Katholische Kirche in Ottobrunn

im Pfarrverband Vier Brunnen - Ottobrunn
Kopfblatt Friedensgebet
Informationsstelle

Die nächsten Friedensgebete:

  • Als Folge der Corona-Schutzmaßnahmen konnten die Termine ab 20.03. bis 30.09.  nicht stattfinden.

Jahresprogramm

Nachfolgend die  Termine der monatlichen Friedensgebete in 2020
TagUhrzeitOrt
Januar, Ökumenischer Gottesdienst
Sonntag,
19.01.2020
10.30
St. Magdalena, Ottostraße 102
Februar
Mittwoch,
12.02.2020
19.00
Corneliuskirche Neubiberg, Wendelsteinstraße 1
März, Weltgebetstag - Simbabwe: "Steh auf und geh"
Freitag,
06.03.2020
19.00
Michaelskirche, Ganghoferstraße 28
April (entfallen)
Mittwoch
01.04.2020
19.00
St. Magdalena, Ottostraße 102
Mai (entfallen)
Mittwoch, 13.05.2020
19.00
Michaelskirche, Ganghoferstraße 28
Juni (entfallen)
Mittwoch, 17.06.2020
19.00
St. Albertus Magnus, Albert-Schweitzer-Str. 1
Juli (entfallen)
Mittwoch, 15.07.2020
19.00
DIKO e.V., in der EJO, Gartenstr. 1
September (entfallen)
Mittwoch, 09.09.2020
19.00
St. Stephanus, Hohenbrunn, Pfarrer-Wemk-Platz
Oktober
Mittwoch, 14.10.2020
19.00
St. Otto, Friedenstraße 15
November, Buß-u.Bettag
Mittwoch, 18.11.2020
19.00
Michaelskirche
im Rahmen des Buß- und Bettags-Gottesdienstes

Über die Friedensgebete

Das Friedensgebet geht als "Ökumenisches Friedensgebet" auf eine Initiative der Frauen aus Pfarreien Ottobrunns, in der Zeit des Krieges im ehemaligen Jugoslawien der 90er Jahre, zurück und findet bis heute abwechselnd monatl. in einer der Pfarreien in Ottobrunn, Neubiberg oder Hohenbrunn statt. Ferienmonate sind ausgenommen. Seit 2013 ist auch der Deutsch-islamische Kulturkreis Ottobrunn beteiligt. Die Erweiterung kommt im allgemeineren Namen "Friedensgebet" zum Ausdruck.

Die Friedensgebete finden in der Regel mittwochs um 19 Uhr statt. Integriert  sind der Ökumenische Gottesdienst in der Gebetswoche für die Einheit der Christen, der Weltgebetstag im März und der Buß- und Bettag im November. Die Gebete, mit Ausnahme der Gottesdienste, dauern etwa eine halbe Stunde.

Die Friedensgebete werden von Laien gestaltet. Wer mithelfen will, ist gerne gesehen.
Vor allem aber sind Sie zum Mitbeten für den Frieden eingeladen. Jedes Gebet ist eine Einzelveranstaltung mit unverbindlicher Teilnahme von Jung und Alt ohne Anmeldung, selbstverständlich ohne Kosten!

Kontakt: Frau Hildegard Vannahme über das Pfarrbüro St. Otto
              Frau Herma Willenbrink
über das Pfarrbüro St. Albertus Magnus

Gedanken zum Frieden heute

Menschen auf der Flucht

Auf der Flucht zu sein ist für mich unvorstellbar. So viele Dinge, an denen man hängt, die das Haus, Heimat, Erinnerungen und selbst Verdientes verbinden.
Derzeit befinden sich fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die meisten in Lagern irgendwo auf der Welt. Nur wenige schaffen es über Wege, das Wasser oder sonst wie nach Europa.
Ein Beispiel ist Malawi. Ein relativ kleines Land in Afrika. Hier nehmen Arme noch Ärmere auf. Das größte Flüchtlingslager in Malawi hat über 40.000 Menschen, in Zelten auf engstem, von den hygienischen Bedingungen gar nicht zu sprechen.

Sie brauchen uns

Und dann kommen in den letzten Wochen verstärkt, seit ein paar Jahren aber deutlich ansteigend Flüchtlinge zu uns. Sie suchen Schutz, sie wollen Sicherheit. Die Helfer an den Grenzen sind schon lange an ihre eignen Grenzen gestoßen. Wir bitten heute um Kraft und Stärke für diese Helfer.
Selig, die Frieden stiften heißt es in den Seligpreisungen. Das ist für uns ein Satz, den wir schon so oft gehört haben. Er ist aber immer und immer wieder zu hören, bis wir es schaffen, ihn zu verinnerlichen.

"Selig, die Frieden stiften"

Ottobrunn muss sich nicht schämen, hier geschieht schon viel Gutes. Es ginge noch mehr, aber ein richtiger Anfang ist gemacht.
Im Psalm 34 haben wir gebetet, meide das Böse, tue das Gute; Jage dem Frieden nach. Das bringt zum Ausdruck, dass Frieden nicht leicht ist. Frieden ist der anstrengende Weg, der mehr Zeit und Kraft kostet. Einen Streit eskalieren zu lassenist für leichter, als Frieden zu halten.

Gott helfe uns

Um die Kraft für den Frieden einzutreten bitten wir Gott.
Frieden mit uns selbst, mit unseren Nächsten, mit den Menschen in unserer Gemeinde, in unserem Land.

Christine Stauß
im Friedensgebet am 14.10.15