Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

München, 8. August 2022. Mit feierlichen Gottesdiensten und Kräutersegnungen begehen Katholikinnen und Katholiken am Montag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Es wird auch Mariä Himmelfahrt oder Frauentag genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten. Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising begehen auch ihr Patrozinium.

European Championships sollen Wege aufzeigen für ein friedliches Miteinander der Länder

München, 4. August 2022. Anlässlich der„European Championships Munich 2022“, die 50 Jahre nach den von terroristischen Anschlägen überschatteten Olympischen Sommerspielen 1972 stattfinden, hat Kardinal Reinhard Marx den Frieden als „verbindendes Anliegen des Christentums und der Sportwelt“ bezeichnet. „Das Vorleben eines fairen sportlichen Wettkampfs kann Wege aufzeigen für ein friedliches Miteinander der Länder“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in einem Grußwort. Er ist Mitglied des „Honorary Board“ (Ehrenkomitee) der Sportveranstaltung, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medien und Religion zusammensetzt. Der Evangelisch-Lutherische Regionalbischof von München und Oberbayern, Christian Kopp, schreibt in seinem Grußwort: „Alle Menschen wollen und brauchen Frieden. Für mich gehört dazu auch eine innere Haltung: Mir wurden mein Körper und dieses wundervolle Leben geschenkt. Es gibt etwas, das noch viel größer ist als ich.“ Die „European Championships“ finden vom 11.

Erzdiözese München und Freising verstärkt Unterstützung Missbrauchsbetroffener

München, 3. August 2022. Die Erzdiözese München und Freising verstärkt die Unterstützung von Missbrauchsbetroffenen. Mit der neuen Stabsstelle „Beratung und Seelsorge für Betroffene von Missbrauch und Gewalt in der Erzdiözese“ wird die mit der Veröffentlichung des externen Gutachtens Anfang des Jahres geschaffene Anlauf- und Beratungsstelle für Missbrauchsbetroffene als dauerhaftes Angebot eingerichtet. Erweitert wird die Unterstützung für Betroffene um die Möglichkeit einer direkten, niedrigeschwelligen seelsorgerlichen Begleitung.

Missbrauchsbetroffene pilgern mit dem Fahrrad nach Rom

München, 25. Juli 2022. Unter dem Motto „Wir strampeln uns ab – Kirche, bewegst du dich auch?“ wollen Betroffene sexuellen Missbrauchs vom Donnerstag, 8. September, an mit dem Fahrrad von München nach Rom pilgern. Die Reise wird am Mittwoch, 21. September, mit der Teilnahme an einer Audienz mit Papst Franziskus abgeschlossen. Die Missbrauchsbetroffenen wollen mit der Radpilgerreise auf das Thema sexualisierter Gewalt im Raum der Kirche aufmerksam machen, zur Auseinandersetzung damit beitragen und ein Zeichen für Aufarbeitung und Prävention setzen.

Neue Leitung der geplanten Stadtkirche Freising

München, 25. Juli 2022. Die geplante Stadtkirche Freising, bestehend aus den Pfarrverbänden Freising-St. Korbinian, Freising-Neustift und der Pfarrei Freising-Lerchenfeld-St. Lantpert, erhält eine neue Leitung: Domkapitular Dekan Daniel Reichel (46), bisher Leiter der Stadtteilkirche Rosenheim – Am Wasen und Dekan der Dekanate Bad Aibling, Rosenheim und Chiemsee sowie Landkreisdekan, tritt seine neue Stelle zum 1. Januar 2023 an. Vorangehen wird eine Auszeit von Reichel im November und Dezember.

Kardinal Marx: „Das Gebet ist der Schlüssel“

München, 24. Juli 2022. Kardinal Reinhard Marx hat bei einem Gedenkgottesdienst anlässlich des 46. Todestages des letztverstorbenen Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Julius Döpfner, an die Kraft des Gebetes erinnert. „Das muss uns klar werden, wir sind im neuen Leben“, betonte Marx am Sonntagabend im Münchner Liebfrauendom. „Den Blick auf diese neue Wirklichkeit müssen wir immer neu lernen durch die Kraft des Gebetes. Das Gebet ist der Schlüssel, diese neue Welt zu sehen.“

Marx zu Jugendverbänden: „Seid mystisch und politisch“

München, 24. Juli 2022. Kardinal Reinhard Marx hat die katholischen Jugendverbände dazu ermutigt, für ihre Aufgabe Orientierung und Kraft aus dem Gebet zu schöpfen: „Ohne Gebet können wir nicht erkennen, was die Wunden der Welt sind, ohne Gebet können wir das Prophetische nicht entdecken, können wir das Politische nicht sehen – es gibt keinen Gegensatz von Frömmigkeit und Politik“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend, 23. Juli, bei einem Gottesdienst in der Jugendkirche München anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising. „Mystisch und politisch“ solle der BDKJ sein, betonte der Kardinal, „lasst es euch nicht nehmen, dass ihr auch ein geistlicher Verband seid – und einer, der etwas voranbringen will“. In Anlehnung an die Schrift „Zur Mystik und Politik der Nachfolge“ des Theologen Johann Baptist Metz nahm er damit auch Bezug auf das Motto des BDKJ „katholisch, politisch, aktiv“. „Ohne geistliche Tiefe sind wir hohl, sind wir nur eine politische Aktionsgruppe.

Kardinal Marx unterstreicht Anliegen, weiter zu Heilung und Stärkung Betroffener beizutragen

München, 22. Juli 2022. Bei einem Besuch in Rom hat Kardinal Reinhard Marx sich über die Arbeit seiner Stiftung „Spes et Salus“ informiert, die von Missbrauch Betroffenen im Bereich der katholischen Kirche einen Weg zu Heilung und Versöhnung eröffnen soll. „Als Erzbischof von München und Freising wie auch als Privatperson möchte ich persönlich dazu beitragen, dass Kirche ein Raum ist, in dem Missbrauch keinen Platz hat, und Projekte umgesetzt werden, die zu Aufarbeitung und Prävention sowie zur Stärkung der Betroffenen beitragen“, sagt der Erzbischof von München und Freising anlässlich eines Besuchs im „Institut für Anthropologie“ (IADC) am Donnerstag, 21. Juli.

Erzdiözese legt Jahresabschluss 2021 und Haushalt 2022 vor

München, 21. Juli 2022. Die Erzdiözese München und Freising hat im Rahmen ihrer jährlichen Finanzpressekonferenz am Donnerstag, 21. Juli, ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2021, den Haushalt 2022 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Die Rechnungslegung erfolgte wie seit dem Jahr 2015 gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB).   Stephanie Herrmann, Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München, verwies darauf, dass, das Jahr 2021 wie das Jahr zuvor „stark von der Corona-Pandemie und allen ihren Folgen geprägt“ gewesen sei. Neben den Auswirkungen der Pandemie und seit diesem Jahr auch des Kriegs in der Ukraine blieben „die gesellschaftlichen Veränderungen, die demographische und die wirtschaftliche Entwicklung“ nicht ohne Folgen für das kirchliche Leben, spürbar „etwa bei den Veränderungen im Personalbereich durch steigende Renteneintrittszahlen, während frei werdende Stellen schwieriger zu besetzen sind“ oder im Baubereich, mit „massiven Kostensteigerungen im Bauunterhalt“ und einem zugleich erheblichen Sanierungsbedarf.

"Helfen und Schützen ist unsere Intention"

München, 21. Juli 2022. Mit Blick auf das von der Erzdiözese München und Freising in Auftrag gegebene, Anfang dieses Jahres vorgestellte neue externe Gutachten zu sexuellem Missbrauch und auf weitere Schritte der Aufarbeitung hat Christoph Klingan, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, betont, die Erzdiözese stelle sich ihrer Verantwortung, indem sie „diesen Weg der schonungslosen Offenlegung des Geschehenen“ gehe, „um notwendige Veränderungen voranzutreiben“. Auch wenn das Thema die gesamte Gesellschaft betreffe, sehe man sich als Kirche „natürlich in besonderer Verantwortung, das Geschehene aufzuarbeiten, Transparenz zu schaffen, uns den Opfern zuzuwenden und nicht zuletzt alles zu tun, damit Missbrauch in der Kirche heute und in Zukunft bestmöglich verhindert werden kann“, so Generalvikar Klingan im Rahmen der Finanzpressekonferenz der Erzdiözese am Donnerstag, 21. Juli, in München.


Marx würdigt Bahnhofsmissionen als Ort der Hoffnung

Nürnberg, 18. Juli 2022. Kardinal Reinhard Marx würdigt die Bahnhofsmissionen als einen „Ort der Hoffnung“: Die Aufgabe der Bahnhofsmission sei „die konkrete Nächstenliebe und Zuwendung zu Menschen, die Hilfe brauchen“, sagt Marx laut Manuskript in seinem Grußwort bei einem Festakt der Bayerischen Staatsregierung im Deutsche Bahn Museum in Nürnberg aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Bahnhofsmission in Bayern. Die Bahnhofsmissionen seien „in gewissem Sinne auch ein Beitrag zur ,gesellschaftlichen Infrastruktur‘“, so der Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz. Sie könnten „frühzeitig soziale Probleme wahrnehmen“, die „vielleicht noch nicht in der Mitte der politischen Aufmerksamkeit angekommen sind“ und ihnen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen.

Hiltrud Schönheit bleibt Vorsitzende des Katholikenrats

München, 15. Juli 2022. Hiltrud Schönheit ist als Vorsitzende des Katholikenrats der Region München wiedergewählt worden. Rund 60 Mitglieder des höchsten Laiengremiums in der Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising wählten die 62-jährige Juristin bei ihrer Vollversammlung am Freitagabend, 15. Juli, im Kolping-Ausbildungshotel St. Theresia. Erstmalig wurde Schönheit 2018 zur Vorsitzenden gewählt.   Hiltrud Schönheit gehört zum Pfarrverband Menzing und engagierte sich viele Jahre im heimischen Pfarrgemeinderat und im Dekanatsrat. Dem Vorstand im Katholikenrat gehört sie bereits seit acht Jahren an. Zudem ist Schönheit für den Caritasverband aktiv, unter anderem als Mitglied der Vertreterversammlung auf Diözesanebene und Kuratoriumsmitglied im Bereich München-West.   Stellvertretende Vorsitzende wurden Stefan Rappenglück und Werner Attenberger. Zu weiteren Mitgliedern des Vorstands gewählt wurden Wolfgang Neuner, Wolfgang Jungwirth, Slavica Maras, Antonia Barisic und Ellen Grisar. Die Amtszeit des neuen Vorstands dauert vier Jahre.


Vorstand des Katholikenrats München wird neu gewählt

München, 13. Juli 2022. Bei seiner Vollversammlung am Freitag, 15. Juli, im Kolping-Ausbildungshotel St. Theresia (Hanebergstraße 8, München) wählt der Katholikenrat der Region München seinen Vorstand für die kommenden vier Jahre. Nach dem Eintreffen der Teilnehmenden ab 15.30 Uhr beginnt um 16 Uhr der Sitzungsteil der Vollversammlung mit Verabschiedung einer neuen Satzung und Wahlordnung des Katholikenrats.   Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende, Hiltrud Schönheit, einem geistlichen Impuls durch den bisherigen Vorstand und der Feststellung der für die Vollversammlung notwendigen Formalia berichtet der Vorstand des Katholikenrats über seine Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Hiltrud Schönheit, engagierte Pfarrgemeinde- und Dekanatsrätin im Pfarrverband Menzing und bereits seit 2014 Vorstandsmitglied im Katholikenrat, wurde 2018 ins Amt der Vorsitzenden des Katholikenrats gewählt und tritt zur Wiederwahl an.   Gegen 17.30 Uhr beginnt die Wahl des neuen Vorstands. Gewählt werden neben dem oder der Vorsitzenden sieben weitere Vorstandsmitglieder, unter denen Vertreter der Pfarreien, der Verbände sowie der muttersprachigen Gemeinden in der Region München sein müssen.

Kardinal Marx: „Kirche soll Zeichen der Einheit für alle“ sein

München, 12. Juli 2022.  Kardinal Reinhard Marx sieht für die Kirche die Notwendigkeit eines Prozesses „der Einigung und des Neuaufbruchs“. Im Kontext der viel beschworenen Zeitenwenden müssten für eine gute Zukunft „das ganze Feld des Menschen“ und insbesondere die Schwachen und Schutzbedürftigen in den Blick genommen werden. Dabei gelte es „nicht zu polarisieren, sondern neu zu versammeln“ und Ausschau zu halten „nach den Charismen und Begabungen aller Männer und Frauen“. Das Erzbistum München und Freising solle wie die Kirche allgemein „Zeichen der Einheit für alle Menschen, nicht nur für die Christen und uns Katholiken“ sein und nicht „Zeichen der Zerrissenheit und Instrument des Gegeneinanders“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim Jahresempfang des Erzbistums am Dienstag, 12. Juli, in München.

Tremmel warnt davor, „Kompetenzen der Frauen zu ignorieren“

München, 12. Juli 2022. Mit Blick auf die Zukunft der Kirche hat sich der Münchner Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel mahnend geäußert. Er wolle, dass sie „vorne mitmarschiert, wenn es um Menschenrechte, um Gleichberechtigung von Mann und Frau, um faire und gerechte Strukturen geht“, so Tremmel. Angesichts der Situation kirchlicher Mitarbeitender und beim Thema Berufung warnte er davor, „die Charismen und Kompetenzen der Frauen zu ignorieren“. Auch brauche es im Hinblick auf das Diakonat der Frau „nicht noch weitere zeitschindende Überprüfungsgremien in Rom“, so Tremmel. Nachdem die Argumente ausgetauscht seien, wolle er fast gen Rom rufen: „Lieber Papa Francesco, mach endlich!“, sagte Tremmel beim Jahresempfang des Erzbistums München und Freising am Dienstag, 12. Juli, in München.

Kardinal Marx: „Ohne Gebet verarmt der Mensch“

München, 11. Juli 2022. Kardinal Reinhard Marx hat das generalsanierte Konventsgebäude von St. Bonifaz in der Münchner Innenstadt nach fünfjähriger Bauzeit gesegnet. Dies sei ihm eine „große Freude“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montag, 11. Juli, bei einem Festgottesdienst in der Klosterkirche. „Ich bin dankbar, dass das Kloster mitten in der Stadt seine Arbeit tut.“   Wie die Kirche insgesamt so hätten sich auch Klöster immer wieder eine Frage zu stellen: „Sind wir noch in Jesus Christus‘ Spur“, so der Kardinal. „Alle Gemeinschaften der Kirche müssen immer Maß nehmen an dieser Gestalt.“ Er wünsche dem Kloster, „dass es ein Ort des Gott Suchens und Gott Findens ist, des Aufbrechens“. Es solle „aufmerksam machen, dass es Gott gibt, dass sich Himmel und Erde berühren und Gottes Existenz bezeugen: Daraus entsteht Hoffnung.“ Marx warnte: „Ohne Gebet verarmt der Mensch, deswegen ist es so wichtig, dass es ein Kloster und die Kirche gibt.“ Ziel der Generalsanierung des Konventsgebäudes war es, das Kloster insbesondere unter der Perspektive des Denkmal- und Brandschutzes grundlegend zu erneuern und instand zu setzen.

Richard Stefke neuer Ressortleiter Caritas und Beratung

München, 7. Juli 2022. Richard Stefke, 52, übernimmt die Leitung des Ressorts Caritas und Beratung im Erzbischöflichen Ordinariat München. Der Religionspädagoge leitet seit November 2021 die Hauptabteilung Caritas und Soziales und hatte seit diesem Zeitpunkt auch die kommissarische Leitung des Ressorts inne. Als Leiter des Ressorts Caritas und Beratung ist er zuständig für die Unterstützung der caritativen Verbände und nimmt Aufsichtsfunktionen wahr. Unter anderem ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats des Diözesancaritasverbandes.

Fahrzeugsegnungen in Riem und der Isarvorstadt München

München, 11. Juli 2022. Für einen sicheren Start in die Ferien laden die St.-Christophorus-Bruderschaft St. Maximilian München sowie der Pfarrverband Vier Heilige Trudering Riem alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu ein, sich und ihren Fahrzeugen Gottes Segen erteilen zu lassen.   An Samstag, 16. Juli, um 18 Uhr beginnt der Open-Air-Gottesdienst mit Fahrzeugsegnung in der Straßenmeisterei, Riemer Straße 274. Der Gottesdienst wird von der Jugendband des veranstaltenden Pfarrverbands Vier Heilige Trudering Riem begleitet. Alle Fahrzeuge, vom Bobbycar über Roller, Fahrrad und Rollator bis hin zu Motorrad oder Auto sind willkommen. Wer möchte, kann eine eigene Sitzgelegenheit mitbringen.   Am Sonntag, 24. Juli, um 10.30 Uhr wird in der Münchner Pfarrkirche St. Maximilian, Auenstraße 1, ein Festgottesdienst mit Kinder-Fahrzeugsegnung in der Kirche und Fahrzeug- und Motorradsegnung in der Wittelsbacherstraße gefeiert. Die St.-Christophorus-Bruderschaft bittet die Gläubigen um eine Spende in Höhe von einem halben Cent für jeden unfallfrei gefahrenen Kilometer im vergangenen Jahr.

„Ein Schatz, der weiterführt“

München, 9. Juli 2022. Kardinal Reinhard Marx hat allen Pastoralreferentinnen und -referenten der Erzdiözese München und Freising anlässlich der Feierlichkeiten zum Jubiläum ihres Berufs für ihren Dienst gedankt und ihren Berufsweg gewürdigt als „einen großen Schatz, der weiterführt und der, auch immer wieder kritisch, den Weg des Volkes Gottes begleitet“. Entscheidend seien die Bereitschaft und der Mut, „den Weg in die Freiheit zu gehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 9. Juli, in St. Ursula in München bei einem Festgottesdienst mit den Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten, die das 50-jährige Bestehen ihres Berufes feierten.


Erzdiözese hilft ukrainischen Geflüchteten mit 600.000 Euro

München, 6. Juli 2022. Die Erzdiözese München und Freising stellt weitere finanzielle Mittel in Höhe von rund 600.000 Euro für die Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine bereit. Die Gelder sollen vor allem in die Migrations- und Integrationsberatung fließen, in die Koordination von ehrenamtlichem Engagement sowie in die Vermittlung von Wohnraum. „Wir kommen damit unserer Zusage nach, die Menschen aus der Ukraine auch langfristig dort zu unterstützen, wo Solidarität am nötigsten ist“, betont der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan: „Viele ukrainische Geflüchtete stehen aktuell vor der großen Herausforderung, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen, Arbeit zu finden, eine Bleibe, Betreuung für ihre Kinder. Gleichzeitig wissen sie nicht, ob und wann sie in ihre Heimat zurückkehren können. In dieser Situation wollen wir die Menschen durch Beratung und ehrenamtliche Unterstützung bestmöglich begleiten.“

„Betroffene hören“ für heute abgesagt

München, 5. Juli 2022. Der unter dem Titel „Betroffene hören. Worte von Menschen mit Missbrauchserfahrung“ geplante Diskussionsabend der Erzdiözese München und Freising muss für heute entfallen. Grund dafür ist eine Corona-Erkrankung von Moderator Richard Kick. Der Unternehmer und Mitglied des Betroffenenbeirats der Erzdiözese München und Freising hatte die Veranstaltung in der Katholischen Akademie in München (Mandlstraße 23) geplant und hat sie nun abgesagt.

Pastoralreferenten: Neues Berufsbild seit 50 Jahren

München, 4. Juli 2022. Mit einem Gottesdienst und einem Festakt feiern die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 9. Juli, das 50-jährige Bestehen ihres Berufes. Um 15 Uhr feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den Gottesdienst in der Kirche St. Ursula in München-Schwabing, Kaiserplatz 1a. Um 16.45 Uhr beginnt der Festakt in der nahegelegenen Katholischen Akademie, Mandlstraße 23. Nach der Begrüßung durch den Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, und die Sprecher der Pastoralreferenten und Pastoralreferentinnen, Christina Hoesch und Johannes Fichtl, hält der Autor und Journalist Heribert Prantl den Festvortrag. Ein Grußwort von Kardinal Marx rundet die Veranstaltung ab.

Kardinal Marx spricht sich für Öffnung des Diakonats für Frauen aus

München, 2. Juli 2022. Kardinal Reinhard Marx hat sich für die Öffnung des Diakonats für Frauen ausgesprochen. „Ich glaube, dass die Zeit reif ist, dass es für Männer und Frauen offenstehen muss und soll“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 2. Juli, bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. „Wir brauchen einen neuen Ansatz“, so Kardinal Marx; generell sei das Diakonat „ein Amt, das in besonderer Weise die Verbindung von Gebet und Einsatz für die Armen sichtbar machen soll, und da hoffe ich sehr, dass wir einen Weg gehen können, dieses Amt noch mehr zu profilieren“. Es werde „theologisch und praktisch“ noch viel gearbeitet: „Ich bin der Überzeugung, dass diese Erneuerung ein großes Geschenk für die Kirche sein kann.“

Marx: Ellen Ammann ist ein Vorbild

München, 1. Juli 2022. Kardinal Reinhard Marx möchte nicht nur an die katholische Politikerin Ellen Ammann (1870 bis 1932) erinnern, sondern „die Inspiration und das Engagement von Ellen Amman, die bis heute wirksam sind,“ für die Zukunft wachhalten. In einem Beitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 2. Juli, gesendet wird, zeichnet der Erzbischof von München und Freising den Lebensweg der katholischen Politikerin und prägenden Person der katholischen Frauenbewegung nach und würdigt „ihre selbstverständliche Verbindung von Spiritualität und Weltverantwortung“. Diese gebe „eine starke Antwort auf die Frage, was die Christen und der christliche Glaube denn heute noch für die Gesellschaft bedeuten, wo doch die Mitgliedszahlen zurückgehen“.

Altarweihe in Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Kirchwald bei Nußdorf am Inn

München, 1. Juli 2022. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising, Weihbischof Wolfgang Bischof, feiert am Sonntag, 3. Juli, um 10 Uhr, zusammen mit Pfarrer Christoph Rudolph, dem Leiter des Pfarrverbandes Neubeuern-Nußdorf, einen Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Kirchwald bei Nußdorf am Inn (Landkreis Rosenheim). Anlass ist der 300. Weihetag der Wallfahrtskirche. Im Gottesdienst weiht der Weihbischof einen neuen Altar und segnet den neuen Ambo. Sie wurden von dem Glaskünstler Florian Lechner, der selbst in Nußdorf wohnt, entworfen und gefertigt.

Kardinal Marx: „Beispiel für gelebte Synodalität“

München, 29. Juni 2022. Anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Ludwig-Maximilians-Universität München an den Metropoliten der griechisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Augoustinos Lambardakis, bezeichnet Kardinal Reinhard Marx dessen Wirken als „Beispiel für gelebte Synodalität“. In seinem über 50-jährigen bischöflichen Dienst habe Metropolit Augoustinos „nicht nur ein überzeugendes Beispiel für die Prägekraft des bischöflichen Amtes in dieser Zeit voller Wandlungen gesetzt“, sondern „auch weit über Ihre Kirche hinaus ein Zeichen für die Kraft und Faszination des Weges des Evangeliums gesetzt“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seinem Grußwort am Mittwoch, 28. Juni, in der Großen Aula der LMU.

Arme Schulschwestern verlassen Birkenstein

München, 28. Juni 2022. Die Kongregation der Armen Schulschwestern schließt aufgrund des Rückgangs ihrer Mitglieder zum Ende Oktober 2022 ihre Niederlassung in Birkenstein, Landkreis Miesbach. „Wir bedauern sehr, dass wir diesen Gnadenort nach 173 Jahren aufgeben müssen“, sagt die Provinzoberin M. Monika Schmidt. „Unseren Schwestern, namentlich Schwester M. Eresta Mayr, Schwester M. Theofrieda Suttner und Schwester M. Irmgard Hagn, sind wir von Herzen dankbar für ihren unermüdlichen Dienst für die Wallfahrtskapelle und für ihr Dasein für die Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten Birkenstein aufsuchen.“ Mit Zuversicht erfülle sie, dass „seitens der Erzdiözese München und Freising Gespräche mit einer Ordensgemeinschaft laufen. So fällt uns Schulschwestern der Weggang leichter. Wir wünschen dem Wallfahrtsort Birkenstein eine gute Zukunft und Gottes Segen“, so die Provinzoberin.

Zahl der Katholiken im Erzbistum geht zurück

München, 27. Juni 2022. Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie viele Bereiche des kirchlichen Lebens stark eingeschränkt waren, zeigt die Kirchliche Statistik 2021 einige positive Tendenzen. Die Zahl der Trauungen im Bereich des Erzbistums München und Freising hat sich im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt, auch die Zahl der Taufen, Erstkommunionen und Firmungen ist deutlich gestiegen. Die Niveaus der Vor-Pandemie-Zeit wurden in den Ergebnissen der Kirchlichen Statistik für das Jahr 2021 aber nicht immer erreicht. Zugleich ging die Zahl der Katholikinnen und Katholiken 2021 deutlich zurück. Neben hohen Austrittszahlen hing dies auch mit einer geringeren Zuwanderung in den Großraum München zusammen, die in vergangenen Jahren den Rückgang der Katholikenzahl abschwächen konnte. Zum 31. Dezember 2021 lebten auf dem Gebiet des Erzbistums rund 1,562 Millionen Menschen katholischen Glaubens im Erzbistum München (2020: 1,610 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 40,6 Prozent (2020: 42 Prozent) entspricht. Das geht aus den „Eckdaten des kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2021“ hervor, die am Montag, 27.

„Freiheit heißt, einander in Liebe zu dienen“

München, 26. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat den Wert wahrer Freiheit „als Vollendung im Akt der Zustimmung, der Anerkennung, des Miteinanders“ betont. Im Evangelium gelte menschliche Freiheit als „programmatischer Gegenentwurf gegen allen Missbrauch, gegen alle Gewaltanwendung, gegen alle Zerstörung der menschlichen Würde“. Freiheit, so Marx, sei demnach nicht, „alles tun zu können, was ich will“. Sie bedeute vielmehr, „einander in Liebe zu dienen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst im Rahmen der Münchner Opernfestspiele am Sonntag, 26. Juni, in der Jesuitenkirche St. Michael.

Priester können „Zeichen der anderen Welt“ sein

Freising, 25. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung des Priesters für das Wesen der katholischen Kirche hervorgehoben. Es gelte jedoch hinzuschauen, „was die eigentliche Berufung ist“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zum Tag der Priester der Erzdiözese am Samstag, 25. Juni, im Freisinger Mariendom. Es dürfe nicht überraschen, dass der Priester „immer auch ein Stein des Anstoßes ist“, so Marx. „Ein Anstoß kann natürlich auch etwas Positives bewirken, kann aber auch skandalisieren und den Glauben anderer erschüttern“, führte er aus. Sowohl „Überhöhung“ als auch „Profillosigkeit“ machte Marx als Gefahren des Priestertums aus.

Ehemaliger Künstlerseelsorger Alfred Kaiser ist verstorben

München, 24. Juni 2022. Pfarrer Alfred Kaiser, der langjährige Künstlerseelsorger der Erzdiözese München und Freising, ist tot. Er verstarb am Mittwoch, 22. Juni, im Alter von 96 Jahren in Krailling bei München. Der am 26. Mai 1926 in München geborene Kaiser wurde am 29. Juni 1951 in Freising zum Priester geweiht und wirkte von 1985 bis 1998 als Bischöflicher Beauftragter für die Künstlerseelsorge in der Erzdiözese. Davor unterrichtete der promovierte Studiendirektor über zwei Jahrzehnte an einer Münchner Wirtschaftsoberrealschule das Fach Religion.

„Einen Gott, bei dem ich Leiden und Armut ausklammere, gibt es nicht“

München, 24. Juni 2022. Mit Blick auf die Relevanz gelebter Nächstenliebe und praktizierter Hilfe für die Benachteiligten hat Kardinal Reinhard Marx betont: „Einen Gott, wo ich das Leiden und die Armut, die Krankheit, den Krieg ausklammere, den gibt es nicht.“ Von Gott zu reden sei nur möglich, „wenn wir gleichzeitig von den Wunden der Welt reden“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 24. Juni, in der Münchner Pfarrkirche St. Theresia im Rahmen eines Gottesdienstes anlässlich der Bundeskonferenz des caritativen katholischen Fachverbands SKM. Das Wirken der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen der im SKM organisierten Vereine und Initiativen sei nicht nur wertvoll, „damit Caritas geschieht oder Kirche glaubwürdig ist, sondern damit Gott verherrlicht wird mitten in dieser Welt", so Marx.

„Was Betroffene wirklich bewegt“

München, 21. Juni 2022. Unter dem Titel „Betroffene hören. Worte von Menschen mit Missbrauchserfahrung“ lädt die Erzdiözese München und Freising am Dienstag, 5. Juli, ab 19 Uhr erneut zu einem Abend ein, der die sachliche Auseinandersetzung mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche ins Zentrum rückt. Organisiert und moderiert wird die Diskussionsveranstaltung in der Katholischen Akademie in München (Mandlstraße 23) vom unabhängigen Betroffenenbeirat in der Erzdiözese München und Freising. Thematisch steht diesmal die Frage im Mittelpunkt „Was Betroffene wirklich bewegt“. Erstmals hatte die Erzdiözese im März 2022 das Gesprächsformat „Betroffene hören“ durchgeführt.

Altarweihe in St. Johann Baptist in München

München, 21. Juni 2022. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, feiert am Donnerstag, 23. Juni, um 19 Uhr einen Festgottesdienst anlässlich der Altarweihe in der Pfarrkirche St. Johann Baptist in München-Johanneskirchen. Der neue Altar aus hellem französischem Kalkstein hat die Form des griechischen Buchstaben Tau. Ebenfalls neu und passend gestaltet wurden von dem Bildhauer Toni Stegmayer Ambo, Taufstein und Sedilien.

Archivalientausch sorgt für mehr Klarheit für die Forschung

München, 21. Juni 2022. 542 Urkunden, Bände und Akten wurden am Montag, 20. Juni, zwischen den Staatlichen Archiven Bayerns und dem Archiv des Erzbistums München und Freising ausgetauscht. Dieser große Archivalientausch, der in der Generaldirektion der Staatlichen Archive in München vollzogen wurde, soll insbesondere die archivarische Forschung erleichtern. Die nun zwischen Generaldirektorin Margit Ksoll-Marcon und Archiv- und Bibliotheksdirektor Johannes Merz ausgetauschten Archivalien waren durch verschiedene historische Umstände vor längerer Zeit ins „falsche“ Archiv gelangt.


Musikalischer Nachwuchs für den Liebfrauendom gesucht

München, 20. Juni 2022. Die Münchner Domsingschule sucht Mädchen und Buben ab dem Grundschulalter, die eine fundierte Gesangsausbildung erhalten und die Gottesdienste im Liebfrauendom musikalisch mitgestalten möchten. Am Samstag, 25. Juni, lädt die Domsingschule von 16.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr zu einem Infonachmittag in ihre Räume im Albertinum ein (Westendstraße 300, am Westpark, in der Nähe des Eingangs zum Rosengarten). Während die Kinder gemeinsam ein erstes Lied einstudieren können, erhalten interessierte Eltern Informationen von den verantwortlichen Chorleitern sowie Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl. „Wir laden alle interessierten Kinder und Eltern ein, die Chorarbeit der Münchner Domsingschule aktiv kennenzulernen und sich von der gesanglichen Qualität, aber auch der guten Atmosphäre und dem bereichernden Miteinander in unseren Chören zu überzeugen“, so Franzl.

„Neugierde für das, was der Herr uns in dieser Zeit sagen will“

München, 19. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat an sein Schreiben an Papst Franziskus vor einem Jahr erinnert und seine Vorstellung einer synodalen Kirche erläutert. Für viele sei es verstörend und irritierend gewesen, dass er vor einem Jahr „von einem gewissen ‚Toten Punkt‘“ gesprochen habe. Dieser aber könne „zu einem Wendepunkt werden“. Immer in der Geschichte der Kirche gebe es solche Punkte, „wo viele spüren: So geht es nicht weiter. Es müssen auch neue Impulse gesetzt werden, es muss ein neuer Weg gefunden werden. Nicht das Alte abschneiden und wegwerfen. Mitnehmen, aber doch Offenheit und Neugierde für das, was der Herr uns in dieser Zeit sagt. Auch durch die Krisen hindurch“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zum Bennofest am Sonntag, 19. Juni, im Münchner Liebfrauendom. Die 2000 Jahre Geschichte der Kirche seien „immer auch eine Geschichte der Sünde, der Vergebung, des vielfältigen Versagens gerade derer, die Verantwortung haben, die die Kirche leiten.“

„Eucharistie ermöglicht Blick auf einen Gott, der in Kellern von Mariupol anwesend ist“

München, 16. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat an Fronleichnam allen gedankt, die den christlichen Glauben in Zeiten, die von Krieg und Krisen geprägt sind, in die Öffentlichkeit tragen und ihn leben im Engagement „für den Frieden, für die Versöhnung, für die Flüchtlinge aus der Ukraine“ sowie aus vielen anderen Teilen der Welt. „Wir reden nicht nur über die Kirche an einem solchen Tag, wir zelebrieren nicht uns selbst“, sondern „wir erinnern die ganze Gesellschaft an den Kern des Christlichen Glaubens“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zum Fronleichnamsfest am Donnerstag, 16. Juni, auf dem Münchner Marienplatz. Die Feier der Eucharistie, die an Fronleichnam im Mittelpunkt steht, führe laut Marx in das Gottesbild Jesu hinein und ermögliche den Blick auf „einen Gott, der sich hineinbegibt in das Elend der Menschen, der in den Kellern von Mariupol anwesend ist“.

Bennofest mit Gottesdiensten und Frühschoppen

München, 13. Juni 2022. Das Bennofest zu Ehren des Münchner Stadtpatrons, des Heiligen Benno, wird heuer mit feierlichen Gottesdiensten am Sonntag, 19. Juni, im Münchner Liebfrauendom und einem Frühschoppen auf dem Domvorplatz begangen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, feiert das Pontifikalamt um 10 Uhr, an das sich der Frühschoppen mit der Altbairischen Blasmusik Karl Edelmann anschließt. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, steht um 17.15 Uhr der Vesper mit Reliquienprozession vor. Als Gastgeber des Bennofestes haben die Seelsorgsregion München und der Katholikenrat der Region München diesmal besonders geflüchtete Menschen aus aller Welt und ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eingeladen. „So wollen wir sie in München unter dem Segen unseres Stadtpatrons willkommen heißen, Begegnung ermöglichen, und den Helferinnen und Helfern ein Dankeschön für ihr Engagement aussprechen“, erläutern Weihbischof zu Stolberg und Katholikenratsvorsitzende Hiltrud Schönheit.

„Ein solcher Ort ist wichtig für die Gesellschaft“

Dachau, 12. Juni 2022. Bei einem Gottesdienst auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau am Sonntag, 12. Juni, hat Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung von Erinnerung und Gedenken hervorgehoben. In seiner Predigt in der Todesangst-Christi-Kapelle betonte der Erzbischof von München und Freising: „So ein Erinnerungstag ist nicht nur historisch wichtig, sondern auch, um etwas über unsere Welt zu lernen und etwas über unseren Glauben zu lernen. Das ist Dachau: ein Ort, sich neu zu vergewissern über den Weg, den wir gehen, als Menschen und als gläubige Christen.“

„Mitten in die feinsten Momente des Lebens knallt das schreckliche, beschissene Leben“

Garmisch-Partenkirchen, 11. Juni 2022. In einem ökumenischen Trauergottesdienst haben in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und Christian Kopp, der evangelische Regionalbischof des Kirchenkreises München und Oberbayern, an die Opfer des Zugunglücks vom 3. Juni in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen gedacht. Die Bischöfe feierten den Gottesdienst am Samstag, 11. Juni, gemeinsam mit Hinterbliebenen, Überlebenden und Angehörigen, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen. Die Bischöfe dankten insbesondere den Einsatzkräften in den Rettungsdiensten, bei der Feuerwehr, der Polizei, dem Technischen Hilfswerk, dem Kriseninterventionsteam und vielen anderen Menschen, die nach dem Zugunglück geholfen hatten.

Fronleichnamsprozession zieht wieder durch München

München, 9. Juni 2022. Nachdem die große Prozession zum Fronleichnamsfest aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren entfallen musste, werden nun wieder tausende Gläubige in München erwartet. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 16. Juni, um 9 Uhr ein Pontifikalamt auf dem Marienplatz. Die anschließende Prozession führt über die Residenzstraße zur Ludwigskirche zum Segensaltar und dann zurück zum Marienplatz, wo der eucharistische Segen gespendet wird. Bei einer besonderen Gabenprozession werden Hilfsorganisationen vorgestellt, die in München Geflüchtete unterstützen oder konkret Hilfe in der Ukraine leisten, darunter die Bahnhofsmission München, die Caritas München Mitte, die Münchner Tafel, der Verein Heimatstern und die ukrainische griechisch-katholische Gemeinde. Bohdan Dzyurakh, Bischof der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, wird an der Prozession und dem Gottesdienst teilnehmen und konzelebrieren.

Ökumenischer Trauergottesdienst in Partenkirchen

München, 8. Juni 2022. Mit einem Trauergottesdienst am Samstag, 11. Juni, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen (Ludwigstraße 46) erinnern die katholische und die evangelische Kirche an die Opfer des Zugunglücks in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Christian Kopp, Regionalbischof des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises München und Oberbayern, feiern den ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit Hinterbliebenen, Überlebenden und Angehörigen, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen. Auch Vertreter der Staatsregierung und weitere Vertreter der Politik werden erwartet. Da sich unter den Verstorbenen Personen befinden, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen waren, werden im Rahmen des Gottesdienstes auch Gebete in ukrainischer Sprache vorgetragen. Der Bayerische Rundfunk überträgt den Gottesdienst live im Fernsehen und im Internet unter www.br.de/mediathek/live.

Austausch über ökumenische Praxis in Bayern

München, 7. Juni 2022. Die katholischen bayerischen Diözesanbischöfe mit dem Vorsitzenden der Freisinger Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und die Evangelisch-Lutherischen Regionalbischöfinnen und -bischöfe mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm haben über das ökumenische Handeln der beiden großen christlichen Kirchen im Freistaat beraten. Dabei wurde die ökumenische Praxis in konkreten Beispielen betrachtet, um weitere Anknüpfungspunkte zu identifizieren und zur praktischen Ökumene auf regionaler Ebene zu ermutigen. Bei der Zusammenkunft am Hesselberg in Mittelfranken sprachen sich die Anwesenden zudem für eine staatlich eingesetzte Missbrauchsbeauftragung auf Landesebene in Bayern aus, um die Aufarbeitung und Bekämpfung sexueller Gewalt noch umfassender zu ermöglichen.

Kardinal Marx: Diakonenweihe ist Schritt in neue Wirklichkeit

München, 4. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat am Samstag, 4. Juni, drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht. Dieser Eintritt in den Klerikerstand sei „ein Schritt in eine neue Wirklichkeit“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt im Liebfrauendom. Es sei ein „großes Abenteuer“, aber „kein Privileg“. In jedem Fall gehöre Mut dazu. „Danke, dass ihr diesen Mut hattet“, sagte Marx. „Jetzt kommt ein neuer Abschnitt, österliche Zeugen zu sein von der Verkündung der Welt.“ An die Gottesdienstbesucher gerichtet, erinnerte Marx. „Wir werden eingeladen, durch unser Leben das Evangelium weiterzuschreiben.“