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Konzertreihe „Paradisi gloria“ geht in neue Saison

Eröffnungskonzert in Herz-Jesu-Kirche im Gedenken an Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren
München, 9. November 2018. Brücken bauen zwischen Regionen und Zeiten möchte die Konzertreihe „Paradisi gloria“ in ihrer neuen Saison. Bei Konzerten in der Münchner Herz-Jesu-Kirche, Lachnerstraße 8, tritt Musik vergangener Epochen in einen künstlerischen Dialog mit Schlüsselwerken des 20. Jahrhunderts. Beim ersten Konzert am Freitag, 16. November, um 20 Uhr stehen im Gedenken an den 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs am 11. November Werke auf dem Programm, denen eine Todesthematik zugrunde liegt. Zur Aufführung kommen eine Chaconne aus einer Partita für Violine von Johann Sebastian Bach in der Orchesterfassung von Joseph Joachim Raff, „Nymphes des bois“ für gemischten Chor von Josquin Desprez, der zweite Satz „De profundis clamavi“ aus der Symphonie liturgique von Arthur Honegger und „Du fond de l`abîme“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel von Lili Boulanger. Es musizieren das Münchner Rundfunkorchester, der Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München und die Mezzosopranistin Annika Schlicht unter der Leitung von Ivan Repušic. Bereits um 19 Uhr gibt Repušic eine Einführung in den Abend.
 
„Ebenso wie die Musik kann und will die Religion in ihrer besten Form Brücken bauen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Transzendenz und Immanenz, zwischen Menschen und Völkern“, erläutert Peter Beer, der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, in seinem Grußwort zur aktuellen Saison. Musik und Religion stünden in einer Tradition und wollten sich doch immer weiterentwickeln. „Manche wollen am Alten festhalten, andere das Alte überwinden. Es gilt jedoch, Altes und Neues in Beziehung zu setzen, in Dialog miteinander zu bringen.“
 
Das zweite Konzert am Freitag, 5. April, widmet sich Werken von André Caplet und Heinrich Ignaz Franz Biber, die das Rosenkranzgebet musikalisch interpretieren. Neben dem Chor des Bayerischen Rundfunks wirken die Mezzosopranistin Anke Vondung und der Violinist Henry Raudales mit. Die Leitung hat Howard Arman. Die Kompositionen „Spirit Garden“ und „From Me Flows What You Call Time“ des Japaners Toru Takemitsu erklingen beim dritten Konzert am Freitag, 24. Mai, unter der Leitung von Duncan Ward. Zur Aufführung kommen außerdem die Fantasie und Fuge in c-Moll von Johann Sebastian Bach in der Orchesterfassung von Edward Elgar. Am Schlagzeug ist Simone Rubino zu hören. Beide Konzerte beginnen um 20 Uhr, jeweils um 19 Uhr findet eine Einführung statt.
 
Mit der Konzertreihe „Paradisi gloria“ fördern das Erzbistum München und Freising und der Bayerische Rundfunk seit dem Jahr 2000 die Auseinandersetzung mit moderner geistlicher Musik. Die Konzerte finden jeweils in der im Jahr 2000 geweihten Herz-Jesu-Kirche in München-Neuhausen statt. (ct)
 
 
Hinweis:
Karten für die einzelnen Konzerte sind zu 25 und 34 Euro über BRticket sowie München Ticket erhältlich.