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Willkommen in der Pfarrei St. Martin Saaldorf

Eichetstr. 12   83416 Saaldorf-Surheim   Tel. 08654 9771

Aktuelles

Gottesdienstordnung zum Downloaden


Pfarrbrief Advent/ Weihnachten 2019

Titel Weihn 19
Der Pfarrbrief Advent/ Weihnachten 2019 ist da und wurde an alle Haushalte in Saaldorf und Surheim verteilt.
Weitere Pfarrbriefe liegen in den Pfarrkirchen aus.

Allen Austrägern und Helfern ein herzliches Vergelt´s Gott!

Rückblick

Christkindlmarkt 2019

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Segnen des Adventskranzes in der Pfarrkriche
Im Evangelium hörten wir, wie Noah nach dem Bau der Arche gerettet wurde, weil er vorbereitet war auf die Katastrophe...
"Was ist unser "Rettungsboot" im Leben?", regte Pfarrer Majchar die Besucher zum Denken an.
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Im Pfarrheim wurden anschließend die Adventskränze gesegnet, die die Frauengemeinschaft an den Vortagen gebunden hatte. Dann wurden sie zum Kauf angeboten.
Es gab Stände mit Glühwein, Punsch, Kaffee, Kuchen, Suppe, gebrannten Mandeln und belegten Broten.
Der EineWeltLaden Freilassing bot fair gehandelte Ware an und an einem anderen Stand gab es gestrickte Strümpfe.
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Die Jungmusi der Musikkapelle Steinbrünning unter der Leitung von Stephan Pöllner spielte auf.

Taizégebet in der Sillersdorfer Filialkirche

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Pilgerfahrt des Pfarrverbands nach Salzburg

Fotos: M. Heß

Vortrag von Herrn Hartung: Nach Verbrechen und Mord zu Gott gefunden

Hartung
Großes Interesse am Vortrag von Torsten Hartung über seine Lebensgeschichte und sein heutiges Engagement als Christ
 
Vor einem vollen Pfarrsaal mit über 200 Besuchern aus der ganzen Umgebung erzählte der gebürtige Sachse Torsten Hartung am Dienstagabend seine bewegte Lebensgeschichte. Der einstige Schwerkriminelle und in einer gewalttätigen Familie aufgewachsene Mann saß wegen Mordes jahrelang in Einzelhaft. An diesem Tiefpunkt seines Lebens fand er zu Gott und zum Glauben und engagiert sich seit seiner Freilassung für soziale Projekte.
 
Nachdem Pfarrer Roman Majchar CM die Gäste und den Redner des Abens begrüßt hatte, trat dieser hinter das schmale Rednerpult mit dem Mikrofon. „Es geht heute nicht darum, mein Leben zu rechtfertigen, sondern darum, mich zu verstehen“, begann er seine Geschichte, die er mit ruhiger Stimme, akzentvollen Pausen und zwischendurch humorvollen Bemerkungen vortrug. Er sei in einer atheistischen und gewalttätigen Familie groß geworden, schilderte er. Der Vater schlug die Mutter, die Mutter die Kinder. Im Alter von sieben Jahren habe seine Mutter ihm auf dem Dachboden mit der Wäscheleine um den Hals gedroht sich aufzuhängen und habe zu ihm gesagt: „Du bist schuld.” Verzweifelt habe er versucht die Mutter davon abzubringen. Bis ihm plötzlich klar geworden sei, dass sie log. „Da ist etwas in mir zerbrochen.”
 
Die Eltern seien nicht in der Lage gewesen, den Kindern positive Aufmerksamkeit zu schenken. Eines Tages sei er auf einen Trick gekommen, nämlich darauf, wenigsten negative Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, das sei besser gewesen als gar nichts. Mit zehn Jahren habe ihn sein Vater im Wohnzimmer eingekesselt so geschlagen, dass die Mutter geschrien habe: „Hör auf, du schlägst ihn tot.” Als er entkommen sei, habe er beschlossen nicht mehr Opfer sein zu wollen. Er habe schon soviel Wut in sich gehabt, dass er zum stadtbekannten Straßenschläger geworden sei. „Mit 15 Jahren war ich emotional tot.” Mit 18 Jahren habe er das erste Mal im Gefängnis gesessen.
 
Er habe dann ein Mädchen kennengelernt, sei mit ihr umgezogen. „Ich hatte das erste Mal bei einem Menschen das Gefühl, er liebt mich, wie ich bin.” Doch er habe nur den Ort, nicht sein Verhalten geändert. Nach siebeneinhalb Jahren habe sie sich von ihm getrennt mit den Worten: „Ich kann nicht mehr.” Für ihn sei die Welt zusammengebrochen. „Dieser Mensch war für mich ein Rollator, um durchs Leben zu kommen.” Um ihn herum habe sich sein Leben in der Rückschau zerstört angefühlt, wie Kriegszustand. Schließlich sei er in Verbrecherkreise geraten und habe begonnen, luxuriöse Autos nach Russland zu verschieben. „Wir mussten Logistik entwickeln, um über die Grenzen zu kommen und durch die Polizeien.” Die Organisation sei auf 54 Leute angewachsen, Torsten Hartung schilderte die immer dreistere Vorgehensweise. „Ich verdiente jede Woche 90.000 Dollar in meine Tasche. Der, der am meisten Angst verbreitet, ist der Chef. Das war ich.”
 
In der kriminellen Hierarchie habe ihn ein anderer Mann aus der Organisation vor Geschäftspartnern in Frage gestellt. Torsten Hartung sagte: „Ich habe seinen Mord geplant und ihn drei Monate später ausgeführt.” Zwei Monate später sei er verhaftet und sofort in Isolationshaft gesteckt worden. „Ich habe gelitten wie ein Hund.” Er habe begonnen, sich sich zu fragen, wer er sei. Nach fast fünf Jahren habe er diese Frage beantworten können. „Ich saß da, mit der Erkenntnis meiner Schuld.” Der Rucksack seines Lebens sei so schwer und erdrückend gewesen, dass er ihm fast den Atem genommen habe. Er habe aber keine Lösung gehabt, wie er herauskommen könne. Er habe das erste Mal bewusst gebetet, Gott seine Lebensgeschichte erzählt und ihm gesagt, er wolle das alles nicht mehr. Gott habe ihm geantwortet mit den glasklaren Worten: „Ich weiß.” Er habe gezittert „in Ehrfurcht vor der Existenz Gottes”. Ich habe die Frage beschäftigt, was dies gewesen sei. Gleichzeitig habe er die Welt um sich herum anders wahrgenommen in ihrer ganzen Schönheit und sich gefragt: „Warum habe ich das nie gesehen?”
 
Hartung schilderte, wie er begann, die Bibel zu lesen, darin Antworten fand und wusste, dass Gott ihm vergeben würde. Er ließ sich taufen, entschloss sich, ein Geständnis abzulegen und habe sich den „Unbeflecktem Herz Maria” geweiht. „Ich komme von meinem Gottesvater und werde zu ihm zurückgehen”, sagte Hartung. Nach seiner Entlassung lernte er auf einer Pilgerfahrt einen koreanischen Priester kennen, der ihn für drei Monate zu sich einlud, damit er dort seine Geschichte erzähle. Dort wiederum habe er seine Frau Claudia kennengelernt. Hartung engagiert sich für soziale Projekte zuerst für jugendliche Straftäter, zwischenzeitlich in der Migrationsarbeit. „Heute bringe ich auch Luxusartikel über Grenzen”, sagte er und klärte auf: „Hilfstransporte in arme Länder.” Das, was er den Menschen dort an nötigsten Dingen bringe, sei für sie wie Luxus. Die Frage, die ihn beschäftige, sei, was Gott mit ihm als Nächstes vorhabe.
 
Das Publikum hatte anschließend die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ein 14-jähriger Junge wollte zum Beispiel wissen, wie die Beziehung zu den Eltern gewesen sei nach der Bekehrung. „Ich habe ihnen vergeben”, antwortete Hartung, brachte aber auch deutlich zum Ausdruck, dass sie sich nicht geändert hätten. Als sein Vater vor vier Jahren gestorben sei, hätten seine Geschwister davon gesprochen, dass der Tyrann tot sei. „Das ist das Erbe, das er hinterlassen hat.” Verzeihen sei kein Gefühl, sondern eine vernünftige Entscheidung. „Die weitaus größere Schwierigkeit war, mir selbst zu vergeben.”

Text und Fotos: T. Weichold

Einführung der neuen Ministranten von St. Martin und St. Stephan

Mini Vorbereitung

Vorbereitet!

Minis neu
Minis neu 2
Segen Minis
Kreuz
Auf dem Weg in Sakristei
Umzieen 2
Umziehen
Einzug
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Allerheiligen und Gedenken an unsere Verstorbenen

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Rorate

Samstag, 07.12.2019
06.30 Uhr Pfarrkirche Saaldorf
Rorate mit Einladung zum anschließenden Frühstück im Pfarrheim

Kleinkindergottesdienst

Sonntag, 08.12..2019
09.00 Uhr Pfarrsaal Saaldorf

Adventsingen

Sonntag, 15.12.2019
18.30 Uhr Pfarrkirche Surheim

Jugendstelle BGL

Das Programm der Jugendstelle können Sie hier einsehen.

Berufe und Berufungen der Kirche

Hier können Sie mehr über Berufe in der Kirche erfahren.