Katholikenrat der Region München

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Katholikenrat der Region München

Katholikenrat der Region München

Der Katholikenrat der Region München (KRM) ist das oberste ehrenamtliche Laiengremium in der Seelsorgsregion München und wird im Zuge der Pfarrgemeinderatswahlen alle 4 Jahre nach demokratischen Grundsätzen gewählt.

Als Gremium der katholischen Räte und Verbände repräsentiert und vertritt er die katholischen Laien in der Region München.
Seine Organe sind die Vollversammlung, der Vorstand und der Geschäftsführende Vorstand.

[Leitbild des Katholikenrates der Region München]

25. November 2016
Verstärktes Engagement gegen Ausgrenzung und Abwertung
Katholikenrat der Region München fordert Gläubige auf, Zeichen für Nächstenliebe und Toleranz zu setzen.
Der Katholikenrat der Region München hat alle Gläubigen aufgefordert, verstärkt aktiv zu werden gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die sich in Abwertung und Ausgrenzung von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Flüchtlingen oder anderen Gruppen äußert. Eine entsprechende Erklärung verabschiedete die höchste Vertretung der Laien in der Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising bei ihrer Herbstvollversammlung am Freitagabend, 25. November, in München. Die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit habe in den vergangenen Jahren zugenommen und sei in allen gesellschaftlichen Gruppen zu finden, heißt es zur Begründung: „Wir als katholische Kirche müssen uns dem entgegenstellen und im Sinne der christlichen Nächstenliebe und Toleranz ein Zeichen setzen.“
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25. November 2016
Spaenle, Schreyer und Schmid in Katholikenrat gewählt
Neun Vertreter aus Politik und Gesellschaft wirken beim höchsten Laiengremium in der Region München mit.
Neun Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft hat der Katholikenrat der Region München am Freitagabend, 25. November, in seine Vollversammlung gewählt. Dazu gehört der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), der in seiner Vorstellung für die Delegierten des Katholikenrats schreibt, „als überzeugtem Christen und praktizierendem Katholiken“ sei es ihm „ein Anliegen, mich für die Mitgestaltung des kirchliches Lebens in der Region München einzubringen“. Die Landtagsabgeordnete und designierte Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Kerstin Schreyer (CSU) möchte durch die Mitarbeit im Katholikenrat „eine Verbindung zwischen christlichem Glauben und Handeln und Politik herstellen“.
 
Ebenfalls gewählt wurde Josef Schmid (CSU), Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt, der betont: „Katholiken nehmen einen wichtigen Platz in unserer Stadt ein!“ Auch Gertraud Burkert (SPD), ehemalige Zweite Bürgermeisterin, möchte „den Kontakt zwischen katholischer Kirche und der Stadtgesellschaft stärken“. Auch der Landtagsabgeordnete Robert Brannekämper (CSU) sowie die Münchner Stadträte Verena Dietl (SPD) und Christian Müller (SPD) arbeiten nun als Einzelpersönlichkeiten beim Katholikenrat mit. Ebenfalls gewählt wurden Johann Eichler (Parteiunabhängige Wählergemeinschaft Helfendorf), Bürgermeister von Aying, sowie Stefan Schelle (CSU), Bürgermeister von Oberhaching.
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21. November 2016
Katholikenrat der Region München gegen Abwertung und Ausgrenzung
Herbstvollversammlung am 25. November 2016 befasst sich mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Der Katholikenrat der Region München will sich verstärkt gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen, die sich in Abwertung und Ausgrenzung von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Flüchtlingen oder anderen Gruppen äußert. Bei der Herbstvollversammlung des Gremiums am Freitag, 25. November, in der Kroatischen Katholischen Gemeinde München (Schwanthalerstraße 96-98) tauschen sich die Delegierten darüber mit Miriam Heigl aus, Leiterin der Fachstelle für Demokratie des Münchner Oberbürgermeisters. Grundlage dafür ist ein kürzlich veröffentlichter Forschungsbericht der Ludwig-Maximilians-Universität München zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Bayern.
Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Wahl von Einzelpersönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Zur Wahl stellen sich unter anderem Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), Josef Schmid (CSU), Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt, sowie Gertraud Burkert (SPD), ehemalige Zweite Bürgermeisterin.
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Rumschöttel Pater-Rupert-Mayer-Medaille 09.11.2016
© Caritas
Die Caritasvorstände Klaus Weißbach, Prälat Hans Lindenberger und Georg Falterbaum mit Johanna Rumschöttel.
09. November 2016
Pater-Rupert-Mayer-Medaille des Diözesan-Caritasverbandes München in Gold für Johanna Rumschöttel

Johanna Rumschöttel, ehemalige Landrätin des Landkreises München (2008 bis 2014) und jetzige Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, hat die Pater-Rupert-Mayer-Medaille der Caritas in Gold erhalten. Der Diözesan-Caritasverband vergab seine höchste Auszeichnung als "Zeichen der Anerkennung und dankbaren Wertschätzung für ihr großes soziales Engagement in ihrer Amtszeit als Landrätin".

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© Claus Schunk
28. Oktober 2016
Katholikenratsvorsitzende Rumschöttel feiert 70. Geburtstag
Johanna Rumschöttel, Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, feiert am Sonntag, 30. Oktober, ihren 70. Geburtstag. Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg, der für die Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising zuständig ist, gratuliert Rumschöttel seitens der Erzdiözese München und Freising und würdigt besonders ihr soziales Engagement, das einhergehe „mit dem Einsatz für christliche Grundwerte in der Gesellschaft“. Insbesondere dankt er Rumschöttel für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Katholikenrat der Region München.

 
Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, dankt Rumschöttel für ihr „couragiertes Auftreten an der Spitze des Katholikenrates“. Es sei ihr ein zentrales Anliegen, dass Christinnen und Christen angesichts gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen nicht resignierten, sondern im Gegenteil ihr Engagement sogar noch verstärkten. „Gerade in einer reichen Großstadt wie München ist es wichtig, dass wir uns besonders an die Seite der Menschen am Rande der Gesellschaft stellen“, betont Tremmel. „Gemeinsam mit dem Katholikenrat setzt Johanna Rumschöttel immer wieder Akzente und macht deutlich, dass Solidarität heute mehr denn je notwendig ist. Als selbstbewusster Teil der Kirche Jesu Christi leisten wir Laien einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Frieden. Deshalb bin ich froh und dankbar, dass das Wort von Johanna Rumschöttel über die Region hinaus Gehör findet.“
 
Rumschöttel sei eine bunte katholische Kirche in der Region München wichtig, mit der sich einheimische wie zugewanderte Katholiken identifizieren könnten und die Vertretern anderer Konfessionen und Religionen mit Respekt und Dialogbereitschaft begegne, so Markus Lutz, stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates. Rumschöttel setzte sich in ihren bisher zwei Jahren an der Spitze des Katholikenrats besonders für Flüchtlinge, Menschen mit Behinderung und von Armut und Obdachlosigkeit betroffene Menschen in der Region München ein. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei auch den zahlreichen ehrenamtlichen Helfergruppen in den Pfarreien und Verbänden. Innerkirchlich ist Rumschöttel die Weiterarbeit an dem Nachsynodalen Schreiben „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus ein Anliegen. Ein besonderes Augenmerkt liegt dabei auf Familien, die sich in schwierigen Situationen befinden oder zerbrochen sind, und ihrer Begleitung und Unterstützung in den Pfarreien.
 
Rumschöttel wurde am 30. Oktober 1946 in Schliersee, Landkreis Miesbach, geboren und wuchs in München auf. Später lebte die Diplom-Bibliothekarin in Neubiberg, Landkreis München, wo sie von 2000 bis 2008 Erste Bürgermeisterin war. Zwischen 2002 und 2014 gehörte sie für die SPD dem Kreistag des Landkreises München an, von 2008 bis 2014 war sie Landrätin. Neben ihrem Amt als Vorsitzende des Katholikenrats ist sie Vorsitzende des Vorstands der Lebenshilfe München und Vorsitzende des Bezirksverbandes München des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Rumschöttel ist verheiratet und hat sechs Kinder.


31. März 2016
Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrates der Region München am 15. April 2016 mit dem Schwerpunktthema "Was hält unsere Gesellschaft im Gleichgewicht?"
„Werte“ sind wieder ein Top-Thema geworden. Wertegemeinschaft Europa, christliches Abendland, Leitkultur oder die Verteidigung unserer Werte sind nur einige Schlagworte aus der gesellschaftlichen Diskussion der vergangenen Monate. Aber welche Grundwerte sind es, an die wir uns binden und die uns zu einer Werteordnung verbinden, wer garantiert diese Werte und wie werden sie konkret umgesetzt? Welche Bedeutung geben wir dabei unseren christlichen Werten?
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15. Dezember 2015
Dank des Katholikenrates der Region München für Engagement für Flüchtlinge
Der Vorstand des Katholikenrates der Region München dankt den Pfarrgemeinderäten und den zahlreichen Ehren- und Hauptamtlichen in den Pfarrgemeinden in der Stadt München und in den Gemeinden der Landkreise in der Seelsorgsregion München für die großartigen und vielfältigen Hilfen für die Flüchtlinge. Auch den politischen Verantwortungsträgern in der Region München gilt der Dank des Katholikenrates für ihre Anstrengungen verbunden mit der Bitte, darin nicht nachzulassen. 

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21. November 2015
Korbiniansmedaille für Prof. Dr. Piotr Maloszewski
Piotr Maloszewski, Stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates der Region München, wurde beim Korbiniansfest von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx mit der Korbiniansmedaille geehrt.

18. November 2015
Katholikenrat der Region München dankt Kardinal Marx für sein Engagement auf der Familiensynode

In einem Brief hat sich der Vorstand des Katholikenrates der Region München bei Kardinal Marx für sein Engagement auf der Familiensynode bedankt. Vor allem über die Haltung und die Impulse der deutschen Teilnehmer habe man sich sehr gefreut. Hervorgehoben wird in dem Brief des Katholikenrats, dass die deutschen Bischöfe in ihrer eigenen Erklärung "die Menschen um Verzeihung bitten, über die die Kirche im falsch verstandenen Bemühen, die kirchliche Lehre hochzuhalten, mit harten und unbarmherzigen Haltungen in der Pastoral Leid gebracht hat". Dass in diesem Zusammenhang "ausdrücklich ledige Mütter und außerehelich geborene Kinder, Menschen in vorehelichen und nichtehelichen Lebensgemeinschaften, homosexuelle Menschen und Geschiedene und Wiederverheiratete" genannt werden, sei eine wichtige Grundlage "für neue Entwicklungen in der Familienpastoral".