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Pfarrei Mariahilf München Au

Mariahilfplatz11, 81541 München, Tel. 089 - 651 28 66, E-Mail: mariahilf.muenchen@ebmuc.de

KINDERCHOR

Die Pflege des Gesangs und die gesangliche Ausbildung von Kindern hat in Mariahilf eine lange Tradition. Die musikalische Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen liegt uns besonders am Herzen. In den Proben des Kinderchores werden die bisher erworbenen stimmlichen und musikalischen Fähigkeiten erweitert und intensiviert sowie zwei- und mehrstimmiges Singen entwickelt. Die Buben und Mädchen wirken bereits bei Liturgiefeiern in Mariahilf mit.

ALTER: Kinder des 1.-4. Schuljahres

CHORPROBEN: Dienstag // 17.15-18.00 Uhr

LEITUNG: Stephanie Heim
 089 65128674
 musik@mariahilf-muenchen.de


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Musikalität beruht zwar einerseits auf einer besonderen Begabung, aber auch Fortgeschrittene kommen nicht ohne kognitive Erkenntnisse und Fähigkeiten aus. Andererseits beruht sie in weiten Bereichen auf Fähigkeiten und Fertigkeiten im psychomotorischen Bereich. Diese lassen sich bereits auf den frühesten Entwicklungsstufen anlegen oder fördern und sind auch besonders für andere Lebensbereiche nützlich.
In der musikalischen Früherziehung MFE und in den Kinderchören, soll im Wesentlichen Spiel und Spaß in jeder Altersstufe beim Musizieren vermittelt werden. Dabei werden im Rahmen der Frühförderung alle Hauptaspekte berücksichtigt. 

1. Singen
Aufbau eines tragfähigen Liedrepertoires, zusammengesetzt aus bekannten älteren und neueren Kinderliedern mit dem Ziel gemeinsamen Singens der Generationen und verschiedener Kinder(gruppen) untereinander, sowie im kirchlichen Bereich; Entwicklung und Pflege der Kinderstimme, singendes Erleben der Welt (positive Grundeinstellung sowohl zur Musik als auch zum Leben)

2. Tanz und Bewegung
Erhaltung der kindlichen Freude an der Bewegung (zur Musik), ganzkörperliches Erleben von Musik bzw. musikalischen Abläufen, Erlernen tänzerischer Grundmuster (z. B. Kreistänze, Tanzgeschichten etc. aber auch: Tanzschritte, -bewegungen), Raum für tänzerische Improvisationen sowie rhythmische Elemente

3. Instrumentenkunde

Information über Klang, Aussehen, Funktionsweise der verschiedenen Instrumente, die (z. T. mit zeitlichem Abstand) nach der Früherziehung erlernt werden können.  Nur durch Information kann ein Kind wirklich sein Lieblingsinstrument finden. Dabei ersetzen Bilder und CDs nur schlecht den Kontakt zum wirklich vorgespielten Instrument.

4. Musikhören
Schwerpunkt klassische Musik mit dem Ziel genussvoller Musikrezeption von Oper, klassischem Konzert und Ballett. Die Begeisterungsfähigkeit für klassische Musik ist bei jüngeren Kindern groß. Wenn sich persönliche Präferenzen im Grundschulalter durch ausgebliebenen Kontakt mit der klassischen Musik eher im musikalischen Popbereich ausbilden, wird es sehr schwierig, die Heranwachsenden dann noch an die klassische Musiktradition heranzuführen.

5. Elementares Instrumentalspiel
Nichts geht über das Selbst-Tun. Üblich ist der Umgang mit dem Orff-Instrumentarium, für dezidierte Tonabläufe werden mittlerweile tradiert Glockenspiele (auch Melodika) verwendet und in entsprechenden Unterrichtsprogrammen kommen auch Tasteninstrumente zum Einsatz (Feinmotorikschulung kombiniert mit Gehörbildung.) Seltener: Blockflöten und andere Instrumente

6. Improvisation
Ohne Fantasie keine Musik! Erhalt der kindlichen Fantasie und Ausbau der musikalischen und gestalterischen Vorstellungskraft. Klanggeschichten, Theaterexperimente, Instrumentalimprovisationen usw. sind unverzichtbar, sollten aber niemals als Verlegenheitslösung dienen.