PFARRVERBAND HAUSHAM-AGATHARIED

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Deko Bild - Blick auf die Kirche St. Anton

Pfarrkirche St. Antonius von Padua in Hausham



Die Pfarrkirche St. Anton steht in der Pfarrei Hausham und gehört zum Pfarrverband Hausham-Agatharied im Dekanat Miesbach des Erzbistums München und Freising.

Regelmäßige GottesdiensteAdresse
 
MITTWOCH:
  • 19:00 Uhr - Eucharistiefeier
SAMSTAG:
  • 19:00 Uhr - Eucharistiefeier
SONNTAG:
  • 09:00 Uhr - Eucharistiefeier (kroatische Gemeinde)
  • 10.30 Uhr - Eucharistiefeier
Pfarrkirchenstiftung St. Anton
Naturfreundestr. 5
83734 Hausham
Telefon: 08026-8360
Fax: 08026-38599
pv-hausham-agatharied(at)ebmuc.de

Bildergalerie



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Geschichte und Informationen


In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs in der Bevölkerung von Hausham der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus. 1902 gründete Franz Fischer ("Kirchenfischer") einen Kirchenbauverein. Viele Entwürfe und Bauplätze waren im Gespräch, bis sich Dekan Pfarrer Dominikus Maier für den heutigen Platz entschied. Gestiftet wurde der Bauplatz von Anna Haltmair, der Hanslbäuerin aus Althausham. Architekt der Kirche ist Heinrich Hauberrisser (1872-1945). Am 31. Mai 1908 war die Grundsteinlegung und bereits am 01. November 1912 konnte die erste heilige Messe in der neuen Haushamer Kirche gefeiert werden.

Architektur
  • Fünfjochige Saalkirche im neubarocken Stil
  • Glockenturm mit quadratischem Sockel der auf halber Höhe ins Oktogon übergeht und von einem neubarocken Zwiebelhelm gekrönt wird
  • Auf der Westseite befindet sich ein Volutengiebel
  • Der Hauptraum wird von einem Stichkappentonnengewölbe überspannt

Heiliger Antonius von Padua



Gedenktag: 13. Juni
 
Antonius von Padua war ein Franziskanermönch, der zeitweise mehr verehrt wurde als sein Ordensgründer, Franz von Assisi. Als Fernandez Martins de Bulhoes wurde er in Lissabon geboren und wurde 1220 Franziskanermönch. Auf einer Reise verschlug es Antonius, durch einen Sturm, nach Sizilien und so gelangte er nach Assisi. Durch seine Redebegabtheit wurde er Prediger in Norditalien und wurde dadurch zur kleinen Berühmtheit. Schon zu Antonius Lebzeiten entwickelten sich Legenden um ihn, etwa um seine Predigttätigkeit in Rimini an der Adriaküste. Dort wollten die Einwohner dem Prediger nicht zuhören, bis sie merkten, dass dieser den Fischen im Meer predigte und die seinen Worten lauschten.
 
In Italien war Antonius jahrhundertelang der beliebteste Heilige und so stehen auch heute in den meisten Kirchen Statuen von ihm. In vielen Ländern wird er zum Wiederfinden verlorener Sachen angerufen. In Bayern hat sich wegen des Patrons der verlorenen Dinge der Name "Schlampertoni" entwickelt.