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Pfarrverband Königsdorf-Beuerberg

St. Laurentius Königsdorf: Sedlmeierstraße 4, 82549 Königsdorf, Tel: 08179 / 490       St-Laurentius.Koenigsdorf@ebmuc.de
St. Peter und Paul Beuerberg: Klosterstraße 2, 82547 Beuerberg, Tel: 08179 / 398

10. April: Gedankenimpuls zum Karfreitag

Psalm 31,22  "Gepriesen sei der Herr, der wunderbar an mir gehandelt und mir seine Güte erwiesen hat zur Zeit der Bedrängnis."

Karfreitag - "Verletzt sein"

Der Karfreitag ist einer der schwersten Tage im Kirchenjahr. Die Liturgie, die an diesem Tag gefeiert wird, ist kein "Kinderspiel", sondern der absolute Ernst des Lebens. Viele Gläubige sagen Jahr für Jahr, das ist schwer zu ertragen. Und in der Tat ist es schwer auszuhalten. Es wird eine Grausamkeit sichtbar, die für normal denkende Menschen unvorstellbar ist. Alte Kreuzesdarstellungen - wie z.B. in der kleinen Filialkirche St. Margaretha in Huppenberg - zeigen dies auf eine drastische Weise.

"Verletzt sein" ist mein Thema zum heutigen Karfreitag. Glauben wir an einen verletzbaren Gott? Wie viele Menschen tragen ihre persönlichen Verletzungen ein ganzes Leben mit sich umher und die Wunden wollen und wollen nicht heilen. Es gehört in den großen Bereich einer positiven Lebenseinstellung mit diesen Verletzungen sein eigenes und ganzes Leben zu gestalten. Auch unsere Welt und Schöpfung trägt große Wunden, die sehr oft von Menschen selber verbrochen wurden. In diesen Tagen bewegen mich immer wieder die unerträglichen Bilder von Flüchtlingslagern, wo Menschen in katastrophalen Zuständen leben müssen. Die Kinder, deren Seele geschunden wird durch Krieg und Vertreibung. Kinder, denen die Kindheit und Jugendzeit genommen wird. Wieviel Leid gibt es in der Welt? Es sind unzählige leidvolle Geschichten, die uns tagtäglich begegnen.

Als Jesus seinen letzten Weg - Kreuzweg - geht, stehen unzählige Menschen am Wegesrand und schauen zu oder ergötzen sich sogar daran. Auch wir sind oft die, die am Rand stehen und zuschauen. Ganz oft denken wir dann: "Gott sei Dank, uns geht es gut".

Beginnt nicht bei diesem letzten Gedanken die ureigene Sünde? Wie oft bin ich "Zaungast"? Wie oft habe ich schon bewusst Menschen verletzt und ausgeliefert? Habe ich das Liebesgebot Jesu (Gründonnerstag) wirklich verstanden?

Gebet:
Herr Jesus Christus, heute gehen wir deinen Leidensweg mit unseren eigenen Verletzungen mit. Der Blick in eine unvollkommene Welt macht uns oft hilflos und sprachlos. Viele Menschen und vor allem Kinder halten unvorstellbares Leid aus, wie Krieg, Flucht, Hunger und Suche nach Heimat. Menschen werden nicht angenommen sondern abgelehnt. Ich spüre in mir die gähnende Leere, die diese Bedrohung auslöst. Auch jetzt ist unser Leben bedroht. So bitten wir dich, schaue vom erlösenden Kreuz auf uns Menschen. Denn in deinem Kreuz ist Heil, in deinem Kreuz ist Leben und in deinem Kreuz ist Hoffnung.
Amen.



09. April: Gedankenimpuls zum Gründonnerstag

Die drei Heiligen Tage Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternacht sind eine liturgische Einheit, sprich ein Gottesdienst, der auf drei Tage verteilt gefeiert wird. Ich möchte diese drei Tage unter das Thema "Ausgeliefert sein" - "Verletzt sein" - "Verwandelt sein" stellen.

Gründonnerstag - "Ausgeliefert sein"

Der Gründonnerstag hat seinen Namen vom althochdeutschen Wort "greinen" bekommen, was soviel wie weinen bedeutet.

Wir Menschen machen immer wieder die bittere Erfahrung, dass wir manchmal ausgeliefert sind. Das kann es gegenüber von Menschen, Situationen, Krankheiten, verstrickte Umstände, Kriegen usw. geben.
Dieses Gefühl, ausgeliefert zu sein, macht schlicht und ergreifend Angst und löst in uns eine Hilflosigkeit aus bis zur Verzweiflung. In vielen dieser Situationen sind manchmal unzählige Tränen von Menschen in die Welt geflossen, still, aber in einem großen Maß.

Jesus wird am Gründonnerstag, so berichtet uns das Evangelium, verraten und ausgeliefert. In der Nacht beim stillen Gebet, während die Jünger schlafen, beginnt hinter seinem Rücken der Verrat.

In Situationen des Lebens, wo Menschen dieses auf ähnliche Weise erfahren, sind wir ganz nah beim Herrn. Jesus ging den Weg der Menschen, weil er sich mit uns "solidarisch gehend" erweist. Am Ende seines Lebens sind noch die wenigsten treuen Weggefährten bei ihm.

Wo habe ich mich ausgeliefert und verraten gefühlt? Wie bin ich damit umgegangen? Wo war ein Ausweg - ein Lichtblick? Wer war in diesen Situationen treu an meiner Seite?

Gebet:
Herr Jesus Christus, du bist den Weg gegangen, den auch wir Menschen gehen. Wir bitten dich, dass du uns die Kraft gibst, nicht mutlos zu werden. Schenke uns auch immer wieder den Mut, das Gute und Schöne zu sehen und zu erleben. Manchmal fehlt uns der Glaube und das Vertrauen in die Welt und ja, sogar in dich. Wir sind schwach, weil wir Menschen sind, die deine Hilfe brauchen. Komme uns in diesen Tagen immer wieder entgegen.
Amen.




08. April: Impulsgedanken zur Missa Chrismatis - Mittwoch vor Gründonnerstag

Jedes Jahr werden vor Gründonnerstag die Heiligen Öle geweiht, in der sogenannten Missa Chrismatis. In der Hl. Messe erneuern auch die Priester die Bereitschaft zum priesterlichen Dienst.

Die Heiligen Öle sind:
- der Chrisam (lat. Sanctum Chrisma) - für Taufe, Firmung, Priester- und     Bischofsweihe, Altar-, Kirchen- und Glockenweihe
- das Katechumenenöl (lat. Oleum catechumenorum oder auch Oleum salutis) - für die Taufbewerber
- das Krankenöl (lat. Oleum infirmorum) - für die Kranken und Sterbenden

Es wäre doch ein schönes Zeichen, wenn sie per Livestream (www.erzbistum-muenchen.de/stream) den Gottesdienst am Mittwoch, den 8. April um 17:00 Uhr mit unserem Erzbischof Reinhard Cardinal Marx mitfeiern.

Sie können auch vor den Heiligen Drei Tagen ihr Tauf- und Firmversprechen erneuern.

Was bedeutet ihnen ihre Zugehörigkeit zur Kirche gerade in dieser schweren Zeit? Stehen sie hinter ihrem Tauf- und Firmglauben? Was hat sich seitdem in ihrem Glaubensleben verändert?

Gebet:
Herr, wir feiern heuer deine Auslieferung, deinen Tod und deine Auferstehung anders als sonst. Dennoch wissen wir, dass du uns ganz nahe bist und unsere Gebete erhörst. Stärke unsere Gemeinschaft mit dir. Lass uns nicht allein. Du bist der Kyrios und der Sieger über alle Bedrohung, über alle Gefahr und Unbeständigkeit des Lebens. Du bist das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet - du bist der König der Welt.
Amen.

04. April: Impulsgedanken zum Palmsonntag

Ps 42, 5 - 6: "Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Hause Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge.
Meine Seele, warum bist du so betrübt und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, meinem Gott und  Retter, auf den ich schaue."
Allzu oft ging mir dieses Psalmwort gerade in den letzten Tagen durch den Kopf. Und jetzt im Gedanken an Palmsonntag und die festlichen Gottesdienste, an denen die Burschen mit den Zweigen aufgestellt vor der Kirche auf den Segen Gottes warten, um diese dann, verbunden mit dem Segen aus der Kirche, in die Wohnungen weiterzutragen.

Es fehlen mir die Gottesdienste, es fehlt mir die Kirche, es fehlt mir die sonntägliche Kommunität mit ihnen allen, und dennoch ist dies alles auf eine ganz andere Weise vorhanden. Wir sind auch in diesen Tagen gedanklich und vor allem - was wir vielleicht sonst so nicht erleben -  im Gebet verbunden. Der Beter frägt im Psalm seine eigene Seele: "warum bist du so unruhig und betrübt in mir". Und in der Tat hat diese Frage auch für mich in diesen Tagen eine sehr große Bedeutung bekommen. Mit dem Einzug Jesu in Jerusalem wissen wir, es werden wieder bessere, glücklichere und heilendere Tage kommen. Dieser einziehende Jesus, der auf einem Esel reitend daherkommt, ist ein heilender Gott, der für uns Menschen in die Welt einzieht und da ist, um zu heilen, was verwundet ist.

Gerade jetzt spüre ich, was ich für ein kleiner und verletzbarer Mensch bin. Wie zerbrechlich und bedroht mein Leben sein kann. Wie froh bin ich um diese Botschaft des Evangeliums, die ich gerne so übersetze: Gott bleibt bei mir!

Heuer feiern sie Palmsonntag in den Familien mit einem Hausgottesdienst oder vor dem Fernseher. Kirche war von ihren Anfängen her "Hauskirche". Es liegt auch eine enorme Chance in dieser Zeit, dass man wieder anfängt, miteinander in der Familie Gottesdienst zu feiern. Wie steht es noch um den Glauben innerhalb der eigenen Familie? Gelingt es mir, dass ich noch alle Mitglieder meiner Familie zum Mitbeten gewinne?

In Gebet und Gedanken verbunden grüße ich Sie am Palmsonntag und wünsche Ihnen Gottes Segen!
Ich werde morgen für Sie alle beten.

Ihr Mario Friedl, Pfarrer

01. April: Impulsgedanke zum schmerzhaften Freitag

Am Passionssonntag (5. Fastensonntag) werden die Kreuze in unseren Kirchen verhängt. Das Leid des Herrn wird verdeckt. Dafür ist gegenwärtig ein anderes Leid der Welt für uns alle sichtbar und spürbar geworden. Die Welt kämpft gegen das Leid einer Pandemie, verursacht durch einen Virus.

Am schmerzhaften Freitag wird jährlich der Kreuzweg durch die Pfarrei Beuerberg von Seiten des Pfarrgemeinderates organisiert und gebetet.
Nachdem dieser heuer am 3. April ausfällt, wäre es doch für alle Besucher unserer Homepage eine schöne Gelegenheit, diesen zu Hause vor dem eigenen Kreuz in der Wohnung oder im Haus mit der Familie zu beten. Dazu finden sie im neuen Gotteslob eine ansprechende Kreuzwegandacht (GL 683).

Tragen wir unsere Sorgen vor Gott, weil er ein Gott des Mitgehens ist.

23. März: Daheim bleiben

Liebe Freunde unseres Pfarrverbandes und unserer Homepage,

wer in diesen Tagen vor dem Fernseher sitzt, liest bei jeder Sendung im Bayerischen Rundfunk (BR) rechts oben eingeblendet: "daheim bleiben".

Wie wir am Aschermittwoch die Fastenzeit begonnen haben, ahnte noch niemand von uns, was für eine schwere Zeit auf uns alle (weltweit) zukommen wird. All die Sachen, auf die ich in der Fastenzeit verzichten wollte, sind mehr oder weniger ausgesetzt. Es ist für uns alle jetzt ein ganz anderes und vielmehr zwangsauferlegtes Fasten geworden. Die freie Bewegung, ebenso die sozialen Kontakte und die Freundschaften sind eingeschränkt. Für unsere Beziehungen sind wir in der Regel auf das Telefon und Internet reduziert worden.

In einigen Telefongesprächen habe ich auch von den Sorgen und Ängsten der Menschen erfahren. Wir fasten notgezwungen auch am Vertrauen, an der Sicherheit und vielleicht auch an der Hoffnung. Ja, wir fasten jetzt sogar an der Eucharistie, indem wir die Gottesdienste zu Hause oder am Fernsehen mitbeten und mitfeiern. Es gibt aber auch die Form der geistlichen Kommunion, eben dann, wenn wir daran nicht aktiv teilnehmen können.

Ich persönlich bin dankbar, dass wir ein gutes Gesundheitssystem, eine stabile Regierung und gute Politiker haben, die mutig die richtigen Entscheidungen treffen.

Als am Sonntag um 9.55 Uhr bis kurz vor 10 Uhr die Glocken unserer schönen Gotteshäuser geläutet haben, spürte ich so ganz intensiv was mir fehlt. Viele sagen am Telefon, das hat es noch nie gegeben.
"Daheim bleiben" steht beim BR zu lesen. Wo ist mein "Daheim"? Sind es nur die vier Wände meiner Wohnung? Nein, auch unsere Kirchen, Begegnungsstätten, Familien, Vereine usw. sind für uns "Daheim". Wir bleiben daheim in unseren vier Wänden, weil es wichtig und richtig ist, dieser Anordnung Folge zu leisten, aber wir spüren auch, auf was wir so schmerzlich verzichten müssen.

Noch nie war mir der Römerbrief so vertraut, wie jetzt aktuell, wo es im Kapitel 8, 37 - 39 heißt: "Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn."

Ich schließe Sie alle in mein persönliches Gebet mit ein und erbitte für Sie den Segen Gottes!
Behüte und begleite uns Gott durch diese schwierige Zeit.

Ihr Pfarrer Mario Friedl


Die Seelsorger und pastoralen Mitarbeiter im Pfarrverband Königsdorf - Beuerberg

Im Todesfall oder seelsorglichem Notfall erreichen Sie uns unter folgender Nummer: 08179/490
Bitte hinterlassen Sie auf dem Anrufbeantworter mit Ihrem Namen die Telefonnummer für den Rückruf - der Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört!



Pfarrer Friedl
Pfarrer Mario Friedl
Tel: 08179 - 490
Mail: St-Laurentius.Koenigsdorf@ebmuc.de

Pfarrverbandsleitung
Sonntags- und Festgottesdienste
Vorbereitung und Spendung der Sakramente (Taufe, Ehe)
Ministranten im Pfarrverband
Beerdigungen, Trauerpastoral, Krankenbesuche
Senioren im Pfarrverband
Gremienarbeit
Kindergartenträger
Ansprechpartner für Terminabsprachen zu Sondergottesdiensten und Vereinsjubiläen

T.Lechner
Tobias Lechner-Bär, Pastoralassistent
Büro: Pfarrbüro Beuerberg, Klosterstraße 2
Tel. 08179/947859 oder 01520/5149381
ToLechner@ebmuc.de

Wortgottesfeiern, Andachten, Sondergottesdienste
Erstkommunion- und Firmvorbereitung
Beerdigung, Trauerpastoral
Jugendarbeit
Seelsorgsgespräche und Krankenbesuche
Katechet. Betreuung: Kath.Kindergarten St.Peter und Paul
Jährliche Angebote wie Sternsinger, Exerzitien im Alltag
Gremienarbeit
Religionsunterricht: Grundschule Eurasburg-Beuerberg


SNeumeier
Sonja Neumeier, Gemeindereferentin

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Religionsunterricht, Grund- und Mittelschule Königsdorf
Erstkommunionvorbereitung
Familiengottesdienste

Trägervertretung für den Kindergarten Beuerberg

PWenus
Wenus Paul,

Trägervertreter für den Kindergarten Beuerberg, St. Peter und Paul
Verbundspfleger für den Haushaltsverbund des Pfarrverbands Königsdorf-Beuerberg


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