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Baubeschreibung der Pfarrkirche St. Stefan Gräfelfing

Rohbau St Stefan
Der Rohbau der Pfarrkirche (1971)

Die Kirche wurde von Herrn Ordinariatsrat Dipl.-Ing. C. T. Horn entworfen. Es handelt sich um eine Stahlkonstruktion mit abgehängter Holzdecke. Die Mauern bestehen aus Klinkermauerwerk. Für den Boden wurden rote Tonplatten verwendet. Beide Giebel sind mit Sichtglas verglast.
Die Bänke sind farbig gestaltet. Der Turm, der frei vor der Kirche steht und mit ihr nur durch eine Mauer verbunden ist, besteht aus Sichtbeton und weist einen frei sichtbaren Glockenständer mit vier Glocken auf.

Die Kirche ist 25 x 30 m groß, dazu kommt noch eine kleine Werktagskapelle sowie die Sakristei. Die Firsthöhe der Kirche beträgt 13,70 m, der Turm ist 22,50 m hoch. Die Kirche hat 450 Sitzplätze (dazu noch die 50 Sitzplätze in der Werktagskirche) und ca. 200 Stehplätze. Besonders ideal für die Besucher ist die (Gas-) Fußbodenheizung.

Der Altar besteht aus Muschelkalk und wurde aus einem Block gefertigt. Der Tabernakel ist das Werk eines Gräfelfinger Künstlers (Herrn Müller). Die Weihwasserbecken sowie der Brunnen auf dem Vorplatz stammen von dem Laufener Bildhauer Friedrich Koller.

Der Vorplatz ist harmonisch mit der Kirche gestaltet. Er ist gepflastert, aufgelockert mit Blumenrabatten und einem Brunnen. Die Begrünung und Bepflanzungen runden dieses Bild noch ab, so dass dieser Platz zu einem beliebten Treffpunkt der Kirchenbesucher vor und nach der hl. Messe wurde.

Die Kirche beeindruckt sicherlich durch ihre Einfachheit. Entsprechend der neuen Liturgie ist der Altarstein in den Mittelpunkt der Kirche gerückt, dem sich der gesamte Raum zuordnet. Damit kommt deutlich zum Ausdruck, dass die Kirche heute in erster Linie nur ein Rahmen sein kann, der durch die versammelte Gemeinde mit Leben erfüllt werden muss.

Architekten, Bauleute und Handwerker haben ihr Bestes gegeben, um einen Bau zu gestalten, der ein moderner Mittelpunkt in der Gemeinde und zugleich ein würdiges Gotteshaus ist. Die Kirche mit ihrem schlichten, in keiner Weise aufwendigen Raum, der Turm und der Vorplatz bilden eine schön geformte Einheit. So fügt sich der Kirchenneubau gut in das Ortsbild ein. Die Lage im Mittelpunkt des Ortes und gegenüber der Parkanlage am Eichendorffplatz bewirken zudem, dass Gräfelfing mit diesem Neubau nunmehr durch eine eindrucksvolle moderne Kirche in gestalterischer Hinsicht bereichert wurde.