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Maria Sieben Schmerzen, Unterstein

Untersteiner Str. 26, Schönau am Königsee | Tel. 08652/97729-0
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AKTUELLES aus der Pfarrei Unterstein


Liebe Mitglieder des Pfarrverbandes Ramsau-Unterstein,


es ist traurig, aber wahr, heuer können wir die Karwoche und Ostern überhaupt nicht wie gewohnt feiern. Vor allem wird es keine öffentlichen Gottesdienste geben. Aber die Karwoche und Ostern fallen nicht aus! Wir feiern diese Tage so gut wie möglich eben daheim.
Ich denke, jede Familie, jeder Haushalt hat ja ihre/seine eigenen Bräuche, diese Tage zu gestalten, was heuer umso wichtiger und kostbarer ist. Was das Gottesdienstliche betrifft, möchte ich Euch einige Hinweise geben, wie wir das in ganz einfacher Form daheim feiern können. Was Ihr dazu braucht, ist eine Kerze, die zu diesen Hausgottesdiensten angezündet wird, und eine Bibel.

PALMSONNTAG: Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem; feierlicher Beginn der Karwoche

Leider ist heuer eine öffentliche Segnung der Palmbuschen nicht möglich. Aber die Palmbuschen werden gesegnet! Um 9 Uhr werden in allen Pfarrkirchen des Talkessels die Glocken läuten. Dann wird ein Segensgebet gewissermaßen „urbi et orbi“ gesprochen. Ihr solltet dann sozusagen zur Bestätigung folgendes Gebet sprechen.

„Herr Jesus Christus, du kommst zu uns als Heilbringer und Retter. Damals haben dir Menschen zugejubelt mit grünen Zweigen als Zeichen für das Leben. Wir bitten dich: Segne die Zweige, die wir heute in den Händen halten, um dir zu zeigen, dass wir dich erwarten und voller Sehnsucht sind für das Leben, das du bringst. Gib, dass wir uns das ganze Jahr über daran erinnern, dass wahres und sinnerfülltes Leben nur ein Leben an deiner Seite ist. Denn du bist auch unser Retter, unser Heiland und unser Messias. Dich verehren wir heute und in Ewigkeit. Amen.“

Wer Weihwasser daheim hat, kann dann die Zweige besprengen, aber es gilt auch so. Schön wäre es, wenn dann noch einer aus der Bibel den Einzug Jesu vorliest. Ihr findet den Text bei Matthäus, Kapitel 21, 1 – 11. Mit einem „Vater Unser“ kann man die kleine Feier abschließen.
Bitte seid beim Palmtragen dann verantwortungsvoll und vorsichtig. Es soll ja Gottes Segen und nicht das Coronavirus verteilt werden.


GRÜNDONNERSTAG: Feier des letzten Abendmahls und Gang zum Ölberg

Der erste Teil des Ostergottesdienstes ist die Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag. Um das ganz normale Abendessen herum kann man daheim an dieses letzte Beisammensein Jesu mit seinen Freunden denken. Wieder brennt eine Kerze am Tisch. Viele haben sicher eine traditionelle Gründonnerstagsspeise. Brot sollte nicht fehlen. Um 18 Uhr läuten die Kirchenglocken.
Vor den Essen liest jemand die Abendmahlserzählung vor: Matthäus, 26. Kapitel, 17 – 29.

Dann beten wir folgendes Tischgebet:

„Herr Jesus Christus, am Abend vor deinem Leiden hast du das Gastmahl deiner Liebe gestiftet. Du hast mit deinen Jüngern das Abendmahl gefeiert. Wir bitten dich, sei auch jetzt hier bei unserem Mahl gegenwärtig. Wir danken dir für das Brot und all die anderen Speisen, die wir miteinander teilen. Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.“

Nach dem Abendessen könnte noch aus der Bibel der Gang zum Ölberg vorgelesen werden: Matthäus, 26. Kapitel 30 – 56. Abschluss mit einem „Vater Unser“.

KARFREITAG: Das Leiden und Sterben Jesu

Auch am Karfreitag haben sicher viele Haushalte ihre eigenen Bräuche und Traditionen. Ein Gang zu einem Kalvarienberg oder zu einem Wegkreuz gehört für viele dazu und ist unter Einhaltung der berühmten
Abstandsregeln hoffentlich noch möglich. Daheim könnte man am Karfreitag den Kreuzweg beten (Gotteslob Nr. 683) und/oder die Passion lesen, vielleicht reihum jeder eine Passage: Johannes, Kapitel 18,
1 bis Kapitel 19, 42 oder die Fortsetzung vom Gründonnerstag: Matthäus, Kapitel 26, 57 bis Kapitel 27, 66.
Zum Abschluss wieder ein „Vater Unser“ oder das traditionelle Kreuzweggebet:

„Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.“

OSTERSONNTAG: Jesus Christus ist auferstanden von den Toten

Der wichtigste und schönste Gottesdienst im ganzen Jahr ist die Osternacht, die leider auch nicht öffentlich gefeiert werden darf. In Absprache mit Pfarrer Thomas Frauenlob werden wir am Karsamstag
um 20 Uhr ein Osterfeuer im Markt entzünden und segnen
und von dort das Osterlicht in die Pfarrkirchen bringen, wo es ab Sonntag Früh den ganzen Tag abgeholt werden kann.

Die Osterfeier daheim empfiehlt sich natürlich in Verbindung mit dem Osterfrühstück. Auf jeden Fall werden um 6.30 Uhr, zu Sonnenaufgang, die Glocken läuten.
Das erste im Gottesdienst daheim ist das Anzünden einer Osterkerze. Dazu folgendes Gebet:

„Ewiger Gott, du hast die Nacht hell gemacht durch den Glanz der Auferstehung unseres Herrn. Schaff uns neu durch deinen Geist, damit wir dort Licht und Hoffnung bringen, wo Leid, Sorge und Tod das Leben zu
ersticken droht. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen auferstandenen Sohn. Amen.“

Die Ostergeschichte steht bei Matthäus, Kapitel 28, 1 – 10.

Die Speisen dürft und müsst Ihr heuer selbst segnen. Dazu folgendes Gebet:

„Herr, du bist nach deiner Auferstehung deinen Jüngern erschienen und hast mit ihnen gegessen. Auch wir freuen uns jetzt auf unser österliches Mahl. Segne das Brot, das Salz, die Eier und das Fleisch (und all die
anderen Speisen und Getränke) und sei nun auch bei uns gegenwärtig. Lass uns wachsen in der geschwisterlichen Liebe und in der österlichen Freude. Der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. Amen.“

Liebe Mitglieder des Pfarrverbands, das alles sind wie gesagt nur kleine Anregungen für eine Feier daheim. Mehr kann man natürlich immer machen: Lieder singen, musizieren, eine CD auflegen;
es gibt weitaus ausführlichere Anregungen für Gottesdienste daheim, die auch in den Kirchen aufliegen oder auf der Homepage stehen und vor allem die Fernsehgottesdienste und die Gottesdienste im Internet, für unsere Diözese unter www.erzbistum-muenchen.de/stream. Weitere Infos findet Ihr laufend unter www.pfarrei-unterstein.de; www.kirche-ramsau.de oder auch bei unserem Nachbarpfarrverband www.stiftsland.de.

Wichtig ist, dass wir - wie auch immer - das Osterfest feiern, gerade in dieser schweren Zeit mit seinem Durchgang vom Dunkel zum Licht, ja vom Tod zum Leben, der größten und im letzten einzigen Hoffnung der Menschheit.
Im Gebet sind wir ja, wenn auch räumlich getrennt, alle zusammen geistlich miteinander verbunden. Und so schließe ich mich dem Wunsch unseres Erzbischofs an: Wenn die Ausgangssperre aufgehoben ist und wir wieder zueinander dürfen, ein echtes Fest der Auferstehung zu feiern.
Euch allen ein trotz allem frohes Osterfest, gute Gesundheit, Zuversicht und vor allem Gottes Segen!

Euer Pfarrer Herwig Hoffmann



Weitere digitalen Medien können in dieser Zeit eine wichtige Hilfe sein.

Eine Videobotschaft unseres Erzbischofs zum Thema "Das ist nicht das Ende des Gebetes" finden Sie auf der Homepage  der Erzdiözese unter        https://www.youtube-nocookie.com/embed/8QJnZyB4M0g

Zudem wird vom Sonntag, den 15. März an bis auf weiteres täglich ein Gottesdienst (werktags Mo - Sa um 17.30 Uhr, Sonntag 10.00 Uhr)
aus der Sakramentenkapelle des Münchner Liebfrauendoms live im Internet und im Radio übertragen. Die Liveübertragung kann unter
www.erzbistum-muenchen.de/stream abgerufen werden. Eine Tonübertragung ist im Münchner Kirchenradio über das Digitalradio DAB+ oder unter www.muenchner-kirchenradio.de zu hören.
Da die Mitfeier eines Gottesdienstes am Bildschirm oder via Radio vielleicht nicht allen möglich ist und auch nicht allen gleichermaßen entspricht, bieten wir auf unserer Homepage für die Sonntage der Fastenzeit auch einen konkreten Vorschlag für einen Hausgottesdienst an.

Freitag, 13. März 2020:

Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 3. April.
 

Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dieser Schritt das kirchliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Dies erfolgt vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlungen des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese. Eine Entscheidung über die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen wird zu gegebener Zeit mit Blick auf die aktuelle Lage getroffen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, entbindet die Gläubigen für den genannten Zeitraum mit einer Dispens von der Pflicht, am Sonntag eine Heilige Messe zu besuchen. Die Gläubigen werden ausdrücklich an die Tradition der „geistlichen Kommunion“ erinnert. Diese bedeutet den Empfang des Leibes Christi durch das innere Verlangen nach Jesus Christus im Gebet und die dadurch entstehende geistliche Gemeinschaft der Kirche.
 
Krankensalbungen und Krankenkommunion: Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken und Sterbenden. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (z.B. lebensbedrohlichen Situation) bringen sie – unter Beachtung der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Kommunion und spenden die Krankensalbung. Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung aber eingestellt.
 
Beerdigungen finden selbstverständlich weiterhin statt, aber ohne ein Requiem (Totenmesse). Ein solches kann später nachgeholt werden. Die Erzdiözese bittet darum, den Kreis der Anwesenden bei Beerdigungen klein zu halten.
 
Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engsten Familienkreis spenden.
 
Firmungen sind, wie bereits mitgeteilt, für den Zeitraum bis Ostern zu verschieben.
 
Das Erzbistum empfiehlt, Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, unabhängig von der Teilnehmerzahl zu verschieben.
 
Kirchen bleiben zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Gläubigen sind zum persönlichen Gebet eingeladen.
 
Die Seelsorger in der Erzdiözese sind natürlich weiter für die Menschen da. Zudem bieten die Mitarbeiter der Telefonseelsorge (0800/111 0 222) Gespräche zum Thema Coronavirus und auch gemeinsame Gebete an. Die Gläubigen sind eingeladen, Gottesdienste mitzufeiern, die in Radio, TV und Internet übertragen werden.
              

Ausdrücklich bieten die Mitarbeiter der Telefonseelsorge (0800/111 0 222) Gespräche zum Thema Coronavirus und auch gemeinsame Gebete an.


                                   
    

Eine-Welt-Laden Plakat



Der Verkauf im "Eine-Welt-Laden" muss wegen der Corona-Krise momentan ebenfalls unterbleiben.

Weitere Auskünfte erteilt gerne Familie Wilfinger unter der Telefonnummer 5189

Der Pfarrverband Ramsau-Unterstein führt 2020 unter der Leitung von Pfarrer Hoffmann eine Sonderreise nach Irland durch.
Reiseveranstalter ist das Bayerische Pilgerbüro GmbH in München.
Die Flyer mit Anmeldeformular und weiteren Informationen liegen im Pfarrbüro auf.
Irland Sonderreise
Irlandflyer Blatt 2



Neuer Verwaltungsleiter beim Pfarrverband

Peter Moderegger (2.v.l.) wird ab 1. Januar 2019 im Auftrag des Erzbischöflichen Ordinariates die Stelle eines Verwaltungsleisters im Pfarrverband Ramsau-Unterstein sowie des bisherigen Pfarrverbandes Bischofswiesen übernehmen.
Als solcher verantwortet er gemeinsam mit den leitenden Pfarrern die wirtschaftlichen, baulichen und organisatorischen Belange und übernimmt die Verantwortung für Personal-, Verwaltungs- und Finanzaufgaben.Die Kirchenstiftungen des bisherigen Pfarrverbandes Bischofswiesen werden zum  1. Januar 2019 mit dem Pfarrverband Stiftsland zusammengeschlossen.Pfarrer Herwig Hoffmann (r.) und Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob (l.) freuen sich zusammen mit dem Verwaltungsleiter Michael Koller (3.v.l.)  über diese Verstärkung des Teams.
Pfarrverbandsleiter



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