Pfarrverband Ottobrunn

St. Albertus Magnus | St. Otto

Presseinformationen Archiv 06/2010 - 08/2010

25. 07. 2010 - Fünf neue Ministranten für St. Otto
Ministranteneinführung in St. Otto am 25.07.2010
Am 25. Juli, beim letzten Gottesdienst vor den großen Ferien wurde nicht nur der langjährige Chorleiter Peter Graßold verabschiedet und der Reisesegen für die Urlaubszeit erteilt, sondern Gemeindereferentin Christine Stauß konnte der Kirchengemeinde auch die neuen Ministranten vorstellen: Tim Gelhard, Simon Kreil, Benedikt Pielmeier, Rainer-Gabriel Zehms und Julius Zeuner. Fünf Buben – bemerkenswert, angesichts der Tatsache, dass heute meist Mädchen ministrieren – konnten sich nach der Erstkommunion im Mai dazu entschließen, in Zukunft verschiedenen Aufgaben beim Gottesdienst zu übernehmen, wofür sie auch Applaus erhielten. Die „Minis“, wie der Ministrantennachwuchs liebevoll bezeichnet wird, standen oder saßen während der Messe ruhig im Altarraum, wurden von Pfarrer Lukasz per Handschlag in ihr Amt eingeführt und trugen die Fürbitten vor. Im Ministrantenplan für die Sommerferien heißt es: „Ein Mini ist kein Auto, sondern ein kleiner neuer Ministrant – ganz was Kostbares!“ (Stiebler, 28.07.2010)
Auf dem Bild: Die fünf neuen Ministranten vor Pfarrer Lukasz bei ihrer „Amtseinführung“

25. 07. 2010 - Schlussapplaus für Peter Graßold
Verabschiedung Chorleiter Graßold am 25.07.2010 in St. Otto
Im letzten Pfarrgottesdienst vor den Ferien dirigierte der langjährige Chorleiter zum letzten Mal die Singgemeinschaft von St. Otto. Seit 1993 hatten die 20 Sängerinnen und Sänger unter der bewährten Leitung Peter Graßolds etwa zehn Mal pro Jahr die Gottesdienste gestaltet: häufig mit a-cappella-Musik, der Graßold den Vorzug gab, aber auch mit Begleitung von Orgel und Orchester. In Anerkennung seiner Leistungen und zum Dank überreichte Pfarrer Dr. Lukasz dem scheidenden Musiker unter Beifall der Kirchenbesucher einen Zinnteller, auf dem die Daten seines Wirkens in St. Otto eingraviert sind. Vor der Kirche gab es einen Sektempfang, bei dem Gerhard Schmidt als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates auch Worte des Dankes sprach. Mit Graßold geht eine Ära zu Ende, da gleichzeitig auch einige Mitglieder der Singgemeinschaft ausscheiden. Pfarrer Lukasz konnte aber darauf verweisen, dass es im Herbst mit neuer Chorleitung weitergeht. Mit der durch Erzbischof Reinhard Marx initiierten und nunmehr abgeschlossenen Strukturreform ist die Pfarreiengemeinschaft von St. Otto und St. Albertus Magnus in der Lage, einen B-Kirchenmusiker einzustellen, der auch den Chor weiterführen wird. (Stiebler, 27.07.2010)

Bild: Pfarrer Lukasz überreicht dem scheidenden Chorleiter Peter Graßold einen gravierten Zinnteller

25. 07. 2010 - Eucharistiefeier zu Ferienbeginn, Verabschiedung des langjährigen Chorleiters
Am Sonntag, 25. Juli 2010, um 10.30 Uhr werden in St. Otto die neuen Ministranten vorgestellt. Die Eucharistiefeier wird von der Singgemeinschaft unter Leitung von Peter Graßold musikalisch gestaltet. Gesungen werden Kyrie und Gloria aus der Missa a capella von Antonio Lotti (1667-1740), Sanctus aus der Kleinen Festmesse in C von Peter Hölzl und Agnus Dei aus der dritten Messe op.7 von J. Kromolicki; ferner „Ubi caritas“ von Maurice Durufle (1902-1986) und das „Vater unser“ von Kedrow. (Änderungen vorbehalten!) An diesem letzten Sonntag vor den Ferien wird wie alljährlich der Reisesegen erteilt.
Da Chorleiter Peter Grassold nach 17 Jahren aus dem Amt scheidet, findet nach dem Gottesdienst vor der Kirche ein Sektempfang statt, zu dem alle herzlichst eingeladen sind. (Stiebler, 16.07.2010)

18. 07. 2010 - Wir laden alle ein
St. Albertus Magnus lädt alle ein zu seinem Pfarrfest am Sonntag, den 18. Juli. Der Festgottesdienst um 10.30 Uhr wird mit Gospelliedern des Kirchenchores unter der Leitung von Barbara Klose umrahmt. Nach der Eucharistiefeier ist für gemütliches Zusammensein beim Mittagessen und am Kuchenbuffet gesorgt. Außerdem erwartet Sie eine Tombola des Eine-Welt-Kreises, deren Erlös an die Haiti-Hilfe geht. Für die Kinder ist ein buntes Spieleprogramm vorbereitet. Abgeschlossen wird das Fest mit einer Dankandacht um 15.00 Uhr. Besonders eingeladen sind neu Zugezogene, aber auch alle, die die Pfarrei und andere Mitbürger mal näher kennen lernen möchten. (Dill, 08.07.2010)

13. 07. 2010 - Ausflug nach Maria Morgenstern
Am Dienstag, den 13. Juli 2010 führt der jährliche Ausflug im Rahmen der „Gespräche am Vormittag“ in St. Albertus Magnus zur Kirche Maria Morgenstern in Lippertskirchen bei Bad Feilnbach. Die Abfahrt ist um 9:00 Uhr ab St. Albertus Magnus mit Privat-PKW. Nach einem Wortgottesdienst gibt es eine Führung durch das Gotteshaus, anschließend gemeinsames Mittagessen. Für den Nachmittag steht die Landesgartenschau in Rosenheim oder die Besichtigung der Wallfahrtskirche Wilparting am Irschenberg, eine der ältesten Kirchen aus der Missionierungszeit Bayerns und gleichzeitig eines der bekanntesten Postkartenmotive, zur Auswahl. Anmeldung – auch für evtl. Mitfahrt – ist bis 10. Juli unter Tel. (089) 60 34 30 erforderlich. (Dill, 05.07.2010)

04. 07. 2010 - Der Heilige Otto: Wegbereiter eines vereinten Europas - Pfarrfest in St. Otto mit Blasmusik und Hüpfburg
Der 30. Juni 1139 ist der Todestag des Kirchenpatrons von St. Otto. Daher wird an diesem Tag oder dem darauffolgenden Sonntag sein Namenstag, das Patrozinium, und auch das Pfarrfest von St. Otto gefeiert. Der heilige Otto war Bischof von Bamberg und der „Apostel Pommerns“. Ihm zu Ehren wurde erst kürzlich eine neue, zweieinhalb Meter hohe Statue, die ihn mit Stab und Mitra zeigt, geweiht, und zwar vom Bamberger Bischof Ludwig Schick, dem Leiter der Deutsch-polnischen Kontaktgruppe im Rahmen der Deutschen Bischofskonferenz. Die Statue steht in Polanów, einer polnischen Gemeinde in der Diözese Köslin/Kolberg (in Pommern), wo der heilige Otto wirkte und in Zukunft besonders verehrt werden soll. Mit dieser überraschenden Neuigkeit eröffnete Pfarrer Dr. Lukasz seine Predigt im Pfarrgarten von St. Otto. Nach den Bibel- worten in Lesung und Evangelium zum Thema „Guter Hirt“ wies er auf die völkerverbindenden Aktivitäten des hl. Otto hin, die heute fortgesetzt werden: Polanów soll ein Ort der Völkerverständigung und des Aufbaus eines vereinten Europas werden.

Erfreulich sei es für die Pfarrei, dass heuer 40 Kinder zur Erstkommunion gegangen und 65 gefirmt worden sind. Der eben entstehende Kinderchor hatte unter Leitung von Christine Stauß gleich zu Beginn „Gott ist immer hier“ gesungen.
Nach der von der Blaskapelle Neubiberg musikalisch umrahmten Eucharistiefeier mit 250 Teilneh- mern dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Gerhard Schmidt den Organisatoren. Viele blieben noch zum gemeinsamen Mittagessen an den von der Bastelgruppe des Frauenkreises in Rot und Weiß, den polnischen Farben (Idee: Mariele Lang), dekorierten Tischen. Ein überaus aktives Team aus Pfarrgemeinderatsmitgliedern, deren Partnern und freiwilligen Helfern hatte Ausgabe von Essen und Getränken bestens organisiert, sodaß schnell jeder seinen Schweinebraten mit Knödel oder Gemüselasagne mit Getränken genießen konnte.
Pfarrfest in St. Otto am 04.07.2010
Der Kinderchor, Ministranten und Pfarrer Lukasz vor dem Altar im Pfarrgarten. Weitere Bilder in unseren Bildergalerien.
Nach dem Essen überreichte Dr. Lukasz den ausscheidenden Pfarrgemeinderatsmitgliedern bischöfliche Urkunden mit Dank für ihren Einsatz für die Pfarrei: Veronika Hergöth, Elisabeth Röske, Ulrich Meyr und Therese Hörsgen: sie war 32 Jahre Pfarrgemeinderat, davon 20 Jahre als Vorsitzende, wofür sie auch eine silberne Korbiniansmedaille bekam.

Für die Kinder war erstmals im Pfarrgarten von Pfarrgemeinderatsmitglied Eugenia Montanhas und Christine Stauß die Aufstellung einer Hüpfburg organisiert worden, die gut frequentiert wurde, nicht nur von den Kindern sondern auch vom gesamten Seelsorgeteam (Dr. Lukasz, Christine Stauß und Brigitte Nottmeyer)! Sabine Thiemann hatte die kleineren Kinder zum gemeinsamen Malen und Basteln eingeladen. Zur Stärkung konnte man noch das Kuchenbuffet des Frauenkreises in der Bibliothek aufsuchen.
Nachdem die meisten Besucher am frühen Nachmittag den Pfarrgarten verlassen hatten, machten sich wiederum viele Helfer an die Aufräumarbeiten: Altar, Tische, Bänke und Stühle wurden in den Keller gebracht, das Geschirr in die Küche und auch die Hüpfburg wurde wieder in ihren Anhänger gepackt und weggefahren.
Dr. Lukasz dankte allen, die mitgemacht hatten, und war sichtlich erfreut über den großen Erfolg bei Klein und Groß. (Stiebler, 05.07.2010)

04. 07. 2010 - Einladung zum Pfarrfest in St. Otto
Am Sonntag, 4. Juli 2010, feiert die Pfarrei St. Otto ihr Patrozinium, das Namensfest ihres Kirchenpatrons, des heiligen Otto. Im Pfarrgarten wird der festliche Gottesdienst gefeiert, dessen musikalische Umrahmung die Blasmusik Neubiberg gestaltet, die auch zum anschließenden Frühschoppen aufspielt. Für Speis’ und Trank ist bestens gesorgt; Kaffee und Kuchen gibt es vom Frauenkreis. Als Attraktion für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und Möglichkeiten zum Malen und Basteln. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt, und zum anschließenden Frühschoppen trifft man sich im Pfarrsaal. Alle Mitglieder und Freunde der Pfarrei sind herzlich eingeladen! (Stiebler, 23.06.2010)

03. 07. 2010 - Jugendgottesdienst – modisch, modern, meisterhaft
Unter diesem Motto gibt es am Samstag, 3. Juli 2010 in St. Albertus Magnus um 18.30 Uhr, unmittelbar nach dem WM-Spiel gegen Argentinien, und da hoffentlich in bester Stimmung, einen Gottesdienst der Jugend mit peppiger Musik für die Jugend. Alle sind herzlich eingeladen. (Dill, 29.06.2010)

27. 06. 2010 - 20 Jahre Chorpartnerschaft
20. Chortreffen in Dresden-Löbtau
Der Kirchenchor St. Albertus Magnus Ottobrunn vor der Kirche St. Antonius in Dresden-Löbtau, zusammen mit dem dortigen Kirchenchor – in der zweiten Reihe die Chorleiter: ganz links Ulrich Heine, Dresden und ganz rechts Barbara Klose, Ottobrunn.

Zum 20. Mal trafen sich vom 25. bis 27. Juni 2010 die Kirchenchöre von St. Albertus Magnus Ottobrunn und St. Antonius Dresden-Löbtau, um miteinander zu singen. Seit 1990 lädt man sich abwechselnd einmal im Jahr gegenseitig ein, heuer in Dresden. Neben geselligen Kontakten und Chorproben durften die Ottobrunner die Porzellanmanufaktur in Meißen kennenlernen. Höhepunkt war der Pfarrgottesdienst in der St.-Antonius-Gemeinde, bei der die beiden Chöre die Missa brevis Sancti Joannis de Deo, die „Kleine Orgelmesse“ von Joseph Haydn aufführen konnten. Den Chorleitern Barbara Klose, Ottobrunn und Ulrich Heine, Dresden ist es wieder gelungen, zur Freude der Zuhörer in der vollbesetzten Kirche beide Chöre zu einem gemeinsamen Klangkörper zu verschmelzen. Beim Abschied freuten sich alle schon auf das nächste Treffen 2011 in Ottobrunn. (Dill, 28.06.2010)

26. 06. 2010 - Bunt und Barrierefrei miteinander Kirche sein - Ökumenischer Gottesdienst in Ottobrunn
Ökumenischer Gottesdienst in Ottobrunn am 26.07.2010
Rund 350 Gläubige aus den vier katholischen und evangelischen Pfarreien feierten am späten Nachmittag des 26. Juni 2010 miteinander im Freien auf der Ottobrunner Festwiese einen besonderen Gottesdienst. „Bunt und barrierefrei“ kam mit Liedern, Tänzen, bunten Fähnchen und Tüchern sowie symbolischen Seilschaften zum Ausdruck, dass das Miteinander auch diejenigen Mitbürger einschließt, die wegen Behinderungen sonst nicht so einfach mitfeiern können. Die Collage einer Behindertengruppe symbolisierte das Miteinander der vier Ottobrunner Kirchen. Deren sieben Seelsorger, der liturgische Dienst und die Lektoren, der Bläserchor der Michaelskirche, aber auch die Tanzgruppe „kesse Sohlen“ der Lebenshilfe und nicht zuletzt das herrliche Sommerwetter sorgten für eine Gottesdienstfeier mit ernsten und heiteren, nachdenklichen und ermunternden Akzenten. Mit dem Erlös der Kollekte ist der Grundstein gelegt für die Anschaffung einer mobilen Hörschleife, die Hörbehinderte bereits jetzt als Leihgabe erproben konnten. Das von der Tanzgruppe als Gestiktanz begleitete Schlusslied „miteinander gehen, zu einander stehen“ beendete zwar den Gottesdienst, aber noch lange nicht das anschließende Miteinander im nahen Biergarten des Wolf-Ferrari-Hauses. (Dill, 28.06.2010)

26. 06. 2010 - Die Firmung – der “Früchtebecher des Heiligen Geistes“
Firmung St. Otto am 26.06.2010 in St. Albertus Magnus
Altabt Dr. Gregor Zasche beim Spenden des Firmsakraments
Am Samstag, 26. Juni 2010, spendete Dr. Gregor Zasche, Altabt von Schäftlarn, 65 jungen Frauen und Männern der Pfarrei St. Otto das Sakrament der Firmung. Seit Januar waren sie auf diesen Festtag vorbereitet worden. Da die St. Otto-Kirche für die vielen Firmlinge und ihre Angehörigen zu klein gewesen wäre, fand der feierliche, zweistündige Gottesdienst in St. Albertus Magnus statt, und auch hier war die Kirche fast zu klein für die 500 Mitfeiernden. Altabt Zasche nahm in seiner Predigt das in der Lesung aus dem 2. Korintherbrief des Apostels Paulus ausgeführte Thema Brief auf: „Unser Brief seid ihr.“ Der Brief ist ein persönliches Anschreiben Gottes mit dem Auftrag, das Beste aus sich und seinen Begabungen, eben dem Früchtebecher des Heiligen Geistes, zu machen. Nach der gemeinsamen Erneuerung des Taufgelübdes und den Fürbitten traten die einzelnen Firmlinge mit ihren Patinnen/Paten vor den Altar, wo sie von Altabt Zasche jeweils mit einigen persönlichen Worten das Firmsakrament empfingen. Die gesamte Feier war musikalisch von der Jugendband von St. Albertus Magnus und der Orgel gestaltet und begleitet worden. Pfarrer Lukasz dankte allen, die dieses Fest vorbereitet, organisiert und durchgeführt hatten, und nach dem Schlußlied „Großer Gott, wir loben dich“ waren alle Anwesenden zum Sektempfang in den Pfarrsaal eingeladen. Diesen hatten Pfarrangehörige von St. Albertus Magnus mit Blumen und Kerzen festlich dekoriert, und es gab reichlich Getränke – auch alkoholfreie - zur Erfrischung an diesem herrlichen Sommertag.
Für die Pfarreiengemeinschaft Ottobrunn, die von St. Otto und St. Albertus Magnus gebildet wird, war dieser Firmtag ein Mosaikstein im Zusammenwachsen und möge so auch einigen in Erinnerung bleiben. (Stiebler, 29.06.2010)

26. 06. 2010 - Firmung der Pfarrei St. Otto
Am Samstag, 26. Juni 2010, wird Altabt Gregor Zasche 66 jungen Menschen das Sakrament der Firmung spenden. Seit Januar wurden sie von Gemeindereferentin Christine Stauß in Gruppenstunden, einer sozialen Tätigkeit, gemeinsamen Gottesdiensten, einem Einkehrtag und dem Kennenlernen des Pfarrlebens vorbereitet. Dankenswerterweise wurden die Firmlinge in acht Gruppen von Annelie Hackmann, Silvia Hoffmann, Brigitte Kucz, Daniela Meyer, Thomas Kölling, Elisabeth Neumann-Kölling, Edith Rubenbauer, Hildegard Vannahme und Gerhardt Schmidt angeleitet und geführt. Da die St.-Otto-Kirche für die vielen Firmlinge und ihre Angehörigen zu klein ist, findet die Firmung um 10 Uhr in St. Albertus Magnus statt. Durch die Pfarreiengemeinschaft Ottobrunn, die von beiden Pfarreien gebildet wird, ist dies auch ein Zeichen der Gemeinsamkeit und des Zusammenwachsens.
Nach der Firmung veranstalten Seelsorger, das Vorbereitungsteam und Mitglieder des Pfarrgemeinderates für die Firmlinge und ihre Angehörigen einen Sektempfang im Pfarrsaal von St. Albertus Magnus. (Stiebler, 18.06.2010)

26. 06. 2010 - Bunt und barrierefrei - Ökumene auf der Maderwiese
Einladungsplakat Ökumenischer Gottesdienst 2010
„Bunt und barrierefrei miteinander Kirche sein“ ist das Motto des Ökumenischen Gottesdienstes, den evangelische und katholische Christen am Samstag, 26. Juni 2010 ab 18 Uhr gemeinsam auf der Festwiese beim Maibaum in Ottobrunn feiern. Die drei katholischen Pfarreien und die evangelische Michaelsgemeinde laden zu diesem Gottesdienst ein, der seit der Jahrtausendwende alljährlich stattfindet. Im Nachklang zum Ökumenischen Kirchentag in München soll dazu ermuntert werden, Barrieren aller Art mutig zu überwinden. Die musikalische Begleitung übernimmt der Bläserchor der Michaelskirche. Sollte wider Erwarten das Wetter nicht mitspielen, findet der Gottesdienst in der Michaelskirche in der Ganghoferstraße statt. „Barrierefrei“ werden insbesondere auch Personen mit Behinderungen zur Teilnahme eingeladen. Für solche, die keine Fahrgelegenheit haben, soll ein Fahrdienst organisiert werden. Interessenten mögen sich bis 19.06. bei den zuständigen Pfarrämtern anmelden (St. Albertus Magnus Tel. 629 70 50, St Magdalena Tel. 606 09 30, Michaelskirche Tel. 660 39 120, St. Otto Tel. 610 66 730). Die Kollekte soll der „barrierefreien“ Mitfeier für Hörbehinderte durch Anschaffung einer mobilen Hörschleife dienen.
Die ökumenische Veranstaltung findet heuer parallel zum Ottobrunner Kultursommer-Fest statt. Der wechselweise Besuch beider Veranstaltungen könnte das Miteinander aller Ottobrunner demonstrieren. Und zum Abschluss gemütliches Zusammensein im Biergarten der Ratsstuben! (Dill, 11.06.2010)

16. 06. 2010 - Landshut, eine der schönsten deutschen Städte – trotz Dauerregens
Davon konnten sich die 34 Teilnehmer der Fahrt nach Landshut am 16. Juni 2010, zu der der Frauenkreis von St. Otto eingeladen hatte, überzeugen. Unter der Führung von Gemeindereferentin Christine Stauß, die drei Jahre beruflich in Landshut gewesen war, wurde zuerst die gotische Stiftsbasilika St. Martin bestaunt: der 133 m hohe, reich gegliederte Turm, das 29 m hohe Mittelschiff (in dem die Ottokirche mit ihrem 28 m hohen Turm leicht Plätz fände), sowie die Leinberger Madonna und das imposante Chorgestühl. Dann folgte die Besichtigung der Stadtresidenz, dem ersten italienischen Renaissancebau nördlich der Alpen. Dazu muß man wissen, dass Landshut von 1255 bis 1545 Residenzstadt zunächst der Herzöge von Niederbayern und dann der „Reichen Herzöge“ von Bayern-Landshut war. Es war auch ab 1800 Universitätsstadt; Ludwig I. studierte hier und bewohnte Räume der Stadtresidenz, verlegte die Universität dann aber 1826 nach München.
Zum Mittagessen im beheizbaren Wintergarten eines Gasthauses in der Neustadt gab es Bierfleisch, Schupfnudeln mit Sauerkraut und andere niederbayerische Spezialitäten. Nachmittags konnte das Programm individuell gestaltet werden: Besuch einer oder mehrerer der vielen Kirchen, 20 Minuten Aufstieg zur Trausnitz mit Wunderkammer und Burgführung. Einen Stadtbummel unter den Arkaden mit Blick auf die reichen Bürgerhäuser beendeten die meisten in einem der gemütlichen Cafés, wo man, etwas feucht und müde, die Abfahrtszeit des Busses abwartete. Auf der Rückfahrt dankte Christine Stauß im Namen aller Mitreisenden Therese Hörsgen für Organisation und Durchführung des Ausflugs. Kurz nach 18 Uhr kam man wieder vor St. Otto an und machte sich – wie hätte es anders sein können? - bei Regen auf den Heimweg. (Stiebler, 18.06.2010)

12. 06. 2010 - Dekanatswallfahrt nach Kleinhelfendorf
Unter dem selben Motto wie der 2. Ökumenische Kirchentag „Damit ihr Hoffnung habt!“ starteten 30 Wallfahrer mit dem Segen von Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz, Ottobrunn, am 12. Juni 2010 um 15 Uhr unter Orgelklang und Glockengeläut von St. Leonhard, Siegertsbrunn. Angeführt wurden die Pilger von Anna Vannahme, die in zügigem Tempo das Vortragekreuz während der ganzen Wallfahrt vorantrug. Das Ende des Zuges bildete Herr Meisinger, der mit seinem Auto Lautsprecher und andere technische Ausrüstung transportierte und als „Nothelfer“ fungierte. Nach Gebetsstationen im Forst erreichten die Pilger Aying, wo sie schon am Ortsrand von einer Ministrantenabordnung mit Fahnen erwartet und bei feierlichem Glockengeläut in die Kirche St. Andreas begleitet wurden. Dorthin kamen auch die Wallfahrer aus dem Hachinger Tal, angeführt von Blasmusik, so dass um 17 Uhr die nunmehr 80 Teilnehmer, die von Jugendpflegerin Sandra Balle, Dekanatsjugendstelle Taufkirchen und Pastoralreferent Alexander Kirnberger, Pfarrverband Aying-Helfendorf gestaltete Andacht mit einer Geschichte vom Brot und gemeinsamem Brotbrechen feierten. Gemeinsam ging es weiter über den Aygopaß mit Liedern und Gebeten aus dem von Christiane Wimmer, Siegertsbrunn gestalteten Wallfahrtsheft. Pünktlich wurde Kleinhelfendorf erreicht, wo aus der Kapelle die Emmerambüste mit Reliquie feierlich abgeholt und, gefolgt von der Prozession der Pilger, in die noch von Fronleichnam mit frischem Birkengrün geschmückte Kirche getragen wurde. Dort hatten sich nunmehr 160 Mitfeiernde eingefunden – mittlerweile gibt es auch eine beträchtliche Anzahl von „Autowallfahrern“. Um 19 Uhr begann die von der Helfendorfer Blaskapelle musikalisch gestaltete Eucharistiefeier, die von Dekan Helmut Fried, Taufkirchen geleitet und mit Pfarrern des Dekanates (Dr. Czeslaw Lukasz, Ottobrunn; Marek Bula, Brunnthal; Lorenz Poschenrieder, Sauerlach und Pater Antoo Akkarapattiekkal, Höhenkirchen-Siebertsbrunn) konzelebriert wurde. In seiner Begrüßung hatte Dekan Fried das Motto des ökumenischen Kirchentages für die Wallfahrt aufgenommen und führte aus: „Wer mit dem Rücken zum Licht steht, sieht nur den eigenen Schatten und den der anderen. Wer sich wendet, sieht das Licht. Deshalb wenden wir uns Christus zu – ER ist in allem die erhoffte Wende!“ Auch in der Predigt sprach Pfarrer Bula über die Hoffnung, an der jeder Christ durch Jesu Tod und Auferstehung Anteil hat.
Die Kollekte ging an die „Tische“ im Dekanatsgebiet. Abschließend dankte Dr. Lukasz allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten, besonders Frau Anna Vannahme, Frau Christiane Wimmer und Herrn Meisinger. Nachdem das „Großer Gott, wir loben dich“ verklungen war, läuteten zum Abschied die Glocken von St. Emmeram und die Teilnehmer aus den Pfarreien, Pfarrverbänden und Pfarreiengemeinschaften des Dekanats Ottobrunn machten sich auf den Heimweg.
(Stiebler, 14.06.2010)
Dekanatswallfahrt 2010 in St. Emeram
Eucharistiefeier in Kleienhelfendorf – vor dem Altar: die Büste des Dekanatsheiligen St. Emmeram.
Pater Antoo Akkarapattiekkal, Pfarrer Marek Bula, Dekan Helmut Fried, Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz und Pfarrer Lorenz Poschenrieder.

03. 06. 2010 - Die Pfarreiengemeinschaft Ottobrunn feierte Fronleichnam
eucharistische Anbetung an Fronleichnam 2010 in St. Otto
Gebet vor der auf dem Altar ausgesetzten Monstranz
Mit einer Eucharistiefeier in der St.-Otto-Kirche begingen die Pfarrangehörigen von St. Albertus Magnus und St. Otto den Festtag, für den ursprünglich ein Gottesdienst auf der Eichendorffwiese und anschließend die Prozession zum Rathaus und nach St. Otto geplant waren. Das Seelsorgeteam – Pfarrer Dr. Lukasz, Gemeindereferentin Stauß und Seelsorgehelferin Nottmeyer – und elf Ministranten um den Altar und die vier Bläser auf der Empore gestalteten die Messe. Das Evangelium nach Lukas von der Speisung der fünftausend mit zwei Broten und fünf Fischen, wovon noch zwölf Körbe voll Reste gesammelt wurden, beeindruckt immer wieder. Die in seiner Predigt aufgeworfene Frage, ob es in der katholischen Kirche heute – angesichts des Medienrummels - noch angebracht sei, glanzvolle Prozessionen zu veranstalten, bejahte Pfarrer Lukasz mit dem Hinweis auf die Verehrung des Leibes des Herrn (Bedeutung von „Fronleichnam“). Die Hostie wird in der Monstranz durch die Straßen in Stadt und Land getragen, auch zum Segen der Natur. Den Schmuck auf dem Prozessionsweg – meist grüne Birkenzweige - hatte man in der Kirche durch Blumen ersetzt. Auch der Pfarrsaal, in den nach dem Gottesdienst zum Frühschoppen eingeladen wurde, war mit vielen Blumensträußen dekoriert. Dekoration und Bewirtung hatten die Frauen um Therese Hörsgen und der Pfarrgemeinderat vorbereitet. Über hundert Gäste stärkten sich bei heißen Würsten, Brezn und Getränken, und die graue Nässe draußen tat der Stimmung keinen Abbruch. Es war ein schönes Fest der Pfarreien St. Albertus Magnus und St. Otto – allen Helfern hier nochmals ein herzliches Vergelt’s Gott! (Stiebler, 04.06.2010)

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