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An Gott glauben – und die Welt fängt an zu leuchten
Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, ob wir glauben oder nicht? Thomas Hürten von der Glaubensorientierung erzählt, welche Wege zu Gott fü...
Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.
Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.
Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.
MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.
Zumindest in unserem Land sind wir Mitgestalter des Lebens. Und: Entscheidungen zu treffen, ist nicht immer leicht, aber sehr notwendig. Auch das Ja- oder Nein-Sagen hört sich leichter an, als es ist. Beide Antworten haben auch eine notwendige Konsequenz: ein Lassen von etwas. Aber genau da liegt der wesentliche Beitrag zu einem Finden, das wie ein unüberbietbarer Schatz für uns ist. (Mt 13, 44-52)
Jesus braucht uns Menschen nicht nur, um Not und Mangel in der Welt und beim je einzelnen Menschen zu lindern. Er braucht uns zu viel mehr. Jeder Mensch, der sich anrufen und einspannen lässt im Dienst und Dasein für die Menschen, die Hilfe not-wendend brauchen, erfahren dabei Sinn. Und Sinnperspektiven haben einen bleibenden Wert. Das ist nicht nur ein Geben, sondern auch ein Empfangen. Das ist auch ein „Himmel auf Erden“. (Mt 13, 31- 35)
Gott sei Dank dürfen wir um einen Acker wissen und darin leben, in dem schon so viel Gutes gesät wurde. Mit uns und durch uns will Jesus auch weiter aussäen und Gutes wachsen lassen. Ja, in jedem Menschen ist viel Gutes angelegt, das wachsen und sich vermehren möchte, und es auch kann. Wichtig ist dafür, dass ich mich nicht vorrangig mit dem Unkraut beschäftige. Wie gut, dass Jesus auch das zu seiner Angelegenheit macht und - am Ende - Engel damit beauftragt. (Mt 13, 36-43) (Mt 12, 46-50)
Marta beschwert sich! Marta ist unzufrieden! Marta erwartet von Jesus, dass er ihrer Unzufriedenheit entsprechend handelt und ihren Unmut an Maria weitergibt. Jesus reagiert entspannt und zeigt mir dabei, dass ich für meine Unzufriedenheiten selbst verantwortlich bin und ich mich selbst fragen muss, ob ich mit dem, was ich gerade tue, zufrieden bin oder nicht. (Hll. Marta, Maria und Lazarus von Betanien - Lk 10, 38–42)
Auch ich brauche Orte und Zeiten, an denen ich zur Ruhe komme, die mich gleichsam gesammelt und gegenwärtig sein lassen. Als Ordensfrau habe ich es natürlich gut, da wir eine Tagesordnung haben, die mich zentriert. Aber vielleicht haben auch Sie einen Ort, eine Art Himmel auf Erden, an dem Sie gerne verweilen. Für manche ist es die Kirche, ein Feldkreuz oder ein Wallfahrtsort. Das Heilsame an so einem Platz ist meistens eine besondere Erfahrung, nach der wir - einmal - anders weggehen konnten als wir hinkamen. Ja, solche Wunder gibt es mehr als offiziell anerkannte! (Mt 13, 47-52)
Er oder sie sind nicht wieder zu erkennen. So klingt Bewunderung und Anerkennung. „Woher hat er diese Weisheit“ fragen sich die Leute bei Jesu Heimatbesuch in Nazareth. Wir dürfen dankbar dafür sein, dass aus jedem von uns „etwas werden kann.“ (Hl. Ignatius von Loyola, Ordensgründer - Mt 13, 54–58)
Die Entschlossenheit und der Mut des Johannes beeindrucken mich, auch sein Gottvertrauen. Denn wie oft bin ich eher ein Herodes, der sich mehr von Menschenwort beeinflussen lässt als von Gottes Wort. Gegen den Strom schwimmen ist anstrengend und birgt das Risiko, auf Widerstand zu treffen. Wie oft bin ich bereit, ein Johannes zu sein? (Mt 14, 1–12)
Der Impuls für diese Woche kommt von Sr. Rosa Maria Dick, Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in München.