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„Ort, wo Hoffnung aufgerichtet und Bildung ermöglicht wird“

Bei einem Festgottesdienst anlässlich der Amtseinführung von Birgit Schaufler als Präsidentin der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) hat Kardinal Reinhard Marx die KSH als Ort bezeichnet, „wo Hoffnung aufgerichtet und Bildung ermöglicht wird, wo Chancen für alle erspürt werden“. Die Katholische Stiftungshochschule befähige ihre Studierenden zudem, selbst Orte zu schaffen, „wo Menschen zueinander geführt werden, wo Religionen zusammensitzen können, wo ein Tisch bereitet ist, besonders für die Schwachen“. All das seien Zeichen für das Reich Gottes, das Jesus im Evangelium verkündet und das mit ihm auf Erden gekommen sei, sagte der Erzbischof von München und Freising, am Freitag, 20. Mai, in der Campuskirche des Kirchlichen Zentrums im Münchner Stadtteil Haidhausen.

"Katholikentag: Wie kann Kirche ihre Botschaft mitteilen?"

Kardinal Reinhard Marx nimmt beim 102. Deutschen Katholikentag an einem Podium zur Kommunikation und medialen Vermittlung der kirchlichen Botschaft teil und kommt dabei ins Gespräch mit der Publizistin Beatrice von Weizsäcker, dem SWR-Intendanten Kai Gniffke und dem Medienwissenschaftler Philipp Gessler. Das Podium am Samstag, 28. Mai, 14 bis 15.30 Uhr in der Liederhalle, Ebene 3, Mozart-Saal, Berliner Platz 1-3, in Stuttgart, wird verantwortet von der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP), deren Vorsitzender, Joachim Frank, es moderiert. Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, ist Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, mithin „Medienbischof“.

„Das österliche Leben jetzt sichtbar machen“

Bei einem feierlichen Investiturgottesdienst im Münchner Liebfrauendom hat Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 14. Mai, acht neue Mitglieder in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. Dabei sagte der Erzbischof von München und Freising, der Großprior der Deutschen Statthalterei des Ordens ist, Aufgabe der Ordensmitglieder und aller Christen sei es, „das österliche Leben jetzt sichtbar zu machen und nicht allein auf die Ewigkeit zu verweisen.“ Die Predigt Jesu beziehe sich auf die Gegenwart: „Er spricht davon, was passiert, wenn der Himmel jetzt die Erde berührt. Was das Himmelreich bedeutet, jetzt, wenn wir uns um einen Tisch versammeln, wenn den Sündern vergeben wird, wenn Kranke geheilt werden.“ In diese Aufgabe seien alle Christen hineingerufen: „Jesus hat gesagt: Schaut – Gott ist da, der Himmel ist offen.“

„Die größte Geschichte aller Zeiten“

Die Passionsspiele Oberammergau zeigen laut Kardinal Reinhard Marx „die größte Geschichte aller Zeiten“. Sie seien „ein großes Geschenk“ für viele Menschen, sagte der Erzbischof von München und Freising bei dem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst für die Passionsspiele, den er gemeinsam mit dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Samstag, 14. Mai, im Oberammergauer Passionstheater feierte. Wer die Passionsspiele verfolge, sei „eingeladen, die Welt mit den Augen Jesu von Nazareth zu sehen und zu glauben, dass diese Blickrichtung hinweist auf Gott selbst“, sagte Kardinal Marx: „Schauen wir, was er sagt, wie er gelebt hat, dann bekommen wir eine Ahnung, was es bedeutet, wenn wir ‚Gott‘ sagen.“ Es gehe nicht nur um ein Spiel, sondern „eine Herausforderung, unser Leben danach auszurichten, zu sehen, wie passt meine Blickrichtung mit ihm zusammen“.

St. Paul als Teil von Ausstellungsprojekt „Auf der Suche…“

Mit einer Installation der taiwanesischen Künstlerin Charwei Tsai nimmt die Pfarrkirche St. Paul an dem Ausstellungsprojekt „Auf der Suche…“ teil. Von Sonntag, 15. Mai, an ist in der Kirche im Münchner Bahnhofsviertel eine Arbeit aus Tsais seit 2011 fortwährendem „Feather Project“ zu sehen. Die Installation besteht aus einem Berg beschrifteter Federn, die auf einem großen Spiegel mittig auf einer oktogonalen Sitz-Plattform ruhen. Die Texte auf den Federn sind Wünsche und Gebete, die von Besucherinnen und Besuchern der Kirche aufgeschrieben werden.