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Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Katholische Laien gegen Besteuerung von Weiterbildung

München, 22. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, wendet sich gegen den Wegfall der Umsatzsteuerbefreiung für allgemeine Weiterbildung, der im Zuge eines von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzes zur Förderung der Elektromobilität geplant ist. Unterländer äußert sich in einem gemeinsamen Schreiben mit dem Vorsitzenden des Landeskatholikenausschusses Niedersachen, Claus-Dieter Paschek, an Bundesfinanzminister Olaf Scholz, das gleichlautend von Unterländer an den bayerischen Kultusminister Michael Piazolo gesandt wurde. In dem Brief kritisiert der Landeskomitee-Vorsitzende die geplanten Änderungen bei der Besteuerung nichtberuflicher Weiterbildungsmaßnahmen als „kontraproduktiv“. Die Erwachsenenbildung stelle eine „wesentliche Säule in der Bildungslandschaft Deutschlands“ dar. Besonders für die Qualifikation von Ehrenamtlichen, von deren Einsatz die Gesellschaft in hohem Maß profitiere, seien Weiterbildungsmaßnahmen unerlässlich.

Neues Angebot: Segensfeier für Schwangere

München, 21. Oktober 2019. Schwangere jeder Konfession und Religion sind am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr in München erstmals zu einer besonderen Segensfeier eingeladen. Das Angebot in der katholischen Familienbildungsstätte „Haus der Familie“, Machtlfingerstraße 5, richtet sich auch an die Partner, Angehörigen und Freundinnen der Frauen. Die Andacht ist schlicht gehalten mit meditativen Texten und Liedern sowie Musik für Klavier und Solo-Gesang. Zum Schluss besteht die Möglichkeit zum Einzelsegen, bei dem die Frauen ihre persönlichen Anliegen und die ihrer Angehörigen einbringen können. Wer möchte, kann anschließend zum geselligen Austausch bleiben.

Kardinal Marx segnet Ehepaare im Münchner Dom

München, 21. Oktober 2019. Danken für ihre Ehe wollen am Sonntag, 27. Oktober, rund 750 Paare beim Fest der Ehejubilare mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in München. Bei einem Festgottesdienst um 10 Uhr im Liebfrauendom segnen Kardinal Marx und weitere Geistliche die Besucherinnen und Besucher. Diese nehmen anschließend an einem Mittagessen und einem Begegnungsprogramm teil.   Zum Ehepaarfest eingeladen sind besonders Eheleute aus dem Erzbistum, die in diesem Jahr einen besonderen Hochzeitstag feiern. Etwa 60 der anwesenden Paare feiern 2019 Silberhochzeit, sind also seit 25 Jahren verheiratet. Mehr als 300 Paare feiern nach 50 Ehejahren Goldene Hochzeit, 180 Paare nach 60 Jahren Diamantene Hochzeit. 18 Paare können auf 65 Ehejahre zurückblicken, also Eiserne Hochzeit begehen. Das am längsten verheiratete Paar blickt auf 70 gemeinsame Jahre zurück, begeht also Gnadenhochzeit. Für das Ehepaarfest waren mehr als 900 Anmeldungen eingegangen. Weil es im Dom und beim Essen nur in begrenzter Zahl Sitzplätze gibt, wurden bei der Platzreservierung Langverheiratete und Paare mit rundem Ehejubiläum bevorzugt sowie Paare mit besonderem Ehejubiläum, die in den vergangenen Jahren noch nicht an einem Ehepaarfest des Erzbistums teilgenommen hatten.

Geistliche Gemeinschaften laden zu Begegnungstag ein

München, 21. Oktober 2019. Bei einem Tag des vertieften Kennenlernens begegnen Vertreter der Geistlichen Gemeinschaften und Initiativen im Erzbistum München und Freising am Samstag, 26. Oktober, in der Münchner Innenstadt Verantwortlichen aus orthodoxen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden. Unter dem Leitspruch „Heute muss ich bei dir zu Gast sein“ (Lk 19,5) tauschen sich die Teilnehmer zunächst im Karmelitersaal aus. Anschließend wollen sie ab 15 Uhr in der Fußgängerzone öffentlich Zeugnis von ihrem Glauben ablegen und suchen dazu die Begegnung mit Passanten. Neben musikalischen Darbietungen werden Bibelkärtchen als Schlüsselworte verschenkt. Zudem ergeht die Einladung, in der Krypta der Bürgersaalkirche an kurzen Meditationen teilzunehmen.

Pater-Rupert-Mayer-Medaille für Aubinger Nachbarschaftshilfe

München, 17. Oktober 2019. Die Pater-Rupert-Mayer-Medaille 2019 des Katholikenrats der Region München geht an Monika Götz, Gründerin und erste Vorsitzende des Vereins Aubinger Nachbarschaftshilfe. Seit 2009 habe sich Götz „durch viele intensive Gespräche und Aktionen unermüdlich dafür eingesetzt, die vorhandenen Sozialkreise der Pfarreien des Münchner Westens und die bestehende ökumenische Nachbarschaftshilfe zu vernetzen“, so Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats. Durch diese engagierte Vorarbeit sei mit den Kooperationspartnern ein Konzept erstellt und die Nachbarschaftshilfe 2012 gegründet worden. Der Katholikenrat zeichnet mit Götz eine Initiative aus, die darauf schaue, was die Menschen konkret brauchten, und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter in vorbildlicher Weise schule und begleite, wie es in der Begründung heißt. Die Pater-Rupert-Mayer-Medaille wird im Rahmen des Jahresempfangs des Katholikenrats verliehen am Montag, 21. Oktober. Rund 320 ehrenamtlich Engagierte sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft werden dazu erwartet.

Heilig Kreuz Giesing feiert neue Kirchenfenster

München, 17. Oktober 2019. Auf Basis von mehr als 1.000 Röntgen-Thoraxaufnahmen hat der Künstler Christoph Brech fünf Chor- und zwei Oratorienfenster für die Heilig-Kreuz-Kirche im Münchner Stadtteil Giesing geschaffen. Anlässlich der Fertigstellung der neuen Fenster findet am Sonntag, 20. Oktober, um 9.30 Uhr in Heilig Kreuz ein Festgottesdienst statt. Rainer Hepler, Pfarrer für Kunstpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat, predigt. Anschließend gibt es einen Stehempfang. Um 15 Uhr tauscht sich Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, bei einem Künstlergespräch mit Brech über die neuen Kirchenfenster aus.

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

München/Mühldorf/Bad Reichenhall, 17. Oktober 2019. Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lädt zu Abendveranstaltungen ein, bei denen sich Interessierte über die einjährige, kostenlose Ausbildung informieren können. In der Dienststelle München (Landwehrstraße 66) findet je ein Infoabend am Donnerstag, 24. Oktober, und am Dienstag, 12. November, statt. Die Dienststelle Mühldorf (Kaiser-Ludwig-Straße 15) bietet am Montag, 18. November, und am Mittwoch, 4. Dezember, Informationsabende an. In Bad Reichenhall (Bahnhofstraße 22) finden am Montag, 25. November, und am Montag, 9. Dezember, Veranstaltungen statt. Alle Informationsabende beginnen um 18.30 Uhr.

Erzbistum stellt neue Fenster in Heilig Kreuz Giesing vor

München, 10. Oktober 2019. Auf Basis von mehr als 1.000 Röntgen-Thoraxaufnahmen hat der Künstler Christoph Brech fünf Chor- und zwei Oratorienfenster für die Heilig-Kreuz-Kirche im Münchner Stadtteil Giesing geschaffen. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zu einem   Presserundgang am Donnerstag, 17. Oktober, um 10.45 Uhr in der Kirche Heilig Kreuz, Gietlstraße 2, in München-Giesing.   Es informieren der Leiter der Hauptabteilung Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat, Norbert Jocher, der Pfarrer von Heilig Kreuz, Monsignore Engelbert Dirnberger, der Gestalter der Fenster, Christoph Brech, und Katja Zukic von der Glasmanufaktur Gustav van Treeck.   Brech hat die Fenster mit hunderten Paaren von Lungenflügeln gestaltet, die mit den Engelsflügeln im Hochaltar korrespondieren. Die mit blauer Farbe auf hellblau gefärbtes Glas gedruckten und gebrannten Thoraxaufnahmen, viele davon von Gemeindemitgliedern gestiftet, wirken schwebend, leicht und durchlässig. „Der Mensch beginnt sein Leben mit dem ersten Atemzug und beendet es mit dem letzten“, erläutert Brech sein künstlerisches Konzept.

Grundsteinlegung für Franziskus-Grundschule

München, 16. Oktober 2019. Der Grundstein für das Schulgebäude der neuen Erzbischöflichen Franziskus-Grundschule in München-Haidhausen wird am Montag, 21. Oktober, gelegt. Peter Beer, der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, wird den Grundstein zuvor segnen. Bereits mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 hatte die Schule in Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising ihren Betrieb aufgenommen. Die zwei Ersten Klassen mit insgesamt 35 Schülern sind aktuell in einer modernen Containerlandschaft untergebracht. Der im August dieses Jahres begonnene Neubau auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums soll bis 2021 fertiggestellt werden und bietet dann Platz für rund 200 Schülerinnen und Schüler.

Bilder für Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrum vorab zu sehen

München / Pullach, 15. Oktober 2019. Die Münchner Künstlerin Anja Verbeek von Loewis hat für den 2017 eröffneten Erweiterungsbau des diözesanen Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrums in Pullach bei München Werke zum Thema Schöpfungsverantwortung geschaffen. Die Bilder sind vorab bei einer Ausstellung deutscher und albanischer Künstler mit dem Titel „TIA MUC Klima“ zu sehen. Die Schau wird am Freitag, 18. Oktober, um 19 Uhr in München in der Halle 50 der Domagkateliers, Margarete-Schütte-Lihotzky-Straße 30, eröffnet. Die Vernissage beginnt mit einer 15-minütigen Performance „Momentmalerei – Cycle of life“ von Verbeek von Loewis und ihrem 13-jährigen Sohn Frederick am Klavier. Die für das Schulzentrum angefertigten Werke und die dafür verwendeten Naturmaterialien können im benachbarten Atelier der Künstlerin besichtigt werden. In der Halle 50 präsentieren mit Anja Verbeek von Loewis auch Judith Grassl, Alketa Ramaj, Dritan Hyska und Donika Çina Kunstwerke zum Thema Klimawandel. Die Ausstellung ist an den Samstagen und Sonntagen, 19. und 20. sowie 26.

Neue Gemeindereferenten im Erzbistum

München/Rosenheim, 14. Oktober 2019. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Christkönig in Rosenheim, Kardinal-Faulhaber-Platz 10, sendet Weihbischof Wolfgang Bischof am Samstag, 19. Oktober, um 10 Uhr vier neue Gemeindereferentinnen und -referenten für das Erzbistum München und Freising aus. Die drei Frauen und der Mann werden in der Seelsorge in Pfarrverbänden des Erzbistums tätig sein, beispielsweise in der Jugend- oder Seniorenarbeit, in der Gestaltung von Gottesdiensten oder im Religionsunterricht.

Installationen und Tänzer bei „Langer Nacht der Museen“

München, 14. Oktober 2019. Bei der 20. „Langen Nacht der Münchner Museen“ am Samstag, 19. Oktober, von 19 Uhr bis 2 Uhr öffnen auch zahlreiche Kirchen in der Stadt ihre Pforten. Auf die Suche nach Engeln können Besucher der Heilig Geist-Kirche (Prälat-Miller-Weg 1), in St. Maximilian (Deutingerstraße 4) und St. Ludwig (Ludwigstraße 20) gehen. Philipp Geists Lichtkunst-Videoinstallation „Unter Flügeln“ lässt in der Heilig Geist-Kirche scheinbar aus dem Nichts Engel auftauchen. In St. Maximilian werden in einer interaktiven Lichtinstallation sowie bei einer Tanzperformance Werte wie Zusammenleben und Familie thematisiert. Lichtpunkte, Texte und Porträts mischen sich in St. Ludwig zur Installation „Angels“, die ebenfalls von einer Tanzperformance begleitet wird.

Diözesanratsvorsitzender kritisiert Polarisierung in Kirche

München, 12. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, kritisiert mit Blick auf den „Synodalen Weg“ und die Amazonien-Synode die zunehmende Polarisierung in der Kirche. „Die einen fordern zu schnell zu viel und gefährden deshalb leichtfertig die Einheit. Die anderen aber steuern durch ideologische Nichtbewegung oder besser durch ihre No-Deal-Strategie auf eine faktische Trennung von vielen Gläubigen zu. Ich halte beides für falsch“, betonte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München. Bei den anstehenden Diskussionen dürfe die Messlatte nicht übertrieben hoch gehängt, andererseits dürften die damit verbundenen Chancen und Hoffnungen auch nicht „im vorauseilenden Gehorsam“ kleingeredet werden. „Wir sollten ruhig, konsequent und ergebnisoffen dranbleiben, bewusst an der Seite unseres Erzbischofs“, rief Tremmel die katholischen Laien auf.

„Strategieprozess gemeinsam angehen“

München, 12. Oktober 2019. Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen die Kirche stehe, hat der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, vor einem Lagerdenken gewarnt. „Es geht nur gemeinsam. Deswegen ist es wichtig, dass wir den neuen Strategieprozess gemeinsam angehen“, sagte Beer bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 12. Oktober, in München.   „Wir müssen nicht alle gleich sein, aber wir können im Umgang mit Unterschieden der Welt zeigen, was es heißt, gläubige Menschen zu sein“, betonte Beer. Der scheidende Generalvikar, der zum Jahreswechsel an seinen Nachfolger und derzeitigen Stellvertreter Christoph Klingan übergibt, blickte auf zehn Jahre in seinem Amt zurück, die vor allem auch von dem Missbrauchsskandal und dessen Aufarbeitung geprägt gewesen seien: „Und es gab immer wieder neue Einschläge.“ Auch im Blick nach vorne sei nicht zu erwarten, „dass die Zeiten einfacher werden“. Als Herausforderungen nannte Beer Rückgänge bei den finanziellen Ressourcen oder die Frage nach der Gewinnung neuer Fachkräfte.

Konsequent gegen Antisemitismus vorgehen

München, 12. Oktober 2019. Mit Blick auf den Anschlag in Halle an der Saale ruft der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising die Verantwortlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, noch konsequenter gegen Antisemitismus vorzugehen sowie gegen jede Art rassistisch motivierter Gewalt und die Abwertung von vermeintlichen Minderheiten. „Wir erwarten, dass die Räte, die katholischen Verbände und die Orden Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und jedwede gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit thematisieren und aufarbeiten“, fordert das Laiengremium in einem Antrag, den es bei seiner Vollversammlung am Samstag, 12. Oktober, im Salesianum in München einstimmig verabschiedet hat.

Austausch katholischer Laien aus Bayern und Niedersachsen

München, 11. Oktober 2019. Die Vorstände des Landeskomitees der Katholiken in Bayern und des Landeskatholikenausschusses Niedersachsen haben sich zum ersten Mal zu einem offiziellen gemeinsamen Gedankenaustausch getroffen. Beim Treffen der beiden Gremien des katholischen Laienapostolats auf Bundesländerebene ging es um Themen des „Synodalen Weges“, die aktuellen Kirchenaustrittszahlen und ihre Folgen, die drohende Umsatzsteuerpflicht für Angebote der Erwachsenenbildung sowie darum, länderübergreifende Themen auszuloten, die man künftig gemeinsam verfolgen möchte.

Kardinal Marx zum Anschlag in Halle an der Saale

München, 9. Oktober 2019. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erklärt zum heutigen Anschlag in Halle an der Saale (9. Oktober 2019):

„Ich bin entsetzt und erschüttert über den feigen Anschlag von Halle. Unser Mitgefühl gilt den Todesopfern, ihren Angehörigen und den Verletzten. Die Täter hatten offensichtlich gezielt die Synagoge von Halle ausgesucht, um am höchsten jüdischen Feiertag Blut zu vergießen. Wir stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Antisemitismus oder gar blinde Gewalt dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Wir sind den Juden in unserem Land, unseren Schwestern und Brüdern, gerade in diesen Stunden eng im Gebet verbunden.“

Studientag zu kreativen Perspektiven in Tourismus und Kirche

München/Seeon, 11. Oktober 2019. Mit kreativen Perspektiven für Tourismus und Kirche beschäftigen sich Seelsorger, Tourismusexperten, Künstler und Kulturschaffende bei einem Studientag am Donnerstag, 17. Oktober, um 9.15 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon, Landkreis Traunstein. Es sei ein „kreativer Spagat“, der Kirche und Tourismus eine, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung: Es gelte, das Alte wertzuschätzen und Neues zu wagen. Der Zugang über die Kunst „legt eine Spur zu völlig neuen Möglichkeiten“. In Impulsvorträgen und Gesprächen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen, wie sie Kreativität entfalten können, um diese für eigene Projekte und Ideen zu nutzen.

Religionsvertreter gedenken in München der Opfer des Anschlags von Halle an der Saale

München, 10. Oktober 2019. Das für den heutigen Donnerstag, 10. Oktober, in München geplante Friedensgebet des Rats der Religionen gedenkt im Besonderen der Opfer des gestrigen Anschlags von Halle an der Saale. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass diese Gewalt und dieser Hass uns alle angehen“, erklärt Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München: „Anschläge wie dieser sind Angriffe auf die gesamte Zivilgesellschaft. Mit unseren jüdischen Brüdern und Schwestern sind wir eng verbunden und stehen solidarisch an ihrer Seite.“

Monsignore Franzl entwickelt Münchner City-Pastoral weiter

München, 10. Oktober 2019. Kardinal Reinhard Marx hat Monsignore Klaus Peter Franzl mit der Profilierung der Innenstadt-Pastoral in München beauftragt. Franzl (54), aktuell Leiter des Ressorts Personal im Erzbischöflichen Ordinariat München, wird von Sommer 2020 an zuständig sein für die Seelsorge innerhalb des Münchner Altstadtrings rund um die Münchner Dompfarrei sowie die Pfarreien St. Peter und Heilig Geist.   „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, sagt Franzl: „In einer dynamischen und bedeutenden Metropole wie München die Menschen mit unserer Botschaft zu erreichen, ist eine große, spannende Herausforderung, vor der ich zugleich großen Respekt habe.“ Es sei wichtig, „auch neue Wege zu gehen, um den Menschen mit ihren vielfältigen Anliegen vor Ort in der richtigen Form zu begegnen“, erklärt er. Nach 20 Jahren in der Verwaltung freue er sich, wieder „unmittelbar in der Seelsorge zu wirken und hier neue Konzepte zu erarbeiten“, so Franzl.   Franzl leitet seit 1. Januar 2012 das Ressort Personal im Erzbischöflichen Ordinariat München.

Erzbistum spendet für neue Spielgeräte

Eurasburg-Beuerberg, 9. Oktober 2019. Die mit neuen Spielgeräten ausgestatteten Spielplätze an den beiden Standorten der Grundschule Eurasburg-Beuerberg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, erhalten am Freitag, 11. Oktober, um 9 Uhr den kirchlichen Segen. Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, wird die Segnung auf dem Schulgelände im Ortsteil Beuerberg, Pfarranger 1, vornehmen. Der Generalvikar sowie Moritz Sappl, Erster Bürgermeister von Eurasburg, sprechen zudem Grußworte. Schülerinnen und Schüler gestalten die Feierstunde mit Liedern. Die Erweiterung der beiden öffentlich zugänglichen Spielplätze wurde zu gleichen Teilen aus den Spenden finanziert, die das Erzbistum München und Freising im Rahmen einer seiner Jahresempfänge dem Projekt hatte zukommen lassen, sowie von der Gemeinde Eurasburg. Entstanden ist die Idee zu dem Projekt im Zuge der Entwicklung des 2014 von der Erzdiözese übernommenen ehemaligen Salesianerinnen-Klosters Beuerberg und der damit verbundenen engen Kooperation mit der Kommune.

Erzbistum spendet 200.000 Euro für Ebola-Gebiete

München, 8. Oktober 2019. Das Erzbistum München und Freising unterstützt mit rund 200.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds die Menschen in den von der Ebola-Seuche befallenen Gebieten in der Demokratischen Republik Kongo. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 8. Oktober, beschlossen. Die Summe wird dem Hilfswerk Caritas International vorrangig für ein Präventionsprojekt zur Verfügung gestellt.   Im Osten der Republik erleben die Menschen laut Caritas International den schwersten Ebola-Ausbruch in der Geschichte. Bisher gebe es circa 3.000 Ebola-Fälle, rund 2.000 der mit dem Virus infizierten Menschen seien gestorben. Mit Aufklärungsarbeit über Ursachen, Gefahren und Ansteckungswege arbeiten Caritas International und ihre lokalen Partner an der Eindämmung der Seuche. Caritas International kooperiert dazu mit der Caritas Kongo und zahlreichen anderen Akteuren. Bereits vom Virus befallene Personen werden von medizinischen Organisationen behandelt. Die Caritas und ihre Partner konzentrieren sich auf Aufklärungsarbeit und hygienische Maßnahmen.   Beispielsweise organisiert die Caritas Veranstaltungen in den Dörfern und Gemeinden, um die Menschen zu informieren.

Bischofssynode 2019 in Rom – Sonderversammlung für Amazonien

Bonn/Rom, 7. Oktober 2019. Auf der Bischofssynode in Rom hat am Montag, 7. Oktober 2019, Kardinal Reinhard Marx, Mitglied des Kardinalsrates und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, zum Instrumentum laboris gesprochen. Wir dokumentieren seinen Redebeitrag vor der Synode:   1. Das Instrumentum laboris beschreibt die Zerstörung Amazoniens: „Massives Fällen von Bäumen, Ausrottung des Tropenwaldes durch vorsätzliche Waldbrände, Ausdehnung von Agrarflächen und Monokulturen sind die Ursachen für die gegenwärtigen Ungleichgewichte des Klimas in der Region, aber wirken sich offensichtlich auch auf das Weltklima aus, und zwar in den sich häufenden katastrophalen Dürren und Überschwemmungen planetarischen Ausmaßes.“ (IL 54) Diese Zerstörung der Natur widerspricht fundamental dem christlichen Verständnis von Schöpfungsverantwortung.   2. Amazonien ist als „Lunge der Welt“ von großer Bedeutung für das Weltklima und mit seiner Artenvielfalt auch ein wertvolles Naturerbe. Die außergewöhnliche Artenvielfalt ist nicht nur für den Menschen nützlich, etwa in der Medizin, sondern jede Art hat einen Eigenwert.

Diözesanrat: Bezahlbaren Wohnraum fördern

München, 7. Oktober 2019. Wie Politik, Kirche und Gesellschaft bezahlbaren Wohnraum fördern können, nimmt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising bei seiner Herbstvollversammlung in den Blick. Dazu diskutieren unter dem Motto „Menschenwürdiges Wohnen – die neue soziale Frage“ rund 150 Teilnehmer aus Pfarreien, Verbänden und Gesellschaft am Samstag, 12. Oktober, ab 9 Uhr im Salesianum (St.-Wolfgangs-Platz 11). Auf dem Programm stehen außerdem um 14 Uhr Arbeitsberichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel und von Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising. Um 18 Uhr feiern die Teilnehmer mit dem Generalvikar einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Wolfgang (St.-Wolfgangs-Platz 8a).

Innovations-Werkstatt für Seelsorger in München

München, 7. Oktober 2019. Zum Ideenaustausch mit Kreativen laden der Fachbereich Stadtpastoral in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bildungszentrum Freising und der Abteilung für Fort- und Weiterbildung ein. Am Freitag, 11. Oktober, von 14 Uhr bis 19 Uhr sind Seelsorger aus der Erzdiözese aufgerufen, sich bei einer Innovations-Werkstatt in der Giesinger Brauerei (Martin-Luther-Straße 2) „neue Craft-Räume zu eröffnen“. Davon ausgehend soll es regelmäßige Treffen in den Seelsorgsregionen geben, um die kreativen Impulse umzusetzen und sich weiter auszutauschen.

„Die ganze Welt auf die Klimafrage aufmerksam machen“

München, 5. Oktober 2019. Mit Blick auf die Bischofssynode für Amazonien, die vom 6. bis 27. Oktober im Vatikan stattfindet, betont Kardinal Reinhard Marx, dass sich die Kirche in der „umfassenden und ganzheitlichen Sorge für die Schöpfung“, wie sie Papst Franziskus schon in seinem Schreiben „Laudato si‘“ ganz oben „auf die Agenda“ gesetzt habe, auch mit „Fridays for Future“ verbunden fühle. „Ich bin den Jugendlichen und Kindern dankbar, dass sie es mit ihrer Unermüdlichkeit geschafft haben, wirklich die ganz Welt auf die Dringlichkeit der Klimafrage aufmerksam zu machen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem am 5. Oktober ausgestrahlten Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks.

Friedensgebet der Religionen in München

München, 4. Oktober 2019. Unter dem Motto „Zusammen leben – zusammen wachsen“ veranstaltet der Rat der Religionen in München am Donnerstag,  10. Oktober, um 19 Uhr am Jakobsplatz ein gemeinsames Gebet. Die Religionsgemeinschaften wollen damit ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben in der Landeshauptstadt setzen.

Auf der Suche nach Engeln

München, 2. Oktober 2019. Auf die Suche nach Engeln machen sich zehn Pfarreien in und um München bei Kulturveranstaltungen noch bis Mitte Dezember. Unter dem Titel „ÜberEngel“ finden seit Mitte September mehr als 40 Installationen, Ausstellungen, Performances, Konzerte und Vorträge statt. „Es scheint ein einvernehmliches, geheimes und gemeinschaftliches Wissen über Engel zu geben, das viele unterschiedliche Menschen miteinander teilen und das sie verbindet“, heißt es im Programmheft. Diesem Wissen wollten die Veranstalter der Reihe auf den Grund gehen. Beteiligt sind Künstlerinnen und Künstler, haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kindergärten, Schulen, Seniorenkreisen und Chören.

Pilotprojekt: Zweites Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen nimmt seine Arbeit auf

München/Feldkirchen-Westerham, 26. September 2019. Im Pfarrverband Feldkirchen-Höhenrain-Laus (Landkreis Rosenheim) nimmt ein Leitungsteam aus Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen seine Arbeit auf. Das Team ist das zweite von drei Teams, die im Erzbistum München und Freising im Rahmen eines Pilotprojekts die Leitung eines Pfarrverbands übernehmen sollen. Bei einem Gottesdienst am Sonntag, 6. Oktober, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Laurentius in Feldkirchen-Westerham werden die drei hauptamtlichen und vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd, offiziell beauftragt. Bereits seit April ist ein Team im Rahmen des diözesanen Pilotprojekts im Pfarrverband Geisenhausen (Landkreis Landshut) im Einsatz.

Konzerte und Gottesdienste beim Münchner Orgelherbst

München, 1. Oktober 2019. Ein internationales Orgelfestival findet von Sonntag, 6. Oktober, bis Sonntag, 20. Oktober, in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone statt. Beim Eröffnungskonzert des elften „Münchner Orgelherbsts“ um 16 Uhr spielt Peter Kofler, Organist von St. Michael, Werke von Bach, darunter das Concerto C-Dur „Grosso Mogul“ und die „Sinfonia“ aus der Kantate „Wir danken dir Gott, wir danken dir“. Erstmals enthält das Programm ein Konzert mit Orgelführung speziell für Kinder.

Leitende Ministerialrätin Stephanie Herrmann wird Amtschefin im Ordinariat

München, 1. Oktober 2019. Ab dem 1. Januar 2020 tritt eine weit gehende Veränderung auf der Leitungsebene des Erzbischöflichen Ordinariats München in Kraft. Die promovierte Juristin Stephanie Herrmann (52) wird ab diesem Zeitpunkt als Amtschefin in erster Linie die operative Verwaltungstätigkeit leiten. Der neue Generalvikar Christoph Klingan (41) wird sich vorrangig um die strategischen, inhaltlichen und theologischen Fragen kümmern. Dies gab der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Montagabend 30. September, bei einer Klausurtagung der Ordinariatskonferenz und des Bischofsrates in München bekannt.

„Idee von ,Gemeinsam Kirche sein‘ mit Leben füllen“

München, 1. Oktober 2019. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, erklärt zur Entscheidung für Stephanie Herrmann als künftiger Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München:  Die Entscheidung, Frau Dr. Stephanie Herrmann zur künftigen Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats zu ernennen, begrüße ich nachdrücklich. Dass die am besten für diese herausragende Aufgabe geeignete Person eine Frau ist, freut mich natürlich ganz besonders. Gerade in der gegenwärtigen Situation, in der wir uns aufmachen, gemeinsam den „synodalen Weg“ zu gehen, ist es ein wichtiges Zeichen, dass bereits jetzt verantwortungsvolle Entscheidungspositionen in unserem Erzbistum für kompetente Laien und insbesondere für Frauen offenstehen.   So freue ich mich sehr darauf, die gute Zusammenarbeit, die mit dem künftigen Generalvikar Klingan bereits begonnen hat, nun auch mit Frau Dr. Herrmann weiterzuentwickeln. Ich darf beiden die volle Unterstützung des Diözesanrats zusichern. Wollen wir die Idee vom „Gemeinsam Kirche“ sein wirklich mit Leben füllen, dann geht das letztlich nur in einem vertrauensvollen, ehrlichen und engagierten Miteinander.

Rosenkranzandachten im Oktober

München, 24. September 2019. In zahlreichen katholischen Gemeinden kommen im Rosenkranzmonat Oktober Gläubige zu regelmäßigen Andachten zusammen, die die Gottesmutter Maria in den Mittelpunkt stellen. Auch an der Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz wird traditionell der Oktoberrosenkranz gefeiert: Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising, betet am Sonntag, 13. Oktober, um 19 Uhr den Rosenkranz an der Mariensäule, bei ungünstiger Witterung im Liebfrauendom. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Münchner Dombläser. Die Rosenkranzandacht erinnert auch an das Sonnenwunder von Fátima am 13. Oktober 1917. Der Überlieferung nach soll damals die Sonne am Himmel getanzt und sich schließlich auf die Erde zubewegt haben. Am Freitag, 4. Oktober, um 18 Uhr betet Weihbischof zu Stolberg in der Pfarrkirche St. Peter in der Münchner Altstadt den güldenen Rosenkranz. Dabei wird das Rosenkranzgebet mit passender Musik und geistlichen Impulsen ergänzt.

Freisinger Bischofskonferenz trifft mit bayerischer Staatsregierung zusammen

München, 1. Oktober 2019. Die bayerischen Bischöfe und die bayerische Staatsregierung treffen am Mittwoch, 2. Oktober, um 16 Uhr im Palais Holnstein zu ihrem turnusgemäßen Gespräch zusammen. Unter Leitung des Vorsitzenden der Freisinger Bischofskonferenz und Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder werden sich die bayerischen Diözesanbischöfe und die Mitglieder des Regierungskabinetts über die Zusammenarbeit von Staat und katholischer Kirche austauschen. (ck)   

Kardinal Marx: Seelsorge und Medizin vernetzen

München, 1. Oktober 2019. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat die Bedeutung einer Vernetzung von Seelsorge und Medizin bei der Betreuung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen hervorgehoben. Das „seelsorgliche Element und das medizinische“ müssten zusammenkommen, sagte Marx in einem Grußwort beim Festakt anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Heckscher-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Montag, 30. September, in München. Es gelte zu fragen, wie Vernetzung geleistet werden könne, sodass „die Kinder wieder voll am Leben teilhaben können“. Das Ziel sei, dass die Kinder „integriert werden, dass sie ihr Leben finden, dass sie ihr Glück finden.“

Stephan Zippe wird neuer Diözesanmusikdirektor

München, 30. September 2019. Der Kirchenmusiker und Hochschulprofessor Stephan Zippe wird neuer Diözesanmusikdirektor der Erzdiözese München und Freising. Der 47-Jährige löst zum 1. Oktober Gerald Fischer ab, der in den Ruhestand geht. In seiner neuen Funktion wird Zippe auch die Abteilung Kirchenmusik im Erzbischöflichen Ordinariat München leiten. Der aus Amberg in der Oberpfalz stammende Zippe studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater München. Von 1998 bis 2013 leitete er die Kirchenmusik in der Pfarrei St. Kastulus in Moosburg, Landkreis Freising. Anschließend war er weiter nebenberuflich in der Gemeinde tätig. Er war Dekanatsmusikpfleger für das Dekanat Moosburg. 2006 erhielt er den Ruf an die Hochschule für Musik und Theater München als Professor für Gregorianik und deutschen Liturgiegesang. 2013 wurde Zippe Stellvertretender Musikdirektor und leitet in dieser Funktion seitdem die kirchenmusikalische Nachwuchsausbildung und die „Münchener Kantorenschule“. Er war Glockensachverständiger und Beauftragter für den Diözesanverband der Vereinigung katholischer Kinder- und Jugendchöre „Pueri cantores“ und beteiligt an der Erarbeitung des Münchner Kantorale, eines Werk- und Vorsängerbuches zum Gotteslob.

„Narben heilen in Konfliktregionen“

München, 30. September 2019. 26 neue Sozial- und Pastoralprojekte von Partnern des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis in der Ukraine, in Rumänien und in der Republik Moldau unterstützt das Erzbistum München und Freising noch in diesem Jahr. Dafür wendet die Erzdiözese insgesamt 700.000 Euro auf. Als Schwerpunkt für die Unterstützung der Vor-Ort-Partner von Renovabis wurden Vorhaben der Friedens- und Dialogarbeit ausgewählt.

Kardinal Marx: Engagement für Arme ist „Herzstück“ der Kirche

München, 29. September 2019. Kardinal Reinhard Marx hat bei einem Festgottesdienst zum bundesweiten Caritassonntag an den christlichen Hilfsauftrag erinnert. „Wir sind als Christen berufen, gemeinsam Zeugnis abzulegen von der Liebe Christi“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 29. September, bei einer Festmesse in der Herz-Jesu-Kirche in München. „Gott nimmt Ungleichheit und das Vergessen der Armen, der Kranken und Waisen nicht hin“, unterstrich Marx. „Das Engagement für Arme ist ein Herzstück der Kirche.“

„Ortsbestimmung für jedes Amt ist dort, wo die Menschen sind“

München, 28. September 2019. Kardinal Reinhard Marx hat eine Orientierung aller kirchlichen Ämter am Menschen gefordert: „Die Ortsbestimmung für alle Ämter in der Kirche ist dort, wo die Menschen sind, besonders die bedürftigen.“ Für jeden Getauften wie auch jeden, der ein kirchliches Amt begleite, gelte es in erster Linie dort zu sein, wo Jesus ist, erklärte der Erzbischof von München und Freising beim Weihegottesdienst für fünf Ständige Diakone am Samstag, 28. September, im Münchner Liebfrauendom: „Und wir finden Jesus in den Sakramenten, im Gebet und in jedem Menschen, besonders in den Armen, Kranken, Schwachen“. 

Oktoberfest-Gottesdienst im Marstall-Festzelt

München, 19. September 2019. Der traditionelle Oktoberfest-Gottesdienst findet am Donnerstag, 26. September, um 10 Uhr im Marstall-Festzelt auf der Theresienwiese statt. Hauptzelebrant ist Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising. Konzelebriert wird die Messe von dem Leiter der katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge in Deutschland, Pfarrer Sascha Ellinghaus, Pater Paul Schäfersküpper OP, Schaustellerseelsorger für den Raum Schwaben und Oberbayern, und Monsignore Manfred Simon, zuständig für die Region Mainz. Anwesend ist auch ein Vertreter der evangelischen Circus- und Schaustellerseelsorge, der Regionalseelsorger für den Raum Franken, Pfarrer Gottfried Edelmann. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt die Stadtkapelle Warendorf aus dem Münsterland.

Kardinal Marx weiht fünf Männer zu Diakonen

München, 16. September 2019. Fünf Männer weiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 28. September, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom zu Diakonen. Alle Weihekandidaten sind verheiratet und haben Kinder. Zwei der Männer werden hauptberuflich als Diakone arbeiten, die übrigen werden den Dienst nebenberuflich ausüben.   Stephan Kauschinger (37), verheiratet und Vater von zwei Kindern, lebt in Dachau und ist von Beruf Finanzwirt. Er ist als nebenberuflicher Diakon im Pfarrverband Dachau-Hl. Kreuz und St. Peter vorgesehen. Christoph Laumann (49) lebt in Landsberied, Landkreis Fürstenfeldbruck. Der IT-Projektleiter ist verheiratet und hat drei Kinder. Er wird als Diakon mit Zivilberuf im Pfarrverband Grafrath-Schöngeising arbeiten. Zoran Mandic (50), verheiratet und Vater von drei Kindern, lebt in München und ist Pastoralreferent. Er wird als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Vaterstetten eingesetzt werden. Clemens Rude (51) lebt in Oberbergkirchen, Landkreis Mühldorf.

Gottes Segen für Münchner Kindl

München, 20. September 2019. Eine Einzelsegnung für alle Münchner Kindl gibt es erstmals bei der traditionsreichen Münchner Stadtwallfahrt des Katholikenrats der Region München, zu der sich am Samstag, 28. September, zahlreiche Gläubige gemeinsam mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, aufmachen. Bei dem jeweils nach dem Ende der Sommerpause stattfindenden Pilgerweg zur Wallfahrtskirche Maria Eich bei Planegg wird seit mehr als 40 Jahren Gottes Segen für die Region München sowie für die Arbeit in den Pfarreien und den muttersprachigen Gemeinden erbeten.

Kardinal Marx feiert in Herz-Jesu-Kirche Caritas-Gottesdienst

München, 23. September 2019. Mit Chancen und Gefahren der Digitalisierung beschäftigt sich der bundesweite Caritassonntag. Zum Auftakt in München feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 29. September, um 10.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche (Lachnerstraße 8) einen Gottesdienst zusammen mit Caritaspräses Pfarrer Augustinus Bauer und dem Pfarrer von Herz Jesu, Robert Hof. Mitarbeitende der Caritas München Mitte gestalten die Messe mit. Sie steht unter dem Motto der Jahreskampagne der Caritas „Sozial braucht digital“.

Kardinal Marx besucht Bauernhof zu Erntedank

München, 23. September 2019. Kardinal Reinhard Marx trifft sich zu Erntedank am Sonntag, 29. September, mit Landwirten und Vertretern der Katholischen Landvolkbewegung. Der Erzbischof von München und Freising besucht um 16 Uhr den Hof der Familie Hell in Bruckmühl-Ginsham, Ginsham 34. Neben Familie Hell,  Vertretern der Katholischen Landvolkbewegung und Kardinal Marx nehmen an dem Hofrundgang auch Vertreter der diözesanen Landpastoral und der diözesanen Bäuerlichen Familienberatung teil. Marx informiert sich dabei über die aktuelle Situation in der Landwirtschaft sowie die vielen Herausforderungen, vor denen Landwirte und ihre Familien zwischen Existenzsicherung, gesellschaftlicher Rolle, Wirtschaftlichkeit und Ökologie stehen. Er tauscht sich aus über Themen wie Landwirtschaft und Schöpfungsverantwortung, Möglichkeiten der Unterstützung von Landwirten durch die Kirche oder Seelsorge auf dem Land. (ck)

Leihgaben für Sonderschau zur Bayerischen Geschichte

München/Regensburg, 20. September 2019. In der Sonderausstellung „100 Schätze aus 1000 Jahren“, die ab Freitag, 27. September, im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg gezeigt wird, sind auch sechs Objekte aus dem Diözesanmuseum Freising und dem Archiv des Erzbistums München und Freising zu sehen. Das Diözesanmuseum steuert mit Exponaten wie dem Freisinger Lukasbild und einem Selbstporträt Cosmas Damian Asams fünf seiner „absoluten Highlights“ und „kostbarsten Objekte“ aus dem Bestand bei, wie Carmen Roll vom Diözesanmuseum sagt. Das Archiv des Erzbistums wiederum leiht einen kleinen Zettel aus, der 1808 einem Findelkind beigelegt wurde und der nach Auffassung von Roland Götz vom Archiv „unmittelbar wie kaum ein anderes Objekt aus dem Archiv ein menschliches Schicksal zeigt“.

Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Erinnerung

München, 24. September 2019. Noch bis Anfang November läuft das Jubiläumsprogramm der Städtischen Friedhöfe anlässlich des 200-jährigen Bestehens des kommunalen Friedhofs- und Bestattungswesens in München. Die Erzdiözese München und Freising ist mit mehr als 20 Veranstaltungen an dem Programm beteiligt. Zu den letzten Angeboten der Erzdiözese im Rahmen des Programms zählen unter anderem ein Vortrag mit Diskussion und eine Friedhofsführung.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

München, 23. September 2019. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising zwei Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums: 
 
Seelsorgsregion München
 
Dekanat Innenstadt
Pfarrverband Westend
Ab 1. Dezember 2019:
Pfarrer Christian Hermann, 54, bisher Leiter des Pfarrverbands Heimgarten
 
 
Seelsorgsregion Nord
 
Dekanat Mühldorf
Pfarrverband Ampfing
Ab 1. Februar 2020:
Pfarrvikar Florian Regner, 44, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Ilmmünster und im Pfarrverband Jetzendorf
 
 

„Gemeinsam über die Zukunft nachdenken“

München, 22. September 2019. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, sieht Christen in der Pflicht, sich für die Einheit der Menschen einzusetzen und an der Lösung der gegenwärtigen Probleme in der Welt mitzuwirken. „In einer Welt, die auseinanderbricht und zerreißt, die sich eigentlich danach sehnt, dass das eine Haus dieser Erde und dieser Schöpfung als eine Menschheitsfamilie gesehen wird“, müssten die Christen den Geist des Miteinanders in die Welt tragen, sagte Marx am 22. September im Münchner Liebfrauendom beim „Gottesdienst der Nationen“. Die „Kräfte der einen Menschheitsfamilie“ müssten gestärkt werden und nicht die Kräfte der „Spaltung und Zerrissenheit, der Kriege, des Misstrauens, der Angst und der Aggression“. Christen aller Kulturen, Länder und Sprachen seien aufgerufen, das „Werkzeug zu sein, um die Menschen zueinander zu führen“.

Kardinal Marx dankt jungen Menschen für Engagement

München, 21. September 2019. Kardinal Reinhard Marx hat das Engagement gerade junger Menschen für den Erhalt der Schöpfung gewürdigt. „Es freut mich, was in den ‚Fridays for Future‘-Demonstrationen stattfindet. Wir wollen das als Kirche begleiten und ermutigen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 21. September, bei einem Gottesdienst anlässlich des zehnjährigen Bestehens des internationalen Freiwilligendienstes der Erzdiözese in München. Um die Erde als „gemeinsames Haus der Schöpfung“ zu bewahren, seien gemeinsames Denken und globales Handeln wichtig – Maximen, die sich der Freiwilligendienst auf die Fahnen geschrieben hat.

„Wichtige Erfahrung, die das Leben verändern kann“

München, 17. September 2019. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des internationalen Freiwilligendienstes der Erzdiözese München und Freising feiert Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 21. September, um 18 Uhr in der Jugendkirche, Preysingstraße 85, in München einen Festgottesdienst.   Seit der Gründung des Freiwilligendienstes im Jahr 2009 waren im Rahmen des Programms mehr als 100 junge Frauen und Männer jeweils ein Jahr lang in sozialen Projekten in den südamerikanischen Ländern Ecuador, Bolivien oder Argentinien im Einsatz. Die 18- bis 28-Jährigen bereiten sich etwa neun Monate lang unter anderem bei Seminaren und Gesprächen auf ihren Dienst vor. Während ihres Auslandsaufenthalts werden sie von den zuständigen Mitarbeiterinnen im Erzbischöflichen Ordinariat München intensiv begleitet. Nach ihrer Rückkehr erhalten die jungen Menschen Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit dem Erlebten. Dabei geht es auch darum, dass die Frauen und Männer in ihrem Umfeld von ihren Erfahrungen berichten und sich weiterhin sozial oder entwicklungspolitisch engagieren.