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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Leihgaben für Sonderschau zur Bayerischen Geschichte

München/Regensburg, 20. September 2019. In der Sonderausstellung „100 Schätze aus 1000 Jahren“, die ab Freitag, 27. September, im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg gezeigt wird, sind auch sechs Objekte aus dem Diözesanmuseum Freising und dem Archiv des Erzbistums München und Freising zu sehen. Das Diözesanmuseum steuert mit Exponaten wie dem Freisinger Lukasbild und einem Selbstporträt Cosmas Damian Asams fünf seiner „absoluten Highlights“ und „kostbarsten Objekte“ aus dem Bestand bei, wie Carmen Roll vom Diözesanmuseum sagt. Das Archiv des Erzbistums wiederum leiht einen kleinen Zettel aus, der 1808 einem Findelkind beigelegt wurde und der nach Auffassung von Roland Götz vom Archiv „unmittelbar wie kaum ein anderes Objekt aus dem Archiv ein menschliches Schicksal zeigt“.

Gottes Segen für Münchner Kindl

München, 20. September 2019. Eine Einzelsegnung für alle Münchner Kindl gibt es erstmals bei der traditionsreichen Münchner Stadtwallfahrt des Katholikenrats der Region München, zu der sich am Samstag, 28. September, zahlreiche Gläubige gemeinsam mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, aufmachen. Bei dem jeweils nach dem Ende der Sommerpause stattfindenden Pilgerweg zur Wallfahrtskirche Maria Eich bei Planegg wird seit mehr als 40 Jahren Gottes Segen für die Region München sowie für die Arbeit in den Pfarreien und den muttersprachigen Gemeinden erbeten.

„Wichtige Erfahrung, die das Leben verändern kann“

München, 17. September 2019. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des internationalen Freiwilligendienstes der Erzdiözese München und Freising feiert Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 21. September, um 18 Uhr in der Jugendkirche, Preysingstraße 85, in München einen Festgottesdienst.   Seit der Gründung des Freiwilligendienstes im Jahr 2009 waren im Rahmen des Programms mehr als 100 junge Frauen und Männer jeweils ein Jahr lang in sozialen Projekten in den südamerikanischen Ländern Ecuador, Bolivien oder Argentinien im Einsatz. Die 18- bis 28-Jährigen bereiten sich etwa neun Monate lang unter anderem bei Seminaren und Gesprächen auf ihren Dienst vor. Während ihres Auslandsaufenthalts werden sie von den zuständigen Mitarbeiterinnen im Erzbischöflichen Ordinariat München intensiv begleitet. Nach ihrer Rückkehr erhalten die jungen Menschen Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit dem Erlebten. Dabei geht es auch darum, dass die Frauen und Männer in ihrem Umfeld von ihren Erfahrungen berichten und sich weiterhin sozial oder entwicklungspolitisch engagieren.

Kardinal Marx feiert „Gottesdienst der Nationen“

München, 16. September 2019. Gemeinsam mit Priestern verschiedener Muttersprachen feiert Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Sonntag, 22. September, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom den traditionellen „Gottesdienst der Nationen“. Die Messe findet anlässlich der Interkulturellen Woche statt und steht wie diese heuer unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“. Es nehmen auch viele Gläubige aus den muttersprachigen Gemeinden des Erzbistums teil, die Gottesdienste, Seelsorge und Gemeindeaktivitäten in 20 Sprachen von Kroatisch und Polnisch über Italienisch und Französisch bis zu Arabisch und Vietnamesisch anbieten. Der Pfarrchor der ukrainischen griechisch-katholischen Pfarrei in München gestaltet die Messe musikalisch. Lesungen und Fürbitten werden in verschiedenen Sprachen vorgetragen.

Oktoberfest-Gottesdienst im Marstall-Festzelt

München, 19. September 2019. Der traditionelle Oktoberfest-Gottesdienst findet am Donnerstag, 26. September, um 10 Uhr im Marstall-Festzelt auf der Theresienwiese statt. Hauptzelebrant ist Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising. Konzelebriert wird die Messe von dem Leiter der katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge in Deutschland, Pfarrer Sascha Ellinghaus, Pater Paul Schäfersküpper OP, Schaustellerseelsorger für den Raum Schwaben und Oberbayern, und Monsignore Manfred Simon, zuständig für die Region Mainz. Anwesend ist auch ein Vertreter der evangelischen Circus- und Schaustellerseelsorge, der Regionalseelsorger für den Raum Franken, Pfarrer Gottfried Edelmann. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt die Stadtkapelle Warendorf aus dem Münsterland.

Ärztetag zur Bedeutung von Bindung in Krisenzeiten

München, 11. September 2019. Mit der Bedeutung von Bindung in Krisenzeiten befasst sich der diesjährige Ärztetag der Erzdiözese München und Freising am Mittwoch, 18. September, ab 14.30 Uhr im Karmelitersaal, Karmeliterstraße 1, in München. Mehr als 100 Mediziner, Psychologen und Seelsorger kommen in der Münchner Innenstadt zu Vorträgen, Gesprächen und einem Gottesdienst zusammen. Die Erzdiözese veranstaltet das Symposium in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München bereits zum zehnten Mal.

Orgelkonzerte im Münchner Liebfrauendom

München, 5. September 2019. Die sommerlichen Orgelkonzerte im Münchner Liebfrauendom erinnern in diesem Jahr an die Weihe der Domorgel vor 25 Jahren. Neben dem Domorganisten Monsignore Hans Leitner treten bei den wöchentlich stattfindenden Aufführungen auch fünf Organistinnen und Organisten auf, die bereits 1994 anlässlich der Konzertreihe im Dom gastierten. Kardinal Friedrich Wetter hatte das von Georg Jann gebaute Instrument am Ostersonntag 1994 geweiht. Am selben Tag gab der damalige Domorganist Franz Lehrndorfer das erste Konzert auf der neuen Orgel.

Erzbistum spendet 20.000 Euro für Erdbebenopfer in Albanien

München, 17. September 2019. Das Erzbistum München und Freising unterstützt mit 20.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds die von einem Erdbeben in Albanien betroffenen Menschen. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 17. September, beschlossen. Die Summe wird Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, zur Verfügung gestellt. Renovabis unterstützt damit die Nothilfe von Caritas Albania für die Opfer der in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Katastrophe.

Kardinal Marx weiht fünf Männer zu Diakonen

München, 16. September 2019. Fünf Männer weiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 28. September, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom zu Diakonen. Alle Weihekandidaten sind verheiratet und haben Kinder. Zwei der Männer werden hauptberuflich als Diakone arbeiten, die übrigen werden den Dienst nebenberuflich ausüben.   Stephan Kauschinger (37), verheiratet und Vater von zwei Kindern, lebt in Dachau und ist von Beruf Finanzwirt. Er ist als nebenberuflicher Diakon im Pfarrverband Dachau-Hl. Kreuz und St. Peter vorgesehen. Christoph Laumann (49) lebt in Landsberied, Landkreis Fürstenfeldbruck. Der IT-Projektleiter ist verheiratet und hat drei Kinder. Er wird als Diakon mit Zivilberuf im Pfarrverband Grafrath-Schöngeising arbeiten. Zoran Mandic (50), verheiratet und Vater von drei Kindern, lebt in München und ist Pastoralreferent. Er wird als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Vaterstetten eingesetzt werden. Clemens Rude (51) lebt in Oberbergkirchen, Landkreis Mühldorf.

„Eine lange, lange Reise in die Tiefe“

München, 15. September 2019. Laut Kardinal Reinhard Marx steht das Christentum in Europa vor der Aufgabe, eine neue Art des Sprechens über Gott zu entwickeln: „Es geht nicht nur darum, das und jenes zu verändern. Es geht darum, neu voranzugehen und die alte Austauschreligion zu beenden, die in unseren Köpfen und Herzen stark geblieben ist: Da ist jemand, dem muss ich etwas geben“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 15. September, in der Pfarrkirche St. Sylvester in München-Schwabing. „Wie können wir heute noch von Gott sprechen? Was wird kommen in den westlichen Ländern, in Europa, nach der Zeit, in der wir vielleicht zu selbstverständlich und oberflächlich das Wort ‚Gott‘ im Mund geführt haben?“, fragte der Kardinal und gab mit den Worten des tschechischen Soziologen und Religionsphilosophen Tomáš Halík die Antwort: „Eine lange, lange Reise in die Tiefe.“ Vielleicht, so der Erzbischof, „treten wir doch in eine neue Epoche des Christentums ein.“

Requiem für Architekten Andreas Meck in Poing

München/Poing, 10. September 2019. Für den verstorbenen Architekten Andreas Meck findet am Donnerstag, 12. September, um 10 Uhr in der Kirche Sel. Rupert Mayer in Poing, Landkreis Ebersberg, Gebrüder-Asam-Straße 2a, das Requiem statt. Zelebriert wird der Gottesdienst in der von Meck entworfenen Kirche von Pfarrer Wieslaw Poradzisz aus der Pfarrei St. Nikolaus in Neuried, deren Kirche ebenfalls von Meck entworfen wurde. Konzelebrant ist der neue Poinger Pfarrer Philipp Werner. Meck war am 20. August nach schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren gestorben. Mit Rücksicht auf die Angehörigen ist keine Berichterstattung von dem Requiem gewünscht, Film- oder Fotoaufnahmen sind ausgeschlossen!

Gedenkgottesdienst für von Nazis getöteten Kaplan Wehrle

München, 9. September 2019. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg feiert anlässlich des 75. Todestages von Kaplan Hermann Joseph Wehrle am Samstag, 14. September, um 18.30 Uhr einen Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Blut im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Dort hatte Wehrle vor seiner Hinrichtung durch die Nazis als Kaplan gewirkt. Wehrle zählt zu den annähernd 1000 Männern und Frauen, deren Lebensbild im aktuellen deutschen Martyrologium nachgezeichnet wird, dem offiziellen Verzeichnis von um ihres Glaubens willen zu Blutzeugen gewordenen Menschen.

„Denken & Beten“ mit Kardinal Marx und Pater Bordt

München, 9. September 2019. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Pater Michael Bordt SJ, Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership an der Hochschule für Philosophie München, feiern am Sonntag, 15. September, um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Sylvester in München-Schwabing eine Messe in der Reihe „Denken & Beten“. Der feierliche Gottesdienst wird unter der Leitung von Andreas Behrendt mit der Messe Nr. 9 in D-Dur für Soli, Chor und großes Barockorchester von Johann David Heinichen gestaltet.

Landeskomitee für einheitlichen Preis für CO2-Emissionen

München, 11. September 2019. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern macht sich für eine einheitliche Bepreisung von CO2-Emissionen stark. „Zentrales Element einer konsequenten und kostengünstigen Klimapolitik ist ein einheitlicher und ausreichend hoher Preis für CO2-Emissionen“, heißt es in einer im Vorfeld der nächsten Sitzung des Berliner Klimakabinetts veröffentlichten Stellungnahme der Laienorganisation. Alle politischen Kräfte in Bayern seien dazu aufgefordert, „sich im Einklang mit ökonomischen Sachverstand, der christlichen Soziallehre und der Bayerischen Verfassung für eine möglichst baldige und konsequente Einführung einer einheitlichen, sozial abgefederten und verursachergerechten CO2-Bepreisung einzusetzen“. Im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen der Bekämpfung des Klimawandels wäre dies „ein wichtiger Baustein einer ambitionierten Umweltpolitik und des Umbaus unseres Wirtschaftssystems hin zu einer ökosozialen Marktwirtschaft“.

Auf der Suche nach Engeln

München, 10. September 2019. Auf die Suche nach Engeln machen sich zehn Pfarreien in und um München bei Kulturveranstaltungen von Mitte September bis Mitte Dezember. Unter dem Titel „ÜberEngel“ finden mehr als 40 Installationen, Ausstellungen, Performances, Konzerte und Vorträge statt.   „Es scheint ein einvernehmliches, geheimes und gemeinschaftliches Wissen über Engel zu geben, das viele unterschiedliche Menschen miteinander teilen und das sie verbindet“, heißt es im Programmheft. Diesem Wissen wollten die Veranstalter der Reihe auf den Grund gehen. Beteiligt sind Künstlerinnen und Künstler, haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kindergärten, Schulen, Seniorenkreisen und Chören.   Der Berliner Lichtkünstler Philipp Geist zeigt ab Sonntag, 6. Oktober, in der Heilig-Geist-Kirche am Viktualienmarkt in München eine begehbare Videoinstallation. Unter dem Motto „Unter Flügeln“ werden Begriffe, Gebete und Bildkompositionen auf die Wände und auf von der Kirchendecke hängende transparente Stoffbahnen in Form von Engelsflügeln projiziert.

Neue Grundschule für München-Haidhausen

München, 2. September 2019. 35 Erstklässler beginnen am Dienstag, 10. September, ihr erstes Schuljahr in der neuen Erzbischöflichen Franziskus-Grundschule in München-Haidhausen. Die Schule in Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising eröffnet zum Schuljahr 2019/2020 übergangsweise in einer modernen Containerlandschaft, bis 2021 der im August dieses Jahres begonnene Neubau fertigstellt ist. Dieser bietet dann auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums Platz für rund 200 Grundschulkinder.

„Erde ist Geschenk Gottes und Auftrag, sie zu bewahren“

München, 8. September 2019. Kardinal Reinhard Marx hat zu einem verstärkten Bewusstsein um die Verantwortung für die Schöpfung aufgerufen. Bei der traditionellen Gatterl-Messe auf der Zugspitze am Sonntag, 8. September, nannte der Erzbischof von München und Freising es eine „Botschaft der Berge, dass die Erde ein wunderbares Geschenk Gottes für die ganze Menschheitsfamilie ist“. Dass es diesen Planeten und auf ihm Leben gebe, sei „ein großes Wunder, für das es jeden Tag ,Danke‘ zu sagen gilt“, erklärte Marx. Zum Gottesdienst in der Kapelle Maria Heimsuchung am Zugspitzplatt waren insbesondere viele Polizisten sowie Mitarbeiter und Angehörige der Polizei gekommen. Die Gatterl-Messe wird gefeiert im Gedenken an alle Angehörigen der bayerischen Polizei, die in Ausübung ihres Dienstes starben, sowie alle Bergfreunde, die im Zugspitzgebiet tödlich verunglückt sind.

Katholikenrat ruft zu Engagement gegen Antisemitismus auf

München, 6. September 2019. Der Katholikenrat der Region München ruft Verantwortliche in Politik und Gesellschaft sowie Pfarreien und kirchlichen Verbänden zu einem stärkeren Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus auf. Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport sollten für ein „gutes, gewaltfreies Zusammenleben“ eintreten und „in ihrem Verantwortungsbereich Antisemitismus und Rassismus jedweder Art sprachlich und durch entschiedenes Handeln“ Einhalt gebieten, heißt es in einer Stellungnahme, mit der sich der Katholikenrat zu Beginn des neuen Arbeitsjahres an die Öffentlichkeit wendet.

Katholische Schulen verstärken Umweltarbeit

München, 5. September 2019. Die katholischen Schulen des Erzbistums München und Freising wollen sich im neuen Schuljahr noch stärker für das Klima und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Dafür wird in einem bayernweit einzigartigen Projekt eine zentrale Fachberaterin berufen, die die Umweltteams an den insgesamt 24 Schulen unterstützt und vernetzt. Die neue Fachberaterin, Johanna Tyllack, ist Lehrerin am Münchner Edith-Stein-Gymnasium und Leiterin der dortigen Umweltgruppe.

Gatterl-Messe auf der Zugspitze mit Kardinal Marx

München, 2. September 2019. Die traditionelle Gatterl-Messe auf der Zugspitze feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 8. September, um 10.30 Uhr. Zum Gottesdienst in der Kapelle Maria Heimsuchung am Zugspitzplatt werden insbesondere viele Polizisten sowie Mitarbeiter und Angehörige der Polizei erwartet. Bei gutem Wetter findet die Messe im Freien vor der Kapelle statt.   Die Gatterl-Messe wird gefeiert im Gedenken an alle Angehörigen der bayerischen Polizei, die in Ausübung ihres Dienstes starben, sowie alle Bergfreunde, die im Zugspitzgebiet tödlich verunglückt sind. Der Gottesdienst geht zurück auf ein Lawinenunglück im Dezember 1952: Am Zugspitzgatterl, das im Süden der Zugspitze die Grenze zwischen Deutschland und Österreich markiert, starben dabei vier Polizeibeamte der bayerischen Grenzpolizei und ein österreichischer Bergtourist. Seit 1953 wird die Gatterl-Messe traditionell am zweiten Sonntag im September gefeiert. Zunächst fand sie meist direkt am Gatterl statt, das nur durch eine anspruchsvolle Wanderung zu erreichen ist. Um den Gottesdienst bei jedem Wetter feiern zu können und um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, findet er seit 2011 auf dem Zugspitzplatt statt.

Wort der Vorsitzenden der Deutschen und der Polnischen Bischofskonferenz anlässlich des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs

Bonn/Warschau, 31. August 2019. Die Deutsche Bischofskonferenz und die Polnische Bischofskonferenz veröffentlichen ein gemeinsames Wort aus Anlass des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs, der mit dem Angriff des nationalsozialistischen Deutschland auf Polen in den Morgenstunden des 1. September 1939 seinen Anfang nahm. Es ist von den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, Kardinal Reinhard Marx und Erzbischof Stanislaw Gadecki, sowie den Co-Vorsitzenden der Kontaktgruppe der Polnischen und der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick und Bischof Jan Kopiec, unterzeichnet. Der Text erinnert an die Gräuel des Krieges und an die Etappen der Versöhnung zwischen den Völkern, zu der die Kirche wichtige Anstöße gegeben habe. Abschließend mahnen die Bischöfe, „mit den Früchten der Versöhnung verantwortungsbewusst“ umzugehen und „sie nicht leichtfertig in politischem Interesse“ preiszugeben. Die Zukunft liege darin, „die Einheit Europas, das auf christlichen Fundamenten errichtet ist, zu festigen und zu vertiefen“.

Landeskomitee diskutiert mit Innenminister Herrmann

München, 28. August 2019. Im Rahmen des Gesellschaftspolitischen Forums des Landeskomitees der Katholiken in Bayern diskutieren am Mittwoch, 4. September, um 15.30 Uhr Delegierte des Landeskomitees mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. Bei dem Gespräch im Korbiniansaal des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising in München (Lämmerstraße 3) soll es vor allem um die Integration von Flüchtlingen und den Umgang mit Rechtspopulismus gehen. Während des Forums, das vom Landeskomitee-Vorsitzenden Joachim Unterländer geleitet wird, werden die Delegierten ein Positionspapier zur Integration von Flüchtlingen an den Innenminister übergeben. (ct)
 
 
Hinweis:
Pressevertreter sind zur Berichterstattung über das Gesellschaftspolitische Forum eingeladen. Anmeldung bitte per E-Mail an info@landeskomitee.de.

Ordinariat investiert acht Millionen Euro in Kinderhaus

München, 23. August 2019. Das Erzbischöfliche Ordinariat München hat den Neubau einer fünfgruppigen, integrativen Kindertageseinrichtung im Münchner Stadtteil Untermenzing genehmigt. Wie die Ordinariatskonferenz, das oberste Entscheidungsgremium der Erzdiözese München und Freising, entschied, wird das „Haus für Kinder Maria Trost II“ (Rueßstraße 47a) abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Bis das neue Gebäude bezugsfertig ist, sollen die 95 Kinder in Containern betreut werden, die voraussichtlich Anfang 2020 bezogen werden. Alles in allem investiert die Erzdiözese 7,95 Millionen Euro in das Projekt.
 
In dem Kinderhaus werden die Kinder in teiloffenen, altersgemischten Gruppen beaufsichtigt. In der Regel sind die Gruppen mit 15 Kindergartenkindern, davon zwei bis drei Integrationskindern, und fünf Schulkindern im Alter von maximal zehn Jahren besetzt. Das Nachbarhaus „Maria Trost I“ beherbergt vier Kindergartengruppen. (uq)

Kardinal Marx würdigt Romano Guardini als Vordenker für Europa

München, 16. August 2019. Kardinal Reinhard Marx hat Romano Guardini als Vordenker für Europa gewürdigt. Der Erzbischof von München und Freising, der für das Seligsprechungsverfahren des Religionsphilosophen verantwortlich ist, hielt am Samstag, 17. August, einen Vortrag im italienischen Isola Vicentina, dem Wohnsitz der Familie Guardinis, zum Thema „Guardini und Europa“. Nach Guardini sei Europa „dazu prädestiniert, den ungebremsten Fortschrittsgedanken bezüglich der naturwissenschaftlichen und dann auch ökonomischen Entwicklung zwar prinzipiell zustimmend, jedoch begrenzend und kritisch zu begleiten“. Ebenso habe Guardini betont, es sei „die ureigene Aufgabe Europas, in angemessener Weise die Würde des Menschen als Individuum und Geschöpf Gottes zu verteidigen und hochzuhalten“, sagte Kardinal Marx. „Wo sind die Gruppen, Institutionen und Akteure, die nicht restaurativ und nostalgisch zurückschauen, sondern im Sinne Guardinis eine Renaissance Europas denken und wagen? Wir Christen sollten auf jeden Fall dabei sein!

Alle Veränderungen, alle Traditionen am Evangelium messen

München, 15. August 2019. In seiner Predigt zu Mariä Himmelfahrt hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, sich bei der Gestaltung der Zukunft der Kirche stärker am Evangelium zu orientieren. „Alle Veränderungen, alle Reformen, alles Beharren, alle Traditionen müssen sich messen lassen an dem, was dieser Botschaft dient“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag, 15. August, im Münchner Liebfrauendom. „Die einen fordern vielstimmig Veränderung, und die anderen haben Angst davor – ein Stimmengewirr, das kennzeichnend dafür ist, dass man ein wenig orientierungslos geworden ist und vielleicht auch Angst vor der Zukunft hat“, so Kardinal Marx: „Aber Angst ist keine Haltung, die wir Christen haben dürfen, wenn wir daran glauben, dass Christus mit uns geht, dass er uns hilft, in diesen schwierigen Zeiten den Weg zu finden.“

Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

München, 8. August 2019. Mit feierlichen Gottesdiensten und den traditionellen Kräutersegnungen begehen Katholiken am Donnerstag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Es wird auch Mariä Himmelfahrt oder Frauentag genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten. Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising feiern an diesem Tag auch ihr Patrozinium.

Bildhauerin Elke Härtel zeigt in Kloster Beuerberg Skulpturen

Beuerberg/München, 5. August 2019. Mit den Skulpturen der Bildhauerin Elke Härtel ist ab Sonntag, 11. August, in Kloster Beuerberg zum vierten Mal eine eigens für diesen Ort geschaffene Installation einer zeitgenössischen Künstlerin zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung „Ferdinand“ um 15 Uhr. Im Anschluss gibt es im Klostergarten sommerliche Speisen und Getränke aus der Klosterküche. Um 17 Uhr findet in der Schwesternkapelle in der Reihe „Beuerberger Klosterklänge“ das Konzert „Seelenlieder“ statt. Der Tenor Leon Dreher und Kilian Langrieger am Klavier bringen dabei Werke von Schubert, Schumann, Brahms und Chopin zur Aufführung.

„Tradition und Reform sind keine Gegensätze"

München, 2. August 2019. Kardinal Reinhard Marx ruft dazu auf, „die scheinbaren Gegensätze von Tradition und Reform im Denken" zu überwinden und darüber hinaus zu denken. „Tradition und Reform sind keine Gegensätze in der Geschichte der Kirche und des Glaubens, sondern ergänzen sich und ermöglichen Veränderung", so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Sendereihe „Zum Sonntag" des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 3. August, gesendet wurde.

Landeskomitee gegen pränatale Bluttests als Kassenleistung

München, 30. Juli 2019. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern lehnt eine Aufnahme pränataler Bluttests in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ab. Die zu erwartende Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses halte die katholische Laienorganisation „sowohl aus ethischen als auch aus verfassungsrechtlichen Gründen für falsch“, heißt es in einer nun veröffentlichten Stellungnahme.   „Wir verkennen nicht, dass die Erkenntnis, ein womöglich behindertes Kind zu erwarten, für werdende Eltern erschütternd ist“, so die Organisation. Die Angst, dieser Belastung nicht gewachsen zu sein, dürfe nicht kleingeredet werden. Gleichzeitig sei zu bedenken, dass die Tests nicht immer zuverlässige Ergebnisse lieferten. Die Entscheidung, ein Kind abtreiben zu lassen, stelle einen „Eingriff in dessen ureigenes Recht auf Leben“ dar. „In der Debatte um pränatale Bluttests geht es letztendlich darum, Leben mit Behinderung zu ‚vermeiden‘, sowohl aus Zumutbarkeits- als auch aus Kostengründen“, heißt es in dem Text weiter.

Sanierung und Neugestaltung des Kardinal-Döpfner-Hauses auf Freisinger Domberg in modifziertem Umfang beschlossen

München, 29. Juli 2019. Die Erzdiözese München und Freising hat den Umfang der Sanierung und Neugestaltung des Kardinal-Döpfner-Hauses (KDH), des Bildungshauses auf dem Freisinger Domberg, angepasst. Die Baumaßnahmen auf dem Freisinger Domberg werden intensiv weiterbetrieben, der neue Anbau für das Bildungshaus, der den Anbau aus den 1960er Jahren ersetzen soll, wird nun 50 Beherbergungszimmer umfassen. Bei der Sanierung des Altbaus, der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz, werden einige Maßnahmen, unter anderem die Wiederherstellung des unter Ludwig I. aufgegebenen Steinernen Saals, nicht realisiert. Dadurch und insbesondere durch das reduzierte Volumen des Neubaus kann die Kostenprognose von zuvor mehr als 94 Millionen Euro auf rund 77 Millionen Euro gesenkt werden. Zusätzlich kalkuliert werden müssen noch ein Risikoaufschlag und weitere künftige Steigerungen der Baupreise.

Uraufführung „Die Seligpreisungen“ in St. Sylvester

München, 23. Juli 2019. Eine Kantate des Münchner Komponisten Markus Höring wird am Samstag, 27. Juli, um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Sylvester, Biedersteiner Straße 1, in München-Schwabing uraufgeführt. Höring schrieb das Stück „Die Seligpreisungen. Kantate für Knabensopran, vier Vokalsolisten, Orgel und Orchester“ anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Gottesdienstreihe „Denken & Beten“. Jesuiten, die an der Münchner Hochschule für Philosophie des Ordens tätig sind, feiern seit September 2008 im Rahmen der Reihe jeden Sonntag um 11 Uhr in St. Sylvester einen Gottesdienst, bei dem besonderer Wert auf die Predigt und die musikalische Gestaltung gelegt wird.

Fahrzeugsegnung in St. Maximilian in München

München, 22. Juli 2019. Für einen sicheren Start in die Ferien lädt die St.-Christophorus-Bruderschaft München auch in diesem Jahr wieder alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu ein, sich und ihren Fahrzeugen Gottes Segen erteilen zu lassen. Dazu feiert Pfarrer Rainer Schießler am Sonntag, 28. Juli, um 10.30 Uhr einen Festgottesdienst in der Münchner Pfarrkirche St. Maximilian, Auenstraße 1. Am Ende des Gottesdienstes segnet Pfarrer Schießler Fahrzeuge von Kindern, mit denen sie am Straßenverkehr teilnehmen. Vor der Pfarrkirche findet anschließend die Segnung der „Erwachsenen-Fahrzeuge“ statt, bei der in den vergangenen Jahren jeweils rund 250 Fahrräder, Autos, Motorräder, Nutzfahrzeuge und andere Gefährte aller Art gezählt wurden.

Neue Räume für die Lebensberatung in Mühldorf

Mühldorf a. Inn/München, 22. Juli 2019. Bei einer Feierstunde werden am Montag, 29. Juli, um 14 Uhr die neuen Räume der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Landkreis Mühldorf (Stadtplatz 10, Mühldorf a. Inn) eingeweiht. Monsignore Siegfried Kneißl, Leiter der Hauptabteilung Beratung im Erzbischöflichen Ordinariat München, segnet dabei die Beratungsräume. 

Landeskomitee plädiert für Erhalt von Kirchenzeitungen

München, 25. Juli 2019. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern macht sich für den Erhalt von gedruckten Bistumszeitungen stark. Diese einzustellen, wie in Fulda, Mainz und Limburg bis Ende 2023 geplant, sei ein „trauriges und fatales Signal zur falschen Zeit“, heißt es in einer nun veröffentlichten Stellungnahme der Laienorganisation. „In Zeiten, in denen religiöses Wissen nicht mehr selbstverständlich über das Elternhaus weitergegeben oder im Schulunterricht erworben wird, schließen Kirchenzeitungen eine Lücke, die von Jahr zu Jahr größer wird.“ Zudem erreichten sie Zielgruppen, deren Interessen von säkularen Medien kaum bedient würden, und seien mit ihrer Themenvielfalt der „haptische Ausdruck der Zusammengehörigkeit und des Zusammenhalts in einem Bistum“. In diesem Sinne wünscht sich das Landeskomitee von den Verantwortlichen in den Bistümern „mehr Mut zu Printprodukten, die journalistisch eigenständig verantwortet und in eine umfassende Medienstrategie eingebettet sind“. Um ein breit gefächertes kirchliches Medienangebot aufrechterhalten zu können, „darf nicht die reine Wirtschaftlichkeit einzelner Produkte im Vordergrund stehen“.

Kardinal Marx trifft Erzbischof Boutros Moshe aus Mossul

München, 24. Juli 2019. Kardinal Reinhard Marx hat am Mittwoch, 24. Juli, den Erzbischof von Mossul, Boutros Moshe, in München getroffen. Gegenstand des Gesprächs war unter anderem die Lage der Christen in der Gegend um Mossul im Norden Iraks. Viele der vom so genannten „Islamischen Staat“ vertriebenen Christen sind mittlerweile wieder in die Ninive-Ebene, das traditionelle Siedlungsgebiet der Christen im Norden Iraks, zurückgekehrt. Unterstützt wurden sie dabei auch von den katholischen Hilfswerken Caritas international, Missio Aachen, Missio München und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. (ck)

Spaziergang für Trauernde

München, 23. Juli 2019. Ein Spaziergang für Menschen, die um einen Verstorbenen trauern, beginnt am Donnerstag, 25. Juli, um 19.30 Uhr vor dem Pfarrbüro der Pfarrei St. Ludwig, Ludwigstraße 22, in München. Der Weg führt durch den Englischen Garten. Kurze Impulse zu Beginn und unterwegs „laden dazu ein, den eigenen Gefühlen zwischen Trauer und Freude, Müdigkeit und Lebendigkeit nachzuspüren“, wie es in der Ankündigung der Veranstaltung heißt. Es gebe Gelegenheit, sich auszutauschen oder auch in Ruhe bei sich und den eigenen Gedanken zu bleiben. Der Spaziergang endet gegen 21 Uhr mit einem Gebet und einem Segen.
 
Begleitet wird der Abend von den Pastoralreferentinnen Susanne Bauer von St. Ludwig und Heidrun Oberleitner-Reitinger vom Katholischen Bestattungsdienst. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter sind die Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising und das Ressort Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat. (ct)

Kardinal Marx: Europa ist mehr als ein Wirtschaftsraum

München, 23. Juli 2019. Kardinal Reinhard Marx hat dafür geworben, Europa nicht nur als Wirtschaftsraum zu begreifen. „Es war vielleicht nicht unvernünftig mit der Montanunion“, spielte er am Montagabend, 22. Juli, in München auf die Gründungsgeschichte der Europäischen Union an, „aber ohne die gemeinsame Kultur hätte es nicht geklappt.“ Anlass war die Vorstellung des Buches „Ein Leben für die Kultur – Reinhard Raffalt (1923-1976) zwischen Bayern, Deutschland und Italien“ von Julian Traut.

Gemeinsamer Auftritt beim Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt

München, 22. Juli 2019. Ein gemeinsames ökumenisches spirituelles Format beim Ökumenischen Kirchentag vom 12. - 16. Mai 2021 in Frankfurt wünschen sich die Mitglieder des Landessynodalausschusses der bayerischen Landeskirche und des Präsidiums des Landeskomitees der Katholiken in Bayern. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, sprach sich dafür aus, stärker die Gemeinsamkeiten beider Kirchen festzustellen und regte an, mit einem gemeinsamen Auftritt beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt auf die „guten ökumenischen Erfahrungen in Bayern“ aufzubauen. Der Vorschlag traf auf evangelischer Seite auf große Zustimmung. „Wir sollten zeigen, was wir lieben und welcher Schatz uns mit dem Evangelium anvertraut ist“, darin liege ein großes Potential für die Kirchen, so Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe soll jetzt ein spirituelles Format ausgearbeitet werden. Das Präsidium des Landeskomitees und der Landessynodalausschuss waren am Samstag zu einer gemeinsamen Sitzung im evangelischen Landeskirchenamt in München zusammengekommen.

„Wort Gottes vorzutragen gehört zu den wichtigsten Aufgaben“

München, 20. Juli 2019. Kardinal Reinhard Marx hat sich dafür ausgesprochen, die Weiterbildung von Lektorinnen und Lektoren im Erzbistum auszubauen. „Das Wort Gottes vorzutragen gehört zu den wichtigsten Dingen, die wir in der Kirche tun“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim diözesanen Tag der Lektorinnen und Lektoren in München am Samstag, 20. Juli. Lektorin oder Lektor sei „eine  besondere Berufung“, für die gewisse Qualifikationen nötig seien. Daher sei es wichtig, die Ehrenamtlichen für ihren Dienst zu schulen und ihnen bei Bedarf Unterstützung anzubieten, erklärte Marx in einem Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Den anwesenden Frauen und Männern dankte der Kardinal für ihren Dienst.

Zahl der Katholiken im Erzbistum geht nur leicht zurück

München, 19. Juli 2019. Die Zahl der Katholiken im Erzbistum München und Freising geht weiterhin nur leicht zurück. Zum 31. Dezember 2018 lebten auf dem Gebiet des Erzbistums rund 1,674 Millionen Menschen (2017: 1,695 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 44 Prozent (2017: 45 Prozent) entspricht. Die Zahl der Katholiken ist damit um 1,2 Prozent (2017: 1,4 Prozent) zurückgegangen. Die hohe Zahl der Kirchenaustritte wird dabei durch die Zuwanderung in das Gebiet des Erzbistums teilweise ausgeglichen. Die Zahlen der Trauungen, Taufen, Erstkommunionen und Firmungen blieben im Wesentlichen gleich. Das geht aus den „Eckdaten des Kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2018“ hervor, die am Freitag, 19. Juli, durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht wurden.

Kardinal Marx hält Hearing zur Zukunft des Erzbistums ab

München, 18. Juli 2019. Gemeinsam mit Kardinal Reinhard Marx haben sich 50 Vertreterinnen und -vertreter  aller wichtigen Gremien im Erzbistum München und Freising über den Stand von zentralen pastoralen Entwicklungsprojekten informiert. Bei dem vom Erzbischof von München und Freising einberufenen Hearing im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried sprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwochabend, 17. Juli, dreieinhalb Stunden lang über Themen wie die Entwicklung einer Personalstrategie für das Jahr 2030, ein Profil der Pastoral und Pastoralkonzepte, die Dekanatsreform, Leitungsmodelle für Pfarrverbände, Fragen der Dienst- und Fachaufsicht sowie über die Zusammenarbeit von Ordinariat und Bischofsvikaren.

„Völlig unnötiger Krach um gesetzlichen Sonntagsschutz“

München, 16. Juli 2019. Scharfe Kritik übt der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, an der Forderung nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen. Der von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unternommene Vorstoß, wonach in bayerischen Kommunen künftig an vier Sonntagen im Jahr ohne konkreten Anlass Geschäftsöffnungen möglich sein sollten, habe „völlig unnötig einen neuerlichen Krach um den gesetzlichen Sonntagsschutz entfacht“, so der Landeskomitee-Vorsitzende in einer aktuellen Stellungnahme.

Fest der Ehejubilare in München

München, 31. Mai 2019. Eheleute aus dem Erzbistum, die in diesem Jahr einen besonderen Hochzeitstag feiern, sind herzlich eingeladen, sich für das Fest der Ehejubilare am Sonntag, 27. Oktober, in München anzumelden. Den Auftakt macht ein Festgottesdienst im Dom zu Unserer Lieben Frau, bei der der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, zusammen mit den Weihbischöfen die Ehejubilare einzeln segnen wird. Nach einem Empfang und Mittagessen steht am Nachmittag ein buntes Programm zur Auswahl. Dieses reicht von Kirchenführungen, Einblicken in die digitale Familienforschung über Paargeschichten, Musik und Tanz bis zu Clown-Aufführungen. Alle Angebote einschließlich des Mittagessens sind kostenfrei.

Kardinal Marx trifft Lektorinnen und Lektoren

München, 15. Juli 2019. Etwa 120 Ehrenamtliche kommen am Samstag, 20. Juli, um 9 Uhr zum diözesanen Tag der Lektorinnen und Lektoren im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried, Forst-Kasten-Allee 103, in München zusammen. Nach der Begrüßung durch Weihbischof Bernhard Haßlberger spricht in einem Vortrag um 9.45 Uhr der ehemalige Bischof von Erfurt, Joachim Wanke, zum Thema „Neu auf Gottes Wort hören – vom Umgang mit dem ‚gedruckten‘ und ‚ungedruckten‘ Wort Gottes“. Um 11 Uhr stellt sich Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in einem Gespräch den Anliegen und Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Archiv des Erzbistums München und Freising geht online

München, 15. Juli 2019. Eines der bedeutendsten Kirchenarchive Deutschlands, das Archiv des Erzbistums München und Freising, geht online. Unter den rund vier Millionen digitalisierten Seiten, die ab Dienstag, 16. Juli, unter www.erzbistum-muenchen.de/archiv-und-bibliothek abrufbar sind, finden sich auch das älteste Dokument im Archiv des Erzbistums, eine Urkunde Bischofs Otto I. von 1147, alle historischen Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher der Erzdiözese oder die älteste Bistumsbeschreibung von 1315.

Kardinal Marx: Christen können Beispiel für Integration geben

München, 13. Juli 2019. Gemeinsam mit Erzpriester Abuna Deuscoros El-Antony hat Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 13. Juli, das neue Gemeindezentrum der koptisch-orthodoxen Christen in München-Berg am Laim eröffnet. Die koptische Gemeinde in München, deren mehrere Hundert Gläubige fast alle aus Ägypten stammen, könne ein Vorbild für gelingende Integration sein, sagte der Erzbischof von München und Freising. „Wir Christen zeigen: Man kann seinen Glauben, seine Traditionen, seine Riten weiterleben und doch offen sein für das Neue.“ Es sei möglich, dass Menschen „eine neue Heimat finden, aber die alte nicht verlieren, eine neue Sprache lernen, aber die alte nicht vergessen“.

„Raus aus der Kirche, rein ins Wirtshaus“

München, 10. Juli 2019. Einen Gesprächsabend für Interessierte aus Gesellschaft, Kunst, Kultur und Kirche veranstaltet die Erzdiözese München und Freising am Mittwoch, 17. Juli, um 19 Uhr in der Münchner Gaststätte „Zum Stiftl – Mein Wirtshaus“, Tal 15. Unter dem Motto „Weiberabend“ wird es bei der Diskussion vor allem um das Thema Frauen gehen. Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Theater und Kabarett leiten einzelne Fragerunden mit ihren Darbietungen ein. Moderiert wird der Abend von dem Münchner Pfarrer Rainer Schießler und der Leiterin des Kulturmanagements im Erzbischöflichen Ordinariat München, Andrea-Elisabeth Lutz. Beide werden sich als Vertreter der Kirche auch selbst in die Diskussion einbringen, ebenso wie Elisabeth Stanggassinger, Gemeindereferentin im Pfarrverband München-Westend.

Altarweihe in Wörth mit Kardinal Reinhard Marx

München, 9. Juli 2019. Bei einem Festgottesdienst am Sonntag, 14. Juli, um 10 Uhr weiht der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den neuen Altar der Pfarrkirche St. Peter in Wörth, Landkreis Erding. Mit der Neugestaltung der liturgischen Orte durch den Bildhauer Matthäus Rutkowski aus Altenmarkt an der Alz wurde die Restaurierung des Gotteshauses, das im März 2016 durch einen Brand beschädigt worden war, abgeschlossen.

Erzbistum legt Jahresabschluss 2018 und Haushalt 2019 vor

München, 11. Juli 2019. Das Erzbistum München und Freising hat seinen Jahresabschluss und Lagebericht 2018, den Haushalt 2019 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Die Rechnungslegung erfolgte wie seit dem Jahr 2015  gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB).   Der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, machte bei der Finanzpressekonferenz am Donnerstag, 11. Juli, in München deutlich, dass der prognostizierte Rückgang von Mitgliedern die Kirche dazu aufrufe, ihren Sendungsauftrag noch ernster zu nehmen und neu auf die Menschen zuzugehen und in der Gesellschaft zu wirken: „Die Herausforderung der nächsten Jahre wird sein, eine Gesamtstrategie zu entwickeln, um mit einer hohen Qualität in Seelsorge, Bildung, im gemeindlichen Leben wie auch im Dienst am Nächsten möglichst viele Menschen zu erreichen.“ Beer bekräftigte: „Dass wir weniger werden, ist schließlich kein Naturgesetz.“   Dementsprechend gelte es, die finanziellen Mittel nicht allein zur Bewahrung des Bestehenden und Althergebrachten zu verwenden, sondern auch, „um auf neue Weise pastoral und kommunikativ präsent zu sein, die Bedürfnisse der Menschen aufzugreifen und Angebote zu machen, die auch Menschen erreichen, die wir verloren haben oder bislang noch nicht erreicht haben“, so der Generalvikar.

Erzbistum dementiert Schlagzeile der „Abendzeitung“

München, 12. Juli 2019. Das Erzbistum München und Freising weist die Schlagzeile der Münchner „Abendzeitung“ vom Freitag, 12. Juli, als frei erfunden zurück. Das Blatt titelt auf Seite 1 „Kirche verkauft Kirchen. Erzdiözese investiert jetzt lieber in Mietwohnungen“. Dazu stellt das Erzbistum klar: Weder verkauft das Erzbistum Kirchen, noch beabsichtigt es, dieses zu tun.   Das Erzbistum hatte am Vortag seinen Jahresabschluss 2018 und Lagebericht 2018 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum bei der jährlichen Finanzpressekonferenz vorgelegt. Bei dieser Pressekonferenz, an der wie die „Abendzeitung“ zahlreiche Medien und Nachrichtenagenturen teilgenommen und über diese auch berichtet hatten, war weder von einem Verkauf noch einem möglichen Verkauf die Rede, noch lassen die vorgelegten umfangreichen Berichte derartige Rückschlüsse zu. Die „Abendzeitung“ selbst führt in ihrem im Inneren gedruckten Bericht keinen Beleg für die Titelzeile an. Das Erzbistum fordert die Abendzeitung auf, Ihre falsche Darstellung umgehend zu berichtigen.