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Besondere Termine und kirchliche Feste in unserer Pfarrei


Patroziniumsgottesdienst im Freien in Grammelkam St.Peter

Viele Helfer waren nötig, um das diesjährige Patrozinium am 27.06.2020 in Grammelkam St. Peter vorzubereiten: Da es coronabedingt im Freien abgehalten werden musste, wurden Altar und Sitzgelegenheiten in der Wiese neben der Kirche St. Peter aufgebaut.
So konnte Pfarrer und Dekan Alexander Blei die zahlreichen Gottesdienstbesucher begleitet von Vogelgesang „in Gottes schöner Natur“ begrüßen.
Die Predigt beschäftigte sich mit der Frage, was es bedeutet, getauft zu sein.
Viele Erläuterungen und Predigten seien, so Pfarrer Blei „zu verkopft“.
„Glaube ist was Einfaches“. Dieser äußere sich z. B im Umgang mit unseren Mitmenschen und der Schöpfung. In diesem Zusammenhang wies er auf die Umwelt- und Sozialenzykika „Laudato Si“, von Papst Franziskus hin, die in verständlicher Sprache viele Problemfelder und konkrete Handlungsempfehlungen für Christen und alle Menschen guten Willens beinhalte.
Begleitet wurde der Gottesdienst von der Bläsergruppe „Sepp Eibelsgruber“, deren Musik im Zusammenspiel mit der naturnahen Umgebung eine beeindruckende Stimmung erzeugte.
So gingen die Gottesdienstbesucher zufrieden nach Hause und waren froh, nach längerer Zeit wieder einen Gottesdienst in Grammelkam erlebt haben zu dürfen.
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Im Freien begrüßte Pfarrer und Dekan Alexander Blei die Gottesdienstbesucher
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Die Bläsergruppe „Sepp Eibelsgruber“ beindruckten die Besucher mit ihrer Musik

Bibel-Theater im Ferienprogramm

Das Kindergottesdienstteam von Grammelkam-Preisenberg, Dekanat Landshut, hatte im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms am 08.08.2019 eingeladen zum Bibel-Theatertag. Die Geschichte der mutigen Esther, die mit Gottes Hilfe ihr Volk rettet, stand auf dem Programm. Nach einer kurzen Kennenlernphase wurde diese Geschichte den Kindern erzählt. Der Mut und das Gottvertrauen des jungen Mädchen beeindruckte die Kinder sehr.
Dann ging es mit voller Kraft weiter: Ein Teil der Kinder malte die Kulissen für eine orientalische Stadt, alle fädelten Perlen zu einer großen Königinnenkette auf, von der sich am Ende jedes Kind seinen Teil als Erinnerungsarmkette mitnehmen durfte. Zehn Kinder studierten die Geschichte als Theater ein und verwandelten sich mithilfe von Ministranten- und Stemsingergewändern in Juden und Perser.
Dazwischen übten alle gemeinsam die Lieder zum Stück und natürlich gab es auch Zeit für eine gemeinsame Brotzeit und zum freien Spiel.
Nach fünf sehr aktiven Stunden verwandelte sich der Schuppen des Grammelkamer Pfarrhofs in einen orientalischen Palast und vor den versammelten Eltern begann das Spiel. Trotz Nervosität meisterten die Kinder die Aufgabe mit Bravour und beeindruckten die Zuschauer mit ihrer Spielfreude ebenso wie mit dem Geschick der tapferen Esther. Beim gemeinsamen Picknick und Aufräumen klang der Tag sehr harmonisch aus. Und alle waren sich einig: Das machen wir wieder mal!
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Raum, um Gemeinde zu leben

Viele Familien beim Fastenessen - Handysammelaktion erfolgreich beendet,      31.03.2019
 
Ganz im Zeichen der Danksagung stand der Gottesdienst, den Pfarrer Alexander Blei mit der Pfarrgemeinde Sankt Peter Grammelkam in der Marlene-Reidl-Grundschule zelebrierte. Zahlreiche Gläubige quer durch alle Altersgruppen und viele Familien hatten sich am Sonntag in der Kumhausener Grundschule eingefunden, um dem doch recht langen Gottesdienst zu folgen. Unter anderem wurde das diesjährige Misereor-Hungertuch präsentiert, welches heuer erstmals wieder von einem deutschen Künstler, Uwe Appold, gestaltet wurde. In ihrem dritten Weggottesdienst im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die Erstkommunion brachten die Kumhausener und Preisenberger Erstkommunionskinder kleine Herzen aus Glas zum Altar. Diese standen symbolisch für "Wir bringen uns selbst ein, mit all unseren Gedanken und Gefühlen". Das war auch Kernthema des Gottesdienstes, wie Pastoralassistentin Yvonne Achilles erklärte.
Nachdem die Spenden aus dem Fastenessen im letzten Jahr an den Verein Schritt für Schritt gerichtet waren, hatte sich die Pfarrgemeinde dieses Jahr dafür entschieden, Geld zugunsten der Misereor-Fastenaktion zu sammeln, die stets am Aschermittwoch beginnt und an Ostern endet. 2019 stehen Jugendlichen in El Salvador im Zentrum des Interesses. Sie bilden in dem mittelamerikanischen Land den Großteil der Bevölkerung. Perspektivlos stehen sie zwischen dem Weg in die Kriminalität und der Flucht in die USA. Die lokalen Projektpartner von Misereor schaffen Perspektiven für die Jugendlichen und arbeiten an einer gerechteren Gesellschaft. Auch am nächsten Sonntag besteht noch die Möglichkeit, hierfür zu spenden.
"Unsere besonderen Gottesdienste sind immer gut besucht", begründete die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Freia Leonhardt den guten Zuspruch. Zahlreiche fleißige Helfer hatten eine riesige Menge Gemüse für die Fastensuppe geschnitten. Alle packten mit an, um Tische und Bänke für das anschließende gemeinsame Fastenessen aufzustellen. Der Stand des Eine-Welt-Ladens und auch der für die Osterkerzen der Ministranten waren gut gefüllt. "Hier sieht man einfach, wie gut alle eingespielt sind", freute sich Freia Leonhardt. Da die Kirchen in Grammelkam und Preisenberg verhältnismäßig wenig Platz bieten, freuen sich die Verantwortlichen umso mehr, dass Gottesdienst und Fastenessen in der Aula der Grundschule gefeiert werden können. "Hier ist Raum, um Gemeinde zu leben", betonen Yvonne Achilles und Freia Leonhardt unisono.
Achilles zeigte sich im Nachgang beeindruckt, wie lange vor allem die Kinder aufmerksam geblieben waren. Dies zeige doch, dass mit dem Hungertuch eine Botschaft überbracht wurde, die alle angehe, weil sie Betroffenheit auslöse.
Siegfried Pschibul-Markgraf rief im Anschluss das Ende der Handy-Sammelaktion aus. Rund 200 Handys konnten seit September in dieser Gemeinschaftsaktion gesammelt werden. Sie werden fachgerecht recycelt. Die Rohstoffe, wie Gold, Silber, Platin und Kupfer, können dadurch wieder verwendet werden. Der Erlös aus dieser Aktion kommt Bildungsprojekten zugute.
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Pfarrer Blei wurde tatkräftig beim Gottesdienst unterstützt.
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Die Ministranten verzierten in liebevoller Kleinarbeit Osterkerzen und boten sie beim Fastenessen zum Verkauf an.

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Pfarrer und Dekan Alexander Blei am wundervoll geschmückten Altar

Danken für die Vielfalt der Schöpfung

Am Sonntag, den 30.9.2018 fand in der voll besetzten Aula der Marlene Reidel - Grundschule Kumhausen der Gottesdienst zum Erntedankfest statt.
Der Alter war wie immer zu diesem Fest wunderbar geschmückt mit verschiedenen Früchten und Blumen.
Zu Beginn machten sich die jüngsten Kumhausener mit Gemeindereferentin Rosi Bär-Betz auf den Weg in die neue Turnhalle, wo sie gemeinsam einen Kleinkindgottesdienst feierten.
In seiner Predigt nahm Dekan und Pfarrer Alexander Blei Bezug zu den Aussagen des aktuellen Evangeliums. Die Aussage „Ihr seid das Salz der Erde“ bedeute, so der Pfarrer, dass wir als Christen der Welt „Kultur und Geschmack“ verleihen sollen. So bedeute Erntedank auch dankbar zu sein für die Vielfalt der Schöpfung; auch für die Vielfalt der Kulturen und Religionen. Als Christen seien wir ebenso angehalten, verantwortungsvoll mit der Schöpfung umzugehen. In diesem Zusammenhang verwies er auf die in einer Gemeinschaftsaktion von Pfarrei und der Gemeinde Kumhausen durchgeführte Sammelaktion von Althandys. Deren Rohstoffe, so der Pfarrer, könnten so der Wiederverwertung zugeführt werden.
Ebenso erwähnte er die Notwenigkeit einer Entwicklungshilfe, die die Lebenssituation der Menschen in diesen Ländern nachhaltig verbessere. „Wichtig ist, die Güter der Natur miteinander zu teilen, damit die Welt heller wird“, so der Dekan.
Nach dem Gottesdienst wurden viele Besucher in diesem Sinne aktiv und kauften beim „Eine Welt Stand“ fair gehandelten Kaffee, Tee, Schokolade und andere Produkte. Ebenso wurde die Gelegenheit genutzt, in die hierfür aufgestellte Sammelbox Althandys einzuwerfen.
Wie immer lud der Pfarrgemeinderat zum Weißwurstfrühschoppen, sowie Kaffee und Kuchen ein. Diese Gelegenheit zum geselligen Beisammensein nahmen viele Gottesdienstbesucher war.
Erstmalig wurde eine Obstbörse durchgeführt, bei der Kirchenbesucher Äpfel, Birnen und Nüsse aus ihren Hausgärten an einem Stand abgaben. Dort konnten sich andere Kirchenbesucher gegen eine Spende etwas von diesen leckeren Früchten für ihren persönlichen Bedarf mit nach Hause nehmen.
 
Die Hälfte des Erlöses der Veranstaltung wird traditionell gespendet. Die Spende geht diesmal an die Indien-Hilfe des Vereins „Schritt für Schritt“.
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MdL Rosi Steinberger bei der Abgabe eines gebrauchten Handys am „Eine Welt Stand“

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Den Startschuss für die HANDYAKTION Bayern geben: von links:
Pfarrer und Dekan Alexander Blei, 1. Bürgermeister Thomas Huber, Umweltreferent Sepp Fleck und Pfarrgemeinderat Siegi Pschibul-Markgraf

Schatzkiste statt Elektroschrott: Gemeinde und Pfarrgemeinde in Kumhausen sammeln Althandys für den Recycling-Kreislauf

Endlich wieder Platz in der Schublade: Ab sofort können Althandys samt Ladegerät und Zusatzmaterial im Bürgerbüro im Rathaus der Gemeinde Kumhausen, Rathausplatz 1 abgegeben werden.
Dort hat die Gemeinde eine Sammelbox für ausgediente Mobiltelefone aufgestellt. Damit beteiligen sich die Gemeinde Kumhausen gemeinsam mit der örtlichen Pfarrgemeinde an der HandyAktion Bayern. Denn Handys sind wahre Schatzkisten. Sie enthalten wertvolle Metalle wie Gold, Silber oder Platin, deren Abbau in anderen Regionen der Erde oft mit großen Problemen für Menschen und Umwelt verbunden ist.
„Wir beteiligen uns an der HandyAktion Bayern, weil wir unsere Bürgerinnen und Bürger ermuntern wollen, wertvolle Rohstoffe der Wiederverwertung zuzuführen und somit einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer Umwelt zu leisten“ so Kumhausens 1.Bürgermeister Thomas Huber.
Die Lebenssituation der Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern ist für Pfarrer und Dekan Alexander Blei ein weiterer Gesichtspunkt, zur Teilnahme an dieser Aktion aufzurufen: „Die HandyAktion  Bayern gibt uns Gelegenheit, ein kleines Zeichen der Solidarität mit diesen Menschen zu setzten.“.
Alle gesammelten Handys werden fachgerecht recycelt oder, wenn sie noch verwendbar sind, nach einer professionellen Datenlöschung weiter verwendet. Auf Nummer sicher geht man beim Datenschutz, indem vor Abgabe des Handys möglichst alle persönlichen Daten gelöscht und die SIM- und andere Speicherkarten entfernt werden.
Noch bis 31. März 2019 kann, wer möchte, sein Handy bei der Sammelbox abgeben. Der Erlös aus der durchgeführten Recycling-Aktion kommt Bildungsprojekten über Mission EineWelt und dem EineWelt Netzwerk Bayern zugute.
Informationen rund um Rohstoffabbau, Produktion und Entsorgung von Mobiltelefonen und zur Handy-Sammelaktion gibt es auf www.handyaktion-bayern.de.
 
Die Öffnungszeiten der Gemeinde Kumhausen (Bürgerbüro) sind:
Montag:              8 Uhr - 13 Uhr
Dienstag bis Freitag: 8 Uhr - 12 Uhr
Donnerstag zusätzlich: 14 Uhr - 18 Uhr
 
Außerdem wird jeweils ein Sammelbehälter bei kirchlichen Veranstaltungen aufgestellt:
Demnächst nach den Erntedank-Gottesdiensten in
Kumhausen (Sonntag, den 30.9.) und Hohenegglkofen (Sonntag, den 7.10.)

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Dekan Alexander Blei und Pastoralassistentin Yvonne Achilles am Altar

Fastensuppenessen

Am Sonntag, den 25.2.2018 fand in der voll besetzten Aula der Marlene-Reidel- Grundschule in Kumhausen ein von Pfarrer und Dekan Alexander Blei zelebrierter Gottesdienst mit anschließendem Fastensuppenessen statt.
Für die musikalische Begleitung sorgten Martina Striegel, Hildegard Kurz, sowie Magdalena Barth mit ihren beiden Töchtern Johanna und Judith.
Für die Erstkommunionkinder war dies zugleich ein so genannter Weggottesdienst im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die Erstkommunion. Pastoralassistentin Yvonne
Achilles gestaltete zusammen mit ihren Schützlingen zahlreiche Elemente des Gottesdienstes wie z.B. die Fürbitten. Dabei erläuterte sie auch die Bedeutung des „kleinen“ Kreuzzeichens, bei dem jeweils ein Kreuz auf die Stirn, den Mund und auf das Herz gemacht wird. Dies, so die Pastoralassistentin, bedeute, dass die Botschaft Jesu zuerst mit dem Verstand (Stirn) aufgenommen werden soll. Dann solle man sie weitererzählen (Mund) und schließlich solle man sie mit seinem Herzen ins eigene Leben einbauen. Dies, so Frau Achilles, sei auch die Botschaft der aktuellen Lesung des Evangeliums, welches als zentralen Satz beinhaltet: „Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“
Im Anschluss an den Gottesdienst stellte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Kurz die derzeitigen Mitglieder des Pfarrgemeinderats vor sowie die weiteren Kandidaten, die sich im Rahmen der gerade stattfindenden Wahlen für ein Mandat im Pfarrgemeinderat bewerben. Dabei bedankte sie sich auch bei den ausscheidenden Mitgliedern Anita Büchner und Magdalena Barth für ihre langjährige Mitarbeit in diesem Gremium. Schließlich lud Hildegard Kurz alle zum traditionellen gemeinsamen Fastensuppenessen ein.
Dazu gab es wie immer selbstgebackene Kuchen und fair gehandelten Kaffee.
Kaffee und weitere fair gehandelte Produkte wie z.B. Tee, Schokolade und Süßigkeiten konnten die Gottesdienstbesucher am Verkaufsstand des „Eine-Weltladens“ erwerben.
Wie immer zu diesem Ereignis verkauften die Ministranten selbst gebastelte Osterkerzen. Zahlreiche Firmbewerber unterstützen tatkräftig die Pfarrgemeinderatsmitglieder beim Auf- und Abbau sowie beim Verkauf.
Die Hälfte des diesjährigen Erlöses geht an die Organisation Misereor. Hierfür wurde
vom Pfarrgemeinderat ein konkretes Flüchtlingsprojekt im nahen Osten ausgewählt.
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künstlerisch gestaltet waren die selbstgebastelten Osterkerzen der Ministranten

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Pfarrer und Dekan Alexander Blei am wundervoll geschmückten Altar

Jeder Mensch ist ein Lebenszeichen Gottes

Am Sonntag, den 8.10.2017 fand in der voll besetzten Aula der Marlene Reidel - Grundschule Kumhausen der Gottesdienst zum Erntedankfest statt, der vom Chor „Zwischentöne“ musikalisch begleitet wurde.
Zu Beginn machten sich die jüngsten Kumhausener mit Gemeindereferentin Rosi Bär-Betz auf den Weg in die neue Turnhalle, wo sie gemeinsam einen Kleinkindgottesdienst feierten.
Zu Beginn seiner Predigt nahm Dekan und Pfarrer Alexander Blei den Altar in Augenschein, der mit verschiedenen Früchten, Blumen und Getreideähren wundervoll geschmückt war.
Die Früchte mit ihren verschiedenen Farben und Formen seien ein Zeichen der Schöpferkraft Gottes, so Blei. Dafür dürfen wir an diesem Tag dankbar sein.
Darüber hinaus gebe es aber weitere „Lebenszeichen Gottes“. Er nannte Sonne, Wolken und Regenbogen. Letzterer stehe in besonderer Weise als Symbol für die Verbindung von Himmel (Gott) und Erde (Menschen). Aber auch Barmherzigkeit als Zeichen der Gnade Gottes sei ein Lebenszeichen, ebenso wie ein offenes Herz (offener Himmel). Das personifizierte Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen sei Jesus Christus.
„Lebenszeichen“ wie Liebe, Barmherzigkeit sowie ein offenes Herz könne jeder von uns aussenden und so ein Zeugnis von Gott ablegen. So sei jeder Mensch, so Pfarrer Blei, ein Lebenszeichen Gottes.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zum Weißwurstfrühschoppen, sowie Kaffee und Kuchen ein. Diese Gelegenheit zum geselligen Beisammensein nahmen viele Gottesdienstbesucher war.
Ebenso rege wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, fair gehandelte Waren am Verkaufsstand des Arbeitskreises „Eine Welt“ zu erwerben.
Die Hälfte des Erlöses der Veranstaltung wird traditionell gespendet. Die Spende geht diesmal an den Förderverein des Kinderkrankenhauses.
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Nachwuchskunden am Eine-Welt-Stand

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Handyherstellung und Kinderarbeit

Am Mittwoch, den 5.4.17 fand in Kumhausen ein Vortrag von Andrea Gerung zum Thema „Handyherstellung und Kinderarbeit“ statt.
Veranstalter war der Pfarrverband Achdorf- Kumhausen in Zusammenarbeit mit dem christlichen Bildungswerk Landshut.
Frau Andrea Gerung von der Eine-Welt-Station Landshut klärte vor dem hauptsächlich jugendlichen Publikum mit 15 Firmbewerbern des Pfarrverbands Achdorf-Kumhausen zuerst die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Fairer Handel“.
Neben dem unbestreitbaren Nutzen von Handys, gerade in Notfallsituationen, sind auch Risiken und Nebenwirkungen damit verbunden. Ja in gewissem Sinn lastet sogar ein Fluch darauf, wenn man die Umstände der Rohstoffgewinnung ins Auge fasst.
An Rohstoffen sind für die Handy-Herstellung u.a. Gold, Platin , Erdöl, Glas, Coltan und Aluminium nötig, die rund um den Globus gewonnen werden. Der Abbau erfolgt oft ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Arbeiter. Für die Gewinnung von Aluminium werden z. B. in Australien Eukalyptus-Wälder gerodet. Die Handy-Firmen sind ausschließlich am günstigen Einkauf der Rohstoffe interessiert.
Ein Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm „Blutige Hände“ verdeutlichte die unmenschlichen Bedingungen beim Coltanabbau im Kongo, wo 50.000 Kinder im Einsatz sind. Die Menschen werden mit der Möglichkeit zum Verdienst gelockt. Sie arbeiten wie Sklaven und beim Einsturz von Stollen oder durch Kämpfe durch Bürgerkriegsparteien kommen immer wieder Menschen ums Leben. Der Lohn der Arbeiter wird durch deren Einkauf überteuerter lebensnotwendiger Dinge vor Ort wieder aufgebraucht.
Hauptproduktionsländer von Handys sind Indien und China. Sogenannte Sonderzonen in China sind gleichsam rechtsfreie Zonen, in denen das Arbeitsrecht und Umweltauflagen außer Kraft gesetzt sind. Die Armut und die hohe Arbeitslosigkeit der Bevölkerung, ein niedriges  Lohnniveau und die Maximierung des Gewinns sind entscheidend für die Auswahl der Produktionsstandorte.
Welche Folgerungen ergeben sich daraus ?
Zuerst sollte man sich fragen, ob ein neues Handy wirklich notwendig ist.
Inzwischen gibt es auch alternative Fairphone. Sie gehen zurück auf eine Initiative einer Gruppe von Leuten in Amsterdam unter dem Holländer Bas von Abel. Zwischenzeitlich ist von Fairphone bereits ein zweites Gerät auf dem Markt, bei dem die Teile auswechselbar sind, was eine längere Haltbarkeit bedingt.
Wichtig ist auch die Abgabe von nicht mehr benutzten Handys: Bisher landen nur 3 % der Althandys in Sammelstellen. Ansonsten finden sie sich in Schubläden oder auch in Resttonnen.
In Landshut kann man sein Handy auch im monatlich veranstalteten Repair-Cafe in der Alten Kaserne reparieren lassen.
Die Referentin machte deutlich, dass der Anteil des Arbeitslohns  bei Smartphones unter 0,3 Prozent liegt, bei 600 Euro Gesamtkosten bei 2 Euro.
Am Schluss konnten sich die Teilnehmer bei einer spielerischen Übung darin versuchen, wie auf kreative Weise Entwicklungen umgekehrt werden können. Mit dem Apell zu einer längeren Nutzung des Handys schloss der Abend, bei dem die Jugendlichen von der Referentin immer wieder einbezogen wurden und mit erfreulich großem Interesse mitmachten.

Fastensupenessen

Am Sonntag, den 19.03.2017 fand in der voll besetzten Aula der Grundschule Kumhausen ein von Pfarrer und Dekan Alexander Blei zelebrierter Familiengottesdienst mit anschließendem Fastensuppenessen statt. Pastoralassistentin Yvonne Achilles erläuterte den anwesenden Erstkommunionkindern und natürlich auch den anderen Gottesdienstbesuchern die einzelnen Elemente des Gottesdienstes, der unter dem Motto „Jesus teilt das Brot mit uns“ stand.
Frau Achilles erklärte auch was die Lesung des aktuellen Evangeliums für unser Leben bedeutet. Dabei bittet Jesus entgegen den gängigen Konventionen die Samariterfrau am Brunnen um Wasser. Jesus spricht in diesem Zusammenhang vom „Wasser des Lebens“, welches er spendet. Im übertragenen Sinn, so Frau Achilles haben wir „Durst“ nach Anerkennung, Achtung, Lob und Verständnis. Die Quelle hierfür sei in jedem Menschen. Mit Gottes Kraft, so die Pastoralassistentin, sei ein Neuanfang immer möglich.
Im Anschluss an den Gottesdienst, der von Magdalena Barth (Gitarre) und Martina Striegl (Querflöte) musikalisch begleitet wurde, lud die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Kurz alle zum traditionellen gemeinsamen Fastensuppenessen ein. Die Gemüsesuppe wurde wie immer in sorgsamer Kleinarbeit von Mitgliedern des Pfarrgemeinderats eigenhändig zubereitet. Dazu gab es selbstgebackene Kuchen und fair gehandelten Kaffee.
Kaffee und weitere fair gehandelte Produkte wie z.B. Tee, Schokolade und Süßigkeiten konnten die Gottesdienstbesucher am Verkaufsstand des „Eine-Weltladens“ erwerben.
Wie immer zu diesem Ereignis verkauften die Ministranten selbst gebastelte Osterkerzen.
Zahlreiche Firmbewerber unterstützen tatkräftig die Pfarrgemeinderatsmitglieder beim Auf- und Abbau sowie beim Verkauf.
Der Erlös wird dieses Jahr über Misereor an die Hungerhilfe im afrikanischen Sudan gespendet.
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Dekan Alexander Blei und Pastoralassistentin Yvonne Achilles (2. v. l.) am Altar
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Begehrt waren die selbstgebastelten Osterkerzen der Ministranten

Erntedank als Ernstfall des Lebens

Am Sonntag, den 25.9.2016 fand in der voll besetzten Aula der Marlene Reidel - Grundschule Kumhausen der Gottesdienst zum Erntedankfest statt, der vom Chor „Zwischentöne“ musikalisch begleitet wurde.
Zu Beginn seiner Predigt nahm Dekan und Pfarrer Alexander Blei den Altar in Augenschein, der mit verschiedenen Früchten, Blumen und Getreideähren wundervoll geschmückt war. „Hierfür dürfen wir Gott dankbar sein“, so Blei, aber dann würden schon die Schwierigkeiten beginnen: „Wie soll die Ernte gerecht verteilt werden?“
In der Lesung des aktuellen Evangeliums landet der reiche Mann nach seinem Tod in der Hölle, während der arme Lazarus, der zu Lebzeiten schon zufrieden gewesen wäre, wenn er von den Resten der Mahlzeiten des Reichen etwas abbekommen hätte, in den Himmel kommt. Gott tritt dabei mit dem Reichen in einen Dialog und teilt ihm mit, wie er es hätte besser machen können, wie ein gerechtes Teilen hätte aussehen können. Auch in unserer Zeit, so Dekan Alexander Blei, wären die Strukturen zur Gestaltung einer gerechteren Welt vorhanden, die Politiker und die Bevölkerung müssten sie nur nutzen. So erwähnte er die Europäische Union, die die Möglichkeit hätte, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.
Einen Hinweis darauf, dass es nicht Gottes Wille sei, dass die Menschen erst in der Ewigkeit Gerechtigkeit widerfahren soll, sah Pfarrer Blei in einer Bibelstelle aus dem Alten Testament, in der an uns appelliert wird, „das ewige Leben schon heute zu ergreifen“. Das, so Dekan Alexander Blei bedeute, schon heute mit einer fairen Art und Weise zu beginnen, den Wohlstand zu verteilen. „Erntedank ist deshalb der Ernstfall des Lebens“, so sein Resümee.
Gelegenheit, einen kleinen Beitrag, faire Handelsbeziehungen zu Ländern zu unterstützen, in denen es den Menschen wirtschaftlich und sozial wesentlich schlechter als uns geht, bot sich den Gottesdienstbesuchern beim Verkaufsstand des Arbeitskreises „Eine Welt“ im Anschluss an den Gottesdienst.
Reichlich Gelegenheit zum Ratschen gab es beim  Frühschoppen sowie bei Kaffee und Kuchen, wozu der Pfarrgemeinderat traditionell einlud.
Der Erlös hiervon wird diesmal an das Projekt „Mutter-Kind-Haus“ der Caritas gespendet.
 
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Pfarrer und Dekan Alexander Blei am wundervoll geschmückten Altar
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Jugendliche Helfer verkaufen fair gehandelte Produkte aus dem „weltladen“

Am 16.3.2016 fand in der Mehrzweckhalle der Gemeinde Kumhausen ein Vortag mit dem Titel „Wasser zum Leben“ statt.

Veranstalter war der Pfarrverband Achdorf- Kumhausen in Zusammenarbeit mit dem christlichen Bildungswerk Landshut. Der in Achdorf wohnende Referent Dr. Herbert Hruschka führt ehrenamtlich für die so genannte „WasserStiftung“ weltweit Projekte zur Wassergewinnung durch.
Bevor der Referent auf die durchgeführten Projekte im afrikanischen Land Eritrea einging, berichtete er von einem weitweit seit 1950 stark steigendem Wasserverbrauch. Dies ist einer von mehreren Gründen für eine zunehmende Verschlechterung der Versorgung der Bevölkerung in bestimmten Regionen der Erde. So waren im Jahr 2000 von den damals 6 Mrd. Einwohnern 75% ausreichend mit Wasser versorgt. Prognosen zu Folge wird dies im Jahr 2025 lediglich bei 46% der dann voraussichtlich 8 Mrd. Menschen der Fall sein.
Ein wesentliches Ziel der Wasserstiftung ist es daher mit einfachen, umsetzbaren Konzepten die Lebensbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern.
Die Einwohner in den Dörfern Eritreas legen meist große Wege zum Transport von Trinkwasser in ihre Hütten zurück. Dr. Hruschka berichtete beispielhaft von einem Mädchen, das dabei einen 20 l –Wasserkanister auf seinem Rücken transportierte.
Um diese Situation zu verbessern, wurden in den beiden Beispieldörfern Trinkwasserbrunnen gebaut und das Wasser mit Hilfe von Photovoltaik in höher gelegene Sammelbehälter gepumpt. Von dort fließt es in die im Dorf gelegene Zisternen. Diese sind so geplant, dass kein Einwohner beim Wasserholen mehr als 200 m zurücklegen muss. Für die Entnahme des Wassers müssen die Menschen einen kleinen Betrag bezahlen. Aus den Reihen der Dorfbewohner wird ein so genanntes „Wasserkomitee“ gegründet, das die Gelder verwaltet und die Verantwortung für die künftige Funktion der Anlage übernimmt. Leider, so der Referent, verhindere es die politische Lage in Eritrea derzeit, dass Mitarbeiter der Wasserstiftung in die Dörfer fahren können, um dies zu kontrollieren. Ausländern, so Dr. Hruschka sei es nämlich von der Regierung nicht erlaubt, die Hauptstadt des Landes zu verlassen. Deshalb führe die Wasserstiftung in diesem Land keine neuen Projekte durch. Sehr beeindruckt zeigte sich der Referent abschließend von der großen Dankbarkeit der Bevölkerung.
Nach dem Vortrag gab es viele Fragen von den Zuhörern. Dabei meldeten sich viele Jugendliche zu Wort, die diesen Vortrag im Rahmen ihrer Firmvorbereitung besuchten. Dabei zeigte sich, dass das lebenswichtige Element „Wasser“ mit vielen Lebensbereichen in Beziehung steht: So ging es u. a. um technische Fragen, die Sicherheit unserer Trinkwasserversorgung im Landkreis Landshut und die Rolle der Frau in Eritrea.
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Als kleines Dankeschön überreichte Siegi Pschibul-Markgraf (rechts) im Namen des Pfarrverbandsrats einen Geschenkkorb mit fair-gehandelten Produkten an Dr. Herbert Hruschka (links)

Fröhliches Miteinander am 14. November 2015 im ehemaligen Gasthaus Bauer in Kumhausen

Der Integrationskreis Kumhausen lud am vergangenen Wochenende zum zweiten Begegnungscafe in den ehemaligen Gasthof ein, damit sich die Bürger der Gemeinde und die dort lebenden Asylbewerber besser kennenlernen können. Das Kuchenbuffet war dank der Spenden gut gefüllt, sowohl Gemeindemitglieder als auch die Bewohner der Unterkunft hatten fleißig gebacken. Besonders ein Kuchen mit der Aufschrift „Danke Deutschland“ fand großen Anklang.  Eine Gruppe von Flüchtlingen hatte außerdem Rosen mitgebracht, die sie an alle Anwesenden verteilten, als Zeichen ihrer großen Dankbarkeit und ihrer Verbundenheit mit den Deutschen.  Schnell waren alle Tische gefüllt und auch gut durchgemischt, auf Englisch, Deutsch und zur Not mit Händen und Füßen wurden lebhafte Gespräche geführt.
Die Vorsitzende des Integrationskreises Nicole Schäfer hieß alle herzlich willkommen und freute sich über die gute Resonanz sowie die tolle Unterstützung durch die Kumhausener. Viele ehrenamtliche Helfer sind stets bemüht den Neuankömmlingen das Eingewöhnen zu erleichtern. Gerne sind noch neue Mitarbeiter willkommen.  Pfarrer Alexander Blei bedankte sich ebenfalls beim Helferkreis und ging auf die verteilten Rosen ein, die  ja ein Zeichen der Liebe sind und die damit auch ein starkes Symbol gegen Fremdenfeindlichkeit und jede Form des Terrors sein können.
Die angesetzten drei Stunden vergingen wie im Flug und von allen Seiten wurde die Veranstaltung sehr positiv bewertet. Eine Stärkung des Kontaktes zwischen den Gruppen soll und wird durch weitere solche Treffen angestrebt.
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Am Sonntag, den 7.6.2015 veranstaltete der Pfarrgemeinderat Grammelkam mit Preisenberg und Kumhausen ein „internationales Begegnungscafe“

Das Treffen mit den Neuankömmlingen in der Gemeinde fand im ehemaligen Gasthof Bauer statt. 75 Personen, darunter ca. die Hälfte Asylbewerber, folgten der Einladung, um gemeinsam bei Kaffee, Tee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Kurz erklärte die Beweggründe: “Für uns als Christen sind alle Menschen vor Gott gleichwertig“. Sie erhoffe sich von dem Treffen einen Beitrag dafür, dass Menschen gut miteinander leben können.
Dekan Alexander Blei hieß die Gäste herzlich willkommen und sagte, er sei zuversichtlich, dass aus dieser Begegnung erste Freundschaften entstehen könnten.
Erster Bürgermeister Thomas Huber begrüßte alle Gäste ebenfalls und bedankte sich beim Pfarrgemeinderat für die Umsetzung dieser Idee. Sein Dank ging auch an die zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützer in der Gemeinde Kumhausen. MdL Rosi Steinberger habe sich von Anfang an um die Flüchtlinge gekümmert und Gaby Lorenz trage als Koordinatorin des Helferkreises nunmehr die Hauptlast.
Anschließend wurden die Gruppen aus den unterschiedlichen Herkunftsländern vorgestellt: Zahlreiche Menschen aus Afghanistan und einige Familien mit Kindern aus dem Kosovo. Die Gruppe aus den afrikanischen Ländern Senegal und Eritrea wurde von Yaya Diatta vorgestellt. Er spricht bereits gut deutsch und absolviert seit Herbst eine Ausbildung als Koch am Achdorfer Krankenhaus. Länger als geplant dauerte das Zusammensein, bei dem viel in deutscher, englischer und französischer Sprache „geratscht“ wurde. Ihre Bereitschaft zur Integration stellten die Asylbewerber unter Beweis: So halfen sie zum Schluss tatkräftig beim Aufräumen mit.
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Yaya Diatta bei seiner Vorstellung
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Buntes Miteinander bei Kaffee und Kuchen
Bild 3
Vollbesetzt war die Gaststube
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So schnell schließen Kinder Freundschaft

Am Sonntag, den 8.3.2015 fand in der voll besetzten Aula der Grundschule Kumhausen ein Gottesdienst mit anschließendem Fastensuppenessen statt.

Dabei wurden die Kommunionkinder der Pfarrei vorgestellt.
Das diesbezügliche Motto, „Wir sind alle in einem Boot“ war auch das Thema des Evangeliums. In dieser Erzählung geraten die Jünger mit Jesus auf einem Boot in ein Unwetter und haben Angst. Jesus setzt dieser Angst den Glauben entgegen, droht den Gewalten des Meeres und sorgt so dafür, dass wieder Stille einkehrt. Pfarrer und Dekan Alexander Blei wies daher in seiner Predigt darauf hin, dass es im Leben „Sturmphasen“ gibt, jeder aber auch immer wieder Phasen der Ruhe und Entspannung benötigt.
Im Anschluss an den Gottesdienst, der von einem Rhythmuschor aus der Pfarrei  begleitet wurde, lud die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Kurz alle zum traditionellen gemeinsamen Fastensuppenessen ein. Die Fastensuppe wurde wie immer in sorgsamer Kleinarbeit von Mitgliedern des Pfarrgemeinderats eigenhändig zubereitet. Dazu gab es selbstgebackene Kuchen und fair gehandelten Kaffe.
Der Erlös wird dieses Jahr an die „Selbsthilfegruppe Leukämie Landshut“ gespendet.
Kaffee und weitere fair gehandelte Produkte wie z.B. Tee, Schokolade und Süßigkeiten konnten die Gottesdienstbesucher am Verkaufsstand des „Eine Weltladens“ erwerben.
Wie immer zu diesem Ereignis verkauften die Ministranten selbst gebastelte Osterkerzen.
Fastensuppenessen 2015
Pfarrer und Dekan Alexander Blei (Mitte) zelebrierte den Gottesdienst
links: Pastoralreferent Phillip Pfeilstetter
Fastensuppenessen 2015
Ein neugeschaffender Rhythmuschor aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen begleitete den Gottesdienst

Am Sonntag, den 28.9.2014 fand in der voll besetzten Aula der neu renovierten Grundschule Kumhausen der Gottesdienst zum Erntdankfest statt.

Traditionell lud der Pfarrgemeinderat anschließend zum gemütlichen Beisammensein ein.
Im Matthäus-Evangelium war vom Senfkorn, dem kleinsten Samenkorn, die Rede.
Es braucht etwas Zeit für seine Entwicklung, bringt jedoch die größte Ackerpflanze hervor.
Beim Erntedankfest, so Pfarrer Alexander Blei in seiner Predigt, bedanken wir uns für die Früchte der Erde. Landwirte und Gärtner erzeugen Früchte mit wertvollen Inhaltsstoffen, die wir zum Leben brauchen.
Dafür bedanken wir uns. Es gibt jedoch noch eine weitere Ebene: Auch für die Ernte unseres Lebens können wir dankbar sein. So berichtete Pfarrer Blei von einer Feier zum 50. Hochzeitstag eines Paares, der in tiefer Dankbarkeit begangen wurde. Das Zusammensein mit dem Ehepartner sowie die aus der Ehe hervorgegangen Kinder und Enkelkinder wurden von den Jubilaren als „Ernte des Lebens“ gesehen.
Doch auch für die Fähigkeiten, die jeder von uns hat, dürfen wir Gott danken. Dazu gehöre auch die Fähigkeit, sich für andere Menschen einzusetzen. In diesem Zusammenhang erwähnte Pfarrer Blei auch die Mitgliedschaft einer Pfarrgemeinderätin im Unterstützerkreis von Kumhausener Bürgern, die sich für die Belange der im Gemeindegebiet untergebrachten Flüchtlinge einsetzen. Einige der Flüchtlinge waren der Einladung zu diesem Erntedankfest gefolgt.
Anschließend trafen sich Alt und Jung wieder, um bei einem gemütlichen Ratsch gemeinsam Würstl bzw. Kaffe mit Kuchen zu verzehren.
Außerdem bot der Arbeitskreis „Eine Welt“ wieder fair gehandelte Waren zum Verkauf an.
Der Erlös aus der Bewirtung wird dieses Jahr zur Unterstützung der in Kumhausen untergebrachten Flüchtlingsfamilien verwendet.
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Der mit Früchten geschmückte Altar
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Pfarrer Alexander Blei zelebrierte den Gottesdienst mit Pastoralreferent 
Philipp Pfeilstetter (3. von links) und den Ministranten
Bild 3
Reger Andrang herrschte am Verkaufsstand des „Eine Welt Ladens“

Am Sonntag, den 30.3.2014 fand in der voll besetzten Aula der Grundschule Kumhausen ein Gottesdienst mit anschließendem Fastensuppenessen statt.

In seiner Predigt griff Pfarrer Alexander Blei die Kernaussage der Lesung von „Samuel“ im alten Testament heraus, die auch der Schriftsteller Antoine de Saint Exupery im kleinen Prinzen beschreibt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“
Auch der blinde Bettler, der von Jesus geheilt wird und wieder sehen kann, sieht Jesus mit den Augen des Herzens: als Heilland, Retter, Lebensbegleiter, als denjenigen, der in seinem Herzen wohnt.
Mit den Augen des Herzens sehen, bedeutet, so Pfarrer Blei, sich auch in einen Gegner hineinzudenken und zu versuchen, die Dinge aus dessen Blickwinkel zu sehen, das zu sehen, was uns eint.
Im Anschluss an den Gottesdienst, der von dem Chor „Zwischentöne“ begleitet wurde, lud die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Kurz alle zum traditionellen gemeinsamen Fastensuppenessen ein, wobei zum Kuchen diesmal erstmals fair gehandelter Kaffe ausgeschenkt wurde.
Kaffee und weitere fair gehandelte Produkte wie z.B. Tee, Schokolade und Süßigkeiten konnten die Gottesdienstbesucher am Verkaufsstand des „Eine Weltladens“ erwerben.
Wie immer zu diesem Ereignis verkauften die Ministranten Osterkerzen und Palmbuschen.
Pfarrer Blei
Pfarrer Alexander Blei (Mitte) zelebrierte den Gottesdienst, rechts: Pastoralreferent Phillip Pfeilstetter
Osterkerzenverkauf
Eine rege Nachfrage nach Palmbuschen und Osterkerzen herrschte am Verkaufsstand der Ministranten.



Am 7.10 2012 fand in der Aula der Kumhausener Grundschule der traditionelle Erntedankgottesdienst statt.

7-10-12-Bär Erntedank
Gemeindereferentin Rosi Bär-Betz hielt die Ansprache zum Erntedank.

Jugendband
Die Kumhauser Jugendband "Not Jet Holy" sorgte mit ihren musikalischen Beiträgen für schwungvolle Stimmung.

Altar
Die Familie Eibl schmückte wie immer den Altar zum Erntedankfest.

7-1-0-12-Weltwaren Erntedank
Der Verkauf von fair gehandelten Produkten aus dem Eine-Welt-Laden nach dem Erntedankgottesdienst hat bereits Tradition.