Kirchen im Pfarrverband München-Westend


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Pfarrkirche

Die Pfarrkirche St. Benedikt befindet sich in der Schrenkstr. 4, 80339 München.
Das Pfarrkirche ist barrierefrei!
Die nördlichen Nachbarn sind das Pfarramt St. Benedikt (Schrenkstr. 2a) und das Kinderhaus St. Benedikt (Schrenkstr. 2), der südliche Nachbar ist das Multikulturelle Jugendzentrum (Westendstr. 66a).
Die Kirche St. Benedikt ist in der Regel von 8:00 Uhr geöffnet, im Sommer bis 19:00 Uhr (im Winter bis 18:00 Uhr) und lädt dadurch zu Stille, Besinnung und Gebet ein.
St. Benedikt
  • Geschichte

Die zunächst kaum bebaute „Sendlinger Heide“ erlebte in der Gründerzeit ab ca. 1870 einen wahren Bauboom - mit Eisenbahn, Fabriken, Gewerbebauten und Wohnhäusern. So wurde auch ein Kirchenbau notwendig. Großzügige Spenden, vor allem von dem Brauer J. B. Trappentreu, ermöglichten schließlich den Bau der Benediktuskirche.
Diese wurde ab 1878 nach Plänen des Architekten Johann Marggraff, der in München ein Atelier für christliche Kunst unterhielt, erbaut und konnte 1880 von Erzbischof von Steichele geweiht werden. St. Benedikt war zunächst Filialkirche der Benediktinerabtei St. Bonifaz und wurde 1923 schließlich selbständige Pfarrei. 1927 folgte eine Erweiterung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche schwere Beschädigungen an Bau und Ausstattung.

Die relativ bescheidene Kirche mit Turmfassade zeigt einen romanisierenden Rundbogenstil. Sie war ursprünglich beiderseits von Neurenaissance-Gebäuden flankiert: Während nach Norden das heutige Pfarrhaus und die Benediktusanstalt relativ unversehrt geblieben sind, ist die Schrenkschule im Süden nach ihrer Zerstörung durch einen eingeschossigen modernen Bau und eine kleine Grünanlage ersetzt worden.
St-Benedikt_innen
Das Innere mit eingezogenem Chorraum und runder Apsis wirkt trotz der Erweiterung durch Seitenschiffe weiter als Saalbau. Ursprünglich zeigte der einst mit Schablonenmalereien farbenfroh gestaltete Raum Altäre von Marggraff (Baldachin-Hochaltar), von Prof. Max Widnmann (Marienaltar) und der Mayer’schen Hofkunstanstalt (Josephsaltar). 1907/08 folgte eine Renovierung mit neuen Fresken am Chorbogen (Verkündigung) und 1927 eine Vereinfachung der Altäre im Rahmen der Kirchenerweiterung.
Nur wenige Rudimente der Ausstattung haben sich erhalten: das große Kruzifix an der Nordwand, eine Schmerzhafte Muttergottes im südlichen Seitenschiff, vor allem aber die an Stelle eines Seitenaltars aufgestellten qualitätvollen Figuren Maria, Anna und Joachim von Max Widnmann sowie der von Wilhelm Lessing 1927 gemalte Kreuzweg.
1962 bekamen die Apsis und das weiß getünchte Innere einen neuen Akzent durch das Mosaik Peter Gritzingers. 1969 gestaltete der Bildhauer Max Faller den Altarraum u.a. mit verschiedenen Bronzearbeiten neu. 2010 wurde die die Ausstattung durch das moderne Bild „Auferstehung“ von Lothar Götter ergänzt.
Kilian Kreilinger

Ansprechpartner in der Seelsorge

Büro: Schrenkstr. 2a
Tel. (089) 500 77 79 13
E-Mail: FHuber@ebmuc.de
Sprechzeit nach Vereinbarung.

Pfarrheim

Das Pfarrheim trägt die Adresse Schrenkstr. 2a - 80339 München und ist dort im Rückgebäude!
Der Zugang zum Pfarrheim liegt zwischen Kirche und Pfarrbüro.
Verkehrsverbindung:
Die Haltstelle "Schrenkstraße" der Trambahn der Linie 18 (Minifahrplan des MVG) und 19 (Minifahrplan) sind gleich vor der "Haustüre" um die Ecke.

Kinderhaus St. Benedikt

Die beiden traditionsreichen Kindergärten von St. Rupert und St. Benedikt  sind seit einigen Jahren in der Trägerschaft des kath. St.Vinzentius-Zentralvereins KdöR.

„St. Benedikt" ist ein Kindergarten mit Schwerpunkt auf der interkulturellen und interreligiösen Erziehung. Das Kinderhaus hat fünf Kindergarten- und eine Hortgruppe.

Anfragen richten Sie bitte direkt an:
Kinderhaus St. Benedikt
Schrenkstr. 2
80339  München
Tel.: (089) 54 03 17-50
Fax: (089) 54 03 17-60
E-Mail: info@kinderhaus-benedikt.de
www.kinderhaus-benedikt.de

 
In den katholischen Kindergärten, die zum Pfarrverband München-Westend gehören (Kinderhaus St. Rupert und Kindergarten Maria Heimsuchung), arbeiten wir nach den Vorgaben des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans und sind offen für Familien jeder Nationalität und Religion.
Ein Schwerpunkt in unserer Erziehungsarbeit ist natürlich die Religionspädagogik.

Die Kinder werden als eigenständige Persönlichkeiten geachtet.
Ziel ist, ihnen Grundvertrauen in das Leben zu vermitteln, Selbstachtung und Verantwortung für Mensch und Natur.