Pfarrei St. Georg Ruhpolding

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Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Pfarrfest

Ansprechendes Kirchweihfest mit drei Gottesdiensten

Kirchweih Gottesdienst
Foto: Braxenthaler
Gleich drei  Gottesdienste und eine Verabschiedung standen am vergangenen Wochenende auf dem Kirchweih-Programm der Pfarrei St. Georg.  Damit wollte man den Kirchgängern ermöglichen, auch im Corona-Jahr ein persönlich ansprechendes Kirchweihfest mit einem festen Sitzplatz feiern zu können. Dies wäre mit nur einem Hochamt am Sonntagvormittag aufgrund der aktuellen Abstandsregeln sicher nicht zu bewerkstelligen gewesen. Die Verabschiedung galt dem langjährigen Berichterstatter Hannes Burghartswieser, der nicht für die politische Gemeinde über 18 Jahre tätig war, sondern auch als mediales Sprachrohr die Geschehnisse in der Pfarrgemeinde mit Herz und Verstand begleitete. Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Manfred Hartl und  Pfarrer Otto Stangl überreichten unter verdientem  Beifall einen Präsentkorb und dankten für seinen Einsatz.  
 Auch wenn kein festlicher Einzug die Liturgie einleitete – die Kirchenfahnen im Altarraum sowie die Fahnen der Ortsvereine, die entlang der Kirchenbänke angebracht waren, sorgten wenigstens für ein farbenfrohes Bild in eingeschränkten Zeiten. Pfarrer Otto Stangl, der die Messe zelebrierte, freute sich darüber, dass einige Kommunionkinder mit ihren Angehörigen mitfeierten. In den liturgischen Ablauf waren auch Diakon Josef Eixenberger, Pastoralreferent Georg Gruber und der Altardienst mit eingebunden. Alle drei Gottesdienste, die Organist Richard Krekel musikalisch begleitete,  füllte Georg Gruber mit tiefgründigen Gedanken rund um das Gotteshaus als solches, in dessen Bestehen er eine gewisse Ambivalenz sehe. So sei das Kirchengebäude nicht etwa ein Ort, wo Gott wohnen würde. Freilich glauben katholische Christen in der Eucharistie an die Gegenwart Christi. Gott könne man aber nicht einfach auf ein Gebäude reduzieren, das habe sich bereits im Alten Testament zu Zeiten Salomos Tempel gezeigt, so Georg Gruber. Vielmehr ist es der Mensch,  der Zufluchtsorte, heilige Orte braucht, um Gott zu begegnen und wahrgenommen zu werden.
Er habe den Eindruck, dass Corona dem Menschen wieder bewusst mache, wie wichtig  diese Zufluchtsorte sind. Dies zeigen auch die vielen Einträge im  Fürbittenbuch, das derzeit in der Kirche ausliegt. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass Menschen ebenso wie der Zöllner Zachäus wahrgenommen werden möchten und um echte Zuwendung bitten.  „Auch wir sollten nach Zachäus Ausschau halten,“ so sein Anliegen. Mit dem Schlusssegen ging ein bewegendes, aber auch  sehr nachdenklich stimmendes Kirchweihfest zu Ende. Traditionell gab es für die Kirchgänger beim Austritt vor dem Portal frischgebackene „auszogne Kirtanudeln“, natürlich in hygienischer Verpackung.   „Sei tuats was…“      ls
Kirchweih Verabschiedung Hab
Foto: Schick
Für seinen jahrelangen Einsatz als Berichterstatter der Pfarrgemeinde St. Georg wurde Hannes Burghartswieser (mitte) von PGR-Vorsitzendem Manfred Hartl (links) und Pfarrer Otto Stangl geehrt und zugleich verabschiedet.

„Erde singe, dass es klinge …“ Ruhpoldinger feierten Erntedank

Wegen der drei hintereinander stattgefundenen Kommunionen, feierten die Ruhpoldinger um eine Woche verschoben Erntedank. Die zahlreich erschienenen Gottesdienstbesucher fanden die Erntedankgaben, wie Getreideähren, Gemüse, Obst und einen großen Brotlaib festlich dekoriert um ein Gästebett. Auch Blumen, eine Milchkanne, Almbuschen und Werkzeuge wurden von Manfred Hartl dazu drapiert.
Zur feierlichen Stimmung während der Heiligen Messe trug der gesungene Antwortpsalm und das Halleluja von Kantorin Veronika Codol bei. In der Predigt von Pfarrer Stangl, der zusammen mit Diakon Josef Eixenberger zelebrierte, wies er darauf hin, dass Dankbarkeit als Grundhaltung wichtig ist, gerade auch in problematischen oder herausfordernden Zeiten. Er zitierte ein Gedicht, in dem neben der Überfülle und Schönheit der Natur auch das „Kinderlachen“ als ein schöner Grund genannt war, zu loben und zu danken. Stellvertretend für die Haupterwerbsquellen im Ruhpoldinger Tal ergänzten Frauen und Männer den Gabentisch. Christl Zacher legte für die Einzelhändler und Geschäfte einen Korb mit Brot dazu. Christine Praha (Oberegg) repräsentierte die Landwirtschaft und brachte einen Eierkorb. Johannes Amort stellte für das Handwerk eine Figur des Hl. Johannes der Täufer (Patron der Maurer) zu den Ziegeln und Bauwerkzeugen. Die Gastronomie und die Beherbergungsbetriebe vertrat Inga Pichler, die sich erfreut zeigte, dass so viele Gäste unser Dorf, unsere Landschaft und Berge besucht haben und wir sie beherbergen durften. Vor das Gästebett drapierte sie ein vollgeschriebenes Dank- und Bittbuch, das vorher in der Kirche aufgelegt war und das von den Kirchenbesuchern aus nah und fern seit längerer Zeit schon bestens angenommen wird.
„Danket dem Herr, denn ewig währt seine Liebe“ … die mitfeiernden und mitsingenden Gläubigen wurden ebenso wie die mitgebrachten Erntekörbe mit Weihwasser gesegnet. Dazu verkündete Pfarrer Stangl, dass nun auch Weihwasser aus einem hygienisch einwandfreien Spender entnommen werden kann.
                                                                                                                 JKR
Erntedank 2020
Gaben und Attribute der Haupterwerbsquellen im Ruhpoldinger Tal – Einzelhandel und Geschäfte, Landwirtschaft, Handwerk, Gastronomie und Beherbergungsbetriebe – sind vor dem Altar dekoriert

Danke für alle guten Gaben!

Am vergangenen Sonntag wurde in der Pfarrei das Erntedankfest gefeiert. Dieses Fest wurde auch mit einem kleinen Kindergottesdienst in der Aula des Pfarrzentrums gefeiert. Mit einem Hygienekonzept, das die Abstände von Leuten verschiedener Hausstände garantiert und das Ansteckungsrisiko minimieren sollte, wurde nun erstmals „nach Corona“ ein Kindergottesdienst in einem geschlossenen Raum gefeiert. Die Familien nahmen auf Picknickdecken in der großen Aula um die Mitte Platz. Auf das gemeinsame Singen wurde weitgehend verzichtet, aber die Käferstoa-Musik sorgte für die passende musikalische Gestaltung. Beim Gottesdienst konnten die Kinder anhand von Symbolen und Gegenständen entdecken, was alles für unser Leben notwendig ist und dafür „Danke“ sagen. Fast alle Teilnehmer*innen hat auch ein eigenes Erntekörbchen mit Gaben von zu Hause mitgebracht (siehe Foto). Diese wurden von den Kindern nacheinander zur Mitte gebracht und mit einem gemeinsamen Gebet gesegnet. Alle waren eingeladen, die Gaben zu Hause ganz bewusst und gemeinsam zu verzehren. Man merkte allen Anwesenden an, dass sie sich freuten, beisammen zu sein und miteinander zu feiern!
Kleinkindergottesdienst Erntedank 2020
Ein buntes Bild zu Erntedank beim kleinen Kindergottesdienst
Foto: Renate Rolshausen

Wortstock in der Pfarrkirche

Wortstock in der Pfarrkirche
Foto: U. Jauernig



In der Pfarrkirche St. Georg steht seit kurzer Zeit ein "Wortstock". Wie ein Opferstock soll er die Besucher*innen der Kirche zum Einwerfen animieren. Jedoch geht es beim Wortstock um etwas Wertvolleres als Geld. Der Wortstock sammelt Ideen und Anregungen der Kirchenbesucher*innen und soll so auch zu einem Sprachrohr für die zaghafteren und leisen Stimmen der Pfarrgemeinde werden. Zettel zum Beschreiben sind vorhanden.

Information der Kirchenverwaltung: Gehweg vom Pfarrzentrum bis zur Vinzenzistraße vorübergehend gesperrt

Am Hang hinter der Friedhofsmauer lockerte sich ein Stein, welcher auf dem Weg zwischen  Pfarrzentrum und  Vinzenzistraße  zum Liegen kam. Bis die Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen sind, ist der Gehweg für den Durchgang gesperrt.

Lockerung bei den Teilnahmebedingungen für den Gottesdienst

Ab dem 22.06.2020 sind nach der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung einige Lockerungen für die Feier von Gottesdiensten in Kraft getreten. Demnach verringert sich der Mindestabstand von 2 Metern auf 1,5 Meter. Der Gottesdienst ist nicht mehr auf die Dauer von 60 Minuten begrenzt. Die Mund-Nasen-Bedeckung kann nach Einnahme des Sitzplatzes abgenommen werden, ist aber nach wie vor beim Betreten und Verlassen der Kirche oder auch, wenn der Mindestabstand kurzzeitig nicht eingehalten werden kann, erforderlich! Daher können jetzt bis zu drei Einzelpersonen in einer Bank sitzen. Wir bitten Sie daher weiterhin, die Kirche über den Mittelgang zu betreten und den von den Ordnern/-innen zugewiesenen Platz einzunehmen. Die Sitzplätze sind durch farbige Punkte markiert. Wir bitten um Verständnis für die weiterhin geltenden Einschränkungen und bitten Sie, den Anweisungen der Ordnerdienste Folge zu leisten! Dies ist für eine gute Auslastung der vorhandenen Sitzplätze, die Einhaltung der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Maßnahmen und einen reibungslosen und würdigen Ablauf des Gottesdienstes erforderlich!

Regelungen bei Beerdigungen

Beerdigungstermine dürfen nun auch wieder öffentlich (Todesanzeige und Aushang) bekanntgegeben werden. Bei der Bestattung dürfen jetzt bis zu 200 Leute (unter Einhaltung des Mindestabstands) teilnehmen. Bei einem Seelengottesdienst in der Kirche können so viele Menschen teilnehmen, wie es unter Wahrung der Abstandsregeln Sitzplätze gibt.

Ordnerdienste in der Pfarrkirche

Dass wir derzeit wieder öffentliche Gottesdienste feiern können, ist nur möglich, wenn wir die gesetzlichen Vorgaben bezüglich des Infektionsschutzes einhalten. Um dies bei den Gottesdiensten zu gewährleisten, sind deshalb für jeden Gottesdienst Ordner/-innen notwendig, die dafür Sorge tragen, dass die Vorgaben und Abstandsregeln eingehalten werden und die vorhandenen Plätze so befüllt werden, dass möglichst viele am Gottesdienst teilnehmen können. Wir danken daher allen, die sich derzeit ehrenamtlich dafür zur Verfügung stellen! Ohne sie könnten wir die Gottesdienste derzeit nicht durchführen! Wir bitten die Kirchenbesucher/-innen um Verständnis, dass derzeit eine freie Platzwahl nicht möglich ist, und bitten Sie, den Anweisungen der Ordner/-innen Folge zu leisten! Nur so ist es möglich, dass wir unter den gegebenen Umständen überhaupt Gottesdienste feiern können und dabei das begrenzte Platzangebot möglichst gut ausschöpfen können.

Folgende Themen auf unserer Aktuellen Seite zur Übersicht

  • Ansprechendes Kirchweihfest mit drei Gottesdiensten
  • Ruhpoldinger feierten Erntedank
  • Danke für alle guten Gaben!
  • Wortstock in der Pfarrkirche
  • Information der Kirchenverwaltung: Gehweg vom Pfarrzentrum bis zur Vinzenzistraße vorübergehend gesperrt
  • Lockerung bei den Teilnahme-
    bedingungen für den Gottesdienst

  • Regelungen bei Beerdigungen
  • Ordnerdienste in der Pfarrkirche