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Pfarrei St. Georg Ruhpolding

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding, Telefon: 08663/1766, St-Georg.Ruhpolding@ebmuc.de

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

Bergfriedhof

Der zweite Teilabschnitt der Friedhofstreppe wird saniert. In dieser Zeit ist der Zugang zu den oberen Grabstätten nur bedingt möglich.

Ruhpoldinger und Inzeller Jugendliche gemeinsam bei Jugendkorbinian

Jugendkorbinian
Die Gruppe aus Inzell und Ruhpolding auf dem Freisinger Domberg.
Foto: Georg Gruber
Die diesjährige Jugendkorbinianswallfahrt, das größte jährliche katholische Jugendfest in Deutschland, stand dieses Jahr unter dem spannenden Thema „wachgeküsst“. Mit dem Bus fuhren 25 Jugendliche aus den Pfarreien Ruhpolding und Inzell gemeinsam nach Freising. Beim Fußweg auf den Domberg machten Maximilian Gietl und Josua Hütter aus Inzell mit der Emmauserzählung einen Impuls für die Gruppe und luden die Jugendlichen ein, an eigene Momente des Erwachens im Leben zu denken. Pastoralassistent im Vorbereitungsdienst Uli Jauernig ließ dann in der 800-jährigen Krypta des Mariendoms die Teilnehmer/-innen diesen archaischen Raum als „durchbeteten“ Raum erfahren. Er verwies auf das Grab des Hl. Korbinian, der den Glauben in unserem Bistum wachgeküsst habe.
Jugendkorbinian
Dicht gedrängt auf den Stufen zum Altarraum im vollbesetzten Freisinger Mariendom.
Foto: Georg Gruber
Beim Gottesdienst mit Kardinal Marx im voll besetzten Dom saßen die Teilnehmer dann auf den Stufen zum Altarraum und bekamen so das Geschehen hautnah mit. Der Gottesdienst wurde von der Katholischen Landjugendbewegung vorbereitet und gestaltet. Das Motto „wachgeküsst“ zog sich durch den Gottesdienst, verbunden mit der Einladung, das von Gott geschenkte Leben in sich zu entdecken und weiterzugeben. So war ein Element dieses Gottesdienstes eine Erinnerung an die Taufe, bei der mit einem Begleitwort alle Anwesenden ein Kreuz mit Weihwasser auf die Stirn gezeichnet bekamen. Beim anschließenden Festival auf dem Gelände der Luitpoldanlage konnten die jungen Christen dann in den verschiedenen „Areas“ die vielfältigen Möglichkeiten an Infos, Musik, Filmen, Mitmachaktionen oder einfach nur geselliges Miteinander eine junge und vielfältige Kirche erleben. Beim Stand der Pfadfinderinnenschaft St. Georg und bei der Kolpingjugend waren auch Ruhpoldingerinnen als Betreuerinnen aktiv und zeigten beispielsweise, wie man Omas altes Porzellan „upcyclen“ kann. Nach dem gemeinsamen Nachtimpuls ging es dann mit vielen Erlebnissen und Eindrücken um 23.00 Uhr zurück nach Ruhpolding und Inzell.

Spende für Nepalinitiative Schongau

Beim Vortrag „Gletscher und Grate – 4000er in den Alpen“ von Georg Gruber und Dr. Peter Worbs kamen durch Spenden und den Getränkeverkauf ein Erlös von 770,- € zusammen, der an die Nepalinitiative Schongau weitergegeben wird. Die Nepalinitiative unterstützt die Bildung und Versorgung von Kindern und Jugendlichen  im entlegenen Manangtal am Fuße des Anapurnamassivs. Gerade nach dem heftigen Erdbeben 2015 sind diese Regionen auf Hilfe angewiesen. Die beiden Referenten bedanken sich herzlich für die Unterstützung sowie bei Manfred Hartl für die Organisation des Getränkeverkaufs!

„Ein Tag der Besinnung“

Volkstrauertag der Gemeinde stand im Zeichen des Gedenkens an die vielen Opfer der Kriege
Volkstrauertag
An der Kriegergedächtniskapelle fand auch in diesem Jahr wieder die Gedenkfeier für die Opfer der Kriege und Gewalt in eindrucksvoller Weise statt.
Foto: Burghartswieser
Auch heuer gedachte die Gemeinde Ruhpolding am Volkstrauertag der Gefallenen und Vermissten der Kriege, sowie der Opfer der Gewaltherrschaft und der Vertreibung, wozu die Gemeinde und die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) aufgerufen hatten. Von der Ortsmitte aus zog zunächst der Kirchenzug mit vielen Ortsvereinen und deren Fahnenabordnungen, sowie einer Abordnung der Bad Reichenhaller Patenkompanie der Gebirgsjäger und der Kameradschaft Bad Reichenhall, begleitet von der Trachtenkappelle der „Miesenbacher“, hinauf zur Pfarrkirche St. Georg. 
 
Den Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg zelebrierte Pfarrer Otto Stangl und die musikalische Gestaltung übernahm ebenfalls die Blaskapelle. Mit am Altar stand auch sein evangelischer Amtskollege Thomas Schmeckenbecher, ein sichtbares Zeichen gelebter Ökumene in Ruhpolding, zumal auch evangelische und katholische Mitchristen die Lesung und die Fürbitten vortrugen. Pfarrer Schmeckenbecher erinnerte in seiner aufrüttelnden Predigt, dass zu allen Zeiten eine „brutale Welt“ herrschte. Jesus habe schon gesagt: „Hütet euch vor falschen Propheten“. Gerade im ersten und zweiten Weltkrieg sei die Welt in eine Krise gestürzt. „Millionen von Einzelschicksalen stecken da dahinter“. Angesichts dieser sei es „ein Tag der Besinnung“.
 
Hauptmann Christian Hanft, der Kompaniechef der 5. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall sagte in seiner bewegenden und nachdenklichen Rede, dass dieser Volkstrauertag ein „Tag des stillen Gedenkens an alle Opfer von Krieg und Gewalt und zugleich ein Tag der Besinnung“ sei. „Ich bekräftige es heute erneut: Nicht nur die Tradition, sondern die Einsicht beantwortet immer wieder geäußerte Zweifel für diesen Gedenktag“, sagte der Offizier. Wir bräuchten diesen Tag aus Respekt vor den Millionen von Opfern und genau dieser Tag sei eine Stütze der Erinnerung. Die Geschichte des Volkstrauertages sei älter als die Bundesrepublik. Verbunden damit sei bis heute die Hoffnung, dass die Erinnerung an die Schrecken des millionenfachen Leides den Frieden sichern würde und diese Hoffnung sei aber im zweiten Weltkrieg „grausam enttäuscht worden“. Das Gedenken an die Toten sei für uns auch Mahnung, aus der Vergangenheit Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen und danach zu handeln. In diesem Zusammenhang ging er auf die Bundeswehreinsätze ein. „Für die deutsche Soldaten sind es verantwortungsvolle und gefährliche Einsätze, bei denen sie bereit sind, ihr höchstes Gut, ihr Leben einzusetzen“, hob der Kompaniechef hervor. Dabei erinnerte an den Tod von Feldwebel Bolt, der unter Einsatz seines Lebens seine Ausbildungsgruppe vor Schaden bewahrte und in letzter Konsequenz dies mit seinem Leben bezahlte.
 
Am Kriegerdenkmal, an dem zwei Gebirgsjäger Ehrenwache hielten und die Kränze des Bundesverteidigungsministeriums, der Gemeinde Ruhpolding, der Krieger- und Soldatenkameradschaft und des VdK-Ortsverbandes lagen, fand das eindrucksvolle Totengedenken durch den katholischen Ortspfarrer Otto Stangl statt. Bürgermeister Claus Pichler betonte anschließend, dass der Volkstrauertag eine staatliche und somit auch kommunale Verpflichtung gegen das Vergessen der vielen Opfer der Kriege und der Gewalt sei. Mit einem Ehrensalut und dem „Lied vom guten Kameraden“ wurde die Feierstunde beendet.

Der heilige Martin besuchte die Kinder der Pfarrgemeinde

St. Martin
„Der Martinsmann, der zieht voran…“: Dem heiligen Martin folgte eine große Schar von Kindern und Erwachsenen auf dem Weg zur Pfarrkirche.
Foto: Burghartswieser
St. Martin
Gespannt erwarteten viele Kinder und Erwachsene den heiligen Mann aus Tours
Foto: Burghartswieser
Die Ruhpoldinger Pfarrgemeinde St. Georg hatte am vergangenen Sonntag die Kinder zu einem Fest zu Ehren des heiligen Martin eingeladen. Trotz kalten Wetters hatte sich eine sehr große Schar von Kleinen, begleitet von Eltern und Großeltern, am „SenVital“ eingefunden, wo sie bereits der heilige Mann aus Tours hoch zu Ross erwartete.
St. Martin
Nach der Begrüßung durch Pfarrer Otto Stangl zog eine lange Prozession den Kirchberg hinauf. Dabei stimmte Pastoralreferent Georg Gruber passende Lieder an, in die die Teilnehmer kräftig mit einstimmten. Mitgetragen wurden auch drei symbolträchtige große Laternen, eines als Licht für alle Kinder, in Kriegsgebieten und in Armut leben, eines gegen die Einsamkeit Alter und Kranker sowie ein Licht gegen Gewalt und Hass, für andere Religionen und Minderheiten. Im Rahmen einer Andacht in der Pfarrkirche wurde dann das Leben des hilfsbereiten Heiligen erzählt, untermalt von szenischen Darstellungen durch die Ministranten Vinzenz Jackl, Fabian Westphal und Kevin Poller. Den Abschluss bildete noch ein kleiner Empfang im Pfarrzentrum, wo sich die Kleinen bei einem Kinderpunsch erwärmen und Kekse genießen konnten.
St. Martin
Foto: Burghartswieser

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