Pressemitteilungen

Landeskomitee würdigt kirchliche Friedensarbeit

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern dankt den katholischen Hilfswerken und Diözesen, die das Kirchenjahr 2020 bundesweit unter das Leitmotiv „Frieden leben – Partner für die Eine Welt“ gestellt haben, für ihren Einsatz in der Friedensarbeit. Erstmals habe es ein Motto und „gemeinsames Dach“ gegeben, „unter dem sich die Kampagnen aller Hilfswerke wiederfinden konnten – ein mutiger Schritt in der Zeit von geringer werdenden Ressourcen in Gemeinden und Diözesen, hin zu einer klaren Fokussierung“, loben die katholischen Laien in einer Stellungnahme und betonen: „Gemeinsam mit den Verbänden und den vielen Ehren- und Hauptamtlichen in den Gemeinden und Diözesen leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Frieden in unseren Gesellschaften – lokal, national und global.“

Inklusion heißt „Berührungsängste abbauen“

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung wünscht sich der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, „dass Berührungsängste zwischen den Menschen mit und ohne Behinderung abgebaut werden“. In der neuen Folge der Reihe „Mittwochsminuten“, die am Mittwoch, 2. Dezember, erscheint, betont Klingan: „Wenn es zwei Menschen trotz aller Unterschiede gelingt, sich gegenseitig in den Blick zu nehmen und füreinander zu öffnen, dann können beide gewinnen.“ In dem Video spricht er mit Gerhardt Hueck, Pastoralreferent und einer von vier Schwerbehindertenvertreterinnen und -vertretern der Erzdiözese. Gegen „Barrieren im Kopf“ empfiehlt Hueck das Lesen der Bibel, denn „viele Stellen in den Evangelien zeigen Möglichkeiten zur Inklusion auf.“

Gesamtsanierung von St. Oswald Traunstein abgeschlossen

Mit der Weihe des neuen Altars durch Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 13. Dezember, um 10 Uhr findet die 2016 begonnene Gesamtsanierung der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein ihren Abschluss. Medienvertreter sind eingeladen zu einem
 
Pressegespräch am Freitag, 11. Dezember, um 10.00 Uhr
in der Stadtpfarrkirche St. Oswald
Stadtplatz 7, 83278 Traunstein.

Kardinal Marx betet für Opfer der Amokfahrt in Trier

Nachdem in der Fußgängerzone von Trier ein Auto mehrere Menschen angefahren und teils tödlich verletzt hat, äußert sich Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising: „Ich bin zutiefst erschrocken über die Nachricht, dass in Trier bei einer Amokfahrt Menschen getötet und verletzt wurden. Als ehemaliger Bischof von Trier bewegt und schockiert mich das ganz besonders, und ich bin den Menschen in Trier eng verbunden im Gebet.

Erzdiözese spendet 200.000 Euro für Wiederaufbau in Mosambik

Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 200.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds den Wiederaufbau nach schweren Wirbelstürmen in Mosambik. Von dem Geld sollen 300 Häuser gebaut werden, in denen 3.000 Menschen leben können. Die Ordinariatskonferenz hat die Finanzhilfe am Dienstag, 1. Dezember, beschlossen. Die Summe wird Caritas International, dem weltweit tätigen Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Verfügung gestellt. Caritas International hilft über ihre Partnerorganisation Caritas Chimoio vor Ort.

Musikalische Adventsandachten im Münchner Dom

Im Münchner Liebfrauendom treffen im Dezember wöchentlich adventliche und weihnachtliche Melodien und Gesang auf geistliche Impulse, Lesungen und Gebete von Dompfarrer Klaus Peter Franzl. Bei drei adventlichen Orgelandachten und dem Format „Mit M.U.T. in die Weihnachtszeit“, wobei die Abkürzung für „Musik und Text“ steht, werden Interessierte mit bekannten Stücken und neuen Betrachtungen auf Weihnachten hingeführt.

Erwachsenenfirmung in der Jesuitenkirche St. Michael

In einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone spendet am Samstag, 5. Dezember, um 18 Uhr der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, 33 erwachsenen Bewerbern das Sakrament der Firmung. Aufgrund des begrenzten Platzangebots zum Schutz vor Corona können nur die Bewerber sowie ihre Angehörigen und Paten die Messe mitfeiern.

Neuer Film und Shop machen Liebfrauendom erlebbar

Der Münchner Liebfrauendom ist über zwei neue Angebote erlebbar: In dem Film „Domgeschichten“, der hier angesehen werden kann, zeigt Dompfarrer Monsignore Klaus Peter Franzl Orte der Kathedrale, die den Glauben anregen, und lädt zu einem Besuch ein. Am vergangenen Samstag, 28. November, hat Franzl zudem den neuen Domshop in der Südturmkapelle des Liebfrauendoms eröffnet und gesegnet. Dort finden Besucher künftig Informationen über die Frauenkirche. In dem Shop können außerdem Bücher und Zeitschriften mit thematischem Bezug, Souvenirs und religiöse Produkte wie Kerzen, Rosenkränze und Weihrauch sowie christlicher Festschmuck wie Weihnachtskugeln, kleine Krippen oder Keks-Stechformen in Domform gekauft werden. „So kann die Erinnerung an unsere Kathedrale durch ein schönes Andenken noch unterstrichen werden“, sagt der Dompfarrer. Sobald der Südturm nach seiner coronabedingten Schließung für den Publikumsverkehr wieder geöffnet werden darf, wird es im Domshop zudem Tickets für die Besteigung geben. Er ist jeweils montags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags nach der Heiligen Messe bis 17 Uhr geöffnet.

Vom Bastel-Krippenspiel bis zum „Seelenzuckerl“

Ein Krippenspiel zum Basteln und daheim Aufführen, adventliche Impulse von engagierten Christen oder ein Instagram-Mitmachkalender für junge Menschen: In vielen Stellen der Erzdiözese München und Freising wurden kreative Adventskalender entwickelt, um auf das Weihnachtsfest hinzuführen und die Vorfreude zu steigern. Digital verfügbar sind sie alle, aber einige regen besonders zur Aktivität außerhalb des virtuellen Raums an.

Online-Befragung zu kirchlichen Angeboten noch bis 6. Dezember

Rund 6.500 Menschen haben sich bereits an der Online-Befragung zu den Angeboten der Erzdiözese München und Freising beteiligt. Noch bis Sonntag, 6. Dezember, ist sie unter www.erzbistum-strategieprozess.de zugänglich. Bisher haben rund 3.300 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der Erzdiözese sowie rund 3.200 Gläubige und Interessierte die umfangreiche Befragung ausgefüllt. Diese schon hohe und noch weiter wachsende Zahl wird der Erzdiözese eine aussagekräftige und detaillierte Auswertung ermöglichen.

Lichtandachten setzen Zeichen der Hoffnung

Unter dem Leitwort „Kunst im Licht“ setzen bekannte Lichtkünstler in der Advents- und Weihnachtszeit ein Zeichen der Hoffnung in der Münchner Kirche St. Korbinian, Valleystraße 24, München-Untersendling. „Wir bringen so ein bisschen Licht in diesen dunklen Winter und setzen als Kirche ein Zeichen in diesem Advent.“, so Andrea-Elisabeth Lutz, Kulturmanagerin der Erzdiözese München und Freising. „Wir sehen auch die Not der Künstlerinnen und Künstler in Corona-Zeiten“, hebt Lutz hervor. An den Adventswochenenden, über Weihnachten und an Silvester werden in der Untersendlinger Kirche im Rahmen von besonders gestalteten Andachten Lichtinstallationen gezeigt, die – unter Beachtung der Infektionsschutzvorgaben – von Musik begleitet „Kunst im Licht“ darstellen. „Spirituell und inspirierend“ sollten die Installationen sein, so Lutz. Die Andachten finden an den Adventswochenenden und dem Weihnachtswochenende freitags, samstags und sonntags jeweils von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr und 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr statt.

Nach Auflösung der Katholischen Integrierten Gemeinde in der Erzdiözese München und Freising: Beratung für Betroffene

Die Erzdiözese München und Freising bietet eine zentrale Beratung für ehemalige Mitglieder der Katholischen Integrierten Gemeinde in der Erzdiözese an: Betroffene des 1986 errichteten und mittlerweile aufgelösten öffentlichen kirchlichen Vereins können sich an Beratung-KIG@eomuc.de wenden. Als Gesprächspartner steht Monsignore Dr. Siegfried Kneißl, Leiter der Hauptabteilung Beratung im Erzbischöflichen Ordinariat München, zur Verfügung.

Marx: „Advent ist Einladung zur Aufmerksamkeit“

Mit Blick auf die Advents- und Weihnachtszeit ruft Kardinal Reinhard Marx zu Wachsamkeit und Aufmerksamkeit füreinander auf. Die „Corona-Zeit“, die seit fast einem Jahr andauere, stärke die Wahrnehmung: „Wir schauen auf die alten Menschen und auf alle, die allein leben. Wir sehen, wie viele Menschen sich um ihre Zukunft sorgen. Wir erkennen, wie wir selbst und andere an Leib und Seele verletzt werden können“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Hirtenwort, das am ersten Adventssonntag in den Gottesdiensten verlesen wird. Der Ruf Jesu sei „eine Einladung zur Aufmerksamkeit für das, was Gott in unserem Leben und in dieser Zeit wirkt“. Dazu gehöre der Blick auf die Mitmenschen, denn „es gibt keine Gottesverehrung, keine Gottesliebe ohne die Liebe zum Nächsten“, betont Marx. Er ruft zu einem „Netzwerk des Gebets“ auf, das auch beinhalte, „Zeichen des Miteinanders zu geben – vielleicht durch einen Brief oder eine Mail, ein Telefonat, durch Kontakte über die sozialen Medien“.

Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst in München geplant

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm wollen an Heiligabend unter dem Motto „Fürchtet euch nicht“ ein Zeichen der Hoffnung und des Trosts setzen und einen ökumenischen Weihnachtsgottesdienst in München feiern.

Digitaler Adventsbegleiter stimmt auf Weihnachten ein

Der „Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München“, erscheint in diesem Jahr erstmals rein digital. Unter www.advent-in-muenchen.de werden Gottesdienste vom ersten Adventswochenende bis zu den Heiligen Drei Königen angekündigt und von passenden inhaltlichen Impulsen begleitet. Neben einem Such-Modul für Gottesdienste und Andachten in den katholischen Pfarreien der Münchner Innenstadt sind auch Informationen zu Krippen sowie Beratungs- und Hilfsangebote zu finden. Ein geistlicher Adventskalender hält täglich wechselnde Impulssprüche aus den Tageslesungen bereit.