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Maria Sieben Schmerzen, Unterstein

Untersteiner Str. 26, Schönau am Königsee | Tel. 08652/97729-0
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Licht in die Dunkelheit bringen

Friedensgebet_2019 Frauenbünde
Foto: privat
Friedensgebet_2019 im Dunkeln

Ökumenisches Friedensgebet in der Martinskapelle Berchtesgaden

Etwas entgegensetzen zu können, wenn Sorgen und Ängste die Welt und die eigene Seele manchmal zu verdunkeln scheinen, dazu trafen sich viele Menschen in der wohltuenden Stille der Martinskapelle zum ökumenischen Friedensgebet, das von Frauen der Frauenbünde Unterstein, Marktschellenberg und Berchtesgaden, vom Ramsauer Familienkreis und der Gruppe „Tee-nach-Sieben“ liebevoll vorbereitet und ausgestaltet und vom Gospelchor musikalisch getragen und harmonisch unterstützt wurde. Gemeinsam machte man sich auf den Weg – von der Begrüßung im Dunklen ins immer heller aufscheinende Licht; von der Erschaffung des Lichts und seiner ambivalenten Bedeutung für uns heute bis hin zu Psalmen, mit denen Menschen damals wie heute ihre Sorgen vor Gott brachten und bringen. In den aktuellen Fürbitten konnte ausgesprochen werden, was die Seelen belastet, während die stimmungsvollen Lieder des Gospelchors von der großen Sehnsucht nach Frieden erzählten und stärkende Gemeinschaft erleben ließen. Miteinander wurde auch ein Glaubensbekenntnis gebetet, das 1990 von der Ökumenischen Weltversammlung in Seoul verfasst worden war und das ein wunderbar passendes Symbol für die ökumenische Zusammenarbeit im Talkessel darstellte. Das Vaterunser schließlich wurde eingebettet in meditative Zeilen, um dem Inhalt der Bitten auf das Thema hin nachspüren zu können. Gemeinsam wurde um Kraft und gegenseitige Stärkung gebetet, und nach und nach erhellten auch immer mehr Kerzen die Kapelle. Den symbolischen Abschluss dieser berührenden Andacht bildete der Lichter-Auszug durch die Kirche, um Licht und Frieden auch nach draußen, in die Dunkelheit zu tragen.

Ursula Kühlewind

Hildegardspiel foto
Ökumenisches Hildegardspiel – eine Zeitreise

Evangelische Gemeindesaal wird vorübergehend zum Kloster am Rupertsberg
Nach dem Erfolg des Luther-Spiels vor zwei Jahren hatte sich das ökumenische Team (mit Frauen der Frauenbünde Unterstein, Markt­schel­len­berg, Berchtesgaden, des Familienkreises Ramsau sowie der Gruppe Tee-nach-Sieben) heuer Hildegard von Bingen vorgenommen, um sie als die bedeutende geistige und politische Beraterin lebendig und sichtbar zu machen, die sie allen Mächtigen ihrer Zeit war. So konnte der evangelische Gemeindesaal vorübergehend zum Kloster am Rupertsberg werden, das zu Hildegards Zeiten das Sprechzimmer Europas war – und auch an diesem Abend zahlreiche BesucherInnen empfing.
Mit Hilfe einer szenischen Lesung, zusammengesetzt aus Originalbriefen, konnten Hildegards Gedanken und Anregungen über die 1000 Jahre hinweg aktuell und mit vielen Zeitbezügen die BesucherInnen im evangelischen Gemeindesaal erreichen, sie nachdenklich machen und ihnen vielleicht den Mut mit nach Hause geben, sich im eigenen Leben auch für Menschlichkeit und das Eingebundensein in die Natur einzusetzen. Denn Hildegard war keine unerreichbare Heilige, sondern eine Frau ihrer Zeit – und gleichzeitig den Frauen von heute oft ganz ähnlich. Auch eine musikalische Kostprobe der Kompo­sitionen, die Hildegard für ihre Schwestern geschrieben hatte, war zu hören und eines ihrer Visions­bilder zu bestaunen. Dazu gab es das von Hildegard geschätzte Dinkelbier, den von ihr vorgeschlagenen gelöschten Rotwein und Nerven­kekse zu verkosten.
Es konnten zwar nicht alle Details des Spiels geschichtsgetreu umgesetzt werden, doch der Inhalt der Szenen entsprach Wort für Wort den überlieferten Schriften. Und die Frauen hatten viel Mühe darauf verwendet, passende Gewänder zu nähen, den „Klosterraum“ ansprechend auszustatten und vor allem sich mit der doch ungewohnten Sprache vertraut zu machen. Pfarrer Christian Gerstner und seine Frau Maria bedankten sich zum Abschluss dieser Zeitreise bei den Frauen mit Rosen und gespendeten Kräutersträußchen.
Ursula Kühlewind


Weltgebetstag Gruppenbild
"Kommt, alles ist bereit", mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 luden engagierte Frauen aus dem Berchtesgadener Talkessel zum ökumenischen Weltgebetstag ein. Die Nepomuk-Singers begleiteten schwungvoll unter der Leitung von Angela Hanke mit rhythmischen Liedern den Gottesdienst im Pfarrsaal Unterstein. Die Kollekte von über 950.-- € fördert die Arbeit der weltweiten Partnerinnen. Im Anschluss waren alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Beisammensein mit Spezialitäten aus der Küche Sloweniens eingeladen. Außerdem wurden "Eine-Welt-Waren" zum Kauf angeboten.

Weltgebetstag Frauen 2019
Weltgebetstag 2019 - Teilnehmer

Frauenliturgie 2019 Foto
Ökumenische Frauenliturgie zum Thema "Wasser"

Berchtesgaden (UKw) - Frauen aus den Frauenbünden Berchtesgaden, Marktschellenberg und Unterstein sowie vom Familienkreis Ramsau und der Gruppe "Tee-nach-Sieben" hatten die Andacht mit großer Begeisterung vorbereitet. Am Abend in der Christuskirche wurde das Thema "Wasser" dann aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet - von seiner konkreten Bedeutung für jede einzelne Frau über die Funktion als lebenswichtiges Element in den großen Religionen bis hin zu seiner speziellen Symbolik in der Bibel, an den Beispielen der Erschaffung  der Welt bis zur Sintflut dargelegt. Auch Lied, Musik und Gebete waren auf das vielschichtige Wasser-Thema abgestimmt, dem an sechs Stationen nachgespürt wurde. Dazu gab es Zeit, ganz persönliche Bitten zu formulieren, Anregungen in den Alltag mitzunehmen und Wünsche weiterzugeben. Und es entstand ein stärkendes Miteinander im Kreis von Frauen, die konzentriert und mit Freude diese Andacht gemeinsam feierten.

                                                                                              Foto: privat

Vortrag Bartangtal

Fortschritte Batangtal
Spendenübergabe Bartamg

Die Frauenrunde Unterstein trifft sich jeden Dienstag (außer in den Ferien) um 14.00 Uhr im Pfarrheim Unterstein. Wer Lust zum Mitmachen hat, ist jederzeit herzlich willkommen.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:
Evi Wust (Tel. 08652/63713)
Anneliese Fischer (Tel. 08652/3967),
Annemarie Brandner (Tel. 08652/1666)

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