Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Der Dekanatsrat

Zur Vernetzung pfarrgemeindlicher Aktivitäten und Anliegen in einem Dekanat haben sich auch die Räte und Verbände auf Dekanatsebene organisiert. Diese Dekanatsräte sind das vom Erzbischof anerkannte Organ zur Koordinierung des Laienapostolats im Dekanat. In der Erzdiözese München und Freising gibt es insgesamt 40 Dekanate (Stand: 1. Februar 2007).
 
Die Dekanatsräte haben eine vom Erzbischof genehmigte Satzung, die ihre Aufgaben beschreibt.

Die Pfarrgemeinderäte des Dekanates sind über den Dekanatsrat im Diözesanrat und im Katholikenrat der Region München (KRM) vertreten. 

Aufgaben der Dekanatsräte

Anliegen aller im Dekanat Verantwortlichen ist es, in einem kontinuierlichen Kommunikationsprozess zu stehen. Ziel eines Dekanatsrates ist es daher,
- sich abzusprechen,
- Kräfte zu bündeln
- und Anliegen voranzutreiben, die die Möglichkeiten der Pfarrgemeinde überschreiten, wie z.B. Dekanatswallfahrten oder Dekanatstage.

Dekanatsräte in Land-Regionen

Bei den verhältnismäßig großen Dekanaten der beiden Land-Regionen Süd und Nord sind die zweimal im Jahr stattfindenden Vollversammlungen der jeweiligen Dekanatsräte wichtig, damit sich die Vertreter/innen der Pfarreien und Verbände kennen lernen; deshalb findet bei jeder Vollversammlung ein intensiver Erfahrungs- und Meinungsaustausch statt.
 
In manchen Dekanatsräten werden Sachausschüsse gebildet. Die Fort- und Weiterbildung für die Pfarrgemeinderäte/innen wird in Zusammenarbeit mit der zuständigen Geschäftsstelle des Diözesanrates angeboten. 
 
Für die sozial-caritativen Fragen werden auf der Dekanatsebene Arbeitsgemeinschaften gebildet, die Delegierte in die diözesane Arbeitsgemeinschaft entsenden. Ähnliches gilt für den Bereich Ehe und Familie sowie Schule und Erziehung. 

Dekanatsräte Stadt / Region München

Im Unterschied zu den Dekanaten in den beiden Landregionen der Erzdiözese sind die Dekanate und damit auch die Arbeit der Dekanatsräte in der Seelsorgsregion München von anderen Gegebenheiten bestimmt: Einzelne Stadtviertel und Gemeinden sind von ballungsraumspezifischen Phänomenen geprägt.
 
Die Dekanate sind von der Fläche her relativ klein, vereinen aber von der Katholikenzahl her große Pfarreien, die manchmal, nicht zuletzt wegen ihrer Größe, eine Zusammenarbeit auf der mittleren Ebene als nicht notwendig erachten.

Mag diese Ausgangslage die Arbeit der Dekanatsräte in der Region München eher erschweren, so gibt es auch in der Region München Notwendigkeiten für das Bestehen und die Arbeit der Dekanatsräte, diese sind z.B.  auf Dekanatsebene lassen sich z. B. Informationsveranstaltungen und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche, Dekanatstage, Aktionen und Projekte, Arbeitsgruppen, Öffentlichkeitsarbeit und Gottesdienste und Wallfahrten organisieren, und sie bietet Möglichkeiten für die ökumenische Zusammenarbeit. Mit den Bezirksausschüssen der Stadt München haben die Dekanatsräte ein kommunalpolitisches Gegenüber. Die Bezirksausschüsse sind lokale Organe der Landeshauptstadt München, dienen der Erörterung und Durchsetzung stadtbezirksbezogener Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und besitzen auch Entscheidungsrechte. (www.muenchen.de/ba)
Kartensuche: Vorstände der Dekanatsräte