Grüß Gott im Pfarrverband Taufkirchen bei München

St. Johannes der Täufer und St. Georg, 82024 Taufkirchen

Kirchenmusik im Pfarrverband

Der Pfarrverband ist zur Zeit in der glücklichen Lage, in jeder Pfarrei einen eigenen Kirchenmusiker beschäftigen zu können.

Die Kirchenchöre des Pfarrverbandes proben wieder unter der neuen Leitung von Frau Karin Krüger:
Dienstags      20:00 Uhr Chor St. Georg
Donnerstags 19:30 Uhr Chor St. Johannes
jeweils im Pfarrheim St. Johannes

Außerdem bauen wir einen Kinderchor und einen Jugendchor neu auf. Wenden Sie sich bei Interesse gern per E-Mail an Frau Krüger.
Die Probentermine sind wie folgt:
Dienstags      16:30 Uhr Kinderchor im Pfarrheim St. Johannes
Freitags         19:30 Uhr Jugendchor in St. Georg

Neben den Chören erfreut uns ebenfalls seit Jahren unsere kleine Kirchenband Amicizia.

Vorstellung der Kirchenmusiker:
Krüger, Karin

Karin Krüger
(St. Johannes)

Mit einem herzlichen Grüß Gott möchte ich mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist Karin Krüger. Seit 1. Juni 2022 bin ich Kirchenmusikerin in der Pfarrei St. Johannes d. Täufer.

Ich bin in Würzburg  geboren und habe mich von Kindheit für Musik begeistert. Im Alter von 11 Jahren bekam ich ersten Orgelunterricht über die Kirchenmusik-Nachwuchsförderung der Diözese Würzburg und begann wenige Jahre später mit dem Organistendienst in meinem Heimatort Güntersleben.
Nach dem Abitur bereitete ich mich ein Jahr als Jungstudierende am damaligen Hermann-Zilcher-Konservatorium auf das Kirchenmusikstudium vor und belegte gleichzeitig zwei Semester Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ein Jahr nach meiner Aufnahme in das Kirchenmusik-B-Studium entdeckte ich meine Leidenschaft für Gesang und wechselte an die Hochschule für Musik Würzburg, wo ich in die Klasse von KS Prof. Horst R. Laubenthal aufgenommen wurde. Drei Jahre später zog ich wegen meiner Eheschließung nach München um, wo ich am Richard-Strauss-Konservatorium das Gesangsstudium mit der Künstlerischen Reifeprüfung abschloss.

Mehrere Jahre war ich freischaffend als Sängerin tätig und widmete mich der Erziehung unserer beiden Töchter, bevor ich am Richard-Strauss-Konservatorium das Kirchenmusikstudium, u.a. Orgel bei Prof. Dr. Dr. Michael Hartmann, extern wieder aufnahm und 2008 mit der Staatsprüfung – B abschloss.
Nach dreijähriger nebenberuflicher Tätigkeit als Organistin in Waakirchen nahm ich im Jahr 2009 den hauptberuflichen Dienst als Kirchenmusikerin in der Pfarrei Zu den Hl. Engeln/ München Giesing auf. Es war mein Wunsch, nochmals eine neue Herausforderung zu suchen, der mich nunmehr nach Taufkirchen führte.

Gerade die Verbindung von Musik und Theologie scheint mir in der Arbeit als Kirchenmusikerin auf ideale Weise verwirklicht und für mich stimmig und reizvoll. Meine Aufgabe im kirchenmusikalischen Dienst sehe ich darin, die Menschen aller Generationen über die Musik zu verbinden und in der Kirche - auch als Kirchenraum - zu sammeln.
Innerhalb kurzer Zeit habe ich den Eindruck gewonnen, dass viele Menschen im Pfarrverband Taufkirchen bereit sind, sich sehr engagiert und  einsatzfreudig einzubringen. Ich bin sehr froh, auf einen so regen und lebendigen Pfarrverband gestoßen zu sein.  So lade ich Sie alle herzlich ein, die musikalischen Angebote der Chöre und Ensembles im Pfarrverband zu nutzen und mitzusingen/mitzumusizieren, auch wenn Sie vielleicht noch nicht so chor-erfahren sind. Nach Corona muss so manches erst wiederbelebt werden.

Alle sind willkommen, ob klein oder groß! Bitte nutzen Sie die unterschiedlichen Angebote, kommen Sie auch gern einfach unverbindlich zum „Schnuppern“ vorbei. Bitte entnehmen Sie die jeweils gültigen Probenzeiten der Website.

Ihre Kirchenmusikerin
Karin Krüger
Kirchenmusikerin A. Caldara vor Orgel

Agnė Caldara
(St. Georg)

Seid herzlich gegrüßt, liebe Gemeinde Taufkirchen:
ich heiße Agnė Caldara und bin Ihre neue Kirchenmusikerin in St. Georg. Deswegen möchte ich mich Ihnen vorstellen.
Die Kirche St.Georg ist meine erste Stelle in Deutschland. Ich bin Litauerin, geboren in Varėna, ein von Kiefernwäldern und Seen umgebenes kleines Städtchen im Süden Litauens. Interessant und nennenswert ist, dass hier in der Familie eines örtlichen Kirchenmusikers der berühmte litauische Maler und Komponist Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (1875-1911) geboren wurde.
Musik ist seit meiner Kindheit eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben: Da meine Mutter Klavierlehrerin und Kirchenorganistin ist, war ich ab meinem sechsten Lebensjahr in der Musikschule und habe im Kinderchor gesungen. Später, im Alter von 15 Jahren, trat ich in das Konservatorium von Kaunas ein, wo ich mein Klavierstudium fortsetzte. Drei Jahre später, als ich in die Litauische Akademie für Musik und Theater in Vilnius eintrat, wurde ich ganz unerwartet von der Orgel erobert. Seitdem war für mich das Lebensziel klar.
 
Im zweiten Studienjahr habe ich meine erste Stelle als Kirchenmusiker in Trakai bekommen. Die Basilika Mariä Heimsuchung wurde 1409 durch den litauischen Großfürsten Vytautas den Großen im Anschluss an den Bau der Wasserburg Trakai gegründet.
In 2006 habe ich in Groningen, Netherlands, Orgel (bei Prof. Theo Jellema), auch Cembalo und Basso continuo (Prof. Johan Hofmann) studiert. In 2009 habe ich das Masterstudium (Fach-Orgel) und Hochschul-Diplom (Musikpädagogik) an der Litauischen Musik- und Theaterakademie abgeschlossen. Gleichzeitig habe ich in der Kirche gearbeitet. Meine letzten Arbeitsstellen in Litauen waren die Kathedralen St. Stanislaus und St. Ladislaus, Vilnius (Organistin; Organistin der Schola gregoriana vilnensis, 2011-2020) und die St. Theresienkirche und Wallfahrtskapelle Unserer Lieben Frau vom Tor der Morgenröte, Vilnius (Hauptamtliche Kirchenmusikerin, 2015-2020). Von 2017 bis 2020 war ich auch Vorstandsmitglied des Nationalen Organisten Verbandes in Litauen, welcher neue Ideen zur Förderung der Orgelkultur im Land entwickelt und umgesetzt hat. Von 2017 bis 2020 war ich Künstlerische Leiterin des Orgelfestivals “Vox Organi Cathedralis” in der Kathedrale zu Vilnius; in den Jahren 2018 mit 2021 Direktorin und Organisatorin der Kirchenmusikschule St.Gregor der Erzdiözese Vilnius und Dozentin für Liturgische Praxis und Orgelliteratur.
 
Es ist wahrscheinlich schon klar, dass ich nicht vorhatte, mein Land zu verlassen, aber, wie man so schön sagt, der Mensch denkt und Gott lenkt. Im Jahr  2020 stellte sich heraus, dass der Mann meines Lebens in Deutschland wohnt. Nachdem wir lange überlegt haben, wer von uns beiden umziehen soll, bin ich ohne Sprachkenntnisse im Herbst in Bayern gelandet. Diese totale Umwälzung des Lebens bringt bis jetzt viele Herausforderungen mit sich, aber ich hoffe, dass wir zusammen trotz unserer Unterschiede viel Schönes für die Pfarrei realisieren können.
Wie vielfältig und lebendig diese Pfarrei ist konnte ich  schon erfahren und bin äußerst glücklich darüber. Mein erstes Ziel ist es, eine gregorianische Schola zu gründen, die Liturgie und Konzerte bereichern werden. Eingeladen sind alle, die diese archaische Kirchenmusik lieben und besser kennenlernen wollen. Ich bin auch offen für neue Ideen Ihrerseits! Sie können mich immer vor und nach der Messe ansprechen oder mir einen E-Mail (agne.petrus@gmail.com) schreiben. Ich werde mich darüber sehr freuen!

Ihre Kirchenmusikerin
Agne Caldara