Am Sonntag, den 1. März 2026 ist der Caritas-Sonntag und in der folgenden Woche bis zum 8. März 2026 die Caritas-Frühjahrssammlung. Nur bei der Herbstsammlung versenden wir einen Brief mit der Bitte um eine Spende.
Bei der Frühjahrssammlung sind wir darauf angewiesen, dass Sie sich durch diesen allgemeinen Spendenaufruf angesprochen fühlen und einen Beitrag auf das angegebene Konto überweisen oder im Pfarrbüro abgeben. 60 % der Spenden gehen an die Hilfsangebote der Caritasstelle Traunstein, zu deren Einzugsgebiet auch Ruhpolding gehört. 40 % sind für die sozialen Hilfen vor Ort bestimmt. Wir bitten Sie die Caritassammlung mit Ihrem Beitrag zu unterstützen. Ein herzliches Vergelt’s Gott für jede Spende!
Bankverbindung:
Pfarrkirchenstiftung St. Georg Ruhpolding
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST
oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR
Gefälliger Chorgesang und fundierte Predigt in der Filialkirche in Zell
Das Patrozinium in St. Valentin in Zell, das heuer kalendarisch auf den Faschingssamstag fiel, wurde als stimmungsvolle Abendmesse gefeiert. Zur Freude von Pfarrer Otto Stangl fand das Namenstagsfest zu Ehren des Schutzpatrons der Filialkirche wieder großen Zuspruch unter den Kirchgängern. Das Hochamt im dezent beleuchteten Kirchenschiff umrahmte der Kirchenchor St. Georg mit der Kleinen Messe von Annette Thoma, begleitet von Harald Beilhack an der Orgel. Die Gesamtleitung hatte Dirigentin Monika Schmidt inne.
Pastoralreferent Georg Gruber erinnerte in seiner Predigt an die frühere Bedeutung der Wallfahrt zum Heiligen Valentin, der nicht nur bei Krankheiten wie Epilepsie, der „Fallsucht“, sondern mehr noch zum Abwenden von Existenz bedrohenden Viehseuchen angerufen wurde. Davon zeugen heute noch die erhaltenen Votivtafeln sowie die Figur des Heiligen am Hochaltar in der Kirche.
Heute spiele diese Funktion - vielleicht abgesehen vom Georgiritt, der nach St. Valentin führt, kaum mehr eine Rolle. Doch so romantisch der Valentinstag für viele sein mag, so unromantisch und schwierig ist oft das alltägliche Zusammenleben. Da gibt es eben Probleme, Missverständnisse, Konflikte und auch die Eintönigkeit des Alltags, in dem zunehmnend aus dem Blick gerät, was man am jeweils Anderen schätzt und anziehend findet. In solchen Situationen kann man dann schon einen himmlischen Fürsprecher wie den Heiligen Valentin ganz gut brauchen, so Georg Gruber, der zugleich auf die Regeln des Zusammenlebens verwies, wie sie die Thora der Bibel, sozusagen als „Weisung“ und „Gesetz“ vorgibt. Auch Jesus greift in seiner Bergpredigt drei Regeln auf, die jedoch allein gesehen nicht ausreichen werden. Jesus macht deutlich, dass es mehr braucht, nämlich die „Liebe“. Liebe Gott, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst! „Lieben“ bedeute also, im anderen den Menschen erkennen und zu schätzen, der man selbst ist.“ Nach dem „Großer Gott wir loben dich“ und dem Schlusssegen gab es noch die Gelegenheit für die Kirchgänger, sich mit der Valentinsreliquie segnen zu lassen.
Johanna Neumaier (Mitte) wurde im Rahmen der Valentins-Einkehr des Kirchenchors St. Georg für 25-jähriges Wirken in der Kirchenmusik ausgezeichnet. Pfarrer Otto Stangl und Chorleiterin Monika Schmidt übergaben Urkunde und Blumen.
Fotos: L. Schick
Da Kirche und Wirtshaus in Bayern traditionsgemäß zusammengehören, durfte die anschließende Einkehr „beim Häusler“ nicht fehlen, zu der Pfarrer Otto Stangl geladen hatte. Dabei wurde die langjährige Sängerin Marianne Schroll zu ihrem 85. Geburtstag mit einem Ständchen bedacht. Für 25-jähriges verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik erhielt Alt-Sängerin Johanna Neumaier die Dankurkunde der Diözese München und Freising. Zu den ersten Gratulanten zählten Chorleiterin Monika Schmidt und Pfarrer Otto Stangl, der den Sängerinnen und Sängern der Chorgemeinschaft für ihren ehrenamtlichen Dienst dankte. ls
Letzten Dienstag wurde Herr Heinz Steinbeißer bestattet, der im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Aus der Hand von Heinz Steinbeißer stammt die Kindergruppe, die seit vielen Jahren vor dem Pfarrzentrum steht.
Max Lindhuber, der mit 92 Jahren verstorben ist, wurde letzten Donnerstag, bestattet. Der Vater von Max Lindhuber war Goldschmied. Er selbst hat sich als Hobby das Gold-schmieden von seinem Vater früh abgeschaut. Zahlreiche Trachtenschmuckstücke, Schützentaler und vieles mehr hat er im Laufe seines Lebens angefertigt. Die Pfarrei St. Georg verdankt ihm einen großen Hostienkelch, den er 1964 für Msgr. Friesinger geschaffen hat.
Am Mittwoch vor den Faschingsferien haben die Ruhpoldinger Minis gezeigt, dass sie nicht nur im Ministrantengewand, sondern auch in sehr geistreiche Verkleidungen erscheinen können – ob als Pinguin, Herz-König, Schnorchlerin oder als Gandalf aus „Herr der Ringe“, um nur einige Beispiele zu nennen. Die zweieinhalb Stunden vergingen mit lustigen Spielen und passenden Hits wie im Flug. Die OMI-Runde hat die Feier vorbereitet und die Trachtenstube in einen Partyraum umfunktioniert.
Die Caritasstelle für den Landkreis Traunstein sammelt Fremdwährung, um Menschen in verschiedenen Notlagen zu helfen. Jeder Lira, Dollar, Yen oder auch noch jede D-Mark zählen. Bei diesem Projekt wurden bisher Währungen aus 30 unterschiedlichen Nationen eingereicht. Mit dem umgetauschten Geld werden z. B. hilfsbedürftige Personen mit Essensgutscheinen unterstützt. Auch unsere Pfarrei St. Georg beteiligt sich an dieser Aktion: Wenn Ihnen nach einem Urlaub Fremdwährung übrigbleibt oder wenn sie „altes“ Geld zu Hause entdecken, können Sie diese zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro für die Caritas abgeben. Ein herzliches Dankeschön und Grüße auch vom Caritas-Zentrum Traunstein.
Jedes Jahr erbitten wir von jedem erwerbstätigen Katholiken 1,50 Euro Kirchgeld. Dieses Kirchgeld ist eine gesetzlich begründete Kirchensteuerart. Das Kirchgeld verbleibt ohne Abzug in der Pfarrei, um die örtlichen Aufgaben erfüllen zu können.
Der Anteil der Pfarreien an der normalen Kirchensteuer wird vom Ordinariat als Zuschuss für die Ausgaben einer Pfarrei gewährt. Dieser Betrag ist begrenzt. Daher sind wir ganz besonders auf Ihr Kirchgeld angewiesen, um auch die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei erfüllen zu können.
Wir sind für jede Kirchgeldzahlung dankbar und freuen uns natürlich über jede höhere Einzahlung, die wir auf Wunsch mit einer Spendenquittung fürs Finanzamt bestätigen.
Das Kirchgeld können Sie entweder direkt im Pfarrbüro einzahlen, oder in die mit „Kirchgeld“ gekennzeichneten Kuverts legen. Diese liegen in der Pfarrkirche am Schriftenstand auf. Es besteht auch die Möglichkeit der Banküberweisung auf eines der folgenden Konten:
Kath. Kirchenstiftung
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR