Pfarrverband Heiliger Franz von Assisi

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Bilder und Berichte aus dem PV Hl. Franz von Assisi Bergen - Erlstätt - Grabenstätt - Vachendorf


„Innenleben“ des Vachendorfer Kirchturms saniert Der Aufstieg zu den Glocken der Pfarrkirche ist wieder sicherer geworden

Sanierung Kirchturm Vachendorf
Von den Bewohnern Vachendorfs weitgehendst unbemerkt, hat sich in den vergangenen Monaten im Inneren des Turms der Pfarrkirche einiges getan. Zum einen wurde der Turmaufgang, der sich in einem desolaten Zustand befand, saniert, zum anderen wurden die Glocken mittels eines Schwingungsgutachtens überprüft. Im Auftrag des Baureferats der Erzdiözese München und Freising überprüfte ein Statiker den inneren Aufgang. Dabei stellte er fest, dass sich das Holz der Treppe u.a. durch eindringendes Wasser teilweise in einem desolaten Zustand befand und gesperrt werden musste, da die Benutzung der Treppe aus diesem Grund zu gefährlich war. Infolge dessen konnte auch keine Wartung der Glocken und Turmuhren durchgeführt werden. Probebohrungen und eine Schadenkartierung ergaben, dass mehrere Podeste der Treppe angefault waren und auch mehrere Treppen- und Geländerteile ausgetauscht werden mussten. Zudem musste der Vachendorfer Zimmerermeister Michael Gutsjahr, der mit der Sanierung betraut war, drei eiserne T-Träger der Glockenstuhlauflage austauschen.
Kirchenpfleger Franz Haberlander nannte dies aufgrund der Enge des Kirchenturms und des Gewichts der Eisenträger „eine fast unmenschliche Aufgabe“, zumal auch der Beton in Eimern nach oben gebracht werden musste. Die vom Vachendorfer Architektenbüro Schorr perfekt geleitete Sanierung kostet rund 130.000 Euro, wovon die Erzdiözese 85 % der Kosten übernimmt. Den Rest kann die Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt aus Baurückstellungen leisten.
Da man schon im Kirchenturm tätig war, wurde von den fünf Glocken ein Schwingungsgutachten erstellt, um möglichen Schäden am Kirchturm vorzubeugen. Das Gutachten ergab, dass ausgerechnet die kleinste Glocke („Wetterglocke“) durch ihre Resonanz den Kirchenturm zum Schwingen bringt. Behoben wurde dieser Zustand, indem das bestehende Stahljoch durch ein Eichenholzjoch ersetzt wurde. Außerdem wurden bei zwei Glocken die Klöppel ausgetauscht. Nach Worten von Haberlander hängen die Glocken seit 1949 im Vachendorfer Kirchturm. Die Vorgängerglocken, die nach dem Kirchturmbrand von 1891 aufgehängt wurden, mussten während des Zweiten Weltkriegs im Zuge der Metallsammlungen abgegeben werden. Die Kosten der Glockenüberarbeitung belaufen sich laut Ursula Rosenegger, stellvertretende Kirchenverwaltungsvorständin, auf rund 13.000 Euro, die komplett von der Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt übernommen werden müssen.
Derzeit wird im Pfarrheim Vachendorf eine neue Pelletheizung eingebaut, um weg vom Heizöl zu kommen. Dafür gibt es für umweltfreundlichere Heizanlagen derzeit von der BAfa einen 45-prozentigen Zuschuss. Die neue Heizung ersetzt die beiden Ölheizungen im Pfarrheim und im Pfarrhof. Der Pfarrhof wird mittels Fernleitung mit der neuen Heizung im Pfarrheim verbunden. „Wir achten in allem, was wir tun, nachhaltig zu handeln“, betont Rosenegger. Diese Maßnahme lässt sich die Kirchenstiftung etwa 130.000 Euro kosten. Das Geld entnimmt sie der Baupauschale, die sie vom Ordinariat erhält. „Wir haben gut angespart“, erklärt Rosenegger. Fertig eingebaut sein soll die neue Heizung noch vor Beginn der Heizperiode Mitte Oktober 2021.
Für 2022 ist dann die Sanierung der Friedhofsmauer entlang der Hauptstraße vorgesehen. Ein Sachverständiger hat zwar durch Bohrungen festgestellt, dass der Verputz noch gut ist, aber die darüber liegenden Farbschichten abgetragen werden müssen. Erst dann kann das Ausmaß der Streusalzschäden entlang der Hauptstraße genauer bezeichnet werden. Man habe die Sanierung der Friedhofmauer aufgrund der baulichen Dringlichkeit des Kirchturmes und der Heizungssanierung zurückstellen müssen, betont Frau Rosenegger.

Dienstjubiläum Karin Neuhauser

Karin Neuhauser 20 Jahre Pfarrsekretärin in der Pfarrei Erlstätt

Bereits seit 20 Jahren führt Frau Karin Neuhauser das Pfarrbüro Erlstätt. Sie wurde im Rahmen der Mitarbeiterfeier der Pfarrei Erlstätt mit bewegenden Worten geehrt. Mit weit mehr als der üblichen Arbeitszeit sei Frau Neuhauser eine kompetente und zuverlässige Ansprechpartnerin nicht nur für die Pfarreiangehörigen, sondern auch für ihn als Kirchenpfleger und die Kirchenverwaltung, so Robert Muggenhamer. Er wünsche sich, Karin noch viele Jahre als Mitarbeiterin an seiner Seite zu haben. Franz Kreiller, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, bedankt sich bei Frau Neuhauser für all die Mühen und Hilfsbereitschaft für die Pfarrei. „Du bist in all unsere Projekte eingebunden und stehst uns jederzeit beratend und helfend zur Seite, du bist die gute Seele der Pfarrei“, bemerkt Franz Kreiler. Verwaltungsleiterin Ursula Rosenegger bedankt sich sehr herzlich bei Frau Neuhauser für Ihre perfekte Arbeitsweise und die Bereitschaft, trotz Ihrer Eigenständigkeit, den Wandel  seit der Pfarrverbandsgründung mitzutragen und ihr Wissen einzubringen. Pater Vasile Dior meinte in seiner launigen Ansprache „Bei Karin gibt es kein Schau ma mal“. Sie sei immer bestrebt, auch in der Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam alles perfekt zu bearbeiten.
Die Gemeinschaft der Padres aus Grabenstätt gratulierten Frau Neuhauser mit einem rumänischen Lied.