Pfarrverband Rott am Inn

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Aktuelle Nachrichten



Bittgang zur Filialkirche Sankt Georg in Berg am Sonntag den 20.09.2020

Betend zogen einige Mitglieder des Griesstätter Trachtenvereins in ihrem traditionellen Bittgang jeweils im September am vergangenen Sonntag zur Filialkirche Sankt Georg in Berg. Auf Grund der Corona-Abstandregeln konnte der Gottesdienst nicht in dem kleinen Gotteshaus gefeiert werden. Hierzu wurden im Freien vor der Kapelle Bänke und Stühle aufgestellt. Die heilige Messe mit Pfarrer Herbert Weingärtner feierten neben den Trachtenvereinsmitgliedern auch einige Pfarrangehörige mit. Der Geistliche legte in seiner Predigt das Tagesevangelium mit dem Gleichnis des Gutsherrn, der alle seine Arbeiter mit einem Denar entlohnte, obwohl die einen mehrere Stunden als die anderen bei ihm arbeiteten. Musikalisch wurde die Messfeier von der Griesstätter Musikkapelle unter Leitung von Hans Kaiser würdig gestaltet.

Fotos:
Pfarrer Herbert Weingärtner und die Griesstätter Musikkapelle beim Gottesdienst im Freien.
Einen kleinen Altar hatten die Trachtler zur Messfeier im Freien mit Pfarrer Herbert Weingärtner vor der Filialkirche in Berg aufgestellt.

Text und Bilder: Alfons Albersinger
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Verabschiedung von Simon Frank

Im Rahmen des Festgottesdienstes in der Rotter Pfarrkirche wurde Diakon Simon Frank am Sonntag nach 17 Jahren Dienst im Pfarrverband Rott, Griesstätt, Ramerberg in den Ruhestand oder besser gesagt in Reichweite, wie es Pfarrer Klaus Vogl der Leiter des Pfarrverbandes sagte, verabschiedet. „Bei der Verabschiedung von Seelsorgern wird gerne über die verschiedensten Baumaßnahmen und Anschaffungen berichte. Dies ginge bei Diakon Frank ganz problemlos auch. Gebaut, renoviert, initiiert, gegründet, gedeichselt und zum Positiven gedreht hast du Vieles. Das Wichtigste war und ist dir immer die Seelsorge“, so Pfarrer Vogl weiter. Er war ist immer einer, der Ausschau gehalten hat nach Gott und den Menschen. Du hast Jesus erlaubt, durch dich zu leuchten, durch dich zu wirken, durch dich Menschen zu berühren, zu trösten und zu stärken. Dabei hast du dich nie selbst in den Mittelpunkt gestellt, so Pfarrer Vogl in seiner Ansprache. Pfarrer Vogl dankte ihm dafür, dass er sich nicht geschont und unwahrscheinlich viel Licht und Wärme in unseren Pfarrverband gebracht hat. Stellvertretend für den ganzen Pfarrverband sagten dem zukünftigen Ruhestandsgeistlichem die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und die Kirchenpfleger der drei Pfarreien für sein Wirken und sein Mühen in den vielen Jahren ein ganz großes Vergelt`s Gott, wünschten ihm alles Gute, Gottes Segen und Schutz für die kommende Zeit. Gefreut hat sich Simon Frank über das Geschenk der Pfarrverbandspfarreien, einer Stola. Vergelt`s Gott sagten die Vertreterinnen und Vertreter der drei Pfarreien auch bei seiner Frau, die sehr oft auf ihren Simon wegen der Arbeit im Pfarrverband verzichten musste, mit einem Blumenstrauß. Über siebzig Ministranten aus den drei Pfarreien des Pfarrverbandes waren es, die mit den Geistlichen in das vollbesetzte Gotteshaus einzogen zum Dienst am Altar. Pfarrer Vogl konnte neben der Familie von Diakon Simon Frank auch den ehemaligen Leiter des Pfarrverbandes Pfarrer Jakob Blasi, mit dem Diakon Simon Frank in den Pfarrverband kam, begrüßen. Musikalisch und gesanglich gestaltete der Projektchor des Pfarrverbandes unter Leiter von Franz-Matthias Köster den Festgottesdienst.
Beim anschließenden Empfang im Saal des Gasthauses zur Post, zu dem viele Weggefährten und Vertreter der Ortsvereine geladen waren, bedankten sich die Chöre der Pfarreien und des Pfarrverbandes, die Oberministranten, Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen mit Liedeinlagen und Sketchen bei Diakon Frank. Viel Lob, viele Glückwünsche und viele gute Ratschläge für den Ruhestand brachten sie dabei vor. Pfarrer Vogl würdigte die Arbeit von Diakon Frank, in dem er sich auf dessen frühere Tätigkeit als Elektriker bezog und eine Verbindung zur Tätigkeit als Diakon herstellte. „Die Jahre im aktiven Dienst im Pfarrverband waren geprägt von so mancher Hochspannung. Von den Spannungen bei Abschluss der Renovierung der Rotter Pfarrkirche mit Altarweihe, den vielen Pfarrerwechseln, die bisweilen tragisch und mit vielen Fragen verbunden waren, Renovierungen, Personalfragen und Konflikten alles Mögliche. Du warst die Konstante, hast ausgehalten. Solche Hochspannung bringt einen selbst unter Strom und versetzt bisweilen auch manchen Schlag, den es zu verkraften gilt. Was du geleistet hast, oft im Verborgenen, im Hintergrund, in der zweiten Reihe, verdient größten Respekt und höchste Anerkennung“, so Pfarrer Vogl in seiner Würdigung im vollbesetzten Saal. Diese schloss er mit dem Dank für die Bereitschaft, auch in Zukunft, neben seinem Engagement in der Notfallseelsorge, auch in der Seelsorge im Pfarrverband einzubringen, sowie mit dem Wunsch, der Herrgott möge im gute Gesundheit schenken und durch dich noch viele Jahre segensreich wirken.

Text und Bilder: Alfons Albersinger
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Pfarrer Klaus Vogl (3.v.li) zelebrierte mit Diakon Simon Frank, Pfarrer Jakob Blasi, Pfarrer Herbert Weingärtner und Diakon Andreas Demmel (v.l.n.r) den Festgottesdienst.
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Diakon Simon Frank verkündete das Evangelium.
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Pfarrer Klaus Vogl überreichte dem zukünftigen Diakon i. R. Simon Frank ein Hinterglasbild, auf dem die Kirchen des Pfarrverbandes zu sehen sind.


Informationen aus dem Pfarrverband

In Zukunft müssen alle, die eine Messintention aufgeben, schriftlich ihr Einverständnis geben, dass ihr Name veröffentlicht wird. Sonst dürfen wir aus Datenschutzgründen den Namen des Messstifters nicht mehr abdrucken.

Friedhof Griesstätt
Gerne wird unser Friedhof auch von Gästen besucht. Der Gemeinde ist schon aus diesem Grund die Ordnung und Sauberkeit auf dem Friedhof ein besonderes Anliegen. Helfen Sie bitte mit, den Friedhof sauber zu halten.
Wir bitten:
  • die Gräber zu pflegen,
  • den Abfall zu trennen, wie z. B. Kränze nach Beerdigungen,
  • nur verwelkte Blumen und sonstigen Grünabfall in den großen Behälter zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • nur sonstiges nichtkompostierbares Abfallmaterial, wie Plastikkerzenhüllen, in die Mülltonnen zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • keine privaten Müll in den Mülltonnen und im großen Behälter zu entsorgen,
  • keinen Abfall neben den Mülltonnen abzustellen,
  • kein Erdreich auf dem Friedhof zu lagern,
  • Unkraut neben den Gräbern zu entfernen,
  • keine Hunde auf den Friedhof mitzunehmen.

Informationen zur Taufvorbereitung im Pfarrverband
Es ist für uns als Pfarrgemeinde ein Grund zur Freude, wenn Eltern ihre Kinder zur Taufe bringen. Durch die Taufe werden sie als Kinder Gottes in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Glaube und Taufe hängen untrennbar zusammen. Eltern und Paten versprechen bei der Taufe, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Dazu gehört das Gebet daheim und der Gottesdienstbesuch. Immer mehr junge Eltern haben keinen oder nur wenig Bezug zur Kirche und können somit diesen unerlässlichen Auftrag der christlichen Erziehung nur schwerlich erfüllen. Ich kann nur etwas weitergeben, was ich kenne, wovon ich selbst überzeugt bin und was ich selbst erfahren habe. Von daher wollen wir als Seelsorgsteam mehr Zeit und Kraft in die Taufvorbereitung investieren, damit Taufe mehr ist als ein leeres Ritual aus längst vergangenen Zeiten, das irgendwie noch dazu gehört. Es soll in Zukunft anstelle des Taufgesprächs zwei Taufkatechesen pro Monat geben. Diese finden an zwei Abenden statt und sollen von beiden Eltern des Täuflings besucht werden. Es wäre schön, wenn auch die Paten mitkommen. Eine Taufkatechese wird unsere Gemeindereferentin Frau Aringer leiten. Dabei soll auf den eigenen Glaubensweg geschaut werden und Hinweise zur religiösen Erziehung gegeben werden. Die zweite Katechese wird von Diakon Frank und mir geleitet. Dabei wird der Taufritus erklärt und der konkrete Ablauf der Taufe besprochen. Diese neue Ordnung gilt ab Oktober, d.h. alle, die im Oktober ihre Kinder taufen lassen wollen, müssen im September die zwei Katechesen besuchen. Die Tauftermine und die Katechesen stehen unterhalb des Textes. Es geht uns darum, dass wir Sie als Eltern und Paten kennenlernen und miteinander über den Glauben ins Gespräch kommen, so dass wir durch die religiöse Erziehung der Kinder mitbauen an der Kirche von morgen.