Grüß Gott im Pfarrverband Taufkirchen bei München

St. Johannes der Täufer und St. Georg, 82024 Taufkirchen

Kirchenmusik im Pfarrverband

Der Pfarrverband ist zur Zeit in der glücklichen Lage in jeder Pfarrei einen eigenen Kirchenmusiker beschäftigen zu können, welche jeweils auch einem Kirchenchor vorstehen. In der rechten Box sehen Sie, welche Aktivitäten und Themen zur Ihrer Information aufbereitet wurden.

Auf den folgenden Seiten sehen Sie Aufführungen des vergangenen und des laufenden Jahres.

Neben den beiden Chören erfreut uns ebenfalls seit Jahren eine kleine Kirchenmusikband. Deren Wirken wir mit den nachstehenden Seiten erläutern möchten.

Nähere Einzelheiten zu den Kirchenchören in St. Georg oder St. Johannes erfahren sich durch einen Mausklick auf den Kirchenpatron.

Vorstellung der beiden Kirchenmusiker:
Hr. Blank auf Stuhl sitzend, schräg von vorne

Claus Blank
(St. Johannes)

Claus Blank wurde 1955 in Bonn geboren. Er absolvierte ein Musikstudium in der Schweiz und studierte in Zürich Klavier und Violoncello. Es folgten Meisterkurse an der Salzburger Sommerakademie bei Prof. Hans Leygraf (Violoncello) und Prof. Tatjana Nikolajewa (Klavier). Seit 1979 gehört Herr Blank der Musikschule Taufkirchen als stellvertretender Leiter und seit 2012 als Leiter an und erteilt sowohl Klavier- als auch Violoncello-Unterricht. Bei Konzerten der Musikschule leitet er deren Chor und Orchester und tritt auch als Solist auf. Im Februar 2003 übernahm er zusätzlich die ständige Leitung unseres Kirchenchores.

In Claus Blank haben wir einen Chorleiter, der das weite künstlerische Spektrum nicht nur persönlich musikalisch beherrscht, sondern auch die Gabe hat, immer wieder Leute zum Mitmachen zu begeistern. Ihm für alles ganz herzlichen Dank!
Portrait des Kirchenmusikers von St. Georg  Herrn Gregor Gardemann

Gregor Gardemann
(St. Georg)

Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich im Ruhrgebiet. Schon als kleiner Junge mit fünf Jahren habe ich im Traum Orgeln gesehen. Mit sieben bekam ich Klavierunterricht und Orgelspielen habe ich mir zunächst selbst beigebracht. Mit 15 Jahren spielte ich dann regelmäßig die Orgel im Gottesdienst. Im Alter von 17 Jahren hatte ich meine ersten Klavierschüler und mit 18 Jahren leitete ich zum ersten Mal einen Chor.
 
Zum Musikstudium wollte ich unbedingt nach Lübeck. Die Stadt ist dann irgendwie meine eigentliche Heimat geworden. Nach dem Musikstudium bin ich nach München gegangen und habe hier zunächst eine Ausbildung zum Lehrer der F. M. Alexander-Technik gemacht. Ich baute mir hier eine berufliche Existenz mit vielen Kontakten und Freunden auf, und so wurde München zu meinem Lebensmittelpunkt. Zunächst wollte ich keine Festanstellung als Kirchenmusiker übernehmen und so spielte ich viele Orgel- und Klavierkonzerte, unterrichtete und sammelte eine Menge Erfahrungen hinsichtlich Konzertorganisation.
 
Irgendwann entdeckte ich dann meine Leidenschaft für die Chorleitung und widmete mich sehr intensiv diesem Gebiet mit allem, was dazu gehört: von der Stimmbildung über Dirigiertechnik bis zu Didaktik, Gedächtnispsychologie und Gruppendynamik. Und jetzt macht‘s so richtig Freude!
 
In Lübeck studierte ich nicht nur Kirchenmusik, sondern auch Komposition. Aber erst im Jahr 2005 fand ich wirklich „meinen Kompositionsstil“. Ich schreibe Tangos, Kammermusik und Geistliches. Besondere Höhepunkte waren bislang die Aufführung meiner Oper „Turmbau zu Babel“, der Pfingst-Zyklus mit den 12 Apostel- & Evangelisten-Messen und meine regelmäßigen Tangos am Schluss von Festgottesdiensten.