Neben der Pfarrgemeinderatswahl stehen in diesem Jahr, nur eine Woche später am 8.3.2026, die
Kommunalwahlen in Bayern an. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Sie auch hier Position beziehen:
gegen menschenverachtende Töne in der Politik und
für demokratische Teilhabe.
Demokratie ist nichts Abstraktes. Demokratie lebt – hier und jetzt –, ganz besonders „vor Ort“, in unseren Gemeinden, in unseren Städten und Dörfern, dort, wo das tägliche Miteinander geschieht: Wie wir wohnen, wie wir unser Umfeld gestalten, wie wir füreinander Sorge tragen, das entscheidet sich in der Kommune. Gerade dort, im nahen Umfeld, wird deutlich, was Demokratie bedeutet – und was sie bewegen kann.
Deshalb bitte ich Sie: Werden Sie in Ihrem Umfeld Demokratie-Botschafter:in, werben Sie für die Wahrnehmung des Wahlrechts. Unsere kürzlich erschienene Demokratiefibel macht deutlich:
Glaube und Demokratie gehören zusammen. „
Christ:in sein heißt politisch sein“ – dieser Satz ist kein frommes Lippenbekenntnis, sondern ein Auftrag. Demokratie, Menschenwürde, Solidarität – all das ist tief verwurzelt in unserer christlichen Tradition und in der Soziallehre der Kirche.
Gerade die Pfarreien können hier eine Brücke sein: Als verlässliche Partnerinnen der Kommunen, weil sie oft nah dran sind an brennenden Fragen – Wohnraum, Senioren- oder Jugendhilfe, Integration, Nachbarschaft, Gemeinschaft. Kirche und Kommune haben ein geteiltes Anliegen: Den gemeinsamen Lebensraum so zu gestalten, dass Menschen dort ein gutes Leben haben.
Lassen Sie uns zeigen, dass Christ:innen sich für ein demokratisches Miteinander aus Überzeugung einbringen.
Hier finden Sie Empfehlungen zur Wahl mit christlichem Blick.