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2020-02-24_Foto-Nistkästenbau

Firmbewerber 2020, Nistkästen für die Schöpfung

Sechs Firmbewerber aus dem Pfarrverband Achdorf-Kumhausen haben sich zu einer besonderen Aktion im Rahmen ihrer Firmvorbereitung angemeldet:
„Allmächtiger Gott, der Du in der Weite des Alls gegenwärtig bist und im kleinsten Deiner Geschöpfe…..“. Mit diesem Zitat aus dem „Gebet für die Erde“ von Papst Franziskus erklärt Pfarrgemeinderat Siegfried Pschibul-Markgraf, warum diese „Bastelarbeit“ als Baustein im Rahmen der Firmvorbereitung angeboten wird:
„Diesem Gottesbild entsprechend ist Gott an allem Lebendigen, also auch in den Tieren, für deren Wohlergehen wir als Christen eine Verantwortung haben.“
Dankenswerterweise hatte sich in diesem Jahr Landwirt Sebastian Haindl aus dem Umland von Rottenburg wieder bereit erklärt, mit den Firmbewerbern die vom ihm vorgefertigten Bauteile zu Nistkästen für Blau- und Kohlmeisen zusammenzubauen.
Zum Schluss nahmen die Jugendlichen ihre „Bauwerke“ mit nach Hause, um sie entsprechend den Empfehlungen des „Haindl Wast“ zuhause im Garten aufzuhängen, denn „auch unter den Vögeln herrscht Wohnungsmangel“.

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Das Walzen am Hang erforderte Konzentration und Krafteinsatz

Firmbewerber 2018 schaffen Paradies für Bienen in Rammelkam

Nachdem 2017 im Garten von Dekan Alexander Blei in Obergangkofen mit der Ansaat einer artenreichen Blumenwiese und der Pflanzung zweier Obstbäume neue Lebensräume für Bienen und andere Insekten geschaffen worden waren, ging es dieses Jahr in die zweite Runde: Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung im Pfarrverband Achdorf-Kumhausen trafen sich fünf Firmbewerber vor dem kleinen Kirchlein St Vitus in Rammelkam. Zunächst erläuterte Kirchenpfleger Franz Attenkofer einige interessante Dinge: So erfuhren die Jugendlichen u.a., dass im Turm des im 13. Jahrhunderts erbauten romanischen Kirchleins eine der ältesten Glocken Bayerns hängt.
Dann ging es aber an die Arbeit: Gemäß des biblischen Auftrags „Schöpfung bewahren“ verteilten die Firmbewerber mit der Hand die Samenkörner einer speziellen artenreiche Wiesenmischung auf einer ca. 100 m² großen Fläche unmittelbar neben der Kirche. Hierfür hatte Franz Attenkofer im Vorfeld einen Teil des herkömmlichen Unterbodens gegen eine Sandschicht austauschen lassen um so vorteilhafte Bedingungen für das Gedeihen der über 40 Kräuterarten zu schaffen.
Hierfür trug auch das Walzen des Bodens bei. Die Schwierigkeiten, die sich hierbei aufgrund der Hanglage ergaben, meisterten die Jugendlichen mit viel Geschick und dem Einsatz aller Kräfte.
Jeder kann übrigens in seinem Garten einen Beitrag zur Erhöhung des Angebots blühender Pflanzen beitragen. Informationen und Samen in kleinen Mengen gibt es hierfür beim Landschaftspflegeverband Landshut (Tel 0871/408-5503).