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An Gott glauben – und die Welt fängt an zu leuchten
Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, ob wir glauben oder nicht? Thomas Hürten von der Glaubensorientierung erzählt, welche Wege zu Gott fü...
Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.
Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.
Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.
MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.
Wer bist du? Um das herauszufinden, braucht es unter anderem den Blick auf Personen, die uns begegnen. In Beziehung erfahren wir viel über uns selbst. Daraus erwachsen Selbstvertrauen, Empathie, Entschlossenheit. In der Begegnung mit dem Auferstandenen werden wir verwandelt und gerufen in die Nachfolge. (Joh 21, 1–14)
Was ist eigentlich meine Motivation? Jesus stellt die richtigen Fragen. Auch mir. Worum geht es mir wirklich, wenn ich mich oft so oder so verhalte? Jesus hält mir den Spiegel vor und zeigt mir deutlich, worum es mir gehen sollte: um ihn und seine Botschaft. (Joh 6, 22-29)
Das Manna in der Wüste war wichtig für das Überleben der Israeliten. Mit Jesus und in seiner Person erneuert Gott Vater seinen Bund mit uns Menschen. Ich darf ein Teil davon sein und mich hingezogen fühlen zu ihm, unserem Erlöser. Er sichert mir nicht nur das Überleben, sondern eröffnet eine Lebensperspektive, die ich gestalten kann. (Joh 6, 30-35)
Was sollen wir glauben? Angesichts der zerstörerischen Wut unserer Tage trägt uns doch die Zusage Jesu, dass wir niemals zugrunde gehen. Auch wenn Kriege nicht enden wollen, wenn wir die Umwelt zerstören, wenn unsere Beziehungen in die Brüche gehen, wenn Glaubensgebäude einstürzen: Jesus bleibt das Fundament unserer Hoffnung. (Joh 6, 35–40)
Wohin gehen wir? Jeden Tag sollen wir in die Schule des Evangeliums gehen. Dann werden wir die Wüstenzeiten und Durststrecken des Lebens gut überstehen und zu einem Leben in Fülle gelangen. (Joh 6, 44–51)
Wovon leben wir? In vielen Kirchen kann der Betrachter in den Himmel schauen. An Fronleichnam schauen wir unter den Himmel auf das Brot, das alle Erquickung in sich birgt. Wie tröstlich! Kalorien für die Seele. Auf vieles, was uns marktschreierisch angeboten wird, können wir getrost verzichten. (Joh 6, 52–59)
Ich möchte eigentlich kein tödliches Gift trinken, um zu erproben, ob ich auch richtig an Jesus glaube. Ich denke eher, ganz so wörtlich soll ich es auch nicht nehmen. Ich möchte den Text als Zusage verstehen, dass der Herr, wenn ich in seinem Auftrag unterwegs bin, bei mir ist, wie ein guter Freund, wie ein geschickter Begleiter, der mich vor vielen Gefahren bewahrt. (Fest Hl. Evangelist Markus - Mk 16, 15–20)
Der Impuls für dieser Woche kommt von Monsignore Martin Cambensy, Pfarrvikar im Pfarrverband Moosach-Olympiadorf.