Metallene Rosenblüte an einem Gitter vor unscharfem Kirchenfenster mit buntem Licht.
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Sein Wort mit in den Alltag nehmen – so wächst unsere Verbindung zu Gott.

Impuls zum Tagesevangelium

Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.

Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.

Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.

MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.

Sonntag - 07. Juni

Eine aufbauende Zusage erreicht uns im heutigen Evangelium. In der Begegnung mit Jesus fallen alle konventionell errichteten Grenzen. Er ruft Matthäus und uns, ihm einfach zu folgen. Ganz egal, wo und wie wir leben. Die konkrete Begegnung mit ihm in der Feier des gemeinsamen Mahles, insbesondere am Sonntag, kann für uns dafür zu einer Kraftquelle werden. Wir erfahren dabei, dass es nicht nur um eine theoretische Heilslehre geht, sondern dass er wirklich zum Arzt für Leib und Seele werden kann. (Mt 9, 9-13)

Montag - 08. Juni

Die Seligpreisungen geben ein hohes Niveau für unser Zusammenleben vor. Wenn ich mich im eigenen Lebenskreis umschaue, spüre ich genau, dass ich von solchen Menschen lebe, die sich ernsthaft bemühen, diese Maßstäbe Jesu zu verwirklichen. Da denke ich, ist es ermutigend, dass Jesus auch uns zutraut, selig werden zu können. (Mt 5, 1-12)

Dienstag - 09. Juni

Die Heiligen der Kirche haben die Herausforderung einer gut gestalteten Gottesbeziehung angenommen. So können sie für uns zum Licht und zum Salz für die eigene Lebensgestaltung werden. Durch sie motiviert können wir in unserem jeweiligen Lebensumfeld dazu beitragen, den Willen Gottes in dieser Welt umzusetzen. Die Gebote können dabei eine Orientierung geben, gerade in einer Zeit, in der es an Haltepunkten fehlt. (Mt 5, 13-16)

Mittwoch – 10. Juni

Der Wille Gottes sucht in den unterschiedlichen Phasen des Bundes mit den Menschen nach konkreten Ankerpunkten. Diese sind nicht nach Beliebigkeit einfach auszutauschen oder wegzuschieben, sondern sie werden in Kontinuität von der Liebe Gottes zu uns Menschen bestimmt. In Jesus Christus erreicht diese Willensbekundung seinen Höhepunkt, in dem er selbst Mensch wird. So dürfen wir auf sein Handeln schauen, weil es die Erfüllung all dessen, was er uns verheißen hat, darstellt. (Mt 5, 17-19)

Donnerstag, 11. Juni

Unübersichtliche Herausforderungen stellen sich uns täglich. Das gilt für den privaten Alltag, aber auch für die gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge. Als Christinnen und Christen können wir diese nicht nach einem Plan abarbeiten. Mit Kreativität und Phantasie dürfen wir die Liebe zueinander im konkreten Umgang miteinander in das gemeinsame Leben einbringen. Eine sicher manchmal anstrengende, aber auch lohnende Aufgabe. (Mt 5, 20-26)

Freitag - 12 Juni

Wir dürfen am heutigen Fest auf ihn, unseren Herrn Jesus Christus, schauen. Er ist es, der von Herzen gütig und demütig ist, und so dürfen auch wir den Menschen um uns herum und in allen Erdteilen verbunden sein. Das kann durch konkrete Hilfe geschehen und im Gebet füreinander seinen Ausdruck finden. So kann sich Herzlichkeit, die uns in eine gute Zukunft führt, ereignen. (Hochfest Heiligstes Herz Jesu - Mt 11, 25-30)

Samstag - 13. Juni

Die Lebenshaltung Mariens ist geprägt von Glaube, Hoffnung und Liebe. „Sie bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.“ Das zeigt, dass sie das Wirken Gottes in ihrem Leben im Innersten wahrnimmt. Das ist die Quelle zur Gestaltung des eigenen Lebens. Der heutige Gedenktag lässt mich aufblicken zu ihr. Er motiviert mich, auch die Erfahrungen seiner Gegenwart in mir wirken zu lassen. (Unbeflecktes Herz Mariä - Lk 2, 41-51)

Zur Person

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Der Impuls für diese Woche kommt von Monsignore Wolfgang Huber, Präsident des Internationalen Katholischen Hilfswerks missio München