Kinderhaus St. Josef Karlsfeld

Schützenstr. 16
85757 Karlsfeld
Fax: 08131-278919
E-Mail: st-josef.karlsfeld@kita.erzbistum-muenchen.de
Web: www.erzbistum-muenchen.de/Kinderhaus-Karlsfeld

Der Kindergarten und seine Gruppen

Unsere zwei Kindergartengruppen heißen Dinogruppe und Bärengruppe.

Fußabdrücke
© Kinderhaus St. Josef

Der Tagesablauf

6.45 - 8.00 Uhr     
Frühdienst im Kindergarten
8.00 - 8.30 Uhr     
Bringzeit, um 8.30 Uhr starten wir gemeinsam in den Tag.               
8.00 - 10.00 Uhr   
Freispielzeit mit Möglichkeit zum Frühstücken, in dieser Zeit finden auch unterschiedliche Angebote statt wie Projekte, pädagogische Angebote in Kleingruppen, Vorschule, Turnen, sprachliche Fördereinheiten etc.
10.00 - 10.30 Uhr 
Stuhlkreis
10.30 - 12.00 Uhr 
Gartenzeit, täglich und bei jedem Wetter sind wir an der frischen Luft.              
12.00 - 13.00 Uhr 
Mittagessen
13.00 - 13.45 Uhr 
Ruhezeitdie Kinder haben die Möglichkeit zu schlafen oder zu entspannen. Dabei wird Geschichten gelauscht.
13.45 - 15.15 Uhr 
Freispielzeit
15.15 - 16.30 Uhr 
Nachmittagsbrotzeit und Ausklang
16.30 - 18.00 Uhr (Freitag bis 17.00 Uhr)
Spätdienst im HortKindergarten- und Hortkinder werden gemeinsam in der Spätdienstgruppe betreut.
                             

Die Eingewöhnung

Jede Eingewöhnung ist anders und bedarf viel Feingefühl und auch Zeit. Um den Übergang in den Kindergarten zu erleichtern, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die Vorgehensweise, damit sowohl Ihr Kind als auch Sie Vertrauen gewinnen können.

Um auf jedes Kind individuell eingehen zu können, nehmen wir die Kinder in den ersten zwei Septemberwochen gestaffelt auf. Das ermöglicht uns, sich genügend Zeit für jedes einzelne Kind und für Ihre Fragen zu nehmen.
Selbstverständlich können Sie Ihr Kind am Anfang begleiten. Wir sind jedoch bemüht, ein gutes und stabiles Abschiedsritual zu entwickeln, damit diese Zeit nicht unnötig in die Länge gezogen wird.

Die Aufenthaltsdauer in den ersten Tagen besprechen wir gemeinsam mit Ihnen und planen sie Schritt für Schritt. Bitte vermitteln Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass die Kindergartenzeit etwas Positives ist, dass Sie an das Kind glauben und sich mit dem Kind freuen.

Kind baut
Foto: Kinderhaus St. Josef

Das Spiel als höchste Form der Kindesentwicklung

„Wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.“ (Astrid Lindgren) 
  

Das Spiel ist gewissermaßen der Hauptberuf eines jeden Kindes, das dabei ist, die Welt um sich herum, sich selbst, Geschehnisse und Situationen, Beobachtungen und Erlebnisse im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Kinder lernen teilweise unbewusst und aus eigenem Antrieb. Wir bieten den Kindern die entsprechende Umgebung, geben Impulse und gehen auf die Bedürfnisse individuell ein.
                                
Im Kinderhaus gibt es vielfältige Spielmöglichkeiten. Wir bieten Räume, Spielmaterialien und Anregungen, die den kindlichen Bedürfnissen entsprechen. Durch gezielte Beobachtung im Freispiel können wir auf die individuellen Stärken und Schwächen, auf die Interessen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten Ihr Kind im selbstständigen Tun, sind Ansprechpartner und Bezugspersonen.

Die vielfältigen Gelegenheiten, sich auf sein Spiel zu konzentrieren, Erfahrungen zu sammeln, zu experimentieren, die eigenen Verhaltensweisen auszuprobieren, helfen Ihrem Kind beim Erwerb von Fähigkeiten, die es braucht, um im späteren Leben zurechtzukommen.

Ausdauer, Konzentration, Konfliktbewältigung, Frustrationstoleranz, Sprache, Sozialverhalten, aber auch Fantasie, Freude und Erfolg sind Kompetenzen, die sowohl für den schulischen Erfolg als auch für das weitere Leben von grundlegender Bedeutung sind. 


„Kinder müssen bis zum vollendeten 6. Lebensjahr ca. 15.000 Stunden spielen, um für das Leben fit zu sein!“

Welche Sprache sprichst du?

Kinder lernen Sprache am besten im Kontakt mit allen Menschen, mit denen sie in Beziehung stehen. Sprache ist das wichtigste Medium, um Gedanken und Gefühle auszudrücken, Wünsche zu äußern, Erlebnisse zu verarbeiten, Handlungen zu planen, Zusammenhänge zu verstehen oder Erfahrungen auszutauschen.

Wir begegnen fremden Sprachen mit Neugierde und Wertschätzung, fördern die Familiensprache und pflegen den Dialekt. Dabei nutzen wir auch Bilderbücher aus anderen Kulturen oder singen Lieder in verschiedenen Sprachen.

Das Zusammenkommen unterschiedlicher Kulturen im Kindergarten wird positiv und bereichernd angesehen. Das grundsätzliche Ziel ist es, sich vorurteilsfrei, voller Respekt und Verständnis zu begegnen. Interkulturelle Erziehung spielt in Zeiten der Globalisierung eine fundamentale Bedeutung und liegt uns sehr am Herzen.

Wir bieten Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund oder speziellen Bedarf an, insbesondere für die mittleren Kinder und die Vorschulkinder.

In Kooperation mit der Verbandsgrundschule München/Karlsfeld wird ein Vorkurs Deutsch für die Vorschulkinder angeboten. Somit ermöglichen wir – in Zusammenarbeit mit der Schule - den Kindern einen guten Start in die Schule.