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Pfarrverband Karlsfeld

Krenmoosstr. 7, 85757 Karlsfeld, Telefon: 08131-59393-3, E-Mail: St-Anna.Karlsfeld@ebmuc.de

Das Ehesakrament

Liebe
© Johannes Simon / Pfarrbriefservice.de
Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. (Gen 1,27)

Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. (Ruth 1,16b)

Vor Monaten oder Jahren haben Sie sich kennengelernt und sich befreundet. Sie haben einander entdeckt und gefunden - wie einen Schatz im Acker, wie eine wertvolle Perle. Sie haben sich schätzen und lieben gelernt und entscheiden sich für ein gemeinsames Leben. Sie sind auf Ihrem Weg soweit, dass Sie sagen können: „Ja, wir trauen uns...". Weil dies nicht selbstverständlich ist und auch nicht leicht, lädt die Kirche ein, Jesus Christus mit in diesen Bund zu nehmen als Begleiter und Freund, als Berater und Teiler, als Mahner und Warner.
 
Die Entscheidung füreinander und die Zusage Gottes, diesen Bund zu segnen, feiert die Kirche im Sakrament der Ehe.
Das katholische Eheverständnis kommt im Segensgebet für die Brautleute sehr schön zum Ausdruck, wo es heißt:
... So bitten wir dich,
menschenfreundlicher Gott, schau gütig auf N. und N., die vor dir knien (stehen)
und deinen Segen erhoffen.

Dein Heiliger Geist
schenke ihnen Einheit und heilige den Bund ihres Lebens. Er bewahre ihre Liebe in aller Bedrohung; er lasse sie wachsen und reifen und einander fördern in allem Guten.

Hilf ihnen, eine christliche Ehe zu führen und Verantwortung in der Welt zu übernehmen; verleihe ihnen Offenheit für andere Menschen und die Bereitschaft, fremde Not zu lindern.

Schenke ihnen das Glück,
Vater und Mutter zu werden,
und hilf ihnen,
ihre Kinder christlich zu erziehen.

Gewähre ihnen Gesundheit und Lebensfreude
bis ins hohe Alter, schenke ihnen Kraft und Zuversicht
in Not und in Krankheit. Am Ende ihres Lebens
führe sie in die Gemeinschaft der Heiligen, zu dem Fest ohne Ende, das du denen bereitest, die dich lieben.

Wenn Sie sich entschlossen haben, in einer unser beiden Pfarreien zu heiraten, dann nehmen Sie bitte frühzeitig (mindestens vier Monate vor dem gewünschten Trautermin) Kontakt mit einem unserer Pfarrbüros auf, damit in einem ersten Gespräch alle wichtigen Voraussetzungen für eine kirchliche Eheschließung und der Hochzeitstermin geklärt werden können. Bitte treffen Sie erst nach dieser Klärung andere Terminabsprachen und -planungen.
Ringe
© Mediothek des Bistums Passau / Pfarrbriefservice.de
Für eine katholische Eheschließung muss mindestens einer der beiden Partner Mitglied der katholischen Kirche sein, das heißt, er darf nicht aus der Kirche ausgetreten oder mit einer entsprechenden kirchlichen Strafe belegt sein. Beide Partner dürfen noch nicht gültig katholisch verheiratet gewesen sein.
Mindestens einer der beiden Partner muss auf dem Gebiet der beiden Karlsfelder Pfarreien wohnen. Ist das nicht der Falle, so ist das Pfarramt Ihres Wohnsitzes zuständiger Ansprechpartner.

Für die kirchliche Eheschließung benötigen Mitglieder der katholischen Kirchen einen aktuellen Taufschein, den Sie bei Ihrem Taufpfarramt erhalten bzw. für das Stadtgebiet München im Erzbischöflichen Matrikelamt (Tel. 089-2137355). Taufscheine dürfen zum Hochzeitstermin nicht älter als sechs Monate sein.
Die Feier der Trauung kann in einem Wortgottesdienst oder als Brautmesse (Feier der Trauung innerhalb einer Eucharistiefeier) gestaltet werden; gerne dürfen Sie dabei bei der Gestaltung selber mitwirken. Den genauen Ablauf der Trauung wird der assistierende Geistliche (Priester oder Diakon) mit Ihnen im Traugespräch (Brautexamen) besprechen.
 
Anregung zur Gestaltung für die Trauung finden Sie hier.
Zur persönlichen Vorbereitung auf die Trauung legen wir Ihnen die Teilnahme an einem Ehevorbereitungskurs nahe.
Das Erbischöfliche Ordinariat hat hierzu verschiede Angebote.
 
Falls Sie von einem Ihnen bekannten Priester oder Diakon getraut werden wollen, kann dies gerne nach Absprache mit dem Pfarrer in einer unserer Kirchen geschehen.
 
Sollten Sie auswärts heiraten wollen, müssen Sie sich selbst um einen Geistlichen und um die Absprachen mit dem zuständigen Pfarramt bemühen.