Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Marx: „Die Pandemie in einer gerechten Weise überwinden“

München, 15. Mai 2021. Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat Kardinal Reinhard Marx zu internationaler Solidarität aufgerufen. „Wir müssen die Pandemie in einer gerechten Weise überwinden.“ Mit Blick auf Impfungen müsse gefragt werden: „Wie kommen wir dazu, dass alle eine Chance bekommen, geimpft werden? Nicht nur die Reichen und die wohlhabenden Länder, sondern alle?“, so Marx. Niemand sei „mehr wert, weil er in Deutschland geboren ist“ und niemand sei innerhalb eines Landes mehr wert, „weil er zu den so genannten oberen zehn Prozent gehört“, betonte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 15. Mai, bei einer digital abgehaltenen, internationalen Dialogveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich des 3. Ökumenischen Kirchentags. 

Einladung zu Dialog von Glauben und Kunst

München, 14. Mai 2021. Musikerinnen und Musiker des Bayerischen Staatsorchesters gestalten von Mai bis Juli immer dienstags die Andachten der Reihe „ImPuls um 7“ in der Pfarrkirche St. Korbinian, Valleystraße 24, in München-Untersendling mit. „Die Musik soll die Andacht künstlerisch bereichern und gleichzeitig zum Dialog von Glauben und Kunst einladen“, erklärt Andrea-Elisabeth Lutz, Kulturmanagerin der Erzdiözese München und Freising, das Konzept. Gleichzeitig fördert die Erzdiözese damit auch nach der aktuellen Öffnung vieler Kulturstätten in München weiterhin Künstlerinnen und Künstler. Die Auswahl der musikalischen Werke ist dabei vielfältig und reicht von klassischen Klängen bis zur Schlagzeuggruppe „OPERcussions“. Für Kulturmanagerin Lutz passen die Musikandachten auch gut in das Viertel um St. Korbinian, das sich zu einem Zentrum für Kunst und Kultur entwickle. Zuvor hatte die Erzdiözese in Kooperation mit dem Pfarrverband Sendling hier bereits zu Licht- und Tanzandachten in der Advents- und Fastenzeit eingeladen.

Neue Ausstellung: 900 Jahre Kloster Beuerberg

Beuerberg, 12. Mai 2021. Anlässlich des 900-jährigen Bestehens des Klosters Beuerberg befasst sich die sechste Ausstellung in dem Kloster in Eurasburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, mit der Geschichte, den Werten und dem Wirken der Augustinerchorherren, die die dortige Umgebung vielfältig prägten. Die Eröffnung der Ausstellung „Kommune 1121 – Visionen eines anderen Lebens“ ist für Samstag, 22. Mai 2021, vorgesehen. Voraussetzung ist eine entsprechend niedrige Zahl an Corona-Infektionen im Landkreis. Die Ausstellung betrachtet die klösterlich geprägte Vision von einem guten Leben und nachhaltigen Wirtschaften damals wie heute. Medienvertretende sind vorab eingeladen zu einem

„Wir gehen den Weg gemeinsam mit noch vielen mehr“

München, 12. Mai 2021. Zum dritten Ökumenischen Kirchentag, der in den kommenden Tagen stattfindet, werfen Vertreter christlicher Kirchen in München einen Blick auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Konfessionen. Der katholische Pastoralreferent Florian Schuppe, die evangelische Pfarrerin Anika Sergel-Kohls und der orthodoxe Diplomtheologe Georgios Vlantis haben sich dazu im Ökumenischen Kirchenzentrum im Olympiadorf auf Spurensuche begeben. Dort wurde vor fast 50 Jahren der gemeinsame Weg mit einem Bauwerk sichtbar gemacht. In der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 12. Mai, ausgespielt wird, kommen sie zu dem Schluss: „Manche Hoffnungen haben sich nicht erfüllt“, aber: „Wir sind gemeinsam unterwegs.“ 

Ökumene Tür an Tür im Olympischen Dorf München

München, 11. Mai 2021. Im Rahmen des 3. Ökumenischen Kirchentages (ÖKT), der dezentral und mit digitalen Angeboten begangen wird, feiern Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Christian Kopp, Regionalbischof in München und Oberbayern, am Samstag, 15. Mai, um 19 Uhr jeweils konfessionelle Gottesdienste im Ökumenischen Kirchenzentrum im Olympischen Dorf in München, Helene-Mayer-Ring 23. Das damals bayernweit erste ökumenische Zentrum vereint eine katholische und eine evangelisch-lutherische Kirche unter einem Dach und ist seit fast 50 Jahren Symbol für interkonfessionelle Zusammenarbeit. Um diese Tradition und das Engagement vor Ort zu würdigen, besucht Kardinal Marx die katholische Pfarrkirche Frieden Christi, und feiert dort die Messe. Regionalbischof Kopp ist Gastprediger bei der zeitgleichen Abendmahlfeier in der evangelischen Olympiakirche. Bevor sie in die einzelnen Kirchen ziehen, gestalten der Regionalbischof und der Erzbischof gemeinsam die liturgische Begrüßung im Foyer des Zentrums. Nach den Gottesdiensten spenden sie auf dem Kirchenvorplatz gemeinsam den Abschlusssegen.

Landeskomitee und Landessynodalausschuss würdigen ökumenisches Engagement

München, 11. Mai 2021. Anlässlich des Ökumenischen Kirchentags, der vom 13. bis 16. Mai überwiegend digital stattfindet, danken das Landeskomitee der Katholiken in Bayern und der Landessynodalausschuss der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern allen, die sich für die Ökumene engagieren. „Ohne ihren Einsatz hätte sich die Ökumene in den vergangenen Jahren nicht so positiv entwickeln können“. Jedes gemeinsame Projekt helfe, „einander zu verstehen und alte Gräben zu überwinden“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Vereinigungen. Allen in der Ökumene Engagierten widmen das Landeskomitee und der Landessynodalausschuss am Freitag, 14. Mai, ab 18 Uhr einen „ökumenischen Dämmerschoppen“, der digital stattfinden wird. Bei einem Austausch über die gemeinsame Arbeit solle „deutlich werden, wie vielseitig die ökumenische Arbeit in Bayern aussieht.“

Gottesdienst für getrennt Lebende und Geschiedene

München, 10. Mai 2021. Ein ökumenischer Gottesdienst für getrennt Lebende und Geschiedene unter dem Motto „Es ist, wie es ist“ findet am Freitag, 14. Mai, um 18 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in München, Prälat-Miller-Weg 1, statt. Die Trennung von einst geliebten Menschen sei für viele eine schmerzliche Erfahrung, heißt es in der Ankündigung. In der liturgischen Feier könnten sich Betroffene „mit diesem speziellen Teil ihrer Lebensgeschichte auseinandersetzen, heilsame Rituale erfahren und ihr Leben unter den Segen Gottes stellen“. Auch Freunde und Angehörige sind zu dem Gottesdienst, der unter Einhaltung der geltenden Vorgaben zum Infektionsschutz stattfindet, eingeladen. Veranstaltet wird der Gottesdienst von der Fachstelle für Alleinerziehende im Erzbischöflichen Ordinariat München in Zusammenarbeit mit der evangelischen Fachstelle für alleinerziehende Frauen und Männer, dem evangelischen Beratungszentrum sowie der evangelischen Kirchengemeinde St. Markus. 

Erste Sitzung der Aufarbeitungskommission in der Erzdiözese München und Freising

München, 10. Mai 2021. Die acht Mitglieder der Aufarbeitungskommission in der Erzdiözese München und Freising sind am Freitag, 7. Mai, zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen und haben Michaela Huber zur Vorsitzenden der Kommission sowie Harald Britze und Manfred Markwardt zu Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.   Die Zusammensetzung der Kommission folgt der „Gemeinsamen Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der Katholischen Kirche“, die für die Erzdiözese München und Freising am 10. Dezember 2020 von Kardinal Reinhard Marx für verbindlich erklärt wurde. Die Erklärung sieht vor, dass der Kommission vier Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Fachpraxis, Justiz und öffentlicher Verwaltung angehören, die von der jeweiligen Landesregierung benannt werden, und zwei Mitglieder aus dem Kreis der Betroffenen, die der Betroffenenbeirat bestimmt.

„Für Werte eintreten, die Frieden und Demokratie garantieren“

München, 7. Mai 2021. 76 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und im Gedenken an den 100. Geburtstag von Sophie Scholl warnt Kardinal Reinhard Marx davor, geschehenes Unrecht zu vergessen. Es gebe „sehr gute Gründe, an diese Zeit zu erinnern und dankbar zu sein für den Einsatz der Menschen, die der Übermacht von Gewalt, Unrecht und Krieg widerstanden haben“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 8. Mai, gesendet wird. Der Kardinal ermuntert dazu, „dankbar auf über sieben Jahrzehnte zu blicken, in denen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben dürfen“. Zugleich erinnert er an den steten Auftrag, „dass wir uns in unserem Denken, im Reden und im Handeln entschieden zeigen und für die Werte eintreten, die Garant von Frieden und Demokratie sind“.

Kardinal Marx trifft Reformgruppen

München, 4. Mai 2021. Kardinal Reinhard Marx hat auf deren gemeinsame Anfrage hin Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Reformgruppen in der Erzdiözese München und Freising am frühen Dienstagabend, 4. Mai, getroffen. Neben dem Katholikenrat der Region München waren der Münchner Kreis, Maria 2.0 München, Wir sind Kirche, die Ordensfrauen für Menschenwürde und die Gemeindeinitiative vertreten. Maria 2.0 und Münchner Kreis stellten dabei ihre Thesen und ihre Petition vor und erläuterten sie. Kardinal Reinhard Marx wies insbesondere auf den Synodalen Weg hin, der auf überdiözesaner Ebene viele der angesprochenen Themen behandelt. Dieser Weg wird von Kardinal Marx unterstützt. (ck)

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Kardinal Marx übergibt ehemaliges Marstallgebäude auf Freisinger Domberg an künftige Nutzer

München/Freising, 3. Mai 2021. Im Zuge der Weiterentwicklung und Neugestaltung des Freisinger Dombergs ist mit der Sanierung des ehemaligen Marstallgebäudes (Domberg 38/40) das erste größere Einzelprojekt abgeschlossen und wird vom Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, an die künftigen Nutzer übergeben. Das Gebäude bietet Räume für Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche, für die Ganztagesbetreuung des Domgymnasiums in Kooperation mit der Caritas Freising, für die Domkirchenstiftung sowie die Dommusik und die Domkantorei. Im Erdgeschoss entstehen zudem ein Infopoint und ein Dombergladen.

„Ohne Furcht und mit großer Hoffnung diese Welt gestalten“

München, 1. Mai 2021. Zum Beginn des Marienmonats Mai hat Kardinal Reinhard Marx zum Grundvertrauen aufgerufen und vor überzogenen Erwartungen an den Staat gewarnt. „Der Staat ist nicht allmächtig und die Erwartungen der Menschen sind manchmal überzogen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagmorgen, 1 Mai, bei einer Bischofsmesse im Münchner Liebfrauendom zu Ehren der Gottesmutter, die an diesem Tag besonders als Patrona Bavariae, Schutzfrau Bayerns, verehrt wird.

Marx: Geschäft der Prostitution „moralisch unerträglich“

München, 28. April 2021. Kardinal Reinhard Marx hat den Mitwirkenden am Bündnis gegen Frauenhandel gedankt, dass sie sich „für Bewusstseinsbildung und Vernetzung, für Hilfe vor Ort in den betroffenen Ländern“ und für die Organisation finanzieller und sozialer Begleitung für Betroffene einsetzten. Zugleich betonte er, dass Ursachen des Frauenhandels bekämpft werden müssten. Es sei „moralisch unerträglich“, dass „Prostitution bei uns immer noch wie ein normales Geschäft gesehen wird“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der am Mittwoch, 28. April, als Videokonferenz abgehaltenen Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“. 

Verbände übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft

München, 28. April 2021. In Kirche und Gesellschaft Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen, darauf kommt es den katholischen Verbänden in der Erzdiözese München und Freising an. „In der Größe und Vielfalt eines Verbandes können wir etwas erreichen“, ist Uschi Gröppmair, ehrenamtliches Mitglied im Diözesanvorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) München-Freising und kfd Dekanatsleiterin im Dekanat Erding, überzeugt. Auch Alexander Klug, Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese, betont in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ den Wert katholischer Verbände: „Katholisch, politisch, aktiv. Frei nach diesem Motto befähigen unsere Verbände Menschen dazu, zukunftsfähig unsere Kirche und Gesellschaft mitzugestalten.“

Landeskomitee der Katholiken in Bayern wird 70 Jahre

München, 28. April 2021. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern blickt auf 70 Jahre des Wirkens für die Vernetzung und Stärkung des Laienapostolats im Freistaat zurück. Am 28. April 1951 wurde der Grundstein für die Laienvereinigung gelegt, als in Regensburg der „Landesausschuß der Katholischen Aktion in Bayern“ gegründet wurde. Der damalige Präsident der Katholischen Aktion im Bistum Regensburg, Dr. Eugen Rucker, begründete die Einladung zu dieser Gründungsversammlung mit dem Beschluss der bayerischen Mitglieder im Zentralkomitee der deutschen Katholiken vom 13. April 1951. Vorangegangen war eine „Denkschrift“ der Katholischen Aktion im Bistum Passau vom Januar 1951, in der bereits die „organisatorische Zusammenfassung aller für die Betätigung des aktiven Laienapostolates in Betracht kommenden katholischen Vereinigungen und Einzelpersonen zur zielbewußten Weckung und Förderung katholischen Denkens und Lebens auf allen einschlägigen Gebieten“ in Bayern angestrebt wurde.

Erzdiözese spendet 100.000 Euro nach Brand in Flüchtlingslager in Bangladesch

München, 28. April 2021. Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 100.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds die Opfer eines Brands in einem Flüchtlingslager in Bangladesch, in dem vorwiegend aus Myanmar geflohene Rohingya leben. Die Summe wird Caritas International zur Verfügung gestellt. Caritas international liefert in Zusammenarbeit mit der Caritas Bangladesch Baumaterialien für die Menschen, die ihre Hütten und ihren Besitz verloren haben. Bestehende Gemeinschaftsunterkünfte werden vorrübergehend als Notunterkünfte eingerichtet und zur Versorgung der Menschen soll eine Gemeinschaftsküche beitragen. 

„Meine große Bitte an Sie ist, die Auszeichnung nicht vorzunehmen“

München, 27. April 2021. In einem Brief an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Kardinal Reinhard Marx darum gebeten, die für diesen Freitag, 30. April, angesetzte Auszeichnung mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland nicht vorzunehmen. Zugleich dankte er für die „hohe Ehre der Verleihung“, an der das Staatsoberhaupt „auch in Reaktion auf die öffentliche Kritik wertschätzend und wohlwollend“ festgehalten habe. „Meine große Bitte an Sie ist, die Auszeichnung nicht vorzunehmen“, heißt es wörtlich in dem Schreiben vom 27. April. „Ich bin überzeugt, dass das mit Rücksicht auf diejenigen, die offensichtlich an der Auszeichnung Anstoß nehmen, und insbesondere mit Rücksicht auf die Betroffenen, der richtige Schritt ist.“ Kardinal Marx erklärte, er wolle damit auch negative Interpretationen verhindern im Blick auf andere Menschen, denen die Auszeichnung zuteil geworden sei. „Selbstverständlich möchte ich auch dem Amt des Bundespräsidenten keinen Schaden zufügen.“ Ihm sei bewusst gewesen, dass die Auszeichnung auch Anlass zur selbstkritischen Betrachtung seines Wirkens und der Arbeit der katholischen Kirche insgesamt sei.

Gläubige begehen Marienmonat Mai

München, 26. April 2021. Zum Beginn des Marienmonats Mai feiert Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 1. Mai, dem Festtag der Patrona Bavariae, an dem die Gottesmutter Maria als Schutzfrau Bayerns verehrt wird, um 10 Uhr eine Bischofsmesse im Münchner Liebfrauendom. Solisten der Capella Cathedralis unter der Leitung von Domkantor Benedikt Celler gestalten den Gottesdienst musikalisch mit der Missa brevis in C von Leopold Mozart (1719-1787). Um 17.30 Uhr hält der Erzbischof von München und Freising die erste jährliche Maiandacht im Liebfrauendom, ein Vokalensemble der Jungen Domkantorei bietet Marianische Motetten und Liedsätze dar. Der Gottesdienst und die Andacht werden im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live übertragen. 

„Miteinander von Juden und Christen sichtbar machen“

München, 23. April 2021. Kardinal Reinhard Marx hat seinen Wunsch bekräftigt, „dass für die Zukunft das lebendige Miteinander von Juden und Christen auch sichtbar wird, dass wir noch mehr voneinander lernen“. Schließlich sei Jesus „nicht zunächst katholisch oder evangelisch, er ist zunächst gläubiger Jude und wir können ihn nicht kennenlernen, ohne dass wir wirklich tief einsteigen in die Geschichte des Judentums, des Alten Testaments, in seine religiöse Vorstellungswelt“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einer Videobotschaft anlässlich der Fertigstellung des bayerischen Synagogen-Gedenkbands „Mehr als Steine“, dessen letzte Bücher am Sonntag, 25. April, im jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ in Würzburg präsentiert werden. 

Ehe-, Familien- und Lebensberatung auf neuem Kanal

München, 22. April 2021. Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Erzdiözese München und Freising weitet ihr Angebot aus: Neben persönlichen Gesprächen, Telefon- und Videoberatung gibt es ab sofort auch die Möglichkeit, sich online beraten zu lassen. Dabei sind sowohl Live-Chats gegen Voranmeldung vorgesehen als auch die zeitnahe Beantwortung der Fragen von Ratsuchenden über eine dafür freigeschaltete diözesane Online-Plattform. Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) möchte mit diesem neuen Angebot jüngere, online-affine Menschen erreichen sowie Personen, denen ein anonymer Beratungsweg wichtig ist, wie Leiterin Margret Schlierf zum Start verdeutlicht. Auch solle mit Blick auf die Pandemie-Lage ein zusätzlicher Zugangsweg zur Beratung geschaffen werden. Um die Online-Beratung auf eine breite Basis zu stellen, wurden 40 der insgesamt 80 Mitarbeitenden in den 19 Beratungsstellen der EFL auf dem Gebiet der Erzdiözese speziell dafür geschult. Die neue Online-Beratung ist unter https://online.eheberatung-oberbayern.de erreichbar.

Künstler liefern neue Impulse für das Glaubensleben

München, 22. April 2021. Mit der gezielten Einbeziehung von freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern bei der Gestaltung von Gottesdiensten versucht die Erzdiözese München und Freising, die schwierige Lage vieler Kunstschaffender infolge der Corona-Pandemie zu lindern. „Im Grunde können Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten im Kirchenraum oder im Gottesdienst einen Platz finden, ob Schauspielerinnen und Schauspieler, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Tänzerinnen und Tänzer oder auch bildende Künstlerinnen und Künstler, die bei einem Künstlergespräch etwa eine eigene Arbeit vorstellen“, heißt es in einem an die Pfarreien versandten Schreiben. „Und oft stellen sich diese Gestaltungen als überraschend neue Impulse für das Glaubensleben dar.“ Diese könnten Teil des Gottesdienstes sein, wenn sie sich als „Verkündigungselement“ in die Liturgie einfügen. „Wir möchten darum dazu ermutigen, diesen Weg fortzusetzen und auszuweiten. Unsere Überzeugung ist, dass aus diesem vertieften Zusammenspiel dauerhaft eine große Bereicherung erwachsen kann.

Unterländer als Vorsitzender des Landeskomitees bestätigt

München, 17. April 2021. Joachim Unterländer ist als Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern bestätigt worden. Die Mitgliederversammlung wählte den ehemaligen CSU-Landtagsabgeordneten am Samstag, 17. April, im Rahmen der online durchgeführten Frühjahrsvollversammlung mit 59 von 61 abgegebenen Stimmen für eine weitere Amtszeit bis 2025 an die Spitze der katholischen Laien im Freistaat. Unterländer steht dem Landeskomitee bereits seit 2017 vor, eine Gegenkandidatur gab es bei dieser Wahl nicht.

„Stellenwert von Glauben und Kirche hervorheben“

München, 17. April 2021. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, hat dazu aufgefordert, den „Stellenwert von Glauben und Kirche gerade in Zeiten der Corona-Pandemie“ immer wieder hervorzuheben. „Das Eintreten für das christliche Menschenbild in unbedingter Form“ müsse dabei „der dominierende Maßstab sein“. Es gebe „hinsichtlich der Grundwerte und auch der praktischen Umsetzung in Kirche und Politik in diesen Zeiten einen extrem hohen Handlungsbedarf“, sagte Unterländer In seinem Bericht bei der digital per Videokonferenz durchgeführten Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees am Samstag, 17. April. 

„Gemeinsam auf dem Weg“

München, 17. April 2021. Mit Blick auf den Synodalen Weg, aber auch darüber hinaus, fordert das Landeskomitee der Katholiken in Bayern mehr Partizipation für Laien in der Kirche. Entscheidungsfindungen müssten „in den Pfarrgemeinden, Seelsorgegemeinschaften und Dekanaten, aber auch in den Diözesen sowie auf den interdiözesanen Ebenen möglichst breit angebahnt werden“ und neben den hauptamtlich Beschäftigten seien „auch die Gremien des Laienapostolats, Verbände, freie Initiativen und letztlich alle Gläubigen an Planungen, Entscheidungen und Handlungen der Kirche maßgeblich zu beteiligen“, heißt es in einer auf der Frühjahrsvollversammlung der katholischen Laien debattierten Beschlussvorlage mit dem Titel „Gemeinsam auf dem Weg“. Der Entwurf wurde in seinem Kernanliegen einstimmig gutgeheißen, die Verabschiedung der Erklärung jedoch aus Zeitgründen vertagt.  

Beim Synodalen Weg „wachsam, aufmerksam, geduldig sein“

München, 17. April 2021. Anlässlich der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern hat Kardinal Reinhard Marx mit Blick auf den Synodalen Weg zu einem geistlichen und konstruktiven Miteinander aufgerufen: „Wir müssen wachsam, aufmerksam und geduldig sein“ sowie „in Ruhe auch denen zuhören, die andere Meinungen haben“, so Marx. „Wenn wir wirklich im Geist zusammen sind und uns aufeinander einlassen, dann wird am Ende nichts völlig Extremistisches von der einen oder anderen Seite eine Mehrheit finden“, betonte der Erzbischof von München und Freising bei der online durchgeführten Videokonferenz der katholischen Laien am Samstag, 17. April 2021.

Gedenken für Tote der Corona-Pandemie in der Erzdiözese

München, 16. April 2021. Mit Blick auf das bundesweite Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie am Sonntag, 18. April, finden am Wochenende in der Erzdiözese München und Freising zahlreiche Gottesdienste zum Totengedenken statt, angefangen mit einem ökumenischen Gottesdienst für die Trauernden in der Coronazeit im Freisinger Mariendom am heutigen Freitag, 16. April, um 19 Uhr. Der Gottesdienst unter dem Titel „Lebe wohl!“ wird im Internet live übertragen unter https://bit.ly/3dYUEBb. Ebenfalls am heutigen Freitag wird in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) bei der Abendmesse um 18 Uhr der Toten der Pandemie gedacht. In einem Buch, das täglich im Mittelgang der Kirche ausliegt, können Angehörige die Namen von Personen niederschreiben, die sie durch Corona verloren haben. Bei den freitäglichen Abendgottesdiensten in St. Michael wird das Buch jeweils an den Altar getragen und gemeinsam der Toten gedacht.

Wissenschaftliche Online-Tagung zu „200 Jahre Erzbistum“

München, 16. April 2021. Aus Infektionsschutzgründen angesichts der Corona-Pandemie ausschließlich online findet im Rahmen des Jubiläumsprogramms anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Erzbistums München und Freising von Donnerstag, 22. April, bis Freitag, 23. April, eine wissenschaftliche Tagung statt. Diese verspricht „zwei Tage voller spannender Geschichte“ mit „neuen Erkenntnissen, wie sich Glaube und kirchliches Leben in Zeiten der Umwälzungen entwickelten“. Veranstaltet wird sie vom Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit dem Verein für Diözesangeschichte von München und Freising, dem Archiv und der Bibliothek des Erzbistums sowie der Domberg-Akademie.

Aus österlicher Erfahrung neue Wege für die Kirche suchen

München, 16. April 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, aus der österlichen Erfahrung des Aufbruchs heraus neue Wege für die Zukunft der Kirche zu suchen: „Was bedeutet die Ostererfahrung jetzt, in dieser Stunde? Was sind die Prioritäten, was ist jetzt angezeigt?“ Um die österliche Erfahrung wirksam werden zu lassen, müsse „manches vielleicht vergehen und Neues entstehen können“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 15. April, bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Es gehe darum, „was jetzt Aufgabe der Kirche ist, nicht nur in nostalgischer Zurückwendung auf das, was früher war, und nicht in utopischer Vorwegnahme, was einmal sein wird“.

Antonius-Küche als „Ort der Hoffnung“ mit offener Tür

München, 14. April 2021. Mit Blick auf die tägliche Essensausgabe der Antonius-Küche in der Pfarrkirche St. Anton betont Bruder Bernd Kober, Leiter des Pfarrverbandes München-Isarvorstadt, die Bedeutung von offenen Türen kirchlicher Gemeinden für die Menschen, die „auf der Suche nach dem nächsten Weg in ihrem Leben sind“. In der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ verdeutlicht Kober: „Wir haben gerade Ostern gefeiert, ein Fest der Hoffnung, bei dem eine Tür aufgeht, die keiner vermutet hat. Es hat sich ein Weg gezeigt, wo kein Weg war.“ Die Antonius-Küche solle deshalb „ein Ort der Hoffnung sein“, der deutlich mache, „dass Türen aufgehen und der Weg des Lebens weitergeht.“

„Woche für das Leben“ nimmt Hospizarbeit in den Blick

München, 13. April 2021. Die diesjährige bundesweite ökumenische „Woche für das Leben“ stellt unter dem Motto „Leben im Sterben“ die Sorge um Schwerkranke und sterbende Menschen durch palliative und seelsorgliche Begleitung in den Mittelpunkt. Das Erzbistum München und Freising beteiligt sich daran mit Online-Angeboten sowie einer Video-Installation und einer künstlerisch gestalteten Andacht in der Münchner Pfarrkirche St. Paul im Bahnhofsviertel.

Kardinal Marx weiht Altar von St. Peter und Paul Beuerberg

München, 13. April 2021. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, weiht am Sonntag, 18. April, um 10 Uhr den neuen Altar der Pfarrkirche St. Peter und Paul im früheren Kloster Beuerberg im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen. Nach fast zehn Jahren endet damit die Gesamtrestaurierung und liturgische Neugestaltung der ehemaligen Augustinerchorherren-Stiftskirche. Der Gottesdienst findet pandemiebedingt und aus Platzgründen nichtöffentlich statt. Nach dem Gottesdienst besteht unter Einhaltung der in Kirchen angesichts der Corona-Pandemie geltenden Infektionsschutzbestimmungen die Möglichkeit, die renovierte Kirche zu besichtigen.

Landeskomitee nimmt den Synodalen Weg in den Blick

München, 12. April 2020. Im Rahmen ihrer Frühjahrsvollversammlung am Samstag, 17. April, befassen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern unter dem Titel „Gemeinsam auf dem Weg“ mit dem Synodalen Weg und widmen sich dabei auch der Frage nach angemessener Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements in der Kirche. Ausgehend von Impulsvorträgen setzen sich die Mitglieder mit dem Tagungsthema auseinander und diskutieren mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Am Nachmittag der Vollversammlung wählen die Laien einen neuen Vorsitzenden, drei Stellvertreter und die Verbändevertretungen für den Geschäftsführenden Ausschuss. Als Kandidat für den Vorsitz tritt der Amtsinhaber, Joachim Unterländer, wieder an. Zum Schutz vor Corona findet die Vollversammlung digital als Videokonferenz statt. Zuvor findet am

Kardinal Marx: „von den Wunden der Welt nicht abwenden“

München, 10. April 2021. Sechzehn Erwachsene und zwei Kinder hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Vorabend zum Weißen Sonntag, Samstag, 10. April, in einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in München getauft. Die erwachsenen Täuflinge erhielten zudem das Sakrament der Firmung und der Eucharistie. In seiner Predigt hob Marx hervor, dass wer Christin oder Christ sei, sich „von den Wunden der Welt nicht abwenden“ könne. „Einen unverwundeten Christus gibt es nicht, einen Christus, der nicht das Leid der Welt trägt, gibt es nicht“, so Marx. Christsein bedeute auch immer offen zu sein für die Begegnung mit den Armen, Getretenen, Unterdrückten. „Das ist ein Trost und eine Herausforderung“, betonte der Erzbischof von München und Freising. Es gelte jedoch als Christ in diesem Bewusstsein zu leben und Zeugnis zu geben.

Kardinal Marx: Scheinbar „tote Punkte“ als Wendepunkte begreifen

München, 1. April 2021. In seiner Osterbotschaft ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, trotz der krisenhaften Situation in Gesellschaft wie Kirche die „österliche Dynamik“ und damit verbundene Botschaft der Hoffnung nicht aus den Augen zu verlieren. Jesu Weg hinauf zum Hügel von Golgotha, der im Kreuz scheinbar an einem „toten Punkt“ endet, „wird zu einem wirklichen ‚Wendepunkt‘ und ermöglicht neues Leben, eine neue Hoffnung“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt in der Osternacht am Samstagabend, 3. April, im Münchner Liebfrauendom. „Die Botschaft vom Reich Gottes ist nicht zu Ende. Im Gegenteil. Sie hat durch den Tod Jesu und seine Auferstehung ihre eigentliche, endgültige Kraft bekommen.“

„Blick auf das Kreuz hilft, sich festzuhalten am Glauben“

München, 31. März 2020. Angesichts des Leids, das die Corona-Pandemie verursacht hat, ruft Kardinal Reinhard Marx an Karfreitag dazu auf, den Blick auf das Kreuz als „Haltepunkt“ zu richten. „Das Leiden und den Tod zu begreifen, zu erklären, zu verstehen“, werde laut Marx zwar nicht gelingen. „Aber der Blick auf das Kreuz hilft, sich festzuhalten am Glauben, dass Gott uns im Leiden und Sterben nicht allein lässt, dass im Kreuz seines Sohnes eine Hoffnung aufleuchtet, die niemand auf Erden uns sonst schenken kann“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript bei der Feier vom Leiden und Sterben Jesu, die er am Nachmittag des Karfreitag, 2. April, im Münchner Liebfrauendom feiert.

Kardinal Marx hofft auf ein Ostern von Christen und Juden

München, 1. April 2021. Kardinal Reinhard Marx träumt von einem gemeinsamen Osterfest aller Christen und Juden. „Wie sehr hoffe ich, dass wir in einer globalen Welt irgendwann doch einen gemeinsamen Ostertag haben werden“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend bei der Messe vom Letzten Abendmahl im Münchner Liebfrauendom. „Dann erst haben wir den gesamten Weg vor Augen, den Gott mit uns gemeinsam geht.“ Dass Ostern in diesem Jahr für Christen und Juden auf denselben Termin falle, sei „schön“. Allerdings seien die Orthodoxen „leider nicht“ dabei. Die orthodoxe Kirche feiert erst am 2. und 3. Mai Ostern.

„Sakramente sind Herzschlag, der die Kirche bewegt“

München, 31. März 2021. Kardinal Reinhard Marx hat in der Chrisam-Messe die Bedeutung der Feier der Sakramente betont: Sie gleiche dem Herzschlag, „der den ganzen Organismus der Kirche bewegt, damit sie sich in Nächstenliebe hingibt an die Welt“, so der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom am Mittwoch der Karwoche, 31. März. Gerade in der Coronakrise, in der sich die Menschen nach Nähe, Berührung und Gemeinschaft sowie einem Ende der notwendigen Beschränkungen sehnten, zeige sich das Gewicht der Sakramente als „Elemente der Berührung, durch die wir erfahren, dass dies nicht nur Theorie ist, sondern wirkliche Berührung unseres Leibes und unserer Seele“. In ihnen werde deutlich, dass „der Gott, den Jesus seinen Vater nennt, gerne unter den Menschen ist, sie berührt, ihnen nahe ist: Gott ist verrückt nach jedem Menschen.“

„Menschen, die verletzt sind, in den Blick nehmen“

München, 31. März 2021. Anlässlich der Kar- und Ostertage ruft Weihbischof Bernhard Haßlberger dazu auf, „die Menschen, die verletzt sind, in den Blick zu nehmen“. Allen, „die wir unter dem Kreuz stehen“, sei aufgetragen, zum „Versöhnen und Heilen“ beizutragen, betont der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese München und Freising in der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 31. März, ausgespielt wird. 

Innovative Kar- und Osterangebote für junge Menschen

München, 30. März 2021. Ein „Jugendkreuzweg Dahoam“ mit Bildern von den Proben für die Passionsspiele Oberammergau und Podcasts mit Jesus-Darstellern der Passionsspiele sind nur zwei Beispiele für viele innovative und der aktuellen Situation angepasste Angebote, die jungen Menschen heuer an den Kar- und Ostertagen im Erzbistum München und Freising offen stehen. „Ostern 2021 findet statt – auch auf neue Weise! Dies gilt auch und insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene, die in den vergangenen Monaten mit vielfachen Belastungen leben mussten“, betont Diözesanjugendpfarrer Richard Greul. Die Jugendseelsorgerinnen und -seelsorger sowie die Jugendreferentinnen und -referenten des Erzbischöflichen Jugendamts (EJA) München und Freising hätten dafür viele passende Formate vorbereitet, so Greul. Darunter sind viele digitale Angebote und Aktivitäten, die sich allein oder zu zweit umsetzen lassen.

Kardinal Marx spricht Senioren zu Ostern Mut zu

München, 29. März 2021. Kardinal Reinhard Marx wendet sich angesichts des bevorstehenden Osterfestes in einem Schreiben an die Seniorinnen und Senioren im Erzbistum und damit an eine von den Corona-Einschränkungen wie auch den Gefahren durch die Krankheit besonders betroffene Gruppe. „Gehen Sie – vom Gott des Lebens berührt – weiter in Ihrem Leben, auch mit den ‚Corona-Lasten‘“, ermuntert der Erzbischof von München und Freising darin. „Diese Bewegung hin zur Zuversicht und Hoffnung wünsche ich Ihnen zu diesem Osterfest von Herzen.“

Kardinal Marx lädt zu intensiver Mitfeier der Karwoche ein

München, 27. März 2021. Zu Beginn der Karwoche hat Kardinal Reinhard Marx dazu eingeladen, die Kar- und Ostertage intensiv mitzufeiern und den Weg Jesu Christi durch Leiden, Tod und Auferstehung auch als Chance zur Erneuerung zu nutzen: „Der Glaube ist ein Weg durch den Tod hindurch“, ein Weg, um „durch den Tod das Leben zu finden“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Jugendgottesdienst in der Kirche St. Joseph in München-Schwabing am Vorabend des Palmsonntags, Samstag, 27. März.

Kardinal Marx betont zu Palmsonntag interreligiöse Bedeutung des Heiligen Landes

München, 26. März 2021. Kardinal Reinhard Marx erinnert die Gläubigen zu Palmsonntag an die religionsübergreifende Bedeutung des Heiligen Landes. Dieses sei, wie alle biblischen Länder, „ein Zeichen dafür, wie sehr Christen, Juden und Muslime verbunden sind und dass sie miteinander in die Zukunft gehen sollten“, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript bei einem Gottesdienst im Liebfrauendom am Sonntag, 28. März, um 10 Uhr. Die Begegnung der Religionen, die auch Papst Franziskus ein besonderes Anliegen sei, „setzt einen starken Impuls für das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens, eine wichtige Ermutigung zu Beginn der Karwoche“.

Breite Mitwirkung an Strategieprozess der Erzdiözese

München, 25. März 2021. Rund 90 Personen wirken in den sechs Arbeitsgruppen im Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising mit. Die Männer und Frauen repräsentieren die Vielfalt der Erzdiözese und bringen ihre Kompetenz und Erfahrung aus Theorie und Praxis in unterschiedlichen Bezügen ein. Vertreten sind Haupt- und Ehrenamtliche, Menschen, die selbst kirchliche Angebote wahrnehmen sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Inhalten. Die Mitwirkenden stellen sich unter www.erzbistum-muenchen.de/strategieprozess/arbeitsgruppen mit einem kurzen Steckbrief selbst vor.

„Inklusion darf nicht aus dem Blick geraten“

München, 26. März 2021. Mit Blick auf den Jahrestag der Inkraftsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März hat Kardinal Reinhard Marx zu besonderer Achtsamkeit für Menschen mit Behinderung aufgerufen. „Wir dürfen während und auch nach Corona nicht nachlassen und müssen verhindern, dass das Konzept der Inklusion aus dem Blick gerät oder geschwächt wird“, sagte der Erzbischof von München und Freising. Bei einem Videogespräch mit Leiterinnen und Leitern von katholischen Einrichtungen im Erzbistum, die zur Teilhabe und Inklusion beitragen, dankte Marx am Donnerstag, 25. März, für den Einsatz aller, die für Menschen mit Behinderungen Dienst tun.

Achtung, Aktualisierung: Feier des Palmsonntags und der Kar- und Ostertage im Münchner Liebfrauendom

München, 25. März 2021. Den Palmsonntag, die Kar- und Ostertage als Höhepunkt des Kirchenjahres feiern die Gläubigen im Erzbistum München und Freising mit festlichen Gottesdiensten. Von Gründonnerstag, 1. April, bis Ostersonntag, 4. April, gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die im Mittelpunkt des christlichen Glaubens stehen. Anders als im vergangenen Jahr können trotz der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste gefeiert werden, sie unterliegen allerdings strikten Zugangsbeschränkungen, Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Präsenzgottesdienste an Ostern

München, 25. März 2021. Nach Gesprächen zwischen der Bayerischen Staatsregierung und den christlichen Kirchen sowie dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinde besteht Einvernehmen, dass Präsenzgottesdienste im Rahmen der Vorgaben der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weiterhin uneingeschränkt zulässig bleiben. Einig war man sich auch, dass virtuelle beziehungsweise digitale Gottesdienstformate verstärkt angeboten werden sollen, wie dies schon an vielen Orten geschieht. Der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, zeigt sich erleichtert über die Einigung: „Ich bin froh und dankbar, dass wir an Ostern, unserem wichtigsten Fest und Kern unseres Glaubens, in diesem Jahr auch wieder gemeinsam Gottesdienste in Präsenz feiern können, wenn auch unter Einschränkungen. Es ist selbstverständlich, dass wir mit unseren bewährten Schutzkonzepten das Infektionsrisiko weiterhin so gering wie möglich halten.“ (ck)
 


Feier des Palmsonntags und der Kar- und Ostertage im Münchner Liebfrauendom

München, 22. März 2021. Den Palmsonntag, die Kar- und Ostertage als Höhepunkt des Kirchenjahres feiern die Gläubigen im Erzbistum München und Freising mit festlichen Gottesdiensten. Von Gründonnerstag, 1. April, bis Ostersonntag, 4. April, gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die im Mittelpunkt des christlichen Glaubens stehen. Anders als im vergangenen Jahr können trotz der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste gefeiert werden, sie unterliegen allerdings strikten Zugangsbeschränkungen, Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Kardinal Marx: Ewige Profess ein Zeichen der Hoffnung

München, 20. März 2021. Kardinal Reinhard Marx sieht in der Feier der Ewigen Profess von Sr. Margareta von den heiligen fünf Wunden OCD am Samstag im Karmelitinnenkloster St. Josef in Aufkirchen (Berg) im Dekanat Wolfratshausen ein „Zeichen der Hoffnung in turbulenten Zeiten“. Bedingt durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona fand die Feier im engsten Kreis der Gemeinschaft statt. Mit der Ewigen Profess bindet sich die Karmelitin auf Lebenszeit an ihre Ordensgemeinschaft und gelobt dafür Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Als kontemplative Gemeinschaften übernehmen die Karmelitinnen keine pastoralen oder karitativen Aufgaben nach außen, sondern sehen ihre Hauptaufgabe im absichtslosen Dasein vor Gott, das zugleich zum Mittragen der Nöte und Anliegen der Mitmenschen wird.

Gebärdensprache ermöglicht intensiven Zugang zur Bibel

München, 17. März 2021. Zum Abschluss des siebenjährigen Projektes „Bibeltexte in Deutscher Gebärdensprache“ der Erzdiözese München und Freising verdeutlichen die Protagonisten der neuen Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“ den besonders intensiven Zugang zur Bibel, den die Gebärdensprache durch ihre Ausdrucksstärke und Visualität allen Menschen ermöglicht. Dies sei auch für hörende Menschen ein großer Gewinn, weil sie dank der Filme, die im Rahmen des Projekts „Bibeltexte in Deutscher Gebärdensprache“ entstanden sind, „erfahren und spüren können, wie gefühlsstark und lebendig der Bibeltext in Gebärdensprache dargestellt werden kann“, hebt Projektleiterin Angelika Sterr, Gemeindereferentin von der Seelsorge für gehörlose, schwerhörige und taubblinde Menschen der Erzdiözese, die Einzigartigkeit der Gebärdensprache hervor. Gedreht wurde die aktuelle Folge der „Mittwochsminuten“ in der Pfarrkirche St. Elisabeth in München-Haidhausen, in der regelmäßig gebärdensprachliche Gottesdienste angeboten werden.

Marx dankt Georg Falterbaum für Dienst als Caritasdirektor

München, 16. März 2021. Kardinal Reinhard Marx hat dem scheidenden Direktor des Diözesancaritasverbands der Erzdiözese München und Freising, Georg Falterbaum, für dessen Wirken gedankt. Marx würdigte Falterbaum als „Anwalt für jene, die am Rand stehen, denen kaum Gehör geschenkt wird und für deren Sorgen und Nöte sich wenige interessieren“. Anlässlich der Verabschiedung des Caritasdirektors feierte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 16. März, einen Gottesdienst in der Münchner Kirche St. Sylvester. Georg Falterbaum gehörte fünf Jahre dem Vorstand des Diözesancaritasverbands an, davon zuletzt drei als Direktor.