Pfarrei St. Georg Ruhpolding

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Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei


Pfarrfest

Mit viel Schwung und Elan in nächste Jahrhundert

Kolping Festabend
Mit einem Einakter zum Leben und Wirken von Adolf Kolping eröffneten die Ministranten den Festabend.
Kolping-Familie Ruhpolding feierte Jubiläum mit Festabend im Sinne des Gründervaters.
 
Ruhpolding. Mit einem harmonischen, überaus kurzweiligen Festabend feierte die Kolping-Familie ganz im Sinne ihres Gründer-Vaters ihr hundertjähriges Bestehen. Viele Mitglieder, zahlreiche Ehrengäste, Vertreter der Gemeinde, der örtlichen Vereine und Institutionen sowie Pfarrerin Claudia Buchner von der evangelischen Schwesterpfarrei hatten sich dazu in der Aula des Pfarrzentrums eingefunden, um das vergangene Jahrhundert mit lustigen Einlagen, mit Musik und Gesang, aber auch mit Blick auf die bestehenden Herausforderungen gründlich Revue passieren zu lassen. Der gelungene Festabend, locker moderiert von Manfred Hartl und unterstützt von Ehefrau Sonja, war nach der Bezirks-Maiandacht am ehemaligen Gesellenhaus, dem Danzerhaus im Holzknechtmuseum, der zweite Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten. Die Festtage klingen am morgigen Sonntag mit einem Festgottesdienst und gemütlichem Beisammensein aus.
Erster Vorsitzender Sepp Kiefl ließ in seinem Rückblick keinen Zweifel daran, dass die Philosophie des Sozialreformers Adolf Kolping bis heute segensreiche Früchte trägt, da sie den Menschen  christliche Leitlinien an die Hand gibt. „Kreativität und soziale Kompetenz gedeihen nicht unter großem Erfolgsdruck oder überzogenem Gewinnstreben,“ gab der Vorsitzende zu Bedenken, und weiter: „Es braucht vielmehr ein gefestigtes Umfeld, welches Verantwortung in christlicher Gemeinschaft unterstützt.“  Dies sei in einer immer komplexer werdenden Welt ein wichtiger Faktor. Kiefl dankte seinen Vorgängern sowie den jetzigen Mitstreitern für ihren Einsatz und Pfarrer Otto Stangl als Präses für die gute Zusammenarbeit.
Kolping Festabend
Kirabiche-Viergsang, begleitet von Gabi Reiserer, wusste mit eigens verfassten Gstanzln und alpenländischen Liedern zu gefallen.
Grüße des Diözesanverbands München und Freising überbrachte Dr. Susanne Knobloch in Vertretung des neuen Vorsitzenden Emil Schneider. In ihrer Rede stellte sie die Zielsetzungen der beiden Reformer und Zeitgenossen, Karl Marx auf der einen und Adolf Kolping auf der anderen Seite gegenüber. Wenn man beide Philosophien betrachtet, so schlage das Pendel eindeutig zu Gunsten der Idee Kolpings aus, ist Knobloch überzeugt. Mit Glückwünschen des Bezirksverbands Traunstein schloss sich dessen Vorsitzender Hans Pauli an. Er erwähnte, dass im Chiemgau das Wirken Kolpings schon zu seinen Lebzeiten tiefe Spuren hinterlassen habe. Immerhin sind fünf von den acht Kolpings-Familien im Bezirk hundert Jahre und älter. Zum sogenannten Danzerhaus ließ Pauli wissen, dass es genau vor 400 Jahren, also 1624 erbaut wurde. Dies hätten Nachforschungen im Zuge der neuen Festschrift ergeben. Scherzhaft meinte er, man habe zwar keine Zeitzeugen mehr befragen können, umso mehr war er darüber erfreut, dass die letzte Bewohnerin Elisabeth Mohr mit ihrer Tochter Julia im Saal anwesend war. Ihr Vater Hans Danzer hatte 1939 das Gesellenhaus gekauft und darin, ganz nach Vorbild Adolf Kolpings, eine Schuhmacherwerkstatt eröffnet.
Erster Bürgermeister Justus Pfeifer stellte die gelebte Solidarität der Kolpingfamilie heraus, die über Generationen hinweg im Ort für ein gemeinschaftliches Fundament sorgte. Er richtete sein Vergelts-Gott an alle Beteiligten, die sich in der Kolping-Familie zum Wohl der Gemeinschaft einbringen.
Als Gratulanten stellten sich auch noch die Vorstände der Ruhpoldinger Vereine ein, beide Trachtenvereine, Georgi-Verein, Heimatbühne, KSK und die Freiwillige Feuerwehr.
Kolping Festabend
War bereits bei der Wiedergründung nach dem Krieg 1949 mit dabei: der 93jährige Jakob Schmaus, beglückwünscht von Sepp Kiefl.
Über die umfangreichen Hilfsprojekte in Brasilien berichtete die gebürtige Ruhpoldingerin, Generaloberin Dominika Eisenberger von den Franziskanerinnen Au am Inn. Es sind Einrichtungen in Sao Paolo und im Nordosten des Landes, denen das Engagement der Ordensschwestern gilt. Vorsitzender Sepp Kiefl und Moderator Manfred Hartl überreichten ihr für weitere Aufgaben einen Scheck in Höhe von 1.200 Euro. 
Im Unterhaltungsteil gab es immer wieder Gelegenheit zum Schmunzeln und für Szenen-Applaus, so beim Einakter der Ministranten-Gruppe oder dem Dreigestirn mit Martin Haßlberger, Hermann Weigand und Erich Schindler, das in Erinnerungen schwelgte und so manche Anekdote preis gab. Den musikalischen Part hatte die Spontan-Musi übernommen und der Kirabiche-Viergsang, begleitet von Gabi Reiserer, wusste mit eigens verfassten Gstanzln und alpenländischen Liedern zu gefallen.
ls

Besuch bei den Kirchenbibern in Freising

chorausflug
Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors St. Georg waren ganz angetan von der Wiederverwendung der vermeintlich ausgedienten Kirchenbiberplatten, aus denen nun die imposante Marien-Kapelle auf dem Freisinger Domberg entstand. Rechts im Bild Chorleiterin Monika Schmidt.
Chorausflug
Vor zwei Jahren wanderte im Zuge der Kirchendach-Erneuerung von St. Georg eine größere Menge Biberschwanz-Dachziegeln von Ruhpolding nach Freising, wo sie auf dem dortigen Domberg einer neuen Verwendung zugeführt werden sollten. Vom Ergebnis dieser vorbildlichen Upcycling-Aktion konnte sich nun der Kirchenchor St. Georg während seines eintägigen Ausflugs überzeugen: Die beeindruckende Kapelle „The Chapel of Mary’s Mantle“, geplant von den Architekten Brückner und Brückner aus Tirschenreuth und künstlerisch gestaltet von der deutsch-amerikanischen Künstlerin Kiki Smith. Das imposante Bauwerk steht direkt im nördlichen Umfeld des Diözesanmuseums und wurde im Oktober vergangenen Jahres von Kardinal Reinhard Marx gesegnet. Die Besonderheit, die auch die Ruhpoldinger Besucher faszinierte, sind die liegend aufeinander geschichteten Kirchenbiber, eine Bauweise, die dem Gemäuer außen wie innen eine unvergleichliche Struktur verleiht.
Chorausflug
Fotos: L. Schick

Bei so viel „materieller“ Verbindung ließ es sich der Kirchenchor unter Leitung von Monika Schmidt nicht nehmen, während der Besichtigung das passende „Ave Maria, gratia plena“ von J. Arcadelt anzustimmen. Zum Tagesprogramm gehörten auch die beeindruckende Lichtinstallation des renommierten Lichtkünstlers James Turell im Diözesanmuseum, sowie die Besichtigung des geschichtsträchtigen Mariendoms mitsamt Krypta und natürlich die zünftige Einkehr im Bräustüberl im nahegelegenen Weihenstephan.    ls

Intensives Musikerlebnis Musikalischer Seminartag in Ruhpolding

Ruhpolding – ein Konzert mit geistlicher Musik in St. Georg stand am Ende des „Dies Musicus“ – eines musikalischen Seminartages, den Jörg Scholkowski mit seinem Team organisiert hat.
Die Dozenten des Seminartags waren sechs Musikerinnen und Musiker, die sich im Laufe der vergangenen Jahre an verschiedenen Hochschulen für Musik kennengelernt haben und seitdem immer wieder Seminartage für Laien- und Hobbymusiker geben. Nachdem tagsüber die Teilnehmer
in verschiedenen Kursen Wissenswertes rund um die Musik erfahren haben (darunter Blattsingen, Gesangsunterricht, Klavier- oder Orgelunterricht, Stimmkunde, Vokalensemble, Schola, Notenlesen, u.v.m.), zeigten die Dozenten um 20 Uhr in der Pfarrkirche, wie sie ihr Wissen tagtäglich anwenden.
Birgit Brücklmayr (Kirchenmusikerin in Marktoberdorf, Gesang und Orgel), Monika Schmidt (Instrumentalpädagogin und Schulmusikerin in Ruhpolding und Inzell), Martina Strobl (Kirchenmusikerin in Vilsbiburg und Dozentin an der BfM Altötting), Michael Bachmann (Kirchenmusiker in Neuburg an der Donau), Andreas Tschuschke (Kirchenmusiker in Amberg) und Jörg Scholkowski (Schulmusiker in Trostberg und Organist in Ruhpolding) brachten jeden Winkel der beeindruckenden Rokokokirche zum Klingen. Die Zuhörer durften sich in dem einstündigen und kurzweiligen Konzert über Werke aller Epochen freuen und die Dozenten in unterschiedlichen Besetzungen erleben. Neben gregorianischen Gesängen mit Orgelimprovisation und Werken für Gesang und Orgel von Gabriel Fauré und Felix Mendelssohn Bartholdy, wurden Werke auch solistisch vorgetragen: Monika Schmidt spielte besonders innig und gefühlvoll die Fantasie Es-Dur von Georg Philipp Telemann, an der „Königin der Instrumente“ spielten die Organisten Birgit Brücklmayr, Jörg Scholkowski und Andreas Tschuschke Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Morandi und Eugène Gigout. Martina Strobl und Michael Bachmann spielten die Orgel sogar vierhändig und – füßig. Abgerundet wurden die einzelnen Beiträge mit vierstimmigen Chorälen von Johann Sebastian Bach, die im Altarraum vorgetragen wurden. Pastoralreferent Georg Gruber dankte allen Musikern für das hochklassige Musikerlebnis, das dank des Engagements der Künstler in Ruhpolding stattfinden konnte. Auch im kommenden Jahr soll es wieder einen „Dies Musicus“ geben, der für alle Interessierten sicherlich wieder eine große musikalische Bereicherung darstellen wird.
Konzert Dies Musicus

Dinge, die uns heilig sind

Am ersten Sonntag im Juni gab es am frühen Abend in der Kirche St. Valentin wieder ein „Seelenzuckerl“. Wenige Tage nach dem Fronleichnamsfest ging es dabei um „Dinge, die uns heilig sind“. Pastoralreferent Georg Gruber lud gleich zu Beginn die Besucherinnen und Besucher dazu ein, dabei von einem persönlichen Gegenstand, der einem heilig geworden ist, zu erzählen. Einige hatten auch einen Gegenstand mitgebracht und erzählten davon in sehr persönlichen Worten. Mesner Stefan Lehmann stellte anschließend Preziosen aus dem „Kirchenschatz“ der Pfarrei vor, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, weil sie im Tresor oder in der Sakristei lagern und auch teilweise nicht mehr verwendet werden. Dabei ging es um Zubehör für die Feier der heiligen Messe bis hin zu Gefäßen für das Allerheiligste und auch um Reliquiare. Die Besucherinnen und Besucher staunten nicht schlecht, welche Kostbarkeiten hier vorhanden sind und wie unterschiedlich die Gestaltung sakralen Gegenstände durch die Zeiten hindurch war. Stefan Lehmann konnte dabei auch viele interessante Zusammenhänge und Hintergründe aufzeigen. Das Interesse und auch das Staunen unter den Anwesenden waren groß. Zwischendrin ließ Harald Beilhack die Orgel von St. Valentin mit passenden besinnlichen Orgelstücken erklingen. Auch nach der Veranstaltung ließen sich die Besucherinnen und Besucher die Chance nicht entgehen, die Gegenstände, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, aus der Nähe zu betrachten. Für uns Menschen sei das „Be-greifen“ von sehr wichtiger Bedeutung, vor allem, wenn es um eine unsichtbare Wirklichkeit geht, betonte Georg Gruber. Das war auch an diesem Abend in St. Valentin auf eindrückliche Weise erlebbar. Das nächste Sankt Valentiner Seelenzuckerl ist am Sonntag, 07.07.2024 um 17.30 Uhr. Es steht unter dem Leitwort „Heilige Poesie?“.
Seelenzuckerl Juni
Mesner Stefan Lehmann zeigt und erklärt einen „Kreuzpartikel“.

Kirchenverwaltungswahlen 2024 – Wir gestalten die Zukunft der Kirche

Am 24. November 2024 steht die Wahl der Kirchenverwaltungen in der Erzdiözese an. Die kommende Amtsperiode erstreckt sich über sechs Jahre. Wir suchen nach Mitgliedern, die bereit sind, aktiv an unserer Pfarrgemeinde mitzuwirken. Als engagierte Vertreterinnen und Vertreter nehmen Sie an Entscheidungen teil, die die Zukunft unserer Kirchengemeinschaft vor Ort prägen. Unabhängig von Ihrem Hintergrund oder Ihrer Erfahrung sind wir auf der Suche nach Menschen, die bereit sind, sich selbst und neue Ideen einzubringen. Die Vielfalt unserer Gemeinde ist unsere Stärke, und wir glauben fest daran, dass jeder einen wertvollen Beitrag leisten kann, von dem alle profitieren können.
 
Im Sommer 2024 wird ein allgemeiner Aufruf zur Kandidatur für die Kirchenverwaltung in unserer Pfarrei veröffentlicht. Doch bereits jetzt ermutigen wir Sie dazu, Ihr Interesse an einer Mitwirkung in der Kirchenverwaltung zu zeigen oder Personen vorzuschlagen, die Ihrer Meinung nach geeignet sind. Teilen Sie dies bitte dem Pfarrbüro, Pfr. Otto Stangl oder Verwaltungsleiterin Christina Starflinger unter Tel. 08663 1766 oder per E-Mail st-georg.ruhpolding@ebmuc.de mit.
Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und danken Ihnen für Ihr Engagement für unsere Pfarrei.

Arbeitgeberkampagne der Erzdiözese

Du gestaltest das Wir

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  • Festabend der Kolpingsfamilie
  • Kirchenchor St. Georg in Freising
  • Intensives Musikerlebnis - Musikalischer Seminartag in Ruhpolding
  • Dinge, die uns heilig sind
  • Kirchenverwaltungs-wahlen 2024 – Wir gestalten die Zukunft der Kirche
  • Arbeitgeberkampagne der Erzdiözese