Metallene Rosenblüte an einem Gitter vor unscharfem Kirchenfenster mit buntem Licht.
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Sein Wort mit in den Alltag nehmen – so wächst unsere Verbindung zu Gott.

Impuls zum Tagesevangelium

Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.

Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.

Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.

MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.

Sonntag – 25. Oktober

Wie gelingt mir ein liebevoller Umgang mit meinen Nächsten? Jesu Hinweis auf die zwei wichtigsten Gebote gibt mir den Schlüssel dazu. Um Liebe schenken zu können, muss ich mich selbst in Liebe annehmen und das gelingt mir nur, weil ich in der Liebe Gottes stehe, auf die ich mit liebendem Dank antworten kann. Ich habe ein persönliches Gebet, das versucht, dieses Gefühl in Worte zu fassen: „Herr, du kommst meinem Dank mit Liebe entgegen. Lass mich Dank sein, Dank und Liebe alle Tage meines Lebens“. (Mt 22, 34–40)

Montag – 26. Oktober

Wie oft nehme ich mir heraus, was ich für andere nicht gelten lasse. Fühle ich mich moralisch überlegen und folge doch gerne meiner Bequemlichkeit. Jesus lädt mich ein, die vielen kleinen Selbsttäuschungen in meinem Leben kritisch zu betrachten. Und er erinnert mich daran, dass Regeln spätestens dann ihre Relevanz verlieren, wenn es um das Wohlergehen meiner Nächsten geht und das Gebot der Liebe als einziges Gesetz gefragt ist. (Lk 13, 10-17)

Dienstag – 27. Oktober

Wie oft nehme ich mir heraus, was ich für andere nicht gelten lasse. Fühle ich mich moralisch überlegen und folge doch gerne meiner Bequemlichkeit. Jesus lädt mich ein, die vielen kleinen Selbsttäuschungen in meinem Leben kritisch zu betrachten. Und er erinnert mich daran, dass Regeln spätestens dann ihre Relevanz verlieren, wenn es um das Wohlergehen meiner Nächsten geht und das Gebot der Liebe als einziges Gesetz gefragt ist. (Lk 13, 10-17)

Mittwoch – 28. Oktober

Ich bin wie sie. Jesus hat keine Genies berufen. Es sind Zweifler, Betrüger, Leugner und Verräter. Dennoch will er genau diese an seiner Seite. Jesus entscheidet sich also nicht für vollkommene Apostel. Es sind allerdings die besten für ihn und für Gott. Das macht mir Hoffnung. Auch ich muss nicht perfekt sein. Aber ich muss mich von Jesus in seinen Dienst nehmen lassen und sein Leben durch mein Leben bezeugen. (Fest Hl. Simon und hl. Judas, Apostel - Lk 6, 12 – 19)

Donnerstag – 29. Oktober

Wenn ich mutlos bin, mein Weg hart und sorgenvoll ist und mein Glaube eher klein, dann trösten mich zwei Dinge: Jesus selbst ist immer weiter gewandert. Und die mütterliche Seite Gottes: Das Bild der Henne, die ihre verirrten Küken wieder einsammelt, schenkt mir Vertrauen. Meine Umwege auf dem Weg zu Gott werden am Ende wieder in seine Geborgenheit führen. (Lk 13, 31 – 35)

Freitag – 30. Oktober

Jesus gibt mir ein Beispiel: Über allen Regeln, über allen Gesetzen, über allen Terminen und Notwendigkeiten steht immer die Not der Mitmenschen, die in diesem Augenblick am meisten meine Hilfe brauchen. (Lk 14, 1-6)

Samstag – 31. Oktober

Hierarchie, Rangordnung, Ehrengäste, Honoratioren: Das alles hat im Grunde in Jesu Vorstellung keinen Platz. Es ist so absurd unwichtig, dass er sich sogar ein bisschen lustig darüber macht. Das wirkt sehr erfrischend auf mich und ermutigt mich, Rangordnungen ebenso komplett zu ignorieren und einfach allen Menschen mit demselben Respekt und demselben liebenden Wohlwollen zu begegnen. (Lk 14,1.7-11)

Zur Person

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Der Impuls für diese Woche kommt von Sascha Rotschiller, stellvertretender Direktor der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg.