Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

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Turmfalken 19.06.
Unsere Turmfalken verlassen ihr Nest

Zwei Greifvogelkinder sind bereits ausgeflogen. Im sogenannten Bettelflug werden die Jungvögel von den Eltern noch 4 Wochen mit Futter versorgt, bis sie dann selbständig sind.
Wir wünschen ihnen viel Glück und hoffen, dass sie im nächsten Jahr zurückkehren und wir wieder einen Blick in die Kinderstube werfen dürfen.            

Livestream u. Bilder: Fritzi Kecht
19.06.2 Falken
19.06. 3 Falken

Die Pfarrgemeinde St. Georg feierte das Fronleichnamsfest

Fronleichnam Himmel
Fronleichnam
Ein eindrucksvolles Bekenntnis zum christlichen Glauben in Verbindung mit alpenländischer Tradition und Brauchtum war wieder das Fronleichnamsfest in Ruhpolding. Nach dem festlichen Gottesdienst am Musikpavillon im Kurpark zog die Prozession durch die geschmückten Straßen des Ortes. Daran nahmen neben dem Altardienst die Ortsvereine mit ihren Trachten und Fahnen, begleitet von den beiden Musikkapellen, die Kommunionkinder und die Honoratioren der Gemeinde und der Pfarrgemeinde sowie die Ordensschwestern teil. Die Paktisten trugen die große Statue des heiligen Georgs mit, genauso wie die Frauen der Trachtenvereine und die Kinder die Madonnenfiguren.  Die goldene Monstranz wurde unter dem Baldachin von Pfarrer Otto Stangl mitgetragen und an den vier Freialtären wurden die Evangelien verlesen und Fürbitten vorgetragen. Die Fronleichnamsprozession war begleitet vom Glockengeläut und von Böllerschüssen und endete schließlich an der Pfarrkirche St. Georg.  
Fronleichnam 4
Paktisten

Ruhpoldinger Delegation visitierte das „St. Georgkreuz“ in Limburg

Limburg
Limburg 2
Das Gemmen-Kreuz hängt momentan im Zentrum einer Sonderausstellung
 
Als bekannt wurde, dass das Ruhpoldinger St. Georgkreuz, das normalerweise in der Pfarrkirche über dem Volksaltar hängt, für eine interessante Ausstellung an das Diözesanmuseum nach Limburg ausgeliehen werden sollte, wurde auch kurzentschlossen der Beschluss gefasst, dieses mit einer kleinen Delegation zu besuchen. Nicht etwa, dass man sich unsicher gewesen wäre, ob das Gemmen - Kreuz auch wirklich einen hervorgehobenen Platz innerhalb der Sonderausstellung „Karl Borromäus Berthold: Goldschmied für Gott – und den Teufel“ bekommen hat, so war man vielmehr gespannt, mehr über das Leben des „hervorragendsten Meister in der Geschichte der Goldschmiedekunst des 20. Jahrhunderts“ zu erfahren. Die Ausstellung versucht, beide Seiten seiner widersprüchlichen Autobiographie zwischen Schaffen für die Kirche und Zuwendung zum Nationalsozialismus zu beleuchten.
13 Personen, darunter Pfarrer Otto Stangl und Bürgermeister Claus Pichler, machten sich darum kürzlich auf den Weg in die hessische Diözese Limburg, wo man auch bald darauf schon eine Stadtführung durch das mittelalterliche, wunderschöne Zentrum durch den versierten Stadtführer Gerhard J. Müller bekam. Tags darauf stand dann nach dem Besuch des Gottesdienstes im Dom, der dem heiligen Georg und Nikolaus geweiht ist, der Besuch der Sonderausstellung im Diözesanmuseums auf dem Programm, die ganz dem Goldschmied Karl Borromäus Berthold gewidmet ist. Der junge Volontär Dominik Müller begleitete die Gruppe durch die Schau der wertvollen Exponate. Im Zentrum der Ausstellung dann das Ruhpoldinger St. Georgkreuz. In all seiner Größe präsentiert das Triumphkreuz in einem Glasschrank seine einmalige Schönheit.
Der damalige Pfarrer von Ruhpolding, Monsignore Roman Friesinger lernte den Künstler Berthold in den 60er Jahren kennen und beauftragte ihn, eine „crux gemmata“, also ein Gemmen Kreuz, im Jahr 1969/70 für das Pfarrzentrum zu fertigen, das später seinen Platz über dem Volksaltar in der Pfarrkirche fand. Hunderte von wertvollen Steinen, wie Amethyst, Bergkristall, Rosenquarz oder Aventurin stellte der Seelsorger aus seiner Sammlung zur Verfügung. Dieses sakrale Schmuckstück zählt zu den Spätwerken des damals 80jährigen Künstlers.
Das umfangreiche Wirken des Goldschmiedekünstlers ist in der Ausstellung ausgezeichnet dargestellt und seine Werke zeugen von seiner Schaffenskraft. Bereits in den 20-er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden zahlreiche Arbeiten für die katholische Kirche, so zum Beispiel sein Hauptwerk im sakralen Bereich, der für den Frankfurter Dom angefertigten Bartholomäusschrein, der ebenfalls besichtigt werden konnte. Dies hinderte Berthold jedoch nicht, sich der Ideologie des Nationalsozialismus zuzuwenden. So fertigte er zum Beispiel 1930 einen Ring mit einem edelsteinbesetzten Hakenkreuz, den er Adolf Hitler als Geschenk überreichte.
Ehe man wieder die Heimreise antrat, standen noch einige kirchlich-kulturelle Besichtigungen an. So konnten die Abtei Marienstatt mit dem 1212 gegründeten Zisterzienserkloster, in Volkach die Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“, die durch die Rosenkranzmadonna von Tilmann Riemenschneider berühmt ist, die Volkacher barocke Pfarrkirche St. Bartholomäus und in Dettelbach die in ihrer Bauweise wohl einmalige Wallfahrtskirche „Maria im Sand“ besucht werden. Wieder in der Heimat angekommen, waren alle der Meinung: „Es hat sich der Besuch bei unserem St. Georgkreuz in Limburg gelohnt“. Anfang Juli soll dann das Triumphkreuz aus Ruhpolding wieder an seinen angestammten Patz in der Pfarrkirche zurückkehren.

Ein wahrer Festtag für 43 Erstkommunionkinder

Kommunion
Kommunion
43 Ruhpoldinger Kinder der Pfarrgemeinde St. Georg - 12 Mädchen und 31 Buben -konnten an Christi Himmelfahrt ihre Erste Heilige Kommunion feiern. Seit Oktober haben sie sich im Religionsunterricht und in fünf Kommuniongruppen mit monatlichen Treffen, die von vielen Erstkommunionhelferinnen betreut wurden, auf den großen Tag vorbereitet. Ein recht gutes Wetter herrschte am Festtag, als die festlich gekleideten Kinder vom Pfarrzentrum zur Pfarrkirche zogen. Begleitet wurden sie von Pfarrer Otto Stangl, Pastoralreferent Georg Gruber und dem Altardienst, um anschließend im feierlichen Gottesdienst zum ersten Mal an den Tisch des Herren zu schreiten. Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor musikalisch gestaltet und die Kommunionkinder leisteten mit den Lesungen und Fürbitten ihren Betrag zum Gottesdienst und durften auch Brot und Wein zur Gabenbereitung bringen. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pfarrer Otto Stangl den Text des Liedes: „Gottes Liebe ist so wunderbar…“. Er bat die Erstkommunionkinder um die Antwort, wie groß und breit sie Gottes Liebe einschätzen, was sie auch sehr amüsant vortrugen. Der Seelsorger betonte, dass Gottes Liebe aber so unermesslich sei, dass „es gar nicht in unseren Kopf hineingeht“ und Gott habe es auch geschafft, sogar in der kleinen Hostie gegenwärtig zu sein. „Gott zeigt uns die Liebe in der Kommunion“. Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle noch einmal zum Gruppenfoto am Kirchenparkplatz. Eine Dankandacht am Abend beendete schließlich den Festtag.

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  • Erstkommunion
  • Bittgang Urschlau
  • "Maria, breit den Mantel aus"
  • Georgskreuz in Limburg

Rückschau Aktuelles 2017

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