Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

Kleiner Kindergottesdienst an der Schwarzachenalm

KKG Schwarzachen1
KKG Schwarzachen2
Nach einer verregneten Nacht strahlte am vergangenen Sonntag die Sonne. So fanden viele Familien mit ihren Kindern den Weg zur Schwarzachenalm, wo erstmals ein Gottesdienst für kleine Kinder stattfand. So konnte der Gottesdienst vor der herrlichen Bergkulisse mit dem Rauschen des Baches im Hintergrund gefeiert werden. Hüttenwirt Sepp Gruttauer sorgte für einen schönen Altar beim Wegkreuz. Die Käferstoa-Musik gestaltete in bewährter Weise den Gottesdienst musikalisch. Pastoralreferent Georg Gruber zeigte zusammen mit dem Gottesdienst-Team den Kindern, wie wichtig die Sonne für unser Leben ist. Gott hat alles so eingerichtet, dass es gut ist, wie es am Anfang der Bibel heißt. Die Sonne mit ihrem Licht und ihrer Wärme ist auch ein Zeichen für die Güte und Liebe Gottes. Mit einem großen Sonnentuch konnten die Kinder dann selber den Sonnenaufgang und –untergang nachempfinden und mit einem Sonnentanz die Freude über Gottes Güte zum Ausdruck bringen. So war der sommerliche Gottesdienst an der Schwarzachenalm eine gute Gelegenheit, den Gottesdienstbesuch mit einem kleinen Ausflug zu verbinden.

Auf Maria schauen – Christus begegnen

Ruhpoldinger Madonna
Die diesjährige Wallfahrt nach Maria Kirchental hatte als Leitmotiv die Überschrift „Auf Maria schauen – Christus begegnen“. Vier verschiedene Mariendarstellungen dienten als Impuls bei den Gebetsstationen auf dem Weg: die Ruhpoldinger Madonna, die Marienfigur der Mariensäule in München, die schmerzhafte Gottesmutter in der Ruhpoldinger Kriegerkapelle und schließlich die Stieglitz-Madonna von Maria Kirchental.
In den vier Augustwochen veröffentlichen wir jeweils eine Betrachtung. Sie können auch im Alltag oder im Urlaub ein kleiner Wegbegleiter sein.
 
Die Ruhpoldinger Madonna
Wir haben uns heute auf den Weg zur Muttergottes von Kirchental gemacht. Dabei wollen wir verschiedene Bilder und Statuen genauer betrachten. Uns allen ist die romanische Madonna unserer Pfarrkirche vertraut. Sie ist eine der ältesten Skulpturen der Gottesmutter in Deutschland und kunsthistorisch von großer Bedeutung. Wir können uns jetzt sicher leicht vorstellen, vor dem rechten Seitenaltar zu sitzen und unsere Madonna zu betrachten. Sie ist in den Farben der Ruhpoldinger Fahne gefasst: Grün, Gold und Rot. Sie sitzt majestätisch vor uns und begegnet uns mit einem durchdringenden aber zugleich gütigen Blick. Es bleibt sicher für jeden von uns sehr einprägsam, dass dieser gütige Gesichtsausdruck immer gleich bleibt, egal von welcher Position wir auf die Statue schauen.  Dieser Blick kann uns mehrere Botschaften vermitteln:
Maria nimmt uns wahr, so wie wir zu ihr kommen!
Sie hört uns zu!
Sie weiß um unsere Sorgen und Nöte!
Zugleich verweist die Gottesmutter auf Jesus als Lehrer und Meister: Wir müssen aber genauer hinsehen, um den vergleichsweise klein dargestellten Gottessohn zu erkennen.  Er sitzt auf ihrem Schoß und erhebt seine rechte Hand als Weltenherrscher. Auffälligerweise hat er die Gesichtszüge eines Erwachsenen. Beim Betrachten der Skulptur wird schnell klar, dass uns der Sohn Mariens etwas zu sagen hat: Er ist es, um den es eigentlich geht. Die aufrechte Haltung der Gottesmutter bewirkt, dass sie gleichsam wie ein Thron für den König Jesus Christus erscheint.

"Mit dem nassen Segen von oben"

Pfarrgemeinde St. Georg zu Fuß unterwegs nach Maria Kirchental
 
Teils tropenartiger Regen begleitete die Ruhpoldinger - vor allem auf dem langen Weg mit neun Stunden Gehzeit - bei der 24. Fußwallfahrt nach Maria Kirchental.  Trotzdem machte sich eine erfreulich große Zahl von Pilgern, darunter auch einige auswärtige Wallfahrer, am vergangenen Samstag auf den Weg zur jährlichen Pfarrwallfahrt nach Maria Kirchental in der Gemeinde St. Martin bei Lofer.
Wallfahrt 3
Allein 62 Pilger gingen unter Leitung von Christian Burghartswieser, Wolfgang Heigermoser und Sepp Egger auf dem anstrengenden, langen Weg vom Staubfall über das Heutal und die Loferer Alm zum Wallfahrtsort.
Wallfahrt 1
Die zweite Gruppe mit 21 Teilnehmern marschierte, angeführt von Antonie Feichtenschlager und Hubert Braxenthaler, von Schneizlreuth, Reith, Au bei Lofer und den Tiroler Steig nach Kirchental. Andere kamen über den „Salzburger Steig“, mit dem Bus oder mit ihren Autos.
Wallfahrt 4
Leider musste aufgrund der Witterung dieses Mal der traditionelle Einzug aller Wallfahrer in die Wallfahrtskirche entfallen. Der Pfarrer von Kirchental, Pater Unger, begrüßt eingangs sehr herzlich die Pilger im „Pinzgauer Dom“. Er freue sich, dass trotz des schlechten Wetters so viele Pilger hierhergekommen seien. Mit einem Blick auf den G 20 Gipfel in Hamburg sagte er nachdenklich: „Wer weiß nicht wie zerrissen die Welt ist“. Darum werde der Beistand von oben gebraucht. Pfarrer Otto Stangl zelebrierte zusammen mit Pater Joshy George, der viele Jahre in Ruhpolding als Kaplan tätig war und auch selbst mitmarschiert ist, den Wallfahrtsgottesdienst, an dem rund 160 Pilger teilnahmen. Mit am Altar stand auch Diakon Sepp Eixenberger. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der „Ruhpoldinger Rathausmusi“ und dem „Kirabiche-Viergesang“ unter Leitung von Pastoralreferent Georg Gruber. In seiner Predigt sagte Pfarrer Stangl: „Dass sich auch der Wetterbericht täuschen kann, hat sich heute gezeigt. Dafür wurden die Pilger mit dem nassen Segen von oben begleitet“. Auf Maria schauen und Jesus begegnen sei das Motto dieser Wallfahrt gewesen, meinte er. Darum bat er die Gekommenen, für den Frieden in der Welt und für die Schöpfung zu beten.
Nach der Messfeier ist es bereits eine schöne Tradition, dass sich die Wallfahrer im Gasthof Bad Hochmoos unterhalb des Tiroler Steiges noch zum gemütlichen Abschluss treffen - und sei es nur, um die Strapazen besser vergessen zu können. Für die musikalische Unterhaltung sorgte dort die „Stohnschneid-Musi“ aus Ruhpolding.


Folgende Themen auf unserer Aktuellen Seite zur Übersicht

  • Kleiner Kindergottesdienst - Schwarzachenalm
  • Auf Maria schauen - Christus begegnen
  • Wallfahrt Maria Kirchental
Rückschau Aktuelles 2017

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