Pfarrverband Garching-Engelsberg

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Kirche St. Andreas Aussenansicht

Pfarrei St. Andreas in Engelsberg

Nach Mayer/Westermayer wird Engelberg urkundlich bereits im 10. Jahrhundert erwähnt (Bd. II, S. 675 ff). Graf Orendil überließ um das Jahr 927 dem Erzbischof Adalbert von Salzburg sein Besitztum in der Ortschaft Engilmuntesperge (Burg des Egilmunt), wofür er andere Liegenschaften zu Salzburg empfing. Der erste Pfarrer wird um 1160 in Baumburger Urkunden erwähnt: Engilbertus Plebanus de Engelmuntesperge.
Die Pfarrkirche wurde um ca. 1460 erbaut und 1463 konsekriert (vgl.Hartig, 1936).
Nach Mayer/Westermayer waren vermutlich die Ritter von Törring und Tißling die Erbauer. Sie übten noch bis ins 17. Jahrhundert die Schlüsselgewalt über die Pfarrkirche aus und zwar oft so, daß sie nur gegen Geld und Geschenke die Kirche für die neu installierten Pfarrer aufsperren wollten. Diese Praktiken hatten durch eine Verwarnung des Erzbistums Salzburg vom 04.09.1607 dann ein Ende.
1680 wurde die im spätgotischen Stil errichtete Kirche barockisiert, 1864 regotisiert. 1961 erfolgte eine Innenrenovierung mit großen Veränderungen. Beider letzten Innenrenovierung 1999/2000 wurde ein neuer Volksaltar und Ambo installiert, konsekriert durch WB Soden-Fraunhofen.
1965 war ein neuer Pfarrhof neben dem Friedhof erbaut worden, der den Ökonomie-Pfarrhof außerhalb ersetzte.
1986 wurde das neue Pfarrheim errichtet.