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Pfarrei
St. Georg Ruhpolding


Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

„Du bist Christ – mach was draus“

Am Sonntag ist Kirchenverwaltungswahl

Am kommenden Sonntag findet auch in unserer Pfarrei St. Georg unter dem Motto „Du bist Christ – mach was draus“ die Kirchenverwaltungswahl statt. Dann wird für die Wahlperiode 2019 bis 2024 über die Zusammensetzung des Gremiums abgestimmt werden.
 
Die Kirchenverwaltung vertritt die Kirchenstiftung sowohl nach innen als auch nach außen in allen rechtlichen Angelegenheiten. Sie entscheidet über den Haushalt und das Stiftungsvermögen der Pfarrei nach Anhörung des Pfarrgemeinderates. Auch wenn die Kirchenverwaltung ihren Dienst oft ohne großes öffentliches Aufsehen macht, ist sie dennoch in der Pfarrei ein unverzichtbares und überaus wichtiges Gremium.
 
Zehn engagierte Katholiken werden sich zur Wahl um einen der sechs zu vergebenden Plätzen stellen.
 
Gewählt werden kann am Samstag, den 17. November von 17 bis 19 Uhr in der Pfarrkirche, am Sonntag, den 18. November von 8 bis 9.30 Uhr Altenheim St. Adelheid, 9.30 bis 11.30 Uhr in der Pfarrkirche und 9 bis 12 Uhr im Pfarrzentrum. Ebenso besteht ab sofort für Wähler, die verhindert sind, die Möglichkeit der Briefwahl. Der Briefwahlschein kann bis zum 16. November im Pfarrbüro während der normalen Öffnungszeiten abgeholt werden und muss bis Sonntag, den 18. November 12 Uhr abgegeben sein. Dafür kann auch der Briefkasten im Pfarramt genutzt werden.
 
Wahlberechtigt ist, wer der römisch-katholischen Kirche angehört, in dieser Kirchengemeinde seinen Hauptwohnsitz besitzt und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat. Jeder Wähler hat maximal sechs Stimmen, wobei jeder Kandidat nur eine Stimme erhalten darf. Eine Stimmenhäufelung - wie bei der Kommunalwahl - ist somit nicht möglich. Also drandenken – Verantwortung übernehmen, denn ohne Wähler keine Wahl!

Der „Zauber“ von Taizé

Taizegebet
Am letzten Sonntagabend, am Gedenktag des Heiligen Martin, haben sich rund 40 Menschen unserer Pfarrei zum zweiten Mal ein Geschenk gemacht, indem wir uns zum gemeinsamen Taizégebet versammelt haben.
Nach einem langen, sonnigen Spätherbsttag, an dem schon Familiengottesdienst und Martinsumzug unser Pfarreileben bereichert haben, sind aus allen Altersstufen abends Christen in der Schlosskapelle zusammengekommen; auf der Suche nach Stille, gemeinsamem Gebet und wohltuenden Klängen. Zum Gitarrenschlag von Andi Kast erfüllten wir den von mit Lichtern und Tüchern schön gestalteten Kirchenraum mit den dynamisch-meditativen Gesängen aus Taizé. Die Vorbereitungsgruppe, die „Skialmbewohner“, ein paar junge Leute, für die Ruhpolding seit gut einem Jahr Heimat geworden ist, trugen das Evangelium in vier verschiedenen Sprachen vor, anschließend hielt man gemeinsam 10 Minuten Stille. Ein Geschenk in unserer oft so vollen, lauten Welt. In den frei formulierten Fürbitten, bei denen zu spüren war, dass sie den Vortragenden ein echtes Herzensanliegen waren, gedachten wir auch den Opfern des Ersten Weltkrieges.
Offensichtlich ist die Sehnsucht nach dieser Gebetsform in unserer Pfarrgemeinde groß, sodass wir ab Januar einmal im Monat ein Taizégebet anbieten werden.

„Der Martinsmann, der zieht voran….“

Martinszug
Martinszug
Die Ruhpoldinger Pfarrgemeinde St. Georg hatte am vergangenen Sonntag die Kinder zu einem Fest zu Ehren des heiligen Martin eingeladen. Bei gutem Herbstwetter hatte sich eine sehr große Schar von Kleinen, begleitet von Eltern und Großeltern, am „SenVital“ eingefunden, wo sie bereits der heilige Mann aus Tours hoch zu Ross erwartete und die „Taubenseebläser“ einige Musikstücke intonierten. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Otto Stangl zog eine lange Prozession den Kirchberg hinauf, dabei stimmte Pastoralreferent Georg Gruber passende Lieder an. Mitgetragen wurden auch drei symbolträchtige große Laternen, eine für die Kinder, eine für die Alten und Kranken sowie eine für die Menschen, die sich auf der Flucht befinden. Im Rahmen einer Andacht in der Pfarrkirche wurde dann das Leben des hilfsbereiten Heiligen erzählt, untermalt von szenischen Darstellungen durch drei Ministranten. Den Abschluss bildete noch ein kleiner Empfang im Pfarrzentrum, wo sich die Kleinen und Großen bei einem Kinderpunsch erwärmen und Kekse genießen konnten.

Hier können sich die „Kleinen Schlawiner“ wohl fühlen

Schlawiner
Mit einem Kindergottesdienst, den Pastoralreferent Georg Gruber zelebrierte, wurde die Spielegruppe „Kleine Schlawiner“ offiziell eröffnet. Dabei durften die kleinen Gruppenmitglieder einen Zettel mit ihren Vornamen in der Mitte des Kreises ablegen.
Spielegruppe wurde im Pfarrzentrum offiziell eingeweiht
Seit Anfang Oktober gibt ein neues, interessantes Angebot für die ein- bis dreijährigen Kinder im katholischen Pfarrzentrum. Die Spielegruppe „Kleine Schlawiner“ hat sich in den vergangenen vier Wochen sehr gut etabliert und konnte nun kürzlich offizielle die Einweihung mit einem Gottesdienst und einem kleinen „Tag der offenen Tür“ feiern.
Viel Erfahrung bringen die beiden Leiterinnen Verena Utzinger als Erzieherin und Katrin Süssmann als Kinderpflegerin bereits aus der schon seit Jahren bestehende Mutter-Kind-Gruppe mit. „Man merkt, dass für diese Art von Kinderbetreuung Bedarf bestand“, sagten übereinstimmend die beiden pädagogischen Fachkräfte. „Wir sind mittlerweile voll ausgebucht und können somit am Montag und Dienstag täglich zwölf Kinder betreuen“. Doch das gesamte Projekt wäre nicht ohne die Unterstützung von Gemeinde, Kirchenstiftung, Frauenbund und vielen Sponsoren möglich gewesen, meinten die beiden engagierten Frauen. Die Trägerschaft für die Spielegruppe habe der Katholische Frauenbund übernommen und den Gruppenraum stellt Pfarrer Otto Stangl für die Kinderarbeit kostenlos zur Verfügung. Einen wesentlichen finanziellen Beitrag habe auch die Gemeinde geleistet, genauso wie viele Firmen vor Ort.
„Ziel soll die Entlastung von Familien sein, damit sie zum Beispiel ihren Terminen nachgehen können oder einfach nur Zeit zum Durchschnaufen haben“, sagten die beiden Leiterinnen der „Kleinen Schlawiner“. Die Kinder sollen zudem erste soziale Kontakte mit Gleichaltrigen knüpfen und somit Freundschaften schließen können. Durch die Gruppenarbeit versprechen sich die beiden einen leichteren Übergang in weiterfolgende Einrichtungen, wie Kinderkrippen oder Kindergarten.
Bei der Begrüßung zog zunächst das Maskottchen „Schlawutzi“ die Kleinen in ihren Bann, ehe Pastoralreferent Georg Gruber im Rahmen des Kindergottesdienstes jedem „kleinen Schlawiner“ bei einem Lied die Gelegenheit gab, einen Zettel mit seinem Vornamen in der Mitte des gebildeten Kreises abzulegen. Danach bekamen sie alle den Segen auf die Stirn. In den anschließenden Grußworten brachten Bürgermeister Claus Pichler, Pfarrer Otto Stangl und Regina Hauber vom Frauenbund zum Ausdruck, dass ohne die Mithilfe vieler Kräfte diese Spielegruppe nicht möglich gewesen wäre. „Wir wünschen euch viele schöne Stunden im Pfarrzentrum“, riefen sie den Kindern zu. Danach folgte noch ein kleiner „Tag der offenen Tür“, bei dem die Gekommenen die Gelegenheit hatten, die Räumlichkeiten, die den „Kleinen Schlawinern“ überlassen wurden, in Augenschein zu nehmen.

„Unter deinem Schutz und Schirm“

Raum & Klang
Geradezu mystisch beleuchtet war der Chorraum bei den Betrachtungen durch Pastoralreferent Georg Gruber.
Veranstaltungsreihe „Raum & Klang“ fand zum zehnten Mal statt
 
Bereits zum zehnten Mal konnte Pastoralreferent Georg Gruber am vergangenen Sonntag eine ganze Reihe von Zuhörern in der Schloßkapelle des ehemaligen herzoglichen Jagdschlosses zur Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Raum & Klang“ begrüßen. Diesmal stand die Kombination aus kunsthistorischen, sowie theologischen Betrachtungen und Harfenmusik unter dem Motto: „Unter deinem Schutz und Schirm“. Den Volksgesang begleitete Kirchenmusiker Richard Krekel an der Orgel.
 
Der Kirchenraum und der Altar waren nur mäßig erleuchtet und so präsentierte sich das altehrwürdige Gotteshaus als sakraler Ort mit besonderem, künstlerischem Wert und vermittelte ein besonderes Ambiente. Nach der Begrüßung begann Gruber seine Betrachtungen mit der Kirche als Ganzes. Die Kapelle sei schon mit dem ursprünglichen Jagdschloss der Wittelsbacher im Jahre 1587 erbaut worden und wurde dann 1656 im Stil der Renaissance ausgebaut. „Es finden sich jedoch auch einige Anklänge an die Gotik“, sagte der Seelsorger. Am 23. Juli 1754 sei das Gotteshaus dann durch den Chiemseer Bischof geweiht worden. Bei der erneuten Renovierung 1952 seien dann barocke Gemälde entdeckt worden, die noch heute an der Decke und am Chorbogen zu finden seien. Das gemeinsame Lied „Nun Christen sind wir frohgemut“ bildete den Einstieg in die musikalische Variante des Abends.
 
„Richten wir unseren Blick zunächst auf den Hochaltar“. Mit diesen Worten führte Georg Gruber das Augenmerk in das Zentrum des Chores. Das Hochaltarbild zeige Maria als Himmelskönigin, bei dem die Voluten als spiralförmige Ornamente typisch für die Renaissance seien. Sowohl das Kleid als auch der Umhang seien mit aufwändigen Goldverzierungen geschmückt. Auf dem linken Arm trägt sie das Jesuskind, das segnend dem Betrachter zugewendet sei. Gruber gab auch eine theologische Erklärung der „rosa mystica“, die als neuer Trieb erblüht. Dann ging er noch auf die Figurengruppe der Dreifaltigkeit über dem Altarbild und die beiden Assistenzfiguren mit dem heiligen Stephanus und dem heiligen Laurentius ein. Als besonderes Schmuckstück hob er den Renaissancetabernakel hervor, der wohl das einzige Stück aus der alten Pfarrkirche auf dem Bergfriedhof sei. „Wenn wir dann den Blick nach oben an die Deckengemälde im Altarraum richten, dann dürfen wir einen Blick in den Himmel werfen“, fuhr der Pastoralreferent fort. Um das Zentrum der Dreifaltigkeit könne man auf den vielen Feldern des Rippengewölbes viele singende und musizierende Engel erkennen. „So soll deutlich werden, dass die Eucharistiegemeinschaft die Grenzen von Raum und Zeit überwindet und Himmel und Erde verbindet“, so der Pastoralreferent.
 
Bei den folgenden Betrachtungen ging es um die Deckengemälde im Kirchenschiff. „Es ist ein ganzer Gemäldezyklus, alles ist ausgemalt“, betonte Gruber. Die Darstellungen würden alle auf das Leben der Gottesmutter Bezug nehmen und die dargestellten Szenen weisen auf die Kindheitsgeschichte Jesu hin. „Vier Szenen finden sich nicht in der Bibel, sondern gehen auf das eher legendarisch gehaltene Protoevangelium des Jakobus zurück, das nicht in die Bibel aufgenommen wurde“, erklärte er. Schließlich zogen die Betrachtungen des Kreuzweges und der Gemälde in der Kapelle das Augenmerk auf sich. So seien die 14 Kreuzwegbilder, die 1780 der Ruhpoldinger Wirt stiften wollte, wegen der Befürchtung „es könnten eigennützige Beweggründe dahinterstecken“, abgelehnt worden. Jetzt schmückt die Langhausseiten der Kapelle ein Kreuzwegzyklus, der vom Krämer Johann Zellner mit „mehreren Guttätern“ gestiftet wurde. Bei den Gemälden erwähnte er unter anderem eine große Votivtafel, die aus Dankbarkeit für erwiesene Hilfe angefertigt wurde. Sie stamme aus dem Jahr 1702 und zeige die Gottesmutter, die Dreifaltigkeit und die 14 Nothelfer. Gestiftet haben die Tafel „der Ehrbahre und beschaidtne Philipp Zeller und Magdalena sein Eheweib“. Den Abschluss der Entdeckungsreis bildete schließlich die Schutzmantelmadonna, die ihren weiten Mantel über alle Stände der damaligen Gesellschaft ausbreitet. So stand auch das Lied aus dem Gotteslob „Maria breit den Mantel aus“ am Schluss von „Raum & Klang 2018“.
Raum & Klang
„Raum & Klang“ – eine gelungene Kombination aus Text, Harfenmusik und Volksgesang. Dafür zeichneten (von links) Kirchenmusiker Richard Krekel, Pastoralreferent Georg Gruber, der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Manfred Hart und die Harfenistin Vreni Meurers-Zeiser verantwortlich.
Die hervorragende Kombination aus Betrachtung, ausgezeichnet vorgetragener Harfenmusik zwischen den Betrachtungen und Volksgesang eröffnete den Besuchern der Veranstaltung die Möglichkeit, vor allem die alten Gemälde auf ganzheitliche Art neu zu entdecken. Vreni Meurers-Zeiser bewies, dass sie eine Meisterin an der Harfe ist und Kirchenmusiker Richard Krekel ließ gewohnt professionell die Orgel erklingen. Für die Beleuchtungstechnik der einzelnen Szenen sorgte wieder einmal Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred Hartl.

Kirchgeld

Jedes Jahr erbitten wir von jedem erwerbstätigen Katholiken 1,50 Euro Kirchgeld. Dieses Kirchgeld ist eine gesetzlich begründete Kirchensteuerart. Das Kirchgeld verbleibt ohne Abzug in der Pfarrei, um die örtlichen Aufgaben erfüllen zu können.
Der Anteil der Pfarreien an der normalen Kirchensteuer wird vom Ordinariat als Zuschuss für die Ausgaben einer Pfarrei gewährt. Dieser Betrag ist begrenzt. Daher sind wir ganz besonders auf Ihr Kirchgeld angewiesen, um auch die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei erfüllen zu können.
Wir sind für jede Kirchgeldzahlung dankbar und freuen uns natürlich über jede höhere Einzahlung, die wir auf Wunsch mit einer Spendenquittung fürs Finanzamt bestätigen.
Das Kirchgeld können Sie entweder direkt im Pfarrbüro einzahlen, oder in die mit „Kirchgeld“ gekennzeichneten Kuverts legen. Diese liegen in der Pfarrkirche am Schriftenstand auf. Es besteht auch die Möglichkeit der Banküberweisung auf eines der folgenden Konten:
Kath. Kirchenstiftung
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST oder
VR-Bank Rosenheim Chiemsee eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR

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