Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Heilige in unserer Pfarrkirche St.Georg

Heiliger St. Georg unser Pfarrpatron



Der Heilige Georg (Griech.: „der Landmann“)

Märtyrer und einer der 14 Nothelfer, war Soldat des römischen Heeres zur Zeit Kaiser Diokletians und wurde in Kappadozien oder Lydda um 304 enthauptet.
Viele Legenden ranken sich um Georg. Besondere Bedeutung erlangte die Erzählung vom Kampf des Ritters Georg mit einem Drachen. Dargestellt wird Georg als Ritter mit Lanze oder Schwert, den Drachen durchbohrend.

Patron des Bistums Limburg, des engl. Königreichs, des byzantinischen Reiches, von Georgien, Griechenland, Tirol, von 13 Ritterorden, der Soldaten, Bauern, Reiter, Bergleute, Sattler, Pfadfinder, Artisten, Wanderer, Gefangenen, Spitäler und Siechenhäuser, Pferde und des Viehs ; gegen Kriegsgefahr, Versuchungen, Fieber, Pest, für gutes Wetter.

Namens- und Gedenktag: 23. April

Die Heiligen im Monat Mai

Heiliger Florian










(Lat.: „der Blühende“),
war der höchste Beamte des römischen Statthalters von Ufernorikum.
In der diokletianischen Christenverfolgung opferte er um des Glaubens willen seine Karriere. Aus Sorge um seine Glaubensbrüder kam er nach Lauriacum. Hier wurde er verhaftet und zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 4. Mai an der Ennsbrücke vollstreckt. Damals starben noch weitere Christen den Märtyrertod, deren wieder aufgefundene Reliquien im neuen Hochaltar der Lorcher Basilika ruhen. Patron von Oberösterreich, der Feuerwehr, Böttcher, Töpfer, Schmiede, Kaminfeger, Seifensieder, Bierbrauer; bei Brandwunden; gegen Feuers- und Brandgefahren, Kämpfe, Stürme, Unfruchtbarkeit der Felder, große Dürre.
Namens- und Gedenktag: 4. Mai

Heiliger Isidor (Griech.: „Geschenk der Isis“),

















geb. um 1070, war Landwirt bei Madrid. Mit seiner Gattin erfüllte er pflichtgetreu die tägliche Arbeit. Im Gebet fand er Trost und Hilfe in Zeiten der Not. Für Hilfsbedürftige hatte er alle Zeit eine offene Hand. Isidor starb am
15. Mai 1130. Sein Grab befindet sich in der St.-Andreas-Kirche in Madrid.
Patron der Bauern, Feldmesser; gegen Dürre; für Regen.
Namens- und Gedenktag: 15. Mai

Heiliger Johannes










(Hebr.: „Jahwe ist gnädig“) von Nepomuk (aus Pomuk/Böhmen stammend),
geb. um 1350, wurde 1393 Generalvikar des Erzbischofs von Prag. In den Auseinandersetzungen zwischen König und Erzbischof wurde Johannes von König Wenzel am 20. März 1393 gefangen genommen, gefoltert und in der Moldau ertränkt. Erst vierzig Jahre später wird berichtet, dass der König von Johannes den Bruch des Beichtgeheimnisses verlangt habe. Doch war Johannes weder Beichtvater der Königin noch Hofprediger. Johannes wurde im Prager Dom bestattet. Sein Grab war schon früh Mittelpunkt einer Verehrung des Märtyrers. Seit Ende des 17. Jh. verbreitete sich sein Kult über Böhmen, Österreich und Deutschland bis zum Rhein hin.
Patron Böhmens; der Beichtväter, Priester, Schiffer, Flößer, Müller, Brücken; in Wassergefahren; für Verschwiegenheit, Schutz des Eigentums; gegen Verleumdungen, irrige Urteile; zur Verteidigung des guten Rufs.
Namens- und Gedenktag: 16. Mai