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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Weihbischof Bischof betont „Dimension der Nächstenliebe“

München, 1. April 2020. Weihbischof Wolfgang Bischof sieht die „Dimension der Nächstenliebe“ in Zeiten der Coronakrise und der damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen wachsen. „Die Welt wird enger und kleiner – und trotzdem weitet sie sich, auch in den Herzen der Menschen“, betont der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag. Der Beitrag wird am 1. April im Internet zur Verfügung gestellt und ist Teil der Reihe „Mittwochsminuten“, die den Menschen in der momentanen Situation geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos der Serie auf der Schwerpunktseite www.erzbistum-muenchen.de/coronavirus sowie den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Firmungen und Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufgeschoben

  München, 31. März 2020. Angesichts der Coronapandemie werden im Erzbistum München und Freising alle Firmungen bis Pfingsten aufgeschoben, ausgenommen sind Einzelfirmungen, über die im jeweiligen Fall zu entscheiden ist. Gleichermaßen wird den Pfarreien nachdrücklich empfohlen, auch alle Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufzuschieben. Es gehe darum, den Pfarreien „Orientierung in diesem so zentralen Bereich des pastoralen Handelns“ zu geben, erklären der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, in einem entsprechenden Schreiben an die pastoralen Mitarbeiter: „Auch den betroffenen Familien ist, wie wir aus vielen direkten Anfragen und Rückmeldungen wissen, daran gelegen, Gewissheit für ihre Planungen bezogen auf die bisher festgesetzten Termine zu bekommen.“ Ihnen sei bewusst, dass damit „so manche Hoffnungen enttäuscht werden“, schreiben Klingan und Herrmann, aber man müsse im Erzbistum angesichts der Coronakrise weiter verantwortlich handeln und den Vorgaben und Empfehlungen von staatlicher wie medizinischer Seite folgen.

Leiterin des Caritas-Ressorts Hümmeler geht in Freistellungsphase der Altersteilzeit

München, 31. März 2020. Elke Hümmeler, Leiterin des Ressorts Caritas und Beratung und Ordinariatsdirektorin im Erzbischöflichen Ordinariat München, beginnt zum 31. März die Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit. Die promovierte Theologin hatte den Bereich seit vielen Jahren geleitet: 1996 zunächst als Leiterin des Referats Caritative und soziale Aufgaben, ab 2011 als Leiterin des Ressorts Caritas und Beratung. 1996 war die gebürtige Westfälin als erste Frau in einer bayerischen Diözese zur Ordinariatsrätin ernannt worden. 2011 wurde sie Ordinariatsdirektorin und war zuletzt für 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Zudem war die 62-Jährige für die sozialen Verbände mit mehr als 20.000 Hauptamtlichen und ebenso vielen Ehrenamtlichen zuständig.

Kardinal Marx: „Aus der Selbstverkrümmung herauskommen“

München, 29. März 2020. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, aus der aktuellen Krisensituation für das künftige gesellschaftliche Miteinander zu lernen. „Wie können wir die Macht der Verzweiflung, des Egoismus, das Kreisen um sich selbst durchbrechen, wie schaffen wir das in unserer Gesellschaft?“, fragte der Erzbischof von München und Freising bei einem nicht-öffentlichen Gottesdienst in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms am fünften Fastensonntag, 29. März, der live im Bayerischen Fernsehen und im Internet übertragen wurde. Der Kardinal mahnte: „Kommt ihr heraus aus der Hoffnungslosigkeit, aus der Angst, der Selbstverkrümmung? Denn das ist die Sünde, sich in sich selbst zu verkrampfen.“ Auch, wenn es derzeit buchstäblich um Leben und Tod gehe, wie die Politiker zu Recht betonten, „spüren wir, dass es um mehr geht als dieses irdische Leben, als um Leiden und Sterben: Es geht darum, wie wir leben wollen, was dies für unser Zusammenwirken bedeutet, welche Lehren wir für die Zukunft aus dieser furchtbaren Krise ziehen“.

Marx gratuliert Bedford-Strohm zum 60. Geburtstag

München, 30. März 2020. Kardinal Reinhard Marx gratuliert dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, zu dessen 60. Geburtstag am Montag, 30. März. In seinem Glückwunschschreiben an den Landesbischof dankt der Erzbischof von München und Freising diesem „für den bisherigen so vertrauensvollen und guten gemeinsamen Wege“ und betont, dass die „verlässliche Verbundenheit und Ehrlichkeit im ökumenischen Miteinander Vieles möglich machte, was ohne diese Basis wohl kaum denkbar gewesen wäre“.

Landeskomitee: Steuerpflichtige Gläubige in Notfällen entlasten

München, 26. März 2020. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern ruft die bayerischen Diözesen angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs während der Coronakrise zu Flexibilität bei der Erhebung der Kirchensteuer auf. „Die katholische Kirche ist einerseits auf die Kirchensteuer als Hauptfinanzierungsquelle ihrer pastoralen und gesellschaftlichen Aufgaben dringend angewiesen. Gleichzeitig muss die Kirche ihren Reden von Solidarität und Gerechtigkeit auch Taten folgen lassen und sollte steuerpflichtige Gläubige nicht überproportional zur Zahlung heranziehen“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des katholischen Laiengremiums. Insbesondere bei Abfindungszahlungen im Zuge eines Arbeitsplatzverlustes oder bei Lohneinbußen durch Kurzarbeit solle die Kirchensteuer individuell bemessen werden.

Kardinal Marx betet auf Facebook den „Engel des Herrn“

München, 26. März 2020. Kardinal Reinhard Marx lädt die Gläubigen ein, angesichts der wegen der Coronakrise ausgesetzten öffentlichen Gottesdienste gerade auch über die Sozialen Medien in gemeinsamer Andacht miteinander verbunden zu bleiben. Dazu steht ab Freitag, 27. März, um 12 Uhr auf dem Facebook-Kanal der Erzdiözese ein Video zur Verfügung, in dem der Erzbischof von München und Freising den „Engel des Herrn“ betet. Besonders Familien wolle er anregen, zuhause gemeinsame Gebetszeiten zu gestalten, betont der Kardinal zu Beginn des Beitrags. Das Video mit dem „Engel des Herrn“ ist über die Adresse www.facebook.com/erzbistum.muenchen.freising zugänglich. Das nach seinem lateinischen Anfangswort auch „Angelus“ genannte Gebet stellt die Ankündigung der Geburt Jesu an Maria durch den Erzengel in den Mittelpunkt, die Verkündigung des Herrn, die in der katholischen Kirche jeweils am 25. März auch als Fest begangen wird, und damit verbunden die Menschwerdung Gottes.

Kar- und Ostergottesdienste mit Kardinal Marx im Livestream

München, 25. März 2020. Aufgrund der Coronakrise und des damit verbundenen allgemeinen Veranstaltungs- und Versammlungsverbots in Bayern sind auch in der Erzdiözese München und Freising bis zumindest einschließlich 19. April alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt. Somit sind auch an den Kar- und Ostertagen keine öffentlichen Gottesdienste möglich. „Die Maßnahmen der Regierung sind harte Eingriffe in die Grundrechte der Menschen, auch eine Einschränkung der Religionsfreiheit, wie es sie wohl in unserem Land noch nie gegeben hat“, schreibt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in einem Brief an die pastoralen Mitarbeiter des Erzbistums am Mittwoch, 25. März:  „Aber wir wissen und anerkennen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, das Leben möglichst vieler Menschen zu retten. Wir tragen auch Verantwortung für das ganze Gemeinwesen, in dem wir leben.“ Nachdem der Vatikan klargestellt hatte, dass eine Verlegung des Osterfests nicht in Frage kommt, wird Kardinal Marx im Münchner Liebfrauendom die Gottesdienste in der Karwoche und zum Osterfest feiern.

Kardinal Marx: „Gott will Hoffnung stiften“

München, 25. März 2020. Gerade in der aktuellen Coronakrise ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, zuversichtlich zu bleiben: „Gott will Hoffnung stiften in der Gestalt Jesu von Nazareth.“ Gott lasse die Menschen nicht allein: „Er ist bei uns! Er ist in der Gestalt Jesu unser Bruder geworden, besonders der Bruder der Kranken, der Schwachen, der Armen, der Hoffnungslosen“, betont der Erzbischof von München und Freising in einem Videobeitrag. An ihrer Seite sei vor allem auch jetzt der Platz der Kirche. Der Beitrag wurde am Fest Verkündigung des Herrn, Mittwoch, 25. März, im Internet zur Verfügung gestellt und ist Teil der neuen Reihe „Mittwochsminuten“, die den Menschen in der momentanen Situation geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos der Serie auf der Schwerpunktseite www.erzbistum-muenchen.de/coronavirus sowie den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Tremmel: „Gemeinsam Kirche leben – trotz Sicherheitsabstand“

München, 24. März 2020. Kreative Formen der Nähe zum Mitmenschen zu entwickeln, um in der aktuellen Krise „vorbildhaft zu zeigen, wie wir trotz Sicherheitsabstand miteinander beten, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Kirche leben können“ – dazu ruft der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, Christinnen und Christen auf. In den Pfarrgemeinden und katholischen Verbänden gebe es viele, die mit Telefonaten, E-Mails und in anderen Medien mit fantasievollen Angeboten den sozialen Kontakt sicherstellten. Gerade auch die katholischen Laien und ehrenamtlich Engagierten hätten in dieser schweren Bewährungsprobe einen unverzichtbaren Beitrag zu leisten für die Gesellschaft und könnten die Nähe Gottes erfahrbar machen, betont Tremmel in einem Schreiben an Pfarrgemeinderäte und Verbände. Die Kirche lebe nicht alleine aus der Liturgie, sondern auch „aus der lebendigen Verkündigung der frohen Botschaft und der tätigen Nächstenliebe“ – vor allem jetzt, wo viele verunsichert oder in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien.

„Müssen als Menschheitsfamilie aufeinander achten“

München, 22. März 2020. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, in Zeiten der Coronakrise „auch die inneren Augen zu öffnen für die ganze Dimension der Wirklichkeit, die uns in diesen Tagen in dramatischer Weise aufgezeigt wird“. Der Erzbischof von München und Freising sagte bei einem Gottesdienst in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms am Sonntag, 22. März, dass in der Begegnung mit Jesus Christus deutlich werde: „Es gibt eine Hoffnung, die stärker ist als Tod, Verderben, Leid und Angst.“ Außerdem helfe die Auseinandersetzung mit Christus, zu erkennen, dass „wir alle miteinander verbunden sind, dass wir als Menschheitsfamilie aufeinander achten müssen und Verantwortung füreinander tragen“. Die Sonntagsmesse fand gemäß den Bestimmungen während der Coronakrise nichtöffentlich statt und wurde im Internet und im Radio live übertragen.

„Gott geht mit durch die schwierige Zeit hindurch“

München, 18. März 2020. Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus hat Weihbischof Bernhard Haßlberger, zuständig für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising, den Menschen Mut zugesprochen: „Gott ist da! Er geht mit durch die schwierige Zeit hindurch“, so Haßlberger in einem Videoimpuls, der den Auftakt zur Reihe „Mittwochsminuten“ bildet. Jeweils mittwochs von 12 Uhr an stellt das Erzbistum München und Freising von nun auf seiner Schwerpunktseite wwww.erzbistum-muenchen.de/coronavirus sowie seinen Social-Media-Kanälen einen geistlichen Videoimpuls online. Am Mittwoch, 25. März, folgt Kardinal Marx mit einem Impuls aus der Kapelle des Bischofshauses.

Erzbistum verstärkt seelsorgliches Onlineangebot

München, 17. März 2020. Angesichts der abgesagten öffentlichen Gottesdienste aufgrund der Coronakrise verstärkt das Erzbistum München und Freising sein seelsorgliches Angebot im Internet. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Sonntag, 22. März, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms, der unter www.erzbistum-muenchen.de/stream im Livestream übertragen wird. Im gesamten Erzbistum sollen zudem am kommenden Sonntag kurz vor 10 Uhr die Kirchenglocken läuten und an die sonntägliche Gottesdienstzeit erinnern. Gläubige sind eingeladen, für sich daheim einen Hausgottesdienst zu feiern, entsprechendes Material dazu stellt das Erzbistum zum kommenden Wochenende auf seiner Homepage zur Verfügung.

„Das ist nicht das Ende des Gebets“

München, 13. März 2020. Nach der Absage aller öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum München und Freising bis zum 3. April angesichts der Verbreitung des Coronavirus wendet sich Kardinal Reinhard Marx in einer Videobotschaft an die Gläubigen. Es sei auch für ihn „eine schlimme Nachricht“, dass die aktuelle Lage es erfordere, keine öffentlichen Gottesdienste mehr anzubieten, so der Erzbischof von München und Freising. „Es ist eine schwierige Situation, und die schneidet ein in unser kirchliches Leben.“ Gleichwohl müsse jetzt „Solidarität“ gezeigt und alles getan werden, „um das Ansteckungsrisiko zu vermindern, besonders für die Kranken, für die Alten, für die Schwachen. Alle Fachleute sagen, es muss jetzt etwas geschehen, und da sind wir gefordert“.

Erzbistum sagt alle öffentlichen Gottesdienste ab

München, 13. März 2020. Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 3. April.   Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dieser Schritt das kirchliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Dies erfolgt vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlungen des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese. Eine Entscheidung über die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen wird zu gegebener Zeit mit Blick auf die aktuelle Lage getroffen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, entbindet die Gläubigen für den genannten Zeitraum mit einer Dispens von der Pflicht, am Sonntag eine Heilige Messe zu besuchen. Die Gläubigen werden ausdrücklich an die Tradition der „geistlichen Kommunion“ erinnert. Diese bedeutet den Empfang des Leibes Christi durch das innere Verlangen nach Jesus Christus im Gebet und die dadurch entstehende geistliche Gemeinschaft der Kirche.

Erzbistum schließt alle Schulen und Kindertagesstätten

München, 13. März 2020. Nach der entsprechenden Maßgabe der Bayerischen Staatsregierung schließt das Erzbistum München und Freising von kommenden Montag, 16. März, bis zunächst 19. April alle Schulen und alle Kindertagesstätten in Trägerschaft des Erzbistums, von zugehörigen Stiftungen und der Pfarreien des Erzbistums. Das Erzbistum wird bestehende und kommende Verfügungen und Bestimmungen der zuständigen Ministerien umsetzen. In allen konkreten Fragen infolge der Schul- und Kitaschließungen wird sich das Erzbistum an den aktuellen und folgenden staatlichen Vorgaben orientieren.  

Coronavirus: „Als Kirche unseren Beitrag zur Verringerung des Ansteckungsrisikos leisten und verantwortlich handeln“

München, 12. März 2020. Das Erzbistum München und Freising hat nach ersten Handlungsempfehlungen weitere Hinweise an die Pfarreien zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen angesichts der Ausbreitung des Virus COVID-19 (Coronavirus) gegeben. Entscheidend sei der Rahmen, in dem sich die jeweilige Veranstaltung vollziehe, zugleich wird auf den Kernauftrag der Kirche verwiesen, gerade bei der Sorge für Kranke und Sterbende: „Dazu gehören wesentlich die Eucharistie, die Krankensalbung und das Bußsakrament. Beerdigungen müssen natürlich stattfinden“, heißt es in dem Schreiben vom Donnerstag, 12. März. Auch die Feier der Taufe und der Trauung sei nicht in jedem Fall zu verschieben, sondern könne „unter Beachtung der Hygienevorgaben und Kriterien im kleinen Kreis gefeiert werden“. Bei Taufen und Trauungen mit einer größeren Gästezahl sollte im Gespräch mit den betroffenen Familien der Rahmen angepasst werden oder eine Verschiebung erfolgen. Daneben wird auf die grundsätzliche Empfehlung der Gesundheitsbehörden verwiesen, alle Veranstaltungen, die nicht zwingend jetzt durchgeführt werden müssten, abzusagen oder zu verschieben, um das Ansteckungsrisiko zu verringern: „Dazu müssen wir auch als Kirche unseren Beitrag leisten und verantwortlich handeln.

Erzbistum verschiebt Firmungen bis auf weiteres

München, 11. März 2020. Das Erzbistum München und Freising hat einen Krisenstab eingerichtet, der die Lage im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) beurteilt und entscheidet, welche Konsequenzen für das kirchliche Leben zu ziehen sind. Generell folgt der Krisenstab den Empfehlungen der Behörden sowie des Robert-Koch-Instituts und fällt auf deren Grundlage und mit Blick auf die konkrete und aktuelle Situation seine Entscheidungen.    Ab sofort werden alle Firmungen, die bis Ostern geplant waren, im Erzbistum bis auf weiteres verschoben, um der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen aus unterschiedlichen Regionen sowie Generationen und durch die verstärkte körperliche Berührung (Salbung) nicht Vorschub zu leisten. Generell sollen Gottesdienste, die einen Ritus mit körperlichem Kontakt mit sich bringen oder bei denen mit einer hohen Dichte an Gläubigen gerechnet wird, etwa Kindergottesdienste, verschoben werden. Die für kommenden Sonntag, 15. März, geplante Messe zum Papstsonntag im Münchner Liebfrauendom wird der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, nicht feiern.

Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats abgesagt

München/Mühldorf, 10. März 2020. Auf Empfehlung des zuständigen Gesundheitsamts Mühldorf am Inn hat der Diözesanrat der Katholiken seine für Samstag, 14. März, mit rund 160 Teilnehmern im Stadtsaal Mühldorf geplante Frühjahrsvollversammlung ersatzlos abgesagt. Diese Maßnahme zur Vermeidung weiterer Ansteckungen mit dem Corona-Virus betrifft auch den zum Abschluss der Versammlung geplanten Gottesdienst um 18 Uhr mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Für die Empfehlung war ausschlaggebend, dass die rund 160 angemeldeten Teilnehmer aus verschiedenen Landkreisen zusammengekommen wären. Inhaltlich war die Versammlung den Themen des Synodalen Wegs gewidmet, zu denen Expertenimpulse und ein Austausch auf dem Programm standen. Zudem waren Berichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel sowie von Kardinal Marx vorgesehen.

Kirchen fordern sofortige humanitäre Hilfe an griechisch-türkischer Grenze

München, 10. März 2020. Der evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx haben die politisch Verantwortlichen zu sofortiger humanitärer Hilfe an der griechisch-türkischen Grenze aufgefordert. „Anstatt humanitäre Lösungen zu finden, bei denen alle Länder Europas Verantwortung übernehmen, hält man sich Männer, Frauen und Kinder, die Schutz suchen, mit Tränengas vom Leib. Es ist erbärmlich, was sich an der türkisch-griechischen Grenze derzeit abspielt“, sagte Bedford-Strohm beim turnusgemäßen Treffen der Freisinger Bischofskonferenz und der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche am Montag, 9. März, in München.

Schau in Karmelitersaal spürt menschlichen Urkräften nach

München, 9. März 2020. Zu einer Auseinandersetzung mit menschlichen Urkräften wie Neid, Wollust und Gier und damit der Reflexion des eigenen Lebensstils lädt die Ausstellung „Kräfte, die die Welt bewegen“ im Karmelitersaal (Karmeliterstraße 1) in München ein. Die Vernissage findet am Montag, 16. März, um 18 Uhr statt. Danach ist die Schau täglich bis 27. März zu sehen. Als die „7 Todsünden“ bekannt, sollen menschliche Regungen wie Völlerei in ihrer ganzen Bandbreite betrachtet werden. Schließlich werde erst durch Übertreibung, durch fehlendes Gleichgewicht aus einer im Grunde positiven Kraft wie Genuss ein schädliches und zerstörerisches Verhalten, heißt es im Konzept der vom Dachauer Forum erarbeiteten Ausstellung. An acht Stationen – Hochmut und Eitelkeit, die klassischerweise in einer Ursünde zusammengefasst werden, werden hier getrennt präsentiert – können Besucher sich so mit ihrem eigenen Konsumverhalten, Rollenvorbildern und Denkmustern auseinandersetzen. Mehrere Vorträge rund um das Thema Sünde ergänzen die Schau.

Marx: Evangelium als Richtschnur für Kirchenreform

München, 8. März 2020. Kardinal Reinhard Marx hat die Kirche angesichts ihrer Reformbemühungen dazu aufgerufen, sich auf die Botschaft Christi zu besinnen. „Wenn wir danach suchen, welchen Weg wir als Kirche zu gehen haben, schauen wir auf ihn“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 8. März, bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. „Jesus allein ist die Antwort. Was zu seiner Botschaft passt, das hat Bestand. Alles andere wird vergehen.“

„Wir können uns festhalten an dem, was im Evangelium gesagt wird: Das Reich Gottes ist in unserer Mitte da“, sagte Marx. Auf Basis dieser Botschaft gelte es, „in Zuversicht und Hoffnung“ voranzugehen. „Uns als Christen ist das besonders aufgetragen“, erinnerte er. „Wir brauchen Mut und keine Angst.“ Zugleich gelte es sich zu vergegenwärtigen: „Die Vergangenheit ist eine Kraftquelle. Aber Christus kommt von vorne auf uns zu.“ (uq)
 

Glockengeläut im Südturm des Doms vorerst eingestellt

München, 6. März 2020. Das Glockengeläut im Südturm des Münchner Liebfrauendoms wird ab Freitag, 6. März 2020, vorerst abgestellt. Bei Untersuchungen im Rahmen einer laufenden Baumaßnahme sind am historischen Glockenträger im südlichen Turm witterungsbedingte Beeinträchtigungen der Balkenstruktur festgestellt worden. Gefahr besteht nicht. Vorsorglich wird aber auf zusätzliche Belastungen aus den Schwingungen des Glockengeläuts verzichtet, während der Stundenschlag beibehalten wird. Mit der Einstellung des Geläuts ist die Standsicherheit des Glockenträgers gesichert, sodass die laufenden Instandsetzungsmaßnahmen weiter durchgeführt werden können. Es wird daran gearbeitet, die Glockenträger schnellstmöglich wieder zu ertüchtigen.

Stolberg: „Nicht zusehen, wie Fanatismus stärker wird“

München, 6. März 2020. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg hat zum Einsatz gegen Rassismus und Fremdenhass aufgerufen. Es sei für Christen geboten, „einem Fanatismus entgegenzutreten, der Menschen glauben macht, so genannte andere seien ein zu bekämpfender Feind“. Man dürfe „nicht dabei zusehen, wie dieser Fanatismus stärker wird“, sagte der Bischofsvikar der Region München des Erzbistums München und Freising bei einer Demonstration gegen rechten Terror am Freitag, 6. März 2020, auf dem Max-Joseph-Platz in München.

Abendgebet bringt Gläubige in Bewegung

München, 6. März 2020. Ein „Bewegtes Abendgebet“ zur Fastenzeit bieten an den Mittwochen, 11., 18. und 25. März, die Stadtpastoral und die Sportpastoral des Erzbistums München und Freising erstmals an. Die circa halbstündigen Gebete finden jeweils ab 17.30 Uhr in der Oberkirche der Bürgersaalkirche in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 14) statt. Bei den Andachten sind die Gläubigen eingeladen, im Stehen unter Anleitung Gebetsgesten auszuführen.
 
Helmut Betz, Referent für Sportpastoral im Erzbistum, sieht in der bewegten Form des Gebets einen sanften Übergang „aus der Hektik des Alltags in die Stille der Andacht“. Die Gebetsgesten helfen laut Betz dabei, „die Konzentration auf sich und seine Empfindungen zu lenken“. So falle es den Betenden leichter, „sich für den Raum der alles erfüllenden Gegenwart des Göttlichen zu öffnen“.   (hs/kbr)
 
Hinweis:
Weitere Angebote zur Fastenzeit in der Münchner Innenstadt finden Sie online unter www.fastenzeit-in-muenchen.de

Neues Angebot: Segen für Alleinerziehende und ihre Kinder

München, 5. März 2020. Alleinerziehende Eltern von Babys und Kleinkindern sind am Sonntag, 22. März, erstmals zu einer besonderen Segensfeier eingeladen, bei der sie ihr Kind unter den Schutz Gottes stellen können. Beginn der Veranstaltung unter dem Motto „Willkommen kleines Menschenkind!“ im Haus Dorothee (St. Michael-Straße 88) in München, der Begegnungsstätte des Erzbistums München und Freising für Alleinerziehende, ist um 10 Uhr. Neben dem eigentlichen Segen wird in der zweistündigen Feier gespielt, gesungen und gegessen. Außerdem ist Zeit für Austausch und Gespräche in den kindgerecht gestalteten Räumen der Einrichtung.

Diözesanrat tagt zu Themen des Synodalen Wegs

München/Mühldorf, 5. März 2020. Mit den Themen des Synodalen Wegs befasst sich der Diözesanrat der Katholiken bei seiner Frühjahrsvollversammlung am Samstag, 14. März, ab 9 Uhr im Stadtsaal Mühldorf (Schützenstraße 1). Zu dem Treffen des obersten Laiengremiums der Erzdiözese unter dem Motto „Auf dem Synodalen Weg: gemeinsam – offen – mutig“ kommen rund 160 Teilnehmer aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden zusammen. Ab 15.30 Uhr berichten der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel sowie der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, über aktuelle Entwicklungen. Um 18 Uhr feiert Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Nikolaus (Kirchenplatz 20) einen Gottesdienst mit den Versammlungsteilnehmern und der Pfarrgemeinde.

Weltgebetstag mit Texten aus Simbabwe

München, 2. März 2020. Gläubige aller christlichen Konfessionen begehen am Freitag, 6. März, in zahlreichen Orten im Erzbistum München und Freising den Weltgebetstag. Die Texte, Gebete und Lieder für die Gottesdienste wurden in diesem Jahr von christlichen Frauen aus Simbabwe vorbereitet. Unter dem Titel „Steh auf und geh!“ thematisieren die Materialien das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und geben Anstöße, Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu beschreiten. Mit den Worten „Steh auf und geh!“ hatte Jesus einen Gelähmten geheilt (Johannes 5,2-9a). 

Marx: Ganzheitliche Sicht auf das Leben ermöglichen

München, 28. Februar 2020. Mit Blick auf das Erscheinen der päpstlichen Enzyklika „Laudato Si‘“ vor fünf Jahren ermuntert Kardinal Reinhard Marx dazu, während der Fastenzeit den Wert der Schöpfung vor dem Hintergrund der Enzyklika zu betrachten. „Es geht hier nicht um ein politisches Programm, um einen ökologischen Maßnahmenkatalog, sondern um eine neue, ganzheitliche Sicht auf das Leben“, die dazu ermutige, „unser Leben zu verändern“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit, der am Samstag und Sonntag, 29. Februar und 1. März, in den Gottesdiensten im Erzbistum verlesen wird.

Neue digitale Möglichkeiten der Heimatforschung

München, 28. Februar 2020. Neue digitale Möglichkeiten der Heimatforschung eröffnet das Archiv des Erzbistums München und Freising anlässlich des Tags der Archive: Am Samstag, 7. März, werden originale und digitalisierte Quellen zur Pfarr- und Ortsgeschichte vorgestellt. Die Präsentationen im Lesesaal des Archivs, Karmeliterstraße 1 (Eingang Pacellistraße), beginnen jeweils um 10, 11 12, 14 und 15 Uhr. Demonstriert werden die neuen Forschungsmöglichkeiten am Beispiel der Pfarrei Ampermoching im Landkreis Dachau, aus der nun mehr als 100 historische Akten digital verfügbar sind. Archivarinnen und Archivare geben zudem individuelle Tipps zum richtigen Vorgehen bei der Forschung.

Erzbistum erweitert Aufarbeitung des Missbrauchs

München, 27. Februar 2020. Das Erzbistum München und Freising erweitert seine Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt. Nachdem es bereits im Dezember 2010 als erste deutsche Diözese einen unabhängigen Missbrauchsbericht vorstellte, gibt es auf diesem aufbauend nun ein neues Gutachten wiederum bei der externen Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl, Spilker, Wastl in Auftrag. Der Bericht soll veröffentlicht werden und benennen, ob die Verantwortlichen rechtliche Vorgaben sowie die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz erfüllten und angemessen im Umgang mit Verdachtsfällen und möglichen Tätern handelten. Der Auftrag umfasst den Zeitraum von 1945 bis 2019. Grundlage des neuen Berichts sind neben dem Missbrauchsbericht von 2010 alle neuen Hinweise auf sexuellen Missbrauch durch Kleriker und weitere hauptamtliche Mitarbeitende, die seit 2010 bis Ende 2019 in den Verantwortungsbereich des Erzbistums fallen.

Kardinal Marx feiert mit 15 Erwachsenen ihre Taufzulassung

München, 27. Februar 2020. 15 Erwachsene feiern am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr im Münchner Liebfrauendom ihre Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, leitet den Gottesdienst, der von der Frauenschola des Domchors unter Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz musikalisch gestaltet wird. Während des Gottesdienstes werden die Taufbewerber mit Namen aufgerufen und durch Handauflegung gesegnet. Sie stammen aus Deutschland, Serbien, den Niederlanden, Mosambik, Brasilien, und den USA.

Kardinal Marx: „Zu Gott gibt es keine Geschäftsbeziehung“

München, 26. Februar 2020. In seiner Predigt zum Aschermittwoch hat Kardinal Reinhard Marx davor gewarnt, Gott zum Gegenstand eigener Interessen zu machen und sich dem Versuch hinzugeben „sich vor Gott und der Welt wichtig zu machen“. Die österliche Bußzeit solle immer neu verdeutlichen: „Zu Gott gibt es keine Geschäftsbeziehung“. Jesus habe in seinem Wirken gezeigt, dass Gott weder durch Geld noch durch gute Worte oder Versprechen käuflich sei. „Gott schenkt sich uns – und so werden wir verändert“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“ am 26. Februar im Münchner Liebfrauendom.

Zwei "Neue" und eine Bestätigung bei Leitungen in Seelsorgsbereichen

München, 24. Februar 2020. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising Leitungsstellen in zwei Seelsorgeeinheiten neu besetzt und ein Pfarradministrator dauerhaft mit der Leitung des Pfarrverbands betraut, dem er zunächst vorübergehend vorgestanden hatte. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:  Seelsorgsregion München   Dekanat Feldmoching Pfarrverband Hasenbergl-Zu unserer lieben Frau am Holz Ab 1. September 2020: Pfarrer Bernhard Bienlein, 55 Jahre, seit 2012 Pfarrvikar im Pfarrverband Laim, wird priesterlicher Leiter der Seelsorge. Otto Lang, 63 Jahre, seit 2000 Pastoralreferent im Pfarrverband Hasenbergl am Holz, wird Pfarrverbandsbeauftragter.     Dekanat Giesing Pfarrverband Harlaching Ab sofort: Der bisherige Pfarradministrator, Anton Hagl, 36 Jahre, wird als Leiter des Pfarrverbandes Harlaching bestätigt.     Seelsorgsregion Süd   Dekanat Bad Aibling Pfarrverband Tuntenhausen-Schönau Ab 1.

2.000 Gottesdienste zur Fastenzeit in München

München, 24. Februar 2020. Die am Aschermittwoch, 26. Februar, beginnende Fastenzeit gestalten Katholiken in München mit besonderen Gottesdiensten, Predigtreihen, Konzerten und zahlreichen weiteren geistlichen Angeboten. Mehr als 2.000 Gottesdienste und Veranstaltungen in der Innenstadt listet eine Internetseite des Erzbistums München und Freising auf, die unter www.fastenzeit-in-muenchen.de sowie unter www.ostern-in-muenchen.de erreichbar ist. Die Angebote, die neben der Fastenzeit die Ostertage umfassen und bis zum Weißen Sonntag, 19. April, reichen, können nach Stichworten, Pfarreinamen, Postleitzahlen und Zeiträumen durchsucht werden. Ein gedruckter Begleiter mit den Terminen für Karwoche und Ostertage liegt ab Mittwoch, 25. März, kostenlos in den Münchner Innenstadtkirchen und in der Stadtinformation aus.

Passionsspiele prägen „Aschermittwoch der Künstler“

München, 19. Februar 2020. Die Passionsspiele Oberammergau stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Gottesdienstes zum „Aschermittwoch der Künstler“, den der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 26. Februar, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feiert. Vor Beginn der Heiligen Messe im Liebfrauendom führt Thomas Schlichting, Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbistum, ein Gespräch mit dem Regisseur der diesjährigen Passionsspiele, Christian Stückl, auf den Treppen vor dem Altar.

Kardinal Marx: „Der Diskussionspegel muss steigen“

München, 14. Februar 2020. Kardinal Reinhard Marx fordert einen umfassenden gesellschaftlichen Diskurs, um atomare Gefahren zu thematisieren und die Abschaffung von Atomwaffen voranzubringen: „Der Diskussionspegel muss steigen.“ Das Ziel müsse immer lauten, „wie schaffen wir Frieden und nicht, wie finden wir Möglichkeiten, Krieg zu führen?“, sagte Kardinal Reinhard Marx am Donnerstag, 13. Februar, bei einer Podiumsdiskussion im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz mit dem früheren deutschen Außenminister Joschka Fischer und der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright zum Thema „Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion?“ in der Katholischen Akademie Bayern. Besondere Sorge bereiteten ihm Nuklearwaffen angesichts einer „Rückkehr des Nationalismus, die ich noch vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten hätte“, sagte der Erzbischof von München und Freising.

Monsignore Lederer übernimmt Pfarrverband Neustift

München/Freising, 12. Februar 2020. Monsignore Peter Lederer wird zum 1. Juni auch Leiter des Pfarrverbandes Neustift in Freising. Kardinal Reinhard Marx hat den 59-Jährigen zusätzlich zu dessen Führungsaufgaben im Pfarrverband St. Korbinian und in der Pfarrei Freising-Lerchenfeld-St. Lantpert mit der Aufgabe betraut. Verbunden ist damit auch der Auftrag, die Gründung einer Stadtkirche Freising in die Wege zu leiten. Damit soll auch mit Blick auf die zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen die Pastoral in ganz Freising zukunftsfähig gestaltet werden. 

Gottesdienste und Segen zum Valentinstag

München, 10. Februar 2020. Den Valentinstag am Freitag, 14. Februar, nehmen zahlreiche Pfarreien im Erzbistum München und Freising zum Anlass, die Gläubigen zu besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen. Rund um den Tag des Heiligen Valentin, des Patrons der Liebenden, ist so Gelegenheit, Gott für gelingende Beziehungen zu danken oder um seine Hilfe in Partnerschaft und Ehe zu bitten. Vielerorts können sich Paare auch segnen lassen.   In München beginnt am Freitag, 14. Februar, um 18 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) ein Gottesdienst mit Einzelsegen für alle Menschen in Beziehung unter dem Motto „Mein liebstes Wort: Du“ in Kooperation mit dem Fachbereich Ehe- und Familienpastoral des Erzbistums. Kirchenrektor Pater Karl Kern SJ hält die Predigt, der Chor „CantioNova“ von St. Michael übernimmt die musikalische Gestaltung. Auch in der Pfarrkirche Christkönig (Notburgastraße 15) findet ab 18 Uhr eine „Nacht der Lichter“ mit Musik, Gebet und Zeiten der Stille bei Kerzenschein statt. In der Pfarrkirche St. Theresia in Neuhausen (Dom-Pedro-Straße 39) wird am Sonntag, 16.

„Eine Kirche, die ihr Anliegen sieht bei den Wunden der Welt“

München, 08. Februar 2020. „Eine Kirche, die ihr Anliegen sieht bei den Wunden der Welt, um den Heilswillen Gottes zu verkünden“, ist laut Kardinal Reinhard Marx die Kirche der Zukunft, wie auch NS-Widerstandskämpfer Pater Alfred Delp SJ eine Rückkehr in die Diakonie gefordert habe, also zum Dienst an den Menschen. In der jetzigen Umbruchs- und sogar Krisenzeit, in der danach gefragt werde, wie es mit der Kirche weitergehe, was ihr Auftrag sei, „kommt ein starkes Licht von Delp“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 8. Februar, bei einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Blut in München-Bogenhausen im Gedenken an den 75. Jahrestag der Hinrichtung Delps. Eine Kirche, die um sich selbst kreise, die nur sich selbst erhalten wolle, komme nicht aus dem Denken, das auch der ignatianisch geprägte Jesuit Delp eingefordert habe. „Nur, wenn wir vom Geheimnis Gottes ausgehen, finden wir Lösungen für die Probleme, die Krisen, die Katastrophen der Welt“, betonte Marx. Sich in der Spiritualität zu verankern, sei auch eine wichtige Basis für den Synodalen Weg.

„Verfassung ist ein Dokument der Hoffnung“

München, 7. Februar 2020. Kardinal Reinhard Marx hat die Bayerische Verfassung als ein „Dokument der Hoffnung, dass Menschen fähig sind zur verantwortlichen Freiheit“ bezeichnet. Dieses zentrale Rechtsdokument sei christlich fundiert, „weil wir Christen Menschen der Hoffnung sind, die glauben, dass mit jedem etwas anzufangen ist, wenn er seine Vernunft anstrengt, seine Begabungen entfaltet und das Grundgesetz der Solidarität, Nächstenliebe und Achtung vor dem anderen im Blick hat“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 7. Februar, bei einem Festakt im Bayerischen Landtag zur Verleihung der Bayerischen Verfassungsmedaille. Es brauche einen engagierten Einsatz für die Würde jedes Menschen, unabhängig davon, „ob dieser Mensch von woanders hergekommen ist, ob er eine andere Hautfarbe oder Religion hat und welche sexuelle Orientierung er hat“, so Kardinal Marx, der selbst Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold ist. Jeder Mensch habe eine unverletzliche Würde, „und dafür einzutreten, ist Grundlage der Verfassung“.

Musikalischer Nachwuchs für den Liebfrauendom gesucht

München, 7. Februar 2020. Die Münchner Domsingschule sucht Mädchen und Buben ab dem Grundschulalter, die eine fundierte Gesangsausbildung erhalten und die Gottesdienste im Liebfrauendom musikalisch mitgestalten möchten. Am Samstag, 15. Februar, ab 14.30 Uhr lädt die Domsingschule zu einem Infonachmittag in ihre Räume im Münchner Albertinum ein (Westendstraße 300, am Westpark, in der Nähe des Eingangs zum Rosengarten).

Bewerbung für Freiwilligendienst in Südamerika möglich

München, 6. Februar 2020. Wer eine andere Kultur erleben, den Sprachschatz erweitern, Kontakte knüpfen und sich entwicklungspolitisch engagieren will, kann sich bewerben: Am 28. Februar endet die Bewerbungsphase zum Internationalen Freiwilligendienst der Erzdiözese München und Freising zur Mitarbeit in sozialen Projekten in Südamerika für das Jahr 2020. Angesprochen sind junge Erwachsene mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fachabitur oder Abitur, die zum Zeitpunkt der Ausreise zwischen 18 und 28 Jahre alt sind, unter www.freiwillig-weg.de.

Friedensgebet während der Münchner Sicherheitskonferenz

München, 5. Februar 2020. Während der Münchner Sicherheitskonferenz vom 14. bis 16. Februar 2020 wird es am Freitag, 14., und Samstag, 15. Februar in der Bürgersaalkirche und am Freitagabend in der Heilig Geist Kirche ein begleitendes Friedensgebet geben. Die Gebetsangebote, werden im Stundenrhythmus von Orden, Hilfswerken, geistlichen Gemeinschaften, Vereinen und Initiativen gestaltet und können an beiden Tagen von 10 bis 21 Uhr besucht werden. Alle Angebote sind einsehbar unter www.erzbistum-muenchen.de/stadtpastoral.

Erzbistum spendet 100.000 Euro für humanitäre Hilfe auf Lesbos

München, 4. Februar 2020. Das Erzbistum München und Freising unterstützt mit 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds die Humanitäre Hilfe für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos. Die Ordinariatskonferenz hat die Finanzhilfe am Dienstag, 4. Februar, beschlossen. Die Summe wird Caritas International, dem weltweit tätigen Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Verfügung gestellt, um medizinische und psychologische Nothilfe zu leisten.   Auf der Insel Lesbos leben 15.000 Flüchtlinge, ein Drittel davon Kinder, im Lager Moria, das für 2.500 Menschen ausgelegt ist. Da den Geflüchteten nach Informationen von Caritas International über Monate keine Sozialversicherungsnummer zugeteilt wird, haben sie keinen oder kaum Zugang zur regulären ärztlichen Versorgung. Das Lager ist abgeriegelt, Nichtregierungsorganisationen haben keinen Zutritt. Angesichts der immer dramatischeren Lage und des immensen Bedarfes hat Caritas International beschlossen, die Hilfe vor Ort deutlich auszuweiten. Der griechische Ableger Caritas Hellas hat gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen das eigene Flüchtlingscamp Kara Tepe eingerichtet.

„Gott, der unbegreiflich ist, macht sich in Jesus zugänglich“

München, 2. Februar 2020. Am Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, hat Kardinal Reinhard Marx Christen dazu aufgerufen, „Zeugnis zu geben für Jesus, der sich nicht schämt, unser Bruder genannt zu werden“. Dass viele Menschen bereit seien, dieses Zeugnis abzulegen, habe sich bei der Eröffnung des Synodalen Wegs vom vergangenen Donnerstag bis Samstag gezeigt, so der Erzbischof von München und Freising am Sonntagabend, 2. Februar, in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom: Im Gottesdienst und im gemeinsamen Gebet sei deutlich geworden, dass der Auftakt zum Synodalen Weg vor allem „auch ein geistliches Ereignis“ gewesen sei.

Kardinal Marx: „Der Freiheit wirklich trauen“

München, 31. Januar 2020. „Der Freiheit immer wieder wirklich zu trauen“, dazu ermutigt laut Kardinal Reinhard Marx das Beispiel des NS-Widerstandskämpfers Pater Alfred Delp SJ, der am 2. Februar 1945 in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee gehängt wurde. „Denn die Freiheit ist es ja gerade, die den Menschen zum Ebenbild Gottes macht“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 1. Februar, gesendet wird. Diese Freiheit anzunehmen, die das eigene Leben verantwortlich gestalte, „und eine solche Freiheit in gleichem Maße für alle anderen Menschen zu wollen und auch dafür mit klarer Stimme einzutreten, das ist die größte Gabe und Aufgabe unseres Lebens“.

„Nicht nur Theorien verkünden, sondern das Leben ansehen“

München, 30. Januar 2020. Kardinal Reinhard Marx hat am Vorabend der ersten Plenarversammlung des Synodalen Wegs dafür geworben, „Bilder für die Kirche der Zukunft“ zu suchen: „Die Kirche der Zukunft ist eine, die Aktion und Kontemplation verbindet und nicht nur Theorien verkündet, sondern das Leben ansieht.“ Kirche dürfe nicht nur um sich kreisen, so Marx: „Wenn wir nur fragen: Was wird aus uns? Was wird aus unserer Pfarrei? Was wird aus der katholischen Kirche? Dann werden wir keine gute Zukunft finden“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 29. Januar. Anlass war die Vorstellung eines Buches von Andrea Riccardi, Gründer der internationalen katholischen Laienbewegung Sant’Egidio, in der Münchner Herz-Jesu-Kirche.

Kardinal Marx gratuliert künftigem Bischof von Augsburg

München, 29. Januar 2020. Der Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gratuliert Prälat Bertram Meier, der am Mittwoch, 29. Januar, von Papst Franziskus zum neuen Bischof von Augsburg ernannt wurde. Meier, 59, wird Nachfolger von Bischof Konrad Zdarsa, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten ist. Seit dem 8. Juli 2019 ist Prälat Meier Diözesanadministrator des Bistums Augsburg.

Elf Teilnehmer aus dem Erzbistum bei erstem Treffen des Synodalen Wegs

München, 27. Januar 2020. Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Erzbistum München und Freising fahren zur ersten Synodalversammlung des Synodalen Wegs, die vom Donnerstag, 30. Januar, bis Samstag, 1. Februar, in Frankfurt stattfindet. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und gleichzeitig Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hofft, „dass der Synodale Weg die Katholiken in Deutschland zusammenführt und dass ein Geist des offenen Dialogs herrschen wird“. Dabei werde es unterschiedliche Positionen geben, „und wahrscheinlich auch ein Ringen – aber mit der Zuversicht, dass wir als Schwestern und Brüder zusammengehören und dass wir hinterher einmütiger sein werden“, so Marx. Der auf rund zwei Jahre angelegte Prozess wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken gemeinsam getragen und soll Reformen in den Bereichen Macht, Sexualmoral, priesterliche Lebensformen und Frauen in der Kirche anstoßen.