Pressemitteilungen

Steigende Nachfrage bei Online- und Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising präsentiert sich und ihre Angebote bei einem Online-Informationsabend am Dienstag, 26. Januar 2021 von 18 bis 20 Uhr auf der Münchner Freiwilligenmesse, die in diesem Jahr rein digital stattfindet

„Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“

Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen betonen Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt in einer gemeinsamen Videobotschaft die Kraft des Gebets. „Das Gebet öffnet uns, vernetzt uns untereinander, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“, sagt der Erzbischof von München und Freising. Damit werde deutlich, „dass die Christen verbunden sind, dass sie eins sind und um eine größere Einheit weiter ringen“. Landesbischof Bedford-Strohm erinnert daran, dass dabei die Ökumene sehr wichtig sei: „Wir brauchen Versöhnung, wir brauchen Einheit, wir brauchen Kraft. Wie könnten wir uns diese Kraft nach Konfessionen geteilt schenken lassen? Es ist der eine Herr Jesus Christus, der uns diese Kraft schenkt“.

Marx: „Polizeiseelsorge ist Dienst am Gemeinwesen“

Die Polizeiseelsorge der Kirche ist nach Kardinal Reinhard Marx „Dienst am Gemeinwesen“, da sie Polizistinnen und Polizisten unterstütze, wenn diese „Trost und Kraft brauchen in schwierigen Situationen“. Einsatzkräfte müssten bei ihrem Auftrag bestärkt werden, „Polizei zu sein in einem Rechtsstaat, einer Demokratie, in einem Gemeinwesen, das die Freiheit, das Leben und die Würde des Einzelnen schützt und dagegen vorgeht, wenn all das gefährdet wird“. Marx dankte der Polizei „und allen, die in der Polizeiseelsorge mit an ihrer Seite sind“, bei einem Gottesdienst zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Bayerischen Polizeiseelsorge am Mittwoch, 20. Januar, im Münchner Liebfrauendom. Der Tag ist zugleich Gedenktag des Heiligen Sebastian, Schutzpatron der Polizei.

Trost spenden mit den Ritualen der Kirche

Von berührenden Begegnungen der „Einsatzgruppe Seelsorge für Menschen mit COVID-19“ der Erzdiözese München und Freising erzählt die neue Folge der Videoreihe „Mittwochsminuten“. Seit April 2020 besuchen die rund 50 Frauen und Männer der Truppe Personen in Quarantäne und an COVID-19-Erkrankte zuhause oder in Einrichtungen wie Altenheimen, um ihnen seelsorglich beizustehen. Auch für die Angehörigen sind sie wichtige Ansprechpartner. Die Videos der „Mittwochsminuten“ erscheinen jeden zweiten Mittwoch ab 12 Uhr im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese.

Erzdiözese spendet 50.000 Euro für Erdbeben-Opfer

Nach Spendensammlungen und der Organisation von Hilfstransporten in die von dem Erdbeben in Kroatien betroffenen Gebiete durch die kroatische katholische Gemeinde in München unterstützt auch die Erzdiözese München und Freising die Versorgung der notleidenden Menschen in der Region. Mit 50.000 Euro aus dem Katastrophenfonds werden Essenskonserven, Hygieneartikel, Container und Zelte sowie deren technische Ausstattung etwa mit Heizungen und Stromaggregaten finanziert. 

Abschluss des Jubiläumsjahres 100 Jahre Polizeiseelsorge

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Bayerischen Polizeiseelsorge feiert Kardinal Reinhard Marx am Mittwoch, 20. Januar, um 17.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Der Gottesdienst am Gedenktag des Heiligen Sebastian, Schutzpatron der Polizei, wird live im Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. Am Gottesdienst werden vor Ort auch dreißig Polizistinnen und Polizisten sowie einige Polizeiseesorgerinnen und -seelsorger teilnehmen.

Kardinal Marx: „Fratelli tutti“ unterstreicht Grundhaltung des Papstes, dass Kirche nicht um sich selbst kreisen dürfe

Kardinal Reinhard Marx würdigt die heute veröffentlichte Enzyklika „Fratelli tutti“ von Papst Franziskus als einen bedeutsamen Text, der zur rechten Zeit komme. Sie unterstreiche die Grundhaltung des Papstes, dass Kirche nicht um sich selbst kreisen dürfe, so der Erzbischof von München in Freising in seiner Würdigung. „Fratelli tutti“ schließe an die Sozialenzykliken früherer Päpste an und bringe mit dem Begriff der „sozialen Freundschaft“ einen neuen Aspekt ein. Marx betont, die Enzyklika sei ein wichtiger Beitrag für die Schaffung von Frieden und Gerechtigkeit – innerhalb der einzelnen Nationen und in der Welt.