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St. Sebastian

Hochstift-Freising-Platz 19, 82205 Gilching, Telefon: 08105-8071, E-Mail: St-Sebastian.Gilching@erzbistum-muenchen.de
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Kirchenverwaltung

KV_Schreindorfer

Rückblick und Ausblick

... und unsere Bitte um Mitarbeit in der neu zu wählenden Kirchenverwaltung.

Liebe Gemeindemitglieder,

heuer im Herbst geht die Amtsperiode der aktuellen Kirchenverwaltung zu Ende und es wird neu gewählt werden. Daher möchte ich Ihnen nachfolgend die größeren Projekte der vergangenen 6 Jahre im Überblick darstellen.
Das umfangreichste Projekt war sicher die aufwändige Außenrenovierung von St. Nikolaus, die im Frühjahr nun ihren Abschluss findet. Jeder, der schon selber mal seine eigene Wohnung oder Haus renoviert hat, kann nachvollziehen, wie komplex so etwas ist. Bei einer älteren Kirche mit ebenso altem Dachstuhl, Fenstern, Außenputz, Farbe bis hin zu sanierungsbedürftigen Sicker- gruben – und das alles noch unter Denkmalschutz – umso mehr. Nahe- zu alle Reaktionen bestätigen aber, dass es sehr gut gelungen ist. Aufwändig war auch die Neupflasterung um die Kirche und das Pfarrzentrum, die Renovierung des Jugendbereichs nach einem Wasser- schaden, die Erneuerung der Küche vor dem Vitussaal, die Errichtung eines notwendigen Archivs sowie die Sanierung des Bodens und der Fensterstöcke im Pfarrzentrum.
Dies alles wurde gemeinsam gestemmt neben den allgemein laufen- den Aufgaben wie Erstellung des Haushaltes, Beseitigung von Sturmschäden bei Bäumen und notwendigen Reparaturen der Kirchenuhren und des Läutewerks, von Hebeanlagen und anderen technischen Einrichtungen; nicht zu vergessen der neue Aufzug zum Sebastianssaal. Für die nächsten Jahre steht die aufwändige Generalsanierung des Kindergarten und Horts an. Das bewegt sich volumenmäßig bei 2/3 eines Neubaues. Auch für St. Ägidius in St. Gilgen stehen mittelfristig wichtige Renovierungen an.
Diese Auflistung erfolgt aber nicht als „Gejammere“, was da so viel zu tun ist, sondern vielleicht als Animierung zum Mitmachen, selber mitzuwirken, die notwendige Infrastruktur für unsere Kirchengemeinde zu erhalten; wie man selber konkret Kirchensteuermittel einsetzen kann. Das alles geschah und geschieht in einem lebendigen, angenehmen und konstruktiven Miteinander, vom Pfarrer angefangen über die Kirchenverwaltung bis hin zum Pfarrgemeinderat und vielen Mitgliedern der Gemeinde, die sich auch außer- halb der Gremien für einzelne Bereiche engagieren.
Wie bereits im letzten Beitrag aus- geführt, ist es in Zeiten einer immer säkularer werdenden Gesellschaft und dem bekannten Priestermangel umso wichtiger, dass gerade die administrativen Aufgaben mehr und mehr von „Nichtseelsorgern“ wahr- genommen werden, um Letzteren für deren eigentliche Aufgabe in der Seelsorge den Rücken freizuhalten.
Das ist eine sehr wichtige Aufgabe – machen Sie dabei mit in der neu zu wählenden Kirchenverwaltung, wir brauchen Sie!
Vielleicht aber finden Sie zusätzlich oder alternativ auch die Möglichkeit unser Sponsoringprojekt für unsere pfarreieigenen Anteil an der Außenrenovierung von St. Nikolaus zu unterstützen. Mehr dazu im nächsten Artikel.
Vielen Dank und Vergelt´s Gott für Ihr Mitdenken, Mitfördern und Mit- wirken.
Ein frohes Osterfest und ein schönes weiteres Jahr 2018.
Michael Schreindorfer, Kirchenpfleger

Eine Kirche im Grünen – Sponsoring-Aktion für eine „Kirche im Grünen“

Die Suche nach Paten für die Bäume, die rund um St. Nikolaus gepflanzt werden sollen, war bisher recht erfolgreich. Es sind nur noch wenige Baumpatenschaften zu vergeben. Zudem werden aber noch Paten für die vier Sitzbänke, welche vor der Kirche aufgestellt werden und zum Verweilen einladen sollen, gesucht. Darüber hinaus bitten wir noch um Spenden für die weitere Begrünung rund um die Kirche. Es sollen über
60 Sträucher, dazu noch zahlreiche Stauden und Gräser gepflanzt wer- den, um die Vorstellung einer „Kirche im Grünen“ wahr werden zu lassen. Für beides gibt das Pfarrbüro gerne Auskunft.
Christoph Rauwolf, Kirchenverwaltung
Nikolausuhr

Darf ich mich kurz vorstellen?

Ich bin die Nikolaus-Uhr.
„Die bitte was?“, werden jetzt die meisten denken. Wie kommt denn so etwas?
Das ist zugegebenermaßen eine lange Geschichte: Sie begann vor vielen Jahrzehnten. Zu dieser Zeit wurde ich in einer Ziegelei nach traditioneller Methode aus Ton und Lehm zu einem Dachziegel gebrannt. Ein Dachziegel, das ist schon etwas Besonderes. Meine Verwandten, die Mauerziegel, verschwinden meist hinter Putz oder in der heutigen Zeit hinter einem Kunststoffvollwärmeschutz. Ein Dachziegel hinge- gen ist sichtbar, an der frischen Luft und hat die Aufgabe, etwas zu beschützen.
So verließ ich eines Tages das Lager der Ziegelei und konnte es selbst kaum glauben. Ich war für die Eindeckung eines Kirchendaches bestellt worden! Nicht einen Schuppen, einen Stall oder ein einfaches Haus, nein, das Beschützen eines Gotteshauses sollte zu meiner Lebensaufgabe werden. Voller Vorfreude über diese mir zuteil gewordene Ehre kam ich in Gilching- Argelsried auf der Baustelle an. Ich konnte kaum erwarten zu erfahren, welcher Platz auf dem Kirchendach denn meiner werden würde.
Leider kam es wie so oft im Leben etwas anders. Die Dachdecker begannen mit der Arbeit und die Holzkonstruktion verschwand zunehmend unter dem roten Ziegelkleid. Nur ich lag immer noch unten. Die freien Plätze auf dem Dach wurden immer weniger, meine Freude verschwand und bald auch die Hoffnung, noch Verwendung zu finden. Ich sah mich schon auf einem Ziegenstall enden.
Aber es kam noch schlimmer. Kein Leben an der frischen Luft, nein, in einem dunklen Keller unter der Kirche fand ich mich wieder. Als Reserveziegel. Meine Geschwister auf dem Kirchendach trotzen über Jahre Wind, Regen und Schnee. Mein Einsatz hingegen war nicht gefragt. Wie ein kleines Lichtlein am Ende des Tunnels erschien es mir, als mir vor ein paar Jahren zu Ohren kam, dass die Kirche und auch das Dach saniert werden sollten. Vielleicht kommt jetzt endlich mein Einsatz! Doch nein, wieder war meine
-Hoffnung umsonst. Das Dach wurde komplett mit neuen, jungen Ziegeln eingedeckt. Und meine Geschwister, welche lange Jahre treuen Dienst geleistet hatten, landeten im Bauschutt. Aber für mich und ein paar meiner Kellergenossen tat sich plötzlich eine neue Möglichkeit auf: Wir dürfen unseren Beitrag zum Erhalt der Kirche doch noch leisten. Nicht im ursprünglichen Sinne als Dachziegel, sondern eigentlich noch viel besser. Als Uhren sollen wir Spenden für die Sanierung der Kirche sammeln. Wie das funktioniert? Wir bekommen ein kleines Loch verpasst, ein Uhrwerk wird montiert und vielleicht gibt es sogar noch eine kleine künstlerische Verzierung. Und fertig ist die Nikolaus-Uhr. So bieten wir uns zum Verkauf an. Jeder Käufer unterstützt damit die Renovierung der Kirche St. Nikolaus.
Als Preis werden 50 Euro aufgerufen. Nicht gerade wenig, aber das Geld fließt direkt in den nicht unerheblichen Eigenbeitrag der Pfarrgemeinde an den Renovierungskosten. Im Gegenzug dafür bekommt der Käufer einen exklusiven, originalen, top erhaltenen Dachziegel aus der Zeit des Baus der St. Nikolaus Kirche, umgestaltet zu einer dekorativen Uhr.
Verkaufsstart wird in Kürze erfolgen. Derweil nimmt das Pfarrbüro gerne Vorbestellungen entgegen.
 
Christoph Rauwolf, Kirchenverwaltung

Die Mitglieder unserer aktuellen Kirchenverwaltung

  • Pfarrer Franz von Lüninck
  • Michael Schreindorfer, Kirchenpfleger
    sowie
  • Thomas Grandtner
  • Elisabeth Hämmerl
  • Lidia Karpinska
  • Corinna Lauberger
  • Stefan Neumaier
  • Christoph Rauwolf
  • Leonhard Schlögl
  • Eva-Maria Seemüller

Bitte um das jährliche Kirchgeld

Wie immer um diese Zeit die jährlich wiederkehrende, aber notwendige Bitte um das Kirchgeld, das für den Erhalt und die Pflege unserer Infrastruktur hier in Gilching dringend notwendig ist.
Vielen Dank!
 
Kontoverbindung
Kirchenstiftung St. Sebastian: Raiffeisenbank Gilching,
IBAN: DE 4770 1693 8200 0001 2718
Gerne auch Bareinzahlungen im Pfarrbüro und Spendenquittungen

FlyerAufzug1

Neuer Aufzug zum Pfarrsaal eingeweiht

Nun konnte unser neuer Aufzug zum Pfarrsaal endlich seiner Bestimmung übergeben werden. Pfarrer Franz von Lüninck weihte die neue Einrichtung im Beisein vieler Ministranten, dem Kirchenpfleger Michael Schreindorfer und einiger Besucher beim Adventsmarkt.
Noch ist der Aufzug leider nicht ansatzweise finanziert Daher bitten wir weiterhin um Ihre großzügige Spenden!
AufzugPfarrsaal
Bitte um finanzielle Unterstützung für den neuen Lift im Pfarrzentrum
 
Besondere Vorkommnisse erfordern besondere Maßnahmen. Deswegen wende ich mich heute persönlich mit einem Spendenaufruf an Sie.
 
Im Jahre 1975, also vor gut 40 Jahren wurde das Pfarrzentrum eingeweiht. Schon damals sollte und wollte man einen Lift einbauen, das scheiterte an verschiedensten Gründen. Auch spätere Kirchenverwaltungen haben immer wieder Anläufe unternommen, letztlich aber ohne Ergebnis.
Nun ist die Notwendigkeit eines Liftes immer dringender geworden, zum einen wegen der demoskopischen Entwicklung der Bevölkerung auch in unserer Gemeinde, als auch der zunehmenden Anforderung an öffentliche Einrichtungen, diese barrierefrei zu machen, um auch für behinderte Menschen zugänglich zu sein.
Aus diesem Grund hat sich die Kirchenverwaltung entschlossen, diese wichtige Maßnahme jetzt endlich zu realisieren, um auch unseren älteren und behinderten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, besser am Gemeindeleben teilzunehmen. Dies trotz der schlechten Nachricht, dass das Ordinariat für diese Maßnahme keine Gelder zur Verfügung stellt. Was heißt, dass wir die Kosten in Höhe von gut 80.000 € ganz alleine bestreiten müssen.
Im Hinblick auch die große Spendenbereitschaft bei der Renovierung von St. Vitus hatten wir bei  unseren Überlegungen schon auch eine gewisse Hoffnung eingeplant,  dass uns die Gemeinde insoweit nicht alleine lässt, nachdem uns auch bereits viele Gemeindemitglieder dazu aufgefordert und ermutigt haben.
Bitte zeigen Sie sich großzügig und lassen Sie uns nicht im neuen Lift stecken.
 
Vergelts Gott
  Ihr Pfarrer Franz v. Lüninck
 
Unser Bild oben:
Baustellenbesichtigung des neuen Aufzugs: Kirchenpfleger Michael Schreindorfer, Pfarrgemeinderätin Jutta Uelner, Pfarrer Franz von Lüninck, Baubeauftragter der Kirchenverwaltung Thomas Grantner und Mesner Ingolf Gensheimer (von links)