Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Zahl der Katholiken im Erzbistum geht zurück

München, 27. Juni 2022. Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie viele Bereiche des kirchlichen Lebens stark eingeschränkt waren, zeigt die Kirchliche Statistik 2021 einige positive Tendenzen. Die Zahl der Trauungen im Bereich des Erzbistums München und Freising hat sich im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt, auch die Zahl der Taufen, Erstkommunionen und Firmungen ist deutlich gestiegen. Die Niveaus der Vor-Pandemie-Zeit wurden in den Ergebnissen der Kirchlichen Statistik für das Jahr 2021 aber nicht immer erreicht. Zugleich ging die Zahl der Katholikinnen und Katholiken 2021 deutlich zurück. Neben hohen Austrittszahlen hing dies auch mit einer geringeren Zuwanderung in den Großraum München zusammen, die in vergangenen Jahren den Rückgang der Katholikenzahl abschwächen konnte. Zum 31. Dezember 2021 lebten auf dem Gebiet des Erzbistums rund 1,562 Millionen Menschen katholischen Glaubens im Erzbistum München (2020: 1,610 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 40,6 Prozent (2020: 42 Prozent) entspricht. Das geht aus den „Eckdaten des kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2021“ hervor, die am Montag, 27.

„Freiheit heißt, einander in Liebe zu dienen“

München, 26. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat den Wert wahrer Freiheit „als Vollendung im Akt der Zustimmung, der Anerkennung, des Miteinanders“ betont. Im Evangelium gelte menschliche Freiheit als „programmatischer Gegenentwurf gegen allen Missbrauch, gegen alle Gewaltanwendung, gegen alle Zerstörung der menschlichen Würde“. Freiheit, so Marx, sei demnach nicht, „alles tun zu können, was ich will“. Sie bedeute vielmehr, „einander in Liebe zu dienen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst im Rahmen der Münchner Opernfestspiele am Sonntag, 26. Juni, in der Jesuitenkirche St. Michael.

Priester können „Zeichen der anderen Welt“ sein

Freising, 25. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung des Priesters für das Wesen der katholischen Kirche hervorgehoben. Es gelte jedoch hinzuschauen, „was die eigentliche Berufung ist“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zum Tag der Priester der Erzdiözese am Samstag, 25. Juni, im Freisinger Mariendom. Es dürfe nicht überraschen, dass der Priester „immer auch ein Stein des Anstoßes ist“, so Marx. „Ein Anstoß kann natürlich auch etwas Positives bewirken, kann aber auch skandalisieren und den Glauben anderer erschüttern“, führte er aus. Sowohl „Überhöhung“ als auch „Profillosigkeit“ machte Marx als Gefahren des Priestertums aus.

Ehemaliger Künstlerseelsorger Alfred Kaiser ist verstorben

München, 24. Juni 2022. Pfarrer Alfred Kaiser, der langjährige Künstlerseelsorger der Erzdiözese München und Freising, ist tot. Er verstarb am Mittwoch, 22. Juni, im Alter von 96 Jahren in Krailling bei München. Der am 26. Mai 1926 in München geborene Kaiser wurde am 29. Juni 1951 in Freising zum Priester geweiht und wirkte von 1985 bis 1998 als Bischöflicher Beauftragter für die Künstlerseelsorge in der Erzdiözese. Davor unterrichtete der promovierte Studiendirektor über zwei Jahrzehnte an einer Münchner Wirtschaftsoberrealschule das Fach Religion.

„Einen Gott, bei dem ich Leiden und Armut ausklammere, gibt es nicht“

München, 24. Juni 2022. Mit Blick auf die Relevanz gelebter Nächstenliebe und praktizierter Hilfe für die Benachteiligten hat Kardinal Reinhard Marx betont: „Einen Gott, wo ich das Leiden und die Armut, die Krankheit, den Krieg ausklammere, den gibt es nicht.“ Von Gott zu reden sei nur möglich, „wenn wir gleichzeitig von den Wunden der Welt reden“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 24. Juni, in der Münchner Pfarrkirche St. Theresia im Rahmen eines Gottesdienstes anlässlich der Bundeskonferenz des caritativen katholischen Fachverbands SKM. Das Wirken der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen der im SKM organisierten Vereine und Initiativen sei nicht nur wertvoll, „damit Caritas geschieht oder Kirche glaubwürdig ist, sondern damit Gott verherrlicht wird mitten in dieser Welt", so Marx.

„Was Betroffene wirklich bewegt“

München, 21. Juni 2022. Unter dem Titel „Betroffene hören. Worte von Menschen mit Missbrauchserfahrung“ lädt die Erzdiözese München und Freising am Dienstag, 5. Juli, ab 19 Uhr erneut zu einem Abend ein, der die sachliche Auseinandersetzung mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche ins Zentrum rückt. Organisiert und moderiert wird die Diskussionsveranstaltung in der Katholischen Akademie in München (Mandlstraße 23) vom unabhängigen Betroffenenbeirat in der Erzdiözese München und Freising. Thematisch steht diesmal die Frage im Mittelpunkt „Was Betroffene wirklich bewegt“. Erstmals hatte die Erzdiözese im März 2022 das Gesprächsformat „Betroffene hören“ durchgeführt.

Altarweihe in St. Johann Baptist in München

München, 21. Juni 2022. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, feiert am Donnerstag, 23. Juni, um 19 Uhr einen Festgottesdienst anlässlich der Altarweihe in der Pfarrkirche St. Johann Baptist in München-Johanneskirchen. Der neue Altar aus hellem französischem Kalkstein hat die Form des griechischen Buchstaben Tau. Ebenfalls neu und passend gestaltet wurden von dem Bildhauer Toni Stegmayer Ambo, Taufstein und Sedilien.

Archivalientausch sorgt für mehr Klarheit für die Forschung

München, 21. Juni 2022. 542 Urkunden, Bände und Akten wurden am Montag, 20. Juni, zwischen den Staatlichen Archiven Bayerns und dem Archiv des Erzbistums München und Freising ausgetauscht. Dieser große Archivalientausch, der in der Generaldirektion der Staatlichen Archive in München vollzogen wurde, soll insbesondere die archivarische Forschung erleichtern. Die nun zwischen Generaldirektorin Margit Ksoll-Marcon und Archiv- und Bibliotheksdirektor Johannes Merz ausgetauschten Archivalien waren durch verschiedene historische Umstände vor längerer Zeit ins „falsche“ Archiv gelangt.

Kardinal Marx feiert Gottesdienst zu Opernfestspielen

München, 20. Juni 2022. Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 26. Juni, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 6). Die musikalische Leitung hat der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper Vladimir Jurowski, Orchester und Chor der bayerischen Staatsoper tragen die Paukenmesse „Missa in tempore belli“ von Joseph Haydn vor. Als Solisten und Solistinnen wirken Jasmin Delfs (Sopran), Emily Sierra (Alt), Jonas Hacker (Tenor) und Milan Siljanov (Bass) mit. Die Orgel spielt der Organist von St. Michael, Peter Kofler. (glx)

Hinweis: Journalistinnen und Journalisten, die über den Gottesdienst berichten möchten, werden um Anmeldung in der Pressestelle unter E-Mail pressestelle@eomuc.de oder Telefon 089/2137-1263 gebeten.

Musikalischer Nachwuchs für den Liebfrauendom gesucht

München, 20. Juni 2022. Die Münchner Domsingschule sucht Mädchen und Buben ab dem Grundschulalter, die eine fundierte Gesangsausbildung erhalten und die Gottesdienste im Liebfrauendom musikalisch mitgestalten möchten. Am Samstag, 25. Juni, lädt die Domsingschule von 16.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr zu einem Infonachmittag in ihre Räume im Albertinum ein (Westendstraße 300, am Westpark, in der Nähe des Eingangs zum Rosengarten). Während die Kinder gemeinsam ein erstes Lied einstudieren können, erhalten interessierte Eltern Informationen von den verantwortlichen Chorleitern sowie Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl. „Wir laden alle interessierten Kinder und Eltern ein, die Chorarbeit der Münchner Domsingschule aktiv kennenzulernen und sich von der gesanglichen Qualität, aber auch der guten Atmosphäre und dem bereichernden Miteinander in unseren Chören zu überzeugen“, so Franzl.

„Neugierde für das, was der Herr uns in dieser Zeit sagen will“

München, 19. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat an sein Schreiben an Papst Franziskus vor einem Jahr erinnert und seine Vorstellung einer synodalen Kirche erläutert. Für viele sei es verstörend und irritierend gewesen, dass er vor einem Jahr „von einem gewissen ‚Toten Punkt‘“ gesprochen habe. Dieser aber könne „zu einem Wendepunkt werden“. Immer in der Geschichte der Kirche gebe es solche Punkte, „wo viele spüren: So geht es nicht weiter. Es müssen auch neue Impulse gesetzt werden, es muss ein neuer Weg gefunden werden. Nicht das Alte abschneiden und wegwerfen. Mitnehmen, aber doch Offenheit und Neugierde für das, was der Herr uns in dieser Zeit sagt. Auch durch die Krisen hindurch“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zum Bennofest am Sonntag, 19. Juni, im Münchner Liebfrauendom. Die 2000 Jahre Geschichte der Kirche seien „immer auch eine Geschichte der Sünde, der Vergebung, des vielfältigen Versagens gerade derer, die Verantwortung haben, die die Kirche leiten.“

„Eucharistie ermöglicht Blick auf einen Gott, der in Kellern von Mariupol anwesend ist“

München, 16. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat an Fronleichnam allen gedankt, die den christlichen Glauben in Zeiten, die von Krieg und Krisen geprägt sind, in die Öffentlichkeit tragen und ihn leben im Engagement „für den Frieden, für die Versöhnung, für die Flüchtlinge aus der Ukraine“ sowie aus vielen anderen Teilen der Welt. „Wir reden nicht nur über die Kirche an einem solchen Tag, wir zelebrieren nicht uns selbst“, sondern „wir erinnern die ganze Gesellschaft an den Kern des Christlichen Glaubens“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zum Fronleichnamsfest am Donnerstag, 16. Juni, auf dem Münchner Marienplatz. Die Feier der Eucharistie, die an Fronleichnam im Mittelpunkt steht, führe laut Marx in das Gottesbild Jesu hinein und ermögliche den Blick auf „einen Gott, der sich hineinbegibt in das Elend der Menschen, der in den Kellern von Mariupol anwesend ist“.

Bennofest mit Gottesdiensten und Frühschoppen

München, 13. Juni 2022. Das Bennofest zu Ehren des Münchner Stadtpatrons, des Heiligen Benno, wird heuer mit feierlichen Gottesdiensten am Sonntag, 19. Juni, im Münchner Liebfrauendom und einem Frühschoppen auf dem Domvorplatz begangen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, feiert das Pontifikalamt um 10 Uhr, an das sich der Frühschoppen mit der Altbairischen Blasmusik Karl Edelmann anschließt. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, steht um 17.15 Uhr der Vesper mit Reliquienprozession vor. Als Gastgeber des Bennofestes haben die Seelsorgsregion München und der Katholikenrat der Region München diesmal besonders geflüchtete Menschen aus aller Welt und ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eingeladen. „So wollen wir sie in München unter dem Segen unseres Stadtpatrons willkommen heißen, Begegnung ermöglichen, und den Helferinnen und Helfern ein Dankeschön für ihr Engagement aussprechen“, erläutern Weihbischof zu Stolberg und Katholikenratsvorsitzende Hiltrud Schönheit.

„Ein solcher Ort ist wichtig für die Gesellschaft“

Dachau, 12. Juni 2022. Bei einem Gottesdienst auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau am Sonntag, 12. Juni, hat Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung von Erinnerung und Gedenken hervorgehoben. In seiner Predigt in der Todesangst-Christi-Kapelle betonte der Erzbischof von München und Freising: „So ein Erinnerungstag ist nicht nur historisch wichtig, sondern auch, um etwas über unsere Welt zu lernen und etwas über unseren Glauben zu lernen. Das ist Dachau: ein Ort, sich neu zu vergewissern über den Weg, den wir gehen, als Menschen und als gläubige Christen.“

„Mitten in die feinsten Momente des Lebens knallt das schreckliche, beschissene Leben“

Garmisch-Partenkirchen, 11. Juni 2022. In einem ökumenischen Trauergottesdienst haben in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und Christian Kopp, der evangelische Regionalbischof des Kirchenkreises München und Oberbayern, an die Opfer des Zugunglücks vom 3. Juni in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen gedacht. Die Bischöfe feierten den Gottesdienst am Samstag, 11. Juni, gemeinsam mit Hinterbliebenen, Überlebenden und Angehörigen, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen. Die Bischöfe dankten insbesondere den Einsatzkräften in den Rettungsdiensten, bei der Feuerwehr, der Polizei, dem Technischen Hilfswerk, dem Kriseninterventionsteam und vielen anderen Menschen, die nach dem Zugunglück geholfen hatten.

Fronleichnamsprozession zieht wieder durch München

München, 9. Juni 2022. Nachdem die große Prozession zum Fronleichnamsfest aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren entfallen musste, werden nun wieder tausende Gläubige in München erwartet. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 16. Juni, um 9 Uhr ein Pontifikalamt auf dem Marienplatz. Die anschließende Prozession führt über die Residenzstraße zur Ludwigskirche zum Segensaltar und dann zurück zum Marienplatz, wo der eucharistische Segen gespendet wird. Bei einer besonderen Gabenprozession werden Hilfsorganisationen vorgestellt, die in München Geflüchtete unterstützen oder konkret Hilfe in der Ukraine leisten, darunter die Bahnhofsmission München, die Caritas München Mitte, die Münchner Tafel, der Verein Heimatstern und die ukrainische griechisch-katholische Gemeinde. Bohdan Dzyurakh, Bischof der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, wird an der Prozession und dem Gottesdienst teilnehmen und konzelebrieren.

Ökumenischer Trauergottesdienst in Partenkirchen

München, 8. Juni 2022. Mit einem Trauergottesdienst am Samstag, 11. Juni, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen (Ludwigstraße 46) erinnern die katholische und die evangelische Kirche an die Opfer des Zugunglücks in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Christian Kopp, Regionalbischof des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises München und Oberbayern, feiern den ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit Hinterbliebenen, Überlebenden und Angehörigen, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen. Auch Vertreter der Staatsregierung und weitere Vertreter der Politik werden erwartet. Da sich unter den Verstorbenen Personen befinden, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen waren, werden im Rahmen des Gottesdienstes auch Gebete in ukrainischer Sprache vorgetragen. Der Bayerische Rundfunk überträgt den Gottesdienst live im Fernsehen und im Internet unter www.br.de/mediathek/live.

Austausch über ökumenische Praxis in Bayern

München, 7. Juni 2022. Die katholischen bayerischen Diözesanbischöfe mit dem Vorsitzenden der Freisinger Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und die Evangelisch-Lutherischen Regionalbischöfinnen und -bischöfe mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm haben über das ökumenische Handeln der beiden großen christlichen Kirchen im Freistaat beraten. Dabei wurde die ökumenische Praxis in konkreten Beispielen betrachtet, um weitere Anknüpfungspunkte zu identifizieren und zur praktischen Ökumene auf regionaler Ebene zu ermutigen. Bei der Zusammenkunft am Hesselberg in Mittelfranken sprachen sich die Anwesenden zudem für eine staatlich eingesetzte Missbrauchsbeauftragung auf Landesebene in Bayern aus, um die Aufarbeitung und Bekämpfung sexueller Gewalt noch umfassender zu ermöglichen.

Kardinal Marx: Diakonenweihe ist Schritt in neue Wirklichkeit

München, 4. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat am Samstag, 4. Juni, drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht. Dieser Eintritt in den Klerikerstand sei „ein Schritt in eine neue Wirklichkeit“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt im Liebfrauendom. Es sei ein „großes Abenteuer“, aber „kein Privileg“. In jedem Fall gehöre Mut dazu. „Danke, dass ihr diesen Mut hattet“, sagte Marx. „Jetzt kommt ein neuer Abschnitt, österliche Zeugen zu sein von der Verkündung der Welt.“ An die Gottesdienstbesucher gerichtet, erinnerte Marx. „Wir werden eingeladen, durch unser Leben das Evangelium weiterzuschreiben.“

Kardinal Marx „schockiert und traurig“ über tragisches Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen

München, 3. Juni 2022. Angesichts des Zugunglücks im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, bei dem am Freitag mehrere Menschen gestorben und zahlreiche weitere verletzt worden sind, betont Kardinal Reinhard Marx, er sei „schockiert und traurig, dass bei diesem schlimmen Unfall Menschen aus der Mitte des Lebens gerissen, getötet oder teilweise schwer verletzt wurden“. Im Gebet sei er „mit vielen anderen gemeinsam verbunden mit allen Opfern, Verletzten und Hinterbliebenen“. Der Verlust, den die Angehörigen der Verstorbenen zu erleiden hätten, sei „schwer erträglich und mit Worten nicht begreifbar zu machen“. (hs)

Schatzkammer Landshut wird zu Pfingsten wieder eröffnet

München, 3. Juni 2022. Nach rund zwei Jahren Schließzeit wird die Schatzkammer der Pfarrei St. Martin am Pfingstsonntag, 5. Juni, wieder eröffnet. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, den Festgottesdienst um 11 Uhr mitzufeiern. Dabei regnen auch wieder Blütenblätter aus dem 29 Meter hohen Gewölbe der Stiftsbasilika. Anschließend steht die Schatzkammer zur Besichtigung offen. Sie ist als Schaudepot konzipiert. Neben ihrer Funktion als Ausstellungsraum ist sie Aufbewahrungsort für Kunstgüter, die bis heute in der Liturgie Verwendung finden. Seit 1978 bestand die Schatzkammer im gewohnten Aussehen, sodass eine Überarbeitung des Bestandes notwendig wurde, um ihn an die konservatorischen Ansprüche unserer Zeit anzupassen.

„Pfingsten unvereinbar mit Nationalismus und Ausgrenzung“

München, 4. Juni 2022. Die Pfingstbotschaft, „das Heil grundsätzlich für alle Menschen zu verkünden“, ist laut Kardinal Reinhard Marx „unvereinbar mit Nationalismus, mit Hass gegen andere, mit Ausgrenzung und Unterdrückung“. So werde auch „eine pfingstlich erneuerte Kirche zu einem wichtigen Zeichen der Hoffnung inmitten einer Welt, die Orientierung und Halt verliert und sich immer stärker bewegt hin zu Egoismen, zum Imperialismus, zu Eroberungsfantasien, zur Beherrschung anderer, zur Unfreiheit“, erklärt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt am Pfingstsonntag, 5. Juni, im Münchner Liebfrauendom.

Kardinal Marx würdigt Herzog Franz von Bayern als Förderer der Kunst mit „Empathie und Sensibilität“

München, 1. Juni 2022. Kardinal Reinhard Marx hat im Namen der Erzdiözese München und Freising sowie der katholischen Kirche in Bayern dem diesjährigen Träger des Romano-Guardini-Preises, Herzog Franz von Bayern, Glückwünsche überbracht. Im Rahmen der Preisverleihung am Dienstagabend, 31. Mai, in der Katholischen Akademie in Bayern würdigte der Erzbischof von München und Freising Eigenschaften des 88-jährigen Preisträgers, die „uns Beispiel geben können, wie man Leben gelingend macht“. Wie Romano Guardini habe er „gespürt, was los ist in der Welt“, so Marx. Nicht nur als Förderer der Kunst habe Herzog Franz Ansehen erworben, sondern wie Guardini eine „Empathie und Sensibilität“ gezeigt „für das, was an Brüchen und Herausforderungen in der Welt ist“.

Gedenkgottesdienst für selige Märtyrer von Dachau

München/Dachau, 31. Mai 2022. Den diesjährigen diözesanen Gedenktag der seligen Märtyrer von Dachau wird Kardinal Reinhard Marx mit einem feierlichen Pontifikalamt am Sonntag, 12. Juni, um 9 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau (Alte Römerstraße 75) begehen. In diesem Jahr jährt sich bei 40 der 57 seliggesprochenen Märtyrern, die im KZ Dachau inhaftiert waren und dort verstarben, vielfach hingerichtet oder auf andere Weise ermordet wurden, der Todestag zum 80. Mal. Unter ihnen ist Titus Brandsma (1881-1942), ein niederländischer Ordenspriester, Journalist und Professor für Philosophie, der vor wenigen Tagen, am 15. Mai, als erster der seligen Märtyrer von Dachau in Rom heiliggesprochen worden ist.

Peter Förster wird zum 1. Juni Offizial

München, 31. Mai 2022. Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hat mit Wirkung zum 1. Juni Domvikar Peter Förster zum Erzbischöflichen Offizial ernannt. Förster übernimmt damit die Leitung des Konsistoriums und Metropolitangerichts (Offizialat) der Erzdiözese München und Freising. Der 47-Jährige hatte seit Februar kommissarisch die Aufgaben des bisherigen Gerichtsvikars Prälat Lorenz Wolf wahrgenommen. Seit September 2014 war Förster als Vizeoffizial am Konsistorium tätig.

Feierliche Gottesdienste zum Pfingstfest

München, 30. Mai 2022. Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christinnen und Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 5. Juni, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.

Kardinal Marx weiht angehende Priester zu Diakonen

München, 30. Mai 2022. Kardinal Reinhard Marx, der Erzbischof von München und Freising, weiht am Samstag, 4. Juni, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen. Die Diakonenweihe beauftragt die Kandidaten zum Dienst am Altar, am Wort Gottes und zur Sorge für die Armen und Kranken. Die zukünftigen Priester versprechen damit die Ehelosigkeit, das Beten des Stundengebetes sowie den Gehorsam gegenüber dem Bischof. Bei einer Teilnahme am Gottesdienst vor Ort gelten die aktuellen Hygieneregeln, das Tragen einer FFP-2-Maske wird empfohlen. Eine Mitfeier im Internet ist zeitgleich möglich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

Lernen ermöglichen, Freude stiften, Ankommen erleichtern

München, 27. Mai 2022. Die Abteilung „Flucht, Asyl, Migration und Integration“ (FAMI) der Erzdiözese München und Freising unterstützt benachteiligte Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft mit dem Ziel, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und zugleich soziale Kompetenzen zu fördern. Im Rahmen des Projekts „FerienLernGaudi“ können unter anderem Defizite aus den Corona-Monaten abgebaut werden. Zudem erhalten junge Menschen, die erst seit kurzem in Deutschland leben, niedrigschwellig Anschluss. In Kooperation mit Projektpartnern schafft FAMI in den Pfingstferien an mehreren Orten in München Angebote, damit Jugendliche gemeinsam Unterrichtsstoff nachholen und Freizeit gestalten können. Neben Inhalten aus Schulfächern wird auch der Umgang mit digitalen Medien geübt und ein Fokus auf das soziale Miteinander gesetzt. Das Projekt wird aus dem Flüchtlingsfonds der Erzdiözese finanziert. Das Angebot, das 2021 begründet wurde, hatte im ersten Jahr rund 300 Teilnehmende.

Pfarrgemeinderäte geben Gemeinde ein persönliches Gesicht

München, 27. Mai 2022. In einem Schreiben haben Kardinal Reinhard Marx und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, den Pfarrgemeinderäten ihren Dank für deren Engagement ausgesprochen. „Erfreulicherweise haben Pfarrgemeinden in Ihnen erneut Menschen gefunden, die mitüberlegen, wie es mit der Gemeinschaft im Glauben weitergeht“, heißt es darin. „Sie wollen die künftigen Prozesse mitgestalten, gemeinsam die christlichen Wurzeln stärken und neue Wege beschreiten. Sie stehen inmitten der Gemeinde und geben ihr durch Ihr Engagement ein persönliches Gesicht.“

Altarweihe in St. Katharina in Ottenhofen

München, 24. Mai 2022. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord, Weihbischof Bernhard Haßlberger, feiert am Sonntag, 29. Mai, um 10 Uhr einen Festgottesdienst anlässlich der Altarweihe in der Pfarrkirche St. Katharina in Ottenhofen (Landkreis Erding). Der neue Altar aus hellem Jura-Stein löst den bisherigen einfachen Volksaltar aus Holz ab. Er war im Juni vergangenen Jahres aufgestellt worden, coronabedingt findet die Altarweihe jetzt erst statt. 

Neue Leitung des Pfarrverbands Puchheim

München, 23. Mai 2022. Der Pfarrverband Puchheim, Dekanat Fürstenfeldbruck, erhält eine neue Leitung: Pfarrer Stefan Menzel (55), bisher Leiter des Pfarrverbands Fahrenzhausen Haimhausen, Dekanat Dachau, tritt seine neue Stelle zum 1. August an. Die seit Dezember 2021 vakante Leitungsstelle im Pfarrverband Puchheim wird aktuell durch den Dekan des Dekanats Fürstenfeldbruck, Pfarrer Martin Bickl, mit administriert. (uq)

Erzdiözese erhält Genehmigung für Neubau in Ligsalzstraße

München, 23. Mai 2022. Die Erzdiözese München und Freising hat die Genehmigung für den Abriss und Neubau des Gebäudes Ligsalzstraße 25 im Münchner Westend erhalten. Das Haus aus dem Jahr 1889 befindet sich in einem desolaten baulichen Zustand, aufgrund dessen eine vertretbare wirtschaftliche Sanierung des Hauses nicht möglich ist. Mit dem geplanten Neubau, der eine kleine Ladeneinheit im Erdgeschoss und elf Wohneinheiten umfasst, soll sozialverträglicher Wohnraum nach dem geförderten „München Modell Miete“ geschaffen werden. Die Bindungsfristen für die vergleichsweise niedrigen Mieten sind langfristig angelegt und betragen mindestens 30 Jahre. Dies sichert dauerhaft sozialverträgliche Mietkonditionen.

„Ort, wo Hoffnung aufgerichtet und Bildung ermöglicht wird“

München, 20. Mai 2022. Bei einem Festgottesdienst anlässlich der Amtseinführung von Birgit Schaufler als Präsidentin der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) hat Kardinal Reinhard Marx die KSH als Ort bezeichnet, „wo Hoffnung aufgerichtet und Bildung ermöglicht wird, wo Chancen für alle erspürt werden“. Die Katholische Stiftungshochschule befähige ihre Studierenden zudem, selbst Orte zu schaffen, „wo Menschen zueinander geführt werden, wo Religionen zusammensitzen können, wo ein Tisch bereitet ist, besonders für die Schwachen“. All das seien Zeichen für das Reich Gottes, das Jesus im Evangelium verkündet und das mit ihm auf Erden gekommen sei, sagte der Erzbischof von München und Freising, am Freitag, 20. Mai, in der Campuskirche des Kirchlichen Zentrums im Münchner Stadtteil Haidhausen.

"Katholikentag: Wie kann Kirche ihre Botschaft mitteilen?"

München/Stuttgart, 18. Mai 2022. Kardinal Reinhard Marx nimmt beim 102. Deutschen Katholikentag an einem Podium zur Kommunikation und medialen Vermittlung der kirchlichen Botschaft teil und kommt dabei ins Gespräch mit der Publizistin Beatrice von Weizsäcker, dem SWR-Intendanten Kai Gniffke und dem Medienwissenschaftler Philipp Gessler. Das Podium am Samstag, 28. Mai, 14 bis 15.30 Uhr in der Liederhalle, Ebene 3, Mozart-Saal, Berliner Platz 1-3, in Stuttgart, wird verantwortet von der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP), deren Vorsitzender, Joachim Frank, es moderiert. Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, ist Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, mithin „Medienbischof“.

„Das österliche Leben jetzt sichtbar machen“

München, 14. Mai 2022. Bei einem feierlichen Investiturgottesdienst im Münchner Liebfrauendom hat Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 14. Mai, acht neue Mitglieder in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. Dabei sagte der Erzbischof von München und Freising, der Großprior der Deutschen Statthalterei des Ordens ist, Aufgabe der Ordensmitglieder und aller Christen sei es, „das österliche Leben jetzt sichtbar zu machen und nicht allein auf die Ewigkeit zu verweisen.“ Die Predigt Jesu beziehe sich auf die Gegenwart: „Er spricht davon, was passiert, wenn der Himmel jetzt die Erde berührt. Was das Himmelreich bedeutet, jetzt, wenn wir uns um einen Tisch versammeln, wenn den Sündern vergeben wird, wenn Kranke geheilt werden.“ In diese Aufgabe seien alle Christen hineingerufen: „Jesus hat gesagt: Schaut – Gott ist da, der Himmel ist offen.“

„Die größte Geschichte aller Zeiten“

München, 14. Mai 2022. Die Passionsspiele Oberammergau zeigen laut Kardinal Reinhard Marx „die größte Geschichte aller Zeiten“. Sie seien „ein großes Geschenk“ für viele Menschen, sagte der Erzbischof von München und Freising bei dem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst für die Passionsspiele, den er gemeinsam mit dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Samstag, 14. Mai, im Oberammergauer Passionstheater feierte. Wer die Passionsspiele verfolge, sei „eingeladen, die Welt mit den Augen Jesu von Nazareth zu sehen und zu glauben, dass diese Blickrichtung hinweist auf Gott selbst“, sagte Kardinal Marx: „Schauen wir, was er sagt, wie er gelebt hat, dann bekommen wir eine Ahnung, was es bedeutet, wenn wir ‚Gott‘ sagen.“ Es gehe nicht nur um ein Spiel, sondern „eine Herausforderung, unser Leben danach auszurichten, zu sehen, wie passt meine Blickrichtung mit ihm zusammen“.

St. Paul als Teil von Ausstellungsprojekt „Auf der Suche…“

München, 12. Mai 2022. Mit einer Installation der taiwanesischen Künstlerin Charwei Tsai nimmt die Pfarrkirche St. Paul an dem Ausstellungsprojekt „Auf der Suche…“ teil. Von Sonntag, 15. Mai, an ist in der Kirche im Münchner Bahnhofsviertel eine Arbeit aus Tsais seit 2011 fortwährendem „Feather Project“ zu sehen. Die Installation besteht aus einem Berg beschrifteter Federn, die auf einem großen Spiegel mittig auf einer oktogonalen Sitz-Plattform ruhen. Die Texte auf den Federn sind Wünsche und Gebete, die von Besucherinnen und Besuchern der Kirche aufgeschrieben werden.

Landeskomitee will Sichtbarkeit sozialer Berufe steigern

München, 11. Mai 2022. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern setzt sich für eine konzertierte Aktion von Politik, Wirtschaft und Bildung ein, „um junge Menschen noch mehr für soziale Berufe zu begeistern und die nötigen Voraussetzungen dafür zu schaffen“. In einer nun veröffentlichten Stellungnahme stellen die katholischen Laien klar: „Unsere Gesellschaft und die Menschen leben nicht vom Geld allein, sondern auch von der menschlichen Zuwendung.“ Vor diesem Hintergrund schlägt das Landeskomitee eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen in Zukunft mehr Frauen und Männer für soziale Berufsfelder gewonnen werden könnten. Auch kirchliche Gemeinden und Verbände sollten in diesem Kontext „die Initiative ergreifen und junge Menschen gezielt ansprechen“.

Kardinal Marx: „Tage religiöser Orientierung“ eröffnen Räume

München, 10. Mai 2022. Kardinal Reinhard Marx hat anlässlich einer bundesweiten Konferenz zur Jugendpastoral daran appelliert, die jungen Menschen als gleichwertige Gesprächspartner zu betrachten. „Die Methode muss sein, Schülerinnen und Schülern, auch wenn sie viel jünger sind als wir, auf Augenhöhe zu begegnen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montag, 9. Mai, in seinem Grußwort zum Auftakt der bundesweiten Fachtagung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz zum Thema „Tage religiöser Orientierung“, die noch bis 11. Mai im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried stattfindet.

Kardinal Marx eröffnet St.-Irmengard-Schulen nach Generalsanierung neu

Garmisch-Partenkirchen, 9. Mai 2022. Nach dem Abschluss der Generalsanierung der Sankt-Irmengard-Schulen in Garmisch-Partenkirchen hält Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Donnerstag, 12. Mai, um 15 Uhr vor Ort eine Andacht mit Segensfeier im Rahmen eines Festakts zur Wiedereröffnung. Die Erzdiözese München und Freising hat die Schulen, in der ein Mädchengymnasium, eine Mädchenrealschule und eine Fachoberschule für Mädchen und Jungen beheimatet sind, umfassend für die Zukunft ausgestaltet. Im Zuge der Generalsanierung mit teilweisem Neubau der Gebäude sind moderne Räumlichkeiten geschaffen worden, die zeitgemäße Ausstattung mit hoher Aufenthaltsqualität und einem Ausblick auf die umliegende Alpenlandschaft vereinen. Eine große Aula mit Theaterbühne, eine unterirdische Turnhalle und neu ausgestattete naturwissenschaftliche Fachräume sind entstanden, wobei das Raumangebot um mehr als 2000 Quadratmeter erweitert wurde. Gleichzeitig wird durch die Generalsanierung der Energieverbrauch erheblich gesenkt.

Großer Begegnungsfeiertag für Familien auf dem Petersberg

München, 9. Mai 2022. Einen großen Begegnungsfeiertag für Familien veranstaltet die Familien- und Erwachsenenpastoral der Erzdiözese München und Freising zusammen mit der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg (KLVHS) an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 26. Mai, auf dem Petersberg in Erdweg bei Dachau. Unter dem Motto „Dem Himmel so nah“ sind Männer, Frauen und Paare mit und ohne Kinder dazu eingeladen, vormittags gemeinsam Gottesdienst zu feiern und nachmittags in ein vielfältiges kulturelles und spirituelles Angebot auf dem Gelände der KLVHS einzutauchen. Der Begegnungsfeiertag ist im Erzbistum die diözesane Hauptveranstaltung im von Papst Franziskus ausgerufenen „Aktionsjahr der Familie“.

Marx zu Waffenlieferungen: „Es gibt keine einfachen, keine richtigen und keine nur guten Entscheidungen“

München, 6. Mai 2022. In der aktuellen Diskussion um Waffenlieferungen an die Ukraine hat Kardinal Reinhard Marx gefordert, es müsse „auf allen möglichen Wegen versucht werden, die Waffen zum Schweigen zu bringen und zu reden“. Die Spirale der Gewalt und der Eskalation zwinge Europa dazu, über Waffenlieferungen zu entscheiden und damit zunächst das Ziel der Überwindung der Gewalt und des Friedens aufzugeben, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 7. Mai, gesendet wird. „Mir ist bewusst, wie schwer diese Entscheidungen für alle in Politik und Diplomatie sind“, so Marx. Sie trügen auch eine moralisch hohe Verantwortung in dieser Dilemma-Situation: „Es gibt keine einfachen, keine richtigen und keine nur guten Entscheidungen.“ Die Option auf ein Schweigen der Waffen und Gespräche dürfe nicht aufgegeben werden, „auch in der Hoffnung auf einen vielleicht noch brüchigen Frieden, der ja kommen muss“.

Historische „Kriegs- und Einmarschberichte“ online verfügbar

München, 5. Mai 2022. Mit der Online-Stellung der rund 560 „Kriegs- und Einmarschberichte“ von Geistlichen des Erzbistums München und Freising wird einer der wichtigsten Quellenbestände zum Ende des Zweiten Weltkrieges im südlichen Bayern wieder frei zugänglich. Die 2005 in Buchform erschienene Edition der Berichte aus dem Besitz des Archivs des Erzbistums ist seit langem vergriffen. Nun wird der komplette Text online gestellt.

Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Passionsspiele Oberammergau

München, 4. Mai 2022. Mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnen Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Heinrich-Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, am Samstag, 14. Mai, um 11 Uhr die 42. Passionsspiele Oberammergau im Passionstheater der Gemeinde. Kardinal und Landesbischof werden gemeinsam die Predigt halten. Den Gottesdienst mitgestalten wird der anglikanische Erzbischof Thabo Makgoba aus Südafrika. Zum Friedensgruß wird der Chor der Passionsspiele das israelische Lied „Shalom alechem“ anstimmen, das die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck bringt.

Ruben Sturm wird neuer Domorganist im Münchner Dom

München, 3. Mai 2022. Die Stelle des Domorganisten des Münchner Doms zu Unserer Lieben Frau wird zum 1. September neu besetzt. Ruben Sturm, derzeit Organist der Kathedrale des Bistums Rottenburg-Stuttgart sowie Professor an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese, folgt auf Domvikar Monsignore Hans Leitner, der diesen Dienst für 18 Jahre bis zum 1. Januar ausübte. „Ich danke Monsignore Leitner für sein herausragendes Wirken in fast zwei Jahrzehnten und freue mich, dass das sehr hohe Niveau an den Orgeln unserer Kathedrale von diesem renommierten Nachfolger fortgesetzt wird“, sagt Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl. Neben dem vielfältigen liturgischen Dienst an der Kathedralkirche der Erzdiözese München und Freising wird Ruben Sturm für die künstlerische Leitung der jährlich im Dom stattfindenden Orgelkonzertreihe sowie die Betreuung der Domorgeln mit ihren insgesamt 131 Registern und rund 10.000 Pfeifen zuständig sein. Bis September übernimmt der stellvertretende Domorganist Martin Welzel die Leitung über die Organistendienste.

„Zeitenwende betrifft auch die Kirche und die Rätearbeit“

Deggendorf, 29. April 2022. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, sieht „große Herausforderungen, die Glaubensfragen in einer säkularisierten Welt ebenso betreffen wie den Bedarf an österlichem Licht im Dunkel dieser Zeit“. So ruft das Landeskomitee anlässlich seiner Frühjahrsvollversammlung unter dem Motto „Zusammenhalten – zusammen gestalten“ auf zu einem „intensiven gesellschaftlichen Dialog“ im Freistaat Bayern und darüber hinaus, „der die Menschen einbindet und eine starke Wertegrundlage beinhaltet“. Diesen Dialog braucht es laut Unterländers Bericht am Freitag, 29. April, mit Blick auf innerkirchliche Debatten wie sie etwa durch das Münchner Missbrauchsgutachten ausgelöst wurden. Ebenso brauche es ihn im Umgang mit gesellschaftlichen Fragen zu Konsequenzen der Corona-Pandemie, zur ökosozialen Transformation und den Folgen des Klimawandels wie auch im Umgang mit Inflation und Gerechtigkeitsfragen. Das derzeit oft genannte Wort einer Zeitenwende betrifft damit laut dem Vorsitzenden des Landeskomitees auch die Rätearbeit in der Kirche.

Josef Rottenaicher erhält Franz-Eser-Medaille

München, 29. April 2022. Josef Rottenaicher, langjähriges Mitglied im Diözesanrat der Katholiken der Diözese Passau und ehemaliger Delegierter seines Diözesanrats im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), wird vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern mit der Franz-Eser-Medaille ausgezeichnet. Rottenaicher habe sich „über mehrere Jahrzehnte ehrenamtlich für das katholische Laienapostolat in seiner Heimatgemeinde Halsbach, in der Diözese Passau, in Bayern, in Deutschland und in Europa in außergewöhnlicher Weise engagiert und dabei wichtige Impulse gesetzt“, heißt es in der mit der Medaille verliehenen Urkunde, die Rottenaicher im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees in Deggendorf am Freitagabend, 29. April, erhält.

Landesbischof Bedford-Strohm und Kardinal Marx würdigen Bahnhofsmission

München, 29. April 2022. Die Bahnhofsmission München hat am Freitag, 29. April, in der Abtei St. Bonifaz in München ein Dankes-Fest anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens gefeiert. Im Zentrum stand ein Gottesdienst unter Leitung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx.   Das Jubiläum der Bahnhofsmission sei ein „großes Hoffnungszeichen“ in einer Zeit, die von Verunsicherung und innerer Erschöpfung angesichts des russischen Angriffskrieges geprägt sei, so Landesbischof Bedford-Strohm. Das Jubiläum zeige: „Wir sind menschlichem Leid, den Abgründen des Lebens, im persönlichen Bereich wie in der großen Politik, nicht hilflos ausgeliefert. Wir können einen Unterschied machen. So wie die vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten in der Bahnhofsmission einen Unterschied machen jeden Tag“. Die 160 Mitarbeitenden, darunter 140 Ehrenamtliche, „helfen in gemeinsamem ökumenischen Geist“. Zum Kerngeschäft der Kirche gehöre eine spirituelle Praxis, die nicht zu trennen sei von sozialem Engagement, betonte der Landesbischof.

Gottesdienste zum Weltgebetstag um Berufungen

München, 26. April 2022. Mit Gottesdiensten und Veranstaltungen unter dem Motto „In allem DU!“ begeht die Erzdiözese München und Freising den Weltgebetstag um geistliche Berufungen am Sonntag, 8. Mai, der junge Menschen ermutigen soll, einen Beruf in der Kirche in Erwägung zu ziehen.   Bereits am Sonntag, 1. Mai, segnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den neuen Raum der Berufungspastoral im Kirchlichen Zentrum in München-Haidhausen (Preysingstraße 93). Durch ihre Verortung im KorbiniansHaus der kirchlichen Jugendarbeit und in unmittelbarer Nähe zur Jugendkirche soll die Zusammenarbeit der Berufungspastoral mit dem Erzbischöflichen Jugendamt und den kirchlichen Jugendverbänden sowie den Schulen und Ausbildungsstätten im Kirchlichen Zentrum verstärkt werden. Um 18 Uhr laden Pfarrer Klaus Hofstetter und Schwester Erika Wimmer von der Berufungspastoral junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren zum Wort-des-Lebens-Treff ein, der monatlich Gelegenheit bietet, über Bibeltexte ins Gespräch zu kommen und sie als Orientierung für das eigene Leben zu nehmen.

Gläubige begehen Marienmonat Mai

München, 26. April 2022. Zum Beginn des Marienmonats Mai feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 1. Mai, um 18 Uhr die erste feierliche Maiandacht des Jahres im Münchner Liebfrauendom. Die vom Erzbischof von München und Freising geleitete Andacht wird von Domchor und Dombläsern unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz mit Marianischen Motetten und Liedsätzen gestaltet. Die Andacht wird im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live übertragen.