Gemeinsame Datenschutzaufsicht der bayerischen (Erz-) Diözesen

Jupp Joachimski
Jupp Joachimski, Datenschutzbeauftragter
Gemeinsame Datenschutzaufsicht
der bayerischen (Erz-) Diözesen
Kapellenstr. 4
80333 München
Telefon: 089 2137-1796
JJoachimski(at)eomuc.de
Leiter:
Jupp Joachimski,
Datenschutzbeauftragter für die
bayerischen (Erz-)Diözesen

Bürozeiten:
Dienstag und Mittwoch
von 9.00 bis 12.00 Uhr

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Auch im kirchlichen Bereich fördert die Datenverarbeitung die Tätigkeit der Dienststellen und Einrichtungen der Katholischen Kirche. Dabei muss aber gewährleistet sein, dass der Einzelne durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht geschützt wird. Die Kirche hat das grundgesetzlich gewährleistete Recht, ihre Angelegenheiten selbst zu verwalten; dazu gehört auch der Datenschutz unter der Voraussetzung, dass er eine dem staatlichen Datenschutz gleichwertige Sicherheit bietet.

Aufgaben und Funktion

Der Diözesandatenschutzbeauftragte und sein Mitarbeiter bilden die Datenschutzaufsicht der Katholischen Kirche in Bayern. Sie wacht darüber, dass alle kirchlichen Dienststellen die aktuellen Datenschutzregeln beachten und berät daneben z. B. auch Dienststellenleiter zu den Rechtsfragen des Datenschutzes. Der Mitarbeiter des Diözesandatenschutzbeauftragten, Herr Stephan Gleißner (Tel. 01715651293), ist regelmäßig die Woche über mit Aufsichtsbesuchen in den Dienststellen von ganz Bayern unterwegs und hält auch bei dringendem Bedarf Fortbildungen für kirchliche Beschäftigte. Daneben ist er für Technikfragen zuständig und im entsprechenden Arbeitskreis der Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten tätig.

Eine gemeinsame Datenschutzaufsicht für die bayerischen (Erz-) Diözesen besteht seit 1993. Die Konferenz der bayerischen Bischöfe beschloss im März 2018, sie zur Körperschaft des öffentlichen Rechts umzuwandeln und nach Nürnberg zu verlegen; dieses Verfahren ist im Gange.

Um eine möglichst einheitliche Rechtsanwendung in ganz Deutschland zu gewährleisten, regeln einstimmige Beschlüsse der Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten wichtige Streitfragen.

Organisiert wird der Datenschutz von den betrieblichen Datenschutzbeauftragten, die für alle Dienststellen der verfassten Kirche vorhanden sein müssen. Sie leisten Hilfestellung bei rechtlichen und praktischen Fragen des Datenschutzes in der KIrche, halten Formulierungshilfen vor und beraten die Anwender.

In den bayerischen Diözesen sind ein oder mehrere betriebliche Datenschutzbeauftragte diözesenweit eingesetzt, in der Erzdiözese München und Freising traditionell aber jeweils nur einer für ein Dekanat oder eine einzelne Dienststelle. Name und Erreichbarkeit des betrieblichen Datenschutzbeauftragten müssen auf der jeweiligen Webseite genannt sein.

Der betriebliche Datenschutzbeauftragte des jeweiligen Ordinariats stellt die Verbindung zu den übrigen Dienststellen samt deren betrieblichen Datenschutzbeauftragten her, ist zuständig für die Fortbildung aller Mitarbeiter im Datenschutz und organisiert zentral Arbeitshilfen wie Formblätter und Skripten. Der besonderen Funktionen wegen wird er bzw. sie auch als "Leitende/r Betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r" bezeichnet.

Die Tätigkeit aller betrieblichen Datenschutzbeauftragten fördert der hier zugängliche Downloadbereich. Daneben gibt es auch zahlreiche externe Links für weiterführende informationen.


Wichtig: Meldung betrieblicher Datenschutzbeauftragter und von Datenschutzverletzungen

Alle kirchlichen Dienststellen können und sollen - zur Arbeitserleichterung bei der Verarbeitung - hier direkt ihre betrieblichen Datenschutzbeauftragten melden. Soweit betriebliche Datenschutzbeauftragte dekanatsweise oder für Pfarrverbände bestellt wurden, muss die Meldung getrennt für jede Kirchenstiftung erfolgen.

Link zur Meldungsseite für betriebliche Datenschutzbeauftragte

Nach § 33 KDG müssen Datenschutzverletzungen, die den Dienststellen bekannt werden, innerhalb von 72 Stunden der Datenschutzaufsicht gemeldet werden. Dazu dient die hier verlinkte Meldungsseite, die auch Ordensgemeinschaften päpstlichen Rechts offen steht.:

Link zur Meldungsseite für Datenschutzverletzungen

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