Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Der Pfarrgemeinderat

Pfarrgemeinderat
von links: Pfarrer Otto Stangl, Stefan Lehmann, Schriftführerin: Christl Zacher, Josef Reiter, Sophia Zacher, Antonie Feichtenschlager, 1. Vorsitzender: Manfred Hartl, 1. Vorsitzende: Gisela Hunklinger, Anton Kecht, Angelika Hallweger, Johannes Amort, Sophia  Hallweger, Helmut Müller, Pastoralreferent Georg Gruber, Pastoralassistentin i.V.: Constanze Bär
Der Pfarrgemeinderat versteht sich als Vertreter der gesamten Pfarrgemeinde und nicht einzelner Interessengruppen. Zusammen mit dem Pfarrer und dem Seelsorgeteam möchte er das Gesicht der Pfarrei prägen und Kirche vor Ort sein.
Ausgehend vom II. Vatikanischen Konzil wurde dieses Gremium in allen Pfarrgemeinden eingeführt.

Aufgabe und Zielsetzung sind:
- Bewusstsein für die Mitverantwortung in der Pfarrgemeinde zu wecken.
- Ehrenamtliche Mitarbeiter zu aktivieren.
- Gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen und Probleme zu beobachten, zu überdenken und sachgerechte Vorschläge einzubringen.
- Katholische Organisationen, Einrichtungen und freie Initiativen unter Wahrung ihrer Eigenständigkeit zu fördern.

Unterstützt wird die Arbeit des PGR`s durch eine Vielzahl weiterer engagierter Christen, ohne die die vielfältigen Aufgaben nicht zu bewältigen wären.



  

Sachbereiche und ihre Sprecher

Umwelt und Schöpfung  -  Lehmann Stefan
Erwachsenenbildung  -  Zacher Christl
Senioren und Soziales  -  Hunklinger Gisela
Ökumene  -  Zacher Christl
Rund um die Kirche  -  Hartl Manfred
Kinder und Familie  -  Hallweger Sophia
Jugend  -  Zacher Sophia
Feste und Veranstaltungen  -  Hartl Manfred
Gästepastoral  -  Hartl Manfred

Pfarrgemeinderatssitzung am 28.06.2018

Pfarrgemeinderat entschied sich vorerst gegen ein Pastoralkonzept

Als Schwerpunkte erscheinen konkrete Themen wichtiger
 
Mit der Stellungnahme zum Pastoralkonzept befasste sich der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Georg in seiner jüngsten Sitzung. Dabei war man letztlich der Meinung, dass statt eines Pastoralkonzeptes die Festlegung von bestimmten Themen Vorrang haben sollte.
„Ein Pastoralkonzept bedeutet, wie Pastoral geplant und gestaltet werden kann“, sagte eingangs des Tagesordnungspunktes Pastoralreferent Georg Gruber. Darum werde in einem Brief vom Pastoralteam Süd gewünscht, dass in den Pfarrgemeinderäten ein solches Konzept erstellt werden soll. Gruber warf die Frage auf, was „wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln schaffen können“. Als Grundlage dafür sieht er ein spirituelles Verständnis und eine Sozialraumanalyse. Man müsse sich überlegen, welche Schwerpunkte das Laiengremium in der Seelsorge sehe. Viel sei derzeit im Umbruch, meinte er. Vor dem Hintergedanken, dass immer weniger Leute immer mehr machen sollen, halte er ein Pastoralkonzept grundsätzlich für gut.
Pfarrer Otto Stangl war der Meinung, dass dies „viel Vorbereitung und viele Sitzungen nach sich zieht“. In der vergangenen Legislaturperiode sei man daher zu der Entscheidung gekommen, dass man statt eines Pastoralkonzeptes dafür Jahresschwerpunkte setzen sollte. Dafür habe sich der Pfarrgemeinderat damals entschieden. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gisela Hunklinger betonte, dass der Prozess zum Erstellen dieses Konzeptes über Jahre gehen könne und nicht nur den Pfarrgemeinderat, sondern auch die Hauptamtlichen in der Seelsorge beträfe.
Dazu ergänzte Gruber, dass ein Pastoralkonzept kein Arbeitspapier für den Pfarrgemeinderat für die nächsten vier Jahre sein soll, sondern für einen längeren Zeitraum ausgerichtet sei. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Manfred Hartl sprach in diesem Zusammenhang von einem „Konzept, das wenig hilft“. Darum betrachte auch er Schwerpunktthemen, wie zum Beispiel das „Jahr der Barmherzigkeit“ oder den ausgegebenen und immer noch erfolgreichen Leitsatz „Glaube-Heimat-Leben“ für wichtiger. „Das hat viel Arbeit erfordert und wäre mit der gleichzeitigen Erstellung eines Pastoralkonzepts nicht möglich gewesen“.
Die Meinung im Pfarrgemeinderat lautete schließlich, dass Zielsetzungen von Projekten ergiebiger und greifbarer seien, als ein solches Konzept. Darum lautete der einstimmige Beschluss, dass ein Pastoralkonzept zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erstellt werden soll.
Weiters stand das Ergebnis des Koordinierungstreffens „Kinder-Jugend-Familie“ auf der Agenda der Tagesordnung, über das die Pastoralassistentin im Vorbereitungsdienst, Constanze Bär, berichtete. Beim „Kleinen Kindergottesdienst“ und bei den „Familiengottesdiensten“ würden die Teilnehmer immer weniger werden. Darum stelle sich die Frage, wie man die Leute erreichen könne. In diesem Zusammenhang konnte sie aber feststellen, dass der große Erfolg bei Almgottesdiensten betont werden müsse. Hier ergänzte Bär: „Die pastoralen Mitarbeiter werden sowohl an den Gruppenelternabenden, als auch beim großen Elternabend mit Elternbeiratswahlen im Kindergarten St. Irmengard vertreten sein, um den Eltern die Wichtigkeit bei der religiösen Bildung ihrer Kinder zu verdeutlichen“. In diesem Zusammenhang fügte sie auch an, dass alle zwei Wochen die Andacht mit den Vorschulkindern viel Freude bereiten würde.
Weiters konnte Bär berichten, dass viel Interesse in der Schnupperstunde und bei der ersten Probe für den Ministrantendienst vorhanden gewesen sei. Auch die Ministrantenwallfahrt nach Rom, zu der sich schon viele angemeldet hätten, erwähnte sie. Genauso gut würden die Gruppenstunden bei den Pfadfinderinnen laufen und es gäbe viel Mitgliedernachwuchs. Zudem wurde im Kontext der bevorstehenden Firmung der Wunsch nach einem regelmäßigen Angebot von Jugendgottesdiensten geäußert. Zudem soll in die Firmvorbereitung die Informationsveranstaltung „Saufen bis der Arzt kommt“ integriert werden, da dies „ein niederschwelliges, wenig moralisierendes Angebot“ sei.
Schließlich wusste Bär noch zu berichten, dass die Sternsingeraktion unter Leitung der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Gisela Hunklinger seit knapp 20 Jahren sehr gut laufe. Jedoch werde das Finden der Kinder in harmonischen Gruppen immer schwieriger. In diesem Zusammenhang hob sie aber die gute Zusammenarbeit und Werbung durch die Religionslehrer hervor.

Die nächste Pfarrgemeinderatssitzung findet am 27. Sept. 2018 statt.

Aufgaben des Gemeinderates

Der Pfarrgemeinderat ist ein Beratungs- und Entscheidungsgremium und behandelt alle die Pfarrgemeinde betreffenden Themen, auch gesellschaftliche und politische Probleme.

Der Pfarrgemeinderat 2018 – 2022



Amtliche Mitglieder:

Otto Stangl, Pfarrer
Georg Gruber, Pastoralreferent


 

Vorstand:                                                 
1. Vorsitzende:
Gisela Hunklinger     
1. Vorsitzender:
Manfred Hartl     
Schriftführerin:
Christl Zacher  
Ständiger Vertreter im Dekanatsrat:
Anton Kecht       
 
 

Weitere Mitglieder:
Amort Johannes
Feichtenschlager Antonie
Hallweger Angelika
Hallweger Sophia
Lehmann Stefan
Müller Helmut jun.
Reiter Josef  
Zacher Sophia