Pressemitteilungen

Marx: „Weg in neue Epoche der kirchlichen Wirklichkeit“

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, einen „Weg zu gehen in eine neue Epoche der kirchlichen Wirklichkeit, mit Mut, mit einem Blick nach vorne, aber auch nicht auszublenden, was war“. Zugleich warnte Marx davor, die aktuelle kirchliche Krise von der Reformdebatte zu trennen: „Viele denken, dass wir natürlich administrativ alles tun müssten, um bessere Wege zu finden, aber das habe nichts mit der Reform der Kirche zu tun. Da bin ich dezidiert anderer Meinung“, betonte der Erzbischof von München und Freising bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf sein weiteres Wirken als Erzbischof stellte Marx fest: „Ich möchte mit großer Freude, mit Zuversicht mit Ihnen zusammen weiterarbeiten an einer Kirche, die Zukunft hat“.

Diözesanratsvorsitzender Tremmel nach Synodalversammlung „positiv überrascht“

Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat mit Blick auf den deutschlandweiten Synodalen Weg betont, es gebe „keine Alternative zur konsequenten Aufarbeitung systemischer und institutioneller Mängel und darauf aufbauend zu einer Neuausrichtung kirchlicher Strukturen“. Bei der zweiten Synodalversammlung, die am 2. Oktober in Frankfurt endete, sei er „sehr positiv überrascht worden“. Dort sei etwa in einer Offenheit über die katholische Sexuallehre beraten worden, „wie sie noch vor wenigen Jahren manchem meiner Kolleginnen und Kollegen die Lehrbefugnis gekostet hätte“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken am Samstag, 16. Oktober, in München. Mit Blick auf den von Papst Franziskus eröffneten weltweiten synodalen Prozess schlug Tremmel eine „katholische Drei-G-Regel“ vor: „getauft, gefirmt, geweiht“. So sollten „alle mitreden und mitentscheiden dürfen, was alle betrifft. Denn wir sind gemeinsam als Volk Gottes unterwegs – geweihte Kleriker und mündige Laien“.

Diözesanrat wählt Vertreter aus Gesellschaft und Politik

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat am Samstag, 16. Oktober, bei seiner Herbstvollversammlung in München 20 Einzelpersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gewählt. Im Rahmen einer Nachwahl für den Vorstand wählte das Gremium außerdem Alma Thoma (35) vom Sozialdienst katholischer Frauen als Vertreterin aus den katholischen Diözesan-Organisationen des Laienapostolats. Thoma folgt auf Felicitas Freifrau von Weichs. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, dankte allen Gewählten für ihre Bereitschaft zum Engagement und würdigte zugleich alle, die bislang Verantwortung übernommen oder sich zur Wahl gestellt haben.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

Herbstvollversammlung der bayerischen Bischöfe in München vom 13. bis 14. Oktober 2021

Neuer Sitz der Bäuerlichen Familienberatung

Die Bäuerliche Familienberatung der Erzdiözese München und Freising befindet sich bereits seit 1. April am neuen Dienstsitz in Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim). Am kommenden Dienstag, 19. Oktober, wird Peter Bartlechner, der Leiter der Beratungsstelle, die Räumlichkeiten im Rahmen einer Eröffnungsfeier mit Segnung offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Dabei erläutert er kurz die Bedeutung der Bäuerlichen Familienberatung. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, wird ein Grußwort sprechen.