Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

Link zum Turmfalken-Livestream

Falken
Nachwuchs im Turmfalkennest
 
Das Weibchen des Turmfalken bebrütet ihre Eier ca. 28 Tage, gerechnet ab dem Tag der Vollständigkeit des Geleges. So sind nun pünktlich am vergangenen Donnerstag die ersten zwei Raubvogelkinder geschlüpft.
Der Vogelbeauftragte der Pfarrei, Hubert Braxenthaler hat ihnen die Namen Otto und Johannes gegeben, nach unserem Ortspfarrer Otto Stangl und Papst Johannes Paul II., dessen Geburtstag der 18. Mai ist. Inzwischen fühlen sich auch die Turmfalkengeschwister Nummer drei und vier, Burgi und Valentin behütet und geborgen unter den schützenden Flügeln ihrer Mutter. Ob sich die Falkenfamilie noch vergrößert, oder ob die zwei weiteren Eier unbefruchtet sind, bleibt abzuwarten. Die sogenannte Nestlingszeit beträgt 4 Wochen, bevor es die ersten Flugversuche im Bereich der Pfarrkirche geben wird.
Bis dahin heißt es jetzt für die Vogeleltern unermüdlich Nahrung heranzuschaffen, um die hungrigen Schnäbel zu füttern. Ein sehr gefährliches Leben für die Mäuse rund um unseren „Kirabiche“.
Freuen Sie sich mit uns über die schönen Live-Bilder aus der Kinderstube unserer Turmfalken.          

Livestream u. Bilder: Fritzi Kecht
Falken
Turmfalken

Ein wahrer Festtag für 43 Erstkommunionkinder

Kommunion
Kommunion
43 Ruhpoldinger Kinder der Pfarrgemeinde St. Georg - 12 Mädchen und 31 Buben -konnten an Christi Himmelfahrt ihre Erste Heilige Kommunion feiern. Seit Oktober haben sie sich im Religionsunterricht und in fünf Kommuniongruppen mit monatlichen Treffen, die von vielen Erstkommunionhelferinnen betreut wurden, auf den großen Tag vorbereitet. Ein recht gutes Wetter herrschte am Festtag, als die festlich gekleideten Kinder vom Pfarrzentrum zur Pfarrkirche zogen. Begleitet wurden sie von Pfarrer Otto Stangl, Pastoralreferent Georg Gruber und dem Altardienst, um anschließend im feierlichen Gottesdienst zum ersten Mal an den Tisch des Herren zu schreiten. Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor musikalisch gestaltet und die Kommunionkinder leisteten mit den Lesungen und Fürbitten ihren Betrag zum Gottesdienst und durften auch Brot und Wein zur Gabenbereitung bringen. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pfarrer Otto Stangl den Text des Liedes: „Gottes Liebe ist so wunderbar…“. Er bat die Erstkommunionkinder um die Antwort, wie groß und breit sie Gottes Liebe einschätzen, was sie auch sehr amüsant vortrugen. Der Seelsorger betonte, dass Gottes Liebe aber so unermesslich sei, dass „es gar nicht in unseren Kopf hineingeht“ und Gott habe es auch geschafft, sogar in der kleinen Hostie gegenwärtig zu sein. „Gott zeigt uns die Liebe in der Kommunion“. Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle noch einmal zum Gruppenfoto am Kirchenparkplatz. Eine Dankandacht am Abend beendete schließlich den Festtag.

Die Schöpfung stand im Mittelpunkt des Bittganges

Bittgang
An den drei Tage vor Christi Himmelfahrt werden in vielen Pfarreien Bittprozessionen gepflegt, die auf eine alte Tradition aus dem 5. Jahrhundert zurückgehen. Und so führte auch in der Pfarrgemeinde St. Georg Ruhpolding am vergangenen Montagabend einen Bittgang durch. Dazu fand sich eine erfreulich große Zahl von Pilgern im Ortsteil Brand ein, um auf dem Weg zur Wallfahrtskirche Maria Schnee in Urschlau zu beten. Am „Urschlauer Kircherl“ wurden die Teilnehmer vom Glockengeläut der Wallfahrtskirche empfangen. Anschließend fand dort ein Bittgottesdienst statt, den Pfarrer Otto Stangl zelebrierte. Ihm zur Seite stand dabei Pastoralreferent Georg Gruber. Der Pastoralreferent ging in seiner bemerkenswerten Predigt auf die Schöpfung ein. „Wenn man durch diese herrliche Landschaft zu dieser abgelegenen Kirche geht, da wird einem bewusst, welch großen Wert die Natur, die Schöpfung für unser Leben hat“, sagte er. Dabei ging Gruber auch auf die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus ein, in der er schreibt: „Niemals haben wir unser gemeinsames Haus so schlecht behandelt und verletzt wie in den letzten Jahrhunderten“. Die Folgen davon würden wir heute spüren. Immer mehr Menschen wird aber bewusst, dass es so nicht weitergehen könne, „wenn wir möchten, dass unser gemeinsames Haus der Schöpfung eine Zukunft hat“. Er forderte die Mitchristen auf, an diesem Bitttag dafür zu beten, dass „Gott in uns wieder das Bewusstsein und die Sorge für unser gemeinsames Haus wecke“. Was auch der Grund für die Teilnahme der vielen Gläubigen gewesen sein mag, alle konnten danach jedenfalls zufrieden ihren Weg nach Hause antreten.
Urschlau

„Ein Pfarrer, der sich nicht verbiegen lässt“

Pfarrer Otto Stangl feierte seinen 60. Geburtstag
 
Kürzlich konnte Pfarrer Otto Stangl auf 60 Lebensjahre zurückblicken, ein Grund, dass der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung ein richtig schönes Fest organisierten. Der Seelsorger wünschte sich ein Mariensingen in der Pfarrkirche und einen Maiabend im Pfarrzentrum. Diese Wünsche wurden auch prompt erfüllt. In der langen Reihe der Gratulanten war auch Bürgermeister Claus Pichler zu finden, der im Namen der Gemeinde die Glückwünsche überbrachte. „Du bist ein Pfarrer, der sich nicht verbiegen lässt“, betonte er in seiner kurzen humorvollen Rede.
Geburtstag
Zunächst gestalteten der Kirchenchor unter der Leitung von Richard Krekel, die „Haberngoaß Musi“, der Frauensingkreis und der „Kirabiche-Viergsang“, sowie Andrea Mainwolf an der Harfe mit kirchlichen und volkstümlichen Liedern und Weisen ein gelungenes Mariensingen, das von Pastoralreferent Georg Gruber moderiert wurde. Gruber ging mit einem geschichtlichen Rückblick auf das Hochfest „Patrona Bavariae“ ein, das vor 100 Jahren auf Betreiben von König Ludwig III. von Papst Benedikt XV. für alle bayerischen Diözesen genehmigt wurde.
Anschließend erinnerte der Pastoralreferent in seinen Glückwünschen an die sechs Jahrzehnte im Leben des Ruhpoldinger Ortspfarrers, der am Muttertag 1957 auf einem Bauernhof in Flecksberg bei Isen geboren wurde und dort mit drei weiteren Geschwistern aufgewachsen ist. Obwohl er kein „übertriebener Marienverehrer“ sei, hätte ihn doch die „altbaierische Frömmigkeit mit geprägt“, sagte er. Sein Lebensweg habe ihn vom Isental hierher nach Ruhpolding geführt, wo er nun seit 13 Jahren als Pfarrer tätig ist. „Und dafür darfst Du und dürfen auch wir heute dankbar sein“.
Geburtstag 2
Beim darauffolgenden festlichen, aber auch lustigen Maiabend gingen die Glückwünsche weiter. Vor der Eingangstüre ins Pfarrzentrum wartete zur Überraschung des Jubilars bereits die Miesenbacher Trachtenkapelle, die mit schmissigen Märschen ihre Aufwartung machte. In der Aula intonierte der Männerchor ein Geburtstagsständchen und die Ministranten „entführten“ ihren Pfarrer auf die Bühne, wo er als Kandidat an der nachgestellten Millionenshow unter dem Motto: „Wer bleibt Pfarrer“ teilzunehmen hatte. Eine weitere Überraschung hatten auch die neu formierten „Taubensee Musikanten“ parat. Ihr Leiter, Dr. Josef Haßlberger, hatte nämlich die „Skitouren-Polka“ neu arrangiert und auch gleich mit der ganzen Musikgruppe zum Besten gegeben, nachdem er dem Pfarrer die Noten des Stücks mit einer lustigen Karikatur überreichte.
Geburtstag 3
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Auch Bürgermeister Claus Pichler ließ es sich nicht nehmen, im Namen der Gemeinde zu gratulieren. „Du bist ein Pfarrer, der sich nicht verbiegen lässt“, rief er ihm zu. Weiters brachte der Rathauschef mit dem „Kirabiche Viergsang“ auch ein G’stanzl mit, das Pichler so kommentierte: „Ausgesungen zu werden ist auch ein Ausdruck von Wertschätzung und Sympathie“.  Schließlich ging der Maiabend noch in einen Maitanzabend über, zu dem die „Taubensee Musikanten“ mit flotten Weisen noch lange aufspielten.
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Ein herzliches Vergelt’s Gott

Ich habe schon oft gesagt „Man wird auch an einem runden Geburtstag nur einen Tag älter“. Aber dieser Tag war wirklich etwas ganz Besonderes. So möchte ich mich ganz herzlich bedanken für alle Glück- und Segenswünsche und für alle Aufmerksamkeiten und Geschenke! Eigens erwähnen möchte ich die Kinder und das Kindergartenteam von St. Irmgard, die mir an diesem Tag bei ihrem Maifest ein persönliches Geburtstagslied gesungen haben.
Ein besonderer Dank an Herrn Richard Krekel, unserem Kirchenchor, dem Frauensingkreis, sowie der jungen Haberngoaß-Musik, der Harfenspielerin Frau Angela Mainwolf und Georg Gruber, die das Mariensingen in der Pfarrkirche gestaltet haben.
Ein unvergessliches Erlebnis war im Anschluss auch der Maiabend im Pfarrzentrum: die Miesenbacher Trachtenkapelle mit ihrem Überraschungsständchen, der Ruhpoldinger Männerchor, der Kirabiche-Viergsang und vor allem die Taubenseer Musikanten, die in ihrer neuen Besetzung den ganzen Abend gespielt haben.
Die Ministranten haben mich mit ihrem humorvollen und professionellen Quiz „Wer bleibt Pfarrer?“ nicht nur auf die Probe gestellt. Sie haben alle im Saal begeistert.
Ein herzliches Vergelt’s Gott an die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Frau Gisela Hunklinger und Herr Manfred Hartl, die den Abend organisiert haben. Und an die fleißigen Helferinnen und Helfer, die es möglich gemacht haben, dass wir so festlich feiern konnten. Das reichhaltige, vielseitige, ja großartige Überraschungsbuffet war nicht nur für mich, sondern für alle ein schönes Geschenk. Ein ganz großes Danke für jeden Beitrag!
Nochmal ein ganz herzliches Vergelt’s Gott für alle Glückwünsche und Aufmerksamkeiten von Seiten der Vereine, der kirchlichen Gruppierungen, der Gemeinde und für jeden persönlichen Glückwunsch!
 
Ihr/Euer
Pfarrer Otto Stangl

St. Georgskreuz in einer Ausstellung in Limburg

Georgskreuz
Das Diözesanmuseum in Limburg widmet dem Kunsthandwerker und Goldschmied Karl Borromäus Berthold (1889 – 1975) vom 4. April bis 28. Juni 2017 eine Sonderausstellung.
Das Edelsteinkreuz in unserer Pfarrkirche gilt als Spät- und Schlüsselwerk dieses Goldschmiedes. Er hat es nach seinem Umzug von Köln nach Oberaudorf in den Jahren 1969/70 im Auftrag von Msgr. Roman Friesinger für unsere Pfarrei geschaffen. Ziel der Ausstellung ist es „den Künstler und Menschen Berthold in seinen verschiedenen, auch widersprüchlichen Facetten zu zeigen.“ Karl Borromäus Berthold gilt als einer der talentiertesten deutschen Goldschmiede des 20. Jahrhunderts. In den 1920er Jahren schuf er zahlreiche bedeutende sakrale Arbeiten u. a. in Limburg und Frankfurt. Dann wandte er sich allerdings früh der Ideologie des Nationalsozialismus zu und stellte sein Schaffen in deren Dienst. So kam es zu einem Bruch mit der katholischen Kirche. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg versuchte Berthold erneut einen Zugang zur kirchlichen Kunst, was ihm ein Stück weit auch gelang. Als Msgr. Friesinger ihm die Arbeit  mit den Edelsteinen anvertraute, war Berthold bereits 80 Jahre  alt. Neben der künstlerischen Aussagekraft hat es wohl auch eine große persönliche Bedeutung für den Menschen Karl Borromäus Berthold gehabt, der 1975 in Oberaudorf verstorben ist.
Die Ausstellung in Limburg trägt den prägnanten und provokanten Titel „Karl Borromäus Berthold. Goldschmied für Gott – und den Teufel.“
Im Zusammenhang mit der Ausleihe wird das Edelsteinkreuz natürlich auch gereinigt und restauriert. Das Kreuz wird Anfang Juli noch vor dem Firmtermin in unsere Pfarrkirche zurückkehren.

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Rückschau Aktuelles 2017

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