Pfarrverband Rott am Inn

Rott am Inn, St. Peter und Paul: Kirchweg 9, 83543 Rott a. Inn, Telefon: 08039-90288-0, E-Mail: St-Peter-und-Paul.Rott@ebmuc.de
Griesstätt, St. Johann Baptist: Rosenheimer Str. 4, 83556 Griesstätt, 08039-909950, E-Mail: St-Johann-Baptist.Griesstaett@ebmuc.de
Ramerberg, St.Leonhard: Dorfstr.2, 83561 Ramerberg, 08039-1495, E-Mail: St-Leonhard.Ramerberg@ebmuc.de

Aktuelle Nachrichten


Krippen in Altenhohenau

Als Ruhestandsgeistlicher wirkte Geistlicher Rat Alfred Maier vom 1. September 2004 bis zu seinem Tod am 14. August 2015 im Pfarrverband Rott, hier besonders in der Pfarrei Griesstätt. In seiner Wohnung im Griesstätter Pfarrhof hatte er während seiner Zeit in Griesstätt eine wertvolle Jahreskrippe, gefertigt von dem bekannten Oberammergauer Holzbildhauer Konrad Saal, aufgestellt. Die Erben von Geistlichem Rat Maier haben diese Krippe nach dem Tod des Geistlichen der Pfarrei Griesstätt überlassen. Nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten des Kapitelsaales im ehemaligen Kloster Altenhohenau konnte jetzt die Krippe erstmals zur Besichtigung vor dem Weihnachtsfest aufgestellt werden. Bereits zum Heilig-Drei-Königs-Fest wurde die Krippe erweitert. Die gesamte Krippe umfasst auch Darstellungen zu weiteren kirchlichen Festen im Kirchenjahr. Wie die Krippe in der Klosterkirche (Foto) mit seinen großen Figuren, fand die Krippe in Kapitelsaal (Foto) bereits viel Bewunderung bei Besuchern.

Text und Bilder: Alfons Albersinger
Krippen Altenhohenau (3)
Krippen Altenhohenau (6)

Griesstätter Sternsinger unterwegs

Die Griesstätter Sternsinger waren in fünf Gruppen in den letzten Tagen im gesamten Pfarreigebiet unterwegs. Alle Ortsteile und jedes Anwesen konnte jedoch nicht erreicht werden. Aus diesem Grund wurden vier „Haltestellen“ am Heilig-Drei-König-Tag eingerichtet, an denen die Sternsinger bei einer kurzen Andacht mit Gemeindereferentin Elvira Hillenbrand ihre Lieder und Texte vortrugen und Aufkleber, Kreide und Weihrauch mitgenommen werden konnten. Dies wurde, nicht nur wie bei der letzten Haltestelle im Finkenweg, gut angenommen. Die Gemeindereferentin dankte dabei auch allen Sternsingern, Spendern, Eltern und Begleitern für ihre Unterstützung. Gerne spielte eine Abordnung der Griesstätter Musikkapelle bei den Andachten.

Alfons Albersinger
Sternsinger Haltest (3)
Sternsinger Haltest (4)

Aussendung der Sternsinger

Bei den 23 Mädchen und Buben, die in den nächsten Tagen in der Pfarrei Griesstätt in fünf Gruppen als Sternsinger von Haus zu Haus ziehen und bei den „Sternsinger-Haltestellen“ Lieder singen und Segensgebete sprechen, bedankte sich Gemeindereferentin Elvira Hillenbrand bei der Aussendungsfeier für ihre Bereitschaft, bei der Sternsinger-Aktion mitzumachen und segnete sie für ihren Dienst. Trotz Regen machten sich die Sternsinger sofort nach der Aussendung auf den Weg zum Pfarrhof, wo sie von Pfarrer Herbert Weingärtner und Pfarramtssekretärin Elisabeth Hanslmeier empfangen wurden. Der nächste Besuch galt Bürgermeister Robert Aßmus und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus. Geldspenden, die die Sternsinger erhalten, sind für den gebürtigen Wasserburger Priester und Arzt Dr. Thomas Brei für dessen Projekte in Tansania bestimmt. 

Alfons Albersinger
Sternsinger (8)
Von Gemeindereferentin Elvira Hillenbrand (re) und Roswitha Schuster(li) und Annemarie Schuster (2. v. l.) wurden die Kinder auf ihren Dienst vorbereitet.
Sternsinger (10)
Sternsinger beim Pfarrhof, wo sie von Pfarrer Herbert Weingärtner und Pfarramtssekretärin Elisabeth Hanslmeier empfangen wurden

Erntedankfest 2022

n vielen Pfarreien wurde am letzten Sonntag mit einem Festgottesdienst das Erntedankfest gefeiert. So auch in Griesstätt. Mitglieder der Katholischen Landjugend, wie auf dem Foto Lorena Liedl und Johanna Stephan, haben dazu auch wieder die große Erntekrone verziert. Für das Fest wurden von der Landjugend auch wieder Körbe mit Früchten vom Feld und Garten, Blumen und Brot, liebevoll gefüllt und damit das Gotteshaus geschmückt, gemeinsam mit den beiden Mesnerinnen. Pfarrer Herbert Weingärtner ging in seiner Predigt auf den Sinn des Erntedankfestes ein und segnete die Körbe mit den Feld- und Gartenfrüchten, sowie auch die Brote (Foto), die dann an den Kirchentüren von Mitgliedern der Landjugend nach dem Gottesdienst zur Aktion „Minibrot“ angeboten wurden. Mit dem Erlös von 350 Euro aus der Aktion werden in diesem Jahr die sozialen Projekte „Marafiki wa Afrika“ für eine Mädchenschule im Nordwesten Tansanias und „Bildung für Madagaskar“, für eine Schule im Süden Madagaskar, unterstützt. Außerdem will die Katholische Landjugend mit der Minibrot-Aktion auf den Hunger und die Armut in der Welt aufmerksam machen.
Alfons Albersinger
Erntekrone (2)
Erntedankfest (4)
Erntedankfest (1)

Bittgang des Griesstätter Trachtenvereins zur Filialkirche St. Georg in Berg

Der traditionelle Bittgang des Griesstätter Trachtenvereins im September zur Filialkirche St. Georg in Berg konnte in den letzten beiden Jahren wegen Corona nicht durchgeführt werden. Trotz starkem Nebel machten sich am Sonntagvormittag viele Vereinsangehörige, sowie einige Pfarreiangehörigen, zu Fuß den Rosenkranz betend auf den Weg zur Filialkirche und setzten somit die langjährige Tradition fort. Zum Gottesdienst wurden sie von Pfarrer Herbert Weingärtner im mit Blumen geschmückten Gotteshaus begrüßt. In seiner Predigt ging der Geistliche auf das Tagesevangelium ein und bat die Mitfeiernden, sich für die Schwächeren einzusetzen und als Christen verantwortungsvoll zu leben. Zur feierlichen Gestaltung trugen die „Dreierlei Musi“ mit Musikstückl und die Griesstätter Sängerinnen mit passenden Liedern bei. Betend zogen die Trachtlerinnen und Trachtler anschließend wieder nach Griesstätt zurück, wo der Bittgang mit einer kurzen Andacht, gestaltet von Pfarrer Weingärtner, am Feldkreuz in der Innstraße abgeschlossen wurde. 
Alfons Albersinger
G-Bittgang (7)
G-Bittgang (10)
G-Bittgang (13)

Umbaumaßnahme Kapitelsaal im ehemaligen Kloster Altenhohenau ist abgeschlossen.

Bis auf wenige Restarbeiten konnten dank der sehr großen Hilfe von freiwilligen Helferinnen und Helfern in den letzten Monaten die Arbeiten zur Renovierungs- und Umbaumaßnahme Kapitelsaal im ehemaligen Kloster Altenhohenau bei Griesstätt, der an die Klosterkirche angebaut ist, abgeschlossen werden. Verwaltungsleiter Christian Staber und Bauleiter Florian Obermayer sind stolz über die geleisteten Arbeiten und sind guter Hoffnung, dass die Räumlichkeiten für Veranstaltungen ab Anfang Oktober benutzt werden können. Durchgeführt konnten die Arbeiten auch nur werden durch die Spendenbereitschaft vieler Freunde des ehemaligen Klosters, durch die Zuschüsse der politischen Gemeinde und der Erzbischöflichen Finanzkammer. Neu im Kapitelsaal ist der Boden, eine Akustik- und Brandschutzdecke, die Beleuchtung, die Beschallungsanlage, die Fenster und die Heizkörper. Abgebaut wurde auch die bisherige Dachabdeckung über dem Kapitelsaal und anschließend Dämmmaterial eingebaut und ein Kupferdach angebracht. Erneuert wurde auch der Eingangsbereich von der Nordseite her angefangen mit einer neuen Eingangstüre und dem neu verlegten Pflaster, wobei das bisherige wiederverwendet wurde. Nicht nur von den Teilnehmern bei Veranstaltungen im Kapitelsaal, sondern auch von Gottesdienstbesuchern, können in Zukunft die neu errichteten Toilettenanlagen benutzt werden. Besichtigt können die renovierten Räumlichkeiten am Samstag, 8. Oktober, bei deren Segnung nach dem Festgottesdienst, Beginn 18.30 Uhr, sowie auch bei der Versammlung des Freundeskreises Klosterkirche Altenhohenau am 12. Oktober nach dem Gottesdienst um 19 Uhr in der Klosterkirche besichtigt werden. Zu beiden Terminen sind alle Interessiert herzlich eingeladen. Mittelfristig werden, so Verwaltungsleiter Staber, auch noch im Priesterhaus und in der Klosterkirche notwendige Renovierungsarbeiten angestrebt.

Bilder und Text: Alfons Albersinger
Kapitelsaal (5)
Freundlich präsentiert sich der Eingang zum Kapitelsaal, zur Kirche und zur Küche links.
Kapitelsaal (6)
Ein Wunsch von vielen Besuchern wurde mit der Errichtung ein WC-Anlage im Eingangsbereich erfüllt.

Kapitelsaal (8)
Im Kapitelsaal wurden die bisherigen Fenster durch energiesparende ersetzt, wie auch die Heizkörper und die Decke.



Informationen aus dem Pfarrverband

In Zukunft müssen alle, die eine Messintention aufgeben, schriftlich ihr Einverständnis geben, dass ihr Name veröffentlicht wird. Sonst dürfen wir aus Datenschutzgründen den Namen des Messstifters nicht mehr abdrucken.

Friedhof Griesstätt
Gerne wird unser Friedhof auch von Gästen besucht. Der Gemeinde ist schon aus diesem Grund die Ordnung und Sauberkeit auf dem Friedhof ein besonderes Anliegen. Helfen Sie bitte mit, den Friedhof sauber zu halten.
Wir bitten:
  • die Gräber zu pflegen,
  • den Abfall zu trennen, wie z. B. Kränze nach Beerdigungen,
  • nur verwelkte Blumen und sonstigen Grünabfall in den großen Behälter zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • nur sonstiges nichtkompostierbares Abfallmaterial, wie Plastikkerzenhüllen, in die Mülltonnen zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • keine privaten Müll in den Mülltonnen und im großen Behälter zu entsorgen,
  • keinen Abfall neben den Mülltonnen abzustellen,
  • kein Erdreich auf dem Friedhof zu lagern,
  • Unkraut neben den Gräbern zu entfernen,
  • keine Hunde auf den Friedhof mitzunehmen.

Informationen zur Taufvorbereitung im Pfarrverband
Es ist für uns als Pfarrgemeinde ein Grund zur Freude, wenn Eltern ihre Kinder zur Taufe bringen. Durch die Taufe werden sie als Kinder Gottes in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Glaube und Taufe hängen untrennbar zusammen. Eltern und Paten versprechen bei der Taufe, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Dazu gehört das Gebet daheim und der Gottesdienstbesuch. Immer mehr junge Eltern haben keinen oder nur wenig Bezug zur Kirche und können somit diesen unerlässlichen Auftrag der christlichen Erziehung nur schwerlich erfüllen. Ich kann nur etwas weitergeben, was ich kenne, wovon ich selbst überzeugt bin und was ich selbst erfahren habe. Von daher wollen wir als Seelsorgsteam mehr Zeit und Kraft in die Taufvorbereitung investieren, damit Taufe mehr ist als ein leeres Ritual aus längst vergangenen Zeiten, das irgendwie noch dazu gehört. Es soll in Zukunft anstelle des Taufgesprächs zwei Taufkatechesen pro Monat geben. Diese finden an zwei Abenden statt und sollen von beiden Eltern des Täuflings besucht werden. Es wäre schön, wenn auch die Paten mitkommen. Eine Taufkatechese wird unsere Gemeindereferentin Frau Aringer leiten. Dabei soll auf den eigenen Glaubensweg geschaut werden und Hinweise zur religiösen Erziehung gegeben werden. Die zweite Katechese wird von Diakon Frank und mir geleitet. Dabei wird der Taufritus erklärt und der konkrete Ablauf der Taufe besprochen. Diese neue Ordnung gilt ab Oktober, d.h. alle, die im Oktober ihre Kinder taufen lassen wollen, müssen im September die zwei Katechesen besuchen. Die Tauftermine und die Katechesen stehen unterhalb des Textes. Es geht uns darum, dass wir Sie als Eltern und Paten kennenlernen und miteinander über den Glauben ins Gespräch kommen, so dass wir durch die religiöse Erziehung der Kinder mitbauen an der Kirche von morgen.