Pfarrverband Mariahilf - St.Franziskus

20200318_OnlineAngebot
Liebe Pfarrverbands Gemeinde,

seit dem 4. Mai ist es uns wieder möglich, Gottesdienste zu feiern, allerdings unter eingeschränkten Bedingungen. (Aktuelles entnehmen Sie bitte unserer Corona-Seite). Näheres zu Gottesdiensten finden Sie in Gottesdienstordnung.

Unser Seelsorgeteam ist in dieser Krisenzeit für Sie da.
Unsere Kirchen bleiben für das persönliche Gebet offen.

Unser Ziel ist es auch, Ihnen Geistliche Angebote bereitzustellen, Gebete, Impulse, Predigten.

Wir wünschen, dass Sie darin Stütze und Halt finden.
Gottes Segen.

O N L I N E - S E E L S O R G E



Herz-Drachen mit dem Wind
© scholty1970 / Pixabay.com - Lizenz

Zur Situation

Wir fühlen uns wieder mehr im Aufwind, aber Verunsicherung, Sorge und Isolationsgefühle sind weiterhin ein ständiger Begleiter.  
Viele suchen stärker die Unterstützung des Himmels im Gebet nach. Das ist wohl ein sehr guter Rat.
Wir Christen glauben an die Auferstehung - auch an eine solche "mitten im Leben".

Neuer Inhalt


Was macht uns zufrieden?

Steckt nicht eine tiefe Lebensklugheit darin, nicht mehr haben zu müssen, als man wirklich braucht, auch nicht mit Blick auf andere, um besser dazustehen? (Mt 20,1-16a).
Wenn wir an die Folgen unseres Wünschens „immer höher, immer weiter“ für die Natur und die nachfolgenden Generationen (Stichwort "Klimakrise") denken, was für ein Erschrecken löst das aus. Was also tun?  
Vielleicht sind die Ergebnisse einer breiten wissenschaftlichen Untersuchung über Zufriedenheit zielführend. Überraschendes Ergebnis:
Vor allem genug Schlaf macht den Menschen zufrieden!
Derzeit ist dies nachzulesen in einem Beitrag von Prof. Dr. Martin Schröder, Was macht uns wirklich zufrieden?, in: Das AOK-Gesundheitsmagazin 3/2020, S. 12/13. Schröder: „Das SOEP zeigt, dass wir mit den ersten 2.000 Euro ganze vier Zufriedenheitspunkte gewinnen (von zehn). Doch schon mit den nächsten 2.000 Euro bekommen wir nur noch zwei Zufriedenheitspunkte dazu. Mit noch 2.000 Euro mehr ist es nur noch einer. Ab ca. 7.000 Euro Nettoeinkommen pro Monat schwindet der Zusammenhang zwischen Geld und Zufriedenheit." 
M. Lutz, Pastoralreferentin

Für unsere Familien

Neue Maskenpflicht im Unterricht – wir stellen zur Diskussion:
 
Hier die objektiven Zahlen für Bayern - die Karte wird täglich aktualisiert. 
https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm

Zum Schulstart in Bayern gibt es jetzt für einige Wochen erneut eine ´Maskenpflicht im Unterricht´. Sinnvoll oder eher eine Zumutung für Schüler*innen und Lehrkräfte?

Antenne Bayern hat dazu eine Umfrage gestartet.
Ergebnis: 93% der Frauen und 92% Prozent der Männer halten die neue Regelung für unzumutbar.
https://www.antenne.de/programm/aktionen/voting-maskenpflicht-im-unterricht-sinnvoll-oder-unzumutbar-fuer-die-schueler
 
Zwei Münchner Kinderärzte haben am 04.09. einen offenen Brief wider die Maskenpflicht an die Bayerische Staatsregierung geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung? 
Gerne veröffentlichen wir auch anders lautende Meinungen, wenn sie denn gut begründet sind.   

Herzlich,
Ihre Seelsorger Maria Lutz und Tobias Triebel

Wir empfehlen Ihnen auch einen Blick in die "Corona-Hilfe Deutscher Mittelstand" CIDM  
https://www.grafbruehl.com/magazin/corona-initiative-mittelstand-cidm/

Ein Beispiel (2) für "Helden des Alltags" in der Corona-Zeit von Pastoralreferentin Maria Lutz: 

Er ist kein Wissenschaftler und Arzt, der aus sicherer Entfernung zu einem neuen Virus Prognosen abgibt, Warnungen äußert, vielleicht Angst verbreitet. Er ist einer, der rein geht mit seinen Leuten.
Von der ersten Stunde an ging der Bonner Virologe Prof. Dr. Hendrik Streeck direkt hinein in die Gefahr, ins Ausbruchsgebiet, nach dorthin, wo es den Menschen weh tat, weil sie infiziert oder in Quarantäne waren, nach Heinsberg.
Seitdem erklärt er uns mit kühlem Kopf und klaren wissenschaftlichen Aussagen, was wir über das neue Coronavirus wissen können.
Ein mutiger Mann, der sich mit seiner jungen Crew profiliert hat in dieser Krise. Die Ergebnisse ihrer Feldforschungs-Studie trugen den jungen Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen weltweit Achtung ein und auch die Sympathien der Heinsberger*innen.
 
Am 19. August sprach Prof. Dr. Streeck im Dom zu Münster. Sie finden seine Rede im Original im Internet.
Sehr hörenswert!

Gedicht von Kurt Marti

Auf der Suche nach Tipps für den Urlaub zuhause sind wir für Sie diese Woche unterwegs gewesen.
Denn es sind ja – gar nicht zu unterschätzen – unsere „Kopfbilder“, die für unser Wohlbefinden wichtig sind und verschiedene bequeme, schöne Umstände, die Abstand zum Arbeitsalltag und Erholung bringen, kann man ja vielleicht auch in der eigenen Wohnumgebung finden. Gar nicht so schwer?  
Auf der Seite „go4health“ geben sie uns gute Tipps, in der Zusammenfassung:

Begib dich bei deinem Urlaub zu Hause auf kulinarische (1) oder imaginäre (2) Reisen in andere Länder, schaffe dir eine Wohlfühloase (3) für deinen Urlaub auf Balkonien (4) o.a. und (5) genieße die Auszeit!

Sehen Sie selbst unter…
https://go-4-health.com/blog/imaginaere-urlaubsreise/?gclid=EAIaIQobChMI-NTAmNKE6wIVNYBQBh2KwAldEAAYAiAAEgJNkfD_BwE


Hier finden Sie weitere Links...
Aus der überwältigenden Reaktion der Schülerinnen und Schüler dürfen hier die Arbeiten einer Schülerin aus der 6. Klasse und eines Schülers aus der 9. Klasse abgebildet werden.

Was kann ich tun für den Umweltschutz? In der Unterrichtseinheit "Auf Gottes Welt achten" finden Kinder praktische Tipps, im Download hier Jugendliche und Erwachsene.





Der renommierte Benediktiner Notker Wolf spricht im Deutschlandfunk zum Eingriff in die Grundrechte angesichts der Corona-Krise. Er sagt "mir fehlt das rechte Maß" und warnt, dass eine Gesellschaft, die nur angstvoll an ihre Sicherheit denkt, Gefahr laufe unmenschlich zu werden, ohne es zu bemerken. Lesen Sie mehr im Beitrag von Corinna Mühlstedt am 14.04.2020


Gebete
© congerdesign / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

Gebete

Jahrtausende prägte das benediktinische „bete und arbeite“ die Spiritualität im christlichen Bayern. Im letzten Jahrhundert und bis zuletzt lebten wir eine starke Neigung zur Aktivität. Die Krise zwingt uns zur Besinnung. Zwangsläufig finden wir wieder mehr Zeit zum Gebet und zur Kontemplation. Große Beter/Beterinnen aus Vergangenheit und Gegenwart können uns dabei helfen.

Hier finden Sie zwei persönliche Gebets-Vorschläge unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus 
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-04/papst-franziskus-brief-rosenkranz-mai-wortlaut-deutsch.html


Anton Waas spielt an der van den Heuvel Orgel Im Rahmen der Orgelaktion des Erzbistums München und Freising

Finale aus der 2. Orgelsymphonie (Op. 13) von Charles-Marie Widor


KREUZERHÖHUNG

Bild zum Festtag 14.09.
zum Fest "Kreuzerhöhung" 14.09.

Fest "Kreuzerhöhung" 14.09.2020

Wir feiern das Fest „Kreuzerhöhung“. Das heißt wir feiern den, der konsequent im Einsatz für das Aufbauende im Leben, für das Gute lebte und der dafür auch starb. Allen weltlichen Maßstäben zum Trotz hat Gott gerade ihn, den die Mächtigen in der Kreuzigung so verächtlich gemacht hatten, unter allen Menschenkindern erhöht. Als Ersten hat ihn der Vater aus dem Tod auferweckt. Im himmlischen Reich sitzt er nun zu seiner Rechten, als Anwalt für Menschlichkeit und Vorbild für uns.

Für das Gebet zu Hause finden Sie eine Andacht im Gotteslob Nr. 675,3 oder 680,8.

MARIA HIMMELFAHRT

Die Krönung Mariens im Himmel
Krönung Mariens im Himmel
Hochfest "Mariä Aufnahme in den Himmel" (15. August)

Heute feiern wir, dass Gottes Treue über den Tod hinausgeht: Maria, die sich in ihrem Leben Gott ganz zugewandt hat, ist nach ihrem Tode in Gott und bei Gott, und zwar als „ganzer“ Mensch mit Leib und Seele. Und so, wie er Maria zu sich „in den Himmel“ aufgenommen hat, dürfen auch wir darauf hoffen, einst in Gottes Gegenwart die ganze „Fülle des Lebens“ und das Glück der ewigen Seligkeit zu finden.

Finden Sie eine weitere Vertiefung unter dem Download

Hinweisen möchten wir Sie auch auf die 
  • Aktion "Kräuterbuschen binden mit Kindern" auf der Familienseite der Erzdiözese München und Freising: 
https://www.erzbistum-muenchen.de/kinder/mariae-himmelfahrt-kraeuterbuschen-binden-mit-kindern

SONNTAGE IM JAHRESKREIS

Bild mit Kindern in einer Schule
Zum Weltkindertag (20.09.2020)

25. Sonntag im Jahreskreis 20.09.2020

Wenn ich weniger leisten kann, bin ich dann immer noch geliebt? Diese Frage beantwortet das Evangelium mit einem klaren Ja. Ja, denn für Gott ist das nicht der Maßstab. DU bist ein geliebtes Kind Gottes und erhältst, was du brauchst – egal wie lange und hart du arbeitest oder auch nicht. Schließlich sind nicht für jeden Menschen und für einen Menschen nicht zu jeder Zeit die Voraussetzungen dieselben. Immer müssen sich Christ*innen aber mit anderen Menschen guten Willens zusammentun, um Chancengleichheit herzustellen. Die Orientierung hierfür gibt ebenfalls das heutige Tagesevangelium: die Güte Gottes. ER "kann" alle Menschen "brauchen" und nimmt sie als seine Kinder an, behandelt sie als Vater mit Verständnis und Liebe.  
Das wirft ein Licht darauf, wie wir den heutigen „Weltkindertag“ bedenken und feiern können. Vielleicht denken wir dabei ein bisschen an das Schicksal der Kinder in gestressten und überforderten Familien oder gar in den Flüchtlingslagern überall auf der Welt... 

Lesen Sie bitte weiter in unserem Download "Impulse aus dem Evangelium, für heute"

Hier laden Sie sich den Flyer für den Sonntagabendgottesdienst in St. Franziskus - mit sakralem Tanz herunter. 

Element für die Feier dieses Sonntags mit Kindern finden Sie hier: 
https://www.erzbistum-muenchen.de/cms-media/media-51488920.pdf 

Haben die Kinder Schulanfangsgottesdienst in diesem Jahr vermisst? Hier vielleicht eine schöne Anregung zur Nachfeier in Ihrer Religionsklasse oder zuhause, zum Thema "Aufbruch":    
https://www.erzbistum-muenchen.de/familie/gebete-fuer-familien/cont/101540



Wir gehören zum Herrn
"wir gehören dem Herrn" (Röm 14,8)

24. Sonntag im Jahreskreis 13.09.2020

Die heutige zweite Lesung gehört zu den konkreten und sehr lebensnah ausgerichteten Abschlusskapiteln des Römerbriefes (Röm 12,1-15,13). Paulus rät ausdrücklich zu gegenseitiger Toleranz und zum respektvollen Umgang miteinander. Anscheinend bestehen in der Gemeinde verschiedene religiöse Lebensstile nebeneinander und es gibt eine wertende Kluft zwischen sog. „Starken“ und „Schwachen“ im Glauben (14,1-12).
Die Verse unserer Lesung (Röm 14,7-9) bilden den theologischen Mittelpunkt zwischen einerseits dem Aufruf des Heiligen Paulus zum achtsamen Umgang (V. 1-6) miteinander und seiner sich anschließenden Ermahnung, dass nur Gott allein über die Menschen richten wird (V. 10-12) andererseits.
 
Lesen Sie Weiteres bitte in unserem Download  

Eine Predigt zum Evangelium finden Sie in unserem Download

Sie finden hier auch wieder ein Hausgebet zum 24. Sonntag 
  • Den Gottesdienst zum Schulanfang finden Sie hier auch als Hausgottesdienst zum Download

Garstig breiter Graben
Garstig breiter Graben

23. Sonntag im Jahreskreis 06.09.2020

Streit und Konflikte sind ganz normal. Das wahre christliche Verhalten besteht nicht darin, dass nicht gestritten wird. Das Entscheidende ist, wie man im Streitfall miteinander umgeht und welche Strategien zur Lösung gefunden werden. Im heutigen Evangelium Mt 18,15-20 empfiehlt Matthäus der Gemeinde in Erinnerung an Jesus drei, vier Schritte. Ähnliches finden wir heutzutage in den Streitschlichterprogrammen an unseren Schulen.
 
Näheres dazu lesen Sie in unserem Download Wie miteinander umgehen im Streit? - Überlegungen zum Evangelium
 
Ein Hausgebet zum 23. Sonntag steht zum Download für Sie bereit https://www.bistum-regensburg.de/typo3conf/ext/mediathek_main/uploads/3/Hausgebet_23.SoimJahreskreis.pdf

Bild zum 22. Sonntag

22. Sonntag im Jahreskreis 30.08.2020

Der Abschnitt, der am heutigen Sonntag als ´Frohe Botschaft´ d.h. Evangelium im Gottesdienst gelesen wird, ist ein „Neueinsatz im Matthäusevangelium. Der vorangehende große Abschnitt (Matthäus 4,17-16,20) schloss mit dem Messiasbekenntnis des Petrus in 16,13-20. Dieser bisherige Höhepunkt der Erkenntnis wird in den folgenden Kapiteln um die Erfahrung von Leiden, Tod und Auferstehung ergänzt. Nur in diesem Horizont wird Schritt für Schritt für die Jünger und die Gemeinde deutlich, wer Jesus Christus (vgl. Mt 1,1) ist.“ Dr. Katrin Brockmöller (Katholisches Bibelwerk, Sonntagslesungen)

Lesen Sie bitte weiter in unseren Downloads 



Wir bieten Ihnen für den heutigen 22. Sonntag im Jahreskreis ferner

 

Kirchenfenster mit Petrus
Petrus mit dem Schlüssel zum Himmelreich

21. Sonntag im Jahreskreis 23.08.2020

Die Schlüsselgewalt steht nach Jesaja 22,22 (erste Tageslesung!) dem Haus David, dem Königtum zu.

Im Evangelium des heutigen 21. Sonntags wird deutlich, dass diese Vollmacht auf den Messias Jesus übergegangen ist, der ja aus dem Geschlecht Davids stammt. Dieser überträgt sie dem Petrus als Identifikationsfigur für die Jünger-Gemeinde.   

Petrus und die anderen Jünger*innen erhalten also diese, eine ursprünglich königliche Vollmacht von Jesus, dem Sohn Gottes. Wozu? Zur Weiterführung seiner Reich-Gottes-Verkündigung und (s)eines heilsamen Tuns für die Menschen - davon abhängig - dann auch für alle lebendigen Wesen.    
 
Es geht am heutigen Sonntag also um die aus christlicher Sicht unentbehrliche Mitverantwortung aller (!) gläubigen Menschen (als Kinder Gottes) für die Lebensgestaltung und - entwicklung in unserer Welt. Keine*r kann sich davor wegdrücken.  
 
Der Bezug zu Jesaja 22,22 in der Begründung dieser, allen Christen  übertragenen Vollmacht weist uns zugleich auf ein Problem hin. Wir kennen es als die Gefahren der Macht (vgl. Jes 22,24-25): Wer als Christ glaubt ohne Gott vorgehen zu können, läuft Gefahr, alles um ihn*sie herum mit in die Irre zu reißen. Wer zu viele Interessen in seiner*ihrer eigenen Person als Verantwortlich*er glaubt vertreten zu müssen, wird mit dem Auftrag scheitern, vielleicht sogar daran zerbrechen.

Aus christlicher Sicht also unverzichtbar ist (1) die Zusammenarbeit der Menschen mit Gott und (2) untereinander - wobei jede*r einzelne seiner*ihrer persönlichen Verantwortung gerecht zu werden sucht.     

Lesen Sie bitte weiter in unseren Download


Aufmerksam machen möchten wir Sie ferner auf 
 
 
   


Foto einer Frau, von Naitian (Tony) Wang

20. Sonntag im Jahreskreis 16.08.2020

Zum Tagesevangelium Mt 15,21-28
Diese Erzählung ist ein wahrer Klassiker im Blick auf die Rolle der Frauen in der Jesusbewegung. „Jesus lernt von einer Frau!“ – so könnte man sie auch überschreiben. Tatsächlich verändert Jesus seine inhaltliche Position im Verlauf des Dialoges mit der kanaanäischen Frau. Das ist außerordentlich in den Evangelien (Dr. Katrin Brockmöller, in: Katholisches Bibelwerk, Sonntagslesungen).

Gerne können Sie das Thema vertiefen und feiern mit unseren Downloads
 
Ein Hausgebet zum 20. Sonntag im Jahreskreis finden Sie unter
https://www.bistum-regensburg.de/typo3conf/ext/mediathek_main/uploads/3/Hausgebet_20.SoimJahreskreis.pdf

Christus Salvator, Heiland der Welt
Christus Salvator, Heiland der Welt

19. Sonntag im Jahreskreis 09.08.2020

Zum Fest "Verklärung des Herrn" (6. August)
In Daniel 7,9-10;13-14, der ersten Lesung am Festtag Verklärung des Herrn „wird die Vision eines friedvollen und erfüllten Lebens unter einem wahrhaft menschlichen Herrscher entworfen, der seine Politik nach dem Willen Gottes gestaltet und im Sinne Gottes für wahre Gerechtigkeit sorgt. Die Christen haben in dieser Vision von Anfang an einen Verweis auf Jesus als den auferstandenen und erhöhten Christus gesehen.“ (Prof. Dr. Andreas Vornach, in seinem aktuellen Beitrag zur ersten Lesung, online erschienen in der Reihe „Sonntagslesungen“ des Katholisches Bibelwerks).
 
Näheres erfahren Sie in unserem Download „Zum Fest "Verklärung des Herrn", Bibeltheologisches zur ersten Lesung..."

Ein Hausgebet zum 19. Sonntag im Jahreskreis A finden Sie unter
https://cdn.website-editor.net/5794111db1084d398e90e2111e907519/
files/uploaded/Hausgebet_19.%2520So%2520im%2520Jahreskreis.pdf


Einen Hausgottesdienst für Familien zum 19. Sonntag
im Jahreskreis A finden Sie unter
https://www.bistum-hildesheim.de/fileadmin/dateien/PDFs/Gottesdiensthilfen/
hausgottesdienste/FamGd_Lj_A_Jk_19_-_2020-08-09.pdf

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Brot und Fisch

18. Sonntag im Jahreskreis 02.08.2020

„Brot und Fisch für alle, und es bleibt noch massenweise übrig: Das klingt wie im Schlaraffenland. Und es passt zur ersten Lesung aus dem Prophetenbuch Jesaja, wo es hieß: „Kauft ohne Geld!“ Doch im Evangelium geht es noch um mehr als um Essen und Trinken: In Jesus erfüllen sich die Lebenshoffnungen vieler Menschen. Auch für uns?“ (Lic. Theol. Detlev Hecking)…

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Download zum Evangelium "Bibeltheologische Informationen..."
(von Pastoralreferentin Maria Lutz)

Einen Hausgottesdienst zum 18. Sonntag im Jahreskreis A finden Sie unter
https://bistum-augsburg.de/Hauptabteilungen/Hauptabteilung-VI/Gottesdienst-und-Liturgie/Gottesdienste/Hausgottesdienste

Hier finden Sie Downloads ...

Perlen, zum Evangelium 17. So. im Jkr.

17. Sonntag im Jahreskreis 26.07.2020

Der Perlensucher, der all seine Schätze hingibt für diese eine Perle, die er in ihrem wahren Wert erkennt, ist zweifellos ein Kenner und Liebhaber. Da er sich eine solche Liebhaberei leisten kann, muss er reich sein, sehr reich sogar!  
Was wäre, wenn dieser Liebhaber Gott wäre?
Wollten wir selbst wohl gern zu einer solchen Perle werden, nach seinem Geschmack und zu seiner hellen Freude? 
Wenn ja, was können wir dafür tun?...
 
Lesen Sie Näheres hierzu
bitte in unseren Downloads! 

Einen Hausgottesdienst mit Kindern zum 17. Sonntag und dem Ferienbeginn finden Sie unter
https://www.drs.de/fileadmin/user_upload/Dossiers/
Coronavirus/Gottesdienstvorlagen/17._Sonntag_
im_Jahreskreis/Hausgottesdienst_mit_Kindern_
SoJk_A_17.pdf

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Bild zum 16. So. i. Jkr. A

16. Sonntag im Jahreskreis 19.07.2020

Im heutigen Evangelium zeigt sich uns Jesus als ein gar meisterlicher Erzähler. Mit schlichten, bekannten Alltagsbegebenheiten knüpft er an bei den Erfahrungen der Menschen und verknüpft sie deutend mit seiner Botschaft vom Himmelreich und dem Wirken Gottes in der Welt. Das Thema ist zugleich tröstend wie herausfordernd: Auch wenn es zunächst klein und unscheinbar erscheint, gar wie ein ganz zartes, junges Pflänzchen, so wird es sich doch in der Welt durchsetzen, das Reich Gottes …

Lesen Sie Näheres hierzu bitte in unseren Downloads! 

Einen Hausgottesdienst finden Sie unter   
https://www.erzbistum-muenchen.de/cms-media/media-50955320.pdf
 

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15. Sonntag im Jahreskreis 12.07.2020

Das Bild im Evangelium stammt aus der ersten Lesung

Der kurze Abschnitt aus dem Jesajabuch, der in der heutigen ersten Lesung vorgetragen wird (Jes 55,10-11) ist Teil einer ermutigenden Gottesrede. Ursprünglich mitten in eine große Krise hinein gesprochen, als viele Israeliten im 6. Jahrhundert v. Chr. nach einem verlorenen Krieg im Exil in Babylon leben mussten, bietet es uns heute noch immer ein erfrischend großartiges Bild für das Wirken Gottes in der Welt. Es ist der Naturbeobachtung entnommen, der Wirksamkeit des Regens, der die Erde fruchtbar macht…
Die Gedanken der ersten Lesung werden im Evangelium (Mt 13,1-23) von Jesus in seiner Gleichnisrede über die Wirkungsweise des Wortes Gottes in unsere Welt hinein aufgegriffen und noch präzisiert um die weitere Frage: Was bewirkt das Himmelreich/Reich Gottes in jedem und jeder von uns?
Lesen Sie weiter bei Dr. Winfried Bader (Katholisches Bibelwerk, Sonntagslesungen)

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14. Sonntag im Jahreskreis 05.07.2020

Wie ist gutes Leben möglich?
Am heutigen 14. Sonntag im Jahreskreis hören wir in der zweiten Lesung erneut einen Abschnitt aus dem Römerbrief des Heiligen Paulus (Röm 8,9.11-13), liebe Geschwister im Glauben!
9 Ihr seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. 11 Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt. 12 Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder und Schwestern, sodass wir nach dem Fleisch leben müssten. 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.
Der Text inspiriert uns, wenn wir uns fragen: Wie ist gutes Leben möglich? Gutes Leben auch in schwierigen Zeiten und gerade für Menschen, die sich auf Jesus Christus berufen? Paulus ist überzeugt: Gottes Geistkraft hat Jesus vom Tod auferweckt. Wenn wir Menschen dieser Geistkraft folgen, werden auch wir leben!

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Ein Becher mit Wasser
Ein Becher mit Wasser
© Mac Kenzie, cc0 / gemeinfrei, Quelle: pixabay.com

13. Sonntag im Jahreskreis 28.06.2020

Im Evangelium des heutigen Sonntags Mt 10, 37-42 wird dem natürlichen „hoch hinaus Wollen“ des Menschen ein klarer Dämpfer versetzt. Selbst ein Gerechter vor Gott ist für Jesus ein „Kleiner“ und nicht etwa ein „Großer“, wie wir ihn unwillkürlich bezeichnen würden. Jesus kehrt die Werte einfach um. Er verspricht sicheren Lohn einem Menschen, der einem von diesen Kleinen, einem Jünger, die er aussendet zu heilen und die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden, nur mal einen Becher Wasser reicht. Dabei machen die wahrlich nicht viel von sich her, so ohne irgendetwas ausgestattet, was ihnen Schutz bereiten kann oder Respekt verschaffen. Nur mal einen lächerlichen Wanderstab gestattet er ihnen zu tragen und sendet sie wie Schafe mitten unter die Wölfe aus. Diese neuen „Hirten“ sind wohl weitreichend symbolischer Natur. Jesus traut den Demütigen einfach mehr zu, im Sinne Gottes und seiner Schöpfung zu leben als den Hochmütigen. Das hat biblische Tradition. Es beginnt mit der Ursünde Adams und endet mit Christus, dem erlösenden Antityp zu Adam, der die Wunden der Schöpfung wieder heilt. Wie aktuell das ist, erfahren wir auch in der zweiten Lesung des heutigen Sonntags (Röm 6,3-4.8-11). Lesen Sie mehr dazu…

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Spatz
Bild: Andy Holmes https://unsplash.com/s/photos/god-save-the-world

12. Sonntag im Jahreskreis 21.06.2020

Zum Tagesevangelium: Matthäus 10,26-33

Unerhört grandios, die Aussage über Gott im Evangelium des heutigen Sonntags Mt 10,26-33: Selbst die Haare auf unseren Köpfen sind gezählt (V 30). Und kein Spatz stürzt ab, ohne den Willen des himmlischen Vaters (V 29b): Gott weiß buchstäblich um alles bei den Lebewesen, die er geschaffen. ER verliert keines aus seinem liebevollen Blick. Wie unermesslich müssen da die Möglichkeiten Gottes sein, unvorstellbar! Wie tröstend der Glaube, dass Gott jedem Lebewesen für Schmerz und Leid vielleicht auch einmal Kompensation verschaffen kann! Im Wissen darum, wie gehen wir als Gläubige miteinander um? Aufrichtig, liebevoll, offen und ehrlich sein, das wollen wir, können es aber nicht immer...

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20200614_Sonntag11
Foto: Edwin Andrade
https://unsplash.com/s/photos/jesus%2C-heiland

11. Sonntag im Jahreskreis 14.06.2020

Zum Tagesevangelium: Mt 9,36-10,8

Jesus beeindruckt durch seine Konsequenz. Was er denkt, bestimmt sein Handeln und umgekehrt. Da gibt es keine Falschheit, keine Heuchelei bei ihm.
Im heutigen Evangelium zeigt er uns sein Mitgefühl mit den kranken und leidenden Menschen. Es sind so viele, die seine Hilfe (als Heiler und Lehrer) suchen, dass er Mitarbeiter braucht. So beruft er 12 Jünger und bevollmächtigt sie, ebenfalls Kranke und Leidende zu heilen. Gleichzeitig sind sie Mitverkünder seiner Botschaft vom „Reich Gottes“.
In einem Kommentar des Katholischen Bibelwerks von Dr. Bernd Ruhe und Isabella Stewens lesen wir:
„Hintergrund ist hier auch das Versagen der religiösen und politischen Machthaber, die ihrer Hirtenaufgabe nicht nachkommen („Schafe ohne Hirten“). Die Hirtenaufgabe gehört in der jüdischen Tradition zur Grundvoraussetzung einer guten politischen und religiösen Führung. Für Jesus befähigen Mitleid und Fürsorge wesentlich zu Nachfolge und Reich Gottes-Verkündigung und gehören zur Vorstellung eines „guten Hirten“ (9,36; 10,6). Diese Haltung bedingungsloser Zuwendung zu den Menschen erwartet Jesus auch von seinen Jüngern, die er in seine Nachfolge beruft und bevollmächtigt, ihn zu unterstützen. Die Symbolzahl 12 weist auf das 12-Stämme-Volk Israel hin, auf dessen Wiederherstellung viele Juden zur Zeit Jesu und vor allem nach dem Jüdisch-Römischen Krieg hofften. Dies erklärt auch, warum Jesus seine 12 Apostel zunächst „zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ entsendet. Im Verlauf des Matthäusevangeliums wird die Perspektive auf alle Menschen ausgeweitet (Mt 15,21-28; 28,19f).“

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SF_Fronleichnam_2020 (6)
Foto M.Schlosser
20200611_Fronleichnam
© Clemens v. Vogelsang / CC-by 2.0 / Quelle: flickr.com
Ein gesungener Vers (Antwortpsalm) in der Messe vom Letzten Abendmahl, lautet: „Der Kelch, den wir segnen, gibt Anteil an Christi Blut“ (Gotteslob 305,3). Diese geheimnisvolle Formel hat es ihn sich. Das zeigt ein Blick in die zweite Lesung des heutigen Hochfesttags Fronleichnam, 1 Kor 10,16-17. Ein wunderschönes Gotteslob-Lied bringt es detailliert zum Ausdruck. Denn auch „wir (!) sind dein Leib, Herr Jesus Christ, dein Blut uns gnadenreich durchfließt und nährt uns, deine Glieder. Du hebst uns aus der Niedrigkeit, in deines Lebens Herrlichkeit, und gleich sind hoch und nieder. Du bist das Haupt, daraus entsprießt die Liebe, die uns all umschließt und die in dir uns einigt. Dein Heiliger Geist den Leib durchweht…“ (Gotteslob 740). Wir begegnen dem tieferen Grund unserer Verehrung für das Allerheiligste, des "heiligen Brotes", wie die Kinder sagen. Wir Erwachsene und Jugendliche verehren es als Leib Christi. Heute erinnern wir uns selbst und die Welt daran, dass Jesus, konsequent in seiner liebevollen Art bis zum Tod, sein immerwährendes Gedächtnis stiftete über die persönliche Identifikation mit diesem Brot, und dass er die beim Mahl Anwesenden zu jeder Zeit und an jedem Ort mit hinein nimmt in seine, die Welt verwandelnde Mission. Wir sind als Gemeinde selbst auch "Leib" Christi in unserer heutigen Welt.
Ein Bewusstsein, ein Auftrag und ein Glaube, den wir Katholik(inn)en an Fronleichnam öffentlich machen und nach draußen tragen. In der Mitte die konsekrierte Hostie, getragen vom Priester und begleitet von den Gemeindeabordnungen und der Gemeinde; Heiligenfiguren, Flaggen und Fahnen, zahlreiches junges Birkengrün und viele andere Sympathie-Bekundungen flankieren unsere Prozession, ob es die dekorierten Fenster sind oder die mit viel Aufwand her gerichteten Altäre in unseren Ortskernen.  
Heuer verzichten wir auf solche demonstrativen Äußerlichkeiten. -  
Nachdenklich nehmen wir dabei unsere innere Bindung an das HOCHFEST DES LEIBES UND BLUTES CHRISTI wahr, vergewissern uns unseres Glaubens, lassen uns bestärken in der Hoffnung über eine durch Medien vermittelte Beteiligung. Wir verehren und pflegen - jede/r für sich - auf diese Weise, was uns allen heilig ist.

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DREIFALTIGKEIT<br/>© Foto: Martin Manigatterer / Kunst: Glaswerkstätten im Stift Schlierbach / Standort: Fatimakapelle Schardenberg
DREIFALTIGKEIT
© Foto: Martin Manigatterer / Kunst: Glaswerkstätten im Stift Schlierbach / Standort: Fatimakapelle Schardenberg

Dreifaltigkeitssonntag 07.06.2020

Die göttliche Dreifaltigkeit – ein Gott in drei Personen. Wie soll ein Mensch sich das vorstellen?
Im Anschluss an Karl Rahner hat Hans Küng im Jahr 2007 als Merkformel dafür vorgeschlagen:
Gott ist als
  • Vater der „Gott über uns“,
  • Sohn – der in Jesus Christus Mensch geworden ist – der „Gott mit uns und neben uns“,
  • Geist der „Gott in uns“.
Kurt Marti schreibt in seinem Buch „Die gesellige Gottheit. Ein Diskurs“ im Jahr 1993:
Dreieinigkeit? (…) entwarf diese Denkfigur die unausdenkbare Gottheit nicht als Gemeinschaft, vibrierend, lebendig, beziehungsreich? Kein einsamer Autokrat jedenfalls (…) Mich stellt's auf, Gott als Beziehungsvielfalt zu denken, als Mitbestimmung, Geselligkeit, die teilt, mit-teilt, mit anderen teilt: »Die ganze Gottheit spielt ihr ewig Liebesspiel.« (QUIRINUS KUHLMANN) Und insofern: niemals statisch, nicht hierarchisch, actus purus, lustvoll waltende Freiheit, Urzeugung der Demokratie. (…) Will ich die gesellige Gottheit begreifen, von Ihr Besitz ergreifen, lang' ich ins Leere. Und auch Sie - von Mechthild »Frau Minne« genannt - will nicht Besitz ergreifen von mir. Eher berührt Sie, wie Freunde, wie Liebende einander berühren, berührt, damit überspringe der Funke, das Leben, berührt, damit die Besessenheit vom Besitz, der Wille zur Macht verglühe im Angesicht jenes Tages, »da alle Herrschaft, jede Gewalt oder Macht vernichtet und Gott alles sein wird in allem.« (1. KORINTHER 15,24) Dreieinigkeit (…) Gott ist Liebe, will er sagen, Gottes Sein blüht gesellig? »Seine Liebe wandelt in immer frischem Trieb durch die Welt.« (FRANZ ROSENZWEIG)

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PFINGSTFEST

Pfingsten
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Pfingstsonntag 31.05.2020

Guter Gott,
Dein Heiliger Geist bringt Schwung in unser Leben.
Er schenkt uns Phantasie
und lässt uns träumen von einer wunderschönen Welt.
Er gibt uns Kraft
und lässt uns heute mutig und froh leben.
Bitte, schenke uns Deinen Geist!
Amen.
 
(Kindergebet, vgl. E. Rappl in ihrem 31. Brief des „Marienkäferls“an die Kinder)

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MARIENMONAT MAI

20200508_Mai_Sonntag_Marienbild
© Martin Manigatterer, in:pfarrbriefservice.de

Maiandachten und Mariengebete

Tag-für-Tag beten! Mariengebete und -andachten für zuhause, zusammengestellt von Ernst Heil, Diakon

Maiandachten im Pfarrverband - live und hier online

Texte


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St. Franziskus - Marienmonat Mai; Bild: A.Scheifers

1. Mai 01.05.2020

Besuchen Sie unsere schön geschmückten Kirchen zum Beginn des Marienmonats Mai

Link zur Marien Gestaltung in St. Franziskus

beachten Sie den

BRIEF DES HEILIGEN VATERS

an alle Gläubigen zum Monat Mai 2020
 
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geistliche Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Paare“ für zuhause?
 
Tipp: Sie finden Angebote auf der Homepage des  Erzbischöflichen Ordinariats!
www.erzbistum-muenchen.de/Kinderpastoral
 
Hier finden Sie aktuell
  • Einen Maialtar gestalten
  • Maiandacht für Kinder mit Familien
  • Bibel und Basteln mit Kindern
  • Kindergottesdienste für dahoam

SONN- UND FEIERTAGE DER OSTERZEIT


20200524_Sonntag_7
© Martha Gahbauer, in: Pfarrbriefservice.de

7. Sonntag der Osterzeit 24.05.2020


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20200521_ChristiHimmelfahrt
Bild: pixabay (photos/kirchenfenster-christi-himmelfahrt-3434660)

Christi Himmelfahrt 21.05.2020

Liebe Leser*innen,

in einem Kanon aus dem neuen Gotteslob heißt es: „Der Himmel geht über allen auf, auf alle über, über allem auf“ (GL 873,1 – Text: Wilhelm Wilms 1974). Dieser Text führt Sie zum Fest Christi Himmelfahrt. Denn dieses Fest hat keineswegs nur mit Abschied zu tun, sondern mit der bleibenden Gegenwart Christi in der Welt.
Wenn die Bibel von Himmel spricht, dann meint sie keinen Ort irgendwo hinter den Wolken, unendlich weit weg. Christus ist nicht einfach entschwunden. Er ist in die Ewigkeit Gottes hinübergegangen. Das ist mehr...

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20200517_Sonntag_6
Der Heilige Franz von Assisi; Bildquelle: pixabay

6. Sonntag der Osterzeit 17.05.2020

„Standby“, das ist eine bequeme Einrichtung in Fernsehern, Stereoanlagen und Computern, um aus dem Ruhezustand sofort in den Betrieb wechseln zu können. Standby – das Wort wird mit „Bereitschaft“ übersetzt. Wörtlich ins Deutsche übertragen bedeutet es „Beistand“. Ein Beistand – das ist jemand oder etwas, das im Hintergrund schlummert, um jederzeit aktiv werden zu können, wenn es gebraucht wird. Wie eben ein Fernseher im Standby-Betrieb.
Im Standby-Betrieb für uns befindet sich ständig, in jedem Augenblick unseres Lebens, eine göttliche Person. Unaufdringlich im Hintergrund, immer in Bereitschaft, jederzeit und überall aktivierbar über eine besondere „Fernbedienung“. Wer dieser „Standby-Gott“, dieser Gott als Beistand ist, hat Jesus seinen Freunden kurz vor seinem Tod verraten: Der Heilige Geist
(Pfarrer Matthias Blaha, in: Home/Predigtdatenbank).
– Wann haben wir eigentlich zum letzten Mal diese Chance genützt und mit welchem Ergebnis?

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© Martin Manigatterer, in: Pfarrbriefservice.de

5. Sonntag der Osterzeit 10.05.2020

Die Kapitel 14 bis 17 im Johannesevangelium sind literarisch als „Abschiedsrede“ wahrnehmbar. In einer solchen werden immer wichtige Fragen, Themen und Vermächtnisse der redenden Person an spätere Generationen zusammengefasst.
Der Ton des heutigen Evangelien-Abschnitts (Joh 14,1-12), ist freilich nicht von Trauer geprägt. Jesus spricht wohl in die Stimmung derer hinein, die sich ohne ihn verlassen fühlen werden, die  möglicherweise zu Zeiten ziemlich verwirrt sind und auch an ihrem Glauben zweifeln. Wenn die Sonne weg ist, wird es einem in der Nacht gelegentlich auch kalt ums Herz, nicht nur an den Füßen. Sie werden ihn schmerzlich vermissen und den Verlust auch nicht ersetzen können.     
Jesus weiß das alles und richtet daher einen tröstlichen Zuspruch an seine Jünger(innen). Er spricht damit zugleich in jede verängstigte, sich verlassen fühlende und zweifelnde Gemeinde hinein, wo dieser Text als gute Botschaft Gottes des Sonntags im Evangelium gelesen wird…
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Gedanken zum Evangelium

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Sonntag04Osterzeit
© Myriam / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

4. Sonntag der Osterzeit 03.05.2020


Wenn Jesus das Reich Gottes verkündigt, vermittelt er den Menschen in Wort- und Tateinheit eine Erfahrung dessen, was möglich wird, wenn sie Gott als wahren Regenten Raum geben in ihrem Leben. Gott ist für Jesus wie für die Psalmbeter des Alten Testaments der gute Hirte, der seine Schafe auf lohnende Weidegründe führt, der sie vor Schaden bewahrt. Ihm können sie sich aus Erfahrung anvertrauen. Für sich selbst gebraucht Jesus im Evangelium dieses Sonntags hingegen das Bild einer „Tür, die zum Schafstall führt“. Allein dem legitimen Hirten und seinem Schlüssel öffnet sich diese,  damit DER zu seinen Schafen hinein und diese zu ihm heraus kommen, hinein in die Freiheit und ein Leben in Fülle. Auch andere, die zu den Schafen in den Schafstall hineinwollen, problematisiert Jesus. Und er benennt es als illegitimes Interesse und Kennzeichen falscher „Hirten“ (Regenten und Regentinnen), denen am Leben der Anvertrauten wenig liege, dass sie die Schafe stehlen und schlachten…

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Sonntag03Osterzeit
© photon73 / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

3. Sonntag der Osterzeit 26.04.2020


„Geht zurück nach Galiläa…“ Der Auferstandene schickt die Jünger zurück zum Ausgangspunkt der Bewegung. Und sie gehen – wieder daheim – ihrer gewohnten Tätigkeit als Fischer nach. Dass sich der Auferstandene ihnen dann noch einmal zeigt, in der Nacht, wo sie sogar als Fischer völlig erfolglos bleiben, das möchte einem wohl das Herz erwärmen beim Hören der guten Botschaft dieses Sonntags. Sympathisch auch: Jesus bereitet ihnen am Ufer schon die Mahlzeit zu, während sie noch bei der Arbeit sind. Sehr ermutigend ist auch ihre Beharrlichkeit! Am Tage nochmals zum Fischen auszufahren, das widerspricht so ziemlich allen menschlichen Erfahrungen. Aber auf das Geheiß dieses Fremden hin, dessen Wort sie so sehr erinnert an Jesus, tun sie es. – Ein grundlegendes Vertrauen in das Wort Gottes, das sich auswirkt im Einsatz für unser Leben und sich auszahlt, weil der Auferstandene dabei mit den Jünger(inne)n, mit uns ist. – Allen vorübergehenden Widrigkeiten zum Trotz wird am Ende eine beispiellose Erfolgsgeschichte daraus.

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WIR FEIERN DIE HEILIGE WOCHE

HeiligeWoche
Bild: Bernhard Riedl, in: Pfarrbriefservice.de
Die Feier der „Heiligen Woche“ in 2020

Sie gipfelt heuer im Osterfrühstück mit der Familie. Vieles, was wir hier essen, geht zurück bis auf die Bibel, auf das Neue Testament und darüber hinaus. Wir sind eingeladen, die Krise nicht nur negativ unter dem Aspekt der Einschränkung unserer Versammlungs- und Bewegungsfreiheit sowie unserer gemeinschaftlichen Feiern in den Kirchen zu sehen. Vielleicht gilt es auch dabei etwas wiederzuentdecken, das wir bisher aus den Augen verloren haben.     

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Taizé

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© 3dman_eu / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

Palmsonntag


Jesus kommt auf seinem Weg vom Hinterland Galiläa ins Zentrum nach Jerusalem an. Mit seinem königlichen Einzug dort löst er eine prophetische Verheißung ein, worauf die Menschen seiner Zeit ganz besonders inständig hofften: Gott selbst wird einen neuen Befreier schicken, einen König mit wahrhaft menschlichem Antlitz.

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Gründonnerstag
© congerdesign / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

Gründonnerstag


Es ist das Paschafest. Viele Juden pilgern zum Fest nach Jerusalem hinauf. Das Fest wird mehrtägig gefeiert und erinnert die Juden an die Befreiung ihrer  Vorfahren aus dem Sklavendasein in Ägypten. Das Fest startet traditionell mit einem rituellen Abendessen in der Familie, dem sog. Sederabend. Jesus lädt seine Wahl-Familie ein, Menschen, die – wie er andernorts sagt – den Willen Gottes tun. Er setzt bei diesem Abendmahl auch andere ungewöhnliche Akzente: Die Füße wäscht er ihnen und scheut dabei vor dem Dienst des geringsten Knechts im Hause nicht zurück, er, der Lehrer. Manch einer der Schüler/Jünger sieht sich dabei unversehens auch noch den Kopf gewaschen. „Wer unter euch der Größte sein will, der diene allen!“… Dann wird das Brot unter Jesu Händen und Worten zur Mit-Teilung seines eigenes Leben, das er so bald schon hingeben wird, aus Liebe… Schließlich ereignet sich auch noch ein neuer Bundesschluss zwischen Jesus/Gott und seinem Volk, „in meinem Blut“. – Die Kirche feiert den Gründonnerstag als Vermächtnis ihres Herrn und Meisters und als Gründungsfest für die Eucharistie.

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Karfreitag
© juan-pablo / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

Karfreitag


Wie kann man nur den Tod eines Menschen feiern? Diesen Tod müssen wir feiern, den Tod des MENSCH GEWORDENEN. In ihm teilt der Höchste das Schicksal mit uns Menschen, eigentlich von aller Kreatur! – Es gibt wohl kaum einen größeren Trost in unserem Leid, als das Wissen, dass Gott selbst uns darin als Mensch nahe gekommen ist. ER ist einer von uns geworden, mit allen Höhen und Tiefen. Solidarisch mit den Kranken, Armen, den Ausgegrenzten und Herabgewürdigten und zuletzt mit den Gewaltopfern hat er sein Leben gelebt und beschlossen. Uns ist er darin allen zur unüberwindlichen Mahnung geworden. – Noch etwas feiern wir an Karfreitag: Jesu gewaltlose Liebe bis zur letzten Konsequenz. Sein Verzicht auf Gewalt, obwohl er doch über so viel mehr davon verfügen müsste als wir!? Wie sollen wir das verstehen? Es war nicht nur verstörend für einige der Jünger. Es bleibt verstörend für alle, die nur „Kinder dieser Welt“ sind und es auch bleiben wollen. „Kinder Gottes“ hingegen lernen bei Jesus: Es sind nicht die Waffen (vgl. Mt 26,52; Joh 18,11) und es ist nicht das Geld (Mt 27,3-5), was uns voranbringt. Vielmehr ist es allein die Liebe, die zählt. Im Interesse eines guten Lebens dürfen wir Maß nehmen an der Liebe Gottes (Joh 12,1-11) zu allen seinen Geschöpfen. Das bringt uns weiter und die in Christus erlöste Schöpfung schließlich auch ans Ziel.

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Karsamstag
Bild: Friedbert Simon, in: Pfarrbriefservice.de

Karsamstag


Es ist totenstill in unseren Kirchen am Karsamstag. Keine Glocken, kein Tischtuch, keine Kerzen, im offenen Tabernakel herrscht Leere. Es gibt nichts zu feiern an diesem Tag. – Einprägsam inszeniert die Kirche am Karsamstag die Empfindung jenes dumpfen Schlages, welche die Jüngerinnen und Jünger Jesu an Kopf, Herz und Nieren getroffen haben muss: Ihre Hoffnung stürzte mit dem Ende Jesu, ihres Idols ins Bodenlose hinab. Die Fratze menschlicher Brutalität hatte das Gesicht des edelsten unter den Menschlichen zerstört. Der Schrei, den er am Kreuz ausgestoßen hatte - „mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Es ist ein Schrei, den viele Kreaturen ausstoßen, wenn sie unter Schmerzen sterben. Ein Schrei, den man auch auf den Schlachtfeldern hören kann, wenn ein Soldat ein letztes Mal ruft nach seiner Mama. Ecce homo! – Hast du ihn geboren, damit er so stirbt? – Der Leichnam Jesu wird in der christlichen Kunst vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter Maria gelegt. Manche der großen Pieta-Darstellungen erinnern uns an den Allmächtigen selbst. „Ich bin (für dich) da“ – mit diesem Namen hatte GOTT sich in Ägypten erstmals dem Volk vorgestellt. Hat das letzte Wort nun der Tod, gar dieser Tod?

Osternacht
Entzünden der Osterkerze, © Peter Weidemann; in: Pfarrbriefservice.de

Osternacht


Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein“ heißt es in einem evangelischen Kirchenlied. Es ist ein Vers, der für Weihnachten gesungen wird, der aber genauso zutrifft für die Osternacht. – In den Tiefen der Erde bahnt sich neues Leben an, so z.B. im Frühling für die Pflanzen, die „im Leib der Mutter Erde“ überwintert haben. Für den Psalmbeter lässt Gott es analog im Mutterleib mit jedem Menschenkind geschehen (vgl. Psalm 139, 13-17). Und so geschieht es jetzt mit Jesus auch in seinem Grab! – Für eine jegliche Erneuerung des Lebens braucht es die Initialzündung durch Gott, der allein der Schöpfer und Herr des Lebens ist. Hier nun erweist er sich als Herr auch über den Tod sowie über alle Tod bringenden Mächte, die wir fürchten. Der himmlische Vater hat seinen „geliebten Sohn“ (Mk 1,11), wie es schon Johannes bei der Taufe Jesu vernommen hatte, nicht im Stich gelassen. Er entfacht den Lebensfunken in seinem göttlichen Sohn wieder neu. – Wir dürfen glauben lernen: Der ganz irdisch unser Bruder geworden ist, geht uns voran auch durch den Tod hindurch, in die Auferstehung in eine neues Leben hinein.

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Ostersonntag
Bild: Martin Manigatterer, in: Pfarrbriefservice.de

Ostersonntag


Der berühmte Münchner Jesuit und Konzilstheologe Karl Rahner soll einmal gesagt haben: Um im Glauben bestehen zu können, braucht ein Mensch unserer Tage vor allem die Gotteserfahrung. Auch die Kirche lehrt: Wenn Gott nicht von sich aus den Anfang macht, um sich uns Menschen zu vermitteln, wenn ER sich nicht immer wieder neu zeigte aus „Gnade“, wir täten uns auf die Dauer schwer zu ihm zu gelangen. ER ist unser Hirt. Denn groß ist der Größenunterschied zwischen IHM und uns… Es ist der Auferstandene, der die Initiative ergreift und seinen überraschten Jüngern „erscheint“ als einer, der durch die Wände geht. Im Glanz seines neuen Daseins erkennt ihn die tränenüberströmte, über den qualvollen Tod Jesu zutiefst erschütterte Maria Magdalena zunächst nicht. Es ist die Art, wie er sie persönlich anspricht und auf vertraute Weise ihren Namen sagt, die sie ihn wiedererkennen lässt. Dies trifft sie tief im Herzen, damit findet sie zu ihm zurück. Auch Thomas kann die Identität des Auferstandenen nur dadurch wahrnehmen, dass dieser ihn zu sich bittet und Thomas dabei auch noch die Finger in seine Wunden legen darf, dass er ihm nahekommen, ihn berühren darf. – Es sei einem jedem*jeder von uns geschenkt, dass wir einem geliebten Verstorbenen in neuer Gestalt begegnen, vielleicht in unseren Träumen! Aber davon zu erzählen wird nicht leicht. Genauso wenig, wie es einfach ist sog. Nahtoderfahrungen zu vermitteln. „Halte mich nicht fest“ bittet der Auferstandene Maria Magdalena. – Würde sie sonst vielleicht damit aufhören, weiter nach IHM zu suchen und sich dabei innerlich zu weiten und zu wachsen? Wir zwängen den großen Gott nicht in unsere (Wunsch)Bilder von ihm! Eher bleiben wir selbst in denen hängen wie ein Schaf im Gestrüpp.

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Ostermontag
© Gebhard Fugel / gemeinfrei / Quelle: Wikimedia Commons

Ostermontag


„Geht zurück nach Galiläa“ rät der Auferstandene seinen Jüngern und Jüngerinnen. Sie sind im mondänen Jerusalem in eine gewaltige Sackgasse geraten: Kleine Fische, die erbarmungslos ein großer Räuber jagt. Sie müssen zurück zum Schwarm der Ihrigen und Gleichgesinnten, nach Hause. Zwei sind unterwegs nach Emmaus, und so gemeinsam unterwegs löst sich auch ein bisschen das Schwere in der Brust und sie beginnen miteinander zu reden über das Geschehen. Sie haben ihn so grausam umgebracht… Warum ist alles gescheitert? Sie haben sich so viel Mühe gegeben auf ihrem Weg mit Jesus. Was war falsch an ihm? Und wo ist eigentlich Gott? … in all dem Schlamassel!? Noch während sie es erörtern, geht einer mit ihnen. Und auch sie erkennen nicht sogleich den Auferstandenen an ihrer Seite. Nur, dass er es auf so vortreffliche Weise versteht, ihnen die Angst zu nehmen und sie in ihrem Kummer über den übergroßen Verlust zu trösten vermag, das erwärmt ihre Herzen. „Musste nicht all das so kommen? Haben etwa nicht nur die Mächtigen, hat  auch Gott seine Hände mit im Spiel? Ja, dann… könnte vielleicht alles noch einmal gut werden. Er macht sie sich vertraut und überzeugt sie mit seiner Sicht der Dinge. Sie laden ihn ein, zur Nacht bei ihnen zu bleiben. Und erst jetzt erkennen sie ihn, als er ihnen das Brot bricht und es mit ihnen teilt wie Jesus. Was mögen das für Tränen der Erleichterung gewesen sein und der Beginn von Heilung in einem so tiefen Schmerz! Die Versprengten gewinnen ihr Selbstvertrauen zurück, und die Begeisterung über das Erlebte lässt sie sogar noch in der Nacht aufbrechen und zurücklaufen um den anderen Kunde zu bringen. – In der Krise sagt man, geh ein Stück zurück und suche einen neuen Weg nach vorne. Das tun jetzt auch wir, nicht wahr? Mit Gottes Hilfe…

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Kirschblütenzweig vor blauem Himmel
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Weißer Sonntag


Diakon Heil: "Auch wenn an diesem Sonntag wieder kein Gottesdienst stattfinden kann sind Sie herzlich eingeladen, in unsere Kirchen hinein zu schauen und sich von Gott im Glauben stärken zu lassen." auch durch die Inhalte dieser Seite (Anm. d. Red.)

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Seiten eines aufgeschlagenen Buches in Nahaufnahme
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