Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

Lichtmesskerzenopfer – Dank

Beim Lichtmess-Gottesdienst, der heuer wieder von der Miesenbacher Trachtenkapelle festlich mitgestaltet wurde, sind die Kerzen gesegnet worden, die im Laufe des ganzen Jahres in unseren Kirchen gebraucht werden. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die durch ihre Spenden die Kerzen mit finanziert haben. Wir bedanken uns ebenso bei Fam. Ramstötter und Mitarbeiterinnen für die Entgegennahme der Spenden.

„Ihr seid das Licht der Welt!“

Gottesdienst
Am vergangenen Sonntag wurde in der Altenheimkapelle von St. Adelheid wieder ein kleiner Kindergottesdienst gefeiert. Die Aussage Jesu aus dem Tagesevangelium „Ihr seid das Licht der Welt!“ stand über dem Gottesdienst, bei dem das Symbol Licht auf verschiedene Weise erlebbar wurde. Zunächst konnten die Kinder von der Nachttischlampe bis zum Leuchtstab sehen, mit welchen Mitteln wir die Dunkelheit hell machen können. Jesus lädt uns ein, Licht für andere zu sein. Als Zeichen dafür, durften die Kinder eine Kerze entzünden und das Licht an andere weitergeben. Am Ende bekamen alle Kinder und auch die Erwachsenen noch den Blasiussegen, der mit zwei gekreuzten Kerzen gespendet wird und mit der Bitte um Bewahrung vor Halskrankheiten verbunden ist. Die Musikerinnen der Käferstoa-Musik gestalteten den Gottesdienst wieder auf liebevolle Weise – sehr zur Freude aller Mitfeiernden.

Ministranten

Minis
Am vergangenen Samstag trafen sich die Ministranten der Dekanate Traunstein und Baumburg zum Fußballturnier in der Dreifachturnhalle in Garching (Alz). Auch einige Minis aus Ruhpolding machten sich auf den weiten Weg quer durch den Landkreis. Bei den „Junioren“ (bis 14 Jahre) bildeten sechs Ruhpoldinger mit vier Inzeller Minis die Mannschaft „Ruhpzell“. Nach sieben Spielen errangen sie den 12. Platz. Auch bei den „Senioren“ (Minis ab 15 Jahre) kämpften drei Mädels aus Ruhpolding in einer pfarrei- und sogar dekanatsübergreifenden Mannschaft „Himmelfahrtskommando“ um eine gute Platzierung. Sie kamen auf den 4. Platz. Auch über die Mannschaften hinweg herrschte beim Turnier eine gute, sportlich-faire und von einer Gemeinschaft getragene Atmosphäre. Alle hatten Spaß am Spiel und freuten sich über jedes Tor. Gewonnen haben das Turnier sowohl bei den Junioren wie bei den Senioren die Minis aus St. Leonhard am Wonneberg.
Minis

„Ein feste Burg ist unser Gott“

Evang. Kirche
Zum Reformationsgedenken wurde „Raum & Klang“ in der evangelischen Kirche fortgesetzt
Das war ein Auftakt nach Maß zu einer ganzen Reihe von Veranstaltung anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums. In der evangelischen Johanneskirche fand nämlich die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Raum & Klang – eine musikalische Entdeckungsreise“ statt. Bereits zum neunten Mal nahm das bewährte „katholische“ Team um Pastoralreferent Georg Gruber am Mikrofon, Kirchenmusiker Richard Krekel an der Orgel und Manfred Hartl als Beleuchtungstechniker die zahlreich erschienenen Zuhörer mit auf eine interessante und wohlklingende Reise durch das Gotteshaus.
  „Vielleicht haben Sie sich im Vorfeld gewundert, warum wir als katholisches Team jetzt eine musikalische Entdeckungsreise in der evangelischen Kirche machen“, sagte eingangs Gruber. Der Hintergrund: Seit dem vergangenen Jahr gibt es in Ruhpolding eine ökumenische Arbeitsgruppe, die sich Gedanken darüber macht, wie das Reformationsgedenken auf gemeinsame Weise begangen werden kann. „Dabei ist die Idee aufgetaucht, die Veranstaltungsreihe „Raum & Klang“ in der Johanneskirche fortzusetzen“. Er meinte, dass es ganz spannend sein könnte, wenn man die Kirche „mit unseren katholischen Augen“ in den Blick nimmt.
 Und dieser Blick richtete sich zunächst auf die Gesamtbetrachtung des Kirchenbaues, der „auf einem Hügel thront, umfriedet von einer Mauer und dieser gedrungene, massige Turm mit dem Spitzhelm und den großen Schallfenstern“. Das erinnere ihn an die Kirchenburgen der Romanik und daraus sei auch das Motto der Veranstaltung entstanden; „Ein feste Burg ist unser Gott“ – benannt nach einem Choral von Martin Luther, den er 1529 verfasste. Dazu kündigte er die gleichnamige Orgelkomposition von Johann Pachelbel an, der von 1653 bis 1706 lebte. Kirchenmusiker Richard Krekel verstand es dabei, durch den Klang der Orgel den Raum auf die Zuhörer wirken zu lassen.
Gruber nahm anschließend die Innenraumgestaltung in den Fokus seiner Betrachtungen, die hauptsächlich die Handschrift des einheimischen, akademischen Bildhauers Andreas Schwarzkopf trägt, der 1902 in Augsburg geboren wurde und 1991 in Ruhpolding verstarb. So zum Beispiel den Taufstein aus Ruhpoldinger Marmor, den der Künstler 1954 schuf. Das Taufbecken ziert ein schlichtes Kreuz und um den Rand des Beckens zieht sich die Inschrift: „Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht“. Dazu meinte der Pastoralreferent: „Er ist zwar nicht das auffälligste Stück der Kirche, aber die Taufe ist für alle christlichen Konfessionen das grundlegende Sakrament“. Passend dazu intonierte Krekel ein meditativ- melancholisches Orgelstück des 1950 geborenen englischen Komponisten und Kirchenmusikers Andrew Fletcher mit dem Titel „Psalm Prelude“, ein Stück, das etwas ruhig Fliesendes ausstrahlte.
Nun richtete sich der Blick auf die zentrale Darstellung im Altarraum – die Kreuzigungsgruppe von Andreas Schwarzkopf, die zweifellos zu den herausragenden Werken des Künstlers gehört. Die Kreuzbalken wurden aus den 300 Jahre alten Balken der Tenne des Höglhofes gefertigt und der Korpus am Kreuz wurde aus einer Linde geschnitzt, die im Pfarrhof der Münchner Christuskirche stand und dem Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fiel. „Schwarzkopf hatte dieses Holz von Anfang an für ein sakrales Kunstwerk ausersehnen“, sagte der Theologe und ergänzte: „So ist bereits im Material die menschliche Arbeit wie auch das menschliche Leid und Schuld enthalten. Anschließend gingen seine Betrachtungen auf die Darstellung über, die einen Körper vom Leid gezeichnet zeigen, aber dennoch eine gewisse Spannung und Hoffnung ausstrahlt. Auch auf die beiden Beistandsfiguren ging Gruber ein – den Lieblingsjünger Johannes und seine Mutter Maria. Wie allgemein in der christlichen Ikonographie üblich ist Johannes mit einem jugendlichen Aussehen dargestellt, „hier am Kreuz nimmt er aber die Stellung eines Apostels ein, der ein tieferes Verständnis für Jesus und seinen Weg hat“. Bei der Betrachtung von Maria falle auf, dass „ihr Gesicht von tiefem Schmerz gezeichnet ist, der Mund geschlossen, ohne Spannung“, so Gruber weiter. Passend zu dieser Darstellung von Golgatha stimmte Krekel die mehrstrophige Vertonung des Kirchenliedes „Da Jesus an dem Kreuze stund“ von Samuel Scheidt, der von 1587 bis 1654 lebte. Zu hören war der „versus choralis I – III“.
Ebenfalls auf Andreas Schwarzkopf geht der Kreuzweg auf 13 Bronzetafeln entlang der Langhauswände zurück. Die zehnte und elfte Station sind dabei auf einer Tafel zusammengefasst. „Wir können in den Reliefs viel Bewegung, ausdrucksstarke Gesichter und interessante Details erkennen“ führte der Theologe aus. „Auch, wenn wir vieles dabei nicht verstehen können, so dürfen wir doch unseren Weg in dem Vertrauen gehen, dass mit Christus an unserer Seite dieser Weg zum Leben führt“. Dazu war noch einmal die Versvertonung von Samuel Scheidt zu hören, dieses Mal mit „versus choralis IV – V“. Nun richtete sich der Blick auf die Holzdecke im Langhaus, auf der die vier Evangeliensymbole dargestellt sind. „Der Kirchenbesucher steht somit unter dem Wort Gottes, der Frohbotschaft von Jesu Christi“. Die vier Symbole der Evangelisten umgeben das Kreuz und die Schrift bezeugt diese frohe Botschaft. Die Decke der Johanneskirche bringt dieses Verständnis zum Ausdruck, führte der Sprecher an. Dazu war das Werk des französischen Spätromantikers Theodore Dubois „Cantilene religieuse“ zu hören, der 1924 in Paris starb.
Ganz zum Schluss ging er auf das jüngste Element im Kirchenraum ein, das Vortragekreuz, das 2010 angeschafft wurde und ein Abschiedsgeschenk des Pfarrerehepaares Irmgard und Helmut Steib ist. Gefertigt wurde dieses Bronzekreuz vom Ruhpoldinger Bildhauer Helmut Müller. „Dieses Kreuz macht deutlich, dass Tod und Auferstehung immer zusammen gedacht werden müssen“, erklärte der Vortragende. Das Kreuz ist durchbrochen und wie aus einer Öffnung des Grabes tritt Christus segnend entgegen. Mit diesem Blick auf den Auferstandenen schloss Georg Gruber die Entdeckungsreise ab und Richard Krekel intonierte abschließend das Orgelstück „Adoration“ des 1991 verstorbenen französischen Komponisten Jean Langlais.
Die hervorragende Kombination aus Betrachtung und Orgelmusik eröffnete den Besuchern der Veranstaltung die Möglichkeit, die evangelische Kirche auf ganzheitliche Art zu entdecken. Das Kirchenschiff wurde dabei zu einem wahren Festsaal für die Musik und der Kirchenmusiker bewies sein außergewöhnliches Talent auch auf der Steinmeyer-Orgel.

Firmvorbereitung mit Gottesdienst eröffnet

Firmung 2017
Mit einem Jugendgottesdienst wurde die Vorbereitungszeit auf die Firmung 2017 eröffnet. Die 74 Firmlinge kamen mit anderen Jugendlichen und auch interessierten Erwachsenen zu einem Gottesdienst in der Pfarrkirche zusammen. Die Firmvorbereitung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Du führst mich hinaus ins Weite“. Darum ging es auch im Gottesdienst, dem Pfr. Stangl vorstand. Pastoralreferent Georg Gruber stellte mit einigen Firmbegleiterinnen die befreiende Kraft des Glaubens dar, der uns aus der Enge verschiedener Zwänge herausführen kann, um das Mehr im Leben zu entdecken. Dass dies in der Firmvorbereitung und bei der Firmung gelingen möge, das wünschte Gruber den Firmlingen und allen, die in bei der Firmvorbereitung mitwirken. Ein Highlight war dabei auch die Band „Jazz Fire“, die aus fünf jungen Ruhpoldingern besteht. Mit Liedern und Instrumentalstücken gestalteten sie den Gottesdienst. Sie zeigten dabei, dass man auch mit teilweise funkigen Klängen einen Gottesdienst wesentlich bereichern kann. Bis zur Firmung am 12. Juli 2017 werden sich die Firmlinge nun in neun Firmgruppen, die von 21 ehrenamtlichen Firmbegleiterinnen geleitet werden, immer wieder treffen und gemeinsam auf dieses Sakrament vorbereiten.
Firmung 2017

Ruhpolding feiert ökumenisches Reformationsfest

Arbeitskreis
Ökumenischer Arbeitskreis berät über Veranstaltungsreihe
 
Durch gemeinsame Erlebnisse will man an das 500jährige Reformationsjubiläum erinnern. Darum wurde ein ökumenischer Arbeitskreis aus Vertretern des evangelischen Kirchenvorstandes und des katholischen Pfarrgemeinderates gegründet. Ziel ist es, ein interessantes und alle ansprechendes Programm über das ganze Jahr verteilt anzubieten. Kürzlich legten sich die engagierten Christen in der Arbeitssitzung im evangelischen Gemeindezentrum grundsätzlich auf die Veranstaltungen fest.
„Wir sind stolz, einen ökumenischen Arbeitskreis gegründet zu haben“, sagte eingangs der evangelische Pfarrer Thomas Schmeckenbecher. Damit werde in Ruhpolding das sehr gute Miteinander der beiden Konfessionen erneut unter Beweis gestellt. Sein katholischer Amtskollege Otto Stangl sprach dann die geplanten Aktivitäten an. „Eigentlich hat das schon mit dem Besuch einer Sternsingergruppe beim Gottesdienst in der evangelischen Johanneskirche begonnen“, erinnerte der Seelsorger. Vor Kurzem konnten sich nämlich die evangelischen Mitchristen über den Auftritt einer interkonfessionellen Gruppe aus orthodoxen, evangelischen und katholischen Kindern freuen.
Aktuell stehe nun am kommenden Sonntag die Veranstaltungsreihe „Raum & Klang – eine musikalische Entdeckungsreise“ in der evangelischen Kirche auf dem Programm. Hier seien die Vorbereitungen bereits weitgehend abgeschlossen und die mittlerweile „große Fangruppe“ erwartet wieder ein interessantes Programm, vorgetragen durch den Kirchenmusiker Richard Krekel an der Orgel und Betrachtungen durch Pastoralreferent Georg Gruber.
Am 16. März will man sich mit hoffentlich vielen Interessenten im katholischen Pfarrzentrum zu einem ökumenischen Abend mit dem ehemaligen Dekan Gottfried Stritar treffen. Dieser wird einen Vortrag mit dem Titel: „Martin Luther für evangelische und katholische Christen“ halten. Aus der Arbeitskreisrunde wurden dafür Vorschläge zur Plakatgestaltung gemacht. Dabei vertrat am die Meinung, dass ein „Wiedererkennungswert“ auch für weitere Veranstaltungen von Vorteil wäre. Dazu werde man den Schriftführer des Pfarrgemeinderates, Helmut Müller, bitten, einen Vorschlag auszuarbeiten. Danach sollen am 7. April ein ökumenischer Jugendkreuzweg und am Ostermontag ein gemeinsamer Osterspaziergang stattfinden, der an der evangelischen Kirche beginnen soll.
Interessant werden dürfte auch die Roadshow „WORT.TRANSPORT“ am 2. Juli in Übersee. Dazu soll eine Fahrgemeinschaft für einen gemeinsamen Besuch evangelischer und katholischer Christen angeboten werden. Schließlich hat man sich auch schnell auf eine gemeinsame Radltour nach Inzell geeinigt, die am 17. September stattfinden soll. Nach dem Besuch der katholischen Frauenkirche in Niederachen und der evangelischen Christuskirche, die jeweils mit einer Kirchenführung verbunden sein soll, ist ein Abschluss des Tages in der der „Kessel-Alm“ geplant.
Besonders wichtig erschien dem Gremium der Reformationsgedenktag am 31. Oktober. Hier soll eine ökumenische Feier im Dorf stattfinden, über die man sich viele Gedanken machte. „An diesem Tag soll das Volk mit einbezogen werden“, meinte Schmeckenbecher. Angedacht für die Durchführung wurde die Schlosskapelle als der Ort, wo vor dem Bau der Johanneskirche die evangelischen Christen ihre Gottesdienste feiern konnten. Priorisiert wurde schließlich der Kurpark mit dem Musikpavillon. Dafür wird Pfarrer Stangl noch mit der Gemeinde sprechen und Pfarrer Schmeckenbecher kümmert sich um das musikalische Rahmenprogramm.
Es wird also zum Reformationsgedenken in Ruhpolding einiges geboten sein und auf den ökumenischen Arbeitskreis kommt noch einige Arbeit zu.

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Rückschau Aktuelles 2017

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