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An Gott glauben – und die Welt fängt an zu leuchten
Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, ob wir glauben oder nicht? Thomas Hürten von der Glaubensorientierung erzählt, welche Wege zu Gott fü...
Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.
Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.
Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.
MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.
Gott. Liebe. Welt. Sohn. Diese Schlagworte zeigen mir die Beziehung des Schöpfers zu uns Menschen. Gott setzt sich für mich ein, in dem er Jesus für mich in den Einsatz schickt. Aber es fehlt noch ein Wort: Glaube. Mein Auftrag ist es, an ihn zu glauben, mich auf den Weg mit ihm einzulassen, mich zu entscheiden. Wenn ich „Ja“ zu Gott und seinem Sohn sage, dann heißt es: Gott. Liebe. Ich. Leben. (Joh 3, 16-18)
Nicht immer bekommen wir im Leben das, was uns zusteht. Jesus empfiehlt uns in diesem Gleichnis, vorsichtig vorzugehen und mehrere Versuche zu unternehmen, um zu unserem Recht zu kommen. Es gibt keine Garantie, ob diese Versuche letztlich von Erfolg gekrönt sein werden. Jesus deutet aber für solche Fälle an, dass es noch einmal eine Gerechtigkeit darüber hinaus gibt. (Mk 12, 1-12)
Ich durchschaue oft nichts und wäre vermutlich in die Falle der Pharisäer getappt. Die viel größere Gefahr ist, nur den Regeln des Alltags zu gehorchen und immer den gleichen Trott zu leben: aufstehen, essen, arbeiten, einkaufen, schlafen, etc. Ich wehre mich dagegen, zu vergessen, dass Gott mir mein Leben geschenkt hat. In meine täglichen Aktivitäten schiebe ich ein paar andere hinein: danken, beten, helfen, versöhnen, freuen. (Mk 12, 13-17)
Die Auferstehung ist das krasseste Beispiel, an dem wir sehen können, dass wir die Macht Gottes nicht begreifen können. Es ist schwer, darauf zu vertrauen, dass sich das Lebendige wieder zeigen wird. Daher muss ich im Glauben die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten, wie es der Theologe Karl Rahner formuliert hat. Ich darf mit Überraschungen rechnen und hoffen, dass das Leben den Tod durchbricht. Denn mein Gott ist der Gott Jesu, des Lebenden! (Mk 12, 18-27)
Ich brauche Kraft für meinen Alltag, sonst dümpelt mein Leben blutleer dahin. Das will ich nicht, ich will mich lebendig fühlen. Jesus stärkt mich. Ich will mich von Jesus durch ihn selbst beleben lassen, er soll Teil von mir werden. Ich möchte die Verbindung zu ihm vertiefen. Denn wir gehören zusammen und bleiben durch die Eucharistie verbunden. Das ist Jesus wichtig und mir auch. (Hochfest Fronleichnam - Joh 6, 51-58)
„Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt.“ Die bekannte Liedzeile aus der Tonfilm-Operette „Die Drei von der Tankstelle“ preist die freundschaftliche Verbundenheit über irdische Dinge hinaus. Als Freundin von Jesus bin ich lebenslang und ewig mit ihm verbunden. Seine Erfahrungen mit Gott können zu meinen werden. Ich kann sie mit anderen teilen. Manchmal nehmen andere das nicht wohlwollend auf, hier und da aber schon. Aus dieser Freundschaft und Hoffnung lebe ich. (Fest Hl. Bonifatius, Bischof, Glaubensbote, Märtyrer - Joh 15,14-16a.18-20)
Diese Warnung Jesu gilt mir. Was gebe ich Gott von meinem Leben? Die Jünger haben ihr Leben schon umgestellt, folgen Jesus ohne alles Materielle nach und richten ihr Tun nach seinen Worten aus. Wie ist das bei mir? Ich gebe wenig her, ich gebe nur ab. Gott in meinen Alltag zu lassen fällt mir nicht leicht. Die Witwe ist mir ein Vorbild: Sie zählt ganz auf Gott. Es wird mit ihm immer weitergehen. (Mk 12, 38-44)
Der Impuls für diese Woche kommt von Pastoralreferentin Kristin Undisz, Fachreferentin für Medien und Digitalität im Ressort Bildung des Erzbischöflichen Ordinariates