Pressemitteilungen

Interkulturelle Woche eröffnet: „Zusammen leben, zusammen wachsen.“

Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Dom „Zu Unserer Lieben Frau“ (Frauenkirche) in München ist heute (27. September 2020) die 45. Interkulturelle Woche (IKW) eröffnet worden. Der ökumenische Gottesdienst wurde unter anderem gestaltet vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sowie dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und Metropolit Augoustinos von Deutschland, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz.

„Tradition, Konzentration, Innovation“ - Auftakt zum Strategieprozess

In einem Gesamtstrategieprozess entwickelt die Erzdiözese München und Freising Leitlinien für ihr Handeln und prüft, wie sie mit ihrem Angebot in den verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern die Erfüllung ihrer Grundaufträge noch wirksamer gestalten kann. Es bestehe eine „moralische Verpflichtung, die Ressourcen, die da sind, sinnvoll einzusetzen“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bei der Auftaktveranstaltung zu dem Gesamtstrategieprozess am Samstag, 26. September, in München. Als Leitworte nannte der Kardinal „Tradition, Konzentration, Innovation“.

Kardinal Marx ruft zum Einsatz gegen Rechtsradikalismus auf

Kardinal Reinhard Marx hat am 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats zum Einsatz gegen Rechtsradikalismus und Rassismus aufgerufen. „Wir müssen dagegen vorgehen, auch als Kirche. Wir müssen unsere Stimme erheben und uns einsetzen, auch im kleinen Kreis, auch in unseren Pfarreien. Das fängt mit der Sprache an, das fängt mit den Haltungen an“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Samstag, 26. September, im Münchner Liebfrauendom. „Heute wissen wir, dass dieses Attentat einen rechtsradikalen Hintergrund hatte, und wir sind aufmerksam, auch für das, was heute in unserer Gesellschaft an rechtsradikalen und rassistischen Thesen vertreten wird.“ Kardinal Marx schloss die 13 Toten des Attentats und die Verletzten, „die bis heute darunter leiden“, in sein Gebet ein, ebenso die Menschen, die sich am Samstagmorgen am Ort des Anschlags an der Münchner Theresienwiese zu einer Gedenkfeier versammelten, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Landeskomitee ruft zu ökosozialer Transformation auf

Das Bündnis „Bayernplan2020“, dem auch das Landeskomitee der Katholiken in Bayern angehört, ruft zur Beteiligung auf, wenn am Freitag, 25. September, die Initiative FridaysForFuture ihren Globalen Klimastreik wieder aufnimmt und am Samstag, 26. September, bayernweit Christinnen und Christen den Ökumenischen Tag der Schöpfung begehen. Laut einer Stellungnahme begrüßt das Bündnis diese Aktivitäten, „die vorhandene Krisen und Gefahren ins Gedächtnis rufen“. Das Bündnis mahnt zugleich an, „dass es nicht allein bei Demonstrationen und Gebet bleiben“ dürfe, sondern Taten erforderlich seien: „Um Klimawandel und Artensterben zu begegnen müssen Wirtschaft und Gesellschaft unverzüglich sozial gerecht und ökologisch nachhaltig umgebaut werden“, heißt es in der Stellungnahme.

Altarweihe mit Weihbischof Haßlberger in Hebertshausen

Mit der Weihe des neuen Altars der alten Georgskirche in Hebertshausen (Landkreis Dachau) durch Weihbischof Bernhard Haßlberger am Sonntag, 4. Oktober, um 10 Uhr, findet die umfassende Sanierung und teilweise Neugestaltung von Kirche, Friedhof, Aussegnungshalle und Kalvarienberg an einem historisch sensiblen Ort – der Kirchhügel war der einzige Ort, von dem aus der Ausbildungsschießplatz des Konzentrationslagers Dachau und damit der Schauplatz von Massenerschießungen einsehbar war – ihren Abschluss. Medienvertreter sind eingeladen zu einem

Pressegespräch am Dienstag, 29. September, um 10 Uhr
in der alten Kirche St. Georg
Kirchenweg 5, 85241 Hebertshausen.

Auftakt zum Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese

Mit einer Auftaktveranstaltung am Samstag, 26. September, beginnt die Erzdiözese München und Freising ihren Gesamtstrategieprozess, mit dem sie sich den Herausforderungen für die Zukunft stellt. Angesichts eines rasanten gesellschaftlichen Wandels mit großen Auswirkungen auf das kirchliche Leben hat man sich zum Ziel gesetzt, Leitlinien zu entwickeln, anhand derer die Erzdiözese ihr Handeln langfristig wirksam ausrichten kann. Der Prozess ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt und wird vielfältige kirchliche Handlungsfelder berücksichtigen. Zum Auftakt kommen rund 60 Vertreterinnen und Vertreter zentraler Gremien der Erzdiözese im kirchlichen Tagungshaus Salesianum in München-Haidhausen zusammen.

Erzdiözese gratuliert Georg Schneider zum 90. Geburtstag

Die Erzdiözese München und Freising gratuliert Prälat Georg Schneider zu seinem 90. Geburtstag, den dieser am Mittwoch, 23. September, feiert. Der 1930 in München geborene und 1960 in Freising zum Priester geweihte Schneider hat sich neben seinem pastoralen Wirken in vielen Bereichen engagiert: Unter anderem begründete er 1970 die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freising, die heuer seit 50 Jahren besteht.

Gesprächsforum für Betroffene im Traunsteiner Studienseminar St. Michael

Nach dem Bekanntwerden von Vorwürfen physischer und psychischer Gewalt und Missbrauchs im Traunsteiner Studienseminar St. Michael bis Mitte der 1980er Jahre hat die Erzdiözese ehemaligen Seminaristen ein Gesprächsforum angeboten.

Auftakt der Interkulturellen Woche im Liebfrauendom

Der bundesweite Auftakt der Interkulturellen Woche wird in diesem Jahr am Sonntag, 27. September, in München begangen. Um 16 Uhr feiern im Münchner Liebfrauendom Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands, und Metropolit Augoustinos von Deutschland, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz, einen ökumenischen Gottesdienst. Ebenso beteiligt sind ökumenische Initiativen; jüdische und muslimische Vertreter werden Grußbotschaften verlesen. Zentraler Bestandteil ist das Gedenken an die Opfer des Oktoberfestattentats.

Landeskomitee warnt vor Ausweitung von Suizidbeihilfe

Das Landeskomitee der Katholiken warnt vor der Ausweitung von Suizidbeihilfe, nachdem das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 26. Februar 2020 ein Verbot gewerbsmäßiger Sterbehilfe aufgehoben hat. Es müsse „alles dafür getan werden, dass Menschen, die unter schweren Krankheiten zu leiden haben, einen Platz in unserer Gesellschaft haben“, heißt es in einer Stellungnahme der katholischen Laien. Allen Menschen mit Krankheiten, Beeinträchtigungen und Behinderungen müsse daher deutlich gemacht werden, „dass sie gewollt und wertvoll sind. Gerade auch psychische Erkrankungen sollten noch mehr als bisher wahr- und ernstgenommen werden. Niemand darf durch das gesellschaftliche und familiäre Umfeld in die Situation gebracht werden, sich gegen den eigenen Willen mit der Frage der Selbsttötung auseinandersetzen zu müssen“, fordert das Landeskomitee.

Marx: Im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachlassen

Anlässlich des am Abend des 18. September beginnenden jüdischen Neujahrsfestes Rosch ha-Schana hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den Jüdinnen und Juden in Bayern Friedens- und Segenswünsche übermittelt. In seinem Grußwort, das im Mitteilungsblatt des Landesverbandes Israelitischer Kultusgemeinden in Bayern „Jüdisches Leben in Bayern“ veröffentlicht wurde, erinnert Marx an den Terroranschlag in Halle, der gegen die jüdische Gemeinde gerichtet war, die gerade das wenige Tage nach Rosch ha-Schana liegende höchste jüdische Fest Jom Kippur feierte. „Der Antisemitismus in Deutschland hat damit eine neue, furchtbare Stufe erreicht und zeigt, dass wir nicht nachlassen dürfen, gemeinsam dieses Gift des Hasses zu bekämpfen“, so Kardinal Marx.

„Bayern in Freising“ anlässlich des Bistumsjubiläums 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising

Die Bayerische Landesausstellung wird 2024 in Freising zum Bistumsjubiläum 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising als Gemeinschaftsprojekt des Freistaates Bayern und der Erzdiözese München und Freising stattfinden. Der Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler und der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, haben am Donnerstag, 17. September, auf dem Freisinger Domberg die Kooperationsvereinbarung zur Bayerischen Landesausstellung 2024 mit dem Arbeitstitel „Bayern in Freising“ anlässlich des Bistumsjubiläums 1300 Jahre hl. Korbinian in Freising unterzeichnet. Anwesend waren auch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese, und der Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann.

Breites Bündnis fordert „Bildungszeit für Beschäftigte“

Zum Start des parlamentarischen Betriebs im Bayerischen Landtag übergibt das Bündnis „Bildungszeit für Beschäftigte in Bayern“, dem auch das Landeskomitee der Katholiken in Bayern angehört, den Abgeordneten am Mittwoch, 23. September, eine symbolische Schultüte. Darin enthalten ist die Forderung, rasch eine bezahlte Bildungsfreistellung in Bayern per Gesetz zu ermöglichen. Das Bündnis war auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Bayern und des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Landesverband Bayern entstanden.

„Kirche lebt von der Gemeinschaft“

Die Gemeinschaft unter den Gläubigen ist zentral für das Leben der Kirche – das ist der Kerngedanke der neuen Folge der „Mittwochsminuten“, mit der die Videoreihe nach einer Sommerpause wieder aufgenommen wird. In der Zeit der Coronakrise habe sie „ganz deutlich gemerkt, wie sehr Kirche von Gemeinschaft lebt“, sagt Kathrin Baumann, Pastoralreferentin in den Pfarrverbänden Miesbach und Hausham, in dem Videoimpuls, der sich mit den Auswirkungen der Coronakrise auf Gemeinden befasst: „Ohne die Möglichkeit, sich zu treffen, miteinander zu reden, miteinander zu feiern, bricht der allergrößte Teil des kirchlichen Lebens weg.“