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St. Sebastian

Hochstift-Freising-Platz 19, 82205 Gilching, Telefon: 08105-8071, E-Mail: St-Sebastian.Gilching@erzbistum-muenchen.de
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Gilchinger Sternsinger sammeln Rekordsumme für Kinder in Peru

Segen bringen, Segen sein. „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“.
Seit 30. Dezember waren sie unterwegs bei Regen und Schnee, Wind und Wetter, die 36 Gilchinger Sternsinger aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian. In 9 Gruppen, darunter auch viele Mädchen und Jungs, die zum ersten Mal dabei waren, klopften sie an die Türen und Herzen der Menschen.
Insgesamt hatten sich im Vorfeld bereits 140 Familien für den königlichen Besuch angemeldet. Nachdem diese alle besucht waren, zogen die Gilchinger Monarchen die restliche Zeit bis Heiligdreikönig durch den Ort, sammelten bei ihrem unermüdlichen Einsatz für die Kinder im diesjährigen Partnerland Peru und warben gleichzeitig für den gegenseitigen Respekt unter allen Menschen, egal welcher Herkunft, Aussehens oder Glaubens – auch vor Ort in Gilching.
Am Dreikönigstag zogen sie dann zusammen mit Pfarrer Franz von Lüninck beim Gemeindegottesdienst in die Vituskirche ein und wiederholten dort nochmal im Gotteshaus ihren Segen und sangen voller Stolz ein letztes Mal das große Halleluja „Seht den Stern“. Am Ende zeigten sich auch die Kirchenbesucher großzügig. So schafften es die Sternsinger auch in diesem Jahr erneut einen fünfstelligen Betrag zu sammeln, nämlich stolze 10.632,05 Euro. Dieser Betrag geht komplett an das bundesweite Kindermissionswerk der Sternsinger, die in Peru und weltweit wichtige Hilfsprojekte für Kinder unterstützen.
Vorbereitet hatten sich die Gilchinger Sternsinger u. a. beim gemeinsamen Einstudieren der Lieder und Texte. Begleitet von einigen engagierten Eltern machten sie sich auf den Weg durch die Straßen und vielen Familien ihre königliche Aufwartung. Organisiert hatten die Aktion Pfarreipraktikantin Pia Schraml und Elisabeth Stürzer.
Mit ihrem beispiellosen Einsatz verfolgen die Sternsinger auch in Gilching zwei Ziele: Zum einen verkünden sie den Menschen die Botschaft von der Geburt Jesu Christi, zum anderen tragen sie den Segen Gottes zu den Menschen. Dies verdeutlichen sie, wenn sie an die Haustüren umrahmt von der jeweiligen Jahreszahl den Segenswunsch "20+C+M+B+19" schreiben: „Christus Mansionem Benedicat“ - Christus segne dieses Haus.
 
Hintergrundinfos:
Auch der Film über das diesjährige Partnerland Peru von BR-Reporter Willi Weitzel stand auf dem Vorbereitungsprogramm der Gilchinger: er war für die Sternsinger in Lima, der Hauptstadt Perus. Dort hat er Kinder getroffen, die mit einer Behinderung leben. Ángeles, Eddú und Carlos Andrés haben ihm gezeigt, wie ihr Alltag aussieht – und was es für sie bedeutet, zu spielen, zu lernen und Freundschaften zu schließen. Im Sternsinger-Projekt Yancana Huasy hat Willi beeindruckende Menschen kennengelernt. Sie setzen sich jeden Tag dafür ein, dass Kinder mit einer Behinderung angemessen gefördert werden und am Leben der Gesellschaft teilhaben. Viele Kinder mit Behinderung erleben täglich Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie werden von ihren Familien versteckt, vernachlässigt oder sogar ausgesetzt – aus Scham oder weil ihre Eltern nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen und sie versorgen sollen. Besonders Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die aus armen Verhältnissen stammen, haben kaum eine Chance, eine schulische Förderung oder gar eine Ausbildung zu erhalten.
Ángeles und viele andere Kinder haben das Glück, dass sie im Zentrum „Yancana Huasy“ gefördert werden. Im Canto Grande, dem größten Elendsviertel von Perus Hauptstadt Lima, gründete die Pfarrei „Señor de la Esperanza“ („Herr der Hoffnung“) bereits 1981 einen Verein zur Förderung von Menschen mit Behinderung. Später errichtete der Verein das Zentrum „Yancana Huasy“. Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „Haus der Arbeit“.
Auch davon berichtet der Film anschaulich und kindgerecht; er ist auf der Sternsinger-Homepage unter www.sternsinger.de online kostenlos verfügbar.
Gemeinsam verantworten das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die bundesweite Aktion Dreikönigssingen.
Das erste Dreikönigssingen wurde bereits 1959 organisiert. Seitdem wurden umgerechnet über eine Milliarde Euro gesammelt. Damit konnten über 1.600 Projekte in 107 Ländern weltweit unterstützt werden. 2015 wurde das „Sternsingen“ zudem in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Auch dieses Jahr waren die Sternsinger wieder in über 10.000 Pfarreien und Gemeinden bundesweit unterwegs.
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"Segen bringen, Segen sein."

Gilchinger Sternsinger sind Teil von etwas ganz Großem …

Mit ihrem beispiellosen Einsatz verfolgen die Sternsinger auch in Gilching zwei Ziele:

Zum einen verkünden sie den Menschen die Botschaft von der Geburt Jesu Christi und tragen den Segen Gottes zu den Menschen. Dies verdeutlichen sie, wenn sie an die Haustüren umrahmt von der jeweiligen Jahreszahl den Segenswunsch "20+C+M+B+19" schreiben: „Christus Mansionem Benedicat“ - Christus segne dieses Haus. 

Berichte und Fotos der letztjährigen Aktionen finden Sie hier.
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Die Sternsinger – das sind rund 300.000 Mädchen und Jungen, die sich rund um den Dreikönigstag bei Schnee und Kälte in königlichen Gewändern auf den Weg machen, Gottes Segen zu den Menschen bringen und Geld für Kinder in Not sammeln. 
Die Sternsinger – das sind viele tausend Kinder und Erwachsene, die das ganze Jahr über mit ihren Einsatz in die weltkirchliche Arbeit in Deutschland hineinwirken und sich für Frieden und Gerechtigkeit für Kinder in der Welt einsetzen. 
Die Sternsinger – das ist auch das Hilfswerk hinter der Aktion, das dafür Sorge trägt, dass die den Sternsingern anvertrauten Spenden über fachkundig begleitete Hilfsprojekte bedürftigen Kindern in der Welt zugute kommen. Unsere Partner dabei sind vor allem die Ortskirchen in Asien, Ozeanien und Lateinamerika.
Hier in Deutschland initiieren, begleiten und bündeln wir die vielen Aktivitäten von Gruppen, Schulen und Gemeinden. Wir vermitteln dazu gerne Projektpartnerschaften, leiten die Spenden zügig und unbürokratisch weiter und stellen so eine nachhaltige Förderung unserer Projekte weltweit sicher.
Damit schlagen wir eine Brücke von Deutschland in die Welt. Die Brücke heißt "Kinder helfen Kindern". Sie ist keine Einbahnstraße: Kinder hierzulande helfen mit vielfältigen Aktionen und ermöglichen dadurch dringend notwendige Kinder-Hilfsprojekte. Unsere Hilfsaktionen und Projekte verstärken die Eigeninitiative vor Ort und zielen darauf, dass Kinder heute und morgen leben können.

Das erste Dreikönigssingen wurde bereits 1959 organisiert. Seitdem wurden umgerechnet über eine Milliarde Euro gesammelt. Damit konnten über 1.600 Projekte in 107 Ländern weltweit unterstützt werden. 2015 wurde das „Sternsingen“ zudem in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Auch dieses Jahr waren die Sternsinger wieder in über 10.000 Pfarreien und Gemeinden bundesweit unterwegs.
 
Zur Homepage der Sternsinger bundesweit gehts hier: www.sternsinger.de

Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland mit Sitz in Aachen. Seit 1959 organisiert es in Deutschland die Aktion Dreikönigssingen, seit 1961 zusammen mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit fast 60 Jahren ist das Kindermissionswerk somit das Hilfswerk der Sternsinger, seit 1998 trägt es ‚Die Sternsinger’ im Namen.

Das Sternsingen ist im Dezember 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. 
  
Hier geht’s zum Film von Willi Weitzel:
https://www.sternsinger.de/sternsingen/sternsinger-material/sternsinger-film-2018/