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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Kardinal Marx: „Weg der Kirche geht weiter“

München, 30. Mai 2020. Kardinal Reinhard Marx sieht in der trotz der Coronapandemie am Samstag im Münchner Liebfrauendom gefeierten Diakonenweihe ein wichtiges Symbol. „Es ist ein Zeichen: Der Weg der Kirche geht weiter – auch unter widrigen Umstände.“ Er habe lange gezögert, die Diakonenweihe zu feiern, sagte der Erzbischof von München und Freising. „Ich weiß, wie viele gerne gekommen wären.“ So waren die rund 70 Sitzplätze im Dom Angehörigen der Weihekandidaten vorbehalten, eine Mitfeier war aber zeitgleich im Internet möglich. „Wir sind eine Gemeinde, der eine Leib Christi“, betonte denn auch Marx.

Kardinal Marx ruft zu „respektvoller Kommunikation“ auf

München, 31. Mai 2020. Zu Pfingsten ruft Kardinal Reinhard Marx in der gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit der Corona-Pandemie und den Weg aus dem „Lockdown“ dazu auf, „eine wirklich authentische, respektvolle Kommunikation miteinander zu versuchen, einander grundsätzlich Vertrauen zu schenken“. Christen müssten hier Vorbilder sein: In Krisen wie dieser „hat die Kirche sicher nicht die Aufgabe, die Angst der Menschen zu vergrößern, Misstrauen zu säen, Spaltungen zu vertiefen“, mahnt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt am Pfingstsonntag, 31. Mai, im Münchner Liebfrauendom. Im Gegenteil sei es die Aufgabe, „zu helfen, dass in allem Ringen, Fragen und Suchen, Diskutieren und Streiten die Fähigkeit aufeinander zu hören, die Kraft des Vertrauens und das gemeinsame Ziel – das Heil aller Menschen – nicht aus dem Blick geraten“.

Bischof: „Polizeibeamte setzen ihre Gesundheit für uns ein“

München, 27. Mai 2020. Allen Polizistinnen und Polizisten hat Weihbischof Wolfgang Bischof für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt: „Sie setzen ihr Leben, ihre Gesundheit für uns ein“, sagte der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, der auch Beauftragter deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge ist. Den Einsatzkräften wünsche er in Zeiten der Unsicherheit, „dass sie erfahren, dass Gott ihr Schild ist und sie begleitet in ihren Fragen“, so Bischof in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht.

Homeschooling für Kinder Alleinerziehender verbessern: Erzbistum stellt 18.000 Euro für Laptop-Käufe zur Verfügung

München, 27. Mai 2020. Mit 18.000 Euro hat die Erzdiözese München und Freising seit Mitte Mai Alleinerziehende dabei unterstützt, Laptops für schulpflichtige Kinder anzuschaffen. Der Fachbereich Alleinerziehendenseelsorge hatte das Hilfsangebot nach Bekanntwerden der Schulschließungen seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Diakonische Aufgaben entwickelt. Insgesamt haben bislang 45 Mütter und ein Vater das Angebot angenommen, vierzehn Alleinerziehende haben den Antrag für jeweils zwei Kinder gestellt.

Diözesanrat: Coronakrise kann wichtige Reformen anstoßen

München, 26. Mai 2020. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising sieht in der Coronakrise enormes Veränderungspotenzial. „Die Pandemie kann zur treibenden Kraft für Reformen in der Ernährung und in der Agrarpolitik werden“, betont Josef Fuchs, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Ökologie und Globale Verantwortung des Diözesanrats, in einer vor Pfingsten veröffentlichten Stellungnahme. „Das Virus deckt schonungslos all die Widersprüche, Schwächen und Verwundbarkeiten auf, die wir im privaten, kirchlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Alltag nicht wahrhaben wollen oder können. Am wichtigsten ist jetzt: Ein ‚Weiter so‘ wie vor der Krise darf es nicht geben.“

Gottesdienst mit Kardinal Marx zum Pfingstfest

München, 25. Mai 2020. Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 31. Mai, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.

Neue Ausstellung „Tugendreich“ im Kloster Beuerberg

Beuerberg, 22. Mai 2020. Mit dem Thema „Tugendreich – Neue Zeiten. Alte Werte?“ befasst sich die fünfte Ausstellung im Kloster Beuerberg in Eurasburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, die von 30. Mai bis 1. November zu sehen ist. Exponate und interaktive Stationen vermitteln die Geschichte und verschiedene Facetten des Tugendbegriffs und laden zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema ein – auch vor dem Hintergrund der durch die Corona-Pandemie neu angestoßenen Frage, wie die Gesellschaft leben will.

Neues Buch von Kardinal Reinhard Marx

München, 22. Mai 2020. Freiheit gehört zum zentralen Vokabular der Neuzeit und der modernen Welt ebenso wie zur biblischen Tradition und zum Selbstverständnis des christlichen Glaubens, wie Kardinal Reinhard Marx auf den ersten Seiten seines neuen Buches festhält. Es trägt den Titel „Freiheit“ und erscheint am Montag, 25. Mai. Für den Autor selbst ist die Frage nach der Freiheit in der theologischen, gesellschaftlichen, politischen und philosophischen Diskussion ein Lebensthema. So lautet sein Bischofswort „Ubi spiritus Domini ibi libertas“ – wo der Geist des Herrn wirkt, ist Freiheit (2 Kor 3,17).  

Kardinal Marx weiht angehende Priester zu Diakonen

München, 22. Mai 2020. Kardinal Reinhard Marx weiht am Samstag, 30. Mai, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom fünf Männer zu Diakonen. Die Diakonenweihe beauftragt die Kandidaten zum Dienst am Altar, am Wort Gottes und zur Sorge für die Armen und Kranken. Die zukünftigen Priester versprechen damit die Ehelosigkeit, das Beten des Stundengebetes sowie den Gehorsam gegenüber dem Bischof. Die begrenzten Plätze im Dom sind nur für die Angehörigen der Weihekandidaten vorgesehen. Eine Mitfeier im Internet ist zeitgleich aber möglich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

„Eine Inspiration in dieser herausfordernden Zeit“

München, 20. Mai 2020. Als eine bedeutende Inspiration gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen hat Kardinal Reinhard Marx die vor fünf Jahren erschienene Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus gewürdigt: Er hoffe sehr, „dass diese Enzyklika, die auch ein Impuls ist für unser pastorales Leben und für unsere Pfarreien, nicht einfach zu den Akten gelegt wird, in die Schublade kommt, sondern auch für heute, in dieser herausfordernden Zeit, eine Inspiration ist“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Videobeitrag in der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 18. Mai 2020. Jeweils zum 1. September werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in zwei Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:
 
 
Seelsorgsregion Nord
 
Dekanat Mühldorf
Pfarrverband Töging-Erharting
Ab 1. September 2020:
Pfarrer Piotr Wandachowicz (53), bisher Pfarrvikar in der Stadtkirche Mühldorf und im Pfarrverband Töging-Erharting.
 
 
Seelsorgsregion Süd
 
Dekanat Wasserburg
Wasserburg-St. Jakob und Wasserburg-St. Konrad von Parzham
Ab 1. September 2020:
Pfarradministrator Bruno Bibinger (37), bisher Leiter des Pfarrverbands Tuntenhausen.

„Eine Inspiration für die Zukunft der Kirche“

München, 15. Mai 2020. Kardinal Reinhard Marx würdigt den Heiligen Papst Johannes  Paul II., der am Montag, 18. Mai, 100 Jahre alt geworden wäre, als „eine Inspiration für die Zukunft der Kirche“. In einem Video, das von Montag, 18. Mai, an auf der Homepage www.erzbistum-muenchen.de und den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese zu sehen ist, erklärt Marx, Johannes Paul II. habe zwei Punkte zusammengebracht, „die auch heute für uns als Kirche wichtig sind: Christus und der konkrete Mensch“. Der Kardinal verweist auf den „wunderbaren Satz“, den der Pontifex immer wieder formuliert habe: „Der Weg der Kirche ist der Mensch, der konkrete Mensch, nicht der ideale nur, den wir uns erträumen, sondern der konkrete Mensch in seinen sozialen, gesellschaftlichen politischen, religiösen Dimensionen.“

Neue Webseite gibt Tipps: „Damit die Liebe bleibt“

München, 14. Mai 2020. Informationen und Anregungen für eine gelingende Paarbeziehung finden Interessierte ab sofort unter www.damit-die-liebe-bleibt.de, dem neuen Webauftritt des Instituts für Kommunikationstherapie. Das Institut ist eine Forschungseinrichtung der Erzdiözese München und Freising. Die Internetseite ist Teil des Projekts „Paaradies“, das auch die Entwicklung einer umfangreichen App umfasst, die im Sommer veröffentlicht werden soll.

Firmung: Gott ist Fels, Burg und Retter

Freising, 13. Mai 2020. Weihbischof Bernhard Haßlberger hat in einer Videobotschaft an die Firmbewerberinnen und Firmbewerber des Erzbistums München und Freising an das Wirken des Bistumspatrons, des Heiligen Korbinian, erinnert und den Freisinger Dom als architektonisches Bild für das Sakrament der Firmung vorgestellt. Der Bau des Doms verbildliche alttestamentliche Psalmen: „Du, Herr, bist mein Fels, meine Burg, mein Retter – genau das soll ja bei der Firmung zum Ausdruck kommen“, so Haßlberger in dem Videobeitrag in der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht.

Ältester Priester der Erzdiözese München und Freising tot

München, 12. Mai 2020. Der älteste Priester der Erzdiözese München und Freising, Robert Berger, ist am Freitag, 8. Mai, im Alter von 102 Jahren verstorben. Der am 13. November 1917 in München geborene Geistliche wirkte mehr als ein Vierteljahrhundert, von 1957 bis zu seinem Ruhestand 1983, in der Pfarrei St. Bernhard in München-Ramersdorf. Ab 1968 war er zusätzlich Dekanstellvertreter des Dekanats München-Ramersdorf. 1948 war er in Rom zum Priester geweiht worden und war danach in den Pfarreien Heilig Geist in der Innenstadt und St. Sebastian in Schwabing tätig. 1983 trat Berger in den Ruhestand und lebte danach in Grünwald südlich von München. Er verstarb im Alten- und Pflegeheim St. Michael in München-Berg am Laim. (ck)

Marx fordert in Dachau „neues Miteinander“

München/Dachau, 6. Mai 2020. Auch wenn die aktuelle Coronakrise nicht mit den Schrecken des Zweiten Weltkriegs vergleichbar sei, könne man laut Kardinal Reinhard Marx von damals lernen: „Was danach geschehen ist, das neue Miteinander, die neue Solidarität, das ist auch heute immer wieder neu zu erkämpfen.“ Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 75 Jahren betont der Kardinal die Notwendigkeit, „aufeinander zu achten, jedes menschliche Leben zu schützen und für den Frieden und die Gerechtigkeit für alle Menschen und Völker einzutreten“. Für einen Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“ hat er die dortige KZ-Gedenkstätte besucht. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Grenzübergreifende Einblicke für Historiker und Familienforscher

München, 5. Mai 2020. Das Archiv des Erzbistums München und Freising baut sein digitales Archiv weiter aus und macht Unterlagen aus Kirchenbehörden, die vor der Neuordnung der bayerischen Bistümer der Erzdiözese Salzburg unterstanden, online nutzbar. In einem ersten Schritt können jetzt all diejenigen Salzburger Archivalien im Internet eingesehen werden, die mehrere Pfarreien oder pastorale Sachthemen betreffen. Dieser zunächst zur Verfügung gestellte Bestand „Salzburg“ umfasst 415 Nummern und beinhaltet unter anderem Visitationsprotokolle, Seelenstandsstatistiken und die Unterlagen der archidiakonalen Ehegerichte. Damit stehen der kirchen-, landes- und ortsgeschichtlichen Forschung wichtige Quellen zur Verfügung. Darüber hinaus sind aus dem Bestand der sehr umfangreichen Akten zu den einzelnen ehemals salzburgischen Pfarreien Findbücher für die Pfarreien mit den Anfangsbuchstaben A bis M verfügbar und die ersten bereits mit den digitalisierten Akten verknüpft. Bis Ende 2021 soll die Online-Präsentation das Ende des Alphabets erreichen. Dann folgen die Akten zu den aufgehobenen Klöstern und Stiften.

Trotz Teilnehmerbegrenzung: „Christus für alle Menschen da“

München, 4. Mai 2020. Nach 51 Tagen ohne öffentliche Gottesdienste im Erzbistum München und Freising hat Domdekan Lorenz Wolf am Montagabend, 4. Mai, mit 70 Gläubigen die Heilige Messe im Münchner Liebfrauendom gefeiert. Wer zuerst vor Ort war, wurde eingelassen. In seiner Predigt stellte Wolf klar, man solle bei einer Heiligen Messe mit begrenzter Teilnehmerzahl keine „Kriterien, wer auserwählt ist“, aufstellen oder „Privilegien in den Pfarreien“ zustande kommen lassen. Auch müssten „die sogenannten lauen Christen nicht den Frömmeren den Vortritt lassen“. Der Domdekan machte deutlich: „Christus ist für alle Menschen da. Nicht nur für die getauften Christen, nicht nur für die Katholiken, nicht nur für eine Kerngemeinde, nicht nur für besonders Erwählten, auch und schon gar nicht nur für die Priester und Bischöfe oder für den Papst.“

Ja zum Leben ist Grundmelodie der biblischen Botschaft

München, 1. Mai 2020. Zum Beginn des Marienmonats Mai hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, jedem menschlichen Leben aufmerksam und achtsam zu begegnen, „unabhängig von Religion, unabhängig von Geschlecht und Nationalität, ob krank oder gesund, alt oder jung: Leben wird nicht gegen Leben gestellt“. Die Gottesmutter Maria sei die „Patronin des Lebens“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitagabend, 1 Mai, bei einer Maiandacht im Münchner Liebfrauendom zu Ehren der Gottesmutter, die an diesem Tag besonders als Patrona Bavariae verehrt wird. Das Jawort zu jedem menschlichen Leben sei „eine Grundmelodie der ganzen biblischen Botschaft“.

Ehrenamtliche machen „Heilshandeln Gottes spürbar“

München, 30. April 2020. In einem gemeinsamen Brief würdigen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, alle Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche Engagieren: „In dieser Zeit der Bedrängnis leisten erfreulich viele Menschen Großartiges und wachsen in ihren Aufgaben und ihrer Pflichterfüllung tagtäglich über sich hinaus“, heißt es in dem Schreiben von Mittwoch, 29. April. Während „furchteinflößende Bilder unser Denken zu bestimmen drohen“, sei es wichtig, „Glaube, Hoffnung und Liebe in dieser Krisensituation erfahrbar zu machen“ und so „das Heilshandeln Gottes in konkreten Taten spürbar werden zu lassen“.

Öffentliche Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen möglich

München, 30. April 2020. Im Erzbistum München und Freising sind öffentliche Gottesdienste von  Montag, 4. Mai, an unter Auflagen wieder möglich, wie der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, in einem Dekret von Mittwoch, 29. April, festhält. Um das Infektionsrisiko unter den Gottesdienstbesuchern angesichts der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten und die staatlichen Vorgaben einzuhalten, hat die Erzdiözese ein Schutzkonzept erarbeitet und mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt. Dekret und Schutzkonzept wurden bereits an die Pfarreien im Erzbistum versandt. So kann es dort erstmalig seit dem 13. März wieder öffentliche Gottesdienste geben, an denen Gläubige unter bestimmten Voraussetzungen teilnehmen können. Kardinal Marx zeigte sich erfreut über diese positive Entwicklung: „Nach einer längeren Zeit ohne die gemeinsame Feier in den Kirchen ist dies für unsere Gemeinden ein wichtiger Schritt. Die Dankbarkeit darüber ist verbunden mit dem Bewusstsein, dass dies nur in guter Weise möglich ist, wenn alle Beteiligten entsprechend dem Schutzkonzept handeln und damit aufeinander Rücksicht nehmen.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 30. April 2020. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in sechs Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:   Seelsorgsregion München   Dekanat Innenstadt Pfarrverband Isarvorstadt Ab 1. Mai 2020: Pater Bernd Kober OFMCap (48), bisher Pfarrprovisor in der Stadtpfarrei zum Hl. Andreas in Salzburg.   Dekanat Trudering Zorneding-St. Martin Ab 1. Mai 2020: Dekan Pfarrer Josef Riedl (64) übernimmt diese Leitungsaufgabe zusätzlich zu seinen Anweisungen als Leiter der Pfarrei St. Sebastian, Ebersberg und des Pfarrverbands Steinhöring.    Seelsorgsregion Nord   Dekanat Dorfen Pfarrverband Dorfen Ab 1. September 2020: Pater Szczepan (Stephan) Matula CR (39), bisher Leiter des Pfarreienverbund Heilig Geist Bayreuth - St.

„Jeder Mensch hat die gleiche Würde – auch in der Krise“

München, 29. April 2020. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg warnt in der aktuellen Situation davor, in dem Bestreben, die Bevölkerung vor einer Infektion durch das Corona-Virus zu bewahren, die Würde der Menschen außer Acht zu lassen. „Es kann nicht sein, dass, um mein Leben zu schützen, andere Menschen gesellschaftlich hinten runter fallen. Jeder Mensch hat die gleiche Würde.“ Daher begrüße er, was Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit der von ihm zum Thema angestoßenen Diskussion habe bewirken wollen, so der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“. Für den kurzen Film hat er in München das Haus an der Pistorinistraße des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) besucht, in dem von Obdachlosigkeit bedrohte Männer wohnen, die besonders unter der Corona-Krise leiden. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter

Maiandacht mit Kardinal Marx zu Ehren der Patrona Bavariae

München, 27. April 2020. Kardinal Reinhard Marx wird am Festtag der Patrona Bavariae, an dem die Gottesmutter Maria als Schutzfrau Bayerns verehrt wird, eine Maiandacht im Münchner Liebfrauendom feiern. Am Freitag, 1. Mai, um 17.30 Uhr, hält der Erzbischof von München und Freising die Andacht aufgrund der Corona-Pandemie nicht-öffentlich, sie kann jedoch im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live angesehen und mitgefeiert werden. Der Gottesdienst wird unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz von vier Solisten der Capella Cathedralis musikalisch gestaltet. Teil der klassischen Maiandacht sind die Marienlitanei sowie die Aussetzung des Allerheiligsten zur Anbetung und anschließendem sakramentalen Segen.

Kommunion zeigt trotz Unsicherheit: „Wir sind nicht allein“

München, 26. April 2020. In der Kommunion werde auch in diesen von Unsicherheit geprägten Zeiten immer neu deutlich: „Wir sind nicht allein“, sagte Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 26. April, bei einem Gottesdienst für Kinder und ihre Familien im Münchner Liebfrauendom. Insbesondere wandte sich der Erzbischof von München und Freising an alle, die in diesen Tagen Erstkommunion gefeiert hätten. Als Jesus seinen Jüngern sagte, „ich zeige meine Gegenwart, indem ich mit euch zusammen bin beim Mahl“, habe er „sich etwas ganz Besonderes ausgedacht“, um die Gläubigen seiner Präsenz zu versichern.

Erzdiözese begrüßt Ende des Verbots öffentlicher Gottesdienste

München, 24. April 2020. Die Erzdiözese München und Freising begrüßt die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, dass vom 4. Mai an im Freistaat wieder öffentliche Gottesdienste möglich seien, wenn auch in beschränktem Umfang. Um die Einhaltung der Hygienevorgaben sicherzustellen, wurde ein Schutzkonzept entwickelt, das sich aktuell noch in Abstimmung mit der Bayerischen Staatregierung befindet. Danach erfolgt die weitere Vorbereitung und Umsetzung in den Pfarreien. (ck)

Kardinal Marx: „Ein Christ und Politiker, der mich in meinem sozial-ethischen Engagement sehr inspiriert hat“

München, 24. April 2020. Kardinal Reinhard Marx würdigt den verstorbenen CDU-Politiker und Katholiken Norbert Blüm als einen „Menschen und Politiker, der die Prinzipien der Katholischen Soziallehre nicht nur theoretisch beschworen, sondern im Rahmen des politisch Möglichen auch praktisch umgesetzt hat.“ Der Tod des früheren Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung bewege den Erzbischof von München und Freising sehr: „Seit über 30 Jahren kennen wir uns und sind uns immer wieder in unseren jeweiligen Arbeitsfeldern begegnet.“ Marx ergänzt: „In den meisten Punkten haben wir eine große Übereinstimmung und Nähe gespürt. Norbert Blüm war ein Christ und Politiker, der mich in meinem sozial-ethischen Engagement sehr ermutigt und inspiriert hat.“ (kbr)

Kirchen gedenken der Opfer des Konzentrationslagers Dachau

München/Dachau, 24. April 2020. Mit einer ökumenischen Videoandacht gedenken die beiden großen Kirchen der Opfer im Konzentrationslager Dachau. Das Video wird in deutscher und englischer Sprache am Mittwoch, 29. April 2020, um 17 Uhr veröffentlicht, zu der Zeit, als vor 75 Jahren 32.000 Männer, Frauen und Kinder in Dachau befreit wurden. Es kann auf den Webseiten www.gedenkstaettenseelsorge.de und www.sonntagsblatt.de angesehen werden und bleibt dort verfügbar. Ein Gedenkakt im großen Rahmen sowie ein geplanter Gottesdienst mit dem Evangelisch-Lutherischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Augoustinos Lambardis müssen wegen der aktuellen Situation in diesem Jahr entfallen.

Kardinal Marx feiert Gottesdienst für Kinder und Familien

München, 23. April 2020. Mit einem Fokus auf Kinder, insbesondere jene, die in diesen Tagen Erstkommunion gefeiert hätten, und ihre Familien feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 26. April, ab 10 Uhr einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom, der live per Videostream übertragen wird. In einem Einladungsbrief wendet sich der Erzbischof von München und Freising vorab an die Erstkommunionkinder und ihre Familien: „Schon viele Wochen hat sich Ihr Kommunionkind gemeinsam mit Ihnen vorbereitet, ehe die Pandemie alles veränderte“, schreibt Marx. Er wünsche sich sehr, dass „die Feier der Erstkommunion, sobald es soweit ist, für die Kinder und Sie alle ein großes Fest der Glaubens“ sein wird.

Erzdiözese hilft Partnerland Ecuador im Kampf gegen Corona

München, 22. April 2020. Mit einem zwei Millionen Euro umfassenden Paket aus Hilfsfonds im Bereich Gesundheit, Bildung und karitative Hilfen und einem Corona-Nothilfefonds für Ecuador will die Erzdiözese München und Freising ihr von der Corona-Pandemie schwer betroffenes Partnerland unterstützen. Die Gelder sind im Haushalt 2020 eingeplant, ihre Verwendung wird nun auf Hilfen zum Umgang mit den Folgen der Pandemie fokussiert.  Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, gab dazu am Dienstag, 21. April, in einer ersten Tranche Mittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro frei. Weitere 900.000 Euro werden im Verlauf des Jahres gezielt vergeben. „Damit leisten wir einen Beitrag, um die Folgen der Infektionswelle zu lindern, die die Ärmsten besonders hart trifft und soziale Spannungen in dem Land weiter verschärft“, so Kardinal Marx. Auch Monsignore Thomas Schlichting, der im Erzbischöflichen Ordinariat die weltkirchliche Arbeit verantwortet, betont: „In dieser Situation wollen wir ein Zeichen der Solidarität und der Hilfsbereitschaft zeigen für die Menschen, die von konkreter Armut betroffen sind und am Rande der Gesellschaft stehen.

„Jesus begegnen in Menschen, die wir stärken können“

München, 22. April 2020. Weihbischof Wolfgang Bischof würdigt die Arbeit der Münchner Bahnhofsmission als christliches Zeugnis. „Zeugenschaft muss nichts Außergewöhnliches sein“, so der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising. Er erinnert an das Leitwort der Bahnhofsmission-Gründerin und Wegbereiterin der modernen Sozialarbeit Ellen Ammann (1870–1932): „Nichts Außergewöhnliches – aber das Gewöhnliche außergewöhnlich gut.“ Das geschehe in der Münchner Bahnhofsmission, so Bischof in einem Videobeitrag (https://www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten). Der kurze Film ist Teil der Reihe „Mittwochsminuten“, die den Menschen in der momentanen Situation geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos der Serie im Internet sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Katholische Laien fordern Ombudsstellen gegen Missbrauch

München, 20. April 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern ruft die bayerischen Diözesen in einer Stellungnahme dazu auf, unabhängige Ombudsstellen zur noch besseren Prävention und Aufarbeitung von Missbrauch einzurichten. In dem Schreiben heißt es, die Stellen sollten von der jeweiligen (Erz-)Diözese finanziert werden sowie weisungsfrei und unabhängig arbeiten. „Die katholische Kirche hat in den vergangenen Jahren viele Anstrengungen unternommen, um den dramatischen sexuellen Missbrauch in den eigenen Reihen und den damit verbundenen Machtmissbrauch aufzuklären sowie finanzielle und therapeutische Leistungen aufzubauen“, so das Landeskomitee. Zusätzlich solle nun „ein Konzept entwickelt werden, wie in Gegenwart und Zukunft alles getan wird, um Kinder und Jugendliche zu schützen, Täter abzuschrecken und diesen abscheulichen Taten Einhalt zu gebieten“. Auch bei zurückgehenden Kirchensteuermitteln müsse die Kirche hier Prioritäten setzen, betonte der Vorsitzende des Landeskomitees, Joachim Unterländer.

Bayerische Bischöfe erarbeiten Schutzkonzept für Gottesdienste in der Corona-Krise

München, 17. April 2020. Die katholischen bayerischen Bischöfe wollen in Absprache mit der Staatsregierung ein Schutzkonzept erarbeiten, welches die Wiederaufnahme von Gottesdiensten unter der Teilnahme von Gläubigen ermöglichen soll. Einvernehmlich vereinbarten die in der Freisinger Bischofskonferenz versammelten Bischöfe der sieben bayerischen (Erz-)Diözesen Bamberg, München, Passau, Regensburg, Augsburg, Eichstätt und Würzburg in einer anlässlich der Corona-Krise einberufenen Telefonkonferenz am Freitag, 17. April, ihr Vorgehen zu koordinieren, um möglichst in der Woche ab dem 4. Mai in den Kirchen wieder Gottesdienste für die Gläubigen anbieten zu können. Dazu wollen sie Regeln etwa zu Hygiene, Mindestabstand, Teilnehmerzahl erarbeiten, mithilfe derer gemäß der staatlichen Vorgaben eine weitere Verbreitung des Coronavirus verhindert werden kann.

Aussetzung öffentlicher Gottesdienste bis 3. Mai verlängert

München, 17. April 2020. Die Aussetzung öffentlicher Gottesdienste im Erzbistum München und Freising wird gemäß einem Dekret des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bis einschließlich 3. Mai verlängert analog der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen und des allgemeinen Versammlungs- und Veranstaltungsverbots durch die Bayerische Staatsregierung. Über diese auch in Abstimmung mit den Weihbischöfen für die Seelsorgsregionen getroffene Entscheidung haben der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, sowie die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, die pastoralen Mitarbeiter der Erzdiözese in einem Schreiben vom Freitag, 17. April, informiert. Gleichzeitig verweisen Klingan und Herrmann auf die „Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen für Gottesdienste, wenn seitens der Kirchen entsprechende Schutzkonzepte mit dem Freistaat abgestimmt werden“.

Österliche Orgelmusik aus dem Erzbistum online

München, 17. April 2020. Die Kirchen sind geschlossen, doch die Orgeln erklingen: Organisten aus dem Erzbistum München und Freising haben österliche Werke eingespielt, die nun als Videos im Internet abrufbar sind – unter www.erzbistum-muenchen.de/orgelmusik-ostern sowie über die Social-Media-Kanäle des Erzbistums.   Ob „Allein Gott in der Höh sei Ehr“, das Händel-Halleluja aus dem Oratorium „Der Messias“ oder eine Bearbeitung des ältesten erhaltenen liturgischen Gesangs in deutscher Sprache „Christ ist erstanden“ – Werke aus unterschiedlichen Zeiten werden von Organisten an den Orgeln verschiedener Kirchen im Erzbistum präsentiert. So sind etwa die Woehl-Orgel in Mariä Himmelfahrt Prien (gespielt von Bartholomäus Prankl) oder die Orgel von Herz Jesu in München-Neuhausen (gespielt vom stellvertretenden Musikdirektor der Erzdiözese München und Freising, Christian Bischof) zu hören.   Der Organist Péter Szeles spielt Johann Sebastian Bachs „Christ lag in Todesbanden“ und weitere Werke an der Späth-Orgel der Pfarrkirche St.

Video-Impuls zum Weißen Sonntag: „Ja zum Leben sagen“

München, 17. April 2020. In einem Video-Impuls zum Weißen Sonntag ruft Susanne Deininger, Pastoralreferentin im Pfarrverband Dachau – St. Jakob dazu auf, den Einschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie mit Kreativität zu begegnen. „Neben der enormen Hilfsbereitschaft hat mich die Kreativität der Menschen mitten in dieser Krise am meisten beeindruckt“, sagt sie in einer Video-Botschaft, die am Sonntag, 19. April, über die Social-Media-Kanäle des Erzbistums München und Freising verbreitet wird. „Die einen dichten Lieder um, die anderen stellen alte Kunstwerke auf witzige Weise nach und viele Ideen mehr.“

Münchner Dom läutet erstmals seit März alle Glocken

München, 16. April 2020. Um die Statik der Glockenstühle in den beiden Türmen des Münchner Liebfrauendoms zu prüfen, werden am Freitag, 17. April, zwischen 10.30 und 13.30 Uhr erstmals seit über einem Monat wieder alle Glocken geläutet. In dem dreistündigen Zeitraum werden die Glocken in unterschiedlichen Konstellationen angeläutet, damit die Belastung der Glockenstühle durch das Schwingen der tonnenschweren Klangkörper gemessen werden kann. Dabei gewonnene Erkenntnisse fließen in ein Sanierungskonzept ein, das eine Behebung der Schäden in diesem Sommer ermöglichen soll. Das Glockengeläut im Südturm des Münchner Liebfrauendoms war am 6. März abgestellt worden, nachdem bei Untersuchungen im Rahmen einer laufenden Baumaßnahme Beeinträchtigungen der Balken des historischen Glockenträgers festgestellt worden waren. Erst nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird es wieder regelmäßig erklingen. (hs)

Pastorale Einsatzgruppe für Covid-19-Erkrankte nimmt Arbeit auf

München, 16. April 2020. Ab sofort nimmt im Erzbistum München und Freising eine speziell ausgerüstete Einsatzgruppe die Arbeit auf, die Personen in Quarantäne und Covid-19-Erkrankten zuhause oder in Einrichtungen wie Altenheimen seelsorglich beistehen wird. Die Erzdiözese hat dafür bereits rund 30 erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Bereichen Hygiene und persönlicher Schutz qualifiziert und hinsichtlich der besonderen Bedingungen vor Ort geschult, weitere 30 Personen befinden sich aktuell noch in den unterschiedlichen Phasen der Schulung. Für diese Ausnahme-Situation wurden auch geeignete Formen für Krankenkommunion, Krankensalbung, Sterbesegen und Gebet am Totenbett entwickelt. Damit sichert die Erzdiözese eine seelsorgliche Begleitung auch für Patienten, die nicht ohnehin in Krankenhäusern durch dortige qualifizierte Seelsorger betreut werden. Die Einsatzgruppe Seelsorge ist für alle an Covid-19-Erkrankten und deren Angehörige sowie für Ärzte und Pflegende unter der Telefonnummer 0151/42402512 rund um die Uhr für Notfälle erreichbar sowie per E-Mail an

42.200 Menschen sehen Osternacht aus Münchner Dom im Live-Stream

München, 15. April 2020. Mehr als 150.000 Mal wurden die Live-Streams der Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen im Münchner Liebfrauendom auf den verschiedenen Kanälen der Erzdiözese München und Freising aufgerufen. Allein mit der Übertragung der Osternacht mit Kardinal Reinhard Marx hat die Erzdiözese über ihre Facebook- und YouTube-Kanäle sowie ihre Homepage mindestens 42.200 Menschen erreicht – so viele wie niemals zuvor auf diesem Weg. Auch die Karfreitagsliturgie mit dem Erzbischof von München und Freising gehörte mit rund 33.300 Zugriffen zu den Spitzenreitern. Beide Werte liegen um ein Vielfaches über den bisher gestreamten Gottesdiensten aus dem Münchner Dom. Somit nutzten an den geprägten Tagen von der Chrisam-Messe am Mittwoch der Karwoche bis zum Ostermontag besonders viele Gläubige das Angebot der Erzdiözese, in gemeinsamer Verbundenheit die Liturgie mitzufeiern, auch wenn angesichts der Corona-Pandemie aktuell keine öffentlichen Gottesdienste möglich sind.

Haßlberger: „Mein Nächster ist der, der meine Hilfe braucht“

München/Freising, 15. April 2020. Weihbischof Bernhard Haßlberger dankt allen Menschen, die in und außerhalb von Krisenzeiten beruflich oder ehrenamtlich ihren Nächsten helfen: „Sie verwirklichen das, worum es Jesus geht.“ Durch das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter habe Christus aufgezeigt, „mein Nächster ist der, der meine Hilfe braucht“, erinnert der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising in einem Video. Für die Aufzeichnung in der Reihe „Mittwochsminuten“ hat Haßlberger Helferinnen und Helfer der Freisinger Caritas in den Räumen des Etappe Buchcafés besucht. Dort verteilt die Caritas Lebensmittel an Bedürftige, seit die Freisinger Tafel ihre Ausgabe im Zuge der Coronapandemie schließen musste.

Gedanken einer Karmelitin zur Coronapandemie

München, 14. April 2020. Stille und Einsamkeit: Zwei Begleiterscheinungen der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie bewegen viele Menschen, auch im Kloster. Schwester Katharina vom Karmel Heilig Blut Dachau lässt Leser an ihren Gedanken teilhaben, die als ganzer Text auf der Homepage des Erzbistums München und Freising sowie ab sofort als gesprochene Einzelimpulse über die Social-Media-Kanäle Instagram und Facebook der Erzdiözese verbreitet werden. Der Karmel als kontemplativer Orden sieht seine zentrale Aufgabe im Gebet, es herrscht eine Atmosphäre der Stille und des Schweigens.

Kardinal Marx: „Wir sind eine Weltgemeinschaft“

München, 11. April 2020. In seiner Osterbotschaft ruft Kardinal Reinhard Marx angesichts der aktuellen Situation zu weltweiter Solidarität auf, um humanitären Notlagen und der Verschärfung internationaler Ungleichgewichte vorzubeugen. „Diese Krise darf nicht dazu führen, dass die Ungleichheiten und Gräben, die Ungerechtigkeiten und Spannungen in unseren Ländern und global größer werden“, mahnt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt am Samstagabend, 11. April, im Münchner Liebfrauendom in der Osternacht, die nicht öffentlich gefeiert und live ins Internet übertragen wird. Christen stünden „von Ostern her ein für die eine Menschheitsfamilie, für die Christus sein Leben gab“. Mit großer Sorge blicke der Kardinal auf ärmere Länder ohne leistungsstarkes Gesundheitssystem wie etwa in Afrika, Asien und Lateinamerika: „Wieviel Not und Elend wird noch kommen durch diese Krankheit, durch diese Pandemie? Wir sollten auch und gerade jetzt nicht nur an uns denken und auf uns schauen, sondern offen sein für das, was in der ganzen Welt geschieht.

Mit Blick auf den Gekreuzigten gegen die Mächte des Bösen eintreten

München, 10. April 2020. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, im Blick auf den Gekreuzigten „einzutreten gegen alle Mächte des Bösen, der Unterdrückung, der Gewalt und der Sünde in uns und in der Welt“. Die Botschaft vom gekreuzigten Gott sei für alle Christen eine Ermutigung und Kraftquelle für den „Einsatz für eine Zivilisation des Lebens und der Liebe“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Feier vom Leiden und Sterben Jesu, die er wegen der Corona-Pandemie nicht öffentlich am Nachmittag des Karfreitag, 10. April, im Münchner Liebfrauendom feierte. Der Gottesdienst wurde im Internet live übertragen.

„Eucharistie ist kein Rückzugsort, sondern ein Aufbruch“

München, 9. April 2020. Angesichts der Aussetzung öffentlicher Gottesdienste aufgrund der Coronapandemie und der „Sehnsucht nach der Eucharistie“, die Christen deshalb verstärkt verspürten, hat Kardinal Reinhard Marx daran erinnert, dass „die Eucharistie kein Rückzugsort, sondern eine Kraftquelle des Aufbruchs“ sei. Es gehe bei der Eucharistie nicht darum, ganz für sich zu sein, es gehe nicht um ein rein persönliches Bedürfnis, betonte der Erzbischof von München und Freising in der Messe zum Letzten Abendmahl am Gründonnerstag, 9. April, die er im Münchner Liebfrauendom nicht öffentlich feierte und die im Internet live gestreamt wurde. Vielmehr gehe es darum, dass die Eucharistie „Kraft und Mut“ gebe, um Zeugnis abzulegen und zum Dienst am Nächsten, wie sich in der Fußwaschung durch Jesus zeige: „Die Eucharistie wird dann erst wirklich zu einem Aufbruch, wenn sie gelebt wird in der Liebe, insbesondere in der Begegnung mit den Kranken, den Armen, den Sterbenden, den Suchenden, den Verzweifelten“.

Kardinal Marx: „Gott geht nicht am Leiden der Menschen vorüber“

München, 9. April 2020. Kardinal Reinhard Marx hat in der Chrisam-Messe am Mittwoch der Karwoche, 8. April, hervorgehoben, dass Jesus sich besonders den Kranken zugewandt hat. In dem Gottesdienst, der wegen der Corona-Pandemie nicht öffentlich zugänglich gefeiert, aber im Internet live gestreamt wurde, weihte der Erzbischof von München und Freising die heiligen Öle, die unter anderem für die Krankensalbung verwendet werden: „Gerade jetzt in dieser Zeit denken wir an die vielen Kranken, die nach Trost und Begleitung suchen“, so Marx, „die Krankensalbung ist ein Hinweis darauf, dass Gott nicht am Leiden der Menschen vorübergeht.“

Digitaler Dialog mit der bildenden Kunst

München, 8. April 2020. Einen digitalen Dialog mit der bildenden Kunst in Zeiten geschlossener Museen und Galerien ermöglicht ab Gründonnerstag, 9. April, die Internetseite www.kunst-netz-werk.online. Sie wird getragen vom Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG Kunstraum) und dem Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Kunstwerke werden dabei gezielt in Bezug zur besonderen Situation gesetzt, in der sie online gehen – einerseits zu den Kar- und Ostertagen in ihrem Spannungsfeld zwischen Leid und Tod sowie Hoffnung und Neubeginn, andererseits zur Erfahrung von gesellschaftlicher Krise, zu dem Umgang damit und den Wünschen an die Zeit nach deren Überwindung. Das Online-Publikum kann auf der Internetseite und Social-Media-Plattformen miteinander und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen.

Weihbischof zu Stolberg ermutigt, Nähe zu schenken

München, 8. April 2020. Vom symbolträchtigen Alten Peter aus, dem Turm von Münchens ältester Pfarrkirche St. Peter, ruft Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg auf, angesichts der Corona-Pandemie hilfsbereit zu sein und, soweit derzeit möglich, Nähe zu schenken. „Überlegen Sie sich, gibt es in Ihrem Umfeld Menschen, die sich vielleicht gerade jetzt an Ostern über einen Gruß von Ihnen freuen würden oder die Ihre Hilfe brauchen? So können wir gemeinsam diese Krise meistern“, ermutigt der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag auf der Schwerpunktseite www.erzbistum-muenchen.de/coronavirus. Der kurze Film ist Teil der Reihe „Mittwochsminuten“, die den Menschen in der momentanen Situation geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos der Serie im Internet sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Marx: „Das Kreuz ist Zeichen der Hoffnung in dieser Zeit“

München, 8. April 2020. Kardinal Reinhard Marx stimmt die Gläubigen am Karfreitag, 10. April, um 10 Uhr mit einer Kreuzmeditation aus der Kapelle des Bischofshauses auf den Karfreitag ein. In dem kurzen Video gedenkt der Erzbischof von München und Freising des Leidensweges Jesu, der zeige: „Es gibt auch angesichts des Todes, der Verzweiflung, der Angst und der Ausweglosigkeit eine Perspektive, die stärker und größer ist.“ Insofern sei das Kreuz „ein Zeichen der Hoffnung.

„Kraftquellen unseres Glaubens neu entdecken“

München, 6. April 2020. In einer gemeinsamen Online-Videokonferenz wenden sich Kardinal Reinhard Marx und der Evangelisch-Lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum Auftakt der Karwoche an die Gläubigen. Trotz der ungewohnten Bedingungen stehe am Beginn dieser Karwoche die Zuversicht, so der Erzbischof von München und Freising: „Wir hoffen, dass am Ende der Woche das Hallelujah, die große Lobpreisung zu hören ist“ als Beweis dafür, „dass Gott stärker ist als der Tod, dass die Liebe stärker ist als der Hass und dass wir eine Hoffnung haben“. Landesbischof Bedford-Strohm weist hin auf die „schweren Tage, durch die wir jetzt gehen“. Dabei betont er die Notwendigkeit, „dass wir die Kraftquellen unseres Glaubens immer wieder neu entdecken“. Wegen der gegenwärtig geltenden Sicherheitsvorgaben sind die Bischöfe einander in ihrem jeweiligen Amtssitz live zugeschaltet. Eine Aufzeichnung des Gesprächs in Bild und Ton steht ab sofort unter www.erzbistum-muenchen.de und

Kardinal Marx: „Christus kommt in unsere Lebenswelt“

München, 5. April 2020. Kardinal Reinhard Marx hat die Gläubigen am Palmsonntag daran erinnert, trotz der wegen der Coronapandemie abgesagten Prozessionen das mit diesem Tag verbundene "wunderbare Zeichen“ zu sehen: „Christus hält Einzug. Er kommt nach München, nach Rosenheim, nach Berchtesgaden, nach Landshut. Er kommt in unsere Lebenswelt!“ Auch wenn unter den gegebenen Umständen unter Ausschluss der Öffentlichkeit Eucharistie gefeiert werden müsse, sei er „umso dankbarer, dass wir miteinander verbunden sind zu Beginn der Karwoche“.