Pfarrei St. Georg Ruhpolding

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding, Telefon: 08663/1766, St-Georg.Ruhpolding@ebmuc.de

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei


Pfarrfest

Bekanntgabe des Ergebnisses der Pfarrgemeinderatswahl vom 1. März 2026

Zur Wahl des neuen Pfarrgemeinderats waren 3297 Wahlberechtigte der Pfarrgemeinde St. Georg Ruhpolding aufgerufen. 734 haben an dieser Wahl teilgenommen, davon 580 per Online und 154 per Brief und Urne.
Die Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten nach Zahl der erhaltenen Stimmen:
 
  1.   Hallweger Angelika                                 629
  2.   Zacher Christl                                          573
  3.   Scharf Florian                                          488
  4.   Müller Helmut                                          467
  5.   Reiter Josef                                             450 
  6.   Kecht Anton                                             448
  7.   Horn-Bachmann Cordula                        430 
  8.   Amort Johannes                                      413
  9.   Häuslschmid Ursula                                353
  10.   Korte Andreas                                          228
  11.   Hartinger Silke                                         219
  12.   Atig Ben Salah Saskia                             152
Die Kandidatinnen und Kandidaten Nr. 1 – 8 wurden direkt in den Pfarrgemeinderat gewählt. Diese können bis zu vier weitere Mitglieder nachberufen, um die verschiedenen Seelsorge - und Aufgabenfelder möglichst gut abzudecken. Ein besonderer Dank ergeht an alle, die an der Wahl teilgenommen haben, an die Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich in der Pfarrei einzubringen und an den Wahlausschuss, für die reibungslose Ausrichtung der Wahl.

Spendenaufruf zur Caritas-Frühjahrssammlung

Caritas_Logo
Am Sonntag, den 1. März 2026 ist der Caritas-Sonntag und in der folgenden Woche bis zum 8. März 2026 die Caritas-Frühjahrssammlung. Nur bei der Herbstsammlung versenden wir einen Brief mit der Bitte um eine Spende.
Bei der Frühjahrssammlung sind wir darauf angewiesen, dass Sie sich durch diesen allgemeinen Spendenaufruf angesprochen fühlen und einen Beitrag auf das angegebene Konto überweisen oder im Pfarrbüro abgeben. 60 % der Spenden gehen an die Hilfsangebote der Caritasstelle Traunstein, zu deren Einzugsgebiet auch Ruhpolding gehört. 40 % sind für die sozialen Hilfen vor Ort bestimmt. Wir bitten Sie die Caritassammlung mit Ihrem Beitrag zu unterstützen. Ein herzliches Vergelt’s Gott für jede Spende!
Bankverbindung:
Pfarrkirchenstiftung St. Georg Ruhpolding
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST
oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR

Seelenzuckerl über „Tragische Helden“ in St. Valentin

Die ganze Ambivalenz von Heldenfiguren hat Anton Kecht vom Seelenzuckerl-Team eindrucksvoll beim Sankt Valentiner Seelenzuckerl am ersten Märzsonntag veranschaulicht. Mit Simson aus dem Buch der Richter brachte er ein Beispiel aus der Bibel. Der erfolgreiche Kämpfer gegen die Philister scheiterte daran, dass er der schönen Delila verfiel, die sein Vertrauen ausnutzte und so hinter das Geheimnis seiner unbändigen Kraft kam. Mit der Hl. Johanna von Orléans (Jeanne d’Arc) stellte er eine Heldin des Mittelalters dar, die als Frau die französischen Truppen gegen die Engländer erfolgreich anführte, dann aber an die Engländer ausgeliefert wurde und schließlich als „Ketzerin“ auf dem Scheiterhaufen den Tod fand. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts heiliggesprochen. Als letztes Beispiel erzählte er die tragische Geschichte des Matthias Kneißl („Räuber Kneißl“). Eindrucksvoll stellte er dar, wie dieser – jeglicher Chance auf ein Auskommen beraubt – zum Kriminellen wurde. Da es ihm lange gelang, einer Verhaftung zu entgehen und dabei die Gendarmerie zum Narren zu halten, wurde er zum Volkshelden. Er starb, als Mörder verurteilt, auf dem Schafott. Kecht gelang es dabei, die Geschichten lebendig und anschaulich zu erzählen und den Bogen zur Gegenwart zu schlagen. Das Gitarren-Ensemble „Guitarissima“ spielte unter der Leitung von Margret Regner dazu passende Werke verschiedener Epochen, so dass die nahegehenden Geschichten musikalisch nachklingen konnten. Pastoralreferent Georg Gruber schlug in seinem Schlusswort den Bogen zu Jesus Christus, der ein absolutes Gegenmodell zu all denen sei, die sich heute als Helden inszenieren wollen. Sein Sterben am Kreuz sei nach menschlichen Maßstäben ein Scheitern gewesen – für Jesus die letzte Konsequenz seines Weges und Durchgang zum Leben. Mit einem Abendsegen und dem Lied „Bleib bei uns, Herr“ klang das Seelenzuckerl aus. Die Besucher/innen dankten den Mitwirkenden mit einem langen Applaus. Das nächste Seelenzuckerl ist am Sonntag, 3. Mai mit einem offenen Singen von Mai- und Frühlingsliedern.
Seelenzuckerl Tragische  Helden 2026
Das Ensemble „Guitarissima“ unter der Leitung von Margret Regner füllt den Altarraum der Kirche St. Valentin aus.

„Eine Reise nach Nigeria“

In der Schlosskapelle Ruhpolding stand der Kleine Kindergottesdienst am Sonntag, den 1. März 2026, ganz im Zeichen des Weltgebetstags. Unter dem Motto „Eine Reise nach Nigeria“ begaben sich die Kinder gemeinsam auf einen farbenfrohen und zugleich besinnlichen Weg durch das westafrikanische Land.
Mit grünen und gelben Tüchern wurde in der Mitte der Kapelle die Umrissform von Nigeria gestaltet. Blaues Tuch schlängelte sich als Fluss Niger durch das Land und machte anschaulich, wie bedeutend Wasser für Mensch, Tier und Natur ist. Rund um diese Mitte durften die Kinder selbst kreativ werden: Mit Tierfiguren, kleinen Elementen aus der Natur und bunten Schmetterlingen entstand Schritt für Schritt ein lebendiges Bild des Landes.
So wurde der Gottesdienst nicht nur zu einer geografischen Entdeckungsreise, sondern auch zu einer Begegnung mit der Vielfalt der Schöpfung. Die Kinder erfuhren, dass Christinnen und Christen weltweit miteinander verbunden sind.
Ein ruhiger Moment bildete den Abschluss: Gemeinsam hörten die Kinder die Worte Jesu: „Kommt her zu mir. Bei mir könnt ihr euch ausruhen. Ich bin immer für euch da.“ In der stillen Atmosphäre der Kapelle durften sie diesen Zuspruch auf sich wirken lassen – als Einladung zum Vertrauen und als Zeichen, dass Gottes Nähe keine Grenzen kennt.
Der Kleine Kindergottesdienst zeigte eindrucksvoll, wie Weltkirche schon für die Jüngsten erfahrbar werden kann: kreativ, kindgerecht und zugleich getragen von einer Botschaft, die verbindet und stärkt.
Unser besonderer Dank gilt Julia Haigermoser für die Begleitung mit der Gitarre und den Mitfeiernden, die so zahlreich in die Schlosskapelle gekommen sind.
Kleiner KiGo Weltgebetstag  2026
Kleiner KiGo Weltgebetstag 2026

Pfarrgemeinde hält das Valentins-Patrozinium in Ehren

Patrozinium St. Valentin
Patrozinium
Gefälliger Chorgesang und fundierte Predigt in der Filialkirche in Zell
 
Das Patrozinium  in St. Valentin in Zell, das heuer kalendarisch auf den Faschingssamstag fiel,  wurde  als stimmungsvolle Abendmesse gefeiert. Zur Freude von Pfarrer Otto Stangl fand das Namenstagsfest zu Ehren des Schutzpatrons der Filialkirche wieder großen Zuspruch unter den Kirchgängern. Das Hochamt im dezent beleuchteten Kirchenschiff umrahmte der Kirchenchor St. Georg mit der Kleinen Messe von Annette Thoma, begleitet von  Harald Beilhack an der Orgel. Die Gesamtleitung hatte Dirigentin Monika Schmidt inne.
Patrozinium
Patrozinium
Pastoralreferent Georg Gruber erinnerte in seiner Predigt an die frühere Bedeutung der Wallfahrt zum Heiligen Valentin, der nicht nur bei Krankheiten wie Epilepsie, der „Fallsucht“, sondern mehr noch zum Abwenden von Existenz bedrohenden Viehseuchen angerufen wurde. Davon zeugen heute noch die erhaltenen Votivtafeln sowie die Figur des Heiligen am Hochaltar in der Kirche.
Heute spiele diese Funktion - vielleicht abgesehen vom Georgiritt, der nach St. Valentin führt, kaum mehr eine Rolle. Doch so romantisch der Valentinstag für viele sein mag, so unromantisch und schwierig ist oft das alltägliche Zusammenleben. Da gibt es eben Probleme, Missverständnisse, Konflikte und auch die Eintönigkeit des Alltags, in dem zunehmnend aus dem Blick gerät, was man am jeweils Anderen schätzt und anziehend findet. In solchen Situationen kann man dann schon einen himmlischen Fürsprecher wie den Heiligen Valentin ganz gut brauchen, so Georg Gruber, der zugleich auf die Regeln des Zusammenlebens verwies, wie sie die Thora der Bibel, sozusagen als „Weisung“ und  „Gesetz“ vorgibt. Auch Jesus greift in seiner Bergpredigt drei Regeln auf, die jedoch allein gesehen nicht ausreichen werden. Jesus macht deutlich, dass es mehr braucht, nämlich die „Liebe“. Liebe Gott, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst! „Lieben“ bedeute also, im anderen den Menschen erkennen und zu schätzen, der man selbst ist.“ Nach dem „Großer Gott wir loben dich“  und dem Schlusssegen gab es noch die Gelegenheit für die Kirchgänger, sich mit der Valentinsreliquie segnen zu lassen.
Patrozinium
Johanna Neumaier (Mitte) wurde im Rahmen der Valentins-Einkehr des Kirchenchors St. Georg für 25-jähriges Wirken in der Kirchenmusik ausgezeichnet. Pfarrer Otto Stangl und Chorleiterin Monika Schmidt übergaben Urkunde und Blumen.
Fotos: L. Schick
Da Kirche und Wirtshaus in Bayern traditionsgemäß zusammengehören, durfte die anschließende Einkehr „beim Häusler“ nicht fehlen, zu der Pfarrer Otto Stangl geladen hatte. Dabei wurde die langjährige Sängerin Marianne Schroll zu ihrem 85. Geburtstag mit einem Ständchen bedacht. Für 25-jähriges verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik erhielt Alt-Sängerin Johanna Neumaier die Dankurkunde der Diözese München und Freising. Zu den ersten Gratulanten zählten Chorleiterin Monika Schmidt und Pfarrer Otto Stangl, der den Sängerinnen und Sängern der Chorgemeinschaft für ihren ehrenamtlichen Dienst dankte.  ls

Caritas-Projekt „Fremdwährung“

Die Caritasstelle für den Landkreis Traunstein sammelt Fremdwährung, um Menschen in verschiedenen Notlagen zu helfen. Jeder Lira, Dollar, Yen oder auch noch jede D-Mark zählen. Bei diesem Projekt wurden bisher Währungen aus 30 unterschiedlichen Nationen eingereicht. Mit dem umgetauschten Geld werden z. B. hilfsbedürftige Personen mit Essensgutscheinen unterstützt. Auch unsere Pfarrei St. Georg beteiligt sich an dieser Aktion: Wenn Ihnen nach einem Urlaub Fremdwährung übrigbleibt oder wenn sie „altes“ Geld zu Hause entdecken, können Sie diese zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro für die Caritas abgeben. Ein herzliches Dankeschön und Grüße auch vom Caritas-Zentrum Traunstein.

Kirchgeld

Jedes Jahr erbitten wir von jedem erwerbstätigen Katholiken 1,50 Euro Kirchgeld. Dieses Kirchgeld ist eine gesetzlich begründete Kirchensteuerart. Das Kirchgeld verbleibt ohne Abzug in der Pfarrei, um die örtlichen Aufgaben erfüllen zu können.
Der Anteil der Pfarreien an der normalen Kirchensteuer wird vom Ordinariat als Zuschuss für die Ausgaben einer Pfarrei gewährt. Dieser Betrag ist begrenzt. Daher sind wir ganz besonders auf Ihr Kirchgeld angewiesen, um auch die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei erfüllen zu können.
Wir sind für jede Kirchgeldzahlung dankbar und freuen uns natürlich über jede höhere Einzahlung, die wir auf Wunsch mit einer Spendenquittung fürs Finanzamt bestätigen.
Das Kirchgeld können Sie entweder direkt im Pfarrbüro einzahlen, oder in die mit „Kirchgeld“ gekennzeichneten Kuverts legen. Diese liegen in der Pfarrkirche am Schriftenstand auf. Es besteht auch die Möglichkeit der Banküberweisung auf eines der folgenden Konten:
Kath. Kirchenstiftung
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR 

Arbeitgeberkampagne der Erzdiözese

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  • Bekanntgabe des Ergebnisses der Pfarrgemeinderats-wahl
    vom 1. März 2026

  • Spendenaufruf zur Caritas-Frühjahrssammlung
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  • Caritas-Projekt „Fremdwährung“
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