Pfarrverband Riedering

Am Kirchberg 6, 83083 Riedering, Tel.: 08036/3251, Email: pv-riedering@ebmuc.de

Höhepunkte 2021


Sternsingerandachten --- alles anders im Coronajahr

Zwölf Andachten haben wir heuer mit den Sternsingern im Pfarrverband gefeiert. So haben wir den Segen für das neue Jahr bis in den letzten Winkel unseres Pfarrverbandsgebietes getragen. Viele Menschen haben diese Möglichkeit genutzt und sind - unter Wahrung aller Hygieneregeln - zu den Andachten gekommen. Keine Andacht dauerte länger als 10 Minuten - aber man hat einen bewussten Akzent zum Beginn des Jahres gesetzt und es hat gut getan. Für die Besucher gabs Segensgebete für daheim, den Link zum digitalen Segen und den Segensaufkleber - außerdem die Möglichkeit solidarisch mit dem Schülerwohnheim in Lipova und der Rumänienhilfe des Dekanates Inntal zu sein.
Danke an alle Sternsinger und alle die da waren.
Wo war ma überall? Am Kirchplatz Hirnsberg, in Neikirch, in Kohlstatt, am Trachtenheim in Letten, an der Aussichtskapelle in Söllhuben, an der Arche in Niedermoosen, bei der Feuerwehr in Moosen, an der Kapelle in Wurmsdorf, in Riedering beim Huagl, in Söllhuben am Dorfanger, am Kirchplatz Riedering und in Pietzing.

Impuls in der Fastenzeit

Der zweite Impuls in der Fastenzeit fand als "Impulsandacht" in der offenen Kirche statt. Begegnung stand dabei im Mittelpunkt. Begegnung mit mir selber; Begegnung im Dialog; Begegnung in der Gruppe; Begegnung mit Gott - und welche Barrieren muss ich dabei überwinden.

Mehrwert-Andachten

Im Rahmen der Fastenzeit als „Mehrwertzeit“ fanden im Pfarrverband Riedering jeweils am Sonntagabend ab dem 2. Fastensonntag „Mehrwert-Andachten“ statt. Diese Andachten wurden jeweils von Wortgottesdienstleiterinnen vorbereitet und geleitet und hoben sich durch die besondere musikalische Gestaltung ab. Sie gaben sowohl den Teilnehmern als auch den Musikern einen Mehrwert in dieser Zeit. Die Musik war hier bei jeder Andacht ganz unterschiedlich. Die Andachten in Hirnsberg, Riedering und Söllhuben wurden musikalisch von unterschiedlichsten Gruppen gestaltet. Unter anderem von Bläsern der Bachecker Blech, die ein musikalisches Repertoire von Renaissance bis hin zu bayerischen Weisen darboten. Quintessenz begeisterte mit einem Brückenschlag von weltmusikalischen Klängen bis zu leichten Jazzstandards. Bläser des Auftakts Söllhuben spielten verschiedenste Stücke rund um das Thema Mond, über das allseits bekannte „Der Mond ist aufgegangen“ bis hin zum spanischen „Hijo de la luna“. Das DUO Härtel Trübsbach bot mit einer Vielfalt an Instrumenten ein musikalisches Crossover, das vom neu interpretierten steirischen Jodler über ein klassisches Zusammenspiel zwischen Bratsche und Sopransaxophon bis hin zu Jazzklängen, die den Zuhörer an Jan Gabarek erinnerten, reichte.
Licht, Ambiente, Musik, Stimmung und Texte führten zu vier ganz unterschiedlichen, aber sehr wertvollen Andachten. Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten und Gestaltern!

"Und beten hilft auch..." Andacht an der geplanten Strecke des Brenner Nordzulaufs

Die Bewahrung der Schöpfung als urchristliches Anliegen sowie persönliche und existenzielle Sorgen von Anwohnern jener Trasse, die für den Brennerzulauf vorgesehen ist, standen im Mittelpunkt einer Andacht am Feldkreuz bei Untermoosen unter dem Motto „…und Beten hilft auch!“ eingeladen hatte. Geleitet wurde die Andacht von Gemeindereferent Tobias Gaiser mit Gemeindeassistentin Jacqueline Egold . Die musikalische Gestaltung übernahmen Riederinger Weisenbläser. Am Ende wurde noch eine Tafel an Bürgermeister Christoph Vodermaier überreicht. "Und beten hilft auch..." - Zammhoitn tut gut, gibt ein Gefühl von Solidarität und hilft auch....

Fotos: Rainer Nietzsche

Patrozinium in Riedering und Verabschiedung von Jacqueline Egold

Bei strahlendem Sonnenschein und fast schon zu hohen Temperaturen (aber von Regen hatten wir in diesem Sommer genug) fand auf dem Kirchplatz das feierliche Patrozinium statt. Mit einer Mischung aus Marienliedern, bekannten Kirchenliedern zum Mitsingen und der Misa Criolla mit südamerikanischen Wurzeln gestaltete der Kirchenchor unter instrumenteller Begleitung von E-Piano, Gitarre, Schlagzeug und Kontrabass den musikalischen Rahmen für den Gottesdienst.

Nach der Weihe der Kräuterbuschen hieß es dann „Abschied nehmen“: Jacqueline Egold, Gemeindereferentin in Ausbildung, verlässt nach zwei Jahren den Pfarrverband, um ihren beruflichen Werdegang im Nachbarpfarrverband Nussdorf-Neubeuern fortzusetzen. Annette Forster als Vorsitzende des Pfarrverbandsrates fand ebenso Worte des Dankes, aber auch der Wehmut, wie Katl Herrmann, die stellvertretend unter anderem für die Firmvorbereitungsgruppe sprach. Zu guter Letzt bedankte sich ihr Praxisanleiter, Gemeindereferent Tobias Gaiser, bei Jacqueline als „einer Frau mit dem Potential, eine sehr gute Gemeindereferentin zu werden“ und „einer wirklich guten Freundin, die er in diesen zwei Jahren gewonnen hat“.

Text: Christian Unterhuber

Pfarrei Söllhuben heizt nachhaltig

"Die Zukunft positiv mitgestalten geht nur wenn man selber anfängt." Mit diesen Worten umschriebt Gemeindereferent Tobias Gaiser was nach jahrelanger Planung endlich umgesetzt werden konnte. Alle kirchlichen Gebäude in Söllhuben (Kirche, Pfarrheim und Pfarrhof) werden nun nachhaltig mit Fernwärme aus der Hackschnitzelheizung vom Gasthaus Hirzinger beheizt. Ein hoher Verbrauch von fossilen Brennstoffen gehört somit nun der Vergangenheit an. Gesegnet werden konnte die Fernwärmeleitung ja in nur vergrabener Form. Dennoch überreichte Gemeindereferent Tobias Gaiser dem Wirt Lenz Hilger etwas augtenzwinkernd einen symbolisch wärmenden Schnaps, falls die Kirche zuviel Wärme abziehn sollte. Die hier gute Zusammenarbeit zwischen Wirt und Kirche wurde aber dann noch in der guten warmen Stube mit Kirchenverwaltung und der Verwaltungsleiterin Dagmar Hunger unterstrichen. Der kommende Winter kann kommen, denn die Wärmeleitung steht!

Cäcilienandacht am 20. November 21

Musik als Resonanz und „DU“ der Schöpfung auf das Leben in all seinen Facetten. So konnte die Cäcilienandacht am Samstagabend empfunden werden, die von einem Ensemble des Rhythmuschors und Quintett-Essenz gestaltet wurde. Außerdem kam zum ersten mal ein Teil der neuen Beleuchtungsanlage zum Einsatz. Ästhetik hat eben viele Facetten. Akustische und Optische.

Ministrantenandacht im Advent

Eine Adventsfeier der Ministranten des Pfarrverbands war auch heuer wegen der Pandemie nicht möglich. Aber alle Ministranten aus Riedering, Söllhuben, Hirnsberg und Neukirchen kamen zusammen um in Riedering eine gemeinsame Adventsandacht zu feiern, die von Oberministrant*innen vorbereitet worden war. Die Türen der Kirche knallten zu Beginn der Andacht alle gewaltig zu. Dabei ist Türen offen zu halten ist vielleicht gerade in diesen Zeiten besonders wichtig. Türen zu den Mitmenschen und die Türen zu mir selber. Vor 2000 Jahren waren auch zwei unterwegs und haben offene Türen gesucht, von denen viele verschlossen geblieben sind - bis sie schließlich die offene Tür zur Krippe gefunden haben. Passend zu den jeweiligen Texten und inhaltlichen Momenten wurde die Riederinger Kirche mit Licht, Nebel und Musik in Szene gesetzt, so dass der Inhalt der Andacht von den Kindern und Jugendlichen wirklich ganzheitlich miterlebt werden konnte. Im Anschluss kam man noch auf dem Kirchplatz zusammen, wo die Oberministrant*innen gleich noch die Weihnachtsgeschenke überreichten.