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4.800 Ministranten aus dem Erzbistum reisen zum Papst

4.800 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Erzbistum München und Freising reisen am Samstag, 27. Juli, nach Rom, wo bis Freitag, 1. August, rund 50.000 junge Menschen zur XIII. Internationalen Ministrantenwallfahrt unter dem Motto „Mit Dir“ erwartet werden. Weihbischof Wolfgang Bischof feiert den Eröffnungsgottesdienst am Sonntag, 28. Juli, mit den Teilnehmenden aus dem Erzbistum im Petersdom, Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, den Abschlussgottesdienst am Donnerstag, 1. August, in der Basilika St. Paul vor den Mauern. Beide Messen werden musikalisch von der Kirchenband der Münchner Pfarrei Maria Trost, Tina B., gestaltet.

"Immer die Schöpfung und das Leben im Blick behalten"

Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit betont und nochmals auf die wichtige Rolle der Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus verwiesen. „Nachhaltigkeit bleibt ein großes Thema für die gesamte Erzdiözese, für unsere Kindertageseinrichtungen, Schulen und Pfarreien. Wir müssen dabei immer die Schöpfung und das Leben im Blick behalten“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag, 18. Juli, bei der Preisverleihung des von ihm ausgelobten Laudato-Si-Preises zur Förderung des Engagements von Kindern und Jugendlichen für mehr Schöpfungsverantwortung und Nachhaltigkeit in München. Zwei Dokumente der Kirche habe er in den vergangenen zehn Jahren besonders in Erinnerung behalten, so Marx, mit denen diese weltweit auf sich aufmerksam machen konnte: „Das eine war die Enzyklika ‚Laudato Si‘ von Papst Franziskus, mit der die Kirche an der Spitze einer weltweiten Bewegung stand.“ Das andere sei die „gemeinsame, einstimmige und eindeutige“ Erklärung der deutschen Bischöfe im Februar 2024 gewesen, „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“.

Erzdiözese legt Jahresabschluss 2023 und Haushalt 2024 vor

Die Erzdiözese München und Freising hat im Rahmen ihrer jährlichen Finanzpressekonferenz am Donnerstag, 18. Juli, ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2023, den Haushalt 2024 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Die Rechnungslegung erfolgte wie seit dem Jahr 2015 gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB).

Marx: „Wichtig, dass wir als Kirche an Hochschule präsent sind“

Kardinal Reinhard Marx hat dem Orden der Jesuiten für jahrzehntelanges Engagement in der Hochschulseelsorge an der Ludwig-Maximilians-Universität München gedankt. Er verband den Dank mit der Bitte, „dass es in dieser Hochschulgemeinde in guter Weise weitergeht“ und sagte Unterstützung zu. „Wir werden dafür sorgen. Ich werde ein Auge darauf haben. Das ist mir wichtig!“, so der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 17. Juli, in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) an der Leopoldstraße 11. Im Rahmen eines Gottesdienstes, an dem der Provinzial der Jesuiten in Zentraleuropa, Pater Bernhard Bürgler, teilnahm, verabschiedete Marx die Jesuiten aus der Hochschulpastoral der LMU. Provinzial Bürgler verwies darauf, dass es für die Jesuiten ein Abschied „schweren Herzens“ sei. „Aber es ist kein Geheimnis“, so Bürgler: „Wir Jesuiten werden weniger und es bleibt uns nichts übrig, als uns von Orten und Tätigkeiten – auch von wichtigen – zurückzuziehen!"

„Kirche ist da, wo die Menschen sind, wo sie leiden und schwach sind“

Kardinal Reinhard Marx hat in München mit dem am Ostfriedhof gelegenen Trauerpastoralen Zentrum ein offenes Angebot der Erzdiözese München und Freising für trauernde Menschen eröffnet. „Wir hoffen, dass damit ein Zeichen der Hoffnung gesetzt wird, dass wir da sind, wo die Menschen sind und leiden und schwach sind“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 16. Juli, bei der Segensfeier des von der Erzdiözese errichteten so genannten Hauses am Ostfriedhof. „Leben ist ein einmaliges Geschenk, es ist begrenzt – damit umzugehen ist schwer“, so Marx, der eine „Individualisierung, Ausgrenzung und ,Entsorgung‘ des Lebens“ am Ende kritisierte: Damit sei „die letzte Antwort noch nicht gefunden.“ Der Erzbischof unterstrich: „Wir wollen ein Zeichen setzen: für Gemeinsamkeit, für gemeinsames Trauern, Erinnern und neues Beginnen.“