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Pressemitteilungen

Elf Teilnehmer aus dem Erzbistum bei erstem Treffen des Synodalen Wegs

Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Erzbistum München und Freising fahren zur ersten Synodalversammlung des Synodalen Wegs, die vom Donnerstag, 30. Januar, bis Samstag, 1. Februar, in Frankfurt stattfindet. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und gleichzeitig Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hofft, „dass der Synodale Weg die Katholiken in Deutschland zusammenführt und dass ein Geist des offenen Dialogs herrschen wird“. Dabei werde es unterschiedliche Positionen geben, „und wahrscheinlich auch ein Ringen – aber mit der Zuversicht, dass wir als Schwestern und Brüder zusammengehören und dass wir hinterher einmütiger sein werden“, so Marx. Der auf rund zwei Jahre angelegte Prozess wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken gemeinsam getragen und soll Reformen in den Bereichen Macht, Sexualmoral, priesterliche Lebensformen und Frauen in der Kirche anstoßen.

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Landeskomitee: Synodalen Weg als „Zukunftswerkstatt“ sehen

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern ruft in einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Landeskatholikenausschuss in Niedersachsen zur Mitarbeit am Synodalen Weg auf. Joachim Unterländer, Vorsitzender des Landeskomitees, und Claus-Dieter Paschek, Vor­sitzender des Landeskatholikenausschusses, wollen das Format als „Zukunftswerkstatt“ verstanden wissen. „Mit netten kommunikativen Begegnungen und kleinen strukturellen Veränderungen allein ist es nicht getan“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Es gelte, die „Fundamente zukünftigen Vertrauens“ zu stärken. Dazu zählten „Partizipation und Transparenz sowie ein Respektieren des Laienapostolats“.

Gottesdienst zu Lichtmess im Münchner Liebfrauendom

Das Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, begehen Katholiken am Sonntag, 2. Februar, mit feierlichen Gottesdiensten, Kerzenweihen und Lichterprozessionen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, gestaltet von den Domsingknaben und der Mädchenkantorei unter der Leitung von Gabriele Steck und Benedikt Celler mit der Missa de Angelis, Liedsätzen zum Gotteslob sowie Gesängen von Klaus Wallrath und Andreas Unterguggenberger. Zu Beginn des Gottesdienstes werden die Kerzen geweiht, eine Lichterprozession schließt sich an.

Kardinal Marx: Impulse anderer Kirchen nutzen

Kardinal Reinhard Marx hat dafür geworben, für ein Gelingen des Synodalen Weges zur Erneuerung der katholischen Kirche die Perspektive zu weiten und auch Impulse aus anderen Glaubensgemeinschaften zu nutzen. „Wir können nicht den Weg in die Zukunft gehen ohne die Synodalität“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 24. Januar, bei der Vorstellung eines Buches über die Orthodoxie aus der Feder des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. in München. „Da können wir von der Orthodoxie lernen, dass ohne große Einmütigkeit der Glaube nicht weitergegeben werden kann.“

Katholikenrat, Logo

„Antisemitismus schadet der gesamten Gesellschaft“

„Unsere Solidarität im Kampf gegen jeglichen Antisemitismus, ob in Form roher Gewalt, Hassreden oder Respektlosigkeiten gegenüber religiösen Riten und Gebräuchen“, hat Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern laut Redemanuskript bei einer Kundgebung am Freitag, 24. Januar, auf dem Münchner Jakobsplatz ausgesprochen. Zu der Veranstaltung hatte das Bündnis „München ist bunt“, in dem der Katholikenrat Mitglied ist, ursprünglich als Gegendemonstration zu einer mittlerweile abgesagten Kundgebung der Pegida-Bewegung eingeladen. „Der Antisemitismus schadet der gesamten Gesellschaft“, warnte Schönheit in ihrer Ansprache.

Senioren Zeit schenken

Ehrenamtliche, die alleinlebende Senioren zuhause oder im Heim besuchen und ihnen regelmäßig ein wenig Zeit widmen wollen, können sich nun bei einer neuen Schulung auf diese Aufgabe vorbereiten. Angeboten wird die Fortbildung von der Seniorenpastoral des Erzbistums München und Freising in Kooperation mit der Pfarrei Christi Himmelfahrt in München-Waldtrudering. Interessierte bekommen dabei Hintergrundwissen unter anderem über die Lebensphase Alter, über Kommunikation – auch mit demenziell veränderten Menschen, Biografiearbeit und Spiritualität. Die Schulung besteht aus drei Modulen an den Dienstagen 4., 11. und 18. Februar, jeweils um 16 Uhr. Die je rund dreistündigen Einheiten finden im Pfarrheim der Pfarrei Christi Himmelfahrt (Waldschulstraße 4) statt.

Gebetswoche Einheit der Christen

Kardinal Marx: „Politische Akteure nicht aus ihrer Verantwortung entlassen“

Kardinal Reinhard Marx hat anlässlich eines zentralen ökumenischen Gottesdienstes zur Gebetswoche für die Einheit der Christen zum Engagement für die in Not geratenen Flüchtlinge aufgerufen. Auch wenn klar sei, dass es keine einfachen Antworten auf die Fragen von Flucht und Migration gebe, „wollen und können wir die politischen Akteure nicht aus ihrer Verantwortung entlassen, dafür zu sorgen, dass das Sterben im Mittelmeer aufhört. Sonst würden wir uns nicht mehr zu unseren biblischen Wurzeln bekennen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei seiner Begrüßung zu dem Gottesdienst am Mittwoch, 22. Januar, im Liebfrauendom. Marx ging damit auf das Leitwort des internationalen liturgischen Entwurfs für die Gebetswoche ein, der in diesem Jahr aus Malta stammt. Es lautet „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ und bezieht sich auf die Apostelgeschichte, in der Apostel Paulus Schiffbruch auf Malta erleidet und dort gastfreundlich aufgenommen wird. Auch heute, so der Kardinal, „sind die Inseln im Mittelmeer Orte, an denen sich die Frage nach dem Umgang mit denen stellt, die über das Meer zu uns kommen, die wie einst der Apostel in Seenot geraten, gestrandet und auf Gastfreundschaft angewiesen sind“. Man müsse die Frage stellen: „Würden die heute in Not Geratenen auch sagen, ‚sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich‘, oder würden sie von Abweisung berichten?“

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Landeskomitee fordert Aufnahmekontingent für minderjährige Flüchtlinge

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern fordert vom Bundesinnenministerium und der Bayerischen Staatsregierung dringend die politische Weichenstellung zur Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Insbesondere den Kindern in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln müsse schnell geholfen werden. „Augenscheinlich werden die Zustände in den Lagern immer unerträglicher und missachten die Würde der Menschen, die dort leben. Dies gilt im Besonderen für minderjährige Kinder ohne Begleitung ihrer Eltern“, heißt es in einer nun veröffentlichten Stellungnahme.

Ausstellung zeigt „Zwischenräume“ von Kunst und Kirche

Einblicke in das Spannungsverhältnis von Kirche und Kunst gibt die Ausstellung „Zwischenräume“ des Vereins für Christliche Kunst in München. Sie öffnet am Mittwoch, 11. Dezember, um 19 Uhr in den Räumen von Maurer Zilioli – Contemporary Arts, Schleißheimer Straße 42, in München.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising zwei Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt.