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Pfarrei St. Georg Ruhpolding

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding, Telefon: 08663/1766, St-Georg.Ruhpolding@ebmuc.de

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

Neues Gesicht im Seelsorgsteam

Zum 1. September bekommt unser Seelsorgsteam wieder eine Verstärkung. Ulrich Jauernig beginnt mit diesem Datum seinen zweijährigen Pastoralkurs in unserer Pfarrei St. Georg. Er soll dabei als angehender Pastoralassistent die verschiedenen Aufgabenfelder der Seelsorge kennenlernen und mit zunehmender Selbständigkeit darin tätig werden. Als Anleiter für diese zwei Jahre steht Pastoralreferent Georg Gruber zur Verfügung. Wir freuen uns, dass wir nach Constanze Bär, die zum 1. September ihre erste Einsatzstelle in der Stadtkirche Bad Reichenhall antritt, wieder einen angehenden Seelsorger in unserem Team haben und wünschen ihm einen guten Einstieg in Ruhpolding. Herr Jauernig wird sich bei den Gottesdiensten am Sonntag, 22.09.2019 (einschließlich Vorabend) der Pfarrgemeinde persönlich vorstellen.
Uli Jauernig
Foto: Uli Jauernig
Liebe Ruhpoldingerinnen, liebe Ruhpoldinger,
 
das Schicksal meint es gut mit mir, indem ich meinen Pastoralkurs bei Ihnen im schönen Ruhpolding machen darf. Damit Sie schon ein bisschen was vom Pastoralassistent im Vorbereitungsdienst wissen, der die nächsten zwei Jahre hier seine pastorale Ausbildung absolviert, möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Ulrich Jauernig. Aufgewachsen bin ich in Kirchheim bei Tittmoning in nördlichen Landkreis Traunstein. Ich bin also ein Kind vom Land und bin froh nach meiner Ausbildungs- und Studienzeit wieder dorthin zurück zu kehren. Nach meinem Realschulabschluss machte ich eine Ausbildung zum Augenoptiker und arbeitete als solcher fast drei Jahre in der Entwicklungshilfe in Malawi, einem kleinen Land im östlichen Afrika. Während dieser Zeit reifte in mir der Entschluss, mein Abitur nachholen zu wollen, um dann Theologie zu studieren und Seelsorger zu werden. Im Spätberufenenseminar St. Matthias in Waldram kam ich in den Genuss als Erwachsener nochmals die Schulbank zu drücken, was für ein schönes Erlebnis. Hier sei bemerkt, dass ich als Jugendlicher alles andere interessant fand, außer Schule. Nach vier Jahren dort konnte ich, mit bestandenem Abitur in der Tasche, das Theologiestudium aufnehmen. Die meiste Zeit studierte ich in Eichstätt, einen Teil aber auch in München. Während des Studiums durfte ich einige Praktika machen, in denen ich verschiedene Bereiche von Seelsorge kennenlernte, was mich auf meinem Weg weiterhin bestärkte. Nun, da das Studium erfolgreich abgeschlossen ist, freue ich mich auf den nächsten Schritt im Pastoralkurs und bin gespannt was Ruhpolding alles zu bieten hat. Abgesehen von der Arbeit in der Pfarrei St. Georg werde ich auch in der Grundschule in Bergen tätig sein.
Wenn ich Zeit habe, gehe ich ganz gern zum Fischen und verarbeite den Fang (wenn ich Glück hatte) in der Küche zu einem gschmackigen Essen. Kochen ist mit Sicherheit meine liebste Aufgabe im Haushalt, doch bügle ich auch ganz gern. Über Geschehnisse aus der Welt des Fußballs bin ich in der Regel ganz gut informiert, wobei es mangels Talent beim Zuschauen bleibt. Ein gesellschaftlicher Angelpunkt ist für mich die Tätigkeit und das Vereinsleben bei der Feuerwehr.
Da der Austausch mit Ihnen sich viel auf Glaube, Religion und Kirche beziehen wird, noch kurz etwas dazu. Glaube bedeutet für mich, einlassen auf die Beziehung mit Gott und sich darin ein Leben lang in der Gemeinschaft der Kirche weiter zu entwickeln. Aus dieser Beziehung zu Gott heraus habe ich mich für die Arbeit als Seelsorger entschieden, weil ich der festen Überzeugung bin, dass ein Leben im christlichen Glauben immer ein kleines Stückchen besser sein kann, als ohne.
Ich freu mich auf meine Zeit bei Ihnen in Ruhpolding, aufs Kennenlernen, auf Ihre Geschichten und gemeinsam auf dem Weg des Glaubens zu sein.
 
Herzlichen Gruß und auf ein baldiges Kennenlernen
 
Uli Jauernig

Mein altes Handy für Familien in Not!

Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt die Spendenaktion von missio, welche bewirken möchte, dass auf die grausame Ausbeutung der Menschen (v. a. Frauen und Kinder) in Afrika aufmerksam gemacht wird.  Mit dem Erlös möchte missio den Menschen helfen und man will durchsetzen, dass die Handelsstrukturen transparenter werden.
Über 124 Millionen alte Handys liegen in deutschen Schubladen! Diese enthalten wertvolle Rohstoffe; so ist z. B. in 41 Handys so viel Gold enthalten, wie in einer Tonne Gold- Erz.
Kolping ruft nun zu einer Spendenaktion auf, wobei die gesammelten Handys entweder repariert werden (alle Daten des Vorbesitzers werden umfassend gelöscht) oder sie werden recycelt. Ladekabel und Akkus können gerne mit abgegeben werden (Akku im Handy lassen).
Sammelstelle: Reformhaus Zacher, Hauptstr. 61 (bis Mitte Oktober)

Viele Gläubige kamen zur Kräuterweihe auf die Röthelmoosalm

Röthelmoos
Foto: Burghartswieser
Röthelmoos
Foto: Burgharswieser
Besonders gut mit dem Wetter hat es der Herrgott auch in diesem Jahr zur Röthelmoosmesse an Maria Himmelfahrt gemeint. Bei idealen Temperaturen und einem bayerischen weiß-blauen Himmel fand eine große Schar von Gläubigen den Weg nach Ruhpolding auf die Röthelmoosalm, um am traditionellen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen und verunglückten Sennerinnen und Senner, Almbauern und Holzknechte teilzunehmen. Zelebriert wurde der Gottesdienst am „Frauentag“ dieses Mal von Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, der immer eine besondere Beziehung zu diesem Naturschutzgebiet hat. Für die musikalische Umrahmung sorgte der „Ruhpoldinger Männerchor“. Die Lesung und die Fürbitten trugen die Sennerinnen und Kinder der Almbauern des Langenbauern-Kasers vor. In seiner Predigt ging der Bischof besonders auf den Feiertag ein, der 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma erhoben wurde. „Nach dem zweiten Weltkrieg wollte er ein Zeichen für den Neuaufbruch setzen“, sagte er. Maria sei ganzheitlich in den Himmel aufgenommen worden und „diese Verheißung gilt auch für uns“. Dieser Tag sei auch eine Erinnerung an die Schöpfung Gottes mit der Konsequenz, dass man dafür zu sorgen habe, dass diese erhalten bleibt. „Das müssen wir langsam wieder lernen“. Seit jeher ist auch Brauch, an diesem Tag einen Kräuterstrauß weihen zu lassen. Diese, aus den verschiedensten Heilkräutern gebundenen Buschen, sollen Mensch und Tier vor Krankheit und Unglück schützen.  Den Tag rundete schließlich ein gemütliches Beisammensein bei zünftigen, alpenländischen Weisen auf den Almen ab.

Folgende Themen auf unserer Aktuellen Seite zur Übersicht

  • Willkommen Uli Jauernig
  • Röthelmoosmesse
  • Handy Spendenaktion
Rückschau Aktuelles 2019