Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Altarweihe mit Weihbischof Haßlberger in Hebertshausen

Hebertshausen, 22. September 2020. Mit der Weihe des neuen Altars der alten Georgskirche in Hebertshausen (Landkreis Dachau) durch Weihbischof Bernhard Haßlberger am Sonntag, 4. Oktober, um 10 Uhr, findet die umfassende Sanierung und teilweise Neugestaltung von Kirche, Friedhof, Aussegnungshalle und Kalvarienberg an einem historisch sensiblen Ort – der Kirchhügel war der einzige Ort, von dem aus der Ausbildungsschießplatz des Konzentrationslagers Dachau und damit der Schauplatz von Massenerschießungen einsehbar war – ihren Abschluss. Medienvertreter sind eingeladen zu einem

Auftakt zum Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese

München, 22. September 2020. Mit einer Auftaktveranstaltung am Samstag, 26. September, beginnt die Erzdiözese München und Freising ihren Gesamtstrategieprozess, mit dem sie sich den Herausforderungen für die Zukunft stellt. Angesichts eines rasanten gesellschaftlichen Wandels mit großen Auswirkungen auf das kirchliche Leben hat man sich zum Ziel gesetzt, Leitlinien zu entwickeln, anhand derer die Erzdiözese ihr Handeln langfristig wirksam ausrichten kann. Der Prozess ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt und wird vielfältige kirchliche Handlungsfelder berücksichtigen. Zum Auftakt kommen rund 60 Vertreterinnen und Vertreter zentraler Gremien der Erzdiözese im kirchlichen Tagungshaus Salesianum in München-Haidhausen zusammen.

Erzdiözese gratuliert Georg Schneider zum 90. Geburtstag

München, 22. September 2020. Die Erzdiözese München und Freising gratuliert Prälat Georg Schneider zu seinem 90. Geburtstag, den dieser am Mittwoch, 23. September, feiert. Der 1930 in München geborene und 1960 in Freising zum Priester geweihte Schneider hat sich neben seinem pastoralen Wirken in vielen Bereichen engagiert: Unter anderem begründete er 1970 die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freising, die heuer seit 50 Jahren besteht.

Gesprächsforum für Betroffene im Traunsteiner Studienseminar St. Michael

München, 21. September 2020. Nach dem Bekanntwerden von Vorwürfen physischer und psychischer Gewalt und Missbrauchs im Traunsteiner Studienseminar St. Michael bis Mitte der 1980er Jahre hat die Erzdiözese ehemaligen Seminaristen ein Gesprächsforum angeboten.   Die Veranstaltung sollte vor allem dem Zuhören und der Aufklärung sowie einer offenen und differenzierten Aufarbeitung der Vergangenheit dienen. Den Betroffenen ging es darum, Vertrauen aufzubauen, die Erfahrungen der anderen kennenzulernen, für die eigenen Erlebnisse Platz zu finden und Vernetzung zu ermöglichen. Auf Wunsch der Betroffenen wurde das Gespräch von Robert Köhler vom Verein Ettaler Misshandlungs- und Missbrauchsopfer moderiert. Die Betroffenen konnten sich in einem vertraulichen Rahmen austauschen.   „Für uns als Studienseminar St. Michael steht eine wertschätzende und die Entwicklung stärkende Pädagogik an erster Stelle“, bekräftigt der derzeitige Direktor des Studienseminars Wolfgang Dinglreiter, der die Teilnehmer des Gesprächsforums vor Ort begrüßte: „Umso mehr müssen wir uns auch den dunklen Kapiteln in der Geschichte unseres Hauses stellen und allen, die ihre Lebensphase im Studienseminar als bedrückende und belastende Zeit erlebt und erlitten haben, die notwendige Aufmerksamkeit schenken.

Auftakt der Interkulturellen Woche im Liebfrauendom

München, 21. September 2020. Der bundesweite Auftakt der Interkulturellen Woche wird in diesem Jahr am Sonntag, 27. September, in München begangen. Um 16 Uhr feiern im Münchner Liebfrauendom Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands, und Metropolit Augoustinos von Deutschland, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz, einen ökumenischen Gottesdienst. Ebenso beteiligt sind ökumenische Initiativen; jüdische und muslimische Vertreter werden Grußbotschaften verlesen. Zentraler Bestandteil ist das Gedenken an die Opfer des Oktoberfestattentats.

Landeskomitee warnt vor Ausweitung von Suizidbeihilfe

München, 21. September 2020. Das Landeskomitee der Katholiken warnt vor der Ausweitung von Suizidbeihilfe, nachdem das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 26. Februar 2020 ein Verbot gewerbsmäßiger Sterbehilfe aufgehoben hat. Es müsse „alles dafür getan werden, dass Menschen, die unter schweren Krankheiten zu leiden haben, einen Platz in unserer Gesellschaft haben“, heißt es in einer Stellungnahme der katholischen Laien. Allen Menschen mit Krankheiten, Beeinträchtigungen und Behinderungen müsse daher deutlich gemacht werden, „dass sie gewollt und wertvoll sind. Gerade auch psychische Erkrankungen sollten noch mehr als bisher wahr- und ernstgenommen werden. Niemand darf durch das gesellschaftliche und familiäre Umfeld in die Situation gebracht werden, sich gegen den eigenen Willen mit der Frage der Selbsttötung auseinandersetzen zu müssen“, fordert das Landeskomitee.

Marx: Im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachlassen

München, 18. September 2020. Anlässlich des am Abend des 18. September beginnenden jüdischen Neujahrsfestes Rosch ha-Schana hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den Jüdinnen und Juden in Bayern Friedens- und Segenswünsche übermittelt. In seinem Grußwort, das im Mitteilungsblatt des Landesverbandes Israelitischer Kultusgemeinden in Bayern „Jüdisches Leben in Bayern“ veröffentlicht wurde, erinnert Marx an den Terroranschlag in Halle, der gegen die jüdische Gemeinde gerichtet war, die gerade das wenige Tage nach Rosch ha-Schana liegende höchste jüdische Fest Jom Kippur feierte. „Der Antisemitismus in Deutschland hat damit eine neue, furchtbare Stufe erreicht und zeigt, dass wir nicht nachlassen dürfen, gemeinsam dieses Gift des Hasses zu bekämpfen“, so Kardinal Marx.

„Bayern in Freising“ anlässlich des Bistumsjubiläums 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising

Freising, 17. September 2020. Die Bayerische Landesausstellung wird 2024 in Freising zum Bistumsjubiläum 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising als Gemeinschaftsprojekt des Freistaates Bayern und der Erzdiözese München und Freising stattfinden. Der Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler und der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, haben am Donnerstag, 17. September, auf dem Freisinger Domberg die Kooperationsvereinbarung zur Bayerischen Landesausstellung 2024 mit dem Arbeitstitel „Bayern in Freising“ anlässlich des Bistumsjubiläums 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising unterzeichnet. Anwesend waren auch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese, und der Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann.

Breites Bündnis fordert „Bildungszeit für Beschäftigte“

München, 16.09.2020. Zum Start des parlamentarischen Betriebs im Bayerischen Landtag übergibt das Bündnis „Bildungszeit für Beschäftigte in Bayern“, dem auch das Landeskomitee der Katholiken in Bayern angehört, den Abgeordneten am Mittwoch, 23. September, eine symbolische Schultüte. Darin enthalten ist die Forderung, rasch eine bezahlte Bildungsfreistellung in Bayern per Gesetz zu ermöglichen. Das Bündnis war auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Bayern und des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Landesverband Bayern entstanden.

„Kirche lebt von der Gemeinschaft“

München, 16. September 2020. Die Gemeinschaft unter den Gläubigen ist zentral für das Leben der Kirche – das ist der Kerngedanke der neuen Folge der „Mittwochsminuten“, mit der die Videoreihe nach einer Sommerpause wieder aufgenommen wird. In der Zeit der Coronakrise habe sie „ganz deutlich gemerkt, wie sehr Kirche von Gemeinschaft lebt“, sagt Kathrin Baumann, Pastoralreferentin in den Pfarrverbänden Miesbach und Hausham, in dem Videoimpuls, der sich mit den Auswirkungen der Coronakrise auf Gemeinden befasst: „Ohne die Möglichkeit, sich zu treffen, miteinander zu reden, miteinander zu feiern, bricht der allergrößte Teil des kirchlichen Lebens weg.“

Kardinal Marx: Gemeingeist trotz „Social Distancing“

München, 13. September 2020. Kardinal Reinhard Marx appelliert trotz des Gebots zum Abstandhalten wegen der Corona-Pandemie an das Gemeinschaftsgefühl der Menschen. „Wir sind eine Gebetsgemeinschaft, da kann ‚Social Distancing‘ nichts daran ändern“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend, 12. September, in München bei einem Festgottesdienst zu Mariä Namen in der Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf. „Es kommt darauf an, immer wieder neu Kraft im Gebet zu finden und Stärkung. Gerade in diesen Zeiten müssen wir auf die Menschen schauen, die in Not sind: in unserem Land und weltweit und Angst haben um ihre Gesundheit und ihren Arbeitsplatz.“

Marx: „Europa zu einer spirituellen Gemeinschaft machen“

München, 11. September 2020. Kardinal Reinhard Marx ruft die Christen in Europa dazu auf, zu einer „Gemeinschaft im Geiste“ beizutragen. Es sei ihre Aufgabe, „in Europa Zeugen der Einheit zu sein, Zeugen, die sagen, dass Europa nicht nur eine Gemeinschaft in Wirtschaft und Politik ist, sondern eine spirituelle Gemeinschaft“, so der Erzbischof von München und Freising in einer Videobotschaft an die französische Partnerdiözese Evry anlässlich des dort am 13. September gefeierten Korbiniansfests.
 
Der Heilige Korbinian, Patron beider Bistümer, ist laut Kardinal Marx ein Europäer, auch wenn der Begriff zu dessen Lebzeiten im 7. und 8. Jahrhundert noch nicht existierte: „Er ist aus Frankreich zu uns gekommen und wurde der erste Bischof unserer Diözese. Deshalb haben auch wir eine Aufgabe zu erfüllen“, sagt Marx. Das Video kann auf den Social-Media-Kanälen des Erzbistums München und Freising angesehen werden. (hs)

Spatenstich für „KinderGärtnerei“ auf Campus St. Michael

Traunstein, 10. September 2020. Mit einem Spatenstich zum Neubau des Kindergartens St. Oswald nimmt die Neugestaltung des „Campus St. Michael“ in Traunstein Form an. Der künftige Campus als ganzheitlicher Bildungsstandort richtet sich mit seinen Angeboten an Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien. Er wird in Anlehnung an die Papst-Enzyklika „Laudato si“ Schwerpunkte auf Persönlichkeitsbildung, Nachhaltigkeit und Schöpfungsspiritualität legen. Dazu passend verfolgt der in Holzbauweise angelegte Kindergarten als „KinderGärtnerei“ ein naturpädagogisches Konzept zum ganzheitlichen Lernen im Kontakt mit der Natur. Medienvertreter sind eingeladen zu einem

Kardinal Marx weiht neun Männer zu Diakonen

München, 10. September 2020. Neun Männer weiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 26. September, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom zu Diakonen. Fünf der Männer werden hauptberuflich als Diakone arbeiten, die übrigen werden den Dienst nebenberuflich ausüben.   Mark Achilles (52), verheiratet und Vater von zwei Kindern, lebt in Landshut und ist beruflich als Geschäftsführer im Münchner Bildungswerk tätig. Er ist als nebenberuflicher Diakon im Pfarrverband Achdorf-Kumhausen vorgesehen. Rainer Borgfeldt (40) lebt in Taufkirchen und ist Industriemechaniker. Der verheiratete Vater von vier Kindern soll künftig als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Tacherting eingesetzt werden. Peter Kleinert (45) ist Bankkaufmann und lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Piding. Er ist als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden vorgesehen. Andreas Meier (35) ist Lehrer im Kirchendienst und lebt mit seiner Frau und einem Kind in Hausham.

Antrittsbesuch des neuen Augsburger Bischofs

München, 9. September 2020. Der neue Augsburger Bischof, Bertram Meier, hat Kardinal Reinhard Marx seinen Antrittsbesuch abgestattet. Er traf am Mittwoch, 9. September, mit dem Erzbischof von München und Freising in dessen Dienstsitz, dem Palais Holnstein in München, zusammen. Das Bistum Augsburg zählt zur Kirchenprovinz München und Freising, der Augsburger Bischof ist Mitglied der Freisinger Bischofskonferenz, deren Vorsitzender Kardinal Reinhard Marx ist. (ck)

Kunstpastoral startet „TatOrtZeit.Andacht“ in St. Paul

München, 7. September 2020. Der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising startet am Sonntag, 13. September, um 20.15 Uhr in St. Paul (St.-Pauls-Platz 11) die wöchentliche Veranstaltungsreihe „TatOrtZeit.Andacht“. Diese beruht auf dem Gottesdienstformat „TatOrtZeit“, das zuletzt vor Einführung der Schutzbestimmungen gegen Corona als Eucharistiefeier stattgefunden hat. Die Andachten der neuen Reihe vereinen Wortbeiträge mit musikalischen Darbietungen. Kunst soll in dem veränderten Format „eine noch größere Rolle einnehmen als bisher“, sagt Initiator Pfarrer Rainer Hepler: „Sie soll für sich sprechen, die Besucher das Evangelium neu erleben und zu sich selber kommen lassen.“

Marx an Erstklässler: „Gott ist bei dir. Er begleitet dich“

München, 7. September 2020. Einen Brief vom Kardinal erhalten die katholischen Kinder im Erzbistum München und Freising, die in diesen Tagen eingeschult werden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, schreibt darin: „Als Bischof freut es mich besonders, dass du im Fach ‚Katholische Religionslehre‘, im Religionsunterricht etwas über Gott lernst“. Er führt aus, mit welchen Fragen sich die Kinder gemeinsam im Religionsunterricht beschäftigen und nennt Beispiele aus der Glaubenspraxis, über die die Kinder in der Schule mehr erfahren werden. „Das, was du im Religionsunterricht lernst, soll wie ein Schatz für dich sein“, erläutert Marx. Er versichert den Kindern: „Gott ist bei dir. Er begleitet dich“. Der Kardinal wünscht den Kindern, dass sie Gottes Nähe spüren und erbittet für sie seinen Segen.

„Münchner Innenstadt kann Laboratorium für Pastoral der Zukunft sein"

München, 6. September 2020. Die Münchner Innenstadt könne nach Worten von Kardinal Reinhard Marx ein „Laboratorium für die Pastoral der Zukunft“ sein. Dabei gelte es, „viele Wege zu gehen und Menschen zu finden, die miteinander erkunden, wie sie das Evangelium entdecken können“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst im Liebfrauendom zur Amtseinführung von Monsignore Klaus Peter Franzl (55) als neuem Dompfarrer und Beauftragten für die Pastoral in der Münchner Innenstadt.

Glocken im Südturm des Doms läuten ab Samstag wieder

München, 4. September 2020. Ein halbes Jahr nach dem vorläufigen Abstellen des Glockengeläuts im Südturm des Münchner Liebfrauendoms erklingen die Glocken zum Einläuten des Sonntags am Samstag, 5. September, um 15 Uhr erstmals wieder in vollem Klang. Das Glockengeläut im Südturm war am 6. März zum letzten Mal zu hören gewesen. Bei Untersuchungen im Rahmen einer laufenden Baumaßnahme waren an dem historischen Glockenträger im südlichen Turm witterungsbedingte Beeinträchtigungen der Balkenstruktur festgestellt worden. Die Balkenstruktur wurde nun soweit abgestützt, dass ein Tragwerksplaner die Freigabe erteilte, die Glocken wieder läuten zu dürfen. Gefahr bestand nicht. Vorsorglich wurde aber auf zusätzliche Belastungen aus den Schwingungen des Glockengeläuts verzichtet, während der Stundenschlag beibehalten wurde.

Landeskomitee will Sonntag schützen und Infektionen vermeiden

München, 3. September 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern spricht sich auch in Zeiten wirtschaftlicher Beeinträchtigung durch die Coronapandemie deutlich für den Sonntagsschutz aus. In einer Stellungnahme reagiert der Vorsitzende des Laiengremiums, Joachim Unterländer, auf einen Brief des bayerischen Wirtschaftsministers an die Bürgermeister der Kommunen, in dem für Marktsonntage in Innenstädten geworben wird: „Mit kalkulierbarer Regelmäßigkeit unternimmt Hubert Aiwanger Vorstöße, den Sonntagsschutz zu unterminieren. Sein jüngster Brief an die bayerischen Kommunen, bis zu vier Marktsonntage pro Jahr durchzuführen, ist ebenso überflüssig wie gefährlich“, schreibt Unterländer. Den bayerischen Kommunen sei „diese Möglichkeit bestens bekannt und sie muss ihnen daher nicht erst ministeriell nahe gebracht werden“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Kardinal Marx wendet sich gegen Verschwörungstheorien

München, 3. September 2020. Kardinal Reinhard Marx wendet sich gegen die extremistischen Tendenzen bei den Corona-Demonstrationen. „Unsere Antworten als Kirche sind nicht Verschwörungstheorien, politischer Fundamentalismus, Schwarz-Weiß-Denken, Schuldzuweisung. Unsere Antwort ist Gebet und Solidarität“, sagte der Erzbischof von München und Freising in einer Videobotschaft. Er appellierte an die Gläubigen, stattdessen „für die anderen im Gebet da zu sein, im Gottesdienst und auch im Einsatz für die Nächsten“. Anlässlich des „Weltkirchlichen Sonntags des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Coronapandemie“ am 6. September bat der Kardinal die Gläubigen daher um Unterstützung und Spenden für die von Corona am härtesten getroffenen Regionen der Welt.

Kardinal Marx führt Klaus Peter Franzl als Dompfarrer ein

München, 31. August 2020. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, führt Monsignore Klaus Peter Franzl (55) mit einem Gottesdienst im Liebfrauendom am Sonntag, 6. September, um 10 Uhr in sein Amt als Dompfarrer und Beauftragter für die Innenstadt-Pastoral ein. Neuer Leiter des Ressorts Personal im Erzbischöflichen Ordinariat München wird ab 1. Oktober 2020 Dr. Joachim Hellemann (50).   Monsignore Franzl ist von Kardinal Reinhard Marx mit der Profilierung der Innenstadt-Pastoral in München beauftragt worden. Ab dem 1. September ist er damit zuständig für die Seelsorge innerhalb des Münchner Altstadtrings, der die Münchner Dompfarrei sowie die Pfarreien St. Peter und Heilig Geist umfasst. Nach 20 Jahren in der Verwaltung freue er sich, wieder „unmittelbar in der Seelsorge zu wirken und hier neue Konzepte zu erarbeiten“, so Franzl. Priesterliche Unterstützung erhält er bei seinen neuen Aufgaben von Daniel Lerch, ehemals Dözesanjugendpfarrer und zuletzt Seelsorger am Klinikum der Universität München. Zusätzlich wird je eine halbe Stelle für City- und Tourismuspastoral geschaffen, die noch im September besetzt werden sollen.

St.-Ursula-Schulen Lenggries werden bayerischer „Energiesparmeister“

München/Lenggries, 31. August 2020. Die Erzbischöflichen St.-Ursula-Schulen Schloss Hohenburg in Lenggries gewinnen den bayerischen Landestitel „Energiesparmeister“. Dies gab die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online am Montag, 31. August, bekannt, die den Preis im Rahmen ihrer Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums ausrichtet. Die Schülerinnen aus Lenggries hatten unter anderem einen begehbaren „Ökologischen Fußabdruck“ gestaltet, bei der Moor-Renaturierung in ihrer Region mitgewirkt, eine Podiumsdiskussion organisiert und Energiesparmaßnahmen im Schulgebäude angeregt. Dafür werden das Gymnasium und die Realschule für Mädchen am Freitag, 18. September, per Video-Konferenz mit einem mit 2.500 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Im Wettbewerb um den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg treten die Erzbischöflichen St.-Ursula-Schulen in einem Online-Voting gegen die fünfzehn anderen Landessieger an. Bis Montag, 14. September, kann man auf www.energiesparmeister.de/voting seine Stimme für die Schulen abgeben.

Neues Medienangebot für Münchner Liebfrauendom

München, 27. August 2020. Der Münchner Liebfrauendom erhält ein neues Medienkonzept, das das Gotteshaus Besuchern unter verschiedenen Aspekten und in interaktiver Form nahebringt. Monsignore Klaus Peter Franzl, zum 1. September neuer Dompfarrer, stellt das Angebot vor bei einemPresseterminam Donnerstag, 3. September, um 10 Uhrim Münchner Liebfrauendom.   Die medialen Neuerungen im Münchner Dom sind in ein Gesamtkonzept eingebunden, das die Kathedrale anhand von fünf Führungslinien erfahrbar macht. Der Startpunkt ist das Hauptportal des Doms, wo eine digitale Stele künftig die Besucher begrüßen und über aktuelle Termine im Dom informieren wird. Daneben liegt zu jeder der Führungslinien ein Flyer in deutscher, englischer und italienischer Sprache aus, der die Besucher informiert über geheimnisvolle Orte, Kunstwerke, Heiligenskulpturen oder Bischöfe und Herrscher, die mit dem Dom verbunden sind. „Der Dom macht Besuchern so vielfältige Angebote, dass es sehr lange dauern würde, sie alle zu bestaunen.

Langjähriger Kunstreferent Hans Ramisch gestorben

München, 24. August 2020. Der langjährige Leiter des Kunstreferats im Erzbischöflichen Ordinariat München, Ordinariatsrat Hans Ramisch, ist im Alter von 83 Jahren am Freitag, 21. August, gestorben. Der promovierte Kunsthistoriker stand für zwei Jahrzehnte bis 2001 an der Spitze des Kunstreferats.
 
Ramisch hatte wesentlichen Anteil am Konzept der grundlegenden Renovierung und mehrjährigen Restaurierung der Münchner Frauenkirche zwischen 1989 und 1994. Vor allem gehen die Gestaltung der Kapellen in den Seitenschiffen und der schmiedeeisernen Gitter auf seine Pläne zurück. Er trieb die aufwendige Kunsttopographie der Erzdiözese voran, in der die mehr als 300.000 Kunstwerke des Erzbistums, vom Messkelch bis zur Kathedrale, aufgeführt und auf wissenschaftlicher Basis beschrieben wurden. Auch an der Entwicklung des Freisinger Diözesanmuseums, seinen historischen Werken und neuer Kunst gewidmeten Ausstellungen und an den vom Museum herausgegebenen Katalogen und Schriften war er als Vorsitzender des Kuratoriums und des Beirats maßgeblich beteiligt. (ck)

Münchner Dom erstmals seit 2009 ohne Gerüst zu sehen

München, 17. August 2020. Das Baugerüst am Südturm des Münchner Liebfrauendoms wird ab heute entfernt. Die Westfassade des Doms wird voraussichtlich nach einer Woche erstmals seit 2009 wieder vollständig zu sehen sein. Der Rückbau der Baustelleneinrichtung vor dem Hauptportal wird eine weitere Woche andauern. Am Dienstag, 1. September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.   Nach dem Nordturm im Jahr 2009 wurde Anfang 2014 der Südturm eingehüllt. Zu Beginn diente das damals umfangreichere Gerüst den Restaurierungsarbeiten an der Turmfassade. Ab dem Jahr 2017 wurde das Gerüst mit seinem Außenaufzug für die Arbeiten zur brandschutztechnischen Sanierung im Turminneren verwendet. Ebenfalls in den Jahren 2017 bis 2020 wurde der Mittelbau mit Michaelsfenster und Hauptportal saniert und überarbeitet. Weiterhin wurde die Höherlegung der Stufenanlage am Hauptportal aufgrund der Neugestaltung des Frauenplatzes ausgeführt.   Die Konstruktion an dem fast hundert Meter hohen Turm wurde in den vergangenen Jahren in verschiedenen Abschnitten zurückgebaut. Im ersten Bauabschnitt wurde 2015 bis auf Höhe des sogenannten Oktogons in rund 60 Metern Höhe abgerüstet.

„In der Krise Christus hörbar machen“

Planegg, 15. August 2020. In seiner Predigt zum Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, in der aktuellen Krise „einen klaren Kopf“ zu behalten und sich gerade im Kampf gegen gesellschaftliche Missstände die Gestaltungshoheit nicht nehmen zu lassen. „In Krisenzeiten wie dieser können die Menschen zu Recht erwarten, dass die Christen Jesus hörbar machen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Samstag, 15. August, am Freialtar der Wallfahrtskirche Maria Eich in Planegg. Dabei sei die Gottesmutter eine wichtige Begleiterin: „Maria stößt uns in die Rippen: Habt Hoffnung! Ich habe euch meinen Sohn geschenkt!“ An Mariä Himmelfahrt rücke mit dem Magnificat, Marias biblischem Lobgesang, die Botschaft von Ostern in den Fokus. „Ostern heißt Aufstand gegen den Tod und die Mächte des Todes: gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit“, betonte Marx. „Ostern wird überall dort spürbar, wo Menschen aufstehen und die Würde des Menschen verteidigen, die Würde des Lebens, die Würde der Freiheit – auch in Weißrussland“, ergänzte der Kardinal auch mit Blick auf die aktuellen politischen Proteste in Belarus.

Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

München, 11. August 2020. Mit feierlichen Gottesdiensten und Kräutersegnungen begehen Katholiken am Samstag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Es wird auch Mariä Himmelfahrt oder Frauentag genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten. Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising feiern an diesem Tag auch ihr Patrozinium.

Erzdiözese München und Freising spendet 100.000 Euro für Menschen in Beirut

Die Erzdiözese München und Freising stellt 100.000 Euro Soforthilfe aus ihrem Katastrophenhilfsfonds für die Betroffenen der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut zur Verfügung. Das Geld wird an die Hilfsorganisation Caritas International überwiesen, damit diese mit ihren Partnern vor Ort Unterstützung leisten kann. Im Fokus stehen die Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung und die Unterstützung von Gesundheitszentren mit Medikamenten und medizinischem Material.

Betriebsseelsorger ans Bundesarbeitsgericht berufen

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat Christian Bindl (55), Leiter der Betriebsseelsorge im Erzbischöflichen Ordinariat der Erzdiözese München und Freising, ab 1. September zum ehrenamtlichen Arbeitsrichter berufen. Vorgeschlagen für das Amt wurde Bindl von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB).   Für die kommenden fünf Jahre vertritt Bindl, der seit zehn Jahren Betriebsseelsorger ist, die Arbeitnehmerseite am höchsten Gericht der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit und damit einem der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik. Aufgabe des Bundesarbeitsgerichts ist die Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung auf dem Gebiet des Arbeitsrechts sowie die Fortbildung des Rechts in den Bereichen, in denen der Gesetzgeber unbewusst keine abschließenden Regelungen geschaffen oder die nähere Ausgestaltung des Rechts bewusst den Gerichten überlassen hat.   Bindl, der auch Sprecher der Bundeskommission für Betriebsseelsorge ist, betätigt sich schon seit acht Jahren als ehrenamtlicher Richter, vier davon am Arbeitsgericht München und vier am Landesarbeitsgericht München.

Marx bleibt Koordinator des Vatikanischen Wirtschaftsrats

Papst Franziskus hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, erneut  zum Koordinator des Päpstlichen Rats für die wirtschaftlichen Angelegenheiten berufen. Marx leitet den so genannten Vatikanischen Wirtschaftsrat bereits seit dessen Gründung im Jahr 2014.  Der Wirtschaftsrat hat die Aufgabe, die Durchführung der wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls aufmerksam zu verfolgen und über die Strukturen und die administrativen und finanziellen Aktivitäten der Behörden der Römischen Kurie, der mit dem Heiligen Stuhl verbundenen Einrichtungen und des Staates der Vatikanstadt zu wachen. Der Wirtschaftsrat besteht aus fünfzehn Mitgliedern – acht werden aus den Kardinälen und Bischöfen ausgewählt, um die Universalität der Kirche widerzuspiegeln, und sieben sind Laien, Expertinnen und Experten aus verschiedenen Nationen, die über Finanzkompetenz und anerkannte Professionalität verfügen.  Erstmals sind jetzt auch sechs Frauen in das Gremium berufen worden, darunter zwei aus Deutschland: Die Düsseldorfer Juraprofessorin Charlotte Kreuter-Kirchhof, Expertin für öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht, und die Berliner Finanzspezialistin Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, bringen ihre Expertise künftig in das Gremium ein.

Marx: Coronakrise rückt Wohl aller Menschen in den Blick

München, 31. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx mahnt, bei der Suche nach einem Impfstoff zur Bekämpfung der Coronapandemie das Wohl aller im Blick zu behalten. „Die Coronapandemie hat uns ganz deutlich gemacht, dass Globalisierung bis ins kleinste Detail hinein bedeutet: Alles hängt mit allem zusammen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 1.  August, gesendet wird. „Vielleicht haben wir weltweit noch nie so sehr verstanden, was es heißt, eine Menschheitsfamilie zu sein.“

Ferienangebote und Schulprogramm im Kloster Beuerberg

München/Beuerberg, 31. Juli 2020. Mit einem bunten Strauß an Programmangeboten heißt das Kloster Beuerberg große und kleine Besucherinnen und Besucher während der Ferienzeit willkommen. Immer angelehnt an das Motto der laufenden Ausstellung „Tugendreich“ dreht sich in den vom Diözesanmuseum angebotenen Kursen alles um Werte, so auch beim Basteln von Heldencollagen am Samstag, 15. August, oder am Samstag, 29. August, beim Animationsfilm-Workshop – schließlich wurden Filme schon immer dafür genutzt, Geschichten über Tugenden und Laster zu erzählen. „Mit Bedacht und Duldsamkeit“ werden am Samstag, 8. August, Klosterarbeiten angefertigt und jeden Feriensonntag Sauerteigbrote in der Klosterbackstube gebacken. Auch im Klostergarten lässt sich anhand der duftenden Blumen, des nahrhaften Obstes und Gemüse, der Heilkräuter und sogar der Giftpflanzen bis heute viel über Tugenden und Laster lernen, so bei der Führung durch das „Paradiesgärtlein“ am Sonntag, 2. August.

Weltweites Interesse an bayerischen Kirchenarchivalien

München, 29. Juli 2020. Vor einem Jahr startete das Archiv des Erzbistum München und Freising sein umfangreiches Online-Angebot mit Findbüchern, die über vorhandenes Aktenmaterial informieren, Forschungsanleitungen und digitalisierten Archivalien. Ein Jahr später ist die Bilanz überaus positiv: Rund 38.000 Nutzer haben das Digitale Archiv des Erzbistums mehr als 200.000 Mal aufgerufen. Die Zahl der Archivnutzer hat sich damit gegenüber der Zeit, als der Lesesaal in der Münchner Innenstadt noch ausschließlich persönlich aufgesucht werden musste, mehr als verzehnfacht – den virtuellen Lesesaal besuchen jetzt pro Tag ebenso viele Interessierte wie früher im Monat den realen. Zugriffe von allen fünf Kontinenten sind inzwischen verzeichnet. Nach den Nutzern aus Deutschland, die mit über 30.000 deutlich an der Spitze liegen, kommen die meisten aus Österreich (2.750) und den USA (1.600). „Sogar aus China und Australien nutzen Interessenten unser Digitales Archiv. Viele von ihnen suchen in den historischen Pfarrmatrikeln wohl nach ihren bayerischen Vorfahren“, vermutet Archivleiter Michael Volpert, der das Digitale Archiv konzipiert hat und dessen weiteren Ausbau betreut.

„Ein Mensch und Politiker, für den das christliche Menschenbild leitend war“

München 26. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx würdigt den verstorbenen früheren SPD-Vorsitzenden Hans-Jochen Vogel als einen Menschen und Politiker, für „dessen Handeln das christliche Menschenbild leitend gewesen“ sei und dessen politisches Engagement auch von seiner Glaubensüberzeugung getragen war: „Es war nicht unbedingt selbstverständlich, wie Hans-Jochen Vogel als Sozialdemokrat sein Katholisch-Sein und seine damit verbundenen moralischen Grundsätze öffentlich bekannte und lebte.“ In besonderer Weise habe er als Bundesminister der Justiz in einer der dunkelsten Stunden der Bundesrepublik Deutschland Verantwortung getragen, als der Terror der RAF die Gesellschaft bedrohte.

Marx: Erfahrungen der Ortskirche aufnehmen

München, 24. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx hat ein stärkeres Aufeinanderhören in der Kirche eingefordert und die Entstehung der vatikanischen Instruktion der Kleruskongregation „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ kritisiert. „Es ist schon etwas merkwürdig, wenn ein Dokument von Rom kommt, ohne dass jemals mit uns darüber gesprochen wurde – ist das ein Miteinander von Universal- und Teilkirche, wie man sich das wünscht? Eigentlich nicht“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt beim Gedächtnisgottesdienst anlässlich des 44. Todestages seines Vorgängers Kardinal Julius Döpfner am Freitagabend, 24. Juli, im Münchner Liebfrauendom.

In Krisenzeiten an besonderen Orten Kraft schöpfen

München, 22. Juli 2020. Mit einem Impuls aus dem Kloster Maria Eich verabschiedet sich die Videoreihe „Mittwochsminuten“ in die Sommerpause. „Ja, manchmal braucht es diese Kraft von oben, die an manchen Orten in besonderer Weise erfahrbar und spürbar ist“, ist Pater Matthäus Klein überzeugt, der als Prior die Gemeinschaft der Augustinermönche in Planegg (Landkreis München) leitet. „Gerade in dieser Zeit der Coronakrise kommen immer wieder Menschen hierher nach Maria Eich, um hier neue Kraft zu schöpfen.“

Erzdiözese verstärkt Coronahilfe im In- und Ausland

München, 22. Juli 2020. Die Erzdiözese München und Freising verstärkt ihre Hilfen für infolge der Coronapandemie notleidende Menschen im In- und Ausland. Menschen aus der Erzdiözese werden mit 100.000 Euro unterstützt, weitere 100.000 Euro gehen an Menschen in Somalia.   In der Erzdiözese sind von der Krise insbesondere Menschen betroffen, die ihre Arbeit verloren haben. Vor allem Menschen in ohnehin prekären Lebensverhältnissen wie Wohnungslose, aber auch Alleinerziehende, Migranten, Kranke oder Menschen mit Behinderung sind in existenzielle Not geraten. 65.000 Euro werden nach den Kriterien des diözesanen Allgemeinen Notlagenfonds vergeben, also als einmalige finanzielle Zuwendungen an bedürftige Menschen. Antragsberechtigt sind Pfarreien und soziale Beratungsstellen. 20.000 Euro gehen an die Katholische Bahnhofsmission und 15.000 Euro an die Schwestern und Brüder vom Heiligen Benedikt Labre, die mit ihrem Teebus „Möwe Jonathan“ in München obdachlose Menschen versorgen. Beide Hilfsorganisationen in der bayerischen Landeshauptstadt verzeichnen infolge der Coronapandemie deutlich mehr Nachfrage, bei der Bahnhofsmission hat sich diese im Mai sogar verdoppelt auf 18.

Marx feiert Gedächtnisgottesdienst für Kardinal Döpfner

München, 20. Juli 2020. Anlässlich des 44. Todestages des letztverstorbenen Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Julius Döpfner, feiert Kardinal Reinhard Marx am Freitag, 24. Juli, um 17.30 Uhr einen Gedächtnisgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Döpfner war von 1961 bis 1976 Erzbischof von München und Freising. Nach der Bischofsmesse zieht Kardinal Marx mit dem Liturgischen Dienst in die Krypta zu den Gräbern seiner verstorbenen Amtsvorgänger, um dieser im stillen Gebet zu gedenken. Die gesamte Feier wird online übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf dem Facebook-Kanal des Erzbistums.

Ein Bärenzahn und andere historische Kostbarkeiten

Freising/München, 17. Juli 2020. Kunstliebhaber und historisch Interessierte können sich über ein neues digitales Angebot freuen: Das Diözesanmuseum Freising hat eine dreiteilige Podcastreihe erstellt, die unter dem Titel „Archäologen im Himmel“ Funde und Erkenntnisse in den Blick nimmt, die bei der aktuellen Sanierung des derzeit geschlossenen Gebäudes des Diözesanmuseums gewonnen wurden. In den Folgen der Serie befragt die Journalistin Katja Volkmer Experten auf dem Domberg vor Ort über die bei den Arbeiten zutage geförderten archäologischen Überraschungen und deren kunsthistorische Bedeutung. Die drei jeweils rund 15 Minuten langen Audio-Beiträge können auch unabhängig von der Reihenfolge angehört werden.

Kardinal Marx versichert Zentralrat der Juden Unterstützung

München, 17. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx sagt dem Zentralrat der Juden in Deutschland anlässlich des 70. Jahrestages seiner Gründung seine Unterstützung im Kampf gegen Judenfeindlichkeit zu. „Und ich versichere Ihnen abermals, dass wir als Christen an Ihrer Seite stehen werden, wenn Juden in welcher Form auch immer angegriffen werden“, unterstreicht der Erzbischof von München und Freising in einem Gratulationsschreiben an den Präsidenten des Zentralrates der Juden, Josef Schuster. „Wir sind nicht nur als Bürger, sondern auch als Christen verpflichtet, antijüdischen Vorurteilen zu widersprechen und gegen antijüdische Angriffe aufzustehen. Wir dürfen und werden nicht noch einmal wegschauen!“

Neue „Paaradies“-App belebt Beziehungen

München, 16. Juli 2020. Anregungen für eine gelingende Paarbeziehung gibt die neue App „Paaradies“, die Interessierte ab sofort kostenlos im App-Store von Apple oder im Google Play Store herunterladen können. Die neue App und die dazugehörige Webseite www.damit-die-liebe-bleibt.de, die im Mai online gegangen ist, sind realisiert worden vom Institut für Kommunikationstherapie, einer Forschungseinrichtung der Erzdiözese München und Freising. Das Projekt hilft Paaren, an ihrer Beziehung zu arbeiten: Sie sollen mit Übungen und vertiefenden Informationen unter anderem dazu angeregt werden, regelmäßig Zeit in Gespräche zu investieren und so ihre Paarkommunikation zu verbessern.

Kardinal Marx: „Nah am Menschen, heißt nah bei Christus sein“

München, 15. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx hat bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Mittwoch, 15. Juli, allen Helfenden, die sich während der Coronapandemie für andere engagierten, gedankt. Mit Bezug auf das Motto der Caritas im Erzbistum München und Freising, „nah am Nächsten“, sagte er an die Mitarbeitenden der Caritas gewandt, die zu dem Gottesdienst eingeladen waren: „Nah am Menschen zu sein, heißt, nah bei Christus zu sein.“ Das „Social Distancing“, das ein „Leitwort der letzten Monate geworden ist und es wohl auch noch bleiben wird“, benannte Marx als „das absolute Gegenteil zu diesem Motto“. Die Coronapandemie bedeute, „wir können vielleicht nicht so nah sein, wie wir möchten. Und doch müssen wir es“, so der  Erzbischof von München und Freising.

Marx an Schulabsolventen: Verbindung zum Glauben nicht verlieren

München, 14. Juli 2020. Einen Brief vom Kardinal erhalten die katholischen Schüler und Schülerinnen im Erzbistum München und Freising, die dieser Tage mit dem Abitur, dem Mittelschul- oder Realschulabschluss die Schule verlassen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, gratuliert darin den Jugendlichen, die angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in einer persönlichen Prüfungs- und Umbruchsituation besonders gefordert sind.

Fahrzeugsegnung in St. Maximilian in München

München, 13. Juli 2020. Für einen sicheren Start in die Ferien lädt die St.-Christophorus-Bruderschaft München auch in diesem Jahr wieder alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu ein, sich und ihren Fahrzeugen Gottes Segen erteilen zu lassen. Dazu feiert Pfarrer Rainer Schießler am Sonntag, 19. Juli, einen Festgottesdienst in der Münchner Pfarrkirche St. Maximilian, Auenstraße 1. Aufgrund der durch die Coronapandemie notwendigen Schutzbestimmungen weicht die Gestaltung von der der Vorjahre ab: Um 10.30 Uhr beginnt die Segnung der Fahrzeuge, die sich in der Wittelsbacher Straße aufgestellt haben. Im Anschluss findet die Heilige Messe mit einer reduzierten Zahl an Gläubigen und unter Einhaltung der notwendigen Mindestabstände im Kirchenraum statt. Am Ende des Gottesdienstes segnet Pfarrer Schießler Fahrzeuge von Kindern, mit denen sie am Straßenverkehr teilnehmen. Rund 250 Fahrräder, Autos, Motorräder, Nutzfahrzeuge und andere Gefährte wurden in vergangenen Jahren bei der traditionellen Fahrzeugsegnung  gezählt.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

München, 13. Juli 2020. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in fünf Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:     Seelsorgsregion München   Dekanat Ottobrunn Pfarrverband Aying-Helfendorf Ab 1. September: Pfarrvikar Manuel Kleinhans, 36, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Fürstenfeld   Dekanat Ottobrunn Pfarrverband Höhenkirchen Ab 1. Oktober: Pfarrvikar Manuel Kleinhans, 36, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Fürstenfeld     Seelsorgsregion Nord   Dekanat Geisenhausen Pfarrverband Steinzell Ab 1. Oktober: Pfarrer Konrad Eder, 51, bisher Leiter des Pfarrverbands Aschheim-Feldkirchen     Seelsorgsregion Süd   Dekanat Rosenheim Pfarrverband Großkarolinenfeld Ab 1.

„Sakramente schenken Kraft zum Hören und Verstehen“

München, 11. Juli 2020. Elf Erwachsene hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 11. Juli, in einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in München getauft und zwei weitere gefirmt. In seiner Predigt betonte Marx die Bedeutung der Sakramente der Taufe und der Firmung in dem Sinne, „dass uns Christen durch die Begegnung mit dem lebendigen Gott die Kraft geschenkt wird zur Unterscheidung, zum Hören und zum Verstehen sowie zum Auseinanderhalten von Gut und Böse, Falsch und Richtig“. Die Sakramente bedeuteten aber keinen Abschluss oder eine Vollendung im Glauben, so Marx, sondern es sei „wie eine Liebesbeziehung, die eine Bekräftigung erfährt und die von Gott her endgültig besetzt ist“.

Streams aus dem Münchner Dom: 1,3 Millionen Reichweite

München, 13. Juli 2020. Die täglichen Streams aus dem Münchner Liebfrauendom haben seit Beginn der Coronakrise eine Reichweite von rund 1,3 Millionen erzielt. Seit Sonntag, 15. März, wird täglich mindestens ein Gottesdienst aus der Kathedrale live auf der Homepage und den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising übertragen, der in der Regel von einem Mitglied des Domkapitels gefeiert wird. Insgesamt sind das 125 Streams. In diesen vier Monaten erreichten Werktagsgottesdienste durchschnittlich rund 7.500 Menschen, Sonntagsgottesdienste etwa 13.500 Menschen, Gottesdienste zu Feiertagen oder besonderen Anlässen teilweise noch deutlich mehr.

Webinar zu Rassismus und App mit Gedenkfunktion

München, 10. Juli 2020. Während der Corona-Krise haben die Einrichtungen der Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising neue digitale Bildungsangebote entwickelt und bestehende Online-Aktivitäten ausgebaut. Die in den vergangenen Monaten entstandenen Konzepte und Kompetenzen sollen auch unabhängig von der Krise genutzt werden und in die Programmplanung einfließen.   Die Domberg-Akademie der Erzdiözese mit Sitz in Freising bietet unter anderem ein Webinar zur Geschichte des Rassismus an. In dem Online-Kurs mit dem Titel „Eine Geschichte der Abwertung – Streifzug durch einhundert Jahre Rassismus und der Widerstand dagegen“ werden auch die aktuellen "Black Lives Matter"-Proteste Thema sein. Eine Fortbildung zur Biografiearbeit beginnt im Oktober. Der Kurs für Personen, die ehrenamtlich oder beruflich mit Gruppen arbeiten wollen, wird sowohl digital als auch analog umgesetzt.   Zahlreiche Kurse der Katholischen Erwachsenenbildung, die bisher als Präsenzveranstaltungen durchgeführt wurden, finden zurzeit ausschließlich oder teilweise online statt.

„Coronakrise verschärft Ungleichheiten“

München, 10. Juli 2020. Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, dass sich durch die Coronakrise die sozialen Spannungen in der Gesellschaft verschärfen werden. „Die Ungleichheiten werden nicht kleiner werden, sie werden größer werden – sie waren vorher schon groß“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 9. Juli, in der Katholischen Akademie in München. Der Austausch mit Akademiedirektor Achim Budde war die erste öffentliche Diskussionsveranstaltung des Kardinals seit Beginn der Coronakrise.