St. Sebastian

Hochstift-Freising-Platz 19, 82205 Gilching, Telefon: 08105-8071, E-Mail: St-Sebastian.Gilching@ebmuc.de
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Unsere Seelsorger

In unserer Pfarrei engagieren sich (Stand März 2022) fünf Hauptamtliche in der Seelsorge: Pfarrer Franz von Lüninck, Pfarrvikar Dr. Paul Nwandu, Ständiger Diakon Bernhard Balg, Ständiger Diakon im Zivilberuf Thomas Hackenberg und als Pastoraler Mitarbeiter Markus Hinz.

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Pfarrer Franz von Lüninck
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Liebe Gemeinde,
Geboren bin ich 1964 in München. Aufgewachsen dann mit drei weiteren Geschwistern in Gauting. Dort war ich auch als Ministrant und in der katholischen Jugend viele Jahre aktiv. Nach der Bundeswehr war ich sehr froh, einen Medizinstudienplatz in München erhalten zu haben. So habe ich dort mit dem Studium begonnen. In den ersten Semestern ist dann die Entscheidung herangereift, einen ganz anderen Weg einzuschlagen und Priester zu werden. Viele Jahre war ich dann mit der katholischen Gemeinschaft Emmanuel unterwegs. Eine einfache Liebe zu Jesus ist hier langsam in mir herangereift. Auch die eucharistische Anbetung habe ich so besonders schätzen gelernt. 
Nach der Priesterweihe war ich zunächst Kaplan in München/Freimann, dann dreizehn Jahre Pfarrer in der Pfarrei Maria vom Guten Rat in Schwabing. Dort habe ich sozusagen das „Pfarrer-Handwerk“ erlernt. Die folgenden drei Jahre war ich in Nürnberg in einem großen Pfarrverbund St. Bonifaz/St. Wolfgang/Heilig Kreuz als leitender Pfarrer tätig.
Seit dem 1. September 2015 bin ich nun mit großer Freude Pfarrer in Gilching. Im Frühjahr 2017 wurde ich dann noch zum Dekan in unserem Dekanat Pasing gewählt worden.
Mein Motiv Priester zu werden hatte ich vor vielen Jahren so formuliert: „Ich möchte Priester werden, um Jesus zu den Menschen zu bringen.“ Ganz ähnliches hat Erzbischof Schick aus Bamberg mir für meinen Dienst in Nürnberg mit auf den Weg gegeben. Er sagte damals zu unserem neuen Team: „Bringt Jesus zu den Menschen.“ Mir scheint, dass das als erstes erfordert, mit den Menschen zu leben und einander von Herzen gut zu sein. Nur so kann man wirklich Jesus bringen. Auch als Gemeinde können wir nur dann wirklich die Güte Gottes ausstrahlen, wenn wir einander gut sind. 
Es gehört sicher zu den schönsten Erfahrungen für mich als Priester, immer wieder zu staunen, wie Gott in all den verschiedenen Lebenswegen wirkt. Wie er in seiner unfassbaren Barmherzigkeit jeden Menschen begleitet. Insofern erlebe ich mehr und mehr, dass nicht ich zuerst der bin, der Jesus zu den Menschen bringt, sondern dass ich zuerst beschenkt bin durch das Leben der anderen.
Im Römerbrief hat Paulus diese Erfahrung auch beschrieben: „Ich möchte euch geistliche Gaben vermitteln, damit ihr dadurch gestärkt werdet, oder besser: damit wir, wenn ich bei euch bin, miteinander Zuspruch empfangen durch euren und meinen Glauben.“ (Röm 1,11)
Ich freue mich sehr als Ihr Pfarrer in Gilching zu sein! 
Mit herzlichem Gruß.
Pfr. Franz v. Lüninck

PaulNwandu
Pfarrvikar Dr. Paul Nwandu
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Grüß Gott!
Mein Name ist Paul Nwandu. Ich stamme aus Nigeria und wurde in Lude Ahiara (Südost von Nigeria) geboren. Meine Eltern haben zwölf Kinder – sechs Söhne und sechs Töchter. Ich bin das vierte Kind und der dritte Sohn sowie der einzige Priester der Familie.
Nigeria liegt an der Atlantischen Küste im Westafrika und hat insgesamt vier Nachbarländer. Es grenzt im Westen an Benin Republik, im Norden an Niger Republik, Im Nord-Osten an Tschad Republik und im Osten an Kamerun. Nigeria hat sechsunddreißig Bundesländer plus Abuja, die Hauptstadt sowie mehr als 160 Millionen Einwohner.
Süd Nigeria ist ein christliches Gebiet im Gegensatz zum Norden, wo die Muslime sehr oft gegen die Christen kämpfen. Im Südost ist der christliche Glaube sehr stark. Die Katholiken sind in der Mehrheit mit mehr als 70 % der Bevölkerung.
Der Gottesdienstbesuch bei uns ist sehr ermutigend. In meiner Heimatdiözese, Ahiara, beginnt der erste Sonntagsgottesdienst in allen Pfarreien um 7 Uhr morgens. Die Kirchen sind immer voll und der Gottesdienst wird lebendig gestaltet. Der Kirchenchor singt jeden Sonntag. Die Gesänge werden mit Trommeln und anderen musikalischen Instrumenten begleitet. Manchmal gibt es Live Band, damit die Leute tanzen und fröhlich sein können.
Am 20. Juli 1996 wurde ich in meinem Heimatbistum, Ahiara, zum Priester geweiht. Im Januar 2006 bin ich für das Promotionsstudium nach Deutschland gekommen. Zuerst war ich in Münster, wo ich an der Universität die deutsche Sprache erlernte. Im Juni 2007 habe ich auch an der Uni Münster die DSH 2-Prüfung (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) bestanden.
Im Mai 2013 promovierte ich im Fach Religionspädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Im September 2013 wurde ich als Pfarrvikar für den Pfarrverband Peiting und Hohenpeißenberg angewiesen. Dort war ich nun bis Oktober 2019 tätig. Seit November gehöre ich jetzt zum pastoralen Team der Pfarrei Gilching.
Mit 50 % meiner Zeit werde ich hier in der Seelsorge tätig sein. Mit der weiteren Hälfte bin ich in der englisch-sprachigen Mission in München angewiesen.
Ich freue mich sehr, bei Ihnen hier in Gilching zu sein und in der Pfarrei mithelfen zu dürfen.
Pfarrvikar Dr. Paul Nwandu

Diakon Bernhard Balg
Ständiger Diakon Bernhard Balg
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Mein Name ist Bernhard Balg und 2015 wurde ich zum Ständigen Diakon geweiht. Zusammen mit meiner Frau und unseren beiden Kindern wohne ich in Germering
In Weihenstephan habe ich Diplom-Ingenieur für Brauwesen und Getränketechnologie studiert und insgesamt zehn Jahre bei einer Unternehmensberatung in München und Freising gearbeitet. Seit ich vor mehreren Jahren vom Dienst des Diakons erfahren habe, hat mich dieser Gedanke nicht mehr losgelassen.
Er Dienst als Diakon erfüllt mich besonders, da ich für Menschen da sein kann. Und anders als bei meiner vorherigen Tätigkeit kann ich ganz für die Menschen da sein und sie begleiten, ohne sie beurteilen und bewerten zu müssen.
Um nicht nur geistig fit zu bleiben, sondern auch körperlich, radle ich, gehe Skifahren und wandern. Es gibt noch viel mehr zu erzählen, also sprechen sie mich gerne an, ich freue mich auf interessante Begegnungen.

Diakon Thomas Hackenberg
Ständiger Diakon im Zivilberuf Thomas Hackenberg
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Liebe Pfarrgemeinde, liebe Gilchingerinnen und Gilchinger,

im Jahr 2015 wurde ich im Liebfrauendom in München von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zum „Ständigen Diakon" geweiht. Seitdem bin ich als Seelsorger in meiner Heimatpfarrei St. Sebastian eingesetzt. Meinen Dienst übe ich dabei als „Ständiger Diakon mit Zivilberuf" aus, das heißt, ich arbeite weiterhin in Vollzeit in meinem Zivilberuf als Referatsleiter bei einem Krankenkassenverband. Insofern unterstütze ich lediglich im zeitlich eng begrenzten Umfang das Team der hauptamtlichen Seelsorger.
Zu meiner Person: Geboren bin ich 1973 in München-Pasing, aufgewachsen hier in Gilching. Ich bin verheiratet und Vater von zwei Kindern. Mit der Pfarrgemeinde St. Sebastian Gilching bin ich seit meiner Kindheit eng verbunden. Geprägt haben mich dabei die Zeit als Ministrant sowie jahrelange Jugendarbeit. Von 1998 bis 2010 war ich im Pfarrgemeinderat engagiert, davon acht Jahre lang als Vorsitzender des Gremiums.
Bei der Diakonweihe in 2015 haben wir uns für einen Weihespruch von Fere Roger entschieden: "Lebe das, was Du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist, aber lebe es!" Ganz im Geiste dieser weisen Worte verstehe ich meinen Dienst als Diakon. Diakon zu sein ist für mich eine herausfordernde, abwechslungsreiche aber auch erfüllende Aufgabe. Dabei schätze ich vor allem die gute Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Kollegen/-innen und Mitarbeitern/-innen als auch das  fruchtbare Zusammenspiel mit den vielen ehrenamtlich Engagierten unserer Pfarrei.
Ich freue mich auf viele bereichernde Begegnungen und gute Gespräche mit Ihnen!
Herzliche Grüße und Gottes Segen!
Thomas Hackenberg

Markus_Hinz
Pastoraler Mitarbeiter bzw. Diakon in Ausbildung
Markus Hinz

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Liebe Mitchristen,
am 31.03.2022 endet nach 15 Monaten meine Praktikumszeit in der Pfarrei St. Sebastian. Seit Anfang 2021 konnte ich auf meinem Weg zum Diakonat jede Menge Eindrücke und praktische Erfahrungen sammeln. Besonders gut gefallen hat mir die Lebendigkeit, Offenheit und Freundlichkeit der Ehren- und Hauptamtlichen sowie der Pfarreiangehörigen im Allgemeinen. Dafür möchte ich danke sagen. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun weiterhin – voraussichtlich für zweieinhalb Jahre – in der Pfarrei tätig sein darf. Mein Status ändert sich ein wenig – ich bin nun offiziell pastoraler Mitarbeiter bzw. Diakon in Ausbildung. Mein Schwerpunkt wird jedoch die Religionspädagogik sein, d.h. ich werde in der Grund- und Mittelschule hospitieren und baldmöglichst eigene Religionsstunden geben. Nichtsdestotrotz werde ich natürlich auch weiterhin Wortgottesdienste, Andachten und Trauerfeiern leiten, bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung dabei sein, die Krankenkommunion bringen und offen sein für Ihre Freuden und Sorgen.
Seien Sie behütet.
 
Ihr Markus Hinz

Bleiben Sie behütet!

Amlinger2
Pastoralreferentin Dr. Monika Amlinger
im Dezember 2021

Neue Wege beginnen – Abschied aus der Pfarrei
Liebe Gilchinger, liebe Mitglieder unserer Pfarrei, es fällt mir schwer zu sagen bzw. zu schreiben: ein Abschied steht an. Ich werde die Pfarrei St. Sebastian zum Februar 2022 verlassen und neue Wege beginnen. Wo fange ich an zu erzählen? Viele wissen, dass ich lange Jahre Ordensschwester (Benediktinerin) in der Abtei Venio in München war. Seit 2016 lebe ich nicht mehr dort. Für mich war seither immer klar, dass ich weiterhin ein geistliches Leben führe – in der Weise, dass ich nicht heirate, sondern mich unverheiratet in den Dienst Gottes stelle. In den letzten Jahren hat sich – auch mit Hilfe meines geistlichen Begleiters – immer deutlicher herausgestellt, dass ich eine eremitische Berufung empfinde. Ich will aber als Eremitin nicht– wie man sich das vielleicht vorstellt – ganz abgelegen an einem einsamen Ort leben, sondern ich will weiterhin Seelsorgerin sein. Dennoch möchte ich auch viel Zeit in Stille und Gebet verbringen. Da ich Kontakt zum Bischof von Osnabrück, Bischof Bode, bekommen habe, habe ich ihn gefragt, ob ich dieses Leben in seinem Bistum führen kann. Ich schätze ihn sehr und hatte außerdem den Eindruck, für so einen wichtigen Neuanfang in meinem Leben könne es gut sein, auch an einem neuen Ort bzw. in einem neuen Bistum zu beginnen. Einige Zeit lang war unklar, wann ich dort mit einer neuen Stelle anfangen könne. Nun habe ich recht kurzfristig ein Stellenangebot bekommen und mich beworben. Erst heute, an dem Tag, an dem ich diesen Beitrag für den Pfarrbrief fertig schreibe (17. November), habe ich die definitive Zusage bekommen. Ich freue mich, nun als „Schwester Monika“ (Monika ist ja übrigens mein Ordensname) ein intensives Gebetsleben – eremitisches Leben – mit Seelsorge verbinden zu können und bin gespannt auf die neuen Wege. Gleichzeitig bin ich traurig, Sie und Euch verlassen zu müssen! Ihr seid mir ans Herz gewachsen. Ich erlebe die Pfarrei hier Gilching als lebendig, authentisch, ökumenisch offen und immer wieder auch bereit, Neues auszuprobieren (gerade in der Corona-Zeit). Danke für alles, was wir gemeinsam erlebt haben, danke für die Gemeinschaft! Falls ihr mal in den Norden kommt, meldet euch gern. Viele herzliche Grüße und: Gottes Segen für euch!!!
Eure Monika Amlinger Pastoralreferentin