Diözesanverband der Mesnerinnen und Mesner

im Erzbistum München und Freising e. V.

Wolfratshausen Dekanat Wolfratshausen


Foto Dekanatsl. WOR
Margit-Martina Maier-Marth

Dekanatsleiterin des Bezirkes

Margit-Martina Maier Marth
Dammfeld 7
82541 Münsing
Telefon: 08171/217933
Email: maier-marth@t-online.de
Pfarrei: St. Michael, Degerndorf

Bezirkstreffen 2022

30. Mai 2022

Gruppenfoto

Treffen der Mesnerinnen und Mesner im Dekanat Wolfratshausen

Wer am 30. Mai um 14.00 Uhr in die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Münsing hineingeschaut hätte, wäre in eine besondere Andacht geraten. Knapp fünfzehn Mesnerinnen und Mesner aus dem Dekanat Wolfratshausen kamen zu diesem feierlichen Auftakt ihres jährlichen Bezirkstreffens zusammen. Ein Dank gilt hier der Organistin Frau Hofner, welche spontan für uns die Andacht auf der Orgel begleitete.

Nach der Andacht wurde dem Kirchenpfleger Robert Müller eine etwas andere Art der Kirchenführung abverlangt. Der Focus der Teilnehmer/innen lag nämlich nicht auf dem vertraut Historischen, sondern ging in eine ganz andere Richtung. Die Mesnerinnen und Mesner interessierten sich schon von aus beruflicher Sicht vielmehr dafür, welche Kirchenheizung verbaut wurde, wie Staub- und Ruß-Verwirbelungen minimiert werden, welche Erfahrungen mit den Architekten des Ordinariats gemacht wurden und ähnlichem.

Im Anschluss an diese „Fortbildung“ begann die eigentliche Sitzung im Pfarrheim In einer lockeren und gelösten Stimmung bei Kaffee und Kuchen. 
Nachdem alle offiziellen Tagesordnungspunkte „abgearbeitet“ waren, nutzten die Mesnerinnen und Mesner die Gelegenheit, sich ausgiebig über besonders lustige oder ungewöhnliche Begebenheiten in den eigenen Kirchen auszutauschen. Außerdem kamen sie über Themen, wie zum Beispiel außergewöhnliche Wünsche von Festgesellschaften und Zelebranten, dem Umgang mit Anfragen von Touristen, Anwohnern, denen der Glockenschlag zu laut sei und die Frage, mit welchen Mitteln die jeweiligen Kollegen Diebstähle aus dem Opferstock verhindern, ins Gespräch.
 
Alle Anwesenden waren so in ihrem höchst interessanten Austausch versunken, dass dabei beinahe der Beitrag des Diözesanleiters Edward Kadoch untergegangen wäre. Man spürte einfach, wie sehr dieses Fachsimpeln unter Kolleginnen und Kollegen in den letzten Jahren gefehlt hatte. Besonders merkte man es daran, dass viele deutlich länger blieben als sonst und sich mit einem Lächeln im Gesicht auf den Heimweg machten.