Archiv der Meldungen unserer Pfarrei

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Ankündigungen unserer Pfarrei ab Ende Mai 2016.
Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche.

Mit Jesus auf dem Weg

Monatelang hatten sich 22 Kinder aus der Pfarrei Übersee mit Diakon Heiko Jung und mit Unterstützung ihrer Eltern in den verschiedenen Kommuniongruppen auf den Tag vorbereitet, an dem sie in der Eucharistiefeier zum ersten Mal den Leib Christi empfangen durften. Leitgedanke der Vorbereitungszeit war das Jesuswort: „Ich bin der Weg.“ Passend dazu hatten die Kinder unter Anleitung von Albert Schupfner jun. ein eindrucksvolles Labyrinthbild erstellt, das nun am rechten Seitenaltar der Kirche steht. Unter den Klängen der mächtigen Kirchenorgel, gespielt von Christian Dengler, geleiteten Kaplan Pater Andrei Mirt, Diakon Heiko Jung und der Altardienst die Kinder in einer feierlichen Prozession in die Pfarrkirche, die Mesner Simon Falkinger und Marianne Kreuz prächtig geschmückt haten. Am Licht der Osterkerze wurden die 22 Kommunionkerzen entzündet und vor dem Altar aufgestellt, bevor alle Kinder in einem Halbkreis um den Altar Platz nahmen. „Wer auf Jesus und seinen Weg schaut, ist unterwegs zu Gott,“ erklärte Übersees Diakon in seiner Predigtauslegung des Evangeliumswortes „Niemand kommt zum Vater denn durch mich“.


Singen mit Kindern

Singen macht gesund. Singen macht schlau. Singen macht glücklich. Singen verbindet, schafft Identität, baut Aggressionen ab und hilft gegen Angst. Die Liste der positiven Auswirkungen des Singens ließe sich noch weiter fortführen. Kinder wollen sich von Natur aus mitteilen. Das Singen unterstützt sie maßgeblich in ihrer Entwicklung. Sprache, Grammatik, Ausdrucksfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit werden dadurch erheblich verbessert bzw. trainiert.Mit am wichtigsten ist aber eines: Es soll Spaß machen.Es ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, dass in den Familien regelmäßig gesungen wird. Deshalb ist es unglaublich wichtig, dass es engagierte Menschen gibt, die in ihrer Arbeit mit Kindern das Singen fördern, denn singen ist eines der wichtigsten Instrumente der kreativen Ausdruckskraft und ein innerliches Gesundheits- und Wellnessprogramm für uns alle.Dem Arbeitsgebiet Volksmusik am Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik geht es auch darum, dass die reichhaltigen Liedschätze bayerischer und deutscher Volks- und Kinderlieder an die nächsten Generationen weitergegeben werden.

Irmengard vom Chiemsee

Nach drei Jahren Warten soll es jetzt 2023 endlich soweit sein: die Theatergesellschaft Bad Endorf führt vom 29. Mai bis 2. Juli „Irmengard vom Chiemsee“ in einer neuen Fassung auf.Die Theatergesellschaft ist mitten in den organisatorischen Vorbereitungen zu den Aufführungen und erhofft sich Interesse und Unterstützung beim Neustart der religiösen Aufführungen. Zum Glück steht Barbara Bichler immer noch für die Darstellung der Seligen Irmengard bereit, ebenso wie die Meisten der 80. Mitwirkenden. Das von Julia und Werner Hofmann neu geschriebene Stück zeigt die Königstochter Irmengard als Äbtissin, die gegen Armut und Ungerechtigkeit kämpft.Das Theaterstück greift damit die überlieferte Aussage: „In Irmengards Herrschaftsgebiet gab es keine Armen mehr“ auf. Es spannt zusätzlich den Bogen zur heutigen Verehrung der Seligen Irmengard. Aus den Danksagungen der Votivtafeln im Münster werden lebendige Geschichten in der Zeit Irmengards. Seit 1790, also seit 232 Jahren wird in Bad Endorf religiöses Schauspiel gezeigt. Das Theaterhaus in Bad Endorf fasst 500 Zuschauer, 10 Aufführungen sind geplant.









„Sammle meine Tränen in einem Krug“

Evangelische und katholische Christen aus Übersee und orthodoxe ukrainische Christen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat Zuflucht in Übersee gefunden haben, trafen sich am Jahrestages des russischen Überfalls auf die Ukraine zum gemeinsamen Gebet in der katholischen Pfarrkirche. Pfarrer Josef Heiß von der katholischen Stadtkirche Traunstein beklagte eingangs die unzähligen Toten, Verletzten, Traumatisierten und Geflüchteten. Gedanken und Gefühle der Ratlosigkeit, Erschöpfung, Wut und Verzweiflung bewegten die Menschen, die zum Friedensgebet zusammen gekommen seien. Es herrsche Angst vor den spürbaren und künftigen Folgen dieses Krieges. „Wie groß muss das Leid denn noch werden, bis wir Menschen endlich lernen, umzukehren und umzudenken?“  fragte Pfarrer Rudolf Scheller von der evangelischen Kirchengemeinde Übersee.  „Sind denn hunderttausende Tote und Millionen Flüchtlinge nicht genug?“. Neun Fürbitten in Deutsch und Ukrainisch  trugen all dieses  Leid ebenso vor Gott wie das gemeinsame Vaterunser in beiden Sprachen. „Seid gesegnet im langen Atem der göttlichen Liebe, der Friedenszuspruch des auferstandenen Christus sei eure Kraft und euer Auftrag,“ beteten die beiden Pfarrer gemeinsam zum Schlusssegen der ökumenischen Liturgie.

Helferschulung für Demenz und Alltagsbegleitung

Der Helferkreis Demenz und Alltagsbegleitung des Caritas-Zentrums Traunstein hat sich die Aufgabe gestellt, für Betroffene und ihre Angehörigen durch Stundenweise Betreuung zu Hause, ein stückweit Entlastung und Freiraum zu schaffen. Diesen Helferkreis von derzeit 35 Helfern möchten wir gerne erweitern. Wenn Sie Interesse und Zeit haben, Pflegende Angehörige stundenweise zu entlasten, dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere Helfer werden in den Pfarreien und Gemeinden wohnortnah nach ihren zeitlichen Möglichkeiten eingesetzt.Helferschulung für Demenz und Alltagsbegleitung5 Schulungstage: jeweils ganztägig von 9 -16 Uhr:21.09.2023;  22.09.2023;  27.09.2023;  28.09.2023 ; 29.09.2023Schulungsraum des Caritas-Zentrums; Raum E 006,  Herzog-Wilhelm-Str. 20, 83278 TraunsteinTeilnahmegebühr: 90€Wer sich bereit erklärt für mindestens 1 Jahr beim Helferkreis mitzuwirken, bekommt die Schulungskosten durch die Caritas erstattet.



Einladung zur Teilnahme am Hospiz-Grundseminar

Der Ambulante Hospizdienst der Caritas veranstaltet ein neues Grundseminar „Lebensbegleitung für Sterbende“ab dem 13.3.23 im Pfarrheim Hl. Kreuz Traunstein. An acht Abenden wendet er sich an alle interessierten Bürger, die sich mit denThemen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen möchten. Die Teilnehmerlernen die verschiedenen Aspekte der Sterbebegleitung kennen. Durch dieAnnäherung an die eigene Endlichkeit, die eigenen Abschiede und Verluste kannerspürt werden, wie eigene Trauer erkannt wird, um fähig zu sein, auch fremdeTrauer zu begleiten. Es kann eine Vorstellung von den Bedürfnissen schwerkrankerund sterbender Menschen und ihrer Angehörigen entstehen. Verschiedene erfahreneFachreferenten zeigen auf, wie es möglich ist, auf diese unterschiedlichenBedürfnisse einzugehen.Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zur Sterbebegleitung kann wachsen undgefestigt werden durch-       die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit,      die Entwicklung einer eigenen Haltung zu den Themen Sterben, Tod, Trauer-       das Kennenlernen von Unterstützungsmöglichkeiten für Schwerstkranke,       Sterbende und Trauernde.


Pfarrei Übersee begrüßt Pfarrer Roider

Angeführt von den beiden Fahnen der katholischen Frauengemeinschaft und der Marianischen Männerkongregation nahm auch eine Abordnung der kirchlichen und der politischen Gemeinde Übersee an der Amtseinführung von Pfarrer Konrad Roider in St. Oswald, Traunstein, teil. Die Pfarrei Übersee ist zwar eigenständig und gehört kirchenrechtlich nicht zur Stadtkirche Traunstein, aber Pfarrer Roider leitet in Personalunion als Pfarradministrator auch die Pfarrei Übersee. Auf diesen Umstand wird eigens in der Ernennungsurkunde von Kardinal Marx für Pfarrer Roider hingewiesen, die zu Beginn der Amtseinführung von Übersees Diakon Heiko Jung feierlich verlesen wurde. Deshalb waren der 1. Bürgermeister Herbert Strauch und der 3. Bürgermeister Wolfgang Hofmann ebenso zu den Feierlichkeiten nach Traunstein gekommen wie die Vertreter der Überseer Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und der Mitarbeiter der Pfarrei sowie weitere Angehörige der Kirchengemeinde. „Als Pfarrer kann ich die Arbeit nicht allein machen, ich bin auf Sie alle angewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle zusammenstehen“, meinte Pfarrer Roider in seiner Predigt und meinte damit auch die Mitglieder seiner Überseer Kirchengemeinde St.

Überseer Erstkommunionkinder im Gottesdienst eingeführt

Vier weiße Kerzen mit den Namen von 22 Mädchen und Buben brannten beim Sonntagsgottesdienst zusätzlich am Altar und wiesen darauf hin, dass sich derzeit 22 Kinder aus der katholischen Pfarrei Übersee unter Anleitung von Diakon Jung und tatkräftiger Unterstützung durch die Eltern in vier Gruppen auf ihre Erstkommunion vorbereiten. Diakon Jung und Pfarrvikar Christoph Zirkelbach hießen sie und ihre Eltern und Familien in der Kirchengemeinde herzlich willkommen. Zu dieser Begrüßung hatten sich auch die Mitglieder von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat im Altarraum eingefunden. „Der Schlüssel zum Verständnis der Gebote Gottes ist die Liebe zu Gott und den Menschen“, sagte Zelebrant Zirkelbach in Auslegung des Sonntagsevangeliums in seiner Predigt. Aktiv in der Liturgie beteiligen konnten sich die Kinder beim Vortragen der Fürbitten und beim gemeinsamen Beten des Vaterunsers, wozu alle Mädchen und Buben sich an den Händen fassten und einen Kreis um den Altar bildeten. Anschließend wurden sie von Zelebrant und Diakon einzeln mit dem Kreuzzeichen gesegnet. Die mitreißenden modernen Kirchenliedern begleitete Birgit Detsch am E-Piano und vermochte es, Erwachsene und Kinder in einen lebendigen Gesang mitzunehmen.


Weltweite Solidarität

In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen am ersten Freitag im März zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf. Heuer ist es der 3. März. Die Vorschläge für die Gestaltung des Gottesdienstes kommen dabei jedes Jahr aus einem anderen Land der Erde. In diesem Jahr wurden die Texte und Lieder von Frauen aus Taiwan ausgesucht.Auch die Überseer Frauen und Mädchen sind mit dabei. Wir laden deshalb alle, die sich an der Vorbereitung beteiligen möchten ein, am Mittwoch, den 8. Februar um 16.30h ins katholische Pfarrzentrum zu kommen. Neben Informationen zu Taiwan, Kennenlernen der Lieder und Besprechen des Ablaufs des Gottesdienstes und des Festes danach gibt es auch Rezepte aus der köstlichen Küche des Landes.Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Am 3. März werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen.

Hast Du Lust gemeinsam zu Singen...Spaß zu haben... ...einen Auftritt vor Publikum zu haben?

Wir, das sind Anita Falkinger, Marina Wagner, Lisa Keller und Bine Wallner - 4 Musik- und Singbegeisterte Mamas, laden Euch zum gemeinsamen Singen als Chor ein.Was ist geplant!? Projektbezogen wird eine Info in der Gemeindezeitung veröffentlicht, zu der Dich Deine Eltern bei uns anmelden können (für jeden Auftritt separat). Der Auftritt und die Probentermine stehen schon vor der Anmeldung fest, um gut einschätzen zu können, ob Du die Proben zuverlässig und ernsthaft besuchen kannst. Unsere „Auftrittsmöglichkeiten“ sind vielfältig und bunt. Kindergottesdienste, weltliche und religiöse Feste in der Gemeinde Übersee, Auftritte bei Seniorennachmittagen, und und und! Und falls Dir ein toller Name für unseren Chor einfällt, lassen wir uns gerne in der ersten Probe von Euren Vorschlägen überraschen ;-)Sei dabei bei unserer Premiere.......Projekt: Mitgestaltung des Gottesdienstes zur 1. heiligen Kommunion (mit Band) Musikalische Gesamtleitung Birgit DetschAuftritt: am Samstag 6.5.2023 um 10 Uhrin der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus in ÜberseeProbenort: Kath.

Predigttext Requiem für Benedikt XVI am 04.01.23

Predigttexte Phil 3,20-21/Joh 21,1.15-19Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!Das Requiem, das Eingangslied im Gottesdienst für die Verstorbenen, enthält tröstliche Gedanken über das Sterben und den Tod.„Requiem aeternam dona eis, Domine“, so beten wir – „Herr, gib den Verstorbenen die ewige Ruhe.“Der hl. Augustinus – einer der vier lateinischen Kirchenväter, mit dessen Denken sich Benedikt seit seinem Studium intensiv beschäftigte -, schreibt zu Beginn seiner Selbstbiographie das bekannte Wort: „Du hast uns für dich geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“ Augustinus hält Rückschau auf sein Leben, auf seinen äußeren und seinen inneren Lebensweg. Doch dann schaut er in die Zukunft und schließt den Rückblick mit einem Gebet: „O Herr und Gott, schenke uns nun auch den Frieden, den Frieden der Ruhe, den Frieden des Sabbats, des Sabbats ohne Ende.“Unser Leben sieht viele Morgen und viele Abende. Es hat selbst einen Morgen und einen Abend. „Der siebente Tag aber“, so schreibt Augustinus, „hat keinen Abend und keinen Niedergang, weil du ihn geheiligt hast, auf dass er immerdar dauere.

Irmgard Rosenuber zu Grabe getragen

„Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert, preist sie für den Ertrag ihrer Hände“, diese Bibelstelle aus dem Buch der Sprichwörter im Alten Testament hatte Pfarrer Christoph Zirkelbach als Lesung für das Requiem für Irmgard Rosenhuber ausgewählt. Am 7.Januar 2023 hatte sie in ihrem 91.Lebensjahr für immer ihre Augen geschlossen, zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Ehemanns Herbert, betrauert von ihren drei Kindern und ihren zahlreichen Enkeln und Urenkeln. Auf dem Küchentisch lägen noch ein Paar Socken, die die Verstorbene nicht mehr habe fertig stricken können, berichtete der Pfarrer in seinem Nachruf, nachdem  sie über viele Jahre ihre große Familie, ihre Freunde und ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Kirchenchor Übersee mit Selbstgestrickten versorgt habe. „Seelig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden“, dieser Satz Jesu aus der Bergpredigt, die das Lebensprogramm eines Christen ausmache, treffe gerade auf  Irmgard Rosenhuber zu. Mit 4 Schwestern sei sie in Übersee in der Schreinerfamilie ihrer Eltern Josef und Maria Hofmann aufgewachsen.

Übersee nahm Abschied von Jakob Haumayer

„Jakob Haumayer hatte gewiss kein einfaches Leben, aber er war immer ein glücklicher Mensch“, fasste Pfarrer Christoph Zirkelbach beim Requiem in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus die Vita des Verstorbenen zusammen. Der „Jak“, wie er von vielen im Dorf gerufen wurde, wurde in dieser Gemeinde geboren, verbrachte sein ganzes 93 Jahre währendes Leben in Übersee und auch starb auch hier. In der Kriegs- und Nachkriegszeit musste der Haumayer Jak hungern, einen seiner Brüder verlor er durch einen Unglücksfall, dem Fronteinsatz noch in den letzten Wochen des 2. Weltkrieges entging er nur knapp, weil er dazu zu klein und schmächtig war, und in seinem weiteren Leben verloren er und seine Frau Anni ihren einzigen Sohn Jakob  durch einen Motorradunfall. Nach Abschluss der Volksschule lernte Jakob Haumayer das Handwerk des Huf- und Wagenschmiedes und wechselte 1951 zum Wasserbeschaffungsverband Übersee, bei dem er sein ganzes weiteres Berufsleben bis zur Berentung 1987 blieb, zuletzt 17 Jahre als Geschäftsführer. In dieser Zeit schloss er ungezählte Überseer Häuser an die zentrale Wasserversorgung an.


Am 15. Januar ist wieder Filmsonntag

Gezeigt wird die Tragikomödie „Honig im Kopf“, die in humorvoller Weise das ernste Thema „Demenz“ aufgreift. Die elfjährige Tilde (Emma Schweiger) kann sich nicht damit abfinden, dass ihr geliebter Großvater (Dieter Hallervorden) wegen seiner zunehmenden Vergesslichkeit und der damit verbundenen Belastung der Familie in ein Pflegeheim kommen soll. Sie entführt ihn auf eine erlebnisreiche Reise, die ihm seinen größten Wunsch erfüllen soll: noch einmal Venedig sehen. Die deutsche Film- und Medienbewertung hat dem Film die Auszeichnung „Prädikat wertvoll“ verliehen. In der Begründung heißt es: „Es ist unmöglich, beim Anblick Emma Schweigers als Tilda nicht berührt zu sein. Ihr offenes und herzliches Wesen bestimmen den Film, der geschickt die Balance zwischen tragischen und komischen Momenten hält. Dieter Hallervorden als Opa liefert mit seiner rührend ehrlichen und authentischen Darstellung eines an Alzheimer erkrankten Menschen eine große Leistung und bildet mit Emma alias Tilda ein Spitzenteam. Wie immer kann Til Schweiger auf ein starbesetztes und spielfreudiges Ensemble setzen, wo jeder seine Rolle mit Überzeugung und großer Lust verkörpert.