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Kirche in Zeilhofen

Zeilhofen
In Zeilhofen finden sich nicht mehr viele Zeugnisse der glanzvollen Geschichte des Dörfchens. Im Mittelalter Sitz der adeligen Zeilhofer, deren Grablege sich in der Oberdorfener Pfarrkirche befand, erwarb das Schloss 1664 der wohlhabende Südtiroler Kaufmann Georg Gugler. Er ließ 1666 die Kirche errichten und dem von ihm verehrten Hl. Antonius von Padua weihen. Unter seinem Einfluss wurde Zeilhofen auch zur Hofmark erhoben. Diese fiel 1716 an Freisings Fürstbischof Eckher, der im selben Jahr ein Franziskanerkloster in Zeilhofen errichtete, das später wie auch das Schloss der Säkularisation zum Opfer fiel.
Sehenswert der Innenraum der wohl vom Erdinger Maurermeister Hans Kogler erbauten barocken Kirche: Den Hochaltar mit einer Skulptur des Kirchenpatrons mit Jesuskind, flankiert von den Hll. Franziskus und Bonaventura, fertigte 1870 der Münchener Bildhauer Sickinger. Die Seitenaltäre stammen bereits aus dem Jahr 1849. Im Langhaus und an der Emporenbrüstung ist die Antoniuslegende in 17 Ölbildern dargestellt. Diverse Votivtafeln künden noch von einer einst lebendigen Wallfahrt zum Hl. Antonius von Zeilhofen.
Zeilhofen innen