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St. Sebastian

Hochstift-Freising-Platz 19, 82205 Gilching, Telefon: 08105-8071, E-Mail: St-Sebastian.Gilching@erzbistum-muenchen.de
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Unsere Seelsorger

In unserer Pfarrei engagieren sich (Stand September 2015) drei Hauptamtliche in der Seelsorge: Pfarrer Franz von Lüninck, Ständiger Diakon Bernhard Balg und Gemeindereferentin Monika Gleixner sowie den Ständigen Diakon im Zivilberuf Thomas Hackenberg.
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Pfarrer Franz von Lüninck
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Liebe Gemeinde,
mit Schulbeginn werde ich Ihr neuer Pfarrer sein. Mit diesen Zeilen darf ich mich Ihnen ein wenig vorstellen.
Geboren bin ich 1964, also vor etwas mehr als 50 Jahren, in München. Aufgewachsen dann mit drei weiteren Geschwistern in Gauting, wo meine Eltern heute noch leben. Dort war ich auch als Ministrant und in der katholischen Jugend viele Jahre aktiv. Nach der Bundeswehr war ich sehr froh, einen Medizinstudienplatz in München erhalten zu haben. So habe ich dort mit dem Studium begonnen. In den ersten Semestern ist dann die Entscheidung herangereift, einen ganz anderen Weg einzuschlagen und Priester zu werden. Viele Jahre war ich dann mit der katholischen Gemeinschaft Emmanuel unterwegs. Eine einfache Liebe zu Jesus ist hier langsam in mir herangereift. Auch die eucharistische Anbetung habe ich so besonders schätzen gelernt.
Nach der Priesterweihe war ich zunächst Kaplan in München/Freimann, dann dreizehn Jahre Pfarrer in der Pfarrei Maria vom Guten Rat in Schwabing. Dort habe ich sozusagen das „Pfarrer-Handwerk“ erlernt. Die vergangenen drei Jahre war ich dann in Nürnberg in einem großen Pfarreienverbund St. Bonifaz/St. Wolfgang/Heilig Kreuz. Als ich vor einigen Monaten mit unserem Bischof Kardinal Marx über meine Rückkehr in die Diözese besprochen habe, hat er zu meiner großen Freude eine neue Aufgabe als Pfarrer ganz in der Nähe meines Heimatortes Gauting für mich gefunden.
Mein Motiv Priester zu werden hatte ich vor vielen Jahren so formuliert: „Ich möchte Priester werden, um Jesus zu den Menschen zu bringen.“ Ganz ähnliches hat Erzbischof Schick aus Bamberg mir vor drei Jahren in Nürnberg mit auf den Weg gegeben. Er sagte damals zu unserem neuen Team: „Bringt Jesus zu den Menschen.“ Mir scheint, dass das als erstes erfordert, mit den Menschen zu leben und einander von Herzen gut zu sein. Nur so kann man wirklich Jesus bringen. Auch als Gemeinde können wir nur dann wirklich die Güte Gottes ausstrahlen, wenn wir einander gut sind.
Es gehört sicher zu den schönsten Erfahrungen für mich als Priester, immer wieder zu staunen, wie Gott in all den verschiedenen Lebenswegen wirkt. Wie er in seiner unfassbaren Barmherzigkeit jeden Menschen begleitet. Insofern erlebe ich mehr und mehr, dass nicht ich zuerst der bin, der Jesus zu den Menschen bringt, sondern dass ich zuerst beschenkt bin durch das Leben der anderen.
Im Römerbrief hat Paulus diese Erfahrung auch beschrieben: „Ich möchte euch geistliche Gaben vermitteln, damit ihr dadurch gestärkt werdet, oder besser: damit wir, wenn ich bei euch bin, miteinander Zuspruch empfangen durch euren und meinen Glauben.“ (Röm 1,11)
Ich freue mich sehr jetzt als Ihr Pfarrer nach Gilching zu kommen!
Und grüße Sie herzlich,
Ihr Pfr. Franz v. Lüninck
Amlinger2
Pastoralassistentin Monika Amlinger
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Grüß Gott, liebe Gilchinger!
Darf ich mich vorstellen: Ich bin Monika Amlinger, 37 Jahre alt, und bin seit September 2018 Teil des Seelsorgsteam Ihrer Pfarrei.
Ich bin bei Freiburg im Breisgau aufgewachsen und habe in Freiburg und München Philosophie und Theologie studiert. In München habe ich fast zehn Jahre lang in einer geistlichen Gemeinschaft (Abtei Venio) in Nymphenburg gelebt. Die letzten zwei Jahre war ich Seelsorgerin in Ausbildung in der Pfarrei St. Benno in der Maxvorstadt.
Die Ökumene liegt mir sehr am Herzen. Ich grüße also ganz ausdrücklich nicht nur die katholischen, sondern auch alle evangelischen Christinnen und Christen in Gilching und freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen! Auf ein baldiges Kennenlernen!
Diakon Bernhard Balg
Ständiger Diakon Bernhard Balg
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Mein Name ist Bernhard Balg und am 26. September 2015 werde ich zum Ständigen Diakon geweiht. Zusammen mit meiner Frau und unserer Tochter wohne ich in Germering. Im Oktober erwarten wir unser zweites Kind.
In Weihenstephan habe ich Brauwesen und Getränketechnologie studiert und insgesamt zehn Jahre bei einer Unternehmensberatung in München und Freising gearbeitet. Seit ich vor mehreren Jahren vom Dienst des Diakons erfahren habe, hat mich dieser Gedanke nicht mehr losgelassen. Schließlich habe ich vor sieben Jahren angefangen Theologie im Fernkurs zu studieren. Im September 2010 habe ich mit der Ausbildung zum „Ständigen Diakon angefangen. Während meiner Ausbildung war ich 18 Monate in St. Elisabeth in Planegg und zwei Jahre in der Stadtkirche Germering. Es ist ein spannender und aufregender Weg, den ich eingeschlagen habe.
Um nicht nur geistig fit zu bleiben, sondern auch körperlich, schwimme ich, gehe Skifahren und wandern. Es gibt noch viel mehr zu erzählen, also sprechen sie mich gerne an, ich freue mich auf interessante Begegnungen und meinen Dienst bei ihnen in Gilching. 
Diakon Thomas Hackenberg
Ständiger Diakon im Zivilberuf Thomas Hackenberg
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Liebe Pfarrgemeinde, liebe Gilchingerinnen und Gilchinger,
am Samstag, den 26. September 2015 werde ich im Liebfrauendom in München von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zum „Ständigen Diakon“ geweiht. Der Weihegottesdienst beginnt um 9 Uhr. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich das eine oder andere bekannte Gilchinger Gesicht im Dom erblicke und Sie den Gottesdienst mitfeiern.
Zu meiner Person: Ich bin 42 Jahre alt und in Gilching aufgewachsen. Mit meiner Ehefrau Isolde bin ich seit zehn Jahren verheiratet. Unsere beiden Kinder sind neun und sieben Jahre alt. Mit der Pfarrgemeinde St. Sebastian Gilching bin ich seit meiner Kindheit eng verbunden. Geprägt haben mich insbesondere eine wunderschöne Ministrantenzeit sowie jahrelange Jugendarbeit. Zuletzt war ich von 1998 bis 2010 im Pfarrgemeinderat engagiert, davon acht Jahre lang als Vorsitzender des Gremiums.
Nach meiner Weihe werde ich nun als Seelsorger in meiner Heimatpfarrei St. Sebastian eingesetzt. Meinen künftigen Dienst werde ich als „Ständiger Diakon mit Zivilberuf“ ausüben. Das heißt, ich arbeite weiter in Vollzeit in meinem Zivilberuf als Referatsleiter bei einem Krankenkassenverband. Insofern werde ich lediglich im zeitlich eng begrenzten Umfang das Team der hauptamtlichen Seelsorger bei ihrer Arbeit unterstützen.
Ich freue mich auf diese neue und spannende Aufgabe, sowohl auf die Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Kollegen und Mitarbeitern der Pfarrei als auch auf ein fruchtbares Zusammenspiel mit den vielen ehrenamtlich Engagierten. Vor allem aber freue ich mich auf viele bereichernde Begegnungen und Gespräche mit Ihnen.
Freundliche Grüße und Gottes Segen!

Monika Gleixner

Vergelt‘s Gott – Gemeindereferentin Monika Gleixner verabschiedet sich aus St. Sebastian

Liebe Monika,
seit sieben Jahren warst Du nun in unserer Pfarrei St. Sebastian als Gemeindereferentin tätig. Zunächst nur mit einigen Stunden pro Woche und in den letzten Jahren dann mit einer halben Stelle. Über die ersten Jahre kann ich aus eigenem Erleben nicht viel berichten. Und doch glaube
ich, dass die Pfarrei dir auch in dieser Zeit sehr viel verdankt. Mit deiner besonderen Gabe, Situationen im Geflecht einer Pfarrei zu analysieren und ganz unaufdringlich auf gute Lösungen hinzuwirken, hast du sehr viel Gutes bewirkt. Oft im Hintergrund hast du viel Frieden und Freude gesät.
Als ich vor vier Jahren gemeinsam mit unseren Diakonen Bernhard Balg und Thomas Hackenberg den Dienst hier begonnen habe warst Du die einzige „Alte“ mit uns drei „neuen“ Seelsorgern. Vieles musste unter uns neu  geplant und bedacht werden. Ganz beeindruckend hast Du es verstanden uns in die bisherigen Gebräuche und Besonderheiten der Pfarrei  einzuführen und gleichzeitig ganz offen, ja neugierig und unternehmenslustig
vieles neu anzuschauen.
Wir alle haben dich immer erlebt, als eine Frau, die vom Evangelium erfüllt ist. Eine Frau, die von Herzen dazu beitragen möchte, dass die Menschen in Gilching mit Gott leben können. Das habe ich bei allem, was du getan hast, als deinen inneren Antrieb gespürt. Damit hast Du auch mich immer wieder ermutigt und froh gemacht. Die Arbeit, die du selber hier in den  verschiedensten Bereichen geschultert hast konntest du nur so meistern, weil du über die Jahre sehr viel Erfahrung mitgebracht hast.
Ganz besonders lagen dir jedes Jahr die Erstkommunionkinder und ihre Familien am Herzen. Du hast die Exerzitien im Alltag geleitet. Du hast die Familiengottesdienste gestaltet und die Kinderwortgottesdienste betreut. Du hast Beerdigungen gefeiert, Kindermetten an Weihnachten vorbereitet und gefeiert und Maiandachten gehalten. Ohne dich gäbe es keine „offene Kirche“ an denMarktsonntagen. Du hast immer wieder Praktikanten intensiv begleitet. Liebe Monika, die Pfarrei St. Sebastian verdankt dir sehr, sehr viel. Und auch ich persönlich bin Dir von ganzem Herzen dankbar, dass ich in den letzten Jahren hier mit Dir zusammenarbeiten durfte!
Vergelt’s dir Gott! Und alles, alles Gute in diesem neuen Lebensabschnitt!
Gott segne Dich!
Dein Pfarrer und Kollege Franz von Lüninck