Illustration Pfarrei
Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Impulstage am 23.04. (Freising) und 04.06. (Rosenheim)


Die Impulstage wollen Lust machen, anregen, begeistern: mit Kurzreferat zur Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsene | Impulse, wie Neues ausprobiert werden kann| Bestärkung, der eigenen Begeisterung zu trauen | spannende Workshops: www.dioezesanrat-muenchen.de/traum-raum-kirche
Hans Tremmel

Tief betroffen von Erdbeben in Ecuador

Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, reagiert bestürzt auf das Erdbeben in Ecuador: „Das Leid der Ecuadorianer geht uns sehr nahe. Unter den Opfern könnten Freunde sein, Menschen, denen wir bei den vielen Besuchen begegnet sind.“ Mit Ecuador verbinden die Gläubigen im Erzbistum laut Tremmel „konkrete Gesichter und Begegnungen“. Mit den ecuadorianischen Partnern und Freunden teile man „Freude und Leid und den Glauben an die befreiende Botschaft Jesu Christi. Wir fühlen mit ihnen und beten für sie!“ [Weiter]

Hinweis: Alex Sitter verbreitet Informationen über https://www.facebook.com/cooperacionfraterna/. Infos gibt es auch über: https://www.facebook.com/abteilung.weltkirche.muenchen 

Gebetsgemeinschaft: Als Zeichen der Verbundenheit laden wir ein zum gemeinsamen Gebet für die Opfer,... deren Familien und Betroffenen des Unglücks: Mittwoch, 20. April: Mittagsgebet im Münchner Dom, um 12 Uhr.

Hans Tremmel

Tremmel: Nicht von Terrorangst lähmen lassen

Angesichts wachsender Terrorgefahr warnt Hans Tremmel, vor einer Angststarre in Europa. „Wenn wir uns von der Angst lähmen und beherrschen lassen, wenn wir alles meiden, was uns als Menschen kollektiv Freude macht – Konzertbesuch, Katholikentag oder Fußball-EM –, wenn wir einander und den Fremden angstbesetzt begegnen, dann haben die verblendeten Fanatiker tatsächlich gesiegt“, schreibt der Vorsitzende des Diözesanrats in einem Beitrag für die Münchner Kirchenzeitung vom 17. April. Gleichzeitig aber müsse man sich mit dem Terror und seinen Ursachen auseinandersetzen, betont er: „Wir können nicht länger so tun, als ginge es uns nichts an.
 [Wortlaut Kolumne]

Flucht und Asyl

„Einseitiger und etwas diffuser Integrationsbegriff“

Der Diözesanrat hat eine kritische Stellungnahme zu dem von der Bayerischen Staatsregierung verfassten Entwurf für ein Integrationsgesetz vorgelegt. Dem Text liege eine „sehr statische Vorstellung von der Wertebasis einer Gesellschaft“ zugrunde.  [Pressemitteilung] | [Wortlaut der Stellungnahmen]

Vatikanum

Berufungen sind überall - Texte und Impulse

Am 17. April 2016 begeht die katholische Kirche den diesjährigen Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Auch „Laien“, d.h. alle Frauen und Männern aus dem Kirchenvolk, haben eine Berufung: alle sind begabt, niemand ist unbegabt ...
 [Weiter]

Alois-Glueck_2

Flucht und Migration als globale Herausforderung

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Stimmen der Zeit widmet sich in drei Beiträgen dem Themenbereich Flucht und Asyl. Der ehemalige Präsident des ZdK, Alois Glück, stellt Flucht und Migration in den größeren Zusammenhang von Globalisierung: Die Welt muss lernen, sich als internationale Schicksalsgemeinschaft zu verstehen [weiter]. Im Editorial denkt Johannes Müller SJ über Fluchtursachen nach [weiter]. Epiphane Kinhoun SJ bringt eine afrikanische Perspektive ein. Kinhoun lehrt an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Management der Katholischen Universität Zentralafrikas in Yaoundé/Jaunde, Kamerun [weiter].

Hans Tremmel

Tremmel: „Gesellschaft auf humanitärem Kurs halten“

Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, hat Kritik am Einsatz der Kirchen für Flüchtlinge zurückgewiesen. „Es ist beleidigend, wenn ich Politiker reden höre, die uns ‚Kirchenleute‘ lächerlich machen wollen, weil wir nach wie vor dezidiert eine humane Flüchtlingspolitik unterstützen“, so Tremmel am Samstag, 12. März, bei der Vollversammlung des Diözesanrats in Neubiberg, Landkreis München.     
[Pressemitteilung]
 [Wortlaut des Berichts]

pax christi

Grundzüge christlicher Friedensethik

Das Thema der Frühjahrsvollversammlung am 12. März lautet Dienst am Frieden - Wir schaffen das.  [Zusammenstellung von Texten und Links zum Thema]

Würzburger Synode

Synodennewsletter: Kirche für und mit den Menschen

Die fünfte Ausgabe unseres Synodennewsletters ist erschienen - mit einem Text aus dem Synodenbeschluss "Pastorale Strukturen". Autor ist Gotthard Dobmeier.  [Weiter]

Hans Tremmel

Tremmel: Europa muss „Wiege der Menschlichkeit“ werden

Laut Hans Tremmel ist für die Bewältigung der Flüchtlingskrise „eine starke Europäische Union" nötig, "die bereit ist, die Lasten gerecht und subsidiär zu verteilen, und die sich nicht verbal oder gar mit Todesstreifen gegen die Not der Menschen abschottet“. Es seien „gewaltige Kraftanstrengungen“ nötig, „um die Welt zu befrieden, Versöhnung zu leisten, das Chaos zu beseitigen und zu möglichst vielen Menschen wenigstens einen bescheidenen Wohlstand zu bringen“, so der Vorsitzende des Diözesanrats in einem Beitrag für die Münchner Kirchenzeitung vom 14. Februar. Christen sollten die politischen Verantwortungsträger in ihrem proeuropäischen Kurs „redlich unterstützen“. [Pressemitteilung]
 [Wortlaut]

Pater Kammerl

Trauer um Peter Kammerl

Der Diözesanrat der Katholiken trauert um Peter Kammerl. Das Mitglied des Sachausschusses Kommunalpolitik ist nach schwerer Krankheit im Alter von 52 Jahren verstorben. Geprägt durch die Katholische Landjugendbewegung waren Bürgerbeteiligung, Agenda 21, Regionalentwicklung und Energiewende Themen, für die Peter Kammerl nachhaltig kämpfte. In den von den Kreisbildungswerken angebotenen Kursen "Fit für den Gemeinderat" führte er neu gewählte Kommunalpolitiker(innen) in ihr Amt ein.  Der Diözesanrat verliert mit Peter Kammerl einen wichtigen Ideengeber und Gesprächspartner. Seinen Angehörigen und Freunden sprechen wir unser Beileid aus. Die Beerdigung findet am kommenden Donnerstag, 11. Februar 2016, um 10 Uhr in Edling (bei Wasserburg) statt.

Katholikentag 2016

Erzbistum startet Vorbereitungen für Katholikentag

"Fünf Schritte auf dem Weg nach Leipzig“ - so der Titel einer Broschüre, mit der der Diözesanrat zusammen mit dem EOM zur Vorbereitung auf den Katholikentag in Leipzig einlädt. Neben dem Modell eines Wortgottesdienstes zum Leitwort „Seht, da ist der Mensch!“ finden sich darin Anregungen zur Bibelarbeit und Pilgerziele.  [Weiter]

Flucht und Asyl

Dank des Katholikenrates der Region München für Engagement für Flüchtlinge

Der Vorstand des Katholikenrates der Region München dankt den Pfarrgemeinderäten und den zahlreichen Ehren- und Hauptamtlichen in den Pfarrgemeinden in der Stadt München und in den Gemeinden der Landkreise in der Seelsorgsregion München für die großartigen und vielfältigen Hilfen für die Flüchtlinge. Auch den politischen Verantwortungsträgern in der Region München gilt der Dank des Katholikenrates für ihre Anstrengungen verbunden mit der Bitte, darin nicht nachzulassen. [Dank im Wortlaut PDF] 

Flüchtlingen helfen

Tremmel fordert Ausweitung des Flüchtlingsbegriffs

„Leib und Leben nicht nur durch Verfolgung und Folter, sondern auch durch Hunger und Armut bedroht." [Pressemitteilung] | [Den gesamten Beitrag lesen]

Martin Schneider

Was haben Flüchtlinge mit Katastrophen zu tun?

Vielen fällt es schon gar nicht mehr - die um sich greifende Angewohnheit, Flüchtlinge mit Wellen und Strömen zu vergleichen. Auf die Spitze getrieben hat es ja jetzt Wolfgang Schäuble mit dem Lawinen-Vergleich. Dr. Martin Schneider, theologischer Grundsatzreferent des Diözesanrats, hat bereits im August in einem Beitrag für die Tagespost die Verwendung von Katastrophenszenarien in der Flüchtlingsdebatte zum Ausgangspunkt einer kurzen Analyse gemacht. [Hier zum Text]

Dr. Walter Bayerlein

Walter Bayerlein feiert 80. Geburtstag

Walter Bayerlein, einer der maßgeblichen Gestalter des demokratisch legitimierten Laienapostolates in Deutschland, vollendet am Freitag, 11. Dezember, sein 80. Lebensjahr. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, bezeichnet Bayerlein als „außerordentlich wichtigen Impulsgeber des deutschen Laienapostolats“. Bayerlein lebe den „ernsthaften, auf Mit-Entscheidung drängenden Dialog zwischen Bischöfen, Priestern und Laien“ vor [Weiter]


Ausgewählte Texte von Walter Bayerlein

["Ich begann, auf meine Kirche richtig stolz zu sein" - Konzilserinnerung | PDF]

[Referat vom 12. Juni 2013 in Schloss Fürstenried, Themen: Zweites Vatikanisches Konzil, Würzburger Synode, Julius Kardinal Döpfner | PDF]

[Zusammenstellung und Interpretation von Grundlagentexten für die Rätearbeit (aus Handbuch für Pfarrgemeinderäte) | PDF]
Robert Schumann

Diözesanrat für Seligsprechung von Robert Schuman

Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, bittet in einem Schreiben an die Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsprozesse darum, den von der Diözese Metz angestrengten Seligsprechungsprozess von Robert Schuman, Gründervater der Europäischen Union, zu befördern. Tremmel greift damit eine Initiative der Partnerschaftsgruppe im französischen Bistum Évry-Corbeil-Essones, Partnerbistum der Erzdiözese München und Freising, auf. [Pressemitteilung]

Eifelturm

Diözesanrat spricht französischem Partnerbistum Mitgefühl aus

Der Diözesanrat hat den Gläubigen in der französischen Partnerdiözese Évry-Corbeil-Essones und allen französischen Bürgern nach den Anschlägen von Paris sein Mitgefühl ausgesprochen. „Wir sind bestürzt und entsetzt über diese unfassbaren Gewalttaten“, so der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel: „In Gedanken und im Gebet sind wir bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Wir denken auch an jene, die durch die Anschläge verletzt oder traumatisiert wurden.“ [Weiter]

Hans Tremmel

Kolumne: Altersweisheit für alle

In seiner aktuellen Kolumne für die Münchner Kirchenzeitung wünscht der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, allen kirchlich Verantwortlichen und allen Gläubigen die "Altersweisheit" von Papst Franziskus. Diese könne "zu einem besseren, realistischeren Blick auf die Welt und die Zeichen der Zeit verhelfen". [Wortlaut Kolumne]

Das offene Fenster. Konzilstexte für heute

Broschüre: Das offene Fenster - alle Konzilsnewsletter

Von Ostern 2014 bis Ostern 2015 veröffentlichte der Diözesanrat alle vier Wochen einen kurzen Text aus dem Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils. Unter dem Motto "Das offene Fenster" wurde dazu ermutigt, aus dem Geist des Konzils heraus unsere Zeit, unsere Welt und unsere Kirche mitzugestalten. Die Beiträge stießen auf eine überaus positive Resonanz. Einige Tage bevor wir uns an das Ende des Konzils vor 50 Jahren erinnern (8. Dezember), sind alle Impulse in einer Broschüre erschienen. Das Heft kann kostenlos bestellt bzw. downgeloaded werden. Die Impulse eignen sich unter anderem für  den Einstieg in Sitzungen und Besprechungen. Die Broschüre ist zudem ein schönes Geschenk. [Bestellung und Download]

Cover Zeitzeugenbuch

Buch: Zeitzeugen erinnern sich an das Konzil

Vielen kennen es, einigen fehlt es noch im Bücherschrank und für andere ist es das passende Geschenk - unsere Sammlung von Zeitzeugenberichten zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Vor 50 Jahren endete das Konzil. Unser im St. Michaelsbund erschienenes Buch ist eine wahre Schatzgrube an Erinnerungen, Interpretationen, Impulsen, Anekdoten und Begriffsklärungen. Wir bieten es nun zu einem Sonderpreis an: für 4.90 € kann es unter vertrieb@st-michaelsbund.de bestellt werden. [Inhaltsverzeichnis und Leseproben]

Hans Tremmel

Tremmel fordert in Brief an Parlamentarier Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe

Der Diözesanrat hat sich für ein strafrechtlich bewehrtes Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe ausgesprochen. Entwicklungen, durch die die Beihilfe zum Suizid zu einem Dienstleistungsangebot werden könnte, müssten unterbunden werden, heißt es in einem Brief von Dienstag, 3. November, mit dem sich der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, an die Abgeordneten des Bundestages aus der Erzdiözese wendet.  [Pressemitteilung] | [Wortlaut Brief | PDF]. Unter www.dioezesanrat-muenchen.de/sterbebegleitung Seiten finden Sie auch eine Zusammenstellung unserer Wortmeldungen zum Streit um Suizidbeihilfe.

Versöhnung zwischen dem Gewissen des Einzelnen und der Lehre der Kirche möglich

Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, hat den Abschlussbericht der soeben beendeten Weltbischofssynode zum Thema Ehe und Familie positiv bewertet. Besonders lobte Tremmel, dass in dem Text das Gewissen des Einzelnen sehr ernst genommen werde: [Pressemitteilung]
[ZdK-Präsident Alois Glück: Weltbischofssynode hat Kirche verändert]

Vollversammlung zum christlich-muslimischen Dialog

„Migration aktiv mitgestalten“
Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, hat in seinem Bericht zu einer „gemeinsamen Kraftanstrengung“ aufgerufen, um die aktuellen Herausforderungen durch die Flüchtlinge zu meistern, und zugleich langfristige Strategien gefordert, um Migration aktiv gestalten zu können. [Pressemitteilung] | [Wortlaut Bericht PDF]

Beschluss: Apell an die Pfarrgemeinden, weitere geeignete Gebäude für die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen
[Wortlaut]

Studienteil zum Zusammenleben von Christen und Muslimen
Die rund 180 Teilnehmer diskutierten unter dem Titel „So nah und doch so fremd. Annäherung an unsere muslimischen Nachbarn“ über die langfristige Integration von Muslimen und Möglichkeiten der Begegnung zwischen Christen und Muslimen. Gönül Yerli, Vize-Direktorin der Islamischen Gemeinde Penzberg, und Andreas Renz, Leiter des Fachbereichs Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München, informierten über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe. In Arbeitsgruppen befassten sich die Delegierten unter anderem mit interreligiösem Lernen in Kindergärten, dem Umgang mit Vorurteilen und fundamentalistischen Strömungen in den Religionen sowie interreligiösen Bezügen in der Flüchtlingsarbeit.
[Programm PDF]
Logo Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising

Diözesanrat hat ein neues Logo

Mit der Vollversammlung führte der Diözesanrat auch ein neues Logo ein. Es zeigt ein weißes Kreuz auf einem blauen Kreis und symbolisiert damit das Wirken des Diözesanrates in Welt und Gesellschaft auf der Grundlage des christlichen Glaubens.  [Erläuterung und Varianten]

Leben bis zuletzt

Diözesanrat zeigt Möglichkeiten der Sterbebegleitung auf

Mit der Broschüre „Leben bis zuletzt“ will der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising Möglichkeiten der Begleitung im Sterben aufzeigen. „Unser Glaube drängt uns, uns für die Würde des Menschen in allen seinen Lebensphasen einzusetzen“, begründet der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, das Engagement.  www.dioezesanrat-muenchen.de/sterbebegleitung

Würzburger Synode

Synodennewsletter: Weg in die Armut

Die erste Ausgabe unseres Synodennewsletters ist erschienen - mit einem Text aus dem Synodenbeschluss "Unsere Hoffnung": "Weg in die Armut". Autor ist Bernhard Utters.  [Weiter]

Würzburger Synode

Alle vier Wochen - Synodentexte für heute

Unter dem Titel „Kirche geht auch anders - Synodentexte für heute“  erinnern wir ab 1. Oktober 2015 alle vier Wochen an einen Text der Würzburger Synode - im Stil des beliebten Konzilsnewsletters. Mehr dazu in der Ankündigung und Einführung von Hans Tremmel und Martin Schneider. Über interessierte Leserinnen und Leser freuen wir uns. [Weiter]

Tremmel zieht positive Bilanz des Gesprächsprozesses

Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, hat eine positive Bilanz des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz gezogen, der am Freitag und Samstag, 11. und 12. September, mit einem Treffen in Würzburg zu Ende gegangen ist. „Wir haben eine neue, positive Gesprächskultur erreicht, und ich hoffe und erwarte, dass wir dieses Niveau zukünftig beibehalten“, sagt Tremmel. Auch über schwierige Themen sei offen und respektvoll diskutiert worden.  
[Pressemitteilung und Download Abschlussbericht]

Erzdiözese bei Gesprächsforum der Bischofskonferenz vertreten

Neun Delegierte aus Erzbistum München und Freising bei Abschlussveranstaltung in Würzburg. [Pressemitteilung] 

Gerhard Lux

Diözesanrat trauert um Gerhard Lux, Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer

Der Diözesanrat der Katholiken trauert um Gerhard Lux, Vorsitzender der Diözesangruppe des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) und Mitglied im Diözesanrat der Katholiken. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, würdigt den am Donnerstag, 9. Juli, im Alter von 56 Jahren gestorbenen Lux als „hochkompetenten und engagierten Fachmann und äußerst sympathischen und vertrauenswürdigen Gesprächspartner“. [Nachruf]

Hans Tremmel

Tremmel dringt auf verbale Abrüstung vor Bischofssynode

Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, hat mit Blick auf die kommende Bischofssynode zur verbalen Abrüstung aufgefordert. Beim Jahresempfang der Erzdiözese am Donnerstag, 9. Juli, bedauerte Tremmel, „dass man teilweise kaum mehr erkennen kann, dass hier Christen den richtigen Weg für das Volk Gottes in schwierigen Fragen suchen“. Zu Beginn seiner Ansprache lobte Tremmel die Enzyklika“ „Laudato Si‘“. Sie vereine „auf der Höhe der wissenschaftlichen Erkenntnis Ökologie, Sozialwissenschaften, Theologie und durchaus auch die Ökonomie zu einer innovativen Synthese“, sagte der Vorsitzende. Papst Franziskus sei „kein moralinsaurer Unheilsprophet und kein kulturpessimistischer Nörgler“, sondern „ein Motivator, der uns auf die Schönheit der Natur und ihren Eigenwert geradezu einschwört“.
[Pressemitteilung] | [Wortlaut Ansprache Tremmel] | [Pressemitteilung Ansprache Kardinal Marx] | [Bildergalerie] | [Video St. Michaelsbund]

Die Enzyklika "Laudato si": Eine unmissverständliche Aufforderung zum Umdenken

Kardinal Reinhard Marx:  "Die Enzyklika 'Laudato si' kommt zum richtigen Zeitpunkt. Am Beginn des 21. Jahrhunderts muss die Menschheit umsteuern. Die bevorstehenden internationalen Gipfel sind zum Handeln aufgefordert. Papst Franziskus gibt der Staatengemeinschaft ein starkes Signal für die Verhandlungen. Und er bietet die Kirche als Partner in diesen Prozessen an." [Würdigung und Einführung] | [Interview St. Michaelsbund You Tube]

Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, ermuntert die Pfarrgemeinden und Verbände, sich mit den Inhalten der Enzyklika zu beschäftigen und sich davon herausfordern zu lassen. Es dürfe uns nicht gleichgültig lassen, wenn der Papst zu einem Kurswechsel in unserer Art zu leben und zu wirtschaften aufruft. Wir dürfen uns nicht damit zufrieden geben, "nur die Symptome zu bekämpfen" (LS 9). Eine "oberflächliche und scheinbare Ökologie, die eine gewisse Schläfrigkeit und eine leichtfertige Verantwortungslosigkeit unterstützt" (LS 59) bringt uns nicht weiter. Für die Erzdiözese könnte dies bedeuten, die Nachhaltigkeitsleitlinien mit konkreten Maßnahmen zu versehen, die den Geist der Enzyklika "Laudato si" atmen.

Für Markus Vogt, Professor für christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied des Diözesanrats, ist die Enzyklika "ein Meilenstein in der Entwicklung der katholischen Soziallehre. Erstmals wird das komplexe Themenfeld der ökologischen Herausforderung systematisch und umfassend und im Zusammenhang mit der globalen Entwicklungsfrage auf der Ebene der päpstlichen Lehrschreiben behandelt. Leitend ist dabei der Blickwinkel der Zusammengehörigkeit von Umweltschutz und Armutsbekämpfung." [Kommentar von Markus Vogt]

"Papst Franziskus spricht erneut Klartext. Er erwartet von uns ein radikales Umlenken in unserer Art zu leben und zu wirtschaften. Mit unmissverständlichen und deutlichen Worten legt er eine notwendig schmerzhafte Analyse der Situation unserer Welt vor, die alle Menschen guten Willens wachrütteln muss", so der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück. [Weiter]

[Wortlaut der Enzyklika PDF]

Hans Tremmel

Tremmel: Räte- und Verbandsarbeit weltweit stärken

Die Räte- und Verbändearbeit hat in unserer Erzdiözese einen wichtigen Stellenwert. Dass dies in weltkirchlicher Hinsicht nicht der Normalfall ist, erfuhren Mitglieder des Vorstands bei einem Treffen in Rom. In einer Kolumne für die Münchner Kirchenzeitung schildert Tremmel die Erfahrungen folgendermaßen:"Die strukturelle und institutionelle Entwicklung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und nach der Würzburger Synode hat in Deutschland zu einer gewissen Sondersituation geführt, die von manchen nicht nur in Rom durchaus mit Argwohn betrachtet wird, weil sie die Chancen nicht begreifen, die darin stecken. Umso wichtiger war es, den römischen Gesprächspartnern authentisch zu zeigen, dass die Laien in Deutschland gemeinsam mit den Brüdern im kirchlichen Amt konstruktive Verantwortung für Kirche und Gesellschaft übernehmen wollen und können – und dass sie ebenso fromm wie politisch engagiert sind."
 [Wortlaut der Kolumne]

Andacht zum G7-Gipfel

Andachten zum G7-Gipfel

Am 7./8. Juni 2015 werden die Staatenlenker der sieben größten Industrienationen, die G7, in Elmau beratschlagen, wie es mit der Welt weitergehen soll. Die Vertreter der allermeisten Länder der Welt sind allerdings ausgeschlossen und kommen somit in dieser Frage nicht zu Wort. Ein ökumenische Initiative von Hilfswerken lädt dazu ein, aus diesem Anlass Gipfel-Andachten zu feiern und für gute Beratungen und Entscheidungen der "Großen Sieben" zum Wohle aller Menschen in der Welt zu beten. Eine Gipfel-Andacht kann auch im Rahmen von schon gesetzten Anlässen gefeiert werden. [Material dazu finden Sie hier]

Die KAB Deutschlands lädt in München zu einer Andacht für eine gerechte und soziale Welt ein: am 4. Juni 2015 um 13:30 Uhr in St. Michael (Neuhauser Straße 6), mit Johannes Stein, KAB Bundespräses. Infos unter www.kab.de
 [Wortlaut der Kolumne]

Hans Tremmel

Tremmel: Das Subsidiaritätsprinzip ernst nehmen

Subsidiarität bedeutet, "dass jede Form der Einflussnahme auf die kleinere Einheit und jede Tendenz zur Zentralisierung mit guten Argumenten gerechtfertigt werden muss, gleichgültig ob es sich um Pfarreizusammenlegungen oder Freihandelsabkommen handelt", so Hans Tremmel in seiner Kolumne für die aktuelle Ausgabe der Münchner Kirchenzeitung.  [Wortlaut der Kolumne]

Woche für das Leben

„Woche für das Leben“ zum Thema „Sterben in Würde“

Konzert für pflegende Angehörige mit Marx und Bedford-Strohm sowie Fachtag für Seelsorger [Pressemitteilung] | [Weitere Infos und Veranstaltungen]

FREIE_WAEHLER treffen Dioezesanrat

Diözesanrat trifft Freie Wähler

Auf Einladung des Parlamentarischen Geschäftsführers und kirchenpolitischen Sprechers der Freie Wähler Landtagsfraktion, Florian Streibl, sind Vertreter des Diözesanrats München-Freising zu einem Gedankenaustausch in den Bayerischen Landtag gekommen. Dabei ging es unter anderem um das sogenannte „Kopftuch-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts. Florian Streibl ist Mitglied der Diözesanrats-Vollversammlung des Sachausschusses Kommunalpolitik. [Pressemitteilung Freie Wähler]

Energiemanagement

Erzdiözese veröffentlicht Nachhaltigkeitsleitlinien

Die Erzdiözese München und Freising hat sich Nachhaltigkeitsleitlinien gegeben und diese am Freitag, 20. März, unter der Internetadresse www.erzbistum-muenchen.de/nachhaltigkeitsleitlinien veröffentlicht. Der Generalvikar des Erzbischofs, Peter Beer, hatte die Entscheidung der Ordinariatskonferenz bereits am Samstag, 14. März, bei der Vollversammlung des Diözesanrats in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, bekanntgegeben. In den Gebäuden und Dienststellen des Erzbischöflichen Ordinariats wird ein Umweltmanagementsystem eingeführt. [Pressemitteilung]

Vatikanum

Letzte Ausgabe des Konzilsnewsletters erschienen

Die zehnte Ausgabe unserer Reihe „Das offene Fenster - Konzilstexte für heute“ ist erschienen. Autor ist dieses Mal Dr. Walter Bayerlein. Der Titel: Guter Rat ist wertvoll. Über Kommentare und Beiträge in Facebook freuen wir uns. Die Serie endet mit diesem Beitrag.
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Frühjahrsvollversammlung in Holzkirchen


Frühjahrsvollversammlung 2015
Frühjahrsvollversammlung 2015
v.l.: Peter Beer, Alois Glück, Hans Tremmel
„Mehr Freiheit des Denkens und Redens in der Kirche“
Diözesanratsvorsitzender Tremmel fordert Rückbesinnung auf Kern der christlichen Botschaft; Kritik am Fragebogen zur Bischofssynode: „Gut gemeint und schlecht gemacht"
[Pressemitteilung] |
[Wortlaut des Berichts von Prof. Hans Tremmel | PDF]

Palliativ-Versorgung verbessern und absichern
Impulsreferat von Alois Glück | beschlossen wurde die Unterzeichnung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“
[Pressemitteilung]

Generalvikar Beer: „Klostergebäude sind mehr als nur Mauern"
Neuer Umgang der Erzdiözese mit Klostergebäuden, die von den Orden nicht mehr genutzt werden
[Pressemitteilung]
Landkarte der Solidarität

Die Landkarte der Solidarität wächst und wächst ....

Fast ein Jahr ist es her, dass wir damit begonnen haben, ehrenamtliche Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe zu dokumentieren. Wir haben dazu eine Karte eingerichtet, auf der nach und nach die Orte eingetragen werden, in denen sich Christen für Asylsuchende und Flüchtlinge engagieren. Mittlerweile sind es über 50 Punkte. Und noch was erfreuliches: Gemeldete Helferkreise erhalten Geld aus einem Sondertopf des Erzbistums.
 [zur Landkarte der Solidarität]

Armin Nassehi

Nassehi: "Die Leute müssen wieder wilder werden"

Die Studientagung zum Thema "Wie von Gott sprechen - in der säkularisierten Gesellschaft?" kam gut an. Über 80 Personen nahmen im November daran teil. Alle Inhalte sind online, mitterweile auch der Wortlaut des beeindruckenden Referates von Prof. Armin Nassehi. Eine seiner Thesen lautete: Es geht darum, "so etwas wie religiöse Wildheit auch in der Kirche zu ermöglichen. Heute müssen Sie die Leute dazu bringen, dass sie wieder wilder werden und sich ein paar Sätze über Gott ausdenken ...."
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Hans Tremmel

Tremmel: „Franziskus muss auch eine Antwort einloggen“

Ehrliche, ungeschönte Antworten von den Menschen zum Thema Familie einzuholen ist ein wichtiger Schritt, so Hans Tremmel in einer im Internet vorab veröffentlichten Kolumne für die Münchner Kirchenzeitung. Tremmel gibt aber auch - Bezug nehmend auf die Entscheidungsfindung in Quizshows - zu bedenken: Am Ende wird nicht die Mehrheit entscheiden, sondern allein der Papst: "Die Entscheidung wird ihm nicht abgenommen und allzu langes Zaudern wird nicht goutiert. Franziskus muss endlich auch eine Antwort einloggen. Gemeinsam mit ihm hoffen wir inständig, dass es grün aufleuchten wird. Denn die Kirche braucht in dieser Thematik dringend wieder theologische Glaubwürdigkeit und die Menschen brauchen eine lebbare und zumindest für die meisten nachvollziehbare Lösung."  [Wortlaut der Kolumne]

Neuer Fragebogen zur Familiensynode online

Das Erzbistum München und Freising gibt die Möglichkeit, den Fragebogen, den der Vatikan zur Vorbereitung der Familiensynode 2015 versandt hat, auf der Homepage der Erzdiözese zu beantworten (bis zum 1. März 2015): www.erzbistum-muenchen.de/umfrage

Vatikanum

Zusammenarbeit Priester und Laien

Die neunte Ausgabe unserer Reihe „Das offene Fenster - Konzilstexte für heute“ ist erschienen. Autor ist dieses Mal Hans Fellner. Über Kommentare und Beiträge in Facebook freuen wir uns.  [Weiter]

Hans Tremmel

„Verbale Abrüstung statt demagogischer Hetze“

Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, warnt vor Einseitigkeit und pauschalen Vorurteilen in der Debatte um eine angebliche Bedrohung des Abendlandes. „Natürlich dürfen wir Christen nicht abseits stehen, wenn die Werte des christlichen Abendlandes angegriffen werden“, schreibt Tremmel in einem Beitrag für die Münchner Kirchenzeitung vom 18. Januar. „Aber die Frage muss erlaubt sein, wer hier eigentlich wen angreift und welche Werte zur Disposition gestellt werden.“
 [Wortlaut der Kolumne]

Vatikanum

2015: Erinnerung an das Ende des Konzils und der Würzburger Synode

2015 ist ein Jahr mit vielen Gedenktagen. Als Kirche erinnern wir uns an das Ende das Zweiten Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren und an das Ende der Würzburger Synode vor 40 Jahren. Material dazu gibt es beim Diözesanrat, z. B. die Wander-Ausstellung zum Konzil. Am Samstag, 7. November, laden wir ins Kardinal-Döpfner-Haus zu einem Studientag über die Inhalte und Impulse der Würzburger Synode ein.  [Weiter]

Vatikanum

Amt und Ehrenamt

Die achte Ausgabe unserer Reihe „Das offene Fenster - Konzilstexte für heute“ ist erschienen. Autor ist dieses Mal Bernhard Utters. Über Kommentare und Beiträge in Facebook freuen wir uns.  [Weiter]

Vatikanum

Arichiv aller bisher erschienenen Konzilsnewsletter

Unter dem Titel „Das offene Fenster“ erinnert der Diözesanrat seit Ostern 2014 monatlich an Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65). Alle bisher erschienenen Konzilsnewsletter finden Sie online. Seit Kurzem gibt es vom Münchner Kirchenradio einen besonderen Service: alle Interviews mit den Autorinnen und Autoren der Konzilsnewsletter sind archiviert - zum Anhören, mit ausführlicher Beschreibung von Best Practices. [Zu beiden Archiven kommen Sie über diesen Link].
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Hans Tremmel

Ein stolzer Wunsch für das neue Jahr

Es gibt "legitime Formen und gute Gründe, stolz zu sein. Vielleicht gelingt es uns aber, unseren Stolz durch eine gebührende Portion Demut zu domestizieren und durch das Bewusstsein, dass vieles, wenn auch gewiss nicht alles, der Gnade Gottes zu verdanken ist. Vielleicht dürfen wir dann auch mit einem Quäntchen Stolz auf das zurückblicken, was wir in diesem Jahr gemeinsam geschafft haben – als Kirche, als Gesellschaft und auch ganz persönlich. Und wenn wir schon dabei sind, warum nehmen wir uns nicht für das neue Jahr vor, unsere Gnadengaben weiterhin und noch mehr einzusetzen im Dienst für die anderen? So wünsche ich uns allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gnadenreiches neues Jahr" (aus der Kolumne von Hans Tremmel in der Münchner Kirchenzeitung)[Wortlaut der Kolumne]

Hans Tremmel

Interview mit Diözesanratsvorsitzenden Tremmel

Neugestaltung des Domberges in Freising, die Familiensynode in Rom oder die Debatte um die Sterbehilfe: darüber hat der Vorsitzende des Diözesanrates im Erzbistum München und Freising Prof. Hans Tremmel mit der Fernsehredaktion des Sankt Michaelsbundes gesprochen.
[You Tube]


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