St. Sebastian

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Zum Andenken an Markus Schwaiger

Wir gedenken auch mit diesen Zeilen und Bildern in großer Dankbarkeit unserem geschätzten Kirchenmusiker Markus Schwaiger, der Ende August 2019 für uns alle völlig überraschend verstorben war ...
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Wir trauern um geschätzten Kirchenmusiker Markus Schwaiger

Wir mussten beim Requiem am 9. September in tiefer Trauer Abschied nehmen von unserem langjährigen und allseits geschätzten Kirchenmusiker Markus Schwaiger, der am 27. August im Alter von nur 53 Jahren überraschend an einem Multiorganversagen, das von einer Vorerkrankung ausgelöst wurde, verstarb.
 
22 Jahre lang war Markus Schwaiger der Kirchenmusiker in der Pfarrei. Nicht nur Pfarrer Franz von Lüninck schätzte die Arbeit mit ihm sehr. „Ich habe seine Musik immer sehr genossen. Es war wunderbar, wenn er die Orgel zur Ehre Gottes zum Klingen brachte. Er selbst hat sich stets zurückgenommen und das getan, was einen guten Kirchenmusiker ausmacht, nämlich die Liturgie im Mittelpunkt stehen zu lassen.“
 
Markus Schwaiger hatte in Gilching fast jeden Gottesdienst auf der Orgel begleitet, den Kirchenchor und bei großen Aufführungen auch ein imposantes Orchester dirigiert, sich für den Aufbau eines Jugendchors engagiert, mit den Kleinsten im Kindergarten musiziert und war nicht zu Letzt Teil der Band für neugeistliche Musik Adoremus.
Als Komponist brachte er in den letzten beiden Jahren zwei große Werke zur Aufführung. 2018 glänzte er bereits mit seinem Werk „Ave, maris stella", in diesem Jahr mit seiner neuen Symphonie „Miriam's Song". Im Juli präsentierte er im Gilchinger Rathaussaal anlässlich des 30. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Gilching und dem italienischen Cecina zudem die von ihm komponierte Hymne der Freundschaft „Inno all’amicizia Cecina-Gilching“.
Noch wenige Wochen vor seinem plötzlichen Tod präsentierte er seine Symphonie „Miriam‘s Song“ auch auf CD. Es war ihm ein Herzensanliegen, sein neues Werk auch auf diesem Wege weiterzugeben. Sie ist wie auch sein letztjähriges Werk „Ave, maris stella“ in der Pfarrei zu Gunsten eines wohltätigen Zwecks erhältlich. 
Schwaigers Vater war Schulrektor und leitete ebenso einen Kirchenchor. Mit acht Jahren begann der in Bernau am Chiemsee geborene Markus mit dem Klavierunterricht. Er studierte in München und Salzburg und war trotz seiner Liebe zur Kirchenmusik auch offen für andere Strömungen der Musik, über Klassik, Jazz und Pop bis Heavy Metal. Schwaiger hinterlässt vier Töchter, auf die er sehr stolz war, und viele trauernde Menschen nicht nur in Gilching.
 
Am 9. September verabschiedeten sich hunderte Pfarreiangehörige, unzählige Chor- und Orchestermitglieder sowie langjährige Weggefährte in einem außergewöhnlichen musikalischen Requiem von Markus Schwaiger und erwiesen ihm so eine ganz besondere letzte Ehre. Am Ende eines ergreifenden Gottesdienstes ertönte seine erst kürzlich fertig gestellte Aufnahme der Hymne der Freundschaft bevor sich jeder einzelne vor ihm ein letztes Mal verneigen konnte.
Seine Beisetzung fand im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt statt.

CD Requiem

Musik vom Requiem von Markus Schwaiger auf CD erhältlich

Unser im September verstorbener Kirchenmusiker Markus Schwaiger präsentierte vor dem Sommer zurecht noch voller Stolz seine neue Symphonie „Miriam‘s Song“ auf CD, sein zweites Werk nach „Ave, maris stella“ im Vorjahr.
(Beide CDs sind weiter für 10 Euro im Eine-Welt-Basar in der Pollingerstraße 19 zu den üblichen Geschäftszeiten erhältlich).
 
Ihm zu Ehren organisierten seine Musik-, Chorund Orchesterfreunde unter der Organisation von Christine John, technischen Umsetzung von Alexander Ecker und musikalischen Leitung von Michael Denk eine CD, die die 15 Musikstücke beinhaltet, die zu seinem Requiem erklangen. Als Bonus enthält die CD zudem seine Hymne der Freundschaft „Inno all´ amicizia“.
Die CD ist für nur 5 Euro ebenso im Eine-Welt-Basar sowie im Pfarrbüro (08105 8071) erhältlich.

CDs

Kirchenmusik auf CD erhältlich

Noch wenige Wochen vor seinem ploetzlichen Tod präsentierte Kirchenmusiker Markus Schwaiger seine neue Symphonie „Miriam‘s Song“ auch auf CD. Es war ihm ein Herzensanliegen, sein neues Werk auch auf diesem Wege weiterzugeben.

Für 10 € ist sie im Eine-Welt-Basar in der Pollingerstraße 19 zu den üblichen Geschäftszeiten erhältlich.
Der Erlös kommt nach dem Willen von Markus wohltätigen Zwecken zugute.

Auch vom letztjährigen Werk „Ave, maris stella“ gibt es noch CDs zu erwerben.

Ausschnitte aus dem Leben mit Markus Schwaiger

Chorausflug2019

Chorausflug nach Kallmünz i . d . Opf .

Bei herrlichem spätsommerlichen Wetter machten wir uns dieses Jahr am ersten Wiesnwochenende auf, um das untere Naabtal mit dem Ort Kallmünz, dem Kloster Pielenhofen und dem Wallfahrtsort Mariaort zu besuchen.
In Kallmünz wurden wir von einem kundigen Fremdenführer durch den hübschen Ort an der Naab geführt. Die kleine Stadt, die sich an den Felsen des Bayerischen Jura schmiegt und von einer Burgruine überragt wird, ist am Mündungspunkt der Vils in die Naab gelegen. Diese pittoreske Lage zog Anfang des letzten Jahrhunderts berühmte Maler wie Wassily Kandinsky und Gabriele Münter an, die damals mit anderen Malerfreunden zusammen den Sommer in Kallmünz verbrachten. Bilder, die dabei entstanden, kann man zum Teil im Lenbachhaus in München betrachten. ‚Die Rote Amsel‘, der Gasthof an der Vils, in dem sie untergebracht waren, gibt es zwar noch, ist aber nicht mehr in Betrieb. Gott sei Dank aber die Zoiglwirtschaft ‚Zum Bürstenbinder‘, in der wir mittags mit ‚Bauchstechala‘ und erfrischendem Zoiglbier verköstigt wurden, ganz nach oberpfälzer Art! Der Aufstieg zur Burgruine, den einige von uns nach dem Mittagessen wagten, war steil und heftig, belohnte uns aber dann mit einem wunderschönen Blick auf den Ort, ins Naabtal und in die weitere Oberpfalz hinein. Danach verließen wir Kallmünz und fuhren weiter flussabwärts Richtung Regensburg. Kloster Pielenhofen, direkt an der Naab gelegen, war unser nächster Halt. Das bei der Säkularisation aufgelöste Kloster zeugt mit seiner mächtigen Anlage von einstiger Bedeutung. Heute beherbergt es eine Realschule und eine Fachoberschule für Gestaltung des Herder Schulvereins.
In der Klosterkirche war es uns ein Anliegen, eine kleine Andacht abzuhalten, um Markus Schwaiger zu gedenken, der sich im Sommer so auf den Ausflug gefreut hatte und den wir vermissen. Mit unserem Singen, von einem Chormitglied vorgetragenen Melodien auf der Klarinette und Orgelbegleitung, sowie besinnlichen Texten, gedachten wir seiner.
Später brachte uns der Bus an unseren letzten Zielpunkt, nach Mariaort. Dabei fuhren wir am sog. ‚Penker Kircherl‘ vorbei, einer der ältesten romanischen Kirchen Deutschlands. Man kann sie nur von außen betrachten. Mariaort, an der Mündung der Naab in die Donau gelegen, ist ein Wallfahrtsort. Wir spazierten vom gegenüberliegenden Naabufer über eine Holzbrücke zur Kirche und danach zur Mündung, wo die Naab in die Donau fließt. Den ereignisreichen Tag ließen wir im nahen Gasthof Krieger ausklingen und die schönen Eindrücke noch einmal Revue passieren.
Ein herzliches Dankeschön gilt wieder der Pfarrei mit Pfarrer Lüninck, die uns durch die Übernahme der Buskosten diesen Ausflug möglich machte.
 
Margarete Porkert, für den Chor St. Sebastian
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Stehender Applaus bei Uraufführung von "Miriam´s Song"

Kirchenmusiker Markus Schwaiger präsentierte am 17. und 24. März  beim bestens besuchten großen Kirchenkonzert sein neuestes Werk mit dem Chor und Orchester der Pfarrei St. Sebastian. Bei der Uraufführung von "Miriam´s Song" wirkten neben den knapp 100 Sängern und Musikern zudem Solistin Cosima Bauer sowie Konzertmeister Werner Grobholz mit. Es gab darüber hinaus noch die wunderbare Symphonie in Es-Dur von Carl Stamitz zu hören. Die Zuhörer dankten am Ende mit stehendem Applaus und viel Beifall.
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Kirchenkonzert2019

Starke Frauen im Mittelpunkt einer Uraufführung

Uraufführung von „Mirams Song“ in St. Sebastian, Gilching
Gilchings Kirchenmusiker Markus Schwaiger mit neuer Symphonie über die biblische Figur der Miriam Knapp 100 Mitwirkende stehen im Mittelpunkt der Uraufführung von „Miriam´s Song
 
Gilchings Kirchenmusiker Markus Schwaiger stand am Rande der Proben für seine neue Symphonie, die im März uraufgeführt werden wird, unserer Homepage-Redaktion Rede und Antwort.
 
Redaktion:
Im letzten Jahr präsentierten Sie in Gilching mit großem Erfolg Ihre erste Symphonie „Ave, maris stella“ zusammen mit dem Chor und Orchester der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian. Was inspirierte Sie zu dem neuen Werk?
 
Markus Schwaiger:
Dass mein Erstlingswerk vergangenes Jahr großen Zuspruch erfuhr, hat mich natürlich sehr gefreut. Das stand sicherlich als zusätzliche Motivation zur Verfügung. Mehr aber noch macht es mir einfach Spaß meine eigene Musik zu schreiben und mit den vielen engagierten Mitwirkenden in Chor und Orchester zusammen aufzuführen.
 
Redaktion:
Wie entsteht so eine Symphonie eigentlich? Wie kann man sich das als Nicht-Musiker vorstellen?
 
Markus Schwaiger:
Zu Beginn einer Komposition steht bei mir immer das freie Improvisieren am Klavier oder unserer Kirchenorgel. Einfach Gedanken und Emotionen auf die Tasten bringen und losspielen. Irgendwann kommt dann der Moment, in dem sich eine Melodie, ein Thema oder eine Idee herauskristallisiert, die ich dann zu Papier bringe. So entstand auch die musikalische Vorlage für die neue Symphonie.
 
Redaktion:
Wie schwer ist es dann mit einer bereits fast fertigen Melodie auch einen geeigneten Text zu finden.
 
Markus Schwaiger:
Das ist in der Tat eine große Herausforderung. Vielleicht ist es etwas Glück, vielleicht aber auch eine besondere Fügung, dass ich mich auf der Suche von Geschichten und Menschen inspirieren lassen kann. So war es auch diesmal.
Mich interessieren starke Frauen aus der Geschichte und als Kirchenmusiker natürlich auch im biblischen Sinn. Frauen, die etwas bewegen konnten und die die Menschen weiterbrachten. Der Weg zu Miriam, Moses Schwester und Begleiterin beim Auszug der Israeliten aus der Gefangenschaft in Ägypten, war wohl irgendwie vorgegeben.
Als ich mich mit den Geschichten beschäftigte, die ihr als Begleiterin und Führerin im alten Testament zugeschrieben werden, war es für mich klar, dass Miriam der Mittelpunkt meines neuestens Werks sein muss.
 
Redaktion:
Wieso gerade Miriam?
 
Markus Schwaiger:
In der Bibel, im Buch Exodus, wird z. B. von Miriam erzählt, dass sie ihre Brüder Moses und Aaron tatkräftig zur Seite stand und das Volk der Israeliten anführte. Am Ende der erfolgreichen Flucht, nach dem beschwerlichen Weg durch das rote Meer hindurch lies sie ihrer Freude freien Lauf. Sie tanzte, schlug die Pauke und dankte so Gott für die heilvolle Begleitung.
Diese Geschichte, aber auch die Texte im Psalm 100, in dem es um den Lobpreis Gottes geht, waren wie für diese Symphonie geschrieben. Sie passten perfekt in meine Vorstellungen und zu meiner Musik.
 
Redaktion:
Welche Art von Musik dürfen die Besucher erwarten?
 
Markus Schwaiger:
Meine Symphonie ist in drei Sätze aufgeteilt. Der erste startet mit den Worten des Psalms 100 „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ und geht über in die Geburt des Firmaments, der leuchtenden Sterne.
Im zweiten Satz steht Miriams Tanz im Mittelpunkt. Die Musik unterstreicht die Freude und das Lob an Gott. Im dritten und letzten Satz singt Miriam ihr Lied, sie preist Gott damit und dankt ihm von Herzen.
 
Redaktion:
Das lässt eine sehr lange Aufführung vermuten. Auf was dürfen sich die Zuhörer einstellen?
 
Markus Schwaiger:
Musikalisch fühle ich mich in der späten Romantik wohl. Meine Musik ist eher neuartig und weniger klassischen Elementen aus bekannten Symphonien zuzuschreiben. Die gesamte Symphonie ist auf ca. 50 Minuten angelegt. Zu Beginn der Aufführungen im März werden wir den Zuhörern die biblische Gestalt der Miriam vorstellen und auch meine Gedanken und Beweggründe für dieses besondere Werk erzählen.
 
Redaktion:
Wir danken für das Gespräch und wünschen noch eine gute Zeit der Vorbereitung und eine wunderbare Uraufführung.
 
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„Miram´s Song“ kommt am 17. und 24. März jeweils um 17 Uhr in der Gilchinger Pfarrkirche St. Sebastian zur Aufführung. Markus Schwaiger dirigiert seine Uraufführung mit dem Chor und Orchester der Pfarrei St. Sebastian. Zudem wirken Solisten Cosima Bauer sowie Konzertmeister Werner Grobholz mit. Es gibt darüber hinaus noch die Symphonie in Es-Dur von Carl Stamitz zu hören. Karten gibt es an der Abendkasse für 15 Euro.
Konzertprobe2019

Chorausflug 2018

Wie in jedem Jahr begab sich auch heuer der Kirchenchor im September  auf eine Ausflugsfahrt . Dieses Jahr hatten wir uns das ehemalige Prämonstratenserkloster Rot an der Rot in Baden-Württemberg, unweit der Stadt Memmingen gelegen und die Stadt Memmingen ausgesucht . Bereits am Vormittag hatten wir eine Verabredung in Rot mit einem sehr kundigen Herren, der uns durch die ehem . Klosterkirche St . Verena führte und uns die Geschichte des Klosters auf anschauliche Art  näher brachte .  Das Kloster, 1126  gegründet, machte mit seiner stattlichen Anlage großen Eindruck auf uns . In der Kirche konnte Chorleiter Markus Schwaiger dann auch noch auf der bekannten Holzhey-Orgel mit seinem Können glänzen . Ein von uns gesungenes Ave Maria rundete den stimmungsvollen Besuch in der Kirche ab . Gegen Mittag wandten wir uns dann weltlichen Dingen zu: Eine einstündige Stadtführung durch Memmingen stand auf dem Programm, bei der wir die malerischen Ecken und Winkel der Stadt kennen lernten . Besonders der Marktplatz, von stattlichen und prächtigen Häusern umstanden, gefiel uns durch sein geschäftiges Treiben am Markttag . Entlang des Stadtbachs waren wir in einem der ältesten Gasthäuser Memmingens, der  ‚Traube‘, zum Mittagessen Der Nachmittag war für eine Führung der ganz besonderen Art vorgesehen:
Wir statteten dem ‚Allgäu Airport‘ einen Besuch ab  . Nicht etwa, um in die Ferne zu fliegen, sondern um uns über Entstehung und Entwicklung des Flughafens zu informieren . Auch erhielten wir einen Einblick in die Abläufe auf einem Flugplatz, wurden über das Flugfeld gefahren und bekamen interessante Informationen über die Arbeit der Flughafenfeuerwehr . Auf unserer Fahrt nach Hause kehrten wir noch in Nassenbeuren bei Mindelheim in ein idyllisch am Waldrand gelegenes Ausflugslokal  ein, wo wir den vergnüglichen und harmonischen Tag ausklingen ließen . Ein herzliches Dankeschön der Pfarrei St . Sebastian ohne deren finanzielle Unterstützung dieser Ausflug nicht möglich gewesen wäre! 
Margarete Porkert,  Kirchenchor 

Chorausflug ins Altmühltal

Am 23. September unternahm der Kirchenchor seinen alljährlichen Ausflug. Dieses Mal war unser Ziel das Altmühltal. Das Wetter war schön, der Morgen noch kühl, als wir bereits kurz nach 9 Uhr unser erstes Ziel, das Benediktinerkloster Plankstetten erreichten. Vor unserer Kirchenführung um 10 Uhr hatten wir noch Gelegenheit uns selbst im großen Klosterareal umzusehen und die Vorbereitungen für den Erntemarkt, der am selben Tag stattfinden sollte, zu beobachten. Der Abt persönlich führte uns danach auf unterhaltsame Weise mit launigen Worten durch die Kirche. Er verstand es vortrefflich, uns geschichtliche Ereignisse und Zusammenhänge in anschaulicher und greifbarer Weise näherzubringen.
Danach fuhren wir in die „Perle des Altmühltals“, nach Riedenburg. In diesem sehr pittoresk gelegenen Ort nahmen wir im Gasthof ‚Zur Post‘ das Mittagessen ein. Dann hatten wir noch Zeit uns selbst im Ort umzusehen, bevor wir das Schiff bestiegen, das uns ein Stück fluss- bzw. kanalabwärts bringen sollte. An Burg Prunn vorbei, erreichten wir schließlich Essing. Der Ort ist bekannt für seine Lage an den steil aufragenden Jurafelsen, überragt von der Ruine Randeck und seine in ihrer Art einzigartigen Holzbrücke über den Main-Donaukanal. Über eine Länge von ca. 200 m überspannt sie in wellenartigem Auf und Ab den Kanal und fügt sich auf diese Weise wunderbar in die Landschaft ein.
Auf unserer Heimfahrt überfuhren wir südlich von Essing die Linie, wo ehemals der Limes verlaufen war. In der Nähe von Eining hatten wir die Gelegenheit, anhand eines nach historischem Vorbild errichteten Limesturms, uns über die einstige Grenzsicherung am Limes kundig zu machen. Angefüllt mit neuem Wissen und vielen schönen Eindrücken machten wir zuletzt in der Benediktinerabtei Kloster Rohr Halt, wo wir im Klostergasthof bei einem Abendessen den Tag ausklingen ließen. Zuvor gelang es uns noch, trotz des Abendgebets der Mönche einen Blick auf die im Hauptaltar vollplastisch dargestellte Himmelfahrt Mariens von Egid Quirin Asam zu werfen.
Ein schönerTag ging zu Ende – vielen Dank an Pfarrer von Lüninck und die Pfarrgemeinde St. Sebastian, die diesen Ausflug finanziell unterstützten.
Margarete Porkert, Kirchenchor
Chorausflug
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Jubiläum im Kirchenchor

Am 01.07.1997 hatte Markus Schwaiger als Chorleiter in St. Sebastian seinen Dienst als Kirchenmusiker in Gilching aufgenommen. Nun feierte er jüngst sein 20jähriges Jubiläum und dafür dankten ihm Vertreter aus dem Kirchenchor aufs Herzlichste.
Markus Schwaiger ist nicht nur als Orgelkonzertant, Chorleiter und Dirigent von großen Chor- und Orchesteraufführungen über die Grenzen Gilching hinaus bekannt, sondern ist inzwischen auch unter die Komponisten gegangen. Anfang Februar 2017 kam seine Komposition „Ave Maria“ zur Uraufführung. In den Sommerferien, so verriet er einigen Vertrauten, schreibt er an einem weiteren großen Werk. Wir dürfen gespannt sein.
„Sein“ Chor bedankt sich für seine Geduld und wünscht ihm von Herzen alles Gute.
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Kirchenkonzert Februar 2017

AN den beiden Sonntagen 12. und 19.02.2017 fand um 16.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian unser großes Kirchenkonzert unter der Leitung von Markus Schwaiger statt.
Mitwirkende waren der Chor und Orchester von St. Sebastian, Cosima Baumer, (Sopran), Michael Kleintz, (Bass), Konzertmeister Werner Grobholz,(Violine) und Christoph Probst, (Violoncello).
Aufgeführt wurden Werke von Antonio Vivaldi, Joseph Haydn, Uraufführung: Ave Maria von Markus Schwaiger u. a.
Beide Vorstellungen waren bestens besucht und alle Reihen in der Pfarrkirche gefüllt.
Jubelnder Applaus vor allem am Ende nach dem großen Ave Maria von Markus Schwaiger war der verdiente Lohn an die etwa 70 Akteure in Chor und Orchester.

Bilder von den beiden Aufführungen finden Sie hier zum Download.
FOTOQUELLE (C): Martin Pilgram und Eduard Fuchshuber
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Ave Maria von Markus Schweiger

Hier zum Nachhören (und -sehen)

Bild: Martin Pilgram
Ton: Michael Denk

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Verantwortlicher Kirchenmusiker

Markus Schwaiger war von 1997 bis August 2019 Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Sebastian. Er leitete die unterschiedlichen Chöre der Gemeinde und auch das Orchester.
Markus Schwaiger hatte sein Studium zum Kirchenmusiker am Mozarteum in Salzburg absolviert. Außerdem verfügte er über ein abgeschlossenes Klavierstudium am Richard Strauß Konservatorium in München.
Mit seinem hohen musikalischen Können hatte er sich als Dirigent zahlreicher Konzerte mit Chor und Orchester einen Namen gemacht. Darüber hinaus war er als virtuoser Spieler und Improvisateur von Orgel und Klavier bekannt.