Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Wiedereröffnung von Sankt Thomas Morus mit Kardinal Marx

Anlässlich der Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. Thomas Morus in München-Sendling feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 15. März, um 10 Uhr einen Festgottesdienst. Die feierliche Eröffnung des Kirchenbaus bildet den Abschluss der Neuordnung und Umbauarbeiten auf dem Gelände des Pfarrzentrums, in deren Zuge der Kindergarten und das Pfarrbüro verlegt wurden, um eine freie Baufläche für Wohnraum zu schaffen.

„Himmlisches Wiedersehen. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter“ - Diözesanmuseum beleuchtet epochale Umbrüche des 19. Jahrhunderts -

Mit bedeutenden Werken von Bertel Thorvaldsen, Peter von Cornelius und Friedrich Overbeck über Gabriel von Max und Franz von Stuck bis Wassily Kandinsky und Gabriele Münter widmet sich die neue Sonderausstellung des Diözesanmuseums Freising „Himmlisches Wiedersehen. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter“ epochalen Umbrüchen in politisch, religiös und kulturell unruhigen Zeiten. Die Schau, die von Dienstag, 17. März, an auf dem Freisinger Domberg zu sehen ist, nimmt ihren Anfang nach Napoleon und Säkularisation, in Zeiten staatlicher und gesellschaftlicher Neuordnung, als Identitäten zunehmend ins Rutschen geraten. Im von widerstreitenden Entwicklungen, einer vibrierenden Vielfalt und Ungleichzeitigkeiten geprägten „langen“ 19. Jahrhundert macht die Ausstellung Herausforderungen und Spannungen zwischen Glauben und Zweifel, Ordnung und Verführung, Tradition und Moderne sichtbar. Dabei scheinen in mancher Hinsicht Parallelen zur Gegenwart auf.

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PGR-Wahl 2026 mit positiven Trends

Bei den Pfarrgemeinderatswahlen am vergangenen Sonntag, 1. März, haben bei einem aktuellen Auszählungsstand von 93 Prozent insgesamt 599.372 Gläubige in den Pfarrgemeinden der sieben bayerischen (Erz-)Diözesen von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 14,31 Prozent, wie aus einer Analyse des Landeskomitees der Katholiken in Bayern hervorgeht. Damit konnte diese im bayernweiten Mittel um etwa 1,6 Prozentpunkte im Vergleich zu den Wahlen 2022 gesteigert werden. Insgesamt wurden 23.788 Mitglieder in die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt, darunter 16.377 Frauen und 7.411 Männer.

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Katholikinnen und Katholiken haben Pfarrgemeinderäte gewählt

Bei den Pfarrgemeinderatswahlen in der Erzdiözese München und Freising sind am Sonntag, 1. März, in 717 von 754 möglichen Pfarreien jeweils Vertreterinnen und Vertreter für das ehrenamtliche Gremium gewählt worden. Unter dem Motto „Gemeinsam Gestalten – gefällt mir haben rund 202.000 wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken insgesamt rund 5.000 Pfarrgemeinderäte aus knapp 6.000 Kandidatinnen und Kandidaten bestimmt.

Weltgebetstag: „Kommt! Bringt eure Last.“

Gläubige aller christlichen Konfessionen begehen in mehr als 120 Ländern der Erde am Freitag, 6. März, den diesjährigen Weltgebetstag der Frauen, so auch im Erzbistum München und Freising. Die Gebete, Texte und Lieder für die Gottesdienste wurden in diesem Jahr von christlichen Frauen aus Nigeria vorbereitet und stehen unter dem Titel „Kommt! Bringt eure Last.“.

Marx weist Instrumentalisierung des Christentums zurück

Kardinal Reinhard Marx wendet sich mit deutlichen Worten gegen die Vereinnahmung des Christentums durch extremistische und polarisierende gesellschaftliche und politische Kräfte. „Wer laut tönt, rechtgläubig die christlichen Werte hochzuhalten, gleichzeitig aber gegen Menschen vorgeht, die nicht dem eigenen Idealbild entsprechen, pervertiert den Glauben und missbraucht den Namen Gottes für zerstörerische und ausschließende Zwecke“, so der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in einer Katholischen Morgenfeier zum Caritas-Sonntag und zur Caritas-Frühjahrssammlung. Der Gottesdienst wird am Sonntag, 1. März, um 10.30 Uhr im Radiosender Bayern 1 des Bayerischen Rundfunks gesendet.

„Tag der Archive“: Seltene Archivalien des Klosters Altomünster

Einblicke in bislang wenig bekannte Handschriften, Drucke und Archivalien des ehemaligen Birgittenklosters Altomünster (Landkreis Dachau) und deren moderne Nutzungsmöglichkeiten bieten Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising am „Tag der Archive“ am Samstag, 7. März, von 10 Uhr bis 17 Uhr im Lesesaal (Karmeliterstr. 1, Eingang Pacellistraße) in München. Die rund 25 gezeigten Stücke stammen aus der deutlich umfangreicheren Ausstellung „Beten. Backen. Bauen. Schätze aus Archiv und Bibliothek des Klosters Altomünster“, die vom 15. März bis 31. Mai im Museum Altomünster (St. Birgittenhof 6) in Altomünster eine Auswahl kostbarer Originale vor Ort präsentiert. Die aus dem Kloster erhaltenen Überlieferungen zum Alltagsleben des Birgittenordens sind in ihrer Dichte weltweit einmalig und reichen von liturgischen Büchern über Kirchenbau-Rechnungen bis hin zu Backrezepten aus der ehemaligen Klosterküche.

„Christ sein ist anspruchsvoll“

Christ oder Christin zu sein, das sei „nicht anstrengend – aber anspruchsvoll“, sagte Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 22. Februar, im Münchner Liebfrauendom gegenüber Erwachsenen, die sich auf die Taufe vorbereiten. „Wir versuchen eine neue Lebensweise: fröhlich, zuversichtlich, anspruchsvoll“, so der Erzbischof von München und Freising in dem Gottesdienst, in dem er mit mehr als 60 Frauen und Männern deren Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie feierte: „Was wäre das für ein Leben, das wir einfach dahinleben, ohne dass wir Ansprüche an uns stellen, dass wir ein Niveau haben wollen, dass wir mit großer Freude intensiv leben wollen?“

Marx: „Es geht um die Kostbarkeit jedes einzelnen Lebens“

Kardinal Reinhard Marx fordert in seinem Fastenhirtenwort zu Beginn der österlichen Bußzeit Christinnen und Christen dazu auf, sich für ein Leben in Würde für alle Menschen einzusetzen, „auf Weltebene, in Europa, in unserem Land, unseren Kommunen und Gemeinden. Katholisch sein und völkisch-nationalistisch sein, rassistisch oder gar antisemitisch sein kann deshalb nicht zusammengehen“, erklärt der Erzbischof von München und Freising im Hirtenwort. Die Würde und der Wert eines jeden Menschen müssten im Vordergrund aller politischer Überlegungen stehen. „Darum geht es auch, wenn wir über den Schutz des menschlichen Lebens sprechen, vom ersten Augenblick des Daseins bis zum Augenblick des Todes.“

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„Zeigen Sie: Kirche lebt von uns allen“

Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, und Kardinal Reinhard Marx rufen in einer gemeinsamen Erklärung die Katholikinnen und Katholiken im Erzbistum München und Freising dazu auf, von ihrem Wahlrecht bei den am 1. März anstehenden Wahlen der Pfarrgemeinderäte und der Gemeinderäte der muttersprachigen katholischen Gemeinden Gebrauch zu machen. Die Wahl sei weit mehr als ein organisatorischer Vorgang, so Schalk und Marx – „sie ist ein konkreter Ausdruck von Mitverantwortung und kirchlicher Mitgestaltung“. Sie appellieren an die rund 1,2 Millionen Wahlberechtigten im Erzbistum: „Nutzen Sie Ihr Wahlrecht. Machen Sie mit. Zeigen Sie: Kirche lebt von uns allen.“

„Österliche Bußzeit muss Weg in die Freiheit sein“

Kardinal Reinhard Marx hat zu Beginn der österlichen Bußzeit die Menschen dazu aufgerufen, sich wieder neu auf den Weg zu machen und sich zu fragen: „Wer bin ich? Wer will ich sein?“ In der Fastenzeit gehe es nicht darum, den Kopf hängen zu lassen und sich mit zu vielen Vorsätzen unglücklich zu machen, betonte der Erzbischof von München und Freising beim Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“ am Mittwochabend, 18. Februar, im Münchner Liebfrauendom. Es komme vielmehr darauf an, wieder stärker darauf zu achten, was im Leben überflüssig sei und weggelassen werden könne: „Der Weg der österlichen Bußzeit muss ein Weg in die größere Freiheit sein.“

Zulassungsfeier zur Taufe mit 60 Erwachsenen

Mit rund 60 Erwachsenen feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 22. Februar, um 16.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. In der Glaubensorientierung der Erzdiözese München und Freising in St. Michael bereiteten sich in den vergangenen Monaten 21 Frauen und 21 Männer im Alter zwischen 16 und 65 Jahren auf die Zulassung zu den Sakramenten an Ostern vor – 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 20 dieser 42 Täuflinge kommen aus Deutschland, die anderen aus weiteren europäischen Ländern sowie aus Südamerika, Afrika und Asien; insgesamt sind es zwölf Länder und vier Kontinente. Die übrigen Erwachsenen wurden in Pfarreien oder in den muttersprachlichen Gemeinden vorbereitet. Während des Gottesdienstes werden die Taufbewerber mit Namen aufgerufen und vom Erzbischof von München und Freising durch Handauflegung gesegnet.

Bad Tölzer „Stiegenkirche“ mit rund 100 Objekten restauriert

Kardinal Reinhard Marx feiert am Sonntag, 22. Februar, um 10 Uhr einen festlichen Gottesdienst zur Wiedereröffnung der Kirche Heilige Stiege auf dem Kalvarienberg in Bad Tölz (Aufgang zum Kalvarienberg 20). Das Pontifikalamt beschließt die im Jahr 2023 begonnenen umfassenden Sanierungsarbeiten im Inneren der Doppelkirche Heilig Kreuz und Heilige Stiege. Sie ist als Prunkstück des Ensembles auf dem Kalvarienberg Teil einer der größten und bedeutendsten Anlagen dieser Art im süddeutschen Raum.

Start der Klanginstallation „Core“ in Münchner Kirchen

Die Klanginstallation „Core“ ist zu Beginn der Fastenzeit in zwei Münchner Kirchen zu sehen und zu hören. Das partizipative Kunstprojekt aus digital aufgezeichneten Stimmen und Wortbeiträgen, bei dem der Kirchenraum mit Hilfe von Oberflächenlautsprechern, Klangplatten und architektonischer Elemente selbst zum Resonanzkörper werden soll, wird ab Aschermittwoch, 18. Februar, um 18 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche (Lachnerstraße 8) und ab Donnerstag, 19. Februar, im Südturm der Frauenkirche (Frauenplatz 1) präsentiert.

„Was der Patriarch von Moskau sagt, ist Häresie“

Kardinal Reinhard Marx hat die Instrumentalisierung von Religion für Politik, Gewalt und Krieg erneut scharf kritisiert: „Was der Patriarch von Moskau sagt, ist Häresie“, so der Erzbischof von München und Freising am Mittwochabend, 11. Februar, an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth: Reclaiming Foundations of Security and Just Peace“ im Rahmen des dritten theologischen Friedenssymposiums anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz.

Kardinal Marx feiert „Aschermittwoch der Künstler“

Den „Aschermittwoch der Künstler“ feiert Kardinal Reinhard Marx mit Künstlerinnen und Künstlern zu Beginn der österlichen Bußzeit am Mittwoch, 18. Februar, um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Einen Akzent setzt in diesem Jahr Lisa Granada mit der bildnerischen Intervention „Cartografía inconclusa / Unfinished Cartography“, bei der gebrauchte Teebeutel zu einem Tuch verbunden sind. Die Installation wird bis 31. März im Chorraum des Doms über dem Altar hängen und soll unter anderem an die Tradition des Fastentuchs erinnern.

Neue Impulse zur Fastenzeit

In der am Aschermittwoch, 18. Februar, beginnenden Fastenzeit stellen Katholikinnen und Katholiken Reflexion und Umkehr in den Mittelpunkt der Vorbereitung auf das Osterfest.

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Katholische Laien: „Demokratie lebt vom Mitmachen“

Christian Gärtner, Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, ruft dazu auf, das Wahlrecht bei den im März anstehenden Wahlen für Kommunen und Pfarrgemeinden zu nutzen: „Demokratie lebt vom Mitmachen – in Kirche und Gesellschaft.“ Am 1. März finden die Pfarrgemeinderatswahlen statt, am 8. März die bayerischen Kommunalwahlen

Valentinstag: Dank und Gebet für gelingende Beziehungen

Den Valentinstag am Samstag, 14. Februar, nehmen zahlreiche Pfarreien im Erzbistum München und Freising zum Anlass, Paare und Suchende zu besonderen Gottesdiensten, Segensfeiern und Veranstaltungen einzuladen. Rund um den Tag des Heiligen Valentin, des Patrons der Liebenden, ist so Gelegenheit, Gott für gelingende Beziehungen zu danken oder um seine Hilfe in Ehe und Partnerschaft zu bitten. Vielerorts gibt es ökumenische Angebote, auf Wunsch können Paare auch in ihren Pfarreien individuell einen Segen anlässlich des Valentinstags erhalten.

Friedensgebete und Symposium zur Sicherheitskonferenz

Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (Munich Security Conference, MSC) wird in vielen Münchner Kirchen und von kirchlichen Organisationen mit Friedensgebeten, Aktionen und Veranstaltungen begleitet.

Kardinal Marx: „Zeugnis Delps ist aktuell wie eh und je“

Nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx ist das „Zeugnis Pater Delps so aktuell wie eh und je“. Gerade „in diesen Zeiten, in denen völkischer Nationalismus, Hass, Krieg, Allmachtsfantasien um sich greifen, da soll er mit uns sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montagabend, 2. Februar, im Münchner Liebfrauendom beim Gottesdienst zum Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess), in dessen Rahmen der Kardinal das Seligsprechungsverfahren für Pater Alfred Delp SJ eröffnete. Die Hinrichtung des Jesuitenpaters und Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus jährte sich an diesem Tag zum 81. Mal. Anlässlich der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses hatte der Orden der Jesuiten Kardinal Marx den Primizkelch von Alfred Delp für die Feier der Messe zur Verfügung gestellt.

Diözese Passau tritt Conducere Consult GmbH bei

Die Diözese Passau ist neue Gesellschafterin der Conducere Consult GmbH und verstärkt somit die übergreifende Kooperation im Bereich der Informationstechnologien. „Wir treten Conducere bewusst und aus Überzeugung als neue Gesellschafterin bei“, sagte Domkapitular Josef Ederer, Generalvikar der Diözese Passau, bei der notariellen Beurkundung des Beitritts am Montag, 2. Februar, im Erzbischöflichen Ordinariat München. „Angesichts zunehmender Cyberangriffe und immer komplexerer IT-Anforderungen in einer vernetzten Welt ist überdiözesane Zusammenarbeit eine klare Notwendigkeit. Mit dem Beitritt zu Conducere bündeln wir Kompetenzen, erhöhen die Sicherheit unserer Systeme und nutzen Ressourcen effizient. Davon profitieren alle beteiligten Diözesen gleichermaßen.“ Mit Blick auf die weitere Entwicklung ergänzte Ederer: „Für die Diözese Passau eröffnen sich als Gesellschafterin neue Handlungsspielräume – insbesondere in den Bereichen Informationssicherheit, Datenschutz, IT-Compliance und Cyber-Security. Unser Ziel ist es, die Synergien der Gesellschafter systematisch zu nutzen, ein dauerhaft aktuelles Informationssicherheitsmanagementsystem auszubauen und durch gemeinsame Beschaffung finanzielle Ressourcen effizient einzusetzen.“

Marx: „Provozierende Botschaft gegen Allmachtsphantasien"

Kardinal Reinhard Marx würdigt die standhaft menschenfreundliche Haltung und das Gottvertrauen des am 2. Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichteten Pater Alfred Delp SJ als „eine provozierende und zuversichtliche Botschaft auch für unsere Tage – gegen menschenverachtende Allmachtsphantasien, gegen Kriege und Ungerechtigkeit“. Pater Delp habe sich nicht „in eine Art Himmelreich-Sehnsucht geflüchtet“, sondern „stand vielmehr fest im Leben, war ein sehr wacher Zeitgenosse, der wusste, dass die Welt durch die Menschenverachtung der Nazis an den Abgrund geraten war“, erklärt der Erzbischof von München und Freising in einem Beitrag für die Rundfunkreihe „Zum Sonntag“, der am Sonntag, 1. Februar, gesendet wird. Die Erzdiözese München und Freising wird am Abend des 2. Februar, dem 81. Todestag von Alfred Delp, dessen Seligsprechungsverfahren eröffnen.

Kardinal Marx: „Den Wohlstand Europas verteidigen wir nur mit einer Vision, die über den Wohlstand hinausgeht“

Kardinal Reinhard Marx hat zu mehr Engagement für eine positive Idee von Europa jenseits rein wirtschaftlicher Interessen aufgerufen: „Den Wohlstand Europas verteidigen wir nur, wenn wir eine Vision haben, die über den Wohlstand hinausgeht.“

Kerzenweihen und Lichterprozessionen zu Mariä Lichtmess

Das Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, begehen Katholikinnen und Katholiken am Montag, 2. Februar, mit feierlichen Gottesdiensten, Kerzenweihen und Lichterprozessionen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert um 18 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, gestaltet von den Domsingknaben und der Mädchenkantorei unter der Leitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler mit der Missa de Angelis und Gesängen zu Lichtmess. Im Rahmen des Gottesdienstes, zu dessen Beginn die Kerzen geweiht werden und eine Lichterprozession stattfinden wird, wird der Erzbischof auch das Seligsprechungsverfahren für den Jesuitenpater und Widerstandskämpfer Alfred Delp SJ eröffnen, der am 2. Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Im Freisinger Mariendom steht Weihbischof Wolfgang Bischof der Eucharistiefeier zu Lichtmess vor, die um 18.30 Uhr beginnt.

Landesbischof Kopp: „Wir stehen auf der Seite des Lichts“

„Wir stehen auf der Seite des Lichts.“ Mit diesem Bekenntnis hat Christian Kopp, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Christinnen und Christen beim zentralen ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen am Mittwoch, 21. Januar, im Münchner Liebfrauendom dazu aufgerufen, sich in einer von Krisen, Polarisierung und Verunsicherung geprägten Welt nicht zurückzuziehen, sondern Verantwortung zu übernehmen. In seiner Predigt im Gottesdienst, den Kopp zusammen mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Bischof Serovpé Isakhanyan von der armenisch-Apostolischen Kirche in Deutschland, Bischof Sofian von Kronstadt von der rumänisch-orthodoxen Kirche, Bischof Bohdan Dzyurakh von der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern feierte, machte der Landesbischof deutlich: „Menschen brauchen Licht.“ Gerade in dunklen Zeiten sei der Glaube eine Kraft, die Orientierung gebe und Mut mache.

Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet

Mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom eröffnet Kardinal Reinhard Marx am Montag, 2. Februar, um 18 Uhr das Seligsprechungsverfahren für den Jesuitenpater und Widerstandskämpfer Alfred Delp SJ, der am 2. Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Im Rahmen des Gottesdienstes, der zum Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) und am „Tag des Geweihten Lebens“ stattfindet, wird der Erzbischof von München und Freising nach einer Ansprache durch Vizepostulator Pater Toni Witwer SJ das Seligsprechungsverfahren eröffnen und die Mitglieder des kirchlichen Gerichtshofs, der das Verfahren leiten wird, ernennen. „Für die Nationalsozialisten war Alfred Delps christliche Überzeugung von der Freiheit und Würde aller Menschen eine solche Bedrohung, dass sie ihn gefangengenommen, gedemütigt und schließlich hingerichtet haben“, erklärt Kardinal Marx. „Wir beginnen sein Seligsprechungsverfahren in dem Bewusstsein, dass auch heute die Stimmen wieder lauter werden, die in der Unterdrückung anderer Menschen ein Zeichen von Stärke sehen. Ihnen stellen wir uns entgegen: Nicht Gewalt, Hass und Nationalismus machen eine Gesellschaft stark, sondern Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit.“

„Christliche Einheit gibt Halt in unsicheren Zeiten“

Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst haben Christinnen und Christen am Mittwoch, 21. Januar, um 19 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Gebetswoche für die Einheit der Christen begangen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feierte den Gottesdienst gemeinsam mit Landesbischof Christian Kopp, Bischof Serovpé Isakhanyan von der Armenisch-Apostolischen Kirche in Deutschland sowie Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern. Die Predigt hielt Landesbischof Kopp.

Christliche Freiheit ist anspruchsvoll, nicht bequem

Kardinal Reinhard Marx sieht die christliche Botschaft in ihrem Kern als „Freiheitsbotschaft“. Christliche Freiheit sei allerdings eine anspruchsvolle Freiheit, erläuterte der Erzbischof von München und Freising am Samstagvormittag in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael beim Festgottesdienst zum 50-jährigen Bestehen der Vereinigung der Geistlichen Schwestern in der Erzdiözese. Freiheit sei nicht der letzte Punkt menschlicher Entwicklung. „Was tue ich mit dieser Freiheit?“, fragte der Erzbischof und hob hervor: „Das wahre Glück, die Vollendung der Freiheit, die kann nur in der Liebe geschehen.“ Der Weg der christlichen Freiheit führe nicht in die Ungebundenheit, nicht in die Bequemlichkeit, sondern in die größte Liebe, ist Marx überzeugt. Dies solle auch das Ideal des Ordenslebens sein.

Kardinal Marx: „Heimat ist kein abgeschlossener Ort“

Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, aus der Heimat eine abgeschlossene, unveränderliche Wirklichkeit zu machen. „Alles soll so bleiben, wie es ist, und niemand Neues soll dazukommen? Das ist nicht Heimat, von der die Bibel spricht, sondern eine Ideologie, die sich um sich selbst dreht und die Herausforderungen der Wirklichkeit nicht wahrnehmen will“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Festgottesdienst am Dienstagvormittag, 6. Januar 2026, auf dem Petersberg in Erdweg zur Verabschiedung des Geistlichen Direktors der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg, Pfarrer Josef Mayer. „Heimat ist ein Ort der Geborgenheit, der Überschaubarkeit und gemeinsamen Traditionen, aber kein abgeschlossener Ort, der nicht die Kraft hat, auch anderen eine Heimat zu sein und sie willkommen zu heißen.“

Kardinal Marx: „Wir gehen in ein Jahr voller Fragezeichen“

Bei Kardinal Reinhard Marx überwiegt zum Jahreswechsel trotz aller Sorgen um die Zukunft die Zuversicht. „Wir gehen in ein Jahr voller Fragezeichen, aber an der Seite Jesu“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 31. Dezember, bei einer feierlichen Andacht in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Altstadt. „Niemand kann die Hoffnung zerstören, dass am Ende er bestimmt: Jesus Christus.“

Gottesdienste, Andachten und Konzerte zum Jahreswechsel

Mit Gottesdiensten, Andachten und Konzerten begehen Katholikinnen und Katholiken in München den Jahreswechsel. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hält die traditionelle Jahresschlusspredigt am Silvestertag, Mittwoch, 31. Dezember, um 16 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6); dort steht er der Jahresschlussandacht mit dem feierlichen Te Deum und der Spende des Pontifikalsegens vor.

Marx: „Geschwisterlichkeit und Frieden sind keine Träumerei“

Kardinal Reinhard Marx ist überzeugt, dass das Christentum als „eine universale Botschaft der Freiheit, der Würde, der Geschwisterlichkeit aller“ Teil des Kernprofils Europas bleiben und eine Renaissance erleben werde. Laut Manuskript seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember, im Münchner Liebfrauendom fordert der Erzbischof von München und Freising Christinnen und Christen dazu auf, in Europa ihren „Platz einzunehmen, deutlich, klar und präsent inmitten der gegenwärtigen Herausforderungen“, und die „Vision einer geschwisterlichen Welt“ gegen „Eigeninteressen, Resignation und Zynismus“ zu verteidigen.

Aussendung Sternsinger 2025/2026 Holzkirchen

Weihbischof zu Stolberg eröffnet Sternsingeraktion 2026

Mit rund 260 als Königinnen und Könige verkleideten Kindern und Jugendlichen feierte Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Dienstag, 30. Dezember, in Holzkirchen die diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion 2026. Am Vormittag begann der Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Josef. Nach dem Mittagessen konnten die Sternsinger-Gruppen, die mit ihren festlichen Gewändern, Kronen und Sternen aus dem gesamten Erzbistum München und Freising kamen, in Holzkirchen zahlreiche Workshops besuchen, in denen sie basteln, andere Länder und Kulturen kennenlernen, Schlittschuhlaufen oder im Kino „Willi in Bangladesch – Der Film zur Sternsingeraktion 2026“ mit TV-Moderator und Reporter Willi Weitzel anschauen konnten. Am Nachmittag versammelten sich alle zum Abschluss-Impuls in der Pfarrkirche.

Papst Leo XIV. ernennt vier neue Monsignori

Papst Leo XIV. hat auf Vorschlag von Erzbischof Kardinal Reinhard Marx vier Priester der Erzdiözese München und Freising mit einem Ehrentitel ausgezeichnet und damit ihre Verdienste gewürdigt. So wurden folgende Geistliche zu Päpstlichen Kaplänen mit dem Titel Monsignore ernannt: Pfarrer Hans Huber (68), den Pfarrer im Ruhestand und Geistlichen Rat Johannes Kurzydem (68), Pfarrer Josef Riedl (69) sowie den Pfarrer im Ruhestand und Geistlichen Rat Klaus Günter Stahlschmidt (83). Der Erzbischof überreichte die Auszeichnungen am Samstag, 20. Dezember, bei einer Feierstunde im Bischofshaus in München

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Schalk und Peteranderl für differenziertere Migrationsdebatte

Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising und Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), appellieren anlässlich des „Internationalen Tags der Migranten“ an die Politik, Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sowie Medien, differenzierter mit dem Thema Migration umzugehen und werben dafür, in der öffentlichen Debatte den positiven Aspekten der Migration und gelungenen Beispielen für Integration mehr Raum zu geben. Neben den Menschen, die nach Deutschland kommen und sich hier ein neues Leben aufbauen, würden davon auch die Initiativen und Projekte von Zivilgesellschaft und Kirche, die diese Menschen entscheidend begleiten, profitieren. Diözesanrat und BHT treten dafür ein, Migration nicht als Problem zu sehen, sondern als Chance und Notwendigkeit.

Katholikinnen und Katholiken feiern die Geburt Jesu Christi

Mit festlichen Gottesdiensten gedenken die Katholikinnen und Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising der Geburt Jesu Christi, beginnend am Heiligen Abend, Mittwoch, 24. Dezember, mit Christmetten. Am Weihnachtstag, Donnerstag, 25. Dezember, und am Fest des Heiligen Stephanus, Freitag, 26. Dezember, feiern sie Hochämter und Vespern. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest Taufe des Herrn am Sonntag, 11. Januar 2026.

Vierte Sitzung des Synodalen Gremiums im Erzbistum München und Freising

Das Synodale Gremium im Erzbistum München und Freising ist unter dem Vorsitz des Erzbischofs, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 29. November, zu seiner vierten Sitzung im Erzbischöflichen Palais in München zusammengekommen. Mit der Gründung des Gremiums hatte die Erzdiözese München und Freising im Mai 2024 einen verlässlichen Ort der synodalen Beratung und Abstimmung auf diözesaner Ebene geschaffen.

Kardinal Marx warnt vor Schwächung des Sozialstaats

Kardinal Reinhard Marx hat vor einer Schwächung des Sozialstaats gewarnt: „Wenn die Reform des Sozialstaats bedeutet, dass wir einige auf der Strecke liegen lassen und die Armutsrisiken erhöhen  – da bin ich nicht dabei, das ist die rote Linie, das geht nicht!“, sagte der Erzbischof im Rahmen seines traditionellen vorweihnachtlichen Besuchs, der ihn am Dienstagnachmittag, 9. Dezember, nach Vaterstetten, Landkreis Ebersberg, ins Haus Maria Linden führte, eine Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks München für Menschen mit seelischer oder geistiger Beeinträchtigung. So wenig wie die Demokratie oder der Rechtsstaat dürfe der Sozialstaat zur Disposition gestellt werden, bekräftigte der Kardinal: „Ich sage ja auch nicht: Die Demokratie ist uns zu teuer oder der Rechtsstaat ist uns zu teuer. Als könnten wir da ein paar Einschränkungen machen. Der Sozialstaat gehört auf diese Ebene.“

Neue Frauenkommission im Erzbistum München und Freising

Die IX. Bischöfliche Frauenkommission der Erzdiözese München und Freising ist am Montag, 8. Dezember, unter Beisein von Kardinal Reinhard Marx zu ihrer konstituierenden Sitzung im Bischofshaus in München zusammengetroffen. Die Amtszeit der VIII. Frauenkommission, die sich im Dezember 2023 konstituiert hatte, endete vorzeitig, da ein neues Statut in Kraft gesetzt wurde, das die Rolle und die Aufgaben der Bischöflichen Frauenkommission stärkt und unter anderem eine andere Zusammensetzung vorsieht.

„Friedenslicht aus Betlehem“ kommt nach München

Das „Friedenslicht aus Betlehem“, das Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach München bringen, ist bei einem ökumenischen Jugendgottesdienst am dritten Adventssonntag, 14. Dezember, im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt worden. Dompfarrer Monsignore Klaus-Peter Franzl leitete die Feier gemeinsam mit dem Regionalbischof im Kirchenkreis Schwaben-Altbayern Thomas Prieto Peral sowie dem griechisch-orthodoxen bischöflicher Vikar Archimandrit Petros Klitsch.

„Trotzdem: Wir halten an unserer Hoffnung fest“

Kardinal Reinhard Marx hat an die Bedeutung der Gemeinschaft der Christen und deren Stärke in einer zunehmend polarisierten Welt erinnert. „Das Volk Gottes ist in der modernen Welt mit all ihren Schattenseiten ein kraftvolles Zeichen, dass wir Menschen eine Gemeinschaft sind, dass wir ohne Liebe und Hoffnung nicht leben können und dass es einen Gott gibt, der den Weg mit uns geht“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim Gottesdienst am Samstagabend, 6. Dezember, in der Jesuitenkirche St. Michael in München, in dem er 19 Frauen und 31 Männern das Sakrament der Firmung spendete. Er hieß sie in der katholischen Kirche willkommen und erinnerte daran, dass die Kraft des Geistes Gottes die Quelle der Hoffnung sei, „die wir so sehr brauchen in dieser Zeit“.

Marx: Kirche ist nicht nur für sich selbst da, sondern für alle

Kardinal Reinhard Marx warnt vor eine Kirche, die nur auf sich selbst und nicht auf die Welt bezogen ist. Erinnernd an die vor 60 Jahren vom Zweiten Vatikanischen Konzil verabschiedete Konstitution „Gaudium et spes“ erklärt der Erzbischof von München und Freising in einem Beitrag für die Rundfunkreihe „Zum Sonntag“, der am Sonntag, 7. Dezember, gesendet wird, dass bis heute um das Verhältnis von Welt und Kirche gerungen werde, obwohl das Konzil dieses „neu und klar bestimmt hat“: Die Kirche stehe mitten in der Welt und „die Welt ist keine Gegenwelt zur Kirche“. Die Kirche müsse diese Programmatik immer wieder nach vorne stellen, so Marx. „Wir sind Kirche für alle Menschen“, sagt der Erzbischof und betont: „Wir sind nicht nur für uns selbst da als Kirche.“ Wo Menschen Leid widerfahre, sei die Kirche gefordert. „Es wäre wunderbar, wenn wir sagen könnten, dass wir diesen Auftrag schon erfüllen. Das tun wir nicht“, bilanziert Marx.

„Die Arbeit ist der Beginn eines erfüllten Menschseins“

Kardinal Reinhard Marx hat an die Würde der menschlichen Arbeit erinnert, durch die sich der Mensch von anderen Lebewesen unterscheide. „Wo Menschen miteinander kooperieren, die Arbeit verteilen, sich ergänzen und überlegen, wie sie sich gegenseitig helfen und beistehen können, ist der Beginn eines erfüllten Menschseins“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst zum Barbarafest am Donnerstagnachmittag, 4. Dezember, auf Deutschlands tiefster Baustelle, rund 40 Meter unter der Erde, an der 2. Stammstrecke der S-Bahn am Marienhof in München. Die Heilige Barbara gilt als Schutzpatronin der Bergleute

Erzdiözese spendet für Menschen in Zentralafrika

Mit einer Spende in Höhe von 200.000 Euro unterstützt die Erzdiözese München und Freising die Hilfe von Caritas International für Menschen in der Zentralafrikanischen Republik. Das Geld fließt in die Versorgung mit Trinkwasser, die Ausstattung von Gesundheitszentren sowie in Maßnahmen, die den sozialen Frieden sichern sollen. Die Zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten und fragilsten Länder der Welt. Durch die extreme Gewalt zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen gibt es im Land rund 469.000 Binnengeflüchtete. Ein weiteres Problem ist die Gesundheitsversorgung Es fehlt an Personal, an Medikamenten, an Infrastruktur und an Impfungen.

Kardinal Marx firmt 50 Erwachsene in St. Michael

In einem feierlichen Gottesdienst spendet Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 6. Dezember, um 18 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) in München 50 erwachsenen Bewerberinnen und Bewerbern das Sakrament der Firmung. Insgesamt werden in diesem Jahr 89 Erwachsene das Sakrament der Firmung vom Erzbischof von München und Freising empfangen. Im Jahr 2024 waren es 62 Erwachsene, 2023 waren es 45.

Kardinal Marx besucht Einrichtung für ältere Menschen mit psychischer Beeinträchtigung

Sein traditioneller vorweihnachtlicher Besuch führt Kardinal Reinhard Marx am Dienstag, 9. Dezember, um 14 Uhr in das Haus Maria Linden in Vaterstetten (Landkreis Ebersberg), Arnikastraße 1. Die Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks München, das in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiert, bietet etwa 100 älteren Menschen mit einer chronischen seelischen oder auch geistigen Beeinträchtigung ein Zuhause. Sie erfahren hier neben der seelischen Begleitung auch pflegerische Unterstützung im Alter, die herkömmliche Einrichtungen für Menschen mit diesen Beeinträchtigungen oft nicht leisten können. Die Bewohnerinnen und Bewohner können somit bis an ihr Lebensende in der gewohnten Umgebung bleiben.

Geistlich, musikalisch, kulturell: Advent in München

Zu einem vielfältigen geistlichen, musikalischen und kulturellen Angebot lädt die katholische Kirche in München in der Adventszeit ein. Die Hauptgottesdienste zu den Adventssonntagen im Münchner Liebfrauendom werden jeweils um 10 Uhr gefeiert und werden musikalisch besonders gestaltet. So bringt etwa am ersten Adventssonntag der Domchor unter der musikalischen Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz die Missa Adventus „Macht hoch die Tür“ von Hans Leitner (geb. 1961) zu Gehör. Den Festgottesdienst zum Dompatrozinium, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria (Mariä Empfängnis), gestaltet am Montag, 8. Dezember um 18 Uhr, die Capella Cathedralis unter Hilz‘ Leitung mit der Missa de Beata Virgine von Gregor Aichinger (1564-1628).

„Da müssen wir als Christen vorne mit dabei sein“

Kardinal Reinhard Marx hat im Rahmen des Korbiniansfestes auf dem Freisinger Domberg Christinnen und Christen dazu aufgerufen, immer wieder auf die Chancen und Möglichkeiten zu schauen, statt zu resignieren und aufzugeben. „Hoffnung bedeutet, auf die eigenen Ressourcen zu achten und auf das, was vorne liegt und noch möglich ist“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim Festgottesdienst am Samstag, 22. November, im Freisinger Mariendom mit Blick auf das diesjährige Motto der Korbinianswallfahrt, „Pilger der Hoffnung“. Die Kirche habe den Auftrag, so Marx, den Namen Jesu Christi auszurufen, den Grund der Hoffnung, und die ganze Welt einzuladen zu verstehen, was dieser Name bedeute.

„Alte Wege führen in neue Horizonte, wenn wir Mut haben“

Kardinal Reinhard Marx hat die Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in der Münchner Maxvorstadt als Beispiel gelungener Renaissance des Christentums in der Moderne gewürdigt. Beim Festgottesdienst zum 175-jährigen Bestehen der Abtei sprach der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt über das Spannungsfeld von Tradition und Erneuerung.