Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unseres Angebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK
Mehr Infos

Pfarrei St. Georg Ruhpolding

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding, Telefon: 08663/1766, St-Georg.Ruhpolding@ebmuc.de

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Pfarrfest

Geistl. Impuls zur Reisezeit


Tröstlichen Beistand in Form einer Schriftrolle übergeben – Gemeindereferent Bert Lange aus Halle holte die Solidaritätsbekundung selbst ab

Beklemmende Erinnerungen an den lebensverachtenden Anschlag auf die jüdische Gemeinde in Halle an der Saale mit zwei unbeteiligten Todesopfern wurden während des Hochamts in der Pfarrkirche St. Georg nochmals wach. Der Pfarrgemeinderat hatte im Herbst vergangenen Jahres spontan eine Solidaritätsaktion ins Leben gerufen, um seiner tiefen Betroffenheit  Ausdruck zu verleihen und zugleich den Kirchgängern die Gelegenheit gegeben, sich mit ihrer Unterschrift anzuschließen. Zum Abschluss der Liturgiefeier konnte nun das Original-Plakat in Form einer Schriftrolle ganz offiziell an Gemeindereferent Bert Lange aus der Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth überreicht werden, nachdem es schon vor Monaten per E-Mail versendet worden war. Die „elektronische Brücke der Solidarität“ zwischen der Rauschberggemeinde und der Stadt in Sachsen-Anhalt wurde somit auch in personeller Hinsicht begangen; allerdings mit Corona bedingter Verzögerung, denn das Treffen war ursprünglich für März geplant gewesen.  „Wir sind traurig über den Anschlag in Halle und solidarisieren uns mit den Opfern und der Jüdischen Gemeinde“, lautet der empathisch verfasste Text.
In seiner Predigt zeigte sich Gastreferent Lange mächtig beeindruckt von der Anteilnahme, die man ausgerechnet  aus dem südlichsten Punkt der Republik und der Einzigsten in ihrer Art,  wie er sagte, tröstlich erfahren habe. Dies sei ein Glaubenszeugnis, das die Herzen der Menschen höher schlagen lässt, gerade in einer Phase der tiefen Traurigkeit. Zugleich stellte er den Bezug zum aktuellen Text des Matthäus-Evangeliums her, indem er die Brotvermehrung mit dem Mitgefühl der Ruhpoldinger verglich. Auch das sei Speise in schwerer Zeit, dankte der Redner den Pfarreimitgliedern.
Den Gottesdienst umrahmte die Männerschola des Kirchenchors mit der Missa de Angelis und dem vierstimmigen Satz „Herr schicke was du willst“.
Während des dreitägigen Besuchs gab es mehrere Gelegenheiten zum Gedankenaustausch mit dem Gast aus der Magdeburger Diözese. Dabei wurden zahlreiche politische, gesellschaftliche und kirchliche Themen angesprochen und erörtert. Besonders interessant für die Ruhpoldinger waren die Ausführungen des Gastes über strukturelle Probleme in seiner Heimatstadt ebenso wie der Tathergang des Anschlags, den er aus seiner Sicht anschaulich rekapitulierte; ebenso wie die Tatsache, wie schnell nach einer anfänglichen Betroffenheit die Alltagsnormalität in so einem Fall  wieder die Oberhand gewinnt.
Den Alltag hinter sich lassen konnte der Gast aus Halle während einer Bergwanderung mit Pastoralreferent Georg Gruber, der ihm nicht nur die Schönheiten der Chiemgauer Bergwelt vermittelte, sondern auch die bayerische Gemütlichkeit bei einer ausgiebigen Almeinkehr.
Aktion Halle
Übergaben zum Zeichen ihrer Solidarität die Schriftrolle der Pfarrgemeinde an Gemeindereferent Bert Lange aus Halle an der Saale, von links Pastoralreferent Georg Gruber, PGR-Vorsitzender Manfred Hartl und Ruhpoldings Ortspfarrer Otto Stangl
Foto: Hubert Braxenthaler

Berge haben unzählige Türen

„Die Berge scheinen unzählige Türen zu haben.“ Dieser Satz des deutschen Extrembergsteigers Reinhard Karl bewahrheitete sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der stillen Bergtage der Pfarreien Ruhpolding und Inzell in den Kitzbüheler Alpen. Bei durchwegs sonnigem Bergwetter eröffneten sich immer wieder neue Ein- und Ausblicke auf die herrlich, saftig grüne Berglandschaft, die Bäche und Seen und die unzähligen Gipfel ringsum. Die Gruppe startete am Alpengasthof Wegscheid am Talende des „Kurzen Grundes“. Hinter der Ortschaft Kelchsau in der Tiroler Gemeinde Hopfgarten teilt sich das Tal in den Langen und den Kurzen Grund. Vom Gasthaus Wegscheid führte der Weg zunächst am rauschenden Bach durch den Bergwald empor zur 1756 Meter hoch gelegenen Neuen Bamberger Hütte, die für zwei Nächte die Gruppe beherbergen sollte. Am nächsten Tag führte der Weg zunächst auf das Salzachjoch auf 1983 Metern, das den Übergang zum Salzachtal und den Pinzgau bildet. Auf diesem Joch steht das „Markkirchl“, eine kleine hölzerne Kapelle. Hier wird der Blick frei auf die vergletscherten Gipfel der Hohen Tauern. Als Impuls an diesem Joch erinnerte Pastoralreferent Georg Gruber die Teilnehmer daran, dass die Übergänge im Gebirge, aber auch die Übergänge im Leben sensible Punkte seien, die uns besonders offen machen für die Transzendenz, die Begegnung mit Gott. Er lud die Teilnehmer ein, an die eigenen Übergänge im Leben zu denken. Am Salzachjoch trennten sich die Wege. Ein Teil der Gruppe entschied sich für den eher unschwierigen Aufstieg auf den Tristkopf, von dem sich ein traumhaftes Panorama bietet. Der andere Teil der Gruppe ging geführt auf den Östlichen Salzachgeier und schloss an diesen Aufstieg eine Gratüberschreitung über den Westlichen Salzachgeier -  die mit 2469 Metern höchste Erhebung in diesem Gebiet - den Molterfeldgeier bis zum Fünfmandling an. Letzterer Gipfel hat seinen Namen von den fünf großen Steinmännern, die auf dieser Erhebung errichtet wurden.  Weglos ging es dann über die Schwebenlacke, die den Ursprung der Salzach bildet, und über das weitläufige Gebiet der Roßwildalm wieder zurück zur Hütte. Am dritten Tag war die Gruppe wieder gemeinsam unterwegs. Der Weg führte über die drei malerischen Wildalmseen auf den Schafsiedel (2447m). Die drei übereinanderliegenden, vom selben Wasser gespeisten Seen luden dazu ein, sich dem Geheimnis des dreifaltigen Gottes anzunähern, der Frage: Wer ist für mich dieses Du, das ich im Gebet anspreche? Doch auch hier verhält es sich ähnlich wie beim Ersteigen eines Gipfel: So hoch man auch steigt, man sieht immer nur einen Teil. Wir können uns dem Geheimnis Gottes immer nur annähern, und doch zeigt sich dieser unfassbare Gott als einer, der sich mitteilt und immer wieder konkret erfahrbar wird. Beim Abstieg über denselben Weg entschieden sich angesichts der heißen Temperaturen einige noch für ein erfrischendes Bad im Mittleren Wildalmsee, ehe sich alle sich wieder an den Abstieg zum Ausgangspunkt machten. Das ungekündigte Unwetter traf dann erst bei der Heimfahrt mit Sturm und heftigem Starkregen ein. Aus den Rückmeldungen der Teilnehmer ging hervor, dass die Verbindung von Landschaft mit geistlichen Impulsen und Gebet gut getan hat. So konnte die beeindruckende Gebirgslandschaft auch bei dieser Veranstaltung viele Türen öffnen. Die Berge laden uns auf vielfältige Weise dazu ein, unser Leben und unser Dasein in einem größeren Zusammenhang zu sehen, um immer wieder mit Reinhard Karl die Feststellung zu machen: „Das, was ich suchte, war so unantastbar, wie ein Regenbogen.“
Georg Gruber
Bergtage 2020
Blick vom Gipfel des Westlichen Salzachgeiers (2469m) Richtung Osten – links unten der Schwebenboden, aus dem die Salzach entspricht, am rechten Bildrand der Großvendiger.
Bergtage 2020_
Abstieg vom Schafsiedel.
Fotos: Georg Gruber.

Information der Kirchenverwaltung: Gehweg vom Pfarrzentrum bis zur Vinzenzistraße vorübergehend gesperrt

Am Hang hinter der Friedhofsmauer lockerte sich ein Stein, welcher auf dem Weg zwischen  Pfarrzentrum und  Vinzenzistraße  zum Liegen kam. Bis die Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen sind, ist der Gehweg für den Durchgang gesperrt.

Lockerung bei den Teilnahmebedingungen für den Gottesdienst

Ab dem 22.06.2020 sind nach der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung einige Lockerungen für die Feier von Gottesdiensten in Kraft getreten. Demnach verringert sich der Mindestabstand von 2 Metern auf 1,5 Meter. Der Gottesdienst ist nicht mehr auf die Dauer von 60 Minuten begrenzt. Die Mund-Nasen-Bedeckung kann nach Einnahme des Sitzplatzes abgenommen werden, ist aber nach wie vor beim Betreten und Verlassen der Kirche oder auch, wenn der Mindestabstand kurzzeitig nicht eingehalten werden kann, erforderlich! Daher können jetzt bis zu drei Einzelpersonen in einer Bank sitzen. Wir bitten Sie daher weiterhin, die Kirche über den Mittelgang zu betreten und den von den Ordnern/-innen zugewiesenen Platz einzunehmen. Die Sitzplätze sind durch farbige Punkte markiert. Wir bitten um Verständnis für die weiterhin geltenden Einschränkungen und bitten Sie, den Anweisungen der Ordnerdienste Folge zu leisten! Dies ist für eine gute Auslastung der vorhandenen Sitzplätze, die Einhaltung der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Maßnahmen und einen reibungslosen und würdigen Ablauf des Gottesdienstes erforderlich!

Regelungen bei Beerdigungen

Beerdigungstermine dürfen nun auch wieder öffentlich (Todesanzeige und Aushang) bekanntgegeben werden. Bei der Bestattung dürfen jetzt bis zu 200 Leute (unter Einhaltung des Mindestabstands) teilnehmen. Bei einem Seelengottesdienst in der Kirche können so viele Menschen teilnehmen, wie es unter Wahrung der Abstandsregeln Sitzplätze gibt.

Ordnerdienste in der Pfarrkirche

Dass wir derzeit wieder öffentliche Gottesdienste feiern können, ist nur möglich, wenn wir die gesetzlichen Vorgaben bezüglich des Infektionsschutzes einhalten. Um dies bei den Gottesdiensten zu gewährleisten, sind deshalb für jeden Gottesdienst Ordner/-innen notwendig, die dafür Sorge tragen, dass die Vorgaben und Abstandsregeln eingehalten werden und die vorhandenen Plätze so befüllt werden, dass möglichst viele am Gottesdienst teilnehmen können. Wir danken daher allen, die sich derzeit ehrenamtlich dafür zur Verfügung stellen! Ohne sie könnten wir die Gottesdienste derzeit nicht durchführen! Wir bitten die Kirchenbesucher/-innen um Verständnis, dass derzeit eine freie Platzwahl nicht möglich ist, und bitten Sie, den Anweisungen der Ordner/-innen Folge zu leisten! Nur so ist es möglich, dass wir unter den gegebenen Umständen überhaupt Gottesdienste feiern können und dabei das begrenzte Platzangebot möglichst gut ausschöpfen können.

Folgende Themen auf unserer Aktuellen Seite zur Übersicht

  • Impuls - Reisesegen
  • Tröstlichen Beistand in Form einer Schriftrolle übergeben
  • Berge haben unzählige Türen
  • Information der Kirchenverwaltung: Gehweg vom Pfarrzentrum bis zur Vinzenzistraße vorübergehend gesperrt
  • Lockerung bei den Teilnahme-
    bedingungen für den Gottesdienst

  • Regelungen bei Beerdigungen
  • Ordnerdienste in der Pfarrkirche