Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Erzdiözese stellt Ergebnisse ihres Strategieprozesses vor

München, 3. Dezember 2021. Zum Jahresende 2021 schließt die Erzdiözese München und Freising ihren Gesamtstrategieprozess ab, mit dem sie den ersten Schritt zur Entwicklung von Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln gegangen ist. Über die Ergebnisse informiert ein   Pressegespräch am Donnerstag, 9. Dezember, um 9 Uhr in der Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, 80333 München.   Bei dem Pressegespräch erläutern der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, und weitere Mitwirkende des Strategieprozesses die Ergebnisse und geben einen Ausblick auf das weitere Vorgehen zu ihrer Ausgestaltung und Umsetzung. Wegen des begrenzten Platzes ist eine Anmeldung unter pressestelle@erzbistum-muenchen.de unbedingt erforderlich. Für den Zutritt in das Gebäude gilt die 3G-Regel: Pressevertreter müssen am Empfang einen Nachweis über Impfung, Genesung oder einen aktuellen Schnelltest vorlegen und werden gebeten, dafür genügend Zeit einzuplanen.

Kardinal Marx: „Nicht akzeptabel, dass Geflüchtete keine Chance haben, ihren Antrag auf Asyl zu stellen“

München, 2. Dezember 2021. Die Erzdiözese München und Freising spendet 50.000 Euro, um die Situation von Geflüchteten zu verbessern, die über die Grenze von Belarus nach Polen gelangt sind und dort unter schwierigen Bedingungen ausharren. Kardinal Reinhard Marx erklärt, es sei „nicht akzeptabel“, dass Geflüchtete, „ganz gleich, woher sie kommen und welche politischen Absichten im Hintergrund eine Rolle spielen, keine Chance haben, ihren Antrag auf Asyl zu stellen – in Polen oder auch in einem anderen Land der Europäischen Union“. Es widerspreche zudem rechtlichen Standards, „dass Hilfsorganisationen und freien Medien der Zugang zu den Menschen nur sehr eingeschränkt gewährt wird“, so der Erzbischof von München und Freising.

Nikolauspäckchen für wohnungslose Menschen in München

München, 1. Dezember 2021. Mitarbeiter der Obdachlosenseelsorge verteilen am Samstagabend, 4. Dezember, an bekannten Sammelplätzen von Wohnungslosen in der Münchner Altstadt sowie in Häusern für Obdachlose Nikolauspäckchen an Bedürftige. „Bischof Nikolaus hat ein großes Herz für arme Menschen gehabt. In seiner Nachfolge sollen nicht nur die Kinder beschenkt werden, sondern auch die wirklich Armen der Stadt. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir an diese Menschen denken“, sagt Obdachlosenseelsorger Norbert Trischler.

Kardinal Marx: Freude als „Begleiterscheinung der Liebe“ wichtig für die Zukunft der Kirche

München, 29. November 2021. Kardinal Reinhard Marx hat am Abend des ersten Adventssonntags die Freude am Herrn in den Mittelpunkt gestellt. „Durch die Gestalt Jesu von Nazareth, die noch einmal in der Hostie sichtbar wird, wird eine Nähe Gottes erfahrbar, die uns frei macht, zur Freude führt, zum Aufatmen. Weil er uns nicht als Fremder entgegenkommt, als einer, der von oben herab uns dirigiert und richtet, sondern von unten her uns in die Arme nimmt“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 28. November, im Münchner Liebfrauendom bei einer Vesper anlässlich der Verabschiedung als Dompropst und des 75. Geburtstags von Weihbischof Bernhard Haßlberger.

Generalvikar Christoph Klingan segnet den Dombergladen

Generalvikar Klingan weiht Domberginformation und Dombergladen im ehemaligen Marstallgebäude ein

München/Freising, 28. November 2021. Im Rahmen einer kleinen Segnungsfeier am Sonntag, 28. November, hat Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, die neue Domberginformation und den neuen Dombergladen im ehemaligen Marstallgebäude des Freisinger Dombergs ihrer Bestimmung übergeben. Klingan nannte die Räumlichkeiten, „einen wichtigen Baustein in der Weiterentwicklung des Freisinger Dombergs als einem sehr bedeutsamen, gleichermaßen geschichts- wie zukunftsträchtigen Ort der Erzdiözese“. Die Domberginformation und der neue Dombergladen mit seinem besonderen Sortiment wären ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Menschen am Domberg willkommen seien. Hier werde im Kleinen bereits greifbar, was das gesamte Areal um den Freisinger Mariendom als geistliches Zentrum und „Herzstück“ prägen sollte: „Begegnung, Inspiration, Information. So freuen wir uns heute über diese neu und attraktiv gestalteten Räume und ihre zentrale Verortung direkt am Domplatz“, so Generalvikar Klingan.

Neuausrichtung der Berufungspastoral in der Erzdiözese

München, 23. November 2021. Die Erzdiözese München und Freising richtet unter der Leitung von Pfarrer Klaus Hofstetter ihre Berufungspastoral neu aus. Dazu wurde eine eigene Stabsstelle im Ressort Personal des Erzbischöflichen Ordinariats eingerichtet, die mit ihren Angeboten besonders junge Menschen ansprechen möchte. Ziel ist sowohl die Ansprache von Menschen, die sich für einen kirchlichen Beruf interessieren, als auch die Unterstützung junger Menschen bei der Klärung ihres beruflichen und persönlichen Lebensweges im Allgemeinen. Geplant sind unter anderem eigene Veranstaltungen, der Aufbau eines Netzwerks mit Schulen sowie das verstärkte Angebot der persönlichen Begleitung.

Digitaler Adventsbegleiter stimmt auf Weihnachten ein

München, 25. November. Der „Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München“ bietet eine umfangreiche Zusammenstellung kirchlichen Lebens in der Landeshauptstadt. Unter www.advent-in-muenchen.de werden Gottesdienste vom ersten Adventswochenende bis zum Tag der Heiligen Drei Könige (6. Januar) angekündigt und von passenden inhaltlichen Impulsen begleitet. Neben einem Such-Modul für Gottesdienste und Andachten in den katholischen Pfarreien der Münchner Innenstadt sind auch Informationen zu Krippen sowie Beratungs- und Hilfsangebote zu finden. Ein geistlicher Adventskalender hält täglich wechselnde Impulsworteaus den Tageslesungen bereit.

Kardinal Marx feiert in St. Augustinus nach Sanierung

München, 22. November 2021. Zum Abschluss der Innensanierung der Kirche St. Augustinus in München-Trudering (St.-Augustinus-Straße 2) feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, dort am Sonntag, 28. November, um 9.30 Uhr ein Pontifikalamt. Das aus den 1950er Jahren stammende, von Georg Berlinger zeittypisch schlicht errichtete Gotteshaus war über die Sommermonate bis zum Herbst im Inneren mehreren pflegerischen und gestalterischen Maßnahmen unterzogen worden.

Zentraler Anlaufpunkt für Besucher des Freisinger Dombergs

München/Freising, 22. November 2021. In der neuen Domberginformation und dem neuen Dombergladen erhalten Besucher des Freisinger Dombergs künftig einen zentralen Anlaufpunkt. Die Räumlichkeiten im ehemaligen Marstallgebäude (Domberg 38/40) werden am Sonntag, 28. November, um 14 Uhr vom Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, gesegnet. Vor der offiziellen Eröffnung können sich Medienvertreter ein Bild machen im Rahmen eines

„Nacht der Lichter“ zum Adventsbeginn

München, 22. November 2020. Eine „Nacht der Lichter“ mit Gebeten und Liedern aus Taizé findet am Freitag, 26. November, ab 19.30 Uhr in Kirchen in und um München statt. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie findet dieses Jahr anstelle der traditionellen zentralen Veranstaltung im Münchner Liebfrauendom wieder eine „Nacht der Lichter“ an verschiedenen Orten unter Einhaltung der Infektionsschutzkonzepte für Gottesdienste statt. In St. Peter und Paul in Olching, Nöscherstraße 1, St. Margaret in Markt Schwaben, Erdinger Straße 1, sowie in den Münchner Gotteshäusern Carolinenkirche, Sarasatestraße 16, Obermenzing, Jerusalemkirche, Eichenstraße 18, Taufkirchen, und Stephanuskirche, Nibelungenstraße 51, Neuhausen-Nymphenburg (Achtung: Veranstaltung in St. Paul, St. Pauls-Platz 11, Westend ist abgesagt), werden insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene aus allen christlichen Konfessionen mit Liedern, Texten, Gebeten und in der Stille bei Kerzenlicht den Anfang des Advents feiern.

„Haltung zeigen gegen Antisemitismus“

München, 19. November 2021. Bei einer Gedenkveranstaltung im Münchner Stadtteil Milbertshofen-Am Hart haben Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Samstag, 20. November, an die erste Deportation von Münchner Juden vor genau 80 Jahren erinnert. Wer sich den „Greueln der Geschichte“ nicht stelle, der verschließe auch „die Augen vor den Aufgaben der Gegenwart“ und lasse zu, dass das Verdrängte wiederkehren könne, so der Erzbischof von München und Freising. „Die vermeintlich ,alten Geister‘ des Hasses und der Ausgrenzung sind doch immer noch und wieder präsent, manchmal in neuem Gewand, aber letztlich doch dieselben, wenn man an die antisemitischen Verschwörungstheorien denkt, die heute wieder verstärkt im Umlauf sind“, betonte Marx und forderte: „Diese ,alten Geister‘ müssen wir erkennen und verbannen, wenn nötig auch mit dem Strafrecht, vor allem aber durch unser eigenes Verhalten, unsere Zivilcourage, indem wir Stellung beziehen. Da ist in erster Linie eine Haltung von uns gefordert.“ Zu der Gedenkveranstaltung hatten die Stadt München, die Gemeinschaft Sant’Egidio und die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) eingeladen.

Kardinal Marx: „Gottes Heilwille ist unabänderlich“

München, 20. November 2021. Kardinal Reinhard Marx hat beim unter Coronabedingungen veranstalteten Korbiniansfest in Freising an die Botschaft der Hoffnung erinnert, die von Jesus ausgeht. „Gottes Heilwille ist unabänderlich und unerschütterlich und er steht zu seinem Wort“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag in seiner Predigt im Mariendom auf dem Domberg. „Die Nähe Gottes ist das, was uns stärkt.“   „Wieder feiern wir unter schweren, besonderen Umständen – wer hätte das vor einem Jahr gedacht“, sagte Marx mit Blick auf die Infektionslage. „Aber es ist schön, dass wir da sind und verbunden sind über die sozialen Kanäle und alle mit einbinden: die Kranken und die Pflegenden und die Sterbenden.“   Wenn Gott zusage, die Menschen aus allen Irrungen und aller Hilflosigkeit zu holen und sie neu zu sammeln, wie es in der Hirtenrede des Propheten Ezechiel heißt, dann geschehe dies mit einem besonderen Blick für die Schwachen und Mutlosen, so der Kardinal. „Natürlich können wir das immer wieder übertragen auf unser Leben.

Kardinal Marx nimmt nach Genesung wieder Termine wahr

München, 19. November 2021. Kardinal Reinhard Marx ist von einer Infektion mit dem Coronavirus mit leichten Symptomen genesen und wurde nachweislich negativ auf SARS-CoV-2 getestet. Das Ende der angeordneten Isolation wurde vom Gesundheitsreferat bestätigt.
 
Nach zweiwöchiger häuslicher Isolation nimmt der Erzbischof von München und Freising somit wieder an öffentlichen Terminen in Präsenz teil, beginnend mit dem Pontifikalamt anlässlich des diözesanen Korbiniansfestes, das Kardinal Marx am Samstag, 20. November, um 10 Uhr im Freisinger Mariendom feiert. (kbr)

Korbiniansmedaillen für ehrenamtlich Engagierte

München/Freising, 18. November 2020. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Erzdiözese zeichnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Rahmen des Korbiniansfestes verdiente Gläubige aus. Die Korbiniansmedaillen werden am Samstag, 20. November, im Rahmen des um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienstes im Freisinger Mariendom verliehen, der aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt zugänglich ist, aber unter www.korbiniansfest.de live übertragen wird. Neben langgedienten Ehrenamtlichen werden in diesem Jahr auch ein Jugend- und ein Projektvorschlag prämiert. Zudem wird stärker als bisher auf eine ausgewogene Verteilung zwischen den Geschlechtern und eine Berücksichtigung aller drei Seelsorgsregionen der Erzdiözese geachtet.

Landeskomitee startet Initiative für soziale Berufe

München, 18. November 2021. Soziale Berufe sind Bestandteil des sozialen Lebens im Freistaat Bayern und unverzichtbar für eine humane Gesellschaft, wie der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, betont. Dazu möchte das Landeskomitee eine konzertierte Aktion von Bildungseinrichtungen, Kirche, staatlichen Behörden, aber auch der Industrie starten, um wieder mehr junge Menschen vom Wert sozialer Arbeit für Gesellschaft und Wirtschaft zu überzeugen.

Andreas Renz als katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit wiedergewählt

München, 17. November 2021. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München hat ihre Spitze neu gewählt: Als katholischer Vorstand wurde Andreas Renz bestätigt. Der Theologe und Religionswissenschaftler leitet den Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München. Als zweiter katholischer Vorsitzender wurde der katholische Theologe und Pastoralreferent in Ruhe Johannes Rehm wiedergewählt. Eine weitere Amtszeit übernehmen auch der evangelische Vorstand Pfarrer Rainer Schübel sowie der jüdische Vorstand Abi Pitum. Neu in den Vorstand gewählt wurden die ehemalige evangelische Stadtdekanin Barbara Kittelberger und die zweite Vorsitzende der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom, Celeste Schuler.

„Kirchliche Positionen einbringen“

München, 13. November 2021. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, sieht die Pandemiebekämpfung, den Klimawandel, den Einsatz für soziale Gerechtigkeit sowie die Digitalisierung als zentrale Herausforderungen, „die kirchliches Handeln auf allen Ebenen verlangen“. Im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung etwa sei entscheidend, „dass auch die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen stärker in den Fokus genommen werden“. Zudem müssten „weltweite Antworten auf den Klimawandel“ gefunden werden, wobei sich die Chance ergebe „kirchliche Positionen an führender Stelle einzubringen“. Zur sozialen Gerechtigkeit sagte Unterländer, sie sei „für die Menschen aktueller denn je, wie auch die jüngste Bundestagswahl gezeigt hat“. Nicht zuletzt müsse auch bei den Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz gelten: „Diese im Sinne der Menschen zu begleiten, ist unsere Aufgabe“, so der Vorsitzende in seinem Bericht bei der digital veranstalteten Herbstvollversammlung des Laiengremiums am Samstag, 13. November.

Landeskomitee betont Wert funktionierenden Gesundheitswesens

München, 13. November 2021. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern betont die Bedeutung eines gerechten, leistungsfähigen und transparenten Gesundheitssystems. Zuletzt habe die Corona-Pandemie den „Wert eines funktionierenden Gesundheitswesens“ gezeigt, das den Menschen „nicht nur den Zugang zur Gesundheitsversorgung garantiert, sondern auch den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung mit den Ansprüchen und Freiheitsrechten jedes Menschen in Einklang bringt“, stellen die katholischen Laien in einer Erklärung fest. Vor diesem Hintergrund gehen sie „über das biomedizinische Verständnis von Gesundheit hinaus“ und greifen „wesentliche Aspekte eines umfassenden Gesundheitswesens nach den Prinzipien der katholischen Soziallehre auf“, um zu verdeutlichen: „Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit.“ Die katholischen Laien verabschiedeten die Erklärung bei ihrer digitalen Vollversammlung am Freitag und Samstag, 12. und 13. November, unter dem Titel „Gesundheit braucht mehr Mensch und weniger Markt“.

„Klare Perspektive für helfende Berufe“

München, 12. November 2021. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, fordert eine „klare Perspektive“ für alle Mitarbeitenden in medizinischen und pflegenden Berufen, etwa mit entsprechenden „Corona-Prämien ohne großen bürokratischen Aufwand“. Zwar sei man trotz einiger Probleme bislang verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen, dennoch bleibe „die Situation der Mitarbeitenden in allen Gesundheitsbereichen mehr als verbesserungsbedürftig“, so Unterländer in seiner Einführung zum Studienteil „Gesundheit braucht mehr Mensch und weniger Markt“ bei der digitalen Herbstvollversammlung des Landeskomitees am Freitag, 12. November.

„Betroffene hören“ wegen Pandemiesituation verschoben

München, 12. November 2021. Die für kommenden Mittwoch, 17. November, geplante Veranstaltung „Betroffene hören“ muss verschoben werden. Aus dem Kreis der unmittelbar an der Gestaltung des Abends beteiligten Personen wurde aufgrund der aktuellen Pandemiesituation in Bayern der Wunsch geäußert, die Veranstaltung im Münchner Künstlerhaus mit Gästen aus dem gesamten Erzbistum München und Freising und darüber hinaus aus Infektionsschutzgründen zu verschieben. Die Veranstaltung wird daher abgesagt. Gleichzeitig wurde mit den Beteiligten vereinbart, dass zu gegebener Zeit, wenn sich die Pandemiesituation wieder entspannt hat, ein neuer Termin für die Veranstaltung, die die künstlerische und sachliche Auseinandersetzung mit Missbrauch ins Zentrum rückt, gesucht wird. Die Erzdiözese bittet vor diesem Hintergrund um Verständnis für die Entscheidung. (ck)
 

Erzdiözese München und Freising feiert Korbinianswoche

München/Freising, 10. November 2021. Mit Gottesdiensten im Freisinger Mariendom, die auch per Livestream übertragen werden, persönlichen Wallfahrten und vielen weiteren Aktionen begehen die Gläubigen im Erzbistum München und Freising die Korbinianswoche rund um den Gedenktag ihres Bistumspatrons, des Heiligen Korbinian. Den Auftakt macht die Jugendkorbinianswallfahrt am Samstag, 13. November; den Höhepunkt der Korbinianswoche bildet der Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 20. November. Die Korbinianswoche steht im Jahr 2021 unter dem Motto „gestärkt.weiter.gehen“.

Trauer um Passauer Bischof emeritus Schraml

München, 9. November 2021. Mit großer Anteilnahme hat Kardinal Reinhard Marx auf den Tod des früheren Passauer Bischofs Wilhelm Schraml reagiert. „Als Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz und als Erzbischof von München und Freising spreche ich Ihnen und dem gesamten Bistum Passau unser herzliches Mitgefühl zum Heimgang des Herrn Altbischofs von Passau, Wilhelm Schraml, aus“, schrieb Marx an den amtierenden Bischof Stefan Oster. Nachdem Papst Johannes Paul II. Schraml 1986 zum Weihbischof in Regensburg ernannt hatte, gehörte dieser 28 Jahre lang der Freisinger Bischofskonferenz an, ab 2002 als Bischof und zuletzt Apostolischer Administrator des Bistums Passau.

„Betroffene hören“ – Veranstaltung der Erzdiözese anlässlich Gebetstag für Opfer von sexuellem Missbrauch

München, 8. November 2021. Unter dem Titel „Betroffene hören“ lädt die Erzdiözese München und Freising am Mittwoch, 17. November, ab 19 Uhr zu einem Abend im Münchner Künstlerhaus (Lenbachplatz 8) ein, der die künstlerische und sachliche Auseinandersetzung mit Missbrauch ins Zentrum rückt. Thema ist die zerstörerische Wirkung von Missbrauch insbesondere auf den Glauben der Betroffenen und ihren Bezug zur Kirche als Glaubensgemeinschaft. Ein von Missbrauch Betroffener gestaltet den Abend mit eigenen künstlerischen Beiträgen. Interessierte können ohne Anmeldung teilnehmen, der Eintritt ist kostenfrei. Aufgrund der aktuellen Situation gilt für die Veranstaltung die 2G-Regel, das heißt Notwendigkeit zur Vorlage eines Impf- oder eines Genesenen-Nachweises.

Kardinal Marx sagt wegen Corona-Infektion Termine ab

München, 8. November 2021. Wegen einer Infektion mit dem Coronavirus sagt Kardinal Reinhard Marx seine Teilnahme an allen Präsenz-Terminen für die Zeit der Isolation ab. Der Erzbischof von München und Freising befindet sich mit leichten Symptomen in häuslicher Isolation, Kontaktpersonen und Gesundheitsamt sind informiert. Kardinal Marx ist gegen das Coronavirus vollständig geimpft. (ck)

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

   München, 9. November 2021. Im Erzbistum München und Freising werden in allen drei Seelsorgsregionen Leitungsstellen neu besetzt. Gegliedert nach Dekanaten:     Seelsorgeregion München   Dekanat München-Innenstadt Pfarrverband Isarvorstadt Ab 15. November Pater Christophorus Goedereis OFMCap, 56, übernimmt zum 15. November die Leitung des Pfarrverbands Isarvorstadt. Der bisherige Leiter, Pfarradministrator Pater Bernd Kober OFMCap, übernimmt eine neue Aufgabe in seinem Orden.     Seelsorgeregion Nord   Dekanat Mühldorf Pfarrverband Obertaufkirchen Ab 28. November Pfarradministrator Thomas Barenth, 41, übernimmt zusätzlich zur Leitung des Pfarrverbands Buchbach zum 28. November die Leitung des Pfarrverbands Obertaufkirchen. Der bisherige Leiter, Pfarradministrator Jozo Karlic, übernimmt eine neue Stelle in der Erzdiözese.

Chancen der Bürgerbeteiligung

Traunstein, 4. November 2021. Chancen der Bürgerbeteiligung nimmt die diesjährige kommunalpolitische Tagung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Freitag und Samstag, 26. und 27. November, im Exerzitienhaus St. Rupert in Traunstein in den Blick. Zielgruppe der Tagung sind Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, Mitglieder von Pfarrgemeinderäten und kommunalpolitisch Interessierte.   Gemeinsam mit Coach Tanja Schnetzler beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitagnachmittag und -abend mit der systemischen Moderationsmethode „Dynamic Facilitation“. Es gibt Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch sowie eine Demonstration mit einer konkret vor Ort gefundenen Fragestellung. Am Samstagmorgen ab 9 Uhr erläutert der Kommunikations- und Politikberater Erwin Fellner sieben Umbruch-Trends in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und stellt dar, wie die Kommunalpolitik lernen könne, damit umzugehen. Eine Diskussion über wachsende Anforderungen an die Kommunalpolitik schließt sich an. Abschließend gibt Fellner „Sieben Tipps für BürgermeisterInnen“.

Klimaschutz: „Schon viel geredet und noch zu wenig getan“

München, 5. November 2021. Anlässlich der Weltklimakonferenz fordert Kardinal Reinhard Marx „engagiert zu handeln, ohne hinter das Expertenwissen zurückzufallen und vermeintlich bequeme Auswege zu suchen“. Gerade wohlhabende Staaten müssten nicht nur den Überfluss ein wenig begrenzen. „Wir müssen ganz radikal die Ressourcen der Erde einsparen und gerechter als bisher verteilen“, so der Erzbischof von München und Freising in seinem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 6. November, gesendet wird. Marx äußert mit Blick auf die Politikerinnen und Politiker, die in Glasgow zur Weltklimakonferenz zusammengekommen sind, zwar Verständnis, „wie schwierig solche Verhandlungen sind“, erklärt jedoch er verstehe „auch die Ungeduld der jungen Menschen“. Der zentralen Einschätzung der Klimaaktivisten schließt sich Kardinal Marx an: „Ich stimme auch zu, dass schon viel geredet und noch zu wenig getan wurde.“

Landeskomitee befasst sich in digitaler Vollversammlung mit dem Gesundheitswesen

München, 9. November 2021. Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung am Freitag und Samstag, 12. und 13. November, befassen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern unter dem Titel „Gesundheit braucht mehr Mensch und weniger Markt“ mit den Bedingungen im Gesundheitswesen, das in der Coronakrise besonderen Belastungen ausgesetzt war und ist. Aus Gründen des Infektionsschutzes findet die Vollversammlung nicht wie angekündigt in Halsbach bei Burghausen im Bistum Passau statt, sondern wird digital per Videokonferenz veranstaltet. Die Verleihung der Franz-Eser-Medaille und der Gottesdienst am Freitag müssen entfallen, der restliche Ablauf bleibt unverändert. Zuvor sind Medienvertreter eingeladen zur

Kardinal Marx weiht Ellen-Ammann-Seminarhaus der Katholischen Stiftungshochschule München ein

München, 5. November 2021. Mit der Einweihung und Segnung des Ellen-Ammann-Seminarhauses übergibt Kardinal Reinhard Marx das Lehrgebäude offiziell seiner Bestimmung. Mit dem Neubau verfügt die Katholische Stiftungshochschule München an ihrem Campus auf dem Areal des Kirchlichen Zentrums in Haidhausen nun über 28 Räume, die mit moderner Bauweise und Ausstattung höchsten Ansprüchen an Lehre und Didaktik entsprechen. Der Erzbischof von München und Freising betont zu diesem Anlass, er wünsche sich, „dass dieses Haus als Ort des Austauschs, der Begegnung und der ganzheitlichen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung dient“. Mit Blick auf den Ausbildungsschwerpunkt der KSH im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssektor machte Marx zudem deutlich: „Die Studierenden dieser Hochschule können entscheidend dazu beitragen, die Zukunft unserer Gesellschaft positiv zu gestalten. Mit dem neuen Gebäude schaffen wir als Kirche optimale Rahmenbedingungen“. Marx ist zugleich Vorsitzender des Stiftungsrats der kirchlichen Stiftung des öffentlichen Rechts ‚Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern‘, die Trägerin der KSH ist.

Helmut Mangold wollte „die Welt im Sinne von Jesu Botschaft mitgestalten“

München, 5. November 2021. Als „aufrechten Christen und wertvollen Moderator“ würdigt Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz, den ehemaligen Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, der am Mittwoch, 3. November, im Alter von 83 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben ist.   Kardinal Marx erklärt: „Helmut Mangold war eine überzeugende Gestalt der katholischen Kirche in Bayern. Viele Jahrzehnte, ja sein ganzes Leben lang, setzte er sich ein für das katholische Laienapostolat. Es war ihm stets ein Anliegen, die Gesellschaft christlich mitzuprägen. Für seinen Einsatz für eine menschenfreundliche Wirtschafts- und Sozialpolitik bin ich besonders dankbar. Christ sein, das war für ihn klar, erschöpft sich nicht im sonntäglichen Kirchbesuch. Christsein bedeutete ihm vielmehr, die Welt da, wo Gott ihn hingestellt hatte, im Sinne von Jesu Botschaft mitzugestalten.   Dabei beeindruckte er immer wieder durch seine moderierenden und ausgleichenden Fähigkeiten.

Landeskomitee trauert um Helmut Mangold

München, 4. November 2021. Der ehemalige Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, ist am Mittwoch, 3. November, im Alter von 83 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Der frühere Ingenieur für Nachrichten- und Informationstechnik sowie Telematik war von Jugend an ehrenamtlich in der katholischen Kirche engagiert: angefangen von seiner Heimatgemeinde in Senden-Aufheim (Kreis Neu-Ulm), über das Dekanat Neu-Ulm und den Diözesanrat der Katholiken der Diözese Augsburg bis zum Landeskomitee der Katholiken in Bayern.

Kardinal Marx: „Das, was uns bedrängt, in Worte fassen“

München, 2. November 2021. Anlässlich des Allerseelentags hat Kardinal Reinhard Marx betont, es gelte an diesem Datum, „nicht zu schnell zu tröstlichen Worten überzugehen“, sondern „das, was uns bedrängt, in Worte zu fassen. Auch in Worte der Ratlosigkeit“, die unbegreifbares Leid ausdrückten. Jeder Mensch trage Erfahrungen und Bilder mit sich, „wo wir spüren, das bringen wir mit Gott nicht zusammen“, so Marx. Dabei gelte, „wir müssen es aussprechen vor Ihm und Ihn bitten, angesichts der Katastrophe unserer Angst: Halte mich, Ewiger. Halte mich“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 2. November, im Münchner Liebfrauendom.

Katholischer Bestattungsdienst: nah an den Trauernden

München, 29. Oktober 2021. Der Feiertag Allerheiligen ist für viele Menschen ein Anlass, die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen zu besuchen und die Erinnerung an sie lebendig werden zu lassen. Angehörige finden Halt und Trost in gemeinsamen Gebeten und Ritualen, die den christlichen Glauben auf ein Leben nach dem Tod zum Ausdruck bringen.   Halt und Trost für Trauernde will auch der Katholische Bestattungsdienst München der Erzdiözese München und Freising anbieten. Am Montag, 1. November, nimmt der Bestattungsdienst in neuer Konzeption seine Tätigkeit auf und ist dann die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen von Angehörigen im Zusammenhang mit katholischen Bestattungen in Stadt und Landkreis München. „Die Toten zu begraben und die Trauernden zu trösten, das gehört seit alters her zu den Kernaufgaben der katholischen Kirche. Deshalb ist es für uns von zentraler Bedeutung, dass der Katholische Bestattungsdienst München zusammen mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern in den Pfarreien Hinterbliebenen eine umfassende Beratung und Begleitung für den letzten Weg eines verstorbenen Angehörigen anbietet“, so Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Verantwortlicher für die Seelsorgsregion München und für diese Stelle.

Weihbischof Haßlberger feiert 75. Geburtstag

München, 28. Oktober 2021. Weihbischof Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord im Erzbistum München und Freising, vollendet am Samstag, 30. Oktober, sein 75. Lebensjahr. Erzbischof Kardinal Reinhard Marx dankt Haßlberger für dessen vielfältiges Wirken im Dienst der Erzdiözese wie auch für die Freisinger und die Deutsche Bischofskonferenz und wünscht dem Weihbischof „Gottes reichen Segen, Gesundheit und Erfüllung für die folgenden Jahre des offiziellen Ruhestands“. In den 27 Jahren seines bisherigen bischöflichen Wirkens habe sich Haßlberger als „nahbarer Seelsorger für die Menschen eingesetzt und die Erzdiözese wie auch die ihm anvertraute Seelsorgsregion Nord mit seinem konkreten Wirken und seiner stets den Menschen zugewandten Art sehr bereichert“. So habe sich Haßlberger hohe Wertschätzung erworben. Sicher werde er auch im Ruhestand weiter pastoral wirken. Das Kirchenrecht sieht vor, dass Bischöfe zur Vollendung ihres 75. Lebensjahres dem Heiligen Vater ihren Amtsverzicht anbieten. Dem ist Weihbischof Haßlberger nachgekommen.

Allerheiligen und Allerseelen: Gedenken an Verstorbene

München, 27. Oktober 2021. Am Hochfest Allerheiligen, Montag, 1. November, gedenken Katholiken aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden. Das Fest Allerseelen am Dienstag, 2. November, ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Traditionell versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Die Termine zahlreicher Gottesdienste sowie Gedenkfeiern mit Gräbersegnungen, die in den Pfarreien des Erzbistums München und Freising geplant sind, finden sich online unter https://www.erzbistum-muenchen.de/allerheiligen-allerseelen-termine.

St. Tertulin wird nach sieben Jahren wieder geöffnet

München / Schlehdorf, 27. Oktober 2021. Die Schlehdorfer Pfarrkirche St. Tertulin wird nach rund siebenjähriger Schließung wiedereröffnet. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert aus diesem Anlass einen Festgottesdienst in der umfangreich renovierten ehemaligen Klosterkirche. Zudem gibt es eine feierliche Vesper, Kirchenführungen, eine musikalische Andacht und zwei Veranstaltungen im Rahmen eines Musikfestivals, um die Wiedereröffnung des Gotteshauses zu begehen.

Kirche muss „von der Not der Menschen ausgehen“

München, 24. Oktober 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, die Arbeit der Kirche stärker an den Menschen und ihren Fragen und Sorgen auszurichten. Die Kirche müsse „hören, von der Not der Menschen ausgehen, nicht von unseren Problemen und von unseren Überlegungen, wie wir uns und unsere Traditionen am Leben erhalten“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Weltmissionssonntag, 24. Oktober, in München. Die Weitergabe des Glaubens könne nicht gelingen, „wenn nicht der Mensch mit seinen eigenen Fragen und Sorgen in die Begegnung mit Christus hineinkommt“, so Kardinal Marx. „Und die Kirche hat den Auftrag, diesen Raum zu bilden für die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn. Das ist Mission, das ist Evangelisierung!“

„Familienangebote für die Zukunft“

München, 22. Oktober 2021. Der besonderen Situation und den differenzierten Erfahrungen von Familien während und nach der Corona-Pandemie widmet sich der diözesane Familienfachtag am Mittwoch, 27. Oktober 2021. Die Veranstaltung, zu der die Fachstelle für Sozialraumentwicklung und Familienangebote des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising und die Ehe- und Familienpastoral des Erzbischöflichen Ordinariats in Kooperation mit der Domberg-Akademie einladen, findet sowohl vor Ort in der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München als auch virtuell im Livestream via Zoom statt.

Marx: „Weg in neue Epoche der kirchlichen Wirklichkeit“

München, 17. Oktober 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, einen „Weg zu gehen in eine neue Epoche der kirchlichen Wirklichkeit, mit Mut, mit einem Blick nach vorne, aber auch nicht auszublenden, was war“. Zugleich warnte Marx davor, die aktuelle kirchliche Krise von der Reformdebatte zu trennen: „Viele denken, dass wir natürlich administrativ alles tun müssten, um bessere Wege zu finden, aber das habe nichts mit der Reform der Kirche zu tun. Da bin ich dezidiert anderer Meinung“, betonte der Erzbischof von München und Freising bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf sein weiteres Wirken als Erzbischof stellte Marx fest: „Ich möchte mit großer Freude, mit Zuversicht mit Ihnen zusammen weiterarbeiten an einer Kirche, die Zukunft hat“.

Diözesanratsvorsitzender Tremmel nach Synodalversammlung „positiv überrascht“

München, 16. Oktober 2021. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat mit Blick auf den deutschlandweiten Synodalen Weg betont, es gebe „keine Alternative zur konsequenten Aufarbeitung systemischer und institutioneller Mängel und darauf aufbauend zu einer Neuausrichtung kirchlicher Strukturen“. Bei der zweiten Synodalversammlung, die am 2. Oktober in Frankfurt endete, sei er „sehr positiv überrascht worden“. Dort sei etwa in einer Offenheit über die katholische Sexuallehre beraten worden, „wie sie noch vor wenigen Jahren manchem meiner Kolleginnen und Kollegen die Lehrbefugnis gekostet hätte“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf den von Papst Franziskus eröffneten weltweiten synodalen Prozess schlug Tremmel eine „katholische Drei-G-Regel“ vor: „getauft, gefirmt, geweiht“. So sollten „alle mitreden und mitentscheiden dürfen, was alle betrifft. Denn wir sind gemeinsam als Volk Gottes unterwegs – geweihte Kleriker und mündige Laien“.

Diözesanrat wählt Vertreter aus Gesellschaft und Politik

München, 16. Oktober 2021. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat am Samstag, 16. Oktober, bei seiner Herbstvollversammlung in München 20 Einzelpersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gewählt. Im Rahmen einer Nachwahl für den Vorstand wählte das Gremium außerdem Alma Thoma (35) vom Sozialdienst katholischer Frauen als Vertreterin aus den katholischen Diözesan-Organisationen des Laienapostolats. Thoma folgt auf Felicitas Freifrau von Weichs. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, dankte allen Gewählten für ihre Bereitschaft zum Engagement und würdigte zugleich alle, die bislang Verantwortung übernommen oder sich zur Wahl gestellt haben.

Landeskomitee fordert bezahlte Freistellung für Weiterbildung

München, 14. Oktober 2021. Delegierte des Bündnisses „Bildungszeit für Beschäftigte in Bayern“ haben sich am Donnerstag, 14. Oktober, mit dem Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, und dem CSU-Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner getroffen, um für Beschäftigte eine gesetzliche bezahlte Bildungsfreistellung für die berufliche, politische und die Weiterbildung für das Ehrenamt an fünf Tagen im Jahr zu fordern. Dem Bündnis gehören 24 bayerische Verbände aus den verschiedensten Ehrenamts-Bereichen an, so auch das Landeskomitee der Katholiken in Bayern. An dem Gespräch nahmen, stellvertretend für das Bündnis, die Spitzen von DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) Bayern, KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) Bayern, Sozialverband VdK Bayern, Bayerischer Trachtenverband, Bayerischer Jugendring und dem Landeskomitee der Katholiken teil.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Schwangerschaftsberatung in der Pandemie   Die kirchlichen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen des Sozialdienstes katholischer Frauen und der Caritas in Bayern bieten landesweit seit 2001 ein verlässliches, vielseitiges und professionelles Angebot, für das die Bischöfe sehr dankbar sind.  Es beinhaltet neben Beratungen zur Schwangerschaft etwa Begleitung nach der Geburt (zum Beispiel bei Schreibabys, Schwierigkeiten beim Stillen), Beratung bei der anonymen Geburt, Fragen der Pränataldiagnostik. Der Zugang wird als niederschwellig empfunden und die sonst vorhandene Scham, nach finanzieller Hilfe zu fragen, entfällt. Die finanzielle Unterstützung fungiert dabei oft als Türöffner für weitere, häufig psychosoziale Hilfen. Dies zeigt sich auch in der Statistik: Im Zeitraum von 20 Jahren (2001 – 2020) konnte der Bereich rund 380.000 Ratsuchende in etwa 700.000 Kontakten unterstützen. Mit sexualpädagogischen Gruppenangeboten wurden mehr als 150.000 Personen erreicht.   Während der Corona-Pandemie haben sich vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen deutlich gezeigt, mit deren Ursprüngen und Folgen die katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen schon lange zu tun haben.

Neuer Sitz der Bäuerlichen Familienberatung

München, 13. Oktober 2021. Die Bäuerliche Familienberatung der Erzdiözese München und Freising befindet sich bereits seit 1. April am neuen Dienstsitz in Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim). Am kommenden Dienstag, 19. Oktober, wird Peter Bartlechner, der Leiter der Beratungsstelle, die Räumlichkeiten im Rahmen einer Eröffnungsfeier mit Segnung offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Dabei erläutert er kurz die Bedeutung der Bäuerlichen Familienberatung. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, wird ein Grußwort sprechen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen zur   Eröffnung mit anschließendem Pressegespräch am Dienstag, 19. Oktober, 9 Uhr, im Pfarrhof St. Laurentius, Münchner Straße 1, 83620 Feldkirchen-Westerham.   Im Büro der Bäuerlichen Familienberatung gehen pro Woche durchschnittlich fünf bis sechs Beratungsanfragen aus dem Umfeld der Landwirtschaft ein. Die Probleme sind vielschichtig: Im Mittelpunkt stehen häufig Paar- und Generationenkonflikte, komplexe Hofübergabesituationen, aber auch körperliche und psychische Überlastung und wirtschaftliche Existenzängste.

Erzdiözese bezuschusst genossenschaftliches Wohnen

München, 13. Oktober 2021. Mit Hilfe einer Sozialpädagogin und dem Erwerb von Anteilen versucht der Katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA München, Migrantinnen und Migranten in genossenschaftliche Wohnverhältnisse zu bringen. Die Erzdiözese München und Freising bezuschusst das Projekt mit dem Namen „Zuhause ankommen“ mit rund 58.000 Euro. „Menschen mit geringem Einkommen haben es auf dem Münchner Wohnungsmarkt sehr schwer. Migranten  haben bei der Wohnungsvergabe bei manchem Vermieter von vornherein keine Chance“, begründet Generalvikar Christoph Klingan das Engagement. Vor allem Frauen, alleinerziehende Frauen mit Kindern und Familien mit Kindern sollen über das Programm ein Zuhause finden.

„Pandemie hat außerordentliche Bedeutung der Kitas gezeigt“

München, 12. Oktober 2021. Bei einem Videogespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Kindertagesstätten im Erzbistum München und Freising sowie Fachexpertinnen aus dem Erzbischöflichen Ordinariat München hat Kardinal Reinhard Marx den Erzieherinnen und Erziehern für Ihren Einsatz für die Kinder und Eltern gedankt. „Die Pandemie hat uns gezeigt, wie enorm wichtig Kindertagesstätten für Kinder, Eltern und Familien sind“ und zwar insbesondere, weil „dort den Kindern geholfen wird auf ihrem Weg, zu Persönlichkeiten heranzureifen. Ohne eine Gruppe, ohne eine Gemeinschaft ist das nicht möglich“, sagte Marx. Der Erzbischof betonte am vergangenen Freitag, wie relevant „der Kita-Besuch gerade auch für die Kinder aus einem schwierigeren Umfeld ist, um weiter voranzukommen“. Die Pandemie habe das nochmals verstärkt. An dem Gespräch nahm auch Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung der Erzdiözese, teil. Die Ressortleiterin betonte die besondere Bedeutung der Notbetreuung und die pädagogische Zuwendung der Erzieherinnen und Erzieher zu den Kindern, insbesondere nachdem diese nach den Lockdown-Phasen in ihre Einrichtung zurückkommen konnten: „Die Kitas haben die Familien mit einem weiten Herzen begleitet, wo immer es möglich war.

Diözesanrat tagt zu 200 Jahren Erzbistum

München, 11. Oktober 2021. Mit dem 200-jährigen Bestehen des Erzbistums München und Freising befasst sich der Diözesanrat der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, ab 9 Uhr bei seiner Herbstvollversammlung im Münchner Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Titel „200 Jahre Erzbistum sind noch nicht genug!“ kommen mehr als 120 Teilnehmende aus den Dekanatsräten und Verbänden zusammen. Ab 14.30 Uhr berichten der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel, der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, über aktuelle Entwicklungen. Um 17.30 Uhr feiert Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Wolfgang Haidhausen einen Gottesdienst anlässlich der Vollversammlung. Zugleich eröffnet der Gottesdienst die diözesane Phase des synodalen Prozesses auf dem Weg zur Weltbischofssynode 2023, den Papst Franziskus ausgerufen hat.

Neue Videoinstallation in St. Paul München

München, 5. Oktober 2021. Mit der Videoarbeit „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ in der Pfarrkirche St. Paul im Münchner Bahnhofsviertel findet eine Trilogie von Stefan Hunstein ihren Abschluss. Ging es im ersten Teil um Männerportraits und im zweiten um Kinder, gehen in Hunsteins jüngstem Werk unterschiedliche Frauenbilder jeden Alters und jeglicher Herkunft in einem endlosen Zyklus auseinander hervor. Rainer Hepler von der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising und Stefan Hunstein präsentieren diese bei einem

Gemeindereferentinnen Conny Doppelberger, Julia Eder und Marlene Goldbrunner und Gemeindereferent Christopher Martin

Vier neue Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten

München/Deisenhofen, 11. Oktober 2021. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Deisenhofen, Landkreis München, sendet Weihbischof Bernhard Haßlberger am Samstag, 16. Oktober, um 10 Uhr vier neue Gemeindereferentinnen und -referenten für das Erzbistum München und Freising aus. Die Aussendungsfeier in der Pfarrkirche (Ödenpullacher Straße) steht unter dem Leitwort „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ aus dem Timotheusbrief. Die gesamte Feier wird online übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal des Erzbistums.

„Shadowlight“ setzt Zeichen gegen Kindesmissbrauch

München, 11. Oktober 2021. Das Kulturmanagement der Erzdiözese München und Freising bringt im Rahmen der Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 16. Oktober, in der Pfarrkirche St. Korbinian in Sendling das Projekt „Shadowlight“ zur Aufführung. Das Werk ist ein künstlerischer Appell für entschiedenes Vorgehen gegen Missbrauch an Kindern. Es handelt sich um eine Videokunst-Installation von Philipp Geist, verbunden mit einer Tanzchoreografie von Pedro Dias sowie Lesungen von Texten von Agnes Wich, die als Kind selbst von Missbrauch betroffen war. An den Lesungen im Rahmen der Aufführung nimmt auch Peter Beer teil, Professor am Institut für "Interdisciplinary Studies on Human Dignity and Care" (IADC) der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Das rund 20-minütige Stück wird an dem Abend um 18, 20 und 22 Uhr aufgeführt, bei der letzten Aufführung nur mit Installation und Tanz. Im Anschluss an die ersten beiden Darbietungen findet ein Podiumsgespräch mit Agnes Wich, Philipp Geist, Pedro Dias, Elisabeth Lutz vom Kulturmanagement der Erzdiözese sowie Peter Beer statt.