 26-jähriger Tätigkeit im Schulwerk in den Ruhestand. Als seinen Nachfolger hat der Verwaltungsrat Peter Nothaft (54), bislang Schulreferent der Diözese Eichstätt, bestellt. Dort hatte er in der Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen vor der Übernahme der Hauptabteilungsleitung im Jahr 2011 bereits seit 2003 die Verantwortung für die Schulen in Trägerschaft des Bistums Eichstätt inne. Nothaft wurde an der Universität Passau mit einer Dissertation zur Profilentwicklung katholischer Schulen zum Doktor der Philosophie promoviert.

Landeskomitee fordert „sozialethische Maßstäbe“ für digitale Welt

Passau, 21. April 2018. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern sieht einen großen Bedarf „an sozialethischen Maßstäben, um mit den teilweise sich selbst generierenden technischen Entwicklungen der digitalen Welt noch Schritt zu halten“. In einer Stellungnahme zum Thema Digitalisierung, die sie zum Ende ihrer Vollversammlung am Freitag und Samstag, 20. und 21. April, in Passau unter dem Titel „Menschlich unterwegs in der digitalen Welt“ verabschiedeten, fordern die Mitglieder des Landeskomitees: „Der Mensch sollte angesichts des enormen Entwicklungspotenzials digitaler Technologien stets in der Lage sein, korrigierend und steuernd einzugreifen.“

Landeskomitee befasst sich mit Digitalisierung

München, 16. April 2018. Im Rahmen ihrer Frühjahrsvollversammlung am Freitag und Samstag, 20. und 21. April, in Passau setzen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern mit dem Thema „Menschlich unterwegs in der digitalen Welt“ auseinander. Als Impulsgeber führt Alexander Filipovic, Professor für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München, in das Thema ein. Der Bischof von Passau, Stefan Oster SDB, diskutiert mit den Teilnehmern der Vollversammlung und feiert am Freitagabend eine Messe.

Orden laden zum „Tag der offenen Klöster“ ein

München, 17. April 2018  Mehr als 20 Ordensgemeinschaften im Erzbistum München und Freising laden am Samstag, 21. April, zum „Tag der offenen Klöster“ ein. Sie bieten Führungen durch die Klostergebäude an, stehen zu Gespräch und Begegnung zur Verfügung und stellen ihre Aufgaben und ihre Spiritualität vor. Vielerorts gibt es auch die Möglichkeit zur Teilnahme an klösterlichen Gebetszeiten. Das Internetportal www.tag-der-offenen-kloester.de listet alle teilnehmenden Klöster und das jeweilige Angebot auf. Deutschlandweit beteiligen sich rund 230 Ordensgemeinschaften.

Erster Preacher Slam des Erzbistums in Holzkirchen

München/Holzkirchen, 17. April 2018. Der erste Preacher Slam im Erzbistum München und Freising findet am Samstag, 21. April, um 20 Uhr in der neugeweihten Kirche St. Josef in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, statt. Bei dem Predigerwettstreit unter dem Motto „Eine neue Kirche ist wie ein neues Leben!?“ treten acht Teilnehmer und Teilnehmerinnen in zwei Runden mit selbst verfassten Texten gegeneinander an. Die Zuhörer bestimmen den Gewinner, der die Trophäe „Holy Hoki“ erhält.

Kunstwerke aus Pfarreien bei Ausstellung „Bewegte Zeiten“

München, 19. April 2018. Rund 70 Werke des Bildhauers Erasmus Grasser steuern Kirchenstiftungen der Erzdiözese München und Freising sowie das Diözesanmuseum Freising als Leihgaben zur Ausstellung „Bewegte Zeiten. Der Bildhauer Erasmus Grasser“ im Bayerischen Nationalmuseum in München, Prinzregentenstraße 3, bei. Damit beteiligt sich die Erzdiözese maßgeblich an der Schau, einer Kooperation von Nationalmuseum und Diözesanmuseum,  von Donnerstag, 19. April, bis Sonntag, 29. Juli, anlässlich des 500. Todestages des Künstlers. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat bei der Eröffnung der Ausstellung am 18. April ein Grußwort gesprochen.

Weihbischof Bischof weiht neuen Altar in Babensham

München/Babensham, 18. April 2018. In einem Festgottesdienst am Sonntag, 22. April, um 10 Uhr weiht Weihbischof Wolfgang Bischof, zuständig für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising, den neuen Altar der Pfarrkirche St. Martin in Babensham, Landkreis Rosenheim. Zum Abschluss der Innenrenovierung wurden die liturgischen Orte – Altar, Ambo, Taufort und Sitzgelegenheiten – von dem Bildhauer Thomas Link aus Waal bei Landsberg am Lech neu gestaltet.

St. Irmengard: Auszeichnung für europäische Zusammenarbeit

Garmisch-Partenkirchen, 17. April 2018. Das St.-Irmengard-Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen ist für seine internationale Zusammenarbeit mit europäischen Schulen ausgezeichnet worden. Als eine von zwei bayerischen Schulen erhielt das Gymnasium in Trägerschaft des Erzbistums München und Freising am Montag, 16. April, das neue eTwinning-Schulsiegel. eTwinning ist Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union und bietet Schulen in Europa eine Plattform, um zu kommunizieren, zu kooperieren, Projekte zu entwickeln und sich auszutauschen. Europaweit beteiligen sich aktuell fast 200.000 Schulen.

John Rutters Magnificat in der Frauenkirche

München, 17. April 2018.  Das Magnificat von John Rutter und die Hymne „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy präsentiert die Münchner Dommusik heuer bei ihrem jährlichen Domkonzert. Am Sonntag, 22. April, um 15.30 Uhr im Dom Zu Unserer Lieben Frau werden diese Werke von der Jungen Domkantorei, den Domsingknaben, der Mädchenkantorei – allesamt Kinder und Jugendliche aus den Chören der Münchner Domsingschule – und dem Münchner Domorchester unter der Leitung von Benedikt Celler aufgeführt. Als Solistin ist Caroline Adler (Sopran) zu hören.

Studientag zum Bodenschutz auf dem Petersberg

München, 17. April 2018. Ein Studientag zu pastoralen Handlungsmöglichkeiten zum Thema Bodenschutz wird sich am Mittwoch, 25. April, 10 bis 16.30 Uhr,  in der Katholischen Landvolkshochschule (KLVHS) Petersberg in Erdweg (Landkreis Dachau) unter anderem mit der aktuellen Situation sowie den biblischen Quellen beschäftigen.   Die Veranstaltung steht unter der Überschrift „Adam im Zeitalter der Bodenvergessenheit“. Der Titel spielt an auf die Schöpfungsgeschichte. Das hebräische Wort für Mensch, Adam, und das Wort für Erde, Adamah, sind eng verwandt, der zweite biblische Schöpfungsbericht stellt den Menschen als vom Boden genommen dar. Im Spannungsfeld zwischen Bodennutzung und -ausbeutung, zwischen Entfremdung vom Boden, spiritueller Annäherung, akuter Bedrohung und Schutzbemühungen nimmt der Studientag ökologische und ökonomische, pädagogische und pastorale Aspekte in den Blick.   Die Anmeldung ist möglich per Mail an Landpastoral@eomuc.

„Wir können nicht alleine glauben“

München, 15. April 2018. In einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in München hat Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 15. April, 16 Erwachsene getauft. In seiner Predigt rief der Erzbischof von München und Freising dazu auf, im Glauben die Gemeinschaft zu suchen: „Der Glaube ist mehr als eine persönliche Überzeugung, er ist auch der Glaube der Kirche, auf den ich mich verlasse, dem ich mich anvertraue.“ Es sei wichtig, sich die Christen zum Vorbild zu nehmen, die den Glauben durch die Jahrhunderte bezeugt hätten: „Das schaffen wir sonst nicht alleine. Wir können nicht alleine glauben.“ Stattdessen brauche es die „Gemeinschaft des ganzen Volkes Gottes“, so der Kardinal.

Wissenschaft und Forschung auf den Menschen hin orientieren

München, 13. April 2018. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat angemahnt, Wissenschaft und Forschung auf den Menschen hin zu orientieren. In einer Predigt beim ökumenischen Festgottesdienst zum 150-jährigen Bestehen der Technischen Universität (TU) München am Donnerstag, 12. April, in der evangelischen Markuskirche in München-Schwabing sagte er: „Der technologische Imperativ ‚Alles, was wir machen können, sollen wir auch tun‘, der ökonomische Imperativ ‚Alles, was man zu Geld machen kann, soll man auch machen‘, verbunden mit einer Moraltheologie des minus malum, des kleineren Übels, das führt uns sicher in den Abgrund“, so Marx. Das sei keine Theorie, es handle sich vielmehr um reale Mächte dieser Welt, auch in unserer Gesellschaft.

Erwachsenentaufe mit Kardinal Marx in St. Michael

München, 9. April 2018. 16 Erwachsene empfangen am Sonntag, 15. April, um 9 Uhr von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. Der feierliche Gottesdienst findet in der Jesuitenkirche St. Michael in München (Neuhauser Straße 6, Fußgängerzone) statt.   Die Frauen und Männer im Alter von 19 bis 67 Jahren haben sich in der Glaubensorientierung der Erzdiözese München und Freising in St. Michael auf den Empfang der Sakramente vorbereitet. Sie wurden in die kirchliche Gemeinschaft eingeführt, lernten die Grundlagen der Heiligen Schrift, des katholischen Glaubens und der Liturgie kennen. In Gruppen- wie auch Einzelgesprächen setzten sich die Taufkandidaten mit dem christlichen Glauben und Leben auseinander und reflektierten ihren individuellen Glaubensweg. Neben in Deutschland geborenen Taufbewerbern finden sich unter den 16 Erwachsenen auch Kandidaten, die in Norwegen, Hong Kong, Afghanistan, Serbien, Pakistan, Rumänien, Tschechien, dem Iran und der Türkei geboren sind.   Bereits in der Osternacht im Münchner Liebfrauendom hatte Kardinal Marx zehn Erwachsene in die katholische Kirche aufgenommen.

Auflösung von Kloster Altomünster bestätigt

München, 11. April 2018. Das oberste Gericht der Apostolischen Signatur hat die Auflösung des St.-Birgitta-Klosters in Altomünster, Landkreis Dachau, endgültig bestätigt. In einem entsprechenden Dekret aus dem Vatikan, das der Erzdiözese nun vorliegt, wird die bereits im Juni 2017 erfolgte Zurückweisung der Beschwerde der letzten Ordensangehörigen, die im Kloster lebte, Schwester Apollonia Buchinger OSsS, gegen die Auflösung bestätigt. Das in lateinischer Sprache verfasste Dekret hält ausdrücklich fest, dass es im Kloster Altomünster zum Zeitpunkt der Auflösung keine Kandidatinnen, Postulantinnen oder Novizinnen gab und die so bezeichneten Frauen weder gültig zugelassen noch Nonnen aus einem anderen Kloster waren. Mit dem Dekret bestätigt sich erneut, dass eine noch im Kloster wohnende vermeintliche Ordensanwärterin zu keinem Zeitpunkt als solche zu betrachten war und zum Auszug verpflichtet ist.

Erzbistum will Kloster Reutberg als geistlichen Ort erhalten

München, 26. März 2018. Das Erzbistum München und Freising will das Kloster Reutberg in Sachsenkam, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, als geistliches Zentrum erhalten und weiterentwickeln. Geplant ist zum einen, dass eine priesterliche, apostolisch tätige Gemeinschaft in das Kloster einzieht. Die Priester der Gemeinschaft sollen dann in der Seelsorge in den Pfarreien und Pfarrverbänden in der Region mitarbeiten. Zum anderen soll das Kloster zu einem pastoralen Zentrum werden und beispielsweise von Pfarreien und anderen kirchlichen Träger genutzt werden können, für Veranstaltungen wie Klausuren von Pfarrgemeinderäten oder Pfarrverbandsräten, Treffen von Firmlingen oder Ministranten, Fortbildungen oder Begegnungsangebote. Ein Schwerpunkt ist dabei in der Familienpastoral geplant. Weiterhin wird es wichtige spirituelle Angebote wie Gottesdienste und die Eucharistische Anbetung in der Klosterkirche geben.

Landeskomitee will Flächenversiegelung eindämmen

München, 10. April 2018. Das Landeskomitee der Katholiken spricht sich dafür aus, Flächenversiegelungen in Bayern einzudämmen. „Das Ausmaß der Versiegelung Bayerns hat bereits die achtfache Fläche des Bodensees erreicht. Diese Entwicklung darf so nicht weitergehen“, heißt es in der Stellungnahme „Wieder Boden gut machen“, die der Geschäftsführende Ausschuss des Landeskomitees am 9. April einstimmig beschlossen hat.   In der Erklärung heißt es, das Landeskomitee unterstütze „ausdrücklich die in der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie festgelegte Zielsetzung einer langfristig deutlichen Reduzierung des Flächenverbrauchs bis hin zu einer Flächenkreislaufwirtschaft ohne weiteren Flächenneuverbrauch“. Zudem wird hervorgehoben, dass den Initiatoren des geplanten Volksbegehrens sowie weiterer Initiativen zum sorgsamen Umgang mit Bodenflächen das Verdienst zukomme, dass sie „öffentlichkeitswirksam auf den besonderen Wert des Bodens und gleichzeitig auf gravierende Probleme aufmerksam machen: die Zunahme der versiegelten Flächen insgesamt sowie die Zerschneidung von Landschaft durch Zersiedelung und Gewerbeansiedelung auf der ‚grünen Wiese‘.

„Aktiv auf Entwicklung der Pastoral Einfluss nehmen“

München, 11. April 2018. Das Landeskomitee der Katholiken ruft die Vertreter in kirchlichen Räten und Verbänden dazu auf, verstärkt darauf zu achten, „dass sie bei den pastoralen Planungen zeitnah eingebunden werden und auf die Entwicklung pastoraler Prozesse aktiv Einfluss ausüben können“. Prinzipiell müsse „der Einbindung von wertvollen Begabungen der Gläubigen der Weg geebnet werden“, heißt es in der Erklärung „Der Kirche ein Gesicht geben: neue pastorale Ideen für Bayern“, die der Geschäftsführende Ausschuss des Landeskomitees in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat.

Kardinal Marx betroffen über Todesfahrt mit zahlreichen Opfern in Münster

Bonn/München, 7. April 2018. Zur Todesfahrt in eine Menschengruppe in der Altstadt von Münster erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

„Die Nachricht darüber, dass in Münster ein Fahrer in eine Menschengruppe raste und Menschen getötet und weitere teils schwer verletzt hat, bestürzt mich zutiefst. Geliebte Angehörige, gute Freunde und Bekannte bleiben zurück und können nicht begreifen, was geschehen ist. Ihnen allen, den Verletzten sowie deren Familien gilt unser tiefes Mitgefühl. Meine Gedanken und Gebete sind in diesen schweren Stunden bei ihnen, meine Gebete gelten den Toten und allen Betroffenen – und mit mir auch die aller Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz.“

Neue liturgische Ausstattung für Pfarrkirche Heilig Kreuz

München, 9. April 2018. Kardinal Reinhard Marx hat im Rahmen eines Festgottesdienstes am Sonntag, 8. April, den neuen Altar der Pfarrkirche Heilig Kreuz in München-Forstenried, Forstenrieder Allee 180, geweiht und den neuen Ambo gesegnet. Der Festgottesdienst wurde in den benachbarten Pfarrsaal übertragen. Im Anschluss an den Gottesdienst richtete die Pfarrei einen Stehempfang aus.   Die neue liturgische Ausstattung umfasst neben Altar und Ambo,  dem Lektorenpult, auch den Leuchter für die Osterkerze, den Gabentisch für die liturgischen Gefäße (Kredenz) und die Sitze für Priester, Ministranten und Ministrantinnen (Sedilien). Die Ausstattung wurde vom Ebersberger Kunstschmied Matthias Larasser-Bergmeister entworfen und aus heller Bronze gefertigt. Die ovale Altarplatte ruht auf einzeln gedrehten Fachprofilen, die an einer kreuzförmigen Grundplatte angesetzt sind. Die übrigen Gegenstände der liturgischen Ausstattung orientieren sich stilistisch am  Altar. Die Gesamtkosten von rund 70.000 Euro werden von der Pfarrei getragen.

„Ostern ist eine Irritation, die nicht vorübergeht“

München, 8. April 2018. Laut Kardinal Reinhard Marx verändern der Tod und die Auferstehung Jesu „den Lebenshorizont aller Menschen“: Mit dem österlichen Geschehen habe der Tod „nicht mehr das letzte Wort. Nicht der Tod ist entscheidend, sondern das Leben“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Sendereihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 7. April, gesendet wurde. Es sei „wirklich eine Herausforderung, sich darauf einzulassen mit Glaube und Zweifel“.

Fest mit Flüchtlingen und Helfern in Dorfen

München/Dorfen, 3. April 2018. Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer aus Dorfen, Landkreis Erding, kommen am Samstag, 7. April, ab 15 Uhr im Pfarrsaal der Pfarrei Maria Dorfen bei einem Fest mit dem Diözesanbeauftragten für Flucht, Asyl und Integration, Monsignore Rainer Boeck, zusammen. Boeck überbringt den Helferinnen und Helfern dabei den Dank des Erzbistums München und Freising für ihr ehrenamtliches Engagement in der Begleitung der Flüchtlinge.

Experten befassen sich mit „Spiritueller Intelligenz“

München, 3. April 2018. Mit dem Beitrag des schulischen Religionsunterrichts zum gesellschaftlichen Zusammenhalt befasst sich eine Tagung, zu der von Mittwoch, 4. April, bis Samstag, 7. April, Experten aus elf europäischen Ländern im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried in München (Forst-Kasten-Allee 103) zusammenkommen. Sie beschäftigen sich mit dem Konzept der Spirituellen Intelligenz, die „Reichtum für die Person und Segen für die Gesellschaft“ ist, wie der Veranstalter der Tagung, das Europäische Forum zum schulischen Religionsunterricht (EuFRES), erklärt.

Jubiläumsglocke von St. Peter wird repariert

München, 5. April 2018. Die Jubiläumsglocke der Münchner Stadtpfarrkirche St. Peter, Petersplatz 1, wurde in der Nacht von Mittwoch, 4. April, auf Donnerstag, 5. April, zusammen mit einer weiteren Glocke aus dem Turm von St. Peter gehoben und anschließend zur Reparatur in ein Glockenschweißwerk transportiert.   Das Geläut von St. Peter besteht aus acht Glocken, darunter vier historische. Anlässlich der 800-Jahr-Feier Münchens 1958 wurde der Kirchengemeinde von der Prinzregent-Luitpoldstiftung die große Jubiläumsglocke geschenkt. Mit etwa sieben Tonnen Gewicht, einem Durchmesser von rund 2,20 Meter und einer Höhe von etwa zwei Metern ist die in Erding gegossene Glocke eine der tontiefsten in Bayern. Sie wird unter anderem zum Gedenken an die Verstorbenen der Stadt geläutet.   Im Mai 2014 wurde an der Glocke ein vermutlich durch Materialermüdung entstandener Riss im Bereich der Anschlagstelle festgestellt. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde die Glocke bis heute nicht mehr geläutet.

5.300 Ministranten aus dem Erzbistum fahren nach Rom

München, 6. März 2018. Aus der Erzdiözese München und Freising fahren 5.300 Ministranten zur internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom, die von Samstag, 28. Juli, bis Freitag, 3. August, mit rund 60.000 Ministranten stattfindet. Sie werden dort die Gemeinschaft der Ministranten aus mehr als 22 Ländern erleben, die Geschichte des christlichen Glaubens erkunden und mit Papst Franziskus bei einer Audienz auf dem Petersplatz beten. Damit sind etwa ein Viertel aller rund 22.500 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Erzbistum dabei.

„Osterglaube macht uns fähig, freie Menschen zu sein“

München, 1. April 2018. Kardinal Reinhard Marx ruft in seiner Osterbotschaft zum steten Engagement für eine freie Gesellschaft auf. „Dazu braucht es viele Menschen, die ihre Freiheit verantwortlich und überzeugend leben. Ein solches Miteinander in einer Kultur der Freiheit ist kein Selbstläufer, es braucht täglichen Einsatz“, sagte der Erzbischof von München und Freising laut Redemanuskript am Ostersonntag, 1. April, im Münchner Liebfrauendom.  Gerade der „Osterglaube macht uns fähig, freie Menschen zu sein, Menschen, die die Hoffnung leben“, erklärte Kardinal Marx. Der Glaube an Ostern als ein „Durchbruch“, der „ins Freie führt, in die Freiheit der Kinder Gottes“, und die Begegnung mit Christus bestärkten die Gläubigen in der „Hoffnung darauf, dass ein Miteinander auch von Menschen unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen und Kulturen gelingen kann, weil wir gemeinsam Menschen sind“. Marx dankt „allen, die sich als Christen mit Freude und als Zeuginnen und Zeugen der Freiheit einbringen in unsere Gesellschaft“.  In seiner Predigt verglich Kardinal Marx Ostern mit einer „Explosion“ und einem „Qualitätssprung in eine neue Lebensmöglichkeit und Lebenswirklichkeit“.

Karfreitagspredigt von Kardinal Marx: Christen sollen auf Muslime in Deutschland zugehen

München, 30. März 2018.  Angesichts einer Zunahme von Gewalt, Misstrauen und Hass innerhalb der Gesellschaft und weltweit rief Kardinal Reinhard Marx in seiner Predigt am Karfreitag, 30. März, beim traditionellen „Kreuzweg der Völker“ in der Münchner Innenstadt zu Versöhnung und Freundschaft zwischen den Völkern, Kulturen und Religionen auf. Insbesondere sollten die Christen in Deutschland auf Muslime und Nicht-Glaubende zugehen.  „Es scheint mir wieder neu eine Zeit der verbalen, politischen und militärischen Aufrüstung zu sein. Stärke wird demonstriert. Es gilt die Logik von Gewinnern und Verlierern. Sieger soll sein, wer am lautesten und deutlichsten und mächtigsten seine Interessen vertritt“, beklagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, laut Redemanuskript. „Man will Frieden schaffen, so sagt man, mit immer mehr Waffen. Wie soll das gehen? Ich kann eine solche Logik nicht akzeptieren.“  Dagegen seien Christen dazu gerufen, überall in der Welt klar und unmissverständlich zu verkünden: „Nicht die Gewalttätigen werden das Land besitzen, sondern die Gewaltlosen.

„Kreuzweg der Völker“ in der Münchner Fußgängerzone

München, 26. März 2018. Mehrere tausend Gläubige aus mehr als 20 Sprach- und Volksgruppen begehen am Karfreitag, 30. März, ab 10 Uhr den „Kreuzweg der Völker“, die traditionelle Karfreitagsprozession in der Münchner Innenstadt. Gemeinsam mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und dem Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, gedenken die Menschen des Leidensweges Jesu. Nach der Eröffnung in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) zieht die Prozession durch die Neuhauser und die Kaufingerstraße zum Marienplatz.