Pressestelle des Erzbistums München und Freising

Herzlich willkommen bei der Pressestelle des Erzbistums München und Freising. Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, eine Übersicht  anstehender Termine des Erzbischofs und der Weihbischöfe, das Pressearchiv, Informationen zu Drehgenehmigungen sowie Kontakte und Ansprechpartner.
 

Neueste Pressemitteilungen

14. Münchner Orgelherbst in der Jesuitenkirche St. Michael

Zum 14. Mal findet von Sonntag, 2. Oktober, bis Sonntag, 16. Oktober, in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) der „Münchner Orgelherbst“ statt. Die Reihe steht unter der künstlerischen Leitung von Peter Kofler, Organist der Jesuitenkirche St. Michael. Am Mittwoch, 12. Oktober, um 20 Uhr findet unter dem Motto „Mehr als nur Musik – kein Tach ohne Bach“ ein „Talk im Saal“ mit Kardinal Reinhard Marx statt. Frank Höndgen, Chordirektor der Michaelskirche, spricht mit dem Erzbischof von München und Freising über Gott und die Welt sowie Musik und Glauben. Musikalisch gestaltet wird der Abend von den Geschwistern Anna, Matthias, Katharina und Andreas Pihusch, die Preisträger von „Jugend musiziert“ sind.

„Nicht zurückziehen, sondern Werkzeug der Einheit sein“

Angesichts der vielfältigen Krisen, insbesondere des Kriegs in der Ukraine, hat Kardinal Reinhard Marx die Christen dazu aufgerufen, noch stärker für weltweite Solidarität und Gemeinschaft einzutreten: „Wir dürfen in dieser Zeitstunde, die ich für sehr entscheidend halte, nicht schläfrig sein, uns nicht in die Sakristei zurückziehen, sondern müssen Werkzeug der Einheit der einen Menschheitsfamilie sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 25. September, im Münchner Liebfrauendom beim „Gottesdienst der Nationen“.

„An der Seite Jesu zu den Menschen gehen“

Leben und Berufung können laut Kardinal Reinhard Marx nicht verstanden werden „als ein Leben gegen die anderen“ im Sinne von „ich und die anderen, wir und die“. Auch in Zeiten zunehmenden Individualismus seien gelebte Berufung und das Finden von Glück nicht möglich ohne Gemeinschaft, Liebe, Miteinander und Begegnung im Fest wie in der Trauer: „Wer sein Leben öffnet und gibt, der wird reicher, nicht ärmer“, betonte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 24. September, im Münchner Liebfrauendom bei einem feierlichen Gottesdienst, in dessen Rahmen er sechs Männer zu Diakonen weihte. Die Kirche sei „nicht dafür da, dass sie sich selbst sucht“, sondern solle „Volk Gottes sein für die Welt“ so Marx. Diakone seien in besonderer Weise aufgerufen, „das Auge der Kirche“ vor allem dorthin zu wenden, wo die Armen, Schwachen, Kranken und Hilflosen seien, und sollten „an der Seite Jesu zu den Menschen gehen“.

Marx an Betroffene: „Wir wollen weitergehen“

Bei einem Tag der Begegnung mit Betroffenen von sexuellem Missbrauch hat Kardinal Reinhard Marx die Notwendigkeit betont, „zuzuhören und aufzunehmen“, um Aufarbeitung als einen „Lernweg“ weiterzugehen und Angebote gemeinsam zu verbessern. Der Erzbischof von München und Freising nannte den vielfach geschehenen Missbrauch eine „schreckliche Wirklichkeit in der Kirche, die wahrscheinlich über Generationen immer da war. Die jetzt aufgebrochen ist, Gott sei Dank!“ An die Betroffenen gerichtet entschuldigte Marx sich persönlich und im Namen der Erzdiözese für das, was sie im Raum der Kirche erlitten haben. Veranstaltet wurde der Begegnungstag, der in den Räumen der Hanns-Seidel-Stiftung stattgefunden hat und live per Stream im Internet übertragen wurde, von der Unabhängigen Aufarbeitungskommission (UAK) für sexuellen Missbrauch in der Erzdiözese. Mehr als 50 Teilnehmende hatten sich angemeldet.

 
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