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Pfarrverband Rott am Inn

Rott am Inn, St. Peter und Paul: Kirchweg 9, 83543 Rott a. Inn, Telefon: 08039-1202, E-Mail: St-Peter-und-Paul.Rott@erzbistum-muenchen.de
Griesstätt, St. Johann Baptist: Rosenheimer Str. 4, 83556 Griesstätt, 08039-909950, E-Mail: St-Johann-Baptist.Griesstaett@erzbistum-muenchen.de
Ramerberg, St.Leonhard: Dorfstr.2, 83561 Ramerberg, 08039-1495, E-Mail: St-Leonhard.ramerberg@erzbistum-muenchen.de
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Aktuelle Nachrichten


Alpenländisches Weihnachts- und Dreikönigssingen 2020

Zeitig da sein mussten die Zuhörer beim Alpenländischen Weihnachts- und Dreikönigssingen, um in der Klosterkirche einen guten Platz zu bekommen. Zusätzlich aufgestellte Stühle wurden notwendig für die vielen Besucher. „Die Musik, die Texte in diesem wunderbar geschmückten Kirchenraum, unsere singende, musizierende und betende Gemeinschaft können und wollen uns helfen, die Botschaft der Weihnacht neu erfüllen und aufzubrechen zu dem, der für uns Mensch geworden ist“, so Pfarrer Klaus Vogl in seiner Begrüßung. Neben den vielen Besuchern begrüßte der Geistliche besonders die Inntaler Sänger, die Goldtropfmusi aus dem Berchtesgadener Land, den Dreiwinklgsang aus Nussdorf am Inn und die Rouda Blechblosn, die mit ihrem Gesang und ihrer Musik die Besucher begeisterten. Auch die Besucher selbst brachten weihnachtliche Stimmung in die Klosterkirche mit den gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern und das Singen von „Stille Nacht, heilige Nacht“ abschlossen nach dem Gebet zum Atlenhohenauer Jesulein, vorgetragen von Pfarrer Vogl.    

Text und Bilder: Alfons Albersinger
Weihn-Dreikö-Singen (5)
Die Inntaler Sänger
Weihn-Dreikö-Singen (8)
Die Goldtropfmusi
Weihn-Dreikö-Singen (10)
Der Dreiwinklgsang
Weihn-Dreikö-Singen (13)
Die Rouda Blechblosn

Caritas Ehrung

Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit wurden von der Pfarrei Griesstätt jetzt alle Caritas-Sammlerinnen und –Sammler zu einem Kaffeenachmittag in den Pfarrhof eingeladen. Pfarrer Klaus Vogl, Leiter des Pfarrverbandes, dankte ihnen dabei für ihre Dienste bei der Durchführung der Sammlungen. Sein besonderer Dank galt auch allen Spenderinnen und Spendern, für deren großzügige Unterstützung. Der Geistliche hob hervor, dass 60 Prozent der gesamten Caritas-Sammlung an die Caritas-Sozialstation in Wasserburg für deren vielfältigen Dienste weitergeleitet werden und der Rest in der Pfarrei für caritative Zwecke verbleiben. An Heinz Schmidt (2.v.r.) konnte der Geistliche eine Dankurkunde und das Ehrenzeichen in Silber des Caritas-Verbandes als Zeichen der dankbaren Anerkennung für seine zehnjährige Mitsorge und Mitarbeit überreichen. Von der Pfarrei wurde die langjährige Tätigkeit mit einem Blumenstrauß belohnt. Verbunden mit Dankesworten überreichte Pfarrer Vogl (2.v.li) auch an Therese Kaiser (r.) und Barbara Hofmeister (li) einen Blumenstrauß. Beide scheiden aus dem Kreis der Sammlerinnen und Sammlern aus. Therese Kaiser sammelte seit 1991 und wurde bereits im Jahr 2015 mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Neun Jahr sammelte Barbara Hofmeister.  
Text und Bild: Alfons Albersinger
Caritas Ehrung2019

Columba-Tag in Altenhohenau

Zu einem wirklichen Fest wurde wieder das Columba-Fest, das jährlich im September in der Klosterkirche in Altenhohenau mit einem festlichen Gottesdienst gefeiert wird. In diesem Jahr stand nicht nur die Gottselige Dienerin Gottes Maria Columba Weigl, die im ehemaligen Kloster Altenhohenau von 1730 bis zu ihrem Tod im Jahre 1783 lebte und wirkte, sondern auch die Heilige Schwester Faustina im Mittelpunkt, von der eine Reliquie jetzt ein weiterer geistlicher Schatz in der Klosterkirche ist.
Betend zogen die Gläubigen zu Beginn des Festtages vom Ortsanfang mit Pfarrer Klaus Vogl, Diakon Simon Frank, Gemeindereferentin Elvira Hillenbrand, Praktikantin Johanna Schmidtke mit der von Pater Michael Weyerer getragenen Reliquie der polnischen Heiligen Schwester Faustina in die blumengeschmückte Klosterkirche zum feierlichen Gottesdienst ein. Zu den vielen Mitfeiernden gehörte auch die letzte Oberin des im Jahr 2013 aufgelösten Klosters Schwester Margarita Sondorfer, die zur Zeit ihren Urlaub in ihrer bayerischen Heimat verbringt. Der linke Seitenaltar war mit einem Bild von Schwester Columba Weigl geschmückt. Auf dem rechten Seitenaltar stand das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, das mit einer Vision der Heiligen Faustina zusammen hängt.
Das von Diakon Simon Frank verkündete Evangelium mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn in seiner eindrucksvollen Predigt aus. „Das heutige Evangelium stellt uns die unbegreifliche Barmherzigkeit Gottes vor Augen, die nicht mehr ersehnt, als dass Alle gerettet werden“, so Pfarrer Vogl zu Beginn. Weiter ging der Geistliche auch auf die große Barmherzigkeit Gottes, die auch im Evangelium zum Ausdruck kommt, ein. „Die Heiligen laden uns ein, den Weg zu Gott mit Gott einzuschlagen, einen Weg den wir nicht zuerst mit unseren Füßen, sondern mit Willen, Verstand und vor allen mit Herzen zu gehen haben. Jesus sagte einmal zur Heiligen Schwester Faustina: Sage den Sündern, dass ich stets auf sie warte, dass ich am Pulsschlage ihres Herzens höre, wann es für mich zu schlagen beginnt“, so Pfarrer Vogl weiter.
In den Fürbitten, die von Gemeindereferentin Elvira Hillenbrand und Praktikantin Johanna Schmidtke vorgetragen wurden, wurde das Leben von der gottseligen Schwester Columba aufgezeigt und in verschiedene Anliegen um die Hilfe Gottes gebetet. Mit neuem, geistlichen Liedgut, besonders mit Lieder von Kathi Stimmer-Salzeder, gestaltete der Altenhohenauer Lobpreischor unter Leitung von Brigitte Huber die Festmesse, den nicht nur Gläubige aus dem Pfarrverband Rott, Griesstätt und Ramerberg, sondern auch aus verschiedenen Nachbarlandkreisen mitfeierten. Zum Abschluss der Messfeier erbat Pfarrer Vogl mit der Reliquie der Heiligen Schwester Faustina den Segen Gottes.
Für das leibliche Wohl mit Würstl und Getränken sorgten Mitglieder des Pfarrgemeinderates. Im Salettl konnten sich die Gäste bedienen lassen. Die im Garten neben der Klosterkirche aufgestellten Bänke und Tische wurden gerne bei sommerlichen Wetter angenommen zum Essen, zum Trinken und zu netten Gesprächen und dann auch noch zum Genießen von Kaffee und Kuchen.
Bei der Dankandacht zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit am Nachmittag ging Pfarrer Vogl auf den Lebensweg der H eiligen Schwester Faustina ein, die in Polen in einer armen Bauernfamilie aufwuchs, so manche Hindernisse überstehen musste bis zu ihrem Klostereintritt und ein ganz innerliches Verhältnis zu Jesus hatte. Auch zitierte der Geistliche einige Aufzeichnungen aus dem Tagebuch der Heiligen. Das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, so Pfarrer Vogl, hat wie ihn auch viele andere auf der ganzen Welt berührt. Jeder soll seinen Zugang finden zur Verehrung der Barmherzigkeit. Das Gebet um einen echten, tiefen Glauben ist wichtig. Gemeinsam beteten die anwesenden Gläubigen den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, sowie auch die Litanei zur Göttlichen Barmherzigkeit bei dieser Andacht, die ebenfalls vom Lobpreischor musikalisch und gesanglich gestaltet wurde. Am Ende der Andacht nahmen die Gläubigen die Möglichkeit war, mit der Reliquie der Heiligen Faustina den Segen zu empfangen, wobei Pfarrer Vogl für jeden einzeln das Segensgebet sprach. 

Text und Bilder:  Alfons Albersinger
 
 
Columba-Tag (6)
Die Geistlichkeit bei der Prozession zur Klosterkirche
Columba-Tag (8)
Pfarrer Klaus Vogl (r) und Pater Michael Weyerer mit der Reliquie der Heiligen Schwester Faustina
Columba-Tag (17)
Der Lobpreischor unter Leitung von Brigitte Huber (r)
Columba-Tag (25)
Schwester Margarita, die letzte Oberin im Kloster Altenhohenau, freute sich über die beeindruckende Messfeier und darüber, dass das geistliche Leben in Altenhohenau weiter sehr gepflegt wird.
Columba-Tag (31)
Die Reliquie, die jetzt in der Anna-Kapelle in der Klosterkirche ist
Columba-Tag (39)
Pf. Vogl beim Einzelsegen zum Abschluss der Andacht
Columba-Tag (28)
Das Bild zeigt Schw. Columba Weigl.


Segnung des Friedhofskreuzes in Altenhohenau

In der Klosterkirche Altenhohenau konnte jetzt Pfarrer Klaus Vogl zum dritten Mal als Hauptzelebrant und Prediger Weihbischof Florian Wörner aus der Diözese Augsburg bei der Heiligen Messe beim Abend der Barmherzigkeit begrüßen. Vor dem feierlichen Gottesdienst in der vollbesetzten Klosterkirche, den der Lobpreischor Chor gesanglich und musikalisch gestaltete, segnete Weihbischof Wörner das restaurierte Kreuz im Klosterfriedhof. Wegen Witterungsschäden war die Restaurierung notwendig. Durchgeführt wurden die Arbeiten von einem Kirchenmalermeister aus Berganger. Pfarrer Vogl dankte den Freunden und Förderer der Klosterkirche für ihre Spenden, wodurch die Maßnahme möglich wurde.  
Alfons Albersinger
Abend der Barmherhzigkeit




Informationen aus dem Pfarrverband

In Zukunft müssen alle, die eine Messintention aufgeben, schriftlich ihr Einverständnis geben, dass ihr Name veröffentlicht wird. Sonst dürfen wir aus Datenschutzgründen den Namen des Messstifters nicht mehr abdrucken.

Friedhof Griesstätt
Gerne wird unser Friedhof auch von Gästen besucht. Der Gemeinde ist schon aus diesem Grund die Ordnung und Sauberkeit auf dem Friedhof ein besonderes Anliegen. Helfen Sie bitte mit, den Friedhof sauber zu halten.
Wir bitten:
  • die Gräber zu pflegen,
  • den Abfall zu trennen, wie z. B. Kränze nach Beerdigungen,
  • nur verwelkte Blumen und sonstigen Grünabfall in den großen Behälter zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • nur sonstiges nichtkompostierbares Abfallmaterial, wie Plastikkerzenhüllen, in die Mülltonnen zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • keine privaten Müll in den Mülltonnen und im großen Behälter zu entsorgen,
  • keinen Abfall neben den Mülltonnen abzustellen,
  • kein Erdreich auf dem Friedhof zu lagern,
  • Unkraut neben den Gräbern zu entfernen,
  • keine Hunde auf den Friedhof mitzunehmen.

Informationen zur Taufvorbereitung im Pfarrverband
Es ist für uns als Pfarrgemeinde ein Grund zur Freude, wenn Eltern ihre Kinder zur Taufe bringen. Durch die Taufe werden sie als Kinder Gottes in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Glaube und Taufe hängen untrennbar zusammen. Eltern und Paten versprechen bei der Taufe, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Dazu gehört das Gebet daheim und der Gottesdienstbesuch. Immer mehr junge Eltern haben keinen oder nur wenig Bezug zur Kirche und können somit diesen unerlässlichen Auftrag der christlichen Erziehung nur schwerlich erfüllen. Ich kann nur etwas weitergeben, was ich kenne, wovon ich selbst überzeugt bin und was ich selbst erfahren habe. Von daher wollen wir als Seelsorgsteam mehr Zeit und Kraft in die Taufvorbereitung investieren, damit Taufe mehr ist als ein leeres Ritual aus längst vergangenen Zeiten, das irgendwie noch dazu gehört. Es soll in Zukunft anstelle des Taufgesprächs zwei Taufkatechesen pro Monat geben. Diese finden an zwei Abenden statt und sollen von beiden Eltern des Täuflings besucht werden. Es wäre schön, wenn auch die Paten mitkommen. Eine Taufkatechese wird unsere Gemeindereferentin Frau Aringer leiten. Dabei soll auf den eigenen Glaubensweg geschaut werden und Hinweise zur religiösen Erziehung gegeben werden. Die zweite Katechese wird von Diakon Frank und mir geleitet. Dabei wird der Taufritus erklärt und der konkrete Ablauf der Taufe besprochen. Diese neue Ordnung gilt ab Oktober, d.h. alle, die im Oktober ihre Kinder taufen lassen wollen, müssen im September die zwei Katechesen besuchen. Die Tauftermine und die Katechesen stehen unterhalb des Textes. Es geht uns darum, dass wir Sie als Eltern und Paten kennenlernen und miteinander über den Glauben ins Gespräch kommen, so dass wir durch die religiöse Erziehung der Kinder mitbauen an der Kirche von morgen.