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Pfarrei
St. Georg Ruhpolding


Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

„Betreutes Wohnen“ in Ruhpolding besteht nun seit zehn Jahren

Betreutes Wohnen
Unmittelbar neben der Kreisklinik „Vinzentinum“ Ruhpolding befindet sich das „Betreute Wohnen“, das von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul betrieben wird.
Betreutes Wohnen
Sie können jetzt neben den Mitbewohnern gemeinsam das zehnjährige Bestehen des „Betreuten Wohnen“ feiern: (v. links) Schwester Mathildis Romberger, die „Ureinwohnerin“ Johanna Kießling, Schwester Edelberta Grimm und Schwester Cortona Götz.
Das Angebot der Barmherzigen Schwestern soll sogar ausgeweitet werden
  
Die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, die in Ruhpolding seit 1971 das Alten- und Pflegeheim St. Adelheid betreiben, haben vor zehn Jahren ihr Angebot für Menschen in der dritten Lebensphase erweitert. Am 23. September 2008 ging das „Betreute Wohnen am Vinzentinum“ mit einer Einweihungsfeier offiziell in Betrieb.
 
Eingezogen waren die ersten Mieterinnen und Mieter schon vorher in das Haus. Und nun können die heutigen Bewohner das zehnjährige Bestehen dieses Angebots feiern. Mit dabei ist auch die „Ureinwohnerin“ Johanna Kießling, die seit Beginn der Einrichtung darin wohnt und sich sehr wohl fühlt.

Das Ziel, mit dem die Ordensgemeinschaft ihr früheres Schwesternheim zum „Betreuten Wohnen“ umgebaut hat, sei erreicht worden, bestätigte der Pressesprecher der Kongregation, Wolfgang Dausch. „Menschen im Alter können so lange wie möglich selbstständig und selbstbestimmt leben und trotzdem jederzeit auf Betreuungsleistungen zurückgreifen“, sagte er. Das bestätigte auch Schwester M. Mathildis Romberger, die als Hausoberin das Angebot leitet und zusammen mit ihren Mitschwestern M. Cortona Götz und M. Edelberta Grimm zur Hausgemeinschaft gehört. Von den insgesamt zwölf Wohneinheiten im damaligen Schwesternheim sind mehrere 36 bis 59 Quadratmeter große Zwei- und Drei-Zimmer-Appartements, die somit auch für Ehepaare zum Wohnen durchaus geeignet sind.
 
„Die Nachfrage nach einem Appartement im Betreuten Wohnen ist so groß, dass die Ordensgemeinschaft daran denkt, das Angebot mittelfristig zu erweitern“, signalisierte Dausch. Möglich sei das, weil im Erdgeschoss des Gebäudes nach dem Auszug einer Arztpraxis zusätzliche Räume zur Verfügung stehen würden. Notwendig sei jedoch ein größerer Umbau, für den es aber noch keinen genauen Zeitplan gäbe.  
 
„Grundsätzlich führen die Mieterinnen und Mieter des „Betreuten Wohnens“ einen eigenen Haushalt, können aber je nach Wunsch oder Bedarf pflegerische oder hauswirtschaftliche Hilfestellungen abrufen“, ergänzte der Pressesprecher. Die Betreuung umfasse auch einen 24-Stunden-Notruf. Sollte Pflegebedürftigkeit eintreten, würden die Mieter Unterstützung beim Umzug ins ordenseigene Alten- und Pflegeheim St. Adelheid in Ruhpolding erhalten.

Kirchenverwaltungswahl 2018 wirft ihre Schatten voraus

KV-Wahlausschuss
Sie werden gemeinsam die Kirchenverwaltungswahl organisieren: (v. links) Josef Reiter, Pfarrer Otto Stangl, Manfred Hartl, Barbara Zeller-Fraunhofer und Konrad Fegg
Wahlvorschläge können noch bis 8. Oktober abgegeben werden   
   
Die Kirchenverwaltungswahl am 18. November wirft auch in der Pfarrei St. Georg ihre Schatten voraus. Dann wird für die Wahlperiode vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2024 über die Zusammensetzung des Gremiums abgestimmt werden. Kürzlich tagte der dafür notwendige Wahlausschuss und dieser bestimmte dabei den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Manfred Hartl als Wahlausschussvorsitzenden. Als Schriftführerin wurde Barbara Zeller-Fraunhofer gewählt. Die weiteren Mitglieder des Ausschusses sind Kirchenpfleger Konrad Fegg, Josef Reiter und natürlich Pfarrer Otto Stangl.
 
Der Wahlausschuss hat zunächst beschlossen, dass die Wahl als Urnenwahl stattfinden und zusätzlich die Möglichkeit der Briefwahl bestehen soll. Als nächstes kommt die Aufgabe auf das Gremium zu, geeignete Kandidaten für das wichtige Ehrenamt der Kirchenverwaltungsmitglieder zu suchen und die Wahl zu organisieren. Jede Kirchenstiftung ist eine juristische Person. Sie braucht also Menschen, die für die Kirchenstiftung handeln. „Die Wahlberichtigten sind daher aufgerufen, bis 8. Oktober, Wahlvorschläge einzureichen“, sagte dazu Pfarrer Otto Stangl. „Wahlberechtigt ist, wer der römisch-katholischen Kirche angehört, in dieser Kirchengemeinde seinen Hauptwohnsitz und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat“, ergänzte der Wahlausschussvorsitzende Hartl. Die Wahlvorschläge können im katholischen Pfarramt oder bei einem der Mitglieder des Wahlausschusses eingereicht werden. Abschließend wurden noch die Grundzüge der Wahlordnung besprochen.

Ein neues Gesicht in der Seelsorgemithilfe

Pater Cleetus
Am vergangenen Sonntag bekamen die Kirchenbesucher beim Pfarrgottesdienst ein neues Gesicht zu sehen. Pater Cleetus Unnikunnel stellte sich nämlich als künftige Seelsorgemithilfe für die Pfarrei St. Georg vor. Mit einigen einprägsamen Sätzen ließ er die Gläubigen an seinem bisherigen Werdegang teilhaben. Pater Cleetus, der zum Orden der Heiligen Theresa vom Kinde Jesu angehört, stammt aus dem Bundesstaat Kerala in Südindien, genauso wie Pater Joshy George, der viele Jahre in Ruhpolding tätig war. 1994 empfing er die Priesterweihe und 2004 wurde er nach Deutschland als Priester und Seelsorger entsandt. Zunächst war er im Bistum Eichstädt tätig, ehe er nun zum 1. September nach Inzell als Pfarrvikar versetzt wurde. Dort wird er zusammen mit Gemeindereferent Philip Moser und Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmeier den Schwerpunkt der Seelsorge abdecken. Der Ruhpoldinger Ortspfarrer Otto Stangl wird weiterhin die rechtliche Verantwortung für Inzell und Weißbach behalten. Als Ausgleich für diese Tätigkeit ist Pater Cleetus auch für Ruhpolding für Gottesdienste und zur Seelsorgemithilfe angewiesen. „Aller Anfang ist schwer“, sagte der sympathische und aufgeschlossene Priester bei der Vorstellung und meinte damit das „Ungewohnte, das ihn erwartet“. Jeder Weg sei ein neuer Aufbruch, meinte er und schloss seine Worte mit: „Ihr fangt alle mit mir neu an“.

Ein altes Gelübde wurde wieder eingelöst

Das alte Gelübte wurde wieder eingelöst
Das alte Gelübde wurde wieder eingelöst
Es war schon eine Erleichterung für alle Verantwortlichen, als am Sonntagmorgen Glockengeläut und Böllerschüsse verkündeten, dass der Georgiritt stattfindet. Sichtlich froh und erleichtert war der Vorsitzende des Georgivereins, Johann Thullner, dass der Votivritt, dessen Ursprung auf ein Gelübde aus dem 16. Jahrhundert zurückgeht, in der gewohnten Art sogar ohne Niederschläge durchgeführt werden konnte. Ein kleiner Gegenlohn für die aufwändigen Vorbereitungen. Zahlreiche Pferdetransporter kamen schon rechtzeitig zum Sammelplatz, mit Striegeln und Polieren wurde noch einmal alles auf Hochglanz gebracht, und dann konnte sich um 10 Uhr pünktlich der Georgiritt Richtung Zell zur Kirche St. Valentin in Marsch setzen. Angeführt vom Vorreiter mit der Standarte des Georgivereins, dem Kirchendienst und dem Spitzenkreuz folgten rund 120 prächtig herausgeputzte Pferde aus nah und fern mit Reitern. Die imposanten Rösser zogen Festwägen und Kutschen mit herrlichem Geschirr. Auf den Pferdegespannen wurden die Figur des hl. Georg erstmals unter einem neuen Schutzdach mitgeführt, auf anderen Wägen saßen die Musikkapellen der „Miesenbacher“ und der „Rauschberger“, wieder ein anderer war mit den Mitgliedern der „Historischen“ in ihren alten Trachten besetzt und in den Festkutschen saßen die Honoratioren der Gemeinde und des Landkreises, der Schwestern und des Forstes, sowie die Vertreter der Standestrachten. Den zahlreichen Zuschauern bot sich ein farbenprächtiges Bild. Den Feldgottesdienst vor dem „Zeller Kircherl“ zelebrierten gemeinsam Pfarrer Otto Stangl und Geistlicher Rat Bernhard Schweiger. Ihm zur Seite standen Pastoralreferent Georg Gruber und Diakon Sepp Eixenberger. Nach dem Festgottesdienst zogen alle Pferde am Altar vorbei und empfingen traditionsgemäß den Segen. Danach ging es wieder zurück in den Ort und die zahlreichen Besucher konnten alle Teilnehmer des Georgirittes noch einmal bewundern und nach Beendigung hatten sie die Möglichkeit, den anschließenden Georgitag mit den vielen Attraktionen, Darbietungen und Veranstaltungen nach Herzenslust zu genießen.

„Dem Himmel nah…“ – Pfarrei hochalpin unterwegs in den Hohen Tauern

Hohe Tauern
Auf dem Gipfel der Kreuzspitze (3164m) mit Blick zum Hohen Geiger
Bergtage
Im Anstieg zur Tulpscharte mit Schneeresten vom Kälteeinbruch der vorherigen Tage
„Die Berge scheinen unzählige Türen zu haben“, so schrieb einmal der deutsche Extrembergsteiger Reinhard Karl. Viele Türen öffneten sich für die 14-köpfige Gruppe der Pfarrei St. Georg, die vier Tage in der Venedigergruppe unterwegs war. Pastoralreferent Georg Gruber und Gemeindereferent Philip Moser gaben auf dem Weg, der auf weit über 3000 Meter führte, spirituelle Impulse. Diese sollten die Teilnehmer/-innen dazu einladen, angeregt durch die beeindruckende Berglandschaft, das körperliche und seelische Erleben im Gebirge auf das eigene Leben zu deuten und dem Staunen über die großen und kleinen Wunder der Schöpfung durch Gebet, Gesang und Stille Ausdruck zu verleihen. Die Besichtigung der Wallfahrtskirche Maria Schnee von Obermauern im Virgental mit ihren sehr gut erhaltenen gotischen Wandmalereien gab dazu einen schönen Auftakt. Von Hinterbichl aus ging’s dann durch das Dorfer Tal zur Johannishütte, die auch Ausgangspunkt für die Besteigung des Großvenedigers ist. Am folgenden Tag ging’s dann auf die 3164 Meter hohe Kreuzspitze. Am Gipfel wurde die Gruppe dann noch Zeuge eines Heiratsantrags eines Bergsteigers an seine Freundin, die diesen unter Applaus der Ruhpoldinger auch annahm. Nach einer Übernachtung auf der fast 2600 Meter hoch gelegenen Sajathütte führte der Weg am dritten Tag ins Timmeltal und hinauf aufs Wallhorntörl, von dem sich ein grandioser Blick auf die weitläufige Gletscherwelt der Venedigergruppe bietet. Ein Teil der Gruppe nahm dann auch noch den Gipfel der Weißspitze (3300 Meter) mit. Dieser Gipfel ist Teil des „höchsten Kreuzwegs der Alpen“, dessen 14 Stationen sich über das teils hochalpine Gebiet der Pfarrei Prägraten verteilen. Auch dem malerisch gelegenen Eissee statteten die Ruhpoldinger Pilger einen Besuch ab. Nach der letzten Nacht in der Eisseehütte führte der Weg über die Zopetscharte zurück ins Dorfer Tal und zurück zum Ausgangspunkt. Gewitter und Regenschauer erleichterten den Bergsteigern den Abschied aus der faszinierenden Bergwelt der Hohen Tauern. Immer wieder war auf dem gemeinsamen Weg spürbar, wie die Bergwelt die Türen unseres Herzens öffnet für das, was unser Begreifen übersteigt und doch so nahe ist.

Bunter Flohmarkt im Wetterpech

Flohmarkt
Die kleinen Standbetreiber voller Vorfreude auf viele Marktbesucher
Flohmarkt
„Jeder von Euch hat Sachen zu Hause, die er nicht mehr braucht, aber für andere interessant sein könnten. Wir machen daher einen Flohmarkt, bei dem jeder von Euch selbst als Verkäufer aktiv werden kann. Nehmt also einfach mit, von was ihr Euch trennen möchtet, egal ob Bücher, Spielsachen oder sonstigen Trödel.“
So lautete die Ausschreibung im Ferienprogramm und acht Kinder präsentierten ihre bereits zu Hause mit Preis versehenen Sachen auf dem von der Kath. Pfarrei St. Georg organisierten und betreuten Verkaufsstand am Dorfbrunnen.
Das Angebot reichte vom Piratenschiff bis zur tanzenden Maus und alle hofften auf viele interessierte Käufer. Doch leider blieben bei Regen, Wind und kühlen Temperaturen die erwarteten Kunden fern. Anstelle von einem Eis freuten sich schließlich alle über eine Tasse wärmenden Tee.

Folgende Themen auf unserer Aktuellen Seite zur Übersicht

  • Betreutes Wohnen
  • KV-Wahl 2018
  • Einführung Pater Cleetus
  • Georgiritt
  • Dem Himmel nah..." - Stille Bergtage
  • Ferienprogramm - Bunter Flohmarkt
Rückschau Aktuelles 2018

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