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St. Sebastian

Hochstift-Freising-Platz 19, 82205 Gilching, Telefon: 08105-8071, E-Mail: St-Sebastian.Gilching@erzbistum-muenchen.de
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Pfarreireise 2020

Die Planungen für die nächste Pfarreireise sind abgeschlossen. Vom
06.07.-12.07.2020 fahren wir nach Umbrien und begeben uns mit Franz (von Lüninck) auf die Spuren von Franz (von Assisi). Wir besuchen die Wirkungsstätten des Hl. Franziskus, wunderschöne mittelalterliche Städte und genießen die herrliche Landschaft und Kultur. Genaue Infos sowie die Anmeldeformulare liegen in den Kirchen aus.
Persönliche Infos wie immer über Reni Stocker (Tel. 08105 4399)

Pfarreireise5

2019 - Pfarreireise ins „grüne Herz Frankreichs“

Bereits zum sechsten Mal starteten wir am 28.09. zu einer Studienreise unserer Pfarrei. Diesmal ging es in das „grüne Herz Frankreichs“ ins Perigord. Die Gruppe war gut gemischt aus „alten Hasen“ und neuen Mitreisenden und wie immer ging es ganz schnell bis wir uns alle untereinander richtig wohl fühlten. Unser Flug ging am Vormittag nach Toulouse. Dort wartete schon der Bus, der uns die Woche über begleiten sollte. Erste Station war die alte Handelsstadt Cahors, die uns gleich bei einem ersten Rundgang mit ihren alten Häusern, der Kirche St. Etienne und vor allem der weltberühmten Pont Valantré beeindruckte. Der nächste Tag brachte uns nach Figeac, wo wir im Musée Champollion viel über den „Stein von Rosette“ und die Entschlüsselung der Hieroglyphen lernten. Den Nachmittag verbrachten wir dann – nach einem reichlichen Piquenique mit französischen Spezialitäten – im mittelalterlichen Bergdorf Capdenac. Weit zurück in die Geschichte brachte uns am nächsten Tag die Führung durch die einzigartigen Grotten von Pech-Merle mit ihren Felsmalereien. Bevor wir für eine Mittagspause das bezaubernde Bilderbuchdorf Saint-Cirq-Lapopie besuchten, gab es noch eine kleine Wanderung entlang eines alten Treidelpfades am Lot. Über die alte Bastidenstadt Domme über dem Tal der Dordogne die wir in einem kleinen Bummelzug „eroberten“brachte uns unser Fahrer Pascal am nächsten Tag nordwärts zu unserem nächsten Hotel in Sarlat-la-Caneda. Der Samstagmorgen war der Besichtigung dieser mittelalterlichen Stadt und vor allem einem Besuch auf dem berühmten Wochenmarkt mit seinen Spezialitäten gewidmet. Diese wurden in trauter Runde an unserem nächsten Ziel – den alten Steinhütten der „Cabanes des Breuil“ – bei einer weiteren Brotzeit im Freien verspeist. Die dort freilaufenden Perigord-Gänse und Hühner freuten sich über die Brösel, die von unserem Tisch fielen. Die letzte Etappe für diesen Tag war dann die seit ca. 55.000 Jahren bewohnte Höhlensiedlung von LaRoque-Saint-Christophe im Tal der Vézére. Dort hielten wir in der alten Felsenkapelle eine kleine Andacht für Markus Schwaiger, der uns so unerwartet einen Tag vor unserer Abreise verlassen hatte. Am Sonntag begaben wir uns erneut auf eine Reise in die Unterwelt am „Gouffre de Padirac“. Diese faszinierende Höhle ist nur nach einem Weg in die Tiefe und einer Bootsfahrt auf einem unterirdischen Fluss zu besichtigen. Das alles machte uns dann schon Appetit auf den Besuch der Ziegenfarm „La Borie d’Imbert“ wo wir den frischen Ziegenkäse und andere Delikatessen zu kosten bekamen. Gut gestärkt fuhren wir einem weiteren Highlight der Reise entgegen – dem Wallfahrtsort Rocamadour. Die hoch an den Felsen gebaute Stadt ist seit Jahrhunderten Pilgerort am Jakobsweg und mit seinen verwinkelten Gassen und Mauern eine Rarität unter den schönsten Dörfern Frankreichs. Zurück Richtung Sarlat besichtigten wir noch Abteikirche St. Marie in Souillac – eine der ältesten romanischen Kirchen Frankreichs. Die Jesaia-Plastik im Torbogen gilt als Höhepunkt der romanischen Bildhauerei weltweit. Den letzten Tag unserer Reise begannen wir in der Burg von Beynac – hoch über der Dordogne gelegen und im hundertjährigen Krieg im Besitz von Richard Löwenherz. Die Führung dort ließ uns wieder tief in die europäische Geschichte eintauchen. Die auf der anderen Seite der Dordogne auf einem Felsplateau liegenden „Hängenden Gärten von Marquessac“ brachten uns mit ihrer einzigartigen Gartenbaukunst wieder zurück in die Gegenwart. Diesen letzten Tag unter der südlichen Sonne Frankreichs beendeten wir mit einer gemütlichen Bootsfahrt auf den Dordogne.
Wir haben auf dieser Reise überaus viel gesehen und gelernt und gehören jetzt zu den 5% der Deutschen, die wissen was das Perigord ist! Schon beim Rückflug am nächsten Tag und der Landung in München stand für uns fest – die nächste Reise kommt bestimmt.
 
Renate Stocker, Pfarrgemeinderat

Sommer 2018 – Pfarreireise ins goldene Flandern

Belgien – Land des Bieres, Land der Waffeln, Land der besten Pommes . Aber auch Land der großen Maler, Land der prächtigen Bauten, Land der alten Handelsgeschichte . In dieses Belgien, besonders in das goldene Flandern führte uns die dies- jährige Pfarrei-Reise . 5 Tage Geschichte und Geschichten über den Reichtum und den Handel in den alten Städten am Meer . Wir wohnten in Gent, eine schmucke Stadt, so ziemlich zentral in Flandern am Zusammenfluss von Schelde und Leie gelegen . Von dort aus fuhren wir mit dem Bus dann jeden Tag in eine andere Richtung . Wir sahen uns natürlich in Gent um, in Brügge, in Antwerpen, in Mechelen, in Leuven und zum Schluss auch in Brüssel, der Schaltstelle der europäischen Geschichte . Jede Stadt hatte ein besonderes, ein eigenes Flair und überall war der Prunk des alten, goldenen Flandern sichtbar . An Rathäusern, Burgen, Beginenhöfen oder alten Stadtplätzen . An Kathedralen und Kirchen . Alte Mauern und alte Kunst vereint mit der Moderne der heutigen Zeit . Unsere Reise war geprägt von Bier verkosten, Schokoladen- und Pralinen probieren, Waffeln essen und die Suche nach den besten Pommes . Leider war letzteres vergebens . Aber am Ende der Reise haben alle für sich das Beste mit nach Hause genommen: Die Erinnerungen an eine tolle Fahrt mit vielen imposanten  Eindrücken und vielen netten Menschen . 
Isabelle Feix


Rom2017

Pfarreireise nach Rom im September 2017

Eigentlich hätten wir es nicht besser treffen können. Herrliches Wetter begleitete uns auf unserer gesamten Reise. „Wenn Engel reisen…“ sagte unsere römische Stadtführerin Christina so treffend.
Am ersten Tag ging es pünktlich mit 36 Mitreisenden per S-Bahn zum Flughafen. Im Flughafengebäude waren wir dann vollzählig – auch Herr Schneider, unser Reiseführer vom Pilgerbüro, war da. Kleinere und größere Hindernisse mussten jedoch noch bewältigt werden; unser Pfarrer stand z. B. nicht auf der Check-in Liste. Aber wir hatten Glück und am Ende durfte unser geistlicher Beistand doch noch mitreisen. Unser Flug hatte dann auch noch reichlich Verspätung. Aber endlich: Wir waren in Rom! Mit dem Bus steuerten wir auch schon unser erstes Ziel an: die Calixtus-Katakomben. Natürlich mit Verspätung. Der Gottesdienst fiel etwas kürzer aus, es galt die letzte Führung zu erwischen. Aber alles hat sich gelohnt. Die Katakomben - schaurig schön und furchtbar alt. Danach ging es ins Hotel. Einchecken, auspacken, Abendessen und erst mal todmüde ins Bett fallen.
Der zweite Tag bescherte uns wieder einen heißen Sonnentag und wir steuerten unser erstes Ziel an: den Petersdom. Jeder kennt ihn, aber keiner von uns hat den Petersdom jemals mit Christina erfahren. Unsere Stadtführerin war eine glänzende Geschichte(n)-Erzählerin. So wurde der Petersdom für uns erlebbar und 3 Stunden vergingen wie im Flug. Sogar unser Weihbischof v. Stolberg lief uns noch über den Weg. Zum Abschluss warfen wir noch einen Blick auf die Papstgräber und vor allem auf das Petrus-Grab. Am Nachmittag besichtigten wir das Kolosseum – von außen – und spazierten zum Forum Romanum. So eine Stadtbesichtigung ist schon sehr anstrengend und so waren alle froh, am Abend in einer gemütlichen Osteria in Trastevere sitzen zu können und zu Abend zu essen.
Tag 3 führte uns in die Vatikanischen Museen - immer mit Christinas Geschichten im Ohr. Die Krönung war natürlich die Sixtinische Kapelle. Dieses Kunstwerk im Original zu schauen, war einfach grandios. Des Mittags ging eine kleine Gruppe noch hinüber zum deutschen Friedhof. Noch überwältigt von all der Kunst ging es nach dem Mittagessen fußläufig weiter Richtung Altstadt Rom. Piazza Navona, Pantheon, Trevi-Brunnen, Spanische Treppe. Wenn es in Rom wirklich tolle Sachen zu bestaunen gibt – Sitzplätze sind es garantiert nicht. Die Füße brannten.
Am vierten Tag stand ein Besuch von St. Giovanni in Laterano an, der ersten Kirche der Christen in Rom. In einer wunderschönen Seitenkapelle feierten wir Gottesdienst. Zufällig trafen wir noch unseren ehemaligen Kaplan Rauscher, der mit seiner Gruppe nach uns den Gottesdienst feiern wollte. Neben der Basilika St. Giovanni in Laterano besuchten wir noch die Heilige Treppe. Wir waren zeittechnisch schon etwas in Verzug geraten, denn wir wollten doch noch San Prassede und St. Maria
Maggiore anschauen, bevor sich die Mittagsruhe über die Stadt legt. Weiter ging es nach Tivoli, wo die Villa d’Este und vor allem der phantastische Garten mit den Wasserspielen auf uns warteten. Die Villa selbst war nach all der Pracht der römischen Kirchen eher ein wenig „einfach“ in der malerischen Ausstattung. Aber das Hauptaugenmerk lag sowieso auf dem Garten. Durch die vielen Brunnen spürte man hier die Hitze weniger, aber es war schon sehr anstrengend. Hier klang der Tag aus und der Bus fuhr uns wieder ins Hotel zurück. Wir verabschieden uns von Christina, unserer phantastischen Stadtführerin.
Der fünfte Tag stand ganz im Zeichen der Abreise. Wir verließen Rom aber nicht, ohne vorher nochmal eine Kirche besichtigt zu haben: St. Paul vor den Mauern mit dem Grab des Apostels Paulus. Gegen 12 Uhr dann der Aufbruch Richtung Flughafen. Der Rückflug war problemlos und München erwartete uns mit Sonnenschein.
Die Rom-Reise geht zu Ende, aber diese tollen Erlebnisse, die bleiben.
Isabelle Feix

Burgund02

Pfarreireise 2016 nach Burgund

„Deshalb hoffen wir auf eine baldige Fortsetzung.“ Mit diesem Satz endete der Bericht von der Pfarreireise im Weihnachtspfarrbrief
2015. Dank Reni Stocker ging dieser Wunsch prompt in Erfüllung. Die Studienreise führte diesmal nach Burgund im Herzen Frankreichs. Dieser liebliche, von Flüssen und Kanälen durchzogene Landstrich ist berühmt durch seine Stätten, welche an die seit Asterix allgemein bekannte Unterwerfung der Gallier durch die Römer erinnern, durch seine bedeutenden mittelalterlichen Pilgerkirchen und Klöster, die nach ganz Europa ausstrahlten, durch seine gefragten Weine oder den Senf von Dijon. Auch spielte Burgund unter seinen vier Großherzögen für ein gutes Jahrhundert eine wichtige Rolle in der europäischen Politik (nicht ohne Zutun von Frauen aus dem Hause Wittelsbach).
„Umara simme“, das heißt kurz vor 7 Uhr an St. Sebastian und kurz nach 7 Uhr am Neugilchinger Bahnhof, ging die Fahrt per Bus am Sonntag den 4. September los. Die 27 Teilnehmer (so viele, dass sich sogar der veranschlagte Preis etwas verringerte) konnten es sich in dem
50er-Bus gemütlich machen, wozu auch die beachtliche Getränkekarte an Bord beitrug. Der Fahrer war, wie schon sein Name Attila verriet, ein waschechter Ungar. Mit dabei war diesmal auch Pfarrer Franz von Lüninck, der Burgund von einem mehrmonatigen Aufenthalt schon gut kannte und das Ausschlafen dem Frühstück vorziehen sollte. Wer mochte, hatte sich schon mit dem Reiseführer, den jeder vorab bekommen hatte, auf die Reise vorbereitet.
Über Lindau, Bregenz und Basel gelangten wir zur Burgundischen Pforte und von dort schließlich – nach ca. elfstündiger Fahrt (samt Pausen)  – zu unserem ersten Hotel Le Relais Fleuri bei Avallon. Dort konnten wir die ersten drei Nächte in Bungalows (mit Park und Pool) verbringen, bei gepflegter Küche und der Feier des 81. Geburtstags einer Mitreisenden, die uns allen großzügig einen Kir spendierte.
Der zweite Tag brachte uns bei etwas Nieselregen zur romanischen Basilika Ste-Madeleine im nahe gelegenen Bergstädtchen Vézelay, einem eindrucksvollen Reiseauftakt. Von dort wanderten wir ein Stück bergab auf dem Jakobspilgerweg. Dann fuhr uns der Bus nach Auxerre, wo uns französische Kathedralgotik erwartete, aber auch eine karolingische Krypta. Angesichts der vielen Hausboote auf der Yonne geriet der uns schon von Südengland her bekannte Reiseleiter Peter Kotschwara ins Schwärmen, was uns die ganze Fahrt bei jeder passenden Gelegenheit begleiten sollte.
Die nächsten Tage, die nun bis zum Schluss sonnig waren, führten uns durch weite Täler und Weinberge unter anderem zur Baukunst der Zisterzienser (Fontenay) und der Cluniazenser (Cluny, Autun usw.), zu Wirkungsstätten der Großherzöge (Dijon, Champmol, Beaune), zum barocken Château de Bussy-Rabutin, zur romanischen Dorfkirche von Chapaize, in charmante Städtchen wie Semur-en-Auxois oder in die Bergsiedlung Brancion, oft auch vertieft durch einschlägige Museumsbesuche.
nicht zu kurz. Eine Weinprobe versteht sich von selbst. Zwei Picknicks mit allem Drum und Dran erfreuten nicht nur uns, sondern auch die vorbeifahrenden Franzosen. Die Teilnahme am Mittagsgebet in Taizé brachte eine Verschnaufpause.
Unseren Dank-und Abschiedsgottesdienst feierten wir in Paray-leMonial. Über Ottmarsheim im Elsass, einer willkommenen Dreingabe, ging es am 11. September zurück nach Gilching. Ich denke, die Reise war ihr Geld mehr als wert.
Lothar Altmann
Burgund04