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Pfarrverband Schäftlarn

St. Peter und Paul, Baierbrunn; St. Georg, Hohenschäftlarn; St. Benedikt, Ebenhausen; Hl. Kreuz, Icking

Kirchen in Icking

Alte Kirche Heilig Kreuz

Seit 1953 hatte Icking eine neue Pfarrkirche, auf Erhebung zur selbständigen Pfarrei musste der Ort aber bis zum 1. August 1957 warten.
Jahrhundertelang gehörten Icking und Walchstadt kirchlich zusammen. Zunächst als Pfarrei des Klosters Tegernsee - das ist in drei Urkunden des 12. Jahrhunderts bestätigt. 1315 gehören die beiden Kirchen als Filialen zur Pfarrei Aufkirchen, was bis zum Jahr 1933 so blieb. Damals tauschte man aus seelsorglichen Gründen die Filialen Icking und Percha gegeneinander. So kam Icking als Filiale an die Klosterpfarrei Schäftlarn.
Icking Alte Kirche, Altar
Foto: M. Eschenweck
Um 1500 entstand die heute so genannte "Alte" Kirche auf einer Geländezunge am Isarhochufer. Eine kleine Saalkirche, deren eingezogener Chor ein Netzgewölbe aufzuweisen hat.
Im barocken Altar aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts sehen wir Christus am Kreuz, flankiert von Maria und Johannes. Im Auszug über dem Altar steht vor dunklem Hintergrund auf einem Sockel eine gekrönte Frauenfigur, ein großes Kreuz im Arm haltend.
Wir können dieser königlichen Dame einen Namen geben: Helena. Sie führt uns weit zurück in die Geschichte des Christentums, ins 4. Jahrhundert.
An der Wiege war der späteren Wirtin nicht gesungen, dass ihr unehelicher Sohn Konstantin ein großer Kaiser werden und sie als seine Mutter großen Einfluss ausüben würde. In der Taufe nahm sie das Christentum an, dessen freie Ausübung im Römischen Reich von ihrem Sohn erlaubt worden war. Als alte Frau pilgerte sie nach Jerusalem, ließ sich den Hügel Golgatha zeigen, dort nach dem Kreuz Christi graben – und fand es. So will es die Legende.
Ihr Sohn Konstantin ließ über dieser Stätte der Erinnerung an Kreuzigung und Auferstehung Christi die Grabeskirche bauen, bis heute das Ziel eines nicht abreißenden Stroms von Pilgern.