Pfarrei St. Georg Ruhpolding

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding, Telefon: 08663/1766, St-Georg.Ruhpolding@ebmuc.de

Konzept - Kindergartenordnung - Elternmitteilungen

Einen Überblick über den Kindergarten St. Irmgard mit seinen pädagogischen Zielen und Inhalten finden Sie im Konzept und in der Kindergartenordnung.
Mit den Elternmitteilungen werden Sie immer über Aktuelles informiert.

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Coronazeit

ELTERNBRIEF

Sehr geehrte Eltern,
 
anbei möchte ich Ihnen einige Informationen an die Hand geben, damit Sie sich im Informationsdschungel bzgl. der Corona-Anweisungen besser zurecht finden können.
Diese Empfehlungen kommen vom Caritas-Verband der Erzdiözese München und Freising für Kindertageseinrichtungen.
 
Im Hinblick auf das weitere Infektionsgeschehen, möchte ich Sie bitten, Ihr(e) Kind(er) nicht in die Einrichtung zu bringen, wenn ein Familienmitglied Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatte (auch wenn das Kind selbst keinen Kontakt hatte), solange das Ergebnis des Corona-Tests der Kontaktperson noch nicht vorliegt.
Dies ist zwar nicht vom Gesundheitsamt vorgeschrieben, gilt aber als allgemeine Vorsichtsmaßnahme im Kindergarten!
 
Bitte beachten Sie auch:
Sollten strengere Regelungen durch das Gesundheitsamt angeordnet werden, ist die Betreuung im Kindergarten unter gewissen Voraussetzungen nur noch bis 14.00 Uhr möglich. In diesem Fall werden Sie aber umgehend informiert.

 
Mir ist bewusst, dass es schwierige Situationen geben wird, aber ich bitte Sie, helfen Sie mit, damit ein Ausbruch von Covid-19 und somit eine Schließung des Kindergartens verhindert werden kann.
 
Mit freundlichen Grüßen
Heidi Dufter
(Kita-Verwaltungsleitung)


FAQ für Eltern

1. Mein Kind hustet und niest? Welche Symptome sind nun „normal“, und bei welchen Symptomen muss ich an SARS-CoV-2 denken? Das ist nicht pauschal zu beantworten. Sie sollten immer dann Kontakt zum Kinder- oder Hausarzt aufnehmen, wenn ihr Kind ein anderes Verhalten als sonst zeigt und dieser Zustand z.B. über zwei Tage besteht. D.h. konkret:

• Hat Ihr Kind Fieber? Oder erhöhte Körpertemperatur ab 38 Grad?
• Hat Ihr Kind Symptome wie Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen?
• Hat Ihr Kind starke Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder
  unklaren Hautausschlag?
• Sie konnten die Symptome durch übliche Maßnahmen nicht lindern 
  und eine Besserung des Allgemeinzustandes ist nicht eingetreten, dann sollten Sie einen Arzt kontaktieren.

2. Soll ich nicht besser gleich in die Praxis fahren? Nein, es ist besser, wenn Sie erst telefonischen Kontakt mit der Praxis aufzunehmen. Die Mitarbeiter werden genau mit Ihnen besprechen, wie das weitere Verfahren ist. Einige Anfragen lassen sich sicher telefonisch klären und verhindern lange und unnötige Wartezeiten in der Praxis.

3. Wann muss ich Sorge haben, dass mein Kind an SARS-CoV-2 erkrankt sein könnte? Ein Laie kann nicht entscheiden, ob es Symptome der Covid-19-Erkrankung sind oder Infektionen durch sonstige Erreger. Daher ist es wichtig, sich folgende Fragen zu stellen: Gibt es einen Grund zur Sorge, dass es sich um eine SARS-CoV-2 Infektion handeln könnte? Stellen Sie sich dabei folgende Frage:
Sind die Infektionszahlen hinsichtlich SARS-CoV-2 in meinem Dorf/Stadt/Landkreis aktuell steigend?
War ich in den letzten Tagen in einer Risikoregion?
Hatte ich Kontakt zu einer Person, die an SARS-CoV-2 erkrankt ist?

Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten, sollten Sie Kontakt mit einem Kinder- oder Hausarzt aufnehmen. Bitte rufen Sie hierzu vorab an, ob und wann eine persönliche Vorstellung notwendig ist.

4. Wann macht es medizinisch Sinn, mein Kind auf SARS-CoV-2 testen zu lassen? Die Entscheidung, ob ein Test angeraten ist, trifft der Kinder- oder Hausarzt bzw. die Gesundheitsbehörde.

5. Mein Kind hatte morgens Krankheitszeichen, wie Husten und Schnupfen und nur ganz leichtes Fieber. Ich muss zur Arbeit und habe keine Betreuung für mein Kind. Darf ich das Kind in die Einrichtung bringen, weil es eigentlich nicht „wirklich krank“ wirkt? Nein, im Sinne der Gesamtverantwortung für die Gesellschaft und auch in Hinblick auf das Gesundheitsgeschehen, sollten Sie verantwortungsvoll handeln. Bringen Sie die Erzieher nicht in die schwierige Situation, entscheiden zu müssen, ob das Kind abgeholt werden muss. Damit ist weder Ihnen noch dem Kind geholfen. Die Einrichtungen können nur dann offenbleiben, wenn auch die Eltern durch Verantwortung mit unterstützen. Ihr Kind wird in zwei, drei Tagen wieder ganz fit sein und die Einrichtung kann dadurch kontinuierlich geöffnet bleiben.

6. Dürfen die Verantwortlichen der Kindertagesbetreuung Ausnahmen machen, aufgrund von individuellen Problemen in Einzelfällen? Nein. Die Verantwortlichen müssen sich an die Vorgaben der Ministerien halten. Es ist nachvollziehbar, dass es schwierige Situationen gibt. Vermeiden Sie jedoch im Sinn von allen Diskussionen mit den Verantwortlichen der Einrichtungen, da sich diese an die Vorgaben halten müssen. Nur im gemeinsamen Sinne können Ausbrüche und damit die Schließung von Kindertagesbetreuungen verhindert werden.

7. Wann ist ein Besuch der Kindertagesbetreuung wieder möglich? Bei gutem Allgemeinzustand und mindestens 48 Stunden nach Abklingen der Symptome und Fieberfreiheit. Eine Wiederzulassung ist ohne ärztliches Attest möglich.


Landratsamt Traunstein - Caritas - Erziehungsberatungsstelle in Bayern "Hilfetelefone"

Telefonische Kontaktmöglichkeiten für Eltern während der Coronakrise

Corona stellt uns alle vor neue Herausforderungen im Alltag. Die Beschulung der Kinder zu Hause, die häusliche Isolation und vor allem auch Zukunftsängste und  wirtschaftliche Einschränkungen durch z.B. Kurzarbeit belasten und machen uns zunehmend unsicher.
Für alle Eltern, die in dieser Ausnahmesituation ein offenes Ohr brauchen, sich eine Antwort auf Fragen des Alltags oder Unterstützung bei herausfordernden Erziehungssituationen wünschen, bieten wir eine kostenlose, unverbindliche und auf Wunsch anonyme telefonische Beratung an.

TELEFONISCHE BERATUNG FÜR ELTERN
Von Montag bis Freitag, in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr können Sie sich unter der 0861-988 77 610 beim Caritas Zentrum melden und eine Telefonnummer hinterlassen.
Sie werden dann schnellstmöglich zurückgerufen.
Noch Fragen? Weitere hilfreicher Kontakte bei Fragen und Anliegen:
Familienstützpunkte des Landkreises | www.familienstuetzpunkte-traunstein.com
Dort finden Sie auch eine Linkliste mit hilfreichen Tipps für Eltern!
Oder bei der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Traunstein unter der 0861-6116.
              
                                      
Pflegetelefon:
030 2017 9131
„Schwangere in Not“:
0800 404 0020
Elterntelefon (bundesweit):
0800 111 0550
„Gewalt gegen Frauen“:
0800 011 6016
Krisendienst Psychatrie:
0180 655 3000
„Nummer gegen Kummer“
für Kinder und Jugendliche:
116 111
Telefonseelsorge:
0800 111 0 111

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