Pfarrverband Riedering

Am Kirchberg 6, 83083 Riedering, Tel.: 08036/3251, Email: pv-riedering@ebmuc.de

Was so in der letzten Zeit los war...


25-jähriges Dienstjubiläum von Regina Gottschall

Regina Gottschall konnte ihr 25-jähriges Dienstjuibiläum als Mesnerin in der Kuratie Hirnsberg feiern. Pfarrer Kebinger danke ihr für ihr großes Engagement und ihre Kreativität. Zum Dank wurde ihr ein Blumenstrauß überreicht und zu den Gratulanten zählten, neben der ganzen Pfarrgemeinde, auch Verbundspfleger Heinrich Dhom, Kirchenpfleger Erwin Forster, Pfarrverbandsratsvorsitzende Annette Forster sowie Verwaltungsleiterin Dagmar Hunger.

Gottseidank-Wallfahrt zum Beginn der Sommerferien

Bei traumhaften Wetter konnte auch heuer wieder die Gottseidank-Wallfahrt stattfinden. Nähe und Distanz wurden inhaltlich behandelt und jede und jeder der über 30 Mit-Wallfahrenden aus allen Generationen hatte damit in den letzten Wochen und Monaten ganz eigene Erfahrungen. Nähe und Distanz wurde auch wissenschaftlich betrachtet und schließlich auch spirituell im Psalm 121. Der Jugendchor Hirnsberg half beim gemeinsamen Singen und wenn man wegen der Abstandsregeln auch nicht in die Kirche von Neukirchen einziehen konnte, begrüßten dennoch die Glocken von Maria Stern die Wallfahrer. Ob Nähe oder Distanz - es war gut miteinander unterwegs zu sein.

Ausklang nach den letzten Wort-Schätzen vor der Sommerpause

Einen besonderen Ausklang gabs nach den letzten Wort-Schätzen vor der Sommerpause. Mit einem Bier oder Weißwein - natürlich in selbst mitgebrachten Gläsern einfach auf dem Kirchplatz noch den Sommerabend genießen und Nachratschen. Natürlich mit dem richtigen Abstand. Quint-Essenz sorgte für den musikalischen Rahmen mit leichtem Swing u.a., so dass sich ein bisschen ein Lounge-Gefühl einstellte. Es ist schön, wenn man wieder a bisserl beisammen sein kann und darf - geht auch mit den Regeln. So richtig heimgehen wollte niemand früh, daher gabs auch kein Problem mit halbleeren Weinflaschen.

Pfarrer i.R. Herbert Zimmermann seit 50 Jahren Priester

Der aus der Oberpfalz stammende Herbert Zimmermann wurde am 6. Juni 1970 zum Priester geweiht. Nach Jahren als Kaplan und Pfarrer in München führte ihn sein Weg nach Icking im Isartal. Dort wirkte er 31 Jahre als Pfarrer, erst als stellvertretender, dann als Dekan des Dekanats Wolfratshausen. In dieser Zeit war er ebenfalls Präses der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD), davon 16 Jahre stellvertretender General-Präses im KFD-Bundesverband.
Nach arbeitsreichen Jahren nahm er 2012 seinen Ruhesitz im frisch renovierten Pfarrhof in der Pfarrei St. Rupert Söllhuben. Seine Mithilfe in der Seelsorge des Pfarrverbandes wird von Gläubigen wie Kollegen geschätzt. Besonders gerne tauft Zimmermann die kleinen Erdenbürger der Pfarreien.
Mit großer Begeisterung begleitet er auch mehrmals im Jahr als geistlicher Pilgerbegleiter Reisende des Bayerischen Pilgerbüros, besonders in das Heilige Land.
Das goldene Priesterjubiläum, wie geplant, mit einem großen Fest zu begehen, ist in dieser Zeit nicht möglich. So fand die Feier coronabedingt in bescheidenem Rahmen statt.
Nach dem Schlusssegen überbrachte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Renate Grabmayer die Glückwünsche von Pfarrei, Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung.
In privatem Rahmen gratulierten auch die Hauptamtlichen des Teams, Pfarrer Claus Kebinger, Gemeindereferent Tobias Gaiser, Gemeindeassistentin Jacqueline Egold sowie die beiden Verwaltungsleiterinnen Maren Göttlinger und Dagmar Hunger.
Der Pfarrverband Riedering plant für Pfarrer Zimmermann ein großes Fest, wenn es nach den coronabedingten Einschränkungen wieder möglich ist.

Fotos: PV Riedering und Renate Grabmayer

Ja zu mir selber – Gottesdienst mal anders

Was heißt eigentlich gemeinsam Gottesdienst feiern, vor allem in Zeiten, in denen man sich körperlich nicht nah kommen kann und Abstand halten muss? Wie passen Lieder von unterschiedlichen Interpreten wie Joan Osborn, Sarah Conner und den Söhne Mannheims in eine Andacht?
In den aktuellen Zeiten, werden viele neue Wege und Angebote digital ausprobiert. Über einiges wird berichtet und so wurden wir gebeten über unsere Aktion „Jugendandacht Online“ zu berichten.
Gottesdienst feiern kann auf ganz unterschiedlichen Wegen geschehen, es gibt den „klassischen Gottesdienst“, wie die Heilige Messe oder die Wortgottesfeier, aber auch Andachten, die einen klaren Ablauf haben oder auch ganz frei gestaltet sein können. Aber so wie wir das kennen, braucht es eigentlich immer eine Gruppe die sich trifft, eine Gemeinschaft. Oder etwa nicht? Kann Gottesdienst auch ohne direkte Zusammenkunft geschehen? Die Antwort ist ein klares JA. Auch wenn ich nicht direkt zusammenkommen kann, kann ich Gottesdienst feiern. Ein Hausgottesdienst mit meiner Familie, eine geistige Verbundenheit, mit einem gerade stattfindenden Gottesdienst, das Mitfeiern beim Fernseh-/Internetgottesdienst oder eben digital dabei sein über Videochatportale. Gottesdienst kann viele Formen annehmen und mit einer Form haben wir die Aktion der Jugendandacht gestaltet.
Aus einer Idee wurde Realität, schnell waren ein Termin und ein virtueller Raum gefunden und die Werbung und Anmeldezeit konnte beginnen. Die Idee und Umsetzung erfolgte durch Gemeindereferent Tobias Gaiser und Gemeindeassistentin i.V. Jacqueline Egold. Auch auf ein Thema konnten wir uns schnell einigen, so wurde die Andacht mit dem Titel „Ja zu mir selber“ überschrieben. Kurzum in den aktuellen Zeiten muss man viel Zeit mit sich selber verbringen und das kann manchmal auch nicht so einfach sein. Da tut es gut, einmal darauf zu schauen, wie fühle ich mich gut und auch, ich darf mich gut fühlen, denn ich bin von Gott genauso gewollt, ich bin als sein Abbild erschaffen worden.
Schon im Vorfeld konnten wir uns über zwanzig Anmeldungen freuen. Die Teilnehmer bekamen eine Beschreibung, wann sie wie teilnehmen können und was sie brauchen. Wichtig war uns, dass während des Gottesdienstes eine Kerze brannte und so wurden sie gebeten eine Kerze und natürlich ein Feuerzeug oder Zündhölzer bereitzulegen. Außerdem brauchten sie noch einen Zettel und einen dicken Stift und ihr Lieblingsoberteil.
Beginn sollte 20 Uhr sein, mit einer Vorlaufzeit von 15 Minuten um alles Technische zu klären. Hier gab es zum Glück keine großen Probleme, so dass schnell alle per Video und Ton dabei waren und wir starten konnten.
Da saßen wir nun also zu zweit vor unserem Laptop im Pfarrheim, mit einer Kerze, Zettel und Stift und unseren Lieblingsoberteilen bewaffnet. Vor uns auf dem Laptop die Bilder einiger Jugendlichen, die uns gut bekannt sind. Es war eine außergewöhnliche und spannende Situation, dann in eine Andacht zu starten. Mit Aktionen, wie dem Anziehen des Lieblingsoberteils (natürlich nicht vor der Kamera) und den unterschiedlichen Geschichten zu den Kleidungsstücken, um sich gut zu fühlen, oder das Vater Unser bewusst auf eine andere Weise zu beten, wurde die Andacht locker und frei gestaltet. Ja zu mir selber sagen, manchmal ist das gar nicht so leicht, aber jeder von uns ist gut und schön so wie er ist, da passte das Lied „Wie schön du bist“ von Sarah Connor gut zur Andacht dazu. Das Vater Unser war ein weiteres Highlight in der Andacht, die Teilnehmer wurden gebeten eine Zeile oder ein Wort aus dem Vater Unser groß auf den Zettel zu schreiben und in die Kamera zu halten, währenddessen spielten wir eine Vater Unser Version der Söhne Mannheims ab und man konnte still für sich selber mitbeten. Spannend war zu sehen, welche Begriffe und Aussagen den Jugendlichen im Vater Unser wichtig sind. Nach etwa 20 Minuten war unsere kurze Andacht dann auch schon vorbei.
Ist das jetzt eine Form Gottesdienst zu feiern, die auch im Alltag Bestand hat oder doch nur für die Ausnahmesituation? Nun ja, das wird wohl erst der Alltag wieder zeigen und wir werden es sehen.

Beerdigung Pfarrer Anton Vejtey

Am Freitag, 24.04. wurde unser Ruhestandesgeistliche und der ehemalige Pfarrer von Hirnsberg und Pfarrvikar von Söllhuben Anton Vejtey beigesetzt. Er verstarb am 19.04. in den frühen Morgenstunden. In diesen Zeiten mit den Einschränkungen während der Corona Pandemie konnte der Beerdigungszeitpunkt leider nicht öffentlich bekannt gegeben werden. Die Beerdigung leitete Dekan Helmut Kraus gemeinsam mit Pfarrer Claus Kebinger und Gemeindereferent Tobias Gaiser. Mit anwesend waren Vertreter der Pfarreien und Gremien unseres Pfarrverbandes, sowie Menschen die ihm bis zuletzt sehr nahe standen. Da Pfarrer Anton Vejtey seit 50 Jahren in Hirnsberg lebte und als Seelsorger wirkte, fühlten sich viele Menschen ihm sehr nahe und hätten ihm heute gerne die letzte Ehre erwiesen. Da dies nicht möglich war haben wir uns dazu entschlossen, dezent bei der Beerdigung einige Fotos zu machen und hier zu veröffentlichen. Wenn die Umstände es wieder zulassen, werden wir ein Requiem feiern, das für alle öffentlich ist und zu dem sich bereits Weihbischof Wolfgang Bischof angekündigt hat. Bis dahin ist es ja auch möglich dass man einzeln am Priestergrab in Pietzenkirchen ein persönliches Gebet spricht. 
R.I.P.

Die Lobpreis-Engal – Konzert mit Herz – Es war „Wie im Himmel“

Vollbesetzt bis auf den letzten Platz war der Saal vom „Alten Wirt“ am 29.02.2020 beim „Konzert mit Herz“ der „Lobpreis Engal“ aus Riedering. Wenn man den Stimmen der ca. 300 Zuhörer(innen) glauben darf, war es ein ganz besonderes Konzert, welches die Herzen der Menschen im Saal zutiefst berührte.
Eingestimmt wurde der Abend mit dem „Riederinger Dörfe“, dem Riederinger Heimatlied, welches die starke Verbundenheit der „Engal“ mit Riedering widerspiegelt. Dieses Lied bot, als „A-capella-Stück“ einen wunderbaren Einstieg vor der Begrüßung durch Regina, eines der Engal. Sie informierte über den etwas anderen Chor, der mit viel Herz und Gefühl seine Liedauswahl trifft und auch oft nur Texte und Titel der Lieder hat, welche sich Emanuel Goldstein, der blinde und sehr begnadete Pianist, anhört und sofort klaviertechnisch umsetzt. Jedes Engal gibt dem Stück dann seine ganz eigene Stimmfarbe, da in diesem besonderen Chor keine Chorsätze verwendet oder gebraucht werden. Denn jeder bringt nach eigenem Gefühl seine Stimme ein. So kommt sehr häufig ein vielstimmiges Lied zustande, welches wunderbar harmoniert.
Dass das Repertoire der Engal auch noch immer weiter wächst, ist oftmals den Wünschen der Hochzeitspaare zu verdanken, welche natürlich umgesetzt werden. Diese reichen von neuen geistlichen Liedern, Gospels, bayerischen Liedern bis hin zu Charts. Einen Einblick in diese reiche Songauswahl gaben die „Lobpreis Engal“ in ihrem ca. 2-stündigen Konzert. Unter vielen gefühlvollen Liedern, darunter Solis, Duette, Trios, gab es auch eine Premiere: Das Engal Maria erzählte von ihren besten Einfällen beim Sport oder auch unter der Dusche. Und genau dort ist ein selbst komponiertes Lied mit dem wundervollen Namen „Ja aus vollem Herzen“ entstanden, welches Maria, nach ihrer kurzen Geschichte dazu, gefühlvoll intonierte. So gab es noch weitere Anekdoten zu mehreren Liedern, die das Publikum zum Lachen brachten oder sogar zu ein paar Tränen rührten.
Ein weiterer ganz herzergreifender Moment war es, als „Isn´t he lovely“ erklang, welches für die Taufe von Jonah (Sohn des Engals Sabrina) Mitte Februar 2020 eingeübt wurde. Im ganz eigenen Stil wurde aus dem Englischen Text, teilweise ein Bayerischer und das gezeigte Foto von Jonah brachte mit „Mei is der ned gfeid – schauts´n o“ die Herzen der Zuhörer(innen) zum Schmelzen.
Kurz vor Ende des Konzerts erklang „Warum feiern wir nicht gemeinsam“ ein wunderbares Lied über den Wohlstand unsrer Gesellschaft und den doch oft fehlenden, aber wünschenswerten Zusammenhalt. Der Refrain wurde dann zum „Flashmob“, denn das ganze Publikum sang mit. Bevor nach ein paar Zugaben die Besucher(innen) mit warmen und berührten Herzen nach Hause gingen, kam noch Markus aus dem Publikum auf die Bühne. Es war der Freund des Engals Katharina, welcher nun mit ihr „Ich fühl wie Du“ zum Besten gab. Mit tosendem Applaus und einem „Gott segne Dich“ wurde der Konzertabend beendet.
Und nicht nur der Saal, sondern auch die aufgestellte Spendenbox platze fast aus allen Nähten. Die Spenden werden in Kürze dem BRK für das „Herzenswunsch Hospizmobil“, welches schwerkranken Menschen ihre letzten Herzenwünsche erfüllt, übergeben. Beim Nachhause gehen herrschte eine himmlische Stimmung, welche auch den Wirtsleuten auffiel. So hatte das „Konzert mit Herz“ alle Erwartungen erfüllt und kann gerne wiederholt werden.

Ehrenamtsessen 2020

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal beim Hirzinger, als die ehrenamtlich Engagierten des Pfarrverbands Riedering zu ihrem jährlichen Dankeessen zusammen gekommen waren.
Dabei konnten den Gemeinden ganz aktuelle personelle Informationen bekannt gegeben werden. Die Verwaltungsleiterin Maren Göttlinger wird im Sommer aus familiären Gründen ihre Arbeitsstundenzahl reduzieren und daher den Pfarrverband verlassen. An diesem Abend konnte nun ihre Nachfolgerin präsentiert werden. Dagmar Hunger als Rohrdorf wird ihre Nachfolgerin und sie wird ihren Dienst bereits am 1. April antreten um noch einige Monate Einarbeitungszeit gemeinsam mit ihrer Vorgängerin zu haben. Dagmar Hunger ist im Pfarrverband keine Unbekannte, war sie doch vor einigen Jahren in Riedering bereits als Pfarrsekretärin tätig. Nun kehrt die studierte Wirtschaftspädagogin in den Pfarrverband Riedering zurück und ergänzt das pastorale Team von Pfarrer Claus Kebinger und Gemeindereferent Tobias Gaiser um ihre Kompetenz in allen Verwaltungsfragen.
Seit letzten September ist Jacqueline Egold als Gemeindeassistentin im Vorbereitungsdienst im Pfarrverband angewiesen und hat hier, nach ihrem Studienabschluss, die praktische Ausbildung und Berufseinführung zur Gemeindereferentin an der Seite von Gemeindereferent Tobias Gaiser begonnen. Nun wurde jetzt schon bekannt, dass sie auch ihr zweites praktisches Ausbildungsjahr im Pfarrverband Riedering verbringen und somit bis Sommer 2021 in der Pastoral und Seelsorge mitarbeiten wird.
Da das Ehrenamtsfest ausgerechnet am Valentinstag stattfand war der gemeinsame Gottesdienst mit dem Thema Liebe überschrieben. Dabei zeigte sich in einer gemeinsamen Dreier-Predigt von Pfarrer Kebinger, Gemeindereferent Gaiser und Gemeindeassistentin Egold, dass es Liebe im menschlichen Leben ganz vielschichtig gibt und wir uns eigentlich viel öfter von einer Hemmung befreien sollten, wenn wir über Liebe, echte Freundschaft, Wertschätzung sprechen.
An dem rundrum positiven Abend herrschte lockere und ausgelassene Stimmung im Saal beim Hirzinger. Für die passende Umrahmung sorgten die jungen und perfekt spielenden Musikerinnen und Musiker von „Einfach-Zammgspuit“, so dass man auf einen Ratsch gerne auch ein bißchen länger sitzen blieb.
Am Ende waren es aber dann doch wieder dieselben, bei denen die Uhr schon nach Mitternacht anzeigte, als sich die Letzten auf den Nachhauseweg machten.

Konzert des Rhythmuschors Söllhuben: Gospel, Worship & Co.

Auch nach einem ausgelassenen Faschingsfest, der Bettelhochzeit in Söllhuben, war die Kirche St. Rupert beim Konzert des Rhythmuschores fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Dem Schreiber dieser Zeilen sind hier viele Gesichter aufgefallen, die er nachts zuvor bei der Hochzeit auch gesehen hat – im Auditorium wie auch im Chor selber. Trotzdem sangen Solisten und Chor nicht wie erwartet, 1 -2 Töne tiefer, sondern wie gewohnt stimmsicher und glockenklar.
Wir durften ein Programm genießen, das demokratisch aus dem Gesamtrepertoire des Chores zusammengestellt wurde und neben vielen gut bekannten Liedern auch etliches enthielt, das länger nicht zu hören war. In 17 Jahren Rhythmuschor ist der Fundus an Liedern doch mittlerweile beachtlich. Die Besetzung des Chores ist über die Jahre erstaunlich konstant, dennoch überrascht fast jedes Mal eine neue Solostimme, diesmal M. Kink mit „O happy day“. Die „Begleitcombo“ Quintessenz (so nennt sie sich selber) spielte einige reine Instrumentalstücke, die trotz nicht besetzter Gitarre – deshalb zur Zeit eigentlich „Quartessenz“ – Publikum und Sänger zum mitswingen und grooven anregten. Die Arrangements von T. Gaiser und die perfekt miteinander spielenden Musiker lassen  die Gitarre hier fast nicht vermissen.
Die Begeisterung und Freude der Dirigentin E. Wagenstaller übertrug sich  nahtlos erst auf den Chor und dann sofort auf die Zuhörer. Jedes Stück wurde so mit Applaus bedacht, daß am Ende des Konzerts der Chor gegen zwei zugaben nicht wehren konnte: Mit dem weltlichen Lied „California Dreaming“  wurden wir in die Nacht entlassen. Vielen Dank Rhythmuschor!

Bericht: Thomas Grüber

Die Fotos sind von dem zweiten Konzert in Vogtareuth

Sternsinger 2020

In allen Pfarreien waren die Sternsinger unterwegs und haben den Segen für das neue Jahr in die Häuser gebracht. Gesammelt wird im Dekanat Inntal traditionell für die Rumänienhilfe des Dekanates Inntal (das Projekt ist anerkannt beim Kindermissionswerk) und da konkret für ein Schülerwohnheim im Lopva. Herzliches Vergelts Gott den Kindern und Jugendlichen, die unterwegs waren - und auch allen die unsere Sternsinger freundlich empfangen und gespendet haben.

Segnung des Hotelanbaus in Söllhuben

Einen besonderen Segensauftrag hatten die Söllhubener Sternsinger. Gemeinsam mit Gemeindereferent Tobias Gaiser wurde um Gottes Segen für den neuen Hotelanbau beim Hirzinger gebetet. Dass sich alle wohlfühlen und behütet sind, die in dem neuen Gebäude übernachten und die dort arbeiten.

Adventseinkehr in Riedering am 30. November 2019

Gleich zu Beginn: Es hat richtig gut getan eine knappe Stunde raus aus dem Alltag, zur Ruhe kommen und die Texte und Musik aufsaugen und wirken zu lassen und damit den Advent zu beginnen.Umso mehr, da der Termin am Freitag vor dem ersten Advent in diesem Jahr mit dem „Black Friday“ zusammenfiel der uns auch über den großen Teich herübergeschwappt ist. Überall und ständig wurde man auf allen erdenklichen Medien und Kanälen die ganze Woche geradezu bombardiert mit einem Feuerwerk aus Angeboten und vermeintlichen Schnäppchen denn aus dem „besonderen“ schwarzen Freitag ist ja schon eine ganze Woche geworden.Bei diesem Überschwang fällt es gar nicht leicht noch „den Stern aufgehen zu sehen“, oder des „Liacht in der Nocht“ überhaupt noch wahrzunehmen, wie es in den dargebrachten Liedern heißt.Die Texte, die Kathl Herrmann und Hildegard Sanftl vortrugen, reichten von „den Advent begreifen“ über „Maranatha“ (Komm Herr Jesus) bis zum Psalm 24. Nach dem Schlussgebet und Segen von Pfarrer Kebinger sangen zum Abschluss alle gemeinsam „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...dass der König der Ehren einziehe!“ (nach Psalm 24).Leider hat das nieselige Wetter dann doch den ein oder Anderen abgehalten sich an diesem Abend noch mal aufzumachen. Schade denn es hat sich wirklich gelohnt! Und es erstaunt mich immer wieder welche Vielfalt an Mu-sikgruppen vorhanden ist, die alle aus unserem Pfarrverband kommen.Es sangen und spielten uns:Söllhubener Weisenbläser: Annette und Thomas Grüber; Matthias Linke, Fischer Buam Staucher Zwoagsang: Cordula und Ruppert Hausstätter Rothbach Musi: Susanne und Christian Seidl; Toni IlsankerInstrumentalmusik: Matthias Sanftl Gitarre; Günther Schatz Portativ, Gitarre; Quirin Schatz Akkordeon, Bass.Orgel: Jakob Ngom
Allen Mitwirkenden ein Vergeltsgott fürs Lesen, Musizieren und Herrichten des Pfarrheims für den gemütlichen Teil im Anschluss und Hildegard Sanftl federführend fürs Organisieren.Thomas Staber

Konzert "Quint-Essenz & Friends" in Neukirchen

Mit gewohnt professionellen Klängen verwöhnte die Combo „Quint-Essenz“ die gut gefüllte Kirche in Neukirchen am Sonntagabend des 24. Novembers. Diesmal brachten die Musiker ein paar „special guests“ mit, die mit ihren Instrumenten den Klangteppich füllten.
Chrissi Plank zupfte auf ihrer Harfe und Gitarre abwechselnd stimmige Harmonien. Johannes Almer spielte mit seiner Klarinette zu den variirenden Flöten von Cornelia Gaiser und sie ergänzten sich zu einem wunderschönen Ensemble der führenden Melodie.
Tobias Gaiser führte mit erklärenden Worten zu den einzelnen Stücken durch den kurzweiligen Abend. Er war mit der Herkunft der einzelnen Stücke bestens vertraut: einige stammten aus seinen eigenen Kompositionen, andere Lieder waren von ihm interessant arrangiert. Mit Elan und sichtlicher Freude an der Musik spielte er auf seinem E-Piano.
Harald Kopp legte lässig einen professionellen, satten Bass unter die Lieder und Hans Rothmayer überzeugte mit seinem gefühlvollen Rhythmus am Drumset. Zum Schluss durfte natürlich die coole Stimme von Chrissi nicht fehlen, die sie bei ihrem „Sick of home Blues“ unter Beweis stellte.
Der Rhythmuschor Söllhuben kann stolz sein auf seine Musik-Combo.
Text: Elke Wagenstaller
Bilder: Jacqueline Egold

Jugendkorbinianswallfahrt

Dieses Jahr machte sich nur eine kleine Gruppe am Samstagmittag, 16.11.19, mit dem Bus auf nach Freising zur Jugendkorbinianswallfahrt. Der Tag stand unter dem Motto „Wachgeküsst“. Gestartet sind wir mit einem Festgottesdienst mit Kardinal Marx  im Dom zu Freising, hier kamen alle Gruppen zusammen und es bot sich uns ein beeindruckendes Bild vom Altarraum her, wo wir auf dem Boden saßen. Danach ging es in einem Festzug gemeinsam zum Festplatz, wo das Festival stattfand. Hier gab es in verschiedenen Zelten und „Areas“ viele verschiedene Angebote auszuprobieren. So konnte man sich in der „Info-Area“ über verschiedene Projekte oder Berufe im Erzbistum München und Freising informieren, oder in der „Aktive-Area“ viele Dinge selber gestalten, wie zum Beispiel Stofftaschen selber nähen, Tassen für unterwegs bemalen oder einfach mal an einem sich drehenden Kletterrad sein Glück versuchen. Hierbei war Nachhaltigkeit ein großes Thema. In einem anderen Zelt konnte man sich in der „Kino-Area“ Kurzfilme oder am Abend auch einen langen Spielfilm anschauen oder in der „Event-Area“ zusammen feiern mit verschiedenen DJ´s und Bands. Unterschiedliche Foodtrucks und Essensangebote trugen zum Festivalfeeling bei. Der Tag endete mit einem Impuls und obwohl wir nur eine kleine Runde waren, war es ein gelungener Tag und wir sind mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gefahren.

Neue Ministranten im Pfarrverband Riedering

Im September wurden in allen Pfarreien neue Ministranten in den Dienst aufgenommen. Gottes Segen und Danke für Eure Bereitschaft zu diesem wichtigen Dienst.

Berggottesdienst auf dem Moserboden

Unsere traditionelle „Bergmess“ war heuer zum ersten mal ein ökumenischer Berggottesdienst. Pfarrer Claus Kebinger und Vikar Bernhard Schröder feierten den Gottesdienst zum Thema „Salz der Erde“. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Söllhubener Auftakt, die auch danach bei der Brotzeit und beim Nachratschen noch aufspielten.