Pressemitteilungen

Marx: „Jeder ist berufen“

Kardinal Reinhard Marx hat zu Pfingsten die Christen aufgerufen, den Geist Gottes in die Welt zu tragen. Gerade Christen, so Marx, sollten ein besonderes Gespür haben für den Umgang miteinander und den „Kriterien für den Geist Gottes“ folgen, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Pfingstpredigt im Münchner Liebfrauendom am Sonntag, 20. Mai. Falsche Werte wie Hass, Abgrenzung oder Urteile über andere sollten die Christen zurückweisen, so der Erzbischof. „Liebe, Langmut, Geduld und Verzeihung sind die Gaben des Heiligen Geistes.“

Diakonenweihe Priesteramtskandidaten

Drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht

Kardinal Reinhard Marx hat sich für eine charismenorientierte Pastoral stark gemacht. „Das bedeutet vor allem, dass wir selbst kritisch auf uns schauen: Was bringen wir mit?“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Diakonenweihe von drei Priesteramtskandidaten am Samstag, 19. Mai, im Münchner Liebfrauendom. „Aber nicht: So, das ist meine Begabung, und die will ich durchsetzen, da kann kommen, was will. Sondern: Wir fügen uns gemeinsam ein, mit den verschiedenen Gaben, die wir haben, und können so wirksam das Reich Gottes in unserer Welt bezeugen, jeder mit seiner Gabe.“

Diskussionsrunde in St. Bonifaz

Kardinal Marx: Sorge über internationale Verlässlichkeit

Kardinal Reinhard Marx hat seine Sorge über die Verlässlichkeit internationaler Absprachen geäußert. Eine „große Herausforderung“ sei die Frage, „wie wir auf Weltebene, auf dieser größeren Verantwortungsebene in den nächsten Jahren überhaupt noch zusammenkommen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwochabend, 16. Mai, bei einer Veranstaltung in der Abtei St. Bonifaz in München. Die Abendveranstaltung des kirchlichen Hilfswerks missio und des Bundes katholischer Unternehmer befasste sich unter dem Titel „Entwicklung unternehmerisch denken“ mit dem Engagement von Firmen in wirtschaftlich schwachen Ländern, das von missio durch das Projekt „Club der guten Hoffnung“ gefördert wird.

Ausstellung „Zugeneigt. Leben, Lernen, Glauben im Ursulinenkloster Landshut“

Ausstellung gibt Einblicke in Leben und Glauben der Ursulinen

Die Ausstellung „Zugeneigt. Leben, Lernen, Glauben im Ursulinenkloster Landshut“ macht den Klausurbereich des ehemaligen Klosters erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Bis Sonntag, 11. November, lädt die Schau ein, einen Einblick in den Alltag der Ursulinen und die Glaubens- und Erziehungsideale des Ordens zu gewinnen. Ein umfangreiches Kultur- und Mitmach-Programm ergänzt die Ausstellung.

Kardinal Reinhard Marx

Kardinal Marx regt Debatte über Botschaft des Kreuzes an

Kardinal Reinhard Marx hat im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, dass er sich „grundsätzlich über das Zeichen des Kreuzes im öffentlichen Raum“ freue. Insbesondere erinnerte er in diesem Zusammenhang an einen Antrittsbesuch im Landratsamt in München vor zehn Jahren, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  für diesen Anlass ein Kreuz gestaltet und aufgehängt hätten. „Ich habe es gesegnet. Das hat mich sehr berührt“, so der Erzbischof von München und Freising in dem Interview. Damals sei das Kreuz aufgehängt worden, weil es „offensichtlich ein gemeinsamer Wunsch“ der Mitarbeiter gewesen sei.

Ausstellung in Kloster Beuerberg

„Das Spiel beginnt!“ im Kloster Beuerberg

Unter dem Motto „Das Spiel beginnt!“ lädt das Diözesanmuseum Freising bis zum Erntedankfest am Sonntag, 7. Oktober, zu einer Ausstellung in das ehemalige Kloster Beuerberg in Eurasburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, ein. Zu sehen sind die selbst gestalteten Spielkarten der Nonnen, die Kostüme, die die Salesianerinnen für Theateraufführungen an Festtagen nutzten, oder das Brettspiel „Reise in die Ewigkeit“, das den Schwestern Grundsätze christlicher Lebensführung vermittelte.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising mehrere Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt.

Konzertsaison der Dommusik Freising im Jahresüberblick

Einen Schwerpunkt des Jahresprogramms der Konzertsaison der Dommusik Freising bilden Werke des Komponisten und Freisinger Hofkapellmeisters Placidus von Camerloher, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Am Samstag, 9. Juni, um 20.30 Uhr gestalten das Domorchester und Domrektor Marc-Aeilko Aris im Renaissancehof im Kardinal-Döpfner-Haus einen musikalisch-literarischen Abend.

Theologie soll sich stärker an der Realität orientieren

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, sich in der Theologie verstärkt an der gesellschaftlichen Realität zu orientieren. „Manchmal denke ich, wir müssen in eine neue Epoche der Theologie eintreten, die solche Elemente stärker aufgreift: den Horizont der Welt, das gesellschaftliche Leben, die Zeichen der Zeit“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Donnerstagabend, 19. April, in der Hochschule für Philosophie in München. „Eine Theologie, die sich nicht der Zeit stellt, nicht nur dem Denken der Zeit, sondern auch dem Leben der Zeit, eine Theologie, die nicht im Horizont der Welt stattfindet, wäre überflüssig.“ Eine solche Theologie „könnte nicht nachhaltig sein, könnte nicht anschlussfähig sein, könnte dem Menschen von heute nichts sagen“.

Plakat Faust-Festival

Gretchen in St. Margaret

Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt sich das Erzbistum München und Freising am Faust-Festival in München. Berit Opelt zeigt am 9. Juni drei Gemälde unter dem Motto „Faust Mephistopheles“. Beginn ist um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Margaret, Margaretenplatz 1, in München-Sendling. Der Eintritt ist frei.

Ausstellungseröffnung Erasmus Grasser

Kunstwerke aus Pfarreien bei Ausstellung „Bewegte Zeiten“

Rund 70 Werke des Bildhauers Erasmus Grasser steuern Kirchenstiftungen der Erzdiözese München und Freising sowie das Diözesanmuseum Freising als Leihgaben zur Ausstellung „Bewegte Zeiten. Der Bildhauer Erasmus Grasser“ im Bayerischen Nationalmuseum in München, Prinzregentenstraße 3, bei. Damit beteiligt sich die Erzdiözese maßgeblich an der Schau, einer Kooperation von Nationalmuseum und Diözesanmuseum, von Donnerstag, 19. April, bis Sonntag, 29. Juli, anlässlich des 500. Todestages des Künstlers.

Ministrantenwallfahrt 2018

5.300 Ministranten aus dem Erzbistum fahren nach Rom

Aus der Erzdiözese München und Freising fahren 5.300 Ministranten zur internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom, die von Samstag, 28. Juli, bis Freitag, 3. August, mit rund 60.000 Ministranten stattfindet. Sie werden dort die Gemeinschaft der Ministranten aus mehr als 22 Ländern erleben, die Geschichte des christlichen Glaubens erkunden und mit Papst Franziskus bei einer Audienz auf dem Petersplatz beten. Damit sind etwa ein Viertel aller rund 22.500 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Erzbistum dabei. Aus Pfarreien und Pfarrverbänden haben sich 140 Gruppen angemeldet, die mit dem vom Bayerischen Pilgerbüro veranstalteten Angebot der Erzdiözese nach Rom reisen.