Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei

Aaktuell

Spendenaufruf zur Caritas-Frühjahrssammlung

caritas
Am Sonntag, den 12. März 2017 ist der Caritas-Sonntag und in der folgenden Woche bis zum 19. März 2017 die Caritas-Frühjahrssammlung. Nur ein kleiner Teil der Haushalte wird durch ehrenamtliche Sammlerinnen erreicht. Die anderen erhalten nur bei der Herbstsammlung einen Brief mit der Bitte um eine Spende.
Bei der Frühjahrssammlung sind wir darauf angewiesen, dass Sie sich durch diesen allgemeinen Spendenaufruf angesprochen fühlen und einen Beitrag auf das angegebene Konto überweisen oder im Pfarrbüro abgeben. 60 % der Spenden gehen an die Hilfsangebote der Caritasstelle Traunstein, zu deren Einzugsgebiet auch Ruhpolding gehört. 40 % sind für die sozialen Hilfen vor Ort bestimmt. Wir bitten Sie die Caritassammlung mit Ihrem Beitrag zu unterstützen. Ein herzliches Vergelt’s Gott für jede Spende!
Bankverbindung:
Kath. Kirchenstiftung Ruhpolding
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST
oder
VR-Bank Rosenheim Chiemsee eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR

Zeitumstellung Vorabendmesse

Bitte beachten Sie, dass ab Samstag, den 01.04.2017, die Vorabendmessen wieder um 19.00 Uhr beginnen. Dies gilt für die Dauer der Sommerzeit.

St. Georgskreuz in einer Ausstellung in Limburg

Georgskreuz
Das Diözesanmuseum in Limburg widmet dem Kunsthandwerker und Goldschmied Karl Borromäus Berthold (1889 – 1975) vom 4. April bis 28. Juni 2017 eine Sonderausstellung.
Das Edelsteinkreuz in unserer Pfarrkirche gilt als Spät- und Schlüsselwerk dieses Goldschmiedes. Er hat es nach seinem Umzug von Köln nach Oberaudorf in den Jahren 1969/70 im Auftrag von Msgr. Roman Friesinger für unsere Pfarrei geschaffen. Ziel der Ausstellung ist es „den Künstler und Menschen Berthold in seinen verschiedenen, auch widersprüchlichen Facetten zu zeigen.“ Karl Borromäus Berthold gilt als einer der talentiertesten deutschen Goldschmiede des 20. Jahrhunderts. In den 1920er Jahren schuf er zahlreiche bedeutende sakrale Arbeiten u. a. in Limburg und Frankfurt. Dann wandte er sich allerdings früh der Ideologie des Nationalsozialismus zu und stellte sein Schaffen in deren Dienst. So kam es zu einem Bruch mit der katholischen Kirche. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg versuchte Berthold erneut einen Zugang zur kirchlichen Kunst, was ihm ein Stück weit auch gelang. Als Msgr. Friesinger ihm die Arbeit  mit den Edelsteinen anvertraute, war Berthold bereits 80 Jahre  alt. Neben der künstlerischen Aussagekraft hat es wohl auch eine große persönliche Bedeutung für den Menschen Karl Borromäus Berthold gehabt, der 1975 in Oberaudorf verstorben ist.
Die Ausstellung in Limburg trägt den prägnanten und provokanten Titel „Karl Borromäus Berthold. Goldschmied für Gott – und den Teufel.“
Im Zusammenhang mit der Ausleihe wird das Edelsteinkreuz natürlich auch gereinigt und restauriert. Das Kreuz wird Anfang Juli noch vor dem Firmtermin in unsere Pfarrkirche zurückkehren.

„Wasser des Lebens“ – kleiner Kindergottesdienst zur Fastenzeit

Kindergottesdienst
Das Wasser als Element des Lebens stand im Vordergrund des kleinen Kindergottesdienstes am vergangenen Sonntag im Georgssaal des Pfarrzentrums. Dabei konnten die Kinder entdecken, wie wertvoll das Wasser für unser tägliches Leben ist. Im Tagesevangelium vom Gespräch Jesu mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen macht Jesus deutlich, dass er selbst das Wasser des ewigen Lebens schenkt. So wurden die Kinder an ihre eigene Taufe erinnert und konnten selbst zum Taufbecken gehen und sich mit Wasser bekreuzigen (siehe Bild). Musikalisch wurde der Gottesdienst wieder von der Käferstoa-Musik liebevoll gestaltet.

Weiter aufeinander zugehen – Dekan i. R. Stritar spricht über Martin Luther

Presse
Im Rahmen des Reformationsgedenkens in Ruhpolding fand im Katholischen Pfarrzentrum ein ökumenischer Abend zu Martin Luther für evangelische und katholische Christen statt. Der Georgssaal füllte sich daher mit interessierten evangelischen wie katholischen Christen aus dem Ort. Als Referent sprach der ehemalige evangelische Dekan Gottfried Stritar zum „Reformator“. Dabei machte er deutlich, dass Luther mit seinen Thesen keineswegs eine „Reformation“ im Sinne einer konfessionellen Spaltung, sondern eine Reform der Kirche anstrebte. Er gliederte seinen Vortrag in drei Teile, zwischen denen es jeweils die Möglichkeit zum Gespräch und für Rückfragen gab. Im ersten Teil ging er auf das Reformationsjubiläum als solches ein, das seit 1517 nunmehr zum vierten Mal begangen wird. Stritar machte deutlich, wie grundlegend sich das Gedenken im Jahre 2017 von den vorherigen Feiern unterscheidet, bei denen vor allem die Abgrenzung im Vordergrund stand. Die Entscheidung der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz, dieses Gedenken als ökumenisches Christusfest gemeinsam zu begehen, begrüßte er ausdrücklich. Im zweiten Teil umriss er die Biographie Martin Luthers und machte dabei auch die Zeitumstände deutlich. Die Missstände in der Kirche, die drohende Türkengefahr, die Machtlosigkeit des Kaisers gegenüber den Fürsten, die Angst der Päpste vor einem Konzil und nicht zuletzt die Erfindung des Buchdrucks hätten die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass aus einer theologischen Auseinandersetzung eine breite Bewegung wurde und die religiöse Einheit im Reich zerbrechen konnte. Als die katholische Kirche im Konzil von Trient (1545-1563) die Kritikpunkte der Reformation behandelte und beispielsweise den Ablasshandel verbot, war es schon zu spät. Im dritten Teil ging Stritar noch auf die mystischen Wurzeln Martin Luthers ein. Sein Ordensvorgesetzter und Beichtvater Johann von Staupitz, der später Abt von St. Peter in Salzburg wurde, war geprägt von einer innerlichen Christus-Mystik. Dies hatte einen wesentlichen Einfluss auf Martin Luthers Spiritualität. Der Referent wies auch auf die Mystik eines Meister Eckhart oder Johannes Tauler hin, in der die eigene Christus-Beziehung mehr als die kirchlich vermittelte Gnade im Vordergrund stand. Dekan Gottfried Stritar betonte, wie sehr beide Konfessionen voneinander und aneinander lernen können. Er selbst habe in seiner Zeit als Studentenseelsorger sehr viel von den Katholiken gelernt. Mit dem Hinweis auf das Plakat für den Vortrag, auf dem beide Ruhpoldinger Kirchen nebeneinander dargestellt waren, sprach er den Wunsch aus, dass diese Kirchen noch weiter aufeinander zugehen mögen.

Ruhpolding feiert ökumenisches Reformationsfest

Arbeitskreis
Ökumenischer Arbeitskreis berät über Veranstaltungsreihe
 
Durch gemeinsame Erlebnisse will man an das 500jährige Reformationsjubiläum erinnern. Darum wurde ein ökumenischer Arbeitskreis aus Vertretern des evangelischen Kirchenvorstandes und des katholischen Pfarrgemeinderates gegründet. Ziel ist es, ein interessantes und alle ansprechendes Programm über das ganze Jahr verteilt anzubieten. Kürzlich legten sich die engagierten Christen in der Arbeitssitzung im evangelischen Gemeindezentrum grundsätzlich auf die Veranstaltungen fest.
„Wir sind stolz, einen ökumenischen Arbeitskreis gegründet zu haben“, sagte eingangs der evangelische Pfarrer Thomas Schmeckenbecher. Damit werde in Ruhpolding das sehr gute Miteinander der beiden Konfessionen erneut unter Beweis gestellt. Sein katholischer Amtskollege Otto Stangl sprach dann die geplanten Aktivitäten an. „Eigentlich hat das schon mit dem Besuch einer Sternsingergruppe beim Gottesdienst in der evangelischen Johanneskirche begonnen“, erinnerte der Seelsorger. Vor Kurzem konnten sich nämlich die evangelischen Mitchristen über den Auftritt einer interkonfessionellen Gruppe aus orthodoxen, evangelischen und katholischen Kindern freuen.
Am 7. April wird ein ökumenischer Jugendkreuzweg und am Ostermontag ein gemeinsamer Osterspaziergang stattfinden, der um 14.30 Uhr an der evangelischen Kirche beginnen wird.
Interessant werden dürfte auch die Roadshow „WORT.TRANSPORT“ am 2. Juli in Übersee. Dazu soll eine Fahrgemeinschaft für einen gemeinsamen Besuch evangelischer und katholischer Christen angeboten werden. Schließlich hat man sich auch schnell auf eine gemeinsame Radltour nach Inzell geeinigt, die am 17. September stattfinden soll. Nach dem Besuch der katholischen Frauenkirche in Niederachen und der evangelischen Christuskirche, die jeweils mit einer Kirchenführung verbunden sein soll, ist ein Abschluss des Tages in der der „Kessel-Alm“ geplant.
Besonders wichtig erschien dem Gremium der Reformationsgedenktag am 31. Oktober. Hier soll eine ökumenische Feier im Dorf stattfinden, über die man sich viele Gedanken machte. „An diesem Tag soll das Volk mit einbezogen werden“, meinte Schmeckenbecher. Angedacht für die Durchführung wurde die Schlosskapelle als der Ort, wo vor dem Bau der Johanneskirche die evangelischen Christen ihre Gottesdienste feiern konnten. Priorisiert wurde schließlich der Kurpark mit dem Musikpavillon. Dafür wird Pfarrer Stangl noch mit der Gemeinde sprechen und Pfarrer Schmeckenbecher kümmert sich um das musikalische Rahmenprogramm.
Es wird also zum Reformationsgedenken in Ruhpolding einiges geboten sein und auf den ökumenischen Arbeitskreis kommt noch einige Arbeit zu.

Folgende Themen auf unserer Aktuellen Seite zur Übersicht



  • Ökumenisches Reformationsfest
  • Caritas-Frühjahrssammlung
  • Zeitumstellung Vorabendmesse
  • Georgskreuz in Limburg
  • Kleiner Kindergottesdienst zur Fastenzeit
  • Vortrag über Martin Luther
  • St. Georgskreuz auf Reisen

Rückschau Aktuelles 2017

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