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Pfarrverband Heiliger Franz von Assisi

St. Ägidius Bergen - St. Peter und Paul im Thale Erlstätt - St. Maximilian Grabenstätt - Mariä Himmelfahrt Vachendorf

Bilder und Berichte aus dem Pfarrverband

Erlstätt - Ehrung von Frau Heidrun Tamm

Bild: Markus Müller
Bild: Markus Müller
Jahresabschlussfeier: Pfarrei Erlstätt würdigt Verdienste von Heidrun Tamm
 
Grabenstätt. In ihrer Jahresabschlussfeier verabschiedete die Erlstätter Pfarrei St. Peter und Paul im Thale Heidrun Tamm (Mitte), die sich in der Pfarrgemeinde jahrzehntelang in vielfältiger Weise verdient gemacht. So fungierte sie über 40 Jahre als Lektorin und Kommunionhelferin und war von 1990 bis 2006 Pfarrgemeinderätin und ab 1994 zusätzlich als Schriftführerin tätig. Ihr soziales Engagement reicht jedoch weit darüber hinaus. So hat sie zum Beispiel auch Firmgruppen geleitet und den Weltgebetstag der Frauen organisiert und mitgestaltet. Durch ihre Qualifikation zur Religionslehre ist sie der Pfarrei auch immer ein guter Ansprechpartner in Sachen Liturgie und Glauben. „Für all das wollen wir uns heute bei dir bedanken, mit Geld kann man das nicht begleichen, aber unsere Anerkennung wollen wir dir aussprechen“, betonte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Kreiler (Zweiter von links). Wenn einmal „Not an der Frau“ sein sollte, hoffe man, dass Tamm einspringen könne. Auch Pater Andrei (links), Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser und Pater Vasile (rechts) bedankten sich bei Tamm herzlich und wünschten ihr „alles Gute und Gottes Segen“. mmü

Patrozinium unseres Pfarrverbandes am 4.10.19 in Bergen

Patrozinium Gottesdienst
Feier im Pfarrheim Bergen
Bild: B.Ditsch
Pfarrverband feiert festliches Patrozinium
 
Mit einem Festgottesdienst haben Gläubige aus Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf das Patrozinium ihres Pfarrverbandes Heiliger Franz von Assisi in der Pfarrkirche St. Ägidius in Bergen gefeiert. Mit dem Zitat der Schriftstellerin Ida Friederike Görres „Der Heilige Franziskus war das größte Christussymbol des Mittelalters“ eröffnete Pater Vasile Dior die Eucharistiefeier die er zusammen mit seinen Mitbrüdern aus dem Pfarrverband und mit Patres aus dem Pfarrverband Chieming zelebrierte.
 
Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser ging in ihrer Predigt auf die Biographie des 1181 (oder 1182) in Assisi geborenen und 1228 heilig gesprochenen Franziskus ein. Der Legende nach hat ihn Gott im Traum aufgerufen sich in den Dienst Gottes zu stellen und aufgefordert „baue mein Haus wieder auf“! Diesen Aufruf Gottes verband Barbara Burghartswieser mit dem Wunsch: “Lasst uns weiterhin gemeinsam an unserer Kirche bauen“! 
 
Die feierliche musikalische Gestaltung dieser festlichen Andacht mit Heribert Piper an der Orgel und dem stimmgewaltigen gemeinsamen Chor der vier Pfarreien des Pfarrverbandes unter Leitung von Stefan Feiks veranlasste Pfarrer Vasilie zu der Feststellung: „Schee wars und guad wars. Fast wie im Vatikan“. 
 
Den Abschluss fand der Abend im festlich dekorierten Pfarrheim in Bergen mit  Bewirtung durch Mitglieder des Bergener Pfarrgemeinderates.
 
  
 
Herbert Berger

Fuß- und Buswallfahrt nach Altötting

Zwei Tage Fußwallfahrt nach Altötting
 
Zum zweiten Mal hat der Pfarrverband „Heiliger Franz von Assisi“ der Pfarreien Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf eine Fußwallfahrt nach Altötting organisiert. Und, anders als vergangenes Jahr, hatte man heuer richtig Glück mit dem Wetter.
 
Ausgangspunkt war wieder die Kirche St. Peter und Paul in Erlstätt. Die erste Etappe führte nach Lengloh bei Tacherting wo mit einem Dankgottesdienst dieser erste Tag beendet wurde.
 
Am zweiten Tag, nach einem kurzen Morgengebet in der Kirche von Tacherting, die Alz entlang nach Garching a.d.Alz. Beim „Wirtssepperl“ war Brotzeitpause. Danach ging´s weiter zur Wallfahrtskirche Heiligenstatt.
 
Von Heiligenstatt aus, noch einmal 6,3 Kilometer und die Pilger erreichten wie geplant, um 16.00 Uhr ihr Ziel Altötting. Hier wurden sie bereits erwartet und unter Glockengeläut in feierlichem Zug über den Kapellplatz zur Gnadenkapelle geleitet. Als sich die Teilnehmer vor dem Gnadenbild der „Schwarzen Madonna“ versammelten, lagen etwa 55 Kilometer Fußmarsch hinter ihnen.
 
Bei einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Konradkirche beendete Pater Florin Farcas mit dem Segen für die Wallfahrer und dem Segen für die von Georg Lichtmannegger gespendeten Tau-Kreuzen die Wallfahrt.
 
In seiner Predigt erinnerte Pater Florin daran, dass es auch der Gedenktag des Apostel und Evangelisten Matthäus ist. Dabei verglich er diese zwei Tage, bei denen auch Gelegenheit war zu schweigen, gemeinsam zu beten und zu singen mit dem verachteten Zöllner Matthäus aus Kapharnaum. Auch der hat sich auf den Weg gemacht, nachdem ihn Jesus aufgefordert hat „komm und geh mit mir“.
 
Im Anschluss genehmigten sich die Pilger noch ihr verdientes Abendessen im Gasthaus „12 Apostel“. Dabei nutzte Pilgerführer Schorsch Lichtmannegger die Gelegenheit, die Pilger einzuladen zur nächsten Fußwallfahrt nach Altötting im kommenden Jahr.
 
Herbert Berger
Die Wallfahrer auf ihrem Weg
Bilder: Herbert Berger
Teilnehmer Fußwallfahrt Altötting

Ökumenisches Friedensgebet in Marwang

Seit 30 Jahren treffen sich Christen bei der Linde im Schlosspark Grabenstätt am 3. Oktober – dem Tag der Deutschen Einheit - zu einem Bittgang nach Marwang. So auch dieses Jahr. Unsere Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser hat mit verschiedenen Impulsen und Texten dazu angeregt, über Friede nachzudenken bzw. mit anderen Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen.
In der Loretokirche wurde dann mit weiteren Gläubigen aus dem Pfarr-verband und von der evangelischen Gemeinde ein Gottesdienst für den Frieden gefeiert.
Was ist Friede? Für jeden Menschen hat der Friede eine eigene Bedeutung und das sollte bei diesem Gottesdienst in Erfahrung gebracht werden. Als Grundlage dazu dienten Texte aus dem Matthäus-Evangelium: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zubringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (10,34ff ) und aus dem 2. Kapitel des Jesajabuches: „Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.“
In seiner Predigt ging der evangelische Pfarrer Rudolf Scheller darauf ein, was den Unterschied zwischen dem Schwert Jesu und dem Schwert der Menschen ausmacht.
Auf kleine Schwerter aus Karton konnte jeder seine eigene Version von Frieden schreiben. Mit dem Lied „We are the world“ klang der Gottesdienst aus. (Text: Bärbel Ruprecht)