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Pfarrei St. Georg Ruhpolding

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding, Telefon: 08663/1766, St-Georg.Ruhpolding@ebmuc.de

Der Pfarrgemeinderat

Pfarrgemeinderat
von links: Pfarrer Otto Stangl, Stefan Lehmann, Schriftführerin: Christl Zacher, Josef Reiter, Sophia Zacher (ausgeschieden 30.06.2019), Antonie Feichtenschlager, 1. Vorsitzender: Manfred Hartl, 1. Vorsitzende: Gisela Hunklinger, Anton Kecht, Angelika Hallweger, Johannes Amort, Sophia  Hallweger, Helmut Müller, Pastoralreferent Georg Gruber, Pastoralassistentin i.V.: Constanze Bär (ausgeschieden 31.08.2019), Renate Rolshausen (ab 01.07.2019 - nicht auf dem Bild)
Der Pfarrgemeinderat versteht sich als Vertreter der gesamten Pfarrgemeinde und nicht einzelner Interessengruppen. Zusammen mit dem Pfarrer und dem Seelsorgeteam möchte er das Gesicht der Pfarrei prägen und Kirche vor Ort sein.
Ausgehend vom II. Vatikanischen Konzil wurde dieses Gremium in allen Pfarrgemeinden eingeführt.

Aufgabe und Zielsetzung sind:
- Bewusstsein für die Mitverantwortung in der Pfarrgemeinde zu wecken.
- Ehrenamtliche Mitarbeiter zu aktivieren.
- Gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen und Probleme zu beobachten, zu überdenken und sachgerechte Vorschläge einzubringen.
- Katholische Organisationen, Einrichtungen und freie Initiativen unter Wahrung ihrer Eigenständigkeit zu fördern.

Unterstützt wird die Arbeit des PGR`s durch eine Vielzahl weiterer engagierter Christen, ohne die die vielfältigen Aufgaben nicht zu bewältigen wären.



  

Sachbereiche und ihre Sprecher

Umwelt und Schöpfung  -  Lehmann Stefan
Erwachsenenbildung  -  Zacher Christl
Senioren und Soziales  -  Hunklinger Gisela
Ökumene  -  Zacher Christl
Rund um die Kirche  -  Hartl Manfred
Kinder und Familie  -  Hallweger Sophia
Feste und Veranstaltungen  -  Hartl Manfred
Gästepastoral  -  Hartl Manfred

Aus der PGR-Sitzung vom 28.11.2019

Solidaritätsbekundung für die Opfer des Attentates in Halle

PGR
Mit diesem Plakat wurde durch eine große Unterschriftsaktion die Solidarität mit den Opfern des Attentates in Halle (Saale) dokumentiert.
Foto: M. Hartl
Pfarrgemeinderat St. Georg hat die Aktion in der Pfarrkirche beendet
 
„Wir sind traurig über den Anschlag in Halle und solidarisieren uns mit den OPFERN und der JÜDISCHEN GEMEINDE dort“. So war auf dem Plakat in der Pfarrkirche zu lesen, mit dem sich das Gremium mit den Opfern des Attentates solidarisierten. Erfreulich viele Kirchenbesucher nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit einer Unterschrift auf dem Plakat dieser Aktion anzuschließen. Wie der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Manfred Hartl nun bei der jüngsten Sitzung mitteilte, sei kürzlich die Maßnahme beendet worden und jetzt gehe es darum, wie man das Ergebnis der Aktion der jüdischen Gemeinde in Halle übermitteln solle.
Zur Erinnerung: Der Anschlag in Halle (Saale) am 9. Oktober war der Versuch eines Massenmordes an Juden am Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag. Der unter Verdacht stehende Rechtsextremist Stephan B. beabsichtigte den Ermittlungen zufolge, mit Waffengewalt in die Synagoge im Paulusviertel einzudringen, um dort versammelte Personen zu töten. Nachdem dieses Vorhaben gescheitert war, erschoss dieser zunächst vor der Synagoge eine Passantin und wenig später den Gast eines Döner-Imbisses. Auf seiner Flucht verletzte er zudem zwei Personen durch Schüsse und konnte schließlich von zwei Streifenbeamten festgenommen werden. Datum, Ziel und die antisemitischen Motive der Tat hatte er zuvor im Internet bekanntgegeben. Die Ausführung der Tat übertrug er sogar per Helmkamera live auf einer Internet-Streamingplattform.
Dieses Attentat rief den Pfarrgemeinderat auf den Plan, der spontan eine Unterschriftenaktion startete, die auf dem selbstgefertigten Plakat an der Rückseite der Kirche durch die Besucher möglich war. Leider kam es gleich zu Beginn zu einer unschönen rechtsradikalen Äußerung, die auf das Plakat gekritzelt wurde. Ein neues wurde hergestellt und dann sei die Aktion ohne weitere Zwischenfälle „sehr gut gelaufen“, bestätigte Hartl. Nun gehe es darum, wie die Solidaritätsbekundung nach Halle weitergeleitet werden soll, so der Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Aus den Reihen des Gremiums wurden viele interessante Ideen zusammengetragen.
Pastoralreferent Georg Gruber regte an, das Originalplakat an die jüdische Gemeinde zu schicken, wogegen Stefan Lehmann eher dafür plädierte, dies lediglich mit einem Foto zu machen. Anton Kecht machte den Vorschlag, bei der jüdischen Gemeinde nachzufragen, wie diese die Bekundung haben wollen. Auf jeden Fall soll auch die katholische Pfarrgemeinde Halle mit beteiligt werden, kündigte Hartl an. Der Pastoralassistent im Vorbereitungsdienst, Uli Jauernig, meinte: „Wir Katholiken haben den Auftrag klar zu äußern, dass es einfach nicht geht, andere Religionszugehörigkeiten zu diskriminieren“.
In diesem Zusammenhang entstand eine Diskussion, ob es möglich wäre, eine Synagoge in Salzburg oder München zu besuchen, denn „wir reden nur und wissen nichts vom jüdischen Glauben“, so Johannes Amort. Hintergrund sei, damit eine Akzeptanz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften zu vermitteln, war die einhellige Meinung des Gremiums. Schließlich beauftragte der Pfarrgemeinderat Pastoralreferent Gruber, bei der Leiterin des „Haus St. Rupert“ in Traunstein, Dr. Christine Abart, Informationen einzuholen, wie eine solche Exkursion zu einer Synagoge sinnvoll zu gestalten sei.

Die nächste Pfarrgemeinderatssitzung findet am 13.02.2020 um 19 Uhr im Pfarrhof/Sitzungszimmer statt. Die Sitzung ist öffentlich.

Aufgaben des Gemeinderates

Der Pfarrgemeinderat ist ein Beratungs- und Entscheidungsgremium und behandelt alle die Pfarrgemeinde betreffenden Themen, auch gesellschaftliche und politische Probleme.

Der Pfarrgemeinderat 2018 – 2022



Amtliche Mitglieder:

Otto Stangl, Pfarrer
Georg Gruber, Pastoralreferent


 

Vorstand:                                                 
1. Vorsitzende:
Gisela Hunklinger     
1. Vorsitzender:
Manfred Hartl     
Schriftführerin:
Christl Zacher  
Ständiger Vertreter im Dekanatsrat:
Anton Kecht       
 
 

Weitere Mitglieder:
Amort Johannes
Feichtenschlager Antonie
Hallweger Angelika
Hallweger Sophia
Lehmann Stefan
Müller Helmut jun.
Reiter Josef  
Rolshausen Renate