Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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100.000 Euro für Corona-Nothilfe in Nepal

München, 21. Juni 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt die Menschen in Nepal, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, mit einer Spende von 100.000 Euro. Mit dem Geld sollen unter anderem temporäre Pflegezentren zur Entlastung der Krankenhäuser aufgebaut, Sauerstoffgeräte angeschafft und mehr Pflegepersonal eingestellt werden. Die Mittel  stammen aus dem Katastrophenfonds der Erzdiözese und werden dem Hilfswerk Caritas International zur Verfügung gestellt, das in Kooperation mit Caritas Nepal die Pflege und Notversorgung von Covid-19-Patienten vor Ort unterstützt. 

Kardinal Marx feiert Gottesdienst zu Münchner Opernfestspielen in Jesuitenkirche St. Michael

München, 21. Juni 2021. Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 27. Juni, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 6). Der Gottesdienst wird live übertragen und kann im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream oder auf dem Facebook-Kanal der Erzdiözese München und Freising mitverfolgt werden. In der Kirche ist ein begrenztes Platzangebot für 150 Teilnehmende vorhanden.

„Vielfältiges und engagiertes Wirken in Wissenschaft, Kirche, Politik und Gesellschaft“

München, 17. Juni 2021. In einem Glückwunschschreiben zu dessen 90. Geburtstag würdigt Kardinal Reinhard Marx Hans Maier für sein „vielfältiges und engagiertes Wirken in Wissenschaft, Kirche, Politik und Gesellschaft“. Der Erzbischof von München und Freising zeigt sich beeindruckt vom „Engagement, getragen vom christlichen Glauben“, das der Politikwissenschaftler, ehemalige bayerische Kultusminister und ehemalige Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken bis heute zeige: „Dafür möchte ich Ihnen den großen Dank des Erzbistums aussprechen.“

Marx: „Aufarbeitung der dunklen Seiten ist nicht zu Ende“

München, 16. Juni 2021. Kardinal Reinhard Marx hat zu einem „nüchternen Blick in die Vergangenheit“ aufgerufen, der deutlich mache, „die Aufarbeitung auch der dunklen Seiten unserer Geschichte ist nicht zu Ende“, so Marx im Rahmen eines Gottesdienstes zum 101-jährigen Bestehen des Landesverbands katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen in Bayern (LVkE), am Dienstag, 15. Juni, in der Münchner Jugendkirche. Mit Blick auf die Geschichte des LVkE sagte der Erzbischof von München und Freising, erst bei einer ungeschönten Betrachtung werde „der Blick frei für das, was an Großartigem geleistet wurde“. Sonst bleibe die Sicht „getrübt und nicht ehrlich und nicht glaubwürdig“.

Weihbischof Bischof weiht Volksaltar von St. Leonhard

München, 16. Juni 2021. Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd, Weihbischof Wolfgang Bischof, weiht am Sonntag, 20. Juni, um 10 Uhr den neuen Volksaltar der Pfarrkirche St. Leonhard in Babensham. Damit endet nach etwa 15 Jahren die Restaurierung und liturgische Neugestaltung der Pfarrkirche, deren Geschichte bis in das 13. Jahrhundert reicht. Der Gottesdienst findet angesichts der Corona-Pandemie gemäß den geltenden Infektionsschutzbestimmungen statt. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, die renovierte Kirche unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzbestimmungen zu besichtigen.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 14. Juni 2021. Im Erzbistum München und Freising wird in der Seelsorgsregion Süd eine Leitungsstelle neu besetzt:
 
Dekanat Bad Tölz
Pfarrverband Königsdorf-Beuerberg
Ab 1. September:
Pfarrvikar Bernhard Häglsperger, 33, bisher Pfarrvikar in den Pfarrverbänden Neumarkt-St. Veit und Schönberg, übernimmt zum 1. September die Leitung des Pfarrverbands Königsdorf-Beuerberg.

Weihekandidaten zur Priesterweihe 2021

Kardinal Marx weiht fünf Priester

München, 14. Juni 2021. Bei einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom spendet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 26. Juni, um 9 Uhr fünf Männern das Sakrament der Priesterweihe. Das Ensemble der Jungen Domkantorei unter der Leitung von Domkantor Benedikt Celler gestaltet die Festmesse mit Motetten und Liedsätzen. Die Priesterweihe wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live ins Internet übertragen. Für den Gottesdienst gelten pandemiebedingte Hygiene- und Schutzmaßnamen, die begrenzten Plätze im Dom sind Angehörigen der Weihekandidaten vorbehalten.

„Manches an Gehabe und an Selbstbewusstsein ist vielleicht vorüber“

München, 13. Juni 2021. Kardinal Reinhard Marx hat seine Äußerung, die Kirche sei „an einem gewissen ‚toten Punkt‘“, näher erläutert. „Das ist keine Kritik, sondern einfach nur ein Aufruf, ein Weckruf“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einer Predigt im Münchner Liebfrauendom am Sonntag, 13. Juni. Er freue sich darüber, dass in der Kirche so viele „engagierte Brüder und Schwestern“ tätig seien. „Aber sie erwarten von ihrem Bischof und von denen, die Verantwortung haben, den Blick auf die Zukunft, auf das, was neu werden muss. Jedes Engagement wird kostbar bleiben in alle Ewigkeit – und doch fragen wir uns: Ist nicht manches an der Sozialgestalt der Kirche vorüber? Nicht das Evangelium, nicht der Einsatz für die Kranken, nicht der Einsatz für den Nächsten, nicht die Feier der Eucharistie. Aber manches an Gehabe und an Selbstbewusstsein, das auf die Institution und auf die Macht und auf den Einfluss ausgerichtet ist, den wir hätten oder haben wollen – all das ist vielleicht doch vorüber.“

Pastoralreferentinnen und -referenten 2021

Weihbischof Bischof sendet sieben Pastoralreferentinnen und -referenten aus

München, 11. Juni 2021. Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Herz Jesu in München (Lachnerstraße 8) am Samstag, 19. Juni, um 10 Uhr werden sieben Pastoralreferentinnen und -referenten in ihren Dienst ausgesandt. Die Feier mit Weihbischof Wolfgang Bischof steht unter dem Leitwort „Du stellst meine Füße in weiten Raum“ (Ps 31,9). Die vier Frauen und drei Männer, die ausgesandt werden, haben ihr Studium und ihre praktische Ausbildung in Pfarreien oder Pfarrverbänden, den Pastoralkurs, abgeschlossen. Ab Herbst arbeiten sie dann in Pfarreien und Pfarrverbänden des Erzbistums München und Freising als Seelsorgerinnen und Seelsorger. 

„Einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen, kann nicht der Weg für mich und auch nicht für das Erzbistum sein“

Rom/München, 10. Juni 2021. Kardinal Reinhard Marx bleibt im Amt des Erzbischofs von München und Freising. Papst Franziskus lehnte in einem heute, Donnerstag, 10. Juni, in Rom veröffentlichten persönlichen Brief an den Kardinal den Amtsverzicht ab, den Marx in einem Schreiben am 21. Mai angeboten hatte.   Kardinal Reinhard Marx erklärt zu dem Schreiben von Papst Franziskus:   „Die Antwort des Heiligen Vaters hat mich überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass er so schnell reagieren würde und auch seine Entscheidung, dass ich meinen Dienst als Erzbischof von München und Freising weiter fortführen soll, habe ich so nicht erwartet. Ich bin bewegt über die Ausführlichkeit und den sehr brüderlichen Ton seines Briefes und spüre, wie sehr er mein Anliegen versteht und aufgenommen hat. Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.   Das bedeutet für mich und unsere gemeinsame Arbeit im Erzbistum München und Freising aber auch, zu überlegen, welche neuen Wege wir gehen können – auch angesichts einer Geschichte des vielfältigen Versagens –, um das Evangelium zu verkünden und zu bezeugen.

Marx würdigt Franz Henrich: „Beweger, der Möglichkeiten sah“

München, 10. Juni 2021. Mit einem Requiem hat Kardinal Reinhard Marx den verstorbenen ehemaligen Direktor der Katholischen Akademie in Bayern, Prälat Franz Henrich, verabschiedet. Im besten Sinne sei Henrich „ein Beweger und ein unruhiger Geist" gewesen sowie „ein Mensch, der etwas in Gang brachte, der eine Idee hatte, nach vorne schaute und Möglichkeiten sah, die da sind". Die Akademie, die Franz Henrich 33 Jahre lang leitete, sei für diesen „nicht nur der Wirkungsort, sondern der innere Lebensraum“ gewesen, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt in der Schwabinger Pfarrkirche St. Sylvester am Donnerstag, 10. Juni. Henrich war am 4. Juni 2021 im Alter von 89 Jahren in München gestorben.

Kardinal Marx empfängt KU-Präsidentin Gabriele Gien

München, 10. Juni 2021. Anlässlich der Wiederwahl von Gabriele Gien als Präsidentin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), hat Kardinal Reinhard Marx, Magnus Cancellarius der Hochschule, eine Delegation der KU empfangen. Teil der Gruppe, die am Mittwoch, 9. Juni, mit dem Erzbischof von München und Freising in dessen Dienstsitz in München zusammentraf, waren neben Gien der Stiftungsratsvorsitzende der KU, Peter Beer, die Hochschulratsvorsitzende Barbara Loos und der Senatsvorsitzende Harald Pechlaner.

Bennofest: Gottesdienste und Umfrage

München, 9. Juni 2021. Das Bennofest zu Ehren des Münchner Stadtpatrons, des Heiligen Benno, wird mit feierlichen Gottesdiensten am Sonntag, 13. Juni, im Münchner Liebfrauendom begangen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, feiert das Pontifikalamt um 10 Uhr, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising, die traditionelle Vesper um 17 Uhr. Die Gottesdienste werden unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live ins Internet übertragen. Das zweitägige Programm zum Bennofest, bei dem sich im Rahmen des Münchner Stadtgründungsfestes üblicherweise katholische Pfarreien, Verbände und Organisationen mit Informationsständen und einer Kulturbühne präsentieren, muss hingegen zum zweiten Mal pandemiebedingt entfallen. Die Seelsorgsregion München und der Katholikenrat der Region München als Gastgeber des Bennofestes nutzen die Unterbrechung, um per Online-Umfrage um Anregungen für eine künftige Gestaltung der Feier zu bitten.

Wie die „FerienLernGaudi“ mit Spaß Bildung fördert

München, 9. Juni 2021. Mit sinkenden Inzidenzwerten kehrt ein Gefühl von Normalität zurück in den Alltag vieler Menschen. Doch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hallen nach. Florence Choffat, Mitarbeiterin des Projekts „Flucht, Asyl, Migration und Integration“ (FAMI) der Erzdiözese München und Freising, betont, „dass Bildung und gutes soziales Verhalten Grundlagen für ein gelingendes Leben in unserer Gesellschaft sind.“ Während der Corona-Pandemie jedoch seien „durch soziale Isolation, Online-Unterricht und mangelnde technische Ausstattung“ in zahlreichen Haushalten sowie in Flüchtlingsunterkünften „viele Kinder und Jugendliche benachteiligt“ worden. Diesem Missstand soll mit dem Projekt „FerienLernGaudi“ begegnet werden, sagt Choffat in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 9. Juni, ausgespielt wird. 

„Das katholische Bayern braucht Kardinal Reinhard Marx“

München, 5. Juni 2021. Nachdem Kardinal Reinhard Marx Papst Franziskus seinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising angeboten hat, erklärt der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer:     Mit großem Bedauern habe ich als Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern die Mitteilung von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zur Kenntnis genommen, Papst Franziskus seinen Rücktritt vom Amt des Erzbischofs von München und Freising anzubieten. Es ist aber auch ein starkes persönliches Zeichen der Mahnung, dass sich die Aufarbeitung nicht nur auf eine Verbesserung der Verwaltung reduzieren darf. Die engagierten Ehrenamtlichen in der katholischen Kirche haben mit Kardinal Marx in großer Offenheit und gegenseitigem Respekt hervorragend zusammengearbeitet und hoffen auch in Zukunft auf sein Wirken in Kirche, Gesellschaft und Staat. Er verkündet in einzigartiger Weise das Evangelium und ist ein herausragender, unverzichtbarer Vertreter der Kirche, wenn es nun um die Realisierung von systemischen Veränderungen geht.

Tremmel: „Gerade jetzt brauchen wir Kardinal Marx“

München, 4. Juni 2021. Dass Kardinal Reinhard Marx Papst Franziskus seinen Amtsverzicht angeboten hat, bezeichnet der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, als „ein sehr starkes, ein ehrliches, ein konsequentes und glaubwürdiges Zeichen“. Zugleich verbindet Tremmel damit die Hoffnung, dass Papst Franziskus den Erzbischof von München und Freising gerade jetzt nicht aus der aktuellen Verantwortung entlasse, da dieser nach wie vor weit über das Bistum hinaus eine enorm wichtige Aufgabe wahrzunehmen habe. „Gerade jetzt brauchen wir Kardinal Marx für den Synodalen Weg, weshalb ich das Angebot schon auch kritisch und ambivalent sehe“, betont der Diözesanratsvorsitzende. Im Wortlaut erklärt Tremmel:

Kardinal Marx bietet Papst Franziskus Amtsverzicht an

München, 4. Juni 2021. Kardinal Reinhard Marx hat Papst Franziskus gebeten, seinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising anzunehmen und über seine weitere Verwendung zu entscheiden. In einem Brief vom 21. Mai an den Heiligen Vater legte der Kardinal seine Gründe für diesen Schritt dar. Papst Franziskus teilte Kardinal Marx mit, dass dieses Schreiben nun veröffentlicht werden könne und dass der Kardinal bis zu einer Entscheidung seinen bischöflichen Dienst weiter ausüben solle. Der Text des Briefes und eine persönliche Erklärung des Kardinals werden im Wortlaut mit dieser Pressemeldung zusammen veröffentlicht.

Marx warnt vor Überheblichkeit: „aus der Geschichte lernen“

München, 3. Juni 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, die Schätze der eigenen Glaubenstradition wertzuschätzen und gleichzeitig voller Ehrfurcht auf andere Religionen und Traditionen zu schauen. „Die Vielfalt des Religiösen ist auch eine Einladung, das Religiöse selbst neu zu verstehen“, so Marx in seiner Predigt zum Fronleichnamsfest am 3. Juni im Münchner Liebfrauendom. Der Erzbischof von München und Freising warnte davor, überheblich zu sein und hob die Notwendigkeit hervor, aus der Geschichte zu lernen.

Erzdiözese hilft mit zwei Millionen Euro im Partnerland Ecuador

München, 31. Mai 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt ihr Partnerland Ecuador im Jahr 2021 mit insgesamt zwei Millionen Euro. Die Mittel sollen insbesondere die Folgen der Corona-Pandemie in dem südamerikanischen Staat abmildern. Sie fließen vor allem in die Bereiche Gesundheit, Bildung und soziale Hilfen und werden von der Kirche in Ecuador dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten notwendig ist.   In einen Corona-Nothilfefonds fließen 210.000 Dollar, die zum Beispiel für medizinisches Material sowie für Lebensmittel eingesetzt werden können, aber auch für die Unterstützung von Risikogruppen und die Abmilderung der ökonomischen Folgen der Krise. Weitere 150.000 Dollar sind für Medikamente und Ausstattung in kirchlichen Gesundheitszentren vorgesehen. Darüber hinaus erhalten die 24 Bistümer in Ecuador sowie der Militärbischof je einen Fonds für karitative Hilfen, dessen Gelder sie unbürokratisch einsetzen können, in Höhe von insgesamt 375.000 Dollar. 320.000 Dollar fließen in Schulstipendien und die Unterstützung von kirchlichen Schulen.

Engagement in Coronazeit wird an Fronleichnam gewürdigt

München, 31. Mai 2021. Zum Hochfest Fronleichnam findet ein Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom statt. Wie im vergangenen Jahr kann wegen der Coronapandemie die traditionelle große Prozession durch die Stadt mit tausenden Gläubigen nicht stattfinden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 3. Juni, um 10 Uhr ein Pontifikalamt, das im Internet per Stream übertragen wird. Nach der Eucharistiefeier wird Marx in einer kleinen Sakramentsprozession vor die Domportale treten und die Stadt segnen.

Marx: Gesellschaftliche Transformation erfordert ethisches Handeln

München, 28. Mai 2021. Kardinal Reinhard Marx hat angemahnt, dass die Herausforderungen der Klimakrise und die notwendigen gesellschaftlichen Transformationen nur global gelöst werden können und in einem größeren politischen Kontext stehen. Es gebe auch in Europa zwei Entwicklungen im politischen Denken: „Wir haben eine Tendenz, wieder stärker solidarisch zu denken“, würdigte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag bei einem Runden Tisch der Leibniz-Gemeinschaft zum Thema „10 Jahre nach Fukushima: Wo stehen Atomausstieg und Energiewende?“ Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte könne man auch so etwas wie ein „planetarisches Bewusstsein“ erfahren. Das habe die Klimakrise und auch die Pandemie verstärkt. Zugleich gebe es jedoch auch eine „starke partikularistische, nationalistische Seite, die nicht gebrochen“ sei, das ausschließliche Denken in Eigeninteressen, so Marx. Mit großer Sorge sehe er die Herausforderung, ob die freiheitlich demokratischen Gesellschaften in der Lage seien, diese globalen Probleme zu lösen. „Freiheit, würde man in Bayern sagen, ist keine gmahde Wiesn, das ist nicht selbstverständlich“ einfach da, betonte Marx.

Gästebrief lädt zu Bergmessen und Gottesdiensten ein

München, 28. Mai 2021. Zu Sonntagsgottesdiensten und Berggottesdiensten in den Sommermonaten lädt der Gästebrief 2021 des Erzbistums München und Freising ein. Die 48-seitige Broschüre informiert auch über Sonntagsgottesdienste in rund 20 Sprachen in München sowie Beratungsangebote. Das Heft richtet sich zwar in erster Linie an Urlauber und Ausflügler, ist aber auch für Einheimische ein Gewinn, verzeichnet es doch zum Beispiel kaum bekannte Kapellen, Pilgerwege und fast vergessene Kulturorte.

Domorganist Hans Leitner beendet seinen Dienst am Dom

München, 28. Mai 2021. Domvikar Monsignore Hans Leitner wird auf eigenen Wunsch sein Amt als Domorganist des Münchner Liebfrauendoms zum 1. März 2022 verlassen. Anschließend will der 61-Jährige als Priester und Seelsorger in einer Pfarrei des Erzbistums München und Freising mitwirken. Die traditionsreiche Stelle des Domorganisten an der Frauenkirche, die Leitner inzwischen mehr als 18 Jahre innehat, wird öffentlich ausgeschrieben. Ein möglicher Nachfolger muss unter anderem einen Masterabschluss oder ein A-Diplom in Katholischer Kirchenmusik sowie einen zusätzlichen Studienabschluss im Hauptfach Orgel oder Orgelimprovisation mitbringen.

„Auf die Stimme der jungen Menschen hören“

München, 26. Mai 2021. Anlässlich des Pfingstfestes, bei dem die Kirche der Sendung des Heiligen Geistes gedenkt und in dessen Umfeld traditionell Jugendliche gefirmt werden, ermutigt Diözesanjugendpfarrer Richard Greul die Seelsorgerinnen und Seelsorger, auf die Stimme der jungen Menschen zu hören. „Sie haben gute Ideen, den Glauben weiterzugeben, sie sind voll des Heiligen Geistes und tun gute Taten“, betont der Leiter des Erzbischöflichen Jugendamtes München und Freising und Diözesanpräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 26. Mai, ausgespielt wird. Schon der Heilige Benedikt habe in seiner Ordensregel daran erinnert, „dass oft der Herr den Jüngeren das Bessere zutraut, dass diese jungen Menschen Gutes tun für die Gesellschaft“, sagt Domvikar Greul.

Kardinal Marx: Kirche als lernende Institution

München, 23. Mai 2021. Kardinal Reinhard Marx hat am Pfingstfest, der als Geburtstag der Kirche gilt, die Bedeutung der Kirche als Werkzeug zur Verkündigung des Evangeliums hervorgehoben. „Es geht darum, ob die Sendung erfüllt wird“, so der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Pfingstsonntag im Münchner Liebfrauendom. Die Kirche müsse dazu eine lernende Institution sein. „Sie lernt natürlich aus der Tradition, aus dem Zeugnis der ganzen Geschichte der Getauften, aber sie lernt auch aus der Welt, sie lernt Neues, findet Neues und muss sich neu auf den Weg machen“, so Marx.

Marx: Antisemitismus ist „Ausdruck tiefster Gottlosigkeit“

München, 22. Mai 2021. Kardinal Reinhard Marx hat Rassismus und Antisemitismus als „Ausdruck tiefster Gottlosigkeit“ scharf verurteilt. „Niemals werden wir Christen uns von unseren jüdischen Brüdern und Schwestern trennen lassen – nie mehr! Wir stehen an ihrer Seite“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend, 22. Mai, bei einem Gottesdienst in der evangelischen Bischofskirche St. Matthäus in München.

Münchner Dom wird niederschwelliger erfahrbar

München, 21. Mai 2021. Ein Domführer in Leichter Sprache macht den Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau niederschwelliger erfahrbar. Auf 38 Seiten informiert das Buch, das von der Erzdiözese München und Freising herausgegeben wird, seine Leserinnen und Leser über die religiösen und kulturellen Besonderheiten der Kathedrale. Dazu passend leitet der neu erschienene Flyer „200 Jahre Kathedrale“ Besucherinnen und Besucher zu Orten im Dom, die die Gründung und Entwicklung der heutigen Bischofskirche des Erzbistums bezeugen und erlebbar machen.

Erzdiözese unterstützt benachteiligte Jugendliche mit Projekt „FerienLernGaudi“

München, 20. Mai 2021. Im Rahmen des Projekts „Flucht, Asyl, Migration und Integration“ (FAMI) unterstützt die Erzdiözese München und Freising benachteiligte Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft mit dem Ziel, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und zugleich soziale Kompetenzen zu fördern. Insbesondere sollen Defizite aus den Corona-Monaten abgebaut werden. In Kooperation mit Projektpartnern schafft FAMI erstmals in den Pfingstferien unter dem Titel „FerienLernGaudi“ an mehreren Orten in München Angebote, damit Jugendliche gemeinsam Unterrichtsstoff nachholen und Freizeit gestalten können. Neben Inhalten aus regulären Schulfächern wird auch der Umgang mit digitalen Medien geübt. Zudem wird nach dem Lockdown der Corona-Monate ein Fokus auf das Wiedererlernen eines guten Sozialverhaltens gesetzt. Das Projekt wird aus dem Flüchtlingsfonds der Erzdiözese finanziert. Für das Jahr 2021 wurden aus dem Fonds 200.000 Euro bereitgestellt, um einen Förderschwerpunkt unter dem Motto „Zugang zu Digitalisierung und Bildung“ zu setzen.

60.000 Euro für Corona-Nothilfe in Indien

München, 19. Mai 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt die Menschen in Indien, die unter der Corona-Pandemie aktuell besonders leiden, mit einer Spende von 60.000 Euro. Mit dem Geld soll unter anderem die Ausstattung von drei Krankenhäusern in den nordindischen Diözesen Ajmer, Allahabad und Jhansi mit Beatmungs- und Lüftungsgeräten sowie Sauerstoffkonzentratoren finanziert werden. Es stammt aus den finanziellen Mitteln, die in der Erzdiözese für weltkirchliche Zwecke vorgesehen sind, und wird über das kirchliche Hilfswerk missio München an Projektpartner in Indien weitergegeben, mit denen bereits eine langjährige Zusammenarbeit besteht.

Sanierung der Heilig-Geist-Kirche Rosenheim abgeschlossen

Rosenheim, 18. Mai 2021. Zum Abschluss der Generalsanierung der Rosenheimer Kirche Heilig Geist feiert der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, Weihbischof Wolfgang Bischof, am Montag, 24. Mai, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus Rosenheim einen Festgottesdienst. Im Zentrum der Feier stehen die Weihe eines beweglichen Altars und die Segnung von zwei neuen Glocken, die in der Heilig-Geist-Kirche, einer Nebenkirche der Pfarrei St. Nikolaus, ihren Platz finden werden. Der Gottesdienst findet aus Platzgründen in der größeren Pfarrkirche statt, pandemiebedingt jedoch nichtöffentlich.

Grundlagenwerk zur Historie des Erzbistums erschienen

München, 18. Mai 2021. Ein neues Grundlagenwerk zur Geschichte des Erzbistums München und Freising mit dem Titel „Die Pfarrbeschreibungen der Erzdiözese München und Freising von 1817“ hat Kardinal Reinhard Marx am Montag, 17. Mai, im Erzbischöflichen Haus in München aus den Händen des Kirchenhistorikers und Herausgebers Franz Xaver Bischof, erster Vorsitzender des Vereins für Diözesangeschichte, entgegengenommen. „Der Blick auf die Pfarrbeschreibungen zeigt, wie viel sich in der Siedlungs- und Bevölkerungsstruktur unserer Pfarreien in 200 Jahren verändert hat. Zugleich wird deutlich, dass unsere Pfarreien über Jahrhunderte hinweg wichtige Anker für die Seelsorge vor Ort sind“, würdigte der Erzbischof von München und Freising, der auch Protektor des Vereins für Diözesangeschichte ist, die vom Verein in Auftrag gegebene Quellenedition. Kardinal Marx ergänzte: „Die Edition der Beschreibungen ist für die Pfarreien eine wichtige Grundlage, sich mit ihrer eigenen Geschichte zu beschäftigen, um sich über Kontinuität und Wandel im Wirken und Glauben Gedanken zu machen.

Feierliche Gottesdienste zum Pfingstfest

München, 17. Mai 2021. Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christinnen und Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 23. Mai, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt. Die Teilnahme an allen Gottesdiensten unterliegt pandemiebedingt weiterhin den Vorgaben zum Infektionsschutz.

Zentraler Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

München, 17. Mai 2021. Mit einem ökumenischen Gottesdienst begehen Münchner Christen am Samstag, 22. Mai, um 19 Uhr in der St. Matthäus-Kirche in München die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Das weltweite Motto der Gebetswoche lautet „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ (Johannes 15,8-9). Die Feier findet am Vorabend zum Pfingstfest statt, das als „Geburtstag der Kirche“ wie wohl kein anderes Fest im Jahreskreis die Einheit in Vielfalt in den Mittelpunkt stellt.

Marx: In Umbruchprozess auf „Senfkornglauben“ vertrauen

München, 16. Mai 2021. Mit Blick auf den „großen Transformationsprozess, in dem sich nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Kirchen, alle Kirchen in unserem Land, befinden", hat Kardinal Reinhard Marx dazu ermutigt, keine Mangelperspektive einzunehmen, sondern auf den Kern des christlichen Glaubens zu blicken: „den Osterglauben, dass Jesus lebt und die neue Schöpfung schon jetzt angebrochen ist“. Er schenke in diesem tiefgreifenden Umbruch Hoffnung. „Diesen Glauben bekennen wir gemeinsam als Christen: als orthodoxe, als evangelische, als katholische Christen. Das trennt uns nicht und das ist das Wichtigste von allem: dass wir wissen, in diesem Glauben sind wir verbunden“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst, den er am Samstagabend, 15. Mai, im Rahmen des 3. Ökumenischen Kirchentags in der Pfarrkirche Frieden Christi im ökumenischen Kirchenzentrum im Olympischen Dorf in München feierte. Damit nahm der Kardinal Bezug auf das biblische Leitwort des Kirchentags „schaut hin“. Jesus spreche oft vom „Senfkornglauben“. „Also macht die Augen auf, was da ist“, rief Marx auf, „wenn euer Glaube so klein wäre wie ein Senfkorn – das ist genug, er kann Berge versetzen!

Marx: „Die Pandemie in einer gerechten Weise überwinden“

München, 15. Mai 2021. Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat Kardinal Reinhard Marx zu internationaler Solidarität aufgerufen. „Wir müssen die Pandemie in einer gerechten Weise überwinden.“ Mit Blick auf Impfungen müsse gefragt werden: „Wie kommen wir dazu, dass alle eine Chance bekommen, geimpft werden? Nicht nur die Reichen und die wohlhabenden Länder, sondern alle?“, so Marx. Niemand sei „mehr wert, weil er in Deutschland geboren ist“ und niemand sei innerhalb eines Landes mehr wert, „weil er zu den so genannten oberen zehn Prozent gehört“, betonte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 15. Mai, bei einer digital abgehaltenen, internationalen Dialogveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich des 3. Ökumenischen Kirchentags. 

Einladung zu Dialog von Glauben und Kunst

München, 14. Mai 2021. Musikerinnen und Musiker des Bayerischen Staatsorchesters gestalten von Mai bis Juli immer dienstags die Andachten der Reihe „ImPuls um 7“ in der Pfarrkirche St. Korbinian, Valleystraße 24, in München-Untersendling mit. „Die Musik soll die Andacht künstlerisch bereichern und gleichzeitig zum Dialog von Glauben und Kunst einladen“, erklärt Andrea-Elisabeth Lutz, Kulturmanagerin der Erzdiözese München und Freising, das Konzept. Gleichzeitig fördert die Erzdiözese damit auch nach der aktuellen Öffnung vieler Kulturstätten in München weiterhin Künstlerinnen und Künstler. Die Auswahl der musikalischen Werke ist dabei vielfältig und reicht von klassischen Klängen bis zur Schlagzeuggruppe „OPERcussions“. Für Kulturmanagerin Lutz passen die Musikandachten auch gut in das Viertel um St. Korbinian, das sich zu einem Zentrum für Kunst und Kultur entwickle. Zuvor hatte die Erzdiözese in Kooperation mit dem Pfarrverband Sendling hier bereits zu Licht- und Tanzandachten in der Advents- und Fastenzeit eingeladen.

Neue Ausstellung: 900 Jahre Kloster Beuerberg

Beuerberg, 12. Mai 2021. Anlässlich des 900-jährigen Bestehens des Klosters Beuerberg befasst sich die sechste Ausstellung in dem Kloster in Eurasburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, mit der Geschichte, den Werten und dem Wirken der Augustinerchorherren, die die dortige Umgebung vielfältig prägten. Die Eröffnung der Ausstellung „Kommune 1121 – Visionen eines anderen Lebens“ ist für Samstag, 22. Mai 2021, vorgesehen. Voraussetzung ist eine entsprechend niedrige Zahl an Corona-Infektionen im Landkreis. Die Ausstellung betrachtet die klösterlich geprägte Vision von einem guten Leben und nachhaltigen Wirtschaften damals wie heute. Medienvertretende sind vorab eingeladen zu einem

„Wir gehen den Weg gemeinsam mit noch vielen mehr“

München, 12. Mai 2021. Zum dritten Ökumenischen Kirchentag, der in den kommenden Tagen stattfindet, werfen Vertreter christlicher Kirchen in München einen Blick auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Konfessionen. Der katholische Pastoralreferent Florian Schuppe, die evangelische Pfarrerin Anika Sergel-Kohls und der orthodoxe Diplomtheologe Georgios Vlantis haben sich dazu im Ökumenischen Kirchenzentrum im Olympiadorf auf Spurensuche begeben. Dort wurde vor fast 50 Jahren der gemeinsame Weg mit einem Bauwerk sichtbar gemacht. In der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 12. Mai, ausgespielt wird, kommen sie zu dem Schluss: „Manche Hoffnungen haben sich nicht erfüllt“, aber: „Wir sind gemeinsam unterwegs.“ 

Ökumene Tür an Tür im Olympischen Dorf München

München, 11. Mai 2021. Im Rahmen des 3. Ökumenischen Kirchentages (ÖKT), der dezentral und mit digitalen Angeboten begangen wird, feiern Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Christian Kopp, Regionalbischof in München und Oberbayern, am Samstag, 15. Mai, um 19 Uhr jeweils konfessionelle Gottesdienste im Ökumenischen Kirchenzentrum im Olympischen Dorf in München, Helene-Mayer-Ring 23. Das damals bayernweit erste ökumenische Zentrum vereint eine katholische und eine evangelisch-lutherische Kirche unter einem Dach und ist seit fast 50 Jahren Symbol für interkonfessionelle Zusammenarbeit. Um diese Tradition und das Engagement vor Ort zu würdigen, besucht Kardinal Marx die katholische Pfarrkirche Frieden Christi, und feiert dort die Messe. Regionalbischof Kopp ist Gastprediger bei der zeitgleichen Abendmahlfeier in der evangelischen Olympiakirche. Bevor sie in die einzelnen Kirchen ziehen, gestalten der Regionalbischof und der Erzbischof gemeinsam die liturgische Begrüßung im Foyer des Zentrums. Nach den Gottesdiensten spenden sie auf dem Kirchenvorplatz gemeinsam den Abschlusssegen.

Landeskomitee und Landessynodalausschuss würdigen ökumenisches Engagement

München, 11. Mai 2021. Anlässlich des Ökumenischen Kirchentags, der vom 13. bis 16. Mai überwiegend digital stattfindet, danken das Landeskomitee der Katholiken in Bayern und der Landessynodalausschuss der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern allen, die sich für die Ökumene engagieren. „Ohne ihren Einsatz hätte sich die Ökumene in den vergangenen Jahren nicht so positiv entwickeln können“. Jedes gemeinsame Projekt helfe, „einander zu verstehen und alte Gräben zu überwinden“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Vereinigungen. Allen in der Ökumene Engagierten widmen das Landeskomitee und der Landessynodalausschuss am Freitag, 14. Mai, ab 18 Uhr einen „ökumenischen Dämmerschoppen“, der digital stattfinden wird. Bei einem Austausch über die gemeinsame Arbeit solle „deutlich werden, wie vielseitig die ökumenische Arbeit in Bayern aussieht.“

Gottesdienst für getrennt Lebende und Geschiedene

München, 10. Mai 2021. Ein ökumenischer Gottesdienst für getrennt Lebende und Geschiedene unter dem Motto „Es ist, wie es ist“ findet am Freitag, 14. Mai, um 18 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in München, Prälat-Miller-Weg 1, statt. Die Trennung von einst geliebten Menschen sei für viele eine schmerzliche Erfahrung, heißt es in der Ankündigung. In der liturgischen Feier könnten sich Betroffene „mit diesem speziellen Teil ihrer Lebensgeschichte auseinandersetzen, heilsame Rituale erfahren und ihr Leben unter den Segen Gottes stellen“. Auch Freunde und Angehörige sind zu dem Gottesdienst, der unter Einhaltung der geltenden Vorgaben zum Infektionsschutz stattfindet, eingeladen. Veranstaltet wird der Gottesdienst von der Fachstelle für Alleinerziehende im Erzbischöflichen Ordinariat München in Zusammenarbeit mit der evangelischen Fachstelle für alleinerziehende Frauen und Männer, dem evangelischen Beratungszentrum sowie der evangelischen Kirchengemeinde St. Markus. 

Erste Sitzung der Aufarbeitungskommission in der Erzdiözese München und Freising

München, 10. Mai 2021. Die acht Mitglieder der Aufarbeitungskommission in der Erzdiözese München und Freising sind am Freitag, 7. Mai, zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen und haben Michaela Huber zur Vorsitzenden der Kommission sowie Harald Britze und Manfred Markwardt zu Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.   Die Zusammensetzung der Kommission folgt der „Gemeinsamen Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der Katholischen Kirche“, die für die Erzdiözese München und Freising am 10. Dezember 2020 von Kardinal Reinhard Marx für verbindlich erklärt wurde. Die Erklärung sieht vor, dass der Kommission vier Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Fachpraxis, Justiz und öffentlicher Verwaltung angehören, die von der jeweiligen Landesregierung benannt werden, und zwei Mitglieder aus dem Kreis der Betroffenen, die der Betroffenenbeirat bestimmt.

„Für Werte eintreten, die Frieden und Demokratie garantieren“

München, 7. Mai 2021. 76 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und im Gedenken an den 100. Geburtstag von Sophie Scholl warnt Kardinal Reinhard Marx davor, geschehenes Unrecht zu vergessen. Es gebe „sehr gute Gründe, an diese Zeit zu erinnern und dankbar zu sein für den Einsatz der Menschen, die der Übermacht von Gewalt, Unrecht und Krieg widerstanden haben“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 8. Mai, gesendet wird. Der Kardinal ermuntert dazu, „dankbar auf über sieben Jahrzehnte zu blicken, in denen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben dürfen“. Zugleich erinnert er an den steten Auftrag, „dass wir uns in unserem Denken, im Reden und im Handeln entschieden zeigen und für die Werte eintreten, die Garant von Frieden und Demokratie sind“.

Kardinal Marx trifft Reformgruppen

München, 4. Mai 2021. Kardinal Reinhard Marx hat auf deren gemeinsame Anfrage hin Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Reformgruppen in der Erzdiözese München und Freising am frühen Dienstagabend, 4. Mai, getroffen. Neben dem Katholikenrat der Region München waren der Münchner Kreis, Maria 2.0 München, Wir sind Kirche, die Ordensfrauen für Menschenwürde und die Gemeindeinitiative vertreten. Maria 2.0 und Münchner Kreis stellten dabei ihre Thesen und ihre Petition vor und erläuterten sie. Kardinal Reinhard Marx wies insbesondere auf den Synodalen Weg hin, der auf überdiözesaner Ebene viele der angesprochenen Themen behandelt. Dieser Weg wird von Kardinal Marx unterstützt. (ck)

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Kardinal Marx übergibt ehemaliges Marstallgebäude auf Freisinger Domberg an künftige Nutzer

München/Freising, 3. Mai 2021. Im Zuge der Weiterentwicklung und Neugestaltung des Freisinger Dombergs ist mit der Sanierung des ehemaligen Marstallgebäudes (Domberg 38/40) das erste größere Einzelprojekt abgeschlossen und wird vom Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, an die künftigen Nutzer übergeben. Das Gebäude bietet Räume für Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche, für die Ganztagesbetreuung des Domgymnasiums in Kooperation mit der Caritas Freising, für die Domkirchenstiftung sowie die Dommusik und die Domkantorei. Im Erdgeschoss entstehen zudem ein Infopoint und ein Dombergladen.

„Ohne Furcht und mit großer Hoffnung diese Welt gestalten“

München, 1. Mai 2021. Zum Beginn des Marienmonats Mai hat Kardinal Reinhard Marx zum Grundvertrauen aufgerufen und vor überzogenen Erwartungen an den Staat gewarnt. „Der Staat ist nicht allmächtig und die Erwartungen der Menschen sind manchmal überzogen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagmorgen, 1 Mai, bei einer Bischofsmesse im Münchner Liebfrauendom zu Ehren der Gottesmutter, die an diesem Tag besonders als Patrona Bavariae, Schutzfrau Bayerns, verehrt wird.

Marx: Geschäft der Prostitution „moralisch unerträglich“

München, 28. April 2021. Kardinal Reinhard Marx hat den Mitwirkenden am Bündnis gegen Frauenhandel gedankt, dass sie sich „für Bewusstseinsbildung und Vernetzung, für Hilfe vor Ort in den betroffenen Ländern“ und für die Organisation finanzieller und sozialer Begleitung für Betroffene einsetzten. Zugleich betonte er, dass Ursachen des Frauenhandels bekämpft werden müssten. Es sei „moralisch unerträglich“, dass „Prostitution bei uns immer noch wie ein normales Geschäft gesehen wird“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der am Mittwoch, 28. April, als Videokonferenz abgehaltenen Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“. 

Verbände übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft

München, 28. April 2021. In Kirche und Gesellschaft Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen, darauf kommt es den katholischen Verbänden in der Erzdiözese München und Freising an. „In der Größe und Vielfalt eines Verbandes können wir etwas erreichen“, ist Uschi Gröppmair, ehrenamtliches Mitglied im Diözesanvorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) München-Freising und kfd Dekanatsleiterin im Dekanat Erding, überzeugt. Auch Alexander Klug, Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese, betont in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ den Wert katholischer Verbände: „Katholisch, politisch, aktiv. Frei nach diesem Motto befähigen unsere Verbände Menschen dazu, zukunftsfähig unsere Kirche und Gesellschaft mitzugestalten.“

Landeskomitee der Katholiken in Bayern wird 70 Jahre

München, 28. April 2021. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern blickt auf 70 Jahre des Wirkens für die Vernetzung und Stärkung des Laienapostolats im Freistaat zurück. Am 28. April 1951 wurde der Grundstein für die Laienvereinigung gelegt, als in Regensburg der „Landesausschuß der Katholischen Aktion in Bayern“ gegründet wurde. Der damalige Präsident der Katholischen Aktion im Bistum Regensburg, Dr. Eugen Rucker, begründete die Einladung zu dieser Gründungsversammlung mit dem Beschluss der bayerischen Mitglieder im Zentralkomitee der deutschen Katholiken vom 13. April 1951. Vorangegangen war eine „Denkschrift“ der Katholischen Aktion im Bistum Passau vom Januar 1951, in der bereits die „organisatorische Zusammenfassung aller für die Betätigung des aktiven Laienapostolates in Betracht kommenden katholischen Vereinigungen und Einzelpersonen zur zielbewußten Weckung und Förderung katholischen Denkens und Lebens auf allen einschlägigen Gebieten“ in Bayern angestrebt wurde.

Erzdiözese spendet 100.000 Euro nach Brand in Flüchtlingslager in Bangladesch

München, 28. April 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 100.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds die Opfer eines Brands in einem Flüchtlingslager in Bangladesch, in dem vorwiegend aus Myanmar geflohene Rohingya leben. Die Summe wird Caritas International zur Verfügung gestellt. Caritas international liefert in Zusammenarbeit mit der Caritas Bangladesch Baumaterialien für die Menschen, die ihre Hütten und ihren Besitz verloren haben. Bestehende Gemeinschaftsunterkünfte werden vorrübergehend als Notunterkünfte eingerichtet und zur Versorgung der Menschen soll eine Gemeinschaftsküche beitragen.