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Pfarrverband Harlaching

Am Bienenkorb 2, 81547 München, Telefon: 089-6939040

Firmung


Grundlegendes:

Das Wort Firmung kommt vom lateinischen "firmare" und heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen und ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.
Am Pfingstfest wurden die Jünger Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Dies machte sie so stark, dass sie ihre Angst ablegten und mit Freude die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündeten, berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Im 8. Kapitel wird erzählt, dass getaufte Samariter durch die Handauflegung eines Apostels den Heiligen Geist empfingen. Die Handauflegung und somit das Weitergeben des Heiligen Geistes gehörte von da an wie die Taufe zum Christsein dazu. In der frühen Kirche wurden deshalb Taufe, Eucharistie und Firmung gleichzeitig gespendet.

Vorbereitung:

Vorbereitung an Gemeinschaftstagen und einzelnen Projekten
Die Jugendlichen sind heutzutage durch Schule, Verein und sonstige Beschäftigungen zeitlich stark eingeschränkt. Darum gehen wir in unserem Pfarrverband einen neuen Weg. Zu verpflichtenden Terminen, die für alle Firmlinge gleich sind, gibt es individuelle Projekte, die sich jeder nach Zeit und Interesse selbst auswählen kann. In Kombination ergeben sich dadurch Gemeinschaftselemente, die die Firmlinge untereinander besser kennen lernen, als auch Möglichkeiten sich individuell auf die Spuren des Glaubens zu begeben.

Organisatorisches:
Kurz nach den Sommerferien werden die Jugendlichen zur Firmvorbereitung und die Eltern zu einem Elternabend eingeladen. Zugleich können Sie sich auch gerne nach den nächsten Terminen im Pfarrbüro erkundigen. Auf dem Elternabend erhalten Sie alle weiteren Informationen zum Ablauf der aktuellen Vorbereitung.

Patenamt
Das Kirchenrecht der katholischen Kirche, der Codex des kanonischen Rechtes (CIC) empfiehlt ausdrücklich, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll (Can. 893 §2). Dies ist eine Empfehlung, aber kein Muss. Der Firmling darf sich also seine Patin oder seinen Paten selbst aussuchen. Wichtig: Sie oder er müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben und katholisch gefirmt sein.
Die Patenschaft ist weitaus mehr als nur die Handauflegung bei der Firmung. Firmpaten sollten sich im Vorfeld über die Vorbereitung und den Firmgottesdienst informieren und Kontakt zum Firmling halten – natürlich auch nach der Firmung. Junge Menschen sollten sich an ihren Firmpaten orientieren können und von ihnen Impulse für ein gelingendes Leben – auch im Glauben – erhalten.