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Pressemitteilungen

Kardinal Marx: „Aus der Selbstverkrümmung herauskommen“

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, aus der aktuellen Krisensituation für das künftige gesellschaftliche Miteinander zu lernen. „Wie können wir die Macht der Verzweiflung, des Egoismus, das Kreisen um sich selbst durchbrechen, wie schaffen wir das in unserer Gesellschaft?“, fragte der Erzbischof von München und Freising bei einem nicht-öffentlichen Gottesdienst in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms am fünften Fastensonntag, 29. März, der live im Bayerischen Fernsehen und im Internet übertragen wurde. Der Kardinal mahnte: „Kommt ihr heraus aus der Hoffnungslosigkeit, aus der Angst, der Selbstverkrümmung? Denn das ist die Sünde, sich in sich selbst zu verkrampfen.“ Auch, wenn es derzeit buchstäblich um Leben und Tod gehe, wie die Politiker zu Recht betonten, „spüren wir, dass es um mehr geht als dieses irdische Leben, als um Leiden und Sterben: Es geht darum, wie wir leben wollen, was dies für unser Zusammenwirken bedeutet, welche Lehren wir für die Zukunft aus dieser furchtbaren Krise ziehen“.

Marx gratuliert Bedford-Strohm zum 60. Geburtstag

Kardinal Reinhard Marx gratuliert dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, zu dessen 60. Geburtstag am Montag, 30. März. In seinem Glückwunschschreiben an den Landesbischof dankt der Erzbischof von München und Freising diesem „für den bisherigen so vertrauensvollen und guten gemeinsamen Wege“ und betont, dass die „verlässliche Verbundenheit und Ehrlichkeit im ökumenischen Miteinander Vieles möglich machte, was ohne diese Basis wohl kaum denkbar gewesen wäre“.

Landeskomitee: Steuerpflichtige Gläubige in Notfällen entlasten

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern ruft die bayerischen Diözesen angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs während der Coronakrise zu Flexibilität bei der Erhebung der Kirchensteuer auf. „Die katholische Kirche ist einerseits auf die Kirchensteuer als Hauptfinanzierungsquelle ihrer pastoralen und gesellschaftlichen Aufgaben dringend angewiesen. Gleichzeitig muss die Kirche ihren Reden von Solidarität und Gerechtigkeit auch Taten folgen lassen und sollte steuerpflichtige Gläubige nicht überproportional zur Zahlung heranziehen“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des katholischen Laiengremiums. Insbesondere bei Abfindungszahlungen im Zuge eines Arbeitsplatzverlustes oder bei Lohneinbußen durch Kurzarbeit solle die Kirchensteuer individuell bemessen werden.

Kardinal Marx betet auf Facebook den „Engel des Herrn“

Kardinal Reinhard Marx lädt die Gläubigen ein, angesichts der wegen der Coronakrise ausgesetzten öffentlichen Gottesdienste gerade auch über die Sozialen Medien in gemeinsamer Andacht miteinander verbunden zu bleiben. Dazu steht ab Freitag, 27. März, um 12 Uhr auf dem Facebook-Kanal der Erzdiözese ein Video zur Verfügung, in dem der Erzbischof von München und Freising den „Engel des Herrn“ betet. Besonders Familien wolle er anregen, zuhause gemeinsame Gebetszeiten zu gestalten, betont der Kardinal zu Beginn des Beitrags. Das Video mit dem „Engel des Herrn“ ist über die Adresse www.facebook.com/erzbistum.muenchen.freising zugänglich.

Kar- und Ostergottesdienste mit Kardinal Marx im Livestream

Aufgrund der Coronakrise und des damit verbundenen allgemeinen Veranstaltungs- und Versammlungsverbots in Bayern sind auch in der Erzdiözese München und Freising bis zumindest einschließlich 19. April alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt. Somit sind auch an den Kar- und Ostertagen keine öffentlichen Gottesdienste möglich.

Kardinal Marx: „Gott will Hoffnung stiften“

Gerade in der aktuellen Coronakrise ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, zuversichtlich zu bleiben: „Gott will Hoffnung stiften in der Gestalt Jesu von Nazareth.“ Gott lasse die Menschen nicht allein: „Er ist bei uns! Er ist in der Gestalt Jesu unser Bruder geworden, besonders der Bruder der Kranken, der Schwachen, der Armen, der Hoffnungslosen“, betont der Erzbischof von München und Freising in einem Videobeitrag. An ihrer Seite sei vor allem auch jetzt der Platz der Kirche. Der Beitrag wurde am Fest Verkündigung des Herrn, Mittwoch, 25. März, im Internet zur Verfügung gestellt und ist Teil der neuen Reihe „Mittwochsminuten“, die den Menschen in der momentanen Situation geistliche Impulse anbietet.

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Tremmel: „Gemeinsam Kirche leben – trotz Sicherheitsabstand“

München, 24. März 2020. Kreative Formen der Nähe zum Mitmenschen zu entwickeln, um in der aktuellen Krise „vorbildhaft zu zeigen, wie wir trotz Sicherheitsabstand miteinander beten, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Kirche leben können“ – dazu ruft der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, Christinnen und Christen auf. Auf seiner Internetseite www.dioezesanrat-muenchen.de/corona sammelt der Diözesanrat Beispiele von originellen Hilfsaktionen und spirituellen Angeboten und will damit zur Nachahmung anregen.

„Müssen als Menschheitsfamilie aufeinander achten“

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, in Zeiten der Coronakrise „auch die inneren Augen zu öffnen für die ganze Dimension der Wirklichkeit, die uns in diesen Tagen in dramatischer Weise aufgezeigt wird“. Der Erzbischof von München und Freising sagte bei einem Gottesdienst in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms am Sonntag, 22. März, dass in der Begegnung mit Jesus Christus deutlich werde: „Es gibt eine Hoffnung, die stärker ist als Tod, Verderben, Leid und Angst.“ Außerdem helfe die Auseinandersetzung mit Christus, zu erkennen, dass „wir alle miteinander verbunden sind, dass wir als Menschheitsfamilie aufeinander achten müssen und Verantwortung füreinander tragen“. Die Sonntagsmesse fand gemäß den Bestimmungen während der Coronakrise nichtöffentlich statt und wurde im Internet und im Radio live übertragen.

„Gott geht mit durch die schwierige Zeit hindurch“

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus hat Weihbischof Bernhard Haßlberger, zuständig für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising, den Menschen Mut zugesprochen: „Gott ist da! Er geht mit durch die schwierige Zeit hindurch“, so Haßlberger in einem Videoimpuls, der den Auftakt zur Reihe „Mittwochsminuten“ bildet.

Erzbistum verstärkt seelsorgliches Onlineangebot

Angesichts der abgesagten öffentlichen Gottesdienste aufgrund der Coronakrise verstärkt das Erzbistum München und Freising sein seelsorgliches Angebot im Internet.