Pfarrverband Heiliger Franz von Assisi

St. Ägidius Bergen - St. Peter und Paul im Thale Erlstätt - St. Maximilian Grabenstätt - Mariä Himmelfahrt Vachendorf

Bilder und Berichte aus dem PV Hl. Franz von Assisi Bergen - Erlstätt - Grabenstätt - Vachendorf


Pater Florin nahm Abschied vom PV Hl. Franz v. Asssisi

Liebe Schwestern und Brüder, Kinder und Jugendliche in unserem Pfarrverband Hl. Franz v. Assisi,

es fällt mir schwer Euch mitzuteilen, dass Pater Florin Farcas, der seit 4 Jahren in unserem Pfarrverband tätig ist, sich aus persönlichen Gründen entschieden hat, eine neue Erfahrung in einer anderen Diözese, außerhalb des Ordens machen zu wollen. Er wird unseren Pfarrverband zum 30. September 2020 verlassen.
Mit einem Dankgottesdienst im September (der genaue Termin wird noch mitgeteilt), möchte Pater Florin sich bei Euch allen persönlich bedanken und verabschieden. Gott segne ihn und uns, damit wir den Willen Gottes erfüllen können.
            Im Gebet verbunden!
Pater Gabriel Budau, Pfarrverbandsleiter  

Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen, außer Jesus Christus (1Kor. 2,2).
Liebe Schwestern und Brüder aus unserem Pfarrverband H. Franz von Assisi!
Diese Worte des Hl. Paulus sind für mich als Diener des Evangeliums Jesu Christi ein ganz wichtiger Orientierungspunkt im Dienst am Volk Gottes, zu dem Sie gehören und weshalb ich auch an Sie meinem Brief richten möchte.
            Vor 6 Jahren durfte ich in den schönen Chiemgau kommen.
Zuerst war ich zwei Jahre in Chieming und dann 4 Jahre hier bei Ihnen im Pfarrverband Hl. Franz v. Assisi.
Es war eine gesegnete Zeit, in der ich versucht habe, das zu tun, was meiner Aufgabe entspricht. Nicht immer habe ich es so gut geschafft, wie Sie es sich vielleicht erwarten oder erwünscht hätten. Dennoch bin ich zufrieden und sehr dankbar, dass ich für eine kurze Weile mit Ihnen den Weg des Glaubens und des Lebens gehen durfte.
Einen Großteil meiner Dienste verbrachte ich in Vachendorf.  Aber auch in Erlstätt, Grabenstätt und Bergen war ich immer wieder vertreten, was mich bereichert hat und sehr schön war. Ich hoffe und wünsche, dass dies so auch für Sie spürbar war.
Nun ist aber die Zeit gekommen, dass ich weiterziehe und ein neues Kapitel in meinem Leben als Priester außerhalb des Ordens aufschlage. Deswegen möchte ich mich mit diesen Zeilen bei Ihnen ALLEN ganz herzlich bedanken für Ihre Menschlichkeit und Wertschätzung gegenüber mir und meinen Mitbrüdern.
Bedanken möchte ich mich auch bei unseren Mesnern/-innen, bei unseren tollen Minis und bei all den Gremien unseres Pfarrverbandes. Ganz besonders auch bei den Kindern, Erzieherinnen und Erzieher des Kindergartens Vachendorf, wo ich immer sehr gerne gewesen bin.
            Einen ganz besonderen Dank geht an meine Mitbrüder, mit denen ich hier leben und wirken durfte und mit denen ich mich wohl gefühlt habe.
Oft kam die Frage von Ihrer Seite, wie es mir geht, ob ich mich hier wohl fühle usw. Immer habe ich dann geantwortet, dass ich mich hier sehr gut fühle, wie Zuhause. Nun beim Lesen dieser Zeilen verspürt vielleicht mancher von Ihnen eine Art Enttäuschung. Deshalb möchte ich auch zum Ausdruck bringen, dass meine Antwort keine Lüge war. Ich habe mich hier bei Ihnen, in dieser wunderschönen Umgebung, wirklich sehr wohl gefühlt und ich werde das ALLES hier sicher vermissen. Das ist mir klar, aber diesen Schritt, den ich demnächst machen werde, gehört irgendwie dazu, ist ein Teil des neuen Kapitels! Wenn die Kinder Ihr Elternhaus verlassen, tun sie das nicht, weil es ihnen dort schlecht ging, sondern weil sie den nächsten Schritt machen möchten. So ähnlich fühle ich mich auch. Es ist nicht, dass hier etwas passiert ist oder es mir nicht mehr gefällt. Nein, ich spüre den Ruf des Herrn der mich anderswo will. Ihm will ich weiter folgen, denn ihm habe ich mein Leben anvertraut.
Nochmal Vergelt´s Gott für ihre Offenheit, für ihre Geduld und besonders für Ihr Zeugnis als Christen, dass Sie durch ihr Leben für Christus ablegen.
Ich würde Sie noch bitten mich in Ihren Gebeten einzubeziehen.
Gott segne Sie und uns alle!
                                                    Ihr P. Florin Farcas

Erstkommunion 2020

Nachdem die im Mai geplanten Erstkommunionen aus den bekannten Gründen nicht stattfinden konnten, wurden dafür neue Termine im September festgelegt. Und so feierten die Kinder nach einer diesmal längeren Vorbereitungszeit mit ihren Eltern und Familien ihre Erstkommunion.
Hier einige Bilder aus den verschiedenen Pfarreien.

Erstkommunionvorbereitung einmal anders

Die Erstkommunionkinder aus Erlstätt und Grabenstätt stellten zusammen mit ihren Papas ihr handwerkliches Geschick unter Beweis. Unter der fachkundigen Anleitung von Sebastian Veres und mit viel Freude basteleten die Väter und ihre Kinder Schatzkisten. Darin können sie all ihre Schätze aus der Erstkommunionvorbereitung sammeln und für später aufbewahren.

Brotbacken in Pitzlloch

Die Vachendorfer Kommunionkinder durften auf dem Bauernhof in Pitzlloch im Rahmen der Kommunionvorbereitung ihr eigenes Brot backen.
Sie erfuhren von Bäuerin Traudl vieles über den Sauerteig, durften diesen kneten, streicheln und sorgfältig in die vorbereiteten Gärkörbchen legen, bevor jedes der Kinder seinen Brotlaib in den alten Brotbackofen eingeschossen hat.
Bis das Brot fertig war, durften die Kindern noch Semmeln backen.
Anschließend wurde gemeinsam die Geschichte "5 Brote und zwei Fische" aus dem Lukasevangelium gelesen. Dann waren die Semmeln auch schon fertig und die Kinder konnten sie sich bei einer Brotzeit zum Abschluss der Kommunionstunde schmecken lassen.

Weltgebetstag in Grabenstätt
Bild: Steffi Höpfl

Weltgebetstag in Grabenstätt 2020
Motto „Steh auf und geh!“

Christliche Frauen aus Simbabwe/Afrika haben den Gottesdienst für den Weltgebetstag vorbereitet unter dem Motto „Steh auf und geh!“. Simbabwe ist etwa so groß wie Deutschland und Belgien zusammen, hat aber keinen Zugang zum Meer. 1890 gelangte es unter britischer Führung. Erst am 18. April 1980 führte ein mehrjähriger Befreiungskrieg zur Unabhängigkeit. Auf den ersten Präsidenten Robert Mugabe ruhten große Hoffnungen, doch er etablierte ein autoritäres, repressives Herrschaftssystem, das zu einer Wirtschaftskrise führte. Obwohl im Gesetz die Gleichberechtigung von Mann und Frau festgeschrieben ist, werden die Frauen immer noch stark benachteiligt. Es zeigt sich besonders in der Erbfolge, die die Frauen benachteiligt, in häuslicher Gewalt und der Frühverheiratung von Mädchen. In Simbabwe unterstützt der Weltgebetstag die Frauenstiftung Envision Zimbabwe Womens´s Trust, die vor allem in ländlichen Gebieten für die Konfliktlösung arbeitet.
Im Pfarrsaal wurde ein Stuhlkreis gebildet. In der Mitte fand eine afrikanische Decke mit Kreuz und Kerze Platz. Pünktlich um 19.00 h füllte sich der Pfarrsaal. Wir durften auch Pater Florin zu diesem Gottesdienst begrüßen. Es war schön, dass auch wieder eine Abordnung Erlstätter Frauen gekommen ist. Mit einem interssanten Bericht und eindrucksvollen Bildern wurde uns das Land näher gebracht. Dann begann der Gottesdienst. Er wurde abwechseln von einigen Frauen und der Gemeinde gebetet. Die Gruppe „De Colores“ unter der Leitung von Betty Wülfing begleiteten uns mit  sehr schönen  afrikanischen Liedern. Die Kollekte wird für die Frauen in Simbabwe verwendet. Pater Florin spendete uns noch den Segen.
Nach dem Gottesdienst waren alle Besucher zu einem gemütlichen Beisammensein mit Tee, afrikanischem Eintopf, Kuchen und Nachspeisen eingeladen. Text: Bärbel Ruprecht
Familiengottesdienst mit der Kindergarde

Impressionen vom Familiengottesdienst mit der Kindergarde Grabenstätt

Familiengottesdienst mit der Kindergarde

Sternsinger 2020

Jahresschlussandacht in Grabenstätt 2019
Bild: Alfons Kritten
Sehr besinnlich gestaltete Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser die gutbesuchte Jahresschluss-Andacht in der Grabenstätter Pfarrkirche. Musikalisch feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst von der Musikgruppe „De Colores“. Impulse zum Jahresrückblick regten zum Nachdenken und Erinnern an das  vergangene Jahr 2019 an.
Für einen segensreichen Abschluss des Jahres wurden die Gottesdienstbesucher eingeladen, ein Weihrauchkorn vor dem Altar mit dem Christkind einzulegen. Jeder erhielt dabei ein Tuch mit der Aufforderung, einen Knoten hinein zu machen, um die guten Vorsätze oder auch den einen wichtigen Vorsatz für das neue Jahr nicht zu vergessen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Andacht beigetragen haben.
Text: Iris Oberhuber

Rorate-Messen

Rorate Vachendorf
Rorate Vachendorf
Zum festen Brauchtum im Advent gehören in unserem Pfarrverband die sogenannten Rorate-Messen (auch Engelämter genannt). 
Diese besonderen Gottesdienste werden nur bei Kerzenschein und möglichst früh am Morgen gefeiert, wenn es draußen noch dunkel ist.
Im Anschluss an die Messfeier waren die Gottesdienstbesucher noch zu einem gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim eingeladen.

Jugendkorbinian 2019

Jubendkorbinian 2019
Bild: Pater Florin Farcas
Jugendkorbinianswallfahrt 2019
Bild: Pater Florin Farcas
Kleiner Bericht über die Korbinianswahlfahrt nach Freising
am 16. November 2019
 
Unsere Wahlfahrt nach Freising begann auf dem Bahnhof Bergen/Bernhaupten mit einen kleinem aber ganz schönem Gebet - dem Vater unser.
 
Um 12:50 Uhr fuhren wir zu 5. mit dem Zug zur Jugendwahlfahrt, deren Thema dieses Jahr lautete: „Wach geküsst“.
Begleitet haben uns Pater Florin und Petra Hoffmann.
Als wir in Freising ankamen, gingen wir zum Dom. Dort suchten wir uns Plätze und verfolgten den Gottesdienst auf einer Leinwand auf der rechten Empore, da die Kirche unten voll mit anderen Jugendlichen war.
 
Den Gottesdienst hat unser Kardinal Reinhard Marx gefeiert und in seiner Predigt über das Thema "Wach geküsst" gesprochen.
 
Nach der Messe gingen wir alle in einem feierlichen Zug zum Festivalgelände, auf dem wir uns bis 22:45 Uhr aufhielten. Da gab es zwei Zelte mit Livemusik, von der wir auch zwei Videos aufgenommen haben, Essenstände, eine Cocktailbar, ein Kino und auch eine Aktive Area, in der man verschiedene Sachen basteln und gestalten konnte, wie z.B. Schlösser aus dünnen Kupferplatten oder Keramikkaffeebecher, usw. Wir haben verschiedene Aktivitäten ausprobiert und hatten viel Spaß dabei.
 
Um 23.10 Uhr, nach einem Nacht Impuls auf den Festivalgelände, stiegen wir in den Zug zurück nach Bergen.
 
Um ungefähr 01.08 Uhr sind wir gesund und munter im Bergen angekommen, wo wir unsere Wahlfahrt mit einem Gebet abschlossen.
 
Es war ein sehr schöner Nachmittag und Abend in Freising.
 
Geschrieben von: Antonia, Emily und Daniel.
        
        
 
 
 
 

Erlstätt - Ehrung von Frau Heidrun Tamm

Bild: Markus Müller
Bild: Markus Müller
Jahresabschlussfeier: Pfarrei Erlstätt würdigt Verdienste von Heidrun Tamm
 
Grabenstätt. In ihrer Jahresabschlussfeier verabschiedete die Erlstätter Pfarrei St. Peter und Paul im Thale Heidrun Tamm (Mitte), die sich in der Pfarrgemeinde jahrzehntelang in vielfältiger Weise verdient gemacht. So fungierte sie über 40 Jahre als Lektorin und Kommunionhelferin und war von 1990 bis 2006 Pfarrgemeinderätin und ab 1994 zusätzlich als Schriftführerin tätig. Ihr soziales Engagement reicht jedoch weit darüber hinaus. So hat sie zum Beispiel auch Firmgruppen geleitet und den Weltgebetstag der Frauen organisiert und mitgestaltet. Durch ihre Qualifikation zur Religionslehre ist sie der Pfarrei auch immer ein guter Ansprechpartner in Sachen Liturgie und Glauben. „Für all das wollen wir uns heute bei dir bedanken, mit Geld kann man das nicht begleichen, aber unsere Anerkennung wollen wir dir aussprechen“, betonte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Kreiler (Zweiter von links). Wenn einmal „Not an der Frau“ sein sollte, hoffe man, dass Tamm einspringen könne. Auch Pater Andrei (links), Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser und Pater Vasile (rechts) bedankten sich bei Tamm herzlich und wünschten ihr „alles Gute und Gottes Segen“. mmü

Patrozinium unseres Pfarrverbandes am 4.10.19 in Bergen

Patrozinium Gottesdienst
Feier im Pfarrheim Bergen
Bild: B.Ditsch
Pfarrverband feiert festliches Patrozinium
 
Mit einem Festgottesdienst haben Gläubige aus Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf das Patrozinium ihres Pfarrverbandes Heiliger Franz von Assisi in der Pfarrkirche St. Ägidius in Bergen gefeiert. Mit dem Zitat der Schriftstellerin Ida Friederike Görres „Der Heilige Franziskus war das größte Christussymbol des Mittelalters“ eröffnete Pater Vasile Dior die Eucharistiefeier die er zusammen mit seinen Mitbrüdern aus dem Pfarrverband und mit Patres aus dem Pfarrverband Chieming zelebrierte.
 
Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser ging in ihrer Predigt auf die Biographie des 1181 (oder 1182) in Assisi geborenen und 1228 heilig gesprochenen Franziskus ein. Der Legende nach hat ihn Gott im Traum aufgerufen sich in den Dienst Gottes zu stellen und aufgefordert „baue mein Haus wieder auf“! Diesen Aufruf Gottes verband Barbara Burghartswieser mit dem Wunsch: “Lasst uns weiterhin gemeinsam an unserer Kirche bauen“! 
 
Die feierliche musikalische Gestaltung dieser festlichen Andacht mit Heribert Piper an der Orgel und dem stimmgewaltigen gemeinsamen Chor der vier Pfarreien des Pfarrverbandes unter Leitung von Stefan Feiks veranlasste Pfarrer Vasilie zu der Feststellung: „Schee wars und guad wars. Fast wie im Vatikan“. 
 
Den Abschluss fand der Abend im festlich dekorierten Pfarrheim in Bergen mit  Bewirtung durch Mitglieder des Bergener Pfarrgemeinderates.
 
  
 
Herbert Berger

Fuß- und Buswallfahrt nach Altötting

Zwei Tage Fußwallfahrt nach Altötting
 
Zum zweiten Mal hat der Pfarrverband „Heiliger Franz von Assisi“ der Pfarreien Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf eine Fußwallfahrt nach Altötting organisiert. Und, anders als vergangenes Jahr, hatte man heuer richtig Glück mit dem Wetter.
 
Ausgangspunkt war wieder die Kirche St. Peter und Paul in Erlstätt. Die erste Etappe führte nach Lengloh bei Tacherting wo mit einem Dankgottesdienst dieser erste Tag beendet wurde.
 
Am zweiten Tag, nach einem kurzen Morgengebet in der Kirche von Tacherting, die Alz entlang nach Garching a.d.Alz. Beim „Wirtssepperl“ war Brotzeitpause. Danach ging´s weiter zur Wallfahrtskirche Heiligenstatt.
 
Von Heiligenstatt aus, noch einmal 6,3 Kilometer und die Pilger erreichten wie geplant, um 16.00 Uhr ihr Ziel Altötting. Hier wurden sie bereits erwartet und unter Glockengeläut in feierlichem Zug über den Kapellplatz zur Gnadenkapelle geleitet. Als sich die Teilnehmer vor dem Gnadenbild der „Schwarzen Madonna“ versammelten, lagen etwa 55 Kilometer Fußmarsch hinter ihnen.
 
Bei einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Konradkirche beendete Pater Florin Farcas mit dem Segen für die Wallfahrer und dem Segen für die von Georg Lichtmannegger gespendeten Tau-Kreuzen die Wallfahrt.
 
In seiner Predigt erinnerte Pater Florin daran, dass es auch der Gedenktag des Apostel und Evangelisten Matthäus ist. Dabei verglich er diese zwei Tage, bei denen auch Gelegenheit war zu schweigen, gemeinsam zu beten und zu singen mit dem verachteten Zöllner Matthäus aus Kapharnaum. Auch der hat sich auf den Weg gemacht, nachdem ihn Jesus aufgefordert hat „komm und geh mit mir“.
 
Im Anschluss genehmigten sich die Pilger noch ihr verdientes Abendessen im Gasthaus „12 Apostel“. Dabei nutzte Pilgerführer Schorsch Lichtmannegger die Gelegenheit, die Pilger einzuladen zur nächsten Fußwallfahrt nach Altötting im kommenden Jahr.
 
Herbert Berger
Die Wallfahrer auf ihrem Weg
Bilder: Herbert Berger
Teilnehmer Fußwallfahrt Altötting

Ökumenisches Friedensgebet in Marwang

Seit 30 Jahren treffen sich Christen bei der Linde im Schlosspark Grabenstätt am 3. Oktober – dem Tag der Deutschen Einheit - zu einem Bittgang nach Marwang. So auch dieses Jahr. Unsere Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser hat mit verschiedenen Impulsen und Texten dazu angeregt, über Friede nachzudenken bzw. mit anderen Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen.
In der Loretokirche wurde dann mit weiteren Gläubigen aus dem Pfarr-verband und von der evangelischen Gemeinde ein Gottesdienst für den Frieden gefeiert.
Was ist Friede? Für jeden Menschen hat der Friede eine eigene Bedeutung und das sollte bei diesem Gottesdienst in Erfahrung gebracht werden. Als Grundlage dazu dienten Texte aus dem Matthäus-Evangelium: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zubringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (10,34ff ) und aus dem 2. Kapitel des Jesajabuches: „Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.“
In seiner Predigt ging der evangelische Pfarrer Rudolf Scheller darauf ein, was den Unterschied zwischen dem Schwert Jesu und dem Schwert der Menschen ausmacht.
Auf kleine Schwerter aus Karton konnte jeder seine eigene Version von Frieden schreiben. Mit dem Lied „We are the world“ klang der Gottesdienst aus. (Text: Bärbel Ruprecht)