Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Kommunalpolitik in unsicheren Zeiten

München/Traunstein, 23. Oktober 2020. Zur kommunalpolitischen Tagung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising kommen 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 30. und 31. Oktober in Traunstein zusammen. Die Tagung beschäftigt sich mit Selbstverständnis der Kommunalpolitik unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie. Man biete Kommunalpolitikerinnen und -politikern eine „Auszeit“ an, so der Einladungsflyer des Diözesanrats, um „Wege zu finden, wie Sie sich selbst, Ihren Zielen und Werten treu bleiben können“. Die Tagung will „andere Lösungen“ für „neue Herausforderungen“ in den Blick nehmen.

Erzdiözese legt Jahresabschluss 2019 und Haushalt 2020

München, 23. Oktober 2020. Die Erzdiözese München und Freising hat ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2019 und den Haushalt 2020 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Die Rechnungslegung erfolgte wie seit dem Jahr 2015 gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB).   „Vertraute Lebenswirklichkeiten verändern sich. Die Transformationsprozesse in allen gesellschaftlichen Bereichen beschleunigen sich in unserer Zeit rapide. Das fordert uns als Kirche heraus – ebenso wie die gesamte Gesellschaft“, sagte der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, bei der Finanzpressekonferenz in München am Freitag, 23. Oktober. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, gelte es, „jetzt aktiv zu gestalten, Entwicklungen zu ermöglichen, Innovationen anzustoßen“, so Klingan. Dazu habe die Erzdiözese einen Gesamtstrategieprozess in Gang gesetzt mit dem Ziel, „dass wir für uns inhaltliche Prioritäten formulieren, ein Leitbild entwickeln und dies mit den vorhandenen Ressourcen in Beziehung setzen, um verantwortliche Entscheidungen für ein wirksames Handeln der Kirche treffen zu können“.

Erzbistum feiert Korbiniansfest in neuer Form

München/Freising, 20. Oktober 2020. Die Erzdiözese München und Freising begeht ihr zentrales Fest zu Ehren des Bistumspatrons Korbinian auf dem Freisinger Domberg in diesem Jahr in neuer Form. Alle Gottesdienste rund um den Gedenktag des Heiligen am Freitag, 20. November, können im Livestream mitgefeiert werden. Zudem sind alle Gläubigen eingeladen, ab Dienstag, 20. Oktober, eine eigene Wallfahrt zu gestalten und so an selbst gewählten Orten im ganzen Erzbistum mit dem Heiligen Korbinian zu pilgern. Das Korbiniansfest steht im Jahr 2020 unter dem Motto „Wohin gehst du?“.

Erzdiözese stellt Jahresabschluss 2019 und Haushalt 2020 vor

München, 19. Oktober 2020. Die Erzdiözese München und Freising stellt ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2019 sowie den Haushalt 2020 vor. Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur

Pressekonferenz
am Freitag, 23. Oktober, um 10 Uhr
im Karmelitersaal in München, Karmeliterstraße 1.


Es informieren Generalvikar Christoph Klingan, Amtschefin Stephanie Herrmann und Finanzdirektor Markus Reif. (ck)


Hinweis:
Medienvertreter werden gebeten, sich zu der Pressekonferenz anzumelden unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de. Bitte beachten Sie, dass Sie vor Ort jeweils einen Mund-Nasen-Schutz tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu Umstehenden halten müssen.

Gott im Lockdown: Was Pfarreien aus der Krise lernen können

München, 19. Oktober 2020. „Corona: Was können Pfarrgemeinden aus der Krise lernen?“ So ist eine Veranstaltungsreihe überschrieben, die vom Diözesanrat der Katholiken gemeinsam mit der Domberg-Akademie der Erzdiözese München und Freising als Online-Angebot organisiert wird. An drei Donnerstagabenden wird reflektiert und diskutiert, wie Kirche in der Coronakrise nahe bei den Menschen sein kann, und wie in einer Zeit des Umbruchs innovative Potenziale freigesetzt werden können. Es stehen aber auch ganz konkrete Fragen im Fokus, etwa wie Gläubige ermächtigt werden, in Eigeninitiative neue Gottesdienstformen zu erproben, oder wie die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen gut gelingen kann.

Altarweihe mit Kardinal Marx in St. Lorenz Oberföhring

München, 19. Oktober 2020. Mit der Weihe des neuen Altars der Pfarrkirche St. Lorenz im Münchner Stadtteil Oberföhring durch Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 25. Oktober, um 10 Uhr, findet die umfassende Restaurierung der Kirche ihren Abschluss. Das zwischen 1677 und 1680 errichtete Gotteshaus mit seinen aufwendigen Stuckierungen und Bildhauereien gilt als eine der besterhaltenen Barockkirchen im Münchner Stadtgebiet. Die 2013 begonnene Gesamtrestaurierung des Kirchenraums ist nach der Neugestaltung der liturgischen Orte nun abgeschlossen.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 19. September 2020. Jeweils zum 1. Dezember werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in zwei Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:
 
 
Seelsorgsregion München
 
Dekanat München-Trudering
Pfarrverband Aschheim-Feldkirchen
Ab 1. Dezember 2020:
Pfarrvikar Adrian Zessin, 34, bisher Pfarrvikar in der Pfarrei München-St. Gertrud
 
 
Seelsorgsregion Nord
 
Dekanat Mühldorf
PV Buchbach
Ab 1. Dezember 2020:
Pfarrvikar Thomas Barenth, 40, bisher Pfarrvikar in den Pfarreien im Dekanat Freising

„Keiner von uns ist zufällig auf der Welt“

München, 18. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, gerade angesichts der Coronakrise den eigenen Lebensweg neu in den Blick zu nehmen. „Wir spüren, wie zerbrechlich unser Leben ist. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir leben“, betonte der Erzbischof von München und Freising bei einem Firmgottesdienst am Sonntag, 18. Oktober, im Münchner Liebfrauendom. „Jeder hat sein persönliches Schicksal – aber dass eine ganze Gesellschaft, ja die Welt insgesamt, in eine solche Situation kommt, ist ziemlich einmalig.“

Künftige Schwerpunkte jenseits von akuten Interessen setzen

München, 17. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, bei dem kürzlich gestarteten Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising nicht bei einem ersten Blick auf aktuelle Nöte und Einzelinteressen stehen zu bleiben: „Wir werden nie die ganze Realität in den Blick nehmen, wenn wir nicht einen zweiten Blick wagen, einen Blick, der tiefer reicht, der sich nicht von den alltäglichen Sorgen, von den Fragen, die eine schnelle Lösung brauchen, überwältigen lässt“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 17. Oktober, bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Die Messe bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe des Diözesanrats der Katholiken zum Gesamtstrategieprozess. „Es geht nicht darum, Interessen und Positionen durchzusetzen, es geht darum, dass Christus sichtbar wird“, betonte der Kardinal in Bezug auf diesen Prozess. Bei der dort gestellten Frage „Wo in Raum und Zeit werden wir mit unseren begrenzten personellen und finanziellen Mitteln hingehen?“ helfe dieser zweite Blick: „Die Gestalt Jesu Christi ist der Grund, auf dem wir bauen, seine Prioritäten sind unsere Prioritäten.

Kardinal Marx: „Unsere Hoffnung ist größer“

München/Holzkirchen, 17. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx hat in Zeiten der Krise zur Zuversicht aufgerufen: „Wir Christen haben die Überzeugung: Unsere Hoffnung ist größer“, so der Erzbischof von München und Freising am Samstagmorgen beim Gottesdienst zur Aussendung von zehn neuen Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten in der Pfarrkirche St. Josef in Holzkirchen, Landkreis Miesbach. Selbst die, die sich als ungläubig bezeichneten, sagten doch gelegentlich „gut, dass ihr noch da seid, gut, dass es eine Hoffnung gibt, die größer ist“. Er dankte den neu in den pastoralen Dienst entsandten Frauen und Männern für ihren Einsatz für diese Hoffnung.

Mariengrotte in Rottbach nach Sanierung wieder zugänglich

München/Maisach-Rottbach, 16. Oktober 2020. Bei einem Festgottesdienst am Sonntag, 18. Oktober, um 10 Uhr segnet der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord, Weihbischof Bernhard Haßlberger, die vollständig sanierte und restaurierte Mariengrotte bei der Pfarrkirche St. Michael im Maisacher Ortsteil Rottbach im Pfarrverband Maisacher Land, Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Lourdesgrotte, die bis heute von zahlreichen Wallfahrern weit über den Landkreis hinaus besucht wird, ist nun wieder ganzjährig für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit der Renovierung der Andachtsstätte wurden die 2018 begonnenen umfangreichen Sanierungsarbeiten an Friedhofsmauer und Kirchenvorplatz der Pfarrkirche abgeschlossen.

Vier Priester zu Erzbischöflichen Geistlichen Räten ernannt

München, 16. Oktober 2020. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat vier Seelsorger aus dem Erzbistum zu Erzbischöflichen Geistlichen Räten ernannt. Bei einem Empfang im Erzbischöflichen Palais am Freitag, 16. Oktober, übergab der Kardinal die Urkunden für die Ernennung. Wirksam wurde diese bereits im April, jedoch musste die feierliche Übergabe coronabedingt verschoben werden. Marx würdigt mit der Auszeichnung besondere Verdienste um die Pastoral in der Erzdiözese. Zu Erzbischöflichen Geistlichen Räten ernannt wurden:

„Uns ist wichtig, dass es positiv weitergeht“

München, 14. Oktober 2020. Ehrenamtliches Engagement in der Kirche bleibt auch in der Coronakrise von zentraler Bedeutung – das betonen Karoline Fries und Regina Grabichler, zwei engagierte Ehrenamtliche aus dem Landkreis Rosenheim, in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 14. Oktober, erscheint. „Wir sind in den Pfarreien ja eine große Mannschaft an Ehrenamtlichen, mit so vielen Ideen. Wir dürfen uns jetzt nicht entmutigen lassen, wir müssen schauen, dass es gut weitergehen kann.“ Das Ehrenamt sei für sie und für viele andere Engagierte „unsere Herzensangelegenheit“.

Zehn neue Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten

München/Holzkirchen, 12. Oktober 2020. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, sendet Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 17. Oktober, um 10 Uhr zehn neue Gemeindereferentinnen und -referenten für das Erzbistum München und Freising aus. Die Aussendungsfeier in der Pfarrkirche (St.-Josef-Straße 14) mit dem Erzbischof von München und Freising steht unter dem Leitwort „Gott aber ließ wachsen“ aus dem ersten Korintherbrief. Die sieben Frauen und drei Männer werden in der Seelsorge in Pfarrverbänden des Erzbistums tätig sein. Die gesamte Feier wird online übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal des Erzbistums.

Vorarbeiten für Sanierung des Ursulinenklosters Landshut

Landshut, 12. Oktober 2020. Mit dem Abbruch der alten Turnhalle erfolgt ein erster Schritt für die umfangreiche Umgestaltung und Sanierung des Ursulinenklosters in Landshut. Medienvertreter sind eingeladen zu einem Pressegespräch am Freitag, 16. Oktober, um 11 Uhr in der alten Aula des UrsulinenklostersNeustadt 536, 84028 Landshut.     Es informieren die Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, Sandra Krump, die Leiterin der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule, Angela Schleibinger, und Architektin Sabine Schlicke.     2015 von der Erzdiözese München und Freising übernommen, galt es für den Teil des Kloster-gebäudes, der noch von den Ursulinen genutzt wurde, ein neues Nutzungskonzept zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand dabei, das reiche pädagogische Erbe der Ursulinen zu bewahren und für nachfolgende Generationen zu erschließen. Durch die Sanierung langfristig gesichert werden soll der Standort der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule, deren Nutzungsfläche von 3.900 Quadratmeter auf 6.300 Quadratmeter erweitert wird.

Kardinal Marx firmt 36 Jugendliche im Liebfrauendom

München, 12. Oktober 2020. 36 Jugendliche aus München und Umgebung empfangen bei einem zentralen Firmgottesdienst am Sonntag, 18. Oktober, um 10 Uhr von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, das Sakrament der Firmung. An dem Gottesdienst im Liebfrauendom können aufgrund der geltenden Hygieneschutzmaßnahmen darüber hinaus nur die Eltern und Paten der Firmlinge teilnehmen. Die sonstigen Gottesdienstbesucher werden gebeten, ausnahmsweise in einer der anderen Kirchen der Innenstadt den Sonntag zu begehen. Die Feier wird im Stream unter www.erzbistum-muenchen.de/stream und auf dem Facebook-Kanal der Erzdiözese übertragen.

Rosenkranzandachten im Oktober

München, 1. Oktober 2020. In zahlreichen katholischen Gemeinden kommen im Rosenkranzmonat Oktober Gläubige zu regelmäßigen Andachten zusammen, die die Gottesmutter Maria in den Mittelpunkt stellen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, betet den traditionellen Oktoberrosenkranz am Dienstag, 13. Oktober, um 19 Uhr. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in München findet das Gebet nicht wie ursprünglich geplant auf dem Marienplatz, sondern im Liebfrauendom statt. Am Sonntag, 4. Oktober, um 18 Uhr betet Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Peter in der Münchner Altstadt den Güldenen Rosenkranz.

Kardinal Marx: „Jetzt ist die Zeit der Entscheidung“

München, 11. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx hat anlässlich des 125. Jahrestags der Weihe der Münchner Pfarrkirche St. Benno daran erinnert, wofür dieses Gotteshaus wie alle Kirchen steht: „Sie sind eine Einladung und ein Weckruf, den Augenblick zu ergreifen und zu feiern“, sagte der Erzbischof in seiner Predigt am Sonntag, 11. Oktober. Zu feiern, wie Gott, der Herr, uns gelehrt habe: „Deinen Tod, oh Herr verkünden wird und deine Auferstehung preisen wir.“

Augsburger Friedenspreis für Marx und Bedford-Strohm

Augsburg, 10. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sind gemeinsam mit dem Augsburger Friedenspreis 2020 ausgezeichnet worden. Bei einem Festakt am Samstag, 10. Oktober, im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses haben sie den Preis entgegengenommen. Der Erzbischof von München und Freising und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland wurden damit für ihre herausragenden Verdienste um eine friedliche Entwicklung der Ökumene als Beitrag zum Frieden der Religionen gewürdigt. Bundespräsident a.D. Joachim Gauck bezeichnete sie in seiner Laudatio als „Vorbilder ökumenischer Verständigung“.

Diözesanrat will Strategieprozess der Erzdiözese mitgestalten

München, 10. Oktober 2020. Der Diözesanrat der Katholiken will den Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising engagiert mitgestalten. Bei der ersten von vier regionalen Informationsveranstaltungen am Freitagabend, 9. Oktober, in Rosenheim nutzten rund 30 Vertreter und Vertreterinnen aus Pfarrgemeinderäten und Verbänden die Möglichkeit, sich inhaltlich einzubringen und Anregungen zu Zielen und Inhalten des Prozesses zu geben.   In einer Plenumsdiskussion mit Generalvikar Christoph Klingan und Diözesanratsvorsitzendem Hans Tremmel riefen Mitglieder des Diözesanrats beispielsweise dazu auf, verstärkt auf die Menschen zuzugehen: „Müssen wir nicht neue Wege einschlagen? Wie erreichen wir die Menschen, wie nehmen wir Kontakt auf? Wir müssen wach werden, wir brauchen einen Aufbruch!“ Ein wichtiges Thema war die Förderung des Ehrenamtes: „Wir brauchen mehr Wertschätzung, wir brauchen bessere Fortbildungs- und Fördermöglichkeiten.“ Strukturen müssten so gestaltet werden, dass sie Engagement ermöglichten, Ehrenamtliche in Verantwortung brächten und die Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden erleichterten.

Marx fordert Einsatz für „weltweite Geschwisterlichkeit“

München, 9. Oktober 2020. 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ruft Kardinal Reinhard Marx zum Einsatz für eine weltweite Geschwisterlichkeit auf, wie sie Papst Franziskus in seiner neuesten Enzyklika „Fratelli tutti“ fordert. In drei Jahrzehnten sei zu sehen gewesen, „dass es nicht ausreicht, Grenzen formal aufzuheben. Es ist eine Aufgabe für uns alle, die Versöhnung und Umkehr und beständigen Wandel und echten Dialog fordert“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 10. Oktober, gesendet wird. „Die Religionen sollen nicht für Abgrenzung und Mauern missbraucht werden, sondern Werkzeuge des Friedens sein.“

Gotische Fenster von St. Martin Landshut werden saniert

Landshut, 8. Oktober 2020. Mit der Instandsetzung der 29 spätgotischen Fenster im Langhaus der Stiftsbasilika St. Martin in Landshut sowie der Reinigung und Konservierung der sie umgebenden Wandmalereien beginnt eine weitere wichtige Etappe bei der Sanierung des Wahrzeichens der Stadt. Medienvertreter sind eingeladen zu einem Pressegespräch am Donnerstag, 15. Oktober, um 10.30 Uhr in der Stiftsbasilika St. MartinAltstadt 219, 84028 Landshut.     Es informieren Stiftspropst Franz Joseph Baur und der Leiter der Abteilung Bauaufsicht in der Erzbischöflichen Finanzkammer, Martin Gastberger.      Die riesigen Fenster – sie beginnen in 14 Metern Höhe und ragen von dort jeweils 15 Meter hoch – bieten dem Wind eine große Angriffsfläche. 500 Jahre lang bewegt, drang durch winzige Risse Wasser in die Gelenkstellen ein. Das rostende Eisen quoll auf und sprengte Mörtel und Steinteile ab. Reparaturen mit hartem Mörtel halfen nur oberflächlich und kurzfristig, denn der weiche Stein wurde erst recht belastet. So wurden die Risse und Ausbrüche immer größer.

Informationsveranstaltungen zum Gesamtstrategieprozess

München, 6. Oktober 2020. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising lädt die Mitglieder seiner Vollversammlung zu vier regionalen Informationsveranstaltungen zum kürzlich gestarteten Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese ein. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, und der Generalvikar der Erzdiözese, Christoph Klingan, stellen den geladenen Vertreterinnen und Vertretern aus Pfarrgemeinderäten und katholischen Verbänden jeweils die Planungen des Projekts vor und kommen mit ihnen darüber ins Gespräch. Ziel des Prozesses ist es, Leitlinien zu entwickeln, anhand derer die Erzdiözese ihr Handeln langfristig wirksam ausrichten kann. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 17.Oktober, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Gottesdienst mit den Delegierten des Diözesanrats.

Festmesse zum 125. Jahrestag der Weihe von St. Benno

München, 6. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx feiert anlässlich des 125. Jahrestags der Weihe der Pfarrkirche St. Benno in München-Maxvorstadt (Ferdinand-Miller-Platz-1) am Sonntag, 11. Oktober, um 10 Uhr einen Festgottesdienst. Gläubigen ist ein Besuch des Gottesdienstes nur nach vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro (Telefon: 089/12 11 49-0 oder st-benno.muenchen@ebmuc.de) möglich, Journalisten werden um eine Benachrichtigung der Pressestelle gebeten (Telefon: 089/2137-1263 oder pressestelle@erzbistum-muenchen.de).

„Eine Vision, die alle Menschen miteinschließt“

München, 5. Oktober 2020. Bei einem aktuellen Podiumsgespräch zur Enzyklika „Fratelli tutti“ von Papst Franziskus hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, im Anschluss an das päpstliche Schreiben „eine Vision zu entfalten, die alle Menschen miteinschließt, über alle Grenzen hinweg“. Das Evangelium habe „die Kraft, immer wieder utopisches Potential freizusetzen“, so der Erzbischof von München und Freising, „und die Kirche muss dieses Potential immer wieder aufrufen“. Marx diskutierte in München am Montagabend, 5. Oktober, bei der Veranstaltung der Katholischen Akademie in Bayern mit Anna Noweck, Professorin für Theologie in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München. Moderiert wurde das Gespräch unter dem Titel „Fratelli tutti! – Was steht drin?“ von Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Kardinal Marx: „Fratelli tutti“ unterstreicht Grundhaltung des Papstes, dass Kirche nicht um sich selbst kreisen dürfe

München, 4. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx würdigt die heute veröffentlichte Enzyklika „Fratelli tutti“ von Papst Franziskus als einen bedeutsamen Text, der zur rechten Zeit komme. Sie unterstreiche die Grundhaltung des Papstes, dass Kirche nicht um sich selbst kreisen dürfe, so der Erzbischof von München in Freising in seiner Würdigung. „Fratelli tutti“ schließe an die Sozialenzykliken früherer Päpste an und bringe mit dem Begriff der „sozialen Freundschaft“ einen neuen Aspekt ein. Die Enzyklika sei ein wichtiger Beitrag für die Schaffung von Frieden und Gerechtigkeit – innerhalb der einzelnen Nationen und in der Welt.

Friedensgebet in Verbundenheit mit Geflüchteten

München, 2. Oktober 2020. Das Friedensgebet des Rats der Religionen in München rückt heuer die Situation von geflüchteten Menschen sowie Migranten ins Zentrum der Betrachtung. Der katholische Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und der evangelisch-lutherische Stadtdekan Bernhard Liess gestalten zusammen mit Vertretern fünf weiterer Religionsgemeinschaften das Gebet am Mittwoch, 7. Oktober, um 19 Uhr vor der Erstaufnahmeeinrichtung der Bayernkaserne beim „Lighthouse Welcome Center“ der Inneren Mission München. Mit der Wahl dieses Ortes wollen die Veranstalter unter anderem auf die Not der Geflüchteten in Griechenland und insbesondere auf Lesbos aufmerksam machen. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu motivieren, sich für die hilfesuchenden Menschen einzusetzen. An dem Gebet werden auch Mitarbeitende des Lighthouse Welcome Centers und Pfarrer Thorsten Nolting, Vorstand der Inneren Mission München, teilnehmen. Darüber hinaus sind geflüchtete Menschen eingeladen. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen ist die Veranstaltung diesmal nicht öffentlich.   Neben Stadtdekan Liess, der das Grußwort spricht, und Weihbischof zu Stolberg, der das Schlusswort übernimmt, nehmen an dem Gebet Rabbiner Steven Langnas von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Kantor Nikola David als Vertreter der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom teil, Vertreter des Muslimrats München mit Imam Osman İriç und Aykan Inan sowie Vertreter des Münchner Forum für Islam, Archimandrit Peter Klitsch für die Orthodoxe Pfarrkonferenz München und Abuna Deuscoros El Antoney von der koptisch-orthodoxen Kirche, Ali Haydar Akbaba von der Alevitischen Gemeinde München sowie Vertreter des Buddhismus und der Bahá’í-Gemeinde München.

Kardinal Marx würdigt Lebenswerk Mutter Ignatias

München, 2. Oktober 2020. Kardinal Reinhard Marx hat anlässlich der Jahreskonferenz der Föderation vinzentinischer Gemeinschaften im Schloss Fürstenried in München an das Wirken der Gründerin der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Bayern, Mutter Ignatia, geborene Katharina Jorth, erinnert, deren Tod sich heuer zum 175. Mal jährt. „Dankbar schauen wir auf das Lebenswerk Mutter Ignatias, aber auch auf das aller ihrer Mitschwestern, die mit ihr zusammen die Aufgaben der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul hier in Bayern begonnen haben“, heißt es in einem Grußwort des Erzbischofs von München und Freising für eine Festschrift zum 175. Todestag der ersten Generaloberin.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1.     Corona-Krise   Auch für das Wirken der katholischen Kirche in Bayern ist die Corona-Krise ein tiefer Einschnitt. Nach dem Lockdown im Frühjahr war es über viele Wochen nicht erlaubt, Gottesdienste mit den Gläubigen zu feiern. Besonders schmerzlich zu spüren war das an Ostern. Bis heute gelten für die Gottesdienste zum Schutz der Menschen vor Ansteckungen notwendige Auflagen und Begrenzungen für die Zahl an Teilnehmenden. Dies führte dazu, dass der Gottesdienstbesuch merklich zurückging. Viele Gläubige schildern zudem ein Gefühl der Befremdung und der Angst, sich in den Kirchen anzustecken. Niemand weiß, wie lange diese schwierige Situation noch anhält.   Für die kommende Zeit zwischen Allerheiligen und Weihnachten ist nicht von einer grundlegenden Veränderung der erforderlichen Hygienemaßnahmen bei den Gottesdiensten auszugehen (in diese Monate fallen auch Martinszüge, das Fest des Heiligen Nikolaus, der Advent und die Sternsingeraktion 2020/21). Die Bischöfe ermutigen die Pfarrgemeinden, die besondere Prägung dieser Zeit zu leben und alle Möglichkeiten in Gottesdiensten und im Brauchtum auszuschöpfen.

Weihbischof Bischof besucht Bauernhof zu Erntedank

München, 1. Oktober 2020. Weihbischof Wolfang Bischof trifft sich am Donnerstag, 8. Oktober, anlässlich des Erntedankfests mit Landwirten und Vertretern der Katholischen Landvolkbewegung. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd im Erzbistum München und Freising besucht um 10 Uhr den Hof der Familie Hintermayr in Babensham, Riepertsham 2.

Neben Familie Hintermayr und Weihbischof Bischof nehmen an dem Hofrundgang auch Vertreterinnen und Vertreter der diözesanen Landvolkbewegung und der diözesanen Bäuerlichen Familienberatung teil. Bischof informiert sich dabei über die aktuelle Situation in der Landwirtschaft sowie die vielen Herausforderungen, vor denen Landwirte und ihre Familien zwischen Existenzsicherung, gesellschaftlicher Rolle, Wirtschaftlichkeit und Ökologie stehen.

Er tauscht sich aus über Themen wie Landwirtschaft und Schöpfungsverantwortung, Möglichkeiten der Unterstützung von Landwirten durch die Kirche oder Seelsorge auf dem Land. (hs)

Erfolgsmodell partnerschaftlicher Zusammenarbeit

München, 30. September 2020. Ihren 40. Gründungstag feierte die Kommission für das Arbeitsvertragsrecht der bayerischen Diözesen (Bayerische Regional-KODA) am Mittwoch, 30. September, in München, im Rahmen einer Sonder-Vollversammlung und einer Begegnung mit ihren Auftraggebern, den bayerischen Bischöfen. Am 18. September 1980 waren die ernannten beziehungsweise  gewählten Vertreter und Vertreterinnen der Dienstgeber und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Diözesen in München zur Konstituierung der ersten Amtsperiode der Kommission zusammengetreten.

"Blamable europäische Flüchtlingspolitik“

München, 30. September 2020. Der  Diözesanbeauftragte für Flucht, Asyl und Integration im Erzbistum München und Freising, Monsignore Rainer Boeck, kritisiert mit Blick auf die Situation in Moria, dass geflüchtete Menschen „von einer blamablen europäischen Politik im Regen stehen gelassen werden“. Er sei „voller Bewunderung für die, die auf Moria und anderswo“ für Flüchtlinge sorgten sowie für „alle Seenotretterinnen und Seenotretter“ und danke „allen, die als Helferinnen und Helfer mutig weiter an der Seite der geflüchteten Menschen stehen“, sagt Boeck in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 30. September, erscheint. In Krisenzeiten zeige sich „das Gesicht der Menschen noch deutlicher als sonst. Während die einen sich eher ängstlich zurückziehen, krempeln die anderen jetzt erst recht ihre Ärmel hoch.“

Münchner Orgelherbst findet trotz Corona statt

München, 29. September 2020. Zum zwölften Mal findet vom Sonntag, 4. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone der „Münchner Orgelherbst“ statt. Beim Eröffnungskonzert um 16 Uhr spielt Essens Domorganist Sebastian Küchler-Blessing Werke von Bach, Buxtehude, Pachelbel, Liszt und Schneider. Alle Termine und weitere Informationen finden sich unter www.muenchner-orgelherbst.de.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München, 28. September 2020. Die bayerischen Bischöfe treffen von Dienstag, 29. September, bis Donnerstag, 1. Oktober, zur Herbstvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in München zusammen. Gegenstand der Beratungen im Kardinal-Wendel-Haus sind unter anderem die Folgen der Corona-Pandemie, die katholischen Hochschulen in Bayern, Kirchenasyl und Jugendarbeit. Zum Abschluss informieren der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, und der Leiter des Katholischen Büros Bayern, Prälat Lorenz Wolf, die Vertreter der Presse über die Beratungen in einer Pressekonferenzam Donnerstag, 1. Oktober, um 13 Uhrim Kardinal-Wendel-Haus, Mandlstraße 23,München.    Zudem gibt es zuvor um 11.30 Uhr die Möglichkeit zu Bildaufnahmen von den laufenden Beratungen.    In der Freisinger Bischofskonferenz sind die sieben bayerischen Erzdiözesen und Diözesen Bamberg, München und Freising, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg, Würzburg sowie das Bistum Speyer vertreten.

Altarweihe mit Weihbischof Haßlberger in Hebertshausen

Hebertshausen, 2. September 2020. Mit der Weihe des neuen Altars der alten Georgskirche in Hebertshausen (Landkreis Dachau) durch Weihbischof Bernhard Haßlberger am Sonntag, 4. Oktober, um 10 Uhr, findet die umfassende Sanierung und teilweise Neugestaltung von Kirche, Friedhof, Aussegnungshalle und Kalvarienberg an einem historisch sensiblen Ort – der Kirchhügel war der einzige Ort, von dem aus der Ausbildungsschießplatz des Konzentrationslagers Dachau und damit der Schauplatz von Massenerschießungen einsehbar war – ihren Abschluss.

Erzdiözese kritisiert Beleuchtung des Münchner Rathauses am Aktionstag zur Streichung von § 218 StGB

München, 28. September 2020. Die Erzdiözese München und Freising kritisiert die für Montagabend, 28. September, geplante Beteiligung der Landeshauptstadt München am bundesweiten Aktionstag für eine Streichung des Paragraphen 218 StGB, indem das Münchner Rathaus lila angestrahlt wird. Vertreter des Erzbistums hatten sich bereits vergangene Woche in einem Brief an Oberbürgermeister Dieter Reiter gegen eine Beteiligung der Landeshauptstadt ausgesprochen und für eine differenziertere Auseinandersetzung mit dem Thema plädiert.

Interkulturelle Woche eröffnet: „Zusammen leben, zusammen wachsen.“

Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Dom „Zu Unserer Lieben Frau“ (Frauenkirche) in München ist heute (27. September 2020) die 45. Interkulturelle Woche (IKW) eröffnet worden. Der ökumenische Gottesdienst wurde unter anderem gestaltet vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sowie dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und Metropolit Augoustinos von Deutschland, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz. 

„Tradition, Konzentration, Innovation“ - Auftakt zum Strategieprozess

München, 26. September 2020. In einem Gesamtstrategieprozess entwickelt die Erzdiözese München und Freising Leitlinien für ihr Handeln und prüft, wie sie mit ihrem Angebot in den verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern die Erfüllung ihrer Grundaufträge noch wirksamer gestalten kann. Es bestehe eine „moralische Verpflichtung, die Ressourcen, die da sind, sinnvoll einzusetzen“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bei der Auftaktveranstaltung zu dem Gesamtstrategieprozess am Samstag, 26. September, in München. Als Leitworte nannte der Kardinal „Tradition, Konzentration, Innovation“.

Kardinal Marx ruft zum Einsatz gegen Rechtsradikalismus auf

München, 26. September 2020. Kardinal Reinhard Marx hat am 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats zum Einsatz gegen Rechtsradikalismus und Rassismus aufgerufen. „Wir müssen dagegen vorgehen, auch als Kirche. Wir müssen unsere Stimme erheben und uns einsetzen, auch im kleinen Kreis, auch in unseren Pfarreien. Das fängt mit der Sprache an, das fängt mit den Haltungen an“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Samstag, 26. September, im Münchner Liebfrauendom. „Heute wissen wir, dass dieses Attentat einen rechtsradikalen Hintergrund hatte, und wir sind aufmerksam, auch für das, was heute in unserer Gesellschaft an rechtsradikalen und rassistischen Thesen vertreten wird.“ Kardinal Marx schloss die 13 Toten des Attentats und die Verletzten, „die bis heute darunter leiden“, in sein Gebet ein, ebenso die Menschen, die sich am Samstagmorgen am Ort des Anschlags an der Münchner Theresienwiese zu einer Gedenkfeier versammelten, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Landeskomitee ruft zu ökosozialer Transformation auf

München, 24. September 2020. Das Bündnis „Bayernplan2020“, dem auch das Landeskomitee der Katholiken in Bayern angehört, ruft zur Beteiligung auf, wenn am Freitag, 25. September, die Initiative FridaysForFuture ihren Globalen Klimastreik wieder aufnimmt und am Samstag, 26. September, bayernweit Christinnen und Christen den Ökumenischen Tag der Schöpfung begehen. Laut einer Stellungnahme begrüßt das Bündnis diese Aktivitäten, „die vorhandene Krisen und Gefahren ins Gedächtnis rufen“. Das Bündnis mahnt zugleich an, „dass es nicht allein bei Demonstrationen und Gebet bleiben“ dürfe, sondern Taten erforderlich seien: „Um Klimawandel und Artensterben zu begegnen müssen Wirtschaft und Gesellschaft unverzüglich sozial gerecht und ökologisch nachhaltig umgebaut werden“, heißt es in der Stellungnahme.

Auftakt zum Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese

München, 22. September 2020. Mit einer Auftaktveranstaltung am Samstag, 26. September, beginnt die Erzdiözese München und Freising ihren Gesamtstrategieprozess, mit dem sie sich den Herausforderungen für die Zukunft stellt. Angesichts eines rasanten gesellschaftlichen Wandels mit großen Auswirkungen auf das kirchliche Leben hat man sich zum Ziel gesetzt, Leitlinien zu entwickeln, anhand derer die Erzdiözese ihr Handeln langfristig wirksam ausrichten kann. Der Prozess ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt und wird vielfältige kirchliche Handlungsfelder berücksichtigen. Zum Auftakt kommen rund 60 Vertreterinnen und Vertreter zentraler Gremien der Erzdiözese im kirchlichen Tagungshaus Salesianum in München-Haidhausen zusammen.

Erzdiözese gratuliert Georg Schneider zum 90. Geburtstag

München, 22. September 2020. Die Erzdiözese München und Freising gratuliert Prälat Georg Schneider zu seinem 90. Geburtstag, den dieser am Mittwoch, 23. September, feiert. Der 1930 in München geborene und 1960 in Freising zum Priester geweihte Schneider hat sich neben seinem pastoralen Wirken in vielen Bereichen engagiert: Unter anderem begründete er 1970 die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freising, die heuer seit 50 Jahren besteht.

Gesprächsforum für Betroffene im Traunsteiner Studienseminar St. Michael

München, 21. September 2020. Nach dem Bekanntwerden von Vorwürfen physischer und psychischer Gewalt und Missbrauchs im Traunsteiner Studienseminar St. Michael bis Mitte der 1980er Jahre hat die Erzdiözese ehemaligen Seminaristen ein Gesprächsforum angeboten.   Die Veranstaltung sollte vor allem dem Zuhören und der Aufklärung sowie einer offenen und differenzierten Aufarbeitung der Vergangenheit dienen. Den Betroffenen ging es darum, Vertrauen aufzubauen, die Erfahrungen der anderen kennenzulernen, für die eigenen Erlebnisse Platz zu finden und Vernetzung zu ermöglichen. Auf Wunsch der Betroffenen wurde das Gespräch von Robert Köhler vom Verein Ettaler Misshandlungs- und Missbrauchsopfer moderiert. Die Betroffenen konnten sich in einem vertraulichen Rahmen austauschen.   „Für uns als Studienseminar St. Michael steht eine wertschätzende und die Entwicklung stärkende Pädagogik an erster Stelle“, bekräftigt der derzeitige Direktor des Studienseminars Wolfgang Dinglreiter, der die Teilnehmer des Gesprächsforums vor Ort begrüßte: „Umso mehr müssen wir uns auch den dunklen Kapiteln in der Geschichte unseres Hauses stellen und allen, die ihre Lebensphase im Studienseminar als bedrückende und belastende Zeit erlebt und erlitten haben, die notwendige Aufmerksamkeit schenken.

Auftakt der Interkulturellen Woche im Liebfrauendom

München, 21. September 2020. Der bundesweite Auftakt der Interkulturellen Woche wird in diesem Jahr am Sonntag, 27. September, in München begangen. Um 16 Uhr feiern im Münchner Liebfrauendom Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands, und Metropolit Augoustinos von Deutschland, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz, einen ökumenischen Gottesdienst. Ebenso beteiligt sind ökumenische Initiativen; jüdische und muslimische Vertreter werden Grußbotschaften verlesen. Zentraler Bestandteil ist das Gedenken an die Opfer des Oktoberfestattentats.

Landeskomitee warnt vor Ausweitung von Suizidbeihilfe

München, 21. September 2020. Das Landeskomitee der Katholiken warnt vor der Ausweitung von Suizidbeihilfe, nachdem das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 26. Februar 2020 ein Verbot gewerbsmäßiger Sterbehilfe aufgehoben hat. Es müsse „alles dafür getan werden, dass Menschen, die unter schweren Krankheiten zu leiden haben, einen Platz in unserer Gesellschaft haben“, heißt es in einer Stellungnahme der katholischen Laien. Allen Menschen mit Krankheiten, Beeinträchtigungen und Behinderungen müsse daher deutlich gemacht werden, „dass sie gewollt und wertvoll sind. Gerade auch psychische Erkrankungen sollten noch mehr als bisher wahr- und ernstgenommen werden. Niemand darf durch das gesellschaftliche und familiäre Umfeld in die Situation gebracht werden, sich gegen den eigenen Willen mit der Frage der Selbsttötung auseinandersetzen zu müssen“, fordert das Landeskomitee.

Marx: Im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachlassen

München, 18. September 2020. Anlässlich des am Abend des 18. September beginnenden jüdischen Neujahrsfestes Rosch ha-Schana hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den Jüdinnen und Juden in Bayern Friedens- und Segenswünsche übermittelt. In seinem Grußwort, das im Mitteilungsblatt des Landesverbandes Israelitischer Kultusgemeinden in Bayern „Jüdisches Leben in Bayern“ veröffentlicht wurde, erinnert Marx an den Terroranschlag in Halle, der gegen die jüdische Gemeinde gerichtet war, die gerade das wenige Tage nach Rosch ha-Schana liegende höchste jüdische Fest Jom Kippur feierte. „Der Antisemitismus in Deutschland hat damit eine neue, furchtbare Stufe erreicht und zeigt, dass wir nicht nachlassen dürfen, gemeinsam dieses Gift des Hasses zu bekämpfen“, so Kardinal Marx.

„Bayern in Freising“ anlässlich des Bistumsjubiläums 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising

Freising, 17. September 2020. Die Bayerische Landesausstellung wird 2024 in Freising zum Bistumsjubiläum 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising als Gemeinschaftsprojekt des Freistaates Bayern und der Erzdiözese München und Freising stattfinden. Der Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler und der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, haben am Donnerstag, 17. September, auf dem Freisinger Domberg die Kooperationsvereinbarung zur Bayerischen Landesausstellung 2024 mit dem Arbeitstitel „Bayern in Freising“ anlässlich des Bistumsjubiläums 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising unterzeichnet. Anwesend waren auch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese, und der Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann.

Breites Bündnis fordert „Bildungszeit für Beschäftigte“

München, 16.09.2020. Zum Start des parlamentarischen Betriebs im Bayerischen Landtag übergibt das Bündnis „Bildungszeit für Beschäftigte in Bayern“, dem auch das Landeskomitee der Katholiken in Bayern angehört, den Abgeordneten am Mittwoch, 23. September, eine symbolische Schultüte. Darin enthalten ist die Forderung, rasch eine bezahlte Bildungsfreistellung in Bayern per Gesetz zu ermöglichen. Das Bündnis war auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Bayern und des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Landesverband Bayern entstanden.

„Kirche lebt von der Gemeinschaft“

München, 16. September 2020. Die Gemeinschaft unter den Gläubigen ist zentral für das Leben der Kirche – das ist der Kerngedanke der neuen Folge der „Mittwochsminuten“, mit der die Videoreihe nach einer Sommerpause wieder aufgenommen wird. In der Zeit der Coronakrise habe sie „ganz deutlich gemerkt, wie sehr Kirche von Gemeinschaft lebt“, sagt Kathrin Baumann, Pastoralreferentin in den Pfarrverbänden Miesbach und Hausham, in dem Videoimpuls, der sich mit den Auswirkungen der Coronakrise auf Gemeinden befasst: „Ohne die Möglichkeit, sich zu treffen, miteinander zu reden, miteinander zu feiern, bricht der allergrößte Teil des kirchlichen Lebens weg.“

Kardinal Marx: Gemeingeist trotz „Social Distancing“

München, 13. September 2020. Kardinal Reinhard Marx appelliert trotz des Gebots zum Abstandhalten wegen der Corona-Pandemie an das Gemeinschaftsgefühl der Menschen. „Wir sind eine Gebetsgemeinschaft, da kann ‚Social Distancing‘ nichts daran ändern“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend, 12. September, in München bei einem Festgottesdienst zu Mariä Namen in der Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf. „Es kommt darauf an, immer wieder neu Kraft im Gebet zu finden und Stärkung. Gerade in diesen Zeiten müssen wir auf die Menschen schauen, die in Not sind: in unserem Land und weltweit und Angst haben um ihre Gesundheit und ihren Arbeitsplatz.“