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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Kardinal Marx: „Stunde der Wahrheit“ für die Kirche

München, 18. November 2018. Im Münchner Liebfrauendom hat Kardinal Reinhard Marx einen Gottesdienst anlässlich des Gedenktags für Opfer sexuellen Missbrauchs gehalten und sich dabei dankbar gezeigt, dass für die Kirche die „Stunde der Wahrheit“ gekommen sei. „Wir dürfen den Betroffenen, den Opfern, dankbar sein, dass sie sich geäußert haben, dass sie sprechen, oft nach Jahrzehnten, was schmerzhaft ist für viele von ihnen“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Sonntag, 18. November. „Wir dürfen auch den Medien dankbar sein, wir dürfen dafür dankbar sein, dass die Aufmerksamkeit gewachsen ist für dieses manchmal verschwiegene, verborgene, verheimlichte Unrecht, für diese Gewalt, die vielen Menschen weltweit angetan wurde und wird.“

Kardinal Marx: „Der Sonntag soll uns eine Kraftquelle sein“

München/Freising, 18. November 2018. Kardinal Reinhard Marx hat Jugendliche dazu aufgerufen, „den Kern der Gemeinschaft mit Jesus“ nicht aufzugeben. Der Erzbischof von München und Freising predigte am Nachmittag des Samstag, 17. November, anlässlich der Jugendkorbinianswahllfahrt, zu der mehrere tausend junger Menschen zum Auftakt der Feierlichkeiten für den Bistumspatron Korbinian zum Freisinger Domberg gekommen waren.   Vor der Predigt waren Video eingespielt worden, in denen junge Menschen erklärten, wofür es sich für sie lohne, ehrenamtlich tätig zu sein. Die Einspielungen endeten mit dem Schlusssatz „Unser Antrieb ist Jesus Christus“. Daran anknüpft begann Marx seine Predigt mit der Schilderung von menschlichen Enttäuschungen: „Das bringt’s doch nicht, das lohnt sich nicht. Wie oft fragen wir uns das. Das Schönste ist, wenn versprochen wird, dass es angeblich eine Win-Win-Situation gebe, meist gewinnt einer dabei aber mehr als der andere. Solange wir so fragen, laufen wir immer neuen Enttäuschungen hinterher.“ Marx erläuterte, dass der Antrieb ein anderer sei als der direkte persönliche Nutzen.

„Herausforderungen in Kirche verlangen aktives Laienapostolat“

Regensburg, 17. November 2018. Für den Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, verlangen die aktuellen Herausforderungen in der Kirche ein „starkes und aktives Laienapostolat und vor allen Dingen ein Zusammenwirken auf allen Ebenen, von Priestern und Laien“. Nur wenn es ein solches Miteinander in der Kirche gebe, würden „glaubwürdige Antworten auf die großen Herausforderungen“ gefunden werden, sagte Unterländer in seinem Bericht bei der Herbstvollversammlung des Landeskomitees am Samstag, 17. November, in Regensburg.

Landeskomitee fordert Gesetz zur Bildungszeit

Regensburg, 17. November 2018. Eine gesetzliche Regelung zur bezahlten Bildungszeit für mindestens 10 Tage in zwei Jahren fordert das Landeskomitee der Katholiken in Bayern. Die katholischen Laien fassten auf ihrer Herbstvollversammlung am Samstag, 17. November, in Regensburg den Beschluss, demzufolge sie sich für einen Anspruch auf Bildungszeit für alle Arbeitnehmer, Auszubildenden, dual Studierenden und Beamten einsetzen wollen. Zudem werde man dem vom Deutschen Gewerkschaftsbund Bayern und dem Katholischen Deutschen Frauenbund Bayern initiierten Bündnis „Bildungszeit für Beschäftigte in Bayern“ beitreten. Damit solle für alle Beschäftigten eine Regelung für die berufliche, politische und allgemeine Weiterbildung und zur Aus- und Fortbildung für die Wahrnehmung ehrenamtlicher Funktionen erreicht werden.

Landeskomitee wirbt für Ideenwerkstatt zur europäischen Einigung

Regensburg, 17. November 2018. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern wirbt für „eine Ideenwerkstaat, die den Einigungsprozess in Europa so voranbringt, dass Nationalismen, Ängste und reale Benachteiligungen bald der Vergangenheit angehören“. Gerade die katholische Kirche als „global player“ solle in der Lage sein, „wertvolle Unterstützung anzubieten“, um – mit den Worten des früheren Präsidenten der Europäischen Kommission, Jacques Delors, „Europa eine Seele zu geben“, heißt es in einer Stellungnahme. Diese verabschiedeten die Mitglieder des Landeskomitees zum Ende ihrer Vollversammlung am Samstag, 17. November, in Regensburg unter dem Titel „Die Spannung steigt: Europa wächst zusammen“.

Landeskomitee befasst sich mit europäischer Einigung

München, 9. November 2018. Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung am Freitag und Samstag, 16. und 17. November, in Regensburg befassen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern mit dem Thema „Die Spannung steigt – Europa wächst zusammen“. Katrin Boeckh, Expertin des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung an der Universität Regensburg, hält einen Impulsvortrag, der Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer, diskutiert mit den Teilnehmern der Vollversammlung und feiert mit ihnen am Freitagabend eine Messe.

Oberammergau: Wirtshausgespräch mit Kerstin Schreyer

Oberammergau, 13. November 2018.  Vier prominent besetzte Wirtshausgespräche in Oberammergau befassen sich mit Blick auf die Passionsspiele 2020 mit Themen, die sowohl in der Leidensgeschichte Jesu Christi als auch in aktuellen gesellschaftlichen Debatten eine Rolle spielen. Zum Auftakt dreht sich am Freitag, 16. November, ein Abend mit Kerstin Schreyer (CSU), bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, um das Thema Hoffnung. Im Gespräch mit Moderator Johannes Reichart vom Bayerischen Rundfunk soll es um die persönliche Hoffnung in existenziellen Situationen gehen, aber auch um politische, sportliche oder materielle Hoffnungsträger einer Gesellschaft. Anschließend ist Gelegenheit für Fragen und zum Austausch für die Gäste des Wirtshausgespräches.

Konzertreihe „Paradisi gloria“ geht in neue Saison

München, 9. November 2018. Brücken bauen zwischen Regionen und Zeiten möchte die Konzertreihe „Paradisi gloria“ in ihrer neuen Saison. Bei Konzerten in der Münchner Herz-Jesu-Kirche, Lachnerstraße 8, tritt Musik vergangener Epochen in einen künstlerischen Dialog mit Schlüsselwerken des 20. Jahrhunderts. Beim ersten Konzert am Freitag, 16. November, um 20 Uhr stehen im Gedenken an den 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs am 11. November Werke auf dem Programm, denen eine Todesthematik zugrunde liegt. Zur Aufführung kommen eine Chaconne aus einer Partita für Violine von Johann Sebastian Bach in der Orchesterfassung von Joseph Joachim Raff, „Nymphes des bois“ für gemischten Chor von Josquin Desprez, der zweite Satz „De profundis clamavi“ aus der Symphonie liturgique von Arthur Honegger und „Du fond de l`abîme“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel von Lili Boulanger. Es musizieren das Münchner Rundfunkorchester, der Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München und die Mezzosopranistin Annika Schlicht unter der Leitung von Ivan Repušic.

Tausende Jugendliche pilgern zum Freisinger Domberg

München/Freising, 12. November 2018. Mehrere tausend Jugendliche pilgern am Samstag, 17. November, bei der Jugendkorbinianswallfahrt zum Domberg nach Freising. Um 16 Uhr beginnt im Freisinger Mariendom ein Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Anschließend ziehen die Teilnehmer in einem Festzug durch die Stadt bis zum Freisinger Festplatz in der Luitpoldanlage, wo um 18 Uhr das Jugendkorbinian-Festival beginnt.

Katholiken wählen Kirchenverwaltungen

München, 12. November 2018. Rund 1,4 Millionen Katholiken im Erzbistum München und Freising sind am Sonntag, 18. November, zur Wahl der Kirchenverwaltungen aufgerufen. Diese ehrenamtlichen Gremien kümmern sich in den einzelnen Pfarreien unter anderem um die Verwendung der Gelder, um die Mitarbeiter und um Baumaßnahmen. Die Wahlen stehen – wie bereits die Pfarrgemeinderatswahlen im Februar – unter dem Motto „Du bist Christ. Mach was draus!“   „Ich möchte alle Pfarreimitglieder sehr ermutigen, an der Wahl teilzunehmen und so ein Zeichen zu setzen, dass wir lebendige Pfarreien auf dem Weg in die Zukunft sind“, sagt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. „Ich möchte allen sehr herzlich danken, die sich bereithalten zu kandidieren und die jetzt schon in der Kirchenverwaltung arbeiten.“ Die Wahlen seien „ein wichtiges Datum, denn unsere Pfarreien leben davon, dass Menschen sich engagieren“.   In jeder Pfarrei und zusätzlich in vielen Filialkirchen werden Kirchenverwaltungen gewählt, im ganzen Erzbistum sind es rund 900. Dazu wird jeweils ein Wahllokal eingerichtet, oft im Pfarrzentrum oder Pfarrbüro.

Erzbistum begeht Gedenktag für Opfer sexuellen Missbrauchs

München, 12. November 2018. Zum Gedenktag für Opfer sexuellen Missbrauchs feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 18. November, um 10 Uhr einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Der Gedenktag geht auf eine Anregung von Papst Franziskus zurück, der um die Einrichtung eines „Tages des Gebetes und der Buße für die Opfer sexuellen Missbrauchs“ gebeten hatte. Er wird in den deutschen Bistümern in den Tagen um den 18. November begangen, der zugleich „Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ ist.

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

München/Mühldorf/Bad Reichenhall, 13. November 2018. Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und lädt zu mehreren Abendveranstaltungen ein, bei denen sich Interessierte über die einjährige, kostenlose Ausbildung informieren können. Einige Informationsabende haben bereits stattgefunden. In der Dienststelle München (Landwehrstraße 66) findet ein Infoabend am Dienstag, 13. November, um 18.30 Uhr statt.   Die Abendveranstaltungen bieten Informationen zum Inhalt der Ausbildung, dem Auswahlverfahren sowie zur späteren ehrenamtlichen Tätigkeit in der Telefonseelsorge. Für die Ausbildung, deren Kosten die Telefonseelsorge trägt, kann sich bewerben, wer bereit ist, mindestens zwei Jahre lang für die Telefonseelsorge tätig zu sein. Ergänzend zur Beratung am Telefon ist dabei auch ein Engagement in der Chat- und Mailberatung möglich.   Die Ausbildung, die insgesamt etwa 200 Stunden umfasst, beginnt im Februar 2019 mit einem gemeinsamen Wochenende. Danach werden die Ehrenamtlichen in Gesprächsführung geschult und eignen sich Fachwissen zu Themen wie Trauer, Partnerschaftskonflikten oder seelischen Erkrankungen an, die in der Telefonseelsorge häufig zur Sprache gebracht werden.

400.000 Euro für hungernde Familien und Kinder im Kongo

München, 14. November 2018. Das Erzbistum München und Freising unterstützt mit 400.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds hungernde Familien und Kinder in der Region Kasai in der Demokratischen Republik Kongo. Die Summe wird dem Hilfswerk Caritas International zur Verfügung gestellt. 600 Familien werden mit Nahrung versorgt, zudem erhalten sie Saatgut und landwirtschaftliche Geräte mit dem Ziel, dass sie sich zukünftig selbst versorgen können. Zudem bekommen rund 1.500 Kleinkinder, die bereits unter schwerer Mangelernährung leiden, therapeutische Zusatznahrung.

Festwoche zu Ehren Korbinians am Freisinger Domberg

München/Freising, 12. November 2018. Eine Woche lang feiert das Erzbistum München und Freising seinen Patron, den Heiligen Korbinian. Höhepunkte der Festwoche sind am Freitag, 23. November, um 18.30 Uhr die Lichterprozession mit dem Korbiniansschrein von der Heilig-Geist-Kirche zum Freisinger Mariendom mit anschließendem ökumenischem Vespergottesdienst sowie am Samstag, 24. November, um 10 Uhr der Festgottesdienst im Dom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und um 15 Uhr die Korbiniansvesper mit Reliquienprozession und Kindersegnung. Ein umfangreiches Kultur- und Begegnungsprogramm ergänzt den Festtag.

Martinszug durch die Münchner Innenstadt

München, 6. November 2018. Mit einem Laternenzug in der Münchner Innenstadt erinnern Kinder und Erwachsene am Montag, 12. November, um 17 Uhr an den Heiligen Martin. Unter dem Motto „Teilen wie St. Martin“ gestalten Jugendliche von der Katholischen Jungen Gemeinde München und Freising auf dem Marienplatz ein Martinsspiel, bevor der Zug über Weinstraße, Schäfflerstraße, Löwengrube, Maxburgstraße und Ettstraße zur Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße aufbricht. Er wird angeführt von einem Reiter und begleitet von Domkapitular Hans-Georg Platschek, Leiter der Dompfarrei, und Jesuitenpater Benedikt Lautenbacher, Seelsorger in St. Michael. In der Jesuitenkirche findet eine Andacht statt, anschließend gibt es Kakao und Martinsgebäck für die Kinder. Alle gesammelten Spenden kommen in diesem Jahr einem Projekt von missio München zugute, das Straßenjungen in der philippinischen Region Metro Manila eine Anlaufstelle und Schutz vor Ausbeutung bietet.

Konzert im Liebfrauendom mit Schuberts Messe in As-Dur

München, 6. November 2018. Die Messe in As-Dur von Franz Schubert sowie Werke von Josef Schmid präsentiert die Münchner Dommusik bei ihrem Konzert am Sonntag, 11. November, um 17 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz musizieren der Domchor, die Junge Domkantorei, das Domorchester und Domorganist Hans Leitner. Als Solisten wirken Silke Evers (Sopran), Regine Jurda (Alt), Richard Resch (Tenor) sowie Christian Hilz (Bariton) mit.

Freisinger Lukasbild bei Ausstellung in Venedig

München/Freising/Venedig, 14. November 2018. Das sogenannte Freisinger Lukasbild ist ab Montag, 26. November, in einer Ausstellung in der Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig zu sehen. Die Schau des Diözesanmuseums Freising in Kooperation mit der italienischen Nationalbibliothek zeigt darüber hinaus Objekte, die mit der Geschichte der byzantinischen Marienikone in Verbindung stehen. Zur Eröffnung feiert Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Sonntag, 25. November, um 10.30 Uhr einen Gottesdienst in der Basilica di San Marco.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Weiterführung der Ergebnisse der Jugendsynode   Der Bischof von Passau und Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Stefan Oster, und Kardinal Reinhard Marx berichteten den bayerischen Bischöfen von der am 28. Oktober zu Ende gegangenen Jugendsynode in Rom. Es wurde deutlich, dass sich die Kirche verändern muss, damit sie von jungen Menschen stärker angenommen wird. Die Synodalität ist deshalb für die Zukunft der Kirche von außerordentlicher Wichtigkeit. Zudem sind Glaubwürdigkeit und Authentizität Voraussetzungen dafür, dass die Kirche das Evangelium überzeugend lebt und zu einer wirklich evangelisierenden Kirche wird. Die Synode in Rom hat dafür einen wichtigen Schritt getan.   In diesem Zusammenhang wurde im Gespräch der Bischöfe auch deutlich, dass insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen durch die Missbrauchsfälle wichtige Themen wie der Umgang  mit Sexualität, Homosexualität, die Rolle der Frau und der Zölibat für die Jugendlichen wie für die gesamte Kirche auf der Tagesordnung stehen.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München, 2. November 2018. Die bayerischen Bischöfe treffen von Dienstag, 6., bis Donnerstag, 8. November, zur Herbstvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in München zusammen. Gegenstand der Beratungen im Kardinal-Wendel-Haus im Stadtteil Schwabing sind unter anderem die Themen Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz (MHG-Studie), Jugendsynode, Hochschule, Flucht und Integration.   Zum Abschluss informieren der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, und der Leiter des Katholischen Büros Bayern, Prälat Lorenz Wolf, die Vertreter der Presse über die Beratungen in einer Pressekonferenz am Donnerstag, 8. November, um 13 Uhr im Kardinal-Wendel-Haus, Mandlstraße 23, München.Zudem gibt es zuvor um 11.30 Uhr die Möglichkeit zu Bildaufnahmen von den laufenden Beratungen.In der Freisinger Bischofskonferenz sind die sieben bayerischen Erzdiözesen und Diözesen Bamberg, München und Freising, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg, Würzburg sowie das Bistum Speyer vertreten.

Fachtag zur Begleitung Sterbender und ihrer Familien

München, 5. November 2018. Mit der Begleitung von Sterbenden und ihren Familien befasst sich ein Fachtag, zu dem am Samstag, 10. November, um 9.30 Uhr Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Caritas und der Pfarreien des Erzbistums München und Freising im Pater-Rupert-Mayer-Haus in München (Lämmerstraße 3) zusammenkommen. Der Rettungssanitäter und Schauspieler Florian Brückner spricht um 9.45 Uhr über „Geschichten vom Leben, Sterben und dem Tod – im Krankenwagen und auf der Bühne“. Brückner arbeitet als Rettungssanitäter im Chiemgau und wirkt in Theaterproduktionen und Spielfilmen mit, unter anderem in der Inszenierung des „Brandner Kaspar“ am Münchner Volkstheater und im Kinofilm „Räuber Kneißl“ von Marcus H. Rosenmüller.

Andreas Renz neuer katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

München, 6. November 2018. Der Theologe und Religionswissenschaftler Andreas Renz ist zum katholischen Vorsitzenden der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München gewählt worden. Renz, der im Erzbischöflichen Ordinariat München den Fachbereich Dialog der Religionen leitet, übernimmt das Amt von Gabriele Rüttiger, Leiterin des Ressorts Grundsatzfragen und Strategie im Ordinariat, die es vier Jahre lang innehatte. Als zweiter katholischer Vorsitzender wurde der Theologe Johannes Rehm als Nachfolger von Ingrid Franz gewählt.

Kardinal Marx: Falsche Bilder von der Ewigkeit zurücklassen

München, 2. November 2018. An Allerseelen, Freitag, 2. November, hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, sich von überholten Vorstellungen vom Leben nach dem Tod zu lösen: „Schauen Sie sich die Bilder von der Ewigkeit an in den Kirchenfenstern des Mittelalters und in manchen Beschreibungen des Gerichtes, mit all den Schrecklichkeiten, mit furchtbaren Strafen“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom. „Ich glaube manchmal, viele haben ihre Zweifel bekommen, weil sie mit dieser Bilderwelt, mit dem, was da gesagt wird, wenig anfangen können. Es sind keine bewegenden, uns heute ansprechenden Vorstellungswelten.“ Jede Zeit habe ihre Vorstellungen vom Leben nach dem Tod, so Kardinal Marx, „und immer wieder haben sich Missverständnisse eingeschlichen, falsche Vorstellungen, Bilder, die menschlich sind, verständlich sind, aber dann doch einer wirklichen Prüfung nicht standhalten.“

Allerheiligen und Allerseelen: Gedenken an Verstorbene

München, 26. Oktober 2018. Am Hochfest Allerheiligen, Donnerstag, 1. November, gedenken Katholiken aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden. Das Fest Allerseelen am Freitag, 2. November, ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Vielerorts versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um besonders ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken.   Im Münchner Liebfrauendom hält Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger an Allerheiligen, Donnerstag, 1. November, um 10 Uhr ein Pontifikalamt. Die Capella Cathedralis gestaltet den Gottesdienst unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz mit der „Missa Gaudeamus“ von Josef Schmid.   Am Nachmittag finden auf vielen Münchner Friedhöfen Gedenkfeiern mit anschließender Gräbersegnung statt. Um 13 Uhr beginnen die Feiern auf den Friedhöfen Großhadern und Freimann, um 14 Uhr auf den Friedhöfen Bogenhausen, Englschalking, Feldmoching, Haidhausen, Unterbiberg, Oberföhring, Riem (Alter und Neuer Teil) sowie auf dem Forstenrieder Friedhof, dem Perlacher Friedhof, dem Neuen Südfriedhof sowie dem Friedhof am Perlacher Forst.

Landeskomitee thematisiert nachhaltige Grabgestaltung

München, 19. Oktober 2018. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern hat eine Arbeitshilfe zur nachhaltigen Grabgestaltung herausgegeben. Das Heft 11 aus der Reihe „Pro Praxis“ hat den Titel „Fair bis zuletzt. Grabsteine, Graberden, Grabschmuck – ökologisch, regional, fair“. Die Broschüre stellt beispielsweise ökologische Kriterien und praktische Tipps für die Auswahl von Sarg, Urne, Grabstein, Graberde, Lichtern oder Blumenschmuck vor.   „Ein konsequent nachhaltiger und verantwortungsvoller Lebensstil geht über den Tod hinaus“, heißt es in der Beschreibung der Arbeitshilfe des Landeskomitees. Das Heft zeige auf, „wie ökologisch wertvoll Friedhofsanlagen sind, spricht Problematiken in diesem Themenbereich an und schlägt Alternativen vor“. (ck)      Hinweis: Die Ausgabe Nummer 11 in der Reihe „Pro Praxis“ zum Thema „Fair bis zuletzt“ kann gegen eine Schutzgebühr von 1 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden beim Landeskomitee der Katholiken in Bayern, Schäfflerstraße 9, 80333 München, Telefon 089/2137-2800, E-Mail

Kunstinstallation in Rosenheimer Heilig-Geist-Kirche

Rosenheim, 29. Oktober 2018. In der Rosenheimer Heilig-Geist-Kirche ist in den kommenden Wochen die Installation „Ent-“ des Schweizer Künstlers Balz Isler zu sehen. Mit einer Einführung von Ulrich Schäfert, Leiter der Kunstpastoral des Erzbistums München und Freising, und in Anwesenheit des Künstlers wurde die Installation am Samstag, 27. Oktober, um 15 Uhr eröffnet. Pfarrer Andreas Zach, Leiter der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn, zu der die Heilig-Geist-Kirche gehört, begrüßte die Gäste, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer hat ein Grußwort gesprochen.

Neue Leiter für zwei Pfarrverbände in München

München, 29. Oktober 2018. Zwei Münchner Pfarrverbände erhalten in den kommenden Monaten neue Leiter. Mit dem Wechsel im Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz beginnt dort auch die Entwicklung eines neuen Leitungsmodells, in dessen Rahmen ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen gemeinsam den Pfarrverband leiten wird. Damit startet das dritte Pilotprojekt, mit dem das Erzbistum München und Freising in den drei Seelsorgsregionen Nord, München und Süd neue Leitungsmodelle erprobt. Die Leitungswechsel wurden in den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Oktober, in den betroffenen Pfarrverbänden bekannt gegeben. (ck)

Kinderchöre treffen sich in Germering

Germering, 25. Oktober 2018. Kinder- und Jugendchöre aus dem ganzen Erzbistum München und Freising kommen am Dienstag, 30. Oktober, zum Kinderchortag in Germering, Landkreis Fürstenfeldbruck, zusammen. Um 12 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Martin ein musikalisches Friedensgebet unter dem Motto „Ihr seid das Licht der Welt“ mit allen teilnehmendem Chören und Pfarrvikar Manuel Kleinhans statt, zu dem alle Gläubigen und Interessierten eingeladen sind. Zuvor beginnen um 10.30 Uhr in St. Martin und in der evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Begegnungskonzerte, zu denen die einzelnen Chöre jeweils einen kurzen Ausschnitt aus ihrem Repertoire beitragen und die ebenfalls öffentlich sind.

Oberammergau: Ausstellung der Pestmatrikel

Oberammergau, 22. Oktobert 2018. Mit Blick auf die Oberammergauer Passionsspiele im Jahr 2020 ist ab dem Erntedanksonntag, 7. Oktober, in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberammergau das örtliche Sterbebuch aus dem Jahr 1633 zu sehen, die sogenannte Pestmatrikel, die als Gründungsurkunde des Passionsspiels gilt. 84 Menschen aus dem kleinen Ort starben in dieser Zeit, während des Dreißigjährigen Krieges, an der Pest, woraufhin die Oberammergauer gelobten, alle zehn Jahre die „Geschichte des Leidens und Sterbens Jesu“ aufzuführen, damit Gott der Krankheit ein Ende bereite. Der Überlieferung nach ist nach diesem Gelübde niemand mehr an der Pest gestorben.

Generalvikar Beer über Spiritualität, Vertrauen und die Gottesbeziehung mit Blick auf die Missbrauchskrise

München, 23. Oktober 2018. Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, hat sich in einem weiteren Interview nach der Veröffentlichung der bundesweiten Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz unter anderem zu Fragen der Spiritualität, des Priesteramts, des Vertrauens und der Gottesbeziehung mit Blick auf die Missbrauchskrise geäußert. Das Interview wurde in einer schriftlichen Form sowie als Video veröffentlicht auf der Internetseite des Erzbistums unter www.erzbistum-muenchen.de. (gob)

Vortrag zu traumatisierten Kindern in der Schule

München, 16. Oktober 2018. Den Umgang mit traumatisierten Kindern in der Schule thematisiert am Montag, 22. Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag von Helga Kohler-Spiegel, Professorin für Pädagogische Psychologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg sowie Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin und Supervisorin. Kohler-Spiegel gibt Hinweise und Empfehlungen, wie traumatisierte Kinder in der Schule aufgefangen und stabilisiert werden können, auch Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien, die Erfahrungen aus ihren Heimatländern oder aus der Zeit ihrer Flucht verarbeiten müssen. Im Anschluss an den Vortrag im Münchner Karmelitersaal (Karmeliterstraße 1) ist Gelegenheit zu Austausch und Begegnung.

Jahresempfang des Katholikenrats München

München, 17. Oktober 2018. Rund 350 Ehrenamtliche aus den Pfarreien und Verbänden in München und Umgebung sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft kommen am Dienstag, 23. Oktober, zum Jahresempfang des Katholikenrats der Region München zusammen. Um 17 Uhr feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising, mit den Gästen einen Gottesdienst in der Bürgersaalkirche (Neuhauser Straße 14). Um 18.30 Uhr beginnt der Festakt im Saal des Alten Rathauses (Marienplatz 15).

Mit dem Bus zum Korbiniansfest in Freising

München/Freising, 26. Oktober 2018. Aus allen Teilen der Erzdiözese München und Freising machen sich Gläubige am Samstag, 24. November, auf den Weg zum Korbiniansfest auf dem Freisinger Domberg. Bei Gottesdiensten, einem Kultur- und Begegnungsprogramm, einem europäischen Markt und der traditionellen Kindersegnung feiern sie den Heiligen Korbinian, den Patron des Erzbistums. Um allen Gläubigen die Teilnahme zu ermöglichen, bietet das Erzbischöfliche Ordinariat wieder Buslinien aus den verschiedenen Regionen der Erzdiözese an.

Von Seligsprechungsverfahren bis zur Fotografie

München, 3. April 2018. Von der Frage nach der Aktualität von Seligsprechungsverfahren über eine mediengeschichtlichen Betrachtung der „Erzbischöfe von München und Freising in der Fotografie des 20. Jahrhunderts“ bis zu einer historischen Auseinandersetzung über die Unauflöslichkeit der Ehe reicht das diesjährige Programm des Vereins für Diözesangeschichte von München und Freising.   Im ersten Vortrag der Reihe beantwortete Johannes Modesto, Postulator für die beiden Seligsprechungsverfahren für den Journalisten Fritz Michael Gerlich und den Theologen Romano Guardini, die Frage „Selig heute – wie geht das?“. Neben allgemeinen Informationen über die Seligsprechungsverfahren stellte Modesto auch die beiden aktuellen Fälle vor. Der Münchner Historiker Matthias Lebegern betrachtete bei seinem Vortrag am 13. März mit dem Titel „Kontinuität oder Wandel? Die Erzbischöfe von München und Freising in der Fotografie des 20. Jahrhunderts“ die Bistumsgeschichte des 20. Jahrhunderts unter einer mediengeschichtlichen Fragestellung.

Weihbischof Bischof zu Gast in der Region Wolfratshausen

Geretsried, 17. Oktober 2018. Seit Ende September besucht Weihbischof Wolfgang Bischof im Rahmen der Pastoralvisitation im Dekanat Wolfratshausen Pfarrverbände und Pfarreien, besichtigt wichtige Institutionen der Region und führt Gespräche mit Vertretern aus Kirche, Gesellschaft und Politik. Nachdem ein großer Teil der Visitationstermine abgeschlossen ist, informiert Weihbischof Bischof über erste Ergebnisse und seine Eindrücke aus der Region bei einem   Pressegespräch am Mittwoch, 24. Oktober, um 9 Uhr im Pfarrheim Maria Hilf, Johann-Sebastian-Bach-Straße 2, Geretsried.   Im Anschluss besteht um 10.30 Uhr die Möglichkeit, an dem Besuch des Weihbischofs in der Feuerwehrschule in Geretsried teilzunehmen.   Im Gegensatz zur Visitation eines einzelnen Pfarrverbandes oder einer einzelnen Pfarrei dient dieses neue Modell der Visitation dazu, das ganze Dekanat als pastoralen Raum in den Blick zu nehmen. So stehen dekanatsweite Treffen zu verschiedenen Aspekten der Seelsorge und mit kirchlichen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm.

Filmhochschule und Erzbistum zeigen Komödie „Die Herberge“

München, 18. Oktober 2018. Zu einer Vorführung der Kurzfilmkomödie „Die Herberge“ und einem anschließenden Gespräch mit der Regisseurin Ysabel Fantou und der Produzentin Susanne Kurz laden das Erzbischöfliche Ordinariat München, das Münchner Bildungswerk und die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München für Mittwoch, 24. Oktober, um 18.30 Uhr in die HFF, Bernd-Eichinger-Platz 1, ein. Der Kurzfilm erzählt eine wahre Geschichte aus dem Sommer 2015: Zwei ältere Wanderer kehren in einen Gasthof im Fränkischen ein und werden von vier jungen Männern bewirtet. Als sie die Rechnung verlangen und nicht bekommen, wird ihnen erst klar, dass der alte Gasthof längst ein Flüchtlingsheim ist und ihre Wirte vier der Bewohner.

Weihbischof Engelbert Siebler in Freising beigesetzt

Freising, 20. Oktober 2018. Der ehemalige Münchner Weihbischof Engelbert Siebler ist am Samstag, 20. Oktober, im Kreuzgang des Freisinger Mariendoms beigesetzt worden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, leitete das Requiem und das anschließende Begräbnis. In seiner Predigt würdigte er Siebler als „eine überzeugende Priestergestalt“, er habe sich „mit seinen Kräften, mit seinen Begabungen all die Jahrzehnte“ eingebracht. „Dafür dürfen wir dankbar sein und es als Ermutigung sehen für unseren eigenen Weg“, sagte der Erzbischof.

Oberammergauer Passion: „Keine Gedenkveranstaltung“

Oberammergau, 20. Oktober 2018. Bei einem feierlichen Gottesdienst in Oberammergau am Samstag, 20. Oktober, hat Weihbischof Wolfgang Bischof betont, dass die Zusage der Oberammergauer, im Jahr 2020 erneut die Passion aufzuführen, „keine Folklore und Gedenkveranstaltung“ sei, sondern die „Vergegenwärtigung des Heilswirkens Gottes zu jeder Zeit, auch heute und hier und jetzt“. Die Bewohner der Gemeinde machten deutlich, „dass sie an die Befreiung ihrer Vorfahren von der Last und dem Übel der Pest im Jahre 1633 denken und sich gleichzeitig bewusst sind, dass Gott auch heute im Jahr 2018 Leben und Heil in Fülle schenkt“, sagte Bischof in seiner Predigt in dem ökumenischen Gottesdienst, den er gemeinsam mit der evangelischen Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler im Passionstheater feierte.

Spitzen der Verwaltung wollen Reformprozesse vernetzen

München, 19. Oktober 2018. Die Spitzen der Verwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und des Erzbistums München und Freising haben verabredet, sich bei den jeweiligen aktuellen strategischen Reformprozessen stärker zu vernetzen.   Beide Kirchen stehen vor der Herausforderung, ihren Auftrag trotz sich rapide verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und absehbar rückläufiger Ressourcen erfüllen zu können.   Von zentraler Bedeutung sei es, den Menschen einen „einfachen Zugang zur Liebe Gottes“ zu ermöglichen. Deshalb sei es sinnvoll, wenn die Verwaltungen von Landeskirchenamt und Ordinariat nicht getrennt nebeneinander agierten, sondern ihr Wirkungsfeld „als gemeinsamen pastoralen Raum begreifen“, stellten Generalvikar Peter Beer und Oberkirchenrat Nikolaus Blum übereinstimmend fest. Deshalb wollen beide Seiten prüfen, wie man möglichst bald Vertreter der jeweils anderen Seite zu den eigenen Reformprozessen einlädt.   Bei der Zusammenkunft von 19 leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamts und des Erzbischöflichen Ordinariats München am Donnerstagabend stellte der landeskirchliche Planungsreferent Kirchenrat Thomas Prieto Peral den katholischen Gästen den aktuellen Stand des Reformprozesses „Profil und Konzentration“ vor.

Weihbischof Engelbert Siebler wird in Freising bestattet

München, 15. Oktober 2018. Für den verstorbenen ehemaligen Münchner Weihbischof Engelbert Siebler findet am Samstag, 20. Oktober, um 10 Uhr im Freisinger Mariendom das Requiem mit anschließendem Begräbnis im Kreuzgang statt unter der Leitung des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Zuvor wird der Leichnam von Donnerstagabend, 18. Oktober, bis Freitagabend, 19. Oktober, in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms aufgebahrt. Siebler war am 11. Oktober nach Krankheit im Alter von 81 Jahren in München verstorben.

Rosenkranzandachten im Oktober

München, 15. Oktober 2018. In zahlreichen katholischen Gemeinden kommen im Rosenkranzmonat Oktober Gläubige zu regelmäßigen Andachten zusammen, die die Gottesmutter Maria in den Mittelpunkt stellen. An der Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz betete Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München des Erzbistums, am Samstag, 13. Oktober, um 19 Uhr den Freudenreichen Rosenkranz. Am Freitag, 19. Oktober, um 18 Uhr betet Markus Gottswinter, Pfarrer von St. Ludwig und St. Joseph, in der Pfarrkirche St. Peter in der Münchner Altstadt den Güldenen Rosenkranz. Dabei wird das Rosenkranzgebet mit passender Musik und geistlichen Impulsen ergänzt.   Das meditative Rosenkranzgebet ist eine festgelegte Abfolge der Grundgebete Vater Unser, Ave Maria und Ehre sei dem Vater, die während des Betens am Rosenkranz, einer Gebetskette, abgezählt werden. In die Grundgebete werden die sogenannten Gesätze eingeschoben, Verse über das Wirken Jesu Christi. Häufig wird das Rosenkranzgebet nach den jeweils verwendeten Gesätzen benannt.

Erzbistum trauert um ehemaligen Weihbischof Engelbert Siebler

München, 12. Oktober 2018. Das Erzbistum München und Freising trauert um den ehemaligen Weihbischof Engelbert Siebler, der nach Krankheit in der Nacht von Donnerstag, 11. Oktober, im Alter von 81 Jahren in München verstorben ist. Der gebürtige Münchner war von 1986 bis 2012 Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, würdigt den Verstorbenen als „unermüdlichen Seelsorger“ und „treuen Arbeiter im Weinberg des Herrn“. Siebler habe sich große Verdienste um die Erzdiözese und die ihm mehr als 26 Jahre anvertraute Seelsorgsregion München erworben. Marx hebt die „große Bandbreite seines Wirkens in der Stadt“ hervor, von den Heiligabend-Feiern für Obdachlose über sein Engagement für die Integration etwa mit dem Gottesdienst der Nationen oder dem Kreuzweg der Völker bis hin zu seiner intensiven Arbeit mit den Pfarreien. In besonderem Maße habe er sich für „die Armen und Schwachen am Rand der Wohlstandsgesellschaft eingesetzt“, erklärt Marx. Zugleich sei er als Bischofsvikar immer nah bei allen Menschen in den Pfarreien gewesen, „mit der festen Überzeugung, dass der Glaube an Jesus Christus auch heute die Menschen voranbringt, und der Bereitschaft, den Weg der Menschen mitzugehen in ihrem Suchen und Fragen“.

Erzbistum spendet 100.000 Euro für Opfer von Naturkatastrophe in Indonesien

München, 17. Oktober 2018. Das Erzbistum München und Freising spendet 100.000 Euro aus seinem Kathastrophenfonds für die Erdbeben- und Tsunamiopfer in Indonesien. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 16. Oktober, beschlossen. Jeweils die Hälfte der Summe wird dem Hilfswerk Misereor und dem Hilfswerk Caritas International zur Verfügung gestellt. Die beiden katholischen Organisationen haben bereits mit der Nothilfe begonnen.   Am 28. September hatten ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami Teile der indonesischen Insel Sulawesi heimgesucht. Besonders betroffen sind die Küstenstadt Palu und viele Dörfer in der Umgebung. Bisher wurden rund 2000 Todesopfer geborgen, mehr als 5000 Menschen werden noch vermisst. Tausende Gebäude und mehrere Krankenhäuser sind zerstört und nicht mehr nutzbar. Die Vereinten Nationen schätzen, dass rund 200.000 Menschen direkt von den Auswirkungen der Naturkatastrophe betroffen sind und Hilfe benötigen, darunter rund 46.000 Kinder.   Sowohl Caritas International als auch Misereor sind in Indonesien bereits gut vernetzt und haben seit langem Kontakte zu Hilfsorganisationen im Land.

Neue Gemeindereferenten im Erzbistum

München, 15. Oktober 2018. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Clemens, Arnulfstraße 166, in München sendet Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, am Samstag, 20. Oktober, um 10 Uhr vier neue Gemeindereferentinnen und -referenten für das Erzbistum München und Freising aus. Die Feier steht unter dem Motto „Erleuchte die Augen unseres Herzens“. In dem Gottesdienst erhalten zudem zwei Mitarbeiterinnen in der Pastoral die Beauftragung für ihren Dienst. Die fünf Seelsorgerinnen und der Seelsorger werden in Pfarrverbänden des Erzbistums tätig sein, beispielsweise in der Jugend- oder Seniorenarbeit, in der Gestaltung von Gottesdiensten oder im Religionsunterricht.

Lange Nacht: Entschleunigung in der Karmeliterkirche

München, 17. Oktober 2018. Mit der Installation „ZEIT:Los!“ in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, beteiligt sich die Erzdiözese München und Freising an der Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 20. Oktober, von 19 Uhr bis 2 Uhr. Das Architekten- und Künstlertrio „Stiftung Freizeit“ aus Berlin und die Münchner Cityseelsorge laden die Besucher ein, an unterschiedlichen Stationen den eigenen Umgang mit der Zeit zu reflektieren, die Sinne zu schärfen und Momente der Ruhe zu genießen. Unter anderem können die Teilnehmer die eigene Lebenszeit visualisieren, sich auf Sitzkissen entspannen, bewusst den Boden unter den Füßen spüren oder ihr Smartphone übergangsweise gegen einen Apfel eintauschen. Die Harald-Scharf-Band unterstützt das Projekt atmosphärisch mit einer Mischung aus Funk, Soul und Jazz. Die Stationen sind Teil einer „Entschleunigungsspur“, die bereits während des zweitägigen Bennofestes im Juni vergangenen Jahres in der Münchner Innenstadt ausgelegt war. Für das Projekt hatte die Münchner Cityseelsorge den „Andere-Zeiten-Missionspreis“ 2018 erhalten, mit dem kreative Aktionen zur Verbreitung des christlichen Glaubens in Deutschland gewürdigt werden.

Rund 300 Sängerinnen und Sänger pilgern nach Barcelona

München, 22. Oktober 2018. Kirchenchöre aus dem Erzbistum München und Freising bringen die Basilika Sagrada Familia in Barcelona zum Klingen: Rund 300 Sängerinnen und Sänger pilgern von Samstag, 27. Oktober, bis Mittwoch, 31. Oktober, gemeinsam in die spanische Stadt. Mit Weihbischof Wolfgang Bischof, der die Wallfahrt als geistlicher Leiter begleitet, feiern die Wallfahrer am Sonntag, 28. Oktober, um 9 Uhr in der Basilika einen Gottesdienst, den sie mit Werken von Tomás Luis de Victoria, einem Chorstück von Max Eham und zwei Messesätzen von Diözesanmusikdirektor Gerald Fischer musikalisch gestalten.

Kardinal Marx ruft zu Spenden für Indonesien auf

Bonn/Rom, 12. Oktober 2018. Angesichts der jüngsten Naturkatastrophe in Indonesien ruft der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die Gläubigen zu Solidarität mit den Opfern auf. „Inzwischen ist klar: Hunderttausende Menschen sind direkt von dem Erbeben und dem anschließenden Tsunami betroffen. Den Überlebenden fehlt es am Nötigsten. Wir dürfen die Menschen in ihrer furchtbaren Notlage nicht alleine lassen. Sie brauchen unsere Solidarität“, erklärte Kardinal Marx am Freitag, 12. Oktober, in Rom.

Friedensgebet der Religionen in München

München, 9. Oktober 2018. Unter dem Motto „Versöhnung schaffen“ veranstaltet der Rat der Religionen in München am Montag,  15. Oktober, um 19 Uhr vor der Münchner Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße 6 ein gemeinsames Gebet. Die Religionsgemeinschaften wollen damit ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen und sich zu Frieden und Versöhnung bekennen.   Neben Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising, und Stadtdekanin Barbara Kittelberger nehmen an dem Gebet Rabbiner Steven Langnas von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vertreter der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom e.V. teil, Mikail Ayar vom Muslimrat München und Vertreter des Münchner Forums für Islam, Archimandrit Peter Klitsch für die Orthodoxen Kirchen, Abuna Deuscoros El Antoney von der koptischen Gemeinde, Vertreter der Aleviten und des Buddhismus.   Der Rat der Religionen in München hat sich im Juli 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften vor Ort zu stärken.

Generalvikar Beer: „Dämonen des Schweigens austreiben“

Ohlstadt, 13. Oktober 2018. In Anbetracht der Praxis des Schweigens und aktiven Vertuschens von Missbrauchsfällen im Verantwortungsbereich der Kirche hat der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, eine spirituelle Erneuerung und eine neue Kultur des miteinander Redens gefordert. „Wir als Kirche brauchen dringend die Begegnung mit dem lebendigen Jesus Christus, der uns vom Dämon des Schweigens befreit, der diesen Dämon austreibt, damit Kirche nicht nur im speziellen Fall der Missbrauchsaufarbeitung ins angemessene Reden kommt, sondern auch grundsätzlich die Kirche als Ganzes, die Glieder der Kirche miteinander, die Kirche mit der Welt, die Kirche mit Gott, die Kirche mit allen Menschen, die Kirche über ihre eigenen Schwierigkeiten, Probleme und dunklen Flecken", sagte Beer bei einem Gottesdienst im Rahmen der Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, am Freitagabend, 12. Oktober.

Hans Tremmel als Diözesanratsvorsitzender bestätigt

Ohlstadt, 12. Oktober 2018. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel (54) für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Die Teilnehmer der Vollversammlung des obersten Laiengremiums der Erzdiözese in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, bestätigten ihn am Freitag, 12. Oktober, im Amt. Tremmel ist Professor für Theologie und Ethik in den Studiengängen Soziale Arbeit sowie Religionspädagogik am Campus Benediktbeuern der Katholischen Stiftungshochschule München. Zudem leitet er an der Hochschule die Theologische Zusatzausbildung und den Studiengang des Pastoralkurses für Ständige Diakone in Bayern. Tremmel ist bereits seit dem Jahr 2010 Vorsitzender des Diözesanrats. Insbesondere das gesellschaftspolitische Engagement der katholischen Laien sei ihm als Sozialethiker ein „Herzensanliegen", sagte der neue Diözesanratsvorsitzende.

Beer: Kirche steht beim Thema Missbrauch noch am Anfang

Ohlstadt, 12. Oktober 2018. Der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, sieht die Kirche angesichts des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger vor historischen Veränderungen: „Ich bin der Überzeugung, dass jetzt die Kraft, der Mut, der Schwung, auch der Druck da ist, dass wir, jeder an seiner Stelle, in Gang kommen, um etwas zu verändern", sagte Beer bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese am Freitag, 12. Oktober, in Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. „Der Gott der Geschichte, wenn es ihn denn gibt, hat uns kräftig in den Hintern getreten. Das war offenbar notwendig."